Kategorien
Impulse

TechniSat Arena in Daun begrüßt am Sonntag 13. Februar die Frauenfußball-Mannschaft von Borussia Mönchengladbach

Daun – Die TechniSat Arena in Daun ist an diesem Wochenende Austragungsort von zwei spannenden Frauenfußball-Spielen. Davon, dass Frauenfußball genauso viel Spannung und Zweikampfhärte an den Tag legt wie Männerfußball, können sich am 12. und 13. Februar Sportfans aus der Vulkaneifel persönlich überzeugen. Denn die TechniSat Arena in Daun begrüßt an diesem Wochenende die Frauenfußballmannschaft von Borussia Mönchengladbach und die Frauennationalmannschaft von Luxemburg.

In den letzten Jahren hat das Interesse am Frauenfußball in Deutschland zugenommen. Das liegt natürlich nicht zuletzt daran, dass die deutsche Fußballnationalmannschaft der Frauen eine der erfolgreichsten der Welt ist. So gründen immer mehr Vereine Frauenmannschaften und die Einschaltquoten für Frauenfußball im Fernsehen steigen.

Los geht es am 12.02. um 15.00 Uhr mit den Nachwuchsspielerinnen von Borussia Mönchengladbach und der Nationalmannschaft von Luxemburg. Die beiden U15-Teams werden natürlich alles daransetzen, ihr Können unter Beweis zu stellen, sodass man ein spannendes Spiel erwarten kann.

Am 13.02. um 15.00 Uhr treffen dann die Damenmannschaft von Borussia Mönchengladbach und die Damen-Nationalmannschaft von Luxemburg aufeinander. Die luxemburgische Frauenfußballmannschaft besteht seit 2003. Rund 10 Jahre „älter“ ist die Damenmannschaft von Borussia Mönchengladbach, die zurzeit in der Regionalliga West spielt.

Der TuS Daun freut sich über zahlreiche Zuschauer in der TechniSat Arena unter Berücksichtigung der aktuellen Corona Verordnung. Denn die Einnahmen der beiden Spieltage sowie eingehende Spenden werden dem Verein TuS Ahrweiler 1898 zugutekommen. Man kann also demnächst in Daun spannenden Fußball erleben und dabei den Betroffenen der Flutkatastrophe etwas Gutes tun.

Sa. 12.02. / 15.00 Uhr

U15 Damen Borussia Mönchengladbach – U15 Damen-Nationalmannschaft Luxemburg

So. 13.02. / 15.00 Uhr

Damen Borussia Mönchengladbach – Damen-Nationalmannschaft Luxemburg

 

Kategorien
Wirtschaft

Baustart des Glasfasernetzes in Bad Münstereifel

Bad Münstereifel – Telekom baut Glasfasernetz bis zum Haus – Hausanschlüsse kostenfrei nach Beauftragung. Baustart im Gewerbegebiet Iversheim. Wichtig: Jetzt melden für kostenfreien Hausanschluss. Glasfaseranschlüsse mit 1 Gigabit pro Sekunde (Gbit/s). Die Planungen für das schnelle Internet in den von der Flutkatastrophe besonders schwer betroffenen Stadtgebieten von Bad Münstereifel sind abgeschlossen. Jetzt wird gebaut. Die Telekom wird die Hochwassergebiete in der Innenstadt, in Iversheim inkl. Gewerbegebiet und in Arloff zukünftig mit modernster Glasfasertechnik versorgen. Knapp 2.700 Haushalte profitieren von diesem Ausbau mit möglichen Bandbreiten von 1 Gigabit pro Sekunde (Gbit/s).

Das beschädigte oder zerstörte Kupfer-Netz wird direkt mit Glasfaser neu aufgebaut. Hierbei werden die Glasfasern bis in die Gebäude verlegt. Anwohnende und Immobilienbesitzende sollten jetzt den Hausanschluss beauftragen, damit die Arbeiten entsprechend geplant und vorbereitet werden können. Dies geht unter www.telekom.de/glasfaser. Für den neuen Glasfaseranschluss entstehen keine Kosten für die Eigentümer*innen.
Es ist auch jetzt schon möglich, eine Tarifoption zu buchen.

Das neu gebaute Glasfasernetz ist wettbewerbsoffen. Kundinnen und Kunden haben nach Abschluss der Bauarbeiten eine freie Anbieterwahl. Der Netzausbau soll bis Mitte des Jahres 2023 dauern.

In der Innenstadt wird bereits seit Ende letzten Jahres Glasfaser verlegt. Heute beginnt der Ausbau im Gewerbegebiet Iversheim. Anschließend gehen die Bautrupps in den Ortskern von Iversheim, dann nach Arloff. Insgesamt werden in der Stadt ca. 1.400 Hausanschlüsse neu gebaut. Für die Versorgung werden 28 Verteilerkästen errichtet und ca. 40 Kilometer Leitungstrasse gebaut und 180 Kilometer Glasfaserkabel verlegt.

„Unsere Mitarbeiter*innen arbeiten seit Monaten pausenlos daran, die Infrastruktur in den Flutgebieten wieder in Stand zu setzen. In Bad Münstereifel sind wir schon in vollem Gange. Heute starten wir hier im Gewerbegebiet Iversheim. Wir ersetzen die beschädigte Kupfer-Infrastruktur direkt durch moderne Glasfaser – bis ins Haus“, erläutert Dr. Frank Schmidt, Konzern-bevollmächtigter der Telekom.

Sabine Preiser-Marian, Bürgermeisterin der Stadt Bad Münstereifel, lobt das Engagement der Telekom. „Es freut mich sehr, dass der Netzausbau jetzt auch in weiteren vom Hochwasser im Juli letzten Jahres so stark betroffenen Bereichen beginnt. Eine funktionierende Kommunikationstechnik bringt ein Stück Normalität für die dort lebenden Bürger*innen zurück. Und durch einen Glasfaseranschluss ist gerade auch das Gewerbe gut gerüstet für die zukünftigen Anforderungen.“

„Der Ausbau erfolgt in enger Abstimmung mit der Stadt und den jeweiligen Versorgungsträgern. Durch das Zusammenwirken soll der Ausbau möglichst schnell für die Anwohnenden erfolgen, damit diese zukünftig wie gewohnt ihre Anschlüsse nutzen können“, so Marco Scharner, Verantwortlicher bei der Telekom für den Aufbau der technischen Infrastruktur in Bad Münstereifel.

Wichtig für Eigentümer*innen

Beim Wiederaufbau sollten Eigentümer*innen ihre Immobilie für die Nutzung der Glasfaser vorbereiten. Für den Glasfaseranschluss benötigt die Telekom im ersten Schritt den Auftrag zur Herstellung des Hausanschlusses.
Erst damit kann die Glasfaser von der Straße über das Privatgrundstück ins Gebäudeinnere geführt werden, um meist im Hausanschlussraum zu enden. Von dort geht es per Glasfaserkabel in die einzelnen Räume. Somit sollten beim Wiederaufbau der eigenen Immobilie entsprechende Kabelkanäle mitverlegt werden. Weitere Informationen online unter https://bit.ly/336NZ60 .

Übergangslösungen bringen Betroffene wieder ans Netz

Die Infrastruktur der Telekom in den Hochwassergebieten wurde in vielen Bereichen so massiv zerstört, dass die Technikerinnen und Techniker Zwischenlösungen errichtet haben, um die Menschen für die Zeit des Wiederaufbaus ans Netz zu bringen.

Kategorien
News

Impf-Auftakt in Apotheken – 70 weitere Impfangebote in Rheinland-Pfalz

Region/Mainz – „Wir kämpfen weiterhin um jede Impfung. Mit dem Start der ergänzenden Impfkampagne in Apotheken werden die Angebote der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte sowie die landeseigenen Impfangebote erneut verstärkt. Unser Ziel ist es, die Menschen wohnortnah zu erreichen. Die Impfbusse haben sich dafür bereits als unbürokratisches und wohnortnahes rheinland-pfälzisches Erfolgsprojekt bewährt. Apotheken kommen seit heute neben den Hausärztinnen und Hausärzten als eine neue Anlaufstelle hinzu. Mein herzlicher Dank gilt der Landesapothekerkammer und allen Apothekerinnen und Apothekern für ihren Einsatz“, so Landesimpfkoordinator Daniel Stich.

Knapp 70 Apothekenstandorte in Rheinland-Pfalz unterstützen ab sofort aktiv die Impfkampagne. Alle Informationen zu den impfbereiten Apotheken finden sich unter www.mein-apothekenmanager.de.

Die Coronaschutzimpfung wird für Personen ab fünf Jahren empfohlen. Termine können über das Impfportal www.impftermin.rlp.de oder die Hotline 0800 / 57 58 100 vereinbart werden. Booster-Impfungen sind grundsätzlich an allen Anlaufstellen der Landesregierung drei Monate nach der Grundimmunisierung möglich. Das Impfangebot umfasst in Rheinland-Pfalz die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte, neun reaktivierte Impfzentren, Impfstellen an Krankenhausstandorten sowie weitere kommunale Impfstellen. Zudem sind zwölf Impfbusse weiter flächendeckend und wohnortnah im Einsatz. Eine Übersicht der Impfangebote findet sich unter: www.corona.rlp.de/de/impfen.

Kategorien
News

Grüne Schleifen – Stadtbetrieb Aachen unterstützt Tag der Kinder-Hospizarbeit am heutigen 10. Februar

Aachen – Am heutigen Donnerstag,  10. Februar ist „Tag der Kinderhospizarbeit“. Der Karton mit 500 gründen Bändern steht neben Enrico Jansen, als er am Abfallsammelfahrzeug die Schleife am Außenspiegel befestigt. Es ist das erste von hunderten Fahrzeugen, die an diesem Tag mit einem solchen Band versehen werden. Enrico Jansen koordiniert im Fuhrparkmanagement des Aachener Stadtbetriebs die Verteilung der Schleifenbänder an die Kolonnen und Fahrzeuge, die an Seitenspiegeln oder Türgriffen befestigt werden. Damit möchte der Stadtbetrieb den Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst der Region Aachen zum Tag der Kinderhospizarbeit unterstützen, der am 10. Februar stattfindet und auf das Engagement aufmerksam machen.

„Wir sind mit unseren Fahrzeugen im gesamten Stadtgebiet unterwegs, die grünen Schleifen werden also überall sichtbar in der Stadt sichtbar sein“, sagt Betriebsleiter Thomas Thalau. Diese sind dabei das Symbol für den Tag der Kinderhospizarbeit. „Damit möchten wir das Thema enttabuisieren und haben die Hoffnung, dass sich immer mehr Menschen mit den erkrankten Kindern und deren Familien verbünden“, erläutert Barbara Ebbing-Lennartz, Koordinationsfachkraft des Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes der Region Aachen.

Kategorien
Fortschritt

Die Ausstellungen EifelTotal und Deutsches Schiefer-Bergwerk starten am 16. Februar in die neue Saison

Mayen – Die kurze Winterpause der Ausstellungen EifelTotal und des Deutschen Schieferbergwerks ist bald vorbei: Ab dem 16. Februar sind die Pforten der beiden modernen Themenmuseen in der Genovevaburg wieder geöffnet. Egal wie das Wetter ist, in den Ausstellungen EifelTotal und Deutschen Schieferbergwerk erleben Sie immer eine spannende Zeitreise.

Die Museen sind eine Attraktion für Familien mit Kindern, denn diese können in den Mayener Einrichtungen viel erleben. Interaktive Elemente laden ein, die Geschichte der Eifel und ihre Entwicklung zu entdecken. Anfassen, Ausprobieren – alles ausdrücklich erlaubt und sogar gewünscht.

Und wer die Welt des Schiefers erkunden will, für den geht es abwärts unter die Erde ins Deutsche Schieferbergwerk. Dort erwartet die Besucher eine virtuelle Lorenfahrt durch das Bergwerk, die Erzählungen des Bergmanns »Müller’s Jupp«, Sprengungen und vieles mehr.

Mehr Informationen rund um die Museen gibt es online unter www.eifelmuseum-mayen.de .

Übrigens: Auch die »Erlebniswelten Grubenfeld« öffnen am 16. März wieder ihre Pforten und freuen sich auf Besucher!

Kategorien
Impulse

Garden Classics im Seepark Zülpich – Anmeldung für Oldtimer-Besitzer ab sofort kostenlos möglich

Zülpich – Alte Schätzchen in stilvollem Ambiente. Unter dem Motto „Oldtimer, Gärten und Genuss“ steht am Sonntag, 15. Mai 2022 die vierte Auflage der „Garden Classics“ im Seepark Zülpich. Ab sofort können sich Privatleute und Vereine mit ihren Oldtimern kostenlos dafür anmelden.

Unter dem Motto „Oldtimer, Gärten und Genuss“ können die Besucherinnen und Besucher am Sonntag, 15. Mai 2022 von 12 bis 18 Uhr wunderschöne Oldtimer und hochwertige Mustergärten bei der vierten Auflage der „Garden Classics“ im Seepark Zülpich.

Regionale Oldtimerclubs und Privatleute präsentieren ihre historischen Schätze im stilvollen Ambiente der Mustergärten des „Rheinischen Zentrums für Gartenkultur“. Gekrönt wird die Fahrzeugausstellung durch den „Garden Classics Cup“, einer Oldtimer-Fahrprüfung in drei Disziplinen.

Zusätzlich stellen die Fachbetriebe des Gartenund Landschaftsbaus ihre Gärten in der überregionalen Mustergartenausstellung des Seepark Zülpich vor und stehen den Besucherinnen und Besuchern für alle Fragen rund um den Garten zur Verfügung. Abgerundet wird das Programm durch Live-Musik und kulinarische Köstlichkeiten.

Ab sofort können sich Privatleute und Vereine mit ihren Oldtimern zu den „Garden Classics“ anmelden. Die Teilnahme ist für die Oldtimer-Besitzer und einen Beifahrer kostenfrei. Anmeldungen und Rückfragen sind an das Seepark-Eventmanagement zu richten: Tel.: 02252-52321 – E-Mail: info@seepark-zuelpich.de

Kategorien
News

„WohnPunkt RLP – Wohnen mit Teilhabe“ fördert 2022 sieben weitere rheinland-pfälzische Kommunen beim Aufbau von Wohnprojekten

Region/Mainz – „Gerade in kleinen Dörfern sind passende Wohnangebote für ältere Menschen ein zunehmend wichtiges Thema der Zukunft. Sie eröffnen ihren Bewohnerinnen und Bewohnern die Perspektive, lange im Dorf, nahe den Freunden und Nachbarn wohnen bleiben zu können. Ich freue mich, dass wir heute den Startschuss für sieben weitere Modellkommunen geben, die vor Ort ein Wohnen mit Teilhabe aufbauen wollen“, sagte Sozialminister Alexander Schweitzer im Rahmen einer Videokonferenz mit Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern der Verbandsgemeinden sowie der ausgewählten Ortsgemeinden und Projektverantwortlichen am 9. Februar 2022.

Seit 2014 hat das Projekt „WohnPunkt RLP“ nun schon 44 Kommunen bei der Umsetzung von Wohnprojekten für Seniorinnen und Senioren begleitet. In vielen Kommunen konnten innovative Wohnangebote geschaffen werden, was es Menschen ermöglichte, weiter in ihrem vertrauten Umfeld wohnen zu bleiben. „Als Teil unserer Demografiestrategie unter dem Motto ‚Zusammenland Rheinland-Pfalz‘ unterstützen wir die Menschen dabei, in jedem Alter selbstbestimmt wohnen zu können“, betonte Schweitzer.

Mit „WohnPunkt RLP – Wohnen mit Teilhabe“ unterstützt das Ministerium für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung Rheinland-Pfalz die Kommunen bei der Umsetzung ihres Vorhabens durch Beratung und Begleitung bei der Planung und Entwicklung ihrer Projekte. Dabei geht es zum Beispiel um die Bedarfsermittlung, den Standort, barrierefreien Umbau, sozialrechtliche Fragen und darum, wie die Einbindung in das Dorfleben organisiert werden kann. Vor Ort werden mit den Bürgerinnen und Bürgern passende Lösungen entwickelt – unterstützt von einem Netzwerk von Experten. Am Ende des ersten Jahres der Begleitung steht dann ein ortsangepasster Vorschlag, mit dem die Kommune ihr Wohnprojekt für ältere und pflegebedürftige Menschen umsetzen kann.

Beispiele für Wohnen mit Teilhabe können sein: Mehrgenerationenwohnen, barrierefreies Wohnen mit Pflege- und Unterstützungsangeboten, Wohn-Pflege-Gemeinschaften, Dorfmitteprojekte mit Tagespflege oder Betreuung.

Die sieben neuen Modellkommunen sind:

  • Ortsgemeinde Herxheim bei Landau

(Verbandsgemeinde Herxheim, Landkreis Südliche Weinstraße)

  • Stadt Hornbach

(Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land, Landkreis Südwestpfalz)

  • Ortsgemeinde Leimersheim

(Verbandsgemeinde Rülzheim, Landkreis Germersheim)

  • Ortsgemeinde Reinsfeld

(Verbandsgemeinde Hermeskeil, Landkreis Trier-Saarburg)

  • Ortsgemeinde Steinweiler

(Verbandsgemeinde Kandel, Landkreis Germersheim)

  • Ortsgemeinde Uersfeld

(Verbandsgemeinde Kelberg, Landkreis Vulkaneifel)

  • Ortsgemeinde Weitersburg

(Verbandsgemeinde Vallendar, Landkreis Mayen-Koblenz)

Weitere Informationen zum Projekt „WohnPunkt RLP“ finden Sie hier.  

Kategorien
News

Die Rückstände bei den Corona-Zahlen im Landkreis Mayen-Koblenz sind aufgearbeitet

Region/Mayen-Koblenz – Tausende Fälle wurden erfasst. Die zuletzt hohen Rückstände bei der Erfassung von Corona-Fällen im Landkreis Mayen-Koblenz und der Stadt Koblenz wurden vollständig aufgearbeitet. Damit spiegeln die täglich gemeldeten Fallzahlen wieder den tatsächlichen Stand der Infektionen wider. Die Rückstände waren aufgrund zahlreicher Krankheitsausfälle im Corona-Zentrum entstanden. Die Aufarbeitung, aber auch die generelle Corona-Bearbeitung ist durch die hohen Fallzahlen der vergangenen Wochen ein Kraftakt für die Verwaltung. So wurden allein seit dem 3. Januar 12.000 neue Fälle angelegt. Das entspricht mehr als einem Drittel der 32.000 Gesamtfälle seit Beginn der Pandemie. Alleine in der vergangenen Woche wurden davon rund 6.000 Fälle erfasst.

„Die enorme Herausforderung durch die Omikronwelle kann durch die Mitarbeiter der Coronalage nur bewältigt werden, weil viele bereit sind, über ihr Limit zu gehen. Außerdem waren auch wieder viele Fachbereiche der Kreisverwaltung sowie befreundeter Kommunalverwaltungen bereit, Mitarbeiter abzustellen, damit diese die Kollegen in den Coronateams unterstützen“, sagt Büroleiterin Petra Kretzschmann. Ohne diese Solidarität wäre das Gesundheitsamt trotz der Unterstützung durch Bundeswehrsoldaten und Containment Scouts nicht in der Lage gewesen, die enormen Fallzahlen zu bewältigen.

Dadurch, dass aktuell keine Rückstände mehr bestehen, sollen die entstehenden Kapazitäten in den kommenden Tagen wieder dazu genutzt werden, infizierte Personen telefonisch zu kontaktieren, um mögliche Fragen direkt zu beantworten. Darüber hinaus erhalten alle Infizierten weiterhin ihr offizielles Isolationsschreiben unaufgefordert per Post, nachdem dem Gesundheitsamt die entsprechende Labormeldung eines PCR-Tests übermittelt wurde.

Folgende Regelungen sind zu beachten:

Nach der Absonderungsverordnung ist jede Corona-positive Person verpflichtet, sich ab dem Tag der Testung selbstständig unaufgefordert für zehn Tage in Isolation zu begeben. Diese kann frühestens am achten Tag der häuslichen Isolation durch einen negativen qualifizierten Schnelltest beendet werden. Um PCR-Ressourcen zu schonen, wird die Freitestung mittels Schnelltest ausdrücklich empfohlen. Auch Hausstandsangehörige und enge Kontaktpersonen sind verpflichtet, sich in Quarantäne zu begeben. Informationen, wer als Kontaktperson gilt, wie lange die Quarantäne läuft und wer von ihr befreit ist, gibt es unter www.kvmyk.de/corona.

Kontaktpersonen erhalten ihre Verfügungen, nachdem die positive Person dem Gesundheitsamt in einer E-Mail an kontaktperson19@kvmyk.de die Kontaktdaten dieser Personen übermittelt hat. Hierfür soll die entsprechende Vorlage, die es ebenfalls unter www.kvmyk.de/corona gibt, verwendet werden.

Kategorien
News

Azubi-Speed-Dating per Telefon startet am heutigen 10. Februar – Keine Anmeldung erforderlich

Aachen – Die Industrie und Handelskammer (IHK) Aachen und die Agentur für Arbeit Aachen-Düren laden von Donnerstag, 10. Februar, bis Mittwoch, 23. Februar, zum Azubi-Speed-Dating „Speed-Aix“ ein. Wer einen Ausbildungspatz sucht, kann auf diesem Weg schnell und direkt Ausbildungsbetriebe aus der Region kennenlernen und sich potenziellen Arbeitgebern präsentieren. Wegen der Corona-Pandemie wird das erfolgreiche Vermittlungsformat nicht in Präsenz, sondern per Telefon angeboten.

Mehr als 100 Unternehmen haben sich für das Azubi-Speed-Dating in Aachen, Düren und Heinsberg angemeldet. Sie suchen noch Auszubildende und bieten zahlreiche gewerblich-technische, kaufmännische und Dienstleistungs-Berufe für Absolventinnen und Absolventen aller Schulformen an.

„Trotz aktueller Schwierigkeiten blickt die Wirtschaft in unserer Region grundsätzlich optimistisch in die Zukunft und bietet deshalb auch viele Ausbildungsplätze an“, sagt Michael Arth, bei der IHK Aachen verantwortlich für den Bereich Ausbildungsmarketing. „Für Berufseinsteiger ist jetzt genau der richtige Zeitpunkt, um sich bei Unternehmen vorzustellen“, sagt Jutta Schmid, bei der Agentur für Arbeit Aachen-Düren zuständige Bereichsleiterin.

Die teilnehmenden Ausbildungsbetriebe sind zwischen dem 10. und 23. Februar an mehreren Tagen telefonisch erreichbar. Eine Übersicht über die Unternehmen und ihre Gesprächstermine sind unter www.speed-aix.de aufgelistet. Eine Anmeldung vorab ist nicht erforderlich.

Kategorien
News

Leitungswechsel – Neuer Experte steht an der Spitze des Zentrums für Querschnitt-Lähmung im Ev. Stift

Region/Mayen-Koblenz – Neurologe Dr. Andreas Hildesheim übernimmt das Amt von Oberarzt Walter Ditscheid. Die Querschnittlähmung ist eine der schwerwiegendsten Beeinträchtigungen, die einen Menschen treffen kann. Für den Betroffenen und seine Angehörigen ändert sich das Leben oft schlagartig und entscheidend. Eine optimale und einfühlsame Rundumversorgung ist daher umso wichtiger.

Im Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein am Ev. Stift St. Martin in Koblenz wird diese Versorgung seit 1955 angeboten. Damit befindet sich hier das zweitälteste Querschnittzentrum in Deutschland – seit 1. Januar ist es unter einer neuen Führung.

Dr. Andreas Hildesheim hat die Leitung des zertifizierten DMGP-Zentrums für Querschnittlähmung vom jahrzehntelangen Leiter Walter Ditscheid, der zum Jahresende in Ruhestand geht, übernommen. Dr. Andreas Hildesheim war zuletzt Oberarzt im Neurologischen
Rehabilitationszentrum Godeshöhe in Bonn. Dort hat er seit 2001 das Zentrum für Querschnittgelähmte konzeptionell aufgebaut und seit 2007 geleitet. Der 55-Jährige ist Facharzt für Neurologie und für Physikalische und Rehabilitative Medizin. Zum Jahresbeginn ist er mit Begeisterung in seinem neuen Team gestartet: „Es ist mir eine Ehre, an diesem traditionsreichen Querschnittzentrum tätig zu sein. Dass hier sowohl der Leiter Herr Ditscheid als auch die meisten aus dem Team schon sehr lange im Zentrum arbeiten, spricht für das Ev. Stift und die sehr gute Zusammenarbeit.“

Neben der interdisziplinären Zusammenarbeit ist Hildesheim auch das wissenschaftlich fundierte Arbeiten sehr wichtig. Er engagiert sich daher in vielen Arbeitskreisen und Leitliniengruppen der Deutschsprachigen Medizinische Gesellschaft für Paraplegiologie (DMGP) – unter anderem für das 2022 flächendeckend eingeführte ParaReg. „Unser Ziel ist es, mit der Erfassung des medizinischen, sozialen und teilhabebezogenen Patientenstatus, die
Patientenbetreuung, die Planung der Behandlungspfade und die Kosteneffizienz auch deutschlandweit zu verbessern“, erläutert Dr. Andreas Hildesheim. Da der Bedarf groß ist, soll die Behandlungskapazität im laufenden Jahr ein weiteres Mal ausgeweitet werden. 2021 haben Oberarzt Walter Ditscheid und sein engagiertes Team rund 220 Patienten stationär und mehr als 1000 Patienten ambulant versorgt. Ein Querschnittpatient, der nach einem Unfall eingeliefert wird, verbringt im Durchschnitt bis zu seiner Entlassung sechs Monate im Ev. Stift.

„Mit Walter Ditscheid wird ein Urgestein das Unternehmen verlassen. Ich bin beeindruckt von seiner Lebensleistung“, so Hildesheim. „Unser Zentrum war und ist eine Herzensangelegenheit. Da mir sehr viel an der Patientenzufriedenheit liegt und ich immer auf das Vertrauen der Patienten bauen konnte, wünsche ich mir, dass dem neuen Leiter ebenfalls dieses Vertrauen geschenkt wird“, betont Ditscheid.