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Schulen in der Verbands-Gemeinde Kaisersesch sind mit Raumluftanlagen ausgestattet

Kaisersesch – Mit dem Abschluss der Um- und Einbaumaßnahmen in den Grundschulen der Verbandsgemeinde Kaisersesch sind nunmehr die stationären raumlufttechnischen Anlagen (RLT-Anlagen) in den Klassenräumen an den Schulstandorten Brohl, Gamlen, Hambuch, Laubach, Masburg sowie in Greimersburg und Landkern in Betrieb.

Im April und im Juni 2021 wurden im Verbandsgemeinderat sowie in der Verbandsversammlung des Schulzweckverbandes Grundschule Landkern Beschlüsse über die Ausstattung der Grundschulen mit mobilen UVC-Luftreinigungsgeräten und RLT-Anlagen gefasst. Die Grundschulen an den Standorten Brohl, Gamlen, Hambuch, Kaisersesch, Laubach und Masburg wurden bereits nach den Sommerferien mit den mobilen UVC-Luftreinigungsgeräten ausgestattet. Bis zum Einbau der RLT-Anlagen sorgten diese Geräte für die mobile Luftreinigung und garantierten die Keimverdünnung im gesamten Klassenraum. Sie haben zwar das regelmäßige Lüften nicht ersetzt, konnten aber den Lüftungsintervall verlängern und dienten damit als unkomplizierte Alternative.

Die neuen stationären RLT-Anlagen sind Außenfrischluftgeräte mit Wärmerückgewinnung, die das Lüften fast gänzlich ersetzen. Frische Luft wird von außen zugeführt und die verbrauchte Luft wird seitlich am Gerät angesaugt und nach außen abgeführt. Der integrierte Filter und die Wärmerückgewinnung verbessern die Raumluftqualität und senken den Anteil an CO2, Aerosolen, Pollen und Schmutz. Der permanente Luftaustausch sorgt dafür, dass die Belastung der Raumluft mit Gerüchen, Bakterien und Viren stark verringert wird. Durch die Reduzierung der Luftfeuchtigkeit wird zusätzlich das Schimmelrisiko im Bereich von Kältebrücken an der Bausubstanz beseitigt. Die Geräte sind schalloptimiert und damit wesentlich leiser als die mobilen UVC-Luftreinigungsgeräte. Durch den Einsatz der RLT-Anlagen besteht ein erhöhter Schutz für die Kinder, die Lehrkräfte und die Betreuerinnen. Die frische Luft trägt dazu bei, dass nicht nur während der Corona-Pandemie, sondern auch für die Zukunft, das Ansteckungsrisiko für Infektionen und Erkältungen reduziert wird.

Die bereits vorhandenen mobilen UVC-Luftreinigungsgeräte verbleiben in den Schulen und stehen für temporär genutzte Räume zur Verfügung, wie z. B. für die Betreuende Grundschule.

Auch die in Trägerschaft der Verbandsgemeinde befindlichen Schulgebäude im Schulzentrum Kaisersesch werden im Zuge der anstehenden umfangreichen Schulsanierung mit RLT-Anlagen ausgestattet. Hier sind derzeit ausschließlich die mobilen UVC-Luftreinigungsgeräte zum Einsatz.

Schulleiterin Trudi Klinkner und ihre Kollegin Denise Metzroth von der Schieferland-Grundschule Laubach-Masburg sind begeistert von den Anlagen. „Die Einbaumaßnahmen waren schon sehr umfangreich, aber durch die gute Planung und den professionellen Einbau hat alles reibungslos funktioniert. Wir sind froh, dass die Kinder und wir nicht mehr bei geöffneten Fenstern mit dicken Jacken und Mützen im Unterricht sitzen müssen. Damit können wir uns alle wieder besser auf den Unterricht konzentrieren und bleiben hoffentlich auch alle gesund.“

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Breites Angebot für Seniorinnen und Senioren für die 4. Impfung im Kreis Euskirchen

Euskirchen – 2. Auffrischungsimpfung für Menschen ab 70 – Hausärzte, Impfstellen in Euskirchen und Marmagen sowie Impfmobil. Ab sofort ist im Kreis Euskirchen für Menschen ab 70 Jahren die zweite Auffrischungsimpfung möglich. Das NRW-Gesundheitsministerium setzt mit dem jüngsten Impferlass eine Empfehlung der Ständigen Impfkommission um und nimmt für den zweiten „Booster“ dabei vor allem ältere Menschen in den Blick.

Nach den aktuellen Erkenntnissen der Mediziner lässt bei bestimmten Personengruppen die Schutzwirkung der Impfung schneller nach. Das sind zugleich auch diejenigen Personen, bei denen das Risiko eines schweren Verlaufs bei einer Infektion höher ist. Diesen Menschen ab 70 Jahren wird nun eine zweite Auffrischungsimpfung angeboten, damit sie auch weiterhin bestmöglich geschützt sind.

Voraussetzung für die zweite Auffrischungsimpfung sind eine abgeschlossene Grundimmunisierung und eine erste Auffrischungsimpfung. Entsprechend der STIKO-Empfehlung soll der Abstand zwischen erster und zweiter Auffrischungsimpfung mindestens drei Monate betragen.

Alle Seniorinnen und Senioren, die diese Voraussetzungen erfüllen, können sich nun zum vierten Mal impfen lassen. Dies geht entweder beim jeweiligen Hausarzt oder in einer der öffentlichen Impfstellen im Kreisgebiet. Hier sind zusätzliche Impfstraßen eingerichtet worden, um einen zügigen Ablauf zu ermöglichen. Bis zu 500 Impfungen pro Tag sind sowohl in Euskirchen wie auch in Marmagen möglich. Die Impfungen erfolgen mit den Impfstoffen von BioNTech oder Moderna. Nach Möglichkeit sollte der gleiche mRNA-Impfstoff zum Einsatz kommen, der auch bei der ersten Auffrischungsimpfung genutzt wurde.

Es gibt zwei öffentliche Impfstellen im Kreisgebiet:

Marmagen: Eifelhöhen-Klinik, Dr. Konrad-Adenauer-Str. 1 in Marmagen

(Öffnungszeiten: täglich außer mittwochs und donnerstags von 9.30 bis 15.30 Uhr)

Euskirchen: Kreisverwaltung, Jülicher Ring 32 in Euskirchen (Öffnungszeiten: montags bis freitags von 14 bis 19 Uhr)

Beide Impfstellen können zu den jeweiligen Öffnungszeiten ohne Termin besucht werden. Wer auf „Nummer sicher“ gehen möchte und eventuelle Wartezeiten vermeiden möchte, sollte einen Termin buchen. Dies geht am einfachsten online über die Homepage des Kreises unter https://corona.kreis-euskirchen.de. Hier einfach den Button „3./4. Auffrischungsimpfung“ auswählen und einen freien Termin aussuchen. Alternativ ist es auch möglich, über die Hotline 02251 / 15-800 (montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr) einen Impftermin zu buchen.

Darüber hinaus tourt das Impfmobil gerade durch den Kreis Euskirchen, um möglichst wohnortnah Impfungen anzubieten. Hier gilt: Einfach vorbeikommen und Personalausweis sowie Impfheft mitbringen. Eine Terminvereinbarung ist nicht möglich!

Neben den Seniorinnen und Senioren (Ü70) regelt der neue Impferlass auch, dass Bewohner von Pflegeeinrichtungen und Personal in medizinischen Einrichtungen eine vierte Impfung erhalten können. Die betroffenen Einrichtungen werden direkt vom Kreis Euskirchen angeschrieben und abgefragt.

 

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Trierer Weihbischof Jörg Michael Peters gibt Amt als Sport-Beauftragter der Deutschen Bischofs-Konferenz auf

Region/Trier – „Ich erinnere mich an die Teilnahme bei den Special Olympics in München, einem Sportereignis für Menschen mit Beeinträchtigungen“, sagt Peters auf die Frage nach einem besonderen Moment in seiner Zeit als Sportbischof. „Eine Teilnehmerin des Schwimmwettkampfs traute sich nicht, ins Wasser zu springen, weil es in diesem Teil des Beckens nur die Startblöcke und keine Leiter ins Wasser gab. Die anderen starteten schon und das Mädchen stand verzweifelt da. Einer der jugendlichen Betreuer, das waren Schüler aus München, zog mitten in der Halle seine Kleidung aus, sprang ins Becken und machte sich zu einer lebendigen Treppe für sie. Ich dachte mir, dieser junge Mann hat etwas verstanden von seiner Rolle. Das habe ich nie vergessen.“ Begegnungen wie diese, mit jungen begeisterten und engagierten Menschen, gehörten zu den Höhepunkten seiner Zeit als Sportbischof, erzählt Peters. Der katholische DJK-Sportverband, eine Abkürzung für die alte Bezeichnung „Deutsche Jugendkraft“, habe fast eine halbe Million Mitglieder, und die Sportjugend werde bundesweit fast ausschließlich von Ehrenamtlichen geführt. „Das sind alles Menschen im Studium, in der Ausbildung, im Berufsanfang oder in der Familiengründung“, sagt der Weihbischof. Die Bereitschaft dieser Personen habe ihn in seinen 18 Jahren als Sportbeauftragter der Deutschen Bischofskonferenz immer wieder beeindruckt. Bei dem ein oder anderen habe er sogar den Trausegen sprechen dürfen. Einmal sei er dafür bis nach Malta gereist. „Da merkt man, da ist etwas gewachsen.“

Natürlich werde ihm das ein oder andere fehlen, sagt Peters. „Ich durfte bei Sportereignissen internationalen Charakters dabei sein, bei diversen Fußballspielen oder zum Beispiel bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Berlin. Diese Begeisterung von Frauen und Kindern in den Fußballstadien, ich merkte dann, dass sie auf das Spielfeld riefen und eine Reaktion zurückbekamen. Das waren Freundinnen, Ehefrauen und Kinder der Akteure und ich saß mitten unter ihnen – ich saß in einem Geschehen, wo man normalerweise so nicht hinkommt. Das waren Momente, die besonders waren.“

Platz für Jüngere machen

Trotz einprägsamer Erlebnisse und besonderer Begegnungen habe sich Peters vor einiger Zeit dazu entschlossen, das Amt des Sportbischofs abzulegen. Er mache das schon lange, habe vor zwei Jahren die 60 überschritten und entschieden, sein Engagement in der Deutschen Bischofskonferenz neu zu überdenken. Weihbischof Peters ist nämlich auch Mitglied der Liturgiekommission sowie der Unterkommission für die religiösen Beziehungen zum Judentum. Neuerdings engagiere er sich zusätzlich für das Lateinamerikahilfswerk Adveniat. „Dort kann ich mich auch altersunabhängig noch einbringen. Warum also nicht Platz für Jüngere machen?“

Verabschiedet wurde Weihbischof Peters beim Bundesjugendtag der DJK in Berlin. Coronabedingt war die Veranstaltung vergangenes Jahr von Januar auf Oktober verschoben worden. Bei einem abschließenden Gottesdienst in der Berliner Matthiaskirche habe ihm der DJK-Sportverband die Ludwig-Wolker-Plakette für besondere Verdienste überreicht. „Das war ein sehr berührender Moment“, erinnert er sich.

Der Kontakt zur DJK bleibe trotz seines Abschiedes als Sportbischof bestehen. Vor fast zwei Jahren habe der Verband sein hundertjähriges Bestehen feiern wollen. Die große Wallfahrt musste coronabedingt abgesagt werden. „Mein Angebot an die jungen Verbandler war, mit ihnen die letzten hundert Kilometer auf dem Pilgerweg nach Santiago de Compostela zu gehen. Das wird, so Gott will, im Oktober dieses Jahr stattfinden.“ Er stehe zu seinem Versprechen, sagt Peters. „Das heißt, der Kontakt wird nicht einfach abreißen.“

Er selbst wolle auch weiterhin sportlich aktiv bleiben. „Ich gehe hin und wieder Schwimmen und fahre viel Rad, wenn die Zeit es erlaubt. Ich bin kein hervorragender Sportler, aber ich achte auf mich. Mens sana in corpore sano – ein gesunder Geist in einem gesunden Körper. Und ich glaube, da muss man etwas für tun, sonst wird einem der Körper auch manchmal zur Last.“ Ab und zu sei er bei Veranstaltungen, die er als Sportbischof besuchte, selbst aktiv geworden. Bei einem Event habe er angemerkt, dass er zu Schulzeiten immer ganz gut im Hochsprung gewesen sei. „Dann machen Sie mal!“, habe es dann geheißen. „Die haben die Latte etwas gesenkt, ich habe meinen Dienstfrack ausgezogen und bin dann darüber gesprungen“, erzählt er. „Ich sage mal so, ich habe keine Scheu.“

Nachfolger steht noch nicht fest

Seinem Nachfolger, der zurzeit noch nicht feststeht, würde Peters mit auf den Weg geben, an der Seite der jungen Menschen zu bleiben. „Wir müssen uns nicht nur im etablierten Spitzensport bewegen, sondern im Sport überhaupt. Er hat eine Bedeutung für die persönliche Gesundheit, aber auch für das Miteinander.“ Besonders in Großstädten zeige sich immer wieder, wie Menschen ganz unterschiedlicher Kulturen und Sprache durch den Sport miteinander aktiv werden. „Das ist eine wunderbare Möglichkeit, Grenzen zu überwinden.“ (ia)

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Laufgemeinschaft Laacher See – Testlauf erfolgreich abgeschlossen

Laacher See – Im Winter werden die Meister vom Sommer gemacht. Schlechtes Wetter hält die Läufer der LG Laacher See nicht davon ab, an drei Tagen in der Woche ihr Training zu absolvieren. Ihr erstes großes Ziel für dieses Jahr sollte der Halbmarathon am 3. April in Bonn sein. Aufgrund der pandemischen Lage wird dieser nicht in der bekannten Form stattfinden. Dennoch verfolgen die Athleten ihr Ziel und überlegen noch, welche Alternative sie ins Auge fassen sollen.

Das Team der LG Laacher See vor dem Start bei der Winterserie in Köln-Porz (v.li. Klaus Jahnz, Petra und Udo Schulz, Raheb Rahimi). Foto: LG Laacher See

Laut Trainingsplan stand für das 3. Februarwochenende ein Testlauf über 10 km an. Da es derzeit wenige Wettkämpfe in der Region gibt, liefen einige diese Strecke auf dem Radweg bei Mayen. Petra und Udo Schulz, Raheb Rahimi und Klaus Jahnz testeten ihr Können auf der DLV vermessenen Strecke bei 3. Winterlauf des SLV Porz. Petra und Udo liefen ihren ersten Wettkampf für die LG Laacher See. Im vergangenen Jahr nahmen sie am Projekt von 0 auf 10 000 Meter der LG Laacher See teil.

Rahimi und Jahnz waren bereits vor zwei Wochen dort. Nun wollte Raheb es nochmal wissen. Als 3. der M 20 beendete er den 10 km Lauf in 40:15 Min. Im Vergleich zum Ergebnis vor zwei Wochen verbesserte er sich um 1:22 Min. Udo kam als 5.  Platz der AK M 60 nach 55:48 Min. ins Ziel. Nach über 15 Jahren war es sein erster Wettkampf. Klasse die Leistung von Petra bei ihrem ersten Wettkampf, sie belegte Platz 2 der W 55 mit einer Zeit von 59:23 Min. Auch Klaus Jahnz verbesserte sich zum letzten Lauf um eine Min. und belegte den 3. Platz der M70. „Ziel erreicht, unter 60 Minuten war der Plan, was will man mehr“, freuten sich die Petra und Udo.

Laufbetreuerin Claudia Müller und ist stolz auf ihre Schützlinge, die ihren Testlauf auf dem Radweg in Mayen absolvierten. „Wichtig ist, dass das Training kontinuierlich durchgezogen wird. Auch im Winter, egal welche Temperaturen, kommen viele und spulen ihre Kilometer nach Trainingsplan ab. Es macht so viel Spaß, zu sehen, wie die Leute ihre Leistungen verbessern“, freut sich Claudia.

Da nun die Corona-Maßnahmen gelockert werden, steht den Planungen für den Lohner’s Vulkan Marathon am 1. Mai nichts mehr im Wege. Die Organisation hat begonnen und die Mitglieder der LG Laacher See freuen sich auf einen schönen Sportvormittag und zahlreiche sportliche Gäste. „Sicher wird es noch einen oder anderen Knackpunkt geben, den wir zu bewältigen haben. Es war eine lange Zeit, an denen es keine Wettkämpfe gab. Nun wird es wieder Zeit. Die Veranstaltung wird wie gehabt auf dem Gelände der Kreissporthalle in Mendig ausgetragen“, verrät schon Axel Schäfer, der mit für die Organisation verantwortlich ist.

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Biologie lernen mit modernster Technik im St. Michael Gymnasium Bad Münstereifel

Bad Münstereifel – Vier neue Räume für Naturwissenschaften fertiggestellt – Digitale Schultafeln und moderne Ausstattung – Energiesparende LED-Lampen und Be- und Entlüftungsanalage mit Wärmetauscher. Die aufwendigen Sanierungsarbeiten sind nach neun Monaten abgeschlossen – nun lernen die Schülerinnen und Schüler des städtischen St. Michael Gymnasiums in naturwissenschaftlichen Räumen, die dem neuesten Stand der Technik entsprechen.

Dabei geht es konkret um zwei Klassenräume, einen Vorbereitungsraum und einen Raum für die Sammlung und das Unterrichtsmaterial für das Fach Biologie. Alle Räume befinden sich im Erdgeschoss des rund 40 Jahre alten Gebäudeteils, so dass bei der Sanierung der Brandschutz und die Sicherheitsausstattung ebenfalls modernisiert wurden. „Die neuen Räume stärken sehr gut unser naturwissenschaftliches Profil als MINT-Schule“, sagt Lutz Stichl, Stellvertretender Schulleiter des Gymnasiums, anlässlich der offiziellen Einweihung gemeinsam mit Bürgermeisterin Sabine-Preiser-Marian und Vertretern der Stadt.

Digitale Technik und hochwertige Ausstattung

Die Räume wurden zunächst komplett entkernt. Die beiden Unterrichtsräume erhielten neben neuen Lehrerpulten und säure- und laugenbeständigen Schülertischen eine hochwertige Ausstattung mit Whiteboards, digitalen Schultafeln und höhenverstellbaren Anschlüssen für Medientechnik. Ein chemikalienbeständiger Kautschukbelag, schallabsorbierende Decken sowie elektrische Vollverdunklung und Sonnenschutz an den Fenstern gehören ebenfalls dazu. Bei Versuchen arbeiten die Schüler*innen nun gefahrlos unter einem Laborabzug.

LED-Lampen sowie eine automatische Be- und Entlüftung mit Wärmetauscher sorgen für einen energieeffizienten Verbrauch. Außerdem verfügen alle Räume über WLAN.

„Ich freue mich, dass sich die neuen, modernen Klassenräume so hervorragend in das bestehende Schulgebäude einfügen“, sagt Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian. „Es ist wichtig, dass wir die Schulen fit für die Zukunft machen und immer digitaler ausstatten, damit die Schülerinnen und Schüler in einer fortschrittlichen Umgebung lernen können.“

Die Sanierung war ursprünglich für die Sommerferien 2021 geplant, musste dann jedoch wegen der Hochwasserkatastrophe im laufenden Betrieb der Schule erfolgen.

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Impulse

Die Theater-Festspiele Vulkaneifel bauen aus

Daun – Im letzten September starteten die Theaterfestspiele Vulkaneifel mit ihrer ersten Produktion „Im weissen Rössl“. Knapp begeisterte 1.000 Zuschauer waren dabei, als die Vulkaneifel für ein Wochenende lang zum österreichischen Salzkammergut wurde und der Dauner Bürgermeister Friedhelm Marder als Kaiser Franz Josef sein Liedchen trällerte.

Nun steht das Kultmusical DER KLEINE HORRORLADEN als Nachfolgestück in den Startlöchern, welches im September abermals für beste Unterhaltung in der Vulkaneifel sorgen wird.

„Gerade laufen die Vorbereitungen für unsere diesjährige Produktion „Der kleine Horrorladen“ auf Hochtouren, denn bereits Ende April starten die Vorproben mit den Darstellern. Bis dahin muss der größte Teil der Regiearbeit fertig sein. Hinzu kommt, dass wir gleich zu Beginn im fertigen Bühnenbild proben müssen, denn dieses fällt recht aufwendig aus und birgt die ein oder andere Überraschung.“ , erklärt Intendant Sebastian Krolik.

„Der erfolgreiche Vorverkaufsstart zeigt die Vorfreude des Publikums auf die nächste Spielzeit“ so Christoph Gedon, der für das Marketing der Theaterfestspiele Vulkaneifel verantwortlich ist. „Nachdem alle Besucher im letzten Jahr restlos begeistert waren und sogar Tickets für die ausverkauften Vorstellungen von „Im weissen Rössl“ auf Ebay gehandelt wurden, ist der Ansturm in diesem Jahr dementsprechend groß.“

„Und weil so viele Menschen den „Kleinen Horrorladen“ sehen möchten, haben wir eine zusätzliche Vorstellung am Samstagmittag auf den Spielplan gesetzt.“, ergänzt Sebastian Krolik. „Gerade für Besucher, die eine weitere Anreise haben, ist das eine sehr gute Alternative.“

Noch eine große Änderung erwartet die Zuschauer in diesem Jahr: Die Theaterfestspiele ziehen von Gemünden nach Darscheid. Und zwar in ein rundes, 30 Meter großes Theaterzelt gleich hinter der Lehwaldhalle.

„Wir sind sehr glücklich, dass wir in Darscheid eine so tolle Fläche für unser Theaterzelt gefunden haben. Verkehrsgünstig direkt an der A1 gelegen und mit genügend Platz für Parkplätze und Foyer-Zelt. Die Open Air Veranstaltung in Gemünden war wirklich einzigartig, ich freue mich aber darauf, nicht mehr alle 5 Minuten auf die Wetter-App schauen zu müssen. Durch das Zelt sind wir geschützt und auch für die aufwendige Technik ist das die bessere Lösung. So ein Zelt ist etwas Besonderes und nicht alltäglich, ich freue mich schon auf die einzigartige Atmosphäre und natürlich auf die riesige Bühne!“ strahlt Krolik. 

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Wirtschaft

Frisch gebackene Bankkaufleute verstärken das Team der KSK Mayen

Mayen/Region – Ausbildung zum Bankkaufmann mit Herzblut bestanden. „Sechs ehemalige Auszubildende der Kreissparkasse Mayen (KSK) haben vor kurzem erfolgreich ihre Ausbildung zum Bankkaufmann/-frau abgeschlossen. In den zurückliegenden zweieinhalb Jahren und in Verbindung mit ihrer Abschlussprüfung haben Elina Schalburg, Simon König, Leonie Mehlem, Moritz Leersch, Kristina Fincke und Maximilian Schäfer unter Beweis gestellt, dass Sie fit für die Berufspraxis in der KSK Mayen sind“, freut sich Ausbildungsleiterin Sabine Weitzel. Im Rahmen eines kleinen Sektempfangs gratulierten die beiden Ausbildungsleiterinnen Sabine Weitzel und Stephanie Casper-Stieler auch im Namen des Vorstandes den frisch gebackenen Bankkaufleuten zu ihrer bestandenen Abschlussprüfung.

„Wir freuen uns, dass wir alle Auszubildenden mit Bestehen ihrer Abschlussprüfung ins Angestelltenverhältnis übernehmen können, um so auch unser Team an motivierten Kolleginnen und Kollegen nachhaltig zu verstärken. Vier von ihnen haben bereits einen Kundenberaterplatz und unterstützen die Teams in den BeratungsCentern schon tatkräftig in der Beratungsarbeit“, erklärt Ausbilderin Stephanie Casper-Stieler. „Und unsere beiden Dualen Studenten Leonie Mehlem und Simon König unterstützen im Stab die Bereiche Unternehmenskommunikation und Vertriebsmanagement bis zur erfolgreichen Beendigung ihres Dualen Studiums,“ ergänzt Sabine Weitzel.

Allen sechs „neuen“ Kolleginnen und Kollegen stehen nun auf ihrem weiteren Werdegang bei der KSK Mayen vielfältige Möglichkeiten offen, sich im Berufsfeld Bankkaufmann/-frau weiterzubilden und sich auf verschiedene Fachbereiche des Bankwesens zu spezialisieren.

Die erzielten guten Ergebnisse sind eine Bestätigung für ein umfassendes Ausbildungskonzept mit Zukunft: Die praktische Ausbildung für Bankkaufleute erfolgt in den Beratungscentern im gesamten Geschäftsgebiet der Kreissparkasse Mayen. Zusätzlich durchlaufen die Auszubildenden die Kompetenzcenter der Vermögens-, Firmenkunden- und Immobilienberatung, erhalten Einblicke in den Bereich „Medialer Vertrieb“ und unterstützen das Team im KundenServiceCenter. Theoretisches Wissen wird im Berufsschulunterricht, in innerbetrieblichen Seminaren und durch Fachvorträge von erfahrenen SparkassenmitarbeiterInnen vermittelt. Abgerundet wird die Ausbildung durch verschiedene Seminare der Verbundpartner (LBS, Deka und Provinzial) sowie zahlreiche Verkaufsschulungen durch die hauseigene Trainerin und Ausbildungsleiterin Sabine Weitzel. „Hieraus ergibt sich eine gute Mischung aus Theorie und Praxis, welche die jungen Leute vom Beginn der Ausbildung an bis zum Abschluss optimal auf den Berufsalltag vorbereitet“, erklärt Ausbilderin Stephanie Casper-Stieler.

Gemeinschaftliche Aktivitäten der Auszubildenden, verschiedene Projekte, wie zum Beispiel die Hausmessen für alle Schulen im Geschäftsgebiet sorgen für eine abwechslungsreiche und spannende Ausbildung bei der Kreissparkasse Mayen.

Interessenten an einer Ausbildung zum Bankkaufmann/Bankkauffrau sowie am Dualen Studium zum Bachelor of Arts können sich unter  www.kskmayen.de/stellen bewerben. Auch zum Ausbildungsbeginn am 01.08.2022 können noch Bewerbungen eingereicht werden.

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Impulse

Im Karnevals-Kostüm aufs Eis – Karneval muss nicht unbedingt ins Wasser fallen

Mechernich-Obergartzem/Lohmar – Eisbahnvergnügen auf dem Krewelshof Eifel in Obergartzem bis zum 3. März – Spielscheune auf dem Krewelshof Lohmar öffnet ihre Tore – Überall Frühstücks- und Piratenbuffet. Die Erlebnis-Krewelshof-Bauernhöfe Eifel in Obergartzem (Stadt Mechernich) und Lohmar bieten an den traditionell tollen Tagen auch kostümierten Menschen jeden Alters einen unbeschwerten Aufenthalt und allerlei (leckere) Attraktionen.

In Obergartzem locken Frühstücks- und Piratenbuffet und die wunderbare 200 Quadratmeter große Indoor-Eisbahn zu „Carnival on Ice“ ab sofort und noch bis einschließlich 3. März donnerstags bis sonntags täglich von 11 bis 17.30 Uhr – zum Schlittschuhlaufen und „einmal Eisprinzessin sein“.

„Karneval ist der Hof an allen Tagen geöffnet, von Weiberfastnacht bis Aschermittwoch“, so Bauer Theo Bieger: „Zeit, nochmals schnell die Kufen flitzen zu lassen oder die närrischen Tage gemütlich beim verlängerten Frühstück zu genießen.“

Weibertag und Rosenmontag reservieren

In Lohmar öffnet der Krewelshof seine Spielscheune für kleine Menschen und sein Frühstücks- und Piratenbuffet nicht nur, aber auch für kostümierte Leute jeden Alters. Das tägliche Frühstücks-Buffet in beiden Krewelshöfen hat von 9 bis 11.30 Uhr geöffnet, anschließend gibt es Mittagsküche im Live-Cooking sowie Kaffee- und Kuchenzeit.

Sonntags steht das Frühstücksbuffet bis einschließlich Fastnachtssonntag unter dem Motto „Piraten entern die Kombüse“, so Theo Bieger: „Also Piraten- und Prinzess-Kostümchen rausholen und kostümiert auf zum Krewelshof Eifel!“ An Weiberdonnerstag und Rosenmontag empfiehlt sich eine vorherige Reservierung. Dazu ein Gläschen Hof-Sekt und das Leben feiern…

Für die Eisbahn auf dem Krewelshof Mechernich liegen die Preise bei 2,50 Euro für Besucher und Kinder unter einem Meter, für alle anderen bei 7,50 Euro (Do bis So.). Schlittschuhe können vor Ort gegen eine Gebühr von 3,50 Euro ausgeliehen werden. Anfragen für das Eisstockschießen unter Telefon (0 22 56) 95 988 300 oder per E-Mail an info@krewelshof.de Aktuelle Corona-Regeln unter www.krewelshof.de

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Wiederaufbau Landkreis Ahrweiler – Lewentz übergibt Förderbescheide aus dem Aufbau-Hilfefonds

Ahrweiler/Mainz – Innenminister Roger Lewentz hat dem Landkreis Ahrweiler und der Verbandsgemeinde Altenahr mehrere Förderbescheide in Gesamthöhe von 1,65 Millionen Euro aus dem Sondervermögen „Aufbauhilfe 2021“ übergeben. Die Übergaben fanden im Rahmen der Amtseinführung der neuen Landrätin des Landkreises Ahrweiler, Cornelia Weigand, in Remagen statt.

„Durch die verheerende Flutkatastrophe am 14. und 15. Juli 2021 wurde die bisherige gemeinsame Atemschutzwerkstatt des Landkreises Ahrweiler und der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler im Feuerwehrhaus Ahrweiler mitsamt der Einrichtung zerstört. Der Erwerb einer Interims-Atemschutzwerkstatt wird mit einer Förderung in Höhe von 700.000 Euro aus der Aufbauhilfe von Bund und Ländern unterstützt. Im täglichen Einsatz der Feuerwehr ist der Atemschutz ein lebensnotwendiger Bestandteil der Ausrüstung und muss daher einwandfrei funktionieren“, sagte Innenminister Lewentz bei der Bescheidübergabe an Landrätin Cornelia Weigand.

Bis es zur endgültigen Wiederherstellung der Infrastruktur kommt, ist eine temporäre Zwischenlösung in Form eines Containergebäudes mit entsprechender Ausstattung erforderlich, um den Brandschutz im Landkreis Ahrweiler sicherzustellen. Die Atemschutzgeräte versorgen Feuerwehrleute mit Atemluft, beispielsweise bei Brandeinsätzen. Aus diesem Grund nimmt die Pflege und Wartung der Geräte eine zentrale Rolle bei der Feuerwehr ein. In einer Atemschutzwerkstatt werden die Pressluftatmer, Atemschutzmasken, Lungenautomaten und vieles mehr geprüft, gereinigt und gegebenenfalls repariert.

Innenminister Lewentz überreichte zudem zwei Förderbescheide über insgesamt 950.000 Euro an die Verbandsgemeinde Altenahr. Gefördert wird der Erwerb von zwei Feuerwehrfahrzeugen, einer Drehleiter DL(A)K 23/12 und einem Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug HLF 20.

„Durch die Fluten kam es zur Zerstörung der bisherigen Drehleiter und des bisherigen Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeugs der Freiwilligen Feuerwehr Altenahr. Die neuen Fahrzeuge sollen dazu beitragen, dass die Feuerwehr in der Verbandsgemeinde Altenahr weiterhin so gute Arbeit leisten kann und angemessen und zeitgemäß für zukünftige Aufgaben aufgestellt ist“, sagte der Minister.

In der Flutnacht standen die beiden Fahrzeuge rund 3,20 Meter tief im Wasser und wurden dadurch vollkommen zerstört. Für den Neuerwerb vergleichbarer Fahrzeuge beantragte die Verbandsgemeinde Altenahr in zwei Anträgen eine Förderung über insgesamt 950.000 Euro aus dem Aufbauhilfefonds.

Insgesamt wurden dem Kreis Ahrweiler und den Kommunen im Ahrtal damit Förderungen aus dem Aufbauhilfefonds in Höhe von 134,93 Millionen Euro bewilligt.

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Norbert Müller zum zweiten stellvertretenden Bürgermeister der Stadt Schleiden gewählt

Schleiden – In der Ratssitzung am 17. Februar 2022 wurde Norbert Müller (FDP) zum zweiten stellvertretenden Bürgermeister der Stadt Schleiden gewählt. Der 65-jährige Rentner aus Gemünd folgt damit dem im vergangenen Jahr verstorbenen Rolf Hörnchen (FDP), der das Amt seit der letzten Kommunalwahl innehatte.

Müller ist ein waschechter, gebürtiger Gemünder, der mit vier Geschwistern aufgewachsen ist. Dadurch habe er gelernt, in und für eine Gemeinschaft zu leben, was er heute immer noch praktiziere. „Es liegt mir am Herzen, meine Familie sowie den Freundes- und Bekanntenkreis zu pflegen und mich für meine Heimat einzusetzen, weswegen ich kommunalpolitisch aktiv bin“, so Müller, der sich auch seit seiner Jugend im Gemünder Vereinsleben engagiert.  So war er zehn Jahre im Vorstand des SSV Gemünd und 13 Jahre im Vorstand der KG Rot-Weiß Gemünd tätig, davon fünf Jahre als Vorsitzender.

Müller zog 2020 über die Reserveliste der FDP in den Schleidener Stadtrat ein und wurde bei der konstituierenden Sitzung als Ausschussmitglied im Stadtentwicklungs- und Rechnungsprüfungsausschuss gewählt. Weiterhin ist der seitdem in den Arbeitsgruppen Bauhof und Stadtentwicklung (Schleiden und Gemünd) aktiv.

„Ich sehe meine Wahl zum zweiten stellvertretenden Bürgermeister als eine Berufung für und mit den Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt an und werde versuchen, die Stadt Schleiden würdig zu vertreten“, freut sich Müller über seine neuen Aufgaben.

Mit einem Blumenstrauß und den Wünschen für eine gute Zusammenarbeit wurde Norbert Müller von Bürgermeister Ingo Pfennings in feierlicher Form in das neue Amt eingeführt.

Der Rat der Stadt Schleiden wählt nach der Hauptsatzung aus seiner Mitte zwei ehrenamtliche Stellvertreter des Bürgermeisters, die diesen bei seinen repräsentativen Aufgaben und bei der Leitung der Ratssitzung vertreten. Mit der nun erfolgten Neuwahl sind beide Vertreterpositionen wieder besetzt. Erster stellvertretender Bürgermeister ist Werner Kaspar, der dieses Amt seit 2013 ausübt.