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Hochwasserhilfe wird auf neuer Internetplattform koordiniert

Region/Koblenz – Die Handwerkskammer (HwK) Koblenz und Wiederaufbau-Partner schalten www.handwerk-baut-auf.de frei. Betriebe aus ganz Deutschland bauen das Ahrtal nach der Flutkatastrophe wieder mit auf und sind mit ihren Hilfestellungen ab sofort auf der Internetplattform www.handwerk-baut-auf.de zu finden. Viele Partner und verschiedene Ansprüche an das bisherige Tool baut-mit-auf.de haben zu der Entscheidung geführt, sich von dieser Domain zu trennen.

Sowohl Betriebe als auch Betroffene sollen in Zukunft weiterhin sichere Ansprechpartner finden – dafür stehen die Handwerkskammern, Kreishandwerkerschaften und Innungen. Die bisherige Internetseite, die von der Handwerkskammer (HwK) Koblenz unmittelbar nach der Flutkatastrophe im Ahrtal zusammen mit weiteren Handwerksorganisationen, der Kommunikationsagentur Marketingflotte GmbH aus Bad Neuenahr-Ahrweiler und anderen Partnern aufgelegt wurde, wird daher mit den vorhandenen Daten unter der neuen Domain www.handwerk-baut-auf.de fortgeführt und weiterentwickelt.

Die HwK Koblenz steht damit verlässlich an der Seite von Betrieben und Betroffenen für den Wiederaufbau im Ahrtal. Ziel der Online-Plattform ist es, Hilfsangebote des Handwerks passgenau an Betroffene der Flutkatastrophe im Ahrtal zu vermitteln. Hier werden alle Leistungen des helfenden Handwerks präzise und übersichtlich vorgestellt, Betroffene können nach den erforderlichen Gewerken ganz einfach filtern.

Weitere Infos gibt die Pressestelle der Handwerkskammer Koblenz: joerg.diester@hwk-koblenz.de, Tel. 0261/ 398 161.

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Europamarkt in Aachen am Samstag 04. und Sonntag 05. September

Aachen – Kunsthandwerker präsentieren dezentral. Etwa 100 Aussteller an 16 Standorten. Corona-bedingt gibt es auch in diesem Jahr wieder einen dezentralen Europamarkt für Kunsthandwerk und Design, der erneut nicht wie früher gewohnt in der Aachener Innenstadt rund um Dom und Rathaus stattfinden kann. Etwa 100 Aussteller aus vielen verschiedenen Gewerken zeigen am Samstag/Sonntag, 4./5. September, jeweils von 11 bis 18 Uhr, an 16 Standorten – hauptsächlich in Aachen, aber auch in Nideggen, Hürtgenwald, Übach-Palenberg, Alsdorf, Mönchengladbach, Köln und Königswinter ihre herausragenden Produkte.

Die Organisatoren des Europamarktes von der Akademie für Handwerksdesign der Handwerkskammer Aachen freuen sich, dass sie den Kunsthandwerkern mit der Veranstaltung nach der gelungenen Premiere dieser Art im vergangenen Jahr die Möglichkeit bieten können, sich und ihre Erzeugnisse einem breiten Publikum vorzustellen. Studierende der Akademie zeigen in der Aula Carolina in Aachen ihre Projekte, Produkte sowie experimentelle Fahrräder.

Der Vorteil des dezentralen Europamarktes für die Besucher besteht darin, dass sie die Kunsthandwerker in Ateliers besuchen und Werkstätten kennenlernen dürfen. Dabei können sie ausreichend Abstand halten und müssen nicht in ein Gedränge von Menschen. Die Aussteller selber freuen sich auf persönliche Gespräche und den Austausch mit den interessierten Gästen. Sie haben eine große Palette zu bieten: Keramik, Fotos, Kindermode, Kunst, multifunktionale Feuergeräte, Schmiedearbeiten, Glasobjekte, Flechtwerk, Gedrechseltes, Objekte aus Holz und Bildhauerwerke. Darüber hinaus gibt es Schmuck, Möbel, Teppiche, Filz, Stoffmalerei und Lederwaren sowie noch vieles mehr. Für reichlich Abwechslung ist somit gesorgt.

Seit nunmehr 45 Jahren verantwortet die Handwerkskammer Aachen das Groß­ereignis Europamarkt. Er ist noch nie ausgefallen, auch nicht wegen Corona.

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Westnetz stärkt Stromnetz im Ahrtal für bevorstehende Heizsaison

Saffig/Ahrtal – Einsatz von leistungsfähigeren Transformatoren in Ortsnetzstationen. Transformatorenaustausch in Altenahr, Dernau und Mayschoß. Rund zwei Monate nach der verheerenden Flutkatastrophe im Ahrtal arbeiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Verteilnetzbetreibers Westnetz weiterhin mit Hochdruck an der Wiederherstellung des zum Teil stark beschädigten Stromnetzes im Ahrtal. Nachdem Westnetz in den letzten Wochen die Stromversorgung der betroffenen Ortsgemeinden provisorisch wiederhergestellt hat, schaut der Verteilnetzbetreiber auf die kommenden Monate und trifft Vorbereitungen für die anstehende Heizsaison in der kalten Jahreszeit. Dabei steht die Stabilisierung und Stärkung des Stromnetzes für eine sichere Versorgung im Fokus.

Westnetz analysiert und prüft kontinuierlich die Belastung des Stromnetzes und den notwendigen Energiebedarf in den betroffenen Ortsgemeinden entlang der Ahr. Das Energieunternehmen nimmt regelmäßig Messungen im Versorgungsnetz vor, um frühzeitig zu erkennen, an welchen Stellen hohe Belastungen zu erwarten sind.

Neben der Strominfrastruktur wurde auch die Gasversorgung in weiten Teilen im Ahrtal stark beschädigt. Da zusätzlich in zahlreichen Haushalten auch die Ölheizkessel zerstört wurden, können viele Menschen nicht mehr auf ihre bisherige Wärmeaufbereitung zurückgreifen. Somit ist häufig das Heizen mit Strom, der Einsatz von Elektroheizungen oder Durchlauferhitzern, die naheliegende Alternative. Diese absehbare Mehrbelastung des Stromnetzes möchte Westnetz frühzeitig kompensieren und tauscht daher bereits jetzt Transformatoren in den Ortsnetzstationen von Altenahr, Dernau und Mayschoß gegen Einheiten mit einer höheren Leistungsfähigkeit aus.

„Die neuen Transformatoren haben eine Leistung von 400 kVA bis 630 kVA und verbessern die Belastbarkeit des Stromnetzes erheblich im Vergleich zu den bisherigen mit einer geringeren Leistungsfähigkeit von 100 kVA bis 250 kVA. Somit können wir einen erhöhten Stromverbrauch der Haushalte in Altenahr, Dernau und Mayschoß ausreichend decken und gewährleisten eine sichere Stromversorgung auch über die Wintermonate hinaus“, erklärt David Fuhrmann, Ingenieur der Netzplanung bei Westnetz. „Wenn Bürgerinnen und Bürger ihr Heizsystem in Kürze auf Strom umstellen möchten, können sie uns dabei unterstützen, indem Sie uns die Verwendung der neuen Anlage melden.“

Der Austausch von Transformatoren ist auch in weiteren von der Flutkatastrophe betroffenen Ortschaften geplant. Das Energieunternehmen bereitet fortlaufend Maßnahmen zur Stabilisierung und Optimierung des Stromnetzes im Ahrtal vor. Hierzu zählt unter anderem der Einbau einer modernen Messtechnik, welche die Belastungswerte der Ortsnetzstationen erfasst und über Mobilfunk an die Netzplanung von Westnetz überträgt. Diese Messwerte werden genutzt, um frühzeitig auf eine

Überlastung des Stromnetzes reagieren zu können.

Ortsnetzstationen

Die Ortsnetzstationen werden zur Energieübertragung benötigt, denn der darin aufgestellte Transformator wandelt die Mittelspannung (10.000 Volt) in Niederspannung (400 Volt) um. Von den Ortsnetzstationen, die zum Teil auch in Gebäuden untergebracht sind, gelangt der Strom über die Kabelverteilerschränke bis hin zu den einzelnen Hausanschlüssen. Ihr unauffälliges Äußeres ist übrigens nur Tarnung: Denn auch in den Kabelverteilerschränken steckt eine Menge wichtiger Technik, ohne die die störungsfreie Stromversorgung gar nicht möglich wäre.

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Pflegeschule am St. Elisabeth Krankenhaus Mayen gratuliert 19 Azubis zum Examen

Mayen – Erfolgreich ausgebildet in einer zukunftssicheren Branche.
Schriftlich, mündlich, praktisch: 1,0. Mit dieser Traumnote bestand Amelie Hilger ihr Examen. Sie ist eine von 19 frischgebackenen Gesundheits- und Krankenpflegern, die ihre Ausbildung an der Pflegeschule am Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein, St. Elisabeth Mayen, erfolgreich absolviert haben.

Mit im Gepäck haben die 17 jungen Frauen und 2 Männer enorm viel Fachkenntnis und Praxiserfahrung, und zwar von der Pflege von Menschen aller Altersstufen über Erste Hilfe, Arzneimittellehre und Anatomie bis hin zu Themen wie Hygiene und Ernährung. All das haben sie in den vergangenen drei Jahren in über 2.100 Stunden schulischer Ausbildung sowie in über 2.500 Stunden Praxiserfahrung im St. Elisabeth Mayen und durch Einsätze bei externen Kooperationspartnern – beispielsweise in der ambulanten Pflege und in der Psychiatrie – erlernt und vertieft.

Im Rahmen der Urkunden- und Zeugnisvergabe gratulierte Margit Surwehme, Sektorleiterin der schulischen und akademischen Ausbildung am GK-Mittelrhein, den neuen Berufskollegen zum erfolgreichen Abschluss in einem zukunftssicheren Beruf. Sie dankte den Schülern für die tatkräftige Unterstützung bei der Versorgung der ihnen anvertrauten Patienten sowie den Kollegen der praktischen Einsatzbereiche und der Schule für die gute Anleitung und Begleitung der Schüler. Ebenso freute sich Simone Weber, stellvertretende Schulleiterin der Pflegeschule in Mayen, gemeinsam mit ihrem Schulteam über die erzielten Ergebnisse der frisch Examinierten und verabschiedete sie mit „Jedem Neuanfang liegt ein Zauber inne“ in ihren neuen Lebensabschnitt.

Wir sagen herzlichen Glückwunsch und alles Gute.

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Aachener Rat wählt Heiko Thomas zum Klimadezernenten

Aachen – Mehrheitlich hat der Rat der Stadt Aachen in seiner Sitzung am Mittwoch, 01. September Heiko Thomas für acht Jahre zum Beigeordneten für Klima, Stadtbetrieb und Gebäude gewählt. Er soll sein Amt zum nächstmöglichen Zeitpunkt antreten.

Heiko Thomas. Foto: Stadt Aachen

Heiko Thomas, Jahrgang 1969, ist in Wuppertal geboren, machte eine Ausbildung zum Gas- und Wasserinstallateur, studierte anschließend Politikwissenschaften und ging dann in die grüne Politik. Nach seiner Zeit als Fraktionsgeschäftsführer im Berliner Abgeordnetenhaus wurde er 2011 Gesundheits- und Haushaltspolitischer Sprecher. Seit 2016 ist er Referatsleiter im Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz, aktuell leitet er die Projektgruppe Digitalisierung, Nachhaltigkeit in Landwirtschaft und Ernährung, Bioökonomie. Seit 2018 ist Heiko Thomas außerdem Sprecher des Kreisverbands Heinsberg der Grünen.

„Auf mich wartet eine riesige Aufgabe, darauf freue ich mich, das geht nur im Team“, erklärte Thomas nach der Wahl. Tatsächlich geben Politik und Verwaltung Heiko Thomas zahlreiche Aufgaben mit auf den Weg: So soll er die zentrale Steuerung, Implementierung und konsequente Umsetzung des Integrierten Klimaschutzkonzeptes (IKSK) übernehmen, dabei insbesondere den zügigen Ausbau erneuerbarer Energien vorantreiben und alle relevanten gesellschaftlichen Kräfte sowohl in den Prozess einbinden als auch für ein eigenes Klimaschutzengagement gewinnen.

Darüber hinaus gilt es, die Stadt Aachen an die Folgen des Klimawandels anzupassen. Stadtbegrünung, Grünfinger und Kaltluftbahnen, die Offenlegung innerstädtischer Bäche und die Schaffung von Versickerungs- und Retentionsräumen zum Schutz vor Überflutung und Starkregenereignissen gehören ebenso dazu wie die Erarbeitung einer umfassenden Biodiversitätsstrategie und deren Implementierung in allen relevanten kommunalen Einflussbereichen.

Bei der Umsetzung des neuen Landschaftsplans soll verstärkt auf regionale Vermarktung und eine auf nachhaltige Produktion ausgerichtete Landwirtschaft gesetzt werden. Nicht zuletzt hat Thomas den Auftrag, die Vorbildfunktion der Stadt als Bauherrin und Betreiberin zahlreicher Verwaltungsgebäude auf dem Feld des nachhaltigen Bauens (C2C) und der Gebäudesanierung auszubauen und den Stadtbetrieb als bedeutsamen kommunalen Dienstleister insbesondere in den Bereichen Entsorgung, Straßenunterhaltung und Grünpflege zu stärken.

Das Dezernat für Klima, Stadtbetrieb und Gebäude wurde am 16. Dezember 2020 vom Hauptausschuss der Stadt Aachen beschlossen. Mit Einführung dieses neuen siebten Dezernats werden die Zuschnitte der bisherigen Dezernate, wie im Dezember beschlossen, umgestellt.

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Für ein Meinungsbild: Jugendliche unter 18 Jahren können ihre Stimme abgeben

Alsdorf – Am 26. September findet die Bundestagswahl statt. Bereits bei vorangegangenen Wahlen wurde noch nicht wahlberechtigten Jugendlichen die Möglichkeit eröffnet, ihre Stimme in einer U16 oder U18 Wahl abzugeben. Diese Stimmen fließen zwar nicht in die eigentliche Wahl mit ein, zeigen jedoch ein Meinungsbild der Jugendlichen auf.

Bei der diesjährigen U18-Wahl, die in der Woche vom 13. bis 17. September stattfindet, beteiligen sich alle Kommunen der Städteregion Aachen. Jede Kommune hat mehrere Wahllokale in Schulen oder auch Jugendtreffs eingerichtet. Zusätzlich gibt es mehrere Veranstaltungen, bei denen die Jugendlichen sich ein Bild der verschiedenen politischen Parteien und deren Kandidaten machen können. Informationen über die Aktionen in der Städteregion gibt es unter: www.dasgeht.de/aktionen-btw2021oder auf dem Instagram-Account @dasgeht.de.

In Alsdorf haben Jugendliche unter 18 Jahren die Möglichkeit in folgenden Wahllokalen zu wählen: Dalton Gymnasium Alsdorf, Marienschule Realschule Alsdorf Mariadorf, Berufskolleg, Streetmobil am Skaterpark (nur Donnerstag 16.9., 14.30 – 17 Uhr)

Städtischer Jugendtreff „Altes Rathaus“, Aachener Straße 1, (nur Dienstag 24.9 und Donnerstag 16.9., jeweils 16-19 Uhr). Weitere Informationen gibt Agnes Migenda telefonisch unter 02404/50406. (apa)

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Bundesweite Apfel-Verteilaktion am Samstag 04. September 2021

Region/Mayen-Koblenz – Obstbauern treten in Koblenz mit Verbrauchern in den Dialog. Die Apfelernte hat begonnen. Deshalb können die Verbraucher:innen am Samstag, den 4. September 2021 in Koblenz ab 10 Uhr während des Stadtbummels saftige, frisch geerntete Äpfel aus der Heimat genießen – persönlich überreicht von Obstbauern aus der Umgebung.

Die Apfelverteilaktion findet deutschlandweit unter dem Motto „Regional ist Klimaneutral?!“ statt. Dabei soll deutlich werden, dass man mit dem Kauf von regionalem Obst nicht nur das Klima schont, sondern auch die Kulturlandschaft erhält. Die Obstanlagen sind außerdem wichtige Biotope für zahlreiche Pflanzen- und Tierarten – darunter sind sogar viele gefährdete Arten.

Die Obstbauern wollen den Tag nutzen, um mit den Verbrauchern ins Gespräch kommen. Dabei können sich alle Interessierte über die Vorteile von heimischem Obst informieren und auch Fragen stellen: Was passiert in den Kühllagern mit den Äpfeln und müssen Apfelbäume generell behandelt werden? Welche Sorte schmeckt besonders gut und wie erkennt man, ob die Äpfel reif sind? Auf diese und zahlreiche weitere Fragen freuen sich die Obstbäuerinnen und Obstbauern.

In Koblenz werden ausgehend vom Jesuitenplatz zahlreiche in grüne Westen gekleidete Obstbauern in der Innenstadt Äpfel und Informationen verteilen und für Gespräche zur Verfügung stehen.

Weitere Informationen: https://regional-klimaneutral.info/aktionen/

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Feuerwehrhaus Bleibuir muss abgerissen werden – Spendenaktion für die selbst vom Hochwasser geschädigte Feuerwehr

Mechernich-Bleibuir – Auf die Idee, tausendmal Currywurst mit Fritten zu Gunsten der Freiwilligen Feuerwehr Bleibuir zu verkaufen, muss man erst mal kommen! Die Bergbuirer Vereinsbund-Aktivistin Andrea Kratz und ihr Orga-Team machten aus dem etwas versponnen klingenden Vorhaben „Dankeschön-Fest“, das sich sehen lassen konnte.

Die Bleibuirer Löschgruppe war während und nach der Flutkatastrophe im Dauereinsatz, obwohl ihr Gerätehaus und viele Privathäuser der Kameraden stark betroffen waren. Hier stellen sich die Floriansjünger mit ihren Wohltäterinnen und Spendenschecks zum Gruppenbild. Foto: Frank Lauterbach/pp/Agentur ProfiPress

Und mit dessen Hilfe viel Geld für die selbst von den Juli-Überschwemmungen betroffene Freiwillige Feuerwehr Bleibuir zusammenkam. Am 1. September war Scheckübergabe.  der „Dankeschön-Aktion“ an die Löschgruppe vor Ort stattgefunden. Die Floriansjünger waren absolut von den Socken, wie viel da zusammengekommen war!

Andrea Kratz: „Wir waren selbst total überwältigt von der Spendenbereitschaft der Leute. Ebenso natürlich vom gut besuchten »Dankeschön-Fest« am vergangenen Sonntag an und in der Jugendhalle Bergbuir.“ Sie bedankte sich beim Vereinsbund „De Hommele“ für logistische Unterstützung.

Hilfe sogar aus Braunschweig

Lena Hoss aus Bleibuir habe zusätzlich über eine Paypal-Spendenaktion die stolze Summe von 2.700 Euro gesammelt. Durch weitere Spendenaufrufe in der Pfarre St. Agnes Bleibuir und den sozialen Medien seien nochmal 11.880 Euro dazu gekommen. Das Orga-Team ließ verlauten: „Wir möchten uns auch bei allen Helfern, Spendern und Unterstützern, den umliegenden Dorfgemeinschaften und vielen Firmen bedanken.“

Sogar die Feuerwehr Rethen aus der Nähe von Braunschweig habe den Aufruf im Internet gelesen und eine Spende überwiesen. Andrea Kratz: „Ein ganz dickes Dankeschön geht auch an die »Sound City Band« um Georg Hausmann, die das Fest musikalisch und vollkommen kostenlos unterstützt hat!“

„Dorfbevölkerung hält zusammen!“

Die gesammelten Beträge und die Wertschätzung der Bevölkerung ließen die Löschgruppe laut Andrea Kratz zuversichtlich in die Zukunft blicken, denn mittlerweile stehe fest, dass das Gerätehaus abgerissen und an einem anderen Ort neu gebaut werden müsse. Wo genau, das prüft die Stadtverwaltung zur Stunde noch.

Laut Löschgruppenführer Guido Esser soll ein Großteil der Spenden zurück in die Bevölkerung fließen. Die Freiwillige Feuerwehr will mit dem Geld Equipment zur Hochwasserbekämpfung anschaffen, um in Zukunft besser gerüstet zu sein. Außerdem sind Einrichtungsgegenstände und Kücheneinrichtung der Floriansjünger beim Juli-Hochwasser untergegangen.

„Das Wichtigste überhaupt“, betonte eine überglückliche Andrea Kratz: „Es ist uns sehr wichtig, einfach nochmal Danke zu sagen. Man hat gemerkt, dass die Dorfbevölkerung zusammenhält, wenn es wirklich darauf ankommt!“

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Am Samstag 04. September sind in Bad Neuenahr-Ahrweiler und in Grafschaft-Bengen wieder Monteure unterwegs

Bad Neuenahr – Erdgasanschlüsse müssen verschlossen werden. Die Arbeiten zur Wiederinbetriebnahme der Erdgas-Netzanschlüssen im Ahrtal laufen weiterhin auf Hochtouren. Bevor die Gasversorgung wieder aufgenommen werden kann, müssen in den betroffenen Gebäuden Gaszähler und Regler kontrolliert und gegebenenfalls demontiert werden. Außerdem müssen die Erdgasanschlüsse verschlossen werden. Dazu sind auch am Samstag, 4. September, wieder Teams der Energienetze Mittelrhein (enm) unterwegs. Die Mitarbeiter kontrollieren die Netzanschlüsse in Heimersheim, Beul, Kirchdaun, Gimmigen, Bachem, Ramersbach, Heppingen, Bad Neuenahr und Bengen. Auch im Norden von Bad Neuenahr sind die Netzexperten in diesen Straßen unterwegs: Heerstraße, Im Dellmich, Im Muckental, Bergstraße, Im Schwertstal

Anwohner werden gebeten, die Netzexperten an die Erdgasanschlüsse zu lassen sowie diese im Vorfeld freizuräumen, damit die Arbeiten zügig abgeschlossen werden können. Falls die enm niemanden antrifft, hinterlässt sie eine Nachricht mit der Bitte, sich kurzfristig zu melden. Einige Kunden, die bereits aufgesucht wurden, müssen zudem erneut besucht werden, um weitere notwendige Arbeiten durchzuführen. Die Mitarbeiter der enm können sich ausweisen.

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Auftakt-Veranstaltung „Grüne Talachse“ Stolberg ein voller Erfolg

Stolberg – Seit Mittwoch ist es mehr als eine Vision: Die Auftaktveranstaltung „Grüne Talachse“ hat am 01.09.2021 im Zinkhütter Hof die entscheidenden Akteure des Strukturwandels in der Kupferstadt Stolberg an einen Tisch gebracht. „Meine Grundidee hinter der Grünen Talachse ist, den Industriestandort Stolberg im auch uns im Besonderen betreffenden Strukturwandel zukunftsorientiert und nachhaltig zu gestalten.

Wir wollen es gemeinsam schaffen, die Herausforderungen des Strukturwandels mit einer klugen Versorgung unserer Talachse mit grüner Energie mittelfristig zu einem Standortvorteil für unsere traditionsreichen und wichtigen Unternehmen zu entwickeln“, erklärt Bürgermeister Patrick Haas den Anlass des Projektes, das in der Kupferstadt federführend vom Amt für Wirtschaftsförderung begleitet wird.

Um dieses Ziel zu erreichen arbeitet die Kupferstadt Stolberg eng mit der FH Aachen zusammen. „Die Stolberger Unternehmen können angesichts der Herausforderungen des Strukturwandels von der Kooperation mit der FH Aachen profitieren. Mit dem Solar-Institut Jülich (SIJ) und dem Institut NOWUM-Energy bringt die FH zwei fachlich und personell hervorragend aufgestellte Institute mit, die ihre interdisziplinären Kompetenzen und Erfahrungen in Bezug auf Klimaschutz, Energiemanagement, Energiespeicher und intelligente Energieversorgungssysteme in vielen erfolgreichen Projekten unter Beweis gestellt haben.“, so der Prorektor für Forschung, Innovation und Transfer, Prof. Dr. Thomas Ritz. Prof. Ritz . Neben SIJ und NOWUM bietet auch der Innovationstransfer der FH Aachen (IVT) Unterstützung für die Unternehmen an.

An der Auftaktveranstaltung im Zinkhütter Hof beteiligten sich neben der Stadt und der FH Aachen auch die StädteRegion Aachen, die IHK Aachen, die Zukunftsagentur Rheinisches Revier (ZRR), die AGIT mbH, sowie zahlreiche Stolberger Industrieunternehmen und weitere Verbände und Institutionen. In mehreren Vorträgen haben verschiedene Expertinnen und Experten ihre Ideen für eine zukunftsorientierte Energieversorgung der Industrieachse in Stolberg eingebracht. Moderiert wurde die Veranstaltung von Judo-Olympiasieger Ole Bischof.

„Im Zuge des Strukturwandels wird sich die Energielandschaft zwangsläufig verändern“, erklärt Bürgermeister Haas. „Der Ausstieg aus der Atomenergie steht unmittelbar bevor und der Ausstieg aus der Kohleverstromung ist ebenfalls beschlossen. Wir müssen uns deshalb frühzeitig die Fragen stellen, wie dennoch eine stabile und ökologische Produktion gewährleistet werden kann und wie wir diese zwangläufigen Veränderungen zu einem Vorteil für unsere Region entwickeln können.“

Am Ende der Veranstaltung steht ein „Letter of Intent“ – eine gemeinsame Absichtserklärung –, in der alle beteiligten Akteure ihre Absicht festgehalten haben, das Projekt der „Grünen Talachse“ weiter voranzutreiben und mit Leben zu füllen. Symbolisch erhielten alle Beteiligten vom Amt für Wirtschaftsförderung der Kupferstadt Stolberg einen Apfelbaum, der genau wie das Projekt „Grüne Talachse“ noch jung ist, aber nach stetigem Wachstum bereits in naher Zukunft erste Früchte tragen soll.