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„Runder Tisch Holz“: Besser jetzt bauen als verschieben!

Region/Trier – Materialknappheit durch regionale Zusammenarbeit überwinden. Was kann das Baugewerbe gegen die angezogenen Holzpreise tun? Vor dem Hintergrund der aktuellen Materialknappheit treibt diese Frage das Bauhandwerk und damit auch Bauherren weiterhin um. Jetzt stand das Thema bei der zweiten Auflage am „Runden Tisch Holz“ im Mittelpunkt. Zu diesem Strategiegespräch kamen auf Initiative der Handwerkskammer (HWK) Trier regionale Vertreter des Forsts, der Kommunen, der Handwerks­organisationen und Unternehmer zusammen.

Schnittholz sei auf dem Markt zwar weiterhin erhältlich, stellten die Teilnehmenden in ihrer Videokonferenz fest, aber nur zu überhöhten Preisen. Private oder kommunale Waldbesitzer würden davon jedoch nicht profitieren, hieß es. Wenn in der Wertschöpfungskette die Faktoren Regionalität und Beständigkeit stärker berücksichtigt würden – vom Einschlag im Forst über die Vergabe von Bauaufträgen bis hin zum Einbau beim Kunden – könne dadurch mehr regionale Wertschöpfung erreicht werden. Dazu müssten auch die Sägeindustrie, der Großhandel, Unternehmen und Verbraucher sich miteinander abstimmen. Dabei lehnt es der „Runde Tisch Holz“ ab, in Marktmechanismen einzugreifen und regionale Ketten über ein organisiertes Netzwerk zu schaffen.

„Auch im Alleingang haben Betriebe trotz angespannter Lage noch einen gewissen Handlungs­spielraum“, sagt HWK-Geschäftsführer Dr. Matthias Schwalbach. So sollten sie möglichst langfristige Verträge mit regionalen Sägewerken abschließen, um die Rohstoffversorgung sicherzustellen, Importe zu vermeiden und annehmbare Marktpreise zu erzielen. „Es ist sinnvoll, Holz aus Rheinland-Pfalz stärker in die Kette einzubeziehen und wie eine Marke zu bewerben – ähnlich den Produkten der Eifel- und Mosel-Initiativen.“ Darüber hinaus müsste nach Auffassung der Forstwirtschaft je nach Verwendungszweck geeignetes Bruch-, Sturm- und Käferholz vermehrt in die Produktion eingebunden werden.

Das Handwerk wünscht sich, dass die öffentliche Hand bei der Auftragsvergabe eine Vorreiterrolle übernimmt und nach Möglichkeit regionale Angebote bevorzugt. Ansätze dazu gibt es im Vergaberecht etwa bereits im Hinblick auf Leistungsbeschreibung, Reaktionszeit und nachhaltige Beschaffung. Den Zuschlag erhalten sollten möglichst regionale Unternehmen, die Holz aus heimischen Wäldern verwenden. Wettbewerbsrechtlich sei das allerdings nicht regulierbar. Zudem fordern die Handwerks­organisationen bei öffentlichen Vergaben, Preisgleitklauseln in alle neuen Verträge aufzunehmen. Denn erhöhte Materialkosten seien vom Betrieb nicht zu vertreten und müssten daher entsprechend weitergegeben werden können.

Schnittholz ist beim Klimawandel Werkstoff Nummer eins – es speichert Wärme und bindet CO2. Verbraucher müssten sich weiterhin auf erhöhte Holzpreise einstellen, so der „Runde Tisch Holz“. Den Verbrauchern empfehlen die Akteure, nicht auf sinkende Holzpreise zu warten. „Bauherren und Sanierer sollten aktuelle Vorhaben nicht aufschieben, sondern jetzt das Handwerk mit der Umsetzung beauftragen“, rät Schwalbach. Denn dass der Holzpreis auf das Niveau vor der Krise zurückfällt, gilt in Expertenkreisen als unwahrscheinlich.

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KSK-Ahrweiler Vorstands-Vorsitzender wird Landesobmann der rheinland-pfälzischen Sparkassen

Ahrweiler – Anlässlich eines Treffens am 01. Oktober 2021 wählten die Vorstände der rheinland-pfälzischen Sparkassen Dieter Zimmermann, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Ahrweiler, einstimmig zum Landesobmann der rheinland-pfälzischen Sparkassen ab 1. Januar 2022. Dieter Zimmermann hat derzeit das Amt des stellvertretenden Landesobmanns seit 2014 inne.

Dieter Zimmermann tritt am 1. Januar 2022 die Nachfolge des am 31. Dezember 2021 in den Ruhestand tretenden Sparkassendirektors Siegmar Müller, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Südpfalz, an. Zum stellvertretenden Landesobmann wurde Sparkassendirektor Bernd Jung gewählt, der am 1. Januar 2022 auch den Vorsitz im Vorstand der Sparkasse Südpfalz übernehmen wird.

„Mit Siegmar Müller geht ein hochverdienter, erfahrener und engagierter Landesobmann, der die Interessen der rheinlandpfälzischen Sparkassenvorstände auf der regionalen Ebene und auf der Bundesebene in herausragender Weise vertreten hat, zum Jahresende in den Ruhestand“, sagte Beate Läsch-Weber, Präsidentin des Sparkassenverbandes Rheinland-Pfalz, nach der Sitzung. „Mein Kollege, Verbandsgeschäftsführer Roman Frank und ich freuen uns sehr, dass sein langjähriger Stellvertreter Dieter Zimmermann zum rheinland-pfälzischen Landesobmann gewählt worden ist. Wir sind überzeugt, dass Dieter Zimmermann dieses verantwortungsvolle Amt ebenfalls mit großem Engagement ausüben wird. Wir freuen uns auf die Fortsetzung unserer vertrauensvollen und konstruktiven Zusammenarbeit im Interesse aller rheinland-pfälzischen Sparkassen“.

Der Landesobmann und sein Stellvertreter vertreten die Interessen aller rheinland-pfälzischen Sparkassen in den Gremien des Sparkassenverbands Rheinland-Pfalz und wirken bei der geschäftspolitischen sowie strategischen Ausrichtung der Sparkassen-Finanzgruppe in einflussreicher Position mit. Sie stehen für die Vorstände der rheinland-pfälzischen Sparkassen auch auf Bundesebene im Landesobmänner-Ausschuss beim Deutschen Sparkassen- und Giroverband in Berlin.

Die 21 rheinland-pfälzischen Sparkassen führen 1,9 Mio. Girokonten, haben über 51 Mrd. Euro Kundeneinlagen und über 48 Mrd. Euro Kundenkredite im Bestand. Dazu unterstützen sie mit über 21 Mio. Euro gemeinnützige Zwecke und beschäftigen 11.206 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon 618 Auszubildende und Trainees.

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Eine gelungene Vernissage der Mayener Künstlerin Andrea Grimm mit tollen Gästen

Mayen – Bei tollem Wetter und sonnigem Ambiente wurde am vergangenen Freitag, dem 01. Oktober 2021 feierlich die Vernissage der Künstlerin Andrea Grimm „Kunst ist FREI“ im Eifelmuseum – Mayen eröffnet.

Foto: Privat

Egal ob aus Wirtschaft, Politik, Medien, Handwerk oder Recht – die Liste der Rund 40 geladenen Gäste war buntgemischt.

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So haben sich nicht nur Mayener Bürgerinnen und Bürger eingefunden, sondern auch bekannte Gesichter aus dem näheren Umland.

Foto: Privat

Highlight des Abends: Herr Dr. Heribert Wiedenhues (ehemals Vorstand der ThyssenKrupp Engineering AG) erwarb eine von 5 exklusiven Magnum Weinflaschen aus dem Hause Schneiders-Moritz. Ein wirkliches Unikat da jede einzelne Flasche individuell durch die Künstlerin bemalt wurde. Und auch die letzten 4 Flaschen mit abstrakter Kunstnote werden in den nächsten Wochen veräußert. Der Reinerlös wird anschließend zu 100% an die Flutopferhilfe gespendet.

Foto: Privat

Noch bis zum 07.10.21 kann die Ausstellung in der Ebene 0 im Eifelmuseum besucht werden.

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Ab dem 13.10 können weitere Werke der Künstlerin in einer der führenden Privatkliniken in Europa, der Erich Lexer Klinik in Freiburg, besichtigt werden.

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Sport-Obelisk – RLP Minister Lewentz würdigt herausragende Verdienste im Sport

Region/Mainz – Sportminister Roger Lewentz hat Dietmar Schneider (Büchenbeuren), Michael Bitdinger (Daun), Lothar Renz (Gundheim), Johanna Bauer (Rheinzabern) und John Attilo (Grünstadt) für ihr langjähriges Engagement mit dem Sport-Obelisken 2020 ausgezeichnet.

„Mit ihrem jahrzehntelangen Engagement und unermüdlichem Einsatz haben sich alle Preisträgerinnen und Preisträger in ihren Vereinen und darüber hinaus eingebracht und dabei viel für den Sport und unsere Gesellschaft bewegt. Dafür gebührt ihnen unser Dank und unsere Anerkennung“, sagte Minister Lewentz bei der Verleihung in Mainz.

Dietmar Schneider hat sich dem Fußball verschrieben. Im TuS Büchenbeuren war er von 1982 bis 2018 Vorstandsmitglied. Neben den Funktionen als Beisitzer, Schriftführer und Abteilungsleiter war er insgesamt 24 Jahre Vorsitzender des TuS. Auch bei der Betreuung von Geflüchteten engagierte er sich innerhalb und außerhalb des Vereins. So ist er noch heute als Ansprechpartner des als Integrationsmaßnahme unter dem Dach des TuS Büchenbeuren gegründeten „FFC United“ aktiv. In dieser Mannschaft spielen vor allem Spieler aus Eritrea, Somalia, Iran, Syrien und Äthiopien. Die einmalige „Hunsbuntliga“, eine Spielklasse mit bis zu 16 verschiedenen Mannschaften, in denen auch Geflüchtete spielen, wäre ohne sein intensives Engagement nicht gegründet worden. Als Mitglied im Kreisvorstand des Fußballkreises Hunsrück-Mosel im Fußballverband Rheinland (FVR) ist Dietmar Schneider als Integrationsbeauftragter und Spielleiter der „Hunsbuntliga“ tätig. Seit 2019 ist er Vorstandsmitglied in der Stiftung „Fußball hilft“ des FVR.

Michael Bitdinger war viele Jahre ehrenamtlich als Abteilungsleiter Breitensport im Vorstand des SV Neunkirchen-Steinborn aktiv. Seit 2002 ist er Vizepräsident Wirtschaft und Finanzen der Taekwondo-Union Rheinland-Pfalz. Von 2015 bis 2018 war er stellvertretender Sportkreisvorsitzender Kreis Vulkaneifel im Sportbund Rheinland. Seit 2018 ist er Sportkreisvorsitzender Kreis Vulkaneifel im Sportbund Rheinland.

Lothar Renz engagiert sich bereits seit mehr als 50 Jahren in seinem Heimatverein und auf Verbandsebene für den Fußball. Seit Sommer 1964 ist er Mitglied im TSV Gundheim. Als Beisitzer unterstützte er einige Jahre den TSV-Vorstand. Während seiner Zeit als langjähriger Kinder- und Jugendtrainer leistete er Großartiges für den TSV. Von 1999 bis 2002 war er Trainer der 1. Herrenmannschaft und trainierte von 2007 bis 2010 sowohl die 1. als auch die 2. Mannschaft. Mit der Doppel-Meisterschaft in der Saison 2007/2008 (Aufstieg der 1. Mannschaft in die Bezirksklasse und Aufstieg der 2. Mannschaft in die Kreisliga) konnte er einen bemerkenswerten Erfolg als Trainer verzeichnen. Von 2008 bis 2012 war er Mitglied im Vorstand des Südwestdeutschen Fußballverbandes (SWFV). Von 2010 bis 2021 war er Kreisvorsitzender Alzey-Worms im SWFV. Seit 2012 ist er Mitglied im SWFV Präsidium. Seit 2014 ist er als Vertreter des SWFV im Hauptausschuss des Sportbundes Rheinhessen aktiv. Seit 2021 ist er Vorsitzender des Verbandsspielausschusses im SWFV. Lothar Renz wurde in Abwesenheit geehrt.

Johanna Bauer war 40 Jahre Mitglied im Vorstand des Turnvereins 1890 Rheinzabern. Von 1980 bis 2020 kümmerte sie sich als Schriftführerin um allerlei „Schreibkram“ des Vereins. Als Leiterin der Geschäftsstelle des TV Rheinzabern leistete sie von 1996 bis in das Jahr 2020 vorbildliche Arbeit. Mit ihrem Engagement und hervorragenden Einsatz war sie die gute Seele des TV. Mit ihrem Rücktritt aus dem geschäftsführenden Vorstand ging die Ära Johanna Bauer im Verein zu Ende. Im Jahr 2020 wurde sie für 50 Jahre Vereinsmitgliedschaft geehrt. Seit 2020 unterstützt sie weiterhin ihren Heimatverein in vielfältiger Hinsicht.

John Attilo ist der Meistermacher, wenn es um die Sportart Gewichtheben geht. In seinem Heimatverein, dem KSV Grünstadt, ist er seit 1975 Mitglied. Seine aktive Zeit als Gewichtheber bestritt er von 1980 bis 2015. Die erfolgreiche Trainerlaufbahn beim KSV begann im Jahr 2002 als er den damaligen KSV-Jugendtrainer unterstützte. Die eigenverantwortliche Leitung des Trainings der Aktiven und die Ausbildung von Kindern in der Langhantelathletik und im Mehrkampf mit Schwerpunkt Koordination und Konzentration begann im Jahr 2004. Von 2008 bis 2018 war John Attilo Landesjugendleiter. Aus seiner Jugendarbeit hat John Attilo fünf deutsche Meister hervorgebracht. Mit der aktiven Mannschaft startete er bis in die 1. Bundesliga durch. Das „Fundament“ der heutigen Bundesliga-Mannschaft des KSV wurde von John Attilo ausgebildet. Mittlerweile ist der KSV Grünstadt zu einer bekannten Größe im Gewichtheben aufgestiegen. Man spricht über den KSV, die hervorragende Jugendarbeit, die Erfolge und über John Attilo.

Seit 1997 werden mit dem Sport-Obelisken sowohl herausragende Leistungen von Sportlerinnen und Sportlern mit Vorbildfunktion gewürdigt als auch das Engagement von Menschen, die sich über viele Jahre ehrenamtlich in besonderem Maße für den Sport in Rheinland-Pfalz eingesetzt haben. Der Sport-Obelisk wird pro Jahr an fünf Preisträgerinnen und Preisträger vergeben. Die Verleihung des Sport-Obelisken 2020 wurde aufgrund der Corona-Pandemie ins Jahr 2021 verschoben. Die Verleihung des Sport-Obelisken 2021 wird im Rahmen einer gesonderten Veranstaltung stattfinden.

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Süßes Präsent aus der Kaiserstadt: Traditionell erhielt der Karlspreisträger eine exklusive Printentruhe aus dem Hause Lambertz

Aachen – Deutlicher Appell: Klaus Iohannis, rumänischer Staatspräsident, fordert zur Verleihung des  „Internationalen Karlspreis“ in Aachen eine Stärkung der Einheit und Solidarität in der Europäischen Union. „Die EU ist mehr denn je auf Einheit, Solidarität und Zusammenhalt angewiesen sowie auf eine pragmatische Vorgehensweise, die sich auf Handeln und konkrete Ergebnisse konzentriert. Die Herausforderungen müssen die Gemeinschaft noch stärker und widerstandsfähiger machen.  Auch die Pandemie hat Schwachstellen offengelegt, im Gesundheitssektor, aber auch auf sozialer Ebene. Klaus Iohannis, rumänischer Staatspräsident und Preisträger des „Internationalen Karlspreises 2020“, dessen Verleihung Corona-bedingt  erst am letzten Wochenende in der Kaiserstadt stattfinden konnte, forderte zudem einen Ausbau der Freizügigkeit in der EU.  Iohannis wurde als  herausragender Politiker gewürdigt, der sich trotz der schwierigen innenpolitischen Verhältnisse in Rumänien „als Streiter für europäische Werte, für Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit und als Brückenbauer zwischen Ost und West“ verdient gemacht habe.

Klaus Iohannis (l.), rumänischer Staatspräsident und neuer Karlspreisträger, und seine Frau Carmen freuten sich sichtlich über die exklusive Printentruhe aus dem Hause Lambertz. Das traditionelle Gastgeschenk an den Karlspreisträger wurde von Dr. Jürgen Linden, Vorsitzender des Karlspreis-direktoriums, offiziell vor dem Aachener Publikum überreicht. Foto: Lambertz Gruppe

Traditionell erhielt der Preisträger aus dem Hause Lambertz eine klassische Printentruhe als exklusives Gastgeschenk, die Dr. Jürgen Linden, Vorsitzender des Karlspreisdirektoriums, bei der öffentlichen Präsentation des Preisträgers auf der Rathaus-Empore überreichte.  Staatspräsident Iohannis, der zur rumänischen Minderheit der Sieberbürger Sachsen gehört und perfekt Deutsch spricht, und seine Frau Carmen freuten sich sichtlich über die süßen Spezialitäten.  Exklusive Lambertz-Präsente erhielten u.a. auch EU-Ratspräsident Charles Michel, der die Laudatio hielt, sowie Zuzana Caputová, Präsidentin der Slowakischen Republik, und Vera Jourová, Vizepräsidentin der Europäischen Kommission.

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Sozialkaufhaus „Möbelchancen“ des VabW startet am Denkmalplatz

Alsdorf – Eine zweite Chance für alte Möbel: Mit dem Sozialkaufhaus „Möbelchancen“ hat der Verein für allgemeine und berufliche Weiterbildung (VabW) eine Anlaufstelle am Denkmalplatz 37 geschaffen, die mehrere Ziele verfolgt. Kundinnen und Kunden können hier zunächst einmal gebrauchte Einrichtungsgegenstände erstehen, die günstig angeboten werden.

„Wir wollen beispielsweise für Menschen da sein, die ihre erste Wohnung ausstatten, für Alleinerziehende, für Menschen mit Fluchthintergrund, für nicht-erwerbsfähige Menschen im Leistungsbezug oder in Ausbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen sowie für Menschen, die sonstige Hilfen benötigen“, sagte VabW Geschäftsführer Frank Numan bei der Eröffnung des Sozialkaufhauses. Auch selbst hergestellte oder aufbereitete Produkte werden bei Möbelchancen“ präsentiert, die in den verschiedenen Qualifizierungsprojekten des VabW entstanden sind.

Zugleich können Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Projekten in Verkaufsgesprächen soziale und fachliche Kompetenzen erlernen und durch das Feedback der Kundinnen und Kunden Motivation erlangen. „Hier werden die Beteiligten viele wertvolle Erfahrungen sammeln können“, sagte Bürgermeister Alfred Sonders als Vorsitzender des VabW. Er sieht das Projekt als gute Ergänzung zu bestehenden Angeboten in Alsdorf – etwa dem „Teil- und Tauschring“ in der Luisenpassage bei ABBBA e.V., dem Deutschen Roten Kleiderladen des DRK oder der Kleiderkammer St. Castor. „Das ist ein weiterer guter Baustein, um die Teilhabe von Menschen zu fördern.“

Zu Beginn soll es im Sozialkaufhaus „Möbelchancen“ zwei Öffnungstage geben: dienstags von 10 bis 13 Uhr und donnerstags von 15 bis 18 Uhr. Der VabW freut sich über Spender, die Möbel und andere Dinge zur Weiterverwendung zur Verfügung stellen möchten. Auch Ehrenamtler, die das Projekt unterstützen möchten, sind willkommen. Kontakt ist möglich unter 0151/53869811 sowie per Mail: info@vabw.de. (apa)

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Tourismus

Neues Kultur- und Gastrokonzept im Kurpark Bad Neuenahr gestartet

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Konzerte im Park-Programm für Oktober steht. Immer sonntags um 10.30 Uhr im Gastrozelt. Im Kurpark Bad Neuenahr war am vergangenen Sonntag das erste Konzert auf der eigens eingerichteten Kleinen Bühne im neuen Gastronomie-Zelt zu hören. Die beiden Musiker des Bad Neuenahrer QUAHRtetts, Kristóf Dömötör und Itai Sobol, präsentierten am späten Vormittag als Duo Humerus ein Potpourri beliebter klassischer Melodien. Erste Gäste waren gekommen, um sich kostenlos mit Live-Musik, gespielt auf dem Klavier, der Klarinette und auch dem Saxophon, für eine Stunde verzaubern zu lassen. Auch das neue Gastronomieangebot des Restaurants „Billas Novelle“ ist gut angelaufen. „Ein gelungener Start für unsere neuen Angebote im Kurpark, die insbesondere Einwohnern eine kleine Auszeit und wieder einen Ort der Erholung, der Kultur und des Genusses bieten sollen“, zog Jan Ritter, Geschäftsführer der Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH, ein erstes positives Fazit.

Im Oktober ist für jeden Sonntag um 10.30 Uhr ein Live-Konzert auf der Kleinen Bühne im Kurpark  geplant. Am 10. und 17. Oktober präsentiert Pianist Konstantin Kopenhagen jeweils ein Klavierkonzert mit einer Mischung aus Pop, Filmmusik, Klassik und Avantgarde. Der junge 28-Jährige ist unter anderem für seine Open-Piano-Sessions bekannt. Dabei stellt er einen Flügel auf einen öffentlichen Platz, auf dem jeder musizieren kann, der möchte. Dabei spielt er auch selbst und sammelt Spenden für Benefiz-Zwecke. Auf dem Ahrweiler Marktplatz hat er im vergangenen Jahr auch bereits gespielt.

Die anderen beiden Sonntage am 24. und 31. Oktober übernimmt wieder das Duo Humerus mit Kristóf Dömötör und Itai Sobol. Beide sind bereits seit Jahren feste Mitglieder des beliebten Bad Neuenahrer QuAHRtetts und punkten mit ihrem breiten Spektrum von Klassik bis Chanson, von Operette bis Jazz.

Bei den Konzerten im Park gilt die 2G-Regel (genesen oder geimpft). Der Einlass beginnt jeweils um 10 Uhr. Während der Konzerte haben die Gäste Gelegenheit, sich mit Kaffee-Spezialitäten und Getränken aus der Bistro-Küche von Il Barista zu versorgen. Ab 12 Uhr bietet das Team von „Billas Novelle“ allerhand Köstliches aus der regionalen Herbstküche an.

Die Kurpark-Gastronomie ist wie folgt geöffnet: Il Barista steht täglich ab 10 Uhr bereit. Das Restaurant „Billas Novelle“ öffnet täglich mittags von 12 bis 14 Uhr sowie donnerstags- bis sonntagsabends von 17 bis 21 Uhr.

www.ahrtal.de

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Praktischer Leistungs-Wettbewerb im Friseurhandwerk – Strahlende Siegerinnen präsentieren ihre Arbeiten

Prüm/Region/Kaiserslautern – Beim Leistungswettbewerb der Friseure 2021 auf Landesebene konnten sich Ende September vier junge Friseurinnen behaupten. Der Wettbewerb, der jedes Jahr in einem anderen Kammerbezirk ausgetragen wird, wurde dieses Jahr in der Handwerkskammer Pfalz in Kaiserslautern durchgeführt. Die erste Landessiegerin heißt Darlene Becker und kommt aus Klotten. Sie ist damit auch gleichzeitig die erste Kammersiegerin aus dem Bereich der Handwerkskammer Koblenz. Ihr Ausbildungsbetrieb war Helena Waldorf aus Büchel. Als Zweite Landessiegerin ging die Mainzerin Lisa Nau vom Ausbildungsbetrieb Schönschräg aus Mainz hervor. Lisa Nau ist damit gleichzeitig erste Kammersiegerin für den Bezirk Mainz. Als dritte Landessiegerin wurde Mona Dingels aus Sellerich gekürt. Sie absolvierte ihre Ausbildung beim Salon Schnittpunkt Marina Nesges in Pronsfeld und darf sich Kammersiegerin für den Handwerkskammerbezirk Trier nennen. Für den Kammerbezirk Koblenz belegte in diesem Wettbewerb zudem Natalia Haag aus Büchenbeuren den zweiten Platz. Ihr Ausbildungsbetrieb war Swetlano Sidenko aus Rhaunen.

Landessiegerin Darlene Becker hat sich mit ihrem ersten Platz zur Teilnahme am Bundesentscheid qualifiziert. Der Gewinner des Bundesentscheides qualifiziert sich für die Europameisterschaft der Berufe, den EuroSkills. Dem folgen die WorldSkills, wo die Besten der Besten gegeneinander antreten werden.

„Wie wertvoll solche Wettbewerbsteilnahmen und -siege sind, zeigt sich nicht zuletzt in ihrer Sprungbrett-Funktion. Viele ehemalige Wettbewerbssieger sind heute führende Meinungsbildner der Friseurbranche“, weiß Dirk Kleis, Geschäftsführer vom Landesverband Friseure und Kosmetik Rheinland, der sehr stolz auf die Landessiegerinnen ist. „Wir hatten allen Teilnehmern ein Vorbereitungstraining bei Art Director Julian Wagner in Sinzig ermöglicht. Es ist wichtig, gut vorbereitet in solche Wettbewerbe zu gehen.“ Diese Vorbereitungen unterstützt auch Friseurmeisterin Gabi Berkler als Vorsitzende des Berufsbildungsausschusses. Sie stand bei einem Infonachmittag allen interessierten Teilnehmern für Fragen rund um den Veranstaltungsablauf oder die Erstellung der geforderten Frisuren zur Verfügung.

Über den Erfolg der Jungfriseurinnen aus dem Einzugsgebiet des Landesverbandes freut sich auch Vorsitzender Landesinnungsmeister Guido Wirtz und gratuliert. „Die Friseurbranche und der Wirtschaftsstandort Deutschland brauchen junge, engagierte Talente.“ Er ermuntert bei der Gelegenheit alle Auszubildenden, die Möglichkeiten der Wettbewerbe von Beginn an zu nutzen – beispielsweise die vom Landesverband Rheinland angebotenen Lehrlingswettbewerbe ab dem ersten Ausbildungsjahr. Aber auch den Betrieben legt er nahe, die Praktika zu optimieren, damit junge Schulabgänger bei der Berufssuche Spaß am Friseurberuf bekommen.

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Volkslauf „Rund um den Laacher See anders als gewohnt

Mendig/Laacher See – Franziska Rennecke und Julien Jeandree gewinnen den PSD Bank Cup. Als Mitte Juli klar war, dass endlich wieder Volksläufe angeboten werden dürfen, hat die LG Laacher See mit der Planung des beliebten Laufs am Laacher See begonnen. Durch die Flutkatastrophe im Ahrtal war als Genehmigungsbehörde die Kreisverwaltung in Ahrweiler betroffen. „Dort gab es wichtigeres zu regeln als unseren Volkslauf. Somit kamen unsere Vorbereitungen erstmal ins Stocken“, erläutert Roland Wesche. „Nach einigem Überlegen schlug LG-Mitglied Frank Schäfer vor, die Örtlichkeiten am Vulkanbad in Mendig zu nutzen“, ergänzt Michael Krämer, der mit Wesche für die Organisation verantwortlich war.

Die Stadt Mendig war sehr kooperativ und somit war der Standort fix. Allerdings wurde der Zeitpunkt um eine Woche verlegt, da das Schwimmbad bis Mitte September noch in Betrieb war. Nachdem einige LG‘ler die Streckenmöglichkeiten testeten, war auch diese Frage geklärt und das Konzept für das Projekt stand. Der Rest war Routine für den Vorstand und die Mitglieder.

Wegen der Pandemie verzichtete der Verein auf Bambini- und Schülerläufe. Der erste Start galt den Westenergie-Jedermannläufern über 5 km. Diesen gewann Phil Lembach (17:48 Min.) von der LG Rhein Wied. Ihm folgten Marcus Schmitt (21:13 Min.) von der LG HSC Gamlen-RSC Untermosel und Martin Stepahn (21:33 Min. MMV Leasing,). Schnellste Frau war Michelle Dohmann-Matthias aus Kaltenengers mit 22:41 Min. Hanna Castelucci aus Andernach wurde mit 24:53 Min. Zweite und ihre Schwester Melanie Dahm (26:43 Min., Mirco‘s Running Team) belegte Platz 3. Mit ihnen waren 51 Läufer bei diesem Wettbewerb unterwegs. 18 Walker/Nordic Walker komplettierten das Feld.

Für 139 Läufer fiel anschießend der Startschuss für den PSD Bank Cup über 10 km. Wie zu erwarten, machte hier der aktuelle 10 km Rheinland-Meister Julien Jeandree von der LG Kreis Ahrweiler das Rennen. Nach nur 34:18 Min. lief er über die Ziellinie. Fast 2 Min. später kam der Zweitplatzierte Stefan Marx (36:06 Min.), gefolgt von Sebastian Ruprecht (36:17 Min.), beide von DJK Triathlon Andernach.

Wie die Mutter, so die Tochter! Bei den Frauen hatte Franziska Rennecke vom Team BeVegt.de mit einer Zeit von 38:45 Min. die Nase vorn. Beim 16. Volkslauf im Jahr 1991 lief ihr Mutter Petra mit 40:02 Min. zum Klassensieg. Franziska nahm der Zweitplatzierten Celine Schneider (42:32 Min., LAZ Puma Rhein-Sieg) fast 4 Minuten ab. Als dritte Frau lief Franziska Schneider (44:53 Min.) vom VfL Waldbreitbach ins Ziel. Beim Walking/Nordic Walking Feld waren 16 Aktiven dabei.

Wie es die Teilnehmer gewohnt sind, gab es bei der LG Laacher See eine tolle Tombola, wo es wertvolle Preise zu gewinnen gab. Der Hauptpreis – eine Woche Winterurlaub in Meransen/Südtirol gewann Margit Höck vom LT SV Westum, die ihr Glück kaum fassen konnte. Zwei glückliche Gewinnerinnen freuten sich über jeweils ein Wochenende mit einem Fahrzeug Citröen oder PEUGEOT des Autohaus Nett KG in Mayen zu gewinnen. Unter anderem gab es einen Übernachtungsgutschein von monte mare, oder Wertgutscheine von Intersport Krumholz zu gewinnen.

Verwöhnt wurden die Gäste wieder mit selbstgemachten Kuchen und leckerer Erbsensuppe von der Fleischerei Adams in Mendig.

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Stadt Meckenheim feiert den Tag der Deutschen Einheit

Meckenheim – Bürgermeister Jung würdigt die Wiedervereinigung. Anlässlich des Tages der Deutschen Einheit hatte die Stadt Meckenheim zu einer Feierstunde in den Ratssaal eingeladen. Aufgrund der stürmischen Witterung musste die Veranstaltung kurzfristig vom Le-Mée-Platz in das Rathaus verlegt werden. Bürgermeister Holger Jung würdigte die Wiedervereinigung und die Leistung jener Menschen in der DDR, die sich damals für ihre freiheitlichen Rechte eingesetzt hatten, um schließlich die Mauer mit friedlichen Mitteln zum Einsturz zu bringen. Das Saxophon-Trio Padafrage gab den musikalischen Rahmen, während Schülerinnen und Schüler des Konrad-Adenauer-Gymnasiums Wendelyrik vortrugen. Bei einem Umtrunk nutzten die Bürgerinnen und Bürger sowie die geladenen Gäste die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen.

Zuvor hatte Bürgermeister Jung in seiner Ansprache deutlich gemacht, „welche maßgeblichen politischen, kulturellen und gesellschaftlichen Auswirkungen die Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten auf die Entwicklung Deutschlands insgesamt, aber auch auf das Verständnis von einem gemeinsamen Europa hatte.“ Die Bundesrepublik sei als Ganzes in den letzten drei Jahrzehnten unbestritten sicherer, offener und vielfältiger geworden. „Und trotz aller Unterschiede sind wir weiter zusammengerückt“, ergänzte er. Die Kernaufgabe besteht für Jung darin, für ein friedliches, tolerantes Miteinander der vielen verschiedenen Menschen hierzulande zu sorgen. Das sei auch ein Vermächtnis der Wiedervereinigung. „Unsere Einheit ist eine Einheit in Freiheit und Vielfalt“, betonte Jung.

Er verbreitete zugleich Zuversicht, die drängenden großen Herausforderungen der Zeit und Zukunft, unter anderem die Corona-Pandemie oder den Klimawandel, gemeinsam zu bewältigen. Demut heiße keinesfalls in Resignation oder gar Mutlosigkeit zu verfallen. „Im Gegenteil! Mut und Engagement benötigen wir jetzt – genauso wie vor 30 Jahren.“

Mit der Nationalhymne und dem Austausch untereinander endete die Feierstunde. „Feiern wir unseren ‚Tag der Deutschen Einheit‘, den wir den Menschen zu verdanken haben, die damals mutig für Recht und Freiheit eingetreten sind und nehmen wir uns diesen Mut zum Vorbild!“, so der Bürgermeister.