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Stadt Zülpich erhält Städtebau-Fördermittel in Höhe von rund 1,9 Millionen Euro

Zülpich – Aus den Händen des Kölner Regierungspräsidenten Dr. Thomas Wilk konnte der Beigeordnete und Kämmerer der Stadt Zülpich, Ottmar Voigt, jetzt einen Zuwendungsbescheid für Städtebaufördermittel
in Höhe von rund 1,86 Millionen Euro entgegennehmen. Die Mittel stammen aus dem Bund-Länder-Förderprogramm „Lebendige Zentren“, das die Schaffung beziehungsweise die Erhaltung von lebendigen und zukunftsfähigen Stadtzentren zum Ziel hat.

Konkret bezieht sich die Förderung auf die Neugestaltung und Aufwertung der Juhlsgasse als wichtige fußläufige Verbindung zwischen Münsterstraße und dem Mühlenbergsviertel, auf die Realisierung eines
grünen Stadtmauer-Rings sowie auf die energetische Sanierung des Rathauses inklusive Schaffung eines barrierefreien Eingangsbereiches.

Teil des Bewilligungsbescheides ist auch das Projekt „Dauerhafte Umnutzung leerstehender Ladenlokale“. Privateigentümer bekommen hiermit die Möglichkeit, für die nachhaltige Umnutzung leerstehender
Ladenlokale unter bestimmten Voraussetzungen eine finanzielle Unterstützung in Höhe von bis zu 25.000 Euro zu erhalten.

Sämtliche Maßnahmen sind Bausteine des Integrierten Handlungskonzeptes (InHK) Südöstlicher Stadtkern. Die zuwendungsfähigen Gesamtausgaben für die genannten Bausteine belaufen sich auf 3.105.036 Euro. Die Förderungen in Höhe von insgesamt 60 Prozent entfallen zu 33,33 Prozent (1.035.000 Euro)
auf den Bund und 26,67 Prozent (828.022 Euro) auf das Land NRW. Für die Stadt Zülpich verbleibt ein Eigenanteil von 1.242.014 Euro (= 40 Prozent).