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Neue Öffnungszeiten der Impfstellen im Kreis Düren ab Montag 14. März

Düren – Im Kreis Düren sind mittlerweile 65 Prozent der Gesamtbevölkerung dreimal geimpft (81,5 Prozent haben zwei Impfungen erhalten). Der Kreis Düren liegt sowohl bei den Zweit- als auch Drittimpfungen über dem Landesschnitt von derzeit 78,6 Prozent (Zweitimpfung) bzw. 60,2 Prozent (Drittimpfung).

Die Öffnungszeiten der Impfstellen werden ab der kommenden Woche entsprechend der Nachfrage angepasst. Ab Montag, 14. März, gelten diese geänderten Öffnungszeiten:

Jülich (Öffnungszeiten Mo-Sa von 14.30 bis 17.30 Uhr, So 12 bis 14 Uhr) 

  • Maxis Gruppe, Freifläche Zuckerfabrik, Dürener Straße (Kreisverkehr gegenüber Königskamp)

Niederzier (Öffnungszeiten Mo-Sa von 16 bis 20 Uhr und So von 14 bis 18 Uhr) 

  • DWS Test-Impfzentrum, Rurbenden 2

Düren  

  • Annakirmesplatz: Öffnungszeiten, Fr bis So 14 bis 18 Uhr
  • Stadtmitte, Zehnthofstraße 4: Öffnungszeiten Mo-Fr von 10 bis 16 Uhr, Sa 9 bis 15 Uhr

Nideggen (Öffnungszeiten mittwochs und samstags jeweils 14 bis 18 Uhr) 

  • Mehrzweckhalle, Konrad-Adenauer-Straße

 Bei den Impfangeboten im Kreis Düren sind für alle ab 12 Jahren sowohl Erst-, Zweit- als auch Auffrischimpfungen möglich. Die erste Auffrischimpfung ist frühestens drei Monate nach der Zweitimpfung möglich. Wer mit Johnson & Johnson geimpft wurde, kann bereits nach vier Wochen die zweite Impfung erhalten, ebenso Personen mit einer Immunschwäche. Hinweis: Wer das erste Mal mit Johnson & Johnson geimpft wurde, benötigt insgesamt drei Impfungen, um als geboostert zu gelten.

Die vierte Impfung (2. Auffrischimpfung) ist jetzt laut der Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) für bestimmte Personengruppen möglich. Diese zweite Auffrischimpfung wird demnach frühestens 3 Monate nach der zweiten Impfung empfohlen für:

Alle Menschen ab 70 Jahren, Bewohner und Betreute in Pflegeeinrichtungen unabhängig vom Alter, für Personen mit einem erhöhten Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf in Einrichtungen der Eingliederungshilfe und Menschen mit Immunschwäche bereits ab 5 Jahren. (Impfungen für Kinder zwischen 5 und 11 Jahren sind bei den Kinder- oder Hausärzten möglich.)

Menschen, die in medizinischen Einrichtungen und Pflegeeinrichtungen beschäftigt sind, sollen die 2. Auffrischimpfung frühestens nach 6 Monaten erhalten.

Personen, die nach der 1. Auffrischimpfung eine Corona-Infektion durchgemacht haben, wird keine weitere Auffrischimpfung empfohlen.

Zu einer Impfung sollte der Personalausweis und (wenn vorhanden) der Impfpass mitgebracht werden. Ein Termin ist nicht erforderlich.

















Fotoquelle: Tim Reckmann / pixelio / pp / Agentur ProfiPress

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„Haltung zeigen“ – Wir im Kreis Euskirchen gegen Rassismus

Mechernich/Euskirchen – Internationale Wochen gegen Rassismus vom 17. bis 27. März 2022 wurde beim Roten Kreuz im Kreis Euskirchen vorgestellt – Initiative verschiedener Kooperationspartner. Wir im Kreis Euskirchen gegen Rassismus“: Unter diesem Titel hat sich ein Aktionsbündnis zusammengeschlossen, dem Institutionen, Behörden, Verbände und zivilgesellschaftlicher Initiativen aus dem ganzen Kreis angehören. Mit dem gleichen Slogan sind auch die Internationalen Wochen gegen den Rassismus vom 14. bis 27.  März 2022 überschrieben.

In dieser Zeit finden verschiedene Veranstaltungen im Kreis Euskirchen statt. „Unser Ziel ist es, Menschen zu sensibilisieren, anderen Menschen gegenüber nicht voreingenommen zu sein“, brachte es Rolf Klöcker, der Geschäftsführer des Roten Kreuzes im Kreis Euskirchen auf den Punkt, in dessen Räumen Aktionsbündnis und Programm am Mittwoch vorgestellt wurden.

„Die meisten von uns haben es noch nie selbst erlebt, wie es ist, anders behandelt zu werden“, fuhr Klöcker fort: „Nur, weil man so ist, wie man geboren wurde.“ Damit brachte er die Intention der Initiative auf den Punkt. Um die Menschen besser zu erreichen und das Thema in der Gesellschaft sichtbarer zu machen, wolle man die geplanten und kommenden Veranstaltungen unter einem Dach bündeln und nach außen tragen, erläuterte Boris Brandhoff, Leiter des Rotkreuz-Teams Migration/Integration, die Beweggründe für ein gemeinsames Auftreten der verschiedenen Akteure.

Landrat Schirmherr

Sylvie Dayiku Pomame (DRK-Servicestelle Antidiskriminierungsarbeit) ergänzte: „Gerade jetzt ist es wichtig, Haltung zu zeigen, denn die Menschen leiden auch heute unter Rassismus auf der Flucht aus der Ukraine“. Mit den genannten waren auch Landrat Markus Ramers, Carsten Düppengießer (Caritas Euskirchen), Lena Winter (Caritas Eifel), Sabine Sistig (Kreis Euskirchen) und Katharina Wonnemann (Vogelsang IP) mit von der Partie, als die Aktionswochen der Öffentlichkeit vorgestellt wurden. Weitere Informationen zu allen Veranstaltungen auch unter www.drk-eu.de/iwgr.

Landrat Markus Ramers ist nicht nur Schirmherr des Roten Kreuzes im Kreis Euskirchen, er habe sich auch mit großer Freude der Initiative „Haltung zeigen: Wir im Kreis gegen Rassismus“ angeschlossen. Er dankte allen Institutionen und Kooperationspartnern, dass sie sich für diese Projekte engagieren, denn im Idealfall würde dies dazu führen, Menschen zu sensibilisieren und zu ermuntern, selbst in ihrer Nachbarschaft oder im beruflichen Alltag „Haltung zu zeigen“, so der Schirmherr auch über das Aktionsbündnis.

Ramers‘ Resümee: „Ich finde es eine großartige Sache, dass wir uns hier gemeinsam auf den Weg machen, um im Kreis Euskirchen noch mehr Haltung zu verbreiten, als es vielleicht bisher der Fall war.“

Die Initiative „Haltung zeigen: Wir im Kreis Euskirchen gegen Rassismus“ ist das erste große Vorhaben des Arbeitskreises gegen Institutionellen Rassismus, der im Jahr 2021 von der DRK-Servicestelle Antidiskriminierungsarbeit gegründet worden ist.

Dort treffen sich einmal im Monat Menschen aus unterschiedlichsten Verbänden, Bildungseinrichtungen und Behörden, um gemeinsam starre Strukturen und Rassismus zu erkennen und Strategien für Veränderung und positive Entwicklungen zu erarbeiten.

Teil dieser Initiative ist auch das Kommunale Integrationszentrum Kreis Euskirchen, das sich mit einem Online-Workshop von Serge Palasie (Eine Welt Netz NRW), am Mittwoch, 23. März, von 16 bis 18 Uhr an den Aktionswochen beteiligt. Thema des Workshops: „Kolonialismus und sein Erbe als Thema der Bildungsarbeit“. Anmeldung bei Julia Gennet, unter julia.gennet@kreis-euskirchen.de

Es geht um Handeln im Alltag

Am Tag der Veranstaltung soll im Eingangsbereich des Kreishauses eine Stellwand positioniert werden, auf der alle Besucher die Möglichkeit haben, einen Satz zu vervollständigen: „Ich zeige Haltung gegen Rassismus im Alltag, indem ich…“ Hier darf sich jeder zum Thema Gedanken machen und die Stellwand bereichern. Eine Zusammenfassung der Ergebnisse soll am „Diversity-Day“ (Tag der Vielfalt), Dienstag, 31. Mai, ebenfalls im Kreishaus ausgestellt werden.

Die DRK-Servicestelle Antidiskriminierungsarbeit bietet gleich zwei Veranstaltungen an: Am Montag, 14. März, von 16 bis 18 Uhr das „Respektwerk“, ein Online-Training, wie man sich diskriminierendes Sprechen über andere („Hatespeech“) abgewöhnt oder, noch besser, in eine Welle des Respekts verwandelt. Das ist gleichzeitig der Auftakt der Initiative „Respektwerk – Euskirchen für mehr Courage im Netz“, ein Netzwerk für alle, die einen aktiven Beitrag zum fairen und respektvollen Umgang im digitalen Raum leisten wollen.

Am Dienstag, 22. März, von 16 bis 18 Uhr ist eine weitere Online-Veranstaltung geplant: „Verlernen und Fairlernen“. Es geht um Rassismus und die Geschichte Afrikas. Anmeldung jeweils bei Sylvie Dayiku Pomame sdayiku@drk-eu.de

Ebenfalls online findet ein Workshop der Servicestelle Antidiskriminierungsarbeit, Caritasverband Eifel, am Dienstag, 15. März, von 14 – 16 Uhr statt. Der Workshop „Umgang mit Rassismus in der Schule“ richtet sich an Fachkräfte, Schüler/innen und Schulpersonal. Anmeldungen bei Lena von Seggern unter l.v.seggern@caritasl-eifel.de

Das Landesförderprojekt „NRWeltoffen“ beteiligt sich in der Akademie Vogelsang IP ebenfalls mit zwei Veranstaltungen: Montag, 21. März, von 17 bis 19 Uhr zum Thema „Hate-Speech, wie rechtsalternative Akteur/innen das Internet erobern“. Anmeldungen unter weltoffen@kreis-euskirchen.de

Kulturelle Hintergründe

Am Dienstag, 29. März, von 17 bis 19 Uhr gibt es einen Workshop „Antimuslimischer Rassismus – Was ist das?“ mit Nicole Erkan (Muslimisches Familienbildungszentrum – MINA e.V., Duisburg). Unter anderem wird dabei die Frage geklärt, was der Islam mit Rassismus zu tun hat und welche Rolle die Kultur spielt. Dieser Workshop findet in Kooperation mit dem Caritasverband Eifel und dem Kommunalen Integrationszentrum Kreis Euskirchen statt. Veranstaltungsort ist das Kreishaus, Sitzungssaal, Jülicher Ring 32, 53879 Euskirchen. Es gelten die aktuellen Corona-Schutzmaßnahmen. Anmeldung unter weltoffen@kreis-euskirchen.de Weitere Informationen unter www.kreis-euskirchen-ist-weltoffen.de

Abschließend findet am Sonntag, 3. April, ab 15 Uhr, im Erftstadion Euskirchen auf Einladung des ETSC und des Caritasverbandes Euskirchen ein Lokalderby zweier Fußballmannschaften statt, Interkulturelle Mannschaft / ETSC gegen SV Frauenberg. Unter dem Aspekt „Fußball spricht alle Sprachen“ möchten die Organisatoren ein Zeichen gegen Rassismus setzen und laden auch zum internationalen Buffet ein. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Es gelten die aktuellen Corona-Schutzmaßnahmen.

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DEKRA – Falscher Scheibenreiniger kann zum Sicherheitsrisiko werden – Es werde Sicht!

Region/Stuttgart – Autofahrer müssen in jeder Situation den Durchblick behalten. Wenn Schmutzreste oder Wasserschlieren auf der Frontscheibe die Sicht behindern, kann dies den Fahrer irritieren und die Unfallgefahr erhöhen, warnen die Sachverständigen von DEKRA. Ein geeigneter Scheibenreiniger, intakte Scheibenwischer und eine funktionstüchtige Waschanlage sind wichtige Sicherheitsfaktoren.

  • Winterreiniger im Frühjahr und Sommer ungeeignet
  • Hausmittel können Kunststoff und Lack angreifen
  • Defekte Wischerblätter: Erheblicher Mangel bei der HU

„Jetzt im Frühjahr empfiehlt es sich, für die frostfreie Zeit wieder auf Sommerscheibenreiniger umzustellen, da sich die Schmutzzusammensetzung auf der Scheibe in den wärmeren Monaten stark ändert“, sagt Thilo Kunst, Experte für Autochemie bei DEKRA. Der Sommer-Mix bekämpft zuverlässig den typischen Sommerschmutz mit eiweißhaltigen Insektenrückständen. Die lösemittelhaltigen, auf Frost und Vereisungsschutz ausgelegten Winterreiniger kommen damit schlechter oder gar nicht zurecht und hinterlassen öfter einen gefährlichen Schmierfilm.

Lichtstreuungen auf der Frontscheibe
„Ein ungeeigneter Scheibenreiniger oder nur Wasser im Wischwasserbehälter können ein echtes Sicherheitsrisiko darstellen“, warnt DEKRA Experte Kunst. „Vor allem bei Dunkelheit oder tiefstehender Sonne kann Gegenlicht auf einer verschmutzten Windschutzscheibe zu Lichtstreuung führen, die Sicht des Fahrers beeinträchtigen und so die Unfallgefahr erhöhen.“

Der Experte empfiehlt, vor dem Wechsel auf Sommermischung den im Waschwassertank enthaltenen Winterscheibenreiniger ganz aufzubrauchen. In der Regel sind Sommer- und Wintermischungen zwar miteinander mischbar. Unter Umständen können jedoch Ausflockungen entstehen, etwa wenn eine nicht hartwasserstabile Fertigmischung in den Tank gefüllt wird, in dem sich noch eine größere Menge mit hartem Leitungswasser verdünntes Konzentrat befindet.

Vom Spritzer „Spüli“ ist abzuraten
Wer auf Nummer sicher gehen will, kann in der Übergangszeit auch auf Ganzjahresprodukte mit geringerem Frostschutz zurückgreifen. Diese reinigen auch im Sommer gut und schützen gleichzeitig vor Frost. Von einem Spritzer „Spüli“ und ähnlichen Hausmitteln im Waschwassertank rät der DEKRA Experte ab: „Ungeeignete Reiniger können Lacke oder Kunststoffe aufquellen lassen, das Material anlösen und am Polycarbonat von Scheinwerfern zu Spannungsrissen führen.“

Für gute Sicht sind auch sauber arbeitende Scheibenwischer unverzichtbar. Schmiert der Wischer, schafft die Reinigung mit einem sauberen Tuch und Wasser zuweilen Abhilfe. Sind die Wischerblätter im Winter aber spröde oder rissig geworden, produzieren sie Schlieren oder erfassen nur noch einen Teil des Sichtfeldes, ist ein Austausch fällig. Bei der Hauptuntersuchung werden unwirksame Wischerblätter oder eine defekte Scheibenwaschanlage übrigens als erheblicher Mangel eingestuft, der beseitigt werden muss, bevor eine neue HU-Plakette erteilt werden kann.

Unerwünschte Lichtspiele durch „Magic Dust“
„Fogging“ oder „Magic Dust“ heißt ein anderer Effekt, der zu Sichtbehinderungen führen kann. Wird die Innenseite der Frontscheibe nicht regelmäßig gereinigt, kann sich hier, vom Fahrer oft längere Zeit unbemerkt, ein matter Schmutzfilm aus Schmutz, Zigarettenrauch oder Kunststoffausdünstungen absetzen. Auch dies verringert die Lichtdurchlässigkeit und führt leicht zu unerwünschten Lichtspielen auf der Scheibe.

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Landkreis Mayen-Koblenz will Vorwarnzeiten bei Hochwasser verbessern

Region/Mayen-Koblenz – Arbeitsgruppe prüft zusätzliche Pegel-Messstellen an Gewässern im Kreisgebiet und deren Zuflüssen. Nach dem verheerenden Hochwasser im Juli 2021 möchte der Landkreis Mayen-Koblenz die Vorwarnzeiten an den Gewässern im Kreisgebiet bei künftigen Starkregenereignissen verlängern. Einen entsprechenden Beschluss hat der Kreistag im vergangenen Jahr gefasst. Durch zusätzliche Pegel-Messstellen sollen frühzeitige Hilfs- und Schutzmaßnahmen früher eingeleitet und dadurch Menschenleben und materielle Schäden verhindert werden.

Da Meteorologen Starkregen zwar vorhersagen, jedoch nicht abgrenzen können, wo genau die Wassermassen niedergehen, ist die Bedeutung von lokalen Hochwasserpegeln sehr wichtig. Diese können den Anstieg der Wasserstände an den Gewässern, insbesondere an wichtigen Zusammenflüssen einzelner Bachläufe und oberhalb von betroffenen Ortslagen kontinuierlich messen und automatisch entsprechende Warnmeldungen an die zuständigen Stellen senden. Damit könnten die Katastrophenschutzeinheiten, Feuerwehren und viele weitere Institutionen sowie die Bevölkerung frühzeitig gewarnt werden.

Bisher gibt es im gesamten Kreisgebiet außer den Pegeln an Rhein und Mosel aber nur drei solcher Messstellen: Zwei an der Nette in den Bereichen Nettegut und Burg Wernerseck sowie eine am Baybach in Burgen. In der Hochwasserpartnerschaft Mayen-Koblenz wurde deshalb die Arbeitsgruppe „Pegel“ eingerichtet, der neben Vertretern des Kreises und aller Städte und Verbandsgemeinden Feuerwehr, Katastrophenschutz, Wasserwirtschaftsverwaltung und die Hochschule Koblenz angehören. Dabei waren alle Kommunen aufgefordert, auf Grundlage ihrer Ortskenntnis, wie zum Beispiel Zusammenflüssen von verschiedenen Gewässern oder gefährdeten Ortslagen, Vorschläge für zusätzliche lokale Pegel für die Hochwasservorsorge einzureichen. Um frühzeitig Hinweise von den Zuflüssen und Oberläufen der durch den Landkreis fließenden Gewässer zu erhalten, werden auch die an den Landkreis angrenzenden Städte und Verbandsgemeinden ebenfalls um Benennung entsprechender Standorte für lokale Hochwasserpegel gebeten.

Mitglied der Arbeitsgruppe ist unter anderem. Prof. Dr. Lothar Kirschbauer von der Hochschule Koblenz, der den Wiederaufbau an der Ahr wissenschaftlich begleitet. Er wird sich zusammen mit seinen Studierenden unter anderem im Rahmen einer Masterarbeit damit auseinandersetzen, ob die vorgeschlagenen Standorte für zusätzliche Messstellen geeignet sind. Mit dem Ergebnis wird im Sommer gerechnet. Dann wird feststehen, welche Vorschläge die notwendigen Vorwarnzeiten sicherstellen und in die Umsetzung gehen können. Organisatorisch begleitet werden die Kommunen vom Informations- und Beratungszentrum Hochwasservorsorge Rheinland-Pfalz. Der gewässerkundliche Dienst bei der SGD Nord hat ebenfalls seine Unterstützung zugesagt.

Das Land betreibt ein amtliches gewässerkundliches Netz aus derzeit rund 150 Pegeln, an denen alle 15 Minuten der Wasserstand gemessen und der Abfluss berechnet wird. Darüber hinaus werden an anderen Stationen Niederschläge und weitere meteorologische Werte gemessen. Die aktuellen Wasserstände und Abflüsse, langjährige Haupt- und Extremwerte und weitere Informationen aller Landespegel werden im Wasserportal des Landes unter https://wasserportal.rlp-umwelt.de/servlet/is/8181/ veröffentlicht. Der Hochwassermeldedienst des Landes gibt auf seiner Webseite www.hochwasser-rlp.de die Daten vieler gewässerkundlicher Pegel auch an kleineren Gewässern sowie die Daten der Messstellen an den Bundeswasserstraßen heraus.

 

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Derzeitige Aufnahme-Situation von Geflüchteten aus der Ukraine im Stadtgebiet Bad Münstereifel

Bad Münstereifel – Durch die erschütternden Ereignisse der vergangenen Wochen in der Ukraine wird uns der Schrecken des Krieges in all seinen Ausmaßen allzu deutlich vor Augen geführt. Viele Menschen müssen die Ukraine verlassen und begeben sich auf die Suche nach einer neuen vorübergehenden Heimat. Die Anteilnahme und Hilfsbereitschaft, auch der hiesigen Bevölkerung, ist überwältigend, viele Menschen helfen mit Sach- und Geldspenden oder sogar durch die private Aufnahme von Geflüchteten, so dass bereits die ersten Menschen aus der Ukraine in Bad Münstereifel angekommen sind.

Bisher hat die Stadt Bad Münstereifel gemäß dem Zuweisungsschlüssel für Geflüchtete (Königssteinerschlüssel) keine Zuweisungen Ukrainischer Geflüchteter erhalten.

Das hat damit zu tun, dass die Stadt derzeit einem Zuweisungsstopp aufgrund der Flutkatastrophe unterliegt. Die Flut hat zwei Flüchtlingsunterkünfte unbewohnbar gemacht, so dass uns zahlreiche Unterbringungsmöglichkeiten derzeit fehlen. Wir arbeiten mit Hochdruck am Wiederaufbau dieser, was noch einige Monate in Anspruch nehmen wird.

Zudem haben wir auch Betroffene der Flutkatastrophe in städtischen Unterkünften untergebracht. Der Zuweisungsstopp gilt derzeit bis zum 1.4. diesen Jahres und wir haben eine Verlängerung bei der Bezirksregierung Arnsberg beantragt.

Mit dem Kreis Euskirchen und der Bezirksregierung Köln, wurde die Situation erörtert. Es gibt zentrale Landeseinrichtungen, die zur Aufnahme Geflüchteter zur Verfügung stehen, wie z.B. eine Einrichtung in Bonn.

Derzeit sind bereits 30 Geflüchtete, die durch Familien oder Ehrenamtler zu uns gekommen sind untergebracht. Zum Teil bei den Familien selbst und zum Teil in den restlich vorhanden Unterkünften der Stadt.

Die Stadtverwaltung Bad Münstereifel bittet daher Betroffene bzw. deren Helfer bereits vor dem Zuzug nach Bad Münstereifel Kontakt mit der Verwaltung aufzunehmen und das weitere Vorgehen zu besprechen. Auskunft erteilt Herr Baltes unter 02253/505-159.

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Solidaritäts-Kundgebung für die Ukraine auch in der Stadt Wittlich

Wittlich – Rund 500 Menschen bekundeten am vergangenen Donnerstag auf dem Ottensteinplatz in Wittlich ihre Solidarität mit der Ukraine.

Solidaritätsbekundung auch in Wittlich. Foto: Tonimedia

Ein überparteiliches Bündnis aus CDU, SPD, Grünen, FDP und FWG hatte gemeinsam mit der Wittlicher pax christi-Gruppe alle Menschen guten Willens – egal welcher Herkunft, welcher Kultur, welcher Religionszugehörigkeit – zu dieser Solidaritätskundgebung und Mahnwache eingeladen, um gemeinsam ein Zeichen zu setzen für die Solidarität mit den Menschen in der Ukraine, für die Solidarität mit den Opfern, für die sofortige Beendigung aller Kämpfe, für eine freundliche Aufnahme von Flüchtenden aus der Ukraine und für eine Rückkehr zum Frieden in der Ukraine und ganz Europa.

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Vereine versammeln sich am 24. März in Mechernich

Mechernich – Vorberatung der Aktivitäten beim Stadtfest / Brunnenfest 13./14. August 2022 zur „Goldenen Hochzeit“ von Kommern und Mechernich – Anmeldung vorab bei der Stadt Mechernich. Breiter Raum soll den Mechernicher Vereinen gegeben werden bei der „Goldhochzeit“ von Mechernich und Kommern, die am Samstag/Sonntag, 13./14. August, im und vor dem Rathaus sowie in der ganzen City groß als „Stadtfest“ und gleichzeitig Jubiläum (25 Jahre) des legendären Mechernicher „Brunnenfestes“ gefeiert werden soll.

Den Vereinen und Organisationen soll am Sonntag, 14. August, großer Raum zur Selbstdarstellung gegeben werden, wie hier der Freiwilligen Feuerwehr beim „Mechernicher Brunnenfest“ 2010. Archivfoto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Die Vereine, Schulen, Kindergärten und Organisationen sollen vorab zu einem Infoabend ins Mechernicher Rathaus kommen. Als Termin ist Donnerstag, der 24. März, 19 Uhr, vorgesehen. Anmeldung an das Orga-Team um Manuela Holtmeier (02443/ 49 40 03; m.holtmeier@mechernich.de) und Ralf Claßen (02443/ 49 45 00; r.classen@mechernich.de). Die dann geltende aktuelle Coronaschutzverordnung ist zu beachten. Informationen zum Brunnenfest bei Cheforganisator Heinz Schmitz, Bahnstraße 8, 53894 Mechernich, Tel. (02443) 24 24, info@betten-schmitz.de, Fax (02443) 48 924.

Anlass der Feierlichkeiten ist die Zweite Kommunale Neugliederung 1972, die vor 50 Jahren aus den 1969 bereits zu Großgemeinden gewachsenen Kommunen Kommern und Mechernich eine Gebietskörperschaft machte, die vier Jahre später die Stadtrechte verliehen bekam.

Ehrenamtsstraße, Handwerkermarkt

Der Troisdorfer Rautenberg-Verlag und der Weiss-Verlag in Monschau planen Sonderveröffentlichungen, die vor und auf dem Brunnenfest/Stadtfest vorliegen bzw. in alle 11.500 Haushalte im Stadtgebiet verteilt werden.

Am Sonntag, 14. August, soll zum Stadtfest auch das legendäre Brunnenfest wiederbelebt werden mit Darstellung der Geschäfts- und Vereinswelt auf den Plätzen in der City. Außerdem sind Bühnenprogramm, Ehrenamtsstraße, Schauen und offene Geschäfte geplant. Auch ein musikalisches Opening auf der Bühne vor dem Rathaus am Vorabend, 13. August, ist Teil der bisherigen Überlegungen im Orga-Team.

Wie und was genau organisiert wird, soll am 24. März mit den Vertretern von Vereinen, Organisationen und Schulen besprochen werden. Treffpunkt 19 Uhr im Ratssaal (2.OG).

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Mayener Marktmeister Horst Krämer in den Ruhestand verabschiedet

Mayen – In den letzten Tagen verabschiedete der Stadtchef, im Rahmen des Wochenmarktes, den Markmeister Horst Krämer in den Ruhestand. Nach über 44 Jahren bei der Stadt Mayen, und davon mehr als 30 Jahre, war Krämer als Marktmeister tätig.

Auch die zahlreichen Wochenmarkthändler und Schausteller verabschiedeten sich von Horst Krämer. Foto: Jaqueline Blang/Stadt Mayen

In seiner Laufbahn als Marktmeister betreute er, zusammen mit dem Marktaufseher Karl Weber, über 4.500 Wochenmärkte.  Auch die bekannten und beliebten Krammärkte, Trödelmärkte, Adventmärkte, Stein- und Burgfeste und nicht zu vergessen Lukasmärkte, wurden mit viel Herzblut von ihm organisiert und durchgeführt. Der letzte Arbeitstag des Marktmeisters wird der 9. März sein. Anschließend wird er in die Freistellungsphase der Altersteilzeit übergehen.

„Das Marktwesen war eine interessante und vielseitige Aufgabe, die mir sehr viel Spaß bereitet hat. Nun habe ich nach meinem persönlichen Navi das Ziel erreicht und freue mich auf den Ruhestand. Meine Nachfolge liegt bei der Kollegin Yvonne Müller in guten Händen“, so der Marktmeister a.D.

Neben den zahlreichen Wochenmarkthändeln und Schaustellern bedankten sich Oberbürgermeister Dirk Meid und Fachbereichsleiter Uwe Hoffmann für die gute und langjährige Zusammenarbeit. „Sie haben über Jahrzehnte die Geschehnisse der Stadt begleitet und sich um die Stadt Mayen mehr als verdient gemacht“, so der Stadtchef, der sich bei dem Marktmeister Horst Krämer besonders bedankte.

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Projekt Leseförderung der Jugendstiftung kommt bei den Grundschülern gut an

Ahrweiler – Die Jugendstiftung der Kreissparkasse Ahrweiler fördert in ihrem aktuellen Projekt das Lesevermögen von Grundschülern durch Bereitstellen von Büchern und Lehrermaterial sowie der Möglichkeit einer Autorenlesung. An dem Projekt haben sich mittlerweile 21 Grund- und Förderschulen aus dem gesamten Kreisgebiet beteiligt. Insgesamt hat die Jugendstiftung fast 900 Kinderbücher bei ortsansässigen Büchereien bestellt und den Schülern der dritten Klassenstufe zur Verfügung gestellt.

Der Carlsen Verlag hat darüber hinaus den Bibliotheken der Grund- und Förderschulen die gesamte Buchreihe „Im Zeichen der Zauberkugel“, welche aus insgesamt sieben Bänden besteht, bereitgestellt. Das Lesevermögen gilt als das Fundament unseres Bildungswesens und als Grundlage des gesellschaftlichen Miteinanders, weil hierdurch kognitive Fähigkeiten sowie emotionale und soziale Kompetenzen gefördert werden. Der Wortschatz der Kinder wird vergrößert, sie steigern hierdurch ihre Konzentrationsfähigkeit und erweitern ihr Vorstellungsvermögen.

Die erste Lesung des Kinder- und Jugendbuchautors Stefan Gemmel hat bereits in der Grundschule in Bad Neuenahr vor begeisterten Kindern stattgefunden. Weitere Vorlesungen in den teilnehmenden Schulen sind für die zweite Jahreshälfte geplant.

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Der Kreis Euskirchen hat den Ukraine-Krisenstab aktiviert

Euskirchen – Die Kreisverwaltung hat ihren „Ukraine-Krisenstab“ aktiviert, der am heutigen Freitag das erstemal tagte. Dieser soll schnellere Abstimmungen und Entscheidungsprozesse im Kontext der Ukraine-Krise ermöglichen und sich insbesondere mit den Fragen im Zusammenhang mit der Unterbringung, Versorgung und Betreuung geflüchteter Menschen befassen. Zudem gibt es einen regelmäßigen Austausch zwischen Kreis und kreisangehörigen Kommunen sowie einen engen Kontakt zur Bezirksregierung.

Immer mehr Menschen, die aufgrund des Krieges die Ukraine verlassen müssen, kommen auch im Kreis Euskirchen an. Diese Menschen sind zumeist auf privaten Wegen in den Kreis Euskirchen gekommen.

Bislang gibt es keine geregelte Zuweisung durch das Land Nordrhein-Westfalen. In diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, dass im Interesse der hilfesuchenden Menschen, privat organisierte Hilfen in Form von Transporten von Geflüchteten zwingend im Voraus mit den Stadt- bzw. Gemeindeverwaltungen abgestimmt werden müssen, damit die Menschen vor Ort auch tatsächlich untergebracht werden können.
Aufgrund der Tatsache, dass bisher der weit überwiegende Teil der geflüchteten ukrainischen Staatsbürger*innen über gültige Ausweispapiere verfügen, ist die vorläufige Registrierung und Anmeldung bei den Einwohnermeldeämtern rechtlich unkompliziert. Aufgrund der Auslastung kann es hierbei zu Einschränkungen bei der Terminvergabe in manchen Einwohnermeldeämtern kommen.

Für die zuständigen Verwaltungen in den Städten und Gemeinden ist es sehr wichtig, schnellstmöglich auch mit denjenigen in Kontakt zu kommen, die zwar aktuell besuchsweise bei Freunden oder Verwandten untergekommen sind, mittelfristig aber auf staatliche Leistungen wie Unterkunft, Lebensunterhalt oder ärztliche Versorgung angewiesen sind. Diese Personen werden gebeten dazu Kontakt mit der zuständigen Stadt oder Gemeinde aufzunehmen.

„Auf uns werden vielfältige Herausforderungen zukommen. In den kommenden Wochen wird es nicht nur um Unterbringungs- und Versorgungfragen, sondern auch um Kinderbetreuungsangebote in Kitas und Schulen sowie um Integrations- und Sprachkurse gehen“, so Landrat Ramers. „Ich bin mir sicher, wir werden auch diese Herausforderung gemeinsam mit den Städten, Gemeinden und Wohlfahrtsverbänden und allen freiwilligen Helfern bewältigen.“

Für die Beratung der Geflüchteten stehen die spezialisierten Beratungsstellen der Caritasverbände, des DRK sowie des Jugendmigrationsdienstes zur Verfügung. Die Kontaktdaten und alle wichtigen Informationen sind auf der Homepage des Kreises, auch in ukrainischer Sprache, bereitgestellt. Dort können Sie sich ebenfalls melden, wenn Sie als Sprachmittler tätig sein wollen und über entsprechende Sprachkenntnisse verfügen (ukrainisch/russisch). Ebenfalls gesucht werden Menschen, die sich anderweitig ehrenamtlich engagieren wollen und geflüchteten Menschen das Ankommen im Kreis Euskirchen erleichtern wollen.

(www.kreis-euskirchen.de/ukrainehilfe)