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1. Platz für den „Teledoc“! – Großer Erfolg für den Kreis Euskirchen und die Region

Euskirchen – Beim bundesweiten Wettbewerb „Digitale Orte“ ist das Teledoc-Projekt in Berlin ausgezeichnet worden – Bei der 3. Auflage des Innovationswettbewerbs „Digitale Orte“ ist das Projekt „Teledoc im ländlichen Raum“ in Berlin mit dem 1. Preis ausgezeichnet worden. Landrat Markus Ramers nahm im Beisein weiterer Vertreter aus der Region den Preis persönlich entgegen und freute sich: „Das ist großartig. Mein Dank gilt allen Beteiligten am Projekt – das ist tolles Teamwork gewesen. Darauf können wir wirklich stolz sein!“

Die Deutsche Glasfaser (DG) führt gemeinsam mit „Deutschland – Land der Ideen“ seit 2022 den bundesweiten Wettbewerb „Digitale Orte” durch: Gesucht wurden Orte (Initiativen, Projekte, Kommunen, Vorreiterinnen und Vorreiter), die digitale Lösungsansätze und Technologien erfolgreich eingeführt haben und somit den digitalen Wandel im ländlichen Raum erfolgreich gestalten und vorantreiben. In der Kategorie „Gesundheit“ ist das Teledoc-Projekt den ersten Preis ausgezeichnet worden.

Worum geht es?

Auf dem Land gibt es immer weniger Hausärztinnen und -ärzte. Das schränkt die medizinische Versorgung auch in Alten- und Pflegeheimen ein. Im Kreis Euskirchen können Ärztinnen und Ärzte per Telemedizin Krankenbesuche aus der Ferne durchführen, unterstützt von speziell geschultem Altenheim-Personal. Anfang 2023 wurden die Teledoc-Stationen ausgeliefert und sind seitdem im Einsatz. Der höhere Aufwand wird mit einem speziellen Selektiv-Vertrag zwischen Krankenkassen und Heimen vergütet.

Wer macht’s?

Gemeinsam mit der Krankenkasse AOK hat der Kreis Euskirchen eine dichte Versorgung der Altenheime erreicht und ein Vertragswerk zur Abrechnung der Leistungen der Heime geschaffen. Das Projekt wurde als Fortsetzung eines EFRE-Forschungsprojektes (Leitmarktwettbewerb Gesundheit.NRW) im Rahmen von „Care and Mobility Innovation“ entwickelt. Projektpartner des Kreises Euskirchen sind die AOK Rheinland, Docs in Clouds TeleCare GmbH und der Zweckverband Region Aachen.

Welchen Beitrag leistet das Projekt im Bereich Gesundheit und zur Digitalisierung auf dem Land?

Das Projekt richtet sich an Heime, die die hausärztliche Versorgung ihrer Bewohnerinnen und Bewohner sicherstellen möchten. Mittlerweile sind elf Heime im Kreis Euskirchen mit Telemedizin versorgt und setzen sie erfolgreich ein. Hausärztinnen und -ärzte sparen Zeit bei Untersuchungen und in der Nachsorge, da die Fahrtzeiten wegfallen.

„Die Telemedizin auf Basis der Teledoc-Station von Docs in Clouds schließt eine Lücke bei der medizinischen Versorgung im ländlichen Raum“, betont Landrat Markus Ramers. „Aufgrund fehlender Hausarzt-Kapazitäten können teilweise neue Bewohnerinnen und Bewohner nicht in Alten- und Pflegeheimen aufgenommen werden. Hier hilft die Teledoc-Station, dass auch weiter entfernte Ärzte eine engmaschige Versorgung bieten können.“ Darüber hinaus sei die Televisite als Ergänzung zum ärztlichen Hausbesuch gedacht. Das Pflegepersonal könne bereits vor der Televisite des Arztes Messungen wie Blutzuckerspiegel, Sauerstoffsättigung des Blutes oder Blutdruck durchführen sowie ein EKG schreiben und das in der elektronischen Akte der Bewohnerinnen und Bewohner dokumentieren. „Das spart Zeit bei der Televisite, der Arzt kann sich voll auf seine Patienten konzentrieren“, so Ramers. Der Einsatz der Telemedizin führe letztlich dazu, dass die Versorgung der Bewohnerinnen und Bewohner in diesen Heimen verbessert und Notfälle vermieden werden. „Das ist gut für die Bewohnerinnen und Bewohner, gut für die Pflegenden und entlastet das Gesundheitssystem, weil unnötige Krankenhausaufnahmen vermieden werden.“

„Das Projekt ‚Telemedizin in der Altenpflege‘ verknüpft die Möglichkeiten der Digitalisierung mit dem Ziel einer qualitativ hochwertigen ärztlichen Versorgung von Pflegeheimbewohnerinnen und –bewohnern“, sagt Matthias Mohrmann, stellvertretendes Vorstandmitglied der AOK Rheinland/Hamburg. „Unser Fokus liegt dabei auf einer optimalen Versorgung der pflegebedürftigen Menschen und einer Vernetzung der beteiligten Einrichtungen und Ärzteschaft.“

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22 Auszubildende aus der Region Aachen zählen zu NRW‘s Besten

Aachen – Die besten Auszubildenden aller 16 Industrie- und Handelskammern (IHKs) Nordrhein-Westfalens sind am gestrigen Freitag, 08. November im Rahmen einer Festgala in Siegen bei der jährlichen Landesbestenehrung unter dem Motto „Wir setzen den Besten das Krönchen auf“ ausgezeichnet worden. 185 Absolventinnen und Absolventen nahmen die entsprechende Auszeichnung entgegen. 22 Landesbeste stammen aus der Städteregion Aachen, den Kreisen Düren und Euskirchen. Unter dem Applaus der rund 700 Gäste erhielten die Landesbesten ihre Urkunde sowie eine eigens für diesen Anlass gefertigte Trophäe in Form der Nikolaikirche und ein Krönchen aus Plexiglas und Metall.

Die Veranstaltung wird von den nordrhein-westfälischen IHKs seit 1992 im Wechsel organisiert und würdigt die Spitzenleistungen der Absolventinnen und Absolventen. Es werden jeweils die beiden Besten eines Ausbildungsjahrgangs in den entsprechenden IHK-Berufen geehrt. Bei der Ehrung wurde die Bedeutung der dualen Ausbildung für die regionale Wirtschaft hervorgehoben und die besonderen Leistungen der Auszubildenden in den Fokus gerückt.

„Die ausgezeichneten Leistungen aller Geehrten zeigen, dass Engagement, Praxisnähe und fundierte Ausbildung in den Unternehmen eine unschlagbare Kombination sind“, betont Gisela Kohl-Vogel, Präsidentin der IHK Aachen. „Die jungen Talente sind nicht nur die Fachkräfte von morgen, sondern bereits heute wichtige Stützen für die Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft unserer Unternehmen und unseres Wirtschaftsstandortes.“

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“ Made in Alsdorf “ Ab jetzt erhältlich – Der neue Kinderstadtplan

Alsdorf – „Ich finde den neuen Kinderstadtplan richtig klasse, sehr gelungen!“ Das Lob kam aus berufenem Munde, nämlich von Diana Esser, ihres Zeichens für das Bildungsmanagement im Alsdorfer Energeticon zuständig. Die Frau kennt sich also aus und sprach allen aus dem Herzen, die den neuen Kinderstadtplan der Stadt Alsdorf jetzt gemeinsam vorstellten. Und es war ein echtes Gemeinschaftsprojekt, das ohne seine zahlreichen Unterstützerinnen und Unterstützer heute nicht existieren würde. Das unterstrich Bürgermeister Alfred Sonders.

Der Verwaltungschef dankte allen, die zum Gelingen des wunderschön gestalteten Heftes beigetragen haben. Allen voran dankte Sonders Marina Brants von der Alsdorfer Firma Brants Design, die viel Herzblut, Arbeit, Zeit und viel, viel Kreativität in das Projekt gesteckt hatte. „Die Gestaltung, die vielen großen und kleinen Ideen, die liebevollen Details – alles made in Alsdorf“, freut sich Alfred Sonders. Der neue Kinderstadtplan ist ungewöhnlich, nicht einfach ein Stadtplan für Kinder. Er stellt vielmehr Alsdorf und seine einzelnen Stadtteile vor – alles für die kleinen Alsdorferinnen und Alsdorfer gedacht, die ihren Stadtteil und ihre Stadt kennenlernen und erkunden sollen.

Grafisch ist die bunte Broschüre auch geprägt von der Handschrift des Alsdorfer Künstlers Franz-Josef Kochs, der das Maskottchen Franzi beisteuerte, das die Kinder durch die Stadtteile führt. Egal ob Schaufenberg oder Ofden, die Begau oder Bettendorf, Mitte oder Blumenrath: Die Kinder können Burgen und Schlösser kennenlernen, Reithallen und Kitas besser finden, Jugendtreffs und die Stadtbücherei mit dem Plan aufspüren und erkunden. Nicht fehlen dürfen natürlich Spielplätze, Fußball- und Bolzplätze, die Kirchen und das Hallenbad. Und auch Feuerwehr, Polizei und das Forsthaus sind im Plan natürlich dabei. Und vieles mehr. Und es gibt neben der Vorstellung der Stadtteile mit Plan auch einen großen Übersichtsplan. Eine neue Idee, die auch die Sponsoren überzeugt hat: Die AWA Entsorgungs GmbH unterstützte das Projekt ebenso wie Regionetz, ein Unternehmen von Stawag und EWV.

Als Sponsor mit an Bord ist natürlich auch ein bekanntes Netzwerk aus Alsdorfer Unternehmen, die sich mit dem Motto „Bock auf Alsdorf“ für ihre Stadt engagieren. Dazu gehören: Das Sportforum Alsdorf, vertreten durch den geschäftsführenden Gesellschafter Stefan Hanrath, das Energeticon, Cineplex Alsdorf, Eisfreunde Alsdorf, die Aktionsgemeinschaft Stadtmarketing Alsdorf e. V., die Stadthalle Alsdorf und der Alsdorfer Tierpark. Auch der Alsdorfer Jugendhilfeverein Vor Ort e. V. unterstützte den Kinderstadtplan, der sich in erster Linie an Kinder im Grundschulalter richtet.

Entstanden war die Idee durch den Anruf einer Alsdorfer Lehrerin im Jugendamt der Stadt. Und das Jugendamt mit dem Dezernenten für Jugend, Schule und Soziales Tim Krämer an der Spitze nahm die Anregung gern auf. Agnes Migenda betreute das Projekt. Der Kinderstadtplan ist in einer ersten Auflage von 1000 Stück entstanden und ist bei Agnes Migenda, Tel.02404/50-406, agnes.migenda@alsdorf.de erhältlich. ( apa )

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Stadtsportbund Aachen e.V. und Sparkasse Aachen zeichnen das Engagement der Sportabzeichen-Prüfer*innen aus

Aachen – Der Stadtsportbund Aachen e.V. würdigt gemeinsam mit der Sparkasse Aachen mit großer Dankbarkeit, die rund 45 ehrenamtlich tätigen Sportabzeichen-Prüfer*innen mit einem Präsent für ihren teilweise schon jahrzehntelangen Einsatz. Die Ehrenamtler*innen sind in den vergangenen Jahren von April bis Oktober wöchentlich bei Wind und Wetter an den sieben über das Stadtgebiet verteilten Stützpunkten von der Aachener Bevölkerung anzutreffen und nehmen die Prüfungen des Deutschen Sportabzeichens ab.

Björn Jansen, Vorsitzender Stadtsportbund Aachen e.V., betont dankbar: „Unsere Prüfer*innen bilden mit ihrer ehrenamtlichen Arbeit das Fundament für das Sportabzeichen. Ohne ihren freiwilligen Einsatz könnten die vielen Teilnehmer*innen das Sportabzeichen nicht ablegen. Sie ermöglichen in allen Altersgruppen Leidenschaft und Passion für den Sport.“

Die Sparkasse Aachen ist seit vielen Jahren treuer Partner des Stadtsportbundes im Bereich Sportabzeichen. Peter Schanz von der Sparkasse findet anerkennende Worte für die Prüferinnen und Prüfer: „Ihr Engagement ist von unschätzbarem Wert. Sie motivieren Menschen jeden Alters, sportliche Ziele zu erreichen. Neben der Leistung, die durch ihre fachkundige Anleitung möglich wird, stehen vor allem die Freude an der Bewegung und das Miteinander im Vordergrund.“

Im Jahr 2024 haben bereits 600 Teilnehmer*innen das Deutsche Sportabzeichen erfolgreich abgelegt; davon 10 Personen mit einer Beeinträchtigung.

Über das Deutsche Sportabzeichen:

Das Deutsche Sportabzeichen ist ein Ehrenzeichen der Bundesrepublik Deutschland mit einer langen Tradition und wird als höchste Auszeichnung außerhalb des Wettkampfsports vergeben.

 

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Kreissparkasse Ahrweiler unterstützt die Lebenshilfe Kreis Ahrweiler

Ahrweiler – Die Kreissparkasse Ahrweiler unterstützte die Lebenshilfe Kreis Ahrweiler mit einer großzügigen Spende bei der Filmvorführung im Kino-Center Rhein-Ahr „Was ist schon normal?“. Bereits kurz nach Beginn der Einlasszeit meldete Kinobetreiber Juri Stroeve ein „volles Haus“ in seinem Kinocenter. Der gezeigte Film „Was ist schon normal?“ zog rund 150 Zuschauer an, die sich von der Geschichte des Films berühren ließen.

„Es ist normal, verschieden zu sein“, betonte der Vorsitzende der Lebenshilfe, Ulrich van Bebber, in seiner Begrüßungsrede. Diese Worte fanden besonderen Anklang bei den Anwesenden, da sie den Kern der Botschaft der Lebenshilfe widerspiegeln: die Akzeptanz und Wertschätzung von Menschen mit Behinderungen als gleichwertige Mitglieder unserer Gesellschaft.

Der Film thematisiert auf eindrucksvolle Weise das Leben von Menschen mit und ohne Behinderung und zeigt, dass Vielfalt eine Bereicherung für die Gesellschaft ist. In emotionalen, humorvollen und nachdenklichen Momenten regt der Film dazu an, die eigenen Vorstellungen von „Normalität“ zu hinterfragen und mit einem offenen Blick auf die Unterschiedlichkeiten von Menschen zu schauen.

„Mit diesem Film wird die Tradition fortgeführt, durch Kinovorführungen den Blick auf Menschen mit Behinderungen zu öffnen und deutlich zu machen, dass auch sie nur Menschen sind, aber eben mit ganz besonderen Eigenschaften“, erklärte van Bebber weiter. Er betonte, wie wichtig es sei, solche Initiativen fortzusetzen, um das Bewusstsein und die Sensibilität für die Belange von Menschen mit Behinderungen in der breiten Öffentlichkeit zu stärken.

„Die Vereine und das Vereinsleben sind ein essentieller Bestandteil unserer Gesellschaft und unserer Region. Ohne Vereine und das ehrenamtliche Engagement ihrer Mitglieder wären viele Dinge nicht mehr möglich. Daher freuen wir uns, die Lebenshilfe Kreis Ahrweiler bei der Durchführung des Kinotags unterstützen zu können. Hierdurch ist es uns möglich unseren Beitrag zur Förderung des Vereinslebens, der Menschen vor Ort und der gesamten Region leisten zu können“, erklärt Michael Jünger, Bereichsleiter der Firmen- und Immobilienkunden der Kreissparkasse Ahrweiler und führt weiter aus: „Der Film behandelt tiefgründige und wichtige Themen, auf die aufmerksam gemacht werden muss. Das Engagement der Lebenshilfe unterstützen wir daher gerne.“

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Glasfaser-Ausbau der Stolberger Gewerbegebiete geht in die nächste Runde

Stolberg – Die Planungen für das schnelle Internet in allen Stolberger Gewerbegebieten sind abgeschlossen. Rund 50 Kilometer Glasfaser und 8 Verteilerstandorte sorgen nach dem Ausbau in den bislang noch nicht versorgten Gewerbegebieten für höhere Bandbreiten und mehr Wettbewerbsfähigkeit. Rund 1,5 Millionen Euro Fördermittel wird die Kupferstadt Stolberg zur Anbindung der Gewerbegebietszuschnitte 4 & 5 erhalten. Los geht es nun im ersten Schritt mit dem Zuschnitt 5.

Betroffen sind gewerbliche Immobilien in den Ortslagen Mausbach, Gressenich, Schevenhütte, Zweifaller Strasse, sowie Teile von Büsbach, Vicht und Zweifall. Nachdem die Gewerbegebietszuschnitte 1,2 & 3 bereits durch die Firma Relaix Networks GmbH erschlossen wurden, wird die Deutsche Telekom GmbH nun die weiteren Gewerbeflächen an das Glasfasernetz anschließen.

Für die Kupferstadt ist der flächendeckende Breitbandausbau der Gewerbegebiete ein unabdingbarer und wichtiger Standortfaktor: „Uns ist bewusst, dass wegen des technologischen Fortschritts die Reise weitergehen muss. Insofern ist der Ausbau mit Glasfaser-Technologie ein weiterer Schritt auf dem Weg zur flächendeckenden Erschließung des Stolberger Stadtgebietes“, zeigt sich Bürgermeister Patrick Haas beim gemeinsamen Spatenstich im Gewerbegebiet Mausbach zufrieden.

„Wir freuen uns über das entgegengebrachte Vertrauen, diesen Glasfaserausbau in Stolberg durchführen zu können“, sagt Ursula Schauf-Paschek, Regionalmanagerin der Telekom. „Alle Betriebe im Fördergebiet wurden bereits in Vorfeld über die Möglichkeiten des neuen Glasfasernetzes informiert. Wer seine Zustimmung für den kostenfreien Hausanschluss seiner Immobilie bisher noch nicht gegeben hat, kann das jetzt noch machen. Sonst kommt die Glasfaser nicht ins Haus, sondern führt lediglich daran vorbei. Dieses Einverständnis der Eigentümer*innen der Immobilien brauchen wir, da wir das Glasfaser über privaten Grund bis zum Gebäude verlegen.“ Eine Abfrage unter www.telekom.de/glasfaser zeigt, ob die Adresse im Ausbaugebiet liegt. Hierüber kann der Hausanschluss auch direkt bestellt werden. Zum jetzigen Zeitpunkt ist der Anschluss noch kostenfrei. Wer sich später entscheidet, muss die Anschlusskosten von aktuell 799,95 Euro selbst tragen.

Schon lange strebt die Kupferstadt Stolberg Verbesserungen in der Breitbandversorgung an, um für die Herausforderungen des digitalen Wandels gewappnet zu sein. Mit dem heutigen Spatenstich geht das Projekt nun in die finale Phase.

„Wir sind froh, dass der langwierige Prozess nun zu einem erfolgreichen Ende kommt und wir endlich mit dem eigentlichen Ausbau starten können“, erklärt Timo Abels vom Amt für Wirtschaftsförderung der Kupferstadt Stolberg und zuständig für den Breitbandausbau auf dem Kupferstädter Stadtgebiet. „Wichtig ist es“, so ergänzt Bürgermeister Patrick Haas, „dass wir nun eine zukunftsfähige Lösung gefunden haben und keine auf Kupferleitungen basierende Zwischenlösung. Der stadtweite Ausbau mit Glasfaser ist für uns die einzige nachhaltig und sinnvolle Alternative.“

 

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Urlaubsfeeling inklusive – Kreis Euskirchen-Jahrbuch 2025 druckfrisch erschienen

Euskirchen – Schwerpunktthema „Reisen hier und in der Welt“ – Viele „Herzensprojekte“ aus den Städten und Gemeinden – Palmen am See, ein Sandstrand unter blauem Himmel, dazu ein Strandkorb und Badelatschen: Das Titelbild des neuen Kreis-Jahrbuchs vom malerischen Seepark in Zülpich lässt träumen und weckt Urlaubsgefühle.

Wie in den vergangenen Jahren lag die Verantwortung für das Jahrbuch bei Kreisarchivarin Heike Pütz, hier gemeinsam mit Bürgermeister Ulf Hürtgen und Landrat Markus Ramers. Foto: Pressestelle Kreis Euskirchen / Wolfgang Andres

Und damit wird nicht zu viel versprochen, denn in seiner über 70-jährigen Geschichte dürfte das Jahrbuch die Leserinnen und Leser noch nie zu so vielen Orten rund um Globus mitgenommen haben wie diesmal.

„Reisen hier und in der Welt“ lautet das Schwerpunktthema des gerade druckfrisch erschienenen Buches. „Viele planen vielleicht gerade ihren nächsten Urlaub“, sagt Landrat Markus Ramers bei der Vorstellung im Seepark Zülpich. „Genau dieses Fernweh, das sowohl unsere Reisen als auch die Aufenthalte unserer Gäste im Kreis Euskirchen motiviert, ist der Schwerpunkt des diesjährigen Jahrbuchs.“

Pierz in Pierz

Wohin es geht? Den Auftakt macht Andreas Züll, der uns auf den Spuren seiner Vorfahren einmal über den großen Teich in die USA mitnimmt. Auch Peter Pierz zieht es ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten, und zwar in einen Ort, der genauso heißt wie er: „Pierz in Pierz“ könnte man sagen. Rüdiger Bliss berichtet von einer spannenden und aufschlussreichen Reise ins Herz von Afrika, wo er sich auf die Suche nach einer „unbekannten Bahn“ aus der deutschen Kolonialzeit begeben hat – und fündig wurde! Vielen reise- und unternehmenslustigen Menschen aus dem Kreis dürfte „Freizeit-Weltenbummlerin“ Heike Schneider aus der Seele sprechen, wenn sie von ihren Reisen rund um den Globus berichtet – von Hawaii bis Bali. Auch New York gehört zu ihrem Reisetagebuch, und was das mit „Nine Eleven“ zu tun hat, erfahren die Leserinnen und Leser in ihrem Artikel.

Nun sind die Kreisbürger nicht nur rund um den Globus unterwegs, der Kreis Euskirchen selbst ist seit langer Zeit auch ein beliebtes Reise- und Urlaubsziel für die Menschen aus Deutschland und den Nachbarländern. Auch mit dieser Perspektive beschäftigen sich mehrere Artikel im Jahrbuch. So untersucht Harald Bongart, warum Münstereifel schon vor 1.200 Jahren bei Menschen aus ganz Europa ein begehrtes Reiseziel war und wie sich die Motive der Reisenden über die Jahrhunderte geändert haben. Eines ist gewiss: Bad Münstereifel hat sich diese Anziehungskraft bis heute bewahrt. Aber auch zahlreiche andere Orte im Kreisgebiet haben ihre ganz eigenen Reize, was sich nicht zuletzt auch an den Souvenirs festmachen lässt, die die Gäste hier erwerben konnten. Kreis-Archivarin Heike Pütz hat dieses Phänomen näher untersucht und dabei herausgefunden, dass sogar Kaiser Wilhelm II. 1906 bei einem Besuch Andenken von Gemünd gekauft hatte. Ob danach eine kleine Mokka-Tasse mit einem Bild der Urfttalsperre im Berliner Stadtschloss stand?

Interessante Einblicke in eine Pension am Rande des Nationalparks gibt Marion Müller, und Damian Meiswinkel führt die Leser in die Toskana der Eifel, auf die gleichnamige Eifelspur, 2022 zu einem der schönsten Wanderwege Deutschlands gewählt wurde.

Skispringen in Hellenthal

Neben weiteren informativen und lesenswerten Artikeln rund um das Top-Thema Reisen ist das Jahrbuch aber natürlich wie gewohnt breit aufgestellt.

Was wäre ein Jahrbuch ohne die Beiträge und historischen Arbeiten unserer Regionalhistoriker? Das Themenspektrum reicht von der ehemaligen Skisprungschanze in Hellenthal-Hollerath (Jost Mergen) über Erinnerungen an das Kriegsende 1945 (Theo Heinrichs) und die „Zwangswirtschaft für ‚Arier‘ und Juden in Euskirchen“ (Hans-Dieter Arntz) bis hin zu einem Artikel von Manfreds Konrads über „Judentaufen zu Steinfeld“.

Im Bereich „Natur und Umwelt“ geht es u.a. um die Wiederansiedlung des Feldhamsters in der Zülpicher Börde (Rebekka Vogel) und den Umgang mit der Bleithematik im Raum Mechernich und Kall – und der besonderen Rolle, die ein kleiner Maulwurf namens „Plumbi“ dabei spielt (Katja Ziemann). Abgerundet wird das Jahrbuch etwa mit einem Beitrag zur Mundart von Hermann Josef Kesternich („Klüttefritz, Siedemännche und Böll“) und einem Artikel über den Abbau eines Euskirchener Wahrzeichens, der Antennenkuppel Radom in der Mercator-Kaserne.

Herzensprojekte

Zum Abschluss laden die „Herzensprojekte“ aller elf Städte und Gemeinden nochmals zu einer kleinen Rundreise durch den Kreis Euskirchen ein. Auch dieser Abschnitt steht für die bunte Vielfalt im Kreis – vom Wiederaufbau nach der Flut bis zu Projekten zum Umweltschutz ist alles dabei.

Landrat Markus Ramers dankte allen Autorinnen und Autoren für deren Beiträge, dem Weiss-Verlag aus Monschau für die wie immer vertrauensvolle Zusammenarbeit und Kreisarchivarin Heike Pütz, die das Jahrbuch federführend betreut hat. Das 240 Seiten umfassende Jahrbuch ist ab sofort im örtlichen Buchhandel für 9.80 Euro erhältlich.

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250 Weinfreunde genossen Verkostung zum Ahrwein des Jahres

Ahrweiler – Erfolgreiche Fortsetzung von „Test the Best“ im Rodderhof – Nach der gelungenen Premiere im letzten Jahr lud der Ahrwein e.V. im Rahmen der Verleihung des anerkannten Preises „Ahrwein des Jahres“ zur zweiten Auflage der Publikumsverkostung „Test the Best“ im Rodderhof in Ahrweiler ein. Die Veranstaltung war erneut ein voller Erfolg und lockte rund 250 Weinfans, die eine Auswahl von über 130 Weinen aus dem Ahrtal probieren konnten. Mit Unterstützung der Kreissparkasse Ahrweiler wurde die Verkostung im Rahmen des Wettbewerbs „Ahrwein des Jahres“ zu einem besonderen Erlebnis für Weinfreunde und Kenner.

Das Event bot den Gästen die Möglichkeit, sich durch die sechs Kategorien beim Ahrwein des Jahres zu probieren:  Klassiker, Premium, Kultwein, Blanc de Noir, Frühburgunder und Weiße Burgunder. Insgesamt 22 Weingüter präsentierten ihre Weine, darunter alle drei Genossenschaften, alle VDP-Betriebe im Ahrtal. „Die Vielfalt der angebotenen Weine spiegelt die hohe Qualität und das Potenzial unserer Region wider. Daher freuen wir uns sehr über die große Resonanz auf unser Event“, erklärte Carolin Groß vom Ahrwein e.V., die die Veranstaltung gemeinsam mit dem Team des Rodderhofs organisierte. Daniel Hempen hatte in diesem Jahr weitere Flächen im Erdgeschoss seines Hotels zur Verfügung gestellt, so dass noch mehr Gästen eine Teilnahme ermöglicht werden konnte. Im historischen Weinkeller präsentierten Ahrweinkönigin Annabell Stodden und Ahrweinprinzessin Laura Nietgen die Sieger-Lounge mit den diesjährigen Siegerweinen des Ahrwein des Jahres.

Guido Mombauer, Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Ahrweiler, welche die Durchführung der Veranstaltung unterstützt hat, betonte den Erfolg und die Bedeutung von „Test the Best“: „Mit diesem Format setzen wir ein Zeichen für die Zukunft der Region. Der Weinbau trägt maßgeblich zur Attraktivität des Ahrtals bei, und wir sind stolz, als regionale Bank unseren Beitrag dazu leisten zu können.“

Weitere Infos zum Ahrwein des Jahres und alle Siegerweine gibt es unter ahrweindesjahres.de

 

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Demeter Hof Breit aus Wittlich – Landwirtschaft auf ganzheitliche und regionale Weise

Wittlich/Prüm – Der Demeterhof Breit bietet vieles: Käse für die Regionalmarke EIFEL, Bewirtschaftung nach Demeter-Richtlinien, Lernort Bauernhof, Hofladen… und vor allem intakte Kreisläufe bei Ackerbau und Viehhaltung. Von Anfang an gehören Landwirt Paul Brandsma und der Demeterhof Breit überzeugt zur Regionalmarke EIFEL. „Für uns ist es nur natürlich und selbstverständlich, dass wir in regionalen Bezügen denken und handeln“, sagt Paul Brandsma, der am Stadtrand von Wittlich sein Ideal von ökologischer Landwirtschaft für sich, seine Familie und weitere MitstreiterInnen erfüllte. Die strikt auf Naturkreisläufe ausgerichtete Erzeugung des Demeter-Verbandes ist das A und O. Brandsma gehört zum Vorstand des Verbandes. Auf dem Demeterhof Breit gibt es daher etliche Pilotprojekte, die beispielhaft ökologische Lebensmittelerzeugung voranbringen. Das zieht viele Stammkunden auch von weither in den eigenen Hofladen, der das wichtigste Standbein der Vermarktung ist. Doch auch die Regionalmarke EIFEL hat nach wie vor einen guten Platz im Marketing, denn die verschiedenen Sorten Rohmilchkäse werden auch mit dem Gütesiegel gelabelt. Unter anderem Restaurants und inhabergeführte Einzelhandelsgeschäfte in der Region gehören zu den Abnehmern. „Wir schätzen die Vernetzung. Man kennt einander und hat auch Freiraum für Flexibilität“, ist Brandsma überzeugt. „Schließlich ist Käse ein Naturprodukt, das nicht immer in denselben Mengen machbar ist. Da ist der direkte Kontakt wichtig.“

Natürlichkeit geht vor Marktkonformität 

Es gebe bei regionalen, saisonalen Erzeugnissen eine echte „Geschichte“ zu erzählen – ein eindeutiger emotionaler Pluspunkt. Wohl auch daran liegt es, dass der Demeterhof Breit als „Lernort Bauernhof“ nicht nur für Schulklassen, sondern auch bei  Hofführungen viele interessierte Erwachsene anzieht, darunter Berufsschulen der grünen oder gastronomischen Ausbildungsgänge. „Wir zeigen, dass Landwirtschaft ganz vielfältig sein kann und im Einklang mit der Schöpfung funktioniert.“ Vielfalt, das heißt auf dem Hof konkret, dass neben der Milchviehhaltung und der eigenen Käserei auch Schweine auf Stroh und mit viel Auslauf gehalten werden, zudem gibt es Hühner im Freiland. Die Bruderhähne haben ein Leben, bevor sie verwertet werden, und sind kein „Abfall“. Es gibt Streuobstwiesen, auf denen die Kühe und Rinder grasen und von deren Obst Apfelsaft gepresst wird. Getreide, Kartoffeln, Gemüse und Kräuter werden selbst angebaut. Vieles davon findet sich in den neuen Abo-Körben, die ein Mal pro Woche abgeholt werden können.

Der Vorteil der großen Nähe 

Wesentliche Gründe für den Demeterhof Breit, sich bereits vor rund zwanzig Jahren beim damaligen Modell „Regionen aktiv“ zu engagieren, aus dem dann die Regionalmarke EIFEL wurde, sind Wertschöpfung und Wertschätzung. „Viele Kunden kommen aus Überzeugung und bleiben treu, trotz Inflation, die über gestiegene Lohnkosten natürlich auch uns trifft“, schildert Paul Brandsma die ökonomische Seite. Vier Menschen leben unmittelbar von der landwirtschaftlichen Erzeugung, zehn sind im Hofladen angestellt. „Da wir jedoch ohne Lieferketten und Transportkosten auskommen, können wir unsere Preise annähernd stabil halten und sind von globalen Turbulenzen eher unabhängig.“ Damit ist ein großes Ziel der Regionalmarke erreicht: Stärkung der kleinen, familiengeführten bäuerlichen und gastronomischen Betriebe.

“Regionale Wertschöpfung, Respekt für die Natur, Futter vom eigenen Hof, persönlicher menschlicher Kontakt zu Partnern und Kunden… das macht den Reiz ökologischer Kreislaufwirtschaft aus.“

Paul Brandsma – Inhaber

https://www.demeterhofbreit.de/

„Aus dem Wittlicher Tal bereichert der Demeterhof Breit das Regionalmarke EIFEL Portfolio mit feinsten Sorten von EIFEL BIO Gouda. Das Team um Familie Brandsma, Gründungsmitglied der Regionalmarke EIFEL, bewirtschaftet mit einem vorbildlichen biologisch-dynamischen Kreislaufkonzept Böden, Pflanzen und Tiere und betreibt einen großartigen Hofladen. Fahrt doch einfach einmal hin und lasst Euch begeistern.“

Markus Pfeifer – Regionalmarke EIFEL

www.regionalmarke-eifel.de

 

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Zusammenhalt in Hellenthal – Schoeller unterstützt die Fußballer der SG Hellenthal

Hellenthal – Die Schoeller Werk GmbH & Co. KG, als größter Arbeitgeber in der Gemeinde Hellenthal, fördert die SG Hellenthal als Premiumsponsor. In einer Zeit, in der der Zusammenhalt in der Gemeinschaft besonders wichtig ist, setzt Schoeller ein Zeichen der Verbundenheit und Unterstützung für lokale Sportinitiativen.

Im Rahmen dieses Sponsoring-Pakets stellt Schoeller als Premiumsponsor der „Ersten Mannschaft“ der SG Hellenthal, die aktuell in der Kreisliga A spielt, zwei Trikotsätze zur Verfügung, die durch Trainingsanzüge für beide Seniorenmannschaften – sowohl für die Erste als auch die Zweite Mannschaft – ergänzt werden. Dieses Engagement unterstreicht nicht nur die Verbundenheit von Schoeller mit der Region, sondern auch die Bedeutung des Sports für die Gemeinschaft.

„Die SG Hellenthal repräsentiert unsere Gemeinde sportlich und bringt die Gemeinschaft zusammen. Als Unternehmen, das fest in dieser Gemeinde verwurzelt ist, sehen wir es als unsere Verantwortung und Freude an, lokale Talente und die Begeisterung für den Sport zu fördern“, sagt Alexander Mertens, Geschäftsführer der Schoeller Werk GmbH & Co. KG.

Schoeller ist stolz darauf, Teil dieser Initiative zu sein und die sportlichen Aktivitäten in Hellenthal zu unterstützen. Das Unternehmen setzt sich aktiv dafür ein, das soziale und kulturelle Leben in der Region zu fördern und zu bereichern.

„Wir sind sehr froh, Schoeller als Premiumsponsor für die SG Hellenthal gewinnen zu können. Besonders bei dieser Fusion ist es wichtig, dass wir von der ersten Sekunde an Verbundenheit und Einheitlichkeit zeigen. Für viele Spieler und Mannschaftsmitglieder ist Schoeller auch im privaten Umfeld als Arbeitgeber ein wichtiger Anlaufpunkt. Umso glücklich sind wir daher, dass wir uns auch über den Sport mit Schoeller identifizieren und die Firma auch privat repräsentieren können.“ betont Moritz Reder, Co-Trainer der ersten Mannschaft.