Ein „Ewiges Licht“ für den Frieden wurde in der Meditationskapelle der Communio in Christo entzündet und Blumen in den Landesfarben der Ukraine vor der Pieta im Gebetsraum der von dem bekannten Kölner Architekten Kaspar Krämer errichteten Kapelle aufgestellt. Foto: CIC/pp/Agentur ProfiPress
Mechernich – Ein „Ewiges Licht“ für den Frieden wurde in der Meditationskapelle der Communio in Christo entzündet und Blumen in den Landesfarben der Ukraine vor der Pieta im Gebetsraum der von dem bekannten Kölner Architekten Kaspar Krämer errichteten Kapelle aufgestellt.
Einrichtungsleiterin Sonja Plönnes vom Sozialwerk der Communio in Christo mit Father Jaison Thazhathil, dem stellvertretenden Generalsuperior des Ordo Communionis in Christo. Foto: CIC/pp/Agentur ProfiPress
Wer immer möchte, kann sich dort nun im Gebet für die Opfer von Krieg und Gewalt und in Gedanken an den bedrohten Weltfrieden vertiefen. Zugang in den Bereich zwischen den Pflegeeinrichtungen, dem Hospiz „Stella Maris“ und dem Mutterhaus des Ordo Communionis in Christo findet man von der Bruchgasse, der Adolf-Meyer-Straße (Papageiensiedlung) und der Andreas-Girkens-Straße.
Tiefe Solidarität
„Das Ewige Licht in der Pieta-Kapelle der Communio in Christo ist das Zeichen der tiefen Solidarität mit der Ukraine“, schreibt der stellvertretende Generalsuperior Jaison Thazhathil in einer Pressemitteilung.
Er schreibt: „Ein ewiges Licht brennt vor der Pieta, der schmerzhaften Mutter mit dem toten Jesus auf dem Schoß. Wir beten und bitten für die sofortige Beendigung des Krieges in der Ukraine, für die Menschen in der Ukraine, die unter dem Krieg leiden, für die Menschen, die wegen des Krieges aus ihrer Heimat fliehen mussten und für die Menschen, die um ihre Angehörigen trauern…“
Der aus Indien stammende derzeitige Obere der Communio in Christo: „Wenn jemand einen betenden Moment für dieses Anliegen haben möchte, ist diese Kerze eine Einladung dazu an alle!“
NRW Ministerpräsident Hendrik Wüst. Foto: Land NRW / Ralph Sondermann
Region/Düsseldorf – Ministerpräsident Wüst tauscht sich mit der Botschafterin des Vereinigten Königreichs, Jill Gallard, zu aktuellen Ereignissen aus. Ministerpräsident Hendrik Wüst hat sich am heutigen Mittwoch, 2. März 2022, mit der Botschafterin des Vereinigten Königreichs, Jill Gallard, in einer digitalen Videokonferenz ausgetauscht. Im gemeinsamen Gespräch ging es um die Stärkung der Beziehung zwischen Nordrhein-Westfalen und Großbritannien, insbesondere im Bereich der Energieversorgung sowie um den Umgang mit der aktuellen Situation in der Ukraine. An der Konferenz nahm darüber hinaus der britische Generalkonsul in Düsseldorf, Rafe Courage, teil.
Ministerpräsident Hendrik Wüst: „Nordrhein-Westfalen und das Vereinigte Königreich wissen aus der eigenen Vergangenheit, dass ein gutes Fundament gemeinschaftlicher Zusammenarbeit und ehrlicher Partnerschaft nur auf freiheitlich-demokratischen und friedliebenden Werten aufbauen kann. Die brutale Militärgewalt Russlands in der Ukraine erstickt jeden Versuch einer diplomatischen Lösung für die Menschen in der Ukraine. Der Westen steht geschlossen gegen die skrupellosen Aggressionen des Putin-Russlands zusammen.“
Nordrhein-Westfalen pflegt seit vielen Jahren enge Beziehungen zu Großbritannien. Erst in der vergangenen Woche wurde eine Absichtserklärung zwischen Nordrhein-Westfalen und dem Vereinigten Königreich mit dem Ziel unterzeichnet, konkrete Maßnahmen und Projekte zur Stärkung der gemeinsamen Beziehungen zu verabreden. Seit 2019 arbeiten Nordrhein-Westfalen und das Vereinigte Königreich im Bereich der Energiewende im Rahmen der Kooperationsvereinbarung „Technology Collaboration Dialogue“ eng zusammen. Ministerpräsident Wüst und Botschafterin Gallard tauschten sich über mögliche klimaschützende Maßnahmen im Bereich der Energieversorgung aus.
Der Ministerpräsident dazu: „Uns verbindet mit dem Vereinigten Königreich ein besonderes Band, nicht zuletzt aufgrund unserer Geschichte. 76 Jahre ‚Freundship‘ haben uns zu starken wirtschaftlichen Partnern in Europa gemacht. Heute können wir uns gemeinsam unserer Verantwortung für Versorgungssicherheit und Klimaschutz stellen und gemeinsam Lösungen in der Energiepolitik vorantreiben. Junge Menschen wollen wir darüber hinaus durch unbürokratische Maßnahmen und finanzielle Unterstützung im Bereich der Schüler- und Studierendenaustausche grenzüberschreitend fördern.“
Jill Gallard ist die erste Frau, die das Vereinigte Königreich als Botschafterin nach Berlin entsendet. 2021 reiste sie bereits drei Mal nach Nordrhein-Westfalen.
Hintergrund Nordrhein-Westfalen und das Vereinigte Königreich
Großbritannien und Nordrhein-Westfalen arbeiten seit vielen Jahren eng wirtschaftlich zusammen. In keinem anderen Bundesland leben so viele Menschen aus dem Vereinigten Königreich – fast 21.000 Bürgerinnen und Bürger. Nordrhein-Westfalen hat von allen Bundesländern mit rund 20 Milliarden Euro den größten Anteil am deutsch-britischen Außenhandel, mehr als 1400 der 19.000 ausländischen Unternehmen in Nordrhein-Westfalen kommen aus Großbritannien. Es gibt mehr als 130 Städtepartnerschaften und -freundschaften.
Von links nach rechts:
Die Bürgermeisterkollegen vor dem Mendiger Kriegerdenkmal: Ortsbürgermeister Thomas Braunstein (Kottenheim), Bürgermeister Claus Peitz (Andernach), Oberbürgermeister Dirk Meid (Mayen), Bürgermeister Alfred Schomisch (Verbandsgemeinde Vordereifel), Bürgermeister Jörg Lempertz (Verbandsgemeinde Mendig) und Stadtbürgermeister Hans Peter Ammel (Mendig). Foto: Jacqueline Blang / Stadt Mayen
Mayen/Mendig – Eine kürzlich stattfinde Sitzung des Arbeitskreis Mühlsteinrevier RheinEifel nutzen die Bürgermeisterkollegen der beteiligten Kommunen auch um ein Zeichen des Friedens und der Solidarität für die Menschen in der Ukraine zu setzen.
„Wir sind in Gedanken bei den Menschen in der Ukraine bzw. jenen, die sich bereits auf der Flucht aus der Heimat befinden. Dies möchten wir auch nach außen zeigen“, erklärt Mayens Oberbürgermeister und ruft in diesem Zusammenhang nochmals zur regen Teilnahme an der Solidaritätsveranstaltung am heutigen Mittwochabend ab 18:30 Uhr auf dem Mayener Marktplatz auf.
Dort wird er eine kurze Ansprache an die Teilnehmer richten, es folgen Worte der Geistlichkeit sowie Liedbeiträge. Außerdem wird es auch eine Beleuchtung anliegender Gebäude in den ukrainischen Nationalfarben durch Lichtkünstler Peter Baur geben.
Zahlreiche Getränke – wie die beliebte Krewelshofer Apfelschorle – werden in Pfandflaschen verkauft. Für Heißgetränke zum Mitnehmen setzt der Krewelshof auf das deutschlandweite Pfandsystem Recup. Foto: Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress
Mechernich-Obergartzem/Lohmar – Einmal Jeans und zurück. Jeans-Recycling fürs Klima: Auf dem Krewelshof werden Kleidungsstücke aus Jeansstoff gesammelt, um daraus neue Textilien herzustellen – Weitere praxisnahe Tipps zu umweltbewusstem Konsumverhalten gibt der Kreis Euskirchen beim „Müllfasten“ ab Aschermittwoch.
Kim Bieger vom Krewelshof in Lohmar macht es vor: Ausgediente Jeans in der Recycling-Tonne entsorgen, um dem wertvollen Denimstoff auf klimafreundliche Weise zu einem zweiten Leben zu verhelfen. Foto: Krewelshof/pp/Agentur ProfiPress
Die Jeans ist das beliebteste Kleidungsstück weltweit. Kein Wunder: Sie lässt sich mit allem kombinieren von sportlich bis schick, unzählige Modelle lassen für jede Figur eine schmeichelnde Passform finden, sie ist pflegeleicht und bequem. Sollte es doch einmal so weit kommen, dass eine Jeanshose, ein Jeansrock oder eine Jeansjacke aus dem Kleiderschrank verbannt wird, gibt es jetzt eine Möglichkeit, dem wertvollen Denimstoff zu einem zweiten Leben zu verhelfen: mit der blauen Jeans-Tonne, die als Sammelstelle zum Beispiel auf dem Krewelshof in Lohmar und ab Samstag, 5. März, auch in Mechernich-Obergartzem zu finden ist.
Jedes Jahr werden rund zwölf Milliarden Tonnen Baumwolle für die Herstellung von Kleidung produziert. Mehr als ein Drittel davon wird zu Jeans verarbeitet. Um nur eine Jeans herzustellen braucht es etwa 8.000 Liter Wasser, 35 Kilogramm Kohlendioxid und jede Menge Chemikalien. Grund genug, ausgediente Jeans klimafreundlicher wiederaufzubereiten.
Vom Baumwollfaden zur Jeans – und zurück
Dazu werden die gesammelten Jeans in einer auf Textilrecycling spezialisierten Firma gerissen und geschreddert, bis sie wieder wie die ursprüngliche Baumwolle aussehen – nur eben blau. Bei einem Garnproduzenten wird das recycelte Denim zusammen mit frischer Baumwolle zu einem neuen Baumwollfaden verarbeitet.
Mit den blauen Jeans-Tonnen sind der Krewelshof in Lohmar und ab Samstag auch der Krewelshof in Obergartzem Sammelstellen für die Jeans-Kampagne der gemeinnützigen Iglu UG (www.iglu-gug.org). Wichtig ist, dass die aussortierten Jeans blau sind und zu mindestens 95 Prozent aus Baumwolle bestehen. Weitere Infos zu dem Projekt gibt es unter www.jeans-recycling.org.
Um klimafreundlichen Konsum und die Vermeidung von Müll geht es auch bei der Aktion „Müllfasten“ des Kreises Euskirchen ab Aschermittwoch. Ziel ist es, dass die Menschen ihr Konsumverhalten ändern, auf sogenannte „Fast Fashion“, also schnell und billig produzierte Kleidung, und andere kurzlebige Gebrauchsartikel verzichten und so weniger Plastik- und Verpackungsmüll erzeugen.
Gut fürs Klima: Produkte vom Erzeuger
Karen Beuke, die Abfallberaterin der Kreisverwaltung, empfiehlt, CO2-Ausstoß und Klimawandel auf den Index zu setzen und beispielsweise Produkte aus der Umgebung oder vom Erzeuger zu erwerben statt solcher Dinge, die erst um die halbe Erdkugel geflogen werden, ehe sie im Regal landen.
Wöchentlich liefert der Kreis ab Aschermittwoch über seine Social-Media-Kanäle praxisnahe Tipps, die man angeblich einfach und leicht umsetzen kann. Immer mittwochs um 8 Uhr gibt es bis Ostern einen neuen Post. Anhand der „Zero Waste Pyramide“ kann jeder seinen eigenen Konsum beobachten.
Letztendlich geht es darum, die eigenen Gewohnheiten zu überdenken: Brauche ich das wirklich? So lohnt zum Beispiel der Umstieg auf einen Mehrwegbeutel, unverpacktes Obst- und Gemüse einzukaufen. Der Kreis Euskirchen weist darauf hin: „Auch wenn Plastiktüten seit diesem Jahr verboten sind – die dünnen »Hemdchenbeutel« an der Obst- und Gemüsetheke, sind es nicht…“ 2019 wurden 3,65 Milliarden solcher Beutel – 44 pro Kopf – verwendet. „Steigen Sie um“, appelliert Karen Beuke. Und: „Nutzen Sie alles, was schon vorhanden ist. Kaufen Sie gebrauchte Sachen, nutzen Sie Mehrwegsysteme.“
Mehrweg macht mehr her
Diesen Ansatz verfolgen auch die Krewelshöfe. Hausgemachte Marmelade, Ziegenkäse aus eigener Herstellung oder die beliebte Apfelschorle werden in Pfandgläsern und Flaschen verkauft. „Andere Produkte wie zum Beispiel unsere neue Karamellsauce aus Ziegenmilch oder die fruchtige Erdbeersauce verkaufen wir in Gläsern ohne Pfandsystem – die Gläser nehmen wir aber dennoch gerne zurück“, betont Danielle Bieger, die gemeinsam mit Bauer Theo Bieger die Krewelshöfe betreibt.
Heißgetränke gibt es auf den Krewelshöfen zwar weiterhin zum Mitnehmen – aber nicht in Einwegbechern aus Pappe, die weltweit Berge von Müll produzieren. Stattdessen setzt man hier auf das Pfandsystem Recup, dass schon an vielen Stellen in der deutschen Gastronomie genutzt wird. Die Becher aus Polypropylen sind schadstofffrei und spülmaschinenfest, können also mehrfach wiederverwendet oder alternativ an den deutschlandweit mehr als 10.000 Ausgabestellen gegen Pfand zurückgegeben werden.
Nicht nur beim Kaffee für unterwegs, auch beim Frühstück vor Ort in einem der Krewelshof-Cafés wird Müllvermeidung großgeschrieben. Butter, Marmelade und Schokoladencreme gibt es dort nämlich nicht in abgepackten Mini-Portionen, sondern in großen Gläsern und Töpfen zum selber portionieren – „wie früher bei Oma“, erinnert sich Danielle Bieger. Ein Bauernhof sei eben immer nachhaltig orientiert. Und wenn dann doch mal etwas weggeschmissen werden muss, landet es buchstäblich in der Tonne – und nicht im Müllsack. Danielle Bieger: „Die Tonnen müssen wir dann zwar öfter reinigen, aber so fallen wenigstens nicht diese zusätzlichen Mengen an Müll durch die unzähligen Plastikbeutel an.“
Einblicke mit Bela Rethy zu Gast am 31. März in der Stadthalle in Bitburg. Foto: Bela Rethy / ZDF
Bitburg – ZDF Fußballkommentator Bela Rethy ist seit Jahrzehnten eine feste Größe in den Wohnzimmern aller Sport- und Fußballanhänger. Die großen Länderspiele vergangener Jahre wurde von ihm kommentiert. Er kennt sich aus, kennt die Protagonisten und hat hinter die die Kulissen des Fußballs geblickt.
Ein Mann der Ronaldo und Maradona hautnah erlebte und interviewte, einer der weltweit in den großen Fußballarenen zu Hause ist. Am 31. März ist er in der Stadthalle in Bitburg um 19:00 Uhr Gast von Herbert Fandel in der beliebten Talkreihe Einblicke.
Karten zu 15 € und 10 € sind erhältlich über www.ticket-regional.de
Abendkasse und Einlass ab 18:00 Uhr.
Die BonnLive Initiatoren. Der russische Angriff auf die Ukraine an Weiberfastnacht stellte das Team derweil vor eine schwierige Herausforderung. „Nach sorgfältigen Überlegungen über mögliche Konsequenzen haben wir uns entschieden, die Karnevalskonzerte fortzusetzen“, beschreibt Sandro Heinemann, Geschäftsführer von BonnLive die Situation. „Wir fühlen mit den Menschen in der Ukraine und wollten zusammen mit den BonnLive Zuschauer*innen ein Zeichen gegen den Krieg setzen.“ Foto: Frederic Hafner
Region/Bonn/Köln – Mehr als 20.000 kostümierte Zuschauer*innen waren in Bonn und Köln zu Gast. Mit dem Höhenpunkt der närrischen Tage im Rheinland sind auch die BonnLive Karnevalskonzerte erfolgreich zu Ende gegangen. Bei den 35 Shows am Bonner Westwerk und im Kölner Jugendpark waren nach Abschluss der Veranstaltungen mehr als 20.000 Karnevalist*innen zu Gast. „Die BonnLive Karnevalskonzerte haben uns einmal mehr gezeigt, dass Bonner*innen und Kölner*innen den Karneval brauchen.
Und wir sind mehr als stolz, dass wir es auch in diesem Jahr geschafft haben, sichere Veranstaltungen für alle Gäste auf die Beine zu stellen“, sagt BonnLive-Geschäftsführer Julian Reininger.
Zwar habe es immer wieder mal Corona-bedingte Verschiebungen im Programm gegeben. Letztlich seien aber alle Besucher*innen auf ihre Kosten gekommen, ergänzt Katharina Hetkämper, ebenfalls Geschäftsführerin von BonnLive: „Dass die Omikron-Variante auch vor einigen Mitgliedern unserer Bands nicht Halt machen würde, war zu befürchten. Trotzdem haben wir es, manchmal auch sehr kurzfristig und dank der Spontaneität der Künstler*innen, geschafft, dass die Qualität des Programms nicht gelitten hat.“
Der russische Angriff auf die Ukraine an Weiberfastnacht stellte das Team vor eine weitere Herausforderung. „Nach sorgfältigen Überlegungen über mögliche Konsequenzen haben wir uns entschieden, die Karnevalskonzerte fortzusetzen“, beschreibt Sandro Heinemann, Geschäftsführer von BonnLive die Situation. „Wir können alle Menschen verstehen, die in der aktuellen Situation nicht feiern wollten. Für uns war aber klar: Der rheinische Karneval steht seit jeher für Zusammenhalt und Freude. Wir fühlen mit den Menschen in der Ukraine und wollten zusammen mit den BonnLive Zuschauer*innen ein Zeichen gegen den Krieg setzen.“
Ohne die Unterstützung zahlreicher Partner und Sponsoren wäre ein Großprojekt wie die Karnevalskonzerte an zwei Spielorten nicht möglich gewesen. „Unser Dank geht an die Firmen, die uns schon lange begleiten und unterstützen. Allen voran seien die Deutsche Post DHL Group, REWE und die Deutsche Telekom genannt“, freut sich BonnLive-Geschäftsführer Simon Reininger. „Auch Radio Bonn/Rhein-Sieg und Radio Köln sind seit vielen Projekten unsere treuen Begleiter.“
Schon seit gestern laufen an beiden Spielorten die Abbauarbeiten. Dass die Karnevalskonzerte aber nicht das letzte BonnLive Projekt sein wird, ist inzwischen klar. „Wir sind schon mitten in den Planungen für das Telekom Open Air, das Anfang Juni beginnen wird“, freut sich Katharina Hetkämper. „Hier hoffen wir, schon bald weitere Details bekanntgeben zu können.“
Am Karnevalssamstag fand der zweite Livestream von Eifel Karneval Digital mit über 4.000 Zuschauern statt! v.l.n.r. Kurt Römer und Heike Müller vom Kinopalast Vulkaneifel, Andreas Bauer, Fabian Mohr, Thomas Stolz und Udo Nöllen (alle Orga-Team). Foto: IG “Eifel Karneval digital”
Daun – 48 Stunden vor der Veranstaltung hatten sich die Organisatoren hinsichtlich der Situation in der Ukraine noch zu Wort gemeldet. „Wir schunkeln nicht an den Sorgen der Menschen vorbei und die Gedanken vieler Jecken sind heute und in den nächsten Tagen bei den Menschen dort. Daher wollen wir trotz dieser schweren Stunden ein kleines Kontrastprogramm bieten. Wir haben gelernt, dass der Karneval in Krisenzeiten eine wichtige Funktion für die Menschen hat“, so die Verantwortlichen in ihrer damaligen Stellungnahme.
Unter dem Veranstaltungstitel „Karneval im Kino“ konnten die Moderatoren Thomas Stolz und Udo Nöllen insgesamt 130 Karnevalisten im Kinopalast Vulkaneifel und darüber hinaus über 4.000 Personen im Livestream begrüßen. „Zugeschaltet wurde sich dieses Jahr erneut von überall aus der Welt. Ob aus der heimischen Eifel, den Niederlanden, der Schweiz, Mallorca oder Paris – die „digitalen Jecken“ waren auf der gesamten Welt zu finden“, wie Fabian Mohr vom Organisations-Team berichtet. Die Veranstaltung im Kinopalast fand unter der 2G+Regel statt. „Alle anwesenden Personen waren geimpft oder genesen und zusätzlich tagesaktuell getestet. Dies war uns sehr wichtig“, ergänzt Mohr.
Eine besondere Ehre ist den Verantwortlichen an diesem Abend zuteilgeworden. Stellvertretend für alle 22 Karnevalsvereine überreichte der Präsident der RKK-Deutschland, Hans Mayer, im Auftrag von Ministerpräsidenten Malu Dreyer den rheinland-pfälzischen Karnevalsorden, der verdienten Karnevalisten im Bundesland Rheinland-Pfalz verliehen wird.
Mit dem Erfolg sind die Verantwortlichen sehr zufrieden: „Es war wunderbar. Wir haben hunderte Fotos von kostümierten Zuschauern erhalten, die wir im Livestream und auf der großen Kinoleinwand ausgestrahlt haben. Ob Jung oder Alt, im Wohnzimmer, in der Garage, im Partykeller oder vor Ort im Kinosaal. Getreu dem Motto ‚Zesamme sin mer fastelovend‘, sind wir an diesem Abend alle zusammengerückt. Digital und emotional“, so Andreas Bauer vom vierköpfigen Organisations-Team. Auch für Moderator Thomas Stolz war der schönste Effekt, „dass sich das Live- mit dem Streaming-Publikum gegenseitig begeistert haben“. Sein Co-Moderator Udo Nöllen reiht sich den Worten an: „Es war ein grandioser Sessions-Abschluss in traumhafter Location. Noch immer bin ich total überwältigt und dankbar für diesen genialen Abend. Alle Mühen, Termine, Gespräche, Fahrten und die unzähligen Konferenzen haben sich nicht nur gelohnt, sondern waren auch der Schlüssel zu dem erneuten Erfolg.“
Die Organisatoren bedanken sich bei allen Künstlern, den Kinoinhabern, der Technik von „BNP“ und der Band „Neroburger“ sowie allen sonstigen Mitwirkenden an diesem Abend.
Die Künstler am Abend: Laura Heinrichs als Tanzmariechen
Horst Bender als „Breckemamänchen“
Karl Josef Meinen als „Allerweltskerl“
Jürgen Krämer mit Horst als „Jürgen & Horst“
Reiner Roos als „Eifelröschen“
Tanzmariechen aus Uersfeld: Lisa und Nina Pulvermacher, Leonie Reusch
Band: „Neroburger“, Technik: BNP Sounds
Das Rote Kreuz ist nicht nur in Bereitschaft, sondern bereits im Einsatz. Hier Landrat Markus Ramers (l.), der Schirmherr des Roten Kreuzes im Kreis Euskirchen, und DRK-Kreisgeschäftsführer Rolf Klöcker auf einem Archivbild während der Corona-Krise. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress
Euskirchen/Kiew – Das Rote Kreuz schickt heute einen Hilfstransport mit mehreren Lkw ins polnische Lublin. Von dort aus können die Nothilfegüter sowohl zur Versorgung der Bevölkerung in die Ukraine geliefert, als auch zugunsten von Menschen auf der Flucht verteilt werden. Das berichtet Rotkreuz-Kreisgeschäftsführer Rolf Klöcker in einer aktuellen Pressemitteilung.
Neben viele anderen hätten auch das Italienische Rote Kreuz und der Türkische Rote Halbmond Konvois mit Hilfsgütern auf den Weg gebracht. Die Transporte dienten der Verstärkung der Versorgungslinien für die vom bewaffneten Konflikt betroffene Zivilbevölkerung in der Ukraine sowie für Geflüchtete in Polen und den Nachbarländern.
Das Deutsche Rote Kreuz bereite sich auch in der Bundesrepublik auf umfassende Hilfsmaßnahmen für die betroffene Bevölkerung sowie für Menschen auf der Flucht vor, um Leben zu schützen und Menschen in Not zu versorgen. Bereits seit Beginn des Konflikts im Jahr 2014 verstärkte das DRK die langjährige Zusammenarbeit mit dem Ukrainischen Roten Kreuz. Seit 2017 unterstützt das Rote Kreuz besonders bedürftige Menschen in der Ostukraine mit monatlichen Bargeldhilfen.
Bankverbindung nutzen
Rolf Klöcker: „Die Betroffenheit angesichts der entsetzlichen Ereignisse in der Ukraine ist auch in der deutschen Bevölkerung groß und der Wunsch, den betroffenen Menschen Unterstützung zu bieten, ebenso.“ Das Rote Kreuz bitte um Spenden für die Menschen in der Ukraine unter dem Stichwort „Nothilfe Ukraine“ an IBAN: DE 63 37 020 500 000 50 23 307, BIC: BF SW DE 33 XXX
Rotkreuz-Kreisgeschäftsführer Rolf Klöcker weist ausdrücklich darauf hin, dass unkoordinierte Sachspenden zu einem Infarkt lebenswichtiger Versorgungslinien führen und bittet daher darum, von sicherlich gut gemeinten, aber nicht abgestimmten Lieferungen abzusehen: „Diese füllen Lagerhäuser, binden Transport- und Sortierkapazitäten, helfen aber leider nicht, sondern behindern die humanitäre Arbeit vor Ort! Das Ukrainische sowie das Polnische Rote Kreuz haben bereits darauf hingewiesen, dass keine Kapazitäten zur Annahme nicht angeforderter Hilfslieferungen und Unterstützungsangebote bestehen.“
„Wir haben im Rahmen der Fluthilfe im vergangenen Jahr die Erfahrung gemacht, dass uns überwältigende Mengen an Sachspenden an die Grenzen der Leistungsfähigkeit bringen und personelle, logistische und finanzielle Ressourcen in unverhältnismäßiger Weise beanspruchen“, erklärte Rolf Klöcker vor Pressevertretern.
Geldspenden schnell und sicher
„Geldspenden sind gegenüber Sachspenden eine deutlich effektivere Art der Hilfe. Der große Vorteil von Geldspenden ist, dass man damit die Möglichkeit hat, die Verwendung der Mittel flexibel sich ändernden Verhältnissen und einer sich ändernden Bedarfslage in den betroffenen Gebieten anzupassen“, so Klöcker, der nicht nur Geschäftsführer des DRK-Kreisverbandes ist, sondern auch Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Mechernich.
Das Rote Kreuz bietet in Euskirchen neben dem Beratungsangebot des Teams Migration / Integration einen regelmäßigen Austausch für Betroffene des Ukraine-Krieges, der ab sofort immer freitags von 15 bis 17 Uhr im Café Henry in der Kommerner Straße 39 stattfindet und von zwei Beratern/innen begleitet wird. Es steht bei Bedarf zudem eine erfahrene Therapeutin und Supervisorin zur Verfügung. Um vorherige Anmeldung wird gebeten bei Guranda Nass, Tel. (0160) 528 51 75, gnass@drk-eu.de
DRK-Suchdienst bereit
Vom DRK-Suchdienst und von der Suchdienst-Beratungsstelle werden Suchanfragen entgegengenommen, auch wenn momentan keine aktive Suche in der Ukraine möglich ist. Kontakt: Janine Frackmann, 02251 – 79 11 95 02, jfrackmann@drk-eu.de.
Landrat Andreas Kruppert aktiviert gemeinsam mit Büroleiter Carl Diederich (ganz links), Amtsleiterin Anita Reiter (2.von links) sowie weiteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kreisverwaltung den ersten digitalisierten Antragsprozess nach dem Onlinezugangsgesetz. Foto: Konder / Kreisverwaltung
Bitburg – Das Onlinezugangsgesetz (OZG) verpflichtet Bund, Länder und Kommunen, alle Verwaltungsleistungen nutzerfreundlich und digital anzubieten. Zur Bewältigung dieser Mammutaufgabe arbeiten die Behörden bei der Digitalisierung der Dienste auf verschiedenen Ebenen zusammen. Die Online-Dienste sollen dabei nur einmalig attraktiv und nutzerfreundlich entwickelt und dann den übrigen Verwaltungen nach dem Prinzip „EfA – Einer für Alle“ übernommen werden. Damit soll die flächendeckende OZG-Umsetzung beschleunigt werden.
Die Kreisverwaltung des Eifelkreises ist hierbei einer von mehreren Akteuren, die als Pilotkommune in Rheinland-Pfalz einzelne Dienstleistungen digitalisiert und online anbietet.
Im Bitburger Kreishaus wurde nun die erste OZG-Leistung aktiviert: Der Prozess des „Aufenthaltstitels zur Ausübung einer Erwerbstätigkeit“, der von der Ausländerbehörde erteilt wird, konnte digital für die Bürgerinnen und Bürger umgesetzt und online gestellt werden. So können die bisher ca. 1.000 Anträge pro Jahr auf Ausstellung eines entsprechenden Aufenthalts-Dokumentes nun über die Homepage der Kreisverwaltung und die verbundene Bürgerplattform rlpdirekt.de online abgewickelt werden.
Der digitale Antrag folgt dabei einem intelligenten Workflow, bei dem das System schon während der Antragserfassung erkennt, ob ein Anspruch besteht und welche zusätzlichen Unterlagen erforderlich sind, die auch digital eingereicht werden können.
„Mit diesem Schritt ist die Kreisverwaltung des Eifelkreises ein Vorreiter bei der OZG-Umsetzung, die erste Pilotkommune, die im Zuge der EfA-Umsetzungs-Projekte eine Antragsstrecke online gestellt hat“, teilte das rheinland-pfälzische Projektbüro KOMPROZG mit.
Landrat Andreas Kruppert ergänzt: „Die Aktivierung des ersten OZG-Prozesses ist ein wichtiger Schritt in der bürgerfreundlichen Digitalisierung von Verwaltungsleistungen. Weitere Prozessvorhaben stehen auf der Agenda und werden in der nächsten Zeit vom Digitalisierungsteam unserer Verwaltung umgesetzt.“ Der Online-Antrag „Aufenthaltstitel zur Ausübung einer Erwerbstätigkeit“ ist zu finden unter: https://www.bitburg-pruem.de/modul/aterwerbstaetigkeit/
Im Kreis Ahrweiler sei diese Form der Hilfe aufgrund der schwierigen Situation derzeit leider nicht möglich – angefangen bei der Unterbringung bis hin zur Aufnahme in Kitas und Schulen.
Mayen – Die Mayener Stadtspitze und die Ratsfraktionen laden am Mittwochabend, 18.30 Uhr zu einer gemeinsamen Solidaritätsveranstaltung auf den Mayener Marktplatz ein.
„Uns alle beschäftigt die dramatische Situation in der Ukraine. Mit Sorge verfolgen wir die Entwicklungen und wollen daher auch gemeinsam ein Zeichen der Solidarität setzen“, erklärt Oberbürgermeister Dirk Meid und ruft die Mayener Bürgerinnen und Bürger zu regen Teilnahme an der Veranstaltung auf. Die übliche Abstands- bzw. Maskenpflicht gilt es zu beachten.
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