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Viel Unterstützung für denkmal-geschützte Häuser in Euskirchen-Schweinheim

Euskirchen-Schweinheim – 61 Denkmäler im Euskirchener Stadtgebiet sind nach aktuellem Stand noch immer betroffen von den Folgen des Hochwassers. „Bei vielen davon laufen noch immer die Trockungsgeräte“, berichtet Corinna Relles von der Unteren Denkmalbehörde. Außerdem haben die Inhaber der Denkmäler – genau wie alle anderen Betroffenen – damit zu kämpfen, Kostenangebote und Handwerker für ihre Sanierungsarbeiten zu bekommen.

Viele der Inhaber wurden von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, Bonn, bei ihren Bemühungen finanziell unterstützt.

Fünf betroffene Denkmäler aus dem gesamten Flutgebiet hat die Stiftung nun ausgesucht, um sie ganz besonders zu unterstützen. Dazu gehört eine historische Hofanlage im Euskirchener Ortsteil Schweinheim.

Diese Anlage nahe dem Ortskern gehört zu den Gebäuden, die vom Wasser besonders stark beschädigt wurden – wie so viele andere in Schweinheim auch. In den Jahren vor der Flut waren vier ortsbildprägende Gebäudeanlagen aus Fachwerk von einem einheimischen Künstlerehepaar liebevoll restauriert worden. Durch die Wassermassen wurden in allen die Gefache sowie die Holzkonstruktionen stark beschädigt, so dass die Häuser bis heute unbewohnbar sind.

Die Stiftung Denkmalschutz hatte in einem Objekt bereits die Kosten der statischen Absicherung im Rahmen ihres Sofort-Fluthilfe-Programms übernommen. Somit konnten Statiker und Fachfirma schnell die dringenden Arbeiten durchführen. Und auch darüber hinaus werden die Betroffenen von der Stiftung unterstützt.

Doch das ist nicht alles. Eine Gruppe von 30 ehrenamtlichen Helfern aus ganz Deutschland hatte sich über einen privaten Hilfeaufruf zusammengefunden, um das betagte Ehepaar bei den Aufräumarbeiten und der Wiederherstellung ihres Zuhauses zu unterstützen. Über 600 freiwillige Arbeitsstunden an den Wochenenden haben diese Helferinnen und Helfer geleistet, zu denen auch eine Gruppe rühriger Jugendlicher gehört, die bei jedem Termin dabei waren und mit angepackt haben, um die Denkmäler für die Zukunft zu erhalten

„Im Moment bringen wir alle Objekte erst einmal gesichert über den Winter, um dann im Frühjahr mit den Instandsetzungsarbeiten zu starten“, so Corinna Relles. Sie ist sich ganz sicher – beim nächsten Hilfeaufruf ist diese Helfergruppe wieder dabei!

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OB Dirk Meid besucht Mayener Tierheim

Mayen – Der Stadtchef besuchte in den letzten Tagen den Neubau des Hundehauses im Mayener Tierheim und freute sich, sehen zu können wie gut das Projekt bisher realisiert wurde. Das neue Gebäude verfügt über ein eigene Quarantänestation, ein Arztzimmer und helle Räume. Der Tierarzt kommt wöchentlich um nach den Tieren zu schauen. Nicht zu vergessen ist, dass der Betrieb eines Tierheimes enorme Kosten verursacht. Um diese ein wenig zu mindern, wird von nun an im Tierheim über eine umweltfreundliche Wärmepumpe geheizt und der Stromverbrauch durch eine Photovoltaik-Anlage unterstützt. Jedoch sind die Umbauarbeiten noch lange nicht abgeschlossen, denn am Außengelände wird noch fleißig gearbeitet. Die kompletten Arbeiten sollen voraussichtlich im April fertig sein.

„Ein großes Projekt, welches ohne Spenden und tatkräftiger Unterstützung des Tierschutzvereines so nicht hätte realisiert werden können. Die Unterbringungsmöglichkeiten für die Tiere, die großzügigen Auslaufmöglichkeiten sowie die bisher durchgeführten Umbauarbeiten sind sehr wichtig, daher möchte ich an alle Bürgerinnen und Bürger appellieren das Tierheim finanziell zu unterstützen und somit ein Teil dieses großartigen Projektes zu werden“, so Oberbürgermeister Dirk Meid.“

Viele wissen es nicht: Wenn herrenlose Haustiere in Mayen aufgefunden werden, ist es grundsätzlich die Pflicht des städtischen Ordnungsamtes, die Tiere sicher unterzubringen. Die Stadt Mayen hat diese Aufgabe per Vertrag auf den Tierschutzverein Mayen und Umgebung e.V. übertragen, denn der Verein betreibt In der Pluns das Tierheim. Damit die Aufgaben dort ordnungsgemäß erledigt werden können, beteiligt sich die Stadt an den entstehenden Kosten mit einem jährlichen Festbetrag.

Inhalt dieses Vertrages ist, dass Fundtiere vom Team des Tierheimes aufgenommen und betreut werden. Hierfür erhält das Tierheim einen Betrag von 50 Cent pro Einwohner, der mit seinem Hauptsitz in Mayen gemeldet ist. Dies sind also rund 10.000 Euro jährlich.

„Überlegen Sie sich gut, ob Sie bereit sind sich ein Tier anzuschaffen und wenn ja, dann schauen Sie gerne erstmal im Tierheim Mayen vorbei, denn dort warten immer Haustiere darauf in einer Familie unterzukommen“, so der Stadtchef.

Tierfreunde, die ein neues Haustier suchen, können dienstags bis sonntags zwischen 14 und 16 Uhr ins Tierheim, In der Pluns kommen. Eine Anmeldung aufgrund der Corona Pandemie ist derzeit zwingend erforderlich.

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Fischbestände an der Ahr und den Eifelflüssen erholen sich

Region/Koblenz – Das Hochwasser vom 14. und 15. Juli hat in Rheinland-Pfalz für ein katastrophales Ausmaß der Zerstörung gesorgt – insbesondere an der Ahr. Vielerorts war die Verwüstung groß und auch die Infrastruktur war nicht mehr vorhanden. Zudem führte die Überschwemmung und Zerstörung von Gewerbebetrieben und Kläranlagen auch zu einer erheblichen Belastung der Gewässer.

„Durch das Flutereignis an der Ahr und den Eifelflüssen wurden natürlich auch die Fischbestände und weitere aquatische Lebensformen in Mitleidenschaft gezogen. Die SGD Nord wollte aber genau wissen, wie es um die Fischbestände steht und hat deshalb Fischbestandsermittlungen beauftragt oder selbst durchgeführt und wertet derzeit die Ergebnisse aus. Erste Erkenntnisse geben Grund zum leichten Aufatmen“, so Wolfgang Treis, Präsident der SGD Nord.

Die gute Nachricht ist, dass alle 22 gewässertypischen Fischarten in den Gewässern weiterhin vorkommen und den Verlust von teilweise erheblichen Anteilen der jeweiligen Population in den nächsten Jahren ausgleichen werden. Für einzelne Strecken lagen Ergebnisse aus dem Jahr 2020 vor. Der Vergleich zeigt dort Reduzierungen im Bereich von 30 bis 50 Prozent des ursprünglich vorhandenen Fischbestands.

Im Herbst und Winter 2021 wurden an 41 Gewässerstrecken von betroffenen Fließgewässern Fischbestandsermittlungen durchgeführt. Davon 11 an der Ahr, 9 an der Nette, 8 an der Kyll und 13 an betroffenen Gewässer der Westeifel, unter anderem Our, Prüm, Nims und Irsen.

Einzelne Arten, wie zum Beispiel die für Mittelgebirgsflüsse typische Äsche, haben in der Ahr und in der Kyll sehr starke Verluste von bis zu 90 % der Population im Vergleich mit vorangegangenen Befischungen erlitten.

Im stark durch die Folgen des Hochwassers betroffenen Gewässerabschnitt der Ahr unterhalb von Bad Neuenahr-Ahrweiler ist der Schaden am Fischbestand deutlich stärker als in den übrigen Strecken. Nahe der Mündung unterhalb von Sinzig wurden 57 Fische auf einer Strecke von 250 Metern registriert. In Strecken zwischen Dümpelfeld und Dernau fanden die Biologen in der Regel über 1.000 Fische in vergleichbar langen Gewässerstrecken.

Bei Bad Bodendorf gelang eine kleine Sensation. Hier wurden 55 Exemplare des stark gefährdeten Flussneunauges nachgewiesen, die die vorangegangene Flut und die damit verbundenen Beeinträchtigungen des Gewässers überstanden hatten.

Die SGD Nord ermittelt aktuell Gewässerabschnitte, in welchen ergänzende Besatzmaßnahmen und besondere Hegemaßnahmen erforderlich sind, um die Funktion der Fische im Naturhaushalt der Gewässer wiederherzustellen. Dazu gehört auch die Nutzbarkeit der Fischbestände durch die Angelfischerei, um Einnahmenausfälle in den betroffenen Städten und Gemeinden möglichst gering zu halten. Diese Maßnahmen zur Wiederherstellung der ökologischen Gewässerfunktionen werden von der SGD Nord gefördert.

Darüber hinaus setzt die SGD Nord ein weiteres Zeichen für die Ahr als Lebensader des Ahrtals. Ende Februar oder Anfang März 2022 werden junge Lachse in die Ahr entlassen, die sich kurz vor ihrer Abwanderung ins Meer die Eigenschaften der Ahr über mehrere Wochen einprägen werden, um nach wenigen Jahren zur Fortpflanzung zurückzukehren. Die Ahr bleibt auch nach der verheerenden Flut im Sommer 2021 eine der am besten geeigneten Kinderstuben für die Wiederansiedlung des Atlantischen Lachses im Rheineinzugsgebiet.

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Nordrhein-Westfalen bei der Umsetzung des DigitalPakts Schule bundesweit in der Spitzengruppe

Region/Düsseldorf – NRW Ministerin Gebauer: Wir bringen die Digitalisierung an unseren Schulen konsequent weiter voran. Ausstattungsprogramme fast ausgeschöpft. Fachworkshops für Schulträger. Die digitalen Ausstattungsprogramme von Bund und Land im Rahmen des DigitalPakts Schule sind fast vollständig ausgeschöpft. Bis Ende des Jahres 2021 wurden aus dem DigitalPakt Schule bereits rund 93 Prozent der zur Verfügung stehenden Mittel von den Schulträgern in Nordrhein-Westfalen beantragt. Die Sofortausstattungsprogramme für Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte sind zusammen bereits zu 98,5 Prozent ausgeschöpft.

Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer erklärte: „Ich bin dankbar, dass die Ausstattungsprogramme so gut umgesetzt werden. Im Besonderen danke ich den Schulträgern für ihr Engagement. Nordrhein-Westfalen liegt bei der Umsetzung des DigitalPakts Schule in der Spitzengruppe der Bundesländer. Mit diesen Ausstattungsprogrammen haben wir eine wichtige Grundlage für das digitale Lehren und Lernen geschaffen. Es zahlt sich aus, dass wir seit Regierungsantritt die Digitalisierung mit großer Kraft vorangetrieben haben und das werden wir auch weiter tun.“

Mit Stand vom 31. Dezember 2021 wurden aus dem vom Bund bereitgestellten DigitalPakt Schule von den für Schulträger zur Verfügung stehenden 949 Millionen Euro bereits über 878 Millionen Euro beantragt. Das entspricht einem Anteil von rund 93 Prozent. Das Sofortausstattungsprogramm des Landes für Schülerinnen und Schüler mit besonderem Bedarf ist nahezu ausgeschöpft. Von den zur Verfügung stehenden 160 Millionen Euro des Förderprogramms wurden bereits 158 Millionen beantragt, was einem Anteil von rund 98 Prozent entspricht. Von den zur Verfügung stehenden 105 Millionen Euro des Förderprogramms für die Ausstattung der Lehrkräfte mit dienstlichen Endgeräten wurden bereits 104 Millionen beantragt. Das entspricht ebenfalls einem Anteil von rund 99 Prozent.

Der Aufbau einer modernen digitalen schulischen Infrastruktur mit den Mitteln aus dem DigitalPakt Schule macht zum Teil umfangreiche bauliche Maßnahmen an den Schulgebäuden notwendig. Das Ministerium für Schule und Bildung unterstützt die Schulträger und Schulen auch bei der Planung dieser Arbeiten. So wird zum Beispiel die in Zusammenarbeit mit dem Gigabitbüro des Bundes entwickelte Workshop-Reihe zur Inhouse-Verkabelung und Vernetzung von Schulen in Nordrhein-Westfalen in diesem Jahr fortgesetzt. Das Angebot vermittelt ein fundiertes Wissen über die technischen Grundlagen der Schulnetzinfrastruktur. Neben Ausstattungsfragen werden auch Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten aufgezeigt. Die Schulträger können Termine kostenfrei online beim Gigabitbüro des Bundes buchen.

Abschließend erklärte Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer: „Die digitalen Ausstattungsprogramme sind so gut wie ausgeschöpft. Das gilt auch für den DigitalPakt Schule. Die Schulträger haben sich mit ihren Schulen auf den Weg gemacht, die Digitalisierung in den Klassenzimmern in die Tat umzusetzen. Jetzt muss es darum gehen, das Lehren und Lernen mit digitalen Medien in den Schulen zukunftsfest aufzustellen. Dafür brauchen wir eine Verstetigung der Mittel. Der DigitalPakt Schule 2.0 muss kommen.“

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Brustkrebs-Früherkennung im „Mammobil“ in Bad Neuenahr

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Noch bis Juni 2022 steht das Mammographie-Mobil am Krankenhaus Maria Hilf in Bad Neuenahr, um Frauen zwischen 50 und 69 Jahren eine ortsnahe Brustkrebs-Früherkennung zu ermöglichen. „Ich rate jeder Frau, dieses Angebot anzunehmen“, sagt Dr. Josef Spanier, Chefarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe. „Immerhin liegt in der Früherkennung die größte Chance im Kampf gegen den Brustkrebs.“

Alle zwei Jahre macht es am Krankenhaus Maria Hilf halt: Das große rosafarbene Mammographie-Mobil. Auch jetzt steht er wieder auf einem Parkplatz unterhalb des Klinikums, direkt neben dem Hubschrauber-Landeplatz. Das Screening-Angebot richtet sich an Frauen aus der Region im Alter von 50 bis 69 Jahren und wird von den Krankenkassen zusätzlich zur jährlichen Krebsvorsorge übernommen.

Wer zur angesprochenen Zielgruppe gehört, erhält zeitnah ein Einladungsschreiben mit einem konkreten Terminvorschlag. Kann dieser nicht wahrgenommen werden, lässt sich unkompliziert ein Alternativtermin vereinbaren. Dr. Josef Spanier, Chefarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe am Krankenhaus Maria Hilf rät eindringlich dazu, das Vorsorge-Screening wahrzunehmen: „Mithilfe einer Mammographie können Veränderungen im Brustgewebe sichtbar gemacht werden, lange bevor sie zu tasten sind oder andere Symptome auftreten.“ Fakt ist: Je früher Brustkrebs entdeckt wird, desto besser sind die Heilungschancen.

Das „Mammobil“ ist ein Angebot des Mammographie-Screening-Programms Mittelrhein. Die mobile Untersuchungseinheit soll es Frauen ermöglichen, die wichtige Brustkrebs-Früherkennung ohne weite Anfahrtswege in Anspruch zu nehmen. Die Ausstattung des Busses steht der eines stationären Screening-Zentrums in nichts nach. Speziell geschulte Fachkräfte führen die Mammographie an streng kontrollierten digitalen Geräten durch und übermitteln die Röntgenaufnahmen direkt an die befundenden Ärzt:innen. Jede Mammographie wird von zwei speziell ausgebildeten Fachärzten unabhängig voneinander begutachtet.

Erhält eine Frau einen auffälligen Befund, wird sie zu einer ergänzenden Untersuchung eingeladen. Mitunter ist zur Klärung eine Biopsie erforderlich. Bestätigt sich der Verdacht auf Brustkrebs, bietet das zertifizierte Brustzentrum am Krankenhaus Maria Hilf optimale Behandlungsoptionen nach höchsten medizinischen Standards. In enger Zusammenarbeit mit niedergelassenen Fachärzten kümmert sich ein multidisziplinäres Team aus Gynäkologen, Onkologen, Radiologen, speziell ausgebildeten Pflegekräften, Psychoonkologen, Sozialarbeitern und Seelsorgern um die Betroffenen. „Wir wollen, dass sich unsere Patientinnen gut aufgehoben fühlen“, sagt Oberärztin Dr. Barbara Schlesinger, „damit sie ihre Erkrankung bewältigen und wieder vollkommen gesund werden können.“

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Impftag ohne Termin am kommenden Sonntag 06. Februar im Impfzentrum Bitburg

Bitburg – Das Impfzentrum in Bitburg bietet am kommenden Sonntag, 06. Februar 2022 in der Zeit von 8 -15 Uhr Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfungen ohne Terminvereinbarung an. Eingeladen sind alle Bürgerinnen und Bürger ab 12 Jahren.

Mitzubringen sind lediglich Personalausweis, Impfpass, Krankenkassenkarte und, falls vorhanden, der Medikamentenplan. Unter 18-Jährige müssen von einer erziehungsberechtigten Person begleitet werden.

Auch Familien und Personengruppen sind willkommen!

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Wirtschaft

BVR: EZB hat Chance zum Kurswechsel verpasst

Region/Berlin – Notenbank sollte sich auf Zinswende Ende des Jahres vorbereiten. Mit der gestrigen Bestätigung des geldpolitischen Kurses hat die Europäische Zentralbank (EZB) die Chance zu einem Kurswechsel verpasst. Nach Ansicht des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) hätte die EZB aufgrund der drohenden Verfestigung der hohen Inflation auf der heutigen Ratssitzung Vorbereitungen für eine Zinswende treffen müssen. BVR-Vorstand Dr. Andreas Martin: „Die EZB läuft der Zeit hinterher und zögert mit den notwendigen Vorbereitungen für eine Zinswende. Ein klares Signal der EZB würde den Finanzmärkten, aber auch den Tarifparteien zeigen, dass die Geldpolitik rechtzeitig handeln wird, falls die hohe Inflation länger anhalten sollte.“

Sollte die Inflation im Jahresverlauf nicht deutlich abflauen, müsse sich die EZB auf eine erste Zinserhöhung noch in diesem Jahr vorbereiten. Der EZB-Rat geht davon aus, dass die Nettoankäufe beendet werden, bevor er mit der Erhöhung der EZB-Leitzinsen beginnt. Daher müsse die EZB ihre Anleihekäufe bis zum Herbst vollständig einstellen. Bislang hat die EZB ein Ende des pandemiebedingten Anleihekaufprogramms PEPP zum Ende des ersten Quartals 2022 beschlossen, das weitere Kaufprogramm APP aber zunächst noch einmal aufgestockt und eine Fortsetzung bis mindestens Oktober dieses Jahres angekündigt. Martin: „Auf seiner kommenden Sitzung im März sollte der EZB-Rat geringere Nettokäufe im Rahmen des APP als bisher geplant und ein Auslaufen des Programms im Herbst beschließen.“

Die Verbraucherpreisinflation lag im Euroraum nach dem Harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI) im Dezember 2021 bei 5,0 Prozent und damit weit oberhalb des mittelfristigen geldpolitischen Zielwerts von 2 Prozent. Getrieben wird die Inflation aktuell von den gestiegenen Energiepreisen. Doch liegt auch die um Energiepreise bereinigte Teuerungsrate mit 2,8 Prozent deutlich oberhalb der Marke von 2 Prozent. Dies deutet darauf hin, dass der Preisauftrieb breit angelegt ist und damit möglicherweise länger andauert. Für Deutschland wurde im Januar nach dem amtlichen Verbraucherpreisindex (VPI) eine Inflationsrate von voraussichtlich 4,9 Prozent ausgewiesen.

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EIFEL Ei-Produktions-Gemeinschaft wächst – Allein ist man stark, gemeinsam unschlagbar

Mayen/Mendig/Prüm – Die Nachfrage der Verbraucher nach EIFEL Eiern ist weiter ungebrochen. Das bestätigt auch Vermarktungsprofi Guido Andres vom gleichnamigen Geflügelhof aus Mendig. Guido Andres arbeitet seit vielen Jahren eng mit Eifeler Familienbetrieben in einer landwirtschaftlichen Produktionsgemeinschaft zusammen. Guido Andres und sein Team übernehmen den kompletten Vertrieb der Eier in den Groß- und Lebensmitteleinzelhandel unter dem Qualitätslogo der Regionalmarke EIFEL. Die angeschlossenen Betriebe können sich somit voll und ganz auf die Abläufe auf den Höfen, auf die Tiere und die Produktion konzentrieren.

Neuestes Mitglied in der EIFEL Eier Produktionsgemeinschaft von Guido Andres ist der Betrieb von Familie Horst-Saur in Mayen. Seit 2021 besitzt die Familie einen der modernsten Hühnerställe in Rheinland-Pfalz – dieser ist nach neuesten Tierwohl- und Technik-Standards gebaut worden. Im vergangenen Oktober fand erstmals die Einstallung der knapp 15.000 Tiere statt. Auf dem Hof in der Osteifel leben die Legehennen in Freilandhaltung. Eine 60.000 m2 große Auslauffläche mit kleinen hölzernen Unterständen stehen den Tieren zur Verfügung. „Auch bei schlechter Witterung können die Tiere im Wintergarten Frischluft und das Tageslicht genießen“, erklärt Erhard Horst-Saur.

Für den Agrarökonom und seine Familie spielt die Kreislaufwirtschaft auf dem Hof eine große Rolle. Der Pflanzenbau und die Tierhaltung sind bspw. eng mit einander verbunden – so wird der anfallende Kot der Hühner als Dünger auf den Feldern ausgebracht. „Die Horst-Saur’s betreiben mit ihrem Betrieb Kreislaufwirtschaft par excellence“, so Markus Pfeifer, Geschäftsführer der Regionalmarke EIFEL GmbH.

Der Hühnerhof ist für Erhard und Anne Horst-Saur ein zusätzliches Standbein, die neben dem Ackerbau auch ein Gestüt – den Geisbüschhof – mit Pferdezucht, Pension und Reitschule betreiben. „Wir haben mit Guido Andres einen kompetenten Ansprechpartner und absoluten Profi an unserer Seite gefunden, der den kompletten Vertrieb unserer Eier übernimmt. Das war uns wichtig und hat unsere Entscheidung für die Geflügelhaltung bestärkt“, so das Resümee der Familie nach wenigen Monaten. Sie sind zwar Neulinge auf dem Gebiet der Geflügelhaltung, haben aber umfangreiche landwirtschaftliche Ausbildungshintergründe und Erfahrungen. So sind Erhard Horst-Saur und seine Tochter studierte Agrarwissenschaftler. Die nächste Generation steht mit Tochter Ann-Kathrin schon in den Startlöchern. Mit dem neuen Hühnerstall werden ihr ganz neue Zukunftsperspektiven geboten.

„Wir freuen uns, dass wir mit Familie Horst-Saur einen weiteren landwirtschaftlichen Betrieb in der EIFEL Ei-Gemeinschaft von Guido Andres und Gabriele Andres-Blatzheim begrüßen können. Dieser Zusammenschluss ist ein Paradebeispiel für erfolgreiche Kooperationen zwischen landwirtschaftlichen Familienbetrieben“, so Markus Pfeifer beim Besuch auf dem Hof in der Osteifel.

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Spenden für die Kinder-Tagesstätte Jahnplatz in Wittlich

Wittlich – Bürgermeister der Baden-Württembergischen Gemeinden Kuppenheim und Muggensturm überreichen Spenden. Im Juli vergangenen Jahres hat die Flutkatastrophe auch in der Stadt Wittlich große Schäden angerichtet. Von den städtischen Einrichtungen war die Grundschule Georg-Meistermann und die Kindertagesstätte (Kita) Jahnplatz betroffen. Die Kita Jahnplatz stand komplett unter Wasser, so dass die Kinder vor Ort nicht mehr betreut werden konnten. Die Vorschulkinder der Kita sind seitdem im Haus für Umwelt und Bildung im Grünewald untergebracht und erleben dort ein naturpädagogisches Angebot im Wald. Die kleineren Kinder werden in der nicht mehr genutzten alten Kita St. Peter in Wengerohr für die Dauer der Sanierungsarbeiten betreut.

Durch die Flutkatastrophe ist eine große Solidarität entstanden. So auch in zwei Gemeinden in Baden-Württemberg: Muggensturm und Kuppenheim. Bürgermeister Dietmar Späth aus der Gemeinde Muggensturm hat im Sommer Kontakt mit seinem damaligen Fußballkollegen Dennis Junk aus der Bürgermeisterfußballmannschaft aufgenommen und bot eine finanzielle Hilfe an. Der damalige Verbandsbürgermeister Dennis Junk vermittelte den Kontakt zu Bürgermeister Joachim Rodenkirch. Der Nachbarkollege Karsten Mußler aus Kuppenheim beteiligte sich ebenso spontan an der Spendenaktion. Beide Gemeinden haben eine konkrete finanzielle Hilfe für die Kindertagesstätte Jahnplatz zugesichert. Neben den Spenden der beiden Kommunen von jeweils 10.000 Euro haben auch viele Bürgerinnen und Bürger aus der Gemeinde Muggensturm Geld gespendet, so dass eine Spendensumme insgesamt in Höhe von 30.000 Euro zusammengekommen ist.

Vergangenen Donnerstag fand in Wittlich die Spendenübergabe statt. Bürgermeister Joachim Rodenkirch empfing die beiden Bürgermeister Dietmar Späth und Karten Mußler mit ihren Ehefrauen im Rathaus. Dort zeigte er in einer Präsentation die Flutschäden in der Stadt Wittlich. Das Schadensausmaß in der Kindertagesstätte Jahnplatz wurde später vor Ort angeschaut. Rodenkirch dankte den Bürgermeistern Mußler und Späth, aber auch den Menschen aus Muggensturm, die zusätzlich privat für die Kita Jahnplatz gespendet haben: „Ich empfinde diese Spende als eine überwältigende Geste der Hilfsbereitschaft“, so Joachim Rodenkirch. Er überreichte beiden Bürgermeistern als Ausdruck des Dankes entsprechende Urkunden.

Am Freitag wurde in der Kita Jahnplatz in Wengerohr auch die vom Kindergarten Muggensturm gespendeten und durch Muggendorfer Kinder gestalteten Bank besichtigt, die bereits im Spätsommer an die Kita geliefert wurde.

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14 Athletinnen und Athleten aus Nordrhein-Westfalen starten bei den Olympischen Winterspielen 2022

Region/Düsseldorf – Ministerpräsident Hendrik Wüst: Sportland Nordrhein-Westfalen mit starkem Team auch in Peking – Ganz Nordrhein-Westfalen drückt die Daumen. Am heutigen 04. Februar 2022 starten die XXIV. Olympischen Winterspiele in Peking. Bis zum 20. Februar kämpfen mehr als 3.000 Athletinnen und Athleten aus über 90 Nationen in 15 Sportarten um Medaillen und Platzierungen. Das deutsche Team zählt 149 Athletinnen und Athleten. 14 dieser Spitzensportlerinnen und -sportler im deutschen Kader kommen aus Nordrhein-Westfalen.

Ministerpräsident Hendrik Wüst: „Das Sportland Nummer 1 Nordrhein-Westfalen zeigt, dass es auch beim Wintersport stark ist. Ich freue mich sehr, dass 14 nordrhein-westfälische Spitzenathletinnen und -athleten in Peking starten. Leider können ihre Familien, Freunde und Fans pandemiebedingt sie nicht live vor Ort unterstützen. Umso mehr werden wir unserem Team Sportland.NRW und der gesamten deutschen Olympiamannschaft fest die Daumen drücken und während der Wettbewerbe mitfiebern“, so Ministerpräsident Hendrik Wüst in einem persönlichen Schreiben an die Sportlerinnen und Sportler aus dem ganzen Land. „Ich wünsche jeder Teilnehmerin und jedem Teilnehmer erfolgreiche Olympische Winterspiele 2022 und dass sich ihr persönlicher Traum von Olympia erfüllt“, so Wüst weiter.

Peking ist die erste Stadt, die nach Olympischen Sommerspielen (2008) nun auch Olympische Winterspiele ausrichtet. Wie auch bei Olympischen Spielen 2021 in Tokio wird aufgrund der pandemischen Lage nur wenig Publikum in den Sportstadien vor Ort sein können.

Das Sportland.NRW ist bei den Winterspielen in fünf Sportarten vertreten: Erstmals gehören acht Athletinnen und Athleten des nordrhein-westfälischen Bob- und Schlittensportverbandes zum deutschen Olympiateam und gehen im Bob und Skeleton auf Medaillenjagd. Die weiteren Sportlerinnen und Sportler treten im Eishockey, Eiskunstlauf und Ski Alpin an.

Förderung des Leistungssports in Nordrhein-Westfalen

In Nordrhein-Westfalen bietet der Olympiastützpunkt NRW/Westfalen an seinen Standorten Dortmund und Winterberg und den entsprechenden Bundesstützpunkten optimale Bedingungen, damit sich die Athletinnen und Athleten gemeinsam mit ihren Trainerinnen und Trainern bestmöglich auf Olympische Winterspiele vorbereiten können.

Die Förderung des Leistungssports hat im Sportland Nummer 1 Nordrhein-Westfalen einen hohen Stellenwert: Zusammen mit dem Landessportbund Nordrhein-Westfalen, der Sportstiftung NRW und den Olympiastützpunkten werden die Weichen für eine zielgerichtete Förderung des sportlichen Nachwuchses frühzeitig gestellt – angefangen von der Auswahl und Förderung potenzieller Talente, über die Vereinbarkeit von Leistungssport mit Schule, Studium und Beruf bis hin zur Einbindung von Wissenschaft in den Trainingsprozess.

Weitere Informationen zum Leistungssport in Nordrhein-Westfalen und eine fortlaufend aktualisierte Übersicht der Medaillengewinnerinnen und -gewinner finden Sie unter: www.sportland.nrw