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Herbstferien-Freizeit in Wachtberg – klein aber fein

Wachtberg-Berkum, 05.11.2020 (bl) – Das war wohl die kürzeste Ferienfreizeit aller Zeiten und mit einer Teilnehmerzahl von 50 Kindern und Jugendlichen und einem 16-köpfigen Betreuerteam hätte man meinen können, wieder am Beginn der Ferienfreizeit vor rund 40 Jahren zu sein.

Sowohl Betreuer als auch Leitungsteam waren ganz gespannt auf diese Freizeit und hatten bis zuletzt gebangt, ob sie tatsächlich stattfinden kann. Aber „Corona“ hatte ein Einsehen und Dank eines guten Hygienekonzeptes konnten 16 Betreuer am 12. Oktober 2020 um 09.00 Uhr „ihre 50 Kinder und Jugendlichen“ auf dem Schulhof des Schulzentrums Berkum willkommen heißen. Das Team bestand diesmal ausschließlich aus erfahrenen Betreuern. Neben den bekannten Themen während der Schulungsabende konnte so der Focus zum einen auf einen verantwortungsvollen Umgang miteinander in Bezug auf Corona als auch auf das Thema „Spiel und Spaß“ mit deutlich weniger Kindern in einer Gruppe gelegt werden.

Die Gemeinde Wachtberg dankt an dieser Stelle allen Betreuerinnen und Betreuern, denn sie haben ihren „Job“ wirklich gut gemacht.

Kleine Freizeit, kleine Gruppen, neue Erfahrungen

Eine Gruppenstärke von maximal acht Kindern  war ungewohnt für alle Beteiligten, aber es stellte sich schnell heraus, dass auch dies Vorteile haben kann. So kamen die Kinder und Jugendlichen untereinander und zusammen mit ihren Betreuern viel schneller ins Gespräch. Durch die Anpassung der Spiele und  Aktivitäten auf kleine Gruppen kam keine Langeweile auf.

Aber auch wenn bei dieser Freizeit einiges anders war, so konnte doch die eine oder andere Tradition fortgesetzt werden, zum Beispiel die „ Wachtbergrallye“, die unter dem  Motto stand „Rettet das Ferkel vorm Virus“. So machte sich der eine Teil mit dem Fahrrad, der andere zu Fuß auf den Weg, um dem Virus den Kampf anzusagen.

Wo im Sommer der Eiswagen anschließend auf dem Schulhof steht, gab es diesmal schon vorweihnachtliche Stimmung mit der Herstellung gebrannter Mandeln oder Bratäpfeln bei weihnachtlichen Klängen…. mal eine ganz andere, aber doch sehr harmonische Stimmung.

Fußball,  Slackline und Kürbisschnitzen war an den Workshop-Tagen nicht das einzige Angebot. Diesmal wurde sich auch der Tierwelt gewidmet: Mit Unterstützung des Erlebnis- und Umweltpädagogen Akim Huhn („Raus geht´s) wurden acht Insektenhotels gebaut, diese werden in Kürze auf sicheren und geeigneten Standorten im Gemeindegebiet aufgestellt. Ein weiteres handwerkliches Projekt war der Bau von Nistkästen, diese wiederum konnten die Erbauer als Erinnerung an die herbstliche Ferienfreizeit mit nach Hause nehmen.

Aufgrund der besonderen Hygienevorschriften musste auf das Angebot eines warmen Mittagessens leider verzichtet werden. Wo ansonsten in der Mittagszeit Trubel in der Aula herrscht, verspeisten nun vier Gruppen mit Abstand und gemäßigter Lautstärke ihre mitgebrachten Lunchpakete. Spätestens in dieser Situation kam schon etwas Wehmut auf, denn… da fehlt doch was?! Als Alternative zu den traditionellen Grillabenden gab es diesmal „300 Grad“ aus einem „Gastro-Pizza-Ofen“; Teigrohlinge vom Villiper Pizzabäcker und  jede Menge Zutaten verhalfen so allen zur selbstbelegten köstlichen Pizza. Mit einem Filmabend für die einen und einem „Chaos-Gelände-Spiel“ für die anderen fanden zwei erlebnisreiche Tage ihren Ausklang.

Ferienfreizeit und kein  Abschlussfest bei 35 Grad in der Aula! Eine besondere Ferienfreizeit unter besonderen Umständen ging dann aber doch mit einem kleinen Abschiedsritual am letzten Tag zu Ende: „Hot Dogs für ALLE“ – solange der Vorrat reicht.

Die Veranstalter hoffen schon auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr – gesund und munter. Die Gemeinde Wachtberg bedankt sich ganz herzlich beim Lionsclub Meckenheim Wachtberg, der „Lieblingsmaklerin-In Wachtberg zu Hause“ und der KSK-Stiftung, die diese Ferienfreizeit finanziell unterstützt haben. Ebenfalls vielen Dank der ENEWA für die kostenlose Inanspruchnahme des Hallenbades und der Feuerwehr Berkum für die Bereitstellung des Grillplatzes.

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Andheri-Hilfe Kommern ruft zu Spenden auf

Mechernich-Kommern, 05.11.2020 – Die Andheri-Hilfe Kommern ruft zu Spenden für das gleichnamige Kinderdorf vor den Toren Mombays in Indien auf, das vor Jahrzehnten von der aus Mechernich stammenden Ordensschwester Anna Huberta, geb. Gertrud Roggendorf, gegründet worden war.

Der Kommerner Helfer/innen/kreis um Ilse Kradepohl arbeitet seit seiner Gründung vor 45 Jahren eng mit Rosi Gollmann und der von ihr 1967 gegründeten Andherihilfe Bonn zusammen. Diese Organisation hat schon Hundertausenden Menschen in Indien und Bangladesh zu einem würdevollen und selbstbestimmten Leben verholfen.

Außerdem finanzierte das Werk Operationen, um 1,3 Millionen blinden Menschen vor allem in Bangladesh ihr Augenlicht wieder zu verschaffen. Ein aus Kommerner Basarerlösen unterstütztes Andheri-Projekt fördert gezielt junge Mädchen aus den Slums. Sie sollen in die Schule gehen und eine Berufsausbildung machen können.

Basar war Haupteinnahmequelle

Mit ihrem jetzigen Spendenaufruf weist Ilse Kradepohl, Telefon (0 24 43) 64 25, auf die wirtschaftlichen Probleme nicht nur in Andheri durch die weltweite Corona-Pandemie hin. Gleichzeitig sei dem Helferkreis Kommern seine Haupteinnahmequelle, der Weihnachtsbasar, durch Corona genommen.

„Dabei wäre unsere Hilfe in diesem Jahr ganz besonders nötig“, so Ilse Kradepohl: „Die Corona-Krise hat die fragile Einkommens- und Ernährungssituation von vielen Menschen weltweit extrem verschlechtert. Viele sind zu arm, um genügend Nahrung für ihre Familie zu kaufen. So auch in Indien und Bangladesch, wo die Andheri-Hilfe aktiv ist.“

Der gemeinnützige Verein aus Bonn fördert nach eigenen Angaben zurzeit rund 50 Projekte in den beiden Ländern. Dabei gehe es stets um die ärmsten und schwächsten Menschen. Der Schwerpunkt liege auf der Stärkung von Frauen- und Kinderrechten, Bildungs- und Gesundheitsprojekten.

Ilse Kradepohl: „Die Hilfsprojekte haben zum Ziel, den Menschen vor Ort neue Chancen zu eröffnen, damit sie ihre eigenen Fähigkeiten entwickeln und nutzen können. Seit 45 Jahren unterstützt die Ortsgruppe aus Kommern den Bonnern Verein dabei.“

Spenden können gegen eine Spendenquittung des Vereins überwiesen werden an: Andheri Hilfe e. V., Spendenkonto: Sparkasse KölnBonn, IBAN: DE80 3705 0198 0000 0400 06, BIC: COLSDE33

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Dorfladen Klausen erhält knapp 7.000 Euro Bundesförderung

Klausen/Berlin, 04.11.2020 – Die Initiative „Dorfladen Klausen“ wird mit 6.960 Euro aus dem Sonderprogramm des Bundes „Ehrenamt stärken. Versorgung sichern.“ gefördert. Das teilte Patrick Schnieder, Bundestagsabgeordneter für die Eifel, in Berlin mit.

„Das Konzept des Dorfladens in Klausen hat im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, in dem das Sonderprogramm angesiedelt ist, überzeugt. Der Verein trägt dazu bei, die Nahversorgung der Menschen in Klausen sicherzustellen. Und der Dorfladen ist ein Treffpunkt für Jung und Alt. Ich freue mich, dass fast 7.000 Euro nach Klausen gehen und so zum Erhalt dieses Dorfladens beitragen“, so Patrick Schnieder.

Das Sonderprogramm „Ehrenamt stärken. Versorgung sichern.“ ist Teil des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung. Es hat zum Ziel, ehrenamtliche Initiativen zu unterstützen, die in ländlichen Räumen in der nachbarschaftlichen MdB Lebensmittelversorgung engagiert sind und die in Folge der COVID-19-Pandemie vor besonderen Herausforderungen stehen. Durch die Förderung sollen die Kosten abgefedert werden, die den Initiativen durch die Umsetzung der Hygienemaßnahmen entstehen.

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OB Treis wirft einen Blick zurück auf 8 Jahre Amtszeit in Mayen

Mayen, 04.11.2020 – Die Amtszeit von Oberbürgermeister Wolfgang Treis endet heute, am 4. November. Heute Abend wird er aus dem Amt verabschiedet und sein Nachfolger, Dirk Meid, in das Amt eingeführt.

Wolfgang Treis wirft einen Blick zurück auf 8 Jahre als oberster Bürger seiner Heimatstadt:

„Ich bin stolz und dankbar, wenn ich auf diese Zeit zurück blicke, aber natürlich auch traurig darüber, dass ich die erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Mitarbeiter*innen der Verwaltung zukünftig nicht fortsetzen und somit nichts Bedeutendes mehr für meine Heimatstadt bewegen kann“, so Treis.

Neben einer Reihe von materiellen Verbesserung, wie beispielsweise die zahlreichen Straßensanierungen, die Umgestaltung des Ostbahnhofgeländes, der Sportplatzneubau in Hausen, der Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Hausen, der Neubau des Kindergartens in der Weiersbach, die Netteterrasse im Trinnel, die Neugestaltung des Dorfplatzes in Kürrenberg, etc. denkt Treis auch gerne an das zurück, was er im Rathaus bewegt hat.

So wurde unter seiner Führung die Neuorganisation der Verwaltung umgesetzt, die seinerzeit erforderlich wurde, weil 2 von 5 Fachbereichsleitern in den Ruhestand verabschiedet wurden und das Organisationsgefüge in der Folge verschlankt wurde.

Auch wurden unter Treis die jährlichen Strategiesitzungen mit den Führungskräften eingeführt und das betriebliche Gesundheitsmanagement ausgeweitet.

Stolz ist der scheidende Stadtchef auch auf die Konsolidierung des Haushaltes und hofft, dass die stabile Haushaltslage mit einem weiterhin ausgeglichenen Haushalt, sich als wichtige Grundlage für die notwendigen Investitionen fortsetzen wird.

Im touristischen Bereich denkt Treis vor allem an drei Projekte zurück, die Mayen mit dem Umland verbunden haben – der Zusammenschluss „Elzerland“ , die Leader Kooperation Rhein-Eifel wie auch die Welterbeinitiative „Eifeler Mühlsteinrevier“.

„Das alles war aber natürlich keine alleinige Leistung von mir. Ohne die engagierten Mitarbeiter im Rathaus hätte ich viele Ideen niemals umsetzen können, ihnen bin ich besonders dankbar“, so Treis. „Abschließend möchte ich noch allen ehrenamtlich Tätigen Respekt, Anerkennung und Dank aussprechen. Sie sind eine Bereicherung für das öffentliche Leben und ohne sie wäre so manche Aufgabe in der Vergangenheit, insbesondere die Zuwanderung der Flüchtlinge, nicht zu bewältigen gewesen.

Besonders hervorzuheben ist auch das gute Miteinander der Behördenleiter*innen in der Stadt Mayen.

Last but not least gilt sein besonderer Dank den Feuerwehrkamerad*innen der Freiwilligen Feuerwehr Mayen und der Umlandkommunen sowie den hauptamtlichen Feuerwehrgerätewarten. „Sie alle leisten großartige Arbeit und ich bin sehr stolz darauf, dass ich in meiner Amtszeit an ihrer Spitze der Freiwilligen Feuerwehr meiner Heimatstadt stehen durfte“, reflektiert Wolfgang Treis.

Am Ende seiner Amtszeit konnte Oberbürgermeister Wolfgang Treis noch zwei hochrangige Auszeichnungen entgegennehmen, so wurde die Stadt Mayen von der Oskar Patzelt Stiftung zur Kommune des Jahres 2020 ernannt und von der Bundesministerin der Verteidigung mit dem Preis Bundeswehr und Gesellschaft ausgezeichnet. „Es macht mich besonders stolz, dass wir diese hohen Auszeichnungen in meiner Amtszeit erringen konnten“, so Treis.

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Neue Bäume für Straßen und Grünanlagen in Euskirchen

Euskirchen, 04.11.2020 – Bäume versorgen uns mit Sauerstoff, filtern den Feinstaub aus der Luft, verbessern das Klima, bieten Lebensraum für viele Lebewesen, spenden Schatten und werten das Umfeld auf.

In den vergangenen Jahren mussten leider viele Bäume im Euskirchener Stadtgebiet gefällt werden. Ursache war vor allem die zunehmende Trockenheit, wodurch die Vitalität der Bäume durch Krankheiten und Schädlinge beeinträchtigt wurde. Zu den immer länger andauernden Trockenperioden kamen Starkregenereignisse und Stürme, die den geschwächten Bäumen zu schaffen machen.

In den vergangenen Jahren konnten viele Bäume aus finanziellen Gründen nicht ersetzt werden. Damit Euskirchen wieder grüner wird, wird die Kreisstadt Euskirchen in dieser Pflanzperiode bis zu 250 Bäume ersetzen sowie auch an neuen Standorten pflanzen.

Der größte Teil der deutschen Straßenbäume besteht aus sechs Arten in verschiedenen Sorten. Durch die veränderten Klimabedingungen in der Stadt und der damit verbundenen Zunahme von klimabedingten Stressfaktoren für die Bäume, ist die Verwendung einer größeren Vielfalt an geeigneten Baumgattungen und -arten sinnvoll. Das können sogenannte „Zukunfts- oder „Klimabäume“ sein, bei denen in südlichen Gebieten gute Erfahrungen mit Hitze- und Trockenstress gemacht wurden.

Bei den künftigen Pflanzungen werden 20 verschiedene Baumgattungen, wie Amberbaum, Geweihbaum, Ginkgo, Zierapfel, Zelkowe und der Urweltmammutbaum gepflanzt.

Nicht nur die vielfältige Nach- und Neupflanzung von Bäumen, auch die Erhaltung der Insektenvielfalt hat sich die Kreisstadt Euskirchen zur Aufgabe gemacht. Damit es in der Kreisstadt Euskirchen auch zukünftig viele kleine Inseln für Insekten gibt, wird im gesamten Stadtgebiet in geeigneten Beeten auf eine naturnahe und heimische Pflanzung umgestellt.

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„Jetzt kommt es auf uns alle an!“ – Polizei löst private Feier in Bitburg auf

Bitburg, 04.11.2020 – Seit Montag dieser Woche (02.11.2020) gelten die Bestimmungen der Zwölften Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz, die weitere einschneidende Regelungen für das öffentliche Leben beinhalten. Diesen Ge- und Verboten vorangestellt ist der dringende Appell an die Bevölkerung, sich auch in der privaten Lebensgestaltung möglichst an die infektionsreduzierenden Regelungen zur Eindämmung der Pandemie zu halten.

Bereits am Montagabend, kurz vor Mitternacht, meldete ein um seine Gesundheit besorgter Bürger eine Ruhestörung durch extrem laute Musik aus einem Anwesen im Bitburger Norden. Die eingesetzten Polizeibeamten stellten schon bei der Anfahrt eine lautstarke Beschallung bis in die umliegenden Straßenzüge fest. Augenscheinlich wurde in dem betreffenden Anwesen eine private Party mit mehreren Personen gefeiert. Insgesamt konnten 10 Personen aus mehreren Hausständen auf engstem Raum festgestellt werden, die unbeschwert eine Geburtstagsparty feierten. Weder Abstände noch Hygieneregeln wurden eingehalten. Die Wohnung war den Beamten bereits aus einem ähnlich gelagerten Fall aus der Vorwoche bekannt. Die Feierlichkeiten wurden auf der Basis des allgemeinen Polizeirechts zur Gefahrenabwehr aufgelöst.

„Auch im Privaten stattfindende Veranstaltungen bergen, wenn sie wie diese in Bitburg abgehalten werden, ein hohes Infektionsrisiko für Unbeteiligte, da die unvorsichtigen und ungeschützten Teilnehmer sich infizieren und das Virus so weiterverbreiten können“, stellt der Leiter der Polizeiinspektion Bitburg, Polizeioberrat Christian Hamm, klar.

Die Polizei wird auch zukünftig derartigen Hinweisen aus der Bevölkerung sowie eigenen Feststellungen nachgehen, das Gefahrenpotential in jedem Einzelfall bewerten und Zusammenkünfte erforderlichenfalls konsequent auflösen.

Selbst wenn die Beachtung von in der Öffentlichkeit geltenden Vorschriften sich auf diese Weise sehr auf die private Lebensgestaltung auswirkt, appelliert die Polizei daran, Verantwortung auch für die Mitmenschen zu übernehmen und sich solidarisch zu verhalten. Jede*r Einzelne trägt durch sein individuelles und coronakonformes Verhalten dazu bei, die Dynamik des Infektionsgeschehens nachhaltig abzuschwächen.

Weitere Informationen zu den aktuellen Regelungen finden Sie auf der Internetseite des Landes Rheinland-Pfalz unter: https://corona.rlp.de/

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„Preis Bundeswehr und Gesellschaft“ – Mayen wurde ausgezeichnet!

Mayen, 03.11.2020 – Vergangene Woche hat die Bundesministerin der Verteidigung, Annegret Kramp-Karrenbauer, die Preisverleihung „Preis Bundeswehr und Gesellschaft 2020“ vorgenommen. Bei der Kooperationsveranstaltung des Bundesministeriums der Verteidigung und des Deutschen Städte- und Gemeindebundes wurden in diesem Jahr auch die Stadt Mayen ausgezeichnet.

Die Laudatio für die Preisträger hat der langjährige Partner und Förderer des Preises Bundeswehr und Gesellschaft, Herr Dr. Landsberg vom Deutschen Städte- und Gemeindebund, gehalten.

In der Kategorie Gebietskörperschaft wurde die Stadt Mayen ausgezeichnet. Der Eifelstandort Mayen sei beispielgebend für ein vorbildliches, aktiv gelebtes Miteinander zwischen Bundeswehr und Gesellschaft, so die Begründung.

Dieses spiegelt sich eindrucksvoll in zahlreichen offiziellen Veranstaltungen sowie im facettenreichen ehrenamtlichen Engagement der Mayener Bürgerinnen und Bürgern sowie Soldatinnen und Soldaten und den zivilen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wider. Die Patenschaft zwischen der Stadt Mayen und dem Zentrum Operative Kommunikation der Bundeswehr (ZOpKomBwZentrum Operative Kommunikation der Bundeswehr) sowie mit dem Bundeswehr- Dienstleistungszentrum wird im besonderen Maße ihrer Definition gerecht, wonach Patenschaft „die freiwillige Übernahme einer Fürsorgepflicht“ bezeichnet.

Oberst Dr. Gruhl und Oberbürgermeister Treis nahmen den Preis gemeinsam entgegen.

„Die gute Zusammenarbeit mit der Bundeswehr hat mir immer große Freude bereitet“, so Oberbürgermeister Treis. „ Diese Patenschaft mit ihrer Urkunde hat ein offizielles und äußeres Zeichen für das positive Miteinander der zivilen Bevölkerung und der Soldatinnen und Soldaten hier in Mayen gesetzt und ich bin mir sicher, dass das gute Miteinander auch künftig fortgesetzt wird und wir viele gemeinsame Veranstaltungen auch in den Folgejahren in Mayen wieder erleben dürfen.“

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Mit großen Schritten nach oben: Rathaus-Team empfängt neuen Bürgermeister mit lustigen Wegmarkierungen

Wachtberg-Berkum, 03.11.2020 (mm) – „Herzlich willkommen!“ … in Corona-Zeiten gar nicht so einfach. Und so konnte auch nicht die gesamte Belegschaft Wachtbergs neu gewählten Bürgermeister Jörg Schmidt an dessen erstem Tag (02.11.2020) im Rathaus gemeinschaftlich begrüßen, dies taten stellvertretend Beigeordneter Swen Christian und Kämmerin Beate Pflaumann.

Wachtbergs neuer Bürgermeister, Jörg Schmidt, am ersten Tag in seinem Dienstzimmer. Foto: Gemeinde Wachtberg/mm

Mit einem Blumenstrauß und den besten Wünschen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit empfingen die beiden Schmidt im Rathausfoyer. „Ich freue mich, hier zu sein!“ sagte dieser bestgelaunt und schaute dabei amüsiert auf den Boden.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hatten es sich nämlich nicht nehmen lassen, ihrem neuen Chef auf witzige Weise doch noch einen besonderen Empfang zu bereiten. Zettel, jeweils mit einem Schuhabdruck und einem netten Spruch versehen, lotsten Schmidt vom Rathauseingang bis hinauf in sein Dienstzimmer in der zweiten Etage. Unter anderem hieß es darauf, angefangen an der Eingangstür mit „Guten Morgen, lieber Herr Schmidt, und herzlich willkommen. Die ersten Bürgermeisterschritte sind hiermit getan!“, über „Hier geht’s lang…“, und „… nicht mehr weit““, sowie „Ab heute jeden Morgen Frühsport bis in die 2. Etage“, bis „Gestatten, Ihr Vorzimmer!“, und letztlich „… und rein ins Vergnügen. Herzlich willkommen in Ihrem Dienstzimmer, Herr Bürgermeister Jörg Schmidt!“. In diesem angekommen erwartete ihn ein freigeräumter Schreibtisch. Ganz anders sah’s im Terminkalender aus, da standen direkt zwei längere Besprechungen auf dem Plan. Der Schreibtisch wird also nicht lange so leer bleiben.

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Das Gymnasium Am Turmhof (GAT) meldet einen Corona-Fall

Mechernich, 03.11.2020 – Enge Kontaktpersonen der „Kategorie 1“ wurden ermittelt und erhalten einen Testgutschein. Das Gymnasium Am Turmhof (GAT) meldet einen Corona-Fall an der Schule.

„In unserer Schule ist bei einem Kind ein vom Kreis-Gesundheitsamt bestätigter positiver Nachweis auf Corona erfolgt. Die direkt Betroffenen wurden durch die Schule oder durch das Gesundheitsamt bereits informiert“, teilt Schulleiter Micha Kreitz mit.

Die Schule stehe in engem Kontakt mit dem zuständigen Gesundheitsamt und dem Schulträger. Für alle nicht direkt Betroffenen finde der Unterricht weiter regulär statt.

Die Personen, die vom Gesundheitsamt als enge „Kontaktperson“ der „Kategorie 1“ ermittelt worden sind, erhalten einen Testgutschein. Der Schulleiter betont, dass „Kontaktperson“ nicht gleichbedeutend sei mit der Klassenzugehörigkeit.

Der Schulleiter setzte außerdem mit einem Elternbrief alle Eltern, deren Kind(er) das Gymnasium besuchen, über den Corona-Fall in Kenntnis.

„Mein Dank gilt der ruhigen, verbindlichen Art der zuständigen Mitarbeiterin des Gesundheitsamtes, mit der wir uns intensiv austauschen konnten“, so Kreitz. pp/Agentur ProfiPress

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Seit dem 02. November verstärkt die Bundeswehr den Kreis Düren bei der Kontakt Nachverfolgung

Düren, 03.11.2020 – Aktuell sind im Kreis Düren 519 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Seit dem (1.11.) ist die Zahl der positiven Falle um 40 gestiegen. Leider sind zwei weitere Todeopfer zu beklagen. Gestorben sind eine 83-Jährige und ein 87-Jähriger. „Wir drücken der Familie und den Angehörigen unser tiefes Mitgefühl aus“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn. Insgesamt sind seit Ausbruch der Pandemie 2353 Menschen positiv getestet worden. Die Zahl der Genesenen ist auf 1788 Personen gestiegen (Stand: 13 Uhr).

Derzeit sind im Kreisgebiet mehrere Kitas, Schulen und Pflegeeinrichtungen betroffen. Die Kontaktpersonen wurden und werden ermittelt. 48 Menschen liegen derzeit aufgrund einer Corona-Infektion im Krankenhaus (davon 13 auf Intensivstationen).

Seit dem 02.11. verstärkt die Bundeswehr den Kreis Düren bei der Kontaktnachverfolgung. Landrat Wolfgang Spelthahn begrüßte die 10 Soldatinnen und Soldaten und stellte ihnen kurz das Kreisgebiet vor. „Sie leisten eine enorm wichtige Arbeit“, betonte der Landrat, „vielen Dank dafür.“ Neben der Bundeswehr wird der Kreis ab dieser Woche auch von Studenten und Abiturienten bei der Kontaktnachverfolgung unterstützt.

Die 519 Infizierten verteilen sich wie folgt auf das Kreisgebiet:

Aldenhoven: 76 (Gesamtzahl aller jemals positiv Getesteten je Ort: 280); Düren: 177 (815); Heimbach: 13 (39); Hürtgenwald: 4 (45); Inden: 14 (50); Jülich: 71 (365); Kreuzau: 34 (110); Langerwehe: 10 (124); Linnich: 25 (98); Merzenich: 33 (94); Nideggen: 13 (66); Niederzier: 16 (95); Nörvenich: 13 (60); Titz: 8 (56); Vettweiß: 12 (56). Die Anzahl der Todesopfer beträgt 46.