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Tourismus

Die Ausstellungen EifelTotal und Deutsches Schiefer-Bergwerk starten am 16. Februar in die neue Saison

Mayen – Die kurze Winterpause der Ausstellungen EifelTotal und des Deutschen Schieferbergwerks ist bald vorbei: Ab dem 16. Februar sind die Pforten der beiden modernen Themenmuseen in der Genovevaburg wieder geöffnet. Egal wie das Wetter ist, in den Ausstellungen EifelTotal und Deutschen Schieferbergwerk erleben Sie immer eine spannende Zeitreise.

Die Museen sind eine Attraktion für Familien mit Kindern, denn diese können in den Mayener Einrichtungen viel erleben. Interaktive Elemente laden ein, die Geschichte der Eifel und ihre Entwicklung zu entdecken. Anfassen, Ausprobieren – alles ausdrücklich erlaubt und sogar gewünscht.

Und wer die Welt des Schiefers erkunden will, für den geht es abwärts unter die Erde ins Deutsche Schieferbergwerk. Dort erwartet die Besucher eine virtuelle Lorenfahrt durch das Bergwerk, die Erzählungen des Bergmanns »Müller’s Jupp«, Sprengungen und vieles mehr.

Mehr Informationen rund um die Museen gibt es online unter www.eifelmuseum-mayen.de .

Übrigens: Auch die »Erlebniswelten Grubenfeld« öffnen am 16. März wieder ihre Pforten und freuen sich auf Besucher!

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Top-Events

Garden Classics im Seepark Zülpich – Anmeldung für Oldtimer-Besitzer ab sofort kostenlos möglich

Zülpich – Alte Schätzchen in stilvollem Ambiente. Unter dem Motto „Oldtimer, Gärten und Genuss“ steht am Sonntag, 15. Mai 2022 die vierte Auflage der „Garden Classics“ im Seepark Zülpich. Ab sofort können sich Privatleute und Vereine mit ihren Oldtimern kostenlos dafür anmelden.

Unter dem Motto „Oldtimer, Gärten und Genuss“ können die Besucherinnen und Besucher am Sonntag, 15. Mai 2022 von 12 bis 18 Uhr wunderschöne Oldtimer und hochwertige Mustergärten bei der vierten Auflage der „Garden Classics“ im Seepark Zülpich.

Regionale Oldtimerclubs und Privatleute präsentieren ihre historischen Schätze im stilvollen Ambiente der Mustergärten des „Rheinischen Zentrums für Gartenkultur“. Gekrönt wird die Fahrzeugausstellung durch den „Garden Classics Cup“, einer Oldtimer-Fahrprüfung in drei Disziplinen.

Zusätzlich stellen die Fachbetriebe des Gartenund Landschaftsbaus ihre Gärten in der überregionalen Mustergartenausstellung des Seepark Zülpich vor und stehen den Besucherinnen und Besuchern für alle Fragen rund um den Garten zur Verfügung. Abgerundet wird das Programm durch Live-Musik und kulinarische Köstlichkeiten.

Ab sofort können sich Privatleute und Vereine mit ihren Oldtimern zu den „Garden Classics“ anmelden. Die Teilnahme ist für die Oldtimer-Besitzer und einen Beifahrer kostenfrei. Anmeldungen und Rückfragen sind an das Seepark-Eventmanagement zu richten: Tel.: 02252-52321 – E-Mail: info@seepark-zuelpich.de

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News

„WohnPunkt RLP – Wohnen mit Teilhabe“ fördert 2022 sieben weitere rheinland-pfälzische Kommunen beim Aufbau von Wohnprojekten

Region/Mainz – „Gerade in kleinen Dörfern sind passende Wohnangebote für ältere Menschen ein zunehmend wichtiges Thema der Zukunft. Sie eröffnen ihren Bewohnerinnen und Bewohnern die Perspektive, lange im Dorf, nahe den Freunden und Nachbarn wohnen bleiben zu können. Ich freue mich, dass wir heute den Startschuss für sieben weitere Modellkommunen geben, die vor Ort ein Wohnen mit Teilhabe aufbauen wollen“, sagte Sozialminister Alexander Schweitzer im Rahmen einer Videokonferenz mit Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern der Verbandsgemeinden sowie der ausgewählten Ortsgemeinden und Projektverantwortlichen am 9. Februar 2022.

Seit 2014 hat das Projekt „WohnPunkt RLP“ nun schon 44 Kommunen bei der Umsetzung von Wohnprojekten für Seniorinnen und Senioren begleitet. In vielen Kommunen konnten innovative Wohnangebote geschaffen werden, was es Menschen ermöglichte, weiter in ihrem vertrauten Umfeld wohnen zu bleiben. „Als Teil unserer Demografiestrategie unter dem Motto ‚Zusammenland Rheinland-Pfalz‘ unterstützen wir die Menschen dabei, in jedem Alter selbstbestimmt wohnen zu können“, betonte Schweitzer.

Mit „WohnPunkt RLP – Wohnen mit Teilhabe“ unterstützt das Ministerium für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung Rheinland-Pfalz die Kommunen bei der Umsetzung ihres Vorhabens durch Beratung und Begleitung bei der Planung und Entwicklung ihrer Projekte. Dabei geht es zum Beispiel um die Bedarfsermittlung, den Standort, barrierefreien Umbau, sozialrechtliche Fragen und darum, wie die Einbindung in das Dorfleben organisiert werden kann. Vor Ort werden mit den Bürgerinnen und Bürgern passende Lösungen entwickelt – unterstützt von einem Netzwerk von Experten. Am Ende des ersten Jahres der Begleitung steht dann ein ortsangepasster Vorschlag, mit dem die Kommune ihr Wohnprojekt für ältere und pflegebedürftige Menschen umsetzen kann.

Beispiele für Wohnen mit Teilhabe können sein: Mehrgenerationenwohnen, barrierefreies Wohnen mit Pflege- und Unterstützungsangeboten, Wohn-Pflege-Gemeinschaften, Dorfmitteprojekte mit Tagespflege oder Betreuung.

Die sieben neuen Modellkommunen sind:

  • Ortsgemeinde Herxheim bei Landau

(Verbandsgemeinde Herxheim, Landkreis Südliche Weinstraße)

  • Stadt Hornbach

(Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land, Landkreis Südwestpfalz)

  • Ortsgemeinde Leimersheim

(Verbandsgemeinde Rülzheim, Landkreis Germersheim)

  • Ortsgemeinde Reinsfeld

(Verbandsgemeinde Hermeskeil, Landkreis Trier-Saarburg)

  • Ortsgemeinde Steinweiler

(Verbandsgemeinde Kandel, Landkreis Germersheim)

  • Ortsgemeinde Uersfeld

(Verbandsgemeinde Kelberg, Landkreis Vulkaneifel)

  • Ortsgemeinde Weitersburg

(Verbandsgemeinde Vallendar, Landkreis Mayen-Koblenz)

Weitere Informationen zum Projekt „WohnPunkt RLP“ finden Sie hier.  

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Die Rückstände bei den Corona-Zahlen im Landkreis Mayen-Koblenz sind aufgearbeitet

Region/Mayen-Koblenz – Tausende Fälle wurden erfasst. Die zuletzt hohen Rückstände bei der Erfassung von Corona-Fällen im Landkreis Mayen-Koblenz und der Stadt Koblenz wurden vollständig aufgearbeitet. Damit spiegeln die täglich gemeldeten Fallzahlen wieder den tatsächlichen Stand der Infektionen wider. Die Rückstände waren aufgrund zahlreicher Krankheitsausfälle im Corona-Zentrum entstanden. Die Aufarbeitung, aber auch die generelle Corona-Bearbeitung ist durch die hohen Fallzahlen der vergangenen Wochen ein Kraftakt für die Verwaltung. So wurden allein seit dem 3. Januar 12.000 neue Fälle angelegt. Das entspricht mehr als einem Drittel der 32.000 Gesamtfälle seit Beginn der Pandemie. Alleine in der vergangenen Woche wurden davon rund 6.000 Fälle erfasst.

„Die enorme Herausforderung durch die Omikronwelle kann durch die Mitarbeiter der Coronalage nur bewältigt werden, weil viele bereit sind, über ihr Limit zu gehen. Außerdem waren auch wieder viele Fachbereiche der Kreisverwaltung sowie befreundeter Kommunalverwaltungen bereit, Mitarbeiter abzustellen, damit diese die Kollegen in den Coronateams unterstützen“, sagt Büroleiterin Petra Kretzschmann. Ohne diese Solidarität wäre das Gesundheitsamt trotz der Unterstützung durch Bundeswehrsoldaten und Containment Scouts nicht in der Lage gewesen, die enormen Fallzahlen zu bewältigen.

Dadurch, dass aktuell keine Rückstände mehr bestehen, sollen die entstehenden Kapazitäten in den kommenden Tagen wieder dazu genutzt werden, infizierte Personen telefonisch zu kontaktieren, um mögliche Fragen direkt zu beantworten. Darüber hinaus erhalten alle Infizierten weiterhin ihr offizielles Isolationsschreiben unaufgefordert per Post, nachdem dem Gesundheitsamt die entsprechende Labormeldung eines PCR-Tests übermittelt wurde.

Folgende Regelungen sind zu beachten:

Nach der Absonderungsverordnung ist jede Corona-positive Person verpflichtet, sich ab dem Tag der Testung selbstständig unaufgefordert für zehn Tage in Isolation zu begeben. Diese kann frühestens am achten Tag der häuslichen Isolation durch einen negativen qualifizierten Schnelltest beendet werden. Um PCR-Ressourcen zu schonen, wird die Freitestung mittels Schnelltest ausdrücklich empfohlen. Auch Hausstandsangehörige und enge Kontaktpersonen sind verpflichtet, sich in Quarantäne zu begeben. Informationen, wer als Kontaktperson gilt, wie lange die Quarantäne läuft und wer von ihr befreit ist, gibt es unter www.kvmyk.de/corona.

Kontaktpersonen erhalten ihre Verfügungen, nachdem die positive Person dem Gesundheitsamt in einer E-Mail an kontaktperson19@kvmyk.de die Kontaktdaten dieser Personen übermittelt hat. Hierfür soll die entsprechende Vorlage, die es ebenfalls unter www.kvmyk.de/corona gibt, verwendet werden.

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Azubi-Speed-Dating per Telefon startet am heutigen 10. Februar – Keine Anmeldung erforderlich

Aachen – Die Industrie und Handelskammer (IHK) Aachen und die Agentur für Arbeit Aachen-Düren laden von Donnerstag, 10. Februar, bis Mittwoch, 23. Februar, zum Azubi-Speed-Dating „Speed-Aix“ ein. Wer einen Ausbildungspatz sucht, kann auf diesem Weg schnell und direkt Ausbildungsbetriebe aus der Region kennenlernen und sich potenziellen Arbeitgebern präsentieren. Wegen der Corona-Pandemie wird das erfolgreiche Vermittlungsformat nicht in Präsenz, sondern per Telefon angeboten.

Mehr als 100 Unternehmen haben sich für das Azubi-Speed-Dating in Aachen, Düren und Heinsberg angemeldet. Sie suchen noch Auszubildende und bieten zahlreiche gewerblich-technische, kaufmännische und Dienstleistungs-Berufe für Absolventinnen und Absolventen aller Schulformen an.

„Trotz aktueller Schwierigkeiten blickt die Wirtschaft in unserer Region grundsätzlich optimistisch in die Zukunft und bietet deshalb auch viele Ausbildungsplätze an“, sagt Michael Arth, bei der IHK Aachen verantwortlich für den Bereich Ausbildungsmarketing. „Für Berufseinsteiger ist jetzt genau der richtige Zeitpunkt, um sich bei Unternehmen vorzustellen“, sagt Jutta Schmid, bei der Agentur für Arbeit Aachen-Düren zuständige Bereichsleiterin.

Die teilnehmenden Ausbildungsbetriebe sind zwischen dem 10. und 23. Februar an mehreren Tagen telefonisch erreichbar. Eine Übersicht über die Unternehmen und ihre Gesprächstermine sind unter www.speed-aix.de aufgelistet. Eine Anmeldung vorab ist nicht erforderlich.

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Leitungswechsel – Neuer Experte steht an der Spitze des Zentrums für Querschnitt-Lähmung im Ev. Stift

Region/Mayen-Koblenz – Neurologe Dr. Andreas Hildesheim übernimmt das Amt von Oberarzt Walter Ditscheid. Die Querschnittlähmung ist eine der schwerwiegendsten Beeinträchtigungen, die einen Menschen treffen kann. Für den Betroffenen und seine Angehörigen ändert sich das Leben oft schlagartig und entscheidend. Eine optimale und einfühlsame Rundumversorgung ist daher umso wichtiger.

Im Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein am Ev. Stift St. Martin in Koblenz wird diese Versorgung seit 1955 angeboten. Damit befindet sich hier das zweitälteste Querschnittzentrum in Deutschland – seit 1. Januar ist es unter einer neuen Führung.

Dr. Andreas Hildesheim hat die Leitung des zertifizierten DMGP-Zentrums für Querschnittlähmung vom jahrzehntelangen Leiter Walter Ditscheid, der zum Jahresende in Ruhestand geht, übernommen. Dr. Andreas Hildesheim war zuletzt Oberarzt im Neurologischen
Rehabilitationszentrum Godeshöhe in Bonn. Dort hat er seit 2001 das Zentrum für Querschnittgelähmte konzeptionell aufgebaut und seit 2007 geleitet. Der 55-Jährige ist Facharzt für Neurologie und für Physikalische und Rehabilitative Medizin. Zum Jahresbeginn ist er mit Begeisterung in seinem neuen Team gestartet: „Es ist mir eine Ehre, an diesem traditionsreichen Querschnittzentrum tätig zu sein. Dass hier sowohl der Leiter Herr Ditscheid als auch die meisten aus dem Team schon sehr lange im Zentrum arbeiten, spricht für das Ev. Stift und die sehr gute Zusammenarbeit.“

Neben der interdisziplinären Zusammenarbeit ist Hildesheim auch das wissenschaftlich fundierte Arbeiten sehr wichtig. Er engagiert sich daher in vielen Arbeitskreisen und Leitliniengruppen der Deutschsprachigen Medizinische Gesellschaft für Paraplegiologie (DMGP) – unter anderem für das 2022 flächendeckend eingeführte ParaReg. „Unser Ziel ist es, mit der Erfassung des medizinischen, sozialen und teilhabebezogenen Patientenstatus, die
Patientenbetreuung, die Planung der Behandlungspfade und die Kosteneffizienz auch deutschlandweit zu verbessern“, erläutert Dr. Andreas Hildesheim. Da der Bedarf groß ist, soll die Behandlungskapazität im laufenden Jahr ein weiteres Mal ausgeweitet werden. 2021 haben Oberarzt Walter Ditscheid und sein engagiertes Team rund 220 Patienten stationär und mehr als 1000 Patienten ambulant versorgt. Ein Querschnittpatient, der nach einem Unfall eingeliefert wird, verbringt im Durchschnitt bis zu seiner Entlassung sechs Monate im Ev. Stift.

„Mit Walter Ditscheid wird ein Urgestein das Unternehmen verlassen. Ich bin beeindruckt von seiner Lebensleistung“, so Hildesheim. „Unser Zentrum war und ist eine Herzensangelegenheit. Da mir sehr viel an der Patientenzufriedenheit liegt und ich immer auf das Vertrauen der Patienten bauen konnte, wünsche ich mir, dass dem neuen Leiter ebenfalls dieses Vertrauen geschenkt wird“, betont Ditscheid.

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Ehrgeiziges Ziel – Sportstätten-Bedarfsplan für das Ahrtal

Ahrtal/Koblenz – ISE und Hochschule Koblenz vor Ort – SBR koordiniert und erstellt FAQ-Hochwasserhilfe. Die Entwicklung eines kreisweiten Sportstättenbedarfsplanes für das von der Flutkatastrophe geschundene Ahrtal soll nun Fahrt aufnehmen. „Wir freuen uns, dass die Kreisverwaltung uns dazu den entsprechenden Auftrag erteilt hat“, sagt die Präsidentin des Sportbundes Rheinland, Monika Sauer. Gemeinsam mit dem Institut für Sportstättenentwicklung in Trier (ISE) und der Hochschule Koblenz wolle man das ehrgeizige Projekt in Angriff nehmen. Der SBR verstehe sich dabei als „Koordinierungsstelle“.  Als erster Schritt wurde ein Frage-Antwort-Katalog (FAQ) erarbeitet, der vor allem den Sportvereinen Orientierung in der aktuellen Situation und eine Perspektive für eine zukunftsfähige Sportinfrastruktur geben soll.

„In Gesprächen vor Ort konnten wir feststellen, dass derzeit viele Fragen zum Wiederaufbau offen sind. Verwaltungen, Politik und Fachkräfte werden durch die große Anzahl an Anfragen aktuell stark belastet. Wir haben die bisher aufgekommenen Fragen gesammelt und stellen den aktuellen Stand der Antworten durch die zuständigen Behörden dar“, erklärt die stellvertretende SBR-Geschäftsführerin Susanne Weber. Der Katalog werde ständig aktualisiert und könne über die SBR-Homepage (www.sportbund-rheinland.de) eingesehen werden.

Nach Angeben von Weber gliedert sich SBR-Beratungsangebot in die Haupt-Themenblöcke „Antragsstellung & Entscheidungsprozesse“, „Wasserrechtliche Vorgaben“, sowie „Kostenermittlung und Höhe der Zuwendungen“.  „Außerdem haben wir Fragen und Antworten zu konkreten Fallbeispielen zusammengestellt und geben einen Überblick über konkrete Hilfsangebote des SBR in Steuer- und Rechtsfragen“, sagt Weber.

Unterdessen sind ISE und Hochschule bereits in den Kommunen vor Ort unterwegs. Die Experten führen Interviews mit Vereinen, Schulen und sonstigen Nutzern der Bewegungsräume durch, um die Anforderungen an die zukünftigen Sportstätten zu erheben. Parallel wird ein Sportstättenkataster erstellt. In diesem werden alle Daten zu den Sportstätten sowie deren Status des Wiederaufbaus zusammengetragen. Das Kataster kann dazu beitragen, Prozesse transparent zu machen und den Wiederaufbau zu steuern.

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Kreis Euskirchen wird keine lokalen und kommunalen Infektions- und Inzidenzzahlen („Corona-Update“) mehr veröffentlichen

Euskirchen – Die dem Gesundheitsamt vorliegenden Zahlen bilden aufgrund des Meldeverzugs der Labore, der Überlastung der Praxen und Teststellen sowie des Öffentlichen Gesundheitsdienstes aktuell keine Datenbasis für eine realistische Darstellung der Infektionslage.

Der Kreis Euskirchen wird nach einem Beschluss des Krisenstabes auf die tägliche Veröffentlichung der Corona-Infektionszahlen verzichten. Aufgrund der großen Anzahl der Positivmeldungen – derzeit sind es täglich mehrere hundert! – ist eine exakte und zeitnahe Zuordnung zu den einzelnen Kommunen des Kreisgebietes nicht mehr möglich. Die dem Gesundheitsamt vorliegenden Zahlen bilden aufgrund des Meldeverzugs der Labore, der Überlastung der Praxen und Teststellen sowie des Öffentlichen Gesundheitsdienstes aktuell keine Datenbasis für eine realistische Darstellung der Infektionslage.

Einige Nachbarkreise haben aus diesem Grund die Veröffentlichung von Fallzahlen bereits gänzlich eingestellt. Auch für den Kreis Euskirchen gilt ab morgen: Wer die offizielle Inzidenzzahl und weitere statistische Angaben zu COVID-19 haben möchte, findet dies auf dem Dashboard des RKI: www.rki.de oder https://experience.arcgis.com/experience/478220a4c454480e823b17327b2bf1d4

Eine weitere Aufschlüsselung nach Kommunen wird nicht mehr erfolgen.

Novavax

Der neue Corona-Impfstoff Novavax soll vor allem an bisher ungeimpfte Mitarbeiter im Gesundheits- und Pflegebereich des Landes ausgegeben werden. Dies hat das NRW-Gesundheitsministerium im jüngsten Impferlass so vorgegeben. Die Kreisverwaltung hat daher alle in Frage kommenden Einrichtungen angeschrieben, um das Interesse abzufragen. Voraussichtlich wird der Kreis Euskirchen Ende Februar ein gewisses Kontingent dieses Impfstoffs erhalten.  Die Impfungen sind dann für Anfang März vorgesehen.

Anschließend wird der Impfstoff den Menschen angeboten, denen eine Unverträglichkeit in Bezug auf die mRNA-Impfstoffe attestiert wurde bzw. wird. Danach folgt die Allgemeinbevölkerung. Der Kreis Euskirchen wird rechtzeitig über entsprechende Impftermine informieren. Die Reservierung eines Impftermins ist noch nicht möglich.

Das Mittel von Novavax wurde als fünfter Corona-Impfstoff in der EU zugelassen. Zwei Dosen werden im Abstand von etwa drei Wochen gespritzt. Es handelt sich um einen Proteinimpfstoff. Er basiert also auf einer anderen Technologie als die bisher verfügbaren Corona-Präparate und könnte bisher Ungeimpfte davon zu überzeugen, sich doch immunisieren zu lassen.

 

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Bald geht’s los – Mayens OB Dirk Meid besichtigt neue Kita

Mayen – Herzlich Willkommen in der neuen Kindertagesstätte „In der Weiersbach“ Kartons werden gepackt, Bücher Regale werden ausgeräumt und die Kinder freuen sich auf ihre neuen, hellen Räume zum Spielen, Essen und Schlafen. Noch sind die Handwerker dabei, die letzten Arbeiten auszuführen, doch die Kinder sind voller Vorfreude und  wollen in ihr großes, neues Kindergartenhaus.

Schon seit einiger Zeit beschäftigen sich die Kinder spielerisch mit dem spannenden Thema „Umzug“, in vielfältiger Weise bastelten sie eine Gemeinschaftsarbeit, schauten sich Baupläne an und schlüpfen in die Rollen der Bauarbeiter und malten ihre „Wunschkita“.

Wenn 36 Kinder umziehen, kann das schon ein kleines Gewusel werden! Übergangsweise hat die Stadt Mayen im Sommer 2020 eine 2 gruppige Modul-Lösung auf dem Schulhof „Hinter Burg“ für dringend benötigte Kindergartenplätze bereitgestellt. Doch nun ist die Zeit des Provisoriums vorbei und es geht in die neue Kita.

Am 26.01.2022 hatte das Gesamtteam die Gelegenheit, das „neue Haus“ zu begutachten und den zukünftigen Arbeitsplatz schon einmal kennen zu lernen. In Begleitung von Oberbürgermeister Dirk Meid, Bereichsleiterin Sandra Dietrich-Fuchs, sowie für die Planung zuständigen Architekten Stefan Köhler und Karl Feils wurde die neue Kindertagesstätte besichtigt.

Nun neigt sich die Bauphase dem Ende zu, und der große Umzug steht im Februar unmittelbar bevor. „Die Kinder werden eine große räumliche Umstellung erleben und eine Eingewöhnungsphase benötigen, da hält kein Vergleich stand – von eingeschränkten Räumlichkeiten mit begrenzten Spielmöglichkeiten nun der Wechsel in eine großzügige, 2 etagige Einrichtung“, erzählt die Kitaleiterin Christiane Müller-Grün.
„In der neuen Kita können sich die Kinder auf mehr Platz zum Spielen und neue, vielseitige Funktionsräume freuen. Dazu gehört zum Beispiel eine Kinderbibliothek, ein Naturspielraum, ein Fruchtzwerge Gärtchen und vieles andere mehr“, freut sich die Kita Chefin mit ihrem ganzen Team.

Dass kurz nach dem Einzug zwar alle Räume möbliert, aber nicht komplett gestaltet sind, gehört zum Konzept der Kita. Die Kinder werden in die Gestaltung mit einbezogen, ihre Wünsche und Ideen werden gehört und aufgegriffen.

Das teiloffene Konzept der neuen Kindertagesstätte lädt Kinder zum Experimentieren ein, „selbst ausprobieren“ ist das Motto, angelehnt an die Werkstattpädagogik wird das Raumwunder viel Platz zum Ausprobieren bieten, die Kinder können je nach ihren Interessen verschieden Spielräume aufsuchen. Zusätzliches Highlight ist die „Frischküche“ mit kindgerechten Mahlzeiten, die in der hauseigenen Küche zubereitet werden.

Regionalität und Nachhaltigkeit finden besondere Beachtung.

Viele Wünsche und Visionen werden mit der neuen Einrichtung verknüpft sein, und das Kindergartenteam versteht sich als Motor und weiß, dass der Weg dorthin ein wenig Zeit braucht. Das Wichtigste ist die Freude und die Begeisterung an der Begleitung der Kinder, damit ein Wohlfühlort lebendig werden kann. „Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“ (Hermann Hesse)

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Bündelungs-Gymnasien sichern individuelle Bildungswege in Nordrhein-Westfalen

Region/Düsseldorf – NRW Ministerin Gebauer: Wir geben den Gymnasien und damit auch den anderen weiterführenden Schulformen frühzeitig Planungssicherheit. Das Ministerium für Schule und Bildung hat weitere Vorkehrungen für die reibungslose Umsetzung der Rückkehr zu G9 getroffen. In allen Kreisen und kreisfreien Städten in Nordrhein-Westfalen wurde mindestens ein Bündelungsgymnasium bestimmt, das im Schuljahr 2023/2024 Schülerinnen und Schüler in die Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe aufnehmen und in den Folgejahren zum Abitur führen kann. Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer erklärte: „Die Landesregierung hat mit ihrer Leitentscheidung für G9 einen jahrelangen Streit um die Schulzeitverkürzung befriedet. Die Rückkehr zu G9 ist eine Erfolgsgeschichte und damit das so bleibt, werden wir die Gymnasien und ihre Schülerinnen und Schüler weiter eng begleiten. Die Bündelungsgymnasien werden einen wichtigen Beitrag zur Sicherung individueller Bildungswege leisten. Die Landesregierung sorgt auch für Schülerinnen und Schüler an der Schnittstelle zwischen G8 und G9 vor.“

Infolge der Bildungsgangumstellung von G8 auf G9 wird es an den Gymnasien in Nordrhein-Westfalen im Schuljahr 2023/2024 in der gymnasialen Oberstufe keine Einführungsphase (und somit in den beiden darauffolgenden Schuljahren keine Qualifikationsphase 1 bzw. Qualifikationsphase 2) geben. Die Schülerinnen und Schüler des ersten G9-Jahrgangs werden in diesem Schuljahr erstmals ein zusätzliches Schuljahr in der Sekundarstufe I (Klasse 10) absolvieren, sodass einmalig kein Jahrgang in die Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe nachrückt. Gleichwohl wird es aber Wiederholerinnen und Wiederholer des letzten G8-Jahrgangs sowie Schülerinnen und Schüler aus anderen Schulformen geben, die in die Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe eintreten. Zur Abdeckung dieses Bedarfs an gymnasialen Schulplätzen werden in allen Kreisen und kreisfreien Städten des Landes sogenannte Bündelungsgymnasien außerplanmäßig eine entsprechende Jahrgangsstufe einrichten. Damit erhalten diese Schülergruppen die Möglichkeit, ihre Schullaufbahn am Gymnasium fortzusetzen.

Eine Liste aller achtzig landesweit ausgewählten Bündelungsgymnasien ist im Bildungsportal hier abrufbar.

Bei den hier ausgewiesenen Bündelungsgymnasien handelt es sich um Schulen, die von den für die Schulentwicklungsplanung zuständigen öffentlichen Schulträgern mit Zustimmung der oberen Schulaufsicht benannt wurden. Je nach Entwicklung der tatsächlichen Schülerzahlen kann das Angebot vor Ort angepasst werden.

Des Weiteren wird ermöglicht, dass private Ersatzschulträger das Angebot des öffentlichen Bereichs durch zusätzliche Jahrgangsstufen in deren Gymnasien ergänzen können.

Domkapitular Dr. Antonius Hamers und Oberkirchenrat Rüdiger Schuch erklären: „Wir freuen uns, dass das Ministerium für Schule und Bildung es den kirchlichen Gymnasien in gewohnt guter Zusammenarbeit ermöglicht hat, bei den Bündelungsgymnasien ergänzend zu den öffentlichen Angeboten ein kirchliches Angebot zu machen. Da, wo es pädagogisch sinnvoll ist, nehmen wir diese Aufgabe gerne an.“ Auch der Privatschulverband unterstützt das Vorgehen der Landesregierung: „Wir schließen uns den kirchlichen Trägern an. Auch die privaten Schulträger werden diese zeitlich begrenzte Aufgabe gerne mit übernehmen“, so Petra Witt, Vorstandsvorsitzende des Verbands Deutscher Privatschulen NRW e.V.

Neben dem Besuch eines Bündelungsgymnasiums stehen den Schülerinnen und Schülern durchgehend auch weitere Wege zum Abitur offen, wie beispielsweise der Wechsel in die gymnasiale Oberstufe von Gesamtschulen oder der Wechsel an Berufliche Gymnasien (an Berufskollegs).

Abschließend erklärte Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer: „Mein Dank richtet sich vor allem an die Bündelungsgymnasien für ihr großes Engagement. Wir geben den Gymnasien und damit auch den anderen weiterführenden Schulformen in Nordrhein-Westfalen frühzeitig Planungssicherheit. Lehrerinnen und Lehrer haben nun die Möglichkeit, ihre Schülerinnen und Schülern rechtzeitig zu beraten, damit sie eine fundierte Schullaufbahnentscheidung treffen können.“