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„Sie sind nicht allein“ Staatsakt für die Opfer der Flut am Nürburgring

Nürburg – Den Opfern der Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz haben Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Ministerpräsidentin Malu Dreyer und weitere Vertreterinnen und Vertreter von Politik, Gesellschaft und Hilfsorganisationen am 1. September im Rahmen eines Staatsaktes am Nürburgring gedacht. Es nahmen auch Vertreterinnen und Vertreter des Bistums Trier wie von der Caritas, der Lebensberatung sowie Seelsorgerinnen und Seelsorger an dem Gedenken teil.

„Die Flut hat unser Land bis ins Mark getroffen. Die vielen Schicksale gehen mir nicht mehr aus dem Kopf“, sagte Malu Dreyer und versprach, die Region und die Menschen dort nicht zu vergessen. „Die Betroffenen sollen wissen, sie sind nicht alleine in ihrer Trauer”, so Dreyer. Sie dankte allen ehren- und hauptamtlichen Hilfskräften wie auch den kommunalen Angestellten. Frank-Walter Steinmeier schloss sich an: „Ich bin dankbar für die überwältigende Hilfsbereitschaft“. Er sicherte den Betroffenen Hilfe zu.

Die Bürgermeisterin der Verbandsgemeinde Altenahr, Cornelia Weigand, sprach in ihrer Rede davon, dass die “Ahr als launige Weggefährtin“ zu einem brutalen Monster geworden sei. Sie drängte zeitgleich auf tragfähige, zukunftsweisende Konzepte und Perspektiven für das Ahrtal. „Wir sind an Ihrer Seite”, versicherte Steinmeier.

Bianca Groh und Dietmar Breininger von der Psychosozialen Notfallversorgung schilderten von ihren Eindrücken aus dem Einsatz. „Wir nehmen das Gefühl des Zusammenhalts mit und die gelebte Solidarität, die an das Gute im Menschen glauben lassen”, erklärte Bianca Groh. Auch Thomas Pütz, Organisator im Bereich „Helfershuttle Ahrtal” berichtete während des Staatsaktes von seinen Eindrücken und der enormen Hilfsbereitschaft. Wilfried Laufer sprach sehr berührend über den Tag der Flut, an dem er seinen 81-jährigen Vater, mit dem er in Altenahr ein Lokal betrieb, verlor.

Der Staatsakt fand in der Ringarena des Nürburgrings statt, dort ist nach der Flutkatastrophe eine Helferstadt entstanden.

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Neun Persönlichkeiten des Landkreises Mayen-Koblenz mit dem Wappenteller ausgezeichnet

Region/Mayen-Koblenz – Höchste Auszeichnung des Landkreises Mayen-Koblenz vergeben. Landrat Dr. Saftig ehrt neun Persönlichkeiten mit dem Wappenteller. Traditionell werden am 7. November, dem Geburtstag des Landkreises Mayen-Koblenz, verdiente Persönlichkeiten der Region mit dem Großen und Kleinen Wappenteller des Landkreises ausgezeichnet. Da die Veranstaltung im vergangenen Jahr Corona-bedingt leider nicht stattfinden konnte, wurden die Auszeichnungen nun in einer Feierstunde nachgeholt. Dabei dankte Landrat Dr. Alexander Saftig den Geehrten für ihr herausragendes Engagement für die Allgemeinheit. „Wir ehren Menschen, die sich mit Herzblut engagieren, die Außergewöhnliches leisten und so den Landkreis Mayen-Koblenz nach vorne bringen. Unsere diesjährigen Wappentellerträger beweisen, dass man unseren Kreis mit Engagement, Leidenschaft und Herz in ganz unterschiedlichen Bereichen unheimlich bereichern und besser machen kann“, begrüßte der Kreischef die Gäste im Forum in Polch.

Den Kleinen Wappenteller erhielten folgende Personen:

Die als „Allzweckwaffe“ bezeichnete Barbara Hansen aus Kaltenengers ist seit vielen Jahren in der Kommunalpolitik auf Orts- und Verbandsgemeindeebene aktiv. Darüber hinaus ist sie seit 34 Jahren Mitglied der Frauengemeinschaft St. Sebastian, Vorsitzende des Kirchenchors Kaltenengers sowie langjährige Betreuerin der Sternsinger und Firmkatechetin. Zudem war sie maßgeblich am Mitaufbau der betreuenden Grundschule in Kaltenengers beteiligt.

Von Marita Kohlhaas aus Mayen stellte der Landrat in seiner Laudatio die unterschiedlichen Facetten heraus. „Als Künstlerin fördern Sie auch den kulturellen Austausch zwischen Mayen und den Partnerstädten. Die Stadtführerin Marita Kohlhaas begeistert seit 30 Jahren die Besuchergruppen als wandelndes Lexikon auf den unterschiedlichsten Sprachen für Mayen und den Landkreis. Und als Kommunalpolitikerin setzt sie sich darüber hinaus mit großer Hingabe für ihre Heimat ein.“

Ein weiterer Wappenteller ging an Barbara Lübke-Becker aus Gering, die sich herausragend für den Umweltschutz einsetzt. Mit ihrer Arbeit beim Netzwerk Umweltbildung Rhein-Mosel setzt sie sich seit Jahren dafür ein, dass bereits die Kleinsten spielerisch ein Bewusstsein für eine gesunde Umwelt entwickeln. Darüber hinaus erkannte sie früh den Einfluss tiergestützter Pädagogik, um behinderte und nichtbehinderte Menschen in ihrer Entwicklung und Lebensqualität zu fördern und entwickelte die unterschiedlichsten Angebote auf diesem Gebiet.

„Das schönste Denkmal, das ein Mensch bekommen kann, steht in den Herzen der Mitmenschen“, zitierte Landrat Saftig Albert Schweitzer und leitete damit seine Worte an Rolf Rockenbach aus Weitersburg ein, der ein solches Denkmal verdient habe. Rockenbach war „mit Leib und Seele“ Ortsbürgermeister, nachdem er zuvor bereits schon viele Jahre als Beigeordneter tätig gewesen war. Neben den zahlreichen Maßnahmen, die er in diesen Positionen umgesetzt hat, hob der Landrat seine jahrzehntelange Arbeit im Verbandsgemeinderat Vallendar sowie in Karnevals- und Gesangsvereinen hervor.

Ebenfalls in besonders großem Maße seinen Mitmenschen zugetan ist Rüdiger Schäfer aus Andernach – in der evangelischen Kirchengemeinde Engers im Rahmen der Gemeinde- und Jugendarbeit, dem diakonischen Werk im Rahmen der Seniorenarbeit und seit nunmehr sechs Jahren den ehrenamtlich Tätigen in Andernach im Rahmen seiner Tätigkeit als Ehrenamtsbeauftragter. Außerdem engagiert er sich im Arbeitskreis zur Innenstadtbelebung von Andernach, ist Vorsitzender des Vereins der Freunde und Förderer des Johanniter-Zentrums für Kinder und Jugendpsychiatrie Neuwied, Gründer des Fördervereins der Kita Löwenzahn und vieles mehr. „Sie sind immer da, wo Sie gebraucht werden“, fasste es der Landrat treffend zusammen.

Torsten Schambortski aus Mülheim-Kärlich liebt und lebt die Musik. Das Herzensprojekt des passionierten Schlagzeugers ist seit nunmehr 25 Jahren „pianoforte“, der Chor der Kolpingfamilie St. Mauritius Kärlich. Als sehr engagierter, ehrenamtlicher Chorleiter hat er dem Chor über die Grenzen von Mülheim-Kärlich und des Landkreises Mayen-Koblenz hinaus einen Namen gemacht und in den vergangenen Jahren rund 40.000 Euro an Spendengeldern gesammelt.

Den Großen Wappenteller erhielten:

Willi Elz aus Plaidt, der für unzählige strahlende Gesichter von Senioren verantwortlich ist. Der Geschäftsführer des Fördervereins Seniorenzentrum Plaidt hat es sich zur Aufgabe gemacht, für Abwechslung im Alltag der Bewohner des Altenheims zu sorgen. Seit vielen Jahren organisiert er nahezu jeden Freitag kleine Volksliederkonzerte und versprüht gemeinsam mit seinem Akkordeon ein Gefühl von alten Zeiten. Außerdem brachte er 2017 die Initiative „Radeln ohne Alter“ in Plaidt ins Rollen. Dahinter stecken hunderte engagierte Menschen, die ehrenamtlich in ganz Deutschland bei Rikscha-Fahrten in die Pedale treten und so den Senioren ermöglichen, noch einmal „Wind in den Haaren“ zu spüren.

„Traditionell innovativ ist mehr als ein Slogan Ihres Unternehmens“. Mit diesen Worten leitete Landrat Saftig seine Ehrung an Alfred Jungbluth aus Andernach ein, dessen in Kruft ansässiges Unternehmen seit mehr als 55 Jahren als Familienunternehmen besteht und heute über 260 Mitarbeiter an fünf Standorten beschäftigt. Besonders hob der Landrat den Innovationsgeist und den gelebten sozialen Charakter von Jungbluth hervor: „Bei all Ihren überregionalen Aktivitäten haben Sie nie vergessen, wo Ihre persönlichen Wurzeln liegen. Dafür und für den persönlichen Austausch, den ich sehr schätze, danke ich Ihnen von Herzen.“

Karl Mannheim aus Mülheim-Kärlich wurde für seine langjährige kommunalpolitische Arbeit ausgezeichnet. Der frühere Berufspilot und Gründer der Vulcanair GmbH ist seit mehr als zwei Jahrzehnten in der Stadt Mülheim-Kärlich, der Verbandsgemeinde Weißenthurm und dem Landkreis Mayen-Koblenz aktiv. So ist er unter anderem seit 1999 Mitglied des Stadtrates und des Kreistages, seit 1996 Vorsitzender der FWG der Verbandsgemeinde und seit 2009 Mitglied im Verbandsgemeinderat. „Was ich persönlich sehr schätze, ist die kreative, offene und gesellige Art. Karl Mannheim sprüht vor innovativen Ideen und bringt diese seit Jahren in die Planungen und Diskussionen ein“, betonte der Landrat.

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Wirtschaft

Arbeitsmarkt in Rheinland-Pfalz

Region/Mainz – „Beschäftigungscoach“ – 19 Projekte unterstützen Beschäftigte in Kurzarbeit. „In Rheinland-Pfalz verzeichnen wir im August einen weiteren leichten Rückgang der Arbeitslosigkeit. Dennoch wirkt sich die Corona-Pandemie nach wie vor auf den Arbeitsmarkt aus.“ Das sagten Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Arbeitsminister Alexander Schweitzer anlässlich der Bekanntgabe der aktuellen Arbeitsmarktdaten in Mainz. Demnach waren im August in Rheinland-Pfalz insgesamt 110.431 Menschen arbeitslos gemeldet. Das sind 675 weniger als im Juli und 19.214 weniger als im August des vergangenen Jahres. Die Arbeitslosenquote blieb gegenüber Juli unverändert bei 4,9 Prozent. Im Vorjahresmonat betrug sie 5,7 Prozent.

Arbeits- und Transformationsminister Alexander Schweitzer: „Viele Beschäftigte sind weiterhin in Kurzarbeit, ihre Betriebe befinden sich zum Teil in wirtschaftlichen Schwierigkeiten und sie stehen vor einer ungewissen beruflichen Zukunft. Ich begrüße daher die Pläne von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil, die zu Beginn der Pandemie angepassten Kurzarbeitsregelungen bis März 2022 zu verlängern und die Übernahme der Sozialversicherungsbeiträge mit der Weiterbildung der Beschäftigten zu verknüpfen. In der Arbeitswelt wird es kein Zurück mehr geben. Die Pandemie hat die Transformation beschleunigt und es ist daher jetzt wichtig, die Menschen auf den digitalen Wandel und die sich verändernde Arbeitswelt einzustellen. Berufliche Weiterbildung ist ein zentraler Schlüssel dazu.“

Der Arbeits- und Transformationsminister wies in diesem Zusammenhang auf das Förderprogramm Beschäftigungscoach hin, das im Rahmen der Arbeitsmarktinitiative #rechargeRLP entwickelt wurde und seit Juni dieses Jahres umgesetzt wird.

Der Beschäftigungscoach verfolgt einen präventiven Ansatz und zielt darauf ab, durch die Qualifizierung von Beschäftigten deren Übergang in die Arbeitslosigkeit zu vermeiden und sie stattdessen auf die Herausforderungen der Transformation der Arbeitswelt vorzubereiten. Dabei setzen die Projekte auf das aufsuchende Coaching von Beschäftigten, erstellen gemeinsam Kompetenzprofile, sensibilisieren die Teilnehmenden durch gezielte Ansprache für die Notwendigkeit beruflicher Weiterbildung, helfen ihnen bei der Suche nach individuell passenden Weiterbildungsmaßnahmen und finanzieller Förderung und zeigen – falls dies zum Beispiel infolge innerbetrieblicher Umstrukturierungen notwendig ist – Möglichkeiten der beruflichen Neuorientierung auf.

An dem Förderprogramm Beschäftigungscoach, das aus Mitteln des EU-Hilfsprogramms REACT-EU in Höhe von rund 4,4 Millionen Euro gefördert wird, können Beschäftigte in Rheinland-Pfalz teilnehmen, und zwar unabhängig davon, ob sie derzeit in ihrem erlernten Beruf arbeiten und welche Qualifikationen sie mitbringen. Das Coaching ist für die Teilnehmenden kostenlos.

„Seit Juni sind 19 Projekte im Förderprogramm Beschäftigungscoach gestartet. Ziel ist es, den Beschäftigten unter Berücksichtigung ihrer jeweiligen individuellen Situation dabei zu helfen, sich entweder auf neue Tätigkeiten innerhalb ihres Betriebes oder auf Beschäftigungen außerhalb des Unternehmens vorzubereiten und – im besten Fall – gestärkt aus der Krise hervorzugehen“, so Schweitzer.

Beschäftigte, die Interesse an einem Coaching haben, finden unter www.beschaeftigungscoach.rlp.de eine Übersicht über Projekte in der Nähe sowie die Kontaktdaten der jeweiligen Coaches.

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Blick nach vorne: Konferenz zur Zukunft des Ahrtals am Dienstag 07. September

Ahrweiler – Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, ihre Ideen einzubringen. Wie kann der Wiederaufbau im Ahrtal gelingen? Wie kann sich die Region nachhaltig und strategisch sinnvoll positionieren und wie kann sie sich zukunftssicher aufstellen? Diese und viele weitere Fragen werden in der Zukunftskonferenz zum Wiederaufbau des Ahrtals am Dienstag, 7. September 2021, 18 Uhr, von Expertinnen und Experten sowie den Bürgerinnen und Bürgern des Ahrtals thematisiert.

„Rund sieben Wochen nach der Katastrophe richten wir den Blick nach vorne, um unser Ahrtal, unsere Heimat, wieder aufzubauen und mindestens so stark zu machen wie zuvor. Das kann uns aber nur dann gelingen, wenn wir alle mit anpacken und uns engagieren. Daher rufe ich alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich zu beteiligen und ihre Vorschläge und Ideen einzubringen“, so der Erste Kreisbeigeordnete Horst Gies, MdL.

Auf seine Initiative werden unter anderem Vertreter aus Politik und Wirtschaft, der Ver- und Entsorger, der Telekommunikation sowie der Hilfsorganisationen an der Zukunftskonferenz teilnehmen. Ziel ist es, die am Wiederaufbau beteiligten Personen und Institutionen miteinander zu vernetzen und gemeinsam Lösungen zu erarbeiten.

Auch die Bürgerinnen und Bürger des Ahrtals sind eingeladen, die Veranstaltung per Online-Übertragung live mitzuverfolgen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, eigene Themen und Ideen zum Wiederaufbau des Ahrtals über eine Web-Plattform einzubringen. Diese fließen unmittelbar in die Diskussionen der einzelnen Arbeitsgruppen im Rahmen der Konferenz ein. Erste Ergebnisse werden im Anschluss auf der Plattform gebündelt veröffentlicht.

Der Link zur Zukunftskonferenz wird am Tag der Veranstaltung auf der Homepage der Kreisverwaltung unter https://kreis-ahrweiler.de > Button „Zukunftskonferenz“ veröffentlicht.

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Beauftragt, Wege zu suchen: Sieben neue pastorale Mitarbeiter treten ihren Dienst in Aachen an

Aachen – Sieben neue Gemeinde- und Pastoralreferenten hat Bischof Dr. Helmut Dieser im Rahmen eines Pontifikalamtes im Aachener Dom zu ihrem Dienst im Bistum Aachen beauftragt. „Beauftragt, Wege zu suchen – mit diesem Deutespruch verstehen Sie, liebe Kandidatinnen und Kandidaten, heute sich selbst und die Aufgabe, die Sie in der Kirche übernehmen“, betonte der Aachener Bischof in seiner Predigt.

Die Wege zu Gott können nur im Leben der Menschen selbst relevant werden. Das bedeute für die neuen pastoralen Mitarbeiter, die Menschen zu suchen, sich für ihr Leben zu interessieren und alles gelten zu lassen. „Wenn Sie heute wirklich im Auftrag der Kirche Wege suchen für die Menschen, dann also nicht wie ein Navi, das sie schon im Voraus kennt, sondern im langen und geduldigen Suchen nach dem Menschen selbst, der zu Ihnen kommt oder zu dem Sie hingehen, dem Sie hier und heute begegnen“, betonte der Aachener Bischof.

Denn eine „Navi-Kirche“  wäre eine übergriffige, bevormundende Kirche: „Die Krise unserer Kirche hängt tief damit zusammen, dass es nicht wenige verletzende Erfahrungen mit Fremdbestimmung und Übergriff in unserer Geschichte gibt und noch mehr mit den Verbrechen sexueller Gewalt, der schlimmsten Form von Übergriff. Fakten sind das eine, verlorenes Vertrauen, negative Bilder und dementsprechende Erwartungen das andere. Nicht wenige Menschen halten das alles kaum noch aus. Sie vertrauen nur noch den Wegen außerhalb der Kirche.“

Die neuen Pastoral- und Gemeindereferenten haben ihre dreijährige Berufseinführungszeit in verschiedenen Gemeinden des Bistums Aachen absolviert.

•        Beatrix Freudenmann
war Gemeindeassistentin in Gemeinschaft der Gemeinden (GdG) Krefeld-Ost, ihr neuer Einsatzort als Gemeindereferentin ist die GdG Viersen.
•        Birgit Schmidt hat ihre Assistenzzeit in der GdG Mönchengladbach-Rheydt-West verbracht, sie wird Gemeindereferentin in der GdG Mönchengladbach-Süd, außerdem übernimmt sie Aufgaben in der Organisationsberatung.
•        Katharina Rexing war als Gemeindeassistentin in der GdG Aachen-Nordwest und der GdG Aachen-West. Sie wird als Gemeindereferentin in der GdG Aachen-Kornelimünster/Roetgen tätig sein, zudem als Geistliche Leitung der PSG.
•        Sylke Seefeldt war bisher eingesetzt als Gemeindeassistentin in der GdG Selfkant. Als Gemeindereferentin wird sie in der GdG Mönchengladbach-Giesenkirchen tätig sein.
•        Daniel Scherer war bisher eingesetzt als Gemeindeassistent in der Gemeinschaft der Gemeinden (GdG) Erkelenz. Als Gemeindereferent wird er in der GdG Mönchengladbach-Reydt-West tätig sein.
•        Markus Toelstede bisheriger Einsatzort als Gemeindeassistent war die GdG Willich. Als Gemeindereferent wird er in der GdG Mönchengladbach-Neuwerk seinen Dienst tun.
•        Simon Hesselmann hat seine Assistenzzeit in der in der GdG Hellenthal-Schleiden verbracht. Als Pastoralreferent wird er in der GdG Aachen-Kornelimünster/Roetgen sowie in der Katholischen Studentengemeinde Jülich tätig sein.

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Schlechte Esser? Halb- bis Unwahrheiten zur Ernährung – Chefarzt informiert am heutigen Donnerstag, 2. September in einem Online-Vortrag

Region/Mayen-Koblenz – „Gemeinsam. Mehr als 50 Jahre. Für die Jüngsten in der Region.“ Die Kinder- und Jugendmedizin des Kemperhofs feiert Jubiläum und bietet im Rahmen dessen auch vielfältige Informationsmöglichkeiten für Eltern und Interessierte an.

Chefarzt PD Dr. Thomas Nüßlein bietet am heutigen Donnerstag, 2. September, den Online-Vortrag „Schlechte Esser? Halb- bis Unwahrheiten zur Ernährung“ an. Ist brauner Zucker gesünder als weißer? Schützen Vitamine vor Erkältungen? Wird man von Spinat stark wie Popeye? Sind die weißen Flecken auf den Fingernägeln ein Zeichen für Kalziummangel? Brauchen Kinder Fleisch? Bekommt man von Schokolade Pickel? Um Lebensmittel existieren unzählige Mythen und Halbwahrheiten. Die Werbung tut ihr Übriges. Kein Wunder, dass Eltern bei der Ernährung ihrer Sprösslinge manchmal überfordert sind.

PD Dr. Thomas Nüßlein klärt zwischen 18 bis 19 Uhr auf und beantwortet Eltern und anderen Interessierten ihre Fragen rund um das Thema Ernährung.

Wie kann man mitmachen? Es genügt eine E-Mail mit dem Thema des Vortrags im Betreff an veranstaltungen@gk.de. Über alles weitere wird dann rechtzeitig vor der Veranstaltung persönlich per E-Mail informiert.

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Bundesländer erhalten über 1,2 Milliarden Euro aus dem Aufbaufonds REACT-EU

Region/Berlin – Zusätzliche EU-Hilfen für die Corona-Krisenbewältigung und die Unterstützung des digitalen und grünen Wandels der Wirtschaft können jetzt vor Ort eingesetzt werden: Mit erfolgter Genehmigung der EU-Kommission ist der Aufbaufonds REACT-EU nun in allen 16 Bundesländern in Kraft.

Bundeswirtschaftsminister Altmaier: „Die Europäische Union hat unter Beweis gestellt, dass sie unverzüglich auf Krisensituationen reagieren kann. Die Mittel aus dem Aufbaufonds REACT-EU stärken die regionale Wirtschaft in Deutschland für einen nachhaltigen und klimaschonenden Weg aus der Corona-Krise. Die Förderung zukunftsweisender Investitionen in KMU und Start-Ups ist richtig und wichtig. Gleiches gilt für die Forschungsförderung für Zukunftstechnologien sowie die Förderung der Aus- und Weiterbildung von Nachwuchs- und Fachkräften.“

Der Aufbaufonds REACT-EU ist Teil des Pakets „Next Generation EU“. REACT-EU soll die europäischen Regionen bis zum Jahr 2023 mit insgesamt 50,6 Milliarden Euro bei der Krisenbewältigung im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie und bei der grünen und digitalen Transformation der Wirtschaft unterstützen. In Deutschland werden die REACT-EU-Mittel über die bewährten Strukturen des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und des Europäischen Sozialfonds (ESF) umgesetzt.

Insgesamt erhält Deutschland 2,4 Milliarden Euro in zwei Jahrestranchen. Die erste Tranche umfasst 1,2 Milliarden Euro für den EFRE und 700 Millionen Euro für den ESF.

Die Mittel von REACT-EU werden zur Krisenbewältigung und Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der regionalen Wirtschaft eingesetzt. Damit soll in den Regionen ein nachhaltiger und klimaschonender Wirtschaftsaufschwung ermöglicht werden. Beim EFRE liegt in den Bundesländern ein Schwerpunkt auf zukunftsweisenden Investitionen in KMU und der Förderung von Start-Ups. Neben der Krisenbewältigung in Bereichen wie Gesundheitswirtschaft, Tourismus und Kultur werden in Unternehmen auch Digitalisierungs- und Energieeffizienzmaßnahmen gefördert.

Ein weiteres wichtiges Einsatzfeld ist der Auf- und Ausbau von nachhaltigkeitsrelevanten und klimabezogenen Forschungs- und Innovationsinfrastrukturen an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Hierzu gehören wichtige zukunftsorientierte Forschungsfelder wie Grüner Wasserstoff, Brennstoffzellen, E-Mobilität, Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft. Zudem werden mit REACT-EU auch Maßnahmen zum Erhalt von Arbeitsplätzen sowie der vielfältig und breit angelegten Aus- und Weiterbildung von Nachwuchskräften und Fachkräften gefördert.

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Wirtschaft

IHK Aachen-Umfrage: Betriebe planen auch langfristig weniger Geschäftsreisen

Aachen – Rund 40 Prozent der regionalen Unternehmen planen langfristig weniger Geschäftsreisen als in der Zeit vor der Corona-Pandemie. Das hat eine Umfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen ergeben, an der sich 292 Betriebe aus der Region Aachen, Düren, Euskirchen und Heinsberg beteiligt haben.

„Wenn es langfristig weniger Geschäftsreisen gibt, bringt das dramatische Folgen für gesamte Branchen mit sich“, sagt Wolfgang Winkler, Inhaber des Art Hotel Superior in Aachen: „Angefangen beim Gastgewerbe, das durch fehlende Geschäftsreisende weniger Übernachtungen verzeichnet, über die Restaurantbetriebe, die folglich weniger Gäste bewirten, bis hin zum Einzelhandel, dem die Kunden ausbleiben“, konkretisiert Winkler. „In Summe wirkt sich das deutlich auf die Innenstädte aus“, ergänzt Philipp Piecha, IHK-Experte für Tourismus und Gastgewerbe.

Laut IHK-Umfrage haben viele Betriebe, die in der Nähe von Aachen, Maastricht, Düsseldorf, Köln und Bonn liegen, in der Vergangenheit von Kongressen, Messen und Großevents profitiert. Dass dies zumindest perspektivisch wieder so sein wird, geht ebenfalls aus der Umfrage hervor: Während bis Ende des Jahres lediglich 35 Prozent der befragten Unternehmen Vor-Ort-Veranstaltungen besuchen wollen, werden es 2022 voraussichtlich wieder 70 Prozent sein. An Kongressen und Messen wollen bis Jahresende lediglich 15 Prozent teilnehmen, für 2022 hat das jeder zweite Betrieb vorgesehen. Lediglich 40 Prozent planen dabei auch die Organisation von Veranstaltungen und mindestens zweitägige Treffen inklusive Übernachtung.

Die Umfrage ist für die IHK ein Hinweis darauf, dass es an vielen Stellen nötig sein wird, bisher erfolgreiche Geschäftsmodelle an neue Gegebenheiten anzupassen. „Für Hotel- und Gastgewerbe ist das eine Chance, neue Zielgruppen anzusprechen“, sagt Piecha. Gleichzeitig führe kein Weg daran vorbei, dass mit Vor-Ort-Veranstaltungen, Kongressen und Messen auch vermehrt wieder Geschäftsreisende in die Region gelockt werden. „Corona-konforme Konzepte sind hier der Schlüssel“, sagt Piecha.

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STADTRADELN 2021 – Mayen ist dabei

Mayen – Kurz nach den Sommerferien, ab dem 6. September können sich alle Mayener nochmal zusammen auf das Fahrrad schwingen und bei der Aktion STADTRADELN mitmachen. Zum Einstimmen der Dreiwöchigen Aktion findet am Montag den 6. September um 18:00 Uhr eine kleine Stadtrundfahrt statt. Start und Ziel der Rundfahrt ist der Marktplatz Mayen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Nach dem Debüt im Jahr 2020 ist Mayen dieses Jahr zum zweiten Mal dabei. Die Kampagne wird in diesem Jahr zentral durch den Kreis Mayen-Koblenz gesteuert, eine Anmeldung für die Stadt Mayen ist aber genau wie im Vorjahr weiter möglich und auch gewünscht.

Neben Mayen beteiligen sich gemeinsam mit dem Landkreis die Städte Andernach, Mülheim-Kärlich und Mendig sowie die Verbandsgemeinde Vallendar. Ziel der gemeinsamen Teilnahme ist es die Aktion parallel in verschiedenen Städten und Verbandsgemeinden des Kreises zu bewerben und dadurch die Bekanntheit zu erhöhen. Ziel des STADTRADELNS ist es, so viele Kilometer wie möglich in Mayen zu sammeln und einen oberen Platz bei der bundesweiten Kampagne zu erreichen und damit ein Zeichen für den Radverkehr in der Region zu setzen. Interessierte können sich bereits jetzt unter stadtradeln.de/mayen bei der Stadt Mayen anmelden und ein Team gründen oder einem Team beitreten. Für alle die keinem Team beitreten möchten ist eine Teilnahme über das offene Team Mayen möglich.

Somit wird es allen, die in Mayen wohnen, arbeiten, zur Schule gehen, studieren oder Mitglied in einem Mayener Verein sind ermöglicht am STADTRADELN teilzunehmen und so einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Gruppen, die ein offizielles Team bilden wollen, benennen einen Team-Captain der Ansprechperson für die eigenen Teammitglieder ist.

Der Klimaschutzmanager der Stadt Mayen steht bei Rückfragen bzgl. der Kampagne gerne zur Verfügung:

Ansprechpartner:

Helge Lippert

Stadtverwaltung Mayen

Stabsstelle Klimaschutz

Zimmer-Nr.: 414

Telefon: 02651/88-1503

STADTRADELN ist eine internationale Kampagne des Klima-Bündnis und wird vom ADFC Rheinland-Pfalz und dem Ministerium für Umwelt, Ernährung, Energie und Forsten Rheinland-Pfalz unterstützt.

Weitere Informationen zur Kampagne unter stadtradeln.de

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Über 8.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer spenden mehr als 130.000 Euro bei Spendenlauf für die Flutopfer in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz

Region/Düsseldorf – Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt Andrea Milz dankt dem Organisator Alexander Holl. Die Staatskanzlei NRW teilt mit: Die Flutkatastrophe in Teilen Nordrhein-Westfalens und Rheinland-Pfalz hat eine enorme Bereitschaft zur Hilfe in der Bevölkerung ausgelöst. Der Organisator von Laufevents, Alexander Holl aus dem rheinland-pfälzischen Holzhausen, hat den „Spendenlauf – Laufen für die Flutopfer“ ins Leben gerufen. Im Zeitraum vom 16. Juli bis zum 29. August 2021 haben über 8.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mehr als 130.000 Euro durch ihre Startgelder gespendet. Die Spenden werden nun zu gleichen Teilen den Landesregierungen von Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen übergeben. In Nordrhein-Westfalen kommen die Gelder der Aktion „NRW hilft“, die von Ministerpräsident Armin Laschet ins Leben gerufen wurde, zu Gute.

Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, Andrea Milz, sagte bei einem persönlichen Treffen mit dem Organisator des Spendenlaufs, Alexander Holl, in Düsseldorf: „Die Hilfsbereitschaft der Menschen, die schlimmen Folgen der Flutkatastrophe durch Spenden zu mindern, ist ein fantastisches Zeichen unserer Zivilgesellschaft im Allgemeinen und es ist wunderbar, dass es Menschen wie Alexander Holl gibt, die im Besonderen aktiv werden und Aktionen starten. Ich freue mich sehr, dass es eine außergewöhnlich hohe Anzahl von Teilnehmenden gegeben hat, die durch ihre sportliche Betätigung dazu beigetragen haben, eine so großartige Spendensumme zusammen zu bekommen. Hierfür möchte ich mich bei allen Beteiligten ganz herzlich bedanken.“

Der Organisator Alexander Holl sagt zu seiner Aktion: „Jeder hatte das unvorstellbare Ausmaß der Fluten in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen in den Nachrichten verfolgt. Viele Existenzen sind bedroht und einige komplett vernichtet worden. Deswegen habe ich spontan diesen Spendenlauf ins Leben gerufen, frei nach meinem Motto: ‚Mache, nitt schwetze‘.“

Bei dem „Spendenlauf – Laufen für die Flutopfer“ wurden insgesamt 1.030.000 Kilometer gelaufen, 238.000 Kilometer Rad gefahren und 3200 Kilometer geschwommen.

„NRW hilft“ ist eine Aktion bestehend aus regional und bundesweit tätigen Wohlfahrtsverbänden und Hilfsorganisationen. Gemeinsam mit der Landesregierung sollen mit der Aktion Geldspenden für betroffene Regionen und Opfer der Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen gesammelt und zielgerichtet bereitgestellt werden.

Weitere Informationen sowie Spendenkontonummer unter: www.nrwhilft.nrw