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„Info-Mobil“ ab heutigem Freitag 17. September kreisweit unterwegs

Euskirchen – Kreis Euskirchen leistet Unterstützung und Information für Betroffene der Unwetterkatastrophe vor Ort. Ab dem heutigen Freitag, 17. September können Anträge für Aufbauhilfen für Privathaushalte und Unternehmen der Wohnungswirtschaft, für Unternehmen, für Betriebe der Land- und Forstwirtschaft online eingereicht werden. Die Anträge können von den Betroffenen selbstständig online ausgefüllt werden.

Für alle, die Hilfe beim Ausfüllen des Antrages benötigen, wurden kreisweit Anlaufstellen eingerichtet. Zusätzlich wird ab dem heutigen Freitag, 17.09.2021, das „Info-Mobil“ des Kreises Euskirchen in allen Städten und Gemeinden unterwegs sein. Dort können sich Betroffene Bürgerinnen und Bürger erste Informationen zur Antragsstellung, die notwendigen Voraussetzungen und zu den benötigten Unterlagen informieren lassen.

Die Mitarbeitenden des Info-Mobils sind wochentags von 9:30 – 15:30 Uhr und samstags von 9:30 – 13:30 Uhr an folgenden Standorten anzutreffen:

Freitag 17.09.2021 Alter Markt, Euskirchen
Samstag 18.09.2021 Alter Dorfplatz, Schweinheim (EU)
Montag 20.09.2021 Dorfplatz, Flamersheim (EU)
Dienstag 21.09.2021 Parkplatz vor dem Dorfsaal, Euskirchener Straße 101, Iversheim (Bad Münstereifel)
Mittwoch 22.09.2021 Am Hammerwerk, Blankenheim-Ahrhütte
Donnerstag 23.09.2021 Arenberg Platz, Kommern (Mechernich)
Freitag 24.09.2021 Parkplatz Eifel-Ardennen-Platz, Gemünd (Schleiden)
Samstag 25.09.2021 Parkplatz an der Grenzlandhalle (Aachener Str. 8), Hellenthal

Weitere Termin folgen und werden auf der Homepage des Kreises unter https://hochwasser.kreis-euskirchen.de veröffentlicht.

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Rheinland-Pfalz startet neues Programm zur Förderung der Kooperation in der Pflegeausbildung (KOMPASS-RLP)

Region/Mainz – „Die Reform der bisherigen Pflegeausbildungen zu einer generalistischen Pflegeausbildung war eines der größten Reformvorhaben im Kontext beruflicher Ausbildung. Die Akteurinnen und Akteure in der Pflegeausbildung haben dadurch neue anspruchsvolle Koordinationsaufgaben, die in der Umsetzung noch viele Herausforderungen mit sich bringen. Rheinland-Pfalz hat daher ein neues Förderprogramm auf den Weg gebracht, um alle Beteiligten – also die Pflegeschulen, Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen – gezielt bei der Koordination der praktischen Ausbildung zu unterstützen“, gaben Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig und Arbeits- und Sozialminister Alexander Schweitzer bekannt.

Für das neue Förderprogramm KOMPASS-RLP ist eine Laufzeit bis Ende 2022 vorgesehen, die ersten Angebote und Aktivitäten starten aktuell. Das Gesamtvorhaben umfasst vier Schwerpunkte und wird mit Mitteln des Bundes nach § 54 des Pflegeberufegesetzes (PflBG) gefördert.

Im ersten Schwerpunkt wird eine „KOMPASS-Studie“ zum Entwicklungsstand und den konkreten Herausforderungen der Ausbildungsverbünde und Lernortkooperationen in der Pflege in Rheinland-Pfalz erstellt. Für die Umsetzung dieses Programmschwerpunktes haben das Ministerium für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung (MASTD) und das Ministerium für Bildung (BM) das Institut für Wirtschaft, Arbeit und Kultur (IWAK) der Goethe-Universität Frankfurt beauftragt.

In einem zweiten Schwerpunkt „KOMPASS-Lernortkooperationen“ geht es um die Weiterentwicklung, Unterstützung und Stabilisierung von Ausbildungsverbünden und Lernortkooperationen. „Hier werden wir spezielle Workshops, Arbeitsgruppen und Beratungen regional anbieten. Den Ausbildungsstätten soll Gelegenheit gegeben werden, ihre bisherigen Erfahrungen auszutauschen und neue Konzepte kennenzulernen“, so Arbeitsminister Schweitzer.

Der dritte Schwerpunkt „KOMPASS-Pflegeschulen“ umfasst die konkrete Unterstützung der Schulen im Hinblick auf ihre Gesamtverantwortung in der theoretischen und praktischen Ausbildung. Auch hier werden u.a. Workshops, Arbeitsgruppen und bei Bedarf auch Coachings angeboten. Zur Umsetzung dieser beiden KOMPASS-Schwerpunkte konnte die Dienstleistung, Innovation, Pflegeforschung GmbH (DIP) aus Köln gewonnen werden.

Der vierte Schwerpunkt „KOMPASS-Koordinierungsstelle“ wird die bestehenden Angebote in den kommenden Wochen noch vervollständigen. Das Land hat dazu kürzlich den Auftrag zur Einrichtung einer zentralen Koordinierungsstelle für die berufliche Pflegeausbildung öffentlich ausgeschrieben. Diese soll ebenfalls noch im Herbst ihre Arbeit aufnehmen.

„Wir freuen uns, dass wir mit der DIP-GmbH aus Köln und dem IWAK-Institut der Goethe Universität Frankfurt zwei Partner gewinnen konnten, die uns bei den weiteren Schritten mit ihrer großen Expertise unterstützen werden“, betonten Dr. Hubig und Schweitzer abschließend.

Hintergrund:

Seit Anfang 2020 wird bundesweit die generalistische Pflegeausbildung eingeführt. Im Unterschied zu den bisher nach Einsatzfeldern getrennten Pflegeausbildungen werden die Auszubildenden nun breit auf alle Einsätze sowohl in ambulanten als auch stationären Einrichtungen der Akut- und Langzeitversorgung vorbereitet. Dazu durchlaufen sie ergänzend zum umfassenden theoretischen und praktischen Unterricht an den Pflegeschulen während ihrer dreijährigen Ausbildung mindestens sieben unterschiedliche Stationen in den genannten Praxisfeldern.

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Eifelkreis Bitburg-Prüm vergibt zwei Stipendien für Humanmedizin

Bitburg – Vergabe von zwei Stipendien für Humanmedizin: Theresa Florath und Selina Schneider erhalten Urkunden des Eifelkreises. Um dem drohenden Hausärztemangel entgegen zu wirken, hatte der Ausschuss für Kreisentwicklung und Klimaschutz (KEK) im vergangenen Jahr beschlossen, zunächst zwei Stipendien in Höhe von je 48.000 € für ein Auslandsstudium der Humanmedizin zu vergeben. Die Stipendien wurden dann im Februar 2021 ausgeschrieben.

Voraussetzung für die Unterstützung durch den Eifelkreis ist, dass der Stipendiat einen Vertrag mit dem Eifelkreis unterzeichnet und sich verpflichtet, nach erfolgreicher Approbation und Facharztausbildung anschließend 10 Jahre als Hausarzt oder Hausärztin im Eifelkreis tätig zu sein.

In einer kleinen Feierstunde händigte der Erste Kreisbeigeordnete Michael Billen den beiden erfolgreichen Bewerberinnen Theresa Florath aus Trierweiler und Selina Schneider aus Hüttingen/Kyll die Urkunden des Eifelkreises für ihr Medizinstipendium aus.

Die Auswahl der Bewerber für die beiden Stipendien erfolgte nach einem vom KEK-Ausschuss festgelegten Kriterienkatalog. Beide Kandidatinnen bewarben sich bei einer Uni im Ausland und bestanden die umfangreichen Aufnahmetests. Damit wurde ihr Weg frei für das ersehnte Medizinstudium.

Theresa Florath wird ab Oktober 2021 ihr Medizinstudium im bulgarischen Varna aufnehmen. Selina Schneider wird im litauischen Vilnius studieren. Für den künftigen Weg wünschte der Erste Kreisbeigeordnete Michael Billen viel Glück und Erfolg. Amtsleiter Helmut Berscheid und Mitarbeiter Erich Kill schlossen sich den Glückwünschen an.

Die Kreisgremien werden entscheiden, ob der Eifelkreis auch im nächsten Jahr wieder zwei Stipendien vergeben wird. Mit dieser Maßnahme hoffen die Verantwortlichen, für die Zukunft die prekäre Situation des Hausärztemangels etwas entschärfen zu können.

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Geschäftsführer Manfred Herrmann geht in den Ruhestand – ein leiser Abschied

Mechernich – Seine offizielle geschäftsführende Tätigkeit endet erst im Dezember dieses Jahres. Doch schon Mitte September verabschiedet sich Manfred Herrmann nach 30 Jahren aus dem Unternehmensverbund Kreiskrankenhaus Mechernich in den Ruhestand.

Die Geschäftsführung verantworten dann seine Kollegen Martin Milde und Thorsten Schütze. Ein besonderer Abschied steht bevor, der einen Generationenwechsel an der Spitze des Verbundes mit sich bringt. Bereits im vergangenen Jahr wurden die personellen Veränderungen in der Geschäftsführung eingeläutet. Auf Martin Milde, der im Januar 2020 als Geschäftsführer einstieg, folgte im Juli Thorsten Schütze.

Zeitgleich wechselte Hermann Gemke aus der Geschäftsführung zum
LWL-Psychiatrieverbund Westfalen nach Münster – und nun sagt auch Manfred Herrmann „Tschüss!“. Im Jahr 1991 folgte Manfred Herrmann dem Ruf von Dr. Hans Rossels und nahm das Angebot an, als stv. Geschäftsführer ins Krankenhaus Mechernich zu kommen. Es folgten viele Jahre der engen und vertrauensvollen Zusammenarbeit mit Dr. Rossels, in denen Manfred Herrmann zahlreiche Verantwortungsbereiche innehatte. Zunächst in seiner Funktion als Verwaltungsdirektor und Geschäftsführer mehrerer Tochtergesellschaften und seit 2010 im Rahmen der kollegialen Dreiergeschäftsführung der Kreiskrankenhaus Mechernich GmbH – nach dem Tod von Dr. Rossels im Kollegialsystem mit Hermann Gemke – formte er den Verbund maßgeblich mit.

Unter seiner Mitwirkung ist bis heute ein Unternehmen entstanden, das ein umfassendes komplementäres Leistungsangebot in der
medizinischen und pflegerischen Versorgung für die Menschen in der Region bereithält. Der Aufbau und die erfolgreiche Führung des ambulanten Pflegedienstes VIVANT und der angeschlossenen
Tagespflegen sowie die Etablierung der Altenpflegeeinrichtungen Brabenderstift Zülpich, Liebfrauenhof Schleiden und Barbarahof Mechernich zählen dabei rückblickend zu seinen besonderen Arbeitsschwerpunkten. Die Einbindung des Krankenhauses Schleiden in den Verbund, der Aufbau und die Erweiterung der Geriatrischen Rehaklinik, die Modernisierung des Zentral-OPs in Mechernich und die Schaffung einer modernen Zentralen Notaufnahme können als weitere Meilensteine gesehen werden, deren Projektarbeit Herrmann nicht nur begleitet, sondern vorangetrieben und gestaltet hat.

Getreu seinen Überzeugungen und pflichtbewusst in der Erfüllung seiner Aufgabe, die besonders nach dem Tod von Dr. Rossels davon geprägt war, den Verbund im Sinne seines langjährigen Wegbegleiters
fortzuführen, hat er das Unternehmen in struktureller und baulicher Hinsicht modernisiert und in die heutige Zeit getragen. Durch die Schaffung einer sektorenübergreifenden Versorgung durch z. B. die Notdienstpraxis, die Gefäß- und Herzkatheterkooperationen oder die Radiologie hat sich die Kreiskrankenhaus Mechernich GmbH unter seiner mitverantwortenden Führung als „Partner für Generationen und die Region“ positioniert.

Bekannt als zäher und geschickter Verhandlungspartner, der sozusagen auch gerne mal einen „Igel in der Tasche“ hat, trägt der zweifach studierte Betriebswirtschaftler einen wesentlichen Anteil daran, dass der Unternehmensverbund bis heute ein wirtschaftlich gesundes und wachstumsstarkes Unternehmen ist. Trotz manchmal schwieriger Rahmenbedingungen konnten stets Überschüsse erzielt werden, die fortwährende bauliche und leistungsbezogene Investitionen mit einem Gesamtvolumen von mehr als 100 Mio. Euro möglich machten und bis heute ein modernes Dienstleistungsunternehmen mit mehr als 1.800 Mitarbeitenden entstehen ließen. 30 Jahre im Dienste des Unternehmensverbundes Kreiskrankenhaus Mechernich – sie spiegeln
nicht nur eine langjährige Loyalität wieder, sondern auch eine hohe Einsatzbereitschaft.

Dienstliche Aufgaben immer priorisierend strebt Manfred Herrmann mit einer pragmatischen Sicht auf die Dinge immer nach einer verlässlichen Erfüllung von Zielsetzungen. Eine Eigenschaft, die er mit der „Hand am Arm“ auslebt, wie sein ehemaliger Weggefährte und Freund Dr. Rossels es wertschätzend beschrieb. Weniger als Freund der großen Worte, sondern der Taten verstand der Wahlkölner es stets
die Eifeler Mentalität bei seinen unternehmerischen Entscheidungen nie außer Acht zu lassen.

Mit Manfred Herrmann verlässt nicht nur ein Geschäftsführer das Unternehmen, sondern auch ein Gesprächspartner, der trotz des hohen Anspruchs an seine Mitarbeitenden auch immer ein offenes
Ohr für deren Belange hatte und sich oftmals für viele von ihnen persönlich einsetzte. Unser Dank gebührt seinem unermüdlichen Einsatz für den Unternehmensverbund, der ihm verdientermaßen
als Lebenswerk zugeschrieben werden kann. Ohne offizielle Feierlichkeiten und mit einem leisen, aber nicht weniger bedeutenden Abschiedsgruß, wünschen wir Manfred Herrmann alles Gute in
seinem neuen Lebensabschnitt.

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Kreis Ahrweiler zahlt weitere Soforthilfen an Privathaushalte aus – Antragsfrist endet am 30. September

Ahrweiler – 97 Prozent der Anträge bearbeitet. Der Kreis- und Umweltausschuss wurde in seiner jüngsten Sitzung über den aktuellen Stand zur Soforthilfe des Kreises Ahrweiler informiert. Zudem wurde die Auszahlung von weiteren rund 20 Millionen Euro Spendengeldern beschlossen. Jeder in der Datenbank registrierte und bezugsberechtigte Privathaushalt darf daher ab Oktober mit einer Aufstockung der bereits ausgezahlten Soforthilfe rechnen.

Da es sich bei der Auszahlung der Spendengelder zum einen um eine „Soforthilfe“ und nicht um eine Aufbauhilfe handelt und zum anderen die Zahl der Anträge zuletzt deutlich zurückgegangen ist, wird das Ende der Antragsfrist auf den 30. September festgelegt.

Nach aktuellem Stand konnten bereits 17,7 Millionen Euro an die vom Hochwasser Betroffenen ausgezahlt werden. Von den bisher mehr als 15.900 eingegangenen Anträgen sind rund 97 Prozent abschließend bearbeitet.

Die Spenden wurden und werden ohne jeglichen Abzug von Verwaltungskosten an durch die Flutkatastrophe unmittelbar betroffene Privathaushalte, Gewerbebetriebe und soziale Dienstleister ausgezahlt. Darüber hinaus zahlt die Verwaltung den persönlich betroffenen Bewohnerinnen und Bewohnern der fünf Senioreneinrichtungen (Maternusstift Altenburg, St. Maria Josef Ahrweiler, Fliedner Residenz, Villa Sibilla und Augustinum, Bad Neuenahr) sowie den Bewohnerinnen und Bewohnern des Lebenshilfehauses in Sinzig ebenfalls eine Soforthilfe in Höhe von jeweils 1000 Euro (analog zu Privathaushalten bis zwei Personen) aus.

Bereits seit dem 22. Juli 2021 läuft das Soforthilfe-Programm des Kreises, das ausschließlich durch Spendengelder finanziert wird. Inzwischen sind auf dem Spendenkonto des Kreises rund 31,2 Millionen Euro (Stand 15. September 2021) von Privatpersonen, Vereinen, Firmen, anderen Kommunen und weiteren Spendern eingegangen. Hinzu kommen die Gelder des Spendenkontos des Landes, die sich bislang auf rund 10,18 Millionen Euro belaufen. Insgesamt sind somit circa 41,4 Millionen Euro an Spenden eingegangen.

Die Verwaltung schätzt, dass sich die Gesamtzahl der Anträge auf etwa 18.000 belaufen wird. Unter Berücksichtigung der noch zu bearbeitenden und der bis zur Antragsfrist eingehenden Anträge werden weitere rund vier Millionen Euro aus der Soforthilfe ausgezahlt. Das heißt: Von der bis dato eingegangenen Gesamtspendensumme würden – dank der großen Spendenbereitschaft und enormen Solidarität für die Menschen im Ahrtal – noch rund 20 Millionen Euro zur Verfügung stehen. Der Kreis wird diese Restsumme daher auf jeden in der Datenbank bereits registrierten und bezugsberechtigten Privathaushalt aufteilen. Dies entspricht einer Aufstockung in Höhe von voraussichtlich 1200 Euro.

Um das Verfahren möglichst unbürokratisch zu gestalten, muss kein neuer Antrag gestellt werden. Wichtig: Die Beträge werden automatisch durch die Kreisverwaltung ausgezahlt.

Weitere Informationen zur Soforthilfe des Kreises Ahrweiler gibt es unter https://kreis-ahrweiler.de > Antrag für die Soforthilfe Kreis Ahrweiler.

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Restart nach einjähriger, pandemiebedingter Auszeit: Spektakuläre Eröffnungsshow zum CHIO 2021 in Aachen

Aachen – Prominentes Come-Together auf Einladung von Prof. Hermann Bühlbecker, Inhaber der Lambertz-Gruppe. Über 600 Mitwirkende, rund 250 Pferde und viele szenische Höhepunkte in einem 100minütigen Spektakel: Nach dem pandemiebedingten Ausfall des Aachener Reitturniers CHIO im letzten Jahr konnten sich die Zuschauer jetzt wieder über eine fulminante Eröffnungsshow des bedeutendsten „Weltfest des Pferdesports“ freuen, die ganzen im Zeichen des diesjährigen Partnerlandes Japan stand.

Nicht nur die riesigen Taiko-Trommeln und 50 blühenden Kirschbäume schufen eine perfekte Atmosphäre und Bühne für ein spannendes, abwechslungsreiches Programm aus modernen sowie traditionellen Elementen, die das Publikum begeistert aufnahm. Neben der großen Kulisse im Stadion gab es gleichzeitig auch wieder ein prominentes Come-Together im naheliegenden „Champions-Circle“, zu der Mitgastgeber Prof. Hermann Bühlbecker eingeladen hatte.

Zum Eröffnungsabend konnte der Inhaber der Lambertz-Gruppe gemeinsam mit der Präsidentin  des Aachen-Laurensberger Rennvereins (ALRV), Stefanie Peters,  zahlreiche Persönlichkeiten aus Sport, Medien/Showbiz, Politik und Wirtschaft begrüßen – darunter Jessica Springsteen, US-Springreiterin und Tochter von Bruce Springsteen, die in Tokio mit Gold, Silber und Bronze dekorierten Reitsport-Olympioniken der siegreichen Dressur-Equipe Jessica von Bredow-Wrendl, Isabell Werth und Dorothee Schneider sowie Julia Krajewski, Goldmedaillengewinnerin in der Vielseitigkeit, und Ben Maher, Olympiasieger im Einzelspringen. Weitere Gäste waren u.a. Britta Heidemann, Olympiasiegerin, Welt- und Europameisterin im Fechten, Ex-Nationaltorwart Uli Stein, Comedian Tom Gerhardt, WDR-Legende Jean Pütz, Mode-Experte und -Influencer Johannes Laschet, Sohn von NRW-Ministerpräsident Armin Laschet, Ex-RTL-Moderator Hans Meiser und Medienpsychologe Jo Groebel.  

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SGD-Nord-Präsident Wolfgang Treis würdigt ehrenamtliches Engagement von Mirveta Durben aus Wehr

Wehr/Mayen-Koblenz – Der Präsident der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord, Wolfgang Treis, händigte in Vertretung von Ministerpräsidentin Malu Dreyer die Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz für besonderes ehrenamtliches Engagement aus. Sie ging an Mirveta Durben aus Wehr im Landkreis Ahrweiler.

Landkreis Ahrweiler, Kreisbeigeordneter Friedhelm Münch, Anregerin Katrin Bornmüller, OG Wehr, Dr. Melanie Hilger, SGD-Nord-Präsident Treis, Frau Mirveta Durben, Herr Alfred Durben, VG Brohltal, Herr Bürgermeister Johannes Bell. Foto: SGD Nord

„Frau Durben engagiert sich seit Jahrzehnten ehrenamtlich. Insbesondere in der Flüchtlingshilfe ist sie aktiv. Sie erinnert an Kriegsverbrechen und setzt sich für die Wahrung von Menschenrechten ein, “ so SGD-Nord-Präsident Wolfgang Treis.

In Ihrem Buch „Mama, hier gibt es Licht“ verarbeitet sie ihre Erfahrungen aus dem Bosnienkrieg. Bei dem Massaker von Prijedor am 20. Juli 1992 wurden ihr Ehemann und zahlreiche Verwandte und Freunde ermordet. Lesungen nutzt sie, um über das Kriegsverbrechen aufzuklären, zu mahnen und gegen das Vergessen anzukämpfen.

Engagiert sammelt sie Spenden, die Sie dem Hilfsprojekt der Vereinigung ehemaliger KZ-Lagerinsassen „Prijedor 92“ zukommen lässt. Damit werden Überlebende des Massakers unterstützt. Seit über sieben Jahren leistet sie wertvolle ehrenamtliche Arbeit für die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) in der Sektion Wittlich. Hier bringt sie sich umfassend, beispielsweise als Dolmetscherin ein. Auch das Sozialamt der Verbandsgemeindeverwaltung Brohltal unterstützt sie in der Funktion als Übersetzerin.

Neben Ihrer Tätigkeit im Flüchtlingsnetzwerk Bad Neuenahr-Ahrweiler ist sie ehrenamtliche Mitarbeiterin im Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr, wo sie sich in besonderem Maße für den Bereich der Jugendmigration engagiert. Auch die Frauenrechte sind ihr ein Anliegen. Deshalb bringt sie Sie sich im Frauenverband im Bund der Vertriebenen e.V. ein.

Im Landkreis Ahrweiler hat sie ihren Lebensmittelpunkt gefunden. Als die Region von der Flutkatastrophe erschüttert wurde, zögerte sie nicht und packte tatkräftig mit an, um die eingetroffenen Sachspenden am Nürburgring zu sortieren.

Durch Ihren vielfältigen  Einsatz in der Flüchtlingshilfe, ihr Bemühen um die Aufklärung von Unrecht und dem Wachhalten von Erinnerungen an Kriegsverbrechen und Vertreibung, denen viele Menschen ausgesetzt waren und es leider auch in unserer Zeit immer noch sind, hat sie sich um die Gemeinschaft verdient gemacht.

Für ihr Engagement sprach ihr Präsident Treis Dank und Anerkennung aus. Aufgrund der Corona-Pandemie wurden die Ordensinsignien an Frau Durben im kleinen Kreis im Rahmen einer Feierstunde in der SGD Nord ausgehändigt. Anwesend waren ihre Familie, Freunde sowie kommunale Vertreter. Für den Landkreis Ahrweiler waren das Herr Kreisbeigeordneter Friedhelm Münch, für die Verbandsgemeinde Brohltal Bürgermeister Johannes Bell und für die Ortsgemeinde Wehr Frau Bürgermeisterin Dr. Melanie Hilger. Auch die Anregerin, Frau Katrin Bornmüller (IGFM), war anwesend.

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Brennende Leidenschaft für eine Region: Feuer der Eifel

Region/Aachen/Köln – Band 4 der ENDLICH EIFEL Bugazin®-Reihe – überall erhältlich, wo es gute Bücher gibt! Ein neues, praktisches Format, ein modernes Erscheinungsbild, ein neuer Verlagspartner, bewährte Qualität, tolle Fotos, spannende Beiträge — noch mehr Seiten und ganz viel Leidenschaft — das alles steckt im vierten Band der ENDLICH EIFEL Bugazin®-Reihe „Feuer der Eifel“.

Wettermann und Naturfotograf Andy Holz zeigt mit seinen eindrucksvollen Aufnahmen, wie der Eifelhimmel brennen kann und die Feuerwehren der Eifel sind mehr als nur Helfer in der Not, wie wir
erst kürzlich bitter erfahren mussten. Es gibt außerdem den Tanz auf dem Vulkan und Vulkane zum Anfassen, denn: feuerspeiende Berge haben die Landschaft geprägt, ohne Lavaströme und wassergefüllte Vulkankegel wäre die Region so nicht vorstellbar.

„Das zentrale Element Feuer bestimmt die Eifel in vielen Bereichen“, sagen Stephan Falk und Jeannette Fentroß, die gemeinsam als Herausgeber und Chefredaktion hinter der Bugazin®-Reihe stehen, „mit dem brandneuen ENDLICH EIFEL Band 4 wünschen wir unserer Leserschaft eine helle (Lese-)Freude und „flammendes“ Vergnügen. Mit der neuen, kompakteren Form passen wir noch besser in jede (Reise-)Tasche und sind draußen und unterwegs genauso praktisch lesbar, wie gemütlich daheim.“

Glühende Berufe, wie Zundelmacher, Glockengießer, Schmied und Metalldesigner stellt das Bugazin vor – wärmend, gemütlich und sinnlich sind die Flammen in der Kerzenmanufaktur. Der Kaffeeröster nutzt das Feuer zur Herstellung von genussreichen Heißgetränken und vielem mehr.

Flammende Schauplätze und feurige Bräuche – Martinsfeuer, Geisterzüge, Burgbrennen und Radscheewen: das Feuer der Eifel ist lodernd, zündelnd oder flackernd – aber auch gefährlich, wie auf dem Scheiterhaufen. Brandbesegnungen stoppen zerstörende Feuer, die Volksmedizin reinigt dagegen mit Feuer und Rauch.

Die Sinneswelt des Ahrweins, Spezialitäten aus der Alt-Eifeler Küche, Naturheilkunde für Tiere mit Eifelkräutern, ein poetisches Porträt des Hohen Venn oder Fragen, wie: „Woher kommt der Name Eifel?“, „Aus wie vielen Teilen besteht eine Dampflok?“ oder „Wie kommen die Ringe in die Wand beim Klettern im Eifeler Basalt?“: das brandneue ENDLICH EIFEL Bugazin® vereint viele heiße Themen.

Unterwegs auf den Spuren der Kamillentraud oder in der Toskana der Eifel, in der Heimat des Blausteins oder in der Stadt der Bilder – das Bugazin für die ganze Eifel zeigt Zufluchtsorte, beschreibt Sehnsuchtsziele und ist immer ganz viel Heimat.

Nach Flutkatastrophe und Hochwasserschäden sind viele Menschen in der Eifel traumatisiert. Mit Fotos und Berichten über die schönen Seiten der Region möchten wir Mut machen und unterstützen mit einer Abovariante inklusive 15 Euro Spende die Hilfe für vom Hochwasser betroffene Eifeler*innen.

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Wirtschaft

Teilnehmerrekord beim 9. Wettbewerb „Sparkassen-Riesling des Jahres“ der Kreissparkasse Mayen

Region/Mayen/Andernach/Münstermaifeld –  Der Sparkassen-Riesling des Jahres 2021 kommt aus dem Weingut Elmar Leyendecker aus Kattenes. Bereits zum neunten Mal lobte die KSK den Wettbewerb zum Sparkassen-Riesling des Jahres aus. Auch in diesem Jahr wurde das Motto „Herzblut für die Terrassenmosel“ durch die Kreissparkasse (KSK) Mayen wieder ernst genommen und tatkräftig gelebt.

Die Jury zum Sparkassen-Riesling 2021. Foto: Ralph Künzel

Teilnehmen konnten alle Rieslingweine des Jahrgangs 2020 der Weinbergslagen in Gondorf, Hatzenport, Kattenes, Lehmen und Löf.
Karl-Josef Esch, Vorstandsvorsitzender der KSK Mayen, begrüßte die Jury zur Weinprobe 2021 in Löffel´s Landhaus in Münstermaifeld: „Die Terrassenmosel ist ein kleiner aber sehr feiner und unverzichtbarer Teil unserer Region. Sie bringt hervorragende Weine hervor. Wir wollen mit dem Wettbewerb eine Plattform für die Winzer und ihre Weine schaffen und sie somit ehren und unterstützen. Wir sind stolz, dass wir auch im letzten Jahr den Sparkassenriesling unter Coronaauflagen in alter Tradition fortführen konnten und freuen uns, dass die Probe in diesem Jahr, unter Einhaltung der 3G-Auflagen, stattfinden kann. Insgesamt wurden 45 Weine von 20 Weingütern eingereicht, soviele wie nie zuvor.“

In der ersten Proberunde bewerteten Offizialprüfer und Weinspezialisten aus der Gastronomie alle Weine in Form einer Qualitätsweinprüfung nach Punktzahlen. Die zwölf bestbewerteten Weine kamen dann in die zweite Proberunde, an der 14 weitere Jurymitglieder teilnahmen. Hierzu zählten neben Werner Merkenich, 1. Beigeordneter in Vertretung für Verbandsbürgermeister Bruno Seibeld, die Ortsbürgermeister der teilnehmenden Orte, Vertreterinnen und Vertreter der Presse, Dr. Karl Graf zu Eltz, KSK-Filialleiter in Münstermaifeld Martin Steinsiek, KSK-Filialleiter Herbert Hürter sowie KSK-Verwaltungsratsmitglied Claudia Blotzki.

Aus den besten drei Rieslingen konnte dann in der finalen Runde der „2020er Katteneser Steinchen Riesling Hochgewächs feinherb“ vom Weingut Elmar Leyendecker aus Kattenes zum Sieger gekürt werden. Den 2. Platz belegte der „2020er Hatzenporter Burg Bischofstein Riesling Spätlese feinherb“ vom Weinbau Dr. Stephan Engelbert aus Ibbenbüren. Den 3. Platz erreichte der „2020er Hatzenporter Kirchberg Riesling Spätlese trocken“ vom Weingut Josef Weckbecker aus Moselkern.

Die Siegerehrung, mit welcher der Sparkassen-Riesling 2021 feierlich gekürt wird, findet voraussichtlich im November im Restaurant Löffel´s Landhaus in Münstermaifeld statt, aufgrund von Corona aber im kleinen Rahmen.

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Pocken-Epidemie in „Monschau“

Monschau – Autor und ehemaliger Bonner-Biennale-Leiter Steffen Kopetzky liest aus seinem neuen Werk „Monschau“ gleich zweimal bei der Lit.Eifel. Und zwar am Mittwoch, 22. September, und Freitag, 24. September, jeweils ab 19.30 Uhr, in der Pfarrkirche St. Johannes der Täufer, Kirchstraße 30, 52152 Simmerath-Lammersdorf. Der Eintritt zur Lit.Eifel-Veranstaltung beträgt 12 Euro, ermäßigt 6 Euro. Tickets gibt es online bei Ticket Regional.

Corona-Mahner Karl Lauterbach würdigt „Monschau“: „Ich bin dankbar, dass ich das Buch gelesen habe, weil es doch das ein oder andere mitgibt an Parallelitäten zu dem, was wir jetzt gerade erleben. Ich glaube, dass Monschau sehr gut zeigt, dass wir alle voneinander abhängen und immer voneinander abhingen, wir haben es nur vergessen.“

Der Autor, geboren 1971, studierte Philosophie und Romanistik in München, Paris und Berlin. Er verfasst Romane, Hörspiele, Radio-Features und Theaterstücke. Von 2002 bis 2008 war Steffen Kopetzky künstlerischer Leiter der Bonner Biennale. Sein Roman „Risiko“ (2015) war für den Deutschen Buchpreis nominiert, „Propaganda“ (2019) für den Bayerischen Buchpreis.

Liebe & Virus

In „Monschau“ erzählt er von einer Liebe im Ausnahmezustand und von der vom rasanten Wirtschaftswachstum geprägten Bundesrepublik – und verwandelt die wahren Begebenheiten eines kaum bekannten Kapitels deutscher Geschichte in packende Literatur. Die Einführung in das Thema übernimmt der Lammersdorfer Heimatforscher Jürgen Siebertz.

Im Kreis Monschau sind 1962 die Pocken ausgebrochen. Mitten im Karneval droht die Quarantäne. Der örtliche Fabrikant will die Fabrik um jeden Preis offenhalten, schließlich ist man weltweit gut im Geschäft. Die Alleinerbin Vera hat andere Pläne: Sie studiert in Paris und trägt den Geist der Avantgarde nach Monschau. Dort begegnet sie dem jungen Mediziner Nikolaos, der durch die tiefverschneite Eifel zur Patientenvisite gefahren wird, vor Ansteckung geschützt durch einen Stahlarbeiteranzug. Die beiden entdecken schnell, dass sie mehr verbindet als ihre Liebe zu Miles Davis. Doch das Virus nimmt sich, was es kriegen kann.