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Stadt Zülpich erhält Städtebau-Fördermittel in Höhe von rund 1,9 Millionen Euro

Zülpich – Aus den Händen des Kölner Regierungspräsidenten Dr. Thomas Wilk konnte der Beigeordnete und Kämmerer der Stadt Zülpich, Ottmar Voigt, jetzt einen Zuwendungsbescheid für Städtebaufördermittel
in Höhe von rund 1,86 Millionen Euro entgegennehmen. Die Mittel stammen aus dem Bund-Länder-Förderprogramm „Lebendige Zentren“, das die Schaffung beziehungsweise die Erhaltung von lebendigen und zukunftsfähigen Stadtzentren zum Ziel hat.

Konkret bezieht sich die Förderung auf die Neugestaltung und Aufwertung der Juhlsgasse als wichtige fußläufige Verbindung zwischen Münsterstraße und dem Mühlenbergsviertel, auf die Realisierung eines
grünen Stadtmauer-Rings sowie auf die energetische Sanierung des Rathauses inklusive Schaffung eines barrierefreien Eingangsbereiches.

Teil des Bewilligungsbescheides ist auch das Projekt „Dauerhafte Umnutzung leerstehender Ladenlokale“. Privateigentümer bekommen hiermit die Möglichkeit, für die nachhaltige Umnutzung leerstehender
Ladenlokale unter bestimmten Voraussetzungen eine finanzielle Unterstützung in Höhe von bis zu 25.000 Euro zu erhalten.

Sämtliche Maßnahmen sind Bausteine des Integrierten Handlungskonzeptes (InHK) Südöstlicher Stadtkern. Die zuwendungsfähigen Gesamtausgaben für die genannten Bausteine belaufen sich auf 3.105.036 Euro. Die Förderungen in Höhe von insgesamt 60 Prozent entfallen zu 33,33 Prozent (1.035.000 Euro)
auf den Bund und 26,67 Prozent (828.022 Euro) auf das Land NRW. Für die Stadt Zülpich verbleibt ein Eigenanteil von 1.242.014 Euro (= 40 Prozent).

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Führungs-Wechsel im Marienstift in Obermendig

Mendig – Neue Heimleiterin Ann-Kathrin Kater ist 35 Jahre alt. Seit dem 1. Oktober 2022 ist Ann-Kathrin Kater die neue Leiterin des Alten- und Pflegeheims Marienstift in Mendig. Freundlich, empathisch, wertschätzend, das wünscht sich die Heimleiterin von den Menschen, die für die älteren Menschen in der Pflege da sein möchten. Aber auch Flexibilität, Durchhaltevermögen und Belastbarkeit seien gerade und insbesondere in der aktuellen Situation von großer Bedeutung.

Mit einem Blumenstrauß begrüßten Jörg Lempertz (Bürgermeister der Verbandsgemeinde) und Hans Peter Ammel (Stadtbürgermeister) jetzt die neue Heimleiterin und gratulierten der 35-jährigen zu ihrer neuen Aufgabe. Die beiden kommunalpolitischen Vertreter nutzten den Gesprächstermin mit der gebürtigen Bad Kreuznacherin und versicherten eine weiterhin enge, gute Zusammenarbeit zum Wohl der Bewohnerinnen und Bewohner. Gleichzeitig brachten sie bei dieser Gelegenheit ihren besonderen Dank und Respekt für alle in der Altenpflege beschäftigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Ausdruck.

Ann-Kathrin Kater präsentierte sich bei dem ersten Aufeinandertreffen mit den beiden Lokalakteuren als selbstbewusste, zupackende junge Dame, die klare Ziele hat und selbst für frischen Wind steht. „Die Versorgung, das Wohlbefinden und die Zufriedenheit der Bewohnerinnen und Bewohner stehen im Vordergrund unserer Arbeit. Dies ist nur zu erreichen, wenn motivierte und engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter diesen Auftrag als gemeinsames Ziel verstehen. Die Anforderungen an das Pflegepersonal sind durch Multimorbidität der älteren Generation und durch einen hohen Anspruch im Bereich der Behandlungspflege sehr groß. Drei Pflege- und ein Nachtwachenteam werden dieser Aufgabe umfassend gerecht“, so die studierte Fachfrau für Pflegemanagement und Pflegedienstleistung. Dabei blickt sie gleichzeitig mit großer Sorge auf den aktuellen Fachkräftemangel. Aufgrund der schwierigen Arbeitsmarktlage weiß sie daher ihr neues Team, bestehend aus teilweise langjährigen Pflegefachkräften in enger Verzahnung mit den anderen Fachbereichen Hauswirtschaft/Küche, Haustechnik, Sozialer Dienst und Verwaltung, umso mehr zu schätzen.

Die hoch motivierte Heimleiterin ist sich dabei stets bewusst, dass nichts so beständig ist wie der Wandel. Zwar hinterlassen die Corona-Pandemie und jüngsten Sorgen um die drohende Gasmangellage aufgrund des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine ihre Spuren, man werde dennoch weiterhin gemeinsam als Team die Wünsche und Ansprüche der Bewohnerinnen und Bewohner an ein modernes Haus umfassend berücksichtigen.

Die gelernte Gesundheits- und Krankenpflegerin ist verheiratet und wohnt in Nickenich. Nach ihrer Ausbildung war sie stellvertretende Einrichtungsleiterin im Seniorenwohnpark Lutzerath, bevor sie zuletzt als Pflegedienstleitung in die Pellenzer Seniorenresidenz wechselte. Zusätzlich hat sie ein Studium an der Bildungsakademie im Bereich „Management sozialer Einrichtungsleitung“ sowie „Pflegemanagement und Pflegedienstleistung“ absolviert.

Lempertz und Ammel sind sich nach dem gemeinsamen Besuch im Marienstift Mendig einig, dass mit ihr künftig nicht nur eine zielstrebige Frohnatur die Geschicke der katholischen Einrichtung leiten wird, sondern auch ein fundierter Wissensschatz gepaart mit der ihr zur Seite stehenden erfahrenen Mitarbeiterschaft Vieles für die insgesamt 89 Heimbewohner und ihre Angehörigen bewegen kann.

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Ganz nah dran an der Aachener Heiligtumsfahrt 2023

Aachen – „Wir freuen uns darauf, dass sich vom 9. bis 19. Juni 2023 wieder tausende Pilgerinnen und Pilger auf den Weg zur Heiligtumsfahrt nach Aachen machen. Damit wir gute Gastgeber sein können, brauchen wir Ihre Unterstützung“, sagt der Aachener Dompropst und Wallfahrtsleiter Rolf-Peter Cremer. „Gesucht werden Menschen aller Altersklassen, die Lust darauf haben, sich als Ehrenamtliche während der Heiligtumsfahrt zu engagieren.“

Es gibt verschiedene Aufgabenbereiche: Sei es als Informations- und Ansprechpartner an Info-Points und in der Innenstadt, als tatkräftige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die beim Auf- und Abbau vor der Bühne auf dem Katschhof mitmachen, oder Ehrenamtliche, die bei der Essensausgabe mithelfen.

„Ich freue mich vor allem auf die einmalige Chance, in den zehn Tagen der Heiligtumsfahrt wieder Menschen aus unterschiedlichen Kulturen und Ländern zu begegnen“, sagt Herbert May. Der 74-Jährige war schon 2014 als ehrenamtlicher Mitarbeiter mit dabei. Für ihn stand sofort fest, dass er auch im kommenden Jahr wieder mit dabei sein wird. Je nach Einsatzfeld ist es hilfreich, wenn die Ehrenamtlichen über Fremdsprachenkenntnisse verfügen oder eine gewisse körperliche Belastbarkeit mitbringen.

Das ist allerdings kein Muss. „Auch in meinem Alter von 82 Jahren findet sich noch eine Möglichkeit zur Mitarbeit“, schmunzelt Josef Baumann. Für ihn ist es bereits die dritte Heiligtumsfahrt als Ehrenamtlicher. „Mittendrin und ganz nah dran an den Heiligtümern und einer jahrhundertealten Tradition, das wird sicher ein ganz besonderes Erlebnis“, freut sich auch Anna Lena Schmitz. Die 24-Jährige engagiert sich 2023 das erste Mal ehrenamtlich bei der Heiligtumsfahrt.

„Entdecke mich“ – so lautet das Motto der Heiligtumsfahrt 2023. Ich hoffe, dass wir viele hunderte Ehrenamtliche begeistern können, mit uns auf diese Entdeckungsreise zu gehen“, bekräftigt Dompropst Rolf-Peter Cremer.

Für die zehn Tage erhalten sie ein Mobilitätspaket der ASEAG und Essensverpflegung während ihrer Einsatztage. Unverkennbar für alle Pilgerinnen und Pilger werden sie stets zu sehen sein: Ausgestattet werden alle Ehrenamtlichen mit einer grünen Helfer-Weste und passender Umhängetasche.

Wer in der Zeit vom 9. bis 19. Juni 2023 mit dabei sein möchte, meldet sich direkt über das Online-Formular unter www.heiligtumsfahrt2023.de/hilf-mit
Dort finden Interessierte auch genauere Informationen zu den Aufgaben und Anforderungen.

Entdecke mich: die Heiligtumsfahrt Aachen

Seit 1349 kommen Pilgernde, Glaubende, Suchende und Neugierige zur Heiligtumsfahrt, bei der die im Aachener Dom befindlichen Heiligtümer verehrt werden. Bei den Tuchreliquien handelt es sich der Überlieferung nach um das Kleid Marias, das sie in der Geburtsnacht getragen hat, die Windel Jesu, das Enthauptungstuch des heiligen Johannes des Täufers und das Lendentuch Jesu. Sie werden nur alle sieben Jahre dem Marienschrein entnommen. Aufgrund der Corona-Pandemie musste der siebenjährige Rhythmus allerdings unterbrochen werden: Statt 2021 findet die Wallfahrt erst im kommenden Jahr statt vom 9. bis 19. Juni 2023.

Das biblische Leitwort für die Heiligtumsfahrt 2023 lautet „Für wen haltet ihr mich?“ (Mt 16,15). Es ist die Frage an die Christen, wie sie Jesus als den von Gott gesandten Christus anerkennen. Ergänzt wird es durch das Motto „Entdecke mich“: eine Einladung, das Wahrhaftige im Menschen und in sich selbst zu finden, Christus und den Glauben neu oder anders entdecken durch das Erlebnis der Heiligtumsfahrt.

Nähere Informationen zur Heiligtumsfahrt gibt es unter:
www.heiligtumsfahrt2023.de

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1,2 Millionen Euro Schaden nach der Flut – Bürgerhalle in Kall wieder ein Rohbau

Kall – Wiederaufbau wird sich noch ein Jahr lang hinziehen – Der Bürgerverein ist seit 15 Monaten ohne Einnahmen – Kassierer Gottfried Schnitzler: „Tränen in den Augen“. Als die NRW-Bauministerin Ina Scharrenbach zwei Tage nach der verhängnisvollen Flutkatastrophe im Juli vergangenen Jahres mit dem Kaller Bürgermeister Hermann-Josef Esser auch die betroffene Bürgerhalle in Augenschein nahm, war der Vorsitzende des Bürgervereins, Stefan Kupp, noch guter Hoffnung gewesen. Der war beim Besuch der Ministerin gerade dabei, mit einem Schieber Wasser und Schlamm aus der Halle zu befördern – in dem Glauben, dass es damit getan sei und der Verein mit einem blauen Auge davon gekommen sei.

Schatzmeister Gottfried Schnitzler (vorne rechts) berichtete von manch schlafloser Nacht, die der Vorstand des Bürgervereins nach Corona und der Flutkatastrophe hinter sich habe. Foto: Reiner Züll

Tatsächlich sah es anfangs noch so aus, als ob sich die Schäden in Grenzen gehalten hatten. Doch Kupps stille Hoffnung erfüllte sich nicht: Schon drei Tage später hob sich der komplette Parkettboden, und jeden Tag wurden weitere, zunächst unsichtbare Schäden an der Halle sichtbar. Sie erreichten am Ende eine Höhe von 1,2 Millionen Euro, wie ein Gutachter später feststellte.

Jetzt, 15 Monate nach der schlimmen Flut, präsentiert sich die Bürgerhalle wieder im Rohbauzustand, und es ist noch nicht  absehbar, wann sie wieder nutzbar sein wird. Für den Bürgerverein bedeutet das weitere erhebliche Einnahmeverluste, wie Vorsitzender Stefan Kupp und Schatzmeister Gottfried Schnitzler auf der Mitgliederversammlung beklagten.

Vor der Versammlung besichtigten die Vereinsmitglieder die Baustelle in der Halle, wo inzwischen ein neuer Estrich-Boden aufgebracht ist. Wie Stefan Kupp verlauten ließ, hat der Bürgerverein mit der Gemeinde Kall und dem Wiederaufbau-Team unter Leitung von Manfred Poth eine Finanzierungsvereinbarung abgeschlossen.

In dieser  Vereinbarung werde unter anderem der finanzielle Ablauf des Hallen-Wiederaufbaus geregelt, wobei der Aufbau durch die Elementarversicherung der Gemeinde abgewickelt werde.  Kupp: „Ein Vorteil ist hier, dass der Bürgerverein keine Ausschreibungen durchführen muss, sondern nach Vorlage von drei Angeboten in Rücksprache mit den Fachplanern Aufträge vergeben kann“. Dieses Verfahren erfordere weniger Vorlaufzeit und eröffne die Möglichkeit, vornehmliche regionale Handwerker zu beteiligen.

Derzeit sei der Verein mit der Auftragsvergabe für die Fenster beschäftigt, für die große Gewerke Heizung und Elektro-Installation lägen noch keine Angebote vor. Bezüglich dieser Arbeiten habe kürzlich ein erster Termin mit dem Fachplaner für „Technische Gebäude Ausstattung( (TGA) stattgefunden. „Aufgrund der aktuellen Energielage müssen wir bei der Installation der Heizungsanlage auf zukunftsorientierte Energie- und Heizmöglichkeiten achten“. Man sei noch in der Findungs-Phase über eine mögliche Fußbodenheizung, einer Luftwärmepumpe und einer Photovoltaik-Anlage. Stefan Kupp: „Wir bringen der Neuaufbau der Halle auf den Stand der Technik von morgen und übermorgen“.

Wie die Mitglieder des Vereins beim Hallenrundgang feststellen konnten, ist noch viel zu tun, ehe in der Halle wieder gefeiert werden kann. Ziel des Vorstandes ist eine Wiedereröffnung im Spätherbst nächsten Jahres. Schatzmeister Gottfried Schnitzler: „Ich wäre glücklich, wenn das Weihnachtskonzert der Musikkapelle Kall die erste Veranstaltung in der neuen Bürgerhalle sein könnte“. Bürgermeister Hermann-Josef Esser sah den Wiederaufbau der Halle „auf einem guten Weg“.

Weniger gute Nachrichten nach Corona und der Flut hatte Kassierer Gottfried Schnitzler bezüglich der wirtschaftlichen Lage der Vereins, der seit nunmehr 15 Monaten keinerlei Einnahmen mehr habe. Im Jahr 2020 hätten in der Halle vor Ausbruch der Corona-Pandemie noch fünf Veranstaltungen des Karnevalsvereins stattgefunden. 25 folgende seien Sitzungen und Versammlung der Ausschüsse, des Rates sowie Versammlungen von Feuerwehr und DRK gewesen. Diese hätten alle unter strengen Corona-Auflagen stattgefunden.

In diesem Jahr seien nur 22 Hektoliter Bier geflossen, gegenüber 170 in guten Vorjahren. 9000 Euro habe der Verein als Corona-Soforthilfe bekommen, von denen knapp 6800 Euro jetzt bis zum 31. Oktober   zurückgezahlt werden muss. Schnitzler: „Da kommen mir die Tränen in die Augen“. Insgesamt habe der Verein im Jahr 2020 einen Verlust von rund 2300 Euro verbuchen müssen. Dennoch sei man mit einem blauen Auge davon gekommen.

Ähnlich sei die Situation 2021 gewesen, als die Flut die Halle zerstörte. Geplante Großveranstaltungen hätten abgesagt werden müssen, auch seien Sitzungen nicht mehr möglich gewesen. Mit nur einem Hektoliter verkauftes Bier sei ein Tiefpunkt erreicht worden. Trotz einer Spende der Kreissparkasse von 2500 Euro und einer Zuweisung der Gemeinde von 1000 Euro aus Vereinszuschüssen sei ein weiteres Minus von 2000 Euro zu verbuchen gewesen.

„Der Vorstand hat manch schlaflose Nacht gehabt“, berichtete Gottfried Schnitzler, der auch in diesem Jahr auf Einnahmen verzichten muss. „Wir hangeln uns jetzt mit einer 5000-Euro-Spende der Axa-Versicherung durch das Jahr 2022“; so der Kassierer, der trotzdem zuversichtlich bleibt:  „Wir leben immer noch, aber es wäre schön, wenn es bald wieder aufwärts gehen würde“. (Reiner Züll)

 

 

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Die Sommerzeit endet am 30. Oktober 2022

Region/Berlin – Am kommenden Sonntag, dem 30. Oktober 2022, um 3:00 Uhr morgens, endet dieses Jahr in Deutschland die Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ). Zu diesem Zeitpunkt wird die Uhr um eine Stunde auf Winterzeit zurückgestellt, das heißt auf 2:00 Uhr Mitteleuropäische Zeit (MEZ). Die Zeitumstellung erfolgt in allen Mitgliedstaaten der Europäischen Union sowie in weiteren Nachbarstaaten.

Die Winterzeit gilt bis zur nächsten Zeitumstellung am 26. März 2023. Für die EU-Mitgliedstaaten ist die Zeitumstellung durch europäische Regelungen vorgegeben.

Weitere Infos finden Sie auf der Webseite der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt.

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Restcentspende 2021 in Aachen – Mitarbeitende sammeln exakt 11.615,55 Euro

Aachen – Auch kleine Dinge können Großes bewegen. Dieser Satz trifft voll und ganz auf die Restcentspende der Stadt Aachen zu. Schon seit 1992 spenden Mitarbeitende der Stadt Aachen die Centbeträge, die bei ihrem Lohn hinter dem Komma stehen. An der 29. Restcentspende 2021 beteiligten sich insgesamt 2.148 Mitarbeitende sowie Versorgungsempfänger*innen. Sie spendeten die stolze Summe von 11.615,55 Euro. Zum Vergleich: Im Jahr 2020 spendeten 2.000 Kolleg*inneni 11.112 Euro. Damit kann die Aktion auch im Jahr 2021 einen ordentlichen Anstieg der Spendenden und der Spendensumme verzeichnen.

„Wir sind sehr froh, dass wir jedes Jahr einen Beitrag leisten können und sind überzeugt, dass damit viel Gutes getan wird“, sagt Dr. Markus Kremer, Personal- und Organisationsdezernent der Stadt Aachen. Einen Dank richtet er, genauso wie Personalratsvorsitzender Karlheinz Welters, an die Mitarbeitenden der Verwaltung, die jedes Jahr ihre Centbeträge spenden.

In diesem Jahr kommen die Spenden drei Organisationen zugute. In Via Aachen darf sich über eine Spende von 3.871,85 Euro freuen. „Wir haben zwei junge Studentinnen, die mit dem Geld gerne ein Inklusionsprojekt starten möchten“, erklärt Alexandra Laba, Geschäftsführerin der In Via Aachen. Die Unterstützung soll der Bahnhofsmission zugutekommen, um damit ein Musikprojekt für Schwerbehinderte ins Leben zu rufen.

Das Ronald McDonald Haus ist seit 1991 Zufluchtsort für Familien, deren Kinder auf den verschiedenen Stationen der Uniklinik behandelt werden. „Wir sind ein Zuhause auf Zeit. Für viele Eltern ist das wichtig, weil es bis zur Uniklinik nur ein kleiner Spaziergang ist“, erklärt Nicole Schmitz-Ladermann, Assistentin der Leitung des Ronald McDonald Hauses. Dabei geht es sowohl um Familien deren Kinder bereits behandelt wurden als auch um Eltern, die mit ihren Kindern auf eine Operation oder Spenderorgane warten. Für die Hilfe, die die Institution den Familien anbietet, bekommt auch sie 3.871,85 Euro. Die Einrichtung möchte das Geld nutzen, um die Betriebskosten ihres 700 Quadratmeter großen Hauses, das über zwölf Wohneinheiten verfügt, zu decken.

Der Kinderschutzbund Aachen e. V. erhält ebenfalls einen Betrag von 3.871,85 Euro, die in den Abenteuerspielplatz des Vereins investiert werden sollen. Dort ist für alle Kinder das freie Spielen durch Elemente wie Hüttenbau, einem Piratenschiff und einem kleinen Wald möglich. Für Luisa Hoffmann, Geschäftsführerin des Deutschen Kinderschutzbunds in Aachen, ist der Abenteuerspielplatz ein ganz besonderes Projekt: „Das ist ein Platz, an dem die Kinder einfach Kinder sein können. Einen vergleichbaren Ort für freies Spiel findet man in einer Stadt nicht oft.“

Da sich die Organisationen zu großen Teilen aus Spenden finanzieren, freuen sie sich natürlich über jede weitere Spende.

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DRK-Kinder-Tageseinrichtung Kirchtal in Weilerswist-Groß-Vernich startet neues Familienprojekt

Weilerswist/Euskirchen – Erste Spatenstiche im Erlebnisgarten – Naturerfahrungen für Jung und Alt unter fachlicher Begleitung. Ein neues Umweltprojekt für Kinder und ihre Familien hat das Rote Kreuz im Kreis Euskirchen im neuen Familiengarten der DRK-Kindertagesstätte Kirchtal in Weilerswist-Groß-Vernich vorgestellt. Auf einem Grundstück an der Erft soll in den kommenden Monaten ein Versuchsgarten für Naturerfahrungen und Erlebnisse entstehen.

Erschöpft, aber glücklich: Eine von mehreren Familien, die sich für den Familiengarten der Rotkreuz-Kindertagesstätte Kirchtal in Weilerswist-Groß-Vernich engagieren mit (v.l.) Christian, Helena, Katharina und Arthur. Foto: Christian Behrens/pp/Agentur ProfiPress

Etwas verwundert blicken einige Anwohner in Groß-Vernich der Menschengruppe hinterher, die in Gummistiefeln durch die Siedlung läuft. Erwachsene und Kinder, die in Bollerwagen Sträucher, Schaufeln, Spaten, Vorschlaghämmer und lange Holzpfeiler dabeihaben, wandern hinunter zur Erft.

Ihr Ziel ist ein leeres Gelände neben einer Weide. Dort soll mit dem mitgebrachten Werkzeug und Material ein Familiengarten für die Kinder der DRK-Kita Kirchtal und ihre Eltern entstehen. „Wir wollen Familien für Natur begeistern und mit ihnen einen Nutz- und Entdeckungsgarten schaffen, in dem jeder willkommen ist“, erklärt Heike Iven, die Leiterin des DRK-Familienbildungswerks im Kreis Euskirchen.

Klein und Groß zusammen

Der kleine grüne Spaten von Helena will einfach nicht durch die Grasnarbe dringen, die im Versuchsgarten abgestochen werden soll. Ein Erwachsener hilft und sticht rund um einen jungen Obstbaum den Rasen aus, damit Wasser und Nährstoffe leichter an die Wurzeln gelangen können.

Das und vieles mehr lernen die Kinder von Jule Helmling. Sie ist gelernte Geografin und begleitet als Natur- und Umweltpädagogin das Projekt Familiengarten in Groß-Vernich. „Wir wollen hier den Garten gemeinsam gestalten und so den Familien zeigen, was sie auch daheim im eigenen Garten für die Natur tun können. Das heißt, wir zeigen, wie Familien einen Garten gestalten können, damit er Menschen und Tieren nutzt“, so Jule Helmling zu dem Reporter Christian Behrens, der für die Agentur ProfiPress berichtet.

Zum Nutzen der Menschen werden am ersten Arbeitstag im Familiengarten Obststräucher gepflanzt. Für die Tiere wird eine sogenannte Benjeshecke angelegt. Ein echter Kraftakt für die Väter der Kita-Kinder. Zunächst müssen sie mit einem schweren Vorschlaghammer lange Holzpfosten in den Boden treiben. Danach stapeln die großen und kleinen Gartenarbeiter Äste, Zweige und Reisig zwischen den Pfosten auf.

Die Totholzhecke, die so entsteht, bietet Vögeln, kleinen Säugetieren und Insekten neuen Lebensraum. Für die DRK-Kita Kirchtal sind Natur und Nachhaltigkeit wichtige Punkte im pädagogischen Konzept. „Wir sind zertifiziert als »Haus der kleinen Forscher« und sind »Nationalpark-Kita«. Im Moment sind wir im Zertifizierungsprozess für den Titel »Klima-Alleskönner«“, berichtet Iris Böhme, die Leiterin der DRK-Kita Kirchtal.

In Zeiten des Klimawandels

Was ist Klimawandel? Wie kann man einen Garten so gestalten, dass Pflanzen und Tiere im veränderten Klima gedeihen? Um diese und weitere Themen soll es in den kommenden Monaten in der Rotkreuz-Kindertagesstätte Kirchtal und im Familiengarten gehen. Das nächste Familientreffen im Garten an der Erft ist für den 7. Januar geplant.

Dann können alle Interessierte lernen, wie Tiere im Winter überleben. Der Start des Familiengartens war offenbar ein großer Erfolg. „Ich finde das Projekt hier sehr gut“, sagte ein Vater dem Reporter: „Wir haben als Kinder viel in der Natur gearbeitet und unsere Kinder sollen auch diese Erfahrungen machen.“ Mit schlammverkrusteten Gummistiefeln stehen Kinder und Erwachsene nach zwei Stunden Arbeit am Rand des Gartens und blicken sichtbar zufrieden auf ihr gemeinsames Werk.

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Naturdenkmal in Blankenheim-Lommersdorf ist nicht zu retten

Blankenheim/Euskirchen – Seit mehr als 100 Jahren prägt eine Rosskastanie im Herzen von Blankenheim-Lommerdorf das Ortsbild. Doch der Baum – ein Naturdenkmal – ist mittlerweile morsch und instabil, so dass er nicht mehr erhalten werden kann und gefällt werden muss. An gleicher Stelle wird ein neuer Baum gepflanzt, vermutlich jedoch keine Rosskastanie. Dieser Baum wird sich besser entfalten können, da sein Wurzelraum deutlich erweitert wird.

In Lommersdorf wird aktuell die Ortsdurchfahrt erneuert. Die Planungen sahen vor, dass dabei die zentrale Kreuzung (Aremberger/Neuhofer Straße) mit der denkmalgeschützten Rosskastanie und dem Brunnen in ihrem Erscheinungsbild erhalten und lediglich saniert wird – auch wenn der Baum vor einigen Jahren durch einen unachtsamen Verkehrsteilnehmer stark beschädigt wurde. Doch nach der letzten Kontrolle durch Baumkontrolleure des Kreises war klar, dass die Kastanie nicht mehr dauerhaft überleben wird.

„Der Zustand des Baumes hat sich deutlich verschlechtert“, sagt Axel Jakob, zertifizierter Baumkontrolleur der Unteren Naturschutzbehörde.  „Während das Laub des Baumes zwar licht, aber noch grün erscheint, zeigen sich am Stamm größere Schäden. Der Stamm, der schon seit vielen Jahren hohl ist und durch eine Gewindestange stabilisiert wurde, hat weiter an Substanz verloren. Die Standfestigkeit ist nicht mehr gewährleistet.“ Die Gewindestange sei ihrer Funktion beraubt, da sie nur noch im morschen Holz verankert sei. Und an der großen Bruchstelle, die damals durch die Kollision mit einem Traktorgespann entstanden war, zeigt sich ein neuer Riss. Dieser sei womöglich durch die andauernde Trockenheit und Hitze entstanden, wenn allgemein die Bäume aufgrund von Wassermangel an Elastizität verlieren.

„Gleichzeitig haben wir festgestellt, dass die Kastanie in den letzten Jahren zahlreiche Wurzeln auf der Suche nach Wasser in und unter den Brunnen geschoben hat. Diese werden mit der Sanierung des Brunnes wohl abgerissen oder zumindest trockengelegt. Insgesamt also keine guten Voraussetzungen für einen Baum“, resümiert der Baumkontrolleur.

Nach gründlicher Überlegung und in Anbetracht der geringen Lebenserwartung habe man sich entschieden, die Kastanie zu fällen. „Diese Entscheidung ist uns wirklich nicht leichtgefallen. Es macht aber keinen Sinn, den Platz jetzt zu sanieren, um vielleicht ein Jahr später den Baum doch fällen zu müssen.“

Um den Platz wieder zu begrünen, wird ein neuer Baum gepflanzt werden. Statt einer Rosskastanie wird es voraussichtlich aber ein Feldahorn oder eine Ungarische Eiche sein, die mit den Standortbedingungen deutlich besser klarkommen. Hierzu sollen aber noch Gespräche mit der Lommersdorfer Bevölkerung stattfinden. Die Planungen für die Sanierung des Platzes werden so angepasst, dass der neue Baum bzw. sein Wurzelwerk sich besser entfalten kann.

 

 

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Rotkreuz-Kreisverband Euskirchen ruft zur Blutspende im November auf

Euskirchen – Blutspende = Überlebenschance Blutspende-Termine im November in Euskirchen-Kuchenheim, Kall, Dahlem und Schleiden-Schöneseiffen – Regenschirm als Geschenk bei der „Blutspender-werben-Blutspender“-Aktion. Jeden Tag braucht der Blutspendedienst West bis zu 3.500 Blutspenden, um die medizinische Grundversorgung in NRW, Rheinland-Pfalz und dem Saarland sicherstellen zu können. Deshalb ruft der Rotkreuz-Kreisverband Euskirchen im November zur Blutspende an vier Terminen in Euskirchen-Kuchenheim, Kall, Dahlem und Schleiden-Schöneseiffen auf.

Blut wird jeden Tag aufs Neue benötigt, um Patienten in Therapie und Notfallversorgung behandeln zu können. „Mit einer einzigen Blutspende kann bis zu drei kranken oder verletzten Menschen geholfen werden“, so Edeltraud Engelen, die Blutspende-Beauftragte des Roten Kreuzes im Kreis Euskirchen: „Blutspenden sind eine wichtige Hilfe, schwerstkranken Patienten eine Überlebenschance zu geben.“

Vier Termine im Kreis Euskirchen

An vier Terminen haben Menschen im Kreis Euskirchen jetzt die Möglichkeit, ihren wertvollen Lebenssaft zu spenden. In Kall am Sonntag, 6. November, 9.30 bis 13.30 Uhr in den Nordeifelwerkstätten, (Siemensring 36). In Euskirchen-Kuchenheim am Montag, 7. November, 17 bis 20 Uhr in der St. Sebastianus-Schützenhalle (Kuchenheimer Straße 220). In Schleiden-Schöneseiffen am Dienstag, 15. November, 15 bis 19.30 Uhr im Bürgerhaus (Schöneseiffen 24-26). In Dahlem am Freitag, 18. November, 16 bis 20 Uhr im Vereinshaus (Bahnstraße 25).

Deutschlandweit geht die Zahl der Blutspender zurück, so dass es große Probleme gibt, zu jeder Jahreszeit genügend Konserven über alle Blutgruppen bereithalten zu können. Rotkreuz-Kreisgeschäftsführer Rolf Klöcker betont: „Auch wenn wir uns im Kreis Euskirchen auf unsere treuen Blutspender verlassen können und bei uns die Spenderzahlen derzeit noch stabil sind, gilt es einen möglichen Rückgang der Zahlen abzufedern.“

Vorab Termin reservieren

Aus diesem Grund – und auch weil Blutspender selbst besonders überzeugend sind – gibt es aktuell eine „Blutspender-werben-Blutspender“-Aktion: Wer jetzt eine Freundin oder einen Kollegen mitbringt, der die Blutspende zum ersten Mal ausprobiert, bekommt direkt auf dem Termin einen schicken Regenschirm geschenkt.

Der Blutspendedienst bittet alle Spender, sich vorab unter www.blutspende.jetzt einen Termin zu reservieren. So kann jeder ohne Wartezeit und unter den höchstmöglichen Sicherheits- und Hygienestandards spenden.

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Weltmeister Patryk Dzieniszewski trägt sich ins Gästebuch der Stadt Alsdorf ein

Alsdorf – Einen frischgebackenen Weltmeister hat Alsdorfs Bürgermeister Alfred Sonders jetzt in seinem Amtszimmer begrüßen können. Der für den Hoengener Turnclub startende Patryk Dzieniszewski hatte sich den Titel in der Disziplin „Weighted Calisthenics“ am 2. Oktober in Berlin gesichert.

Für den 34-Jährigen war es der zweite Erfolg in kurzer Zeit, denn bereits im August hatte er in Wetzlar einen Deutschen Meistertitel abgeräumt. In seiner Kraftsportart ist es das Ziel, neben dem eigenen Körpergewicht noch ein zusätzliches Gewicht zu stemmen, zu ziehen oder zu drücken. Das kann bei Klimmzügen ebenso geschehen, wie beim Liegestütz. Die Summe der erreichten Leistungen in mehreren Disziplinen ergibt beim Wettkampf das Ergebnis.

In seinen Sport investiert der in Aldenhoven lebende Patryk Dzieniszewski viel Zeit, gut zweieinhalb Stunden täglich ist er in seinem eigenen Fitnessbereich auf dem Dachboden. Oder beim HTC Hoengen, wo er eine eigene Gruppe mit derzeit mehr als 20 Mitgliedern aufgebaut hat, die von dieser Trendsportart begeistert sind. So wie das bei ihm der Fall war, denn erst nachdem er als Fußballer in der 2. und 3. polnischen Liga aktiv war, kam Patryk zum Calisthenics-Sport. „Für mich ist das ein ideales Training und ein guter Ausgleich zum Beruf“, sagt der Schweißer. Beim Termin im Rathaus trug sich der erfolgreiche Sportler im Beisein des HTC-Vorsitzenden Dieter Kretschmer in das Gästebuch der Stadt Alsdorf ein. (apa)