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15. Europäischer Tag der Seltenen Erkrankungen am heutigen Montag 28. Februar 2022

Region/Berlin – Karl Lauterbach – “Seltene Erkrankungen – wir bekennen Farbe!“ Unter dem Motto „Farbe bekennen!“ findet am 28. Februar 2022 der 15. Europäische Tag der Seltenen Erkrankungen statt. Etwa vier Millionen Menschen in Deutschland sind von einer Seltenen Erkrankung betroffen – dies entspricht etwa der Zahl der an Krebs Erkrankten.

Bundesgesundheitsminister Prof. Karl Lauterbach: „Menschen mit Seltenen Erkrankungen stehen oft vor besonderen Herausforderungen – auch und gerade in Zeiten der Pandemie. Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) setzt sich gemeinsam mit seinen Bündnispartnern im Nationalen Aktionsbündnis für Menschen mit Seltenen Erkrankungen (NAMSE) entschlossen dafür ein, die gesundheitliche Situation für alle Betroffenen weiter zu verbessern.“

Das BMG engagiert sich gemeinsam mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), der Allianz Chronischer Seltener Erkrankungen (ACHSE e.V.) und weiteren 25 Bündnispartnern im Nationalen Aktionsbündnis für Menschen mit Seltenen Erkrankungen (NAMSE). Das NAMSE ist die nationale Koordinierungs- und Kommunikationsplattform der zentralen Akteure des Gesundheitswesens, um die Versorgungs- und Lebenssituation von Menschen mit Seltenen Erkrankungen zu verbessern. Dies kann nur durch ein gemeinsames, koordiniertes und zielorientiertes Handeln aller Akteure erreicht werden. Der Nationale Aktionsplan für Menschen mit Seltenen Erkrankungen mit 52 Maßnahmenvorschlägen bildet dabei die Grundlage für das gemeinsame Handeln. Ein wesentliches Element ist die Umsetzung des NAMSE-Zentrenmodells in der Versorgungslandschaft.

In den letzten Jahren wurden wichtige Fortschritte für die gesundheitliche Situation von Menschen mit Seltenen Erkrankungen erreicht:

  • Erstmals wurden durch den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) die besonderen Aufgaben von Zentren für Seltene Erkrankungen definiert sowie bundeseinheitliche Qualitätsanforderungen festgelegt. Ausgangspunkt für die Ausgestaltung waren die vom NAMSE entwickelten Zentrenkriterien.
  • Mit Unterstützung der NAMSE-Geschäftsstelle wurde ein Zertifizierungsverfahren für Zentren für Seltene Erkrankungen unter Einbindung einer unabhängigen Zertifizierungsstelle auf den Weg gebracht, das auch die Vernetzung mit den Europäischen Referenznetzwerken (ERN) berücksichtigen soll.
  • Mit der Angliederung von Orphanet Deutschland als nationaler Partner des europäischen Referenzportals zu Seltenen Erkrankungen und Orphan Drugs an das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) wurde Anfang 2021 eine wichtige Voraussetzung für die kontinuierliche Zusammenarbeit auf europäischer Ebene in diesem Bereich geschaffen.
  • Darüber hinaus wurde im BfArM eine Stelle für Seltene Erkrankungen etabliert, die internationale Klassifikationen zu Seltenen Erkrankungen fortlaufend mit den gesetzlichen Diagnoseklassifikationen verknüpft. Damit werden Seltene Erkrankungen im Gesundheitssystem noch sichtbarer.

Aktuell erarbeitet das vom BMG geförderte Projekt genomDE die Grundlagen für eine umfassende Diagnostik mittels Genomsequenzierung. Dadurch werden modernste Sequenzierverfahren standardisiert, qualitätsgesichert und unter Berücksichtigung des Datenschutzes in der Versorgung etabliert. Eine geeignete Dateninfrastruktur verbindet dabei Versorgung und Forschung.

Bereits zum zweiten Mal fördert das BMG derzeit eine umfassende Studie zur gesundheitlichen Situation von Menschen mit Seltenen Erkrankungen. Ziel ist eine detaillierte Bestandsaufnahme dessen, was im Rahmen des NAMSE bereits erreicht werden konnte und welche zukünftigen Handlungsfelder für die Betroffenen am wichtigsten sind. Dabei sollen insbesondere auch die Entwicklungen in den Bereichen Digitalisierung und genomische Medizin berücksichtigt werden.

Getreu dem Motto des diesjährigen Tages „Farbe bekennen!“ richtet sich heute die Aufmerksamkeit auf alle Menschen mit Seltenen Erkrankungen. Nur gemeinsam können wir ihren besonderen Bedürfnissen gerecht werden.

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Radrennen im Stand

Bad Münstereifel/Schönau – Dass man online gegeneinander beispielsweise Schach spielen kann, auch wenn man selbst in der idyllischen Eifel, der Gegner aber beispielsweise in Berlin, Kapstadt oder Vancouver sitzt, ist eine alte Jacke. Dass man aber – ebenfalls räumlich weit voneinander getrennt – in Echtzeit strampelnd und schwitzend, live und in Farbe, mit- und im Rennformat auch mit- und gegeneinander Sport treiben kann, ohne die eigenen vier Wände zu verlassen, mutet geradezu revolutionär an.

Thomas Hochgürtel von der Organisationsentwicklung des Haus Sonne zeigt eine Szenerie im New Yorker Central Park, die wahlweise auf die Whiteboards vor den auf Rollentrainern montierten Gravel-Rädern in Schönau und Bad Münstereifel geladen werden kann. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

„Das ist ursprüngliche Bewegung und digitales Erleben zugleich und stellt eine neue, innovative und attraktive Angebotsform für unsere Bewohnerinnen und Bewohner der »Haus Sonne gGmbH« dar“, so Thomas Hochgürtel bei der Vorstellung der innovativen Sportstationen im Haus Sonne in Schönau und Haus Maria in Bad Münstereifel.

Es handelt sich um moderne digitale Technik, die mit softwaregestützten Whiteboards und vier digitalen Rollentrainern sowie zwei Laufbändern zum Einsatz kommt. Das Projekt verbindet Digitalisierung mit konventioneller Bewegung und Sport, wobei für jede Konstitution ein passendes Bewegungsprogramm vorhanden ist, das auch bei widrigem Wetter aktiviert werden kann.

Nachdem die Projektidee in 2020 gereift war, konnte der Plan nun mit Förderung der Stiftung Wohlfahrtspflege NRW und Projektunterstützung des Forschungszentrums Jülich unter dem Förderaufruf „Zugänge erhalten – Digitalisierung stärken“ in die Tat umgesetzt werden. Thomas Hochgürtel von der Organisationsentwicklung Haus Sonne: „Wir haben dem Projekt den Titel »Grenzenlos Miteinander« gegeben. Es geht um soziale Teilhabe und vor allem gemeinsame Bewegung über digitale Angebote der Interaktion und Kommunikation.“

Halb Rennrad und Mountainbike

Die Zülpicher Radsportfirma Schumacher mit Hauptsitz in der Münsterstraße und Nebensitz mit Velodome auf dem Hannah Hof in Bessenich hat insgesamt vier Rennmaschinen aufgestellt, zwei im Haus Maria in Bad Münstereifel und zwei im Haus Sonne in Schönau.

Es handelt sich um echte Gravel-Räder. „Gravel bedeutet »Schotter«, für diesen Untergrund sind diese trendigen Räder entwickelt und können in der wärmeren und trockenen Jahreszeit auch für angeleitete Touren der Bewohner an frischer Luft in schöner Umgebung genutzt werden“, so Hochgürtel.

Die Bikes sind als Simulatoren in den Trainingsräumen beider „Besonderen Wohnformen“ als Smart-Rollentrainer vor Whiteboards aufgestellt worden. Die Bewohner radeln unter wechselnden Belastungen vor verschiedenen Kulissen, mal durch die Peripherie von Tokio oder London, über den Champs-Elysees und Alpenpässe wie Alp d‘ Huez oder Mont Ventoux, durch Fantasy-Landschaften an Dinosauriern vorbei oder durch den sommerlichen New Yorker Central Park.

Die ersten Reaktionen der Anwender im Haus Maria waren bereits beim Aufbau positiv bis überschwänglich. „Neugierig und begeistert“, so Thomas Hochgürtel, etwa nach dem Motto: „Wann können wir denn loslegen?“ oder „Klasse, so ein Rad wollte ich schon immer mal fahren!“ Die Whiteboards lassen sich über die feste Installation auf Rollwagen auch mit überschaubarem Aufwand in Gemeinschaftsräume transportieren, um Bewohner über Videoschaltung zusammenzubringen oder andere digitale Angebote zu nutzen.

Skat und Schwätzchen

Thomas Hochgürtel: „So kann man auch beispielsweise gegeneinander online Skat spielen – oder ein Schwätzchen halten.“ Eine gerade in pandemischen Zeiten willkommene Sache, was auch die Projektpartner der Stiftung Wohlfahrtspflege NRW und des Forschungszentrums Jülich mit dem Digitalisierungsprojekt bezwecken wollten.

Dass die Zülpicher Firma Schumacher den Zuschlag für den Projektteil der Fahrräder und Rollentrainer erhielt, freut Thomas Hochgürtel ganz besonders. „Die haben mit dem »Wohlfühlort« »Hannah Hof« in Bessenich ein eigenes größeres Sozialprojekt mit bereits vorhandener vergleichbarer Ausstattung und zudem sehr viel Erfahrung, Verständnis und Fingerspitzengefühl für die Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigung.“

Im Förderantrag wird das Projekt so eingeordnet: „Da die Interessen der Zielgruppe unterschiedlich sind, muss mit einem digitalen Format von Angeboten auch ein breites Spektrum von möglichen Interessen abgedeckt werden.“ Thomas Hochgürtel will mit dem Angebot auch Bewohner und Bewohnerinnen einbeziehen, die bisher keine Berührungspunkte mit Digitalisierung hatten.

Das Projekt stärke das soziale Miteinander zwischen „Besonderen Wohnformen“ des Wohn- und Betreuungsverbunds Haus Sonne, weitere Entfernungen und Infektionsrisiken seien keine Hinderungsgründe mehr, zusammenzukommen und gemeinsam etwas zu unternehmen. Thomas Hochgürtel: „Damit viele Vorteile des Digitalisierungsprojekts auch für die interdisziplinären Mitarbeiter-Teams der Haus-Sonne-Standorte nutzbar sind, stehen auch für Teambesprechungen Whiteboards bereit, die regelmäßige Fahrten zwischen den Standorten reduzieren sollen, Ressourcen sparen und Arbeitsschritte direkt digital abbilden anstatt zunächst auf Papier.“

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Minister Schweitzer spricht mit Gewerkschaften und Wirtschafts-Verbänden über Folgen des Krieges in der Ukraine

Region/Mainz – Auswirkungen für Beschäftige und Unternehmen. „Der hinterhältige Angriffskrieg von Wladimir Putin gegen die Ukraine bricht mit dem Völkerrecht, erschüttert den Frieden in Europa und gefährdet das Leben und Schicksal vieler Menschen, mit denen wir uns solidarisch zeigen. Gleichzeitig werden wir Folgen auch in Rheinland-Pfalz spüren, wenngleich wir die genauen Auswirkungen auf unser Bundesland noch nicht seriös abschätzen können“, sagte Arbeitsminister Alexander Schweitzer am Freitag in Mainz.

Um über die Auswirkungen für Beschäftigte und Unternehmen zu sprechen, traf er sich in einer digitalen Konferenz mit Vertreterinnen und Vertretern des Deutschen Gewerkschaftsbundes, der Industrie- und Handelskammer, der Landesvereinigung Unternehmerverbände Rheinland-Pfalz und Wirtschaftsstaatssekretärin Petra Dick-Walther. „Wir stehen schon lange im intensiven Austausch miteinander und nach dieser Eskalation noch viel enger, um Auswirkungen des Krieges auch für unser Land frühzeitig wahrzunehmen und über mögliche Lösungen zu sprechen“, sagte Schweitzer.

Schweitzer bot den Unternehmen dabei an, bei möglichen Rückholaktionen von in der Ukraine tätigen rheinland-pfälzischen Beschäftigten im Zusammenspiel mit Bund und Auswärtigem Amt alle Möglichkeiten zu nutzen, um Menschen und ihren Familien eine sichere Heimkehr nach Deutschland zu gewährleisten. Man behalte auch die wirtschaftliche Entwicklung in Rheinland-Pfalz bei den Unternehmen und Beschäftigten im Blick, die im Außenhandel besonders enge Beziehungen zu der Ukraine und Russland pflegten. Bei Menschen, die aus der Ukraine fliehen und Unterkunft in Rheinland-Pfalz finden, werde sich das Land bemühen, diesen bei dem Weg in den Arbeitsmarkt zu helfen.

Mit Blick auf Energiepreise rechnet Schweitzer mit erneuten Teuerungen, die Unternehmen sowie Verbraucherinnen und Verbraucher treffen. Mit Energie- und Wohlfahrtsverbänden war das Arbeits- und Sozialministerium über steigende Preise bereits vor Ausbruch des Konflikts im Gespräch, weil diese zuvor schon Haushalte belastet haben. Im März plant das Ministerium dazu auch ein Treffen mit der Verbraucherzentrale, bei dem auch die neue kriegerische Eskalation und damit verbundene Folgen für Menschen mit geringem Einkommen zum Thema werden.

Angesprochen haben Unternehmer auch die Sorge vor möglichen Cyberangriffen. „Das Digitalisierungsministerium, der Landesbetrieb Daten und Information, das Innenministerium und allen beteiligten Behörden stehen dazu in engem Austausch, legen besondere Aufmerksamkeit darauf und verstärken Maßnahmen zur Datensicherheit.“ Schweitzer bot Unternehmen und Verbänden an, sich jederzeit an das Digitalisierungsministerium wenden zu können, um konkrete Unterstützung und Verhaltensregeln anzufragen.

Der Deutsche Gewerkschaftsbund, die Landesvereinigung Unternehmerverbände sowie Industrie- und Handelskammern bedankten sich für die Initiative von Arbeitsminister Schweitzer, zum gemeinsamen Gespräch zu laden. „Wir werden zeitnah zu einem erneuten Austausch einladen und stehen eng an der Seite von Beschäftigten und Unternehmern“, betonte der Minister.

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Priester beurlaubt – Ermittlungen wegen Vorwurfs sexuellen Missbrauchs laufen

Region/Trier – Bischof Dr. Stephan Ackermann hat einem Priester des Bistums Trier wegen des Vorwurfs sexuellen Missbrauchs die Ausübung priesterlicher Dienste untersagt und ihn von seiner derzeitigen Tätigkeit in einer Pfarreiengemeinschaft freigestellt.

Das Bistum hat den Fall der Staatsanwaltschaft übergeben. Zudem wurde eine kirchenrechtliche Voruntersuchung eröffnet. Diese ruht bis zum Abschluss des staatsanwaltschaftlichen Ermittlungsverfahrens. Der Vorwurf bezieht sich auf einen Zeitpunkt vor rund 13 Jahren. (JR)

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Wirtschaft

Nordrhein-Westfalen nimmt beim 5G-Ausbau Spitzenposition unter den Flächenländern ein

Region/Düsseldorf – NRW Minister Pinkwart: Das Erfolgsmodell Mobilfunkpakt geht weiter. Rund 71 Prozent von Nordrhein-Westfalen sind bereits mit 5G versorgt, das zeigen aktuelle Zahlen der Bundesnetzagentur, die im Rahmen des Mobilfunkpakts 2.0 zwischen Landesregierung und Netzbetreiber ausgewertet wurden. Das Land nimmt damit die Spitzenposition unter den Flächenländern ein und treibt den Ausbau des neuen Mobilfunkstandards weiter zügig voran.

So konnten die Mobilfunknetzbetreiber insgesamt fast 6.000 5G-Erweiterungen in Nordrhein-Westfalen installieren. Das Mobilfunk-Dashboard der Landesregierung (www.mobilfunk.nrw) hat darüber hinaus ein Update erhalten und zeigt jetzt auch – erstmalig im Rahmen eines Landesportals – die 5G-Flächenversorgung auf Kreisebene. Zudem wurden die 5G-Versorgungskarten der einzelnen Netzbetreiber neu aufgenommen.

Wirtschafts- und Digitalminister Andreas Pinkwart: „Mit dem Mobilfunkpakt 2.0 setzen wir die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Land und Mobilfunknetzbetreibern fort und nehmen Kurs auf eine flächendeckende 5G-Versorgung. Zudem ist es besonders wichtig, die noch verbleibenden LTE-Versorgungslücken schnell zu schließen. Mit Blick auf die Versorgungsauflagen des Bundes muss jeder Hebel in Bewegung gesetzt werden, um die beste Mobilfunkversorgung für Nordrhein-Westfalen zu schaffen.“

Weitere Details zur LTE-Versorgung in Nordrhein-Westfalen im Überblick:

  • LTE-Flächenversorgung: Nach Berechnungen der Bundesnetzagentur lag der Anteil der mit LTE versorgten Fläche in Nordrhein-Westfalen im Januar 2022 über alle Anbieter hinweg bei rund 97,6 Prozent. Damit liegt Nordrhein-Westfalen im Ländervergleich auf den vorderen Plätzen und schneidet besser ab als vergleichbare Flächenländer, wie Baden-Württemberg oder Bayern. Anders als bisher erfolgt die Berechnung dieses Werts auf der Grundlage der neuen, strengeren technischen Vorgaben der Bundesnetzagentur zur Abbildung der Nutzerperspektive für das Mobilfunk-Monitoring.
  • LTE-Ausbaumaßnahmen: Insgesamt haben die Mobilfunknetzbetreiber die LTE-Versorgung im Land seit Unterzeichnung des Mobilfunkpaktes 2.0 mit über 160 neuen LTE-Funkmasten und 175 LTE-Umrüstungen deutlich verbessert. Zudem wurden rund 2.060 LTE-Kapazitätserweiterungen an bereits bestehenden LTE-Standorten installiert.
  • Weniger weiße Flecken: Im vergangenen Halbjahr haben die Mobilfunknetzbetreiber zahlreiche LTE-Versorgungslücken schließen können, beispielsweise in Detmold-Diestelbruch (Kreis Lippe) oder Drensteinfurt-Mersch (Kreis Warendorf). Im Rahmen der Versorgungsauflage weiße Flecken müssen alle drei Mobilfunknetzbetreiber bis zum Ende des Jahres 2022 insgesamt 48 unversorgte Gebiete in Nordrhein-Westfalen mit LTE-Empfang versorgen.

Im September 2021 hatten Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart und Vertreter der Mobilfunknetzbetreiber die Weiterführung des Mobilfunkpaktes, den sogenannten Mobilfunkpakt 2.0, bis Ende 2024 vereinbart. Ziel ist unter anderem, die weitgehend flächendeckende 5G-Infrastruktur bis Ende 2024 durch über 10.300 5G-Erweiterungen sowie eine bessere LTE-Versorgungsqualität durch mindestens 7.500 weiteren LTE-Ausbaumaßnahmen sicherzustellen.

Weitere Informationen zum Mobilfunkausbau in Nordrhein-Westfalen finden Sie unter www.mobilfunk.nrw. Die Darstellung der Versorgung wurde erstmals in Kooperation mit der Bundesnetzagentur vor dem Hintergrund des Mobilfunkpaktes 2.0 realisiert. Bundesweite Informationen bietet das Mobilfunk-Monitoring der Bundesnetzagentur unter https://www.breitband-monitor.de/mobilfunkmonitoring.

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Erfolgs-Projekt „Mehr als nur Grün“ im Landkreis Mayen-Koblenz wird fortgeführt

Region/Mayen-Koblenz – Im Landkreis und der Stadt darf es weiter summen und brummen. Seit 2019 steht das Projekt „Mehr als nur Grün“ für mehr Artenvielfalt im Landkreis Mayen-Koblenz und der Stadt Koblenz. Rund 40 Veranstaltungen haben seit dem Start über 3000 Teilnehmern wertvolle Tipps und Hinweise gegeben, wie man dem Klimawandel entgegentreten und für mehr Artenvielfalt sorgen kann. Nun gab es den Bewilligungsbescheid des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität Rheinland-Pfalz, der es ermöglicht, die Erfolgsgeschichte bis 2025 fortzusetzen.

„Die hohen Teilnehmerzahlen der ersten Projektrunde zeigen, dass bei vielen Menschen ein Bewusstsein, aber auch ein großer Informationsbedarf besteht, wenn es um das Thema Biodiversität geht“, sagt Lina Jaeger von der Integrierten Umweltberatung im Landkreis. „Und man darf nicht vergessen, dass ein Großteil des Projektes unter den Einschränkungen nur online durchgeführt werden konnte oder andere Veranstaltungen ganz abgesagt werden mussten. Die Resonanz ist dadurch noch höher einzustufen“, fügt Bernd Bodewing von der Stadtverwaltung Koblenz hinzu.

Die nun anstehende Projektfortführung ermöglicht neben der Vertiefung der allgemeinen Informations- und Netzwerkarbeit auch den Fokus auf zwei neue Themenschwerpunkte. So werden Friedhöfe hinsichtlich ihres Potenzials für mehr Biodiversität und Anpassung von Freiflächen an den Klimawandel betrachtet. Durch den zunehmenden Wandel der Bestattungskultur entstehen nämlich Flächen, die Natur und Mensch zum Verweilen zurückgegeben werden können. Beim zweiten Schwerpunkt, dem Außengelände von Kitas, geht es darum, diese naturnah zu gestalten und damit Bildungs- und Erfahrungsräume zu schaffen, die die kleinkindliche Entwicklung fördern und zudem Platz für mehr Artenvielfalt bieten.

Die Informationsangebote, wie Online-Vorträge, Workshops oder Exkursionen, die in den zurückliegenden Jahren ausreichend erprobt wurden, werden fortgeführt. Bereits Mitte März startet die nächste Online-Vortragsreihe, die sich mit einem Basis-Vortrag zum naturnahen Garten an Naturgarten-Neulinge richtet, aber auch mit Themen wie Gartenvögel, Kompost, Gartenteich oder dem richtigen Gehölzschnitt vertiefende Kenntnisse vermittelt.

Wer beim Thema Biodiversität stets auf dem Laufenden sein möchte, kann sich für den kostenfreien Newsletter mit einer E-Mail an biodiversitaet@kvmyk.de registrieren lassen. Weitere Informationen zum Projekt gibt es unter www.mehr-als-nur-gruen.de, bei Lina Jaeger (lina.jaeger@kvmyk.de, 0261/108-417) von der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz oder Bernd Bodewing (bernd.bodewing@stadt.koblenz, 0261/129-1529) von der Stadtverwaltung Koblenz.

Gefördert wird das Projekt vom Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität Rheinland-Pfalz aus den Mitteln der Aktion Grün.

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Zwei Jahre – Seit dem 26. Februar 2020 agieren die Krisenstäbe von Stadt und StädteRegion Aachen gemeinsam

Aachen – „Am Aschermittwoch ist alles vorbei“, lautet es im Karneval. Für die gemeinsam agierenden Krisenstäbe von Stadt und StädteRegion Aachen ging es an Aschermittwoch jedoch erst los. Am 26. Februar 2020 um 11 Uhr kamen die Stäbe zum ersten Mal zusammen. 250 Sitzungen, 420 Sachstandsmeldungen, viele Entscheidungen und zwei Jahre später ist die Arbeit der Krisenstäbe noch nicht beendet.

Ende Januar 2020 war der erste Mensch in Deutschland positiv auf das Coronavirus getestet worden. Einen Monat später gab es dann den ersten Fall in der StädteRegion Aachen. Eine Frau aus Herzogenrath hatte sich bei der inzwischen legendären Kappensitzung im Kreis Heinsberg angesteckt. Zwei Tage zuvor hatten die Krisenstäbe schon ihre Arbeit aufgenommen. „Und das“, so Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen und Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier unisono, „war eine sehr gute Entscheidung. Nur so konnten wir hier in Stadt und StädteRegion sehr stringent und vorausschauend gemeinsam gute Entscheidungen treffen.“ Beide sind davon überzeugt, dass die gemeinsame Arbeit fortgesetzt werden muss, denn: „Die Pandemie ist noch lange nicht vorbei, sie hat nur mehrfach ihr Gesicht verändert und wird dies vermutlich auch weiterhin tun.“

Von Hamsterkäufen und Hygienemaßnahmen zu Inzidenzen und Impfung

Während das erste Jahr von Hamsterkäufen, Lieferengpässen und der Implementierung der inzwischen selbstverständlichen Hygienemaßnahmen geprägt war, standen im zweiten Jahr die Impfungen, Inzidenzen und Vorschriften zur Isolation im Fokus. Die Sieben-Tage-Inzidenz, lange die einzig relevante Größe für Schutzmaßnahmen, lag übrigens vor einem Jahr bei unter 100. Jetzt liegt der Wert zum Glück wieder unter 1.000. Eine Verzehnfachung der Zahlen binnen eines Jahres, wobei man berücksichtigen muss, dass die Omikron-Variante jetzt auf eine weitestgehend geimpfte und in Teilen bereits zweimal geboosterte Bevölkerung trifft und dabei meistens geringere gesundheitliche Schäden verursacht. Immerhin sind inzwischen über 80 Prozent der Menschen in der StädteRegion mindestens zweimal geimpft.

Keupen dankt den Menschen in Stadt und StädteRegion für den Zusammenhalt der letzten Jahre: „Die letzten zwei Jahre haben den Menschen in unserer Stadt und in der StädteRegion viel Geduld und Mühen abverlangt. Auf Vieles mussten sie verzichten. Gleichzeitig war es für die Krisenstäbe nicht leicht, immer wieder neue schlechte Nachrichten zu überbringen. Ich bedanke mich bei all den Aktiven für ihren unermüdlichen Einsatz, den Zusammenhalt und die großartige gemeinschaftliche Leistung.“

Klicks in Millionenhöhe und zehntausende Anrufe

In Millionenhöhe gehen in den zwei Jahren die Zugriffe auf die Internetangebote. Allein die Corona-Hauptseite der StädteRegion wurde in 2020 5,2 Millionen Mal und in 2021 7,7 Millionen Mal aufgerufen. Inhalte auf facebook und Instagram haben 2021 über 8 Millionen Menschen erreicht. Ähnlich verhielt es sich mit dem Anrufaufkommen im städtischen Call Aachen. Dort klingelte es jedes Mal, wenn die Coronahotline im ersten Jahr über 34.000 Mal und im zweiten Jahr über 92.000 Mal angewählt wurde. Die Nummer des Gesundheitsamts, die ebenfalls durch die Kolleg*innen des Call Aachen bedient wurde, toppt das ganze mit knapp 65.000 Anrufen im ersten und 112.000 im zweiten Jahr. Vervielfacht haben sich zudem die Zahlen der Menschen, die den Krisenstab während der Pandemie zum Wohle der Bevölkerung ausgezeichnet unterstützt haben. Da sind zum einen die Hilfsorganisationen wie DRK, Malteser DLRG, Johanniter und das THW, aber auch Studierende, Containmentscouts sowie Soldat*innen. Bis zu 40 Soldat*innen und 180 externe Kräfte waren zuletzt gleichzeitig im Gesundheitsamt zur Unterstützung in der Kontaktpersonennachverfolgung tätig.

Grüttemeier lobt vor allem die Flexibilität und das Engagement der Hilfsorganisationen: „Sie haben beim Aufbau des ersten Abstrichzentrums genauso wie beim Aufbau des ersten Impfzentrums geholfen, später dann bei der Einrichtung der dezentralen Infrastruktur zum Testen und Impfen, wie auch bei den mobilen Angeboten in Form von Testbussen und in unzähligen weiteren Situationen. Immer, wenn Hilfe gebraucht wurde, waren Sie da. Hierfür möchte ich allen Beteiligten an dieser Stelle noch einmal von Herzen danken.“

Noch nicht vorbei: neue Herausforderungen stehen an

Für Gesundheitsdezernent Michael Ziemons steht in Kürze eine weitere Nagelprobe an, denn Bundestag und Bundesrat haben im Dezember eine Impfpflicht für das Personal in Gesundheitseinrichtungen beschlossen, die ab dem 15. März 2022 greift. „Dieses Gesetz lässt viele Fragen offen und wälzt die Arbeit auf die ohnehin stark belasteten Gesundheitsämter ab“, kritisiert Ziemons. Das zuständige Gesundheitsamt muss in jedem Einzelfall über das weitere Vorgehen und die zu ergreifenden Maßnahmen im Rahmen seines Ermessens entscheiden. Das ist in der Kürze der Zeit nicht leistbar. Seine Hoffnungen ruhen deshalb auf einen weiteren Impfstoff, der offenbar bei Skeptikern mehr Akzeptanz findet. Novavax, das zweimal im Abstand von drei Wochen injiziert wird, soll einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung möglichst vieler Arbeitsplätze in den wichtigen und sensiblen Arbeitsfeldern leisten.

Weitere Virusvarianten werden vermutlich kommen und so gehen die Krisenstäbe davon aus, dass spätestens im Herbst eine weitere Impfwelle vorbereitet werden muss. Denn dass die Impfdosen dann ausschließlich über das Hausarztsystem verabreicht werden können, ist nach den bisherigen Erfahrungen unwahrscheinlich. „Auch wenn jetzt die Omikronwelle in den Krankenhäusern ihren Scheitelpunkt überschritten hat, ist es definitiv noch zu früh, alle Maßnahmen aufzuheben. Dafür sind die täglichen Infektionszahlen und die Hospitalisierungsrate definitiv zu hoch“, sagt Jürgen Wolff, Chef der Aachener Feuerwehr und operativer Leiter der gemeinsam tagenden Krisenstäbe, die auch weiterhin zum Wohle der Menschen ihre erfolgreiche Arbeit fortsetzen werden.

Zu den Mitgliedern des Krisenstabs gehören unter der Leitung des Feuerwehrchefs die Oberbürgermeisterin, der Städteregionsrat, der Gesundheitsdezernent, die Leitung des Gesundheitsamts, die Ordnungsdezernentinnen von Stadt und StädteRegion, Personaldezernenten sowie Schuldezernenten, die Ordnungsamtsleitungen von Stadt und StädteRegion, Sprecher*innen der beiden Behörden, Vertreter der Bundes- und Landespolizei und vom Katastrophenschutz sowie die ärztlichen Leitungen der Rettungsdienste. Das THW und die Bundeswehr sind ebenso vertreten wie der städtische Betriebsarzt. Hinzu kommen in wechselnden Besetzungen – je nach Themenlage – Leitungen der Schul- und Jugendämter, Leitungen der Personalämter und auch Vertreter der ASEAG, Stawag sowie der städteregionalen Krankenhäuser

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Wiederaufbau der Wärme- und Energie-Versorgung im Kreis Ahrweiler – Anmeldung bis Mittwoch 02. März möglich

Ahrweiler – Online-Veranstaltung am Mittwoch 02. März zu zukunftsfähigen Technologien und langfristigen Lösungen. Aufgrund der Zerstörung vieler Heizungsanlagen durch die Flut wurden in den betroffenen Gemeinden zunächst Notlösungen, wie Elektroheizungen, installiert, um den Winter zu überbrücken. Nun steht die Frage nach der künftigen Energieversorgung im Raum: Wie kann die Wärme- und Energieversorgung der Zukunft aussehen? Welche Möglichkeiten der nachhaltigen Wärmeversorgung gibt es? Wie ist der Zwischenstand der geplanten langfristigen Lösung in den einzelnen Ortsgemeinden?

Gemeinsam informieren dazu der Kreis Ahrweiler, die Energieagentur Rheinland-Pfalz, die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion und das Land Rheinland-Pfalz in einer Online-Veranstaltung, die am 2. März 2022 um 18 Uhr stattfindet.

Eine Teilnahme ist nach vorheriger Anmeldung bis zum 2. März 2022, 12 Uhr, auf der Homepage der Energieagentur Rheinland-Pfalz unter https://www.earlp.de/wiederaufbau möglich.

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Corona-Bekämpfung – Bei Bedarf führen die mobilen Impfteams auch erste, zweite und dritte Impfungen durch

Region/Mainz – Mobile Impfteams stehen Einrichtungen der Pflege und Eingliederungshilfe bei zweiter Auffrischungsimpfung zur Unterstützung bereit. Um weiterhin viele vulnerable Menschen und Mitarbeitende in den Einrichtungen der Pflege und Eingliederungshilfe vor dem Coronavirus zu schützen, stehen bei der zweiten Auffrischungsimpfung erneut mobile Impfteams zur Unterstützung bereit.

Die Hilfe des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) könne vor Ort in Anspruch genommen werden, um bei der vierten Impfung zügig voranzukommen, teilten Sozialminister Alexander Schweitzer und Gesundheitsminister Clemens Hoch den Einrichtungen in einem Schreiben mit. Bei Bedarf führen die mobilen Impfteams auch erste, zweite und dritte Impfungen durch, wo sie fehlen und nachgefragt werden. Vorrangig erfolgen die Impfungen im Regelsystem durch die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte.

„Auffrischungsimpfungen tragen dazu bei, schwere Krankheitsverläufe zu verhindern. Es ist uns ein Anliegen, die vulnerablen Gruppen zu schützen und ihnen so viele Angebote wie möglich machen, um an die Impfung zu gelangen“, sagte Sozialminister Alexander Schweitzer, der betonte: „Nach wie vor zählt jede Impfung. Ich gehe fest davon aus, dass die erneuten Auffrischungsimpfungen gut angenommen werden, da Rheinland-Pfalz bei der Impfquote in Einrichtungen der Pflege im bundesweiten Vergleich bereits jetzt ganz weit vorne steht.“

Gesundheitsminister Clemens Hoch sagte: „Es ist auch weiterhin unser Ziel, Risikogruppen bestmöglich zu schützen. Durch die Impfkampagne ist es uns gelungen, erneut die Infektionen in den Einrichtungen zu verringern. Die Omikronwelle hat einmal mehr gezeigt, dass Auffrischungsimpfungen zuverlässig einen schweren Verlauf verhindern können. Gemeinsam mit den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten sowie den mobilen Impfteams werden wir in die Einrichtungen gehen und vulnerablen Personen vor Ort ein Impfangebot machen“, so Hoch.

„Wir stehen nach wie vor fest an der Seite der rheinland-pfälzischen Bevölkerung und unterstützen die Landesregierung bei der Umsetzung der Impfkampagne. Unserem Grundsatz nach „Helfen nach dem Maß der Not“ hat der Schutz der vulnerablen Gruppen auch für uns als Rotes Kreuz höchste Priorität. Die Menschen in Rheinland-Pfalz können sich auf ihr Rotes Kreuz verlassen, das seinen Beitrag bei der Bewältigung der Corona-Pandemie weiterhin verlässlich leisten wird“, sagt Manuel Gonzalez, Vorstand des DRK-Landesverbandes Rheinland-Pfalz.

Einrichtungen der Pflege und Eingliederungshilfe, die Unterstützung benötigen, können sich direkt an das Sozialministerium wenden. Wo die mobilen Impfteams bereits bei der ersten Auffrischungsimpfung geholfen haben, wenden sich diese direkt an die betroffenen Einrichtungen. 56 Einrichtungen hatten bei der ersten Auffrischungsimpfung Bedarf angemeldet, von mobilen Impfteams des Deutschen Roten Kreuzes unterstützt zu werden. Sozialminister Alexander Schweitzer und Gesundheitsminister Clemens Hoch dankten dem Deutschen Roten Kreuz sowie den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten dafür, mit Hochdruck den Impfschutz in Rheinland-Pfalz voranzutreiben, um die Pandemie weiter zu bekämpfen.

Zum Hintergrund

Die Ständige Impfkommission (Stiko) hat eine Empfehlung zu einer zweiten Auffrischungsimpfung für Personengruppen veröffentlicht, die gesundheitlich besonders gefährdet oder hochbetagt sind. Eine zweite Auffrischungsimpfung empfiehlt sie danach für Menschen ab 70 Jahren, für Bewohnerinnen und Bewohner in Einrichtungen der Pflege, für Menschen mit Immunschwäche sowie für Tätige in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen. Die zweite Auffrischungsimpfung soll bei gesundheitlich gefährdeten Personengruppen frühestens drei Monate nach der ersten Booster-Impfung mit einem mRNA-Impfstoff erfolgen. Personal in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen soll die zweite Auffrischungsimpfung frühestens nach sechs Monaten erhalten.

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SGD-Nord-Präsident Wolfgang Treis würdigt ehrenamtliches Engagement von Jose Punnamparambil aus Unkel

Region/Koblenz/Unkel – Der Präsident der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord, Wolfgang Treis, händigte in Vertretung von Herrn Bundespräsidenten Dr. Frank-Walter Steinmeier und von Frau Ministerpräsidentin Malu Dreyer, das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an Jose Punnamparambil aus.