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Kreis Euskirchen hält an Pool-Tests in Kitas fest

Euskirchen – Anzahl der positiven Pool-Tests ist rückläufig / Landrat Ramers appelliert an die Eltern, das Verfahren weiter zu unterstützen. Seit Januar 2022 werden in den Kindertageseinrichtungen im Kreis Euskirchen PCR-Pooltestungen durchgeführt. Durch dieses Verfahren konnten bislang 1.355 positive Fälle in den Einrichtungen nachgewiesen werden. Die Teilnahme an den Pool-Tests ist weiterhin freiwillig, wird aber von einem Großteil der Eltern genutzt. Nach Angaben der Kitaträger nehmen rund 90 % der Kinder an diesem Testverfahren teil.

Die Corona-Betreuungsverordnung des Landes NRW gibt vor, dass Kinder, die nicht an den Pool-Tests teilnehmen, beim Auftreten eines positiven Falles in der Einrichtung viermal in zehn Tagen Schnelltests durchführen müssen. Diese Kinder können also bei einem positiven Pool-Ergebnis ihrer Gruppe am nächsten Tag die Kita besuchen. Voraussetzung ist: Die Eltern müssen zuvor zuhause einen Schnelltest mit einem unauffälligen Ergebnis durchführen. Es kann auch ein Test aus einem Bürgertestzentrum vorgelegt werden.

Gleichzeitig ändert sich das Prozedere für die Kinder, die am Pool teilnehmen, nicht. Wer an einem Pool teilgenommen hat, dessen Ergebnis positiv ausfällt, darf erst wieder in die Kita gehen, wenn ein negativer PCR-Befund vorliegt (PCR-Einzeltest erfolgt über die Kita).

Das kann auf den ersten Blick „ungerecht“ wirken: Die Kinder, die am (positiven) Pool teilgenommen haben, müssen am nächsten Tag zuhause bleiben, die anderen können mit negativem Selbst- oder Schnelltest wieder in die Kita. So sehen es aber die Landesverordnungen vor. Entgegen der Hoffnung des Kreises wird auch das Thema Rückstellprobe keine Entlastung bringen. Die Labore können diesen „Service“ absehbar nicht leisten.

„Die derzeitige Situation ist für alle Beteiligten herausfordernd und belastend“, so Landrat Markus Ramers. „Sie erfordert Flexibilität und Spontanität und führt immer wieder auch zu Betreuungsproblemen, wenn der Pool-Test der Gruppe des Kindes tatsächlich positiv ausfällt. Das gilt für Eltern ebenso wie für das Kita-Personal.“ Er appelliert dennoch an die Eltern, ihre Kinder an der Pool-Testung teilnehmen zu lassen. „Ein ideales Testverfahren für alle gibt es leider nicht. Die Pool-Tests sind aber ein guter Weg, um auf der einen Seite den Infektionsschutz für Kinder und Personal zu gewährleisten und auf der anderen Seite für ein hohes Maß an Betreuungssicherheit zu sorgen. Der Landrat erfährt dabei Unterstützung von Kita-Trägern und dem Jugendamtselternbeirat, die ebenfalls für eine rege Teilnahme an den Pool-Testungen werben.

Aktuell sind die positiven Pool-Tests bereits rückläufig und haben sich seit zwei Wochen auf einem Niveau von rund 10 Prozent positiver Pools eingependelt. Daher plant der Kreis, dieses Verfahren vorerst bis zu den Osterferien fortzusetzen.

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Das Fleisch kommt von hier!

Prüm – Enge Zusammenarbeit zwischen Metzgerei Marco Müller und Hof Lamberty. Die Regionalmarke EIFEL arbeitet hart am Glück… für Erzeuger und Tiere, damit die Verbraucher wissen: Es kommt Fleisch zu fairen Preisen und aus tier­gerechter Eifeler Haltung auf den Tisch.

Es ist normal geworden, dass man Schweinefleisch aus aller Herren Länder in den Supermarkttheken landet. Doch es geht auch anders – nämlich mit Wertschöpfung, die vor Ort bei den heimischen Bauern und Metzgereien bleibt. Mit Tieren, die gesund und ihrer Art entsprechend gehalten werden und die keine langen Transporte erleiden müssen. Davon profitieren alle. Wie das funktioniert, zeigt das Beispiel der Zusammenarbeit von Christoph Lamberty und Marco Müller. Lamberty hält auf seinem Hof in Pantenburg rund fünfhundert Mastschweine bis zur Schlachtreife, Müller verarbeitet das Fleisch in seiner Metzgerei im nahen Gillenfeld zu deftigen Köstlichkeiten. Beide Betriebe sind Teil der Regionalmarke EIFEL und lassen sich entsprechend zertifizieren.

Lamberty ist überzeugt: „Zukunft gibt es für Schweinehalter nur, wenn wir uns bei der Vermarktung regional orientieren und zugleich gute Haltungsbedingungen schaffen.“ Nicht alle, aber viele seiner Tiere leben bereits auf Stroh. Sein Ziel ist die stetige Verbesserung der Tierhaltung und der Vertrauensbasis, die Kunden wissen lässt: Das Fleisch dieser Tiere ist seinen Preis wert, denn es stammt von gesunden Schweinen, die Bewegungsfreiheit, Spielmöglichkeiten und optimale Ernährung überwiegend mit heimischem Futter haben. „All das schmeckt man am Ende und wirkt sich positiv auf die Qualität aus“, weiß Lamberty. Mit der Einbindung in die Regionalmarke EIFEL sieht er einen wichtigen Schritt getan, um weg zu kommen von den Zwängen des Weltmarktes mit seinen Dumpingpreisen und mit unübersichtlichen Produktionsverhältnissen, die zu Lasten von Mensch und Natur gehen.

Die Schweine vom Hof Lamberty müssen nur wenige Kilometer zurücklegen, bis sie im EU-zugelassenen Schlachthaus der handwerklichen Metzgerei von Marco Müller in Gillenfeld schonend ihr Leben lassen. Mit traditionellen und eigenen Rezepturen entstehen Delikatessen, die viele Stammkunden anlocken und stets weitere neue Kunden überzeugen. „Es ist arbeits- und kostenintensiver als üblich, aber es zahlt sich aus. Die Kunden wissen die hohe Qualität zu schätzen. Und es ist ein wunderbares Gefühl für mich, ihnen vernünftige Antworten auf ihre Fragen geben zu können.“ Denn es entstehen viele Gespräche über Haltungsformen oder Ernährung der Tiere – die Kunden wollen sicher sein, dass sie qualitativ gutes Fleisch aus der Eifel bekommen.

Die Zertifizierung der Regionalmarke EIFEL entspreche einfach seiner Philosophie der Wertigkeit, begründet Marco Müller die Teilnahme am regionalen Erfolgskonzept. Das hohe Niveau seiner Produkte beeindruckte bei einschlägigen Wettbewerben auch die Fachjury der Handwerkskammer: Fünf Mal holte Müller für seine Fleisch- und Wurstwaren die Goldmedaille. Mit dem EIFEL Schwein haben tatsächlich alle Beteiligten „Schwein“: genießende Kunden, zufriedene Metzger und Bauern und auch die Tiere mit einer guten Lebenszeit auf einem landwirtschaftlichen Betrieb.

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Jülich setzt die strengeren Regeln der gesicherten Brauchtumszone nicht um

Jülich – Für Bereiche, in denen ein erhöhtes Infektionsrisiko durch das brauchtumsbedingte Zusammentreffen einer Vielzahl von Menschen erwartet wird, können Kommunen laut Coronaschutzverordnung des Landes NRW strengere Regeln für die Karnevalstage (24.02.-01.03.2022) durch Einrichtung einer sogenannten „gesicherten Brauchtumszone“ festlegen. „Die Jülicher Karnevalisten sind mit der Situation bisher sehr verantwortungsbewusst umgegangen,“ sagt Bürgermeister Axel Fuchs „ich sehe daher keine Notwendigkeit, die Corona-Regeln für die Karnevalstage zusätzlich zu verschärfen.“ Die Einrichtung einer „gesicherten Brauchtumszone“ wäre unter Berücksichtigung der Gesamtsituation deshalb unverhältnismäßig. Sie wird daher in Jülich nicht ausgewiesen.

Auch an den jecken Tagen gelten „nur“ die „normalen Corona-Regeln“. So bleibt z.B. die Ausnahmeregelung, dass Personen mit Auffrischungsimpfung bei 2Gplus keinen zusätzlichen Test benötigen bestehen. Innerhalb einer gesicherten Brauchtumszone wäre der zusätzliche Test auch für diese Personen Pflicht.

Für die Gastronomie (innen und außen) gilt in Jülich also weiterhin 2Gplus als Zugangsbeschränkung. Nachzuweisen ist die vollständige Impfung oder Genesung jeweils mit zusätzlichem negativem Test. Diese zusätzliche Testpflicht entfällt für Personen, die geboostert oder frisch geimpft (vor 15-90 Tagen) oder frisch genesen (vor PCR-Test vor 29-90 Tagen) sind. In Innenräumen gilt dabei Maskenpflicht, außer am Sitz- oder Stehplatz.

Auch für Karnevalsveranstaltungen gilt in Innenräumen 2Gplus, im Freien 2G.

Untersagt sind – mit oder ohne gesicherte Brauchtumszone – der Betrieb von Clubs und Diskotheken sowie vergleichbare Veranstaltungen, wie öffentliche oder private Tanz- und Diskopartys und ähnliches.

Unter Beachtung dieser Vorsichtsmaßnahmen und mit der gebotenen Eigenverantwortung wünscht die Stadtverwaltung allen Jecken viel Spaß an den Karnevalstagen.

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Vulkaneifler Kai Goebel aus Pelm im RTL-DSDS-Casting am 26. Februar mit dabei

Pelm/Köln – Kai Goebel (28) wohnt mitten in der Vulkaneifel und ist ein absoluter Dorfmensch, dem die Stadt viel zu hektisch und laut ist. Laut darf es für ihn nur unter der Dusche werden, wenn er anfängt, seine Songs zu singen und schon mal für sein DSDS-Casting übt.

Die Jury mit Toby Gad (l.), Ilse DeLange und Florian Silbereisen. Foto: RTL – Stefan Gregorowius

Seine Freundin ist absolut fasziniert von seiner Stimme und traut ihm für seinen Auftritt einiges zu. Kai arbeitet als Einzelhandelskaufmann, der mit seinem mobilen Supermarkt in der Eifel unterwegs ist und die Leute mit allerhand nützlichen Dingen versorgt.

Kai Goebel startet jetzt am Samstag, 26.02. bei der 19. Staffel von „Deutschland sucht den Superstar“ bei RTL Der trifft auf eine Jury, wie es sie so noch nie gegeben hat: Neben dem deutschen Showmaster Florian Silbereisen und Hollands erfolgreicher Sängerin/Songwriterin und mehrfach Platin ausgezeichneter ESC Gewinnerin Ilse DeLange beurteilt Toby Gad, der Mann, der Weltstars wie Beyoncé und Madonna produziert, das Können der Talente. Mal sehen, ob es Kai Goebel aus Pelm in den Recall schafft. Kai bringt die Titel „Mars“ von Georg Stengel und „Wie soll ein Mensch das ertragen“ von Philipp Poisel zur Juryauswahl mit.

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„Jeck von zohus us“ – HARIBO und Karnevalsvereine spenden 700 Kilogramm Kamelle für den guten Zweck

Grafschaft/Bonn – „Jeck jeht net weg!“ und Tradition bleibt Tradition: Ganz im Sinne des Bonner Karnevalsmottos der Session 2021/2022 werden HARIBO und die Bonner und Grafschafter Karnevalsvereine auch im Goldbären-Jubiläumsjahr kreativ, um das traditionelle Aufwiegen Corona-konform umzusetzen.

Fröhlich-karnevalistisch gekleidet und mit dem Goldbär als Unterstützung, fand das traditionelle Aufwiegen der Nachwuchsjecken auch in diesem Jahr zu Hause statt. Foto-Collage: (c) HARIBO GmbH & Co. KG

Anstatt im HARIBO-Fabrikverkauf in Bonn/Bad Godesberg oder im Ringener Rathaus zusammenzukommen, stellten sich die Nachwuchsjecken der sieben Karnevalsgesellschaften aus Bonn und Grafschaft in den eigenen vier Wänden auf die Waage. Das Ziel: Gemeinsam möglichst viel Kamelle für den guten Zweck sammeln. In diesem Jahr liegt den Karnevalistinnen und Karnevalisten das Spendenziel besonders am Herzen, denn die gesammelten Kamelle sollen unter anderem von der Flutkatastrophe betroffenen Bildungs- und Jugendeinrichtungen zugutekommen.

HARIBO freut sich über bunte Karnevals-Fotos

Freudestrahlend und karnevalistisch verkleidet schickten insgesamt 14 Pänz farbenfrohe Fotos an HARIBO. Im Plüschformat gesellte sich auch mehrfach der Goldbär mit dazu. „Es fiel uns sehr schwer, die Termine für das Aufwiegen in Bonn und Grafschaft erneut absagen zu müssen, denn in der fünften Jahreszeit ist es uns als rheinisches Familienunternehmen besonders wichtig, Momente kindlicher Freude zu verschenken“, sagt Burkhard Zyber, Leiter Unternehmenskommunikation, HARIBO Deutschland. „Deshalb freuen wir uns umso mehr, dass die Karnevalsvereine trotz der anhaltenden Pandemie auch in diesem Jahr mit uns an der Tradition des Aufwiegens festhalten und improvisierten, um anderen eine Freude zu machen.“

Bonner Nachwuchsjecken bringen gemeinsam 350 Kilogramm auf die Waage

Wie in den vergangenen dreizehn Jahren nahmen das Kadettencorps der Bonner Stadtsoldaten und das Cadettencorps der Bonner EhrenGarde gemeinsam am diesjährigen Aufwiegen teil. Prinz Lewis der I. und seine Adjutanten und Adjutantinnen Noah Fontaine, Paula Wirtz und Tonja Pfeiler der EhrenGarde, brachten 160 Kilogramm auf die Waage. Die Kinderbonna Mia Marschollek und ihre Paginnen Linda Mauer, Maja Friedel und Sarah Wolber wogen sich gegen 190 Kilogramm HARIBO-Produkte auf. Gemeinsam erreichten die Nachwuchsjecken somit ein Rekordgewicht von circa 350 Kilogramm. Die beiden Karnevalsgesellschaften entschieden sich, die Kamelle an den Verein für Gefährdetenhilfe und den Förderkreis für krebskranke Kinder und Jugendliche Bonn e.V. zu spenden.

Grafschafter Jecken spenden Kamelle an Leidtragende der Flutkatastrophe

Die jüngsten Tanzmitglieder der Karnevalsvereine aus der Gemeinde Grafschaft stellten sich in diesem Jahr ebenfalls auf die Waage. Florian Dreser der KG Garde Grün-Weiss Esch, Paula Wolff des Möhnenvereins Gelsdorf, Maximilian und Alexander Wruck der KG Ringener Wendböggele, Lotta Stegmann der Fidelen Möhnen Birresdorf und Lou Sebastian des Möhnenvereins Nierendorf brachten gemeinsam circa 145 Kilogramm zusammen. Das von HARIBO aufgerundete Gesamtgewicht von 350 Kilogramm, umgewandelt in HARIBO-Produkte, dürfen die Karnevalsvereine an eine Institution ihrer Wahl spenden.

Viele der Vereine entschieden sich für Institutionen, die von der Flutkatastrophe betroffen sind – darunter zum Beispiel die Levana-Schule in Bad Neuenahr oder das Grafschafter Jugendbüro Team Tingo. „Wir möchten uns bei HARIBO für die schöne Möglichkeit bedanken, Kamelle an gemeinnützige Organisationen und Betroffene der Flutkatastrophe weiterzugeben“, so Florian Koch, 1. Vorsitzender der KG Ringener Wendböggele e.V. „Wir freuen uns darauf, das Aufwiegen im kommenden Jahr wieder persönlich zu feiern. Die Übergabe des Geburtstagsordens an die HARIBO Goldbären zu ihrem 100. holen wir dann natürlich nach.“

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Neubesetzung im Dorfmanagement Team der Gemeinde Kreuzau

Kreuzau – Das Dorfmanagement Team Eva Glas von der Gemeinde Kreuzau und Corinna Joppien vom Büro Stadt+Handel werden ab sofort von Katharina Schulz, ebenfalls von Stadt+Handel, tatkräftig unterstützt. Die Dorfmanagerin Saskia Goebel verlässt schweren Herzens das Team, um sich neuen beruflichen Herausforderungen zu widmen.

Nach ihrem Studium der angewandten Geografie und Siedlungswasserwirtschaft an der RWTH Aachen war die gebürtige Dürenerin Katharina Schulz einige Jahre in der Stabsstelle der nachhaltigen Entwicklung bei der Stadt Eschweiler tätig. Hier war sie für die fachliche Begleitung und Umsetzung von Maßnahmen aus den Bereichen Umwelt- und Klimaschutz, energetische Sanierung sowie nachhaltige Mobilität verantwortlich. Auch die Öffentlichkeits- und Sensibilisierungsarbeit lagen in ihrer Verantwortlichkeit und stellten einen Schwerpunkt ihrer täglichen Arbeit im kommunalen Umfeld dar.

Frau Schulz freut sich schon sehr darauf, ihre bisherigen Erfahrungen in Kreuzau einzubringen. Dabei ist es ihr eine besondere Herzensangelegenheit, neben den originären Aufgaben des Dorfmanagements, auch die Themen Nachhaltigkeit und Klimaschutz weiter zu stärken und in den Fokus der Kreuzauer Gesellschaft zu rücken.

Das Dorfmanagement ist als Ansprechpartner in der Hauptstraße 68 mitten in Kreuzau für die Bürgerinnen und Bürger, die Gewerbetreibenden und Immobilieneigentümer da. Im Auftrag der Gemeinde Kreuzau arbeitet das Dorfmanagement daran, den Zentralort Kreuzau zu stärken und Beteiligung an seiner Entwicklung zu ermöglichen. Die Mitarbeiterinnen beantworten alle Fragen, die rund um die Maßnahmen aus dem Masterplan Kreuzau für Kreuzau umgesetzt werden und unterstützen bei der Antragsstellung für Fördermittel aus dem Verfügungsfonds sowie dem Fassaden- und Hofprogramm.

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Erstes Sonntags-Shopping zum „Frühlingserwachen“ am 13. März in Mayen

Mayen – „Start in den Frühling“ lädt Besucher in die Mayener Innenstadt ein. Die Einkaufsstadt Mayen zieht viele Kunden an und ist auch regelmäßig der Veranstaltungsort für die verschiedensten Feste und Märkte. Das Marktjahr startet mit dem „Start in den Frühling“ am 13. März und dem Halbfastenmarkt am 22. März.

Um den Frühling schon einmal einzuläuten hat die Wirtschaftsförderung der Stadt Mayen und die MY-Gemeinschaft die Schaufensterbemalung aus 2020 noch einmal aufgenommen, um die Innenstadt attraktiv zu gestalten. Vorrangig ging es der Wirtschaftsförderung und der MY-Gemeinschaft darum die Nebenstraßen, wie Göbel- und Neustraße, zu beleben und auf die dort ansässigen Geschäfte aufmerksam zu machen. Weitere Schaufensterbemalungen folgen in der Markt- und Brückenstraße. Somit ist die Innenstadt für den „Start in den Frühling“ und dem damit verbundenen verkaufsoffenen Sonntag am 13. März, von 13 – 18 Uhr gerüstet.

Den Besucherinnen und Besuchern wird einiges geboten: Ob Frühlingsmode in bunten Farben, luftige Sommerschuhe oder ein gutes Buch für die ersten lauen Abende auf dem Balkon – in Mayen findet jeder, was er sucht! Wie in den Vorjahren, werden wieder viele tausend bunt-blühende Zwiebelpflanzen als „Frühlings-Gruß“ an die Kundinnen und Kunden des Einzelhandels verteilt.

Neben dem verkaufsoffenen Sonntag, kann man auf dem Marktplatz von 11-18 Uhr, ein Teil des diesjährigen Biathlon sein. Die Aktion läuft unter dem Motto: „Jeder Freund dieser Sportart kann selbst und kostenlos für einen Tag zum Biathleten werden“, initiiert wurde diese Veranstaltung von der MY-Gemeinschaft und unterstützt von den Unternehmen Autohaus Nett und Euro Repar Car & Reifenservice Mayen sowie der Reichskronen-Apotheke.

Auch ein Kinderkarussell, Süßwaren, Geschenkartikel, Crêpes sowie Spezialitäten warten auf dem Marktplatz auf die Besucher.  „Kommen Sie nach Mayen, genießen Sie ein entschleunigtes Einkaufserlebnis, bummeln Sie durch unsere Fachgeschäfte und stärken Sie sich zwischendurch mit Kaffee und Kuchen in einem unserer vielen Cafés“, lädt Oberbürgermeister Dirk Meid die Besucher in seine Heimatstadt ein.

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Erster Dürener Firmenlauf steht in den Startlöchern

Düren – Landrat und Bürgermeister übernehmen Schirmherrschaft für ersten Dürener Firmenlauf.  Der Annakirmesplatz verwandelt sich am 30. September 2022 in eine Laufbahn, auf der sich die sportlichsten Firmen aus dem Kreisgebiet für den guten Zweck messen können. Dürens Bürgermeister Frank Peter Ullrich und Landrat Wolfgang Spelthahn übernehmen die Schirmherrschaft für den ersten Firmenlauf. Als Pate der sportlichen Veranstaltung steht ihnen der ehemalige Marathonläufer Peter Borsdorff zur Seite, der seit fast 30 Jahren bei Laufveranstaltungen mit der Aktion „Running for Kids“ Spenden für bedürftige Kinder sammelt.

„Wir wollen möglichst viele Unternehmen motivieren, an dem Spendenlauf teilzunehmen. Sport tut nicht nur der eigenen Gesundheit gut, sondern in diesem Fall auch anderen“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn. „Das ist doch die beste Motivation“, ergänzt Bürgermeister Frank Peter Ullrich. „Gleichzeitig ist der Lauf eine tolle Gelegenheit, sich als Team und Firma zu präsentieren und mit den Kollegen ein gemeinsames Ziel außerhalb des Arbeitsplatzes zu verfolgen.“ Jeder Laufbegeisterte ab 16 Jahren kann mit seiner Firma an dem Lauf teilnehmen, egal ob Chef, Mitarbeiter oder Praktikant, es muss nur ein gültiges Anstellungsverhältnis bestehen. Der Annakirmesplatz verwandelt sich dann in eine 2,1 Kilometer lange Laufstrecke. Die Teilnehmer können sich entscheiden, ob sie entweder zwei oder vier Runden laufen möchten. Auf dem Platz verteilt präsentieren sich in zudem die Sponsoren und Firmen. „Die Teilnehmer laufen durch eine Zeltstadt auf dem Annakirmesplatz. Wir haben dann quasi ein Open-Air-Fest mit toller Stimmung und Atmosphäre, die die Läufer durch die Runden tragen soll“, sagt Jens Krützkamp, vom Organisationsteam. Am Ende wird sowohl das schnellste Firmenteam als auch die schnellsten Läuferinnen und Läufer geehrt.

In der Startgebühr von 26 Euro ist neben der Spende unter anderem auch eine professionelle Zeitmessung und ein Zielvideo enthalten. Je mehr Anmeldungen, desto mehr Geld für den guten Zweck. Die erlaufene Spendensumme kommt Kinder- und Jugendorganisationen zu Gute. Wohin die Spendensumme geht, entscheidet ein Auswahlkomitee aus Schirmherren, Paten und Organisatoren. „Ich hoffe, es werden hier viele Spenden für den guten Zweck erlaufen und es melden sich möglichst viele Firmen an“, sagt Peter Borsdorff, der in Düren den bekannten Peter- und Paul-Lauf initiiert hat und nun beim diesjährigen Firmenlauf eine möglichst hohe Summe generieren will. Bis Freitag, 9. September (12 Uhr), sind noch Anmeldungen für den Firmenlauf möglich. Weitere Infos gibt es unter: www.firmenlauf-dueren.de

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BDI-Umfrage „Energiekosten im industriellen Mittelstand“

Region/Koblenz – Stellungnahme der Handwerkskammer Koblenz zur aktuellen BDI-Umfrage „Energiekosten im industriellen Mittelstand“: „Die steigenden Strom- und Gaspreise belasten auch das Handwerk. Viele energieintensive Gewerke vom Bäcker bis zum Metallhandwerk können die gestiegenen Kosten nicht auf die Kunden abwälzen.

Hier ist die Schmerzgrenze bei den Preisen schon erreicht oder gar überschritten. Im Gegensatz zum industriellen Mittelstand kann das Handwerk nicht ins Ausland abwandern. Eine umfassende Absenkung sämtlicher Abgaben auf Energie ist deshalb auch aus Sicht des Handwerks jetzt ganz schnell erforderlich.

Dass Investitionen gerade in die Klimaneutralität und den nationalen Standort-Ausbau als Folge der steigenden Energiepreise zurückgefahren werden, kann weder im Interesse der Klimaziele noch der Wirtschaftskraft sein.“

Ralf Hellrich, Hauptgeschäftsführer Handwerkskammer Koblenz

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In Kaisersesch wurde Gerhard Gansen als langjähriger Kommunal-Politiker verabschiedet

Kaisersesch – Über 32 Jahre (1989 bis 2022) gehörte Gansen dem Verbandsgemeinderat Kaisersesch an. Während dieser Zeit vertrat er als Erster Beigeordneter von 1991 bis 1994 den damaligen Bürgermeister. Zuletzt gehörte er dem Schulträgerausschuss an und war stellvertretendes Mitglied sowohl im Rechnungsprüfungsausschuss als auch im Haupt, Finanz- und Energieausschuss des Verbandsgemeinderates Kaisersesch.

Für seine ehrenamtliche Tätigkeit wurde er 2009 mit dem Wappenteller der VG Kaisersesch für 18 Jahre und im Mai 2019 mit der Wappenuhr der VG Kaisersesch für 28 Jahre im Verbandsgemeinderat Kaisersesch ausgezeichnet. 1991 und 2019 wurde ihm die Ehrenurkunde des Gemeinde- und Städtebundes des Landes Rheinland-Pfalz für seine kommunalpolitische Tätigkeit verliehen.

Bereits seit 1969 ist Gansen Mitglied der SPD und leitet seit 2002 bis heute die SPD Arbeitsgruppe 60 plus Cochem-Zell. Von 1969 bis 1991 sowie von 1994 bis 2000 hatte er auch im Stadtrat Kaisersesch ein Mandat. Ebenfalls war er rund 10 Jahre (2009 bis 2019) im Kreistag Cochem-Zell tätig und gehörte verschiedenen Ausschüssen an.

Im Februar 2016 erhielten die Eheleute Elke und Gerhard Gansen die Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz für ihr ehrenamtliches Engagement. Neben seinem jahrzehntelangen kommunalpolitischen Engagement stand Gansen auch jungen Menschen als Pate für die Ausbildung zur Seite.

Bürgermeister Albert Jung dankte Gerhard Gansen auch im Namen aller gemeindlichen Gremien für sein vorbildliches ehrenamtliches Engagement und wünschte ihm weiterhin Gesundheit und alles Gute. Ein besonderer Dank ging an Elke Gansen, die das Amt ihres Ehemanns in all den Jahren mit ermöglicht und mitgetragen hat.

Dem Dank und den Wünschen schlossen sich der SPD-Fraktionsvorsitzende Helmut Braunschädel und die SPD-Fraktionsmitglieder sowie alle Ratsmitglieder an.