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Jubiläum: Ehrenpreis-Verleihung für soziales Engagement im Kreis Düren

Düren – Endlich war es soweit. Die Preisträger für den Ehrenpreis für soziales Engagement 2020 konnten mit einem Jahr Verspätung ihre verdiente Auszeichnung von Landrat Wolfgang Spelthahn entgegennehmen. In der Festhalle Kreuzau wurden im feierlichen Rahmen am Montag, 4. Oktober, 25 Auszeichnungen an die Engagierten verliehen. Ausgerechnet die Jubiläumsveranstaltung, die 20. Verleihung, musste im vergangenen Jahr coronabedingt verschoben werden.

Dies trübte in keinem Fall die Stimmung. Im Gegenteil. „Der soziale Aspekt im Ehrenamt ist sehr wichtig. Daher wollten nahezu alle Preisträgerinnen und Preisträger lieber ein Jahr warten, um jetzt gemeinsam im feierlichen Rahmen den besonderen Tag zu begehen“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn, der durch den Abend führte und die Lobreden hielt. „Der Kreis Düren möchte sich bei Ihnen bedanken. Ihr Engagement ist von unschätzbarem Wert“, ergänzte er.

Viel Applaus erhielten die Preisträgerinnen und Preisträger, die nacheinander die Bühne betraten und mit einer Urkunde und einem Preisgeld von 250 Euro gewürdigt wurden. Eine unabhängige Jury bestehend aus Landrat Wolfgang Spelthahn und Vertretern der Kreistagsfraktionen hatten die Gewinner aus vielen Vorschlägen ausgewählt. Neben dieser Auszeichnung wurde zudem auch wieder der indeland-Preis für besonderes Engagement im indeland vergeben. Für die musikalische Begleitung der Verleihung sorgte die Mundartband „Echte Fründe“, die nicht nur die gute Stimmung im Saal verstärkten, sondern am Ende nicht ohne eine Zugabe von der Bühne gehen durften. Ein rundum gelungener Abend, der ohne die Unterstützung der Sparkasse Düren nicht möglich gewesen wäre. Leider konnten nicht alle Ausgezeichneten ihre Ehrung persönlich entgegennehmen.

Alle Beteiligten waren entweder gegen das Coronavirus geimpft, bereits genesen oder getestet.

Das sind die Preisträger, die ihren Preis am Abend erhielten:

Die Jugendgruppe der Kath. Kirchengemeinde Hausen, die Kindern und Jugendlichen des Ortes eine sinnvolle Freizeitgestaltung bieten.

Die Bezirksschüler* innenvertretung des Kreises Düren, die die Jugend politisch im Kreis Düren vertritt und für Politik begeistern will.

Die Dorfgemeinschaft Zukunft Kirchberg, die das Zusammenleben und Gemeinschaftsgefühl in ihrer Heimat sowohl zwischen Alteingesessenen als auch neuen Kirchbergern fördern will.

Die sozial psychiatrische Hilfsgemeinschaft e.V. unterstützt seit mehr als 40 Jahren die Menschen, die nach einem Aufenthalt in den Rheinischen Kliniken zurück ins Alltagsleben finden müssen.

Die Jugendabteilung des Modellflugclub Burgfalke e.V. Heimbach-Düren, die sich tatkräftig für den Vereinsnachwuchs engagieren und junge Flugzeugbauer an den Modellsportflug heranführen.

Der Bürgerbus Jülich e.V., der ergänzend zum ÖPNV in der Jülicher Innenstadt unterwegs ist und nicht durch den ÖPNV abgedeckte Strecken befährt.

Die Gemeinschaft Wiederaufbau Kapelle Lüxheim, die sich nach der Zerstörung der Kapelle engagiert für den Wiederaufbau und Restaurierung einsetzte.

Markus Kuckertz, der als „treibende Kraft und Seele des Vereins“ von seinen Vereinskameraden beschrieben wird. Im TuS 08 Langerwehe e.V. engagiert er sich u.a. vom Jugend- bis zum Seniorenbereich.

Crash Kurs NRW ist eine Präventionsveranstaltung der Polizei NRW, bei denen Ehrenamtliche in Schulen von den Erlebnissen an einer Unfallstelle erzählen und somit einen Beitrag zur Verkehrssicherheit leisten.

Engelbert Cornely, der seit sechs Jahrzehnten ein wichtiger und unerlässlicher Begleiter in verschiedenen Bereichen für die Bürgerinnen und Bürger des Ortes Nideggen-Berg ist.

Der Verein für behinderte Kinder e.V. Düren, der Eltern von Kindern mit Behinderung durch Hilfe und Beratung bei der Erziehung unterstützt.

Die Ehrenamtler der Wohnanlage Sophienhof, die sich seit  Jahren in vielfältiger Weise um die Bewohner dieser Anlage kümmern.

Die Dorfgemeinschaft Niedermerz e.V., die es sich zum Ziel gemacht hat, das Haus des Dorfes als zentrale Anlaufstelle für die Dorfbevölkerung zu betreiben und zu unterhalten.

Dietmar Czyron, bei der Verleihung vertreten durch seine Tochter, der für sein Engagement im Förderverein in der Grundschule Echtz ausgezeichnet wurde.

Die Gemeinschaft der Krippenbauer Pfarre St. Gereon Vettweiß, die vor über 25 Jahren den Entschluss fassten, eine Krippe in der Kirche der Pfarre St. Gereon Vettweiß naturgetreu zu gestalten und aufzubauen.

Gerd Eschweiler und Erich Leisten, die sich als „Multitalente“ gemeinsam für sehr viele Projekte in der Vereins- und Dorfgemeinschaft Vossenack einsetzen.

Girbelsrath 2.0 – Die Dorfwerkstatt e.V. , die sich mit viel Einsatz mit ortsrelevanten Themen wie im Bereich der Infrastruktur und Verdorgung in Girbelsrath befasst und tatkräftig viele Aktionen umsetzt.

Konrad und Benedikt Schöller, die in vielfältiger Weise seit Jahren einen facettenreichen Beitrag zur Auseinandersetzung mit der Geschichte in der Nordeifel leisten.

Der Kurdisch-Syrischer Hilfsverein für Flüchtlinge e.V., der sich seit 2016 in vorbildlicher Weise für ein gelingendes Zusammenleben von Zugewanderten und Einheimischen engagiert.

Prof. Dr. Klemens Schwarzer, der seit 30 Jahren in verschiedenen Entwicklungs- und Schwellenländern im Bereich der Verbreitung angepasster regenerativer Energien tätig ist.

Die Musikfreunde Brandenberg, die unentgeltlich beim St.-Martins-Umzug sowie in der Adventszeit spielen. Vor Weihnachten ziehen sie durch die Straßen und stimmen auf die Weihnachtszeit ein.

Thomas Uerlichs, der sich seit seiner Jugend mit viel Freude ehrenamtlich in der Katholischen Kirche und der Aldenhovener Gesellschaft, engagiert.

Preisträger des indeland-Preises war der Barbara-Kapellen-Verein Gevenich e.V., der sich um den Erhalt der Kapellen und Wegkreuze in Gevenich sowie die Pflege und Neugestaltung von Grabstätten kümmert.

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Hannelore Barbara und Irene Eckstein feiern 40-jähriges Dienstjubiläum

Wittlich – Im Rahmen einer kleinen Feierstunde gratulierte der Erste Beigeordnete Fritz Kohl den Mitarbeiterinnen Hannelore Barbara und Irene Eckstein zum 40- jährigen Dienstjubiläum.

Den Glückwünschen schlossen sich die Fachbereichsleiter Leo Merges und Andreas Lautwein an. Kohl dankte den beiden Damen für Ihre bisher geleistete Arbeit sowie für Ihre Treue zur Verbandsgemeinde Wittich-Land.

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Bestanden! – 22 neue Pflegefachkräfte feiern ihr Staatsexamen in Mechernich

Mechernich – Sie haben es geschafft! – 22 Auszubildende zum/zur Gesundheits- und Krankenpfleger/-in haben am 29. September 2021 erfolgreich ihr Examen an der Schule für Pflegeberufe des Krankenhauses Mechernich bestanden. Noch am gleichen Abend fand die feierliche Übergabe der Zeugnisse im St. Elisabeth-Saal des Krankenhauses statt.

Schulleiterin Sandra Schruff ließ in einem emotional verfassten Brief die vergangenen drei Jahre noch einmal Revue passieren. In Anwesenheit der engsten Familienmitglieder, von Lehrern, Praxisanleiter*innen, Geschäftsführung und der Pflegedirektion blickten die frisch gebackenen Pflegefachkräfte auf Höhen und Tiefen der herausfordernden vergangenen Monate zurück. Eine ganz besondere Zeit, die von viel Online-Unterricht geprägt war und Lerneinheiten wie auch den Austausch untereinander erschwerte.

Unter diesen Bedingungen die sehr anspruchsvolle Ausbildung zu durchlaufen und erfolgreich das Examen zu meistern, darauf könne jede und jeder einzelne von ihnen mit Stolz zurückblicken betonte Sandra Schruff. Ganz besonders Victoria Mertens, Benedikt-Jannis
Mönch und Luca Maria Stajenda, die zu den Besten ihres Jahrgangs zählen.

Geschäftsführer Martin Milde wünschte allen Absolventinnen und Absolventen, dass sie sich den frischen Blick, die Motivation und die Freude am Beruf bewahren und dass es für ihre Berufsgruppe in der Zukunft weit mehr Anerkennung als ein Klatschen gebe. Zugleich freute er sich, dass fast alle der jungen Pflegefachkräfte sich für den Berufseinstieg im Gesundheitsverbund Kreiskrankenhaus Mechernich entschieden haben und damit dem Unternehmen verbunden bleiben.

Wir gratulieren herzlich allen Absolventinnen und Absolventen der Abschlussklasse 2021! Zum 1. April 2022 startet der nächste Kurs, der seit 2020 als generalistische Ausbildung zur Pflegefachfrau/- mann an der Schule für Pflegeberufe Mechernich angeboten wird. Interessierte Schülerinnen und Schüler können sich bereits jetzt bewerben. Alle wichtigen Infos zur Bewerbung gibt’s auf www.kkhm.de/karriere/pflege/schule-pflegeberufe oder am Stand der Kreiskrankenhaus Mechernich GmbH auf der Jobmesse Euskirchen am 7. Oktober 2021.

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„Europa – so will ich leben!“- Schülerfoto- und Kurzfilm-Wettbewerb „EuroVisions 2021“ gestartet

Region/Düsseldorf – NRW Minister Holthoff-Pförtner ruft Schülerinnen und Schüler zur Teilnahme am Film- und Fotowettbewerb EuroVisions 2021 auf. Europaminister Dr. Stephan Holthoff-Pförtner hat den Schülerfoto- und Kurzfilmwettbewerb „EuroVisions 2021“ gestartet. Unter dem diesjährigen Motto „Europa – so will ich leben!“ sind Schülerinnen und Schüler aus Nordrhein-Westfalen eingeladen, ihre Ideen und Anregungen zur Zukunft Europas über Fotos oder Kurzfilme auszudrücken. Wo wünschen sich Jugendliche mehr Möglichkeiten zur Mitsprache bei der Gestaltung der Zukunft in Europa? Welche Themen sind ihnen wichtig? An welchen Entscheidungen sollte sie die Europäische Union beteiligen? Wie lassen sich Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in Europa besser schützen und stärken?

Minister Holthoff-Pförtner: „Ich hoffe, dass sich beim diesjährigen Schülerwettbewerb besonders viele Schülerinnen und Schüler mit Europa auseinandersetzen. Die Bekämpfung des Klimawandels und Bewältigung der ökologischen Herausforderungen, eine Wirtschaft im Dienste der Menschen, die Verteidigung unserer freiheitlichen Lebensweise oder der digitale Wandel Europas – all diese Themen bestimmen unser zukünftiges Miteinander. Deshalb sollte gerade die junge Generation sich aktiv in den Prozess einbringen, die Zukunft Europas mitzugestalten.“

Europaparlament, Europäische Kommission und Europäischer Rat haben gemeinsam die Konferenz zur Zukunft Europas einberufen. Dazu finden Bürgerdialoge, Jugendforen, eine digitale Plattform, Veranstaltungen auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene, Sportevents, Festivals und Hackathons statt. Nordrhein-Westfalen ist im Juni bereits mit einem Online-Bürgerdialog in den direkten Austausch gestartet.

An „EuroVisions 2021“ können Jugendliche (Einzelpersonen, Arbeitsgruppen oder ganze Klassen) aller Schulformen der Sekundarstufen I und II aus Nordrhein-Westfalen teilnehmen. Einsendeschluss für die Fotos und Kurzfilme ist der 25. November 2021, die Gewinnerbeiträge erhalten bis zu 750 Euro Preisgeld.

Die Wettbewerbsbedingungen und das Teilnahmeformular zum Wettbewerb gibt es auf www.eurovisions.nrw. Dort können auch die Foto- und Filmbeiträge der letzten Jahre abgerufen werden. Das Land Nordrhein-Westfalen richtet „EuroVisions“ seit 2006 aus.

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Förderschule Athenée Royal erneut ausgezeichnet

Düren – Die Förderschule Athenèe Royal ist drei Jahre nach der Zertifizierung mit dem BerufswahlSiegel erneut zertifiziert worden. Für weitere fünf Jahre ist diese Auszeichnung nun verlängert worden. Sie untermauert die Kompetenzen der Schule in der Berufsorientierung und ist eine „ganz besondere Auszeichnung“, wie Landrat Wolfgang Spelthahn bei der offiziellen Rezertifizierung sagte.

Der Kreis Düren ist seit 2017 am BerufswahlSiegel-Prozess beteiligt und der BerufwahlSiegel-Region Rheinland zugehörig. Das Netzwerk ist eine bundesweite Initiative, die über den Verein Schule Wirtschaft e.V. koordiniert wird. Alle allgemein- und berufsbildenden Schulen sind aufgerufen, sich um die Exzellenz-Auszeichnung im Rahmen der Berufs- und Studienorientierung zu bewerben. Die Förderschule Athenée Royal, deren Träger der Kreis Düren ist, hat dies bereits 2017 getan und war erfolgreich. Ebenso drei weitere Schulen im Kreisgebiet.

Die Athenée Royal wurde jedoch im Schuljahr 2020/2021 als einzige rezertifiziert. Und das hat einen ganz bestimmten Grund. Während der Corona-Pandemie hatten die Schulen die Möglichkeit, die anstehende Rezertifizierung um ein Jahr zu verschieben. Die Förderschule hat sich trotz erschwerter Gegebenheiten jedoch dazu entschlossen, in den Prozess einzusteigen. Unterstützt wurde sie dabei von der Kommunalen Koordinierungsstelle Übergang Schule-Beruf. Neben der Aktualisierung eines umfangreichen Kriterienkataloges wurde ein digitales Audit auf die Beine gestellt, welches die Jury überzeugte. „Trotz der Corona-Pandemie und trotz der Möglichkeit zu verschieben, hat sich die Schule dazu entschlossen, diesen Weg zu gehen. Ich werte das als besonders erfolgreich. Wir sind als Träger sehr stolz auf diese Auszeichnung“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn. Er überreichte die Plakette als Schulverbandsvorsteher des Förderschulzweckverbandes nicht ohne Stolz. „Dieses Siegel ist das Sahnehäubchen. Sie können es erlangen, müssen aber nicht. Doch diese Schule tut alles dafür und das ist eine exzellente Leistung.“

Dass diese Auszeichnung wahrlich besonders ist, unterstrich auch Anja Möller, Schulrätin für den Kreis Düren. „Sie sind mal wieder die Ersten im Kreis und mit Ihrem Engagement ganz weit vorne.“ Jury-Mitglied Mathias Fuchs, IHK Aachen, lobte, dass das Lehrpersonal stets die Schülerinnen und Schüler in den Mittelpunkt rückt: „Das, was ich hier sehen durfte, hat mich schwer beeindruckt.“

Schulleiterin Sylvia Herschel gab sichtlich gerührt all das Lob an ihre Kolleginnen und Kollegen weiter. Nur als Team sei diese besondere Anstrengung gelungen, deren Früchte die Schülerinnen und Schüler ernten dürfen. Denn sie werden auf ihrem Weg in die Berufswelt bestens begleitet.

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36 angehende Pflege-Fachmänner am Ev. Stift begrüßt

Region/Mayen-Koblenz – Am GK-Mittelrhein sind 2021 insgesamt fünf Kurse gestartet. Voller Spannung haben sie in den letzten Wochen auf den ersten Tag ihrer Ausbildung zum Pflegefachmann hin gefiebert – jetzt beginnt für die 36 Auszubildenden im Alter von 16 bis 52 Jahren ein neuer Lebensabschnitt. In den kommenden drei Jahren werden sie an der Pflegeschule des Gemeinschaftsklinikums Mittelrhein am Standort Ev. Stift St. Martin sowie in vielen Praxiseinsätzen im Krankenhaus, in der Altenpflege sowie in der ambulanten Pflege wichtige Kompetenzen erlernen und vertiefen, um eigenverantwortlich die Pflege von Menschen aller Altersgruppen – vom Kleinkind bis zum Hochbetagten – planen, durchführen und evaluieren zu können.

Dabei bringt jeder Auszubildende seine ganz eigenen Voraussetzungen mit – Alter, Schulabschluss, Herkunft – und trotzdem eint schon vor dem ersten Kennenlernen alle eine Gemeinsamkeit: Die Begeisterung für eine Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege. Auch Kursleiterin Kristina Freyberg freut sich, dass es jetzt losgeht: „Für mich ist es der erste Kurs mit angehenden Pflegefachmännern und ich glaube, das wird super. Die Schüler sind richtig motiviert und können es kaum abwarten, direkt loszulegen!“ Mit dem Kursstart im Stift ist für dieses Jahr am GK-Mittelrhein der letzte von insgesamt fünf Kursen zur Ausbildung zum Pflegefachmann gestartet.

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Mona Dingels ist Kammersiegerin und dritte Landessiegerin

Pronsfeld/Region/Kaiserslautern – Praktischer Leistungswettbewerb im Friseurhandwerk. Beim Leistungswettbewerb der Friseure 2021 auf Landesebene konnten sich Ende September vier junge Friseurinnen behaupten. Als dritte Landessiegerin wurde Mona Dingels aus Sellerich gekürt. Sie absolvierte ihre Ausbildung beim Salon Schnittpunkt Marina Nesges in Pronsfeld und darf sich Kammersiegerin für den Handwerkskammerbezirk Trier nennen. Der Wettbewerb, der jedes Jahr in einem anderen Kammerbezirk ausgetragen wird, wurde dieses Jahr in der Handwerkskammer Pfalz in Kaiserslautern durchgeführt. Die erste Landessiegerin heißt Darlene Becker und kommt aus Klotten. Sie ist damit auch gleichzeitig die erste Kammersiegerin aus dem Bereich der Handwerkskammer Koblenz. Als Zweite Landessiegerin ging die Mainzerin Lisa Nau vom Ausbildungsbetrieb Schönschräg aus Mainz hervor. Für den Kammerbezirk Koblenz belegte in diesem Wettbewerb zudem Natalia Haag aus Büchenbeuren den zweiten Platz.

Über den Erfolg der Jungfriseurin freut sich auch Obermeister der Friseur-Innung Westeifel und Vorsitzender Landesinnungsmeister Guido Wirtz und gratuliert. „Die Friseurbranche und der Wirtschaftsstandort Deutschland brauchen junge, engagierte Talente.“ Er ermuntert bei der Gelegenheit alle Auszubildenden, die Möglichkeiten der Wettbewerbe von Beginn an zu nutzen – beispielsweise die vom Landesverband Rheinland angebotenen Lehrlingswettbewerbe ab dem ersten Ausbildungsjahr. Aber auch den Betrieben legt er nahe, die Praktika zu optimieren, damit junge Schulabgänger bei der Berufssuche Spaß am Friseurberuf bekommen.

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Weitere Orte im Ahrtal bekommen wieder Erdgas

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Zweite Ahrquerung ist hergestellt – Heppingen, Gimmigen, Kirchdaun und Grafschaft-Bengen können in den nächsten Tagen wieder ans Netz gehen. Die Wiederherstellung der Erdgasversorgung im Ahrtal macht weiter große Fortschritte: Wie die Unternehmensgruppe Energieversorgung Mittelrhein (evm-Gruppe) mitteilt, ist eine zweite Ahrquerung inzwischen hergestellt und kann am Mittwoch, 6. Oktober, in Betrieb genommen werden. „Solche Projekte dauern sonst Jahre der Vorbereitung, Planung und Durchführung“, erklärt Pressesprecher Marcelo Peerenboom.

Durch die Wiederinbetriebnahme dieser Ahrquerung in Heppingen können die nächsten Stadtteile von Bad Neuenahr-Ahrweiler sowie der Ort Bengen in der Gemeinde Grafschaft wieder versorgt werden. Voraussichtlich ab Donnerstag, 7. Oktober, werden die Hausanschlüsse in Heppingen wieder mit Erdgas versorgt. Danach folgen ab Montag, 11. Oktober, der Ort Gimmigen und ab Mittwoch, 13. Oktober, der Stadtteil Kirchdaun und die Ortschaft Grafschaft-Bengen. „Aktuell läuft alles nach Plan. Wenn alles gut geht, kann es sogar sein, dass wir schneller vorankommen. Wir bitten Anwohner aber auch um Verständnis, falls es doch länger dauern sollte. Gerade die Zeit, die die Kollegen brauchen, um die Hausanschlüsse zu entlüften und Anlagen wieder in Betrieb zu nehmen, ist im Voraus schwer einzuschätzen“, so Peerenboom.

Die evm-Gruppe weist erneut darauf hin, dass Kunden, bei denen der Gaszähler ausgebaut wurde, einen Installateur beauftragen müssen. Dieser setzt dann den Zähler neu und nimmt die Heizungsanlagen wieder in Betrieb.

Alle Informationen zu Wiederinbetriebnahme finden Betroffene unter enm.de/hochwasser.

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Handwerks-Nachwuchs aus dem Kammerbezirk Koblenz fährt Siege ein

Region/Mayen-Koblenz -Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks: Gold für Nahrungsmittelhandwerker und Friseurin sowie Dachdecker. Der Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks (PLW) findet jährlich bundesweit in über 130 Gewerken und in bis zu vier aufeinander aufbauenden Stufen (Innungs-, Kammer-, Landes- und Bundesebene) statt. Für die rheinland-pfälzischen Friseure, Konditoren wie auch die Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk, Schwerpunkt Konditorei, aus den Kammerbezirken Koblenz, Rheinhessen (Mainz), der Pfalz (Kaiserslautern) und Trier ging es jetzt um die Landessiege und damit verbunden um den Einzug ins Bundesfinale. Bei den Dachdeckern stand der Wettbewerb auf Kammerebene an.

Bei den Konditoren heißt der Landessieger Johannes Dhein aus Schnorbach (Rhein-Hunsrück-Kreis), der im Betrieb von Heinrich-Jürgen Dhein (Argenthal; Rhein-Hunsrück-Kreis) ausgebildet wurde. Er löste die gestellten Aufgaben sowohl in Theorie wie auch im Praxisteil am besten und zieht nun ins Bundesfinale ein. Für den 24-Jährigen ein Heimspiel, denn Deutschlands beste Konditoren werden ihren Sieger im Zentrum für Ernährung und Gesundheit der Handwerkskammer (HwK) Koblenz ermitteln.

Die beste rheinland-pfälzische Fachverkäuferin im Lebensmittelhandwerk, Schwerpunkt Konditorei, kommt aus Neuwied. Die 19-jährige Michelle Matlok wurde im Koblenzer Betrieb Heinrich Baumann Konditorei-Cafe-Köstlichkeiten, Inhaber Jean Warnecke-Brühl, ausgebildet. Auch auf sie wartet nun das große Finale, ebenfalls ausgetragen im HwK-Zentrum für Ernährung und Gesundheit.

Die beste Friseurin im Land heißt Darlene Becker und kommt aus Klotten (LK Cochem-Zell). Die 20-Jährige wurde im Betrieb von Helena Waldorf in Büchel (LK Cochem-Zell) ausgebildet und hat sich mit ihrem Sieg zur Teilnahme am Bundesentscheid qualifiziert. Der Gewinner des Bundesentscheides qualifiziert sich für die Europameisterschaft der Berufe, den EuroSkills. Dem folgen die WorldSkills, wo die Besten der Besten gegeneinander antreten werden.

Hoch hinaus – und das im doppelten Sinne – ging es auch für Dachdecker Thore Berkemeier aus Rüscheid (LK Neuwied). Der 19-Jährige wurde im Unternehmen Martin Wals Bedachungen GmbH (Rüscheid) ausgebildet und konnte beim Kammerentscheid im Bundesbildungszentrum des Deutschen Dachdeckerhandwerks in Mayen die Mitbewerber hinter sich lassen. Auch Thore ist nun für die nächste Wettbewerbsstufe qualifiziert und wird beim Landesentscheid antreten.

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„Die wir liebten“, musikalische Lesung mit Willi Achten und Heribert Leuchter in Simmerath

Simmerath – Nach langer Zwangspause wagten die Gemeindebücherei Simmerath und die Freunde fürs Lesen eine erste Veranstaltung für Erwachsene, und zwar die musikalische Lesung „Die wir liebten“ mit Willi Achten und Heribert Leuchter.
Nachdem bei der Planung leise Zweifel daran bestanden, ob das Angebot auf mutigen Zuspruch stoßen würde, wurden diese schon nach den ersten Ankündigungen zerstreut. Eine freudige und erleichterte Erwartung, „dass es endlich wieder losgeht“, war schließlich in der ausgebuchten Bücherei zu spüren.

Diese wurde durch den spannenden und berührenden Vortrag der beiden Künstler Willi Achten und Heribert Leuchter mehr als erfüllt. Willi Achtens Buch „Die wir liebten“ blickt auf eine nähere Vergangenheit, die 70er Jahre, zurück, auf eine Vergangenheit, die immer noch geprägt war von Erziehungsmethoden, die wir seit
dem Nationalsozialismus eigentlich längst überholt glaubten.

Die Brüder Edgar und Roman wachsen zunächst im Verbund ihrer Großfamilie in einem Dorf am Niederrhein auf. Die Jungs führen ein freies und dennoch behütetes Leben. Als sich jedoch die Eltern trennen, verlieren sie den Boden unter den Füßen und schlagen über die Stränge. Plötzlich steht das Jugendamt vor der Tür und bringt
die Geschwister in den „Gnadenhof“, ein berüchtigtes Heim, das in der Nazizeit stehen geblieben zu sein scheint.

Wer Willi Achtens Bücher kennt, auch seine Lyrik, ist immer wieder berührt von seiner poetischen Sprache, seinem feinen Stil. So auch in diesem Buch. Unter den grauen Wolken eines drohenden Unheils gelingt es dem Autor, dennoch das grüne Band einer heilen Welt des Familienzusammenhalts und der Bruderliebe auszubreiten. Seine eindringlichen, eher leisen Texte verlangen geradezu nach einem ebensolchen musikalischen Gegenpart. Diesen hat er kongenial in Heribert Leuchter gefunden, dem renommierten Aachener Saxophonisten und Musikproduzenten. Seine Komposition zum Buch trägt den Titel „Früher war alles schlimmer“. „Er unterstrich die bewegenden Textpassagen so intensiv, dass das Gehörte Zeit fand, sich zu ordnen“, so eine Stimme aus dem Publikum.

Am Ende gab es lang anhaltenden Applaus, sowohl für den stimmigen und beeindruckenden Vortrag, als auch für den Einsatz der Freunde fürs Lesen bez. der praktischen und organisatorischen Unterstützung sowie der Finanzierung dieser Veranstaltung.