Kategorien
News

Joachim Streit ist Mitglied der Bundes-Versammlung

Bitburg-Prüm/Mainz/Berlin – Wenn Joachim Streit am Samstag nach Berlin fährt, ist er einer vom 1472 Mitgliedern der Bundesversammlung, die den neuen Bundespräsidenten wählen. 736 Abgeordnete des Deutschen Bundestags und eine gleich große Anzahl von Menschen, die die 16 Landtage nominiert haben, und Joachim Streit ist einer von zwei Delegierten der FREIEN WÄHLER aus Rheinland-Pfalz.

Am Samstag akkreditieren sich die Mitgieder der Bundesversammlung in eigens aufgebauten Zelten vor dem Reichstag, dazu gehört in diesen Zeiten der obligatorische Corona-Test.

Der frühere Landrat des Eifelkreis und heutige Fraktionsvorsitzende der FREIEN WÄHLER freut sich über diese Teilnahme: „Es ist für mich eine Ehre, Mitglied der Bundesversammlung zu sein. Als Schüler hat man im Sozialkundeunterricht davon gehört und die Zusammensetzung gelernt und heute ist man selbst Teil dieses Bundesorgans. Ich freue mich sehr, dabei zu sein!“

Und die FREIEN WÄHLER haben auch eine eigene Kandidatin zur Wahl des Bundespräsidenten: Dr. Stephanie Gebauer, Astrophysikerin und Stadtverordnete in Kremmen, Die achtzehn Vertreter der FREIEN WÄHLER in der Bundesversammlung kommen aus Brandenburg, Bayern und Rheinland-Pfalz.

„Uns ist es wichtig mit einer eigenen Kandidatin anzutreten. Ich war doch sehr erstaunt, dass die CDU keine geeignete Person vorgeschlagen hat“, so Stephan Wefelscheid, der zweite Wahlmann der FREIEN WÄHLER aus Rheinland-Pfalz.

Der Wahlsonntag in Berlin beginnt mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Früh, dann geht es in das Paul-Löbe-Haus, wo die FREIEN WÄHLER sich noch zu einer Fraktionssitzung treffen, bevor die Bundesversammlung zusammentritt. Bundespräsidentin Bärbel Bas wird die Versammlung um 12:00 Uhr begrüßen. Zum eigentlichen Wahlvorgang werden die Delegierten in alphabetischer Reihenfolge aufgerufen.

Nach der Wahl geht es für Joachim Streit wieder nach Hause in den Eifelkreis mit der spannenden Frage, wie die eigene Kandidatin abschließt.

Kategorien
News

Absage – Historischer Jahrmarkt in Aachen-Kornelimünster findet auch in 2022 nicht statt

Aachen – Der beliebte Historische Jahrmarkt in Kornelimünster fällt auch in diesem Jahr aufgrund der anhaltenden Auswirkungen des Corona-Virus aus. Hinzu kommt, dass das Hochwasser im Juli 2021 weite Teile des historischen Ortskerns von Kornelimünster zerstört hat und die Arbeiten zum Wiederaufbau noch andauern. „Wir bedauern sehr, dass der hochwertige Jahrmarkt im historischen Ambiente von Kornelimünster wieder nicht stattfinden kann.

Zum jetzigen Zeitpunkt können wir aber keine andere Entscheidung treffen“, sind sich Bezirksbürgermeister Jakob von Thenen, Bezirksamtsleiterin Susanne Genten und die Roncalli Event GmbH als Veranstalter einig.

Bereits 2020 und 2021 musste die Bezirksvertretung Kornelimünster/Walheim den stets gut besuchten Markt pandemiebedingt absagen.

Kategorien
News

Offizielle Nürburgring Testtage bringen Motorengeräusche zurück

Nürburg – Der Nürburgring unterstreicht Rolle als wichtiger Erprobungsstandort. Mehrere Testtage für Rennteams im März und April. Rennfahrzeuge verschiedenster Serien und Kategorien – erstmals Tests für Renntrucks. Gut vorbereitet ins Motorsport-Jahr 2022: Im März und April testen Rennteams aus der ganzen Welt fleißig am Nürburgring. Insgesamt acht Tage umfassen die offiziellen Test-Möglichkeiten auf der Nordschleife und Grand-Prix-Strecke. Neben GT-, Formel-Fahrzeugen und Rennfahrzeugen verschiedenster Serien kommt es dabei zu einer PS-starken Test-Premiere: Anfang April bereiten sich erstmals Renntrucks am Nürburgring auf ihre Saison vor. Diese Schwergewichte sieht der Ring-Zuschauer sonst nur beim Int. ADAC Truck-Grand-Prix.

Im Rahmen der offiziellen Nürburgring Testtage finden auch die Probe- und Einstelltage wieder statt. Hier testen zahlreiche Teams die in der Nürburgring Langstrecken-Serie und beim ADAC TotalEnergies 24h Nürburgring starten.
Foto: Jan Brucke/VLN

„Jeder lobt, was Nürburgring erprobt“ – diese Redewendung hat mittlerweile seit 95 Jahren ihre Gültigkeit. Dank seiner anspruchsvollen und vielseitig kombinierbaren Streckenvarianten ist der Nürburgring seit seiner Eröffnung 1927 ein gefragtes Test-Terrain. Heute überzeugt er mehr denn je durch eine leistungsstarke und moderne Infrastruktur – inklusive der neu errichteten Race Control.

Die offiziellen Testtage bringen die Vielfalt des Motorsports gleich zu Saisonbeginn in die Grüne Hölle. Den Anfang machen die Probe- und Einstelltage. Traditionell kehren hier die Motoren-Geräusche zurück zum Ring. Vom 18. bis 20. März, Freitag bis Sonntag, sammeln die Teams ihre ersten Kilometer des Jahres. Die Fahrzeuge – überwiegend Teilnehmer der Nürburgring Langstrecken-Serie und des ADAC TotalEnergies 24h Nürburgring – werden dann auf der Nordschleife und der Sprintvariante der Grand-Prix-Strecke unterwegs sein.

Nur eine Woche später, vom 28. bis 31. März, testen bereits Formel- und GT-Fahrzeuge auf der Sprintstrecke. An den ersten beiden Tagen sind die Formel-Boliden aus den Nachwuchsserien der Formel 3 und 4 unterwegs. Mittwoch und Donnerstag gehört die Sprintstrecke dann zahlreichen Rennwagen aus den Serien der GT3, TCR-Tourenwagen und GT4.

Den Test-Abschluss bilden in diesem Jahr erstmals Trucks der FIA European Truck Racing Championship (ETRC). Die knapp 1500-PS-starken Race-Trucks bereiten sich am Montag, 4. und Dienstag, 5. April, auf ihre Saison vor. Ein Wiedersehen mit ihnen gibt es dann erst wieder, wenn es beim Int. ADAC Truck-Grand-Prix am Nürburgring (15. bis 17. Juli) um Punkte für die Meisterschaft geht.

In welchem Umfang Zuschauer bei den Testtagen auf den Tribünen oder gar im Fahrerlager dabei sein können, entscheidet sich in Kürze. Hierzu informiert der Nürburgring auf seiner Webseite und den Social Media-Kanälen. Die Wander- und Radwege entlang der Strecke werden aber wie gewohnt für die Öffentlichkeit zugänglich sein.

Übersicht offizielle Nürburgring Testtage 2022:

Probe- und Einstelltage
18. – 20. März
Nordschleife & Grand-Prix-Strecke (Sprintstrecke)

Testtage für Formel- & GT-Fahrzeuge
28. – 31. März
Grand-Prix-Strecke (Sprintstrecke)

ETRC Test Days Nürburgring
4. – 5. April
Grand-Prix-Strecke (Sprintstrecke)

Kategorien
News

Kreis-Katastrophen-Schutz behält Pegel der Ahr im Blick

Ahrweiler – Erhöhte Wasserstände: „Wir nehmen die Sorgen der Bürgerinnen und Bürger sehr ernst“. Seit der verheerenden Flutkatastrophe im Juli vergangenen Jahres werden die Pegelstände sowie der Verlauf der Ahr und ihrer Nebenflüsse und Bäche im Kreis Ahrweiler kontinuierlich beobachtet. Auch am vergangenen Wochenende war der Kreis-Katastrophenschutz aufgrund der Wetterlage mit Starkregen und Sturmböen im Einsatz. Eine akute Gefahr bestand jedoch nicht.

„Natürlich sind wir alle für veränderte Wetterlagen sensibilisiert und der Kreis nimmt die Sorgen vieler Bürgerinnen und Bürger sehr ernst. Zusammen mit den Einsatzkräften der örtlichen Feuerwehren müssen wir wieder Erfahrungen sammeln, wie sich die Ahr bei leichten Hochwassern verhält und welche Auswirkungen erhöhte Pegelstände konkret haben. Das veränderte Flussbett hat dazu geführt, dass die Erfahrungswerte der vergangenen Jahre nicht mehr die Aussagekraft haben wie zuvor“, so der Erste Kreisbeigeordnete Horst Gies MdL.

Seit vergangenem Freitag, 4. Februar, stand der Kreis-Katastrophenschutz in engem Austausch mit den örtlichen Feuerwehren und dem Technischen Hilfswerk (THW) in Hinblick auf die Wettervorhersagen und die Prognosen des Hochwassermeldedienstes. Die Ahr wurde durch regelmäßige Erkundungsfahrten der örtlichen Feuerwehrführungskräfte kontrolliert. Der Höchststand wurde am Pegel Altenahr in der Nacht von Sonntag auf Montag, 6. auf den 7. Februar, gegen 3 Uhr, mit 192 Zentimeter gemessen. Seither fallen die Pegel. Die kontinuierliche Kontrolle wird dennoch fortgesetzt.

Auch die noch vorhandenen Brücken beziehungsweise neu errichteten Behelfsbrücken wurden durch die örtlichen Kräfte überprüft. Hierbei wurde unter anderem festgestellt, dass aufgrund der Wassermenge die Fundamente der Behelfsbrücke in Walporzheim verstärkt werden mussten, um eine Unterspülung zu verhindern. Derzeit laufen Planungen, die bestehende Übergangslösung durch ein langfristiges Provisorium zu ersetzen.

Auch am Montag, 7. Februar, setzte der Kreis-Katastrophenschutz seine Erkundungen entlang des Ahrverlaufs im gesamten Kreisgebiet fort. Das Ergebnis: Die Ahr führt zwar auch weiterhin viel Wasser, sie hat ihr derzeitiges Flussbett aber nicht verlassen. Zu keiner Zeit ist es zur Überflutung von bewohnten Bereichen gekommen. Selbst die Ahr-Auen waren nicht überflutet.

Kategorien
Top-Themen

Nordrhein-Westfalen passt die Coronaschutz-Verordnung an – Regelung gilt ab morgen Mittwoch 09. Februar

Region/Düsseldorf – Regelungen für „Brauchtumszonen“ in Karnevalshochburgen – Geänderte Verordnung tritt ab Mittwoch, 09. Februar, in Kraft. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit: Die Landesregierung hat die Coronaschutzverordnung angepasst. Insbesondere wurden für die anstehenden Karnevalstage Regelungen für räumlich abgegrenzte Bereiche getroffen: In diesen „gesicherten Brauchtumszonen“, in denen mit dem Zusammentreffen einer Vielzahl von Menschen zu rechnen ist, können Städte und Gemeinden durch strenge Auflagen und klare Regelungen das Schutzniveau erhöhen.

So können etwa Karnevalsumzüge und Veranstaltungen im Freien ohne Zugangskontrolle und Personenbegrenzung untersagt werden. Auf zusätzliche Schutzmaßnahmen hatte sich Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann am Montag, 7. Februar 2022, mit den Oberbürgermeisterinnen und dem Oberbürgermeister der Karnevalshochburgen Köln, Düsseldorf, Bonn und Aachen verständigt. Angepasst wurde in der Verordnung weiterhin die Kontrolle der 2G-Regel beim Zugang zu Ladengeschäften und Märkten sowie zu Geschäftslokalen von Dienstleistern und Handwerkern, die künftig stichprobenartig erfolgen kann.

Die Änderungen gelten ab Mittwoch, 9. Februar 2022, und einstweilen bis zum 9. März 2022. Im Kontext der Bund-Länder-Abstimmung am 16. Februar wird eine Überprüfung der Regelungen mit dem Ziel der Reduzierung von Schutzmaßnahmen erfolgen.

Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann: „Ich hoffe, dass wir in den nächsten Wochen den Höhepunkt der Omikron-Welle überschritten haben. Das heißt aber nicht, dass wir dann auch sofort eine Entspannung in den Krankenhäusern spüren werden. Wir müssen vor allem die Personalsituation weiter im Blick haben. Mit den Anpassungen der Coronaschutzverordnung schaffen wir bereits jetzt Planungssicherheit für die Karnevalshochburgen. Das Signal ist definitiv nicht, dass Karnevalsfeiern jetzt eine gute Idee sind. Es ist aber rechtlich nicht mehr vertretbar, sie komplett zu verbieten. Deshalb geben wir den Kommunen Instrumente an die Hand, um dort, wo viele Menschen auf den Straßen erwartet werden, Brauchtumszonen mit höheren Schutzstandards anzuordnen. Der beste Schutz wird aber sein, dieses Jahr noch einmal auf größere Feiern oder Menschenmassen zu verzichten.“

Die wichtigsten Anpassungen im Überblick

 2G im Einzelhandel bleibt mit stichprobenartigen Kontrollen bestehen

Für Ladengeschäfte und Märkte bleibt die 2G-Regel und damit das bisherige Schutzniveau bestehen: Zugang haben ausschließlich immunisierte – also vollständig geimpfte oder genesene – Personen. Künftig ist bei der Zugangsbeschränkung jedoch eine stichprobenartige Kontrolle ausreichend. Gleiches gilt auch für den Zugang zu Geschäftslokalen von Dienstleistern und Handwerkern.

Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre sind Immunisierten gleichgestellt

Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre sind im Rahmen der Coronaschutzverordnung den immunisierten Personen gleichgestellt. Bislang galt dies für Kinder und Jugendliche bis einschließlich 15 Jahre.

Erhöhung des Schutzniveaus für die Karnevalstage

Für die Karnevalstage im Zeitraum vom 24. Februar bis 1. März 2022 können Städte und Gemeinden durch eine Allgemeinverfügung bestimmte Bereiche im öffentlichen Raum ausweisen, in denen dann automatisch bestimmte zusätzliche Schutzmaßnahmen gelten. In diesen „gesicherten Brauchtumszonen“, in denen aufgrund des Zusammentreffens vieler Menschen das Infektionsrisiko erhöht ist, gilt:

  • Für das Verweilen in den Bereichen zum geselligen Beisammensein, zur Brauchtumspflege und zum Verzehr von Speisen und Getränken gilt die 2G+-Regel: Zutritt besteht nur für immunisierte Personen mit einem zusätzlichen negativen Testnachweis. Die Behörde entscheidet, ob sie das Einhalten dieser Voraussetzungen durch stichprobenartige Kontrollen oder durch Absperrungen und Zugangskontrollen sicherstellt. Letztere müssen angemessene Ausnahmen für Anwohnerinnen und Anwohner erlauben.
  • Untersagt sind Veranstaltungen im Freien ohne Personenbegrenzung und Zugangskontrolle durch den Veranstalter, insbesondere Umzüge mit straßenrechtlicher Genehmigung.
  • Für private Feiern mit Tanz sowie Karnevalsveranstaltungen und vergleichbare Brauchtumsveranstaltungen in Innenräumen im öffentlichen Raum bleibt es bei 2G+, aber es entfällt die Ausnahme von der Testpflicht für Personen mit einer Auffrischungsimpfung (und vergleichbare Fälle). Alle Teilnehmenden benötigen während der Karnevalstage dort einen zusätzlichen negativen Testnachweis, um mögliche Infektionsereignisse bestmöglich auszuschließen. Gleiches gilt für den Besuch von gastronomischen Einrichtungen in den gesicherten Brauchtumszonen, soweit es sich bei diesen nicht um reine Speiselokale handelt, die auch als solche genutzt werden.

Die zuständigen kommunalen Behörden können für die ausgewiesenen gesicherten Brauchtumszonen weitere erforderliche Regelungen festlegen, etwa eine örtlich und zeitlich begrenzte Verpflichtung zum Tragen mindestens einer medizinischen Maske im Freien, Kapazitätsbegrenzungen für gastronomische Einrichtungen und zusätzliche Maskenpflichten in Innenräumen. Zudem können sie auch für Bereiche außerhalb der Brauchtumszonen die Geltung von einzelnen für die Brauchtumszonen geltenden Regelungen anordnen, so zum Beispiel das Umzugsverbot. Sämtliche genannten Regelungen bedürfen keiner ausdrücklichen Zustimmung des Gesundheitsministeriums mehr.

Anpassung an Bundesregelungen zu Quarantäneausnahmen

Die Regelungen der Coronaschutzverordnung und der Test- und Quarantäneverordnungen werden an die veränderten Bundesregelungen zu den Quarantäneausnahmen angepasst.

  • Die Personenkreise, die von Quarantänemaßnahmen ausgenommen sind, werden an die vom RKI zwischenzeitlich vorgenommenen Änderungen angepasst. So entfällt bei genesenen Personen nach der zweiten Impfung die Karenzzeit von 14 Tagen nach der zweiten Impfung. Sie sind also unmittelbar nach der zweiten Impfung von Quarantänemaßnahmen ausgenommen und von der Testpflicht bei 2G+ befreit.
  • Bei den Regelungen zu Isolierung und Quarantäne wird deutlich gemacht, dass für die „Freitestung“ immer ein Coronaschnelltest in einem Testzentrum ausreicht und kein PCR-Test notwendig ist.
Kategorien
Wirtschaft

Eichten Werkzeug-Maschinen GmbH ist neuer EIFEL Arbeitgeber

Auw/Prüm – Die Zeichen stehen beim Auwer Betrieb auf Wachstum. Das Fachkräftenetzwerk der EIFEL Arbeitgeber freut sich über ein neues Mitglied: seit Februar 2022 ist die Eichten Werkzeugmaschinen GmbH Teil des Unternehmerverbunds. Die Firma ist seit über 25 Jahren auf den Service, den Handel und die Überholung von Werkzeug­maschinen spezialisiert.

Seit 2016 ist das Unternehmen aus Auw in den Händen der beiden Brüder Lars und Dirk Eichten, die das motivierte junge 35-köpfige Team führen. Das Unternehmen ist im vergangenen Jahr personell als auch räumlich erfreulich gewachsen. Im Juli 2021 konnte der neue moderne Hauptsitz in der Schneifel bezogen werden. An zwei Standorten in Auw stehen über 3.000 m2 Lager- und Produktionsfläche sowie ein großes Verwaltungsgebäude für die Mitarbeiter zur Verfügung. Kunden aus ganz Deutschland und Europa werden von Auw und zwei weiteren Standorten in Nord- und Süddeutschland aus betreut. Seit 2017 ist Eichten Kooperationspartner von DMG MORI, der weltweit führende Hersteller von Werkzeugmaschinen.

Das im Norden der Verbandsgemeinde Prüm ansässige Familienunternehmen hat Anfang Januar den „EIFEL Arbeitgeber-Check“ im Beisein eines externen Beraters (RKW-Rheinland-Pfalz) mit Erfolg durchlaufen und erfüllt somit souverän alle Voraussetzungen für die Teilnahme bei den EIFEL Arbeitgebern. Im Rahmen des ganztägigen Meetings wurden die Geschäftsführung und leitende Mitarbeiter z.B. zu den Themenbereichen Personal-, Kunden- und Prozessmanagement befragt und die Ergebnisse analysiert. Vor allem bei der Personalpolitik konnte die Firma Eichten punkten: alle Befragten lobten den familiären Charakter, die flachen Hierarchien und kurzen Entscheidungswege – die Mitarbeiter beschrieben das Unternehmen als guten, attraktiven Arbeitgeber.

Gute Leistung wird von dem Betrieb belohnt – neben regelmäßigen Teamevents, profitiert die Belegschaft von attraktiven Vergütungs- und Prämienmodellen sowie umfangreichen Weiterbildungsangeboten. So durchlaufen bspw. die Techniker zu Beginn ihrer Anstellung eine strukturierte Ausbildungsphase mit zahlreichen Schulungen und erhalten eine umfangreiche Einarbeitungsphase mit erfahrenen Technikern. Somit kann den Kunden ein hohes Maß an fachlicher Kompetenz garantiert werden.

 Lars Eichten freut sich auf die Zusammenarbeit im Netzwerk und sagt: „Um den Mangel an Fachkräften vorausschauend entgegenzuwirken, möchten wir in Zukunft weiter verstärkt auf die Ausbildung junger Talente setzen. Mit der Arbeitgebermarke EIFEL wollen wir uns als Ausbildungsbetrieb noch besser und deutlich sichtbarer positionieren.“

Stellvertretend für das gesamte Team der Eichten Werkzeugmaschinen GmbH nehmen Dirk und Lars Eichten die EIFEL Arbeitgeber-Plakette von Markus Pfeifer, Geschäftsführer der Regionalmarke EIFEL, in Empfang. „Wir freuen uns, mit der Firma Eichten ein neues Mitglied im Qualitätsnetzwerk begrüßen zu können. Das Unternehmen passt hervorragend zu unseren EIFEL Arbeitgebern. Das hat der Check bewiesen“, so Pfeifer begeistert.

Kategorien
News

Glasfaser-Netzausbau in Meckenheim-Lüftelberg – Spatenstich für Maßnahmen

Meckenheim/Lüftelberg – Bürgermeister Holger Jung und Günther Blatzheim, Geschäftsführer der bn:t Blatzheim Networks Telecom GmbH, haben den Startschuss für den Glasfaser-Netzausbau in Lüftelberg gegeben.

Zuvor hatte das Bonner Telekommunikationsunternehmen seine aktive Vertriebsphase erfolgreich abschließen können. Aus ihr war die Kompletterschließung des Meckenheimer Ortsteils hervorgegangen. Jung und Blatzheim nahmen den Spatenstich für jene Bauarbeiten vor, die ab dem 14. Februar beginnen werden. „Das ist ein weiterer Baustein im Hinblick auf die Weiterentwicklung unserer Stadt“, so der Bürgermeister. Jung sprach in Zeiten, in den Homeoffice immer mehr an Bedeutung gewinnt, von einem wichtigen Standortfaktor und davon, die Lebensqualität in den Dörfern weiter steigern zu wollen.

Die Anbindung von Lüftelberg erfolgt über den Industriepark Kottenforst, der in der Vergangenheit ebenfalls an das Glasfasernetz von bn:t angeschlossen wurde. Zahlreiche ansässige Unternehmen verfügen hier bereits über eine direkte Glasfaseranbindung. Durch die Kompletterschließung erhalten alle Straßen einen Glasfaserrohrverband nach dem neuesten Stand der Technik. Er wird in der Regel am Bürgersteig in einer Mindesttiefe von ca. 60 cm verlegt. Vom Rohrverband aus führt dann ein kleines Leerröhrchen (7mm Pipe) in die Immobilie der Kundin bzw. des Kunden. In dieses Leerrohr wird das Glasfaserkabel eingeblasen, gespleißt und dahinter direkt der Glasfaserabschlusspunkt gesetzt.

Die Anwohnerinnen und Anwohner profitieren von stabilen Bandbreiten, Download-Geschwindigkeiten von 1 GBit/s und mehr und sichern sich eine Internetverbindung, die den wachsenden Anforderungen der Zukunft gewachsen ist. Die Leistungsfähigkeit ist vor allem dadurch gegeben, dass das Glasfaserkabel nicht nur bis zum Verteilerkasten, sondern bis in das Gebäude verlegt wird. Rasante Down- und Uploadgeschwindigkeiten für sämtliche Anwendungen aus dem Internet sind garantiert. Vorausgegangen waren mehrere Informationsabende in der Mehrzweckhalle, bei denen interessierte Bürgerinnen und Bürger über den geplanten Ausbau informiert wurden. Während der Netzausbau in Lüftelberg nun beginnt, haben in Altendorf und Ersdorf bereits rund 250 Haushalte eine direkte Glasfaseranbindung erhalten.

Im Zuge der etwa drei- bis viermonatigen Bauphase haben bisher unentschlossene Anwohnerinnen und Anwohner noch die Möglichkeit, sich für einen Glasfaserhausanschluss zu entscheiden und sich das Aktionsangebot zu sichern. Hierzu können sie sich direkt mit der bn:t in Verbindung setzen und beraten lassen: telefonisch unter der kostenfreien Rufnummer 0800 228 228 5 (Mo.-Fr. 9 Uhr bis 17.30 Uhr), per Mail unter glasfaser-meckenheim@bn-t.de oder persönlich im Shop in Meckenheim, Neuer Markt 52.

Der Glasfaser-Ausbau in Meckenheim und Umgebung geht aber noch weiter. Das Bonner Telekommunikationsunternehmen plant nach Lüftelberg das Wohngebiet am Bahnhof Kottenforst mit Glasfasernetzinfrastruktur zu erschließen. Die betroffenen Haushalte werden frühzeitig über die Planungen informiert. Voranschreiten soll auch der Ausbau in der Meckenheimer Kernstadt sowie in Merl, sofern ein ausreichendes Interesse unter den Anwohnerinnen und Anwohnern besteht. Im Rahmen des Spatenstiches betonten Bürgermeister Jung und bn:t-Geschäftsführer Blatzheim die gute Zusammenarbeit, die mit der Maßnahme in Lüftelberg nun ihre Fortsetzung findet.

Kategorien
News

Die Jugend musiziert trotz Pandemie

Aachen – In Aachen, Heinsberg und Düren fand jetzt der Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ für die Region unter strengen Coronaauflagen statt. Die Jurorinnen und Juroren zeigten sich vom musikalischen Niveau der auftretenden Kinder und Jugendlichen sehr beeindruckt. Natascha Botchway, am Wettbewerb teilnehmende Schülerin der Aachener Musikschule, ziert aktuell die Werbeplakate des bundesweiten Wettbewerbs. Nachdem der Wettbewerb im vergangenen Jahr lockdown-bedingt als reiner Videowettbewerb ausgetragen wurde, durften sich die Teilnehmenden in diesem Jahr endlich wieder auf einer richtigen Bühne den Jurys präsentieren. 70 junge Musikerinnen und Musiker im Alter von 6 bis 19 Jahren nahmen in den Wertungen Streichinstrumente solo, Gesang, Gitarrenensemble und Duo „Klavier und ein Blasinstrument“ am Wettbewerb teil, in der Aachener Musikschule selbst fanden 35 Vorspiele für die Wertung „Streichinstrumente solo“ statt – angesichts der oft über 200 Teilnehmenden aus Vor-Coronazeiten ein deutlicher Rückgang der Teilnehmenden.

Coronakrise

„Das sind spürbare Auswirkungen der Coronakrise – denn noch immer arbeiten die Instrumentallehrkräfte unter erschwerten Bedingungen“ sagt Heinz Gassenmeier, Leiter der Aachener Musikschule und Organisator der in Aachen ausgetragenen Streicherwertungen. Corona war es auch geschuldet, dass von den jungen Musikerinnen und Musiker in beschränktem Umfang zwar eigenes Publikum mitgebracht werden durfte, gegenseitiges Zuhören aber nicht möglich war. Gassenmeier: „Das ist schon eine große Einschränkung, denn die Möglichkeit zur Begegnung und gegenseitigen Wahrnehmung der Teilnehmenden ist eine wesentliche Zielsetzung des Wettbewerbs“.

Landeswettbewerb

Ungeachtet dieser pandemiebedingten Einschränkungen zeigten sich die Jurorinnen und Juroren vom musikalischen Niveau der auftretenden Kinder und Jugendlichen sehr beeindruckt – was sich in den vergebenen hohen Punktzahlen und Preisen widerspiegelt. Wer mit mindestens 23 Punkten bewertet wurde und mindestens 10 Jahre alt ist, darf zum Landeswettbewerb fahren, der vom 18. bis 22. März in Detmold ausgetragen wird.

Fotoshooting

Mehrfach wurden Teilnehmende sogar mit der „Traumnote“, der Höchstpunktzahl von 25 Punkten, ausgezeichnet. Eine davon ist Natascha Botchway, ihres Zeichens Schülerin der Aachener Musikschule. Natascha wurde vom Deutschen Musikrat zum Fotoshooting für die Werbematerialen des Bundeswettbewerbs eingeladen und ist nun auf dem Titelbild vieler Publikationen zum Wettbewerb zu sehen.

Der Regionalwettbewerb Aachen wird von den kommunalen Musikschulen der Region gemeinsam ausgerichtet und von den Sparkassen der Region unterstützt.

Alle Ergebnisse des Regionalwettbewerbs gibt es im Internet unter https://www.jugend-musiziert.org/wettbewerbe/regionalwettbewerbe/aachen.html

Kategorien
News

Neue Beratungsstelle im St. Elisabeth Krankenhaus Mayen hilft bei Kontinenz-Problemen

Mayen – St. Elisabeth Krankenhaus Mayen erweitert sein Angebot im Kontinenz- und Beckenbodenzentrum. Blasenschwäche und -senkung ist keine normale Alterserscheinung, sondern eine Erkrankung, die die Lebensqualität deutlich einschränkt. Etwa jede vierte Frau, gleich welchen Alters, leidet unter Belastungsinkontinenz. Zu den Problemen können unwillkürlicher Urinverlust, häufiges Wasserlassen oder plötzlicher, nicht zu beherrschender Harndrang gehören. Ebenso auch das Gefühl einer ständig vollen Blase oder Schwierigkeiten beim Stuhlgang. Im St. Elisabeth ist das von Dr. Senad Habibovic etablierte Kontinenz- und Beckenbodenzentrum auf solche Fälle spezialisiert. Der Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe bietet in Zusammenarbeit mit seinen beiden Kollegen Dr. Cvijetin Branding-Cvijanovic (Proktologe und Chefarzt der Viszeralmedizin) sowie Bryan Erich Bailey (Urologe und Belegarzt im St. Elisabeth) ein umfassendes Spektrum an modernsten Untersuchungs- und Behandlungsverfahren für Beckenbodenschwäche und Harninkontinenz.

Jetzt wurde das Angebot noch erweitert. Neu ist eine, von Dr. Habibovic geleitete, spezielle Beratungsstelle, anerkannt nach den Richtlinien der Deutschen Kontinenz Gesellschaft. Hier stehen den Patienten schon im Erstgespräch die Spezialisten aus den drei Fachbereichen zur Verfügung. „So ist es möglich, ganz individuell jeden Fall multidisziplinär zu betrachten und sofort umfangreich die diagnostischen und therapeutischen Optionen mit dem Patienten zu besprechen“, erklärt Dr. Senad Habibovic. „Wir können vielen Menschen helfen, wieder aktiv am Leben teilzunehmen und ihre Lebensqualität zu steigern.“

Die Beratungsstelle ist erreichbar unter Telefon: 02651 83-3701 oder
E-Mail: gynambulanz-mayen@gk.de

Kategorien
Wirtschaft

IHK-Umfrage zur Wirtschaftslage in Rheinland-Pfalz

Region/Koblenz/Ludwigshafen/Mainz/Trier – Fachkräftemangel, Corona und Lieferengpässe bringen Erholung ins Stocken. Die Wirtschaft in Rheinland-Pfalz startet verhalten ins dritte Corona-Jahr: Im Winter 2021/22 verliert die Konjunktur den Schwung, den sie im Herbst entwickelt hat. Die jüngsten Einschränkungen aufgrund der vierten Corona-Welle, Lieferengpässe und Preisanstiege hemmen die Wirtschaftsaktivität. Der IHK-Konjunkturklimaindex, der Lage und Erwartungen der rheinland-pfälzischen Unternehmen in einem Wert zusammenfasst, fällt von 115 Punkte auf derzeit 113 Punkte und damit wieder zurück auf das schwache Niveau vom Jahresstart 2020, vor Beginn der Krise. Die Unternehmen bewerten ihre aktuelle Geschäftslage zwar als stabil, erwarten für die Zukunft aber wieder einen schlechteren Geschäftsverlauf. Das belegt die Konjunkturumfrage der vier rheinland-pfälzischen Industrie- und Handelskammern (IHKs) zum Jahresauftakt, die auf einem repräsentativen Querschnitt der Wirtschaft von 1.089 Betrieben mit über 218.000 Beschäftigten basiert.

„Corona-Maßnahmen, wie die 2G- und 2G+-Regelung, etwa im stationären Einzelhandel, in Kultur- und Freizeiteinrichtungen und bei personenbezogenen Dienstleistungen, sowie Lieferengpässe und Preisanstiege belasten die rheinland- pfälzischen Unternehmen. Der Rückgang der Geschäftserwartungen zeigt, dass das Vertrauen in einen stabilen Aufschwung in den kommenden Monaten schwindet“, kommentiert Susanne Szczesny-Oßing, Präsidentin der IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz.

Lieferschwierigkeiten und Preisanstiege belasten Wirtschaft

Laut IHK-Umfrage kämpfen 87 Prozent der Unternehmen mit Lieferschwierigkeiten. Die Folge: lange Wartezeiten, Ertragseinbußen, steigende Kosten und ein höherer Planungsaufwand. Mit einer Verbesserung der Versorgung mit relevanten Rohstoffen, Vorprodukten und Waren rechnen 31 Prozent der rheinland-pfälzischen Betriebe erst im zweiten Halbjahr 2022, 19 Prozent sogar erst im Jahr 2023. Deutlich weniger Unternehmen erhoffen sich in den kommenden sechs Monaten eine Verbesserung (11 Prozent).

„Bei den Lieferengpässen ist mittlerweile eine Dominoeffekt sichtbar. Berichten zunächst die Industrie und Bauwirtschaft von einem Mangel an Rohstoffen und Vorprodukten, klagen aktuell zunehmend mehr Handels- und auch Dienstleistungsunternehmen über Lieferprobleme“, bemerkt Arne Rössel, Sprecher der IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland- Pfalz. Damit einher gehen zudem Preisanstiege, von denen 90 Prozent der Unternehmen berichten. 57 Prozent sprechen sogar von Preissteigerungen in erheblichem Umfang. Insbesondere die Industrie ist davon betroffen (74 Prozent).

Konjunkturrisiken: Energie- und Rohstoffpreise, Fachkräftemangel und Corona

Als größte Herausforderung für ihre weitere Entwicklung sehen die Betriebe die Energie- und Rohstoffpreise (67 Prozent). Vor allem die Industrie belasten die enormen Preissteigerungen. An zweite Stelle setzt sich der Fachkräftemangel, den 61 Prozent der Unternehmen als Risikofaktor benennen. „Zu Beginn der Corona-Krise kam es schlagartig zu einem Nachfrageeinbruch am Arbeitsmarkt. Mit dem schrittweisen Hochfahren der Wirtschaft hat sich die Nachfrage nach Arbeitskräften jedoch wieder erhöht, sodass sich der Fachkräftemangel wieder zuspitzt. Der demografische Wandel und der Strukturwandel der Wirtschaft verschärfen diese Situation nochmals“, erläutert Arne Rössel. Durch das Hochschnellen der Infektionszahlen im Zuge der vierten Corona-Welle haben auch die Sorgen um die weitere Entwicklung der Corona-Pandemie wieder sichtbar an Bedeutung gewonnen (Jahresbeginn 2022: 60 Prozent, Herbst 2021: 48 Prozent).

Konjunkturelle Lage nach Branchen

Mit Blick auf die Branchen zeigt sich, dass die Spanne zwischen der stärksten und der schwächsten Branchenentwicklung wieder deutlich zunimmt. Dabei befindet sich die Industrie weiterhin auf dem Wachstumspfad. Der IHK-Konjunkturklimaindex steigt hier um zwei Punkte auf 120 Punkte. „Die Industrieunternehmen berichten von stabilen Auftragsbeständen, einer zunehmenden Kapazitätsauslastung und wachsenden Exporterwartungen, welche sich sehr positiv auf die Beschäftigungsabsichten in der Branche auswirken. Sichtbar verschlechtert haben sich hingegen die inländischen und auch ausländischen Auftragseingänge. Erklären lässt sich diese Entwicklung mit aktuellen Preissteigerungen. Darüber hinaus sorgen sich gerade die exportorientierten Unternehmen um den hochkochenden Ukraine-Russland-Konflikt oder ein mögliches Russlandembargo“, ergänzt Szczesny-Oßing.

Bemerkenswert ist der Stimmungszuwachs in der Bauwirtschaft. Hier schießt die Bewertung der aktuellen Geschäftstätigkeit maßgeblich in die Höhe, der Konjunkturklimaindex ist von einem Wert von 105 im Frühsommer auf 119 gestiegen. In der Corona-Krise benachteiligt sind hingegen die Handels- und Dienstleistungsbereiche. Ihre Verfassung hängt entscheidend von den geltenden Infektionsschutzmaßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie ab. So hat sich das Konjunkturklima dieser Branchen wieder abgekühlt, was vornehmlich in den teils deutlich gesunkenen Geschäftserwartungen sichtbar wird. Nennen lassen sich hier vor allem der Großhandel, personenbezogene Dienstleister, Unternehmen aus dem Bereich Verkehr und Lager sowie IT-Dienstleister. Im Handel haben sich die Wachstumsaussichten aufgrund der rückläufigen Investitions- und Beschäftigungsabsichten sogar verschlechtert.

Die Umfrage lief zwischen 20. Dezember 2021 und 25. Januar 2022.