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Kreis Euskirchen setzt aktuelle Regelungen zur Isolation- und Quarantäne-Regelung sofort um

Euskirchen – Der Bundeskanzler und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder haben in ihrer Videoschaltkonferenz am 7. Januar 2022 unter anderem Anpassungen der Quarantäne- und Isolationsregelungen beschlossen.

Nach Mitteilung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW (MAGS) erfolgte bislang keine landesrechtliche Umsetzung, da die erforderlichen Änderungen auf Bundesebene noch ausstehen und die entsprechenden Empfehlungen des Robert Koch-Instituts noch nicht veröffentlicht sind.

Das MAGS wendete sich daher am 11.01.2022 mit einem Schreiben an die zuständigen Verwaltungen, mit der Bitte, die Beschlüsse der Bund-Länder-Konferenz bereits jetzt umzusetzen. Daher werden ab sofort die Beschlüsse und Regelungen hinsichtlich der Quarantäne- und Isolationsdauer auch im Kreis Euskirchen umgesetzt.

Die neuen Regelungen sollen vor allem, mit der Anpassung der Isolations- und Quarantänezeiten, dem Schutz der kritischen Infrastruktur dienen. Allgemein gilt, dass eine Isolation oder Quarantäne nach 7-Tagen aufgehoben werden kann, wenn ein negativer PCR- oder Schnelltest vorliegt.

Für Infizierte Personen in Pflegeeinrichtungen, Krankenhäusern oder ähnlichen Einrichtungen kann die Isolation nach 7 Tagen nur mit einem negativen PCR-Test aufgehoben werden, wenn diese zuvor mindestens 48 Stunden symptomfrei waren.

Kinder und Jugendliche in Kita und Schule, die aufgrund eines Kontaktes in Quarantäne müssen, können bereits nach 5 Tagen mit einem negativen PCR- oder Schnelltest aus der Quarantäne entlassen werden.

Sollte keine Testung erfolgen, ist eine Entlassung aus der Isolation oder der Quarantäne erst nach 10 Tagen möglich.

Folgende Kontaktpersonen müssen nicht in Quarantäne: Geboosterte, „frisch“ doppelt Geimpfte, geimpft Genesene und „frisch“ Genesene.

Das Gesundheitsamt der Kreises Euskirchen setzt diese Beschlüsse ab sofort um und wird versuchen, die bereits erlassenen Ordnungsverfügungen des Kreises Euskirchen individuell abzuändern bzw. aufzuheben.

Betroffene Personen, die ein Hinweisschreiben erhalten haben, aber noch keine Ordnungsverfügung, sind aufgefordert sich direkt an den neuen Vorgaben zu orientieren. Personen, die ab dem 12.01. die Diagnose „Covid positiv“ erhalten, oder einen Risikokontakt zu einem Infizierten hatten können sich ebenso an den nun geltenden Regelungen orientieren.

Bürgerinnen und Bürger haben weiterhin die Möglichkeit, unter corona.kreis-euskirchen.de einen PCR-Testgutschein selbstständig zu generieren und damit einen PCR-Test an den drei bekannten PCR-Teststellen im Kreis Euskirchen zu erhalten.

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Erfolgreich bei der Behandlung von Brustkrebs

Mayen/Koblenz – Brustzentrum Kemperhof Koblenz & St. Elisabeth Krankenhaus Mayen mit positiven Veränderungen. Vertrauen und Erfahrung, das ist ausschlaggebend bei der Suche nach den Menschen und Spezialisten, die einem nach einer Krebsdiagnose zur Seite stehen.

Im zertifizierten Brustzentrum des Gemeinschaftsklinikums Mittelrhein mit seinen Standorten Kemperhof, Koblenz und St. Elisabeth, Mayen findet man diese Experten und dazu gebündelte Kompetenz. Um weiterhin zu den Besten zu gehören, unterzieht sich das Brustzentrum regelmäßig freiwilligen Selbstkontrollen.

So erfolgte kürzlich wieder ein erfolgreiches Zertifizierungsaudit. Hervorgehoben wurden dabei unter anderem das große persönliche Engagement der Mitarbeiter, die enge Bindung der Zuweiser an das Zentrum, die hohe Studienzahl, die konsequente Einbindung der Breast Care Nurse (Fachexpertin für Brusterkankungen) oder die Umsetzung der interdisziplinären Tumorkonferenzen in Form von Hybrid-Veranstaltungen.

Die Zertifizierungsgesellschaft hat somit zahlreiche positive Veränderungen ermittelt, die eine Weiterentwicklung des Brustzentrums darstellen.

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Lappentausch – Es gibt neue Führerscheine für alle

Region/Düsseldorf – Die Jahrgänge 1953 bis 1958 haben Zeit bis zum 19. Januar 2022. Das Ministerium für Verkehr NRW teilt mit: Vorbei die Zeiten der grauen und rosafarbenen Führerschein-Lappen: Bis spätestens zum 19. Januar 2033 müssen nach Vorgaben der Europäischen Union alle Führerscheine, die vor dem 19. Januar 2013 ausgestellt worden sind, umgetauscht werden. Ziel ist es, die derzeit 110 verschiedenen Führerscheindokumente innerhalb der Europäischen Union zu vereinheitlichen und die Fälschungssicherheit zu erhöhen. Allein in Nordrhein-Westfalen geht es um rund zehn Millionen Dokumente. Um einen geordneten Ablauf dieses Prozesses sicherzustellen, haben Bund und Länder eine zeitliche Staffelung zum Umtausch beschlossen, die jetzt gestartet ist.

Wann umgetauscht werden muss, richtet sich danach, ob ein grauer beziehungsweise rosafarbener Führerschein oder ein aktueller EU-Kartenführerschein vorliegt.

Für Inhaber der grauen oder rosafarbenen Fahrerlaubnis – das sind die vor dem 31. Dezember 1998 ausgestellten Führerscheine – ist das Geburtsjahr des Führerscheininhabers entscheidend.

Bis zum 19. Januar 2022 müssen Menschen, die 1953 bis 1958 geboren worden sind, ihr Dokument umtauschen. Die späteren Jahrgänge folgen im Jahresrhythmus.

Führerscheininhaber, die vor 1953 geboren worden sind, müssen erst zum Stichtag 19. Januar 2033 den neuen Führerschein vorlegen.

Für Inhaber von EU-Kartenführerscheinen, wie sie ab dem 1. Januar 1999 ausgestellt wurden, richtet sich der Zeitpunkt für den Umtausch nach dem Ausstellungsjahr. Das ergibt sich aus Feld 4a auf der Vorderseite des Kartenführerscheins.

Ein freiwilliger früherer Umtausch ist immer möglich und vor dem jeweiligen Stichtag sicher auch empfehlenswert, denn dann werden die Ausstellungsbehörden starken Zulauf haben.

Zuständig für den Umtausch ist die jeweilige Führerscheinstelle am Wohnsitz. Mitzubringen sind Personalausweis oder Reisepass, ein biometrisches Passfoto und der aktuelle Führerschein. Eine neuerliche Prüfung oder ein Sehtest müssen nicht absolviert werden. Zur Erinnerung darf der alte (entwertete) Führerschein behalten werden. Der neue Führerschein ist dann für 15 Jahre gültig.

Hintergrund:

Die Neuregelung geht auf eine Änderung der Fahrerlaubnis-Verordnung aus dem Jahr 2013 zurück, mit der die dritte EU-Führerscheinrichtlinie in deutsches Recht umgesetzt wurde. Darin wurde festgelegt, dass alle seit dem 19. Januar 2013 ausgestellten Führerscheine nur noch 15 Jahre gültig sind und danach neu beantragt werden müssen. Gleichzeitig wurde festgelegt, dass alle schon zu dem Zeitpunkt im Umlauf befindlichen Führerscheine innerhalb von 20 Jahren (bis zum 19. Januar 2033) umgetauscht werden müssen.

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Minister Pinkwart verschafft sich Überblick über Breitband-Ausbau im Kreis Düren

Düren – NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart und Landrat Wolfgang Spelthahn besuchten am gestrigen Mittwoch, 12. Januar das Nelly Pütz-Berufskolleg und zeigten sich begeistert von der Kreativität der Schülerinnen und Schüler. Die Schule ist mit moderner Technik und schnellem Internet ausgestattet.

Schnelles und stabiles Internet ist die Grundlage für die Teilhabe am digitalen Leben und Lernen. Insbesondere während der Corona-Pandemie und in Zeiten von Home-Schooling und Home-Office hat sich dies besonders deutlich gezeigt. Der Kreis Düren hat sich schon frühzeitig darum bemüht, vor allem Schulen mit schnellem Internet auszustatten und entsprechende Förderungen zu nutzen. Um sich über den aktuellen Stand einen Überblick zu verschaffen, hat Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, gemeinsam mit Landrat Wolfgang Spelthahn das Nelly-Pütz-Berufskolleg besucht.

Der Glasfaseranschluss der Schule ist Teil eines Förderprojekts von Bund, Land und Kreis über insgesamt 12,3 Millionen Euro. Das Förderprojekt umfasst im gesamten Kreisgebiet 2924 Breitbandanschlüsse, darunter allein 106 in Schulen, wovon 96 Anschlüsse bereits aktiv sind. „Das Nelly-Pütz-Berufskolleg wurde bereits Ende 2020 mit Glasfaser versorgt und nutzt bereits seit dem 4. Januar 2021 über SOCO-Net einen Gigabittarif. Es ist ein gutes Beispiel für zeitgemäßes und digitales Lernen im Kreis Düren“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn.

Eine zukunftsfähige Internetanbindung ist ohne Frage eine zentrale Voraussetzung, um allen Schülerinnen und Schülern die Teilhabe am digitalen Leben und Lernen zu ermöglichen und die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft zu stärken. Der Breitbandausbau allein wirkt aber nicht ohne entsprechende Ausstattung und Gestaltung des Lehrens und Lernens in der digitalen Welt. Das Nelly-Pütz-Berufskolleg ist da schon ziemlich weit vorn und bietet seinen Schülerinnen und Schülern vielfältige Möglichkeiten. „Für die digitale Zukunft von Wirtschaft und Gesellschaft brauchen wir Breitbandanschlüsse auf höchstem Niveau. Deshalb haben wir die Zahl der Schulen mit gigabitfähigen Internetanschlüssen in Nordrhein-Westfalen seit 2018/19 mehr als vervierfacht. Diese moderne Infrastruktur schafft die Voraussetzung für das digitale Lernen in der Welt von morgen. Das Nelly-Pütz-Berufskolleg im Kreis Düren zeigt, welche neuen Möglichkeiten die Digitalisierung den Schülerinnen und Schülern bietet“, sagt Minister Pinkwart.

„Unsere Aufgabe als Berufskolleg ist es, die Schülerinnen und Schüler auf die Berufs- und Arbeitswelt vorzubereiten. Deshalb setzen wir uns mit der Digitalisierung in all ihren Dimensionen auseinander“, sagt Kerstin Rutwalt-Berger, Leiterin des Berufskollegs. Was mit stationären Rechnern in diversen Klassenräumen begann, wurde inzwischen um Tablets erweitert, die ein mobiles und flexibles Lernen ermöglichen. „Für die Schülerschaft stehen fast 300 iPads zur Verfügung, deren Verteilung wir über ein Online-Buchungssystem kollegial organisieren. So ist gewährleistet, allen Schülerinnen und Schülern die Nutzung unserer Geräte sowie unserer digitalen Systeme zu bieten. Außerdem hat die Schule zurzeit drei iPad-Klassen mit schülerfinanzierten Geräten, die sowohl in der Schule als auch zuhause eingesetzt werden können“, so Rutwalt-Berger weiter. In Pandemie-Zeiten hat sich das als sehr nützlich herausgestellt. Während der Schulschließungen sowie im Wechsel- oder Hybridunterricht konnten Lehrer und Schüler von der langfristig aufgebauten Ausstattung sowie den bereits etablierten Support- und Fortbildungsformaten profitieren. „Alles, was wir bereits erreicht haben, hätten wir niemals allein geschafft. Die Unterstützung und die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Kreis Düren als Schulträger und der Regio-IT haben maßgeblich dazu beigetragen, dass wir als Schule so gut aufgestellt sind. Die geförderte Glasfaseranbindung hat es unserer Schule im Jahr 2020 ermöglicht, nochmal einen riesigen Vorwärtsschritt auf unserem Weg zum zeitgemäßen gemeinsamen Lernen in der digitalen Welt zu machen“, so Rutwalt-Berger weiter.

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Zum Tod von Oliver Knaup, Technischer Beigeordneter der Stadt Euskirchen

Euskirchen – Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung trauern um Herrn Oliver Knaup, der seit fast neun Jahren Technischer Beigeordneter der Stadt Euskirchen war. Er ist in der Nacht zum 11.01.2022 im Alter von nur 57 Jahren plötzlich und unerwartet verstorben.

Herr Oliver Knaup leitete seit dem 1. April 2013 das Baudezernat der Stadt Euskirchen mit den Aufgabenbereichen Planung mit Denkmalpflege, Bauordnung, Gebäudewirtschaft, Tiefbau und Baubetriebshof.

Er wurde 1964 in Büren (Westfalen) geboren, hat 1984 das Abitur in Paderborn abgelegt und bis 1990 an der RWTH Aachen Bauingenieurwesen mit den Vertiefungsrichtungen Wasserwirtschaft und Wasserbau studiert. Nach dem Referendariat für Siedlungswasserwirtschaft und Abfallwirtschaft begann er 1992 seine berufliche Laufbahn bei der Stadt Leverkusen, Büro Altlast Dhünnaue. 1995 wechselte er zur Projektgruppe Allerheiligen der Stadt Neuss, die die Umsetzung der damals größten städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme in Nordrhein-Westfalen organisierte. 1997 wurde er Tiefbauamtsleiter bei der Stadt Erkelenz und zwischen 2007 und März 2013 leitete er das Baudezernat der Stadt Warendorf.

Der Rat der Stadt Euskirchen hat die Arbeit von Herrn Knaup sehr geschätzt und ihn für eine zweite Amtszeit vom 1. April 2021 bis zum 31. März 2029 wiedergewählt.

„Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung sind wie ich angesichts des plötzlichen Todes von Herrn Knaup fassungslos. Er hinterlässt sowohl menschlich als auch dienstlich eine unfassbar große Lücke.“ so Bürgermeister Sacha Reichelt.

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Zentrums-Koordinatorin stärkt Adipositas-Zentrum Mittelrhein

Region/Mayen-Koblenz – Patienten des GK-Mittelrhein erhalten neben einer interdisziplinären Behandlung auch individuelle Unterstützung. Adipositas ist in Deutschland und weltweit eine dramatisch zunehmende Erkrankung. Das Adipositaszentrum Mittelrhein hat sich zum Ziel gesetzt, betroffene Patienten umfassend und bestmöglich auf dem Weg in ein gesundes Leben ohne Adipositas zu begleiten. „Dafür steht uns ein kompetentes, interdisziplinäres und multiprofessionelles Team zur Verfügung“, berichtet der Leiter des Zentrums, Chefarzt Prof. Dr. Samir Said.

Um die vielfältigen Kompetenzen zu bündeln und die Rundumbetreuung durch die zahlreichen internen und externen Kooperationspartner sicherzustellen, obliegt die organisatorische Leitung einer Zentrumskoordinatorin. Ingrid Neunheuser ist telefonisch unter 0261 137-1985 erreichbar. Als Bindeglied berät sie im Rahmen des Antragsverfahrens die Patienten und organisiert weitere Schritte. Die 53-Jährige hat erfolgreich  eine Ausbildung zur Krankenschwester absolviert und war 10 Jahre im Bereich der Intensivmedizin, Anästhesie und Inneren Medizin tätig. Zudem ist sie geprüfte Pharmareferentin mit 14-jähriger Tätigkeit im medizinischen Außendienst. Zuletzt war sie fünf Jahre für die Planung und Koordination einer ambulanten Rehabilitationseinrichtung in Koblenz tätig. „Ich freue mich sehr, unsere Patienten als Zentrumskoordinatorin unterstützen zu dürfen.“

Die Adipositaschirurgie im Ev. Stift besteht bereits seit 2003. Um das Angebot zu erweitern, wurde 2021 gemeinsam mit dem Kemperhof das Adipositaszentrum Mittelrhein eingerichtet. Die chirurgische Therapie sowie die dahin gehende Vorbereitung der Patienten wird weiterhin am Standort des Ev. Stifts durchgeführt. Die umfassende Vorbereitung kann zusätzlich auch am Kemperhof, wo Oberarzt Dr. Dirk Wasmuth Ansprechpartner ist, durchgeführt werden. Informationen rund um den Weg aus der Adipositas gibt es online auf www.adipositaszentrum-mittelrhein.de.

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Sternsinger vorm Rathaus

Wachtberg-Berkum – Der Segensspruch der Sternsinger – auch in diesem Jahr ziert er wieder den Eingang des Wachtberger Rathauses. Nur konnten „die kleinen Könige, Sternenträger und das Kamel“ dieses Mal nicht im Rathaus und allen dort arbeitenden Mitarbeitern*innen ihren Segen persönlich spenden, sondern konnten dies Corona bedingt nur in einer Gemeinschaftsaktion draußen, vor der großen Eingangstür zum Rathaus tun.

Das schien den Elan der kleinen Sternsinger, allesamt Schüler der Offenen Ganztagsschule Berkum mit deren zwei Begleiterinnen, Stefanie Weber und Maria Vehrenber, jedoch in keinster Weise zu schmälern. Mit viel Freude stimmten sie zum Gefallen von Bürgermeister Jörg Schmidt und Beigeordnetem Swen Christian ihr Lied an, auch der obligatorische Aufkleber war flugs angebracht. Schmidt und Christian bedankten sich bei den Kindern für deren Einsatz und spendeten reichlich in die ihnen zahlreich entgegengestreckten Sammeldosen.

„Gesund werden – gesund bleiben. Ein Kinderrecht weltweit“ – so lautet das Motto der Sternsingeraktion 2022. Die Gesundheitsförderung von Kindern in Afrika steht dabei im Mittelpunkt. (mm)

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Bombe in Mayen erfolgreich entschärft

Mayen – Es ist geschafft: Die Mitarbeiter des Kampfmittelräumdienstes Rheinland-Pfalz haben die 250 kg schwere Fliegerbombe entschärft. Sehr zur Erleichterung der Verantwortlichen, allen voran Oberbürgermeister Dirk Meid. Die 463 Bewohnerinnern und Bewohner des Evakuierungsbereiches können jetzt ihre Wohnungen, Häuser und Grundstücke wieder betreten. Auch die Gewerbebetriebe können ihre Arbeit wieder aufnehmen.

Oberbürgermeister Meid bedankte sich bei den 105 Einsatzkräften, die zum reibungslosen Verlauf der Aktion beigetragen haben: „Ich bin sehr froh, dass die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen beteiligten Stellen wieder einmal so gut funktioniert hat.

Mein Dank gilt auch den Bürgerinnen und Bürgern, die Verständnis für die Evakuierung gezeigt haben und den Anordnungen der Stadtverwaltung sowie der Polizei und den Rettungskräften vor Ort gefolgt sind.

Auch wenn wir in kürzester Zeit nun zwei Bombenentschärfungen erlebt haben, so ist ein solcher Einsatz ganz sicher nicht alltäglich und ich bin immer wieder froh und dankbar, wenn es so gut wie heute funktionier!“

Bereits Ende November war in Mayen eine ebenfalls 250-kg schwere amerikanische Fliegerbombe entschärft worden, diese damals direkt im Innenstadtgebiet. Rund 1900 Einwohner waren betroffen, sie mussten an 27. November vormittags ihre Wohnungen verlassen. Nach rund einer halben Stunde gab es damals bereits Entwarnung.

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Der Kreis Düren verleiht wieder Ehrenamts-Preise – Jetzt Vorschläge einreichen

Düren – Passend zum Jahr 2022 verleiht der Kreis Düren zum 22. Mal wieder 25 Ehrenpreise für Soziales Engagement an Einzelpersonen, Gruppen oder Vereine, die sich unentgeltlich über einen längeren Zeitraum zum Wohle anderer eingesetzt haben. Ab sofort können wieder Organisationen, Vereine, Kommunen sowie jede Bürgerin und jeder Bürger des Kreises Düren Vorschläge einreichen. Einsendeschluss ist der 10. März 2022.

Die Ehrungen sind jeweils mit einer Urkunde und einem Geldpreis in Höhe von 250 Euro verbunden. Der Ehrenpreis ist mehr als nur eine Auszeichnung. Er soll zugleich zum eigenverantwortlichen, gemeinnützigen Handeln und zu sozialem Engagement für die Allgemeinheit ermutigen. Auch in diesem Jahr wird im Rahmen der Ehrenpreisverleihung auch der INDELAND-Preis verliehen. Mit diesem Preis werden Personen, Gruppen oder Vereine geehrt, die sich im Indeland (Eschweiler, Jülich, Linnich, Inden, Aldenhoven, Langerwehe, Niederzier) ebenfalls ehrenamtlich/unentgeltlich engagiert haben oder durch eine herausragende Leistung im Indeland verdient gemacht haben. Auch hierfür hat jeder ein Vorschlagsrecht. „Wir wollen mit der Verleihung unseres Ehrenpreises ‚Danke‘ sagen. Denn was für die Ehrenamtlichen eine Herzensangelegenheit ist, ist für die Gesellschaft von unschätzbarem Wert. Ohne soziales Engagement wäre sie nicht wiederzuerkennen“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn.

Zur Bewerbung steht auf der Webseite des Kreises Düren unter www.kreis-dueren.de/ehrenpreis ein Vordruck zur Verfügung. Er kann genutzt werden, um die ehrenamtlichen Leistungen des Vorgeschlagenen ausführlich darzustellen. Die Unterlagen können per E-Mail oder auch per Post versendet werden. Per Post gehen diese an: Landrat des Kreises Düren, Stabsstelle für Kreistagsangelegenheiten und Kultur, 52348 Düren. Per E-Mail sind sie an Heidi Hillebrandt, h.hillebrandt@kreis-dueren.de zu senden. Der Einsendeschluss (auch für den INDELAND-Preis) ist der 10. März 2022. Weitere Informationen gibt es unter 02421-221002015.

Die Auswahl der Preisträger trifft eine aus dem Landrat und Vertretern der Kreistagsfraktionen bestehende unabhängige Jury. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die einzelnen Ehrenpreisträger werden durch den Landrat bzw. Vertreter der Entwicklungsgesellschaft indeland mbH geehrt. Aufgrund der Pandemie ist derzeit eine Terminierung der Feierstunde nicht möglich. Sobald es die Gegebenheiten zulassen, werden die Preisträger zu gegebener Zeit informiert.

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VG Trier-Land beschreitet neue Wege – Hauptamtlicher Wehrleiter tritt Amt an

Region/Trier-Land – Die Diskussion um die Einführung des Amtes eines Hauptamtlichen Wehrleiters war in der Verbandsgemeinde Trier-Land ausgiebig und kontrovers geführt worden. Letztlich hatte sich der Verbandsgemeinderat dafür ausgesprochen. Mit Felix Koehler übernahm zum 8. Januar 2022 ein erfahrener Feuerwehrmann dieses verantwortungsvolle Amt.

Felix Koehler bringt eine fast 20jährige Erfahrung im Einsatzdienst und der Leitstelle bei der Berufsfeuerwehr Köln mit. Anlässlich der Bestellung betonte Bürgermeister Michael Holstein, dass das Amt des Wehrleiters in vielerlei Hinsicht eine schwierige und verantwortungsvolle Aufgabe sei. Praktische Einsatzerfahrung sei hierbei ebenso wichtig wie die theoretische Ausbildung. Mit Felix Koehler habe man jemand gefunden, der über beides verfüge. Er freue sich auf eine enge Zusammenarbeit, so der Bürgermeister, der in seinen Worten besondere Betonung auf die Weiterentwicklung der Feuerwehr Trier-Land legte.

Die neue Leitung der Freiwilligen Feuerwehr Schleidweiler mit Ortsbürgermeister Edgar Schmitt und Bürgermeister Michael Holstein. Von rechts nach links: Edgar Schmitt, die stellv. Wehrführer Andreas Wagner, Wehrführer Benedikt Ney, stellv. Wehrführer Uwe Schmitt und Bürgermeister Michael Holstein. Foto: VG Trier-Land

Zu den Kernbereichen des neuen Wehrleiters gehören künftig neben den feuerwehrspezifischen Aufgaben auch Verwaltungsaufgaben.

Zur Feuerwehr Trier-Land gehören 29 Ortsfeuerwehren mit ca. 600 aktive Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen. sowie rund 200 Kinder und Jugendliche in zahlreichen Kinder- und Jugendfeuerwehren.

Der bisherigen Wehrleitung dankte er für 10 Jahre sehr engagierte Arbeit zum Wohle der Feuerwehren. Jürgen Cordie und seine Stellvertreter Ralf Kinzig und Andreas Bauer hätten in dieser Zeit eine außergewöhnliche ehrenamtliche Leistung erbracht.

Die Nachfolge der stellvertretenden Wehrleiter treten Oliver Berg und Michael Trierweiler an. Beide wurden von den Wehrführern der Freiwilligen Feuerwehren Trier-Land in dieses Ehrenamt gewählt. Berg und Trierweiler verfügen als ehemalige Wehrführer der Feuerwehren Aach bzw. Edingen über hervorragende umfangreiche Qualifikationen im Feuerwehrwesen. Hierfür haben sie zahlreiche Lehrgänge und Seminare besucht.

Durch die Einführung des Hauptamtes wird eine weitere ehrenamtliche Position notwendig: die des Obmanns. Marco Schönhofen wird künftig die Funktion eines Vermittlers zwischen hauptamtlichem Wehrleiter und den Freiwilligen Feuerwehren innehaben.

Zeitgleich ernannte Bürgermeister Holstein Uwe Schmitt und Andreas Wagner zu stellvertretenden Wehrführern der Freiwilligen Feuerwehr Schleidweiler.

Bürgermeister Holstein wünschte den frisch Ernannten für die Zukunft viel Freude am Amt und sagte die bestmögliche Unterstützung durch Verwaltung und Kommunalpolitik zu.