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Mega-Spende von 40.000 Euro für die Flutopfer-Hilfe – Die „Eurobaustoff“ hatte ihre 453 Gesellschafter zu Spenden aufgerufen

Kall – Es kommt selten vor, dass der Vorsitzende der Hilfsgruppe sprachlos ist, doch bei dieser Nachricht verschlug es ihm die Stimme: „Das hilft uns in unseren Bemühungen, auch weiterhin Eifeler Flutopfer unterstützen zu können, einen großen Schritt weiter”, freute sich Willi Greuel über die Nachricht, dass die Eurobaustoff Handelsgesellschaft mit Sitz in Bad Nauheim der Hilfsgruppe eine Mega-Spende von 40.000 Euro für die Flutopfer-Hilfe zukommen lasse. Inzwischen wurde der Scheck zugestellt, den Willi Greuel beim jüngsten Monatstreffen des Kaller Vereins präsentierte.

Nach der Flut hatte die Eurobaustoff Handelsgesellschaft unter den insgesamt 453 Gesellschaftern einen Spendenaufruf gestartet, um Opfer der schlimmen Flut in den betroffenen Regionen in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen zu unterstützen. Unternehmens-Sprecher Thorsten Schmidt: „Wir wollen den Menschen in den Flutgebieten direkt helfen denn gerade wir als Teil der Baubranche, die es gewohnt sind, Dinge mit aufzubauen, wollten angesichts der Not in den Hochwassergebieten solidarisch, schnell und unbürokratisch helfen“.

Weil die Gesellschaft auf wirtschaftlich sehr erfolgreiche Jahre zurückblicke, wolle sie diesen Erfolg in diesen, für so viele Menschen schweren Zeiten, teilen. Viele Gesellschafter als Baufachhändler hätten zudem auch direkt nach der Flut direkt vor mit Sachspenden und Gerätschaften Hilfe geleistet.

Der Spendenaufruf bei den Gesellschaftern sei auf ein großes Echo gestoßen, berichtet Thorsten Schmidt: „Insgesamt haben wir eine Spendensumme von 400.000 Euro erzielt, die an Organisationen in den betroffenen Gebieten verteilt werden“. Die Auswahl der Spenden-Empfänger erfolge durch eigene Recherchen und Empfehlungen der regionalen Gesellschafter.

Die Empfehlung, die Hilfsgruppe zu unterstützen, sei über den Geschäftsführer des Zentrallagers Rheinland, Marcel Schnietz, abgegeben worden. Thorsten Schmidt: „Das Zentrallager ist in Euskirchen angesiedelt, und von Herrn Schnietz wurde Ihr Verein als sehr aktiv, „geerdet“ und als nah an den Menschen beschrieben“. Die Website der Hilfsgruppe mit dem Statement von Landrat Markus Ramers habe die Empfehlung weiter gestützt.

Es sei eine der größten Einzelspenden, die die Hilfsgruppe in den fast 30 Jahren ihres Bestehens bekommen habe, bedankte sich Willi Greuel mit dem Versprechen: „Wir versichern Ihnen, dass jeder Cent davon, den betroffenen Familien zu Gute kommt.“

Die Eurobaustoff Handelsgesellschaft ist die Kooperationszentrale und Dienstleistungscampus für derzeit 453 mittelständische Fachhändler für Baustoffe, Holz und Fliesen. An den rund 1600 Standorten in ganz Europa (unter anderem auch Euskirchen und Kall) sind rund 42.000 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sowie rund 3000 Auszubildende beschäftigt. Damit ist die EUROBAUSTOFF Europas umsatzstärkste Kooperation von mittelständischen Bau-Fachhändlern. Die Zentrale mit Sitz in Bad Nauheim und Karlsruhe mit rund 430 Beschäftigten sieht sich mit ihrem Dienstleistungscampus als unterstützender Partner der Gesellschafterhäuser bei allen Aufgaben jenseits des täglichen Vertriebsgeschäftes. Vor diesem Hintergrund bietet die Gesellschaft  ihnen ein umfangreiches Portfolio an Dienstleistungen, die auch individualisiert zur Verfügung stehen. (sü)

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Weitere Gebiete im Ahrtal wieder mit Erdgas versorgt

Bad Neuenahr – Inbetriebnahme schreitet weiter voran – Hausanschlüsse werden entlüftet – Eigentümer müssen sich um Installateure kümmern. Die Energienetze Mittelrhein (enm) kann weitere Bereiche in Bad Neuenahr-Ahrweiler wieder mit Erdgas versorgen. Unter anderem betrifft dies den Stadtteil Ramersbach sowie Straßenzüge in Bachem, Bad Neuenahr und Ahrweiler.

Bereits seit Mittwoch, 20. Oktober, nehmen die Monteure den Sektor 2a wieder in Betrieb. Am gestrigen Donnerstag, 21. Oktober, starteten sie in Sektor 11a. Sektor 8c ist ab dem heutigen Freitag, 22. Oktober, an der Reihe und am Samstag, 23. Oktober, Sektor 4b. In der kommenden Woche beginnen die Netzexperten dann am Montag, 25. Oktober, in den Sektoren 2b und am Dienstag, 26. Oktober, in 5a. Welche Straßen die jeweiligen Sektoren umfassen, können Anwohner auf der Internetseite des Unternehmens ablesen. Unter www.enm.de/hochwasser gibt es eine tagesaktuelle und interaktive Karte, in der über die Suchfunktion auch nach einzelnen Adressen gesucht werden kann.

Mitarbeiter der evm-Gruppe und deren Partnerunternehmen müssen in diesen Bereichen in alle Häuser, um den Hausanschluss zu entlüften, bevor die Heizungen wieder in Betrieb genommen werden können. Dazu ist sie täglich in den betroffenen Sektoren und darüber hinaus unterwegs – auch am Samstag, 23. Oktober. „Bitte seien Sie zu Hause und räumen Sie vorab schon einmal den Weg zum Hausanschluss frei“, bittet Marcelo Peerenboom, Pressesprecher der evm-Gruppe. „So geht es schneller und wir schaffen mehr Anschlüsse in kürzerer Zeit, damit es bald wieder in allen Haushalten in Bad Neuenahr-Ahrweiler warm wird.“

Die evm-Gruppe weist in diesem Zusammenhang erneut darauf hin, dass Kunden, bei denen der Gaszähler aufgrund des Hochwassers ausgebaut wurde, einen Installateur beauftragen müssen. Dieser setzt dann den Zähler neu und nimmt die Heizungsanlagen wieder in Betrieb.

Alle Informationen zu Wiederinbetriebnahme finden Betroffene unter www.enm.de/hochwasser.

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Wirtschaft

Umwelt- und Klimaschutz mit Gewinn: Neun Betriebe und Institutionen starteten am 19. Oktober mit dem Management-System ÖKOPROFIT®

Aachen – Am Dienstag, 19. Oktober 2021, starteten neun Unternehmen und Institutionen aus Stadt und StädteRegion Aachen mit dem Projekt ÖKOPROFIT®. Mit dem Beginn der nunmehr zehnten Projektrunde wird das Erfolgsmodell ÖKOPROFIT® fortgesetzt. Gleichzeitig jährt sich das Projekt in der Städteregion zum zwanzigsten Mal und überschreitet mit den neuen Beteiligten die Marke von 100 Betrieben.

An der Auftaktveranstaltung zur nächsten Ökoprofit-Runde in den Jahren 2021/2022 im Energeticon in Alsdorf nahmen Vertreterinnen und Vertreter der teilnehmenden Betriebe und der Projektpartnerorganisationen teil. Foto: © Stadt Aachen / Andreas Herrmann

Im Energeticon Alsdorf wurden die Betriebe offiziell im Rahmen einer Auftaktveranstaltung begrüßt.

ÖKOPROFIT® vereint in vorbildlicher Weise den ökologischen Nutzen für Umwelt und Klimaschutz mit den ökonomischen Zielen von Unternehmen.

Neun Unternehmen bzw. Institutionen starten in das ÖKOPROFIT®-Managementsystem, um Aspekte rund um Nachhaltigkeit, Umwelt- und Klimaschutz zu analysieren und zu verbessern; Energie- und Wasserverbrauch sowie Abfallaufkommen spielen ebenso eine Rolle wie nachhaltige Beschaffung und Mobilitätsmanagement.  Die Unternehmen werden unter professioneller Begleitung ein Jahr lang Optimierungsoptionen erarbeiten und umsetzen, und am Ende werden sie bei entsprechendem Erfolg als ÖKOPROFIT®-Betrieb ausgezeichnet.

Beim offiziellen Startschuss für Ökoprofit haben die neun teilnehmenden Betriebe und Institutionen ihre Motivation und Erwartungen an ÖKOPROFIT® vorgestellt. Darunter sind:

  • Aachen-Laurensberger Rennverein e.V. (ALRV), Aachen
  • ConSense GmbH, Aachen
  • DIRKRA Sondermaschinenbau GmbH, Stolberg
  • Dohlen & Krott Werkzeugbau GmbH, Baesweiler
  • ENERGETICON gGmbH, Alsdorf
  • HAUGG Kühlerfabrik GmbH, Aachen
  • Haus Hörn gGmbH, Aachen
  • myrenne GmbH, Roetgen
  • Rodriguez GmbH, Eschweiler

Die stellvertretende Städteregionsrätin Elisabeth Paul wies auf die guten Erfahrungen mit ÖKOPROFIT® in den vergangenen 20 Jahren hin. Große Mengen an Wasser und Abfall, aber auch viel Energie und Kohlendioxid (CO2) wurden vermieden. „Es freut mich sehr, dass sie sich für den Klimaschutz in ihrem Unternehmen engagieren“, sagte Elisabeth Paul in Richtung der teilnehmenden Betriebe und Institutionen. Das Projekt passe in vorbildlicher Weise in den erforderlichen Klimawendeprozess.

Und Aachens Bürgermeisterin Hilde Scheidt ermunterte die anwesenden Unternehmen und Institutionen, die Potenziale für mehr Energieeffizienz und Einsparungen zu nutzen. Sie appellierte: „Sie werden in den nächsten Monaten feststellen, wo sie in Ihren Einrichtungen etwas verbessern können und Optimierungsmöglichkeiten auf den Prüfstand stellen.“

Das Programm ist möglich, weil mehrere lokale Partner mitwirken und das Land Nordrhein-Westfalen Fördermittel bereitstellt.

Für Kurzentschlossene besteht die Möglichkeit, sich ÖKOPROFIT® noch bis Ende November dieses Jahres anzuschließen.

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Notarzt: Auch kleine Unfälle vorsorglich behandeln lassen

Region/Bad Ems – Folgen lassen sich nach ärztlicher Fachdiagnose besser einschätzen / Paracelsus-Klinik Bad Ems sichert mit gut ausgestatteter Notfallambulanz die Versorgung des Rhein-Lahn-Kreises / Klinik ist auch für Arbeitsunfälle erste Anlaufstelle / Notfallsanitäter wissen kompetente und freundliche Klinik zu schätzen.

Ein Sturz von der Leiter beim Fensterputzen, ein Schnitt mit dem Messer beim Kochen oder ein Ausrutscher im nassen Herbstlaub – Verletzungen und Unfälle gehören trotz aller Vorsicht zum Alltag. Nicht immer ist es dann mit dem obligatorischen Heftpflaster oder der schmerzlindernden Salbe getan. „Unfälle jeder Art – gerade bei Senioren und Kindern – gehören vorsorglich immer in ärztliche Hände“, rät Habib Badwan, Leitender Oberarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie an der Paracelsus Klinik Bad Ems. „Denn nur mit der richtigen Diagnose lässt sich sicher beurteilen, ob zum Beispiel innere Organe verletzt wurden, Bänder angerissen oder Knochen angebrochen sind.“ Wer da nicht rechtzeitig in ärztliche Behandlung kommt, riskiert schnell bleibende Folgeschäden.

Umfassende Notfallbehandlung

Im Rhein-Lahn-Kreis ist in solchen Fällen die Paracelsus-Klinik Bad Ems die erste Adresse. Vor einem Jahr hat die Klinik ihre Notfallambulanz in Betrieb genommen. Das Besondere: Sie bietet ein ausgesprochen breites Behandlungsspektrum an. Ob Orthopädie, Unfallchirurgie oder Chirurgie, Kardiologie, Innere Medizin oder Intensivmedizin – für alle Fälle gibt es dort die passende Behandlung und spezialisierte Ärzte. „Wir haben Unfallopfer mit Verletzungen des Bewegungsapparates, wie Knochenbrüchen, Gelenk-, Muskel- und Sehnen-Verletzungen, Schäden an der Wirbelsäule, aber auch internistische Notfälle wie Herzinfarkte“, so der Sektionsleiter Unfallchirurgie Habib Badwan. „Allen können wir dank unseres breiten medizinischen Spektrums sicher helfen. Sollte etwas gebrochen sein, verfügt die Klinik sogar über modernste Osteosynthesematerialien, mit denen Knochenbrüche schnell und wirksam stabilisiert werden können.” Darüber hinaus sei man bei Paracelsus von der medizinischen Ausstattung her auf dem aktuellen Stand, so der Arzt: „Die gesamte Ausstattung der Operationssäle wurde erst vor wenigen Jahren erneuert. Wir sind damit im Vergleich zu anderen Häusern hervorragend ausgestattet.“

Soforthilfe bei Arbeitsunfällen

Das gilt auch für Arbeitsunfälle. Denn Habib Badwan, der seit April 2020 an der Klinik arbeitet, ist gleichzeitig Durchgangsarzt, zugelassen von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV), also Spezialist für alle betrieblichen und schulischen Unfälle. „Wir haben vor einem Jahr die offizielle Genehmigung für die Behandlung von Arbeitsunfällen bekommen und damit eine Lücke in der Region Bad Ems geschlossen“, so der Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie. „Patienten, die zu uns in die Notaufnahme kommen, können wir seitdem eine einzigartige Rundumversorgung anbieten, nicht nur stationär, sondern im Rahmen einer Berufsgenossenschafts (BG)-Sprechstunde für Arbeitsunfälle auch ambulant bis zur vollständigen Genesung.“ Die Bilanz des ersten Jahres fällt dabei beeindruckend aus: Rund 800 Arbeitsunfälle wurden seit Eröffnung der Ambulanz im Oktober 2020 behandelt, insbesondere aus der ländlichen Region zwischen Montabaur und Koblenz. Häufigste Verletzungen sind Knochenbrüche im Fußgelenk, an Armen und Händen sowie am Oberschenkel, aber auch Schnittwunden.

Heißes Dankeschön für Rettungssanitäter

Dass Patienten in der Notaufnahme der Paracelsus-Klinik Bad Ems umfassend und gut behandelt werden, hat sich mittlerweile herumgesprochen – auch bei den Rettungssanitätern der Region. „Uns erreicht in den letzten Monaten eine steigende Zahl von Rettungsfahrten”, berichtet Klinikmanagerin Anne Schröer. „Das ist ein schwerer Job – gerade in Zeiten der Pandemie und im Winter. Wir haben uns deshalb überlegt, dass wir uns bei den Kolleginnen und Kollegen auf den Rettungstransportwagen bedanken wollen.” Statt des üblichen schnellen Kaffees gibt es darum seit einigen Wochen an der Paracelsus-Klinik ein leckeres warmes Essen. „Wir haben hier einen eigenen Kühlschrank installiert mit fertig gekochten Gerichten, die schnell heiß gemacht werden können für eine Mittagspause, ohne dass die Teams in der Bereitschaft zu viel Zeit verlieren. Darüber hinaus gibt es Kaffee, Süßigkeiten und Kaltgetränke”, freut sich die Klinikmanagerin. „Den Patienten geht es bei uns gut, warum nicht auch den Helfern, die täglich im Einsatz sind?”

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Tourismus

IHKs in Rheinland-Pfalz starten Initiative für Familienbetriebe im Gastgewerbe

Region/Koblenz/Ludwigshafen/ Mainz/Trier – „Working Family“ gewinnt Fachkräfte für Hotellerie und Gastronomie. Die Corona-Pandemie hat besonders das Gastgewerbe hart getroffen – und auch wenn Hotels und Restaurants nun wieder öffnen können, fehlt Personal, um die Gäste zu empfangen. Aus diesem Grund haben die Industrie- und Handelskammern in Rheinland-Pfalz das Netzwerk „Working Family“ ins Leben gerufen, das am 21. Oktober mit rund 25 Familienbetrieben aus Hotellerie und Gastronomie an den Start gegangen ist. Gemeinsam wollen sie das Image der Hotel- und Gaststätten-Berufe verbessern und für Familienbetriebe als attraktive Arbeitgeber werben. Sie setzen damit einen wichtigen Baustein der gemeinsam entwickelten Tourismusstrategie 2025 des Landes Rheinland-Pfalz um. Das Wirtschaftsministerium fördert das Projekt. Familienbetriebe aus der Branche sind aufgerufen, sich dem Netzwerk anzuschließen, Fachkräfte können sich über Arbeitsbedingungen, Aufstiegsmöglichkeiten und offene Stellen informieren: www.working-family.de.

Schließlich bremst der Fachkräftemangel die dringend nötige Erholung der Branche. Beschäftigte haben während der Lockdowns die Branche gewechselt, die Ausbildungszahlen im Gastgewerbe sind in den vergangenen zwei Jahren in Rheinland-Pfalz um fast 40 Prozent zurückgegangen. „Die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie reichten von der kompletten Schließung über eine schrittweise Öffnung mit strengen Abstandsregeln und reduzierten Platzkapazitäten bis hin zu einer hohen Beanspruchung während der Sommermonate“, sagte Dr. Jan Glockauer, Hauptgeschäftsführer der IHK Trier, beim Pressegespräch im Atrium Hotel Mainz. „Aus diesem Grund möchten wir die Branche gezielt da unterstützen, wo der Schuh drückt – bei der Suche nach qualifiziertem Personal.“ Die Unterstützung aus dem Netzwerk reicht von Checklisten zum Aufbau einer Arbeitgebermarke über eine eigene Stellenbörse bis hin zur gemeinsamen Vermarktung – und vor allem bietet es auch die Möglichkeit, sich auszutauschen und voneinander zu lernen.

Für die Initiative „Working Family“ hat das Wirtschaftsministerium Rheinland-Pfalz eine Förderung genehmigt und unterstützt das Fachkräfteprojekt mit 100.000 Euro als Vollfinanzierung.  „Es ist wichtig, dass die Branche hier aus sich heraus aktiv wird und mit einer starken Arbeitgebermarke für sich wirbt, um Fachkräfte zu halten und neue zu gewinnen. Das wird eine der zentralen Zukunftsaufgaben in vielen Bereichen sein und infolge der Pandemie ganz besonders im Hotel- und Gaststättenbereich“, sagte Wirtschafts- und Tourismusministerin Daniela Schmitt. „Daher unterstützen wir dieses wichtige Projekt, das mit der Stärkung der Familienbetriebe zentrale Ziele unserer Tourismusstrategie 2025 verfolgt“, so die Ministerin. Die Industrie- und Handelskammer sei hierbei ein wichtiger Partner des Landes. Sie setze innerhalb der gemeinsam entwickelten Tourismusstrategie 2025 federführend das Strategieprojekt „Starke Familienunternehmen“ um. „Die Working-Family-Kampagne ist dabei ein wichtiger Baustein.“

Die 25 Gründungsmitglieder des Netzwerks sind Gastronomiebetriebe und Hotels, die Wert auf eine familiäre Arbeitsatmosphäre und Mitarbeiterzufriedenheit legen – dazu gehören unter anderem regelmäßige Weiterbildungen und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Um die positiven Aspekte nach außen zu transportieren ist die digitale Plattform www.working-family.de geschaffen worden, die für Mitglieder des neuen Arbeitgeber-Netzwerks Tools für eine professionelle Arbeitgeberpräsentation, Checklisten und Tipps zu Themen wie Azubi-Marketing oder dem Führen von Mitarbeitergesprächen enthält. Zudem bietet die Homepage für alle öffentlich zugängliche Informationen zur Arbeit im Gastgewerbe, macht Lust auf die Branche und leistet somit einen Beitrag für ein positives Image. Verknüpft mit einer Stellenbörse der teilnehmenden Betriebe lassen sich gemeinsame Stellenanzeigen schalten und über Social Media zielgruppenorientiert veröffentlichen.

„Wir sind stolz darauf, Gründungsmitglied von Working Family zu sein“, sagt Gerhard Jordan, Inhaber des Hotel Jordan’s Untermühle in Köngernheim. Der Austausch mit den Kollegen der Branche sei äußerst wichtig, denn die Probleme im Bereich Personal seien für den einzelnen Betrieb allein kaum zu lösen. Das Netzwerk Working Family biete den Teilnehmern die Möglichkeit, sich mit einer gemeinsam geschaffenen Arbeitgebermarke zu präsentieren. „Wir freuen uns darauf, den Spaß und die Freude an den Berufen in den Fokus zu rücken“, stellt der Hotelier fest.

 

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Tatort Burg Nideggen – Krimi-Lesenacht Mord(s)-Vergnügen war voller Erfolg

Düren – Knisterndes Feuer, entspannte Klänge, kalte Getränke, namhafte Autoren und vor allem eine Herbst-Stimmung, wie sie schöner nicht sein könnte: Am 15. Oktober hatte das Nideggener Burgenmuseum wieder zur jährlichen Krimi-Nacht „Mord(s)-Vergnügen“ auf Burg Nideggen eingeladen und begeisterte Krimi-Fans ebenso wie die anwendenden Autoren.

Ab 19 Uhr konnten die gespannten Besucher die Burganlage über einen mit Fackeln gesäumten Weg betreten. Im Burghof erwarteten die Gäste Lagerfeuer, ein stimmungsvolles musikalisches Duo unter der Leitung von Bernhard Gerards, eine Outdoor-Bar mit Getränken und Snacks sowie ein gut bestückter Büchertisch der Buchhandlung Lesezeichen aus Kreuzau. Nachdem alle Krimifans in „ihre“ Gruppe eingeteilt worden waren, konnte es mit dem Mord(s)vergnügen los gehen. Die vier namhaften Autoren Ulrike Bliefert, Eva Maaser und das Autorenduo Uwe Wilhelm und Martin Lutz hatten je eine halbe Stunde, das Publikum in ihrem jeweils ganz eigenen Bann ihrer Bücher zu ziehen. Jede Gruppe besuchte jede Autorenlesung.

Im Dachgeschoss des Bergfriedes hatte es sich Eva Maaser mit ihrem Roman „Tod unter Whisky Freunden“ gemütlich gemacht. Der ein oder andere Schluck aus der Whiskyflasche half der studierten Germanistin und Kunsthistorikerin dabei. Erst am Ende bei der Autogrammrunde verriet sie, was für ein Getränk in Wirklichkeit in der Wiskyflasche war. Ihrem Publikum heizte heißer Tee und vor allem die spannend vorgetragene Kostprobe ihres Krimis ein.

Zwei Stockwerke tiefer konnten die Besucher und Besucherinnen ins Berlin der 70er Jahre eintauchen. Uwe Wilhelm und Martin Lutz spickten ihren Krimi „Teufelsberg“ mit interessanten, geschichtlichen Anekdoten und verteilten als Anschauungsmaterial sogar angeblich echte „Hasch-Kekse“ aus dem Jahr 1969. Die beiden Journalisten und Drehbuchautoren verstanden es hervorragend historische Fakten, Fiktion und eine große Portion Humor in einer großartigen Mischung zu präsentieren.

In der stimmungsvollen Burgkapelle der Burg Nideggen, direkt neben dem Kerker, konnten die Krimi-Fans schließlich der mit zahlreichen Dialekten gespickten Stimme von Schauspielern und Autorin Ulrike Bliefert lauschen. Mit ihrem Kriminalroman „Der Tod der Schlangenfrau“ entführte sie das begeisterte Publikum in das Berlin des 20. Jahrhunderts. Bei ihrem Eintreffen im Bergfried sagte die Schauspielerin, dass sie aus Pandemie-Gründen eine Anfrage für einen Tatort-Dreh abgesagt hätte, aber als ihre Agentin ihr von der Anfrage zum „MordsVergnügen“ berichtete, stand ihre Zusage sofort fest. Das Ambiente dieser Veranstaltung wollte sie nicht verpassen. Ulrike Bliefert war zum zweiten Mal dabei. Vor zwei Jahren hatte sie aus: „Die Samariterin“ gelesen.

Im Anschluss an die Lesungen hatten die Gäste auch noch die Gelegenheit, Bücher ihrer Lieblingsautoren zu erwerben und diese vor Ort von den namhaften Vorlesenden signieren zu lassen.

Luzia Schlösser, Leiterin des Burgenmuseums Nideggen, bedankte sich herzlich bei den Sponsoren der Krimi-Nacht: Der Sparkasse Düren sowie Westenergie. Aber auch allen Organisatoren im Hintergrund sprach sie ihren Dank für die tolle Vorbereitung aus.

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Seelsorgerinnen und Seelsorger aus dem Bistum Trier weiterhin im Ahrtal

Bad Neuenahr – 28 Wochen nach der Flutkatastrophe in der Eifel und an der Ahr gibt es immer noch viel zu tun, und die Aufgaben sowie Probleme scheinen kaum kleiner zu werden. „Daher ist es wichtig, dass Seelsorgerinnen und Seelsorger als verlässliche Ansprechpersonen weiterhin vor Ort sind und bleiben“, sagt Carlo Fischer-Peitz. Der Pastoralreferent ist einer von mehr als 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Bistums Trier, die sich neben ihren eigentlichen Einsatzstellen in den betroffenen Gebieten engagieren.

Carlo Fischer-Peitz, Krankenhausseelsorger im Marienhausklinikum in Gerolstein, ist seit August zwei Mal in der Woche im Flutgebiet unterwegs, um den Betroffenen, Helferinnen und Helfern seine Zeit und sein Ohr zu schenken. „Der Redebedarf ist immer noch enorm hoch“, berichtet er. Das kann auch der Trierer Generalvikar Dr. Ulrich Graf von Plettenberg – im Ahrtal stellt er sich einfach als „Ulrich“ vor – nach seinen zwei Seelsorge-Einsätzen bestätigen. Teilweise waren seine Gespräche mit Anwohnern, Passanten und Obdachlosen bis zu einer Stunde lang.

„Das Heizen ist natürlich jetzt ein Schwerpunkt wie auch finanzielle Fragen, aber es kehrt auch eine gewisse Art von Ruhe ein“, weiß Fischer-Peitz. „Was in der Flutnacht passiert ist, war selbstverständlich schon immer Thema in den Gesprächen, aber jetzt wird es emotionaler“, beschreibt er die Situation. Traumatisierungen würden nun eher ersichtlich. „Wenn es anfängt zu regnen triggert das die Menschen oder wenn der Keller wieder vollläuft.“ Bei älteren Menschen werden traumatische Erlebnisse aus dem Krieg wieder präsent. „Aus dem neuen Trauma und den Ereignissen aus der Vergangenheit entsteht ein sogenanntes Traumaknäuel“, sagt Fischer-Peitz, der auch Notfallseelsorger und im Bereich der Traumabewältigung ausgebildet ist.

Die Seelsorgeteams gehen an Orte, an denen sich Menschen versammeln wie die Zelte mit den Waschmaschinen oder die Essenausgabe auf dem Mosesparkplatz in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Dort beginnen Fischer-Peitz und von Plettenberg heute ebenfalls ihre Tour. Dabei begegnen sie Manuela Schlemmer. Sie wohnt in Bad Neuenahr, ist selbst betroffen, aber engagiert sich auf vielfältige Weise für die Menschen in der Stadt. Dabei steht sie in regelmäßigem und engem Austausch mit den Seelsorgern: „Ohne euch würde ich das nicht schaffen!“. „Jeder bringt das ein, was er kann“, sagt Fischer-Peitz und bezieht sich dabei auf Ehrenamtliche wie Frau Schlemmer, aber auch auf seine hauptamtlichen Kolleginnen und Kollegen. „Es tut gut zu sehen, wie aus einer ganz furchtbaren Situation auch Gutes geschehen kann – das gibt Hoffnung.“

Mittlerweile kennt Fischer-Peitz viele Passanten und kann an Gespräche der letzten Tage andocken oder er besucht Menschen daheim. Häufig werde er auch von aufmerksamen Nachbarinnen und Nachbarn auf Personen hingewiesen, denen vielleicht ein Seelsorgegespräch guttun würde oder nach denen „einfach mal jemand schauen muss“. Durch die roten Westen mit der Aufschrift „Seelsorge“ und „Bistum Trier“ sind die Helfer gut zu erkennen.

Von Plettenberg ist bei seinen zwei Einsätzen im Ahrtal aufgefallen, dass sich viele Menschen die Frage stellen: „Ist das der Ort, wo ich bleiben will?“ Zeitgleich spürt er einen Blick nach vorn. Der Generalvikar nimmt die Frage mit nach Trier, wie Kirche sich hier weiterhin engagieren kann. Kontinuität und Verlässlichkeit seien den Anwohnerinnen und Anwohnern wichtig, wirft Fischer-Peitz ein.

„Fast 100 Tage nach der Flut gibt es immer noch viele Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt. Zum einen liegen sie auf der persönlichen Ebene. Dort muss das Leid verarbeitet werden, wie der Verlust von Familienangehörigen, Erinnerungsgegenständen, von Materiellem – das ist eine große persönliche Herausforderung. Auf der anderen Seite muss das normale Leben wieder aufgebaut werden. Beides wird noch viel Zeit und Arbeit in Anspruch nehmen sowie Geduld verlangen“, lautet Plettenbergs Eindruck.

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Das Heimatbuch 2022 ist ab sofort erhältlich

Region/Mayen-Koblenz – Gewinner des Fotowettbewerbs „Mayen-Koblenz – einfach tierisch“ gekürt. Endlich ist es da, das Heimatbuch 2022. Ab sofort ist die 40. Auflage der mit lesens- und wissenswerten Geschichten gespickten Heimatbuchreihe für 7,10 Euro im Handel erhältlich. Über 100 ehrenamtliche Autoren haben die 300 Seiten des Heimatbuches mit Leben gefüllt. „Das freiwillige Engagement und die Mithilfe, die die Autoren in die Entstehung des Buches gesteckt haben, ist ungebrochen hoch. Das ist keinesfalls selbstverständlich und deshalb freut es mich sehr“, sagt Landrat Dr. Alexander Saftig.

„Die Autoren recherchieren, forschen, dichten und fotografieren. In mühevoller Detailarbeit schaffen sie es so, dass die Geschichten aus unserem vielseitigen Landkreis nicht verloren gehen“, betont Landrat Saftig.

Der Fotowettbewerb, der sich an Hobbyfotografen jeden Alters richtete, stand in diesem Jahr unter dem Motto „Mayen-Koblenz – einfach tierisch“. Die Resonanz darauf war riesig. „Uns haben viele hundert Fotografien von fast 200 Fotografen vom kleinen Insekt bis zum großen Nutztier erreicht. Das zeigt, wie naturverbunden die Mayen-Koblenzer sind und welch tolle Tierwelt es in unserem Landkreis zu bestaunen und abzulichten gibt. Die Gewinner-Bilder auszuwählen war bei dieser Masse und Qualität alles andere als leicht“, berichtet Landrat Dr. Alexander Saftig zufrieden. Die sechs ersten Platzierungen erhalten Geldpreise von 300 bis 100 Euro. Platz 1 geht an Anna Berkner (33) aus Ochtendung für die Fotografie einer Hummel auf einer Kugeldistel. Den 2. Platz belegt Julian Schröder (9) aus Pronsfeld mit seinem Bild „tierischer Dialog“ eines Wetterhahns und einer Taube. Über Platz 3 darf sich Thomas Nolden (36) aus Mertloch freuen, der den Winterschlaf einer großen Gruppe von Marienkäfern festgehalten hat. Den 4. Platz belegt Anton Lutz (16) aus Andernach mit dem Foto von einer Weinbergschnecke. Platz 5 und gleichzeitig das Titelbild des Heimatbuches sichert sich Klaus Brost (78) aus Winningen, der einen seltenen Mosel-Apollofalter (kommt nur zwischen Winningen und Bremm vor) im Winninger Uhlen festgehalten hat. Der 6. Platz geht an das Foto, das einen Schwarzspecht bei der Fütterung der Jungtiere zeigt. Aufgenommen wurde es von Vitali Krebs (42) aus Andernach.

Das Heimatbuch 2022 ist ab sofort für 7,10 Euro in den Buchhandlungen der Region erhältlich. Anfang 2022 startet die nächste Redaktionsphase. Dann können die Autoren wieder ihre Beiträge zur Auswahl ins Kreishaus schicken.

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Wirtschaft

Lambertz-Gruppe Aachen – 333 Jahre Traditionskultur und Innovationen im Gebäckmarkt

Aachen – Auch im Geschäftsjahr 2020/2021 konnte die Lambertz-Gruppe, eines der führenden Unternehmen im nationalen, europäischen und internationalen Süßgebäckmarkt und zudem Weltmarktführer im Segment der Herbst- und Weihnachtsgebäcke, ihre dynamische Entwicklung fortsetzen und ein positives Gesamtergebnis verzeichnen.

Das Aachener Traditions- und Familienunternehmen kam im zurückliegenden Geschäftsjahr auf einen Gesamtumsatz von 656 Mio. Euro (Vorjahr: 637 Mio. Euro), was einer Steigerung von 3 Prozent entspricht. Dieses erfreuliche Fazit zog jetzt Prof. Hermann Bühlbecker, Alleingesellschafter der Lambertz-Gruppe. Das Unternehmen hat eine Alleinstellung als einziger Anbieter der zentralen, deutschen Traditionsgebäck-Gruppen mit EU-Herkunftsschutz – Aachener Printen,

Nürnberger Lebkuchen und Dresdner Stollen – und ist einer der führenden, deutschen Hersteller von Ganzjahresgebäcken.

Trotz Corona-Krise und den damit verbundenen Turbulenzen am Markt: Stabile Nachfrage und Entwicklung bei klassischen Saisongebäcken sowie im Segment Jahresgebäcke

Mit diesem Ergebnis bestätigt sich auch die positive Entwicklung der letzten Jahre und Jahrzehnte, dass die Nachfrage nach traditionellen Herbst- und Weihnachtsgebäcken weiterhin auf hohem Niveau konstant ist und auch kaum von kritischen Konjunktur-, Markt- oder Wetterbedingungen beeinflusst wird. „Auch die Corona-Krise mit dem damit verbundenen Problemen und Turbulenzen am Markt konnte diesen Trend nicht stoppen. Zudem haben wir uns frühzeitig und umfassend auf die außergewöhnliche Lage eingestellt, konsequente Sicherheitsmaßnahmen umgesetzt und in allen Unternehmensbereichen, vor allem natürlich in der Produktion, in der Logistik und im Exportgeschäft, flexibel reagiert. Zu keinem Zeitpunkt gab es im Corona-Jahr innerhalb der Lambertz-Gruppe Produktionsausfälle oder Lieferengpässe.

Zum erfreulichen Gesamtergebnis haben sicherlich auch die kühlen Temperaturen in den Herbst- und Wintermonaten 2020 beigetragen, die grundsätzlich eine gesteigerte Verbrauchernachfrage fördern. Zum positiven Gesamtergebnis hat aber auch eine Reihe von Produktneuheiten und Innovationen beigetragen, die wir sowohl im Saison- wie im Ganzjahressegment erfolgreich am Markt etablieren konnten. Zudem war die gestiegene Nachfrage auch eine Folge des Homing-Effekts und der Tatsache geschuldet, dass man sich in bitteren Zeiten gerne etwas Süßes gönnt. Krisengewinnler sind wir aber nicht, da wir in bestimmten Vertriebskanälen, etwa im Süßwarenfachhandel, im Traveller-Markt und im Export, Corona-bedingte Rückgänge zu verzeichnen hatten“, betont der Lambertz-Inhaber.

2021 steht wesentlich auch im Zeichen des 333jährigen Firmenjubiläums. Die Urgründung des Unternehmens geht auf die Bäckerei „Haus zur Sonne“ am Aachener Markt im Jahr 1688 zurück. Gerade ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts hat Lambertz die Entwicklung der

Aachener Printen – etwa durch neue Herstellungsverfahren der klassischen Kräuterprinte – revolutioniert und vorangetrieben. Später folgten weitere Innovationen – u.a. etwa mit der Erfindung der ersten Printe, die mit Schokolade überzogen wurde, und die sogenannte „Saftprinte“, mit der größere Konsumentenkreise auch außerhalb des Heimatmarktes erschlossen werden konnten.

Die Umsatzausfälle in einigen Vertriebskanälen konnten durch die gestiegene Nachfrage im Lebensmitteleinzelhandel kompensiert werden. Bühlbecker hebt in diesem Zusammenhang vor allem auch hervor: „Die großen Handelsgruppen haben unsere klassischen Herbst- und

Weihnachtssortimente auch in der Saison 2020 wieder in voller Breite hervorragend präsentiert und zudem auch mit bundesweiten Werbekampagnen – etwa mit TV-Clips, Video- Trailern, Plakat- und Social-Media-Aktionen – aufmerksamkeitsstark beworben. Mit dieser

breiten Präsenz im Handel und den damit verbundenen zentralen Werbekampagnen wurden unsere Sortimente wieder deutlich als Kernsegmente im süßen Herbst- und Weihnachtsgeschäft herausgestellt.“

Zentrale Basis der Stabilität und des Erfolges sei aber, dass die klassischen Sortimente unter dem Lambertz-Dach weiterhin wesentliche Säulen des saisonalen Herbst- und Weihnachtsgeschäftes im Süßwarenmarkt darstellen und als originale Traditionsprodukte auch tief im Verbraucherbewusstsein verankert sind. Die klassischen Produktsegmente der Lambertz-Gruppe, original hergestellt in der Printenstadt Aachen, in den Lebkuchenhochburgen Nürnberg sowie Neu-Ulm und in der Stollen-Metropole Dresden, verfügen über eine 100-prozentige

Distribution in Deutschland und sind über sämtliche Vertriebskanäle zu kaufen.

Zudem ist die Lambertz-Gruppe mit ihren Traditionssortimenten auch in den europäischen Nachbarländern – etwa in Österreich und in der Schweiz sowie in Osteuropa – stark vertreten. Zum Plus in der Bilanz 2020/2021 haben auch der gestiegene Umsatz über die eigenen Online-Shopping-Kanäle und der Abverkauf über nationale sowie internationale TV- Verkaufssender beingetragen.

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Tourismus

Eifel Tourismus: Ein Karikaturist auf dem Eifelsteig – Eifel hautnah – Der Kalender 2022

Prüm – Ein Karikaturist auf dem Eifelsteig! Das kann ja heiter werden. Und genau so sind auch die Eindrücke, die Eifel hautnah – Karikaturist Roland Grundheber auf den Etappen zwischen Aachen-Kornelimünster und Trier gesammelt hat. Glücklich erschöpft am Etappenziel ist Grundhebers Eifelsteig-Wandermaskottchen etwa nach dem langen Anstieg zur Wüstung Wollseifen im Nationalpark Eifel angekommen.

Auf dem Kalvarienberg bei Alendorf genießt er den Blick über die weiten Wacholderflächen und träumt von einem kleinen Kräuterschnaps. Schließlich hat die Eifel auch kulinarisch einiges zu bieten. Er durchwandert das reizvolle Lampertstal und in Hillesheim geht Grundheber mit flottem Stift und Sherlock Holmes auf Verbrecherjagd. Zwischen dem Doppelburgenort Manderscheid und dem Kloster Himmerod trifft er Ritter und Mönche, bei Kordel übersteigt er den 50. Breitengrad. Sein karikaturistisches „Wandertagebuch“ mit den zwölf Wimmelbildern nennt Roland Grundheber „Abenteuer Eifelsteig“ – der Fernwanderweg präsentiert sich mit einem Augenzwinkern und viel Humor. Eben echt Eifel!

Ab sofort erhältlich im Buchhandel, bei Tourist-Informationen, unter www.eifel.info in der Rubrik Informationen/Bücher und Karten (https://www.eifel.info/informationen/karten-buecher-etc-zur-eifel#/erlebnisse) sowie bei www.eifel-hautnah.de. Grafik / Foto: Eifel Tourismus GmbH / Jahrbuch-Verlag Foester und Partner

Eifel hautnah – Der Kalender 2022, Abenteuer Eifelsteig. Zwölf Zeichnungen von Roland Grundheber. Herausgegeben in Kooperation mit der Eifel Tourismus GmbH vom Jahrbuch-Verlag Foester und Partner, Leudersdorf, 2021, Format 30 x 30 cm, 13 Blatt mit Spiralbindung, 19,90 Euro.

ISBN 978-3-89296-401-8