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Initiative „Gut aufwachsen im Kreis Düren“ soll vorbeugen

Düren – Das Ziel ist: Vorsorge statt Nachsorge! Mit seiner Initiative „Gut aufwachsen“ möchte der Kreis Düren genauer hinschauen, sensibilisieren und vor allem Kinder und Jugendliche unterstützen. Seit 2012 verfolgen der Kreis Düren und die Träger der Freien Jugendhilfe in enger Zusammenarbeit mit der Präventionsstrategie „Gut aufwachsen im Kreis Düren“ verstärkt den vorbeugenden Ansatz, allen Kindern und Jugendlichen unabhängig von Status und Herkunft lückenlose Unterstützung anzubieten. Mit Postkarten, Flyern, durch Fachpersonal, Schulungen und via Sozialer Medien sowie Informationen auf der Website des Kreises Düren möchten die Ansprechpartner des Präventionsbüros über die Haltung „vom Kind aus zu denken“ informieren.

Viele Menschen haben täglich Kontakt zu Kindern und Familien. „Manches Mal stellt sich dabei das Gefühl ein, dass in der Familie ,irgendetwas nicht stimmt‘. Und genau an dieser Stelle setzt die Initiative an“, sagt Elke Ricken-Melchert, Leiterin des Amtes für Demografie, Kinder, Jugend, Familie und Senioren.

„Genauer hinsehen, den Blick schärfen und zeitiges Handeln sind dabei wichtige Faktoren“, wissen Doris Peitz, Ulrich Lennartz, Susanne Herfs und Elke Borgmann vom Präventionsbüro des Kreises Düren zu berichten. Die Ziele der Initiative sind, eine gemeinsame Haltung zum Präventionsgedanken zu entwickeln, die gesamte Entwicklung der Kinder und Jugendlichen im Blick zu haben, bestehende Netzwerke zu verknüpfen und vorhandene Ressourcen zu optimieren. Dazu gibt es viele frühzeitige Angebote, ein gutes Netzwerk, Präventionsschulungen und gemeinsam gestaltete Fachtagungen, Konferenzen, Workshops und vieles mehr.

Das Schulungsangebot richtet sich an alle Personen, die in präventionsrelevanten Bereichen arbeiten, wie beispielsweise in Verwaltungen, Vereinen, Offenen Ganztagsschulen und Kinder- und Jugendeinrichtungen. „Es ist uns ein großes Anliegen, den Kindern und Jugendlichen im Kreis Düren eine gute Zukunft zu bieten. Denn sie sind unsere Zukunft. Das schaffen wir nur gemeinsam, indem wir alle mit wachem Blick auf unser Umfeld schauen und immer dann handeln, wenn es nötig ist“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn.

Falls Sie weitere Fragen haben und/oder sich für das Schulungsangebot interessieren, wenden Sie sich gerne an das Präventionsbüro des Kreises Düren unter Tel.: 02421/22-1051052 oder per E-Mail an amt51@kreis-dueren.de.

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Spende der Else Schütz Stiftung ermöglicht neue Therapie-Methoden im Ev. Stift

Region/Mayen-Koblenz – Man nennt sie auch Zaubertafel – und das zu Recht: Sie zaubert nicht nur Lichtprojektionen auf einen Tisch, sondern auch meist ein Lächeln in die Gesichter der Senioren, die mit ihr spielen. Die Rede ist von einer Tovertafel, einer interaktiven, therapeutischen Pflegeinnovation für ältere Menschen mit gemäßigter bis schwerer Demenz. „Unsere Patienten sind wirklich mit Begeisterung dabei“, freut sich Physiotherapeutin Judith Dünnwald. „Ob beim Laub wischen, Seifenblasen platzen lassen oder Sprichwörter ergänzen, es entstehen ganz schnell Bewegung, Kommunikation und spontane Reaktion.“

Chefarzt Dr. Horst-Peter Wagner und Ergotherapeutin Christina Hollingshauser zeigen Dr. Johann Christian Meier (links) und Cordula Simmons (rechts) von der Else Schütz Stiftung, wie man spielerisch das Laub mit einer Tovertafel aufsammelt. Das hochmoderne Therapiegerät konnte dank der Spende der Stiftung für die Akutgeriatrie im Ev. Stift erworben werden. Foto: GK-Mittelrhein

Chefarzt Dr. Horst-Peter Wagner erläutert das Prinzip: „Bei der Tovertafel handelt es sich um spezielle computergestützte Anwendungen, die von der Decke auf einen Tisch projiziert werden und bei denen die Patienten durch Interaktion aktiv werden. Wenn es darum geht, Apathie zu durchbrechen oder positive Emotionen zu wecken, ist interaktives Spielen mit visuellen und auditiven positiven Anreizen eine gute Möglichkeit. Durch die Bewegung und den Spaß sollen unnötige Unruhe und Überreizung vermieden und die physische und psychische Stabilität gefördert werden.“ Möglich wurde die Anschaffung der Tovertafel durch die Else Schütz Stiftung. Von ihr kam die Idee und eine großzügige Spende – nicht nur für dieses moderne Therapiegerät in der Akutgeriatrie im Ev. Stift. „Wir haben uns zusätzlich für die Finanzierung von vier Ichó-Therapie­bällen entschieden“, erläutert Dr. Johann Christian Meier, Geschäftsführer der Stiftung, bei seinem Besuch im Ev. Stift. Ein entstandener Restbetrag wurde vom Fördererverein Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein übernommen. Bei den Ichó-Therapiebällen wird die Aktivierung und Förderung von beispielsweise bettlägerigen Patienten in den Vordergrund gestellt. Die Spiele fördern die kognitiven und motorischen Fähigkeiten des Patienten. Es geht um Biografiearbeit, Gedächtnistraining, Motorikförderung, basale Stimulation, sowie Musiktherapie. „Die Bälle können sprechen, singen, in verschiedenen Farben leuchten und vibrieren. Besonders angetan hat es unseren Patienten, wenn der Ball ein Märchen erzählt oder er sprachbegleitend in den angesagten Farben leuchtet“, erzählt Ergotherapeutin Christina Hollingshauser.

Die Physio- und Ergotherapeuten integrieren die innovativen Anwendungen nun immer mehr in eine Therapieeinheit. Die seit 2017 bestehende und bisher einzige Akutgeriatrie in Koblenz nutzt gerne dieses neue Angebot für seine Patienten im Ev. Stift. „Wir alle hier im Team danken der Else Schütz Stiftung sehr herzlich, dass sie dies für unsere Patienten ermöglicht hat, und freuen uns sehr über die Unterstützung!“, so Chefarzt Dr. Horst-Peter Wagner.

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Aufräumaktion auf dem Gemünder Friedhof startet am Sonntag, 01. August

Schleiden/Gemünd – Leider hat das Hochwasser auch das Friedhofsgelände in Gemünd nicht verschont. Obwohl die ersten Aufräumarbeiten durch die Bundeswehr erfolgt sind, herrschen leider immer noch katastrophale Zustände. Die Stadt Schleiden möchte den Friedhof wieder in einen würdigen Ort zurückverwandeln, wo Angehörige um Ihre Liebsten trauern können, sich an den schönen Bepflanzungen erfreuen und wieder ein Ort der positiven Begegnung stattfinden kann. Dies wird noch viel Zeit und Arbeitskraft in Anspruch nehmen.

Um keine Zeit zu verlieren, sucht die Stadt Schleiden freiwillige Helfer zur Unterstützung.

Wer möchte am Sonntag, den 01.08.2021 ab 9.00 Uhr den Friedhof in Gemünd bei einer Aufräumaktion unterstützen?

Besen, Handrechen, Schaufeln, Handspaten, Harken, Krätzer, Putzlappen, Eimer, Motorsägen, Schubkarren etc. und viel Arbeitskraft werden benötigt.

Bitte melden Sie sich bei der Friedhofsverwaltung Schleiden

Telefon:          02445 89-204 Petra Hilgers

E-Mail:            friedhofsverwaltung@schleiden.de

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GK-Mittelrhein in Vertreter-Versammlung der Landes-Pflegekammer gewählt

Region/Mayen-Koblenz – Vertreter setzen sich für die Interessen der Pflegenden ein. Der Wahlgang zur Wahl der Vertreterversammlung der Landespflegekammer Rheinland-Pfalz ist beendet. Das vorläufige Ergebnis zeigt: Das Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein wird künftig mit zwei Sitzen vertreten sein. Diese werden besetzt durch Natalie Waldforst, Direktorin des Bildungs- und Forschungsinstituts des GK-Mittelrhein (BFI) und Frédéric Kordon, Lehrkraft im BFI. Die Kammer verleiht den Pflegenden eine Stimme und hält Kontakt zur Politik und allen Akteuren im Gesundheitswesen.

„Wir sind stolz, dass wir mit unserer unternehmensübergreifenden Liste ‚Am Puls der Zeit‘, die das BFI gemeinsam mit vielen weiteren Vertretern der Pflege aufgestellt hat, überzeugen konnten. Deswegen freuen wir uns, zukünftig die Interessen der Pflegekräfte aus dem GK-Mittelrhein und aus unseren Kooperationseinrichtungen in der Landespflegekammer zu vertreten“, so Waldforst. „Danke sagen möchten wir allen Kandidaten unserer Liste und auch allen, die uns mit ihrer Stimme ihr Vertrauen geschenkt haben“, ergänzt Kordon, der die Liste des GK-Mittelrhein als Projektkoordinator begleitet hat.

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Planungen für Zentrum Kreuzau werden konkreter

Kreuzau – Die Umgestaltung des Kreuzauer Zentrums gehört zu den größeren Maßnahmen, die die Gemeinde Kreuzau im Rahmen des Masterplans mit Hilfe von Fördergeldern des Landes Nordrhein-Westfalens für die Aufwertung der Gemeinde angestoßen hat. Die Hauptstraße ist das Herzstück der Gemeinde und prägt als zentraler Versorgungsbereich das Ortsbild und die Aufenthaltsqualität.

Die eingereichten Umgestaltungsentwürfe für die Hauptstraße und Bahnhofstraße können bis zum 09.08.2021 im Dorfbüro eingesehen werden. Am 13.07.2021 hat sich eine Fachjury im Rahmen eines Wettbewerbsverfahrens für einen Planungsentwurf zur Aufwertung von Hauptstraße und Bahnhofstraße entschieden. Die Bürgerinnen und Bürger haben fortan die Möglichkeit, die eingereichten Entwürfe im Dorfbüro einzusehen. Anregungen und Ideen werden dem Planungsbüro lohrer hochrein landschaftsarchitekten und stadtplaner gmbh sowie ambrosius blanke verkehr.infrastruktur Ing. Büro für Verkehrs- und Infrastrukturplanung mitgeteilt, die als Planergemeinschaft mit ihrem Entwurf die Fachjury überzeugten.

Im Rahmen des Wettbewerbsverfahrens wurden neue Versionen für den Zentralort durch Fachbüros erarbeitet. Im Vorfeld des Wettbewerbes wurde die Öffentlichkeit im Rahmen von Online-Veranstaltungen und Online-Befragungen eingebunden. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger haben diese Möglichkeit genutzt und viele Anregungen und Ideen geäußert, die den am Wettbewerb teilnehmenden Büros zur Verfügung gestellt wurden.

Fünf Planungsbüros haben Ideen für die Hauptstraße erarbeitet und Wettbewerbsbeiträge eingereicht. Am 13.07.2021 tagte nun das Preisgericht in der Festhalle Kreuzau. Die mit renommierten Fachleuten für Landschaftsarchitektur, Stadt- und Verkehrsplanung sowie Vertreterinnen und Vertreter der örtlichen Politik besetzte Jury hat die anonymisiert eingereichten Wettbewerbsarbeiten bewertet. Nach intensiver Diskussion vergab das Preisgericht drei Preise und eine Anerkennung. Erst nach der Preisvergabe wurde bekanntgegeben, welcher Entwurf von welchem Planungsbüro eingereicht worden ist. Der Jurybeschluss für den ersten Preis erfolgte einstimmig.

  1. Preis

Landschaftsarchitektur:

lohrer hochrein landschaftsarchitekten und stadtplaner gmbh

Verkehrsplanung:

ambrosius blanke verkehr.infrastruktur Ing. Büro für Verkehrs- und Infrastrukturplanung

  1. Preis

Landschaftsarchitektur:

[ f ] landschaftsarchitektur gmbh
Verkehrsplanung:

ISAPLAN Ingenieur GmbH

  1. Preis

Landschaftsarchitektur:

faktorgruen Landschaftsarchitekten bdla Beratende Ingenieure

Verkehrsplanung:

Fichtner Water & Transportation GmbH

Anerkennung

Landschaftsarchitektur:

GREENBOX Landschaftsarchitekten Hubertus Schäfer + Markus Pieper PartG mbH

Verkehrsplanung:

BPR Dipl.-Ing. Bernd F. Künne & Partner Beratende Ingenieure mbH

Das Wettbewerbsverfahren sieht in einem nächsten Schritt die öffentliche Ausstellung der Wettbewerbsbeiträge vor. Die Gemeinde Kreuzau lud am 22.07.2021 zu einer Präsenzveranstaltung in die Festhalle ein, um die Entwürfe gemeinsam zu diskutieren. Circa 25 Personen nahmen an der Veranstaltung teil und haben ihre Anregungen zu den Entwürfen gegeben.

Die Entwürfe werden vom 26.07. bis 09.08.2021 im Dorfbüro aushängen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, die Entwürfe anzusehen und während der Öffnungszeiten mit den Mitarbeiterinnen zu diskutieren.

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an das Dorfmanagement der Gemeinde Kreuzau:

Hauptstraße 68

Dienstag 15-18 Uhr

Mittwoch 14-17 Uhr

Donnerstag 11-15 Uhr

02422 – 507445

dorfbuero@kreuzau.de

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Sinziger Mineralbrunnen schwer von Hochwasser Katastrophe an der Ahr getroffen

Sinzig – Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unverletzt. Aufräumarbeiten am Standort dauern an. Kunden werden über die nächsten Schritte zeitnah informiert. Die Hochwasserkatastrophe an der Ahr hat den Sinziger Mineralbrunnen schwer getroffen. Die Ahr, die normalerweise an einer Seite die natürliche Grundstücksgrenze des Unternehmens bildet, rauschte in der Katastrophennacht vom 14.07. auf den 15.07. 2021 über das gesamte Brunnengelände und richtete schwere Schäden an. „Unsere Gedanken und unser Mitgefühl gilt allen Menschen unserer Region, welche von der Hochwasserkatastrophe getroffen wurden. Wir sind erleichtert, dass keiner unserer Mitarbeiter verletzt wurde. Unser Mineralbrunnen selbst wurde stark getroffen, die Ahr hat alle Funktionsbereiche teilweise meterhoch überspült“, berichtet Thomas Beckmann, Geschäftsführer des Sinziger Mineralbrunnes. „Was uns in dieser Phase sehr stolz macht und uns enorm viel Kraft und Zuversicht gibt, ist der aufopferungsvolle Einsatz all unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie ehrenamtlichen Helfern vor Ort“, so Beckmann weiter.

Die Aufräumarbeiten laufen derzeit auf Hochtouren. Wann ein Regelbetrieb wiederhergestellt ist, kann aktuell noch nicht abgeschätzt werden. Derzeit arbeitet der Sinziger Mineralbrunnen gemeinsam mit der gesamten Franken Brunnen-Gruppe, dessen 100%ige Tochter der Sinziger Mineralbrunnen ist, an pragmatischen Übergangslösungen, um den Geschäftsbetrieb schnellstmöglich wieder aufzunehmen. Alle Kunden werden in den kommenden Tagen separat über das weitere Vorgehen informiert. Derzeit ist der Sinziger Mineralbrunnen nur via Mail an info@sinziger.de erreichbar.

Leider ist es aktuell nicht möglich, die Menschen vor Ort mit Getränkespenden zu unterstützen, da nahezu alle Lagerbestände beschädigt wurden. Auch hier zeichnen sich erste Lösungen mit der tatkräftigen Unterstützung der Schwester-Mineralbrunnen Romina und Franken Brunnen ab.

Für die von der Hochwasserkatastrophe persönlich schwer getroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die zum Teil ihren gesamten Hausstand verloren haben, wurde ein Spendenkonto bei der Kreissparkasse Ahrweiler zu Verfügung gestellt, auf das die Franken Brunnen-Gruppe bereits einen Grundbetrag eingezahlt hat:

SINZIGER Mineralbrunnen GmbH

IBAN: DE06 5775 1310 0000 5000 74

BIC: MALADE51AHR

Stichwort: Hilfsfond Hochwasser

 

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Anmelde-Verfahren für Betreuungs-Plätze bei der Stadt Eschweiler in Kindertages-Einrichtungen

Eschweiler – Bedauerlicherweise sind aufgrund des Hochwassers insgesamt sechs Kindertageseinrichtungen in Eschweiler beschädigt worden und zum Teil auf unbestimmte Zeit nicht mehr nutzbar. Betroffen sind folgende Träger und Einrichtungen:

BKJ Auf dem Driesch in Weisweiler
BKJ Familienzentrum Jahnstraße in Stadtmitte
BKJ Dechant-Kirschbaum-Straße in Eschweiler-West
Christlicher Kindergartenverein e.V. Kinderburg in Stadtmitte
St. Antonius Hospital gGmbH in Stadtmitte
AWO KiSA gUG Familienzentrum in Eschweiler-West

Mit den betroffenen Trägern ist die Stadt Eschweiler im regelmäßigen Austausch, um die Betreuungsplätze u.a. auf andere Kindertageseinrichtungen zu verteilen. Die Solidarität unter allen Trägern von Kindertageseinrichtungen in Eschweiler ist sehr groß, um gute Lösungen zur Betreuung der betreffenden Kinder und Familien zu finden. Darüber hinaus haben verschiedene soziale Institutionen in Eschweiler ihre Unterstützung zugesagt. Über die Homepage der Stadt (www.eschweiler.de) wird über die weitere Entwicklung informiert.
Mit den betroffenen Familien nehmen die Träger zurzeit Kontakt auf, um die alternativen Betreuungsplätze abzustimmen.
Für weitere Fragen steht die Mitarbeiterin des Jugendamtes, Frau Anita Cornetz, unter folgender Telefonnummer: 02403-71370 oder per email: anita.cornetz@eschweiler.de, zur Verfügung.

Neues Anmeldeverfahren

Die Stadt Eschweiler beginnt in Kürze mit dem Anmeldeverfahren für Kinderbetreuungsplätze.
Für Eltern, die ihr Kind zum 01.08.2022 in einer Kindertageseinrichtung oder in Kindertagespflege betreuen lassen möchten, steht das Online-Anmeldeportal der Stadt Eschweiler „KIVAN“ (https://eschweiler.meinkitaplatz.de) ab dem 01.08.2021 zur Verfügung. Die Anmeldung kann bequem von zu Hause und unterwegs über PC, Tablet bzw. Smartphone erfolgen.

Die Online-Anmeldung über „KIVAN“ ist zwingend erforderlich, um den Bedarf eines Betreuungsplatzes anzuzeigen. Das Portal bietet die Möglichkeit bis zu drei Wunscheinrichtungen im Stadtgebiet auszuwählen.

Die Portraits der Einzelnen Kitas, die die wichtigsten Informationen über die einzelnen Einrichtungen im KIVAN-Portal zusammengefasst darstellen, verschaffen einen guten ersten Eindruck und erleichtern die Entscheidung, welche Kita für das Kind in Frage käme. Parallel besteht die Möglichkeit, Wunscheinrichtungen vor Ort nach Absprache mit der jeweiligen Leitung der Kindertageseinrichtung zu besichtigen bzw. Beratungsgespräche zu führen.

Eltern die in der Vergangenheit bereits eine Bedarfsmeldung auf dem Portal eingereicht haben, müssen keine neue Bedarfsmeldung abgeben. Bei der Vormerkung durch das Online-Verfahren ist nicht ausschlaggebend, wann die Eltern ihr Kind anmelden. Das Anmeldeportal ist zunächst bis zum 30.09.2021 geöffnet.

Sollten Eltern über keinen Internetzugang verfügen, hilft der zuständige Mitarbeiter des Jugendamtes der Stadt Eschweiler, Herr Noel Burlet, unter der Telefonnummer: 02403-71395 oder per email: noel.burlet@eschweiler.degerne weiter.

Eine Platzzusage kann erst nach Ablauf des kompletten Anmeldeverfahrens, voraussichtlich zu Beginn des Jahres 2022, erfolgen.

Darüber hinaus besteht für Eltern die Möglichkeit ihr Kind im Rahmen von Kindertagespflege betreuen zu lassen. Die Kindertagespflege ist ein familienähnliches Betreuungsangebot und besonders für Kinder unter drei Jahren geeignet. Bei Fragen oder weiteren Informationen zur Kindertagespflege, wenden Sie sich bitte an die zuständige Fachberatung beim Jugendamt der Stadt Eschweiler. Folgende Mitarbeiterinnen geben gerne Auskunft:

Frau Beate von der Heiden, Tel: 02403-71396, email: beate.vonderheiden@eschweiler.de
Frau Latifa Laghribi, Tel.: 02403-71323, email: latifa.laghribi@eschweiler.de
Frau Ronja Reichert, Tel.: 02403-71708, email: ronja.reichert@eschweiler.de

Darüber hinaus wird darauf hingewiesen, dass die Inanspruchnahme von Betreuungsangeboten beitragspflichtig ist. Der Beitrag wird auf der Grundlage von Einkommensstufen, die anhand des Jahresgesamtbruttoeinkommens berechnet werden, ermittelt. Die genauen Einkommensstufen sind aus der Satzung, die auf der Städt. Homepage (www.eschweiler.de) zu finden ist, zu entnehmen.

Für Kinder die bis zum 30.09. eines jeden Jahres das dritte Lebensjahr erreicht haben, wird bei der Stadt Eschweiler seit dem 01.08.2020 kein Beitrag mehr erhoben.

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Begutachtung der vom Hochwasser beschädigten Gebäude im Kreis Ahrweiler

Ahrweiler – Die vom Hochwasser beschädigten Gebäude werden im Rahmen der Begutachtungen durch das Bauamt in Zusammenarbeit mit Statikern in folgenden Ortslagen wie folgt in Augenschein genommen:

– Mittwoch, 28. Juli: Ahrweiler und Bad Neuenahr

– Donnerstag, 29. Juli: Bad Neuenahr

– Freitag, 30. Juli: Bad Neuenahr und Heimersheim

– Montag, 02. August: Heimersheim und Heppingen

Die nachfolgenden Ortslagen werden rechtzeitig bekanntgegeben.

Hinweis: Aufgrund vermehrter Anfragen weist das Bauamt darauf hin, dass aufgrund der hohen Anzahl der zu begutachtenden Gebäude keine Wirtschaftlichkeitsbewertungen oder Wiederaufbauempfehlungen geleistet werden kann.

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Polen leistet Amtshilfe in der Krise

Düren – Amtshilfe aus Polen: Über 700 Kilometer haben die fünf großen LKW am Dienstag (27. Juli) zurückgelegt. Voll beladen mit 164 Bautrocknern, die von polnischen Feuerwehrleuten eingesammelt, eingeladen und zum Institut der Feuerwehr (IdF) am Campus Stockheim ausgeliefert worden sind.

Es ist ein Akt der Freundschaft, der nachbarschaftlichen Verbundenheit – und vor allem eine dringend benötigte Hilfe. Zu dieser außergewöhnlichen Übergabe sind auch NRW-Innenminister Herbert Reul und der polnische Generalkonsul Jakub Wawrzyniak angereist. „Wir hoffen sehr, dass wir mit diesen Geräten etwas Entlastung und Unterstützung bringen können“, sagte Wawrzyniak. „Wir Polen haben selbst vor rund 25 Jahren eine Jahrhundertflut erlebt. Und seitdem wissen wir: Die menschliche Solidarität ist besonders wichtig.“

Minister Reul schloss sich mit den Worten an: „Wir durchleben in NRW schwere Zeiten, eine Naturkatastrophe, wie wir sie noch nicht kannten.“ Daher seien diese Bautrockner ein „Geschenk des Himmels“. „Ich bedanke mich beim Kreis Düren, denn all das mit Polen gemeinsam so kurzfristig zu organisieren, war mühsam.“ Der Kreis Düren fungiert als eine Zwischenstation, von der aus die Trockner weitergegeben werden. Sie kommen den Krisengebieten außerhalb des Kreises Düren zugute und werden in diesen Tagen abgeholt und Betroffenen übergeben. Die Verteilung erfolgt über das Innenministerium. „Wir sind gerne bereit, diese Aktion mit unseren Feuerwehrleuten zu unterstützen, damit die Geräte schnell dorthin kommen, wo sie am dringendsten gebraucht werden“, sagt Peter Kaptain, Allgemeiner Vertreter des Landrats des Kreises Düren. Daher hat der Kreis Düren nicht nur die große Übungshalle des IdF zur Verfügung gestellt, sondern auch die Fahrer der LKW beherbergt. Sie brechen heute wieder in Richtung Heimat auf.

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Schnelle Hilfe für die „Springmäuse“

Zülpich – Aktion „Neustart“ unterstützt Wiederaufbau des Sinzenicher Kindergartens. Peter Borsdorff sammelt seit mehr als 25 Jahren Spenden für Kinder in Not. „Machen“ – so lautet die Devise von Peter Borsdorff. Seit mehr als 25 Jahren engagiert er sich mit seiner Hilfsaktion „Running for Kids“ für Kinder in der Region, die beispielsweise von Krankheit und Armut betroffen sind.

Vor allem im Dürener Raum ist der Mann mit der Sammelbüchse bekannt wie ein bunter Hund. Es findet kaum eine Laufveranstaltung statt, bei der Borsdorff nicht laufend Spenden sammelt.

Auch beim Zülpicher Chlodwiglauf ging der 78 Jahre alte Dürener in der Vergangenheit schon auf Spendentour. Bislang konnte er fast drei Millionen Euro für Kinder in Not zusammentragen. Nach der verheerenden Flutkatastrophe hat Borsdorff nun die Aktion „Neustart“ für hochwassergeschädigte Kindergärten in der Region initiiert.

Die Zülpicherin Sabine Vesper nahm daraufhin Kontakt zu
Borsdorff auf und machte ihn auf den Kindergarten „Springmäuse“ in Zülpich-Sinzenich aufmerksam. Die städtische Einrichtung wurde nach 2016 nun bereits zum zweiten Mal durch ein Hochwasser derart
stark beschädigt, dass zum jetzigen Zeitpunkt nicht absehbar ist, wann die Kinder wieder in „ihren“ Kindergarten zurückkehren können.

Peter Borsdorff sagte umgehend zu, die „Springmäuse“ mit einer
Spende in Höhe von eintausend Euro zu unterstützen. Beim Ortstermin in Sinzenich hatte er dann eine Überraschung parat. Denn dank der großartigen Resonanz der „Neustart“-Aktion konnte Borsdorff die Spendensumme sogar verdoppeln und einen 2000-
Euro-Umschlag an Anja Hoscheid, die Leiterin des Kindergartens, übergeben.

Bürgermeister Ulf Hürtgen bedankte sich sowohl bei Tippgeberin Sabine Vesper als auch bei Peter Borsdorff für die tolle Unterstützung: „Der Zusammenhalt und die Hilfsbereitschaft in dieser schwierigen
Situation sind einfach überwältigend.“ Für Peter Borsdorff ist das eine Selbstverständlichkeit: „Ich helfe wo immer ich helfen kann.“

Weitere Informationen zu „Running for Kids“ und die Aktion „Neustart“ gibt es im Internet unter www.running-for-kids.tv-huchem-stammeln.de oder direkt bei Peter Borsdorff unter Tel. 0171-5470871.