StädteRegion Aachen – Ab heute 01. März können ungeimpfte Erwachsene im Impfzentrum der StädteRegion Aachen (Trierer Str. 1 in Aachen) mit Novavax geimpft werden. Da ausreichende Mengen des neuen Impfstoffs zur Verfügung stehen, kann in der StädteRegion Aachen auf eine Priorisierung verzichtet werden. Für eine Grundimmunisierung sind zwei Impfungen im Abstand von drei Wochen erforderlich. Den zweiten Termin bekommt man direkt vor Ort. Eine Boosterimpfung mit Novavax ist nicht möglich. Eine Impfung ist nur mit Termin möglich!
Der Impfstoff von Novavax ist ein sogenannter Proteinimpfstoff. Die STIKO empfiehlt ihn für Personen über 18 Jahren alternativ zu den bereits bekannten Impfstoffen. Die Anwendung des Impfstoffs von Novavax während der Schwangerschaft und Stillzeit wird zum jetzigen Zeitpunkt durch die STIKO nicht empfohlen. Impfungen nach einer alleinigen Covid-Infektion sind drei Monate nach Genesung möglich. Derzeit können nur Personen geimpft werden, die entweder eine deutsche Krankenversicherung oder einen deutschen Wohnsitz vorweisen können. Alle weiteren Informationen und die freien Impftermine findet man unter: https://www.staedteregion-aachen.de/novavax
Beratungsangebot im Impfzentrum
Menschen, die generell ein Beratungsgespräch zum Impfen wünschen, können ebenfalls ab sofort einen Termin buchen. Das Angebot richtet sich beispielsweise an diejenigen, die Bedenken gegen einen Impfstoff haben oder unsicher in Bezug auf die richtige Impfstoffwahl sind. Auch Personen mit Angst vor Spritzen, ohne eigenen Hausarzt oder mit Scham vor dem bekannten Arzt dürfen sich angesprochen fühlen. Auf Wunsch steht dann zusätzlich zu dem Arzt auch ein Dolmetscher zur Verfügung. Nach dem Gespräch können die Menschen in Ruhe entscheiden, ob sie geimpft werden möchten oder nicht.
Neue Öffnungszeiten
Ab heute (1. März) sind die Impfzentren der StädteRegion wie folgt geöffnet:
Impfstelle für Jugendliche und Erwachsene: Dienstag bis Samstag, 13-19 Uhr, ohne Termin (bzw. mit Terminbuchung für Novavax)
Kinderimpfstelle: Freitag und Samstag, 13-19 Uhr (nur mit Terminbuchung)
von links: Dieter Sesterheim (Kreisvorsitzender Rhein/Ahr), im Auto Steffi Lotzien (SC 13 Bad Neuenahr), FVR-Präsident Walter Desch, Gianfranco Di Francesco, Gerd Treffer (beide Ahrweiler BC), Arno Fuchs (Grafschafter SG), Jürgen Bauer (TUWI Adenau), Christian Müller (SV Dernau) und Dieter Hofmann (Grafschafter SG). Foto: FVR
Mayen/Ahrtal/Koblenz – Viele Sportvereine mussten bei der schrecklichen Flutkatastrophe am 14. Juli 2021 an der Ahr irreparable Schäden hinnehmen: den Verlust ganzer Sportanlagen, von Vereinshäusern und Umkleidegebäuden, von Geräten und Sportkleidung. „Fußball hilft!“, die Stiftung des Fußballverbandes Rheinland, engagiert sich vom Tag der Katastrophe an für die Vereine und die Menschen. Spendenaufrufe, viele Benefizaktionen und auch die Hilfe des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) sowie der Deutschen Fußball-Liga (DFL), machten viele Hilfsaktionen seitens der Stiftung für die Vereine an der Ahr und auch in der Eifel möglich. „Wir mussten helfen und zugleich anerkennen, dass unsere Hilfe nur eine Ergänzung zu der großartigen Arbeit der Vereine selbst an der Ahr ist“, sagt Walter Desch, Präsident des Fußballverbandes Rheinland.
Jetzt konnten im Autohaus Scherer in Mayen sechs Kleinbusse an Sportvereine von der Ahr übergeben werden. Sie sollen die Mobilität in den Vereinen erhöhen und vor allem der Jugendarbeit dienen. TUWI Adenau, der SV Dernau, der SC 13 Bad Neuenahr, der Ahrweiler BC, die SG Ahrtal und die Grafschafter SG erhielten die 9-Sitzer von VW. „Dem Autokonzern heben wir ebenso zu danken wie den Herren Lindhof und Briel vom Autohaus Scherer in Mayen, vor allem aber auch dem DFB und der DFL“, sagt Walter Desch. „Fußball hilft!“ übernimmt zunächst für ein halbes Jahr die Mietkosen und die Kosten für Steuer und Versicherung. Eine Verlängerung der Mietzeit ist nicht ausgeschlossen, auch nicht eine Ausweitung des Projektes auf weitere Vereine.
Für den Fußballkreisvorsitzenden Rhein/Ahr, Dieter Sesterheim, ist die Aktion von großer Bedeutung für die Vereine, vor allem für die Jugendarbeit. Und die Vereine selbst begrüßen die Aktion natürlich sehr. Gerd Treffer, Jugendleiter, und Gianfranco Di Francesco, Leiter der Seniorenabteilung Fußball im Ahrweiler BC, berichten, dass der Verein nach der Flut inzwischen auf zehn verschiedenen Sportplätzen der Region trainiert und spielt. Da komme der Bus gerade recht, er könne auch die Eltern, die ihre Kinder weitgehend fahren, ein wenig entlasten. Auch die Grafschafter SG, so Vorsitzender Arno Fuchs, und Fußball-Abteilungsleiter Dieter Hofmann von der SG Ahrtal, begrüßen diese Hilfe des Fußballverbandes sehr. Beide Vereine sehen den Schwerpunkt der Nutzung im Jugendbereich.
Für Steffi Lotzien, Kapitänin der Damen-Regionalligamannschaft des SC 13 Bad Neuenahr, ist der Bus eine große Chance. Viele weite Fahrten muss der Verein machen, die Verbandsunterstützung wird da sehr helfen. Das sieht auch Christian Müller, Vorsitzender des SV Dernau, so. Der Sportverein in der sehr gebeutelten Gemeinde ist für jede Hilfe dankbar, die dem Verein annähernd einen Zustand von Normalität ermöglicht. Der TUWI Adenau, so Geschäftsführer Jürgen Baur, hatte Glück. Der Verein ist von der Flut kaum betroffen. Dafür hilft er den anderen Vereinen, in dem er das Vereinsgelände für sportliche Zwecke, aber vor allem auch für humanitäre Hilfe, etwa für eine Zeltstadt, zur Verfügung stellt.
Die Gleichstellungsbeauftragten und der Landfrauenverband Bernkastel-Wittlich laden zusammen mit dem Wittlicher Kino zu einem gemeinsamen Film ein. Foto: Mike-D. Winter
Wittlich – Die Gleichstellungsbeauftragten und der Landfrauenverband Bernkastel-Wittlich laden am 8. März 2022 zusammen mit dem Kinopalast Eifel | Mosel | Hunsrück in Wittlich zu einem gemeinsamen Film ein. Um 17:45 Uhr beginnt der Film „Die Frau des Nobelpreisträgers“.
Der Literatur-Nobelpreis wird verliehen – ein Anruf am frühen Morgen. Ein Ehepaar (gespielt von Glenn Close und Jonathan Pryce) feiert erst einmal ausgelassen, bevor Freunde und Familie informiert werden. Wer wird ausgezeichnet? – Richtig! Joe Castleman hat es endlich geschafft. Gemeinsam reisen sie mit ihrem Sohn David (Max Irons) nach Stockholm zur Verleihung des Literatur-Nobelpreises. Der Autor Nathaniel Bone (Christian Slater) will unbedingt eine Biografie über Castleman schreiben und drängt sich ihnen auf.
Doch während der Reise zeigen sich die Risse in der Familie. Joe erklärt der Presse, dass seine Frau nicht schreibe, während sie, gefragt nach ihrer Tätigkeit, antwortet, dass sie eine Königsmacherin ist. Doch ihr eigener Lebensentwurf hat mit Zuschreibungen in ihren jungen Jahren zu tun, die ihre Träume begrenzen und traditionelle Rollenstereotypen festigen, weshalb sie – wie so viele Frauen „unsichtbar“ bleibt. Doch Talent ist nicht an ein Geschlecht gebunden und Leidenschaft endet nicht mit einem einfachen Satz, einer simplen Aussage. Das nicht gelebte Leben bricht sich Bahn auf dem Höhepunkt seines Erfolges und duldet nicht länger die aufgebaute Fassade der Nur-Ehefrau des Nobelpreisträgers. Ein Film, den es lohnt auch ein zweites Mal zu sehen mit anschließendem Filmgespräch und einem Gläschen Sekt zur Feier des Frauentages, ein besonderes Kino-Event.
Der Kinopalast ist barrierefrei und die im Kinosaal verbauten Comfort Seats bieten einen besonders bequemen Sitzkomfort für ein entspanntes Kinoerlebnis mit bestem Blick auf die große Leinwand. Die geltenden Corona-Regeln sind einzuhalten. Die Kombination einer Lüftungs- und Klimaanlage gewährleistet einen stetigen Luftaustausch und zusätzlich einen sicheren Kinobesuch. Die Karten kosten 7,50 Euro (inklusive Sekt), Platzreservierung online unter www.kino-wittlich.de oder telefonisch unter 06571 9562660.
Weitere Veranstaltungen zum und rund um den Weltfrauentag hat die Gleichstellungsbeauftragte in einem Flyer zusammengestellt. Dieser kann unter www.gleichstellung.bernkastel-wittlich.de heruntergeladen werden oder bei Gabriele Kretz, Tel.: 06571 14- 2255, E-Mail: Gabriele.Kretz@Bernkastel-Wittlich.de angefordert werden.
Ein Bild, nicht selten für den Juli letzten Jahres: Infolge der Hochwasserkatastrophe wurde Antweiler überflutet. Foto: Manfred Görgen/MaGö/pp/Agentur ProfiPress
Mechernich-Antweiler – Bis auf weiteres sind die Pläne für das Neubaugebiet „Diethkirchenweg“ in Antweiler auf Eis gelegt. Es sollen gutachterliche Untersuchungen zu einer Hochwassergefährdung abgewartet werden. SPD/Linke und Bündnis 90/Die Grünen wollten die Bauleitplanung komplett ruhend stellen, unterlagen aber mit neun zu 14 Stimmen.
Etwa 50 Zuschauer – ungewöhnlich viele – verfolgten die Debatte im Planungsausschuss in der Kommerner Bürgerhalle, einige kamen zu Wort und artikulierten ihre Sorgen wegen des von der Firma F & S Concept beplanten Gebietes. Nach Bau und Fertigstellung eines Regenrückhaltebeckens in Antweiler wurde das Neubaugebiet „Diethkirchenweg“ für ausreichend geschützt erachtet. Doch beim „Jahrtausendregen“ vom 14. auf den 15. Juli vergangenen Jahres lief die angrenzende, potentielle Baufläche wieder voll.
Auch die Kanalisation von Antweiler sei völlig unterdimensioniert, wurde argumentiert. Die Rohre seien zu einer Zeit verlegt worden, als das Dorf am Nordostrand des Mechernicher Stadtgebietes nur halb so viele Einwohner hatte wie heute. Zuerst solle die Kanalisation erneuert werden, ehe man das strittige Neubaugebiet in Angriff nehme. Eine Ausweitung der Ortslage in Richtung Maria Rast und Kreuzweingarten wurde ebenfalls empfohlen: In dieser Richtung drohe den potenziellen Neubürgern keine Überschwemmungsgefahr.
Abwarten und analysieren
Bündnis 90/Die Grünen, FDP und SPD/Die Linke hatten einen gemeinsamen Antrag gestellt. Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick: „Die Situation in Antweiler ist schon seit vielen Jahrzehnten ein Problem. Die Stadt hat für ein großes Hochwasserrückhaltebecken gesorgt – aber selbst das große Rückhaltebecken des Erftverbands in Bad Münstereifel-Eicherscheid hätte die Wassermassen im Juli nicht halten können.“ Das bedeute aber nicht zwangsläufig, dass das geplante Neubaugebiet durch Starkregen gefährdet werde.
Vize-Bürgermeister Günther Kornell von der CDU-Fraktion bemerkte: „Es muss und wird im weiteren Verfahrensverlauf der Bauleitplanung eine saubere Untersuchung der Hochwassersituation des gesamten Ortes geben, bis dahin werden wir nicht weiter verfahren“.
Stadtplaner Thomas Schiefer stimmte ihm zu: „Das Problem muss gelöst werden. Sobald wir weitere Nachforschungen zur Hochwasserthematik abgeschlossen haben und die damit einhergehenden Gefahren analysiert haben, werden wir weitersehen, ob die Bauleitplanung weitergeht oder nicht…“
Applaus und Unmutsbekundungen
„Die von der Firma »F&S Concept« beauftragte Baufirma soll zusammen mit dem Erftverband und der Unteren Wasserbehörde und der Stadt Mechernich ein umfassendes Konzept zum Überschwemmungsschutz erarbeiten, damit die Bürger von Kreuzweingarten durch einen umgelegten Regenwasserstrom nicht zu Schaden kommen“, forderte Dr. Manfred Rechs (UWV).
Die Sitzung wurde von Applaus, aber auch Unmutsbekundungen und zu Tage tretenden Emotionen begleitet. Dem „Bürgerbrief“ wurden auch Fotoaufnahmen aus dem Dorf zugespielt, auf denen Schmierereien an Hauswänden zu sehen waren, die sich gegen das Neubaugebiet „Diethkirchenweg“ richten.
„Wir verstehen, dass dies eine Belastung für die Bürger ist, keine Frage, doch ich versichere Ihnen, dass wir das Verfahren pausieren und genau analysieren werden, um so alles Wichtige vor weiteren Schritten zu klären“, erklärte Beppo Wassong von der SPD-Fraktion. Sobald das Gutachten vorliegt, will Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick eine Bürgerversammlung einberufen und die Antweiler Bürger aus erster Hand informieren.
Land unter in der Ortslage Virneburg im Juli 2021. Foto: Privat
Mayen/Vordereifel – Nach dem schweren Hochwasser im Jahre 2016 im Bereich von Nitzbach und Nette und ihren Nebengewässern hatten sich auf Initiative der Verbandsgemeinde Vordereifel weitere 6 Kommunen – Stadt Mayen, Kreisverwaltung Mayen-Koblenz sowie die Verbandsgemeinden Brohltal, Kelberg Adenau und Mendig – auf die Erstellung eines gemeinsamen Hochwasservorsorgekonzepts für Nette und Nitzbach verständigt.
Dieses erste Konzept wurde vom Land Rheinland-Pfalz mit 90 % aus der „Aktion Blau Plus“ gefördert und im Jahre 2020 abgeschlossen.
Darauf basierend wurden von den beteiligten Kommunen in eigener Zuständigkeit bereits erste Maßnahmen geplant bzw. stehen vor der Umsetzung.
Das verheerende Hochwasser im Juli 2021 gab Anlass dazu, aufgrund der neuen Erkenntnisse und der neuen notwendigen Bewertung dieses gesamten Bereiches eine Fortschreibung beim Ministerium zu beantragen.
In den neuen Förderrichtlinien hat das Land erstmals den Fördertatbestand einer Fortschreibung solcher Konzepte mit 60 % an Landeszuweisungen aufgenommen.
Unter Federführung der Verbandsgemeinde Vordereifel wurde dann 2021 ein entsprechender Förderantrag gestellt.
Mit Schreiben vom 18.02.2022 hat das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität diesen Förderantrag erfreulicherweise gebilligt, d. h. die Zustimmung zum vorzeitigen Maßnahmenbeginn wurde erteilt.
Damit konnte in diesen Tagen förderunschädlich der Planungsauftrag an das Ingenieurbüro erteilt werden.
Die 7 beteiligten Kommunen waren bereits parallel für diese Fortschreibung aufgefordert, aus ihren Erkenntnissen des letztjährigen Hochwassers Meldung einzureichen, wo ein Nacharbeiten des ersten Konzeptes oder eine Überprüfung neuer erkennbarer Schwachstellen vorzunehmen ist.
Diese Informationen werden nach Abstimmung in der hierfür gebildeten Arbeitsgruppe besprochen und das weitere Erkundungsverfahren festgelegt.
Mit den Ergebnissen dieser Fortschreibung werden die Kommunen in die Lage versetzt, dann noch konkreter wirksame und gezielte Einzelmaßnahmen in eigene Förderanträge zu bringen.
Damit wird ein weiterer Schritt zur Verbesserung der Hochwasservorsorge für die künftigen Jahre eingeleitet, um einen verbesserten Schutz vor Schäden an Leib und Leben durch Hochwässer zu vermeiden.
Er leitet die beiden Kliniken für Orthopädie und Unfallchirurgie des
GK-Mittelrhein in Koblenz:
Prof. Dr. Atesch Ateschrang. Foto: GK Mittelrhein
Region/Mayen-Koblenz – Prof. Dr. Atesch Ateschrang ist als Orthopäde und Unfallchirurg überregional bekannt. Seit Jahresbeginn führt er neben der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie im Ev. Stift St. Martin auch die etablierte Orthopädie und Unfallchirurgie im Kemperhof – beides Koblenzer Krankenhäuser im Verbund des Gemeinschaftsklinikums Mittelrhein.
„Die Leitungsverantwortung für die beiden Standorte in Koblenz mit der Abbildung des gesamten Spektrums der modernen Orthopädie und Unfallchirurgie stellt nicht nur für mich, sondern das gesamte ärztliche Team eine sehr schöne Herausforderung dar. Besonders stolz bin ich auf die hervorragende Qualifikation und das Engagement des ärztlichen Teams, die sich dem Ziel verschrieben haben, die schmerzfreie Mobilität und Leistungsfähigkeit unserer uns anvertrauten Patienten zu erhalten“, erläutert der Chefarzt.
„Besonders hervorzuheben ist das individuelle Therapieangebot für unsere Patienten: Wir bieten alle modernsten Verfahren der Gelenk-Chirurgie an. Da nicht jedes Gelenk leichtfertig ersetzt werden sollte, prüfen wir immer, welche sinnvollen rekonstruktiven Optionen bestehen. Auf Basis von Langzeitstudien implantieren wir bei geeigneten Fallkonstellationen einen Teil-Gelenkersatz, wie die Schlittenprothese oder den isolierten Patellofemoralen Ersatz. Unser ärztliches Team ist geprägt durch eine Subspezialisierung des großen Fachgebietes, so dass wir Ihnen eine hochkompetente Therapie eines Spezialisten anbieten können, auch im Zuge der Einholung einer Zweit-Meinung bzw. Beurteilung.“
Der Kemperhof und das Ev. Stift St. Martin – jeweils mit eigenem Hubschrauberlandeplatz –sind mit allem ausgestattet, was zu einer kompetenten Frühversorgung von Unfallopfern nötig ist. Rund um die Uhr stehen Ärzte aller Fachrichtungen bereit, um Unfallverletzte und Schwerstunfallverletzte optimal zu versorgen. In den BG-Ambulanzen im Kemperhof und im Ev. Stift werden Patienten nach einem Arbeits- oder Wegeunfall in spezialisierten Sprechstunden betreut und beraten.
„Als Klinik für das Schwerstverletzungsartenverfahren hat das Ev. Stift auch einen besonderen Schwerpunkt in der Behandlung akut verletzter Patienten mit Arbeits- und Wegeunfällen sowie in der Wiederherstellung bei Folgezuständen nach schweren Unfällen“, betont Prof. Dr. Atesch Ateschrang und verweist auf die zahlreichen Kooperationen innerhalb des Krankenhausverbundes und im eigenen Zentrum für Querschnittlähmung. „Dank dieser Kooperationen können wir einen integrierten, teamübergreifenden Behandlungsansatz anbieten. Die Rehabilitation beginnt für uns bereits zum Zeitpunkt des Unfalls und endet nicht mit der Wiedereingliederung des Patienten in seinen beruflichen und privaten Alltag, da wir unsere unfallverletzten Patienten langfristig in Abhängigkeit der Verletzungsfolgen begleiten und beraten können. Insbesondere die operative Behandlung und sportliche Rehabilitation von Profi-Athleten ist ein wichtiger Schwerpunkt unserer Abteilung. Auch Kinder profitieren dabei von der Unterbringungsmöglichkeit in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, die am Kemperhof eine kind- und familiengerechte Versorgung garantiert.“
Umfangreich sind auch die ambulanten Versorgungsangebote. „Unsere spezialisierten Fachärzte aus dem Kemperhof und dem Ev. Stift operieren in unserem eigenen Ambulanten OP-Zentrum in Koblenz. Patienten können so bereits einige Stunden nach dem Eingriff in die vertraute häusliche Umgebung zurückkehren“, berichtet der Chefarzt abschließend.
Das Leistungsspektrum im Überblick:
Polytraumaversorgung einschließlich Becken- und Azetabulumchirurgie
Wirbelsäulenchirurgie (konservativ und operativ einschließlich des Iliosakralgelenkes – ISG)
Alterstraumatologie
Sporttraumatologie und arthroskopische Gelenkchirurgie. Hier besteht eine Subspezialisierung für die nachfolgenden Gelenke:
Schulter- und Ellenbogengelenk (Rotatorenmanschetten-Rekonstruktion, Gelenkstabilisierung, etc.)
Hüft- und Kniegelenk (Femuro-azetabuläres Impingement, Kreuzband-, Knorpel- und Meniskus-Verletzungen, etc.)
Oberes und unteres Sprunggelenk (Impingement, Knorpeltherapie sowie Stabilisierung etc.)
Korrekturosteotomien des Ober- und Unterschenkels zum Gelenkerhalt einschließlich Becken-Osteotomie (PAO – Peri-azetabuläre Osteotomie)
Endoprothetik und Wechselendoprothetik. Hier besteht eine Subspezialisierung für die nachfolgenden Gelenke:
Schulter und Ellenbogen
Hüft- und Kniegelenk
Oberes Sprunggelenk
Fußchirurgie
Besondere ganzheitliche Deformitäten-Analyse: Diagnostik und operative Korrektureingriffe für angeborene oder verletzungsbedingte Einschränkungen
Die jungen, motivierten und ideenreichen Landwirte Martin und Philipp Heinzen (v.l.). Foto: Regionalmarke EIFEL
Prüm/Alflen – Junge motivierte Ackerbauprofis setzen auf Direktvermarktung. Landwirtschaft ist wichtig, hat Zukunft und macht Spaß. Dafür bieten die beiden Brüder Martin und Philipp Heinzen aus Alflen im Kreis Cochem-Zell ein authentisches Beispiel. Seit Beginn des Jahres firmieren sie als Heinzen Agrar GbR. Dahinter steckt ein Familienbetrieb in 3. Generation, der als mittelständischer Ackerbaubetrieb Weizen, Gerste, Roggen, Raps, Mais und Zuckerrüben u.v.m. anbaut. Seit 2017 setzen die Junglandwirte zudem auf Kartoffeln – und ab sofort auf die Regionalmarke EIFEL. Das bekannte bunte Qualitätslogo bietet sowohl Produktsicherheit und Herkunftsgarantie als auch ein hohes Image beim Verbraucher.
Philipp Heinzen (30), bald fertig ausgebildeter Landbautechniker, hat ein Ziel: „Wir wollen unsere Produkte wertiger machen, eine direkte Verbindung zu Händlern und Verbrauchern aufbauen und der Landwirtschaft ein Gesicht geben – und dazu möchten wir uns bewusst der Regionalmarke EIFEL bedienen.“ Dabei setzen die Brüder auf die Direktvermarktung ihrer Erzeugnisse. Es bestehen bereits Liefertouren, einige regionale EDEKA-Märkte gehören schon zur Kundschaft. Auch Wiederverkäufer gehören zum Vertriebskonzept. Aber es gibt schon die nächsten Pläne, so Martin Heinzen (33): „Wir bieten natürlich EIFEL Kartoffeln von 2,5 bis 25 kg Gebinden an. Doch wir möchten auch Großküchen, Caterer oder Krankenhäuser beliefern. Und das natürlich mit geschälter Ware. Wir planen außerdem EIFEL Pommes.“
Glaubhafte regionale Produkte steigen weiter in der Gunst der Verbraucher. Das hat etwas mit kurzen Transportwegen, mit Bewusstsein für Heimat, mit Nähe zum Erzeuger und mit Qualität zu tun. Dies hat neben alledem positive Effekte im Hinblick auf die Themen Versorgungssicherheit, Wertschöpfung und Unterstützung der heimischen Landwirtschaftsstrukturen. Um all das kümmert sich das Netzwerk der Regionalmarke EIFEL. Markus Pfeifer, Geschäftsführer der Regionalmarke EIFEL ist begeistert: „Mit Martin und Philipp Heinzen bekommen wir zwei motivierte und ideenreiche Landwirte in unser Netzwerk, mit denen auch wir unser Profil weiter schärfen und modernisieren. Aus Alflen erwarten wir einige interessante Produktinnovationen.“
Die alte Brücke in der Ackergasse ist abgerissen, jetzt müssen die Voraussetzungen für eine neue Überquerung des Bleibachs im am 14. Juli stark überschwemmten Viertel geschaffen werden. Die Sanierungsmaßnahme schlägt mit 300.000 Euro zu Buche. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress
Mechernich – Beim verheerenden Julihochwasser 2021 wurden eine ganze Reihe von Brücken in der Stadt Mechernich in Mitleidenschaft gezogen oder sogar komplett von der Flut mitgerissen wie zwischen Bescheid und Wielspütz über den Schliebach (Quaibach) und an der Virnicher Straße in Firmenich.
Komplett vom Bleibach fortgespült wurde die Brücke Virnicher Straße in Firmenich beim Sommerhochwasser 2021. Der Neubau wurde bereits für rund 220.000 Euro fertiggestellt. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress
Prominente „Opfer“ der reißenden Wassermassen waren auch die Brücke der Landesstraße 11 in Satzvey sowie die nebenliegende Fußgängerbrücke über den Veybach in Satzvey, die Brücke Ackergasse in Kommern und weitere Brückenbauwerke unter anderem in Kommern und Roggendorf über den Bleibach.
Erster Beigeordneter Thomas Hambach (l.) und Mario Dittmann, der städtische Fachbereichsleiter Tiefbau, können mit dem bisherigen Sanierungsverlauf, Zeit- und Kostenplan zufrieden sein. Die Folgen der vorgeblichen „Jahrhundertflut“ im Stadtgebiet Mechernich werden nach und nach beseitigt. Dennoch gibt es immer wieder Probleme in der Verfügbarkeit von Personal, Firmen und Material. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress
Erster Beigeordneter Thomas Hambach erstattete dem Mechernicher Stadtrat in seiner Februarsitzung einen umfangreichen Bericht über alle im Zusammenhang mit der Flut ergriffenen Maßnahmen, unter anderem auch im Hinblick auf insgesamt 30 städtische Immobilien, die beschädigt wurden. Die Feuerwehrgerätehäuser in Bleibuir und Kommern müssen durch Neubauten ersetzt werden.
„Was den Tiefbau angeht, waren wir glücklicherweise nicht so betroffen wie andere Kommunen“, sagte der Erste Beigeordnete. Die meisten Straßen seien bereits wieder hergestellt. Um Schwachpunkte und Engstellen in der Ver- und Entsorgung ausfindig zu machen, hat die Stadt zur Unterstützung ein Fachbüro eingeschaltet.
Leitungsnetze wieder wie vorher
Die Netze der Stadtwerke seien bereits wieder annährend in dem Zustand, in dem sie vor der Flut waren, so der Erste Beigeordnete. Noch immer seien aber einige Durchlässe bzw. Regeneinläufe verstopft. Das sei nach den starken Regenfällen am Wochenende 5./6. Februar festgestellt worden.
Bei allen erfreulichen Baufortschritten im Tiefbau einschließlich der voranschreitenden Brückensanierungen bleibe allerdings festzuhalten, dass weiterhin Probleme in der Verfügbarkeit von Personal, Firmen und Material auftreten, so Erster Beigeordneter Thomas Hambach.
Bisher hat die Stadt 5,75 Millionen Euro wegen des Juli-Hochwassers ausgegeben. 2,1 Millionen Euro davon entfielen auf Bauprojekte, 3,3 Millionen auf die Soforthilfe und 200 000 auf Entsorgungskosten. 4,2 Millionen Euro hat das Land NRW bereits überwiesen, um die Kommune zu entlasten. Dennoch belastet die Flut den städtischen Haushalt im Moment mit 1,5 Millionen Euro.
„Wir gehen aber davon aus, dass uns das Land diese Kosten in Gänze erstattet, wenn der Wiederaufbauplan eingereicht ist“, so der stellvertretende Stadtverwaltungschef Hambach. Dem Mechernicher „Bürgerbrief“ zeigten er und Fachbereichsleiter Mario Dittmann die Baustellen im Brückenbauprogramm der Stadt.
Die bislang angefallenen Brückensanierungskosten an kommunalen Straßen beziffert Mario Dittmann auf rund eine Million Euro. Das Geld kommt aus dem Wiederaufbauplan nach der Flut 2021. Am teuersten war die Brücke mit Nebenanlagen „In der Eule“ in Kommern mit etwa 400.000 Euro, deren Neubau vor der Flut bereits begonnen hatte.
„In der Eule“ kam es durch die Entsorgung belasteter Böden und eine erheblich längere Bauzeit wie geplant zu Mehrkosten und Verzögerungen. Ursprünglich hatte das Planungsbüro aus Nideggen eine Fertigstellung für den September 2021 in Aussicht gestellt – daraus wird jetzt Frühjahr 2022, wenn alles einschließlich Nebenanlagen so ist, wie es sein soll. Die ortsansässige Firma Glasmacher & Söhne sei eingesprungen, um die Hochwasserschäden zu beseitigen, so Mario Dittmann.
Verstopfte Durchlässe melden
Die alte Brücke über den Bleibach in der Ackergasse, ebenfalls Kommern, war zum Zeitpunkt des „Bürgerbrief“-Reporterbesuchs komplett abgerissen. Zwei Bagger waren im Einsatz. Das neue Brückenbauwerk soll nach vier Monaten Bauzeit bis Mitte 2022 für rund 300.000 Euro fertiggestellt werden, so der städtische Fachbereichsleiter Mario Dittmann.
Genau wie die Brücke „In der Eule“ – bis auf kleinere Restarbeiten fertiggestellt – ist die Brücke über den Bleibach an der Virnicher Straße in Firmenich. Die Kosten gaben Erster Beigeordneter Thomas Hambach und Mario Dittmann mit 220.000 Euro an. Sie werden zu hundert Prozent im Wiederaufbauplan des Landes beantragt.
Zurzeit laufen Verabredungen zwischen Ortsbürgermeister/innen und Planungsbüro zur Ermittlung von Engstellen und Schwachstellen in Gräben und Durchlässen. Thomas Hambach: „Straßenabläufe werden zweimal jährlich von einer Firma gereinigt. Wenn aufmerksamen Bürgerinnen und Bürgern aber zwischendurch verstopfte Stellen auffallen, können sie sich gerne bei der Stadtverwaltung melden“.
Grüne Ortsverbände aus Eifel und Vorderpfalz in der Kreisstadt. Foto: Privat
Bad Neuenahr-Ahrweiler – Welche Maßnahmen zum Neuaufbau in der Kreisstadt könnten Modell für andere Kommunen sein? Nicht nur das Ahrtal war von den Wassermassen vom 14./15. Juli 2021 betroffen, auch in weiten Teilen der Eifel schlug das Hochwasser zu. Auf Anregung des Ortsverbandes Kylltal traf man sich am vergangenen Wochenende in Bad Neuenahr-Ahrweiler mit weiteren GRÜNEN aus Kelberg und der Region Bitburg-Prüm. Sogar aus dem Leiningerland wurde angereist. Die Vorderpfälzer hatten schon am Samstag nach der Flutkatastrophe Hilfsgüter für Betroffene auf LKWs verladen.
Wie sieht es aus in der Kernstadt, in den westlichen und östlichen Stadtgebieten mehr als sieben Monate nach der Flut? Was können die Gäste aus der Modellregion an sinnvollen Aufbaumaßnahmen „mitnehmen“? Erste Erkenntnis: Es wird für die Kreisstadt ein sehr langer und schwieriger Weg sein. Jetzt sieht man die Folgen der Flut in der Natur und im Siedlungsbereich und die Übergangslösungen für eine funktionierende Infrastruktur, mehr nicht. Die Tinyhouses in Heimersheim werden kaum genutzt, da erst vor kurzem bezugsfertig, illegal abgekippter Bauschutt, zum Teil asbestbelastet zwischen Green und Lohrsdorf. Dieser muss schnellstmöglich abtransportiert werden, bevor die Ahr ihn wegspült. Heimersheim/Ehlingen braucht einen Durchgang unter dem Deich der B266n, damit Wasser aus dem Süden abfließen kann, aber auch die Möglichkeit des Verschließens gegen drückendes Ahrhochwasser. Dieser Tunnel zählt zu den Bauvorhaben, die nicht in den nächsten Monaten umgesetzt werden. Sehr interessant war der Blick in den Mühlenteich. Das Kanalsystem dient als Vorfluter bei Regenwasser, bei Hochwasser der Ahr werden die Schleusen geschlossen. Den Mühlenteich im gesamten Stadtgebiet zu reinigen und wieder an die Ahr anzuschließen wäre eine der Maßnahmen, die zügig angegangen werden können und sollten. Wie kann der Ahrtalradweg verlaufen? Auf den Resten des alten Radweges stehend mit dem breiten Flussbett der Ahr vor Augen und der B266n im Rücken wird klar, für die Wiederherstellung der dritten und vierten Fahrspur der B266n ist kein Platz und auch nicht für den Ahrradweg in ihrem Norden. Im gesamten Stadtgebiet ist ein neues und besseres Radwegenetz zu planen. Auf dem Weg zum Kloster Calvarienberg ging es mit den Gästen vorbei an der Brückenstraße gegenüber der Ehrenwall’schen Klinik. Diese sollte als Teil des Ahrtalradweges für Radfahrende zukünftig gefahrenfrei in beide Richtungen befahrbar sein. Unvorstellbar für die Angereisten beim Blick vom Kloster, wie schmal das Flussbett vorher war, welche Vegetation Schatten gespendet hat, wo die Fußgänger- und Radfahrbrücke nach Walporzheim verlief.
Es waren sehr viele Eindrücke, die die Gäste aus Eifel und Pfalz mit nach Hause genommen haben. Weniger ein Katalog von geeigneten Maßnahmen, die am Heimatfluss Schutz vor und bei Hochwasser bieten, mehr die Gewissheit, dass ein Informationsaustausch vor Ort sehr zielführend und bereichernd sein kann. Es war ein rundum gelungenes Treffen, waren sich alle einig. Das Sprecher:innnen-Duo Birgit Stupp und Christoph Scheuer konnte für die GRÜNEN aus Bad Neuenahr Ahrweiler auch schon eine Einladung ins Kylltal entgegennehmen. Mit weiteren Vor-Ort-Treffen wollen sich alle Beteiligten besser vernetzen und den Informationsaustausch intensivieren.
Die Tänzerinnen des Karnevalsvereins 1977 Vussem e. V. zogen als „jecke Bäckerinnen“ verkleidet durch Vussem. Foto: T. Empt/pp/Agentur ProfiPress
Mechernich-Vussem – Ein etwas anderer Karnevalsumzug in Vussem – Aktiventanzgarde des Karnevalsvereins 1977 Vussem e.V. verteilt Kamelle-Tütchen im Dorf – Kreative Kostümidee: Jecke Bäckerinnen halten mit Schwimmreifen Corona-Abstand ein. Es war ein etwas anderer Karnevalsumzug in Vussem und ein Lichtblick in schwierigen Zeiten: Unter dem Motto „Wie Karneval, nur anders“, verteilte die Aktiventanzgarde des Karnevalsvereins 1977 Vussem e. V. 400 Kamelle-Tütchen im Dorf. Verkleidet als „jecke Bäckerinnen“ hielten die sechs Tänzerinnen um Trainerin Sabrina Empt mit ihren Kostümen aus Donut-Schwimmreifen auch auf ganz kreative Weise den Corona-Abstand ein.
Nachdem der Karnevalsumzug aufgrund der Corona-Pandemie und des Kriegsgeschehens in der Ukraine in diesem Jahr nicht stattfinden konnte, war es der Aktivengarde ein wichtiges Anliegen, den Einwohnern von Vussem ein Stück Karneval in ihre Häuser zu bringen. „Mit dieser Aktion wollten wir nicht nur die Tradition unseres Karnevalszuges am Karnevalssamstag wahren, sondern auch ein wenig Karnevalsstimmung in die Herzen der Menschen zaubern“, so Sabrina Empt, Trainerin der Aktivengarde.
13.000 Schritte und unzählige lachende Gesichter
Tagelang hatten die Tänzerinnen die Aktion vorbereitet, Kostüme genäht, Kamelle-Tütchen gepackt und einen Bollerwagen dekoriert. Um die geltenden Coronaregeln einzuhalten hatte sich die Gruppe – neben der 2G+-Regel – für ein Kostüm getreu dem Motto „So Jeck wie möglich, so sicher wie nötig“ mit Schwimmreifen als Abstandshaltern entschieden. „Mit unserer Kostümidee wollen wir zeigen, dass auch unter geltenden Coronaregeln der Kreativität und dem Karneval keine Grenzen gesetzt sind“, schreibt die Aktivengarde.
„Die Resonanz war großartig“, freut sich Sabrina Empt, „die Bewohner des Dorfes riefen uns von den Haustüren und aus den Fenstern zu und freuten sich, unsere bunte Gruppe zu sehen.“ So verging die Zeit wie im Flug, selbst für die die siebenjährige Lana Empt als jüngste Teilnehmerin. 13.000 Schritte und unzählige lachende Gesichter später waren schließlich alle Kamelle verteilt und die jecken Bäckerinnen im wahrsten Sinne des Wortes „rundum“ zufrieden.
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