Kategorien
Top-Themen

Wiedereinführung der Maskenpflicht am Sitzplatz in den Schulen von NRW ab Donnerstag 2. Dezember

Region/DüsseldorfNRW Ministerin Gebauer: Mit der Rückkehr zur Maskenpflicht sichern wir den Präsenzunterricht an unseren Schulen. Wiedereinführung der Maskenpflicht am Sitzplatz ab dem 2. Dezember. Das Ministerium für Schule und Bildung NRW teilt mit:

Das Landeskabinett hat in seiner heutigen Sitzung auf Vorschlag von Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer die Rückkehr zur Maskenpflicht im Unterricht am Sitzplatz beschlossen. Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer erklärte: „In der gegenwärtigen Situation, in der wir uns auch mit einer neuen Virusvariante auseinandersetzen müssen, haben wir aus Gründen der Vorsicht entschieden, die Maskenpflicht im Unterricht am Sitzplatz wieder einzuführen. Wir wollen damit auch in den kommenden Wochen den für unsere Schülerinnen und Schüler so wichtigen Präsenzunterricht sichern. Meine oberste Priorität ist und bleibt es, die Schulen offenzuhalten. Gerade in der Pandemie ist es entscheidend, dass für Kinder und Jugendliche ihr Schulalltag weiterhin gewährleistet ist, sie Struktur und Halt bekommen.“ Damit werden auch die Rückmeldungen aus der Schulgemeinschaft aufgenommen, die sich durch die Rückkehr zur Maskenpflicht im Unterricht auch bei den Schülerinnen und Schülern sicherer fühlt.

Die Maskenpflicht am Sitzplatz gilt ab morgen, den 2. Dezember 2021, wieder an allen Schulen des Landes. Die Coronabetreuungsverordnung wird entsprechend geändert. Mit der Wiedereinführung der Maskenpflicht am Sitzplatz bleiben zugleich die behördlichen Anordnungen von Quarantänemaßnahmen auf ein unbedingt erforderliches Maß beschränkt. Sofern nicht außergewöhnliche Umstände (zum Beispiel Ausbrüche oder Auftreten von neuen Virus-Varianten) vorliegen, wird sich die Anordnung von Quarantänen wieder nur auf die infizierte Person beziehen.

Die Maske am Sitzplatz gilt ab sofort auch wieder für Ganztags- und Betreuungsangebote, darüber hinaus für alle sonstigen Zusammenkünfte im Schulbetrieb (Konferenzen, Besprechungen, Gremiensitzungen), sofern ein Mindestabstand von 1,50 Metern nicht eingehalten werden kann.

Lediglich auf dem Außengelände der Schulen (Schulhof, Parkplatz) gilt wie bisher grundsätzlich keine Maskenpflicht.

Das Ministerium für Schule und Bildung hat die Schulen in Nordrhein-Westfalen heute über die Wiedereinführung der Maskenpflicht informiert. Die Schulmail finden Sie hier.

Kategorien
Top-Themen

Blitzumfrage der IHKs in Rheinland-Pfalz zu allgemeiner Corona-Impfpflicht

Region/Mainz/Trier/Ludwigshafen/Koblenz – 81 Prozent der Betriebe sprechen sich für die Impfpflicht aus. Die rheinland-pfälzischen Industrie- und Handelskammern haben im Rahmen einer Blitzumfrage das Stimmungsbild der Wirtschaft zur aktuell diskutierten Corona-Impfpflicht ermittelt: 81 Prozent der Umfrageteilnehmerinnen und -teilnehmer sprechen sich für eine allgemeine Impfpflicht aus. Für 13 Prozent der Teilnehmenden hat eine Impfpflicht keine Auswirkungen auf den Geschäftsbetrieb, sechs Prozent lehnen eine allgemeine Impfpflicht ab, da damit weitere Planungsunsicherheit einhergehe.

„Die Unternehmen sprechen sich mit einer großen Mehrheit für eine allgemeine Impfpflicht aus. Nach Einschätzung der Unternehmen könne man so Lockdowns verhindern und für eine schnellere wirtschaftliche Erholung sorgen“, erklärt Arne Rössel, Hauptgeschäftsführer der IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz. „Mit steigender Impfquote werden auch weniger Beschäftigte einen täglichen Test zur Erfüllung der 3G-Regel benötigen, was wiederum weniger Dokumentationsaufwand für die Unternehmen bedeutet.“

Abgefragt wurden in der Blitzumfrage auch die betrieblichen Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie. So macht die Hälfte der Umfrageteilnehmern ihren Beschäftigten Impfangebote und 42 Prozent der Unternehmen bieten Tests zur Erfüllung der 3G-Regel am Arbeitsplatz an, ohne dazu rechtlich verpflichtet zu sein. „Die Wirtschaft stemmt sich weiter mit aller Kraft gegen die Pandemie und sucht und findet dafür Lösungen, stößt dabei aber an die Grenzen ihrer Möglichkeiten. Darum ist nun die Politik wieder gefordert, zügig verlässliche und pragmatische Rahmenbedingungen, etwa zur allgemeinen Impfpflicht oder zu Schutzmaßnahmen, zu setzen“, so Rössel weiter.

In der aktuellen Blitzumfrage wurden die 254 Vollversammlungsmitglieder der rheinland-pfälzischen IHKs befragt, die repräsentativ für die Wirtschaftsstruktur der IHK-Bezirke sind. 54 Prozent haben sich von 30. November bis 1. Dezember an der Blitzumfrage beteiligt.

 

Kategorien
News

Virtueller Adventskalender der Stadt Jülich mit attraktiven Preisen

Jülich – Die Stadt Jülich hat (nicht nur) weihnachtliche Souvenirs in einen virtuellen Adventskalender gepackt und wird ab dem 01. Dezember jeden Tag ein oder mehrere Souvenirs verlosen.

Unter www.juelich.de/advent ist der Adventskalender mit all seinen Preisen hinter den Türchen abgebildet. Die Gewinner werden unter den jeweils an dem  entsprechenden Tag eingegangenen Emails an adventskalender@juelich.de ausgelost – nicht nur für Jülicher eine überraschende Aktion zur Adventszeit.

Unter den Preisen sind traditionell auch die zum Start der Adventszeit vom Amt für Stadtmarketing neu entwickelten Artikel, die nicht nur als Weihnachtsgeschenk, sondern das ganze Jahr Freude und Nutzen bringen. Ein Puzzle der Stadt Jülich zeigt fertig zusammengebaut den gezeichneten Stadtplan mit seinen Straßen und Wegen der Innenstadt entlang der Sehenswürdigkeiten. Ganz schön knifflig! Wer sich schon zum Frühstück in der Stadt Jülich orientieren möchte, kann das mit dem Frühstücksbrettchen ganz sicher. Auch dieses ziert den zeichneten Stadtplan und kann so einen optischen Überblick über die Wege zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt bieten.

Gleich mehrere Magnete mit Jülicher Motiven zeigen Sehenswürdigkeiten wie Zitadelle, Hexenturm, Schwanenteich oder Brückenkopf-Park oder der „Skyline“ der Stadt Jülich und verschönern gern Kühlschränke, Pinnwände und andere magnetische Flächen.

Einen Wochenkalender mit über 50 Zeichnungen von Uwe Cormann ist ein absoluter Hingucker und vor allem ein passendes Geschenk für alle Jülicher, die sich mit ihrer Heimat(geschichte) identifizieren. Der Jülicher Künstler hat Jülich nach zeitgenössischen Postkarten und Fotografien gezeichnet und nimmt den Betrachter mit auf eine romantisch-visuelle Zeitreise durch Jülich.

Und natürlich verbergen sich hinter den Türchen auch die zahlreichen anderen Souvenirs, die bereits in den vergangenen Jahren für Freude gesorgt haben: Christbaumkugeln, Plätzchenausstecher, Ausmalbücher, Schneekugeln, Windlichter, Autoaufkleber und vieles mehr. Die Werbegemeinschaft Jülich, die indeland GmbH und die Sparkasse Düren sorgen dafür, dass sich hinter den Türchen täglich auch Einkaufsgutscheine verbergen und die Gewinne um süße Kleinigkeiten ergänzt werden können.

Kategorien
Wirtschaft

Neues Regionalportal „meinAW“ stärkt Unternehmen im Kreis Ahrweiler

Ahrweiler – Viele Leistungen im Kreis Ahrweiler auf einen Klick – das bietet das neue Regionalportal „meinAW“. Hier können Angebote von Gastronomen, Einzelhändler, Handwerker und Dienstleistungsunternehmen auf einer Plattform gefunden werden. Unternehmen können ihren Betrieb präsentieren, ein digitaler Onlineshop verknüpft das stationäre Geschäft mit der digitalen Welt. Über ein Buchungssystem können Hotels, Gästezimmer und Ferienwohnungen gebucht werden. Hinzu kommt ein Immobilien- und Jobportal, das in Kooperation mit der Kreiswirtschaftsförderung entstanden ist.

Der Erste Kreisbeigeordnete Horst Gies MdL zeigt sich von der neuen Online-Plattform überzeugt: „Das neue Portal mit seinen vielfältigen Möglichkeiten stärkt unsere Unternehmen im Kreis“, so Gies. „Denn Fluthilfen allein reichen nicht! Wir müssen unsere heimische Wirtschaft in diesen schwierigen Zeiten unterstützen und ihnen die Möglichkeit geben, Umsätze zu generieren und damit zukunftsfähig zu bleiben.“

Tino Hackenbruch, Leiter der Kreiswirtschaftsförderung, ergänzt: „Das bestehende Immobilien- und Jobportal des Kreises in die neue Regionalplattform zu integrieren, trägt zu einer Kreis Ahrweiler „Börse“ bei, die Gesuche und Angebote zusammenbringt. Mit „meinAW“ erhält das Hilfsangebot der Kreiswirtschaftsförderung einen weiteren wichtigen Baustein.“

Die neue Regional-Plattform wurde von SSN Computer zusammen mit der Kreisverwaltung Ahrweiler, der Volksbank RheinAhrEifel, der Kreissparkasse Ahrweiler, den Ahrtal-Werken und Schrankplaner.de entwickelt. Sie fasst die bereits bekannten, bisher eigenständigen Portale „GenussAhr“ und „mAHRkt“ zusammen. Damit alle Unternehmen das Regionalportal mindestens ein halbes Jahr lang kostenfrei nutzen können, hat die Kreiswirtschaftsförderung einen Kooperationsvertrag mit SSN Computer abgeschlossen

Auch die anderen Sponsoren und weitere Werbepartner unterstützen die Finanzierung des Regionalportals ganz nach dem SolidAHRitätsprinzip. „Die Idee der Solidarität hat die Entwicklung geprägt und soll jetzt das Kernprinzip der neuen Regionalplattform werden. Sie bietet vielfältige Funktionen für Unternehmen und schafft eine bisher einmalige Präsentation des Kreises mit all seinen Facetten im weltweiten Netz.“, so Sascha Radermacher, Geschäftsführer der Firma SSN Computer.

„meinAW“ ist eine erste Entwicklung aus Ideen der Zukunftskonferenz des Kreises. Die Plattform soll insbesondere nach den tragischen Flutereignissen die Suche nach Unternehmen im Ahrtal vereinfachen und Kontakte herstellen.

Neben den einzelnen Bausteinen wie Jobportal oder Online-Shop ist unter dem Reiter „Ahrflut“ auch eine Sammlung aller relevanten Informationen für betroffene Privatpersonen und Unternehmer rund um das Thema „Fluthilfe“ und „Wiederaufbau“ zu finden.

Kategorien
News

Gina Jacobs zeigt „Regenbogen im Chaos“ im Euskirchener Rathaus ab Freitag 03. Dezember

Euskirchen – Die Mechernicher Künstlerin Gina Jacobs zeigt ab dem 03. Dezember im Euskirchener Rathaus eine bunte Auswahl ihrer Werke. Frau Jacobs fand ihren Weg zur Kunst als sie im Jahr 2010 ein Künstler-Café im Mechernicher Ortsteil Antweiler eröffnete. In den nächsten Jahren organisierte sie dort erfolgreich Gruppen- und Einzelausstellungen mit regionalen und überregionalen Künstlerinnen und Künstlern.

Deep-Blue von Gina Jacobs. Foto: Kreisstadt Euskirchen

Ihr Drang zur eigenen künstlerischen Tätigkeit begann zunächst mit kleinen kreativen Experimenten wie Holzarbeiten oder Perlenfädelkunst. Hinzu kam die Faszination für Gipsreliefs mit verschiedenen Spachtel- und Maltechniken sowie die Acrylmalerei mit dem Acrylic-Pouring. Im Juli 2019 erschien ihr Buch „Pouring – Kunstwerke aus Acryl gießen“, das sie gemeinsam mit der Flamersheimer Künstlerin Ela Rübenach verfasste.

Inzwischen widmet sich Frau Jacobs hauptsächlich der abstrakten Acrylmalerei. Sie liebt es Gegensätze in ihre Bilder einfließen zu lassen, Dreidimensionalitäten zu erschaffen und Geschichten zu erzählen. Ihr Drang zum Materialmix gibt ihren Bildern und Objekten Sinntiefe und Originalität.

Seit Juni 2020 vermittelt Gina Jacobs in eigens dafür konzipierten Workshops Interessierten ihr Können und Wissen.

Die Ausstellung „Regenbogen im Chaos“ ist bis zum 4. Februar 2022 im Rathaus (Kölner Straße 75) zu sehen. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können die ausgestellten Werke während einer persönlichen Führung durch die Ausstellung besichtigen. Frau Jacobs steht an den nachfolgenden Terminen persönlich Rede und Antwort zu ihrer Kunst: Donnerstag, 16. Dezember 2021, um 15.00 Uhr Montag, 17. Januar 2022, um 10.00 Uhr Donnerstag, 3. Februar 2022, um 15.00 Uhr

Alle Führungen finden unter 3G-Bedingungen statt. Um Voranmeldung wird unbedingt gebeten. Bitte wenden Sie sich dafür an Frau Dünnwald, Tel. 02251/14-437 oder stadtarchiv@euskirchen.de.

Kategorien
Top-Themen

RLP Minister Lewentz – Landesweiter Corona-Kontrolltag am Donnerstag 02. Dezember in Rheinland-Pfalz

Region/Mainz – Die kommunalen Ordnungsbehörden werden gemeinsam mit der Polizei am Donnerstag, 02. Dezember 2021, einen landesweiten Corona-Kontrolltag durchführen. Die Schwerpunkt-Kontrollen an diesem Tag ergänzen die ohnehin verstärkten Kontrollmaßnahmen im täglichen Dienst. Das hat Innenminister Roger Lewentz angekündigt.

„Die Infektionslage ist sehr ernst. Nur durch Impfungen und die konsequente Einhaltung der Regelungen zum Infektionsschutz im täglichen Miteinander können wir uns gegenseitig schützen und die vierte Welle brechen. Ich habe die Ordnungsbehörden und die Polizei gebeten, die Überwachung der Regelungen zu intensivieren. Neben den verstärkten Kontrollmaßnahmen im täglichen Dienst werden die kommunalen Ordnungsbehörden zusammen mit der Polizei dafür am Donnerstag einen gemeinsamen, landesweiten Corona-Kontrolltag durchführen“, sagte Innenminister Lewentz.

Ein besonderes Augenmerk bei den Kontrollen gelte dabei der Einhaltung der seit dem 24. November geltenden 3G-Regelung im Öffentlichen Personennahverkehr sowie der 2G-Regelung, etwa in der Gastronomie. „Ein weiterer Schwerpunkt wird die zielgerichtete Prüfung von Impfnachweisen auf Fälschungsmerkmale sein. Darüber hinaus werden auch die seit langem bekannten Regelungen wie das Abstandsgebot und die Maskenpflicht weiterhin kontrolliert“, so der Innenminister.

Die Flächenpräsidien der Polizei werden zur Durchführung des Landeskontrolltages von über 150 Kräften des Polizeipräsidiums Einsatz, Logistik und Technik unterstützt.

„Die Pandemie ist noch nicht überstanden und wir müssen leider weiterhin Einschränkungen im Alltag in Kauf nehmen, auch wenn sich viele von uns nach Normalität sehnen, gerade in der Vorweihnachtszeit. Ich bitte daher die Bürgerinnen und Bürger in dieser schwierigen Zeit, die Corona-Schutzregeln zu beachten. Wir alle können nur gemeinsam diese Pandemie in den Griff bekommen“, sagte der Minister.

Lewentz verwies in diesem Zusammenhang auch auf die Konferenz der Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten mit der Bundeskanzlerin und ihrem designierten Nachfolger am Dienstag. Dort wird über weitere Corona-Maßnahmen beraten werden.

Kategorien
Wirtschaft

Ausbildung als zentrales Thema: Maler- und Lackierer-Innung der Westeifel tagte

Schönecken/Prüm – Rund 30 Vertreter der Branche waren Mitte November in Schönecken bei der Jahreshauptversammlung der Maler- und Lackierer-Innung Westeifel zusammengekommen. Im Mittelpunkt stand das Thema Ausbildung. Die Innung diskutierte an dem Abend über die Einführung von Blockunterricht an den Berufsbildenden Schulen. „Bislang wird an den beiden Schulstandorten Gerolstein und Bitburg für die Auszubildenden die Beschulung in Teilzeitunterricht angeboten. Beim Blockunterricht erfolgt der Unterricht in zusammenhängenden Abschnitten in Vollzeitform“, erläutert Dirk Kleis, Geschäftsführer der Innung. „Eine Befragung der Betriebe des Malerhandwerks hat jedoch gezeigt, dass die Mehrzahl eindeutig den Blockunterricht als Beschulungsform bevorzugt. Dazu werden Anfang nächsten Jahres die Gespräche mit den Berufsbildenden Schulen fortgesetzt werden.“

Ein weiterer wichtiger Bestandteil der dualen Ausbildung als Maler- und Lackierer sind die überbetrieblichen Lehrgänge, auch als ÜLU (überbetriebliche Leistungsunterweisung) bekannt. Deren Durchführung plant die Innung in 2022 wieder für alle drei Lehrjahre. Zur Organisation und Umsetzung schlug die Versammlung die Einrichtung eines ÜLU-Teams vor. Ein erstes Treffen soll dazu noch im Dezember erfolgen.

Insgesamt verzeichnet die regionale Innung aktuell 49 Mitglieder, wovon der überwiegende Teil die Ausbildung der Fachkräfte von morgen als Aufgabe für sich sieht. Der Gesellenprüfungsausschuss der Innung hatte im vergangenen Sommer 25 neuen Fachkräften im Handwerk eine erfolgreiche Ausbildung im Malerhandwerk bescheinigen können. „Das Handwerk brauch noch viel mehr ausbildungswillige junge Leute. Mit dem Blockunterricht und der erst in diesem Jahr erhöhten Ausbildungsvergütung wollen wir entsprechende Anreize schaffen“, sagt Kleis. „Wer 2022 in die Ausbildung zum Maler- und Lackierer startet, erhält zu Beginn 710 Euro und im dritten Lehrjahr 945 Euro monatlich“.

Weitere Regularien der Mitgliederversammlung waren die Vorstellung der Jahresrechnungen und des Wirtschaftsplans der Innung durch Dirk Kleis. Diese wurden jeweils einstimmig von den stimmberechtigten Mitgliedern angenommen.

Auch die Flutkatastrophe vom Juli beschäftigte die Versammlung. Die Innung unterstützt mit 10.000 Euro das Spendenkonto „Fluthilfe“ der Kreishandwerkerschaft Mosel-Eifel-Hunsrück-Region, der Geschäftsstelle der Innungen.

Kategorien
News

Westenergie Klimaschutz-Preis an zwei Initiativen in der Verbands-Gemeinde Gerolstein überreicht

Hillesheim – Zwei Projekte aus den Ortsgemeinden Steffeln und Oberehe-Stroheich wurden mit dem Klimaschutzpreis 2021 von Westenergie ausgezeichnet. Thomas Hau, Kommunalmanager bei Westenergie, überreichte gemeinsam mit Hans-Peter Böffgen, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Gerolstein, die Urkunden und gratulierte den Gewinnern aus den Ortsgemeinden. Die Initiativen wurden mit einem Preisgeld in Höhe von jeweils 500 Euro belohnt.

„Dass Klimaschutz direkt vor unserer Haustür beginnt und auch funktioniert, haben die Preisträger eindrucksvoll bewiesen. Wir brauchen Vorbilder, an denen sich andere orientieren können“, sagte Thomas Hau, Kommunalmanager von Westenergie, der sich über das Engagement der Ortsgemeinden freute und betonte: „Mit dem Westenergie Klimaschutzpreis möchten wir Einrichtungen und Initiativen würdigen, die vorbildlich Umweltschutz leben und aktiv zur Verbesserung unseres Klimas beitragen. Gerade das Umweltschutz-Engagement geschieht vielmals im Verborgenen. Umso wichtiger ist uns diese Möglichkeit der Auszeichnung. Denn jeder einzelne von uns kann schon mit kleinen Taten einen Beitrag für den Schutz unserer Umwelt leisten.“

In Oberehe-Stroheich wurde der Angelsportverein prämiert. Die Mitglieder des Vereins haben eigenständig Insektenhotels errichtet, um neuen Lebensraum für eine Vielzahl von Insekten zu schaffen.  Aus Steffeln engagierten sich Jana Braun und Keven Schübel gemeinsam mit ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern für das Pflanzen von mehr als 80 verschiedenen Gemüsesorten in ihrer Ortsgemeinde.
„Klimaschutz ist heutzutage wichtiger denn je. Es freut mich daher sehr, dass sich die Einwohnerinnen und Einwohner aus unserer Verbandsgemeinde diesem Thema widmen und mit ihrer Initiative einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten“, betonte Bürgermeister Hans-Peter Böffgen.

Der Klimaschutzpreis der Westenergie wird jährlich für Leistungen verliehen, die in besonderem Maße zur Erhaltung natürlicher oder zur Verbesserung ungünstiger Umweltbedingungen beitragen. Die Städte und Gemeinden sind aufgerufen, besondere Projekte zur Prämierung vorzuschlagen. Über die Vergabe entscheidet eine Jury. Nähere Informationen unter www.westenergie/klimaschutzpreis

Kategorien
News

Verlässliche Bezugsperson für Kinder

Euskirchen – Vormundschaft: Jugendamt des Kreises Euskirchen sucht engagierte Menschen für ein ganz besonderes Ehrenamt. Wer Freude an der Betreuung von Kindern und Jugendlichen hat und ein Ehrenamt mit individuellen Gestaltungsmöglichkeiten sucht, kann sich beim Jugendamt des Kreises Euskirchen melden. Denn hier wird Verstärkung gesucht.

Das Jugendamt arbeitet seit 2014 mit ehrenamtlichen Vormündern zusammen. Kinder bekommen einen Vormund zur Seite gestellt, wenn ihre Eltern aus verschiedenen Gründen (z.B. Erziehungsunfähigkeit, Krankheit oder Abwesenheit) das Sorgerecht nicht ausüben können und diese Kinder in einer Pflegefamilie oder Einrichtung aufwachsen. In den vergangenen Jahren hat sich gezeigt, dass gerade die Begleitung durch einen ehrenamtlichen Vormund eine Bereicherung für alle Beteiligten ist.

Wer die Vormundschaft ausübt, ist gesetzliche Vertreterin bzw. gesetzlicher Vertreter, der ähnlich wie Eltern sich in besonderem Maße für die Kinder einsetzt, sich Zeit für die Kinder nimmt und diese als konstante und verlässliche Bezugsperson begleitet. Wer die Bereitschaft zu einem langjährigen, verantwortungsvollen Engagement hat und eine wertschätzende Haltung gegenüber Menschen und die Bereitschaft zur Kooperation mitbringt, darf gerne Kontakt mit dem Jugendamt aufnehmen.

In Vorbereitung auf diese verantwortungsvolle und vielfältige Aufgabe werden Schulungen angeboten. Außerdem werden die Vormünder während der Ausübung ihres Ehrenamtes mit individuellen Beratungen und regelmäßigen Treffen begleitet.

Alle Interessierten, die sich ein Bild von diesem Ehrenamt machen wollen, können sich gerne an Claudia Simon (claudia.simon@kreis-euskirchen.de) unter 02251-15 678 und Petra Zehren (petra.zehren@kreis-euskirchen.de ) wenden.

Auf Grund der pandemischen Lage ist eine Informationsveranstaltung am 17.01.20221 per ZOOM geplant. Um Anmeldung wird gebeten, damit der entsprechende Link zugeschickt werden kann.

Kategorien
News

Erste Kerze an dem vermutlich größten Adventskranz im nördlichen Rheinland-Pfalz entzündet

Mayen-Kürrenberg – Bei leichten Graupelschauern und eisigem Wind wurde in Mayens höchstgelegenen Stadtteil Kürrenberg durch Linus Bretz pünktlich zum Ersten Advent die Erste Kerze an dem vermutlich größten Adventskranz im nördlichen Rheinlandpfalz entzündet. Musikalisch begleitet wurde die Zeremonie vom Spielmannzug „Grün-Weise Banausen“ aus Kürrenberg.

Foto: Privat

In einer kleinen Feier unter Coronaschutzbedingungen bewunderten Duzende von Familien aus Kürrenberg die neugestaltete Adventsbeleuchtung am Kürrenberger Bürgerhaus. Sichtlich voller Vorfreude auf die Adventszeit genossen alle die der Adventzeit angemessenen weihnachtlichen Getränke, die vom Förderverein St. Bernhard angeboten wurden. Abgerundet wurde das Angebot mit Waffeln und Schmalzbrot, die der Verkehrsverein Kürrenberg feil bot.

In über Einhundert Arbeitsstunden wurden die Vier Platanen auf dem Vorplatz des Bürgerhauses in einen Adventskranz umfunktioniert, an dem nun an jedem Adventswochenende eine weitere Kerze erstrahlen wird.

Insgesamt wurden  die 4 Kerzen aus 54 m Rundstahl gebogen und verscheißt. Zur Darstellung der jeweiligen Kerzenflamme wurde eine 55 m lange Lichterkette aus 2500 LED Leuchten verwendet, und die Kerze wurde dargestellt von einem 6m x 4 m großen Lichternetz das mit 1000 roten LED Leuchten erstrahlte.

Ortsvorsteher Siegmar Stenner bedankte sich bei den engagierten Personen, die die im letzten Jahr entstandene Idee umgesetzt haben. Auch für den Verkehrsverein Kürrenberg, die Stadtverwaltung Mayen und den ungenannten Spendern wurde der gebührende Dank für die finanzielle Unterstützung ausgesprochen.

Alle waren sich einig, dass auch im nächsten Jahr das Anzünden der Erste Kerze am Adventskranz wieder gebührend gefeiert werden soll.