Kategorien
News

Linie SB 70 hält nun zehn Mal täglich am Brainergy Park in Jülich

Düren – Das interkommunale Gewerbegebiet Brainergy Park in Jülich wird seit dieser Woche zehn Mal täglich von der Rurtalbus GmbH mit der Linie SB 70 angefahren. Am Dienstag, 14. Dezember ist die – zunächst provisorische – Haltestelle offiziell eröffnet worden.

„Es ist ein symbolischer Termin. Denn wir nehmen ab sofort dieses wichtige und aufstrebende Gebiet in den Fahrplan der Rurtalbus GmbH mit auf“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn. Gleich im Zufahrtsbereich zu dem derzeit stetig wachsenden Gewerbegebiet steht nun eine provisorische Haltestelle inklusive Fahrplan, die den Brainergy Park für jedermann mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zugänglich macht. „Wer den Park nun klimaneutral erreichen möchte, der kann das ab sofort auch tun“, so Spelthahn weiter.

Im Brainergy Park wird bekanntlich Zukunft gestaltet. In dem 52 Hektar großen Gebiet werden schwerpunktmäßig die Themenfelder „Neue Energien“ und „Energiewende“ abgebildet. Die Bushaltestelle könnte bald sogar mit Wasserstoffbussen angefahren werden, da die Busse demnächst geliefert werden. Das fügt sich nicht nur servicetechnisch, sondern auch thematisch gut in die Pläne des Kreises Düren ein. „Diese neue und gute Verbindung zahlt auch auf die Strategie mit ein, den Wissenschafts- und Forschungsstandort Jülich mit Aachen als auch anderen umliegenden Städten zu verbinden. Die zehn täglichen Fahrten sind daher ein erster wichtiger Schritt.“ Mit Blick in die Zukunft soll dieses Angebot auch noch ausgeweitet werden. „Für uns ist es ein wichtiges Zeichen, dass der öffentliche Nahverkehr nun schon da ist. Das ist ein weiterer großer Pluspunkt“, sagt Frank Drewes, Geschäftsführer Brainergy Park.

Dass die Linie SB 70 das Gewerbegebiet nun im Regelbetrieb anfährt, freut natürlich auch Nik Asbach, Geschäftsführer Rurtalbus GmbH. „Wir freuen uns, dass wir den Brainergy Park nun mit in den Fahrplan aufnehmen konnten. Damit gewinnen wir eine neue, schnelle Anbindung zwischen Jülich und Titz“, so Asbach.

Die Linie SB 70 pendelt zwischen Jülich, Mersch und Titz. Zwischen 6 und 18 Uhr werden je montags bis freitags Busse den Brainergy Park anfahren.

Kategorien
News

Burgfestspiele in Mayen starten Vorverkauf für die Saison 2022

Mayen – Auf die Plätze, fertig – Vorverkauf! Vorhang auf für das Festspiel-Programm 2022! Im neuen Leporello und auf der neu gestalteten Homepage der Burgfestspiele können Sie ab jetzt nachlesen, was Sie im nächsten Sommer erwartet. Da sind zunächst die fünf Eigenproduktionen des Festivals: Das Musical „Brigitte Bordeaux“ erzählt von einer Winzer-Familie mitten in der Dorfidylle, deren Oberhaupt plötzlich eine Frau sein will – und noch dazu Weinprinzessin! Eine turbulente, urkomische Uraufführung mit Herz und zauberhafter Musik!

Alle Stücke Shakespeares, gespielt von nur drei Schauspielern innerhalb von zwei Stunden? Sie glauben, das ist absolut größenwahnsinnig? Ach was! Die Komödie „Shakespeares sämtliche Werke (leicht gekürzt)“ macht das Unmögliche möglich!

Das Familienstück „Aschenputtel“ bringt das bekannte Märchen der Gebrüder Grimm in einer behutsam modernisierten Fassung auf die Bühne und zeigt eine Titelheldin, die mit viel Witz und Komik ihr Geschick in die eigene Hand nimmt.

„Der talentierte Mr. Ripley“ ist ein Niemand, der mit jeder Menge Skrupellosigkeit ausgestattet seinen Weg auch über Leichen geht. Das Stück für junges Publikum ab 14 Jahren ist ein spannender Thriller, der die Zuschauenden bis zuletzt in Atem hält.

In Goethes „Urfaust“ übernehmen nur vier Schauspieler*innen die Rollen von Faust, Mephisto, Gretchen und vielen mehr und laden das Publikum ein, mit ihnen die große Frage nach der Sinnhaftigkeit des Lebens und der Welt zu stellen.

Neben den Eigenproduktionen ergänzen zahlreiche EXXTRAS aus den Rubriken „Musik“, „Theater“, „Comedy“, „Lesungen“ und „Aktiv werden“ das vielfältige Programm.

Ab sofort gibt es Karten für alle Veranstaltungen bei Bell Regional Touristikcenter in der Rosengasse und im Internet.

Ein Tipp für alle, die noch das passende Weihnachtsgeschenk suchen: Karten für die Veranstaltungen der Burgfestspiele oder die Geschenk-Gutscheine der Burgfestspiele machen sich sehr gut unter jedem Weihnachtsbaum! Beim großen Burgfestspiele-Weihnachtsrätsel auf der Homepage gibt es außerdem tolle Gewinne!

Tickets für die Burgfestspiele gibt bei Bell Regional Touristikcenter in der Rosengasse 5 in 56727 Mayen, unter der Ticket-Hotline: 02651 / 494942 oder auch per Mail an tickets@touristikcenter-mayen.de. Informationen zum Programm der Festspiele gibt es unter www.burgfestspiele-mayen.de.

Kategorien
News

Impfangebot für Kinder von 5 bis 11 Jahren im Kreis Euskirchen startet Samstag 18. Dezember

Euskirchen – Die Impfung von Kindern zwischen fünf und elf Jahren startet auch im Kreis Euskirchen diese Woche: Am morgigen Samstag, 18. Dezember, 9 bis 16 Uhr, können Kinder dieser Altersgruppe erstmals im Kreishaus geimpft werden. Dazu ist allerdings eine Terminbuchung über die Homepage des Kreises Euskirchen erforderlich: https://corona.kreis-euskirchen.de/impfen Eine Anmeldung ist ab Mittwoch, 15. Dezember, im Laufe des Vormittags möglich. Wer keine Möglichkeit hat, online einen Impftermin zu buchen, kann dies auch telefonisch unter 02251 / 15-1545 tun.

Auf dem Anmeldeportal stehen die Unterlagen zum Download bereit und werden per E-Mail versandt. Der Termin für die Zweitimpfung drei Wochen später (8. Januar) wird bei der Anmeldung gleich mitgebucht.

Je nach individuellem Beratungsbedarf kann es beim Impftermin zu Wartezeiten kommen. Die Impfungen werden durch Kinderärzte und erfahrene Impfärzte durchgeführt.

Die STIKO (Ständige Impfkommission) hat vergangene Woche eine Impfung für Kinder mit Vorerkrankungen empfohlen. Ausdrücklich weist die STIKO aber darauf hin, dass auch Kinder ohne Vorerkrankung auf individuellen Wunsch der Kinder und Eltern bzw. Sorgeberechtigten nach ärztlicher Aufklärung geimpft werden können. Damit die Impfungen möglichst kindgerecht verlaufen und um dem besonderen medizinischen Beratungsbedarf der Eltern zu entsprechen, wird der Schwerpunkt der Kinderimpfungen nach Angaben des NRW-Gesundheitsministeriums in den Praxen der Kinder- und Jugendmediziner liegen und um das Angebot der Hausärzte ergänzt. Zusätzlich sind die Kreise und kreisfreien Städte aber aufgefordert worden, ein spezielles Angebot für die Impfung der Fünf- bis Elfjährigen zu organisieren. Dies wird im Kreis Euskirchen nun erstmals am 18. Dezember angeboten.

Das Impfangebot richtet sich an alle Kinder zwischen fünf und elf Jahren. Für die Kinderimpfungen verwenden die Ärzte ausschließlich den BioNTech-Kinderimpfstoff, der sich von der Handhabung und Dosierung von dem regulären Impfstoff unterscheidet. In die Impfung der Kinder müssen die Sorgeberechtigten einwilligen.

Kategorien
News

Neue Drehleiter der Feuerwehr Mechernich früher als geplant in den Dienst gestellt

Mechernich – „Topmodern“, so lässt sich das neue Drehleiterfahrzeug der Feuerwehr Mechernich wohl am besten beschreiben. Ein extra starker 320-PS-Motor, ein vollautomatisches Getriebe (das Schalten unnötig macht) und etliche Außenkameras zeichnen das neue 18 Tonnen schwere Gefährt aus.

Jens Schreiber (l.), Leiter der Feuerwehr Mechernich, und Hussein Yassine, Leiter der Löschgruppe Mechernich, waren bestens gelaunt angesichts der Übergabe der neuen Drehleiter. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Die Feuerwehr-Leitungsriege rund um Stadtbrandmeister Jens Schreiber und seine Stellvertreter Thomas Wolff und Claus Möseler sowie Mechernichs Löschgruppenführer Hussein Yassine strahlten bei der feierlichen Übergabe und Segnung der „DL 23-12“ miteinander um die Wette. „Es ist ein Ereignis, das bekommt man nicht alle Jahre“, würdigte Jens Schreiber den Moment.

Vertreter der Verwaltung und Politik sowie Mechernicher Bürger waren zahlreich zur Schlüsselübergabe gekommen. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Den Schlüssel zur offiziellen Schlüsselübergabe suchte Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick allerdings vergebens. Denn der steckte schon längst im Schloss des neuen Fahrzeugs, das früher als geplant in den Dienst genommen werden musste. Weil der Vorgänger erst mal repariert werden muss. Nach dem Einsatz bei einem Hausbrand in Kommern war ein kapitaler Hydraulikschaden aufgetreten.

GdG-Pfarrer Erik Pühringer segnete das Fahrzeug. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

„Sehr gut aufgestellte Feuerwehr“

Für das neue Gefährt hat die Stadt Mechernich 695.000 Euro investiert, bestellt worden war es bereits im Juni 2020. „Die Flutkatastrophe hat nochmal mehr gezeigt, wie wichtig eine gut ausgerüstete, funktionierende Wehr für die Kommune ist“, betonte Schick. Mechernich könne stolz sein auf seine Truppe, die ausschließlich aus ehrenamtlichen Kräften bestückt wird. Der Bürgermeister weiter: „Mit 430 Feuerwehrkameradinnen und –kameraden in der Einsatzabteilung haben wir eine sehr gut aufgestellte Feuerwehr im Kreis Euskirchen.“

Viel Politprominenz war bei dem Fest zugegen. Auch der Erste Beigeordnete der Stadt, Thomas Hambach, sowie die für die Feuerwehr zuständige Fachbereichsleiterin bei der Stadtverwaltung, Silvia Jambor.  Für den Kreis Euskirchen kam Leo Wolters, außerdem aktive Feuerwehrmänner und –frauen, Mitglieder der Ehrenfeuerwehr sowie viele Mechernicher Bürger. Mechernichs GdG-Pfarrer Erik Pühringer segnete die neue Drehleiter.

Deren Rettungskorb kann mit 500 Kilogramm (statt 180 Kilogramm vorher) deutlich mehr Traglast aufnehmen. „Die Menschen, die wir retten müssen, werden immer schwerer“, stellte Thomas Wolff fest. Zudem könne das Ausfahren der Drehleiter positionsgenau abgespeichert werden, so dass beim zweiten Hochfahren kein Justieren mehr nötig sei, sondern „Vollgas“ gegeben werden könne. „Diese Sekunden können entscheidend sein bei der Rettung mehrerer Menschen aus oberen Etagen“, so der stellvertretende Wehrführer. Kameras rund um das Fahrzeug machen es möglich, dass der Fahrer schon von seinem Sitz aus sehen kann, ob die Untergründe geeignet sind, bevor er die Stützen ausfährt.

„Noch mehr ausbilden“

Über 100 Einsätze fahre die Löschgruppe Mechernich mit einer Drehleiter im Jahr, schätzt Thomas Wolff. Zum Einsatz kommen wird die neue Drehleiter – wie schon das Vorgänger-Modell – im Stadtgebiet und darüber hinaus in den Gebieten von Blankenheim, Kall, Nettersheim und voraussichtlich auch Dahlem. Zur Bedienung sei eine sogenannte Drehleiter-Maschinisten-Ausbildung notwendig, die aktuell 28 Mechernicher Löschgruppen-Feuerwehrleute innehaben, plus weitere aus Kommern, Vussem und Strempt. „Geplant ist, noch mehr auszubilden“, verrät er.

Nach Angaben von Hussein Yassine ist die „DL23“ in der Historie genau genommen Drehleiter Nummer 4 im Stadtgebiet. Die erste stand nicht im Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr, sondern war stationiert auf dem Kasernengelände der Bundeswehr – und musste im Einsatzfalle extra angefordert werden. 1973 schaffte Mechernich dann eine eigene an. 1998 kam die nächste, eine DLK 23 in den „Stall“ der Feuerwehr, zeitlich passend zum 100-jährigen Bestehen.

Wie Silvia Jambor berichtet, soll die alte Drehleiter wieder instandgesetzt werden und nur gegen ein gutes Angebot weiter veräußert werden.

Die Mechernicher Feuerwehr hatte zudem erstmals einen kleinen aber feinen Weihnachtsmarkt vor ihrem Gerätehaus auf die Beine gestellt. Löschgruppenführer Hussein Yassine hofft, „dass es Tradition wird“.

Kategorien
News

Feuerwehren im Landkreis Bernkastel-Wittlich erhalten Fördermittel

Mainz/Wittlich – Innenminister Roger Lewentz hat mitgeteilt, dass die Verbandsgemeinden Wittlich und Traben-Trarbach (Landkreis Bernkastel-Wittlich) Fördermittel in Gesamthöhe von 176.000 Euro für die Feuerwehr erhalten. Gefördert wird die Anschaffung verschiedener Feuerwehrfahrzeuge an den Standorten Laufeld, Landscheid, Enkirch und Kinheim.

„Die Arbeit des Brand- und Katastrophenschutzes ist wertvoll und wichtig. Das haben wir insbesondere in den vergangenen Monaten gemerkt. Es ist wichtig, dass die Feuerwehren in Rheinland-Pfalz gut und modern ausgestattet sind. Die neuen Fahrzeuge sollen weiter zur guten Arbeit der Feuerwehreinheiten im Landkreis Bernkastel-Wittlich beitragen“, sagte Innenminister Roger Lewentz.

Die Verbandsgemeinde Wittlich plant, ihre Fördermittel in Höhe von 60.000 Euro für den Erwerb von je einem neuen Mehrzwecktransportfahrzeug (MZF 2 (RP)) mit Ladehilfe für die Standorte Laufeld und Landscheid einzusetzen. Mehrzwecktransportfahrzeuge transportieren in der Regel Sonderlöschmittel oder fungieren als Nachschubfahrzeuge für benötigte Geräte.

An den Standorten Enkirch und Kinheim der Verbandsgemeinde Traben-Trarbach soll die Fördersumme in Höhe von 116.000 Euro eingesetzt werden, um je ein Mittleres Löschfahrzeug (MLF) anzuschaffen. Mittlere Löschfahrzeuge verfügen über einen Löschwasservorrat von 1000 Litern. Außerdem sind sie ausreichend ausgestattet, um im kleinen bis mittleren Rahmen technische Hilfe leisten zu können.

Nachdem das Land die Feuerwehren in Rheinland-Pfalz in einer ersten Förderrunde im Februar 2021 mit acht Millionen Euro unterstützen konnte, stellt Innenminister Roger Lewentz in einer zweiten Herbst-/Winterförderrunde einen Bewilligungsrahmen von weiteren 4,9 Millionen Euro für kommunale Bau- und Beschaffungsmaßnahmen der Feuerwehren zur Verfügung.

„Das zur Verfügung gestellte Budget soll genutzt werden, um landesweit insgesamt neun Neu-, Um- und Erweiterungsbaumaßnahmen an Feuerwehrhäusern sowie 76 Beschaffungen von Feuerwehreinsatzfahrzeugen und Sonderfahrzeugen, wie zum Beispiel Logistikfahrzeugen, die nicht der Brandschutzbekämpfung dienen, zu fördern“, teilte der Minister mit.

In den letzten zehn Jahren hat das Land neben der Beschaffung von Feuerwehreinsatzfahrzeugen insbesondere den Bau von Feuerwehrhäusern und Feuerwachen gefördert.

Kategorien
News

Westnetz setzt Breitband-Versorgung nach Flutkatastrophe im Ahrtal wieder instand

Saffig – 600 Kilometer langer Backbone-Ring im nördlichen Rheinland-Pfalz erfolgreich geschlossen. Nachdem Westnetz die durch die Unwetterkatastrophe stark beschädigten Stromnetze in den Verbandsgemeinden Adenau und Altenahr sowie der Stadt Sinzig wieder ertüchtigt hat, meldet der Verteilnetzbetreiber nun auch bei der Breitbandversorgung im Ahrtal einen weiteren Erfolg. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Energieunternehmens haben den durch das Hochwasser zerstörten 600 Kilometer langen Backbone-Ring im nördlichen Rheinland-Pfalz erfolgreich geschlossen und wieder instand gesetzt.

Der Backbone-Ring (Backbone = Hauptstrang, Basisnetz) ist die Lebensader für eine stabile Breitbandversorgung. Er verbindet lokale Glasfasernetze ringförmig miteinander und sichert damit eine stabile und ausfallsichere Breitbandversorgung. Durch die Flutkatastrophe im Juli wurde der Backbone-Ring auf einer Strecke von rund 14 Kilometern stark zerstört und war sogar in Teilen nicht mehr existent. Nach der ersten Lageaufnahme und Begutachtung der Experten von Westnetz, konnten bereits wenige Tage nach dem Unwetter die Kunden im Ahrtal über entsprechende Provisorien wieder versorgt werden.

Dabei hat Westnetz von Beginn an eine systematische Instandsetzung der Breitbandversorgung  vorangetrieben. Durch eine genaue Schadensbeurteilung wurden entsprechende Maßnahmen abgeleitet und ein komplexes Bau- und Montageprogramm in kürzester Zeit entwickelt. „Unser Ziel bei den Reparaturarbeiten war zum einen die schnellstmögliche Wiederherstellung des Breitbandnetzes und zum anderen der Bau einer zukunftsfähigen und klimaresilienten Infrastruktur“, erläutert Achim Danhausen, Systemplaner im Regionalzentrum Rauschermühle bei Westnetz. „So haben wir das Glasfasernetz an vielen Stellen hochwassersicher instand setzen können. Dies gewährleistet eine sichere und zukunftsfähige Breitbandversorgung unserer Kunden.“

Im Einzelnen bedeutete die Wiederherstellung des Backbone-Rings den Neuaufbau von Leerrohranlagen auf einer Strecke von rund 8 Kilometern mit mehr als 10 Spülbohrungen in extrem felsiger Lage, die Neueinbringung von über 15 Kilometern Lichtwellenleiter-Kabel, das Setzen und Reinigen von 15 Schächten, die Herstellung von 21 Muffen sowie das Errichten von 9 Glasfaserverteilerschränken und einem Multifunktionsgehäuse.

Hintergrundinformation

Der Backbone-Ring im nördlichen Rheinland-Pfalz bündelt weiträumig den Internetverkehr und verbindet alle angeschlossenen Teilnehmer an das Internet. Der Backbone verbindet die einzelnen zentralen Knotenpunkte des Netzes, die PoP (Points of Presence), auf regionaler Ebene miteinander. Diese PoP führen in Form von Hauptverteilern sämtliche Verbindungen für den Daten- und Sprachverkehr zusammen. Aus Gründen einer hohen Ausfallsicherheit werden die PoP vorzugsweise in Ringstrukturen miteinander verbunden. Von einem PoP aus führen die Glasfaserkabel bis zu den örtlichen Multifunktionsgehäusen (MFG), die wiederum die Signale an die einzelnen Hausanschlüsse weiterleiten.

Der Backbone-Ring Rheinland-Pfalz ermöglicht sehr hohe Datenübertragungsraten von aktuell 100 Gigabit pro Sekunde und ist sukzessive auf ein Vielfaches von 100 Gigabit aufrüstbar. Somit bildet er auch die Basis für modernste hochwertige Telekommunikationslösungen.

Kategorien
News

Allessandro Pasqualini zu Gast auf dem Marktplatz in Jülich

Jülich – Die Künstlerin testet Proportionen der künftigen Skulptur. Menschen die kürzlich in der Stadt unterwegs waren und zufällig am Marktplatz vorbeikamen, erhielten eine erste Idee davon, wie sich der Raum vor dem Alten Rathaus in zwei Jahren verändern wird.

Die Künstlerin Maria Fernandez, die im Rahmen des Integrierten Handlungskonzeptes zur Gestaltung des kleinen Vorplatzes mit beiträgt, hatte eine 4,5 Meter hohe und grobe Abbildung der Pasqualini-Skulptur aufgebaut, die in zwei Jahren den Vorplatz vor dem Alten Rathaus schmücken soll. Ihr Ziel war es, die Proportionen und das Wirken der Skulptur im Raum auszutesten. Aus drei Styropor-Blöcken und grau angestrichen, betrachteten die Künstlerin, das Planungsbüro MWM, die das Integrierte Handlungskonzept begleiten, und Vertreter der Stadtverwaltung die Skulptur und zeigten sich begeistert.

Aber auch Bürgerinnen und Bürger blieben spontan stehen, um das Provisorium zu bewundern. Zweitweise versammelten sich bis zu 25 Personen und begutachteten den Vorentwurf. Eine Bürgerin, die seit ihrer Kindheit in Jülich lebt, meint: „Es wurde Zeit, dem Namen ein Gesicht zu geben, der unsere Stadt so sehr geprägt hat. Die Skulptur wird ein Monument unserer Stadtgeschichte und ich finde sie jetzt schon toll. Sie passt genau hier hin“. Auch die Künstlerin schaute sich die Skulptur aus verschiedenen Entfernungen und Perspektiven an und wirkte zufrieden. Im Gespräch mit dem Bürgermeister Axel Fuchs zeigte sich auch seine Begeisterung. „Die Zeit der theoretischen Planungen ist fast vorbei. Heute ist der erste Tag an dem man einen Eindruck davon bekommt, wie sich die Innenstadt optisch verändert. Das Kunstwerk wird in der Innenstadt aufzeigen, dass Jülich die Heimat von Historie und Zukunft ist“. Zudem ergänzte er: „Dieses tolle Kunstwerk einer weltbekannten Künstlerin und Freundin der Stadt wird genau diese beiden Aspekte mit der Skulptur und dem dazugehörigen Bodenornament vereinen“.

Bestehen wird das Kunstwerk aus einer 4,5 Meter hohen Skulptur mit dem Abbild des Festungsbaumeisters Allessandro Pasqualini und einem Ornament, das seine Skulptur umgibt und den Wissenschafts- und Forschungsschwerpunkt der Stadt widerspiegelt.

Nach drei Stunden wurde das Provisorium der Skulptur abgebaut. In zwei Jahren steht dann ihr Bruder aus Bronze vor dem Alten Rathaus und wird mit Sicherheit wieder für Begeisterung unter den Betrachtern sorgen, dann dauerhaft.

Kategorien
News

Gelbe Säcke ab dem Jahreswechsel im REWE Supermarkt in Mendig erhältlich

Mendig – Ab dem 1. Januar 2022 gibt es die Gelben Säcke nicht mehr bei der Verbandsgemeindeverwaltung in Mendig, sondern kostenlos im Supermarkt an der Kasse. Das REWE-CENTER Jürgen Hundertmark GmbH & Co. KG, Bahnstr. 19 in Mendig, hat als regionaler Partner die Funktion als Ausgabestelle für Gelbe Säcke übernommen.

Verkaufsverpackungen sind wertvolle Rohstoffe, die wiederverwertet werden können und damit natürliche Ressourcen schonen. In den Gelben Sack gehören haushaltstypische Verkaufsverpackungen, die aus Kunststoff, Verbundstoff und Metall bestehen. Verpackungen aus Kunststoff sind beispielsweise: Joghurt- und Margarinebecher, Plastikflaschen, Kanister, Plastiktüten, Styropor (keine Bau-, sondern nur Verpackungsstyropor), Zahnpastatuben, Bonbonpapier. Verpackungen aus Verbundstoff sind beispielsweise: Beschichtete Milch- und Safttüten oder Vakuumverpackungen, Suppentüten, Tiefkühlkostverpackungen. Verpackungen aus Metall sind beispielsweise: Getränke- und Konservedosen, Aluminiumverpackungen, Deckel von Joghurt- und Sahnebechern.

Im Landkreis Mayen-Koblenz ist die Firma PreZero Service West GmbH zuständig für die Abfuhr der Gelben Säcke. Sie verteilt zu Beginn des Jahres auch weiterhin an alle Haushalte in der Verbandsgemeinde Mendig Rollen mit Gelben Säcke. Die Gelben Säcke müssen am Tag der Abfuhr ab spätestens 6 Uhr zu dieser bereitgestellt werden. Weitere Informationen und zusätzliche Ausgabestellen für Gelbe Säcke im Landkreis Mayen-Koblenz sind unter: https://www.kreislaufwirtschaft-myk.de/klwmyk/Abfall/Verkaufsverpackungen/ erhältlich.

Die Öffnungszeiten des REWE-CENTERS Mendig sind Montag bis Samstag von 7 Uhr bis 22 Uhr.

Kategorien
News

„Gesichter des Zeitgeistes“ Outdoor-Ausstellung „Kopf hoch: Zeitgeist 2.0“ in Mechernich hat begonnen

Mechernich – Mechernicher Rathausgeländer wiederholt als Galerie – Insgesamt 21 Künstler aus dem Stadtgebiet und Gäste stellen aus – Aktion soll Mut machen und für Freude in schweren Zeiten sorgen – Voraussichtlich noch bis März 2022.

Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick richtete, gemeinsam mit Stadtdezernent Ralf Claßen im gemütlichen Ambiente zwischen Weihnachtsbaum und Kunst, einige persönliche Worte der Gratulation und Dankbarkeit an Veranstalter, Künstler, Gäste und Bauhof. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress

„Hebt man den Blick, dann sieht man keine Grenzen mehr. So lautet ein chinesisches Sprichwort“, bemerkte Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick am Freitagabend vor dem Mechernicher Rathaus – und es passt wie die „Faust aufs Auge“. Die 42. Ausstellung einheimischer Mechernicher Künstler „Kopf hoch: Zeitgeist 2.0“ ist, wie schon im Vorjahr, etwas Besonderes. Dies konnte man schon bei der Eröffnung im kleinen Künstler- und Gästekreis spüren. Installiert wurden im Rahmen der Aktion wieder 21 Kunstplanen am Mechernicher Rathaus, die gerade in der momentanen Pandemielage Hoffnung und Mut spenden sollen.

Weihnachtlich strahlen Baum und Bilder in die Mechernicher Nacht und spenden Hoffnung und Wärme. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress

Da in diesem Jahr vier der 21 Stammkünstler aus der Gruppe aus alters- und gesundheitlichen Gründen nicht mitwirken konnten, wirkten auch vier Gastkünstlerinnen (Elke Wessel aus Euskirchen, Ute Gerlach aus Nettersheim, Rosi Schorn aus Rheinbach und Beate Mack aus Aachen) bei der Gestaltung mit. „Wir freuen uns, dass die Ausstellung über die Grenzen von Mechernich wahrgenommen wird!“, betonten die Veranstalterinnen Petra Hansen, Donata Reinhard und Ela Rübenach bereits im Vorfeld. Heiner Kirch hat im Vorfeld wieder den Flyerentwurf und die Planengestaltung übernommen.

Neue Blickwinkel

„Der Zeitgeist hat viele Gesichter“, sagen nicht nur die Künstler – an den Balkonen zeigt es sich. So unterschiedlich die Bilder auch sind, so individuell können sie betrachtet und interpretiert werden. „Im Zeitalter von Corona ist es eine Kunst, unsere Kunst den Kunstinteressierten und Kunstbanausen kunstgerecht und kunstvoll zu präsentieren. Wir laden die Betrachter zum Blick nach oben und zum kreativen Austausch miteinander ein“, hielten die Veranstalterinnen bereits im Vorfeld auf einem begleitenden Flyer zur Aktion fest.

Eine der „Köpfe“ dahinter, Donata Reinhard, berichtete dem Bürgerbrief bei der Eröffnung: „Aufgrund der hohen Corona-Infektionszahlen haben wir uns schon frühzeitig entschieden, auch in diesem Jahr wieder Hoffnung spenden und Künstlern eine (Outdoor-)Fläche bieten zu wollen. Dabei freuen wir uns natürlich ganz besonders über unsere vier Gastkünstlerinnen!“

Hochkarätige Gäste

Beate Mack aus Aachen stellt ihr Gemälde „Humanism“ aus und sagte dazu: „Ich habe über Facebook von dieser großartigen Aktion erfahren und wusste sofort, ich will mitmachen. Das Projekt macht Mut und zeigt, dass das Leben bunter und schöner ist, als es oftmals wirkt!“

Rosi Schorn, eine weitere Gastkünstlerin ergänzte: „Ich habe von der Ausschreibung auch spontan über Facebook erfahren und mich dazu entschieden, mich mit einem der für mich wertvollsten Werke zu bewerben. Das Ganze ist eine begehbare Aktion, das macht sie so besonders und mich stolz, ein Teil davon sein zu dürfen.“

Und auch Elke Wessel, eine Wiederholungstäterin, stellt ihr Bild „Florens mit Uhr“ aus: „Ich habe selbst bereits zehn Jahre lang an den Kunstausstellungen der einheimischen Künstler Mechernich mitgewirkt, habe sie auch danach noch weiterverfolgt und angesehen. Als ich dann die Ausschreibung las, wusste ich, ich will auch weiterhin helfen und diese schöne Aktion unterstützen!“

„Bunt statt schwarz“

Wie anfangs erwähnt ließ es sich Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick natürlich nicht nehmen, der Ausstellungseröffnung beizuwohnen und sie gebührend zu loben: „Zu Corona letzten Jahres hat diese Outdoor-Ausstellung als Notlösung begonnen und ich muss sagen: Sie hat ihren Charme! Das Ganze ist ein Spitzending für unsere Stadt, was sich mehr als gut sehen lassen kann. Ich hoffe, dass viel Bürgerinnen und Bürger, aber auch natürlich Gäste hier Halt machen und hinaufblicken werden zu dieser Sammlung von Ideenreichtum und Kreativität. Es lädt zum in sich gehen und Nachdenken ein. Kunst erlebbar machen – so lautet die Devise und das macht die Aktion auch aus!“

Schick ergänzte: „Unser besonderer Dank gilt den Künstlern sowohl aus Mechernich als auch den vier Gastkünstlerinnen, den Organisatorinnen und natürlich auch dem städtischen Bauhof, der diese Installation erst möglich gemacht hat. Unser Mechernich ist nun um eine beeindruckende Attraktion reicher!“

Schließlich wünschte der Bürgermeister stellvertretend für die gesamte Stadtverwaltung allen Besuchern und Bürgern ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und betonte zum Abschluss: „In schwierigen Situationen, statt schwarz auch bunt sehen zu können, das ist Kunst!“

Finissage und weitere Informationen

„Es würde uns sehr freuen, wenn die Ausstellung bis März 2022 Rathaus- und Innenstadtbesucher erfreuen könnte, wie bereits im letzten Jahr. Voller Hoffnung schauen wir ins nächste Frühjahr, sodass wir mit einer großen und feierlichen Finissage die Ausstellung gebührend beenden können“, betonten die Veranstalterinnen schlussendlich.

Die ausgestellten Kunstplanen sollen nach Ende der Aktion für rund 150 Euro das Stück verkauft werden. Bei Interesse an den Originalen kann mit den Künstlern persönlich Kontakt aufgenommen werden.

Für weitere Infos liegen Flyer der Aktion in Geschäften und im Mechernicher Rathaus aus, für persönliche Fragen und Anliegen können die Veranstalter der Aktion unter kunst.im.gat@web.de kontaktiert werden.

Kategorien
Top-Events

Ticketverkauf für „schrit_tmacher“ Festival in Aachen startet online am Freitag 17. Dezember

Aachen – Das „schrit_tmacher“ Festival findet im Frühjahr 2022 zum 26. Mal in Aachen, Heerlen, Kerkrade und Eupen statt. Zahlreiche internationale Ensemble werden fünf Wochen lang zeitgenössischen Tanz präsentieren. Der Ticketverkauf beginnt online am Freitag, 17. Dezember, um 12 Uhr. Nachdem „schrit_tmacher – just dance!“ im vergangenen Jahr – pandemiebedingt nach nur einer Veranstaltung – abgebrochen werden musste, laufen die Planungen für das Festival im Frühjahr 2022 bereits auf Hochtouren. Bereits zum 26. Mal wird das Tanzfestival in Aachen, Heerlen, Kerkrade und Eupen stattfinden und fünf Wochen lang zeitgenössischen Tanz aus der ganzen Welt präsentieren.

Los geht es am Dienstag, 8. März 2022, im Theater Heerlen, wo der israelisch-britische Choreograph Hofesh Shechter erstmalig „Double murder“ präsentieren wird. Nur wenige Tage später, Mittwoch, 9. März 2022, eröffnet Marina Cherry mit „Only bones“ das Tanzfestival im Eupener Schlachthof und die Alexander Whitley Dance Company mit „Overflow“ am Freitag, 11. März, in der Fabrik Stahlbau Strang in Aachen.

Susanne Schwier, Beigeordnete für Bildung, Jugend und Kultur der Stadt Aachen, freut sich, dass „endlich wieder Kultur stattfinden kann“: „Frohen Mutes planen wir „schrit_tmacher“ wie wir es kennen, schätzen, lieben, mit viel Freundschaft und Engagement.“ Für Festivalleiter Rick Takvorian ist „die Family endlich wieder zusammen“. Gemeinsam mit Jordy Clemens, Beigeordneter für Kultur der Gemeinde Heerlen, Bas Schoonderwoerd, Direktor des Parkstad Limburg Theaters und Judith Thelen vom Eupener Schlachthof möchte Takvorian an das Jubiläumsprogramm von 2020 anknüpfen: „Im 25. Jahr des „schrit_tmacher“ Festivals mussten wir nach nur einer Vorstellung alles absagen. Wir hoffen, dass es diesmal anders wird, alles so stattfinden kann, wie wir es geplant haben und Kompanien aus Großbritannien, Taiwan, Israel und der Schweiz bei uns zu Gast sein werden.“

Kunstwerke des Künstlers François du Plessis an den Veranstaltungsorten

Im nächsten Jahr wird erstmalig der international bekannte Künstler François du Plessis, geboren 1961 in Harare, Simbabwe, an jedem Veranstaltungsort ein „nachhaltiges“, so Rick Takvorian, Kunstwerk ausstellen. Aus den Programmheften des vergangenen Jahrs, die aufgrund der epidemischen Lage noch zahlreich vorhanden waren, formte du Plessis Skulpturen und Objekte unter dem Titel „Book Stories – Paper Dance“.

Vorverkauf und weitere Informationen:

Der Ticket-Vorverkauf beginnt am Freitag, 17. Dezember, um 12 Uhr. Das Festival-Programm und weitere Informationen gibt es ab sofort unter www.schrittmacherfestival.com