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Staatsakt am Nürburgring

Nürburgring – Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Ministerpräsidentin Malu Dreyer gedenken der Opfer der Flutkatastrophe und danken den Helferinnen und Helfern. Rheinland-Pfalz hat heute mit einem Staatsakt der Opfer der verheerenden Flutkatastrophe gedacht, die den nördlichen Teil des Landes vor gut sechs Wochen heimgesucht hat. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Ministerpräsidentin Malu Dreyer sprachen den Angehörigen der Opfer ihre tiefe Anteilnahme aus und sagten zu, dass die Region nicht vergessen werde, auch wenn die mediale Aufmerksamkeit irgendwann nachlasse. Ministerpräsidentin Malu Dreyer erklärte, die „Aufbauhilfe 2021“ in Höhe von 30 Milliarden Euro sei eine Garantie dafür, dass die Menschen der betroffenen Region langfristig unterstützt würden. Der Bundespräsident und die Ministerpräsidentin dankten auch den vielen Helferinnen und Helfern, den institutionellen und den ehrenamtlichen, die oftmals unter Lebensgefahr andere gerettet haben. Der Staatsakt fand in der Ringarena des Nürburgrings statt, dort ist nach der Flutkatastrophe eine Helferstadt entstanden. Gekommen waren Angehörige der Toten und Vermissten, Verletzte, Geschädigte, Hilfskräfte sowie Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der über 250 betroffenen Orte.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier richtete bewegende Worte an die Opfer der Flutkatastrophe: „Nichts ist mehr, wie es war für Sie, die um Ihre Liebsten trauern, um Ihre Nachbarn, Ihre Freunde. Ich möchte Ihnen, den Angehörigen und Hinterbliebenen, heute mein tiefes Beileid und meine Anteilnahme aussprechen. Wir, das ganze Land, trauern mit Ihnen. Als Bundespräsident ist es mir ein Anliegen, heute hier bei Ihnen und mit Ihnen zu sein.“

„Ich habe enormen Respekt davor, dass Sie trotz Ihrer Verzweiflung nicht aufgegeben haben. Dass Sie trotzdem anpacken, nach vorne blicken, so unendlich schwer es auch oft fallen mag. Und auch dafür möchte ich Ihnen heute danken!“, sagte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. „Ich bin gekommen, um Ihnen zu sagen: Wir stehen an Ihrer Seite. Wir wissen, dass in Ihrem Leben nichts mehr ist, wie es war. Aber Sie sollen heute wissen: Auf Ihrem Weg zurück ins Leben lässt Ihr Land Sie nicht allein“, so der Bundespräsident.

„Unfassbar schwer wiegt der Schmerz über den Verlust geliebter Menschen, unbegreiflich ist das Ausmaß dessen, was auf immer verloren ist. 134 Menschen starben durch die reißenden Wassermassen. 766 Menschen wurden verletzt. Das Schicksal von drei Vermissten ist noch immer ungewiss“, erklärte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

„Die Naturkatastrophe vom 14. auf den 15. Juli hat unser Land bis ins Mark getroffen. Kein Wort kann einen geliebten Menschen oder eine verlorene Existenz zurückgeben. Wir gedenken gemeinsam der Menschen, die durch die Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz umkamen. Frauen, Männer, Kinder, die jeden Tag fehlen: als Familienangehörige, Nachbarn, Kollegen und Kolleginnen, Freunde und Spielkameraden. Wir erinnern ihre Namen. Denen, die um sie trauern, spreche ich meine tiefe Anteilnahme aus. Unsere Gedanken sind auch bei den Verletzten. Wir wünschen ihnen eine rasche und vollständige Genesung. Und wir denken an diejenigen, die ihr Zuhause verloren und tiefe Wunden in ihrer Seele erlitten haben. Viele Bewohner und Bewohnerinnen der Katastrophengebiete haben in der Flutnacht Todesängste ausgestanden. Tausende stehen buchstäblich vor den Trümmern ihrer Existenzen“, so die Ministerpräsidentin.

Die Betroffenen der Flutkatastrophe sind nicht allein

Ministerpräsidentin Malu Dreyer betonte: „Die Betroffenen sollen wissen: Sie sind nicht allein. Ganz Rheinland-Pfalz nimmt Anteil an ihrem Leid. Und wir sind in der Trauer verbunden mit unserem Nachbarland Nordrhein-Westfalen, das ebenfalls viele Todesopfer zu beklagen hat. Mit uns trauert ganz Deutschland.“ Die Ministerpräsidentin dankte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ausdrücklich für sein Kommen und seine Worte.

Die Ministerpräsidentin drückte den Menschen der von der Flut betroffenen Region ihre Verbundenheit aus: „Ich weiß, dass die größte Sorge vor Ort jetzt ist, vergessen zu werden, wenn sich die Kameras wieder auf andere Ereignisse richten. Dass viel versprochen wird, aber am Ende alles mühsam erstritten werden muss. Den Betroffenen in den Hochwassergebieten sage ich: Niemand wird vergessen! Nicht die Verstorbenen, nicht diejenigen, die einen geliebten Menschen verloren haben, nicht diejenigen, denen alles genommen wurde, nicht diejenigen, die tief verwundet sind.“

Der nachhaltige Aufbau wird vorangetrieben

„Meine Landesregierung wird alles dafür tun, dass die alte Heimat auch die neue Heimat sein kann. Wir wollen zusammen mit den kommunal Verantwortlichen und allen Menschen vor Ort ein Ahrtal mit Zukunft aufzubauen. Eines, in dem die Menschen gern und möglichst sicher leben können“, so die Ministerpräsidentin. „Es wäre unredlich zu versprechen, dass alles wieder genauso wird wie zuvor. Lassen Sie uns den Wiederaufbau nutzen, um das Tal nachhaltig und zukunftssicher zu entwickeln! Die Landesregierung steht den Betroffenen und den Kommunen dabei zur Seite, darauf können sie sich verlassen.“

Zur Linderung der ersten Not hat die Landesregierung zusammen mit dem Bund Soforthilfen in dreistelliger Millionenhöhe für Privathaushalte, Betriebe und die Kommunen zur Verfügung gestellt, die ganz einfach zu beantragen sind. Und mit der „Aufbauhilfe 2021“ in Höhe von 30 Milliarden Euro, die der Deutsche Bundestag auf den Weg gebracht hat, geben Bund und Länder den Betroffenen zusammen die Garantie, dass sie langfristig unterstützt werden. „Wir bereiten gerade mit Hochdruck alles vor, damit die Mittel, sobald sie zur Verfügung stehen, schnell und zielgerichtet verteilt werden können“, erklärte die Ministerpräsidentin. Für diejenigen, die Furchtbares erlebt haben, sei der Opferbeauftragte der Landesregierung, Detlef Placzek, ein fester Ansprechpartner.

Große Hilfsbereitschaft ist ein Wunder inmitten unfasslichen Leids

Ministerpräsidentin Malu Dreyer betonte den Zusammenhalt bei der Bewältigung der Flutkatastrophe: „Die Hilfsbereitschaft von Tausenden, die gleichsam vom ersten Augenblick an Hilfe geleistet haben, ist überwältigend – ein Wunder inmitten unfasslichen Leids.“ Und sie dankte all den Einsatzkräften: „Ich kann den Einsatzkräften gar nicht genug danken. Was sie leisten, ist beispiellos. Dazu zählen die Fachleute der Psychosozialen Notversorgung. Dazu gehören aber auch viele Helfer und Helferinnen der Rettungsdienste, des THW, der Bundeswehr, der Polizei und der Feuerwehren aus ganz Deutschland und aus dem befreundeten Ausland, die in den vergangenen sechs Wochen Tag und Nacht im Einsatz waren. Was sie gesehen haben und verarbeiten müssen, übersteigt jede Vorstellung. Manche haben dabei ihr eigenes Leben riskiert, um andere zu retten. Ich habe am Samstag die Eltern der jungen Feuerwehrfrau getroffen, die im Einsatz gestorben ist. Mit ihnen zu sprechen, zerreißt einem das Herz. Diese junge Frau hat selbstlos für die Rettung anderer ihr Leben gelassen. Wir alle schulden ihr Dank, den wir mit Worten kaum ausdrücken können.“

Ein großer Dank an die vielen Helferinnen und Helfer

Die Ministerpräsidentin würdigte die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer: „Von ganzem Herzen bedanke ich mich auch bei den vielen ehrenamtlichen Helfern und Helferinnen, die mit Schaufeln, Eimern und eigenem Gerät jeden Tag von Shuttles ins Katastrophengebiet gefahren werden. Sie schippen Schlamm aus Kellern, befreien Wege von Unrat, bereiten Häuser darauf vor, repariert zu werden. Sie packen an, hören zu, spenden Trost. Einen wichtigen Beitrag dabei haben Landwirte und Lohnunternehmer geleistet, die mit schwerem Gerät vor Ort sind. Handwerker helfen Handwerkern, Winzer helfen Winzern, Künstler helfen Künstlern. Spendenaktionen wurden ins Leben gerufen, viele Millionen Euro sind schon auf den verschiedenen Spendenkonten zusammengekommen.“

„Die Landräte und die Landrätin, der Oberbürgermeister sowie die Bürgermeister und Bürgermeisterinnen der betroffenen Kommunen und die Mitarbeitenden der Verwaltungen geben in diesen Wochen ebenfalls alles, um den Betroffenen beizustehen und den Wiederaufbau vorzubereiten, obwohl sie zu Hause oft selbst Schäden beseitigen müssen. Auch an sie geht mein großer Dank“, sagte die Ministerpräsidentin. „Menschen helfen Menschen. Das in dieser großen Not zu erleben, ist beeindruckend und macht Mut, die nächsten Schritte nach vorn zu gehen.“

Die Ministerpräsidentin fand auch Worte der Zuversicht: „In allem Schmerz und aller Trauer hat sich in den vergangenen Wochen wieder gezeigt, dass Deutschland ein solidarisches Land ist. Und die Rheinland-Pfälzer und Rheinland-Pfälzerinnen haben einmal mehr bewiesen, dass sie zusammenstehen, wenn es darauf ankommt. Für dieses gute Miteinander bin ich als Ministerpräsidentin sehr dankbar.“

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Wirtschaft

Energieschub für Vereine – Heute startet die neue evm-Förderaktion für Vereine und Gruppierungen in der Region

Region/Mayen-Koblenz – Die evm stellt 18.000 Euro für den guten Zweck zur Verfügung – Bewerbungsphase startet am heutigen  01. September. Einen extra Energieschub, in Form von reichlich finanzieller Unterstützung, lobt die Energieversorgung Mittelrhein (evm) für Vereine und Projekte der Region aus. Es geht um insgesamt 18.000 Euro. „Wir wollen die Region fit für die Zukunft machen und gleichzeitig Menschen ermutigen und ihnen helfen, gemeinsam etwas zu bewegen“, erklärt evm-Pressesprecher Marcelo Peerenboom. „Das letzte Jahr war für uns alle anstrengend. Vereine und Gruppen leiden besonders unter den Folgen der Pandemie. Denn hier bleiben Mitgliedsbeiträge aus, die dringend gebraucht werden. Auch Feste, auf denen sonst Einnahmen den Erhalt des Vereins sicherten, mussten ausfallen. Hier wollen wir unterstützen.“ Doch wer in den Genuss eines Anteils kommt, entscheidet nicht das Unternehmen, sondern die Allgemeinheit.

Bewerbung mit anschließender Abstimmung online
Vom 1. bis 29. September können sich Vereine, Gruppen und Institutionen für den Energieschub bewerben. Unter www.evm.de/energieschub geht es in wenigen unkomplizierten Schritten zur Registrierung. Hier müssen ein paar Information zu dem Projekt oder dem Verein hochgeladen werden und was mit dem Geld gefördert werden soll. „Das kann von den neuen Noten für den Chor über die neue Rutsche auf dem Spielplatz vor Ort bis zur Renovierung des Vereinsheims alles sein,“ so der Pressesprecher. Die Registrierung ist dabei für alle offen – Gruppierungen müssen kein eingetragener Verein sein.

Im Anschluss an den Bewerbungszeitraum startet auf derselben Plattform die Abstimmung für den Energieschub. Bis zu 3.000 Euro können das im Einzelfall sein. Auf einer Bestenliste wird angezeigt, wer aktuell weit Vorne ist. Jeder kann mitmachen und jeder Person steht dazu täglich eine Stimme zur Verfügung. Das Votum kann dabei für verschiedene Teilnehmer abgegeben werden, man muss sich nicht auf einen festlegen. Wenn die Abstimmung Ende September vorbei ist, wird die evm diese auswerten und die Gewinner bekannt geben.

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News

Veedels-Lied der Feuerwehren

Kall – Die Bläck-Fööss gaben grünes Licht für den guten Zweck – Großer Chor der Kaller Feuerlöscher findet Gefallen im Netz – Unterstützung von Musical-Sängerin Juliane Bischoff und Uwe Reetz.

Die YouTuber Tom Bork (links) und Bernd Züll (rechts) schufen das beeindruckende Video „In unsrem Veedel“, in dem auch die Musical-Sängerin Juliane Bischoff einen Gesangspart. übernahm. Foto: Reiner Züll

Wenn sich ein gelernter Koch und ein Regierungsoberamtsrat (ROAR) zusammentun, um sich in ihrer Freizeit als YouTuber zu beschäftigten, dann entsteht etwas recht Professionelles. Das beweisen seit einigen Monaten der aus Kall stammende und jetzt in Bonn wohnende Bundesbeamte Bernd Züll und dessen Freund Tom Bork, ein aus Berlin stammender und in Bad Godesberg wohnender Koch. Die beiden sind seit dem Frühjahr auf dem Kanal „Was Machen Männer Sachen“ (WMMS) unterwegs und produzieren „teils beruflich und zum Vergnügen“ (Bernd Züll) YouTube-Videos.

Jetzt nach der schlimmen Flutkatastrophe Mitte Juli, die auch in der Gemeinde Kall mehrere Todesopfer und Verletzte forderte und Schäden in Millionenhöhen verursachte, schufen Züll und Bork jetzt als Dank an alle Helfer ein viel beachtetes Musik-Video „In unserem Veedel – Feuerwehr Kall und Freunde 2021“ (https://youtu.be/NiYQIMbiEe8) . Bernd Züll: „Das Video soll den von der Flut betroffenen Menschen in der Gemeinde Trost und Zuversicht vermitteln. Es solle aber auch Menschen motivieren, die unermüdlichen Helfer durch Geldspenden zu unterstützen.

ROAR Bernd Züll, der an der Brühler Hochschule des Bundes für Öffentliche Verwaltung Dozent für Buchführung und Öffentliche Finanzwirtschaft (Staatsfinanzen) ist und im März dieses Jahres sein erstes Lehrbuch veröffentlicht hat, war bis zu seinem Wegzug Mitglied der Feuerwehr Kall gewesen. Nach der verhängnisvollen Flutnacht opferte er seinen Urlaub, um den Kameraden des Kaller Löschzuges bei der Bewältigung der Flutschäden zu helfen. Zwei Wochen lang war er mit seinen ehemaligen Feuerwehr-Kollegen im Dauereinsatz.

Direkt nach seiner Heimkehr nach Bonn hatte der hilfsbereite Beamte mit seinem Freund Tom ein YouTube-Video „Hochwasser in Kall – Helft den Helfern“ (https://youtu.be/uo66thU4sPI) veröffentlicht, in dem er, mit Tom am Rhein sitzend, auf die Flutkatastrophe, auf deren Folgen, auf seine Erlebnisse während seines dreiwöchigen Einsatzes und auf die große Hilfsbereitschaft der Bevölkerung in Kall zurückblickt.

„In der Zeit meines Dauereinsatzes habe ich darüber nachgedacht, wie man den Menschen in der Gemeinde Kall ein wenig Trost und Zusammenhaltgefühl geben kann“, berichtete Züll jetzt bei der Vorstellung des Videos. Dabei sei ihm das Veedels-Lied der Bläck-Fööss in den Sinn gekommen. Dieses sei genau richtig, denn trotz Trauer, Schmerz und Leid könnten die in dem Lied beschriebene Gemeinschaft und das Zusammenstehen Hoffnung geben.  „Es ist ein Lied, das die Menschen im Katastrophengebiet auf den Lippen und im Herzen hatten, als die Not groß war“, so Züll und Bork in ihrer Videobeschreibung.

Der Plan, das Benefiz-Video „In unserem Veedel“ zu produzieren, wurde geboren. Bernd Züll – ganz Beamter – organisierte die Kontakte zu allen Beteiligten und übernahm die Koordination; Tom Bork verfügte  über die erforderliche Aufnahme- und Schneidetechnik. Zuvor hatten beide gemeinsam das Konzept und das Drehbuch erstellt.

Die Bläck Fööss in Köln gaben grünes Licht, das Veedels-Lied für das Projekt nutzen zu können. Mitwirkende waren unter ehemaligen Schulfreunden schnell gefunden und zu begeistern. Mit dem Kinderliedermacher Uwe Reetz und der bekannten Musical-Sängerin Juliane Bischoff, deren Zuhause in Kall von der Flut schwer getroffen wurde, machten zwei Profis mit. Kalls Vize-Wehrleiter Andreas Lang wurde fürs Trompetenspiel gewonnen, Tom Bork steuerte Drums, Gitarre und Bass bei. Um dem Ganzen noch mehr Klang zu verleihen wurde Michael Thelen von der Musikkapelle Kall mit ins Boot genommen um den Akkordeon-Part zu übernehmen. Weil der sich aber derzeit in Bruchsal aufhält, schickte ihm Bernd Züll die Aufnahmetechnik per Paketdienst zu, wo Thelen seine Parts einspielte.

Die Video-Macher wollten aber nicht nur Musik-Profis an Bord haben, sondern besonders auch die Feuerwehr. „Weil ich etwas für die ganze Gemeinde machen wollte, war klar, dass alle drei Standorte dabei sein mussten“, so Züll. Mit den Zug- und Gruppenführern Daniel Rütz in Kall, Jochen Völler in Sistig und Kerstin Brandhoff in Wahlen wurden zum Singen des Veedels-Liedes Aufnahmetermine gemacht.

Um alle Gemeindebezirke am Projekt zu beteiligen, wurden auch die Ortsvorsteher (OV) zur stimmlichen Unterstützung der Feuerwehr-Chöre eingeladen. In Kall reihten sich die OV Stefan Kupp (Kall), Fabian Nowald (Urft), Emmanuel Kunz (Golbach) und Hans Reiff (Scheven) in den Feuerwehr-Chor mit ein. In Sistig sangen die OV Lothar Maevis (Rinnen), Thomas Müller (Sötenich) und Hans-Dieter Schäfer (Krekel) mit.

Schäfers Stimme verstärkte auch den Chor der Löschgruppe Wahlen, bei denen Ortsvorsteher Roman Hövel mitsang. Die Ortsvorsteher Karl Vermöhlen (Sistig) und Dustin Möhrer (Keldenich) hatten Foto- und Videomaterial beigesteuert, konnten aber aus beruflichen Gründen bei den Drehterminen nicht anwesend sein.

Mit viel Geduld und Technik der Video-Macher gingen die Drehtermine an den drei Standorten über die Bühne. Dabei wurde offensichtlich, dass ein guter Feuerwehrmann nicht auch automatisch eine goldene Kehle hat. Doch aus jeder Einheit wurden die besten Sänger ins improvisierte Studio gebeten, um die Gesangsspuren zu verfeinern.

Viel Arbeit bereitete anschließend das zweiwöchige Bearbeiten und Schneiden der Video- und Tonaufnahmen. Die Songproduktion übernahm Uwe Reetz in seinem heimischen Tonstudio, wo auch die Beiträge von Reetz und Juliane Bischoff aufgenommen wurden.

Das knapp sechsminütige Video beginnt mit zwei Feuerwehrleuten im Kerzenschein und einem Gedenken an die vier Kaller Mitbürger, die in  der Flutnacht ihr Leben verloren. Kurze Sequenzen von der nächtlichen Flut und deren verheerende Folgen sind in das Veedel-Lied eingespielt worden. Das Bildmaterial hatten die Beteiligten sowie Freunde und Bekannte zur Verfügung gestellt.

Zur „Uraufführung“ von „In unserem Veedel – Feuerwehr Kall und Freunde“ war auch Musical-Sängerin Juliane Bischoff am Freitagabend im Feuerwehrgerätehaus anwesend. Innerhalb kürzester Zeit wurde das Video noch am gleichen Abend mehrere tausendmal aufgerufen. Und auch die Macher Bernd Züll und Tom Bork sind inzwischen über rund 15.000 Aufrufe erfreut und den Freunden der Kaller Feuerwehr dankbar: „Ihr seid die wahren Helden in diesem Video, und wir sind stolz, dass wir das mit euch allen realisieren konnten“.  ( ReinerZüll )

https://youtu.be/NiYQIMbiEe8

https://youtu.be/uo66thU4sPI

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Kaisersesch: Drive-In-Schulbuch-Ausleihe und Drive-In-Schnelltest-Station gemeinsam am Start

Kaisersesch – Auch in diesem Jahr stand die Schulbuchausleihe unter dem Motto „Mit Abstand die beste Lösung!“ Besonders war allerdings, dass die Buchausgabe neben der seit 8. März 2021 eingerichteten Schnelltestation stattfand. Das Drive-In an den Werkhallen hinter dem Verwaltungsgebäude mit seinen zwei überdachten Fahrspuren bietet insbesondere bei den derzeit etwas regnerischen Tagen eine optimale Lösung sowohl für die Buchausleihe als auch für die Schnellteststation.

Die Schulbuchausleihe in der Verbandsgemeinde Kaisersesch wird seit vielen Jahren von den Auszubildenden und Praktikant*innen der Verwaltung organisiert und von den Verwaltungsfachangestellten Elke Münnich und Lisa Krämer begleitet.

An der Schnellteststation arbeiten zurzeit überwiegend freiwillige Helfer*innen aus der Region sowie Mitarbeiter*innen der Verwaltung. Die aktuellen Öffnungszeiten der Teststation sind:

Montag bis Donnerstag:

16:00 Uhr bis 19:00 Uhr

Freitag:

09:00 Uhr bis 11:00 Uhr und

16:00 Uhr bis 19:00 Uhr

Samstag, Sonntag und Feiertage:

09:00 Uhr bis 12:00 Uhr

Alle Information rund um die Schnellteststation finden Sie auch unter www.kaisersesch.de/drive-in-test

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Ausgezeichnete Kameradinnen und Kameraden in Meckenheim

Meckenheim – Dienstversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Meckenheim. Anspruchsvolle Wochen und Monate liegen hinter den Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Meckenheim. Sie mussten sich nicht nur den Corona-Herausforderungen stellen, sondern auch die Unwetter-Katastrophe bewältigen. Umso größer war die Freude darüber, anlässlich der Dienstversammlung in der Jungholzhalle zusammen zu finden. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen neben den Beförderungen, Ernennungen und Verabschiedungen die Ehrungen an besonders verdiente Feuerwehrleute. Für die herausragenden Leistungen gab es überdies die Ehrenamtskarte – ein Dankeschön, mit der die Stadt Meckenheim das überdurchschnittliche ehrenamtliche Engagement würdigt.

Wehrleiter Günter Wiegershaus hieß die Feuerwehrleute zweieinhalb Jahre nach dem letzten Kameradschaftsabend erstmals wieder in größerer Runde willkommen. In seiner Begrüßungsrede ging er auf die zwei bestimmenden Themen der Gegenwart ein: Corona und Hochwasser. Bei dem Unwetter-Ereignis am 14./15. Juli habe die Meckenheimer Wehr an ihre Grenzen gehen müssen, resümierte ihr Leiter. In einer Schweigeminute gedachten die Anwesenden der Opfer der Katastrophe.

Bürgermeister Holger Jung erinnerte ebenfalls an die fürchterliche Flut. „Was am 14./15. Juli passiert ist, sprengt jede Vorstellungskraft“, sagte Jung und dankte persönlich sowie stellvertretend für die Stadt, den Stadtrat und die Bevölkerung ganz herzlich für den geleisteten Einsatz aller Kameradinnen und Kameraden. Als besonderes Dankeschön und Wertschätzung für ehrenamtliches Engagement verteilte er später die Ehrenamtskarte NRW. Insgesamt 41 Feuerwehrleute hatten im Vorfeld einen Antrag gestellt, um landesweit in den Genuss von Vergünstigungen, Rabatten und Aktionen zu kommen. Allein in Meckenheim beteiligen sich bereits mehr als 20 Partnerbetriebe. Der Bürgermeister berichtete zudem über den Brandschutzbedarfsplan, seine laufende Fortschreibung und den neuen Drehleiterwagen, der den Fuhrpark der Feuerwehr in wenigen Monaten erweitern soll. In seine herzlichen Glückwünsche schloss er alle beförderten und ausgezeichneten Kameradinnen und Kameraden ein.

Im Beisein des stellvertretenden Kreisbrandmeisters Markus Zettelmeyer wurden zahlreiche Auszeichnungen vorgenommen.

Ehrenzeichen 25 Jahre:

Martin Biehl, Volker Herr und Patrick Priegnitz

Ehrenzeichen 35 Jahre:

Markus Gilles und Frank Hardt

Ehrenzeichen 50 Jahre:

Manfred Paulitz

Ehrenzeichen 70 Jahre:

Johannes Vith und Josef Braun

Markus Zettelmeyer hatte noch eine besondere Auszeichnung im Gepäck. Er überreichte den beiden stellvertretenden Wehrleitern der Meckenheimer Feuerwehr, Ralf Hermanns und Hans-Peter Heinrichs, die Ehrennadel des Kreisfeuerwehrverbandes.

Hans-Peter Heinrichs wurde zudem als Löschgruppenführer von Altendorf-Ersdorf verabschiedet. Ihm folgt Philipp Nettekoven. Auch verabschiedete Wehrleiter Günter Wiegershaus die zwei Jugendwarte Alexander Krauss und Markus Weiler. In die Ehrenabteilung traten Joachim Clever, Dieter Berreßem und Willi Siebenaller ein. Bürgermeister Holger Jung wurde ebenfalls in die Ehrenabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Meckenheim aufgenommen. „Ich freue mich sehr, Teil unserer Freiwilligen Feuerwehr zu sein“, dankte er dem Wehrleiter. Sein Amtsvorgänger Bert Spilles wurde verabschiedet.

Ernennungen:

Niklas Otto (stellvertretender Pressesprecher)

Nicolas Vogel, Oliver Fischer, Peter Hilberath, Rene Heinrichs und Thorsten Hatesaul (alle Jugendwarte)

Philipp Nettekoven (Löschgruppenführer Altendorf-Ersdorf)

Beförderungen:

Feuerwehrmann / Feuerwehrfrau:

Tobias Arndt, Hendrik Braun, Fabian Bremer, Jonas Bremm, Vitali Buchhammer, Fabio di Tullio, Joy Marie Diwo, Nura Nabavi, Luis Fingerhuth, Erik Förster, Lars-Fred Fritsch, Max Giese, Alexander Gilles, Benedikt Goldstein, Tobias Grohs, Sebastian Kesternich, Christian Martens, Lara Oellig, Tobias Sahli, Luis Schänzer, Alexander Schünemann und Nils Wünsch

Oberfeuerwehrfrau:

Johanna Keßel und Vanessa Kesternich

Oberfeuerwehrmann:

Lukas Barske, Henry Krämer und Leon-Peter Wißkirchen

Hauptfeuerwehrfrau:

Eva Floßdorf

Hauptfeuerwehrmann:

Marvin Hecker, Anton Heubach, Julian Holzem, Julian Krupp und Tim Staubach

Unterbrandmeister:

Tobias Kemp und Michael Bunert

Brandmeisterin:

Sarah Wiegershaus

Brandmeister:

Thomas Siegel und Daniel Gilles

Oberbrandmeister:

Michael Neumann, Jens Hapke und Philipp Nettekoven

Hauptbrandmeister:

Christian Kemp

Brandinspektor:

Markus Kolvenbach

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Positive Bilanz des Familien-Impftages in Rheinland-Pfalz: Knapp 5.700 Schutzimpfungen

Region/Mainz – Mit insgesamt sechs Impfbussen und an 32 Impfstandorten wurden am vergangenen Samstag im ganzen Land zur Vorbeugung von schweren Covid19-Verläufen 5.697 Menschen geimpft. Die Impfbusse sind bereits seit vier Wochen erfolgreich im Einsatz und werden ihre Tour im September fortsetzen, um die Impfkampagne weiter voranzutreiben und das Impfangebot in die Fläche zu tragen. Der Familienimpftag richtete sich an Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren und ihre Familien sowie all jene, die bisher noch kein Impfangebot wahrgenommen haben.

„Mit knapp 5.700 Impfungen am Familienimpftag können wir eine gute Bilanz vorweisen. Viele Kinder und Jugendlichen mit ihren Eltern waren vor Ort, aber auch viele weitere, die es bisher noch nicht schafften, sich impfen zu lassen“, betonte Gesundheitsminister Clemens Hoch. „Weiterhin gilt, jede Impfung hilft im Kampf gegen die Pandemie. Daher mein klarer Appell: Jetzt ist die Chance für jede und jeden, sich impfen zu lassen. Nur eine hohe Impfquote bietet den bestmöglichen Schutz für alle. Nutzen sie die unbürokratischen, flexiblen und wohnortnahen Möglichkeiten durch die Impfbusse oder im Impfzentrum.“

Für den familienfreundlichen Aktionstag waren die sechs Impfbusse u.a. an Standorten wie den Zoos Neuwied und Kaiserslautern, dem Holiday-Park Haßloch und dem Technikmuseum Speyer im Einsatz.

Auch im September gilt: Hingehen, ausweisen und Schutzimpfung erhalten an rund 200 weiteren Standorten in Rheinland-Pfalz. Mitzubringen ist der Personalausweis und nach Möglichkeit gerne auch der Impfpass. Kinder und Jugendliche bis einschließlich 15 Jahren können nur in Begleitung eines Erziehungsberechtigten geimpft werden.

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Mayener Oberbürgermeister Dirk Meid besuchte Beetpatin Trudel Bertram

Mayen – In den letzten Tagen besuchte Oberbürgermeister Dirk Meid die Beetpatin Trudel Bertram, die sich bereits seit einem Jahr in Abstimmung mit dem städtischen Betriebshof um die Pflanzbeete kümmert.

„Es freut mich sehr das wir eine Beetpatin gefunden haben die die städtischen Pflanzbeete am Hsbsburgring so gut hegt und pflegt“, so Oberbürgermeister Dirk Meid und überreichte der Patin ein Präsent zum Dank für das gute Engagement. „Jeder kann Beetpate werden und somit dazu beitragen, dass Stadtbild zu verschönern. Gleichzeitig wird auch unser städtischer Betriebshof mit dieser Patenschaft unterstützt“, so der Stadtchef weiter.

Zum Hintergrund: Die Stadtverwaltung Mayen kann eine großzügige Bepflanzung beziehungsweise die daraus resultierende Pflege oft nicht alleine leisten. Daher ist es Bürgerinnen und Bürgern möglich, eine Patenschaft für die Pflege von Grünflächen, Kinderspielplätzen oder sonstigen öffentlichen Stellen zu übernehmen.

Es bestehen beispielsweise bereits zwei Patenschaften für die Bienenstaudenbeete auf dem Habsburgring, die durch Trudel Betram gepflegt werden, und die Baumscheiben in der Bahnhofstraße in Hausen. Außerdem werden über die Aktion „Saubere Stadt“ hinaus, Müllsammelaktionen durchgeführt. So hat die Naturfreunde AG der Grundschule St. Veit eine ganzjährige Patenschaft für den Radweg übernommen.

Darüber hinaus sucht die Stadt Mayen weitere engagierte Privatpersonen, die eine Patenschaft für ein Beet oder eine Grünfläche in unseren Straßen, Grünanlagen oder auf den Plätzen übernehmen möchten. Wer gerne beim Hegen und Pflegen helfen möchte, kann sich dazu beim Betriebshof der Stadt melden. Gärtnermeister Stefan Kobs steht den Paten mit Gestaltungshilfen und Pflegehinweisen gerne beratend zur Seite: „Ganz wichtig ist, dass die Flächen nicht versiegelt werden, denn das zu schottern der Beete bewirkt, dass keine Artenvielfalt entstehen kann und dies ist aus ökologischer Sicht bedenklich“, erklärt der Gärtnermeister. „Außerdem kann es dadurch in Städten zu einer Überhitzung kommen, die das Kleinklima verändert.“

Die Fachkräfte des Betriebshofs halten einige gute Tipps für die Beet-Paten bereit: So hilft es, den Boden einen Tag bevor man mit der Bepflanzung beginnen möchte zu wässern, da sich feuchter Boden leichter bearbeiten lässt.

Weitere Informationen und Bewerbungen als Beet-Pate: Gärtnermeister Stefan Kobs beim Betriebshof, Im Bannen 60-62, 02651 904785.

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Wachtberger Bürgermeister vor Ort – Jörg Schmidt lädt zum Bürgerdialog ein

Wachtberg – Bürgermeister Jörg Schmidt besucht aktuell im Rahmen einer Tour alle Wachtberger Ortschaften. Dabei möchte er mit den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort ins Gespräch kommen, über aktuelle Themen berichten und für Fragen rund um den jeweiligen Ortsteil zur Verfügung stehen.

„Mir ist es wichtig, mit den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort ins persönliche Gespräch zu kommen. Dieses Format soll ohne feste Tagesordnung und in zwangloser Atmosphäre eine Möglichkeit bieten, Fragen zu stellen oder Anregungen zu geben zu allen Themen, die die Menschen vor Ort bewegen“, freut sich Bürgermeister Jörg Schmidt. Das gelte insbesondere für die Einwohner, die vielleicht weniger Gelegenheit haben, für Gespräche ins Rathaus zu kommen.

Zu den Terminen trifft sich der Bürgermeister mit allen Interessierten an den angegebenen Treffpunkten. Bei Bedarf findet auch ein kleiner Rundgang durch die Ortschaft statt, um verschiedene Örtlichkeiten direkt in Augenschein nehmen zu können. Bei schlechtem Wetter muss der Termin ggf. kurzfristig abgesagt und zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden. Die Mitglieder der jeweils zuständigen Ortsausschüsse werden ebenfalls eingeladen. In den kommenden Jahren soll diese Reihe wiederholt werden, so dass auch Treffpunkte und Rundgänge in anderen Teilen der jeweiligen Ortschaften möglich werden. (bb)

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Minister Laumann unterstützt „Kommunale Impfdialoge an den Volkshochschulen“ in Nordrhein-Westfalen

Region/Düsseldorf – Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW teilt mit: Am heutigen 1. September 2021 startet mit den kommunalen Impfdialogen der Volkshochschulen Nordrhein-Westfalen ein weiterer und informierender Baustein im Kampf gegen die Corona-Pandemie. Zur zentralen Auftaktveranstaltung der Impfdialoge in der Volkshochschule Köln beantworteten u.a. Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann, die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker und die Ärztin und Videobloggerin Dr. Carola Holzner („Doc Caro“) die aktuellen Fragen der Bürgerinnen und Bürger rund um das Thema der Corona-Schutzimpfungen.

„Impfungen sind der zentrale Baustein im Kampf gegen die Corona-Pandemie. Mit mittlerweile mehr als 11,3 Millionen vollständig geimpften Menschen haben wir in Nordrhein-Westfalen bereits viel erreicht – jedoch brauchen wir auf dem Weg zurück in die Normalität noch mehr Bürgerinnen und Bürger, die sich selber, aber auch andere durch eine Impfung schützen wollen. Deswegen freut es mich besonders, dass die Volkshochschulen mit den nun startenden Informations- und Aufklärungsveranstaltungen vor Ort einen wichtigen Beitrag für eine informierte Impfentscheidung leisten“, sagte Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann.

Die Veranstaltung bildete den Auftakt für rund 120 landesweit geplante Informations- und Austauschforen. Fragen konnten von Teilnehmenden vor Ort, als Live-Kommentare während des Livestreams oder bereits vorab über ein Online-Formular gestellt werden. In den geplanten Informations- und Austauschforen erhalten interessierte Bürgerinnen und Bürger, aber auch Teilnehmende von zielgruppenspezifischen Kursformaten – z. B. im Integrationsbereich oder der kompensatorischen Grundbildung – die Möglichkeit, sich möglichst umfassend zum Thema der Corona-Schutzimpfungen informieren zu lassen und bestehende Fragen aufzugreifen.

„Je mehr Menschen geimpft sind, umso größer wird der Schutz für uns alle“, macht Minister Laumann deutlich. „Auf dem Weg dahin halte ich jedoch nach wie vor nichts von einer Impfpflicht – sachliche Information und das Aufgreifen bestehender Fragen und Sorgen ermöglichen eine selbstbestimmte Impfentscheidung. Deswegen unterstützte ich die kommunalen Impfdialoge der Volkshochschulen auch als Schirmherr und stelle mich gerne den Fragen der Teilnehmenden.“

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GT World Challenge auf dem Nürburgring vom 03. bis 05. September

Meuspath/Nürburgring – Das Eifeler HRT-Team peilt beim „Heimrennen“ in der GT World Challenge auf dem Nürburgring Top-Platzierung an. Am kommenden Wochenende (3. – 5. September) steht für HRT das nächste „Heimspiel“ an, wenn die GT World Challenge Europe auf dem Nürburgring gastiert. Beim vierten von insgesamt fünf Langstreckenrennen der Serie, das über die Distanz von drei Stunden ausgetragen wird, geht das Team aus Meuspath mit zwei GT3-Fahrzeugen an den Start.

Der Mercedes-AMG GT3 #4 im pink-blauen-BWT-Design tritt unter der Nennung „Mercedes-AMG Team HRT“ an und wird von Maro Engel, Luca Stolz und Nico Bastian (alle GER) pilotiert. Im Silver-Cup-Fahrzeug mit der Startnummer fünf, wie gewohnt in den Farben der Teampartner AutoArena und nu concept, wechseln sich Hubert Haupt, Patrick Assenheimer (beide GER) und Michele Beretta (ITA) am Lenkrad ab.

Im letzten Jahr fuhren Maro Engel, Luca Stolz und Vincent Abril nach einer starken Leistung auf der Grand-Prix-Strecke des Nürburgrings als Dritte über die Ziellinie. Am kommenden Wochenende wird Nico Bastian den Platz von Abril im Pro-Fahrzeug übernehmen, der zeitgleich in der DTM im Einsatz ist. Im Schwesterfahrzeug werden Teambesitzer Haupt und Assenheimer wie schon bei den 24 Stunden von Spa vor einem Monat von Michele Beretta unterstützt.

Hubert Haupt, Teambesitzer HRT / Haupt Racing Team #5
„In der GT World Challenge Europe sind wir bisher hinter unseren eigenen Erwartungen zurückgeblieben. An das Rennen auf unserer Heimstrecke haben wir jedoch gute Erinnerungen aus der letzten Saison. Ich bin optimistisch, dass wir auch in diesem Jahr ein gutes Ergebnis erzielen werden.“

Nico Bastian, Mercedes-AMG Team HRT #4
„Ich freue mich, HRT auf dem Nürburgring zu unterstützen. Die bisherigen Langstreckenrennen der GT World Challenge Europe 2021 habe ich im Pro-Am Cup absolviert, nun freue ich mich, am Steuer eines Pro-Fahrzeuges zu sitzen und um den Gesamtsieg zu kämpfen. Dafür werde ich alles geben.“

Sean-Paul Breslin, Teamchef HRT 
„Wir gehen hochmotiviert in das Rennen am Nürburgring und sind optimistisch, dass wir endlich mit einem Erfolg in der GT World Challenge belohnt werden. Es ist großartig, auf unserer Heimstrecke zu fahren und wir freuen uns auf ein tolles Rennwochenende.“