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Nordschleife öffnet: Touristenfahrten auf Nürburgring wieder ab Samstag, 31. Juli

Nürburg – Der Nürburgring wird dieses Wochenende mit den Touristenfahrten wieder in den Streckenbetrieb auf der Nordschleife starten. Am Samstag, 31. Juli, öffnen sich um 9 Uhr die Schranken erstmals seit dem Hochwasserunglück. Gleichzeitig bleibt das Fahrerlager der Grand-Prix-Strecke noch bis 15. August die wichtige Einsatzzentrale für Hilfskräfte der Flutkatastrophe. Das bedeutet auch, dass der diesjährige AvD-Oldtimer-Grand-Prix abgesagt werden muss. Die Veranstaltung findet nächstes Jahr vom 12. bis 14. August 2022 statt. Die DTM hingegen kann als erste Rennserie wieder wie geplant vom 20. bis 22. August stattfinden. Mit der Wiederaufnahme des Streckenbetriebes gehen die Betreiber des Nürburgrings einen wirtschaftlich notwendigen Schritt. Die bereits von der Corona-Krise getroffene Event-Location sichert so den Fortbestand des eigenen Unternehmens, der Unternehmen in der Region sowie der Veranstalter und Partner.


„Wir versuchen in jeder Hinsicht unseren Beitrag in dieser Krise zu leisten. Sei es weiterhin als zentrales Drehkreuz für Einsatzkräfte und Hilfsgüter oder gleichzeitig als Wirtschaftsmotor der Region“, erklärt Nürburgring-Geschäftsführer Mirco Markfort. „Wichtig ist, die Hilfe für die gesamte Region zu stemmen: Auf der einen Seite haben wir von der Naturkatastrophe betroffene Ortschaften und auf der anderen Seite viele Unternehmen, die vom Geschehen am Nürburgring abhängig sind – sie haben gerade Hauptsaison.“ Es ist ein Spannungsfeld aus wirtschaftlicher Notwendigkeit und persönlicher Anteilnahme, in dem sich die Rennstrecke gerade bewegt. Auch Mitarbeiter der Rennstrecke sowie deren Familien und Freunde wurden teilweise stark vom Unwetter getroffen. Der Nürburgring selbst blieb verschont, die Infrastruktur komplett intakt.

Anreise ohne Rettungsarbeiten zu stören
Während aus dem Grand-Prix-Fahrerlager weiterhin die Hubschrauber der Bundeswehr aufsteigen und Einsatzkräfte zu ihren Einsätzen ausrücken, öffnen sich am Samstag zum ersten Mal wieder die Schranken für die Touristenfahrten. Damit die anreisenden Besucher weder die Arbeiten in der Region behindern noch die Zufahrtswege der betroffenen Regionen verwenden, hat der Nürburgring Hinweise zur optimalen Anreise veröffentlicht. Die Informationen sowie die Öffnungszeiten finden sich auf der offiziellen Webseite der Rennstrecke. Zudem kommuniziert der Nürburgring zu diesem Thema tagesaktuell auf seinen Social Media Kanälen.

49. AvD-Oldtimer-Grand-Prix abgesagt – DTM kann wie geplant stattfinden
Da das Grand-Prix-Fahrerlager des Nürburgrings weiterhin als Einsatzzentrale genutzt wird, kann der 49. AvD-Oldtimer-Grand-Prix hingegen nicht stattfinden. Die Veranstaltung wurde deshalb für dieses Jahr abgesagt. Der Termin für 2022 steht bereits fest. Vom 12. bis 14. August wird die international bedeutende Oldtimer-Veranstaltung im nächsten Jahr zu Gast sein. Tickets behalten ihre Gültigkeit. Wer den Eintrittspreis unkompliziert erstattet haben möchte, findet alle nötigen Informationen auf der Internetseite der Rennstrecke.

Als erste Rennserie wird vom 20. bis 22. August die DTM am Nürburgring wieder an den Start gehen. Das Starterfeld aus 19 Fahrern und fünf Herstellern tritt dabei auf der 3,629 Kilometer langen Sprintstrecke an. Als Rahmenrennen sind die DTM Trophy, die DTM Classic Touring Car Legends, der BMW M2 Cup und der Lotus Cup Europe dabei.

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Spende der Else Schütz Stiftung ermöglicht neue Therapie-Methoden im Ev. Stift

Region/Mayen-Koblenz – Man nennt sie auch Zaubertafel – und das zu Recht: Sie zaubert nicht nur Lichtprojektionen auf einen Tisch, sondern auch meist ein Lächeln in die Gesichter der Senioren, die mit ihr spielen. Die Rede ist von einer Tovertafel, einer interaktiven, therapeutischen Pflegeinnovation für ältere Menschen mit gemäßigter bis schwerer Demenz. „Unsere Patienten sind wirklich mit Begeisterung dabei“, freut sich Physiotherapeutin Judith Dünnwald. „Ob beim Laub wischen, Seifenblasen platzen lassen oder Sprichwörter ergänzen, es entstehen ganz schnell Bewegung, Kommunikation und spontane Reaktion.“

Chefarzt Dr. Horst-Peter Wagner und Ergotherapeutin Christina Hollingshauser zeigen Dr. Johann Christian Meier (links) und Cordula Simmons (rechts) von der Else Schütz Stiftung, wie man spielerisch das Laub mit einer Tovertafel aufsammelt. Das hochmoderne Therapiegerät konnte dank der Spende der Stiftung für die Akutgeriatrie im Ev. Stift erworben werden. Foto: GK-Mittelrhein

Chefarzt Dr. Horst-Peter Wagner erläutert das Prinzip: „Bei der Tovertafel handelt es sich um spezielle computergestützte Anwendungen, die von der Decke auf einen Tisch projiziert werden und bei denen die Patienten durch Interaktion aktiv werden. Wenn es darum geht, Apathie zu durchbrechen oder positive Emotionen zu wecken, ist interaktives Spielen mit visuellen und auditiven positiven Anreizen eine gute Möglichkeit. Durch die Bewegung und den Spaß sollen unnötige Unruhe und Überreizung vermieden und die physische und psychische Stabilität gefördert werden.“ Möglich wurde die Anschaffung der Tovertafel durch die Else Schütz Stiftung. Von ihr kam die Idee und eine großzügige Spende – nicht nur für dieses moderne Therapiegerät in der Akutgeriatrie im Ev. Stift. „Wir haben uns zusätzlich für die Finanzierung von vier Ichó-Therapie­bällen entschieden“, erläutert Dr. Johann Christian Meier, Geschäftsführer der Stiftung, bei seinem Besuch im Ev. Stift. Ein entstandener Restbetrag wurde vom Fördererverein Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein übernommen. Bei den Ichó-Therapiebällen wird die Aktivierung und Förderung von beispielsweise bettlägerigen Patienten in den Vordergrund gestellt. Die Spiele fördern die kognitiven und motorischen Fähigkeiten des Patienten. Es geht um Biografiearbeit, Gedächtnistraining, Motorikförderung, basale Stimulation, sowie Musiktherapie. „Die Bälle können sprechen, singen, in verschiedenen Farben leuchten und vibrieren. Besonders angetan hat es unseren Patienten, wenn der Ball ein Märchen erzählt oder er sprachbegleitend in den angesagten Farben leuchtet“, erzählt Ergotherapeutin Christina Hollingshauser.

Die Physio- und Ergotherapeuten integrieren die innovativen Anwendungen nun immer mehr in eine Therapieeinheit. Die seit 2017 bestehende und bisher einzige Akutgeriatrie in Koblenz nutzt gerne dieses neue Angebot für seine Patienten im Ev. Stift. „Wir alle hier im Team danken der Else Schütz Stiftung sehr herzlich, dass sie dies für unsere Patienten ermöglicht hat, und freuen uns sehr über die Unterstützung!“, so Chefarzt Dr. Horst-Peter Wagner.

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Aufräumaktion auf dem Gemünder Friedhof startet am Sonntag, 01. August

Schleiden/Gemünd – Leider hat das Hochwasser auch das Friedhofsgelände in Gemünd nicht verschont. Obwohl die ersten Aufräumarbeiten durch die Bundeswehr erfolgt sind, herrschen leider immer noch katastrophale Zustände. Die Stadt Schleiden möchte den Friedhof wieder in einen würdigen Ort zurückverwandeln, wo Angehörige um Ihre Liebsten trauern können, sich an den schönen Bepflanzungen erfreuen und wieder ein Ort der positiven Begegnung stattfinden kann. Dies wird noch viel Zeit und Arbeitskraft in Anspruch nehmen.

Um keine Zeit zu verlieren, sucht die Stadt Schleiden freiwillige Helfer zur Unterstützung.

Wer möchte am Sonntag, den 01.08.2021 ab 9.00 Uhr den Friedhof in Gemünd bei einer Aufräumaktion unterstützen?

Besen, Handrechen, Schaufeln, Handspaten, Harken, Krätzer, Putzlappen, Eimer, Motorsägen, Schubkarren etc. und viel Arbeitskraft werden benötigt.

Bitte melden Sie sich bei der Friedhofsverwaltung Schleiden

Telefon:          02445 89-204 Petra Hilgers

E-Mail:            friedhofsverwaltung@schleiden.de

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Kochen für die Hochwasser-Opfer

Meckenheim – Erster Beigeordneter Hans Dieter Wirtz bedankt sich für das Angebot der Hilfsorganisation Humanity First in Meckenheim. Nach dem Hochwasser hat eine Welle der Hilfsbereitschaft eingesetzt. Auch in und von Meckenheim aus leisten Rettungskräfte, organisierte und ehrenamtlich tätige Bürgerinnen und Bürger wichtige Dienste, um die Menschen in den Krisenregionen direkt zu unterstützen.

Eine dieser Hilfsorganisationen ist Humanity First. Nur wenige Tag nach dem Starkregenereignis setzten sich Mitglieder der Organisation Richtung Meckenheim in Bewegung, um dort eine Feldküche aufzubauen. Seit mehr als einer Woche reisen rund 30 Ehrenamtliche täglich aus dem Frankfurter Raum an, um für die vom Hochwasser betroffenen Menschen zu kochen und die Mahlzeiten bis an die Ahr, in den Kreis Euskirchen, nach Swisttal, aber auch innerhalb der Apfelstadt auszuliefern. Der Küchenstandort liegt in der Bonner Straße. Hans Dieter Wirtz, Erster Beigeordneter der Stadt Meckenheim, besuchte den Hof der Familie Schahid, um sich ein eigenes Bild zu machen und den Ehrenamtlichen ein herzliches Dankeschön auszusprechen.

„Was hier geleistet wird, ist außergewöhnlich. Ohne jeglichen persönlichen Bezug zu den Hochwasseropfern setzen diese Menschen ihre ganze Energie ein und packen tatkräftig an, um ihren Mitmenschen zu helfen. Das ist einfach klasse“, zeigte sich Hans Dieter Wirtz begeistert von der Arbeit vor Ort.

Insgesamt verteilen sich sechs solcher mobilen Küchen in der Krisenregion. Rund 350 Ehrenamtliche sind im Einsatz und bringen die Mahlzeiten – täglich variierende Reis- und Kartoffelgerichte sowie Suppen – zu den bedürftigen Menschen. Am Meckenheimer Standort bedienen vier Köche die Gasherde, während weitere helfende Hände die Gerichte abfüllen und versandfertig machen, zwischen 1.000 und 1.500 Mahlzeiten pro Tag. Betroffene Meckenheimerinnen und Meckenheimer, die den Hof direkt anlaufen, werden ebenfalls bedient. Um dieses Pensum bewältigen zu können, reisen die Ehrenamtlichen bereits in den frühen Morgenstunden aus der Region Frankfurt an und verlassen Meckenheim erst wieder am späten Nachmittag, wenn auch der letzte Topf gespült ist. Wertvolle Unterstützung erfahren sie durch die Bürgerinnen und Bürgern Meckenheims, die so manche Ausrüstung wie Tische und Stühle beigesteuert haben oder sich an der Essensausgabe beteiligen. „Ihnen allen ein dickes Dankeschön“, richtete Hans Dieter Wirtz der gesamten Mannschaft die herzlichsten Grüße von Bürgermeister Holger Jung aus.

Humanity First wurde 1995 in Großbritannien durch die Ahmadiyya Muslim Jamaat gegründet und engagiert sich seitdem über Staatsgrenzen hinweg für Menschen, die in Not geraten sind beziehungsweise auf Hilfe angewiesen sind. Nach Angaben der Organisation werden die Projekte vorrangig durch die Geldspenden ihrer Mitglieder sowie durch Einzelspenden finanziert. Auch Sachspenden großer Unternehmen kommen zum Einsatz. Humanity First Deutschland (HFD) wurde 1997 als eingetragener Verein registriert und arbeitet seither mit Sitz in Frankfurt am Main in diversen Regionen der Erde für das Wohl der Menschen, heißt es auf https://humanityfirst.de weiter.

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Tourismus

Bewerbung Landes-Gartenschau EIFEL 2026 im Eifelkreis Bitburg-Prüm

Bitburg – Kletterpark, Wasserspielplatz, Hopfengarten: Bürgerinnen und Bürger reichen eigene Wünsche für eine Landesgartenschau 2026 ein. Schaffung von Wohnraum, Park und andere Grünanlagen, Wasserspielplatz, Wasserläufe/Seen, Spielplätze, Angebote für Kinder, heimische Sträucher und Bäume, Skateranlage, Hochbeet-Gestaltung, Kräutergarten – das und noch mehr wünschen sich die Bürgerinnen und Bürger im Eifelkreis Bitburg-Prüm für das Housing-Gelände und die Landesgartenschau 2026 in Bitburg.

Ein wichtiger Bestandteil für die LGS-Bewerbung stellt die Bürgerbeteiligung dar. Seit der Freischaltung der Internetseite www.landesgartenschau-eifel.de am 21. Mai haben 59 Absender Anregungen per Online-Befragung eingereicht. Den Mitteilungsblättern im Eifelkreis lagen in der 25. Kalenderwoche Postkarten bei, auf denen – wie in der Online-Befragung – Ideen und Anregungen für die Entwicklung der „US Family Housing“ und Gestaltung der Landesgartenschau EIFEL 2026 vermerkt werden konnten. Bis zum 21.07.2021 sind 144 ausgefüllte Postkarten beim Zweckverband Flugplatz Bitburg eingegangen.

Alle Anregungen und Ideen wurden an das für die Bewerbung zuständige Büro Planstatt Senner aus Überlingen weitergegeben und fließen in die Bewerbung und die Konzeption des Housing Areals mit ein. Bis zum 15. Oktober 2021 muss die Bewerbung beim Wirtschaftsministerium Rheinland-Pfalz abgegeben werden, das für die Landesgartenschau zuständig ist.

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„Archimedische Werkstatt“ am Sandkasten in Aachen beginnt

Aachen – Schon nach den ersten Wochen erfreut sich der Archimedische Sandkasten wieder großer Beliebtheit: Unzählige Kinder buddeln, schippen und spielen, während ihre Eltern in den Future Lab-Liegestühlen und natürlich genügend Abstand am Rand der Sandkiste ausruhen. Doch seit dem 26. Juli wird es quirlig: Der Platz zwischen Dom und Rathaus ist nun auch Heimat der Archimedischen Werkstatt: Bei dieser Ferienspielaktion des Fachbereichs Kinder, Jugend und Schule der Stadt Aachen, die mit der Bleiberger Fabrik im Rahmen des Future Lab Aachen realisiert wird, erbauen Kinder und Jugendliche zwischen zehn und 16 Jahren eine vertical farming-Landschaft, von den Künstler*innen der Bleiberger Fabrik auch liebevoll „Diamanten-Dorf“ genannt.

Angehende Ingenieur*innen blühen auf

Nachdem die Archimedische Werkstatt im vergangenen Jahr Corona zum Opfer gefallen war, freut sich die neue Leiterin der Bleiberger Fabrik, Birgit Frank, dass es wieder los geht: „Ich sehe hier nur in lachende Gesichter: Endlich treffen Kinder wieder auf andere Kinder. Man sieht förmlich, wie sie aufblühen.“

Blühen, das passt gut zum Motto der diesjährigen Werkstatt: Kästen, aufgeschnittene Rohre und Co. werden nicht nur von den kleinen Ingenieur*innen vor Ort bepflanzt, sondern auch intelligent bewässert und beschattet. Denn zu viel Hitze macht den Salat welk. Und den will man schließlich am Ende der drei Ferienspiel-Wochen, am 13. August, ernten und probieren.

Bepflanzen, bewässern, beschatten

Und da sind sie auch schon, die drei zentralen B´s der diesjährigen Archimedischen Werkstatt. In drei Teams wird sich um Bepflanzung, Bewässerung und Beschattung gekümmert „und immer ist jemand zur Stelle und hilft einem“, freut sich Alexander, 12 Jahre alt, zum ersten Mal bei der Werkstatt dabei. Sein neuer Kumpel Moritz (11) ist am liebsten kreativ und freut sich schon aufs Anmalen der Salatbar aus Holz. Beide sind sich sicher: Im nächsten Jahr sind sie wieder dabei!

Aylin Can, die künstlerische Leiterin des Projekts, erklärt, dass sich die Pflanzenwände vertikal und gleichzeitig wie eine Art Diamanten-Dorf über den Katschhof erstrecken sollen, „um der Windlast am besten standzuhalten.“

„Dabei lernen die Kinder, wann die Sonne wo steht, und es bleibt genug Raum, um noch ausreichend Sitzmöglichkeiten im Grünen zu erbauen.“ So wird das Endprodukt der Archimedischen Werkstatt für alle erlebbar.

Mit der Archimedischen Werkstatt im Sandkasten will das Future Lab Aachen die kleinen Ingenieur*innen fördern und Wissenschaft zum Anfassen in die Innenstadt holen. Hier hat das städtische Wissenschaftsbüro mit seinen guten Kontakten zum Campus weitergeholfen. Biologe Andreas Reimann vom Fraunhofer IME freut sich, mit seinem Thema vertical farming so zentral sichtbar zu werden. In seinem Institut läuft das farming freilich viel professioneller ab, schließlich stellt man dort u.a. Biopharmazeutika her. Aber auch ganz grundsätzlich ist vertical farming ein zentrales Thema mit aktueller Relevanz: „Unser Raum ist endlich, der vertikale Anbau benötigt nicht so viel Platz, und dennoch kann man hiermit viele verschiedene Lebensmittel kultivieren: Salat ist zum Beispiel sehr leicht anbaubar – zukünftig wird man aber auch energiereichere Lebensmittel, wie Kartoffeln oder Getreide anpflanzen können.“

Kinder und Pflanzen sind noch herzlich willkommen

Wer aus dem heimischen Beet noch eine Tomatenpflanze oder etwas anderes „Salatiges, gerne Vorgezüchtetes abgeben kann, der ist herzlich willkommen“, sagt Aylin Can augenzwinkernd. Werkstags von 10 bis 14 Uhr freuen sie und die Kinder sich über die grünen Spenden.

Knapp drei Wochen lang haben die Nachwuchs-Konstrukteur*innen nun noch Zeit, den Katschhof zu erobern und am Ende der Werkstatt, am 13. August, eine schmackhafte Salatbar mit Aufenthaltsqualität zu errichten.

Wer möchte und zwischen zehn und 16 Jahren alt ist, kann sich noch anmelden unter: www.unser-ferienprogramm.de oder direkt bei birgit.frank@bleiberger.de

Für eine regelmäßige Corona-Testung der Kinder ist vor Ort gesorgt.

Kurz vor Sandkasten-Schluss wird sich unsere Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen am 12. August selbst ein Bild von der grünen Konstruktion machen.

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GK-Mittelrhein in Vertreter-Versammlung der Landes-Pflegekammer gewählt

Region/Mayen-Koblenz – Vertreter setzen sich für die Interessen der Pflegenden ein. Der Wahlgang zur Wahl der Vertreterversammlung der Landespflegekammer Rheinland-Pfalz ist beendet. Das vorläufige Ergebnis zeigt: Das Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein wird künftig mit zwei Sitzen vertreten sein. Diese werden besetzt durch Natalie Waldforst, Direktorin des Bildungs- und Forschungsinstituts des GK-Mittelrhein (BFI) und Frédéric Kordon, Lehrkraft im BFI. Die Kammer verleiht den Pflegenden eine Stimme und hält Kontakt zur Politik und allen Akteuren im Gesundheitswesen.

„Wir sind stolz, dass wir mit unserer unternehmensübergreifenden Liste ‚Am Puls der Zeit‘, die das BFI gemeinsam mit vielen weiteren Vertretern der Pflege aufgestellt hat, überzeugen konnten. Deswegen freuen wir uns, zukünftig die Interessen der Pflegekräfte aus dem GK-Mittelrhein und aus unseren Kooperationseinrichtungen in der Landespflegekammer zu vertreten“, so Waldforst. „Danke sagen möchten wir allen Kandidaten unserer Liste und auch allen, die uns mit ihrer Stimme ihr Vertrauen geschenkt haben“, ergänzt Kordon, der die Liste des GK-Mittelrhein als Projektkoordinator begleitet hat.

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Tourismus

Komödienknaller „Pension Schöller“ als Publikums-Liebling bei den Burgfestspielen in Mayen

Mayen – Zusatzvorstellungen der „Pension Schöller“ am Mittwoch den 25. August und Donnerstag den 26. August um 20 Uhr auf der Burghofbühne der Genovevaburg. Seit 2019 spielen die Burgfestspiele Mayen zwei Termine in der letzten Woche der Saison je nach Nachfrage. Vor zwei Jahren war der am stärksten nachgefragte Titel des Abendspielplans noch die „Rocky Horror Show“. Nun ist es auch für diesen Sommer entschieden. 2021 hat sich der Komödienknaller „Pension Schöller“ als Publikumsliebling durchgesetzt. Schon jetzt gibt es nur noch einzelne Karten für die regulären Vorstellungen zu ergattern.

In der turbulenten Inszenierung von Carola Söllner zeigt das Ensemble der Burgfestspiele sein ganzes komödiantisches Können und läuft einmal mehr zur Höchstform auf. Wer also bislang keine Tickets bekommen konnte, hat nun gleich zwei neue Chancen. Die zusätzlichen Termine sind am Mittwoch den 25. August und Donnerstag den 26. August um 20 Uhr auf der Burghofbühne der Genovevaburg.

Tickets für die Burgfestspiele gibt es bei: Bell Regional, Touristikcenter, Rosengasse 5, 56727 Mayen, unter der Ticket-Hotline: 02651/494942, per Mail an tickets@touristikcenter-mayen.de und im Online-Ticketing unter www.burgfestspiele-mayen.de.

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Wirtschaft

Kurzarbeitergeld nach Flutkatastrophe

Mechernich – Unterstützung und Beratung für Mechernicher Arbeitgeber bei der Agentur für Arbeit Brühl – Kurzarbeitergeld nach Arbeitsausfällen aufgrund des Hochwassers – Stadt Mechernich sucht Hallenflächen oder Büros um betroffene Betriebe zu unterstützen.

Die Hochwasserkatastrophe hat viele Menschen schwer getroffen. Unternehmen und Beschäftigte haben große Schäden zu verzeichnen, können gegebenenfalls nicht arbeiten. Für Arbeitsausfälle, die aufgrund des Hochwassers eintreten, kann grundsätzlich Kurzarbeitergeld gewährt werden. Arbeitgeber in Mechernich erreichen die Agentur für Arbeit Brühl montags bis freitags von 8 Uhr bis 18 Uhr telefonisch unter Telefon 0800 45555 20.

Nach der Flutkatastrophe sind einige Betriebe nur noch eingeschränkt arbeitsfähig. Für manche Arbeitnehmer ist der Arbeitsplatz sogar komplett weggebrochen. Auch in dieser Situation bietet die Agentur für Arbeit Brühl Unterstützung und Beratung an.

Unabwendbares Ereignis

Arbeitsausfälle, die aufgrund des Hochwassers eintreten, beruhen auf einem unabwendbaren Ereignis. In einem solchen Fall kommt die Einführung von Kurzarbeit und damit die Inanspruchnahme von Kurzarbeitergeld in Betracht. Der Arbeitsausfall muss dabei unmittelbar auf dem unabwendbaren Ereignis beruhen.

Der Betrieb kann aber auch nur mittelbar von den Auswirkungen der Naturkatastrophe betroffen sein, weil zum Beispiel deshalb nicht produziert werden kann, da die Zulieferbetriebe durch unmittelbare Hochwasserbetroffenheit nicht liefern können. Auch hierfür kann Kurzarbeitergeld gezahlt werden. Kurzarbeitergeld kann auch für die notwendige Dauer der Aufräumarbeiten bis zur Aufnahme der Produktion gewährt werden. Für Betriebe, die eine Betriebsversicherung abgeschlossen haben, die die Lohnkosten deckt, gelten allerdings besondere Regelungen.

Weitere Informationen zu dem Thema gibt es im Internet unter www.arbeitsagentur.de/unternehmen/informationen-kurzarbeit-hochwasser.

Wirtschaftsförderung mobil erreichbar

Indessen ist die Stabsstelle für Struktur- und Wirtschaftsförderung im Kreis Euskirchen aktuell noch nicht über das Festnetz, sondern über die Mobil-Nummer 0163-7157066 erreichbar. Auf der Homepage www.wirtschaft-kreis-euskirchen.de sowie dem FacebookAccount „Wirtschaftsstandort Euskirchen“ werden Hochwasser-Hilfe und Unterstützungsangebote für die Wirtschaft kommuniziert.

Für besonders hart getroffene Schadensgebiete ohne Erreichbarkeit per Internet oder Telefon sollen in den kommenden Tagen Handzettel an Infopunkte, Schwarze Bretter oder im Rathaus ausgehängt werden. Darüber hinaus ist die Stabsstelle für Struktur- und Wirtschaftsförderung bemüht, gewerbliche Immobilienangebote für betroffene Betriebe zu recherchieren und Übergangsstandorte zu finden, um sie am Wirtschaftsstandort Euskirchen zu halten. Auch für Vor-Ort Beratungen der Wirtschaft stehen die Mitarbeiter der Stabsstelle zur Verfügung.

Die Stadt Mechernich sucht deshalb dringend Hallenflächen oder Büros, die zur Verfügung gestellt werden können. Ansprechpartner bei der Stadt ist Wirtschaftsförderer Peter Dierichsweiler, Telefon (02443) 49 4220 oder per Mail p.dierichsweiler@mechernich.de.

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Planungen für Zentrum Kreuzau werden konkreter

Kreuzau – Die Umgestaltung des Kreuzauer Zentrums gehört zu den größeren Maßnahmen, die die Gemeinde Kreuzau im Rahmen des Masterplans mit Hilfe von Fördergeldern des Landes Nordrhein-Westfalens für die Aufwertung der Gemeinde angestoßen hat. Die Hauptstraße ist das Herzstück der Gemeinde und prägt als zentraler Versorgungsbereich das Ortsbild und die Aufenthaltsqualität.

Die eingereichten Umgestaltungsentwürfe für die Hauptstraße und Bahnhofstraße können bis zum 09.08.2021 im Dorfbüro eingesehen werden. Am 13.07.2021 hat sich eine Fachjury im Rahmen eines Wettbewerbsverfahrens für einen Planungsentwurf zur Aufwertung von Hauptstraße und Bahnhofstraße entschieden. Die Bürgerinnen und Bürger haben fortan die Möglichkeit, die eingereichten Entwürfe im Dorfbüro einzusehen. Anregungen und Ideen werden dem Planungsbüro lohrer hochrein landschaftsarchitekten und stadtplaner gmbh sowie ambrosius blanke verkehr.infrastruktur Ing. Büro für Verkehrs- und Infrastrukturplanung mitgeteilt, die als Planergemeinschaft mit ihrem Entwurf die Fachjury überzeugten.

Im Rahmen des Wettbewerbsverfahrens wurden neue Versionen für den Zentralort durch Fachbüros erarbeitet. Im Vorfeld des Wettbewerbes wurde die Öffentlichkeit im Rahmen von Online-Veranstaltungen und Online-Befragungen eingebunden. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger haben diese Möglichkeit genutzt und viele Anregungen und Ideen geäußert, die den am Wettbewerb teilnehmenden Büros zur Verfügung gestellt wurden.

Fünf Planungsbüros haben Ideen für die Hauptstraße erarbeitet und Wettbewerbsbeiträge eingereicht. Am 13.07.2021 tagte nun das Preisgericht in der Festhalle Kreuzau. Die mit renommierten Fachleuten für Landschaftsarchitektur, Stadt- und Verkehrsplanung sowie Vertreterinnen und Vertreter der örtlichen Politik besetzte Jury hat die anonymisiert eingereichten Wettbewerbsarbeiten bewertet. Nach intensiver Diskussion vergab das Preisgericht drei Preise und eine Anerkennung. Erst nach der Preisvergabe wurde bekanntgegeben, welcher Entwurf von welchem Planungsbüro eingereicht worden ist. Der Jurybeschluss für den ersten Preis erfolgte einstimmig.

  1. Preis

Landschaftsarchitektur:

lohrer hochrein landschaftsarchitekten und stadtplaner gmbh

Verkehrsplanung:

ambrosius blanke verkehr.infrastruktur Ing. Büro für Verkehrs- und Infrastrukturplanung

  1. Preis

Landschaftsarchitektur:

[ f ] landschaftsarchitektur gmbh
Verkehrsplanung:

ISAPLAN Ingenieur GmbH

  1. Preis

Landschaftsarchitektur:

faktorgruen Landschaftsarchitekten bdla Beratende Ingenieure

Verkehrsplanung:

Fichtner Water & Transportation GmbH

Anerkennung

Landschaftsarchitektur:

GREENBOX Landschaftsarchitekten Hubertus Schäfer + Markus Pieper PartG mbH

Verkehrsplanung:

BPR Dipl.-Ing. Bernd F. Künne & Partner Beratende Ingenieure mbH

Das Wettbewerbsverfahren sieht in einem nächsten Schritt die öffentliche Ausstellung der Wettbewerbsbeiträge vor. Die Gemeinde Kreuzau lud am 22.07.2021 zu einer Präsenzveranstaltung in die Festhalle ein, um die Entwürfe gemeinsam zu diskutieren. Circa 25 Personen nahmen an der Veranstaltung teil und haben ihre Anregungen zu den Entwürfen gegeben.

Die Entwürfe werden vom 26.07. bis 09.08.2021 im Dorfbüro aushängen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, die Entwürfe anzusehen und während der Öffnungszeiten mit den Mitarbeiterinnen zu diskutieren.

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an das Dorfmanagement der Gemeinde Kreuzau:

Hauptstraße 68

Dienstag 15-18 Uhr

Mittwoch 14-17 Uhr

Donnerstag 11-15 Uhr

02422 – 507445

dorfbuero@kreuzau.de