Kategorien
News

Kostenfreie Rechtsberatung – Arbeiter-Samariter-Bund Nordrhein-Westfalen (ASB) unterstützt Flutopfer in der Stadt Mechernich

Mechernich – Flutopfer können sich am 17. und 23. März in der Kommerner Bürgerhalle bei einer mit dem Arbeiter-Samariter-Bund kooperierenden Fachanwältin Rat holen. Mit kostenloser juristischer Beratung bis zur Klage unterstützt der Arbeiter-Samariter-Bund Nordrhein-Westfalen (ASB) Flutopfer in der Stadt Mechernich. Das teilten jetzt Dezernent Ralf Claßen, der Vorsitzende der Mechernich-Stiftung, und Teamleiterin Manuela Holtmeier von der Stadtverwaltung (Abteilung Bürger & Politik) dem Mechernicher „Bürgerbrief“ mit.

Es handelt sich um ein „versicherungsrechtliches Angebot“ des Arbeiter-Samariter-Bund NRW e.V., das Stadt und Bürgerstiftung den Ortsbürgermeistern an die Hand geben, aber auch über die Medien publizieren wollen.

Die Beratungsgespräche werden von Andrea Edelhoff, Rechtsanwältin und Fachanwältin für Versicherungsrecht, von der Kanzlei Edelhoff-Muhr in Kooperation mit dem ASB in der Kommerner Bürgerhalle durchgeführt – und zwar am Donnerstag, 17. März, ab 10 Uhr und am Mittwoch, 23. März, ab 13 Uhr. Die Anwältin kann in dringenden Fällen auch vorab und per Telefon tätig werden.

Voranmeldung bei der Stadt Mechernich unter

Tel. (0 24 43) 49-4003 oder m.holtmeier@mechernich.de

Die Betroffenen sollen zu den für sie kostenfreien Beratungsterminen den Versicherungsschein und den bisherigen Schriftwechsel mit der Versicherung mitbringen. Im Beratungstermin geklärt werden Fragen wie diese: Besteht überhaupt Versicherungsschutz für eingetretene Schäden (Elementarschadenversicherung)? Wenn nein, beruht dies auf einer fehlerhaften Beratung? Welche Leistungen kommen in Betracht? Gibt es bereits Gutachten oder müssen diese beim Versicherer angefordert werden? Ist Unterversicherungsschutz vereinbart? Was passiert, wenn der Betroffene nicht fristgerecht wiederherstellen kann?

Kategorien
Wirtschaft

W. Eifel GmbH & Co. KG ist neuer EIFEL Produzent

Prüm/Region/Trier – Trierer Lebensmittelgroßhändler schließt sich Qualitätsnetzwerk an. Die W. Eifel GmbH & Co. KG Lebensmittel und Getränke mit ihrem Sitz im Trierer Hafen schließt sich als Produzent der Regionalmarke EIFEL an. Beide Parteien setzen dabei auf diverse Vorteile und auf eine sich weiterhin positiv entwickelnde Geschäftsbeziehung. Eine seit Jahren bestehende Kooperation steigt nun auf eine höhere Ebene; denn speziell mit den Sortimentsbereichen EIFEL Fleisch und EIFEL Wurst lässt sich nun die Firma W. Eifel regelmäßig neutral als EIFEL Produzent über das Herkunftssicherungssystem ORGAINVENT kontrollieren.

Eifel GmbH & Co. KG ist ein familiengeführtes Unternehmen und Großhandel für Lebensmittel und Getränke mit über 25 Jahren Expertise. Die Firma beliefert die Region Trier und Umgebung und hat sich dabei auf die Branchen Gastronomie und Hotellerie, Kantinen und Caterer, Schulverpflegung und soziale Einrichtungen sowie Events und Festveranstaltungen spezialisiert. Auch Privathaushalte gehören zu den Kunden. Geschäftsführer Wolfgang Eifel und Team setzen zukünftig noch mehr auf Regionalität: „Unsere Kunden möchten immer häufiger glaubhafte regionale Produkte. Und dabei setzen wir nun mit dem Vertrieb von Regionalmarke EIFEL Fleisch und Wurst auf eine bekannte Qualitätsmarke mit einem lückenlosen Rückverfolgungssystem „vom Stall bis auf den Teller“. Wir haben bereits weitere EIFEL Produkte wie Eier, Milchprodukte oder Kartoffeln im Angebot.“

Regionalmarke EIFEL Geschäftsführer Markus Pfeifer freut sich über die Kooperation mit Wolfgang Eifel: „Wir gewinnen für unser Netzwerk einen Lebensmittelprofi mit einem ca. 10.000 Artikel umfassenden Angebot, mit vielen Kunden, mit starker Logistik und mit hohem Service. Gerne möchten wir gemeinsam auch die KITA- und Schulverpflegung regionaler machen.“

Kategorien
Fortschritt

Grünes Licht für den Saisonstart – Bauarbeiten auf dem Nürburgring erfolgreich abgeschlossen

Nürburg – 2,5 Kilometer neuer Asphalt auf Nordschleife und Grand-Prix-Strecke. Strecken-Investitionen von mehr als 12,5 Mio. Euro getätigt seit 2015. Touristenfahrer eröffnen Saison am Samstag, 12. März. Die diesjährigen Bauarbeiten auf dem Nürburgring werden erfolgreich abgeschlossen –pünktlich für den startenden Streckenbetrieb nächste Woche. Aktuell werden die letzten Arbeiten erledigt. 2,5 Kilometer der legendären Rennstrecke sind in den vergangenen vier Monaten erneuert worden. Nahezu jährlich nutzt die Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG die Winterzeit für umfassende Arbeiten auf der Nordschleife und Grand-Prix-Strecke. Alleine in den vergangenen Jahren investierten die Verantwortlichen 12,5 Mio. Euro in die Modernisierung und Instandhaltung der Strecke sowie in den Ausbau der Sicherheitseinrichtungen.

2,5 Kilometer Rennstrecke. In weniger als 4 Monaten. Mitten im Winter. Wie immer waren es anspruchsvolle Voraussetzungen für die Bauarbeiten auf der längsten permanenten Rennstrecke der Welt. Neuer Asphalt musste her auf der gefühlt endlosen Geraden, der Döttinger Höhe. Zusammen mit den darauffolgenden, schnellen und anspruchsvollen Passagen: Antoniusbuche, Tiergarten und der Hohenrain Schikane.

Frischer Asphalt auf der inzwischen 95 Jahre bestehenden Nordschleife bedeutet: Die Strecke wird von Grund auf erneuert. Mächtige Maschinen entfernen zu großen Teilen alle bestehenden Schichten. Das unterliegende Erdreich wird anschließend verstärkt. Nur so hält der Asphalt für die nächsten 20 Jahre den extremen Belastungen Stand.

„Rund 25 Kilometer Rennstrecke kontinuierlich instand zu halten, ist eine enorme Aufgabe“, erklärt Projektleiter Alexander Schnobel. Seit mehr als 20 Jahren arbeitet er beim Streckenbetreiber und kennt die Anforderungen wie kein Zweiter: „Es geht nicht nur um neuen Asphalt, sondern auch darum, die einzigartige Charakteristik der Strecke beizubehalten.“

Beim Streckenbau setzt der Nürburgring unter anderem auf ein besonders nachhaltiges Recycling-Verfahren. So wird die alte Tragschicht zunächst ausgebaut, anschließend von Spezialmaschinen aufbereitet und am Ende als neues Gemisch wieder eingebaut.

Pünktlich zum Start in den März ist die Strecke nun bereit: Von der Döttinger Höhe bis einschließlich zur Hyundai N Kurve der Grand-Prix-Strecke gibt es nun nagelneuen Asphalt. Darüber hinaus wurden bei den Bauarbeiten in diesem Jahr auch weitere Sicherheitseinrichtungen installiert: 300 Meter neuer FIA-Fangzaun steht nun auf der Nordschleife zwischen den Abschnitten Kallenhard und Wehrseifen.

Insgesamt investierte die Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG in diesem Jahr 2,5 Mio. Euro in die Instandhaltung und den Ausbau der Sicherheit. Addiert man die Maßnahmen seit 2015, kommen mehr als 12,5 Millionen Euro für Modernisierung und den Ausbau zusammen. So sichern die Betreiber auch zukünftig den Nürburgring als Motorsport und Entwicklungsstandort – mit internationalem Spitzensport sowie vielen weiteren Nutzungsformaten wie den Entwicklungsfahrten des Industriepools oder den beliebten Touristenfahrten. Letztere eröffnen am 12. März mit der ersten Schrankenöffnung 2022 die Saison auf dem Nürburgring. Eine Woche später, vom 18. bis zum 20. März, fahren dann erstmals Rennwagen bei den Probe- und Einstelltagen über den neuen Asphalt von Nordschleife und Grand-Prix-Strecke.

Investitionen in den Nürburgring – die vergangenen Jahre im Überblick:

2015: 1 Mio. Euro

  • Neuer Asphalt im Bereich Eschbach
  • Asphaltarbeiten auf und neben der Grand-Prix-Strecke

2016: 1 Mio. Euro

  • Neuer Asphalt Quiddelbacher Höhe & Flugplatz
  • Neue FIA-Fangzäune u.a. Schwedenkreuz, Metzgesfeld, Stefan-Bellof-S
  • Informations-Anzeigetafeln Nordschleifen-Zufahrt

2017: 1 Mio. Euro

  • Neuer Asphalt Hatzenbach, Hohe Acht, Hedwigshöhe & Brünnchen
  • FIA-Fangzäune u.a. Hatzenbach & Kesselchen

2018: 4 Mio. Euro

  • Neuer Asphalt Schwedenkreuz, Kallenhard, Wehrseifen & Ex-Mühle
  • Weitere FIA-Fangzäune an der Nordschleife

2019: 1,3 Mio. Euro

  • Umfangreiche Digitalisierung der Grand-Prix-Strecke
  • 4K-Streckenkameras, 17 Kilometer neue Glasfaserkabel
  • Rundum erneuerte Race Control

2020: 1 Mio. Euro

  • Neuer Asphalt AMG Arena (Grand-Prix-Strecke)
  • Neubau Nürburgring Rallycross-Strecke
  • Weitere Infrastruktur-Maßnahmen Müllenbachschleife

2021: 1 Mio. Euro

  • Digitalisierungs-Projekt für Teile der Nordschleife
  • 4K-Streckenkameras & Glasfaser von Döttinger Höhe bis Hohenrain Schikane

2022: 2,5 Mio. Euro

  • Neuer Asphalt Döttinger Höhe (Nordschleife) bis Hyundai N Kurve (Grand-Prix-Strecke)

300 Meter neuer FIA-Fangzaun zwischen Kallenhard und Wehrseifen.

Kategorien
Wachstum

Ab Freitag 04. März – Nordrhein-Westfalen passt die Coronaschutz-Verordnung an

Region/Düsseldorf – Großer Schritt in Richtung Normalität. Ab Freitag 04. März: Gastronomie und Übernachtungsangebote auch für Nicht-Immunisierte mit gültigem Test / Öffnung von Clubs und Diskotheken / Mehr Zuschauer insbesondere bei Großveranstaltungen / Keine Zugangsbeschränkungen mehr für Kinder und Jugendliche.

Da die Inzidenzzahlen und die Zahl der Covid-Patientinnen und -patienten in den Krankenhäusern auch nach den ersten Öffnungsschritten zum 19. Februar weiter sinken, setzt die Landesregierung die von Bund und Ländern gemeinsam beschlossene weitere Öffnungsperspektive in einem zweiten Schritt um. Die Coronaschutzverordnung wird entsprechend angepasst. Die neuen Regelungen treten am Freitag, 4. März 2022, in Kraft. Nach einem ersten Schritt der verantwortungsvollen, achtsamen Öffnung folgen nun weitere Rücknahmen von Schutzmaßnahmen. Dabei fallen Zugangsbeschränkungen (3G, 2G, 2G-plus) für Kinder und Jugendliche ganz weg. Darüber hinaus gilt: Der Besuch gastronomischer Einrichtungen und die Inanspruchnahme von Übernachtungsangeboten sind nun auch nicht immunisierten Personen möglich, die einen gültigen negativen offiziellen Schnelltest vorweisen können. Gleiches gilt für den Besuch von Museen, Konzerten und weiteren Kultureinrichtungen sowie für die gemeinsame Sportausübung außen und innen. Clubs und Diskotheken können unter Einhaltung der 2G-plus Regelung mit aktuellem Schnellest wieder öffnen.

Basisschutz-Maßnahmen wie Maskenpflicht, Abstandsgebot und Hygieneregeln bleiben bestehen. Das Infektionsgeschehen soll auf diese Weise weiterhin so begrenzt werden, dass die Funktionsfähigkeit kritischer Infrastrukturbereiche und die medizinische Versorgungsstruktur nicht gefährdet werden.

Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann: „Mit den Öffnungen, die uns die weiterhin positive Entwicklung gerade in unseren Krankenhäusern erlaubt, gehen wir einen großen Schritt in Richtung Normalität. Besonders wichtig ist mir, dass wir explizit festlegen, dass Kinder und Jugendliche, die in den letzten zwei Jahren besonders unter den Einschränkungen gelitten haben, von den Einschränkungen befreit sind und schon ab sofort wieder ohne Einschränkungen und Kontrollen am gesellschaftlichen und sozialen Leben teilhaben können. Aber auch für alle anderen braucht es für die Teilnahme an den meisten Angeboten nur noch einen Test. Damit können kulturelle, soziale, gesellschaftliche und sportliche Angebote wieder für die Zukunft planen.

Zur Wahrheit gehört aber auch: So wie die Beschränkungen für Ungeimpfte jetzt als letztes fallen, werden sie als erstes wiedereingeführt werden müssen, falls sich das Infektionsgeschehen wieder kritisch entwickeln sollte. Um in dieser ohnehin schwierigen Zeit zumindest vor weiteren Coronaeinschränkungen im nächsten Winter sicher zu sein, bleibt es daher von zentraler Bedeutung: Lassen Sie sich impfen!“

Die wichtigsten Anpassungen im Überblick

Zugang zu Gastronomie, Kultureinrichtungen und Sport für nicht immunisierte Personen mit gültigem negativen Testnachweis

Gastronomische Einrichtungen und touristische Übernachtungs-angebote können mit Inkrafttreten dieser Verordnung auch von nicht immunisierten Personen in Anspruch genommen werden, sofern sie einen gültigen Negativtest vorweisen können (3G). Auch Kulturein-richtungen wie Museen, Ausstellungen, Konzerte und sonstige Kultur-veranstaltungen können getestete Menschen ohne Immunisierung besuchen. Gleiches gilt für die Sportausübung im öffentlichen Raum (innen und außen) und den Besuch von Sportveranstaltungen als Zuschauende. Die Kapazitätsgrenzen werden dabei zum Teil deutlich nach oben geschoben.

Grundsätzlich ist damit bis auf wenige Angebote mit besonders hohen Infektionsrisiken (Volksfeste, Großveranstaltungen, Veranstaltungen mit Tanz, Diskotheken, Bordelle etc.) künftig alles unter 3G zulässig.

Öffnung von Clubs und Diskotheken unter 2G-plus

Für Volksfeste und vergleichbare Freizeitveranstaltungen sowie private Feiern mit Tanz wie Hochzeits- oder Geburtstagsfeiern gilt weiterhin die 2G-plus-Regel. Das bedeutet: Teilnehmen dürfen nur immunisierte Personen, die zusätzlich über einen aktuellen Test oder eine Auffrischungsimpfung verfügen. Auch Clubs, Diskotheken und vergleichbare Einrichtungen dürfen ab dem 4. März wieder öffnen. Ihr Besuch ist jedoch aufgrund der erhöhten Übertragungsrisiken nur immunisierten Personen möglich, die zusätzlich über einen negativen Testnachweis verfügen. Die zusätzliche Testpflicht gilt hier auch für Menschen, die bereits eine Auffrischungsimpfung erhalten haben oder einen frischen Genesenenstatus haben. Eine Maskenpflicht besteht nicht.

Höhere Zuschauerkapazitäten für Veranstaltungen

Kleinere Veranstaltungen (d.h. solche bis 1.000 Zuschauer) sind unter 3G-Bedingungen künftig mit mehr Besuchern möglich. Bis zu 500 teilnehmenden Personen gelten keine Kapazitätsbeschränkungen, oberhalb einer absoluten Zahl von 500 gleichzeitig anwesenden oder teilnehmenden Personen darf die zusätzliche Auslastung bei höchstens 60 Prozent der über 500 Personen hinausgehenden regulären Höchstkapazität liegen. Insgesamt sind dabei höchstens 1.000 gleichzeitig anwesende Zuschauende, Besucherinnen und Besucher oder Teilnehmende zulässig. Wird 2G-plus gewährleistet, entfällt (vergleichbar mit Diskotheken etc.) bis zu einer Teilnehmerzahl von 1.000 Personen auch die Maskenpflicht.

Bei Großveranstaltungen (ab 1.000 Personen) können unter den weiterhin geltenden Bedingungen von 2G-plus und zusätzlicher Maskenpflicht künftig in Innenräumen 60 Prozent der jeweiligen Höchstkapazität genutzt werden. Die Personengrenze von 6.000 Personen darf jedoch nicht überschritten werden. Im Freien können maximal 75 Prozent der Kapazitäten bei einer Höchstgrenze von 25.000 Zuschauern belegt werden. Die zuständige Behörde kann Ausnahmen von den relativen und absoluten Obergrenzen festlegen, wenn durch entsprechende Konzepte Abläufe sowie An- und Abreise infektiologisch vertretbar gestaltet werden können. Diese erhöhten Personenzahlen gelten wegen des erhöhten Infektionsrisikos nicht für Clubs, Diskotheken und Veranstaltungen mit Tanz.

Keine Zugangsbeschränkungen mehr für Kinder und Jugendliche

Die Zugangsbeschränkungen 2G-plus und 3G gelten ab sofort nicht mehr für Kinder- und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre. Ihnen ist also ab sofort eine Teilnahme an allen Veranstaltungen und Angeboten ohne Nachweispflichten möglich, solange dies im Rahmen der maximalen Teilnehmerzahl zulässig ist.

Die Landesregierung wird im Einklang mit den Beschlüssen der Ministerpräsidentenkonferenz und unter Berücksichtigung möglicher Änderungen des Infektionsschutzgesetzes prüfen, welche Basisschutzmaßnahmen über den 19. März hinaus bestehen bleiben sollen.

Kategorien
News

„Aachen hilft“: Wie Bürger*innen Geflüchtete aus der Ukraine unterstützen können

Aachen – Der Krieg in der Ukraine beschäftigt auch in Aachen viele Menschen mit der Frage: Wie und wo kann man helfen? Alle Angebote und Informationen, die die Stadt hat, werden unter www.aachen.de/aachenhilft gebündelt und zur Verfügung gestellt. Die Seiten werden laufend aktualisiert und erweitert.

Aachen ist ein sicherer Hafen: Viele Menschen haben sich auf den Weg gemacht, um Schutz und Sicherheit jenseits der Grenze zu finden. Die Stadt nimmt in Aachen ankommende Geflüchtete aus der Ukraine auf und bringt sie in städtischen Unterkünften unter. Sie erhalten umfassende Unterstützung durch die kommunalen Integrationsmanager*innen. Derzeit stehen 500 Unterkünfte zur Verfügung. Ein Stab für außergewöhnliche Ereignisse (SAE) tritt seit dieser Woche regelmäßig zusammen, um die dynamische Lage zu bewerten und schnell Entscheidungen treffen zu können.

Neben den behördlichen Aktivitäten ist auch bürgerliche Gastfreundschaft willkommen: Wer also eine private Unterbringung anbieten möchte, kann dies unter https://elinor.network/gastfreundschaft-ukraine/ tun.

Derzeit werden für die Menschen, die in Aachen ankommen keine Sachspenden benötigt. Initiativen, die jedoch Sachspenden in die betroffenen Gebiete in Osteuropa liefern möchten, können sich bei der Stadt Aachen unter helfen@mail.aachen.de melden. Sie werden in eine Übersichtsliste aufgenommen.

An die gleiche Mail-Adresse helfen@mail.aachen.de können sich auch bereits bestehende oder neue bürgerschaftliche Initiativen wenden, die Menschen in der Ukraine helfen möchten. Auch diese werden dann in einer Übersicht aufgelistet.

Ebenfalls gesucht werden ehrenamtliche Dolmetscher*innen, die sich zur Verfügung stellen möchten. Bitte ebenfalls per Mail an helfen@mail.aachen.de. Eine Liste für den Bedarfsfall wird derzeit zusammengestellt.

Wer Geld spenden möchte, sollte dies bitte zentral über das Hilfsbündnis „Aktion Deutschland hilft“ tun – www.aktion-deutschland-hilft.de –, bei dem sich alle großen deutschen Hilfsorganisationen zusammengeschlossen haben. Die Stadt Aachen kann keine Geldspenden annehmen.

Kategorien
Impulse

Duathlon-EM in Alsdorf – Organisatoren und Athleten „scharren mit den Hufen“

Alsdorf – Am 10. April ist es wieder soweit, dann werden in der Alsdorfer Innenstadt die Laufschuhe geschnürt und der Reifendruck der Rennräder kontrolliert. In gerade einmal fünf Wochen findet der Powerman Alsdorf statt und alle fiebern dem ersten Startschuss nach drei Jahren ohne Event entgegen. Zum ersten Mal finden die Europameisterschaften und zum fünften Mal in Folge die Deutschen Meisterschaften im Duathlon in der Alsdorfer City statt. Dadurch wird das Sportevent eine ganz neue Dimension annehmen. Die Stadt Alsdorf und die Städteregion Aachen werden eine Woche vor Ostern zu einer Hochburg für Sportler aus ganz Europa. Da keiner genau wusste, wie die aktuelle Corona-Situation am Veranstaltungswochenende sein wird, wurde nur ein reduziertes Startplatzkontingent angeboten. So durfte sich der Veranstalter, der Marathon-Club Eschweiler, schon Ende Februar über eine volle Hütte freuen. Die 750 Startplätze waren in Windeseile vergriffen.

Racedirector Patrick Thevis zeigte sich darüber hocherfreut und fasst die Lage wie folgt zusammen: „Wir sind bis in die Haarspitzen motiviert und können es kaum erwarten, allen Beteiligten ein großartiges Event präsentieren zu dürfen. Das bewerte Helferteam schart schon mit den Hufen und die Stadt Alsdorf darf sich auf ein besonderes Highlight nach der Corona-Pause freuen. Ein großes Dankeschön für die Unterstützung geht in Richtung der Stadt Alsdorf und den Sponsoren, von denen DACHSER und die Sparkasse Aachen schon seit 11 Jahren dabei sind. Nicht vergessen wollen wir die Unterstützung durch die Verbände. Ohne sie könnte unser diesjähriges Event nicht als Europameisterschaft ausgetragen werden.“

In diesem Jahr wird wieder ein international hochkarätig besetztes Teilnehmerfeld an den Start gehen. Mit Europameister und Titelverteidiger Daan de Groot wird der große Favorit im Männerfeld teilnehmen. Gejagt wird er unter anderem von Jan Petralia, Vize-Europameister im Duathlon, dem amtierenden Weltmeister Seppe Odyen (Weltmeister von 2016 und 2021) und dem französischen Geheimfavoriten Mathiue Bourgeois. Bei den Damen wird es zu einem Nationenkampf zwischen der Schweiz und Deutschland kommen. Die Schweizer-Eidgenossen schicken mit Nina Zoller die Weltmeisterin von 2019 und mit Melanie Maurer die Vize-Weltmeisterin von 2019 ins Rennen. Das Team Deutschland wird von der amtierenden Weltmeisterin Merle Brunnée angeführt. Der Niederländerin Ann Schoot Uiterkamp werden ebenfalls gute Chancen auf den Sieg angerechnet. Im Elite-Rennen wird bei der Leistungsdichte am Ende die Tagesform entscheiden sein. Bei den Herren wird der Sieger gegen 10.40 Uhr am Denkmalplatz erwartet und bei den Damen die Siegerin um 10.50 Uhr.

Die Stadt Alsdorf darf 750 Athleteninnen und Athleten aus 16 Nationen in der ehemaligen Bergbaustadt begrüßen. Neben den Sportlern aus Deutschland und Europa ist der Veranstalter besonders stolz auf die Teilnehmer aus Übersee. Neben dem Australier Matt Smith, werden der Brasilianer Talles Medeiros und zwei Altersklassen Athleten aus Malaysia an der Startline stehen. Zum ersten Mal wird auch ein Teilnehmer aus den Vereinigten Staaten an den Start gehen. Aus Greencastle Indiana wird Andreas Maher anreisen.

Aber der Powerman Alsdorf ist nicht nur ein Sportereignis für Profis und Halb-Profis. Fast 40 Prozent der Teilnehmer kommen aus dem Breitensport. Gerade für sie wird auch in diesem Jahr wieder an der Sprintdistanz festgehalten. Mit über 200 Teilnehmern bleibt sie sehr wichtig, um mehr Menschen den Einstieg in den Duathlon-Sport schmackhaft zu machen.

Noch ein paar Zahlen: Der Anteil der weiblichen Teilnehmer liegt bei 22 Prozent und jeder vierte Athlet kommt aus dem Ausland angereist. Bei den internationalen Teilnehmern stellt Großbritannien trotz des Brexits mit 38 Prozent die größte Gruppe dar und aus Belgien kommen 30 Prozent des internationalen Teilnehmerfelds angereist.

Die Zuschauer können wie schon bei den letzten Veranstaltungen das Renngeschehen ganz nah mitverfolgen. Die Lauf- und Radstrecke sind nur 200 Meter voneinander entfernt, und der Zielbereich ist unmittelbar daneben. So können alle das größte Sportereignis in Alsdorf hautnah miterleben und die Athleteninnen und Athleten beim Powerman Alsdorf lautstark unterstützen. Der bewährte Stab aus vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern steht schon bereit, um die Veranstaltung trotz des Mehraufwandes wieder in der gewohnten Qualität abzuwickeln. Alle Informationen können auf Internetseite www.powerman-alsdorf.denachgelesen werden.

Kategorien
News

Hilfe für Geflüchtete aus der Ukraine – Stadt Meckenheim richtet Hotline ein

Meckenheim – Die Stadt Meckenheim verurteilt den Angriff Russlands auf die Ukraine aufs Schärfste und fühlt mit allen Ukrainerinnen und Ukrainern vor Ort und in Meckenheim, die Angst um ihre Familien und ihre Heimat haben. „Wir sind fassungslos über das Geschehen in der Ukraine und diese Form der Aggression im Osten Europas. Natürlich sehen wir es als unsere Pflicht an, den Menschen, die vor diesem Krieg aus der Ukraine fliehen, zu helfen.“, so Bürgermeister Holger Jung.

Die Stadt versucht in ihren eigenen Liegenschaften freie Kapazitäten an Wohnraum für Geflüchtete aus der Ukraine, u.a. durch Umverteilung und verdichtete Belegung in den Wohneinheiten zu schaffen. Dabei spielt sie auch das Szenario durch, Hallen für die Unterbringung von einer großen Anzahl an Geflüchteten im Notfall bereitzustellen zu müssen.

Daneben ruft die Stadt ihre Bürgerinnen und Bürger auf, ebenfalls freie Unterkunftsmöglichkeiten und Hilfsangebote zu melden.

Die Solidarität und Anteilnahme in Meckenheim ist groß. Zur Koordinierung der Hilfen hat die Stadt Meckenheim eine UkraineHilfe-Hotline eingerichtet, die unter (02225) 917 888 bzw. unter ukrainehilfe@meckenheim.de zu erreichen ist.

Kategorien
News

Nur gemeinsam kann der Wiederaufbau im Ahrtal gelingen

Ahrweiler – Landrätin Weigand im Austausch mit Staatssekretärin Steingaß. Bereits kurz nach ihrem Amtsantritt im Kreishaus hat sich Landrätin Cornelia Weigand mit der für den Wiederaufbau zuständigen Innenstaatssekretärin Nicole Steingaß getroffen. Im Mittelpunkt des Austausches standen unter anderem die Themen Wiederaufbaufonds, die Antragsverfahren in der Wiederaufbauhilfe sowohl für die kommunale Infrastruktur als auch für Private, Unternehmen und Vereine sowie weitere zukünftige Vorhaben.

„Die Notwendigkeit des Aufbaus bringt auch Chancen in den Kreis: für eine ökologische und nachhaltige Entwicklung, touristische und wirtschaftliche Perspektiven, Zukunftsfähigkeit.“ Dies alles sei in den nächsten Jahren möglich, so Weigand. „Das Voranschreiten des Wiederaufbaus ist untrennbar mit dem Thema Hochwasservorsorge verbunden. Im Rahmen der Hochwasserpartnerschaft „Ahr“ haben wir gemeinsam mit unseren Partnern bereits beschlossen, ein überörtliches Hochwasservorsorgekonzept zu erstellen.“  Nun gelte es, diese Grundlage für ein zukunftsgerichtetes verantwortungsvolles Handeln aller Akteure zu nutzen und gemeinsam Projekte und Maßnahmen umzusetzen. „Wir müssen alle zusammen diese Chancen nutzen, denn nur gemeinsam kann der Wiederaufbau gelingen“, betont Weigand.

Steingaß überreichte Weigand den aktuellen Bericht des Landes über den Wiederaufbau. Darin ist nicht nur das Ausmaß der Zerstörung dokumentiert, sondern es werden auch die nach der Katastrophe schrittweise ergriffenen Maßnahmen, wie die Organisation des Wiederaufbaus, finanzielle Fördermaßnahmen und Aufbauhilfen sowie Initiativen zur Neuerrichtung der zerstörten Infrastruktur zusammengefasst.

Kategorien
News

Apotheken-Hilfs-Organisationen rufen zu Spenden für Menschen in Ukraine auf

Region/Mainz/Berlin – Die Hilfsorganisationen der Apothekerinnen und Apotheker rufen zu Geldspenden auf, um die Menschen in der Ukraine bedarfsgerecht mit dringend benötigten Medikamenten, Verbandstoffen und Hilfsmitteln versorgen zu können. „Der Krieg in der Ukraine sorgt für großes menschliches Leid. Er führt dort auch bereits zu Arzneimittelengpässen. Wir als deutsche Apothekerinnen und Apotheker wollen und können da helfen“, sagt Thomas Benkert, Präsident der Bundesapothekerkammer (BAK): „Ich freue mich sehr, dass die Hilfsorganisationen der Apotheker in wenigen Tagen Aktionen umgesetzt haben, die bereits jetzt vielen Menschen vor Ort und auf der Flucht helfen. Die Lieferketten für Arzneimittel und Verbrauchsmaterial sind bei vielen Apotheken und Kliniken in der Ukraine unterbrochen. Da braucht es eine ganz gezielte und bedarfsgerechte Unterstützung. Deshalb mein Appell an die Menschen in Deutschland: Spenden Sie gerne Geld für die Hilfsorganisationen, aber spenden Sie keine Arzneimittel! Lassen Sie die Expertinnen und Experten den Bedarf vor Ort erheben und zielgerichtet bedienen – der Kauf einzelner Packungen oder die Abgabe von Resten aus der Hausapotheke helfen da nicht weiter.“

Mehrere Hilfsorganisationen von Apothekern sind derzeit für die Menschen in und aus der Ukraine im Einsatz. Apotheker ohne Grenzen Deutschland e.V. organisieren – zusammen mit der polnischen Hilfsorganisation Polish Medical Mission (PMM) – Lieferungen von medizinischem Bedarf für ukrainische Krankenhäuser, die bis an die Grenze gebracht und dort von ukrainischen Partnern übernommen werden. Apotheker helfen e.V. ermitteln in Zusammenarbeit mit ihrem Partner LandsAid e.V., wie Geflüchtete mit gesundheitlichen Problemen an der polnisch-ukrainischen Grenze am besten medizinisch versorgt werden können. Auch ein Krankenhaus in Lwiw (Lemberg) wird mit Arznei- und Verbandmitteln versorgt. Das Hilfswerk der Baden-Württembergischen Apothekerinnen und Apotheker e.V. hat mit seinem Partner action medeor e.V. bereits eine Soforthilfe auf den Weg gebracht. Mit einem Spendenaufruf sollen in der Ukraine nun vor allem Verbandsmaterial, aber auch Arzneimittel und medizinisches Gerät für die dortigen Krankenhäuser beschafft werden.

Weitere Informationen unter www.abda.de sowie zu Spendenkonten unter:

https://www.apotheker-ohne-grenzen.de/

https://www.apotheker-helfen.de/

https://www.apotheker-hilfswerk.de/

Kategorien
News

Novavax – Impfungen in Jülich, Düren und Niederzier seit dem gestrigen Mittwoch 02. März möglich

Düren – Die Verteilung und das Verfahren der Impfungen mit dem Impfstoff von Novavax wird noch einmal angepasst. Der Impfstoff wird auf einige Impfstellen im Kreisgebiet verteilt. Somit entfallen die bisherigen Impftermine bei der Johanniter Unfallhilfe.

Seit Mittwoch, 02. März, wird der Impfstoff von Novavax bei diesen Impfstellen im Kreis Düren angeboten:

Jülich (Öffnungszeiten Mo-Fr von 14 bis 19 Uhr, Sa 10 bis 19 Uhr, So 10 bis 17 Uhr)

  • Maxis Gruppe, Freifläche Zuckerfabrik, Dürener Straße (Kreisverkehr gegenüber Königskamp)

Niederzier (Öffnungszeiten Mo-Sa von 16 bis 20 Uhr und So von 9 bis 20 Uhr)

  • DWS Test-Impfzentrum, Rurbenden 2

Düren

  • Annakirmesplatz: Öffnungszeiten, So-Do 14 bis 18 Uhr, Fr und Sa 14 bis 20 Uhr

Der Impfstoff wird nicht in der Impfstelle in Düren (Zehnthofstraße 4) und in Nideggen angeboten.

Ein Termin ist nicht erforderlich. Das Kontingent ist derzeit begrenzt. Wer von der einrichtungsbezogenen Impfpflicht ab dem 16. März betroffen ist, wird mit Priorität geimpft. Für diese Personengruppe steht ausreichend Impfstoff zur Verfügung. Die zweite Impfung findet nach drei Wochen statt. Eine Impfung mit Novavax ist ab 18 Jahren möglich. Diejenigen, die die Erstimpfung mit Novavax erhalten haben, werden auch bei der zweiten Impfung damit geimpft.

Impfquote

Im Kreis Düren sind mittlerweile 64,5 Prozent der Gesamtbevölkerung dreimal geimpft (81,3 Prozent haben zwei Impfungen erhalten). Der Kreis Düren liegt sowohl bei den Zweit- als auch Drittimpfungen über dem Landesschnitt von derzeit 78,4 Prozent (Zweitimpfung) bzw. 59,5 Prozent (Drittimpfung).