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Sportplatzfrage vertagt – Zahlreiche Aktive und Funktionäre der TuS Mechernich und des VfL Kommern demonstrierten im Ratssaal gegen die Pläne

Mechernich/Kommern – Konzept für Eifel- und Wälschbachstadion löst im Ausschuss für Bildung, Soziales und Kultur intensive Debatte aus – Rote Trainingsjacken auf der einen, blau-schwarze Oberteile auf der anderen Seite. Wäre das nicht der Mechernicher Ratssaal, sondern eine Stadionkulisse, dann wäre das wohl der untrügliche Beleg für ein Lokalderby zwischen der TuS Mechernich und dem VfL Kommern gewesen. Doch an diesem Abend stehen die Vereine vereint, um gegen die Pläne für ihre Sportstätten zu protestieren. Denn der Ausschuss für Bildung, Soziales und Kultur befasst sich mit dem städtischen Konzept für Eifel- und Wälschbachstadion.

Nach einer intensiven und teils emotionalen Debatte stand am Ende fest: Der Beschluss wird vertagt, die Verwaltung beauftragt, noch einmal mit den Vereinen ins Gespräch zu gehen, um an einer konsensfähigen Lösung zu arbeiten. „Die Zeit werden wir nutzen“, betonte Dezernent Ralf Claßen, der zuvor den weiteren Fahrplan skizziert hatte. Zeitnaher Austausch mit den Vereinen und anschließende Präsentation des Ergebnisses in der Schulausschuss-Sitzung im März. „Da wir erst danach den Haushalt einbringen und verabschieden, verlieren wir durch dieses Vorgehen auch keine Zeit“, erläuterte Claßen, der auch Kämmerer der Stadt am Bleiberg ist.

Als solcher hat er naturgemäß die finanziellen Spielräume der Kommune im Blick – und die sind am Ende die begrenzende Ressource. „Wir müssen das große Ganze, also alle Vereine im Stadtgebiet, im Blick behalten“, so Ralf Claßen. Schließlich gebe es auch Anträge von den großen Vereinen SG Rotbachtal und Satzvey, die gerne Kunstrasenplätze hätten. „Wenn wir also vier solcher Plätze bauen würden, dann wären das Kosten von bis zu fünf Millionen Euro“, so der Kämmerer. Investitionen, die am Ende möglicherweise über Steuererhöhungen finanziert werden müssten.

Vor diesem Hintergrund hatte die Verwaltung folgendes Konzept für die Zukunft der Sportstätten erarbeitet: Der Fußballplatz im Eifelstadion sollte von einem Asche- zu einem Rasenplatz umgestaltet werden. Geplante Kosten: etwa 200.000 Euro.

Kunstrasen fürs Schulzentrum

Der Rasenplatz am Schulzentrum sollte demnach abgetragen und stattdessen ein Kunstrasenplatz gebaut werden. Dieser Kunstrasenplatz wäre wetterbeständig und könnte auch von den Schulen intensiver genutzt werden. Die geschätzten Kosten: 500.000 Euro. Schließlich sollte der Tennenplatz in Kommern erhalten bleiben, um als Ausweichmöglichkeit für den Rasenplatz zu dienen. Doch die Vereine fühlten sich nicht so recht mitgenommen, waren nicht einverstanden mit diesen Planungen – und zeigten das mit der großen Präsenz von Aktiven und Funktionären im Ratssaal.

Diese neuen, offenbar umstrittenen Überlegungen waren nötig geworden, weil eine vorherige Konsenslösung nicht umsetzbar war. Die Aufgabe und Vermarktung des Eifelstadions sollte eigentlich ausreichend Geld einbringen, um die Kommerner Anlage auszubauen. Doch eine Vermarktung war wegen der Bodenverhältnisse unwirtschaftlich, am Wälschbachstadion eine Erweiterung wegen neuer rechtlicher Vorgaben des Landes nicht umsetzbar. So musste das neue Konzept her, das für den Ausschuss aber noch nicht beschlussfähig war.

Darauf konnten sich alle Politikerinnen und Politiker nach einer gut anderthalbstündigen Diskussion und einer 15-minütigen Sitzungsunterbrechung einigen. Ein Unentschieden also, dass den Gang in die Verlängerung bedeutet. Für die Zuschauer mit den roten Trainingsjacken und den blau-schwarze Oberteilen derweil noch kein Grund zum Jubeln, aber in einer Verlängerung lässt sich das Spiel schließlich noch in jede Richtung drehen.

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Neuer Höchstbetrag bei der Restcentspende in Aachen

Aachen – Knapp 12.000 Euro für den guten Zweck – Schon seit 1992 können Beschäftigte, Beamt*innen sowie Versorgungsempfänger*innen der Stadt Aachen monatlich zugunsten von gemeinnützigen Projekten auf einen Centbetrag ihres Gehaltes verzichten. Im vergangenen Jahr wurde von über 2.000 Mitarbeitenden und Versorgungsempfänger*innen einen Betrag von insgesamt 11.978 Euro zusammengetragen. Das ist der höchste Betrag seit Beginn der Restcentspende. Diese wirkt sich bei den einzelnen Mitarbeiter*innen nur im Centbetrag auf dem Gehaltsschein aus, summiert sich aber schnell zu einer großen Hilfe.

Markus Lennartz, Leiter des städtischen Fachbereichs Personal und Organisation, konnte diese Summe am Dienstag, 12. November, an gemeinnützige Organisationen übergeben und erklärte: „Ich bin jedes Jahr stolz, dass eine solch große Summe zusammenkommt. Das zeigt, dass auch vermeintlich kleine Dinge eine Wirkung erzielen können.“ Er richtete einen herzlichen Dank, genauso wie Gesamtpersonalratsvorsitzender Karlheinz Welters und Stephan Baurmann, Vorsitzender des Personalrats der allgemeinen Verwaltung, an die Mitarbeitenden der Stadt, die jedes Jahr diese Centbeträge spenden.

Über jeweils 2.994 Euro finanzielle Unterstützung dürfen sich jetzt das Ronald-McDonald Haus, das Kingz Corner, das „Packprojekt“ des Sozialpädiatrischen Zentrum Aachen (SPZ) sowie der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst Region Aachen freuen. Vorschläge, an wen die Spenden übergeben werden, kommen auch aus der städtischen Belegschaft. Bei der Auswahl der zu unterstützenden Institutionen galten auch in diesem Jahr mehrere Kriterien. Wichtigster Aspekt ist, dass das Geld Kindern zugutekommt, ebenso spielen vor allem die Regionalität und geringe Kostenstrukturen eine große Rolle.

Die Vertreterinnen der Organisationen richteten ein großes Dankeschön an jede und jeden Einzelnen, die diese Spende möglich machen.

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„Weinregion für Weinregion – Südpfalz hilft dem Ahrtal“ zu Besuch beim SV Altenahr

Ahrweiler – Aktion hat Tennisplätze mit über 18.000 Euro unterstützt – Die schrecklichen Bilder von der Flut im spanischen Valencia wecken in Rheinland-Pfalz Erinnerungen an den Sommer vor drei Jahren. Damals traf eine andere Flutkatastrophe den Norden unseres Bundeslandes schwer. Seither unterstützt die Südpfalz den Wiederaufbau im Ahrtal. Mit der von den Landkreisen Südliche Weinstraße und Germersheim, der Stadt Landau und der Sparkasse Südpfalz ins Leben gerufenen Spendenaktion „Weinregion für Weinregion – Südpfalz hilft dem Ahrtal“ kamen rund 630.000 Euro an Unterstützung zusammen. 18.383,87 Euro flossen in das Projekt „Interimstennisplätze beim SV Altenahr“. Die Landräte Dietmar Seefeldt (SÜW), Dr. Fritz Brechtel (GER) und Svend Larsen (Vorstand Sparkasse Südpfalz) nutzten unlängst bei einem Vor-Ort-Besuch im Herbst die Gelegenheit, sich die neue Spielstätte im Ort Ahrbrück in der Verbandsgemeinde Altenahr selbst anzusehen.

Dort wurden sie von Landrätin Cornelia Weigand (Kreis Ahrweiler), dem Ahrbrücker Bürgermeister Guido Galle, dem Vereinsvorstand und Kindern der Tennisjugend herzlich empfangen. Die Gäste aus der Südpfalz informierten sich über die Situation des Tennisvereins, den Aufbau der neuen Tennisplätze und die Zukunftsaussichten. „Mit der neuen Spielstätte ist im wahrsten Sinne die Grundlage für die Zukunft des hiesigen Sportvereins gelegt worden. Es ist toll, den aktiven Vereinsvorstand und die lebhafte Vereinsjugend zu treffen“, so die Verwaltungschefs und der Sparkassen-Vorstand. „Solche Neuanlagen brauchen natürlich Zeit. Daher hatten die Verantwortlichen zunächst mit einem Sportzelt eine erste Übergangslösung geschaffen, um das Vereinsleben, das Gemeinschaft stiftet und Austausch schafft, am Leben zu erhalten.“ Es mache sie stolz und dankbar, dass sich so viele Menschen in der Südpfalz an der Spendenaktion beteiligt und die Tennisplätze mit ermöglicht hätten, so Seefeldt, Brechtel und Larsen.

Hintergrund: Der Sportverein Altenahr mit einer sehr aktiven Tennisabteilung wurde bei der Flutkatastrophe vor drei Jahren existenziell getroffen. Seine Tennisanlage mit drei Tennisplätzen und einem Clubhaus wurden von einer Flutwelle, die sich an einer nahen Eisenbahnbrücke angestaut hatte, zerstört. Auf einem alten Sportgelände an einer Schule wurde schließlich ein Sportzelt errichtet, das auch von anderen Abteilungen des Sportvereins gemeinschaftlich genutzt wurde. Mitte 2023 konnten zwei neue, moderne Tennisplätze entstehen. Diese hat „Weinregion für Weinregion – Südpfalz hilft dem Ahrtal“ finanziell unterstützt.

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Zum Tode von Hubert Schilles (70) – Mechernicher Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick würdigt Berufskollegen, Freund und Weggefährten

Mechernich-Floisdorf – Eigentlich war Hubert Schilles gar nicht dran, als er während der Flutkatastrophe 2021 zum Baggereinsatz an den verstopften Grundablass der Steinbachtalsperre gerufen wurde, sondern sein Zwillingsbruder Peter.

Man habe sich zufällig an der L-11-Brücke in Satzvey getroffen: „Peter hatte aber noch eine andere Arbeit zu erledigen, ich hingegen war frei, also bin ich zur Steinbach gefahren. Einen unserer Leute vorschicken, wollte ich nicht, da habe ich es selbst gemacht.“

Mit dieser Entscheidung hat der Floisdorfer Landwirt und Unternehmer  Tausende und ihr Hab und Gut vor Überflutung gerettet. Nicht nur NRW-Landesinnenminister Herbert Reul war tief bewegt, als Hubert Schilles im Fernsehen und in Illustrierten mit dem Rosenkranz in der Hand gezeigt wurde, den er während seines Baggereinsatzes am Fuß des vom Durchbruch bedrohten Staudamms betete.

Am Sonntag ist Hubert Schilles im Kreis seiner Familie verstorben. Im Januar wäre er 71 Jahre alt geworden. Seine sterblichen Überreste sollen am Samstag auf dem Floisdorfer Friedhof beigesetzt werden. Die Exequien beginnen um 10.15 Uhr in der örtlichen Pfarrkirche St. Pankratius.

„Landwirt mit Leib und Seele“

In einer ersten Reaktion äußerte sich Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick zum Tod seines Berufskollegen, Freunds und Weggefährten: „Hubert Schilles war ein erfolgreicher Unternehmer, Landwirt mit Leib und Seele und ein tiefgläubiger Mann mit hoher sozialer Kompetenz.“

Landesinnenminister Herbert Reul, der Hubert Schilles erstmals auf dem Damm der Steinbachtalsperre traf, besuchte ihn ein Jahr später auf dem gemeinsamen Bauernhof und Betriebsgelände von Hubert und Peter Schilles in Floisdorf, um „Danke“ zu sagen. Nachdem er sie zunächst abgelehnt hatte, bekam der bescheidene Retter von der Steinbachtalsperre („Das hätte jeder gemacht“) später auch noch die Rettungsmedaille des Landes aus der Hand von Ministerpräsident Hendrik Wüst.

„Solche Zeugen braucht die Kirche“, schrieb der Mechernicher Diakon und Redakteur Manfred Lang in einem Bericht für die Aachener „KirchenZeitung“. Selbst der berühmte Buchautor und Pater Anselm Grün schickte aus Münsterschwarzach eine Grußadresse an den bekennenden und praktizierenden Christen aus Floisdorf in der Eifel, aus der auch Anselm Grüns Mutter stammt (Dahlem).

Hubert Schilles sagte dem Mechernicher „Bürgerbrief“ seinerzeit, das Freilegen des verstopften Grundablasses mit dem Bagger sei für ihn ein „kalkulierbares Risiko“ gewesen, er habe sich nicht absichtlich in Lebensgefahr gebracht, auch wenn das im Nachhinein von den Medien anders geschildert worden sei.

Gottvertrauen und Gebet

Richtig sei allerdings sein lebenslanges Gottvertrauen und die Zuversicht im Gebet auch in dieser heiklen Situation gewesen, sagte der bekennende Katholik im Interview. Deshalb habe er auch vor laufenden Fernsehkameras und fragenden Reportern freimütig sein Gottvertrauen dargelegt und seinen Rosenkranz vorgezeigt, den er immer bei sich trägt.

Beten gelernt hatte Hubert Schilles zu diesem Zeitpunkt längst. Als er 49 Jahre alt war, wurde bei ihm ein Krebsleiden diagnostiziert. Der Arzt gab ihm noch eine Lebensperspektive von einem halben Jahr. „21 Jahre sind daraus geworden“, so Dr. Hans-Peter Schick. Er war auch beim Ministerbesuch einer der wenigen eingeladenen Gäste, die Dr. Peter Kramp, der frühere Smurfit-Kappa-Chef und Freund der Gebrüder Schilles, 2022 arrangiert hatte.

Der Ton des Treffens war herzlich und verbindlich. Am Besprechungstisch des gemeinsamen Büros von Peter und Hubert Schilles unter dem Dach war eine bescheidene Kaffeetafel gedeckt, es gab „Reemchestaat“, einen Ausdruck und Kuchen, den der Minister von seinem aus der Aachener Ecke stammenden Vater kannte. Und eine Spezialabfüllung „Sieger Korn“ aus Zülpich.

„Auch viel Glück gehabt…“

Hubert Schilles bekannte dem Minister dabei auch, eigentlich habe sein Zwillingsbruder Peter den Grundablass an der Steinbach freilegen sollen. Und: „Man hatte auch andere Bauunternehmen gefragt, die näher dran waren. Alle haben sie abgewunken…“

Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick berichtete Herbert Reul, wie die Gebrüder Schilles im Alter von 14 Jahren ihren Vater verloren und die elterliche Landwirtschaft fortführten und nach und nach zu einem Unternehmen mit heute 60 Mitarbeitern ausbauten. „Die Landwirtschaft mache ich weiter, so lange ich lebe“, so Hubert Schilles, „das haben wir damals unserer Mutter versprochen!“

Auf die eigene Lebensleistung und die seines Bruders und der ganzen Familie angesprochen, sagte Hubert Schilles: „Wir haben auch viel Glück gehabt“. „Und Tag und Nacht dafür gearbeitet“, ergänzte Peter Kramp. Die Gesellschaft brauche mehr solche Leistungsträger, doch Hubert Schilles blieb beim Reul-Besuch hartnäckig bescheiden: „Es gibt notorische Arbeitsverweigerer, aber auch eine Menge Leute, die hat das Leben schlichtweg abgeschossen…“

 

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Neue Gestaltung für die Mobile Verkehrsschule Ahrweiler

Ahrweiler – Sicher durch den Straßenverkehr: Für Kinder ist es wichtig zu wissen, wie sie sich als Verkehrsteilnehmende zu Fuß oder auf dem Fahrrad richtig verhalten. Die Kreisverwaltung Ahrweiler unterstützt deswegen seit Jahren die Jugendverkehrsschule der Polizeiinspektion Ahrweiler, die Mädchen und Jungen im Grundschulalter für den Straßenverkehr schult.

Bei der Flutkatastrophe 2021 wurde der einstige Anhänger der Jugendverkehrsschule samt Ausstattung komplett zerstört. Durch den persönlichen Einsatz von Polizeihauptkommissarin Christiane Mausberg Henriques von der Polizeiinspektion Ahrweiler konnte in Zusammenarbeit mit Jörg Schubert und Christoph Weber von der Verkehrsbehörde der Kreisverwaltung Ahrweiler eine neue Ausstattung beschafft werden. Finanziert wurde der Anhänger durch das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz. Für die notwendige Ausstattung, wie Lehrfahrräder und Verkehrszeichen, sorgte die Landesverkehrswacht Rheinland-Pfalz.

Ende Oktober wurde der Anhänger der Jugendverkehrsschule von Landrätin Cornelia Weigand zusammen mit Guido Mombauer, Vorstandsmitglied der Kreissparkasse (KSK) Ahrweiler, der Jugendverkehrsschule übergeben. Dank der monetären Unterstützung der KSK konnte dieser neugestaltet werden und weist nun auch von außen wieder auf den Inhalt hin.

„Zur Durchführung eines solchen Projekts braucht es viele Hände, damit die Realisierung gelingt. Ich danke Frau Mausberg Henriques, die sich mit großer Leidenschaft für die Sicherheit der Kinder einsetzt. Das ist eine wichtige Aufgabe, die nicht selbstverständlich ist“, sagte Landrätin Weigand bei der Übergabe. „Auch der Kreissparkasse danke ich für die Unterstützung, die ihrerseits zum Erfolg der Jugendverkehrsschule beiträgt. Das ist nicht nur die Kostenübernahme der Beklebung, sondern auch die Entwurfsgestaltung sowie die Koordination, die die Vertriebsabteilung der KSK Ahrweiler übernahm“, so die Landrätin weiter.

Polizeihauptkommissarin Mausberg Henriques ist in den Grundschulen im Stadtgebiet Bad Neuenahr-Ahrweiler, in der Gemeinde Grafschaft sowie in Teilen der Verbandsgemeinden Altenahr und Brohltal unterwegs. Mit Kindern in der ersten Klasse übt sie das richtige Verhalten zu Fuß. In der vierten Klasse werden die Schülerinnen und Schüler auf dem Fahrrad geschult und erhalten nach bestanderer Prüfung den Fahrrad-Pass.

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Meilenstein für die Stadt Schleiden steht bevor – Am 14. November wird Lücke zwischen Altem Rathaus und Innenstadt wieder geschlossen

Schleiden – Straße Am Alten Rathaus in Schleiden wird ab dem heutigen 13. November 2024 für mindestens zweieinhalb Tage gesperrt. Beim Bau der Brücke „Am Markt“ in Schleiden kann die Stadt Schleiden am 14. November große Baufortschritte verzeichnen: „Mit der Lieferung und dem Einbau der Brückenteile werden die Bereiche „Am Alten Rathaus“ und „Am Markt“ in Schleiden zumindest schon einmal optisch wieder verbunden“, freut sich Bürgermeister Ingo Pfennings über die bald deutlich sichtbaren Fortschritte.

Die Straße „Am Alten Rathaus“ muss daher ab dem 13. November 2024 für mindestens zweieinhalb Tage gesperrt werden. „Für den Einbau der Brückenteile wird am 14. November 2024 ab 6:00 Uhr morgens ein 200-Tonnnen-Kran vor dem Alten Rathaus aufgebaut. Die Lieferung des ersten Trägers ist für 7:30 Uhr geplant, die weiteren drei sollen dann im Stundentakt folgen“, so Pfennings. Jeder der Träger habe ein Eigengewicht von 20 Tonnen, ist rund 19 Meter lang und hat mit der aufbetonierten Schale eine Breite von rund 2,20 Metern. Er bittet an dieser Stelle alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis: „Gerade morgens im Berufsverkehr kann es auf der B265 im Kreuzungsbereich „An Alten Rathaus / Holgenbach“ zu Behinderungen kommen, da die Tieflader mit Überlänge rückwärts an die Baustelle fahren müssen“.

Zwischen den beiden mittleren Trägern sind Konsolen vorbereitet, die das Einhängen der Gas- und Wasserleitung ermöglichen. An den Widerlagern wurden Lagerungspunkte aus Hochleistungsbeton angebracht, so dass die Träger direkt eingehoben und sowohl untereinander als auch mit den Widerlagern verbunden werden können.  Nach dem Einbau der Brückenträger kann die Brücke betoniert werden. Durch eine Hybridbauweise mit einer im Werk auf die Stahlträger aufbetonierten filigranen Schale werden die Schalungsarbeiten vor Ort eingespart. Nach dem Betonieren und Erreichen der für die Ausschalung notwendigen Festigkeit werden die Baugruben an den Wiederlagern weitestgehend verfüllt.

Im nächsten Schritt soll im Januar 2025 die Begehbarkeit der Brücke in Form eines Fußgängerweges hergestellt und im Laufe des ersten Quartals 2025 die Befahrbarkeit der Brücke ermöglicht werden.

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Das Eifeler Hofgut Sachsen-Wagner aus Geichlingen bietet Hofprodukte mit Hochgenuss

Geichlingen/Prüm – Auf dem Geichlinger Hofgut Sachsen-Wagner gibt’s Bio-Qualität vom Bauernhof. Ob im Ackerbau, in der Rinderzucht oder bei der Veredelung der Produkte: Bei den Produzenten der Regionalmarke EIFEL spürt und schmeckt man die Leidenschaft zur Heimat.

Vor über 20 Jahren stellten Uschi und Wolfgang Wagner ihren landwirtschaftlichen Betrieb auf Bio – mit dem Ziel einer naturnahen und nachhaltigen Bewirtschaftung. Sie setzen seither auf Qualität, verzichten auf chemische Dünger und Pflanzenschutzmittel und sorgen für hohe Tierwohl-Standards. Zudem wirtschaften sie soweit es geht autark: Energie kommt aus PV- und Biogasanlagen, Wärme aus dem Hackschnitzel-Heizwerk mit Holz des eigenen Waldes und auch die 40 Rinder werden dank eigener Nährstoff-Kreislaufwirtschaft mit selbst angebautem Futtermitteln aufgezogen.

Auf heimischen Äckern angebaut, in eigener Manufaktur veredelt

Wer den kleinen Hofladen betritt, findet hier eine feine Auswahl an Fleisch- und Wurstspezialitäten, Wildpasteten, Öle, Senfe, Chutneys und Marmeladen. Alles aus eigenem Anbau und eigener Verarbeitung. So beispielsweise der Senf: „Viele Hersteller verarbeiten Senfkörner aus aller Herren Ländern. Wir bauen die Senfpflanzen selbst an – die gedeihen sehr gut auf unseren kargen Böden hier im Islek“, verrät Wolfgang Wagner und schwärmt von der besonderen Milde seines gelben Senfes. Grundlage für ihre große Speiseöl-Auswahl sind Raps, Sonnenblumenkerne, Hanf und Leindotter – Rohstoffe, die ebenfalls auf den heimischen Äckern wachsen. Eine eigene Ölmühle ist im Familienbesitz, hierauf werden die Pflanzen gepresst, anschließend je nach Gusto mit verschiedenen Gewürzen verfeinert und in edle Flaschen abgefüllt. Mit diesem Bio-Sortiment ist das Hofgut Sachsen-Wagner bereits seit den Anfängen der Regionalmarke EIFEL ein fester Partner dieses Netzwerkes.

Hofschlachtung – dem Tierwohl zuliebe

Familie Wagner veredeltet auch das Fleisch aus der eigenen Landwirtschaft. Die beiden sagen über sich selbst: „Wir sind Rinderzüchter aus Leidenschaft“. Auf den Weiden rund um das Hofgut tummelt sich ihre Black Angus-Mutterkuhherde. Außerdem einige flauschige Galloway-Rinder, die ursprünglich aus dem Südwesten Schottlands stammen und hier für die ganzjährige Pflege der Naturschutzflächen bestens geeignet sind. Man habe eine besondere Beziehung zu den Tieren. Das sei auch der Grund, weshalb man für das eigenvermarktete Fleisch fortan auf Hofschlachtung setze. „Damit ersparen wir unseren Tieren die stressigen Transporte zu den Schlachtbetrieben. Das ist gut für die Tiere und schlägt sich auch im Geschmack des Fleisches nieder.“ Zudem habe man so das gute Gefühl, dass die Tiere bis zum Schluss ein rundum gutes Leben geführt hätten. Für die Hofschlachtung arbeiten die Geichlinger mit der Erzeugergemeinschaft Biorind zusammen, die an den Schlachttagen mit einer mobilen Schlachtbox auf den Hof kommt. Dieses Verfahren sei deutlich teurer als die herkömmliche Schlachtung, doch den Wagners ist es das wert – und sie sind überzeugt, dass auch ihre Kunden diesen Wert für mehr Tierwohl und Fleischqualität zu schätzen wissen.

Die Fleischverarbeitung findet in einem neu eingerichteten Zerlegungs- und Verarbeitungsraum am Hof statt. Hier entstehen dann neben Steaks, Tafelspitz, Gehacktes oder Gulasch auch verfeinerte Fleisch- und Wurstspezialitäten wie Bratwürste oder Rinderpasteten. Alles wird schonend schockgefrostet, die Bolognese als delikates Fertiggericht zubereitet und eingekocht. Geordert werden können beispielsweise 5 kg oder 10 kg Rindfleischpakete mit verschiedenen tiefgekühlten Produkten, darunter auch Hackfleisch-Pattys. „Um nachhaltig zu planen, wollen wir erst dann schlachten, wenn wir das Fleisch eines Tieres vorab verkauft haben“. Ziel sei auch, mit diesem besonderen Qualitätsfleisch die gehobene Gastronomie zu beliefern.

Uschi und Wolfgang Wagner sind nicht nur Vollblut-Landwirte, sondern echte Genussmenschen, wie man in ihrem Restaurant und Boutiquehotel „Genusswerk“ selbst erfahren kann. Das Paar hat noch einiges vor – und freut sich, dass ihre beiden Kinder in die Fußstapfen treten und ihre Mission für eine nachhaltige Land- und Nahrungswirtschaft fortführen wollen.

“Unsere Philosophie ist es, Naturschutz, Tierwohl, Regionalität und Genuss in Einklang zu bringen. Das passt perfekt zur Regionalmarke EIFEL – dieses Label tragen wir mit Stolz und Verantwortung.“

Uschi und Wolfgang Wagner – Landwirte und Direktvermarkter

https://www.genusswerk.de/hofgut/

“Das Hofgut Sachsen-Wagner in Geichlingen ist eine Konstante für das Regionalmarke EIFEL BIO Lebensmittel-Segment. Seit Anfang an im Netzwerk, starke Direktvermarktung mit exklusiven Produkten und ein innovativer Familienbetrieb, der durch und durch BIO lebt!

Markus Pfeifer – Regionalmarke EIFEL

www.regionalmarke-eifel.de

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Vier neue Stolpersteine erinnern in Alsdorf an jüdische Opfer des NS-Regimes

Alsdorf – Der Schrecken und Gräueltaten während der Reichspogromnacht vom 9. auf den 10. November 1938 wurde auch in Alsdorf gedacht. Unter großer Anteilnahme hat zunächst der Arbeitskreis „Wider das Vergessen“ vier weitere Stolpersteine in Erinnerung an jüdische Opfer des NS-Regimes verlegt.

Rund 60 Personen haben die Verlegung der Steine begleitet, darunter zahlreiche Schülerinnen und Schüler. Eine Musikgruppe des Heilig-Geist-Gymnasiums untermalte die Verlegung mit Klezmer-Musik, auch kurze Texte, die an die Opfer erinnerten, trugen die Jugendlichen an der Jakobstraße 43 in Alsdorf-Warden vor. Dort, wo Mitglieder der Familie Mimetz lebten. Die 1912 in Eschweiler geborene Jenny Elkan, die den 1906 geborenen Kaufmann Friedrich Mimetz heiratete und nach Warden zog. Beiden gelang zunächst die Flucht in die Niederlande, doch auch dort konnten sie sich dem Zugriff der Nationalsozialisten nicht entziehen. Am 16. Juli 1943 wurde Jenny Mimetz in das Vernichtungslager Sobibor deportiert und ermordet. Das Todesdatum von Friedrich Mimetz ist nicht bekannt, doch wird er ebenfalls als Opfer der Shoah geführt. Auch an die 1901 geborene und am 31.12.1945 für tot erklärte Sophie Mimetz und an die 1905 in Warden geborene und am 1942 ins Warschauer Ghetto deportierte Emmi Mimetz erinnern zwei Steine. In den Gehweg vor dem Gebäude an der Jakobstraße eingelassen wurden sie von Bürgermeister Alfred Sonders, dem heutigen Hauseigentümer Peter Beckers und Schülern. „Ich freue mich von Herzen, dass heute so viele junge Menschen teilnehmen und zeigen, dass auch sie die Ereignisse von damals nicht vergessen und dafür kämpfen, dass sie sich niemals wiederholen mögen“, sagte Alfred Sonders.

Dem pflichtete sein Stellvertreter Friedhelm Krämer bei, der im Anschluss bei der Gedenkveranstaltung an der Hoengener Schillerstraße sprach. Dort, wo in der Reichspogromnacht eine Synagoge der Zerstörungswut der Nazis zum Opfer fiel, erinnert heute ein Gedenkstein. „Wir müssen nicht nur an Tagen wie dem heutigen zeigen, dass wir als Demokraten gemeinsam einstehen für Freiheit, Toleranz und Respekt“, sagte Friedhelm Krämer, nachdem er auf dem Gedenkstein einen Kranz niedergelegt hatte. Abgerundet wurde das Gedenken durch Reflexionen von Pastoralreferentin Bärbel Schumacher und Pfarrer Wolfgang Willnauer-Rosseck. (apa)

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1 Million Euro für die Sicherheit in der Region Wittlich-Land

Wittlich – Verbandsgemeinde Wittlich-Land nimmt neue Drehleiter in Empfang, die ab sofort in Manderscheid stationiert ist – Die Verbandsgemeinde Wittlich-Land freut sich über die erfolgreiche Anschaffung einer modernen Drehleiter, die am 6. November 2024 bei der Firma Rosenbauer in Empfang genommen wurde. Das neue Einsatzfahrzeug, das ab sofort in Manderscheid stationiert ist, wird einen wesentlichen Beitrag zur Sicherheit der Region leisten.

Vertreter der Verbandsgemeinde, der Feuerwehr Manderscheid und der Wehrleitung führten die Abnahme vor Ort durch und bestätigten die technische Leistungsfähigkeit des Fahrzeugs, das den aktuellsten Anforderungen für Feuerwehreinsätze entspricht.

Acht Feuerwehrkräfte werden nun in einer intensiven zweitägigen Schulung auf die sichere und effiziente Bedienung der Drehleiter vorbereitet.

Die Anschaffung der Drehleiter stellt eine Investition von rund 1.000.000 Euro dar und wurde innerhalb von nur acht Monaten realisiert. Der reibungslose Beschaffungsprozess ist das Ergebnis der engen Zusammenarbeit zwischen der Feuerwehr Manderscheid, der Wehrleitung und der Verwaltung. Besonderer Dank gilt der Firma Schmitt aus Neuwied und der Firma Rosenbauer aus Karlsruhe für ihre maßgebliche Unterstützung während des gesamten Projekts.
Ein herzliches Dankeschön geht ebenfalls an die Feuerwehr der Stadt Wittlich, die während der Beschaffungsphase mit ihrer Drehleiter aushalf, nachdem die Drehleiter der Feuerwehr Manderscheid infolge eines Unfalls nicht mehr einsatzbereit war. Diese Unterstützung trug entscheidend dazu bei, dass die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr in der Region durchgängig gewährleistet blieb.

Mit der neuen Drehleiter ist die Feuerwehr Wittlich-Land optimal auf zukünftige Herausforderungen vorbereitet und kann ihre wichtige Aufgabe zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger weiterhin zuverlässig erfüllen.

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Stadtbetrieb Aachen ist einsatzbereit für den Winterdienst – 1.600 Tonnen Salz und 100 Tonnen Granulat sind eingelagert

Aachen – Mit Beginn des Novembers gilt auch die Winterdienstpflicht. Wochenlang wurden die Fahrzeuge auf dem Betriebsgelände des Aachener Stadtbetriebs dafür vorbereitet. Räumschilder und Aufbauten für Streumittel wurden montiert, etwa 1.600 Tonnen Salz und 100 Tonnen Granulat sind eingelagert. Die Winterdienstprofis des Stadtbetriebs sind gut gerüstet.

Sichere Straßen, Wege und Plätze im Winter sind eine wichtige Aufgabe. Auf Grundlage der gesetzlichen Vorschriften haben dabei neben der Verkehrssicherungspflicht vor allem der Umweltschutz und die Wirtschaftlichkeit Priorität. 310 Mitarbeitende des Stadtbetriebs sind im Winterdienst eingesetzt und rücken sofort aus, wenn Schnee und Glätte entstehen.

Maschineller Winterdienst

Wenn die meisten noch schlafen, schieben und streuen die Fahrer*innen des Winterdienstes mit insgesamt 90 Fahrzeugen, darunter Großstreufahrzeuge, Kleinstreufahrzeuge, und Traktoren, die Straßen frei und sorgen im gesamten Stadtgebiet auf rund 1.200 Straßen mit einer Streckenlänge von etwa 1.500 Kilometern für sichere Verhältnisse. Da es nicht möglich ist, bei Schnee und Glatteis alle Straßen gleichzeitig zu betreuen, arbeitet der maschinelle Winterdienst nach einem Dringlichkeitsplan.

Ab 3 Uhr werden die Fahrbahnen mit besonderer Verkehrsbedeutung von Schnee und Eis befreit. Hierzu zählen etwa Hauptverkehrs- und Durchgangsstraßen, Straßen für den öffentlichen Personennahverkehr sowie Zufahrtstraßen zu Krankenhäusern. Ist diese Dringlichkeitsstufe 1 gegen 7 Uhr abgearbeitet, haben die Winterdienstfahrer bereits eine Strecke von 555 Kilometer zurückgelegt. Im Anschluss werden die rund 457 Kilometer der Dringlichkeitsstufe 2 betreut. Hierzu zählen vornehmlich Verbindungs- und Wohnsammelstraßen.

Zur Dringlichkeitsstufe 3 gehören reine Wohn- und Anliegerstraßen. Der Winterdienst auf diesen Straßen wird im Anschluss an die Stufe 2 durchgeführt und umfasst eine Streustrecke von 423 Kilometern.

Manueller Winterdienst

Parallel zum maschinellen Winterdienst kümmern sich etwa die Mitarbeitenden des manuellen Winterdienstes in der Regel schon ab 3 Uhr um die Verkehrssicherheit an 223 Kreuzungsbereichen, 27 Fußgängerzonen, 183 Fußgängerüberwegen, 410 Gehwegen, 18 Brückenanlagen und 64 Treppenanlagen.

Winterdienst auf Radwegen

Auch auf den Radwegen übernimmt der Stadtbetrieb die Winterdienstpflicht. Dies betrifft im Stadtgebiet eine Streckenlänge von 90 Kilometern in der Dringlichkeitsstufe 1, hinzu kommen weitere 25 Streckenkilometer in der Dringlichkeitsstufe 2.

Grundstückseigentümer*innen

Verantwortlich für die Schnee- und Glättebeseitigung auf Gehwegen sind die jeweiligen Grundstückseigentümer. Als Streumittel dürfen dabei nur abstumpfende Mittel wie Sand oder Splitt eingesetzt werden. Ausnahmen von dieser Regelung sind nur erlaubt, wenn der Einsatz von abstumpfenden Streumitteln nicht ausreicht, keine Wirkung erzielt und dadurch eine Gefahr für die Gesundheit der Fußgänger*innen gegeben ist, beispielsweise bei Eisglätte, Treppenanlagen und in starkem Gefälle. Die Gehwege sind in einer für Fußgänger*innen erforderlichen Breite von eineinhalb Metern von Schnee freizuhalten und bei Glätte zu bestreuen.

Die Verpflichtung zur Winterwartung auf Gehwegen erstreckt sich auch auf den Bereich der Haltestellen für öffentliche Verkehrsmittel und Schulbusse sowie an allen für Fußgänger*innen eingerichtete Überwege. Dazu gehören Ampeln, Zebrastreifen und Bordsteinabsenkungen. An diesen Stellen müssen die Gehwege bis zur Bordsteinkante so von Schnee befreit und bei Glätte bestreut werden, dass ein möglichst gefahrloser Zu- und Abgang gewährleistet ist.

An Werktagen müssen in der Zeit von 7 bis 20 Uhr gefallener Schnee und entstandene Glätte unverzüglich nach Ende des Schneefalls und nach dem Entstehen der Glätte entfernt werden. Nach 20 Uhr gefallener Schnee und entstandene Glätte müssen bis 7 Uhr (an Sonn- und Feiertagen bis 9 Uhr) des folgenden Tages beseitigt werden.

Besondere Vorsicht im Straßenverkehr

Auch bei bester Organisation bringt die Winterzeit auch immer Beeinträchtigungen des Fahrzeug- und Fußgängerverkehrs mit sich. Alle Verkehrsteilnehmer sollten bei Schnee und Eis entsprechende Vorsicht walten lassen. Eine dem Straßenzustand angepasste Fahrgeschwindigkeit vermindert das Risiko von Unfällen. Je nach Wetterlage ist es besser, das eigene Fahrzeug stehen zu lassen. Autos sollten so geparkt werden, dass die breiten Winterdienstfahrzeuge gut durch die Straßen kommen.