Das engagiert Team aus Politik, Verwaltung und der Initiative „Bürgerrat für Aachen“. Foto: Stadt Aachen
Aachen – In einer Pressekonferenz stellten Mathias Dopatka, Vorsitzender des Bürgerforums, Gereon Hermens und Frank Sukkau von der Initiative „Bürgerrat für Aachen“, Dana Duikers, Fachbereichsleiterin Bürger*innendialog und Verwaltungsleitung, sowie Vertreter*innen der Ratsfraktionen gestern, 11. Februar, die Ergebnisse der Arbeitsgruppe „Bürgerrat“ und die nächsten Schritte hin zu einer besonderen Art der Zusammenarbeit von Bewohner*innen, Politik und Verwaltung vor.
Bürgerrat berät besondere Themen von gesamtstädtischer Bedeutung
Das Aachener Konzept sieht vier Einheiten vor: Das in der Kommunalverwaltung eingerichtete „Bürgersekretariat“ bildet die Geschäftsstelle, die den Prozess organisiert und Verwaltungsaufgaben übernimmt. Der „Bürgerausschuss“ nimmt die Themen-, Expert*innen und Moderator*innenauswahl vor, bestimmt Inhalte, Setting und Budget und berät den „Bürgerrat“. Der eigentliche „Bürgerrat“ ist ein für die Beratung eines bestimmten kommunalpolitischen Themas temporär eingerichtetes Gremium, welches aus per Zufallsstichprobe und Losverfahren ausgewählten Einwohner*innen Aachens besteht und in Bürgerversammlungen besondere Themen von gesamtstädtischer Bedeutung berät.
Durch die vorgeschaltete Aufbereitung der Themen durch unabhängige Expert*innen und durch eine externe Moderation soll eine größtmögliche Transparenz des Verfahrens sichergestellt werden. Ergebnis der Beratung des „Bürgerrates“ ist das „Bürgergutachten“. Es liegt dem Rat abschließend als Empfehlung zur Entscheidung vor.
Meilenstein auf dem Weg zu einer innovativen Stadt des Bürger*innendialogs
Mathias Dopatka erklärte als Vorsitzender des Bürgerforums: „Wir alle freuen uns sehr, dass der Bürgerrat nun auf den Weg gebracht wird. Wir erleben tagtäglich, wie wichtig ein funktionierender Austausch zwischen Verwaltung, Politik und Gesellschaft ist. Der Bürgerrat wird auch komplexe Themen breit und tief diskutieren und bringt so ganz neue Perspektiven in die Diskussion ein. Mehr Beteiligung ist ein Gewinn für uns alle.“
Gereon Hermens und Frank Sukkau von der Initiative „Bürgerrat für Aachen“ waren sich mit den übrigen Teilnehmenden der Arbeitsgruppe einig, dass die Entwicklung des Konzeptes in einer höchst konstruktiven Atmosphäre verlaufen und es ganz wichtig sei, den Auswahlprozess für die künftige Gruppe des Bürger*innenrates so zu gestalten, dass alle Bewohner*innen von Aachen sich vertreten fühlen. Grundlage des Losverfahrens soll sein, dass aus allen Sozialräumen der Stadt jeweils vier Personen im Gremium vertreten sind.
Dana Duikers, Fachbereichsleiterin Bürger*innendialog und Verwaltungsleitung: „Die Gründung eines Bürgerrates ist ein Glücksfall für Aachen, weil wir so die Sichtweise von Menschen in unterschiedlichsten Lebenssituationen auf die großen Themen unserer Stadt erfahren, ihnen Zeit und Raum geben, um gemeinsam Ideen zu entwickeln und die Ergebnisse unmittelbar in die Weiterentwicklung unserer Stadt eingebracht werden.“ Die Stadt Aachen habe sich auf den Weg gemacht, eine innovative Stadt des Bürgerdialogs zu werden. Die Einrichtung eines Bürgerrates sei dabei ein wichtiger Meilenstein.
Auch die Vertreter*innen der Politik lobten die gute und immer lösungsorientierte Zusammenarbeit, aus der sich eine Vorbildfunktion für andere Städte ergeben könne.
Neuer Name gesucht
Mit dem Namen „Bürgerrat“ ist die Arbeitsgruppe allerdings nicht zufrieden. Die Begriffe Rat und Ausschuss vermitteln den Eindruck, es würde sich um kommunalverfassungsrechtliche Organe handeln. Der Begriff „Bürger“ schließt zudem verschiedene Einwohner*innengruppen aus. Vorschläge für einen passenderen Ausdruck werden gerne entgegengenommen unter der Mailadresse buergerforum@mail.aachen.de.
Der Ratsausschuss Bürgerforum hatte im Mai 2021 eine Arbeitsgruppe aus Fraktionen, der Initiative „Bürgerrat für Aachen“ und der Verwaltung damit beauftragt, gemeinsam ein Aachener Modell des Bürger*innenrates weiter auszuarbeiten. Im nächsten Schritt wird das Konzept nun am 22. Februar im Bürgerforum vorgestellt und anschließend in Hauptausschuss und Rat beraten. Starten könnte das Projekt im Frühjahr 2023. In einer Pilotphase sollen die ersten beiden Bürger*innenräte dann durch eine wissenschaftliche Begleitung evaluiert und angepasst werden.
Erstmals im neuen Format – digital – und in neuer Besetzung stellten Landrat Andreas Kruppert, Vorsitzender des Verwaltungsrates der Kreissparkasse Bitburg-Prüm, Rainer Nickels, Vorsitzender des Vorstandes, und Vorstandsmitglied Mark Kaffenberger das vergangene Geschäftsjahr der Sparkasse vor. Foto: KSK Bitburg-Prüm
Bitburg – Eine verlässliche und starke Partnerin vor Ort.
Erstmals im neuen Format – digital – und in neuer Besetzung stellten Landrat Andreas Kruppert, Vorsitzender des Verwaltungsrates der Kreissparkasse Bitburg-Prüm, Rainer Nickels, Vorsitzender des Vorstandes, und Vorstandsmitglied Mark Kaffenberger das vergangene Geschäftsjahr der Sparkasse vor nachdem Ingolf Bermes zum Jahresende nach 20-jähriger Vorstandsverantwortung in den Ruhestand getreten ist.
Grafik/Foto: KSK Bitburg-Prüm
Die Kreissparkasse Bitburg-Prüm konnte im vergangenen Jahr erneut an die erfolgreiche Entwicklung aus den Vorjahren anknüpfen. Sie hat sich auch in einem von besonderen Herausforderungen gekennzeichneten Geschäftsjahr 2021 als stabil und zukunftsorientiert erwiesen. Die Corona-Pandemie und ihre wirtschaftlichen Folgen, die seit Jahren anhaltende Nullzinsphase, die sich beschleunigende Digitalisierung und vielfältige regulatorische Anforderungen prägten das vergangene Jahr.
Besonders gefordert war die Kreissparkasse Bitburg-Prüm zudem infolge der heftigen Unwetter im Juli 2021. „Diese haben auch im Eifelkreis Bitburg-Prüm zu erheblichen materiellen Schäden und großem persönlichen Leid der betroffenen Menschen geführt. In allen Ortschaften, die an den Eifelflüssen Prüm, Nims, Kyll, Sauer und Enz liegen, wurden Häuser unterspült, Keller sind vollgelaufen, ganze Straßenabschnitte und Brücken wurden zerstört, Autos und Wohnmobile von den Wassermassen mitgerissen“, so Landrat Andreas Kruppert. „Einziger Lichtblick in dieser schwierigen Zeit: Gerade in Krisenzeiten halten die Menschen im Eifelkreis Bitburg-Prüm zusammen. Das macht uns aus und darauf bin ich als Landrat besonders stolz.
Viele Menschen haben weit über das zu erwartende Maß und auch oft über die persönliche Belastungsgrenze hinaus, mit vollem Einsatz Hilfe geleistet. Die Hilfsbereitschaft und der gesellschaftliche Zusammenhalt – auch überregional – waren enorm.“
Um den Betroffenen schnelle und unbürokratische Hilfe zu eröffnen, haben die Kreissparkasse Bitburg-Prüm und die Sparkassen-Finanzgruppe die gemeinsame Initiative des Eifelkreises und des DRK Kreisverbandes Bitburg-Prüm mit einer Spende von 500.000 Euro unterstützt. „Es tut gut, mit der Kreissparkasse einen verlässlichen Partner, der erfolgreich und vorausschauend agiert und sich dort engagiert, wo es Not tut, im Eifelkreis zu haben“, betont Kruppert.
Die Kreissparkasse Bitburg-Prüm hat sich auch in 2021 in ihrem Marktumfeld gut behauptet und in allen Kerngeschäftsfeldern eine positive Entwicklung verzeichnet. Die Bilanzsumme der Sparkasse erreichte mit einem Wachstum von 6 % zum 31.12.2021 nahezu die 1,6-Mrd-Marke und betrug insgesamt 1.594 Mio. Euro. „Dieses Wachstum hat seinen Ursprung auf beiden Seiten der Sparkassen-bilanz: sowohl im Bereich der Kundenkredite als auch bei den Kundeneinlagen konnten wir starke Zuwachsraten verzeichnen“, so Rainer Nickels, Vorsitzender des Vorstandes. Einer gestiegenen Kre-ditnachfrage bei Privaten und Unternehmen stand eine pandemiebedingte, spürbare Konsumzurückhaltung der Privatkunden gegenüber. Insgesamt wuchsen die Einlagen 2021 um 75 Mio. Euro oder 6 Prozent. Die Kunden im Eifelkreis Bitburg-Prüm haben der Sparkasse insgesamt 1,286 Mrd. Euro an Kundeneinlagen anvertraut. „Dies ist ein deutlicher Vertrauensbeweis unserer Kunden, auch wenn uns das als Sparkasse betriebswirtschaftlich eher belastet. Es belastet aber nicht nur uns als Spar-kasse, vielmehr verlieren auch unsere Kunden mit dem Parken Ihrer Gelder auf Spar-, Tagesgeld oder Girokonten real Geld. Deshalb ist es uns wichtig, Alternativen zum klassischen Einlagengeschäft zu beraten. In Zeiten negativer Zinsen in Kombination mit einer aktuell recht hohen Inflationsrate von zuletzt 4,9 % werden Altersvorsorge und Vermögenserhalt eine immer größere Herausforderung“, erläutert Nickels.
Wertpapiere erleben starken Aufschwung
Das Börsenjahr 2021 belohnte Anleger erneut für ihre Investition in Wertpapiere, um der Realzinsfalle zu entgehen. So erreichte der deutsche Aktienindex DAX binnen Jahresfrist eine Performance von knapp 16 %. Dabei sorgten steigende Rohstoffpreise und Lieferengpässe in den globalen Lieferketten zwar temporär für Schwankungen, drehten jedoch nicht den positiven Trend. „Das Interesse an nachhaltig ausgerichteten Geldanlagen nahm im Jahr 2021 erkennbar zu. Leistung, Wissen und Kreativität sind unser Antrieb. Das zeigt sich auch zu neuen Themen wie Nachhaltigkeit oder bei der Komplexität von sich verändernden Beratungsthemen. Somit haben unsere Kundenberaterinnen und –berater ihre Kompetenzen in Spezialseminaren umfassend erweitert. Eine gut strukturierte Geldanlage ist weiterhin von großer Wichtigkeit. Besonders in diesen Zeiten. Erträge oberhalb der stark gestiegenen Inflationsrate sind nur mithilfe einer sinnvollen und bedarfsgerechten Beimischung von Aktien, Fonds und anderen Wertpapieren möglich – unter dem Einfluss von immer mehr Aspekten des Nachhaltigkeitsgedankens“, so Vorstandsmitglied Mark Kaffenberger, „das Wertpapiergeschäft wächst mehr und mehr auch bei den jungen Leuten überdimensional und zählt mittlerweile zum festen Bestandteil des Vermögensaufbaus.“ Die Umsätze im Kundenwertpapiergeschäft stiegen vor diesem Hintergrund auf 146 Mio. Euro an, der Nettoabsatz von Wertpapieren erreichte 30 Mio. Euro. Insgesamt belief sich das Kundenwertpapiervolumen am Jahresende auf etwa 285 Mio. Euro.
Auf Wachstumskurs – auch im Kreditgeschäft
Die Erholung der heimischen Wirtschaft und Nachholeffekte aus dem ersten Pandemiejahr 2020 ließen das Kreditvolumen in der Bilanz der Sparkasse kräftig steigen. Während der Krise ist das Vertrauen der Kunden in ihre Sparkasse vor Ort noch größer geworden. Unzählige persönliche Gespräche wurden geführt und individuelle Lösungen gefunden. Die Bestnote von über 90% bei einer landesweiten Kundenzufriedenheitsumfrage im Firmenkundengeschäft bestätigt die besondere Kompetenz der Kreissparkasse. Sie ist die Basis für den Zuwachs des Gesamtkreditvolumens um 6,7 % (+ 74 Mio. Euro) auf 1.180 Mio. Euro und Neukreditbewilligungen in Höhe von 300 Mio. Euro bei. Hinsichtlich der Verteilung der Darlehenszusagen im Jahr 2021 entfallen auf Privatkunden 181 Mio. Euro und auf gewerbliche Kunden neue Darlehen in Höhe von 103 Mio. Euro. In der Höhe der Ausleihungen an Unternehmer und Selbstständige spiegelte sich die wachsende Zuversicht auf eine wirt-schaftliche Erholung und die daraus resultierende Investitionsbereitschaft der heimischen Wirtschaft wider.
Das Zuhause rückt in den Fokus
„Hoch im Kurs stand bei den Menschen das Wohneigentum. Sei es für private Zwecke als Mittelpunkt des eigenen Privatlebens, oder zur Vermietung und Kapitalanlage – die Nachfrage ist nach wie vor ungebremst“, so Mark Kaffenberger, „und niemand bringt in Deutschland mehr Menschen in die eigenen vier Wände als die Sparkassen. Trotz gestiegener Baukosten konnten sich viele Menschen im Eifelkreis Bitburg-Prüm den Traum vom Eigenheim erfüllen, sodass die Bau- und Immobilienfinanzierung weiter einen großen Stellenwert eingenommen hat.“
Insgesamt konnte die Sparkasse in 2021 Kreditmittel in Höhe von 150 Mio. Euro zur Finanzierung des Wohnungsbaus zur Verfügung stellen. Wesentlicher Baustein für eine künftige Baufinanzierung ist und bleibt das Bausparen. So schlossen die Kunden der Sparkasse im Jahr 2021 neue Bausparverträge mit einem Volumen von mehr als 52 Mio. Euro ab.
„Wir alle wissen, dass sich die Erwartungen und Bedürfnisse der Kunden mit großer Geschwindigkeit weiterentwickeln. Firmenkunde, Immobilienkunde, Institutionelle und Privatkunde – sie erwarten mehr denn je, und zurecht, hervorragende Beratung und vor allem individuelle Betreuung, vor Ort und digital. Beides geht Hand in Hand und hat Erfolg“, betont Kaffenberger, „dies werden wir weiter nach vorne bringen.“
So wird sich die Kreissparkasse Bitburg-Prüm künftig verstärkt dem Themenfeld „Immobilien und Beteiligungen“ widmen. Rainer Nickels erläutert: „Wir haben eine eigene Immobiliengesellschaft der Kreissparkasse Bitburg-Prüm“ gegründet, die sich mit allen Themen rund um die Immobilie beschäftigen wird. Dazu gehört dann beispielsweise auch, dass wir Kommunen oder Privatpersonen bei Er-schließungsmaßnahmen begleiten.“
Banking und Payment – modern und innovativ
Die Zahl der Kunden, die über das Internet mittels PC, Tablet oder Smartphone auf ihr Konto zugreifen oder sich telefonisch beraten lassen, ist erneut deutlich gewachsen. Immer mehr Kunden nutzen für einfache Bankdienstleistungen wie Überweisungen oder Daueraufträge das Online Banking ihrer Sparkasse. So können sie ihre Geldgeschäfte kontaktlos und flexibel erledigen.
Seitens des Einzelhandels stehen kontaktlose Zahlsysteme stark im Fokus. Das gab im vergangenen Jahr dem Bezahlen mit der SparkassenCard, dem Handy oder auch der AppleWatch enormen Auf-trieb. „Allein die Anzahl der Girocard Transaktionen hat sich um fast 50 % erhöht. Auch die Nutzung von Apple Pay hat sich besonders erfolgreich entwickelt“, so Mark Kaffenberger. Mit der Sparkassen-Card und Apple Pay zahlen die Nutzer kontaktlos und mobil an hunderttausenden Terminals in Ge-schäften in Deutschland – ein Trend, der besonders während der Corona-Pandemie immer weiter vorangeschritten ist:
Viele Wege – eine Sparkasse
Durch innovative Lösungen und Services kann die Sparkasse die Wünsche ihrer Kunden optimal erfüllen und sie nachhaltig binden. So bleibt sie ein Lebensbegleiter ihrer Kunden – auch digital und rückt noch näher an ihre Kunden. Mark Kaffenberger: “Ich denke, mit unseren innovativen Lösungen tragen wir dazu bei, den Menschen das Leben einfacher zu gestalten. Digitalisierung ist das, was wir daraus machen. Daran werden wir kontinuierlich weiterarbeiten.“ Und Rainer Nickels ergänzt: „Hier gilt es weiter zu investieren – in einen weiteren Ausbau unserer Online-Banking-Leistungen und vor allem in unsere Sparkassen-App. Wir sind stolz darauf, dass unsere App erneut von Stiftung Warentest als Beste Mobile-Banking-App ausgezeichnet wurde.“
Die Verbindung aus komfortablem digitalem Service und persönlicher Beratung vor Ort zeigt wie gut das Zusammenspiel von Mensch und Technik funktionieren kann. Beides geht Hand in Hand. „Digi-talisierung und Nähe zum Kunden sind für uns kein Widerspruch – im Gegenteil es ist eine sinnvolle Ergänzung“, betont Rainer Nickels, „wir überlassen unseren Kunden die Entscheidung: Wie wollen sie zu uns kommen? Persönlich, online, via Smartphone oder per Telefon? Es gibt entscheidende Ereignisse im Leben von Menschen: Geburt, Ausbildung, Familiengründung, Hausbau, Altersvorsorge, Nachlassbestimmung: Da brauchen und wollen unsere Kunden eine persönliche Beratung. Dies ist auch bei den jüngeren Generationen nicht anders. Wenn es wirklich anspruchsvoll wird, merkt man: Ein persönlicher Ansprechpartner vor Ort ist wichtig! Denn dann kommt es auf menschliche Beziehungen an, dann kommt es auf Vertrauen an – und Vertrauen lässt sich nicht digitalisieren.“
Gutes Bankgeschäft besteht aus Beziehungen zu Menschen. Es ist wichtig, alle Menschen im Eifel-kreis mit attraktiven Bankleistungen zu versorgen. So ist auch die Modernisierung der Filiale in Irrel mit einem Investitionsvolumen von über 1 Mio. Euro und der Neuaufbau der hochwassergeschädigten Filiale in Neuerburg ein klares Bekenntnis der Sparkasse zur Fläche. In modernen Filialen setzen unsere Mitarbeiter die Beratung des Kunden auch dort fort, wo er online von zu Hause aus bereits gestartet ist.
Modern, zukunftsorientiert und familienorientiert: ein Arbeitgeber mit Perspektiven
Digitale Medien sind sowohl in der Beratungspraxis als auch in der täglichen Arbeit in der Sparkasse eine Selbstverständlichkeit: Video-Beratungen, Apps, Online-Meetings sowie Homeoffice sind im Sparkassenalltag fest etabliert.
Das Berufsbild „Bankkaufmann“ hat sich gewandelt. Die Kreissparkasse Bitburg-Prüm setzt vor allem auf eine hochwertige Ausbildung – ob zum Bankkaufmann oder auf dem Wege des Dualen Studiums sowie auf eine konstante, individuelle Weiterbildung. Denn qualifizierter Nachwuchs ist entscheidend für die Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens. „Das Gewinnen von qualifiziertem Nachwuchs ist uns dabei ein Herzensanliegen. Wir bieten den jungen Menschen einen sicheren und attraktiven Arbeitsplatz mit hervorragenden Perspektiven“, so Rainer Nickels, „besonders freut es uns, dass diese Sicht auch von den jungen Menschen so wahrgenommen wird. So bestätigte das trendence-Forschungsinstituts erneut: Schüler, Absolventen und Young Professionals haben die Sparkassen bundesweit zu den TOP 10 Arbeitgebern gewählt.“ Darüber hinaus ist die Kreissparkasse Bitburg-Prüm Mitglied der „Arbeitgebermarke Eifel“ und wurde erneut mit dem Qualitätssiegel „Familienfreundlicher Arbeitgeber“ der Bertelsmann-Stiftung ausgezeichnet. Beste Perspektiven für die 281 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – darunter 22 Auszubildende und Duale Studenten – der Sparkasse.
Engagement von dem die ganze Region profitiert
Die Kreissparkasse Bitburg-Prüm ist fest in der Region verwurzelt und ist für Mensch und Wirtschaft eine verlässliche Größe. Mit ihrem gesellschaftlichen Engagement zeigt sie, dass sie auch in außer-gewöhnlichen Zeiten zu ihrer Verantwortung steht, sei es durch die Initiierung gesellschaftlicher Projekte, die Unterstützung der heimischen Vereinswelt oder die Förderung schulischer Projekte und Initiativen. Sie alle haben eines gemeinsam: mit viel Engagement setzen sich Ehrenamtliche dafür ein, die Region lebenswerter zu machen. Ihr Engagement für die Region unterstreichen die Zuwendungen der drei Stiftungen der Kreissparkasse Bitburg-Prüm. Seit ihrer Gründung kamen mehr als 7,4 Mio. Initiativen im Eifelkreis zu Gute. Allein in 2021 haben die Stiftungen der Sparkasse über 140 Projekte mit insgesamt rund 190.000 Euro unterstützt. „Unsere Kreissparkasse Bitburg-Prüm übernimmt in vielfältiger Weise nicht nur in ihrem Kerngeschäft als Kreditinstitut, sondern darüber hinaus Verantwortung für die Region. Diese Investitionen in die Zukunft unseres Landkreises, in Gesellschaft und Soziales, in Kultur und Natur sind nur einem erfolgreichen und gut aufgestellten Institut möglich. Dass die Kreissparkasse Bitburg-Prüm ein solches ist, belegen die Geschäftszahlen eindeutig“, betont Landrat Kruppert.
Kreissparkasse Bitburg-Prüm – starker Partner für Privat- und Firmenkunden
Bereits 2021 hat sich als anspruchsvolles Jahr für die Kreditwirtschaft herausgestellt. Und 2022 wird es in Anbetracht der bekannten Herausforderungen nicht weniger, Herausforderungen, denen sich auch die Kreissparkasse Bitburg-Prüm in 2022 stellen wird. Dank ihres soliden Fundaments, langjäh-riger Kundenbeziehungen, der hohen Leitungsbereitschaft ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und einer zukunftsorientierten Ausrichtung mit stetem Blick auf Kundenbedürfnisse und Innovationen ist sie bestens gerüstet, ihnen zu begegnen.
„Unser Ziel ist es, unsere Sparkasse als innovativen und modernen Finanzpartner für die Menschen im Eifelkreis Bitburg-Prüm weiterzuentwickeln und für die Menschen in unserer Region ein verlässlicher Partner zu bleiben“, so Rainer Nickels in seinem Ausblick auf das neue Geschäftsjahr. Mit Mut und Zuversicht blickt der neue Vorstand in die Zukunft. Wie in der Vergangenheit wird die Kreis-sparkasse Bitburg-Prüm weiterhin ein Stabilitätsanker für die Bürgerinnen und Bürger des Eifelkreises sein – so wie seit mehr als 160 Jahren.
Fiebern einer tollen Amtszeit der Blütenkönigin entgegen, Bürgermeister Holger Jung und die neue Regentin Celina Kotz. Foto: Stadt Meckenheim
Meckenheim – Bürgermeister Holger Jung übergibt die Insignien an Celina Kotz. Celina Kotz ist die zwölfte Meckenheimer Blütenkönigin. Im Sängerhof kürte Bürgermeister Holger Jung die 18-Jährige zur neuen Repräsentantin der Apfelstadt und übergab ihr die Insignien. Freudestrahlend nahm sie Schärpe, Diadem und einen farbenfrohen Blumenstrauß entgegen. Ebenso verabschiedete Holger Jung die Vorgängerin von Celina Kotz, Bahar Ülker, mit einem floralen Dankeschön.
„Celina Kotz ist ein echtes Meckenheimer Mädchen. Sie ist direkt an den Obstplantagen aufgewachsen, lebt hier, tanzt für die Stadtsoldaten und fühlt sich in unserer Stadt pudelwohl. Das passt einfach wunderbar“, sagte Holger Jung und verwies auf das duale Studium „Allgemeine Verwaltung / Bachelor of Laws“, das die neue Blütenkönigin seit September in der Stadtverwaltung durchläuft. „Ich freue mich auf ihre Amtszeit mit vielen spannenden Termine, auf denen Celina die Apfelstadt gebührend vertreten wird“, ergänzte der Bürgermeister. Ihren ersten großen Auftritt könnte Celina Kotz auf dem Meckenheimer Blütenfest haben. Dessen Durchführung für 2022 ist am Sonntag, 24. April, geplant. Sollte es die Pandemie zulassen, werden sich über das Jahr verteilt weitere Termine anschließen.
„Ich freue mich bereits auf viele schöne Momente“, sprach die frisch gekürte Regentin von einer großen Ehre. „Mit Begeisterung besuche ich seit Jahren unser Altstadtfest und das Blütenfest. Auch bin ich schon immer großer Fan der Blütenkönigin“, berichtete Celina Kotz, die „stolz ist, in die Rolle der Blütenkönigin schlüpfen zu dürfen.“
Natürlich sind ihr Äpfel bestens vertraut. Direkt an den Obstplantagen wohnend, spaziert sie regelmäßig und mit Vorliebe durch die abwechslungsreiche Kulturlandschaft. Daheim widmet sich die 18-Jährige ihrer Katze Lilly und ihrem Hund Lumpi. Ansonsten spielt die fünfte Jahreszeit eine ausgeprägte Rolle im Leben der Blütenkönigin. Celina Kotz gehört dem Stadtsoldaten-Corps 1868 Meckenheim an. Sie tanzt seit Kleinkindertagen, genauer seitdem sie laufen kann, ist unternehmungslustig und besucht gerne Konzerte von Kölner Karnevalsbands.
Während Celina Kotz spannende Monate bevorstehen, wurde ihre Vorgängerin verabschiedet. Bahar Ülker hatte wegen der Corona-Krise ihre Amtszeit um ein zweites Jahr verlängert. Doch wurden gleich beide Jahre von der Pandemie derart überlagert, dass nur wenige Veranstaltungen stattfinden konnten. „Das waren zwei anstrengende Jahre. Ich danke Ihnen herzlich für Ihre Bereitschaft“, überreichte Holger Jung der ausgeschiedenen Blütenkönigin einen farbenprächtigen Blumenstrauß.
In seinen Dank schloss der Bürgermeister die Familie Ley als Gastgebende der Krönung ein. „Das ist ein toller Rahmen, den Sie hier bieten“, war er voll des Lobes. Ebenso dankte er Nadine Schlösser. Ihr Unternehmen „Dresscode by Schlösser“ sponsort Accessoires und Kleidung der zwölften Meckenheimer Blütenkönigin Celina Kotz.
Ina Brandes Ministerin für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen. Foto: Land NRW / Ralph Sondermann
Region/Düsseldorf – Die bei der Unwetterkatastrophe stark beschädigten Bahnstrecken in der Eifel werden im Zuge des Wiederaufbaus modernisiert und elektrifiziert. Verkehrsministerin Ina Brandes hat gemeinsam mit Ronald Pofalla, Infrastrukturvorstand der Deutschen Bahn, und Dr. Norbert Reinkober, Geschäftsführer des Nahverkehr Rheinland (NVR), eine entsprechende Finanzierungsvereinbarung unterzeichnet. Mit der Vereinbarung werden die Voraussetzungen für die beschleunigte Elektrifizierung der Eifelstrecke zwischen Hürth-Kalscheuren und Kall bis zur Landesgrenze nach Rheinland-Pfalz, der Voreifelbahn zwischen Bonn und Euskirchen sowie der Erfttalbahn zwischen Euskirchen und Bad Münstereifel geschaffen.
Verkehrsministerin Ina Brandes: „Die Landesregierung macht Tempo beim Wiederaufbau nach der Unwetterkatastrophe im vergangenen Juli: Dank Initiative Nordrhein-Westfalens hat der Bund gesetzliche Voraussetzungen geschaffen, dass die Elektrifizierung von Bahnstrecken im Zuge des Wiederaufbaus beschleunigt umgesetzt werden kann. Deswegen kann auch der Ausbau der drei wichtigen Eifelstrecken schneller erfolgen – eine großartige Nachricht! Saubere Elektrozüge auf modernisierten Bahnstrecken in dichterer Taktung werden in Zukunft die Mobilität und damit die Lebensqualität der Menschen in der Region deutlich verbessern. Zugleich leisten wir einen starken Beitrag zum Klimaschutz.“
Der Bund hat signalisiert, die Elektrifizierung der Strecken im Zuge des Wiederaufbaus über das Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) zu fördern. Die Elektrifizierung kann so deutlich beschleunigt umgesetzt werden. Dies war nur möglich, da sich das Land bereit erklärt hat, die Absicherung der Gesamtfinanzierung bereits zum jetzigen Zeitpunkt gegenüber der Deutschen Bahn zuzusagen.
DB-Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla: „Mit der Finanzierungsvereinbarung legen wir den Grundstein für einen hochmodernen und klimafreundlichen Bahnverkehr in der Eifel. Davon profitieren die Umwelt sowie unsere Kundinnen und Kunden: Elektrisch betriebene Züge sind verlässlicher, leiser und pünktlicher. Wir binden die Eifel so optimal an die Metropolregion Köln/Bonn an. Mit neuen Angeboten wollen wir noch mehr Menschen für die klimafreundliche Bahn gewinnen. Das wird nur durch den engen Schulterschluss mit dem Land, dem NVR und dem Bund möglich.“
Die Elektrifizierung der Eifelstrecken als Maßnahme für einen klimafreundlichen und zukünftig dichteren Betrieb ist bereits Teil der landesübergreifenden Zielnetzkonzeption, die das Verkehrsministerium des Landes gemeinsam mit den Aufgabenträgern des Schienenpersonennahverkehrs (SPNV) entwickelt hat, um einen aus Fahrgastsicht möglichst optimalen Fahrplan künftig zu ermöglichen.
Verkehrsministerin Brandes weiter: „Ich freue mich, dass wir mit dem Bund, der Deutschen Bahn und dem Nahverkehr Rheinland für eine bessere und klimafreundliche Mobilität an einem Strang ziehen. Die Elektrifizierung der Eifelstrecken zeigt gut, wie beschleunigte Planung von Verkehrsinfrastruktur gelingen kann – niemals zuvor war es wichtiger, dass wir bei Planung, Genehmigung und Bau von Schienen, Brücken und Straßen schneller vorankommen.“
Nach der Unwetterkatastrophe im Sommer 2021 hatte der Bund auf Initiative des Landes Nordrhein-Westfalen mit dem Aufbauhilfegesetz die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass klimafreundliche Maßnahmen wie die Elektrifizierung von Bahnstrecken im Zuge des Wiederaufbaus im beschleunigten Verfahren umgesetzt werden können. Eine Umweltverträglichkeitsprüfung ist dadurch nicht mehr erforderlich.
NVR-Geschäftsführer Dr. Norbert Reinkober: „Die furchtbare Flutkatastrophe hatte verheerende Folgen. Wir richten den Blick jetzt aber nach vorn und wollen gemeinsam mit dem Land und der DB die aus der Katastrophe erwachsende Chance für einen zukunftsfähigen Ausbau nutzen. Dabei profitieren wir auch davon, dass wir bereits vor dem schlimmen Unwetter das »Bündnis Voreifelbahn« gegründet haben. Dadurch können wir auf ein gut aufgestelltes interkommunales Netzwerk zurückgreifen.“
Die Gesamtkosten der Elektrifizierung liegen bei rund 400 Millionen Euro. Die Maßnahme ist bereits im Bundesprogramm GVFG zur Förderung angemeldet und kann mit bis zu 90 Prozent der zuwendungsfähigen Baukosten seitens des Bundes gefördert werden. Hinzu tritt eine ergänzende Förderung des Landes Nordrhein-Westfalen.
Bürgermeister Sacha Reichelt nimmt die neue Homepage der Stadt Euskirchen in Augenschein. Foto: Kreisstadt Euskirchen
Euskirchen – 23.000 Unterseiten mit 9802 Dateien – das sind die Bausteine aus der die Webseite der Stadt Euskirchen besteht. Diese beindruckenden Zahlen machen deutlich, wie wichtig es ist, dass eine Webseite vor allem eines ist: benutzerfreundlich. Damit dieses Ziel erreicht wird und die Nutzer nicht vorwiegend mit Suchen, sondern mit Finden beschäftigt sind, hat die Stadt Euskirchen die Firma Lemm, die die bisherige Version der städtischen Homepage vor sieben Jahren erstellt hatte, mit einer Überarbeitung der Seite www.euskirchen.de beauftragt. Die Seite hat nicht nur ein verändertes Erscheinungsbild erhalten, sondern das gesamte System wurde auch technisch aktualisiert. Die neue Webseite ist seit dem 10. Februar 2022 live im Netz und ersetzt die alte Internetpräsenz.
„Sowohl die Firma Lemm als auch das städtische Webteam haben in den letzten Monaten viel Arbeit in dieses Projekt investiert.“ sagt Bürgermeister Sacha Reichelt. „Das Ergebnis kann sich meines Erachtens sehen lassen. Der neue Auftritt ist ein wichtiger Bestandteil der zunehmenden Digitalisierung der Stadt Euskirchen. Auch die Barrierefreiheit wurde durch ein ergänzendes Tool nochmal deutlich verbessert.“
Stefan Guhlke, Ansprechpartner für das Projekt und Geschäftsführer der Lemm Werbeagentur, erinnert: „Im Jahr 2014 entwickelten wir die ursprüngliche Version. Anfang 2015 ging dieser neue digitale Auftritt der Stadt erstmals online. Seitdem haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt sie regelmäßig erweitert und viel Neues eingepflegt.“ Das Informationsspektrum reicht von historischen Dokumenten über Wichtiges für alle Lebensbereiche, Serviceangebote und Ansprechpersonen der Verwaltung bis zu tagesaktuellen Informationen, die prominent auf der Startseite präsentiert werden. Dort sind als Service für die Besucherinnen und Besucher unter „Beliebte und frisch aktualisierte Inhalte“ auch die zuletzt bearbeiteten Seiten und häufig angeklickte Themen präsent.
Landrat Dr. Alexander Saftig. Foto: Kreisverwaltung Mayen-Koblenz
Region/Mayen-Koblenz – Der Kreisausschuss des Landkreises Mayen-Koblenz hat Landrat Dr. Alexander Saftig einstimmig dazu ermächtigt, Verhandlungen mit der Verkehrsbetrieb Rhein Eifel Mosel GmbH des Transdev-Konzerns insbesondere bezüglich des Linienbündels „Vordereifel“ zu führen. Ziel ist es, eine freiwillige Rückgabe des Linienbündels zu erreichen und damit im Anschluss eine Notvergabe an einen neuen Betreiber vorzubereiten.
Die Abgabe des Linienbündels Vordereifel wird deshalb vorgeschlagen, da dessen Verkehrsleistungen am ehesten durch einen anderen Betreiber aufgefangen werden können. Dies hängt unter anderem damit zusammen, dass das Bündel „Vordereifel“ das kleinste der drei vom Transdev-Konzern gefahrenen Linienbündel ist. Außerdem weist es geringere Verzahnungen an den Knotenpunkten auf als die beiden weiteren betroffenen Linienbündel „Maifeld“ und „Pellenz“. Durch eine Rückgabe des Linienbündels „Vordereifel“ erwartet der Kreisausschuss bei allen drei Bündeln eine ordnungsgemäße Aufgabenerfüllung. Durch in der Vordereifel freiwerdende Fahrer und Kapazitäten in der Disposition der Verkehrsbetriebe Rhein Eifel Mosel, sollen sich auch die Verkehrsleistungen in den Bündeln „Maifeld“ und „Pellenz“ stabilisieren.
Im Notfall keine Zeit mit der Suche nach der richtigen Nummer verlieren. Foto: DEKRA e.V.
Region/Stuttgart – Wer innerhalb der EU einen Notruf absetzen will, braucht sich nur eine Nummer zu merken – die 112. Sie gilt schon seit vielen Jahren in allen EU-Mitgliedsstaaten. Da das aber immer noch zu viele Bürgerinnen und Bürger nicht wissen, ist der 11. Februar der „Europäische Tag des Notrufs“. DEKRA unterstützt die Bemühungen, die einheitliche Notrufnummer bekannt zu machen.
Notrufnummer 112 gilt in der ganzen EU
Auch viele weitere Länder ziehen mit
DEKRA Experten: Rettungswesen spielt bei „Vision Zero“ wichtige Rolle
„Im Notfall zählt oft jede Sekunde“, so DEKRA Unfallforscher Markus Egelhaaf. „Egal ob es sich zum Beispiel um ein Feuer, einen häuslichen Unfall oder um einen Verkehrsunfall handelt, ist es wichtig, dass die Rettungskräfte möglichst schnell verständigt werden. Die Notrufnummer im Kopf zu haben, hilft, dass keine Zeit verloren geht. Das ist umso einfacher, seit die 112 einheitlich in der ganzen EU verwendet wird.“
Gerade im Straßenverkehr hat das stetig verbesserte Rettungswesen in den vergangenen Jahrzehnten einen wichtigen Beitrag dazu geleistet, dass die Zahl der Getöteten sinkt – neben Verbesserungen in der Fahrzeugtechnik und der Infrastruktur sowie Bemühungen mit Blick auf den Faktor Mensch. „Je schneller die Rettungskräfte nach einem Verkehrsunfall informiert werden, umso mehr Menschenleben können gerettet werden“, so der DEKRA Experte.
„Die Einführung von eCall in modernen Fahrzeugen war hier ein wichtiger Schritt.“ Alle seit April 2018 neu zugelassenen Fahrzeugmodelle müssen dieses System an Bord haben. Es stellt nach einem schweren Unfall automatisch eine Telefonverbindung aus dem Fahrzeug zum Notruf 112 oder einem Call-Center des Fahrzeugherstellers her und übermittelt gleichzeitig einen Mindestsatz an Daten – nämlich die genaue Position des Fahrzeugs, den Unfallzeitpunkt, das Kennzeichen und die Fahrtrichtung. „Anhand dieser Daten kann der Rettungsdienst auch dann schnell reagieren, wenn niemand im Fahrzeug mehr in der Lage ist, mit der Leitstelle zu sprechen.“
Sowohl für eCall als auch für normale Telefonanrufe bedeutet die einheitliche Notrufnummer 112 eine wichtige Vereinfachung: „Ganz egal, wo ich mich innerhalb der EU befinde: Es ist immer klar, welche Nummer ich anrufen muss“, sagt DEKRA Unfallforscher Markus Egelhaaf. „Vorausgesetzt, ich weiß, dass es diese Vereinheitlichung gibt.“
Nicht nur alle EU-Staaten haben die 112 als einheitliche Notrufnummer. Andere europäische Länder wie die Schweiz, Island oder Norwegen ziehen mit. Auch außerhalb Europas findet die 112 als Notrufnummer zunehmend Verbreitung. In allen Ländern, die die 112 nutzen, wird eine ständig besetzte Leitstelle mit Fachpersonal erreicht, von wo aus entweder direkt die Einsatzkräfte entsandt werden oder der Anruf an die zuständige Leitstelle weitergeleitet wird.
Reinhard Dohmen (r.), Truppenführer des Kampfmittelbeseitigungsdienstes der Bezirksregierung Düsseldorf, und sein Kollege Phillip Blens konnten am Zülpicher Wassersportsee diese zwei amerikanischen 10-Zentner-Bomben erfolgreich entschärfen. Foto: Stadt Zülpich / Torsten Beulen
Zülpich – Weltkriegsbomben erfolgreich entschärft! Bombenblindgänger am Zülpicher Wassersportsee lagen metertief im Erdreich. Alle bekannten Bombenverdachtspunkte im Stadtgebiet Zülpich nun untersucht. Im Auftrag der Stadt Zülpich hat eine Fachfirma in den vergangenen Monaten alle bekannten Bombenverdachtspunkte im Stadtgebiet sondieren lassen. Die letzten beiden zu untersuchenden Verdachtspunkte am Zülpicher Wassersportsee hatten es noch einmal in sich. Denn dort, im Bereich des zum Seepark Zülpich gehörenden Parkplatzes P4, stießen die Mitarbeiter der Firma Röhll Kampfmittelräumung aus Düren tatsächlich auf zwei Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg.
Die beiden amerikanischen 10-Zentner-Bomben lagen in einem Abstand von etwa 20 Metern und mussten in sechs beziehungsweise neun Metern Tiefe freigelegt werden. Eine angesichts der widrigen Bodenverhältnisse mit lehmigem und tonigem Erdreich alles andere als leichte Aufgabe! Mehr als eine Woche dauerten die Arbeiten, ehe die beiden Bombenblindgänger überhaupt freigelegt werden konnten.
Dafür musste unter anderem auch das Grundwasser in diesem Bereich abgepumpt werden. Der Evakuierungsbereich für die Entschärfung wurde von den Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes der Bezirksregierung Düsseldorf schließlich mit einem Radius von 500 Metern festgelegt. Da sich in diesem Bereich glücklicherweise keine Wohnbebauung befindet, war die Räumung des Areals vergleichsweise unproblematisch. Lediglich der Seepark Zülpich, das Lago Beach Zülpich, der Wohnmobilhafen sowie die Areale der am Wassersportsee ansässigen Vereine waren davon betroffen.
Zunächst war nicht klar, ob eine der beiden Bomben oder gar beide gesprengt werden müssen, weil die Zünder nicht frei zugänglich waren. Letztlich gelang es Reinhard Dohmen, Truppenführer des Kampfmittelbeseitigungsdienstes der Bezirksregierung Düsseldorf, und seinem Kollegen Phillip Blens jedoch, die Bomben mit Hilfe der Mitarbeiter der Firma Röhll so zu positionieren, dass die Zünder ausgebaut und die Bomben somit unschädlich gemacht werden konnten. Rund eine Stunde dauerte die Entschärfung der beiden Sprengkörper.
Bürgermeister Ulf Hürtgen machte sich im Anschluss selbst ein Bild von der Situation vor Ort und bedankte sich bei allen Beteiligten für die sehr professionelle Arbeit. „Ich bin erleichtert, dass die Entschärfung glatt gelaufen ist“, so Hürtgen.
Mayen – Eine große Musical-Uraufführung steht in diesem Theatersommer auf dem Programm der Mayener Burgfestspiele: „Brigitte Bordeaux“! Erzählt wird die ebenso witzige wie tiefgründige Geschichte eines Winzers, der nicht nur seine Familie, sondern gleich die ganze Ortsgemeinschaft vor den Kopf stößt, als er vollmundig ankündigt, zukünftig als Frau Leben zu wollen, mit „Brigitte“ angesprochen werden möchte und das Amt der Weinkönigin anstrebt! Verständnis für diese Ansage? Null!
Nicht nur eine wunderschöne, urkomische und berührende Geschichte, sondern auch Live-Musik mit Ohrwurmgarantie, Glamour, Revue und witzige Dialoge erwarten das Publikum.
Unter der Regie von Intendant Alexander May sollen aber nicht nur die Schauspieler*innen und die Live-Band auf der Bühne brillieren, sondern auch ein in Planung befindlicher Festspielchor. Hierfür suchen die Mayener Burgfestspiele Männer, die gerne singen, Lust haben auf der Festspielbühne zu stehen und Teil des diesjährigen Ensembles zu sein. Wer gut bei Stimme ist und Freude an Theater hat, ist herzlich eingeladen!
Über die kommende Festspielsaison hinaus, ist dann die Gründung eines gemischten Theaterchores geplant, der in den Aufführungen, aber durchaus auch in eigenen Konzerten das Programm der Burgfestspiele bereichern soll.
Wer Lust darauf hat, Teil des Männerchores in „Brigitte Bordeaux“ zu sein, einige Probentermine nicht scheut und im Sommer auf der Bühne stehen will, sollte sich unbedingt melden. Weitere Informationen und Anmeldungen richten sich bitte an: info@burgfestspiele-mayen.de
Tickets für die Burgfestspiele gibt es bei Bell Regional Touristikcenter in der Rosengasse 5 in 56727 Mayen, unter der Ticket-Hotline: 02651 / 494942 oder auch per Mail an tickets@touristikcenter-mayen.de. Informationen zum Programm der Festspiele gibt es unter www.burgfestspiele-mayen.de.
Aachen – Nach intensiven Abstimmungen mit den Akteuren des Aachener Karnevals und Vertretern der Gastronomie haben sich Stadt und StädteRegion Aachen entschieden, auf die Einrichtung von Brauchtumszonen für die Karnevalstage zu verzichten. Organisierte Veranstaltungen – auch Brauchtumsveranstaltungen – können auf der Basis der jetzt geltenden Regelungen der Coronaschutzverordnung und deren konsequenten und verantwortungsvollen Umsetzung durchgeführt werden.
Daher sind die Ordnungsdezernentinnen Annekathrin Grehling (Stadt Aachen) und Birgit Nolte (StädteRegion Aachen) nach Abstimmung mit den regionsangehörigen Kommunen übereingekommen, dass die konsequente Beachtung der bestehenden Regelungen und deren Kontrolle auch an Karneval im Fokus stehen.
Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen: „Die Entscheidung gemeinsam mit der Städteregion im Austausch mit dem FestAusschuss Aachener Karneval und der Vertretung von Hotel und Gaststätten zu treffen, war der richtige Ansatz und zeigt, dass wir in der Region an einem Strang ziehen. Ich bin sicher, dass sich die Menschen in der Region verantwortungsbewusst verhalten werden und wir mit der aktuellen Coronaschutzverordnung gut aufgestellt sind.“
Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier hat großen Respekt vor der Entscheidung der Kommunen und bedankt sich bei allen Karnevalisten für deren Verständnis: „Wir alle sehnen uns nach Normalität, nach Feiern, Fröhlichkeit und Ausgelassenheit. Vor diesem Hintergrund danke ich ausdrücklich allen Karnevalisten, die sich solidarisch zeigen.“
Die zuständigen Ordnungsämter stehen derweil in Kontakt zu den Verantwortlichen, die Veranstaltungen zur Brauchtumspflege planen. Allen ist bewusst, dass Partys, Tanzveranstaltungen und Discothekenbetrieb auch an Karneval weiterhin durch die Coronaschutzverordnung untersagt sind. Die bisher bekannten Planungen beinhalten alle eine freiwillige „2G++“ Regelung – was heißt, dass alle Teilnehmenden einen tagesaktuellen Test vorlegen muss, auch die geboosterten. Frank Prömpeler, Präsident des FestAusschuss Aachener Karneval weiß: „In Aachen wird ein bodenständiger und traditioneller Karneval gefeiert. Saufgelage und leider immer wieder auftretende Exzesse haben damit nichts zu tun, werden von uns allen abgelehnt und bekämpft. Deshalb ist es auch nicht von Nöten den Karneval weiter einzuengen und in seine Schranken zu weisen. Eine wichtige Prämisse des FestAusschuss Aachener Karneval und der Vereine war bisher immer die bisher wenigen möglichen Veranstaltungen für alle Teilnehmenden sicher und entsprechend den gesetzlichen Vorgaben durchzuführen, sowie dass es kein Feiern um jeden Preis gibt. Gleiches wird auch für eventuelle kleine Veranstaltungen in den Verbleibenden drei Wochen bis Aschermittwoch gelten.“
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