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Voreifelbahn wird elektrifiziert

Meckenheim S 23 ist demnächst klimafreundlich unterwegs. Die Voreifelbahn wird im Zuge des Wiederaufbaus modernisiert und elektrifiziert. Das teilt der Nahverkehr Rheinland (NVR) mit. Durch den Antriebswechsel verkehrt die S 23 auf der Strecke Bonn – Euskirchen demnächst klimafreundlich. „Das ist eine sehr erfreuliche Nachricht und ein wichtiger Schritt hin zu noch mehr Umweltschutz“, befürwortet Bürgermeister Holger Jung die Elektrifizierung. „Durch den Umstieg von Diesel- auf Elektrobetrieb wird der CO2-Ausstoß um ein beträchtliches Maß reduziert. Damit nimmt der Klimaschutz Fahrt auf und Meckenheim als Standort im Grünen gewinnt weiter an Attraktivität“, fühlt sich Jung in den gemeinsamen Bemühungen bestätigt.

Im vergangenen Sommer hatten sich Vertreter des NVR, der Deutschen Bahn, Spitzen von Rhein-Sieg-Kreis und Kreis Euskirchen sowie der Anrainerkommunen, unter ihnen Bürgermeister Jung, im Gründer- und Technologiezentrum Rheinbach eingefunden und das Bündnis Voreifelbahn gegründet. Mit ihrer Absichtserklärung bekräftigten sie, den Ausbau der Bahnstrecke von Bonn nach Euskirchen sowie Bad Münstereifel voranzutreiben. Auch der damalige Landesverkehrsminister und heutige NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst war damals dabei.

Die beschleunigte Elektrifizierung der Voreifelbahn macht eine Finanzierungsvereinbarung, die NRW-Verkehrsministerin Ina Brandes, Ronald Pofalla von der Deutschen Bahn und NVR-Geschäftsführer Dr. Norbert Reinkober jüngst unterzeichnet haben, möglich. Künftig sollen zwischen Bonn und Euskirchen saubere Elektrozüge in enger Taktung auf modernisierter Strecke verkehren. Ministerin Brandes spricht von einer deutlichen Verbesserung der Mobilität und damit der Lebensqualität der Menschen in der Region, nachdem das Juli-Unwetter das Gleisbett der S 23 erheblich beschädigt hatte und der Bahnverkehr zwischen Rheinbach und Euskirchen ob der Flutfolgen weiterhin ruhen muss.

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Schnelles Internet für Wershofen

Wershofen – Westenergie startet Vorvermarktung für Glasfaserausbau ab dem April 2022. Bürgerinnen und Bürger erhalten Angebot für kostenlosen Glasfaserhausanschluss. Gute Neuigkeiten für alle Anwohnerinnen und Anwohner in Wershofen: Gemeinsam mit Westenergie Breitband plant die Ortsgemeinde Wershofen den Ausbau eines flächendeckenden Glasfasernetzes für superschnelles Internet. Hierzu startet Westenergie am 1. April 2022 die Vorvermarktung in der Ortsgemeinde. Alle betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner werden vom Energieunternehmen persönlich angeschrieben und erhalten ein entsprechendes Angebot. Der geplante Ausbau der Westenergie erfolgt eigenwirtschaftlich, daher ist eine Vorvermarktungsquote von 40 Prozent Voraussetzung für eine Glasfaserinfrastruktur in FTTH-Bauweise (FTTH = Fiber to the Home). Die Verlegung der Glasfaserkabel soll zudem in zwei Bauabschnitten erfolgen.

„Mit diesem Ausbau sind die Anwohner zukunftssicher aufgestellt, denn die Glasfaserkabel werden direkt bis in die Gebäude verlegt. Jedes Haus im Ausbaubereich erhält bei Abschluss eines Vertrags seinen eigenen Glasfaserhausanschluss – und diesen sogar kostenlos. Übertragungsraten von 1.000 Megabit stellen dann kein Problem mehr dar, für Gewerbe und Industrie sind spezielle Übertragungsraten im Gigabitbereich möglich“, erläutert Fabian Vocktmann, Regionalmanager bei Westenergie.

Vom 1. April bis einschließlich 30. Juni 2022 wird der Westenergie Vertriebspartner DSL Eifel, unter Einhaltung der geltenden Abstands- und Hygieneregeln, auf die Haushalte im ersten Bauabschnitt zukommen, um mit Ihnen bei Interesse über Ihr persönliches Angebot zu sprechen. Zudem lädt Westenergie die betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner zu einer Bürgersprechstunde am Dienstag, den 12. April 2022 von 9:00 bis 13:00 Uhr sowie am Donnerstag, den 14. April 2022 von 13:00 bis 18:00 Uhr im Gemeindesaal von Wershofen ein, um alle Fragen rund um den Glasfaserausbau persönlich zu beantworten.

„Viele Häuser in unserer Ortsgemeinde werden aktuell noch mit einem Kupferkabel als Datenleitung versorgt und haben dadurch nur eine begrenzte Internetgeschwindigkeit. Glasfaserkabel hingegen liefern eine stabile Internetversorgung mit hohen Bandbreiten. Besonders in Zeiten der Corona-Pandemie ist eine schnelle Internetverbindung für digitales Arbeiten unabdingbar. Hierfür hat Westenergie bereits in den letzten Jahren bei anstehenden Tiefbaumaßnahmen bereits Leerrohrstrukturen in den Boden eingebracht. Ich hoffe, dass viele Anwohnerinnen und Anwohner das attraktive Angebot eines kostenloses Hausanschlusses im Rahmen der Vorvermarktung jetzt nutzen werden“, erklärt Torsten Raths, Ortsbürgermeister von Wershofen.

Alle Bürgerinnen und Bürger von Wershofen, die einen E.ON-Highspeed Telefonie-/ Internetdienst im Rahmen der Vorvermarktung abschließen, erhalten den Glasfaserhausanschluss kostenlos. Dieses Angebot wird bis zum 30. Juni 2022 aufrecht erhalten. Auskünfte über die Angebote erhalten Sie bereits jetzt telefonisch beim Westenergie Vertriebspartner DSL Eifel unter der Rufnummer 02634 / 6598845. Weitere Informationen zu den Produkten finden Interessierte unter www.eon-highspeed.com

Zum Unternehmen

Die Westenergie Breitband GmbH, vormals innogy TelNet GmbH, ist eine 100-prozentige Tochter der Westenergie AG und zuständig für den Ausbau des Breitbandnetzes in den Städten und Gemeinden.

Die Ansprache von Kunden im Ausbaugebiet und der Vertrieb von passenden Breitbandprodukten erfolgt durch die E.ON Energie Deutschland.

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Landesregierung Nordrhein-Westfalen startet Portal für mehr digitale Bürgerbeteiligung

Region/Düsseldorf – NRW Minister Pinkwart: Wir wollen mit der Plattform Beteiligung NRW noch mehr Bürgerinnen und Bürger einladen, sich aktiv in die Gestaltung von Politik und Verwaltung einzubringen. Ganz gleich ob bei Stellungnahmen zu Gesetzesentwürfen, Planungsvorhaben oder der Meldung von Schlaglöchern: Bürgerinnen und Bürger in Nordrhein-Westfalen haben schon heute vielfältige Möglichkeiten, sich aktiv in die Gestaltung von Politik und Verwaltung einzubringen. Um auch digital noch mehr Bürgerinnen und Bürger zu erreichen, startete die Landesregierung am gestrigen Montag, 21. Februar 2022, die zentrale Plattform „Beteiligung NRW“ und bündelt landesweit digitale Angebote für Beteiligungsverfahren. Bei einer virtuellen Auftaktveranstaltung stellte Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart das Portal gemeinsam mit Prof. Dr. Andreas Meyer-Falcke, Beauftragter der Landesregierung für Informationstechnik (CIO), und Thomas Popp, Staatssekretär für Digitale Verwaltung und Verwaltungsmodernisierung und CIO des Freistaates Sachsen, der Öffentlichkeit vor. Es steht ab sofort allen Kommunen, Ministerien und Landesbehörden in Nordrhein-Westfalen zur Verfügung.

Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart: „Wir machen weiter Tempo bei der Digitalisierung der Verwaltung und beginnen mit dem Start von Beteiligung NRW ein neues Zeitalter der Bürgerbeteiligung. Wir wollen noch mehr Bürgerinnen und Bürger einladen, sich aktiv in die Gestaltung von Politik und Verwaltung einzubringen, ob am eigenen Wohnort oder bei Vorhaben der Landesregierung. Denn nur mit dem Wissen, den Ideen und den Erfahrungen der Menschen in Nordrhein-Westfalen können wir die Zukunft gestalten.“

Prof. Dr. Andreas Meyer-Falcke, Beauftragter der Landesregierung für Informationstechnik (CIO): „Mit dem Portal Beteiligung NRW erleichtern wir den Bürgerinnen und Bürgern den Zugang zu den Beteiligungsangeboten von Land und Kommunen. Gemeinsam mit IT.NRW stellen wir das Portal allen Behörden des Landes und der Kommunen kostenlos für ihre Beteiligungsverfahren zur Verfügung. Ich freue mich sehr, dass bereits so viele Kommunen zum Start des Portals dabei sind, denn Bürgerbeteiligung findet insbesondere auch vor Ort statt.“

Die technische Lösung für das Beteiligungsportal wurde in Sachsen entwickelt. Der Freistaat setzt die Software im eigenen Land schon länger ein und stellt sie Nordrhein-Westfalen nach dem Prinzip „Einer für alle“ zur Verfügung.

Staatssekretär für Digitale Verwaltung und Verwaltungsmodernisierung und CIO des Freistaates Sachsen Thomas Popp: „Viele Bürgerinnen und Bürger wollen sich aktiv einbringen, insbesondere zu Themen vor ihrer eigenen Haustür. Das Beteiligungsportal ist ein wesentliches Werkzeug, um dieses Engagement digital zu unterstützen. Im Freistaat Sachsen nutzen wir das Portal schon seit 2015 und haben seither viele Beteiligungsformate durchgeführt, über 3000 waren es allein im vergangenen Jahr. Dazu gehört der Mängelmelder, mit dem Anwohner dem zuständigen Amt zum Beispiel achtlos hingeworfenen Abfall melden können. Am häufigsten genutzt wird die Beteiligung bei der Bauleitplanung. Ich freue mich, dass der Wert unseres Portals auch außerhalb Sachsens erkannt und auch für eigene digitale Beteiligungsformate in Nordrhein-Westfalen genutzt wird.“

Mit dem zentralen Beteiligungsportal wird der Zugang zu den Beteiligungsangeboten des Landes und der Kommunen vereinfacht sowie die Qualität der Partizipation gesteigert. Zu den Angeboten zählen beispielsweise Dialogverfahren zu gesellschaftspolitisch relevanten Fragestellungen oder formelle Stellungnahmen zu aktuellen Gesetzesentwürfen, Verordnungen, Planungsvorhaben und Satzungen.

37 Portale von Städten, Gemeinden und Kreisen sowie verschiedenen Landesbehörden sind zum Start bereits zentral auf dem Portal zu finden, darunter Siegen, der Kreis Paderborn oder das Ministerium der Justiz des Landes Nordrhein-Westfalen. In den kommenden Wochen und Monaten werden viele weitere folgen.

Die Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern am Verwaltungshandeln ist ein zentraler Baustein der Open Government-Strategie NRW. Die Landesregierung bekennt sich darin zu den Zielen des Open Government hin zu mehr Transparenz, Beteiligung und Zusammenarbeit.

Weitere Projekte und Informationen unter: www.beteiligung.nrw.de

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Schiedsamt in der Verbandsgemeinde Kaisersesch – Ernennung und Verabschiedung

Kaisersesch – Anfang Februar 2022 wurde Franz-Josef Brengmann auf Vorschlag des Verbandsgemeinderates Kaisersesch durch Direktorin Doris Linden vom Amtsgericht in Cochem zum neuen Schiedsmann für den Schiedsamtsbezirk Kaisersesch II ernannt und vereidigt.

Damit übernimmt Franz-Josef Brengmann die Aufgaben von Horst Reuter, der neun Jahre als Schiedsmann in den Ortsgemeinden Brachtendorf, Eulgem, Gamlen, Hambuch, Illerich, Kaifenheim, Landkern, Zettingen sowie in der Stadt Kaisersesch tätig war.

Doris Linden dankte Horst Reuter für dessen Tätigkeit namens der rheinland-pfälzischen Justiz für die geleisteten treuen Dienste sowie für die angenehme Zusammenarbeit und überreichte ihm eine Dankurkunde mit den besten Wünschen für die Zukunft. Bürgermeister Albert Jung schließt sich auch im Namen der gemeindlichen Gremien dem Dank und den Wünschen an.

Franz-Josef Brengmann übernimmt das verantwortungsvolle Ehrenamt für fünf Jahre und leistet damit einen unverzichtbaren Beitrag zur Rechtspflege in der Verbandsgemeinde Kaisersech. Für diese wichtige gesellschaftliche Aufgabe wünschten Linden und Jung ihm alles Gute und viele erfolgreiche Schiedsverfahren.

In Rheinland-Pfalz gibt es rund 500 Schiedspersonen und Stellvertreter*innen, die ehrenamtlich die ihnen übertragenen Aufgaben der außergerichtlichen Streitschlichtung wahrnehmen. Die Schiedsfrauen und Schiedsmänner erbringen einen äußerst wichtigen ehrenamtlichen Dienst für das Gemeinwesen. Sie entlasten hierbei die Gerichtsbarkeit und stellen zwischen den streitenden Bürger*innen des Landes einen wirklich dauerhaften und dabei auch noch kostengünstigen Rechtsfrieden her.

Für den Bereich der Verbandsgemeinde Kaisersesch sind zwei Schiedsbezirke eingerichtet. Die hierfür zuständigen Schiedspersonen sind:

Kaisersesch Bezirk I  (Brieden, Düngenheim, Eppenberg, Hauroth, Illerich, Kail, Kalenborn, Landkern, Laubach, Leienkaul, Masburg, Müllenbach, Urmersbach)
Gertrud Lorberger, Oberstraße 56, 56761 Masburg, Telefon: 02653 8282

Kaisersesch Bezirk II (Binningen, Brachtendorf, Brohl, Dünfus, Eulgem, Forst (Eifel), Gamlen, Hambuch, Kaifenheim, Kaisersesch, Möntenich, Roes, Zettingen)
Franz-Josef Brengmann, Telefon: 0171 8380983, E-Mail: schiedsamt2kaisersesch@t-online.de

Detaillierte Informationen zum Umfang des Schiedsamtes in der Verbandsgemeinde Kaisersesch erhalten Sie im Bürgerportal Cochem-Zell www.cochem-zell-online.de unter dem Schlagwort Schiedsamt.

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Mobilfunkförderung – Elf weitere Gebiete in Rheinland-Pfalz mit besserem Mobilfunk versorgt

Region/Mainz – „Wie das Mobilfunkmonitoring gezeigt hat, sind wir bei der Mobilfunkversorgung in Rheinland-Pfalz auf einem sehr guten Weg. Bereits heute sind rund 99 Prozent der Landesfläche mit 2G versorgt. Mit 4G beziehungsweise LTE werden über 94 Prozent abgedeckt“, sagte Digitalisierungsminister Alexander Schweitzer. „Auch die Nutzung von 5G ist für nahezu 50 Prozent der Landesfläche sichergestellt. Trotzdem arbeiten wir intensiv daran, sogenannte weiße Flecken zu erschließen und die Mobilfunkversorgung im Land zu optimieren.“

Im Februar sind deshalb elf weitere Gebiete in Rheinland-Pfalz durch die Mobilfunkinfrastrukturgesellschaft des Bundes (MIG) in das Markterkundungsverfahren gegeben worden. Erklärt in den kommenden Wochen kein Mobilfunkunternehmen, dass es die Gebiete eigenwirtschaftlich in den nächsten drei Jahren ausbauen wird, können die bestehenden Mobilfunklücken mithilfe von Fördermitteln des Bundes geschlossen werden.

„Die Förderung erfolgt über die Mobilfunkinfrastrukturgesellschaft des Bundes in Abstimmung mit unserer Clearingstelle Mobilfunk. So stellen wir sicher, dass landesspezifische Erfordernisse, wie etwa infrastrukturelle und topographische Gegebenheiten, berücksichtigt werden“, erklärte Schweitzer. Die Ausweitung des Mobilfunks orientiert sich dabei an den Ausbauverpflichtungen, die für die Mobilfunkunternehmen seit 2019 gelten.

Identifizierte weiße Flecken, also Gebiete, in denen keinerlei Mobilfunk-Empfang vorhanden ist und auch keine Aufbauverpflichtung besteht, können mit Fördermitteln des Bundes erschlossen werden. Als gutes Beispiel nannte der Minister den Landkreis Ahrweiler. Die dortigen weißen Flecken wurden bereits im September des vergangenen Jahres in die Markterkundung gegeben und priorisiert, um den Wiederaufbau und die Erweiterung der stark beschädigten Infrastruktur zu unterstützen.

Im Februar 2022 wurden nachfolgende Gebiete in die Förderung gegeben:

Taben-Rodt im Landkreis Trier-Saarburg; Stadt Andernach im Landkreis Mayen-Koblenz; Auw bei Prüm, Roth bei Prüm im Eifelkreis Bitburg-Prüm; Lützkampen, Großkampenberg, Heckhuscheid und Winterspelt im Eifelkreis Bitburg-Prüm; Altlay, Briedel, Stadt Zell (Mosel), Hahn, Raversbeuren und Enkirch in den Landkreisen Bernkastel-Wittlich, Cochem-Zell und Rhein-Hunsrück-Kreis; Morbach, Berglicht, Etgert, Gielert, Gräfendhron, Horath, Merschbach und Heidenburg im Landkreis Bernkastel-Wittlich; Ralingen und Trierweiler im Landkreis Trier-Saarburg; Kirschroth im Landkreis Bad Kreuznach; Palzem und Merzkirchen im Landkreis Trier-Saarburg; Stadt Neustadt an der Weinstraße, Stadt Bad Dürkheim, Stadt Deidesheim, Forst an der Weinstraße, Ruppertsberg, Kallstadt, Weisenheim am Sand, Lindenberg, Neidenfels, Stadt Wachenheim an der Weinstraße im Landkreis Kreisfreie Stadt Neustadt an der Weinstraße und Landkreis Bad Dürkheim; Börsborn und Gries im Landkreis Kusel.

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Stadt Mayen verzichtet auf Gebühren für Sondernutzungen auch in 2022

Mayen – Auch wenn die ersten Lockerungen in Sicht sind: Einzelhandel und Gastronomie haben nach wie vor mit den aktuellen Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie zu kämpfen. Daher hat der Stadtrat in seiner letzten Sitzung beschlossen auf die Sondernutzungsgebühren 2022, sowohl für die Gastronomen in der Außenbewirtschaftung, als auch für den innerstädtischen Einzelhandel, zu verzichten.

Außerdem werden den Gastronomen in der Innenstadt weiterhin kostenfreie Erweiterungsflächen für die Außenbewirtung zur Verfügung gestellt.

Ein Antrag auf Erweiterung der Außenflächen kann jederzeit bei dem Marktamt der Stadt Mayen gestellt werden. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Marktmeisterin Yvonne Müller, 02651 88 2111, yvonne.mueller@mayen.de.

„An alle Bürgerinnen und Bürger richte ich den Appell, bitte kaufen Sie nicht online ein, sondern nutzten Sie die Angebote vor Ort. Gehen Sie essen oder bestellen Sie bei Ihrem Lieblingsrestaurant, verschenken Sie Gutscheine aus der heimischen Gastronomie. Jeder kann dazu beitragen, dass unsere schöne Stadt auch nach der Pandemie noch liebens- und lebenswert ist“, so Oberbürgermeister Dirk Meid.

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Wirtschaft

Förderung zur energieeffizienten Sanierung von Gebäuden startet heute wieder

Region/Berlin – Ab dem heutigen Dienstag, 22. Februar 2022 können wieder neue Anträge bei der KfW für Sanierungsmaßnahmen gestellt werden. Die Sanierungsförderung im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) startet damit wieder. Die Förderbedingungen für Sanierungsmaßnahmen bleiben unverändert.

Die KfW hatte in einem ersten Schritt bereits begonnen alle förderfähigen Altanträge zu bearbeiten, die bis zum vorläufigen Antragsstopp am 23. Januar 2022, 24:00 Uhr eingegangen waren. Diese Anträge werden von der KfW zeitnah nach den bisherigen Programmkriterien geprüft und – bei Förderfähigkeit – genehmigt. In einem zweiten Schritt kann ab morgen auch die Sanierungsförderung wieder starten.

Zur neu aufzusetzenden EH40-Neubauförderung laufen derzeit intensive Abstimmungen innerhalb der Bundesregierung.

In der vergangenen Woche hatte die Bundesregierung zusammen mit dem Haushaltsausschuss des Bundestages neue Mittel für die BEG von rd. 9,5 Mrd. € bereitgestellt, die zur Abarbeitung der bis 23. Januar 2022, 24:00 Uhr gestellten Altanträge, zur Wiederaufnahme der Sanierungsförderung und zur Neuauflage der EH40 Neubauförderung bestimmt sind und die Finanzierung bis zur Verabschiedung des regulären Haushaltes sichern.

 

 

 

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Kriminalität in Nordrhein-Westfalen so niedrig wie zuletzt 1985

Region/Düsseldorf – Einbruch auf 40-Jahres-Tief, Zuwächse bei Kinderpornographie und Cybercrime. NRW Minister Reul: Das Minus an Straftaten ist ein Plus an Sicherheit – wir sind aber noch lange nicht fertig. Zum sechsten Mal in Folge ist die Kriminalität in Nordrhein-Westfalen gesunken. Mit insgesamt 1.201.472 Delikten (minus 1,2 Prozent) sind die Fallzahlen so niedrig wie zuletzt 1985. „Im Vergleich zu 2016 haben wir mehr als eine viertel Million Straftaten weniger. Das Minus an Straftaten ist ein Plus an Sicherheit – wir sind aber noch lange nicht fertig“, sagte Innenminister Herbert Reul bei der Präsentation der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) für das Jahr 2021.

Mehrere Deliktsbereiche haben Tiefststände erreicht:

  • Die Fallzahlen des Wohnungseinbruchdiebstahls sind weiter gesunken – um 25 Prozent im Vergleich zu 2020. Mit 18.576 Fällen ist das der niedrigste Wert seit mehr als 40 Jahren. Zum Vergleich: Noch 2015 hatte es 62.362 Einbrüche gegeben – demgegenüber bedeuten die Zahlen von 2021 einen Rückgang von mehr als 70 Prozent.
  • Mit 308 Mord- und Totschlagsfällen ist ein 10-Jahres-Tief erreicht und im Vergleich zu 2020 ein Minus von 17,2 Prozent.
  • 2021 wurden 273.267 Fälle von Straßenkriminalität registriert, ein Minus von sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Weniger Straßenkriminalität gab es seit 1990 nicht.
  • In 2021 wurden 8.242 Fälle im Deliktsbereich Raub Das ist die niedrigste Fallzahl seit 1988.

Innenminister Reul: „Nordrhein-Westfalen ist sicherer geworden und das ist für die Bürgerinnen und Bürger in diesem Land eine gute Nachricht und ein gutes Zeugnis unserer Polizeiarbeit. In manchen Bereichen hat uns auch Corona in die Karten gespielt, zum Teil ernten wir, was schon vor längerer Zeit angestoßen wurde.“

2021 hat die Polizei 53,6 Prozent aller Fälle aufgeklärt: Das ist ein leichtes Plus von 0,8 Prozentpunkten und eine der besten jemals gemessenen Aufklärungsquoten in Nordrhein-Westfalen. „Seit 1980 lag die Aufklärungsquote unter 50 Prozent. Seit ein paar Jahren liegt sie über 50 Prozent. Die Richtung stimmt also. Ich mache aber kein Geheimnis draus, dass es uns nicht zufriedenstellen kann, wenn nur etwas mehr als jedes zweite Delikt aufgeklärt wird. Unser Ziel sind 60 Prozent.“

Erneut gab es in den Bereichen Kinderpornographie (plus 137,2 Prozent) und sexueller Missbrauch von Kindern (plus 23,2 Prozent) einen Anstieg. „Dieser Zuwachs ist ungeheuer erschreckend“, erklärte Reul. „Jedoch ist es nicht so, dass es mehr Pädophilie geben würde, vielmehr unternimmt die Polizei mehr. Jeder Fall, den wir aufdecken und aufklären – und wir klären 90 Prozent der Fälle im Bereich Kinderpornographie auf – führt uns zu weiteren Fällen.“ Vor diesem Hintergrund bezeichnete Reul die Zuwachszahlen als „Leistungsquote der Polizei“.

Bei den Straftaten zum Nachteil älterer Menschen gab es mit 2.119 Fällen knapp ein Fünftel weniger Fälle als 2020 (minus 19,2 Prozent). Trotz des Rückgangs ist der Schaden unverändert hoch: Rund 25 Millionen Euro konnten die Täter im vergangenen Jahr erbeuten – fast genauso viel wie 2020. Meistens gaben sich die Täter als falsche Amtsträger, etwa als falsche Polizisten aus. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich diese Zahl allerdings halbiert: von 608 auf 304 Fälle. Reul: „Für uns ist das ein Zeichen, dass die Menschen sensibler werden. Es scheint, dass die polizeilichen Präventionsmaßnahmen greifen und wir mit der Aufklärungsarbeit die älteren Menschen erreichen, sodass Schlimmes verhindert werden kann.“

Auch bei der Organisierten Kriminalität kann die Polizei für 2021 Erfolge vermelden. Aufgrund der entschlüsselten Encro-Chat-Kommunikation konnten in Nordrhein-Westfalen zahlreiche Verfahren angestoßen werden. Ausgewirkt hat sich das vor allem auf die Betäubungsmittel-Verfahren. 1.035 Ermittlungsverfahren konnten hier bislang insgesamt eingeleitet und 193 Haftbefehle vollstreckt werden. Infolgedessen beschlagnahmte die Polizei unter anderem 47,8 Kilogramm Kokain, rund 1,6 Tonnen Marihuana und 17.000 Marihuana-Pflanzen. 71 Vermögensarreste ergaben eine Gesamtsumme von 28.282.204 Euro, von denen 6.307.264 Euro sichergestellt wurden.

Zur Organisierten Kriminalität zählt auch die Clan-Kriminalität, die seit 2017 von der Landesregierung bekämpft wird. In den Bereichen Geldwäsche und illegales Glücksspiel gab es einen Zuwachs von 138 bzw. 295 Prozent. „Geldwäsche und Glücksspiel sind die klassischen Betätigungsfelder der Organisierten Kriminalität – sowohl von Clankriminellen als auch der Mafia“, erläuterte Reul. „Vor allem beim Glücksspiel sprechen wir von einem sogenannten Kontroll-Delikt; heißt: Je mehr wir kontrollieren, desto mehr erwischen wir. Deshalb ist der Anstieg ein Nachweis unserer hartnäckigen Arbeit.“

2021 wurden in Nordrhein-Westfalen 152 Geldautomaten aufgesprengt. Das waren 24 weniger als 2020, dafür wurden aber allein in diesem Jahr bereits 38 Automaten gesprengt. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist das ein Plus von 533 Prozent. „Hier ist für uns und auch für die Banken Handlung und Eile geboten“, so Reul, der für den heutigen Montagnachmittag einen Bankengipfel im Innenministerium ankündigte.

Im Bereich Cybercrime gab es nochmals einen starken Anstieg. So ist die Computerkriminalität 2021 um 24 Prozent auf rund 30.115 Fälle gestiegen. „Die Kriminalitätsverschiebung in den digitalen Raum – verstärkt durch die Pandemie – wird auch nach der Pandemie nicht zu stoppen sein“, so Reul. Um dieses Phänomen zu bekämpfen, sind in den vergangenen Jahren mehr als 500 neue Stellen geschaffen worden – unter anderem, um Kinderpornographie zu verfolgen. Aber auch die 2021 geschaffene Online-Sachfahndung zur Ermittlung von online angebotenem Diebesgut wurde mit mehr als 100 Stellen ausgestattet.

Bei den Straftaten, die mit einem Messer begangen wurden, gab es im letzten Jahr 4.397 Fälle, ein Rückgang von 5,8 Prozent. 30 Menschen haben so ihr Leben verloren; sieben weniger als 2020. „Bei diesen Taten sind neun von zehn Tatverdächtigen Männer und mehr als jeder zweite männliche Tatverdächtige ist unter 30 Jahre alt. Messer-Straftaten sind also ein männliches, junges Problem und eines, bei dem die Tatverdächtigen überproportional nichtdeutsch sind – obschon knapp 60 Prozent der Täter einen deutschen Pass haben“, so Reul. Der Anteil nichtdeutscher Tatverdächtiger bei Straftaten mit dem Tatmittel Messer liegt bei 42,6 Prozent, der Ausländeranteil an der nordrhein-westfälischen Bevölkerung bei 13,8 Prozent.

 

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Wiederaufbau Ahrtal – Psychische Gesundheit steht weiterhin im Fokus

Ahrweiler – Planung und Koordination der psychiatrischen Hilfen im Ahrtal schreiten voran. Neben vielen praktischen, teils existenziellen Fragen, die sich Betroffene der Flutkatastrophe stellen müssen, hat das Erlebte bei vielen Menschen auch psychische und seelische Spuren hinterlassen. Ihnen die notwendigen Hilfen zur Bewältigung zur Verfügung zu stellen und psychosoziale Angebote auszubauen, ist eines der wichtigsten Anliegen des Kreises Ahrweiler.

Bereits im November 2021 waren der Kreis, das Land Rheinland-Pfalz, die Dr. von Ehrenwall’sche Klinik, die DRK Fachklinik Bad Neuenahr und der Hospiz-Verein Rhein-Ahr e.V. daher eine Kooperation eingegangen, um die psychische Gesundheit im Ahrtal zu stärken und die vorhandenen Ressourcen bestmöglich zu nutzen. In einer Videokonferenz zogen die Mitarbeitenden der Kooperationspartner nun eine erste Zwischenbilanz ihrer Zusammenarbeit und tauschten sich über die weiteren Schritte aus.

So konnten sich die Mitarbeitenden der Psychiatrie-Koordination in den vergangenen Wochen einen umfassenden Überblick verschaffen, welche Angebote es bereits gibt. Auf der Homepage der Kreisverwaltung (https://kreis-ahrweiler.de) werden diese Angebote in Kürze in Form einer interaktiven Karte veröffentlicht, damit Menschen dort gezielt nach Rat und Hilfe suchen können. Dieses Informationsangebot wird sukzessive ausgebaut und aktualisiert.

Darüber hinaus wird unter der allgemeinen Telefonnummer 02641 / 975-937 ein Service zur Vermittlung von sozialpsychiatrischen Beratungsangeboten für von der Flutkatastrophe betroffene Menschen angeboten. Der Service ist von Montag bis Freitag, außer dienstags, zwischen 13 und 17 Uhr erreichbar. Eine Kontaktaufnahme ist auch per E-Mail möglich. Die Adresse lautet psychiatriekoordination@kreis-ahrweiler.de. Alle eingehenden Anfragen werden streng vertraulich behandelt.

Die Kooperationspartner verständigten sich außerdem darauf, dass die Mitarbeitenden der Psychiatrie-Koordination die nächsten Wochen dazu nutzen, um sich und ihre Arbeit vor Ort weiter bekannt zu machen und sich mit anderen Akteuren auf dem Gebiet der psychosozialen Versorgung noch mehr zu vernetzen. Dabei werden sie auch mögliche weitere und zusätzliche Bedarfe der betroffenen Menschen im Ahrtal, aber auch der vielen Helferinnen und Helfer, die oft belastende Situationen erlebt haben, in den Blick nehmen.

Wichtig: Die Kreisverwaltung und ihre Kooperationspartner arbeiten ausschließlich mit anerkannten Fachkräften und professionellen Dienstleistern zusammen, um sich so bewusst von den Angeboten „selbsternannter“ Beratungskräfte abzugrenzen.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Psychiatrie-Koordination können wie folgt kontaktiert werden:

– Nadja Gasper, Tel.: 02641/975-8215;

– Claudia Hoffmann, Tel.: 02641/975-8217;

– Niklas Sebastian, Tel.: 02641/975-8216;

– E-Mail: psychiatriekoordination@kreis-ahrweiler.de.

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„European Candy Kettle Club“ zeichnet Prof. Hermann Bühlbecker mit seinem renommierten Award aus

Aachen – Der „European Candy Kettle Club“, die zentrale Organisation der Zulieferer u.a. für die Süßwarenindustrie, zeichnet  Prof. Hermann Bühlbecker, Alleingesellschafter der Lambertz-Gruppe, mit seinem renommierten Award aus. Aufnahme in die „Hall of Fame“ der Branche, zu der u.a. auch Unternehmergrößen wie Michel Ferrero, Rodolf Sprüngli oder Sir Adrian Cadbury gehören.

Der European Candy Kettle Club (ECKC) hat Prof. Hermann Bühlbecker, Alleingesellschafter der Aachener Lambertz-Gruppe, mit dem diesjährigen „European Candy Kettle Award“ ausgezeichnet. Dies gab der ECKC jetzt bekannt; die Preisverleihung wird im September in Aachen stattfinden. Mit der Preisvergabe nimmt der ECKC den Aachener Unternehmer in die „Hall of Fame“ der europäischen Süßwarenindustrie auf.

Der European Candy Kettle Award blickt auf eine fast 50-jährige Geschichte zurück. Der Club ist eine der zentralen Verbundorganisationen in Europa, deren Mitglieder in der gesamten Zulieferindustrie angesiedelt sind. Dazu gehören Maschinen- und Anlagenbauer genauso wie Rohstofflieferanten und Verpackungsunternehmen.

Die Idee zur Verleihung eines Innovations- und Markenpreises in der Süßwarenindustrie geht auf den US-amerikanischen Candy Kettle Award zurück. In den frühen 1970er-Jahren übernahm Guy Urbain, ein französischer Chocolatier, die Idee und brachte den Award nach Europa. Seitdem verleiht der Club einmal im Jahr einer namhaften, herausragenden Persönlichkeit der Branche den Preis für vorbildliche Unternehmens- und Markenführung, Produktqualitäten sowie Innovationen. Die exklusive Liste der bisherigen Gewinner umfasst bekannte Namen wie etwa Michele Ferrero, Rudolf Sprüngli, Sir Adrian Cadbury oder Claus Oberwelland.