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Jecke Karnevals-Termine in Bad Neuenahr

Bad Neuenahr-Ahrweiler – „Janz jeck“ wird es in den Wintertreffs pünktlich zum Einläuten des Karnevalswochenendes. Am Karnevalsfreitag, 25. Februar, ab 18 Uhr gibt es an der Eisbahn im Kurpark Music on Ice in der Variante der fünften Jahreszeit. Top-DJ André Schild legt auf zu Jeck on Ice mit bekannten Karnevalshits, Schlagern und Party-Songs. Der Wintertreff AHRche in Ahrweiler steht von Karnevalssamstag, 26. Februar, bis Rosenmontag, 28. Februar, ebenfalls ganz im Zeichen des bunten Treibens. Als Highlight ist am Karnevalssonntag, 27. Februar, ein Bühnenprogramm mit dem Besuch eines Clowns um 13 Uhr und der Band „Aach und Kraach“ ab 14 Uhr geplant.

Top-Karnevals-Highlight ist das Dinner op Kölsch am Sonntag, 27. Februar, im Großen Kurpark-Zelt. Zwischen einem jecken Programm mit den Kölner Rheinveilchen, Sitzungspräsident Volker Weininger, Willi & Ernst sowie den Klüngelköpp wird ein kölsches Menü serviert. Tickets zum Preis von 89 Euro inklusive Begrüßungssekt, Menü und Programm sind in der Tourist-Information Bad Neuenahr montags bis freitags von 10 bis 12 und von 13 bis 16 Uhr erhältlich.

Wer Pop- und Rocksongs hören will, kann sich Samstag, den 26. Februar, ab 18 Uhr vormerken. Denn dann holt Raphael Loopro seinen wegen der Unwetter abgesagten Termins Music on Ice im Kurpark nach. Der Musiker präsentiert als „One man one Band“ ein einzigartiges Hörerlebnis: Gesang in mehreren Sprachen, kombiniert mit der Fähigkeit, mehrere verschiedene Instrumente zu spielen, die alle durch eine Loop-Station zusammengeführt werden.

Die Villa Musica lädt Familien mit Kindern ab vier Jahren zu zwei weiteren Musiktheater-Terminen im Großen Zelt im Kurpark ein. Am Sonntag, 27. Februar, steht ab 11.30 Uhr der „Der Regenbogenfisch“ auf dem Programm. Eine Woche später am Sonntag, 6. März, um 11.30 Uhr geht es um „Die kleine Hexe“. Für beide Termine ist eine Anmeldung erforderlich: Hierzu bitte im Veranstaltungskalender Wintertreffs unter  www.bad-neuenahr-ahrweiler.de/wintertreffs den gewünschten Termin auswählen und dort dem Anmeldelink folgen.

Der Eintritt zu den allen Veranstaltungen (ausgenommen Dinner op Kölsch) ist frei. Das gesamte Programm der Wintertreffs ist unter www.bad-neuenahr-ahrweiler.de/wintertreffs einsehbar. Bei allen Veranstaltungen gelten die aktuellen Corona-Regeln der Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz.

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Sicheres und verantwortungs-volles Feiern an den Karnevalstagen in Bad Münstereifel

Bad Münstereifel – Im Hinblick auf die bevorstehenden Karnevalstage stellt die Corona-Pandemie erneut alle vor große Herausforderungen. Aus diesem Grund hat sich die Stadt Bad Münstereifel bereits im Vorfeld mit den ansässigen Karnevalsvereinen getroffen, die sich in besonderem Maße für die fünfte Jahreszeit engagieren. Hier wurde gemeinschaftlich entschieden, dass zum Schutze der Bürgerinnen und Bürger auch in diesem Jahr keine Karnevalszüge stattfinden werden. Auch die traditionelle Erstürmung des Rathauses an Weiberfastnacht wurde abgesagt.

Da weitere Großveranstaltungen im Straßenkarneval für dieses Jahr ebenfalls nicht angemeldet wurden und andere Bereiche von Menschenansammlungen nicht planbar zu erwarten sind, bedurfte es der Einrichtung einer zusätzlichen Brauchtumszone, wie sie das Land optional für Kommunen vorsieht, nicht.

In der Zeit von Weiberfastnacht bis Aschermittwoch gelten die Regelungen der jeweils gültigen Coronaschutzverordnung.

Diese erlaubt private Feiern mit Tanz, ohne dass das Tanzen den Schwerpunkt der Veranstaltung bildet, sowie Karnevalsveranstaltungen und vergleichbare Brauchtumsveranstaltungen in Innenräumen (§ 4 Abs. 3 Nr. 6 CoronaSchVO). Untersagt sind allerdings der Betrieb von Clubs, Diskotheken und vergleichbaren Einrichtungen sowie öffentliche reine Tanzveranstaltungen, private Tanz- und Diskopartys und ähnliches (§ 5 Nr. 1 CoronaSchVO).

Für diese Veranstaltungen gilt, dass sich dort nur genesene und geimpfte Personen mit aktuellem, negativem Test sowie geboosterte Personen aufhalten dürfen. In der Gastronomie müssen die Wirte die Nachweise bei Einlass selbst kontrollieren.

Der Ordnungsdienst der Stadt Bad Münstereifel wird im Einsatz sein und die Einhaltung der Coronaschutzverordnung, auch mit Unterstützung der Polizei, stichprobenartig kontrollieren.

Alle Informationen des Landes – auch die aktuell gültige Coronaschutzverordnung – finden Sie auf https://www.land.nrw/corona.

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Nordrhein-Westfalens Minister Laumann zu den bevorstehenden Karnevalstagen

Region/Düsseldorf – Anlässlich der bevorstehenden Karnevalstage richtet Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann folgende Botschaft an die Feiernden: „Die Karnevalstage stehen vor der Tür. In vielen Regionen unseres Landes ist das Karnevalsfeiern in der Bevölkerung weit verbreitet.

Die Wahrheit ist aber auch, dass dieses Jahr das Corona-Virus noch präsent ist. Und wenn Sie sich entscheiden, Karneval zu feiern, dann ist ganz wichtig, dass Sie sich an die Corona-Regeln halten, die in Ihrer Region gelten. Wenn jeder sich an die Regeln hält, schützt man nicht nur sich selbst, sondern auch die anderen.“

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Alte Große Mayener Karnevals-Gesellschaft e.V. zu Besuch im Mayener Rathaus

Mayen – In diesen Tagen erhielt Oberbürgermeister Dirk Meid Besuch von der Alten Großen Mayener Karnevalsgesellschaft e.V. im Mayener Rathaus. Thema bei diesem Zusammentreffen war unter anderem die Einschränkungen der Brauchtums ‚Mayener Faasenaacht‘ vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie. Denn leider entwickelte sich die Pandemie ganz anders, als noch im Sommer 2021 erhofft – und damit auch die Fastnachts-Session.

Eigentlich sollte schon zur Sessionseröffnung am Brückentor der neue Sessionsorden an den Stadtchef verliehen werden, aber aufgrund einiger nicht vorhersehbarer Vorkommnisse wurde dieser erst in den letzten Tagen verliehen. Präsident Uli Walsdorf und Schatzmeister Michael Faber schritten daher – Corona-conform – vor der Stadtverwaltung „zur Tat“ und verliehen Oberbürgermeister Dirk Meid und Anja Steffens unter dem diesjährigen Motto „Vielleicht nit janz su be jedaacht, trotz allem fäiren mir Faasenaacht“ den aktuellen Sessionsorden.

Damit der Stadtchef die viele Freizeit aufgrund der „veranstaltungsfreien Fastnachts-Tage“ sinnvoll ausfüllen kann, erhielt er eine Ausgabe des Närrischen Bildschirms sowie das diesjährigen Malbuch  zur ‚Mayener Faasenaacht‘. Präsident Uli Walsdorf kündigte an, das intensive Studium des Närrischen Bildschirms und die Umsetzung der Forderungen an den Oberbürgermeister Dirk Meid spätestens in der nächsten Session zu überprüfen.

Allen Sponsoren, den Anzeigenkunden und Unterstützern der Mayener Faasenacht, die es möglich machen, wenigstens einige Aktionen und Bräuche in der aktuellen Session umzusetzen, gilt der Dank der Alte Große Karnevalsgesellschaft e.V.

Präsident Uli Walsdorf und Oberbürgermeister Dirk Meid hoffen, dass Fastnacht in der nächsten Session wieder richtig durchgeführt werden kann und beide somit endlich zu ihren Debüts einer „echten“ Session der ‚Mayener Faasenaacht‘ kommen können.

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Das Kulturprogramm „Stadtglühen“ findet auch 2022 in Aachen statt

Aachen – Einstimmig hat der Betriebsausschuss Kultur und Theater in seiner Sitzung am Dienstag, 22. Februar beschlossen, das Kunst- und Kulturprogramm „Stadtglühen“ in einer Kooperation des städtischen Kulturbetriebs und der freien Kulturszene wiederum in den Sommerferien 2022 zu realisieren.

Dazu stehen Mittel in Höhe von insgesamt 350.000 Euro zur Verfügung. Im Rahmen von „Stadtglühen“ sollen im gesamten Stadtgebiet und vor allem in den Bezirken zahlreiche Veranstaltungen aus Musik und Literatur, bildender und darstellender Kunst sowie Film und Medien an- und dargeboten werden. In den nächsten Tagen läuft die Ausschreibung für eine Projektleitung des Programms an.

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Wirtschaft

Zahl neuer Ausbildungs-Verträge leicht gestiegen

Region/Koblenz – Ausbildungsjahr 2021 schließt mit 2.876 neuen Lehrverträgen / Imagekampagne setzt starken Akzent bei der Nachwuchsgewinnung. Zum Ende des jüngsten Ausbildungsjahres 2021 ist die Zahl neuer Lehrverhältnisse auf 2.876 leicht gestiegen.

Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Plus von 0,3 Prozent. Mit Ausbruch der Corona-Krise 2019 musste die Wirtschaft aufgrund Kontaktbeschränkungen und abgesagter Berufsinformationsveranstaltungen einen starken Bewerberrückgang verkraften. „Diese Delle konnten wir bislang nicht korrigieren“, stellt die Spitze der Handwerkskammer (HwK) Koblenz klar. Erfreulich ist die Nachwuchs-Situation nach der Flutkatastrophe im Landkreis Ahrweiler. Mit 279 neuen Lehrverträgen konnte hier ein Zehnjahresrekord aufgestellt werden. „Nach der Flut hatten wir Sorge, betroffene Handwerksbetriebe würden Schwierigkeiten in der Durchführung ihrer Ausbildungsbemühungen sehen. Der nun erzielte Anstieg ist auch ein klares Aufbruchssignal. Die Betriebe blicken nach vorn und brauchen für den Wiederaufbauprozess Fachkräfte, die sie verstärkt selbst ausbilden“, so HwK-Hauptgeschäftsführer Ralf Hellrich. Er betont auch: die Fachkräftesicherung bleibt das bestimmende Thema im Handwerk. „Wirtschafts- und Auftragslage sind gut. Doch viele Betriebe könnten mehr leisten, wenn geeignete Fachkräfte da wären.“

Ein wichtiger Baustein bei der Gewinnung des handwerklichen Nachwuchses ist die Bundesimagekampagne. Im Januar 2010 gestartet, stellt sie seit nunmehr zwölf Jahren Motive ins Rampenlicht, die den öffentlichen Blick auf das Handwerk lenken sollen. Das jüngste Kampagnenmotto lautet „Hier stimmt was nicht“ und greift den Wahrnehmungsprozess des handwerklichen Alltags im Kindesalter auf. „Wann hören wir eigentlich auf, unsere eigene Welt zu erschaffen“ fragt eine Stimme aus dem Hintergrund des TV-Spots, während Kinder im Fernsehspot ihr Baumaterial für eine Papphütte im Kinderzimmer heranschaffen.

Die Hauptakteure der aufmerksamkeitsstarken Kampagnenmaßnahmen sind dabei keine Handwerker, sondern Kinder, die ihre (unbewusst) handwerklich geprägten Alltagsgeschichten erzählen. Da wird ausprobiert, getüftelt, geforscht und untersucht. Ideale Voraussetzungen für eine handwerkliche Laufbahn … bis die Erwachsenen mit ihren Vorstellungen einer Berufswahl eingreifen. „Unsere Kinder lernen, mit dem Kopf zu arbeiten. Mit den Händen arbeiten sollen dann andere“, beschreibt ein Plakatmotiv sehr zutreffend ein gesellschaftliches Phänomen. Handwerkliche Leistungen werden durchaus anerkannt und geschätzt, geht es aber um die Berufsfindung der eigenen Kinder oder Schüler, findet sich das Handwerk nicht im Favoritenkreis wieder. Die Kampagnenmotive mit TV-, Online- und Plakatpräsenz sollen nachdenklich machen und in der Ansprache künftiger Fachkräfte zum Umdenken anstoßen. Mehr Infos zur Ausbildung im Handwerk unter www.handwerk.de.

Die Handwerkskammer Koblenz unterstützt die neuen Kampagneninhalte auch über die sozialen Medien:

www.facebook.com/hwkkoblenz

www.instagram.com/hwk_koblenz

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Jürgen Kayser wird neuer Chef des nordrhein-westfälischen Verfassungsschutzes

Region/Düsseldorf – NRW Minister Reul: Erfahrung aus allen Sicherheitsbehörden und eine ausgeprägte Analysefähigkeit. Jürgen Kayser wird ab 1. März neuer Leiter der Abteilung Verfassungsschutz im nordrhein-westfälischen Innenministerium. Das hat das Landeskabinett am Dienstag (22. Februar) auf Vorschlag von Innenminister Herbert Reul beschlossen. „Jürgen Kayser bringt hervorragende Eigenschaften für diese Position mit – Erfahrung aus allen NRW-Sicherheitsbehörden und eine ausgeprägte Analysefähigkeit. Als bisheriger Stellvertreter kennt er die Abteilung und die Themen jetzt schon gut. Kurz: Er ist genau der richtige Mann, um die erfolgreiche Arbeit des NRW-Verfassungsschutzes fortzuführen“, sagte Reul.

Kayser ist 53 Jahre alt und Volljurist. Neben seiner Funktion als Gruppenleiter Extremismus und Terrorismus war er die vergangenen eineinhalb Jahre bereits der ständige Vertreter des Abteilungsleiters Verfassungsschutz in Nordrhein-Westfalen. Nach der Pensionierung von Burkhard Freier Ende Januar 2022 hatte Kayser die Abteilung als Vize-Chef kommissarisch übernommen.

In Köln geboren, wo er auch beide juristischen Staatsexamen abgelegt hat, trat er 1997 nach seiner Tätigkeit als Rechtsanwalt in den höheren Dienst der Polizei des Landes Nordrhein-Westfalen ein. Hier war er in verschiedenen Positionen tätig: Unter anderem leitete er von 2013 bis 2016 das Dezernat Fachaufsichtsunterstützung Kriminalitätsbekämpfung beim Landeskriminalamt in Nordrhein-Westfalen. In den Jahren 2016 bis 2020 war er Leiter des Referats Staatsschutz im nordrhein-westfälischen Innenministerium.

„Wir haben in Nordrhein-Westfalen einen gut aufgestellten Verfassungsschutz, der die Herausforderungen der Zukunft fest im Blick hat. Extremismus findet heute vornehmlich im Netz statt, in den Echokammern der sozialen Medien und in Messenger-Diensten. Dafür müssen wir den Verfassungsschutz als Frühwarnsystem unserer Gesellschaft organisatorisch, technisch und rechtlich weiterentwickeln. Auf diese Aufgabe freue ich mich“, so Kayser.

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Kein Genesenen-Nachweis für Corona-Positive bei Schnelltest

Region/Mayen-Koblenz – Gesundheitsamt Mayen-Koblenz beantwortet die häufigsten Fragen. Aktuell erreichen viele Fragen zu den Themen Absonderung, Tests und Genesenen-Bescheinigungen das Gesundheitsamt Mayen-Koblenz, das daher die häufigsten Fragen beantwortet: Was mache ich bei einem positiven Selbsttest?

Fällt ein Selbsttest positiv aus, muss sich die positiv getestete Person unverzüglich absondern und einen PoC-Antigentest durch geschultes Personal in einer Testeinrichtung oder einen PCR-Test vornehmen lassen (es gibt keine Pflicht zur Durchführung eines PCR-Tests). Ist auch das Ergebnis dieses Tests positiv, hat sich die positiv getestete Person weiterhin in Isolation zu begeben. Außerdem sind diejenigen Personen in Kenntnis setzen, mit denen sie engen Kontakt hatte.

Wie lange dauert die Absonderung?

Für positiv getestete Personen, enge Kontaktpersonen und Hausstandsangehörige, die in Absonderung müssen, endet die Absonderung automatisch nach Ablauf von 10 Tagen, ohne dass ein weiterer Test erfolgen muss. Eine Freitestung ist frühestens ab dem 8. Tag mittels zertifiziertem PoC-Test durch geschultes Personal möglich, wobei in den letzten 48 Stunden vor Vornahme der Testung keine typischen Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus vorgelegen haben dürfen. Die Absonderungsfrist beginnt immer erst am Tag nach Durchführung des Tests.

Wenn das positive Testergebnis auf einem durch geschultes Personal vorgenommenen PoC-Antigentest beruht, dann gilt eine Ausnahme: Hier kann mit dem ersten nach dem positiven PoC-Antigentest vorgenommenen negativen PCR-Test die Absonderung beendet werden. Ein positiver PoC-Antigentest kann also sofort mit einem negativen PCR-Test widerlegt werden.

Wann erhalte ich eine Genesenen-Bescheinigung?

Nur, wenn die Corona-Infektion mittels PCR-Test nachgewiesen wurde. Ein positiver PoC-Test (Schnelltest) reicht dafür nicht aus.

Wann erhalte ich eine Quarantäne-Anordnung?

Wenn die Corona-Infektion mittels PCR-Test nachgewiesen wurde, erhalten die Infizierten den Quarantäne-Bescheid automatisch. Bei einem positiven Schnelltest wird das entsprechende Schreiben nur auf Antrag ausgestellt. Dieses kann per Mail an corona@kvmyk.de, unter Beifügung des Zertifikats über das positive Ergebnis, beim Gesundheitsamt beantragt werden. Ein Screenshot aus der Corona-Warnapp reicht nicht aus.

Wie erhalten Kontaktpersonen einen Nachweis zur Absonderung?

Kontaktpersonen können über einen entsprechenden Vordruck gemeldet werden. Die Kontaktpersonen erhalten dann ebenfalls eine Bescheinigung. Den Vordruck gibt es unter www.kvmyk.de/corona.

Antworten zu vielen weiteren Fragen gibt es unter www.kvmyk.de sowie www.corona.rlp.de

 

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Asbesthaltiger Abfall

Euskirchen – Annahme am Abfallwirtschaftszentrum des Kreises Euskirchen nur staubdicht verpackt – Big Bags und Plattensäcke als Transportmittel. Das Abfallwirtschaftszentrum des Kreises in Mechernich-Strempt nimmt nach wie vor asbesthaltige Abfälle von Privatpersonen an. Leider kommt es aber immer wieder vor, dass diese gefährlichen Abfälle unverpackt angeliefert werden. „Das ist nicht gestattet“, sagt Karen Beuke, die Abfallberaterin des Kreises. „Asbesthaltiger Abfall muss staubdicht verpackt sein – zum Schutz der Umwelt und aller Personen, die damit zu tun haben.“

Für größere Platten, wie „Well-Eeternit“ stellt das AWZ Plattensäcke in zwei Größen zur Verfügung (320 cm x 125 cm x 30 cm und 260 cm x 125 cm x 30 cm). Für kleinere Platten oder sonstige Gegenstände werden Big Bags (1 m³) angeboten, wobei darauf zu achten ist, dass die Abfälle nicht zerbrochen werden. Je Sack muss ein Pfand von 20 € gezahlt werden. Die Pfandsäcke sind mit dem „Asbest-Logo“ gekennzeichnet. Karen Beuke: „Nur in solchen Säcken darf eine Anlieferung erfolgen. Bei Entsorgung der asbesthaltigen Abfälle wird das Pfand natürlich zurückerstattet.“ Die Säcke können zu den Öffnungszeiten abgeholt werden.

Asbesthaltige Nachspeicherheizgeräte stellen eine Ausnahme dar. Sie müssen ebenfalls staubdicht verpackt angeliefert werden. Dazu kann das Gerät jedoch beispielsweise mit Folie eng umwickelt und staubdicht abgeklebt werden. Wichtig ist, dass die Geräte nicht auseinander gebaut angeliefert werden. Da sie zu den Elektrogroßgeräten gezählt werden, ist eine Anlieferung kostenlos. Eine Abholung als Elektrogroßgerät durch die Kommune ist nicht möglich.

Auskünfte erteilt die Abfallberatung des Kreises unter Tel. 02251 / 15 – 530 oder E-Mail: abfallberatung@kreis-euskirchen.de Öffnungszeiten AWZ (Strempter Heide 1, Mechernich):

Mo – Fr 8:00 Uhr bis 16:30 Uhr, Sa 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr (Rosenmontag geschlossen)

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Hochwasserhilfe Ahrtal – Materiallager in Gelsdorf technisch und organisatorisch optimal aufgestellt

Ahrtal/Koblenz – „Logistik-Zentrum Hochwasser Ahr“ ist wichtiges Scharnier zwischen Lieferanten, helfenden Handwerkern und Flut-Baustellen. Das im Dezember 2021 durch die Handwerkskammer (HwK) Koblenz und die Koblenzer Versicherungsgruppe Debeka eingeweihte „Logistik-Zentrum Hochwasser Ahr“ ist nun technisch und organisatorisch optimal gerüstet für seine Aufgabe an der Schnittstelle zwischen Lieferanten und helfenden Handwerkern auf Deutschlands größer Wiederaufbaustelle im Ahrtal. Die Lagerhaltung wurde über moderne Stapelsysteme verbessert, außerdem sind zusätzliche Transport- und Staplerfahrzeuge im Einsatz.

Das Zentrum dient Handwerkern aus ganz Deutschland, die ihre Hilfe bei den Reparatur- und Wiederaufbauleistungen anbieten, als Anlaufstelle. Dort werden auch vorübergehend Materialspenden und Hilfsgüter gelagert und bereitgestellt. Die Online-Plattform „www.handwerk-baut-auf.de“ zielt parallel darauf ab, Hilfsangebote des Handwerks passgenau an Betroffene der Flutkatastrophe im Ahrtal zu vermitteln.

Beim Wiederaufbau übernimmt das Fachhandwerk eine zentrale Verantwortung und kann auf eine Infrastruktur zurückgreifen, die eine verlässliche Versorgung der Arbeiten im Tal mit Bauteilen, Maschinen und Material absichert. Das Logistik-Zentrum bietet dafür mit seinen 2.000 Quadratmetern Fläche optimale Rahmenbedingungen: modern eingerichtet, durch Fachpersonal betreut und ideal an Verkehrswege angebunden, kommt ihm so eine wichtige Scharnierfunktion beim handwerklichen Wiederaufbau zu.

Den sichern über das Internetportal „www.handwerk-baut-auf.de ist“ aktuell rund 1.600 dort eingetragene Fachhandwerker aus dem gesamten Bundesgebiet ab. Die Handwerkskammer (HwK) Koblenz als Plattform-Betreiberin weist nochmals darauf hin, diese Angebote zu nutzen – „auch dann, wenn es ein Handwerker aus Berlin oder Stuttgart ist. Über Partnerschaften mit regionalen Handwerksbetrieben sind so auch mittel- und langfristige Betreuungs- und Wartungsleistungen abgesichert“. Wichtig, so die HwK, sind nun beschleunigte Wiederaufbauarbeiten. „Die Angebote sind da! Also sollten wir sie nutzen. Dafür werden auch die Möglichkeiten einer effektiven Materialversorgung mit kurzen Wegen weiter ausgebaut“, geht die HwK auf weitere Entwicklungspotentiale des „Logistik-Zentrum Hochwasser Ahr“ ein.

Ansprechpartner für das Wiederaufbaubauprojekt des Handwerks im Ahrtal ist bei der HwK Koblenz Dennis Sisterhenn, dennis.sisterhenn@hwk-koblenz.de, Tel. 0261/ 398-285

Ansprechpartner im Logistik-Zentrum Hochwasser Ahr / Helferstab:
logistikzentrum@helfer-stab.de, Tel. 0151/ 59939501