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20.000 Euro aus Spenden-Initiative zur Flutopferhilfe für den Eifelkreis Bitburg-Prüm

Bitburg – Landkreis Ostprignitz-Ruppin sammelt über 20.000 Euro für Betroffene im Eifelkreis. Am 20. Juli startete der Landkreis Ostprignitz-Ruppin im Nordwesten des Landes Brandenburg einen Aufruf, Geld für die Opfer der zurückliegenden Hochwasserkatastrophe zu spenden. Viele Menschen sind dem Aufruf gefolgt und zahlreiche Einrichtungen, Unternehmen und Vereine im ostdeutschen Landkreis organisierten eigene Spendenveranstaltungen, um den betroffenen Menschen zu helfen. Der Landkreis unterstützte dabei die private Initiative des ehemaligen Bürgermeisters der Stadt Kyritz, Hans-Joachim Winter, mit der Absicht, vor allem Kindern und Jugendlichen der von der Flut besonders betroffenen Familien zu helfen.

In gemeinsamer Anstrengung ist es nun dem Landkreis gelungen, eine beeindruckende Spendensumme von mehr als 41.000 € zu sammeln. „Die vielen Menschen, die in Ostprignitz-Ruppin gespendet haben, tragen dazu bei, niedrigschwellige Angebote zu unterstützen, die dringend benötigt werden, um Kindern, Jugendlichen, Familien und Senioren dabei zu helfen, langsam wieder in den Alltag zurückzufinden sowie Erlebtes zu verarbeiten. Dafür möchte ich allen Spenderinnen und Spendern sehr danken“, so Landrat Ralf Reinhardt. Das Geld wird nun in Absprache und mit Unterstützung des DRK-Kreisverbands Ostprignitz-Ruppin jeweils hälftig an zwei Projekte des Roten Kreuzes in den Landkreisen Ahrweiler und Bitburg-Prüm gehen.

Im Eifelkreis werden Beratungs-, Betreuungs- und Unterstützungsangebote des DRK Kreisverbands unterstützt. Hier sollen Antragshilfen beispielsweise bei der Beantragung von Fördermitteln und sozialrechtlichen Leistungen erfolgen sowie die Vermittlung von Ansprechpartnerinnen bei Versicherungen und Behörden. Außerdem soll auch zu anderen Fachbereichen wie unter anderem psychologische Begleitung vermittelt sowie Fahrdienste organisiert werden. Zur Anschaffung des mobilen Beratungsbüros und zur personellen und sachlichen Ausstattung werden dringend Gelder benötigt, um den Menschen, die durch die Flut Verwandte, Bekannte, ihr Hab und Gut oder ihr Obdach verloren haben, unterstützen zu können.

DRK Kreisgeschäftsführer Rainer Hoffmann bedankt sich ausdrücklich bei den Spendern für ihre außerordentliche Unterstützungsbereitschaft: „Diese Form der Anteilnahme ist wirklich beeindruckend. Es freut mich überaus, dass die Menschen im Landkreis Ostprignitz-Ruppin an uns denken. Die Bürger im Eifelkreis wissen dies sehr zu schätzen.“

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„FahrRad in Aachen“: Vier weiterführende Schulen beteiligen sich an Fahrrad-Wettbewerb bis Ende November 2021

Aachen – Das Fahrrad bietet eine gute Alternative zu Rollern, überfüllten Bussen und Elterntaxis. Damit mehr Kinder sicher mit dem Fahrrad zur Schule kommen, hat Stadt Aachen mit ihrer Kampagne „FahrRad in Aachen“ ein vielfältiges Angebot für Aachener Grundschulen und weiterführende Schulen entwickelt. Dazu gehört für die weiterführenden Schulen zum Beispiel Fahrrad AG, Fahrradtouren, Fahrradtrainings auf dem Schulhof, Verkehrserziehung und das Mobilitätsprojekt „Sicher zur Schule & sicher zurück“.

„Wir möchten die Kinder und Jugendliche motivieren, mehr Fahrrad zu fahren. Es ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch für die Gesundheit. Kinder und Jugendliche bewegen sich immer weniger und daher braucht es interessante Angebote“, erläutert Dr. Stephanie Küpper, Projektleiterin der städtischen Kampagne „FahrRad in Aachen. „Wir hoffen mit der „FahrRad-Schul-Challenge“ ein Angebot gefunden zu haben, das gut von den Schülerinnen und Schülern angenommen wird“.

Digitale Radverkehrsförderung der Aachener Schulen mit RydeUp

Im Rahmen der städtischen Kampagne “FahrRad in Aachen” wird daher eine stadtweite Schulaktion bis zum 30. November 2021 zur Stärkung des Bewusstseins für das Fahrrad als alltägliches Fortbewegungsmittel veranstaltet. Mit Hilfe der App “RydeUp” treten das Rhein-Maas-Gymnasium, das Einhard-Gymnasium, das Couven-Gymnasium und die Maria-Montessori Gesamtschule in einem regionalen Schulwettbewerb gegeneinander an und kämpfen gemeinsam um eine Prämie. Hierbei gewinnt die Schule, die mit Blick auf die Zahl der tatsächlichen Schülerinnen und Schüler die meisten Kilometer sammelt.

Das Ziel dieser Aktion ist, immer mehr Schulen dazu zu bringen, den Radverkehrsanteil an weiterführenden Schulen zu erhöhen. „Die ‚FahrRad-Schul-Challenge‘ der Stadt Aachen ist eine tolle Initiative, um auch Schülerinnen und Schüler auf eine innovative Art und Weise nochmal mehr für das Thema Fahrrad im Alltag zu begeistern“, sagt RydeUp-Geschäftsführer Yannic Schwarz.

„Das Rhein-Maas-Gymnasium ist eine Schule, die sich seit vielen Jahren für den Klimaschutz engagiert. Wir finden es toll, dass sich auch andere Schulen für das Fahrradfahren einsetzen möchten und nehmen die Challenge mit Teamgeist und sportlichem Ehrgeiz auf. Denn die nötigen Innovationen in der Mobilität können wir nur gemeinsam bewerkstelligen“, erläutert Monika Eck-Kämper, Schulleiterin des Rhein-Maas-Gymnasiums.

Auch viele Schüler*innen und Lehrer*innen der Maria-Montessori Gesamtschule nutzen das Fahrrad für den täglichen Schulweg. „Das freut uns schon sehr, doch könnten es noch mehr Fahrrad fahrende Montessori-Menschen werden“, sagt Ulrike Graf, die Kontaktlehrerin der Vertretung von Schülerinnen und Schülern. „Unsere Schule möchte Kindern Nachhaltigkeit in allen Lebenslagen vermitteln. Mobilität spielt im Leben eine zentrale Rolle und deswegen machen wir gerne bei der FahrRad Schul-Challenge mit.“

Auch beim Couven-Gymnasium ist der Klimaschutz in der Schulgemeinde sehr wichtig. „Wir freut uns, bei dem Wettbewerb teilnehmen zu können und hoffen in erster Linie, dass die Aktion viele Schüler*innen anregt, auch über die zwei Monate hinaus mit dem Rad zur Schule zu kommen“, sagt Kristine Reichel, Lehrerin des Couven-Gymnasiums.

Und Miriam Trutnau vom Einhard-Gymnasium sagt: „Uns als Einhard-Gymnasium freut es sehr, dass wir als Schulgemeinschaft an der Schul-Challenge teilnehmen können. Durch den Wettbewerb erhoffen wir uns, das Klimabewusstsein der Schülerinnen und Schüler zu stärken, indem das Fahrrad als umweltfreundliche und praktische Alternative zu den anderen Verkehrsmitteln genutzt wird.“

Wenn diese Aktion gut angenommen wird, soll in jedem Jahr ein Schulwettbwerb Radfahren möglichst aller weiterführenden Schulen stattfinden

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Wirtschaft

Globus-Gruppe spendet 20.000 Euro zur Unterstützung der Ahr-Winzer

St. Wendel/Bad Neuenahr-Ahrweiler – Die Globus-Gruppe spendet 20.000 Euro an den Verein AHR – A wineregion needs Help for Rebuilding. Am heutigen Dienstag überreichten Steffen Schmidt, bei Globus Leiter Sortimentsmanagement, und Alexander Woll, Sortimentsmanager Deutsche Weine, stellvertretend für die Globus-Gruppe den symbolischen Spendenscheck an die Vertreter des Vereins.

„Die Folgen des Hochwassers an der Ahr haben uns tief bestürzt und wir können uns kaum vorstellen, welche Nöte die Winzer aktuell durchmachen, die in der Region vielfach ihre ganze Existenzgrundlage verloren haben. Weine spielen in unseren Globus-Märkten schon immer eine große Rolle, es war uns deswegen ein besonderes Anliegen, uns für den Wiederaufbau der Weingüter in der Region einzusetzen“, sagte Steffen Schmidt, Leiter Sortimentsmanagement Food Trocken bei Globus, anlässlich der Übergabe des Spendenschecks.

Globus unterstützt zudem die Aktion „SolidAHRität“ und verkauft in seinen SB-Warenhäusern 10.000 Flaschen des „SolidAHRweins“. Pro verkaufter Flasche gehen so vier Euro ebenfalls an den Verein AHR – A wineregion needs Help for Rebuilding. Als lokaler Partner hatten die Globus SB-Warenhäuser und Globus Baumärkte bereits ab den ersten Stunden nach der Flut schnell und unkompliziert Ersthilfe geleistet und Flutopfern und Helfern mit Lebensmittel-, Sachspenden und Einkaufsgutscheinen unter die Arme gegriffen.

Um langfristig den Wiederaufbau der Infrastruktur in den vom Hochwasser betroffenen Gebieten zu fördern, spendet die Globus-Gruppe nun zusätzlich 500.000 Euro an gemeinnützige Organisationen. Davon gehen 150.000 Euro an das Marien-Hospital Erftstadt, 100.000 Euro an den Verein Leben mit Autismus e.V, 80.000 Euro an den Förderverein der Kita Salmtal e.V., 75.000 Euro an den VfB Blessem e.V., 75.000 Euro an den SSV Rot-Weiß Ahrem von 1960 e.V. und 20.000 Euro an den Verein AHR – A wineregion needs Help for Rebuilding e.V..

Über Globus
Vor über 190 Jahren von Franz Bruch im saarländischen St. Wendel als Kolonialwarenladen gegründet, führt Matthias Bruch als geschäftsführender Gesellschafter das Familienunternehmen Globus bereits in sechster Generation. Heute betreibt die Globus-Gruppe neben 50 SB-Warenhäusern in Deutschland 96 Globus Bau- und Elektrofachmärkte sowie 32 Globus Hypermärkte in Tschechien und Russland. In seinen deutschen SB-Warenhäusern beschäftigt Globus derzeit rund 19.000 Mitarbeiter und gehört mit einem Umsatz von 3,38 Mrd. Euro (2019/2020) innerhalb der deutschen Handelslandschaft zu den „Kleinen unter den Großen“. Damit unterscheidet sich Globus aber auch von den typischen Filialisten: Ein Globus-Markt kommt nicht von der Stange, sondern ist zugeschnitten auf die Wünsche und Bedürfnisse der Menschen in der jeweiligen Region. Frische Qualität und Eigenproduktion stehen dabei im Fokus. In den Globuseigenen Meisterbäckereien, Fachmetzgereien und Restaurants bereiten die Mitarbeiter täglich eine Vielzahl an Lebensmitteln selbst von Hand zu. Regionale und lokale Partnerschaften spielen bei Globus eine zentrale Rolle: Jeder Markt arbeitet mit bis zu 100 Produzenten und Handwerksbetrieben aus der Region zusammen. Soziales Engagement, wie die Unterstützung von Vereinen, Schulen und sozialen Einrichtungen sowie die Zusammenarbeit mit den regionalen Tafeln, ist für die Globus-Märkte selbstverständlich.

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Wirtschaft

Premiere im Unternehmer-Park Kottenforst Meckenheim

Meckenheim – Josef Küpper Söhne GmbH eröffnet energieautarke Filiale. Mit einer Premierenfeier ist im Unternehmerpark Kottenforst ein neues Kapitel aufgeschlagen worden. Die Josef Küpper Söhne GmbH hat ihre energieautarke Filiale eröffnet und damit als erstes Unternehmen auf dem Areal den Betrieb aufgenommen. Weitere Firmen werden folgen, sodass in den nächsten Jahren ein Gewerbegebiet entstehen wird, das durch seine nachhaltige Ausrichtung bereits jetzt Vorbildcharakter entfaltet. Zur feierlichen Eröffnung überbrachte die erste Stellvertretende Bürgermeisterin Ariane Stech gemeinsam mit Wirtschaftsförderer Dirk Schwindenhammer die Glückwünsche von Bürgermeister Holger Jung und des Rates der Stadt Meckenheim. „Das ist ein guter Start für den Unternehmerpark“, sagte Ariane Stech, die der Haustechnik-Branche eine Schlüsselrolle im Klimaschutz zurechnet.

Der Meckenheimer Standort der Firma Küpper besticht durch seine moderne Bauweise, vor allem aber durch seine innovative Technik. Das zweigeschossige Betriebsgebäude mit Büro- und Ausstellungsräumen sowie Lagerflächen ist in Holz-Hybridbauweise entstanden. Auf dem Dach und an der Fassade befinden sich Photovoltaikmodule, die Sonnenenergie aufnehmen. Der erzeugte Strom wird in Wasserstoff umgewandelt, in Druckflaschen gelagert und kann im Winter von einer Brennstoffzelle abgerufen werden. Diese wandelt den Wasserstoff nach Bedarf wieder in Strom und Wärme um, die dann im Gebäude genutzt werden können. Der Einsatz einer Erdsonden-Wärmepumpe zum Heizen und Kühlen führt zu einer autarken Energieversorgung des Standortes Meckenheim. Das Wirtschaftsministerium NRW fördert die fortschrittliche Wasserstofftechnik über das Programm progres.nrw mit einem hohen sechsstelligen Betrag.

NRW-Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart gratulierte über Videobotschaft der Josef Küpper Söhne GmbH. Er ging näher auf das „innovative Projekt“ ein, würdigte die Leistung als wichtigen Beitrag zur Energiewende und wünschte der Familie Küpper und ihrem Team viel Erfolg.

Geschäftsführer Peter Küpper sprach von einem hohen Anforderungsprofil, dem weiten Weg, betonte aber, dass dieser sich gelohnt habe. „Wir sind froh, dass wir es gemacht haben.“

Die Josef Küpper Söhne GmbH ist ein Familienbetrieb mit etwa 100 Mitarbeitenden und 25 Auszubildenden an den Standorten Bad Godesberg, Beuel und Meckenheim. Im Jahr 1919 als klassischer Installationsbetrieb für Sanitär- und Heizungsanlagen gegründet, hat sich das Unternehmen zu einem modernen Dienstleistungsbetrieb weiterentwickelt. Den Standort Meckenheim mit seinen rund 20 Mitarbeitenden leitet Matthias Hengesbach.

Der Unternehmerpark Kottenforst ist ein auf Nachhaltigkeit ausgerichtetes Gewerbegebiet. Unternehmen, die sich für ein Grundstück bewerben, haben mehrere Ansiedlungskriterien hinsichtlich Klimaschutz und Ressourcenschonung zu erfüllen. So wird Wert auf ökologische Baumaterialen, bestmögliche Ausnutzung von Grund und Boden sowie effiziente Energiekonzepte gelegt. Auch die gesellschaftliche Verantwortung, die ein Unternehmen übernimmt, und die Auswirkungen auf Ziele der Stadtentwicklung werden betrachtet.

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Tourismus

Das Vinxtbachtal und seine wechselvolle Geschichte – Wanderung am Sonntag 17. Oktober – Anmeldung erforderlich

Brohltal/Niederzissen – Warum in die Ferne schweifen wenn das Gute liegt so nah. Die ca. 2 stündige Wanderung führt vom Wanderparkplatz der Volksbank in Königsfeld den Vinxtbach entlang, einst wichtige Grenze des römischen Weltreiches. An der Ditzlersmühle (Ehemalige Ölmühle) vorbei geht es zur alten Dedenbacher Straße. Hier fließt der Dedenbach in den Vinxtbach. Entlang der Straße treten Steinschichten der Unterdevonzeit zu Tage.

Treffpunkt: Parkplatz Volksbank, Königsfeld

Durch eine Faltung, die hier vor etwa 300 Millionen Jahren stattfand, sind die Gesteine so aufgerichtet worden, dass man auf die Unterseite der Schichten und damit des ehemaligen Meeresbodens schauen kann.

Seltene Tier- und Pflanzenarten haben sich hier angesiedelt. Aber auch zu der Zeit, als sich hier noch das Meer befand, waren viele Tiere hier heimisch, die durch Einschlüsse im Gestein bekannt wurden. Die Seelilien beispielsweise, ferne Verwandte vom Seeigel oder Seestern. Oder Trilobiten, Assel ähnliche Gliedertiere, die einst im Schlamm nach Nahrung wühlten. Selbst Korallen sind nachgewiesen.

Wir gehen durch das 700 Jahre alte Dedenbach. Laut mündlicher Überlieferung soll ein Römer dem Bach und dem Ort den Namen gegeben haben. Dieses ist bis heute nicht bewiesen, obwohl nachweislich Römer durch Dedenbach zogen.

Der Rückweg führt am ,,Steinerbüschelchen“ (einem alten Basaltsteinbruch vorbei) zurück nach Königsfeld. Hier auf dem Wanderparkplatz neben der Volksbank endet unsere Wanderung.

Bequemes Schuhwerk und der Witterung entsprechende Bekleidung für die einfache Wanderung wird empfohlen. Die Teilnahmegebühr beträgt für Familien 10,- €, Erwachsene 4,- € und Kinder (6-14 Jahre) 2,- €

Eine Anmeldung bei der Tourist-Information ist erforderlich!

Weitere Informationen:

Tourist-Information Vulkanregion Laacher See

Kapellenstraße 12, 56651 Niederzissen, Tel. 02636/19433,

E-mail: info@vulkanregion-laacher-see.de

Internet: www.vulkanregion-laacher-see.de

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West-Afrikanische Friedenstifterin zu Gast im Bistum Trier

Region/Trier – Für gewöhnlich schlichtet Schwester Nenlidang Gochin zwischen gewaltbereiten jungen Männern in ihrem Heimatland Nigeria – vergangene Woche war sie im Vorfeld des Weltmissionstages als missio-Gast im Bistum Trier unterwegs. Auf ihren Terminen vom 06. bis 11. Oktober wurde die Franziskanerin von den Mitarbeitenden der Diözesanstelle Weltkirche im Bistum Trier begleitet. Dort hat sie von ihrem friedlichen Kampf gegen religiös motivierte Gewaltexzesse zwischen christlich und muslimisch geprägten Gruppen berichtet und für den interreligiösen Dialog geworben.

Die 43-Jährige engagiert sich in der Friedensarbeit in Jos, einer besonders konfliktreichen Stadt Nigerias. Während ihres Besuchs im Bistum Trier hat sie sich mit verschiedenen kirchlichen Vertretern getroffen, Schulen und andere Einrichtungen besucht, die besonderen Fokus auf das Thema „interreligiöser Dialog“ legen möchten. Denn das ist, worauf ein Großteil ihrer Arbeit beruht: friedenstiftende Dialoge zwischen Christen und Muslimen herstellen.

Das Zusammenleben beider Religionen in Nigeria ist von immer wieder aufflammenden Konflikten gezeichnet. Mit dem Ziel diese Konflikte zu lösen, setzt sich die Ordensfrau aktiv in der Damietta-Friedensinitiative ein, die sie von 2016 bis 2019 selbst als Landeskoordinatorin geleitet hat. Die Initiative wurde 2008 ins Leben gerufen und gründe auf dem Respekt vor der menschlichen Würde, so Schwester Nenlidang. Innerhalb von Damietta gibt es verschiedene Gruppen von Kindern, Jugendlichen, verwitweten Frauen aber auch gemischte Gruppen, die gemeinsam an Projekten arbeiten. Dazu zählen Trainings und Workshops, die den Dialog zwischen den Gruppen herstellen und fördern sollen. „Reden hilft dabei, die Angst voreinander zu verlieren“, erklärt Schwester Nenlidang. Um gegenseitiges Verständnis zu schaffen, werden zum Beispiel christliche und muslimische Feste zusammen gefeiert.

Sich gemeinsam in der Öffentlichkeit zeigen – für Schwester Nenlidang eine Selbstverständlichkeit. Dass die Franziskanerin selbst Katholikin ist, habe zwar immer schon zu Vorurteilen geführt, ändere aber nichts an ihrem Verständnis von Menschenwürde. „Ich differenziere nicht zwischen den Religionen, sondern versuche mit meiner Arbeit gemeinsame Werte zu betonen“, sagt sie. „Muslime und Christen sollen schließlich gleichermaßen von den Aktionen der Friedensinitiative profitieren.“

Ihr großes Engagement hat auch einen persönlichen Hintergrund: Schwester Nenlidang ist mit vielen muslimischen Freunden aufgewachsen. Mit der Zeit wurden die religiösen Unterschiede zwischen ihnen zu einer immer größeren Hürde. „Ich habe Angst gehabt, mich weiterhin mit meinen Freunden zu treffen.“ Und so trennten sich ihre Wege. „Wir haben viel verloren“, sagt sie. Umso stärker setzt sie sich heute für Frieden in ihrem Heimatland ein und stiftet Hoffnung für ein besseres Miteinander in Nigeria und weltweit.

Der Weltmissionssonntag des Internationalen Katholischen Missionswerkes missio ist die größte Solidaritätsaktion der Katholiken weltweit. Jedes Jahr wird in rund 100 Ländern für ihre soziale und pastorale Arbeit in den 1.100 ärmsten Diözesen der Welt gesammelt. Dieses Jahr findet er am 24. Oktober statt. Im Fokus der Aktion steht Nigeria

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Wirtschaft

Brainergy Park Jülich GmbH erhält Förderung über 6,3 Millionen Euro für den Aufbau eines StartUp Village

Jülich/Düsseldorf – Staatssekretär Dammermann: StartUp Village setzt starke Impulse für die Gründerszene im Rheinischen Revier – Innovative Geschäftsideen sind Garant für Wertschöpfung und Beschäftigung. Das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie teilt mit:

Der Brainergy Park Jülich soll zum Start-up-Hotspot werden: Auf einer Fläche von rund 2.000 m² entsteht in den kommenden Monaten ein „StartUp Village“, das Gründern aus den Bereichen Erneuerbare Energien, Digitalisierung, Bioökonomie und Umwelttechnik Raum zur Weiterentwicklung ihrer innovativen Geschäftsideen und zur Vernetzung mit anderen Akteuren geben soll. Das Projekt ist Bestandteil des SofortprogrammPLUS, mit dem die Landesregierung Nordrhein-Westfalen gemeinsam mit der Zukunftsagentur Rheinisches Revier erste wichtige Impulse für den Strukturwandel in der Region setzt. NRW-Wirtschaftsstaatssekretär Christoph Dammermann überreichte den Förderbescheid über 6,3 Millionen Euro aus dem STARK-Programm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) auf der Messe „Expo Real“ in München.

Elisabeth Winkelmeier-Becker, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie: „Heute zeigt sich erneut, dass das STARK-Bundesprogramm seinen Namen zu Recht trägt. Das StartUp Village des Brainergy Parks Jülich wird mit Hilfe von STARK einen wichtigen Beitrag dazu leisten, dass neue Perspektiven, Wertschöpfung und Arbeitsplätze im Rheinischen Revier entstehen. Das Projekt ist ein weiterer Baustein für einen erfolgreichen Strukturwandel in der Region.“

Christoph Dammermann, NRW-Wirtschaftsstaatssekretär: „Das Rheinische Revier wird zum Reallabor für das Energiesystem der Zukunft und der Brainergy Park Jülich ein innovatives Zentrum für die Energiewende. Mit dem StartUp Village geht nun ein wichtiges Leuchtturmprojekt in die Umsetzung, das starke Impulse für die Gründerszene setzen wird. Hier kann die wissenschaftliche und technologische Exzellenz des Reviers in zukunftsfähige Geschäftsideen übersetzt werden. Damit entsteht dauerhaft neue Wertschöpfung und damit Beschäftigung in der Region.“

Entscheidender Standortvorteil des StartUp Village ist die Nähe zum Forschungszentrum Jülich, zur RWTH Aachen, zur FH Aachen und zur Hochschule Niederrhein. Das Gründerzentrum zielt auf die ökonomische, ökologische und sozial nachhaltige Transformation des Rheinischen Reviers.

Im Brainergy Park Jülich entsteht auf 52 Hektar ein innovativer und nachhaltiger Technologie- und Gewerbepark, an dem sich drei Anrainerkommunen des Rheinischen Reviers – Jülich, Niederzier und Titz – beteiligen. Auf Grundlage der wissenschaftlichen Exzellenz des Forschungszentrums Jülich und weiterer starker Projektpartner entwickelt sich dort ein Raum für Unternehmensgründungen, Ansiedlungen und technologische Neuentwicklungen in den Bereichen Energie und Digitalisierung. Der Brainergy Park ist weit mehr als nur eine Gewerbefläche. Bis 2030 sollen rund 2.500 neue Arbeitsplätze geschaffen werden.

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Pop-Up-Kirmes auf dem Charleviller Platz in Euskirchen vom 22. Oktober bis 01. November

Euskirchen – Der Oktober ist eigentlich der Monat für den traditionellen Simon-Juda-Markt in Euskirchen. Die klassische Kirmes, wie man sie eigentlich aus der Kreisstadt kennt, lässt sich aber in diesem Jahr noch nicht realisieren.

„Ich finde das schade, denn ich bin großer Fan der Kirmes im klassischen Sinne“, betont Bürgermeister Sacha Reichelt. Als größtes Problem stellte sich vor allem heraus, dass es gar nicht genug Schausteller gäbe, um die Kirmes im gewohnten Umfang zu veranstalten. Circa 120 Schausteller bevölkern sonst die Oktoberkirmes.

„Die meisten Schausteller sind nach diesem schwierigen Jahr im Lockdown und für eine der letzten Veranstaltungen im Jahr diesen abzubrechen, rechnet sich nicht“, erklärte Peter Barth, der Vorsitzende des Schaustellerverbandes Bonn-Euskirchen-Rhein-Sieg-Kreis. Die Versicherung beispielsweise, so erklärte Barth, müsse dann für einen wesentlich längeren Zeitraum gezahlt werden.

Wegen dieser Einschränkungen hat die Stadt Euskirchen gemeinsam mit den Schaustellern beschlossen, noch einmal auf das erfolgreiche Modell der Pop-Up-Kirmes zurückzugreifen. Vom 22. Oktober bis 1. November 2021 findet diese Pop-Up Kirmes auf dem Charleviller Platz statt. Gut 25 Schausteller werden dabei vor Ort sein mit einer bunten Mischung aus großen Fahrgeschäften, Leckereien, Kinderfahrgeschäften und vielem mehr.

Durch die neue Corona-Schutzverordnung ist es möglich, dass auf dem Platz bis zu 2500 Besucher zeitgleich unterwegs sein können, ohne dass eine Maske getragen werden muss oder dass am Eingang die 3G-Regeln kontrolliert werden müssen.

Im nächsten Jahr, so hoffen Bürgermeister Sacha Reichelt und Schausteller Peter Barth, wird es endlich wieder eine Kirmes geben, wie sie in Euskirchen eigentlich üblich ist.

Die Pop-Up-Kirmes ist vom 22. Oktober bis 1. November täglich von 14 bis 22 Uhr, sonntags von 13 bis 22 Uhr und am 1. November von 18 bis 22 Uhr geöffnet. Als kleiner Obolus beim Eintritt wird 1 Euro erhoben – am 1. November ist der Eintritt frei.

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„Jedes Kind zählt“ – Geschenkaktion „Weihnachten im Schuhkarton“

Prüm/Region – Unter dem Motto „Jedes Kind zählt“ geht dieses Jahr die Geschenkaktion „Weihnachten im Schuhkarton“ zum 26. Mal an den Start. Verteilt werden die Päckchen der weltweit größten Geschenkaktion an bedürftige Kinder in mehr als 100 Ländern. Im vergangenen Jahr gingen von der regionalen Sammelstelle in Prüm 989 Weihnachtspäckchen auf ihre Reise zu den Kindern.

„Jedes Päckchen kann eine ganz besondere Geschichte im Leben eines Kindes schreiben“, weiß Christa Busch, Sammelstellenleiterin für Prüm und die Region. „Kinder, denen es an vielem fehlt, freuen sich über diese Geschenkpäckchen riesig. Es zeigt ihnen Wertschätzung und Liebe“, sagt die dreifache Mutter aus Prüm. Zusammen mit einem Helferteam von 30 Ehrenamtlichen organisiert sie zusammen mit Edith Rach aus Schönecken und der Evangelisch freien Gemeinde aus Prüm die Geschenkaktion bereits im dreizehnten Jahr. Am verkaufsoffenen Sonntag, 17. Oktober sind sie auch präsent am Prümer Hahnplatz. „Wir informieren rund um die Aktion und darüber was in einen Schuhkarton hineingehört, um es zu einem unvergessenen Geschenk zu machen“, sagt Christa Busch. Laut Dachorganisation Samaritan‘s Purse kamen 396 Tausend Päckchen im vergangenen Jahr aus dem deutschsprachigen Raum und weltweit waren es über neun Millionen.

Und so wird gepackt:

Geschenkpakete werden mit neuen Geschenken für Kinder in den Altersgruppen zwei bis vier, fünf bis neun oder zehn bis 14 gefüllt. Empfohlen wird eine Mischung aus Kleidung, Spielsachen, Schulmaterialien, Hygieneartikeln und Süßigkeiten. Wer keinen Schuhkarton zur Hand hat, kann vorgefertigte Geschenkkartons unter www.jetzt-mitpacken.de bestellen oder sich am Infostand in Prüm abholen. Die fertig gefüllten Pakete können dann vom 8. bis 15. November zu den Abgabestellen gebracht werden. Pro beschenktem Kind wird eine Geldspende von zehn Euro empfohlen um unter anderem die Transportkosten abzudecken.“ Jedes Päckchen und jede Gelspende sind eine Investition in das Leben von Kindern“, sagt Samaritan’s Purse-Vorstand Sylke Busenbender. Vielerorts laden die verteilenden Kirchengemeinden zu Angeboten ein, in denen die beschenkten Mädchen und Jungen mehr über den christlichen Glauben erfahren können.

Die Päckchen aus dem deutschsprachigen Raum gehen in diesem Jahr unter anderem an Kinder in Bulgarien, Kroatien, Lettland, Rumänien oder auch das krisengeschüttelte Weißrussland.

Die Abgabestellen in der Region unter der Betreuung der Sammelstelle Prüm:

Arzfeld: REWE Markt, Rote-Kreuz-Str. 1-3 und Caroline Hostert-Hack, Bergstr. 2

Daun: DM Drogerie-Markt, Mehrenerstr. 22

Gerolstein: DM Markt, Sarresdorferstr. 55a

Hillesheim: H T Wohnideen, Kölner Strasse 43

Kronenburg-Dahlem: Maria Rondé, Burgbering 27

Pronsfeld: Winfried und Anita , Im Wiesengrund 1

Prüm: Apotheke am Teichplatz, Teichplatz 8

Schönecken: Edith Rach, Auf der Roes 7

Niederprüm: Fit Zone, St.-Vither-Str. 89

Waxweiler: Einhorn Apotheke, Hauptstr. 22

Winterspelt: Anikas Haarschneiderei, Hauptstr. 29

und in Belgien:

Bütgenbach: Lejoly Schuhe, Zur Domäne 29

St. Vith: Kinder Paradies, Hauptstr. 93

Weitere Infos zur Aktion und allen Annahmestellen in der Region auf www.efg-pruem.de oder telefonisch bei Christa Busch unter 0163 9828077 oder Edith Rach unter 06553 900604.

Über „Weihnachten im Schuhkarton“:

„Weihnachten im Schuhkarton“ ist Teil der internationalen Aktion „Operation Christmas Child“ der christlichen Hilfsorganisation Samaritan’s Purse. Der deutschsprachige Verein wird von Sylke Busenbender geleitet, internationaler Präsident ist Franklin Graham.

Alle Abgabeorte findet man auf www.weihnachten-im-Schuhkarton.org oder der Hotline 030-76 883 883. Vom Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) wird die Aktion als förderungswürdig empfohlen. Zudem ist Samaritan’s Purse Mitglied der Initiative Transparente Zivilgesellschaft.

Zudem hat Samaritan‘s Purse seit Mitte Juli in der Flutregion im Westen Deutschlands Flutopfer unterstützt. Über 5600 Freiwillige waren an knapp 800 Einsatzorten aktiv. Mehr dazu unter www.die-samariter.org/projekte/hilfe-fuer-flutopfer/.

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Bund und Länder unterstützen Neustart von Messen und Ausstellungen

Region/Berlin – Mit einem Absicherungsprogramm unterstützen Bund und Länder den Neustart von Messen und gewerblichen Ausstellungen in Deutschland. Ziel des Programms ist es, Anreize zur Organisation und Durchführung großer gewerblicher Veranstaltungen zu setzen und damit positive Effekte auch in der nachgelagerten Wertschöpfungskette auszulösen. Dafür wird ein Absicherungsmechanismus geschaffen, der die Planungs- und Vorbereitungskosten von Messen und Ausstellungen ähnlich einer Versicherung gegen das Risiko einer vollständigen Betriebsuntersagung aufgrund pandemie­be­dingter Restriktionen absichert. Entsprechende Versicherungslösungen für Pandemie­risiken werden derzeit am Markt nicht angeboten. Veranstaltende Unternehmen sind daher aufgrund der langen Vorbereitungszeit und hohen Investitionen von einem enormen Kostenrisiko betroffen.

Peter Altmaier, Bundesminister für Wirtschaft und Energie: „Messen und Ausstellungen prägen den Wirtschaftsstandort Deutschland – seit jeher. Sie sind Aushängeschild des deutschen Exports und Treffpunkt für Innovation und Inspiration. Bund und Länder setzen sich gemeinsam dafür ein, dass der Messeplatz Deutschland auch in Zukunft international eine Spitzenposition einnimmt. Das erfordert gerade jetzt neue Konzepte sowie umfangreiche Investitionen. Daher ist die Ausfallsabsicherung gerade jetzt ein wichtiges Instrument zur Stärkung unserer Messewirtschaft.“

Michael Westhagemann, Senator für Wirtschaft und Innovation der Freien und Hansestadt Hamburg: „Die Ausfallabsicherung von Bund und Ländern ist ein wichtiger Baustein zur Stärkung der Messewirtschaft. Hamburg stellt für die Umsetzung dieses Instruments erneut für alle Länder eine für die Hilfen des Sonderfonds erforderliche und darauf zugeschnittene IT-Plattform bereit, welche die Veranstalter für die Antrags-stellung und die Länder für die Bewilligung nutzen können. Damit knüpfen wir an die positiven Erfahrungen aus dem Sonderfonds Kulturveranstaltungen an. Ich freue mich, dass wir diese beispielgebende Zusammenarbeit von Bund und Ländern im Rahmen der Digitalisierung fortsetzen.“

Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen und Vorsitzender der Wirtschafts-ministerkonferenz: „Mit der Ausfallabsicherung unterstützen wir unsere Messe-veranstalter dabei, wieder dauerhaft und sicher „Back to Business“ zu gelangen. Messen bieten nach der schwierigen Zeit der Corona-Pandemie wieder wichtige Branchenplattformen zur Kommunikation und zum Networking. Unsere Wirtschaft benötigt diese Möglichkeiten zur Leistungsschau für ihre vielen innovativen Produkte und Dienstleistungen. Am erfolgreichen Restart der Messen hat auch die von der Pandemie vorangetriebene Digitalisierung der Branche einen wichtigen Anteil: Inzwischen ergänzen hybride Messeformate und digitale Lösungen wie etwa Matchmaking-Tools das Angebot. Die Digitalisierung spielt auch bei den ausgeklügelten Hygiene- und Sicherheitskonzepten eine zentrale Rolle: Mit der Online-Registrierung wird der „3-G“- Nachweis erbracht, die Nachverfolgung gewährleistet und die Besucherströme können besser gesteuert werden. Damit ermöglichen die Messeveranstalter ihren Ausstellern und Besuchern ein sicheres Messeerlebnis.“

Über das Programm können veranstaltungsbezogene Kosten in einem Umfang von insgesamt bis zu 600 Millionen Euro abgesichert werden. Berücksichtigt werden Ver­anstaltungen mit einem planmäßigen Durchführungsdatum bis zum 30. September 2022, wobei die Messe oder Ausstellung vorab auf einer zentralen IT-Plattform registriert werden muss. Registrierungen können ab dem 25. Oktober 2021 vorgenommen werden. Weitere Details zur Registrierung und Antragstellung können den FAQ auf der Plattform www.sonderfonds-messe.de entnommen werden.

Auf Initiative der Wirtschaftsministerkonferenz wird das Absicherungsprogramm vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und den Wirtschaftsministerien der Länder gemeinsam umgesetzt. Während der Bund die notwendigen Haushaltsmittel zur Verfügung stellt, liegt die Antragsbearbeitung und Auszahlung in der Verantwortung der Länder. Wie bereits beim „Sonderfonds Kulturveranstaltungen“ betreut die Freie und Hansestadt Hamburg die zentrale IT-Plattform und koordiniert das Auszahlungsverfahren. Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen übernehmen eine koordinierende Funktion auf Seiten der Länder.

Ergänzend zum Absicherungsinstrument unterstützt das BMWi den Neustart der Messebranche durch eine weitere Maßnahme. Denn seit Sommer 2021 nimmt das Messegeschehen wieder Fahrt auf. Daher fördert das BMWi für einen befristeten Zeitraum die Teilnahme kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) an ausgewählten Leitmessen in Deutschland. Zur Umsetzung der ausgeweiteten Ausstellerförderung werden Fördermittel von insgesamt bis zu 20 Millionen Euro bereitgestellt. Die Förderbedingungen und das Antragsverfahren können auf den Seiten des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle eingesehen werden (www.bafa.de/mkmu). Dort wird in Kürze auch die Liste der förderfähigen Messen für das Jahr 2022 abrufbar sein.