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Konzept zur nachhaltigen Luftreinigung in Aachener Grundschulen auf den Weg gebracht

Aachen – Politik beauftragt die Verwaltung mit der Umsetzung des vorgestellten Konzepts. Bis zum Schulanfang sollen rund 280 mobile Luftfiltergeräte für Mehrzweck- und Unterrichtsräume zur Verfügung stehen. Sukzessive werden alle Unterrichtsräume mit stationären raumlufttechnischen Anlagen ausgestattet.

„In Kontinuität zum bisherigen Ansatz ist das Ziel der Stadt Aachen, alle Aachener Grundschulen und sukzessive auch die weiterführenden Schulen mit fest verbauten, leistungsstarken, stationären Lüftungsanlagen auszustatten. Dieser Prozess soll nun beschleunigt werden“, erklärte heute Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen gemeinsam mit der Beigeordneten für Bildung und Kultur, Kinder, Schule und Sport Susanne Schwier in einem interfraktionellen Gespräch mit Vertreter*innen der Aachener Ratsfraktionen. Darüber hinaus sollen nun mobile Luftreiniger für Klassenräume der Kinder der 1. und 2. Klassen und für die Mehrzweckräume in Grundschulen beschafft werden.

Die Aufträge zur Beschaffung der mobilen Luftreiniger ebenso wie der stationären raumlufttechnischen Anlagen (RLT) mit Außenluftanschluss werden nach einer Dringlichkeitsentscheidung kurzfristig erteilt. „Die kleineren Kinder haben noch keine Möglichkeit, geimpft zu werden. Deshalb konzentrieren wir uns zunächst auf diese Altersgruppe und statten als erstes die Klassenräume für Grundschulkinder mit Luftreinigern und stationären Lüftungsanlagen aus“, ergänzte Susanne Schwier. Die Kosten für die geplanten Maßnahmen belaufen sich insgesamt auf rund 1,7 Millionen Euro.

280 mobile Luftfiltergeräte und 342 Luftreinigungsanlagen für Mehrzweck- und Unterrichtsräume

Das Konzept für die Ausstattung der Schulen hatte die Verwaltung mit fachlicher Unterstützung von Prof. Dirk Müller, Institutsleiter des Lehrstuhls für Gebäude- und Raumklimatechnik der RWTH Aachen, erstellt. 280 Luftreiniger sollen bis zum Schulanfang in den Klassenräumen der ersten beiden Grundschuljahrgänge und in den Mehrzweckräumen der Grundschulen aufgestellt werden. Gleichzeitig wird das Ausbauprogramm der Stadt, nach dem alle Klassenräume mit stationären Luftreinigungsanlagen mit Außenluftanschluss und Wärmerückgewinnung ausgestattet werden sollen, mit Hochdruck fortgesetzt. Förderanträge hierfür werden in den nächsten Wochen gestellt.

57 Klassenräume sind bereits mit festen raumlufttechnischen Anlagen ausgestattet. Weitere 342 sollen kurz- bis mittelfristig folgen. In den Räumen mit stationären Anlagen ist das regelmäßige Stoßlüften zur Reduzierung der Virenlast nicht mehr erforderlich. Somit ist dieses Programm eine energetisch sinnvolle und nachhaltige Lösung im Sinne eines größtmöglichen Gesundheitsschutzes. Sobald die ersten und zweiten Klassen mit stationären Luftreinigungsanlagen ausgestattet sind, wandern die mobilen Luftreiniger in die nächsten Klassenstufen, bis auch dort die stationären Anlagen eingebaut sind.

Grundlage ist die neue, differenzierte Expertise des Bundesumweltamtes

Bislang hat sich die Stadt an der Empfehlung des Bundesumweltamtes (UBA) und des Deutschen Städtetages orientiert, nun folgt sie auch der aktuellen, differenzierteren Stellungnahme des UBA. Auf Basis dieser Stellungnahme fördern Bund und Land nun die Anschaffung von Luftreinigern. In Aachener Grundschulen betrifft das 22 Räume. Es handelt sich um Fachräume, die mit geförderten mobilen Luftreinigern ausgestattet werden. Weitere 260 Geräte beschafft die Stadt Aachen auf eigene Kosten, weil sie nach den Richtlinien des Bundes und des Landes nicht förderfähig sind.

Aus Sicht des Umweltbundesamtes ist die Frischluftzufuhr über Fenster oder fest eingebaute stationäre Anlagen nach wie vor die effektivste Maßnahme gegen die Verbreitung von Viren. Wesentlicher Vorteil von RLTs im Vergleich zu mobilen Luftfiltergeräten ist, dass sie Umluft vermeiden bzw. reduzieren und gleichzeitig die Frischluftzufuhr erhöhen. Je nach Anlage sind infektionsschutzgerechte Filterstufen oder Anlagen zur Umluftdesinfektion eingebaut.

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15 Auszubildende und 3 Jahres-Praktikanten sind bei der Volksbank RheinAhrEifel eG neu gestartet

Mayen/Region – 18 junge Menschen aus der Region Rhein-Ahr-Eifel-Mosel haben zum 1. August 2021 ihre Ausbildung bzw. ein Jahrespraktikum bei der Volksbank RheinAhrEifel eG begonnen. In diesem Jahr bildet die Bank nicht nur Bankkaufleute aus, sondern auch in den Bereichen Immobilienkauffrau/-mann und Marketingkauffrau/-mann. Während ihrer Ausbildungszeit sind die Azubis und Praktikanten einem der vier Regionalmärkte zugeordnet. Ihre Begrüßung am ersten Ausbildungstag übernahm Vorstandsmitglied Markus Müller: „Gerade in so herausfordernen Zeiten wie sie mit der Unwetterkatastrophe und der Corona-Pandemie herrschen wird einmal mehr deutlich, wie wichtig unserer Genossenschaftsbank die Nähe zu den Mitgliedern und Kunden ist. In ihrer Ausbildung wird die persönliche Begleitung der Kunden deshalb ein zentraler Baustein sein. Denn genau damit unterscheiden wir uns auch von vielen Mitbewerbern. Ich wünsche Ihnen im Namen des gesamten Vorstands einen guten Start in unserer Bank.“ Ausbildungsleiterin Ursula Müller ergänzt: „Den neuen Kolleginnen und Kollegen stellen wir in diesem Jahr erstmals Paten an die Seite, die ihnen bei Fragen mit Rat und Tat zur Verfügung stehen. Die Paten – und das war uns sehr wichtig – sind Auszubildende aus anderen Jahrgängen, die sich schon sehr auf ihre Aufgabe freuen.“

Neu als Auszubildende dabei sind: Xenia Borsch, Marie Pott, Matteo Roma und Amy Engehorst (alle Regionalmarkt AhrBrohltal), Daniel Monschau und Emilie Rosa Zillgen (alle Regionalmarkt Eifel), Noah Clemens, Renee Brix, Miriam Kind, Have Memaj, Nele Müllers und Jovana Zlatkova (alle Regionalmarkt KoblenzMittelrheinMosel) sowie Patricia Hass, Alicia Laubenthal und Julia Rössel (alle Regionalmarkt MayenRhein). Als Jahrespraktikanten starteten: Laura Jünger, Jasmin Wagner und Max Bendel.

Mischung aus Praxisausbildung, Unterricht und Workshops

Bei der Ausbildung setzt die Volksbank auf eine Kombination aus Praxisausbildung in den Filialen sowie in den internen Fachabteilungen, Berufsschule und innerbetrieblichem Unterricht. Um noch näher am Kundengeschehen zu sein, werden Workshops mit Kollegen und Verbundpartnern organisiert. Im Rahmen der Begrüßung in Mayen erhielt jeder Auszubildende ein Tablet, um sich mit den digitalen Services der Bank vertraut zu machen.

Im zweiten Lehrjahr nehmen die Azubus an einem sozialen Projekt teil. Ziel ist es, ein neues Berufsfeld kennenzulernen und die sozialen Kompetenzen zu erweitern. Die Azubis der vergangenen Jahrgänge unterstützten beispielsweise in Kindergärten, Kitas und Senioreneinrichtungen. Die beste Abschlussprüfung belohnt die Volksbank RheinAhrEifel außerdem mit dem Herbert-Rütten-Preis. Er ist mit 1.000 Euro dotiert.

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Zinsfreier Stundungs-Antrag für Flutopfer in Schleiden

Schleiden – Am 15. August sind zum gesetzlich vorgeschriebenen Hebetermin die nächsten Steuerzahlungen fällig. Die Stadt Schleiden ermöglicht den nachweislich unmittelbar und erheblich von der Hochwasser-Katastrophe betroffenen Steuerpflichtigen, einen Antrag auf Stundung der bereits fälligen oder fällig werdenden Steuern stellen. Die Stadt Schleiden wird dabei auf Stundungszinsen verzichten.

Der formlose Antrag auf zinslose Stundung ist baldmöglichst per E-Mail an stadtkasse@schleiden.de oder per Post an die Stadt Schleiden, Blankenheimer Straße 2, 53937 Schleiden, gerichtet werden. Im Antrag sind die persönlichen Verhältnisse kurz darzulegen.

Für Rückfragen steht die Stadtkasse gerne unter stadtkasse@schleiden.de oder 02445 89-420 zur Verfügung.

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Ausbildungsstart: 110 Nachwuchskräfte für die Stadt Aachen

Aachen – Am gestrigen Montag, 02. August begrüßte die Stadt Aachen im Europasaal des Eurogress an der Monheimsallee 110 neue Nachwuchskräfte, die in den unterschiedlichsten Fachbereichen der Stadtverwaltung ihre Ausbildung beginnen werden. Pünktlich um 8.30 Uhr begrüßte Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen die Auszubildenden, die unter anderem als Stadtinspektoranwärter*innen, Gärtner*innen, Maßschneiderin, Verwaltungstechniker oder Erzieher*innen bei der drittgrößten Arbeitgeberin der Region ihre Ausbildung absolvieren werden. Oberbürgermeisterin Keupen betonte: „Auf Sie kommt mit diesem Schritt viel Neues, Unbekanntes zu.“ Sie ermutigte die jungen Nachwuchskräfte in schwierigen Phasen der Ausbildung „das Gespräch zu suchen mit Kolleginnen und Kollegen“. Denn: „Wir haben großes Interesse, dass sie uns treu bleiben. Wir brauchen Menschen, die mit Herz, Verstand und Hand anpacken“, betonte die Oberbürgermeisterin.

Die Beigeordnete für Bildung, Kultur, Schule, Jugend und Sport, Susanne Schwier begrüßte vor allem die große Gruppe – nahezu die Hälfte der Auszubildenden – der angehenden Erzieher*innen und pädagogischen Fachkräfte für die Offenen Ganztagsschulen: „Sie unterstützen uns, damit Aachen eine familienfreundliche Stadt bleibt.“

Der Fachbereichsleiter des Fachbereichs Personal und Organisation, Berthold Hammers, hatte eine Präsentation vorbereitet, die den 110 Nachwuchskräften die schönsten und innovativsten Seiten Aachens aufzeigte. „In der Stadt arbeiten, in der andere Urlaub machen“ lautet sein Fazit.

Auch die verschiedenen Vertretungen der Personalräte, der Jugend- und Auszubildendenvertretung und Schwerbehindertenvertretung begrüßten die Nachwuchskräfte und baten den Auszubildenden Unterstützung in der Ausbildungszeit an.

Attraktive und qualitativ gute Ausbildungszeit

Das letzte Wort gehörte der Ausbildungsleiterin Birgit Krott, die sich auf eine „attraktive und qualitativ gute Ausbildungszeit“ freut: „Danke, dass Sie sich für die Stadt Aachen als Ausbildungsbehörde entscheiden haben. Bringen Sie sich ein, seien Sie aktiv und blicken Sie neugierig in die Zukunft, denn sie gehört Ihnen.“

Zehn Brandmeisteranwärter*innen, die ab dem 1. Oktober ihren Dienst für die Stadt beginnen werden, werden zu einem späteren Zeitpunkt intern begrüßt werden. Auch der Stadtbetrieb wird seine Nachwuchskräfte – die ebenfalls im Eurogress anwesend waren – noch einmal persönlich begrüßen.

Insgesamt starten dieses Jahr 26 junge Beamt*innen ihre Laufbahn bei der Stadt Aachen. Am Freitag, 30. Juli, bekamen fünf Stadtsekretäranwärter*innen sowie 20 Stadtinspektoranwärter*innen im Krönungsaal des Rathauses bereits ihre Urkunden überreicht, bevor sie am heutigen Tag auch im Eurogress mit den anderen Berufseinsteiger*innen begrüßt wurden. Für die Stadtsekretäranwärter*innen startete die zweijährige Ausbildung am 1. August. Das dreijährige duale Studium der Stadtinspektoranwärter*innen beginnt am 1. September. Zusätzlich startet eine Aufstiegsbeamtin das duale Studium zur Stadtinspektorin.

Die feierliche Begrüßung, die in den vergangenen Jahren stets im Ratssaal stattfand, musste in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal aufgrund der andauernden Auswirkungen des Corona-Virus in den Eurogress umziehen.

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Staatssekretär Fedor Ruhose informiert sich in Sinzig über Auswirkungen der Unwetter-Katastrophe

Sinzig – Bei einem Besuch in Sinzig konnte sich Sozialstaatssekretär Fedor Ruhose am gestrigen Montag ein Bild der Lage nach den verheerenden Unwettern von Mitte Juli machen. Erste Anlaufstelle war die Werkstatt für behinderte Menschen der St. Raphael Caritas Alten- und Behindertenhilfe in Sinzig. Durch das Hochwasser wurde die komplette Infrastruktur des Standortes, an dem vor dem Hochwasser knapp 300 Menschen mit und ohne Behinderungen gearbeitet haben, zerstört.

Zahlreiche Helferinnen und Helfer waren in den letzten Tagen damit beschäftigt, die Gebäude und Grundstücke von Schutt und Schlamm zu befreien. „Ihnen gilt mein besonderer Dank und meine Anerkennung für ihren uneigennützigen Einsatz“ zeigte sich Staatssekretär Ruhose tief beeindruckt von der großen Hilfsbereitschaft vor Ort.

Mit Blick auf die kommenden Wochen ergänzte der Staatssekretär: „Ziel ist es, durch Übergangslösungen den Menschen mit Behinderungen vor Ort schnellstmöglich wieder einen Arbeitsplatz anzubieten und ihnen dadurch ein Stück des normalen Alltags zurückzugeben. Im nächsten Schritt müssen dann langfristige Lösungen für den Betrieb der Werkstatt gefunden und mögliche Unterstützungsleistungen strukturiert werden.“

Pflegestützpunkte sind wichtige Partner bei der Koordinierung der Hilfen vor Ort

Beim Besuch des Pflegestützpunkts Sinzig nutzte Staatsekretär Ruhose die Gelegenheit, sich mit den Fachkräften über die Geschehnisse der letzten beiden Wochen auszutauschen. Bereits ab dem 20. Juli 2021 waren die Pflegestützpunkte in der Krisenregion vom Sozialministerium in einen Austausch eingebunden worden, um mit ihrer Hilfe die akut notwendige Unterstützung und Beratung bei der Versorgung von pflegebedürftigen Menschen zu vermitteln.

Der Pflegestützpunkt Sinzig ist einer von vier Pflegestützpunkten im betroffenen Landkreis Ahrweiler und im Zusammenhang mit der Flutkatastrophe ein besonders wichtiger Partner bei der Koordinierung der Hilfen vor Ort. Die Nachfrage nach stationären Pflegeplätzen oder Kurzzeitpflegeplätzen ist groß und wird aller Voraussicht nach noch anhalten. So haben viele Familien ihre pflegebedürftigen Angehörigen aus dem Überschwemmungsgebiet bei sich zu Hause aufgenommen und versorgt. Es ist aber davon auszugehen, dass diese Form der Betreuung nicht langfristig möglich ist und alternative Versorgungsangebote benötigt werden.

„Ich bin froh, dass wir in Rheinland-Pfalz das Beratungsangebot gemeinsam mit den Pflegekassen, den Trägern der Beratung und Koordinierungsfachkräfte und den Landkreisen und kreisfreien Städten so eng geknüpft haben, dass in einer solchen Notlage eine gute und ortsnahe Unterstützung der Menschen möglich und gewährleistet ist. Allen Pflegeberaterinnen und –beratern sowie den Fachkräften der Beratung und Koordinierung danke ich für ihren Einsatz und die Unterstützung. Der PflegeGesellschaft, deren Verbänden und den Einrichtungen, wie auch der Beratungs- und Prüfbehörde beim Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung danke ich für die enge Abstimmung. Dieses Zusammenspiel bildet eine wichtige Grundlage dafür, hilfebedürftigen Menschen schnell ein entsprechendes Unterstützungsangebot vermitteln zu können.“

Begleitet wurde Staatssekretär Ruhose von Matthias Moritz, Geschäftsführer der Landespflegekammer Reinland-Pfalz, der als Verbindungsperson des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung Rheinland-Pfalz in der Kriseneinheit des Landes die Themen Betreuung, Pflege und Eingliederungshilfe koordiniert. Er konnte in einem persönlichen Gespräch besonders eindrücklich die Situation und Herausforderungen für die Betroffenen schildern und zeigte auf, dass der Evakuierung von Menschen mit Pflegebedarfen oder Menschen mit Behinderungen ein besonderes Augenmerk gelten muss.

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Inklusion und Teilhabe sind seine Themen

Langsur/Trier-Land – Stefan Hoffmann aus Langsur ist Behindertenbeauftragter der VG Trier-Land. Der Verbandsgemeinderat Trier-Land wählte Stefan Hoffmann aus Langsur zum ehrenamtlichen Behindertenbeauftragten der Verbandsgemeinde Trier-Land. Die Ernennungsurkunde nahm er dann aus den Händen von Bürgermeister Michael Holstein entgegen, der ihm für seine Tätigkeit viel Erfolg wünschte.

Besondere Motivation für sein neues Ehrenamt zieht der Angehörige der Bundespolizei aus seinem eigenen Erleben. „Ich weiß, wie schnell man auf der ‚anderen Seite‘ stehen kann und sich dann auf einmal viele Fragen stellen“, so Hoffmann. Er sieht seine Aufgabe darin, betroffene Menschen über ihre Rechte zu informieren, Aufklärungsarbeit zu leisten und unterschiedliche Wege aufzuzeigen, wie sie unterstützt werden können.

Wichtig ist ihm die Feststellung, dass er stets den Menschen im Blick hat. Diese Einstellung sei ihm in seiner Funktion als langjähriger Personalratsvorsitzender sehr zugute gekommen. Auch da habe er schon in schwierigen Fällen kreative Lösungen gefunden. Stefan Hoffmann freut sich auf seine Aufgabe als Ansprechpartner in allen Fragen rund um Inklusion und Teilhabe.

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Erdgasnetz im Stadtteil Lohrsdorf wird wieder in Betrieb genommen

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Nach der Flutkatastrophe können die Haushalte wieder versorgt werden. Gute Nachrichten für die Bürger aus Bad Neuenahr-Ahrweiler, die im Stadtteil Lohrsdorf wohnen: Den Netzexperten der Energienetze Mittelrhein (enm) ist es gelungen, die Station Lohrsdorf wieder in einen betriebsfähigen Zustand zu versetzen. Nach der Flutkatastrophe war die Erdgasversorgung dort zunächst aufgrund massiver Zerstörungen zusammengebrochen.

Um die Erdgasnetzanschlüsse in Betrieb nehmen zu können, müssen diese im ersten Schritt geschlossen werden. Diese vorbereitenden Maßnahmen werden bereits am Dienstag, 3. August beginnen.

Am Donnerstag, 5. August, will die Netzgesellschaft der Energieversorgung Mittelrhein, diese Erdgasstation wieder in Betrieb nehmen. Am Donnerstag und Freitag werden die Netzanschlüsse in den einzelnen Wohngebäuden durch enm-Monteure geöffnet, sodass die Anwohner wieder mit Erdgas versorgt werden können. Die Energienetze Mittelrhein bitten die Anwohner in Lohrsdorf darum, entweder anwesend zu sein oder aber den Schlüssel bei einem Nachbarn zu deponieren, sodass die Monteure Zugang zu den jeweiligen Hausanschlussräumen erhalten können.

Sollte die Heizung aufgrund des Hochwassers nicht mehr funktionieren, muss für die Instandsetzung oder den Austausch ein Vertragsinstallationsunternehmen beauftragt werden.

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Impfangebote für 12- bis 15-Jährige in Nordrhein-Westfalen bereits gelebte Praxis

Region/Düsseldorf – Beschluss der gestrigen Gesundheitsministerkonferenz: Impfangebote für 12- bis 15-Jährige in Nordrhein-Westfalen bereits gelebte Praxis. Rund 22 Prozent mindestens einmal geimpft. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW teilt mit:

Der Beschluss der Gesundheitsministerkonferenz vom gestrigen Montag zu Corona-Schutzimpfungen von 12- bis 15-Jährigen ist in den nordrhein-westfälischen Impfzentren bereits gelebte Praxis. Kinder ab 12 Jahren können sich in Nordrhein-Westfalen bereits seit etwa zwei Wochen bei Haus-, Kinder- und Jugendärzten sowie in den 53 Impfzentren des Landes impfen lassen. Das Ministerium hat den Impfzentren kürzlich ermöglicht, ein entsprechendes Impfangebot unter Einbeziehung von Kinder- und Jugendärztinnen und -ärzten einzurichten, sofern vor Ort ein entsprechender Bedarf besteht.

„Der Beschluss der Gesundheitsministerkonferenz gibt die gültige und bereits praktizierte Erlasslage in Nordrhein-Westfalen wieder. Seit ungefähr zwei Wochen können die Impfzentren Impfangebote für alle ab 12 Jahren einrichten. In der vergangenen Woche haben über 26.000 Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren das Angebot für eine Erstimpfung wahrgenommen. Insgesamt sind rund 22 Prozent der 12- bis 17-Jährigen mindestens einmal geimpft, das sind knapp 225.000 Personen in dieser Altersgruppe“, erklärt Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann.

„Eins muss allen jedoch bewusst sein: Es gibt noch keinen Impfstoff für Kinder unter 12 Jahren. In der Regel bleiben Kinder dieser Gruppe Gott sei Dank von einem schweren Verlauf verschont. Meistens haben sie nicht einmal Symptome. Aber sie können auch dann das Virus in sich tragen und weitergeben, wenn sie selbst keine Symptome haben. Und dann sind besonders Erwachsene gefährdet, die noch nicht geimpft sind. Ich erwarte daher schon, dass vor allem diejenigen Erwachsenen, die noch nicht geimpft sind und regelmäßigen Kontakt zu Kindern haben – in Vereinen, in der Familie, in Schulen – sich jetzt schnellstmöglich impfen lassen, wenn medizinisch nichts dagegen spricht. Erwachsene, die sich nicht impfen lassen, obwohl sie es könnten, handeln unsolidarisch und gefährden sich und andere.“

Die Ständige Impfkommission (STIKO) beim Robert Koch-Institut empfiehlt die Impfung gegen das Coronavirus für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren ausschließlich bei Vorliegen bestimmter Vorerkrankungen oder bei einem regelmäßigen Kontakt zu Personen mit erhöhtem Risiko schwerer Krankheitsverläufe, die selbst nicht geimpft werden können. Gemäß STIKO können allerdings auch weitere Kinder und Jugendliche nach ärztlicher Aufklärung und individueller Risikoakzeptanz eine Impfung erhalten.

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Startschuss für junge Menschen bei der Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich

Wittlich – Am 1. Juli 2021 starteten sechs Nachwuchskräfte ihre Ausbildung bei der Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich. Marie Bialluch, Niko Kolley, Alisa Wintrich und Meike Leyendecker haben sich für das dreijährige duale Studium (3. Einstiegsamt) entschieden. Antonia Schuster und Agnieszka Wagner beginnen die zweijährige Ausbildung zur Verwaltungswirtin (2. Einstiegsamt). Zusammen mit den Neuzugängen bildet die Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich aktuell 17 Anwärter aus.

Im Juni konnten Martin Felzen, Sophie Göbel und Anne Reichert ihre Ausbildung bei der Kreisverwaltung mit sehr guten Ergebnissen beenden. Die jungen Menschen werden nach diesem erfolgreichen Abschluss in verschiedenen Fachbereichen innerhalb der Verwaltung eingesetzt.

Für das kommende Jahr bietet die Kreisverwaltung erneut Ausbildungsplätze an. Es sind wiederum für das duale Studium sowie für die Ausbildung zum/zur Verwaltungswirt/in Stellen zu vergeben.

Bei Interesse und Fragen rund um die Ausbildung steht die Ausbildungsleiterin Kathrin Ewertz, Tel.: 06571 14-2118, E-Mail: Kathrin.Ewertz@Bernkastel-Wittlich.de, zur Verfügung. Weitere Informationen sind zu finden unter www.bernkastel-wittlich.de/ausbildung.html.

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Kupferstadt Stolberg zahlt ab Mittwoch 04. August weitere Soforthilfen aus

Stolberg – Die Kupferstadt Stolberg führt zur Unterstützung der vom Hochwasser betroffenen Menschen eine zweite Hochwasser-Soforthilfe durch. Die entsprechenden Formulare stehen ab Mittwoch auf der Homepage der Kupferstadt Stolberg sowie an allen Geschäftsstellen der Stadtverwaltung zur Abholung bereit. Die Dokumente müssen dann persönlich in diesen Außenstellen auch wieder abgegeben werden. Die Auszahlung erfolgt via Überweisung.

Wer ist anspruchsberechtigt?

Anspruchsberechtigt sind sämtliche Adressen im Stolberger Stadtgebiet, die einen Hochwasserschaden zwischen 1.000 Euro und 5.000 Euro glaubhaft machen können. Ab einem Schaden von 5.000 Euro greifen die Landeshilfen (s.u.). Alle Personen und Haushalte, die bereits Leistungen im Rahmen der Hochwasser-Soforthilfe 1 (22.07. u. 23.07.) erhalten haben, sind von der Hochwasser-Soforthilfe 2 ausgeschlossen. Die Anspruchsberechtigung wird stichprobenweise überprüft.

Wie viel Geld wird ausgezahlt?

Genau wie bei der ersten Soforthilfe erhalten Haushalte, der nur eine Person angehören, einen Einmalbetrag von € 250,00, Haushaltsgemeinschaften mit bis zu fünf haushaltsangehörigen Personen erhalten einen Einmalbetrag von € 500,00, Haushaltsgemeinschaften mit mehr als fünf haushaltsangehörigen Personen erhalten einen Einmalbetrag von € 750,00.

Woher stammt das Geld?

Die Finanzierung erfolgt aus den Beständen des Spendenkontos Hochwasserhilfe der Kupferstadt Stolberg (Rhld.) sowie aus der Soforthilfe der Städteregion Aachen und falls erforderlich außerplanmäßig aus allgemeinen Haushaltsmitteln.

Hinweis auf Landeshilfen

Für private Schäden ab 5.000 Euro greifen die Hilfen von Land und Bund. Zusätzlich zu einem Sockelbetrag von 1.500 Euro pro Haushalt stehen für jede weitere Person aus dem Haushalt 500 Euro bereit.
Insgesamt werden an einen Haushalt maximal 3.500 Euro ausgezahlt.

Neben vielen Bürgerinnen und Bürgern hat das Unwetter auch zahlreiche Unternehmen, Gewerbetreibende und freiberuflich Tätige getroffen. Um auch ihnen zu helfen und die finanziellen Belastungen zu mildern, kann für jede betroffene Betriebsstätte eine Billigkeitsleistung in Höhe von 5.000 Euro abgerufen werden. Damit können erste Ausgaben für Räumung und Reinigung oder den provisorischen Wiederaufbau von Betriebs- und Geschäftseinrichtungen bestritten werden.

Unter dem folgenden Link stehen die Anträge für die Bürgerinnen und Bürger, Gewerbetreibenden und weiteren Berufsgruppen zum Download bereit: https://www.land.nrw/soforthilfe

Betroffene erhalten auch diese Antragsvordrucke ausgedruckt in der Stadtverwaltung Stolberg und können die ausgefüllten Dokumente auch dort wieder abgeben (Ökumenisches Gemeindezentrum, Frankentalstraße 18)