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Wechsel im Amt des Kreisjagdmeisters im Landkreis Bernkastel-Wittlich

Wittlich – Im Juli 2022 waren die Jäger, die Vertreter der Jagdgenossenschaften und der Grundstückseigentümer aufgerufen, ihre Stimme zur Wahl des Kreisjagdmeisters und seines Stellvertreters für den Landkreis Bernkastel-Wittlich abzugeben. Günter Vanck aus Hupperath, der dieses Ehrenamt seit 27 Jahren ausübt, stand bei der Wahl nicht mehr zur Verfügung.

Als sein Nachfolger im Amt wurde Franck Neygenfind aus Niederscheidweiler für die Amtszeit ab 1. April 2023 für fünf Jahre gewählt. Stellvertreter wurde Guido Haag aus Morbach. Der Kreisjagdmeister steht der unteren Jagdbehörde der Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich als Berater in allen jagdlichen Angelegenheiten zur Seite. Gleichzeitig führt er den Vorsitz im Kreisjagdbeirat und ist Vorsitzender des Jägerprüfungsausschusses.

In einer kleinen Feierstunde im Kreishaus gratulierte Landrat Gregor Eibes nun dem neuen Kreisjagdmeister Franck Neygenfind und dessen Stellvertreter Guido Haag zur Wahl und überreichte das Ernennungsschreiben und die Ernennungsurkunde. Gleichzeitig bedankte er sich bei dem bisherigen Kreisjagdmeister Günter Vanck für sein langjähriges engagiertes Wirken während seiner fast 30-jährigen Amtszeit.

Landrat Gregor Eibes würdigte die großen Verdienste des scheidenden Kreisjagdmeisters, der als Ehrenbeamter des Landkreises Bernkastel-Wittlich sein Amt mit großer Fachkompetenz ausgeübt hat. Die vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit mit Jägern, Pächtern, Grundstückseigentümern, Landwirten und der unteren Jagdbehörde wurde mehr als geschätzt.

Auch der Jägerprüfungsausschuss partizipierte von seiner Kompetenz und seinem Engagement. Über 500 Jägerinnen und Jäger haben vor Günter Vanck in seiner Aufgabe als Vorsitzender des Jägerprüfungsausschusses ihre Jägerprüfung abgelegt.

 

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Zwei DRK-Verbände gründen gemeinsamen Trägerverein für das Rotreuz-Museum in Vogelsang

Mechernich – Um die erfolgreiche Arbeit des Roten Kreuzes am Internationalen Platz Vogelsang IP langfristig zu stärken und weiter auszubauen, haben der DRK Landesverband Nordrhein und der DRK Kreisverband Euskirchen einen gemeinsamen Trägerverein für das Rotkreuz-Museum gegründet.

Das neue Kuratorium des größten deutschen Rotkreuz-Museums: Edeltraud Engelen (v.l.), Gerd Fink, Christiane Schlieper, Karl-Werner Zimmermann, Hans Schwarz und Dr. Michel Dreuw. Auf dem Bild fehlt Michael Schmuck. Foto: privat/pp/Agentur ProfiPress

Am 19. Juli 2011 eröffnete das Rotkreuz-Museum vogelsang ip seine erste, noch sehr provisorische Ausstellung. Daraus hat sich in den vergangenen zwölf Jahren das größte Rotkreuz-Museum Deutschlands entwickelt.

Die Arbeit des ehrenamtlichen Teams ist inzwischen bundesweit anerkannt und die beiden Ausstellungshäuser werden jährlich von rund 5.000 Gästen aus dem In- und Ausland besucht. Eingebunden in die Bildungsarbeit der Rotkreuz-Akademie vogelsang ip ist die Kombination der beiden Einrichtungen heute weltweit einzigartig. Hinzu kommt die Lage an einem ganz besonderen historischen Ort inmitten des Nationalparks Eifel und im grünen Herzen Europas. Das Museum ist nach den beiden internationalen Rotkreuz-Museen in Genf und bei Solferino das drittgrößte seiner Art weltweit.

Hauptamtliche Stellen

Die Gründungsversammlung des neuen Vereins fand am Mittwoch, 29. März, in den Räumen der Rotkreuz-Akademie statt. Hans Schwarz, Präsident des DRK-Landesverbandes, wurde zum Vorsitzenden des Kuratoriums gewählt, Karl-Werner Zimmermann, Vorsitzender des DRK-Kreisverbandes, zu seinem Stellvertreter. Das neue Gremium berief Rolf Zimmermann zum ehrenamtlichen Vorstand.

Die deutliche Unterstützung durch den DRK-Landesverband ermöglicht nun auch eine hauptamtliche Verstärkung der bisher rein ehrenamtlichen Museumsarbeit. Dafür werden im laufenden Jahr erste hauptamtliche Stellen geschaffen. Das Team der Rotkreuz-Akademie freute sich sichtlich über die Unterstützung der erfolgreichen Arbeit.

Dazu gehört auch, dass Rolf Zimmermann im Herbst letzten Jahres zum Sprecher der deutschen Rotkreuz-Museen gewählt wurde. Bereits im Mai reist ein Team des Rotkreuz-Museums Eifel zu einer internationalen Tagung nach Genf, bei der es um eine stärkere weltweite Vernetzung der Rotkreuz-Museen geht.

Am 1. Mai startet auch die Saison 2023 des Museums. Vom 1. Mai bis zum 31. Oktober sind die Ausstellungen an allen Samstagen, Sonn- und Feiertagen von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Weitere aktuelle Informationen auf: www.rkmvip.de

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Attraktiv und karitativ – Die Lotto-Elf ist mehr als nur Fußball

Region/Koblenz – Ehemalige Welt- und Europameister sowie Bundesliga-Stars kicken für guten Zweck – zwölf Spiele in Rheinland-Pfalz. Das Runde muss ins Eckige – diese Formel wäre für die Lotto-Elf zu einfach. Denn bei der Prominentenmannschaft von Lotto Rheinland-Pfalz steht neben Fußballzauber vor allem der gute Zweck im Vordergrund. Die neue Benefizsaison im Jahr des 75. Geburtstages des Glücksspielunternehmens startet am 4. Mai 2023 in Miehlen an der Lahn. Der neue Spielplan wurde am Donnerstag, 30. März, in der Lotto-Zentrale in Koblenz vorgestellt.

Fußball spielen und helfen – das ist es, was die Lotto-Elf seit 24 Jahren mit viel Erfolg praktiziert. So wird es auch 2023 sein: Von Beuren bis Wolfstein, von Miehlen bis Watzerath und von Koblenz bis Ferschweiler – die mit Weltmeistern, Olympiasiegern, Europameistern und Deutschen Meistern gespickte Lotto-Elf gastiert in diesem Jahr in insgesamt zwölf rheinland-pfälzischen Orten und schnürt für verschiedenste soziale Zwecke die Fußballstiefel.

Neben Fußball-Idolen wie Guido Buchwald, Stefan Kuntz, Dariusz Wosz, David Odonkor, Niko Bungert, Stephan Engels oder Lena Goeßling ist unter anderem auch der beliebte Fernseh-Showmaster und Comedian Guido Cantz regelmäßig am Ball für die gute Sache.

Die sportliche Leitung liegt in den Händen des zweimaligen Vize-Weltmeisters und Europameisters Hans-Peter Briegel. Tatkräftig unterstützt wird er von dem als Euro-Eddy bekannt gewordenen Edgar Schmitt. „Wir wollen neben der vielfachen Unterstützung sozialer Projekte auch attraktiven Fußball bieten“, belegt Briegel den sportlichen Ehrgeiz seiner Mannschaft.

Ein Spiel der Lotto-Elf ist mehr als nur ein Spiel für den guten Zweck. Rund um die Begegnung sorgt ein umfangreiches Programm für Unterhaltung auf und neben dem Platz, unter anderem ein Schnuppertraining für Kinder und Jugendliche mit Ex-Nationalspieler Dariusz Wosz. Außerdem gibt es einen Workshop „Rhythmische Sportgymnastik“ und ein Cheerleader-Training mit Trainerin Nika Krosny-Wosz.

Fans und Zuschauer haben zudem die Chance auf Autogramme ihrer Idole, gemeinsame Fotos und bei einer Tombola auf hochwertige Preise. „Ein Spiel der Lotto-Elf ist ein Ereignis für die ganze Gemeinde, denn rund um das Benefizspiel stellen die ausrichtenden Vereine zusammen mit Lotto Rheinland-Pfalz ein buntes Fest auf die Beine“, erklärt Lotto-Geschäftsführer Jürgen Häfner, der auch gerne öfter selbst die Fußballschuhe für die Lotto-Elf geschnürt hat: „Helfen gehört zur Philosophie von Lotto Rheinland-Pfalz. Da bin ich gerne dabei.“

Der Hauptzweck der Lotto-Elf ist es, in jedem Spiel möglichst viel Geld für einen sozialen Zweck einzuspielen. Meistens für ein Hilfsprojekt, das in der Region verortet ist, in dem auch das Spiel stattfindet. Auf diese Weise hat diese Prominentenmannschaft in mittlerweile 265 Spielen schon über 3,7 Millionen Euro für die unterschiedlichsten Zwecke eingespielt. Allein im vergangenen Jahr hat die Lotto-Elf 222.500 Euro erwirtschaftet. Das war die zweithöchste Spendensumme seit dem Jahr der Gründung.

Anlässlich des 75. Geburtstages von Lotto Rheinland-Pfalz wird die Lotto-Elf zwei besonders aufmerksamkeitsstarke Auftritte haben: Zum einen am 16. Juni in Koblenz, wo sie zugunsten der Initiative „Fly & Help“ gegen eine Prominentenauswahl rund um die ehemaligen Bremer Bundesligastars Nelson Valdez und Ailton antreten wird, zum anderen am 23. Juli in Laubach, wo als Gegner die Komiker-Nationalmannschaft sowie die Traditionself des 1. FSV Mainz 05 warten.

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„Erste Hilfe“ für Kulturgut – Stadt- und Kreisarchiv Düren erhält Notfallboxenset

Düren – Es ist wie ein großer Erste-Hilfe-Koffer für Kulturgut, den der Landschaftsverband Rheinland (LVR) dem Stadt- und Kreisarchiv Düren übergeben hat. Doch statt eines Koffers haben Landrat Wolfgang Spelthahn, Dürens Bürgermeister Frank Peter Ullrich sowie Daniel Schulte und Adelheid Schebesta vom Stadt- und Kreisarchiv gleich drei große blaue Boxen entgegennehmen dürfen. Alle sind sich einig in der Hoffnung, diese nie nutzen zu müssen.

Denn dieses Boxenset dient im Notfall dazu, geschädigtes Archivmaterial im Falle eines Wasserschadens schnell sichern zu können und somit weiteren Schäden vorzubeugen. „Wir bedanken uns herzlich für diese Unterstützung und Wertschätzung. Archive sind unheimlich wichtig für das Gemeingut, sie sind das Gedächtnis der Heimat. Es zu schützen, ist eine sehr, sehr wichtige Aufgabe“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn. Dürens Bürgermeister Frank Peter Ullrich stimmte zu und betonte: „Ob große Flutkatastrophen oder Schäden an Leitungen, das Unglück passiert schneller, als man vermutet. Dann ist schnelles Handeln erforderlich. Nur durch gute Vorbereitung kann Schlimmeres verhindert werden.“

Das Archivberatungs- und Fortbildungszentrum des LVR stattet seit rund zehn Jahren Archive mit den Notfallboxensets aus. Da sich die Archivlandschaft in den Kommunen im Kreis Düren stetig ausgebaut und professionalisiert hat, haben Matthias Senk und Markus Vieten vom LVR Archivberatungs- und Fortbildungszentrum nun das erste Notfallboxenset übergeben und zugleich den Inhalt erklärt. So finden sich darin neben Schutzausrüstungen unter anderem Folien, Taschenlampen und Klebebänder. Der LVR trägt die Kosten für die Anschaffung. „Danke für die Möglichkeit, dass wir das Set bei uns aufbewahren können, um im Notfall darauf zugreifen können“, sagte Archivleiter Daniel Schulte. Nicht nur für das Stadt- und Kreisarchiv in Düren sind diese Boxen im Notfall hilfreich, sondern auch über die Grenzen hinaus. So ist derzeit die Gründung eines Notfallverbundes für Archive, auch außerhalb des Kreises Düren, in Planung.

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Kreissparkasse Ahrweiler unterstützt den Sportverein Kripp

Ahrweiler – Der Sportverein Kripp hat eine Spende i. H. v. 1.000 € von der Kreissparkasse Ahrweiler erhalten. Die Spende dient zur Teilfinanzierung eines neuen Spielplatzes, der in Eigenregie des Vereins auf dem Gelände des Kripper Sportplatzes entstanden ist. Die Spendenübergabe erfolgte vor kurzem durch Frank Kremer, Leiter des BeratungsCenters der Kreissparkasse Ahrweiler in Remagen, an die Vorsitzenden des SV Kripp, Marc Göttlicher und Carmen Ueberbach. Im Rahmen des Projekts „Herzenssache“ hat die Kreissparkasse Ahrweiler insgesamt 50.000 € an 50 Vereine aus der Region verschenkt.

„Die Vereine und das Vereinsleben sind ein essentieller Bestandteil unserer Gesellschaft und unserer Region. Ohne Vereine und das ehrenamtliche Engagement ihrer Mitglieder wären viele Dinge nicht mehr möglich. Umso mehr freut es uns, dass wir durch unsere Spenden den Vereinen etwas zurückgeben können und dadurch unseren Beitrag zur Förderung des Vereinslebens, der Menschen vor Ort und der gesamten Region leisten können“, erklärt Frank Kremer, Leiter des BeratungsCenters der Kreissparkasse Ahrweiler in Remagen und führt weiter aus: „Wir wünschen dem SV Kripp und vor allem den Kindern viel Spaß auf dem neuen Spielplatz.“

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Krippensammler von der Ahr erhalten Krippe aus Südamerika als Symbol der Hoffnung

Bad Bodendorf/Rech – Bei der Ahrflut haben die Brüder Franz-Rudolf und Josef Niethen aus Rech nicht nur ihr Haus, sondern auch einen Großteil ihrer überregional bekannten Krippensammlung verloren. Als Zeichen des Trosts und zum Dank für ihr jahrzehntelanges Engagement hat ihnen das Kindermissionswerk jetzt eine Tonkrippe aus Peru geschenkt.

Die Brüder, die über Jahrzehnte von November bis Maria Lichtmess zum Besuch ihrer Krippenausstellung mit rund 300 Exemplaren aus aller Welt in das Anwesen ihrer (früheren) Bäckerei einluden und Spenden stets guten Zwecken zukommen ließen, wurden vom Hochwasser 2021 selbst schwer getroffen. Erst nach drei Tagen konnten sie aus ihrem Haus gerettet werden – über 60 Prozent der Krippen wurden völlig zerstört.

Stefan Rueben, Referent beim Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ in Aachen, kennt die Niethens seit 1995, als er mit dem damaligen Hilfswerk-Leiter, Prälat Arnold Poll, erstmals in Rech zu Gast war. „Generationen von Sternsingern gingen hier ein und aus. Mit ihren Krippen gaben die beiden ein Glaubenszeugnis und brachten allen Besuchern das Geheimnis der Heiligen Nacht nahe. Triebfeder war und ist ihr tief verwurzelter Glaube, aber auch ihre Heimatverbundenheit“, erklärte Rueben, als er die Brüder im „Hotel Maravilla“ in Bad Bodendorf besuchte.

Dort präsentierten die Brüder in der vergangenen Weihnachtszeit eine rund 45 Exemplare umfassende Auswahl der geretteten Krippen. Auch bei dieser Ausstellung wurden wieder Spenden gesammelt: 400 Euro für die „Tafel Ahrweiler“ und genau 666,66 Euro für das Kindermissionswerk.

Der Gast aus Aachen berichtete, dass die Nachricht von der Flutkatastrophe an der Ahr bei vielen Projektpartnern Betroffenheit ausgelöst habe. Sogar aus Afrika habe es Hilfsanfragen gegeben. Als Zeichen der Hoffnung und der weltumspannenden Solidarität übergab Rueben eine Tonkrippe aus Peru, die aus einem von
Misso, dem Kindermissionswerk und dem Bistum Aachen gemeinsam betriebenen Laden stammt. Zudem überreichte er eine Urkunde und eine vom Künstler Egino Weinert gestaltete Bronzeplakette. „Ich danke Ihnen für Ihren Mut und Ihre Beharrlichkeit, selbst bei größten Rückschlägen nicht zu verzweifeln und wünsche der Ausstellung für die Zeit des Wiederaufbaus regen Zuspruch“, sagte Rueben und lud die Niethens zu einem Besuch nach Aachen ein.

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Erstes Sparkassen-Fairplay-Soccer-Turnier in Rheinland-Pfalz war ein voller Erfolg

Plaidt/Mayen/Region – 16 Teams qualifizierten sich fürs Bundesfinale – Rund 200 Schülerinnen und Schüler trafen in der Sporthalle der IGS Pellenz in Plaidt zusammen, um sich beim ersten Sparkassen-Fairplay-Soccer-Turnier in Rheinland-Pfalz sportlich und auch im Fairplay zu messen. Im Rahmen der „Sparkassen Fairplay Soccer Tour 2023“, die seit 2001 jährlich stattfindet, richtete die Kreisparkasse (KSK) Mayen in diesem Jahr in Kooperation mit der Deutschen Soccer Liga, mit Mastercard und der IGS Pellenz in Plaidt ein Fußballevent für die weiterführenden Schulen der Region aus, von denen sich acht Schulen im Vorfeld mit insgesamt 42 Teams für den Wettbewerb angemeldet hatten.

Die Turnierspiele fanden jeweils getrennt vormittags für die Klassenstufe 7 und nachmittags für die Klassenstufe 9 in der Sporthalle der IGS Pellenz in Plaidt statt. Schülerinnen und Schülern beider  Klassenstufen kämpften in spannenden Begegnungen um den Turniersieg und somit um die Qualifikation zum Bundesfinale der „Sparkassen Fairplay Soccer Tour 2023“ in Prora auf der Ostseeinsel Rügen.

Die jeweils drei besten Teams für die sportliche Wertung und für die Fairplay Bewertungen wurden mit Urkunden geehrt und erhielten für ihre Teamkassen Preisgelder, die aus Mitteln der KSK-Stiftung „Für unsere Jugend“ zur Verfügung gestellt werden konnten. Gleichzeitig qualifizierten sich die Sieger-Teams auch zur Teilnahme am Bundesfinale der „Sparkassen Fairplay Soccer Tour 2023“ im Juli auf der Ostseeinsel Rügen, wo aus ca. 300 Teams mit rund 1.200 Spielerinnen und Spielern aus dem gesamten Bundesgebiet die Bundesieger 2023 ermittelt werden.

Das Besondere an dem Konzept der „Sparkassen Fairplay Soccer Tour 2023“: Nicht nur die Anzahl der gewonnenen Spiele bzw. sportlichen Siege war entscheidend für die Qualifikation zum Bundesfinale, sondern auch über die erreichten Punkte im Fairplay konnten sich Teams qualifizieren, denn nach jedem Spiel wurden die Mannschaften auch im Hinblick auf ihr Fairplay bewertet.

Als besonderer Gast war der ehemalige Fußballprofi und Vizepräsident der Deutschen Soccer Liga René Tretschok zu diesem Event angereist, der die Nachwuchsfußballer zu diesem Event begrüßte und den Initiatoren den Kerngedanken der Sparkassen Fairplay Soccer Tour erläuterte. „Die Veranstaltungsreihe zählt seit über 20 Jahren zu einem der größten sozial- und sportpädagogischen Projekte in Deutschland. Die Verbindung von Sport und Bildung ist besonders wichtig und stärkt die Kooperationsbereitschaft der jungen Menschen – besonders wirksam bei der Bearbeitung von individuellen und sozialen Spannungslagen“, betonte René Tretschok, der früher als Fußballprofi u.a. beim 1.FC Köln, bei Hertha BSC und bei Borussia Dortmund unter Vertrag stand.

Tourleiter Marcus Frey von der Deutschen Soccer Liga, der professionell durch das Turnier leitete und insgesamt 473 Tore zählen konnte, bedankte sich für die herzliche Atmosphäre an der IGS Pellenz: „Wir haben uns hier in Plaidt sehr wohl gefühlt und kommen gerne wieder im nächsten Jahr“.

Folgende 16 Gewinnerteams haben sich für das Bundesfinale qualifiziert:

Klassenstufe 7 – in der sportlichen Wertung und Fairplay Wertung

Platz 1              IGS Pellenz – Team 9

Platz 2              IGS Pellenz – Team 3

Platz 3              IGS Pellenz – Team 10

Männlich:

Klassenstufe 7 – in der sportlichen Wertung

Platz 1              Kurfürst Balduin Gymnasium Münstermaifeld – Team „Lions“

Platz 2              Kurfüst Salentin Gymnasium Andernach – Team 1

Platz 3              Kurfürst Balduin Gymnasium Münstermaifeld – Team „Kings“

Klassenstufe 7 – in der Fairplay Wertung

Platz 1              Team „ALBO“

Platz 2              IGS Pellenz – Team 6

Platz 3              Team „Mayen 23“

Weiblich:

Klassenstufe 9 – in der sportlichen Wertung und Fairplay Wertung

Platz 1              Team 1 Mädchen

Männlich:

Klassenstufe 9 – in der sportlichen Wertung

Platz 1              Kurfürst Balduin Gymnasium Münstermaifeld – Team „KuBa“

Platz 2              IGS Pellenz – Team 9a

Platz 3              Team „Jimmy“

Klassenstufe 9 – in der Fairplay Wertung

Platz 1              Team “Franky”

Platz 2              Team “Clash of KuBa”

Platz 3              Team „Delay Sports“

 

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Bad Münstereifeler Bürgermeisterin besucht Fluthilfebüro

Bad Münstereifel – Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian tauscht sich mit Mitarbeitern des Fluthilfebüros aus. Immer noch wissen zahlreiche Hochwasserbetroffene nichts von Unterstützungsmöglichkeiten. Um erneut auf die unterschiedlichen wichtigen Unterstützungsmöglichkeiten für Betroffene des Jahrhunderthochwassers vom Juli 2021 aufmerksam zu machen, nahm sich Bürgermeistern Sabine Preiser-Marian Zeit für einen Besuch im Malteser Fluthilfebüro am Standort Im Goldenen Tal 10. Zum Termin waren auch Vertreter*innen der Caritas sowie der Diakonie gekommen, die ebenfalls mit Hilfsangeboten für Flutbetroffene zur Verfügung stehen.

Die Malteser stellten gerade in den vergangenen Monaten immer wieder fest, dass viele Flutbetroffene noch immer nichts von den Unterstützungsofferten wissen. Die Bürgermeisterin wies beim Termin daher nochmals deutlich darauf hin, dass Menschen im Rahmen der staatlichen Wiederaufbauhilfe 80 Prozent ihres entstandenen Flutschadens erhalten könnten und dann jene noch verbleibenden 20 Prozent, welche sie nicht über die staatlichen Hilfen abgedeckt bekämen, bei den Maltesern, der Diakonie und der Caritas beantragen könnten. „Das kann man nicht oft genug wiederholen“, konstatierte die Bürgermeisterin. Dies seien die Spendengelder, die auch über ADH (Aktion Deutschland hilft) gesammelt wurden und über die Organisationen verteilt würden, wo man gut betreut werde. Auch über das Angebot psychosozialer Unterstützung für Menschen, die das Geschehen rund um das Jahrhunderthochwasser noch nicht verarbeitet hätten sowie die Hilfsmöglichkeiten für flutbetroffene Vereine im Rahmen der Unterstützung von Projekten des Gemeinwesens wurde gesprochen. Für letzteres können sich gerade solche vom Hochwasser betroffenen Vereine, die Ideen und Konzepte mangels finanzieller Möglichkeiten nach der Flut nicht umsetzen können, bei den Maltesern melden.

Der Hilfsorganisation kommt es darauf an, das gesellschaftliche Miteinander im Vereinsleben nach den flutbedingten Einbußen wieder möglich zu machen. So laufen derzeit im Stadtgebiet Bad Münstereifel beispielsweise bereits Gespräche über die Förderung eines Streetball-Platzes sowie eines Fußballkleinspielfelds. Ein Punkt, der im Fluthilfebüro immer wieder festgestellt werde, sei der, dass zahlreiche Menschen bedauerlicherweise mit Scham behaftet seien, wenn sie Hilfsangebote in Anspruch nehmen sollten, erläuterte Malteser Fluthilfebüroleiter Niklas Schmitz: „Es gibt Leute, die der Auffassung sind, dass es anderen doch noch viel schlechter gehe als ihnen und daher vom Hilfsantrag absehen wollen.“ Der Krieg in der Ukraine und dessen Folgen erfahren in Politik und Medien derzeit zu Recht eine hohe Aufmerksamkeit, so die Bürgermeisterin. Nichtsdestotrotz gelte es vor allem auf der politischen Ebene immer wieder dafür zu sensibilisieren, dass Flut und Wiederaufbau noch nicht bewältigt seien – Stichwort „Hochwasserdemenz“. „Die Pflasterung in der Kernstadt Bad Münstereifels mag beeindruckend wirken. Sie ist tatsächlich wie ein Pflaster auf der Wunde“, verglich Sabine Preiser-Marian. Natürlich zeige es, dass der Wiederaufbau vorangehe. „Und das ist auch gut so, denn man kann und sollte uns wieder besuchen. Aber wenn man an andere Stellen und in die privaten Bereiche guckt und auch in die Dörfer geht, sieht man, dass noch viel zu tun ist“, weiß sie. Die Bürgermeisterin rät flutbetroffenen Menschen daher, die Unterstützungsangebote der Organisationen unbedingt in Anspruch zu nehmen. Infos der Malteser unter. Infos der Malteser unter: fluthilfe.bad-muenstereifel@malteser.org oder Tel.: 0170 5956667

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5,4 Millionen Euro Investition – Alsdorfer Kita „Am Heggeströver“ entsteht auf altem Viktoria-Sportplatz

Alsdorf – Der Bau hat begonnen: Bis Februar kommenden Jahres soll auf dem ehemaligen Viktoria-Sportplatz an der Schaufenberger Straße eine neue Kita entstanden sein, die 120 Kindern in sechs Gruppen Platz bietet. „Alsdorf ist eine Stadt, die nach wie vor wächst. Und dem steigenden Bedarf an Betreuungsplätzen wollen wir nach Kräften Rechnung tragen“, sagte Bürgermeister Alfred Sonders beim symbolischen Spatenstich.

Während an der Feldstraße eine weitere Kita entsteht, geht es nun auch auf dem alten Fußballplatz los, wo Bagger letzte Abbrucharbeiten erledigen. Die Stadtentwicklung Alsdorf GmbH errichtet mit dem Generalunternehmer Gronau Bau die Kindertagesstätte auf einer Fläche von rund 1.200 Quadratmetern. Rund 5,4 Millionen Euro wird der Bau Kosten, inklusive des Rückbaus des alten Vereinsheimes und der Gestaltung neuer Außenflächen.

Sechs Gruppenräume als Einheit mit jeweils einem Nebenraum, einem Ruheraum, einer kindgerechten Küche im Gruppenraum sowie einer kindgerechten WC-Anlage mit Vorraum gehören zum Bau, ebenso ein Personal- und ein Therapieraum, eine –behindertengerechte WC-Anlage und eine Aufwärmküche. „Wir freuen uns, mit dieser Kita auch die Trägervielfalt in unserer Stadt erweitern zu können“, sagte Alfred Sonders. Der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) wird die Trägerschaft der Kita übernehmen, die den Namen „Am Heggeströver“ führen wird. (apa)

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Mechernich setzt auf Elektro-Mobilität

Mechernich – Freie Fahrt in die Zukunft! Die Mechernicher Stadtverwaltung hat zwei neue Elektroautos des Modells „Opel Mokka“ für Dienstfahrten ihrer Mitarbeiter angeschafft. Am Bauhof nahmen der Erste Beigeordnete Thomas Hambach und Björn Schäfer vom Team Organisation und Personal die Autos von Bauhof-Chef Rainer Metternich entgegen.

Hambach: „Das Geld kam aus dem Fördertopf für Corona-Kompensationsleistungen des Landes NRW.“ In den ersten rund 100.000 Euro für vergangenes Jahr, die das Ganze zu 100 Prozent abdecken, waren ebenso eine neue Ladestation vor dem Rathaus und neue Bildschirme samt Kameras für Video-Calls mit drin. Im laufenden Jahr werden dazu noch moderne LED-Straßenlampen in einigen Orten installiert, in denen bis dato noch ältere Modelle des Nachts den Weg weisen. Außerdem ist ein dritter Dienstwagen und eine zweite Ladesäule aus weiteren Mitteln des oben genannten Fördertopfes für das laufende Jahr beauftragt.

Bisher haben die Verwaltungsmitarbeiter Dienstfahrten mit ihren eigenen Privat-PKW durchgeführt. „Die aktuelle Finanzlage samt Tankkosten machen die Nutzung der Privatfahrzeuge allerdings schwierig und vor allem die Aspekte der Nachhaltigkeit haben uns dazu bewogen, das Ganze neu zu denken“, erklärte der Erste Beigeordnete.

Björn Schäfer hatte im Vorfeld Ladekarten für die Autos besorgt, damit die Mitarbeiter die Dienstfahrzeuge auch problemlos nutzen können. Rainer Metternich und sein Team vom Bauhof hatten die Fahrzeuge erstmals an einer dortigen E-Ladesäule „aufgetankt“ und mit dem charakteristischen „Wir in Mechernich“-Schriftzug foliert – bevor sich Hambach und Schäfer mit ihnen auf die erste Fahrt zum städtischen Verwaltungssitz machten.