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Bela Rethy zu Gast bei Herbert Fandel in der Stadthalle Bitburg – Kartenvorverkauf über Ticket Regional gestartet

Bitburg – ZDF Fußballkommentator Bela Rethy ist seit Jahrzehnten eine feste Größe in den Wohnzimmern aller Sport- und Fußballanhänger. Die großen Länderspiele vergangener Jahre wurde von ihm kommentiert. Er kennt sich aus, kennt die Protagonisten und hat hinter die die Kulissen des Fußballs geblickt.

Ein Mann der Ronaldo und Maradona hautnah erlebte und interviewte, einer der weltweit in den großen Fußballarenen zu Hause ist. Am 31. März ist er in der Stadthalle in Bitburg um 19:00 Uhr Gast von Herbert Fandel in der beliebten Talkreihe Einblicke.

Karten zu 15 € und 10 € sind erhältlich über www.ticket-regional.de
Abendkasse und Einlass ab 18:00 Uhr.

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BonnLive Karnevals-Konzerte mit begeisterndem Abschluss an Rosenmontag

Region/Bonn/Köln – Mehr als 20.000 kostümierte Zuschauer*innen waren in Bonn und Köln zu Gast. Mit dem Höhenpunkt der närrischen Tage im Rheinland sind auch die BonnLive Karnevalskonzerte erfolgreich zu Ende gegangen. Bei den 35 Shows am Bonner Westwerk und im Kölner Jugendpark waren nach Abschluss der Veranstaltungen mehr als 20.000 Karnevalist*innen zu Gast. „Die BonnLive Karnevalskonzerte haben uns einmal mehr gezeigt, dass Bonner*innen und Kölner*innen den Karneval brauchen.

Und wir sind mehr als stolz, dass wir es auch in diesem Jahr geschafft haben, sichere Veranstaltungen für alle Gäste auf die Beine zu stellen“, sagt BonnLive-Geschäftsführer Julian Reininger.

Zwar habe es immer wieder mal Corona-bedingte Verschiebungen im Programm gegeben. Letztlich seien aber alle Besucher*innen auf ihre Kosten gekommen, ergänzt Katharina Hetkämper, ebenfalls Geschäftsführerin von BonnLive: „Dass die Omikron-Variante auch vor einigen Mitgliedern unserer Bands nicht Halt machen würde, war zu befürchten. Trotzdem haben wir es, manchmal auch sehr kurzfristig und dank der Spontaneität der Künstler*innen, geschafft, dass die Qualität des Programms nicht gelitten hat.“

Der russische Angriff auf die Ukraine an Weiberfastnacht stellte das Team vor eine weitere Herausforderung. „Nach sorgfältigen Überlegungen über mögliche Konsequenzen haben wir uns entschieden, die Karnevalskonzerte fortzusetzen“, beschreibt Sandro Heinemann, Geschäftsführer von BonnLive die Situation. „Wir können alle Menschen verstehen, die in der aktuellen Situation nicht feiern wollten. Für uns war aber klar: Der rheinische Karneval steht seit jeher für Zusammenhalt und Freude. Wir fühlen mit den Menschen in der Ukraine und wollten zusammen mit den BonnLive Zuschauer*innen ein Zeichen gegen den Krieg setzen.“

Ohne die Unterstützung zahlreicher Partner und Sponsoren wäre ein Großprojekt wie die Karnevalskonzerte an zwei Spielorten nicht möglich gewesen. „Unser Dank geht an die Firmen, die uns schon lange begleiten und unterstützen. Allen voran seien die Deutsche Post DHL Group, REWE und die Deutsche Telekom genannt“, freut sich BonnLive-Geschäftsführer Simon Reininger. „Auch Radio Bonn/Rhein-Sieg und Radio Köln sind seit vielen Projekten unsere treuen Begleiter.“

Schon seit gestern laufen an beiden Spielorten die Abbauarbeiten. Dass die Karnevalskonzerte aber nicht das letzte BonnLive Projekt sein wird, ist inzwischen klar. „Wir sind schon mitten in den Planungen für das Telekom Open Air, das Anfang Juni beginnen wird“, freut sich Katharina Hetkämper. „Hier hoffen wir, schon bald weitere Details bekanntgeben zu können.“

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Eifel Karneval Digital sagt DANKE!

Daun – 48 Stunden vor der Veranstaltung hatten sich die Organisatoren hinsichtlich der Situation in der Ukraine noch zu Wort gemeldet. „Wir schunkeln nicht an den Sorgen der Menschen vorbei und die Gedanken vieler Jecken sind heute und in den nächsten Tagen bei den Menschen dort. Daher wollen wir trotz dieser schweren Stunden ein kleines Kontrastprogramm bieten. Wir haben gelernt, dass der Karneval in Krisenzeiten eine wichtige Funktion für die Menschen hat“, so die Verantwortlichen in ihrer damaligen Stellungnahme.

Unter dem Veranstaltungstitel „Karneval im Kino“ konnten die Moderatoren Thomas Stolz und Udo Nöllen insgesamt 130 Karnevalisten im Kinopalast Vulkaneifel und darüber hinaus über 4.000 Personen im Livestream begrüßen. „Zugeschaltet wurde sich dieses Jahr erneut von überall aus der Welt. Ob aus der heimischen Eifel, den Niederlanden, der Schweiz, Mallorca oder Paris – die „digitalen Jecken“ waren auf der gesamten Welt zu finden“, wie Fabian Mohr vom Organisations-Team berichtet. Die Veranstaltung im Kinopalast fand unter der 2G+Regel statt. „Alle anwesenden Personen waren geimpft oder genesen und zusätzlich tagesaktuell getestet. Dies war uns sehr wichtig“, ergänzt Mohr.

Eine besondere Ehre ist den Verantwortlichen an diesem Abend zuteilgeworden. Stellvertretend für alle 22 Karnevalsvereine überreichte der Präsident der RKK-Deutschland, Hans Mayer, im Auftrag von Ministerpräsidenten Malu Dreyer den rheinland-pfälzischen Karnevalsorden, der verdienten Karnevalisten im Bundesland Rheinland-Pfalz verliehen wird.

Mit dem Erfolg sind die Verantwortlichen sehr zufrieden: „Es war wunderbar. Wir haben hunderte Fotos von kostümierten Zuschauern erhalten, die wir im Livestream und auf der großen Kinoleinwand ausgestrahlt haben. Ob Jung oder Alt, im Wohnzimmer, in der Garage, im Partykeller oder vor Ort im Kinosaal. Getreu dem Motto ‚Zesamme sin mer fastelovend‘, sind wir an diesem Abend alle zusammengerückt. Digital und emotional“, so Andreas Bauer vom vierköpfigen Organisations-Team. Auch für Moderator Thomas Stolz war der schönste Effekt, „dass sich das Live- mit dem Streaming-Publikum gegenseitig begeistert haben“. Sein Co-Moderator Udo Nöllen reiht sich den Worten an: „Es war ein grandioser Sessions-Abschluss in traumhafter Location. Noch immer bin ich total überwältigt und dankbar für diesen genialen Abend. Alle Mühen, Termine, Gespräche, Fahrten und die unzähligen Konferenzen haben sich nicht nur gelohnt, sondern waren auch der Schlüssel zu dem erneuten Erfolg.“

Die Organisatoren bedanken sich bei allen Künstlern, den Kinoinhabern, der Technik von „BNP“ und der Band „Neroburger“ sowie allen sonstigen Mitwirkenden an diesem Abend.

Die Künstler am Abend:
Laura Heinrichs als Tanzmariechen
Horst Bender als „Breckemamänchen“
Karl Josef Meinen als „Allerweltskerl“
Jürgen Krämer mit Horst als „Jürgen & Horst“
Reiner Roos als „Eifelröschen“
Tanzmariechen aus Uersfeld: Lisa und Nina Pulvermacher, Leonie Reusch
Band: „Neroburger“, Technik: BNP Sounds

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Großeinsatz fürs Rote Kreuz Euskirchen – Unterstützung für humanitäre Hilfe wird gebraucht

Euskirchen/Kiew – Das Rote Kreuz schickt heute einen Hilfstransport mit mehreren Lkw ins polnische Lublin. Von dort aus können die Nothilfegüter sowohl zur Versorgung der Bevölkerung in die Ukraine geliefert, als auch zugunsten von Menschen auf der Flucht verteilt werden. Das berichtet Rotkreuz-Kreisgeschäftsführer Rolf Klöcker in einer aktuellen Pressemitteilung.

Neben viele anderen hätten auch das Italienische Rote Kreuz und der Türkische Rote Halbmond Konvois mit Hilfsgütern auf den Weg gebracht. Die Transporte dienten der Verstärkung der Versorgungslinien für die vom bewaffneten Konflikt betroffene Zivilbevölkerung in der Ukraine sowie für Geflüchtete in Polen und den Nachbarländern.

Das Deutsche Rote Kreuz bereite sich auch in der Bundesrepublik auf umfassende Hilfsmaßnahmen für die betroffene Bevölkerung sowie für Menschen auf der Flucht vor, um Leben zu schützen und Menschen in Not zu versorgen. Bereits seit Beginn des Konflikts im Jahr 2014 verstärkte das DRK die langjährige Zusammenarbeit mit dem Ukrainischen Roten Kreuz. Seit 2017 unterstützt das Rote Kreuz besonders bedürftige Menschen in der Ostukraine mit monatlichen Bargeldhilfen.

Bankverbindung nutzen

Rolf Klöcker: „Die Betroffenheit angesichts der entsetzlichen Ereignisse in der Ukraine ist auch in der deutschen Bevölkerung groß und der Wunsch, den betroffenen Menschen Unterstützung zu bieten, ebenso.“ Das Rote Kreuz bitte um Spenden für die Menschen in der Ukraine unter dem Stichwort „Nothilfe Ukraine“ an IBAN: DE 63 37 020 500 000 50 23 307, BIC: BF SW DE 33 XXX

Rotkreuz-Kreisgeschäftsführer Rolf Klöcker weist ausdrücklich darauf hin, dass unkoordinierte Sachspenden zu einem Infarkt lebenswichtiger Versorgungslinien führen und bittet daher darum, von sicherlich gut gemeinten, aber nicht abgestimmten Lieferungen abzusehen: „Diese füllen Lagerhäuser, binden Transport- und Sortierkapazitäten, helfen aber leider nicht, sondern behindern die humanitäre Arbeit vor Ort! Das Ukrainische sowie das Polnische Rote Kreuz haben bereits darauf hingewiesen, dass keine Kapazitäten zur Annahme nicht angeforderter Hilfslieferungen und Unterstützungsangebote bestehen.“

„Wir haben im Rahmen der Fluthilfe im vergangenen Jahr die Erfahrung gemacht, dass uns überwältigende Mengen an Sachspenden an die Grenzen der Leistungsfähigkeit bringen und personelle, logistische und finanzielle Ressourcen in unverhältnismäßiger Weise beanspruchen“, erklärte Rolf Klöcker vor Pressevertretern.

Geldspenden schnell und sicher

„Geldspenden sind gegenüber Sachspenden eine deutlich effektivere Art der Hilfe. Der große Vorteil von Geldspenden ist, dass man damit die Möglichkeit hat, die Verwendung der Mittel flexibel sich ändernden Verhältnissen und einer sich ändernden Bedarfslage in den betroffenen Gebieten anzupassen“, so Klöcker, der nicht nur Geschäftsführer des DRK-Kreisverbandes ist, sondern auch Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Mechernich.

Das Rote Kreuz bietet in Euskirchen neben dem Beratungsangebot des Teams Migration / Integration einen regelmäßigen Austausch für Betroffene des Ukraine-Krieges, der ab sofort immer freitags von 15 bis 17 Uhr im Café Henry in der Kommerner Straße 39 stattfindet und von zwei Beratern/innen begleitet wird. Es steht bei Bedarf zudem eine erfahrene Therapeutin und Supervisorin zur Verfügung. Um vorherige Anmeldung wird gebeten bei Guranda Nass, Tel. (0160) 528 51 75, gnass@drk-eu.de

DRK-Suchdienst bereit

Vom DRK-Suchdienst und von der Suchdienst-Beratungsstelle werden Suchanfragen entgegengenommen, auch wenn momentan keine aktive Suche in der Ukraine möglich ist. Kontakt: Janine Frackmann, 02251 – 79 11 95 02, jfrackmann@drk-eu.de.

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Onlinezugangs-Gesetz: Erstmalige Umsetzung im Eifelkreis Bitburg-Prüm als Pilotkommune in Rheinland-Pfalz

Bitburg – Das Onlinezugangsgesetz (OZG) verpflichtet Bund, Länder und Kommunen, alle Verwaltungsleistungen nutzerfreundlich und digital anzubieten. Zur Bewältigung dieser Mammutaufgabe arbeiten die Behörden bei der Digitalisierung der Dienste auf verschiedenen Ebenen zusammen. Die Online-Dienste sollen dabei nur einmalig attraktiv und nutzerfreundlich entwickelt und dann den übrigen Verwaltungen nach dem Prinzip „EfA – Einer für Alle“ übernommen werden. Damit soll die flächendeckende OZG-Umsetzung beschleunigt werden.

Die Kreisverwaltung des Eifelkreises ist hierbei einer von mehreren Akteuren, die als Pilotkommune in Rheinland-Pfalz einzelne Dienstleistungen digitalisiert und online anbietet.

Im Bitburger Kreishaus wurde nun die erste OZG-Leistung aktiviert: Der Prozess des „Aufenthaltstitels zur Ausübung einer Erwerbstätigkeit“, der von der Ausländerbehörde erteilt wird, konnte digital für die Bürgerinnen und Bürger umgesetzt und online gestellt werden. So können die bisher ca. 1.000 Anträge pro Jahr auf Ausstellung eines entsprechenden Aufenthalts-Dokumentes nun über die Homepage der Kreisverwaltung und die verbundene Bürgerplattform rlpdirekt.de online abgewickelt werden.

Der digitale Antrag folgt dabei einem intelligenten Workflow, bei dem das System schon während der Antragserfassung erkennt, ob ein Anspruch besteht und welche zusätzlichen Unterlagen erforderlich sind, die auch digital eingereicht werden können.

„Mit diesem Schritt ist die Kreisverwaltung des Eifelkreises ein Vorreiter bei der OZG-Umsetzung, die erste Pilotkommune, die im Zuge der EfA-Umsetzungs-Projekte eine Antragsstrecke online gestellt hat“, teilte das rheinland-pfälzische Projektbüro KOMPROZG mit.

Landrat Andreas Kruppert ergänzt: „Die Aktivierung des ersten OZG-Prozesses ist ein wichtiger Schritt in der bürgerfreundlichen Digitalisierung von Verwaltungsleistungen. Weitere Prozessvorhaben stehen auf der Agenda und werden in der nächsten Zeit vom Digitalisierungsteam unserer Verwaltung umgesetzt.“ Der Online-Antrag „Aufenthaltstitel zur Ausübung einer Erwerbstätigkeit“ ist zu finden unter: https://www.bitburg-pruem.de/modul/aterwerbstaetigkeit/

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Solidarität mit der Ukraine zeigen am Mittwoch 02. März auf dem Mayener Marktplatz

Mayen – Die Mayener Stadtspitze und die Ratsfraktionen laden am Mittwochabend, 18.30 Uhr zu einer gemeinsamen Solidaritätsveranstaltung auf den Mayener Marktplatz ein.

„Uns alle beschäftigt die dramatische Situation in der Ukraine. Mit Sorge verfolgen wir die Entwicklungen und wollen daher auch gemeinsam ein Zeichen der Solidarität setzen“, erklärt Oberbürgermeister Dirk Meid und ruft die Mayener Bürgerinnen und Bürger zu regen Teilnahme an der Veranstaltung auf. Die übliche Abstands- bzw. Maskenpflicht gilt es zu beachten.

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Alle ungeimpften Erwachsenen können im Impfzentrum der StädteRegion Aachen ab heute Novavax bekommen

StädteRegion Aachen – Ab heute 01. März können ungeimpfte Erwachsene im Impfzentrum der StädteRegion Aachen (Trierer Str. 1 in Aachen) mit Novavax geimpft werden. Da ausreichende Mengen des neuen Impfstoffs zur Verfügung stehen, kann in der StädteRegion Aachen auf eine Priorisierung verzichtet werden. Für eine Grundimmunisierung sind zwei Impfungen im Abstand von drei Wochen erforderlich. Den zweiten Termin bekommt man direkt vor Ort. Eine Boosterimpfung mit Novavax ist nicht möglich. Eine Impfung ist nur mit Termin möglich!

Der Impfstoff von Novavax ist ein sogenannter Proteinimpfstoff. Die STIKO empfiehlt ihn für Personen über 18 Jahren alternativ zu den bereits bekannten Impfstoffen. Die Anwendung des Impfstoffs von Novavax während der Schwangerschaft und Stillzeit wird zum jetzigen Zeitpunkt durch die STIKO nicht empfohlen. Impfungen nach einer alleinigen Covid-Infektion sind drei Monate nach Genesung möglich. Derzeit können nur Personen geimpft werden, die entweder eine deutsche Krankenversicherung oder einen deutschen Wohnsitz vorweisen können. Alle weiteren Informationen und die freien Impftermine findet man unter: https://www.staedteregion-aachen.de/novavax

Beratungsangebot im Impfzentrum

Menschen, die generell ein Beratungsgespräch zum Impfen wünschen, können ebenfalls ab sofort einen Termin buchen. Das Angebot richtet sich beispielsweise an diejenigen, die Bedenken gegen einen Impfstoff haben oder unsicher in Bezug auf die richtige Impfstoffwahl sind. Auch Personen mit Angst vor Spritzen, ohne eigenen Hausarzt oder mit Scham vor dem bekannten Arzt dürfen sich angesprochen fühlen. Auf Wunsch steht dann zusätzlich zu dem Arzt auch ein Dolmetscher zur Verfügung. Nach dem Gespräch können die Menschen in Ruhe entscheiden, ob sie geimpft werden möchten oder nicht.

Neue Öffnungszeiten

Ab heute (1. März) sind die Impfzentren der StädteRegion wie folgt geöffnet:

  • Impfstelle für Jugendliche und Erwachsene: Dienstag bis Samstag, 13-19 Uhr, ohne Termin (bzw. mit Terminbuchung für Novavax)
  • Kinderimpfstelle: Freitag und Samstag, 13-19 Uhr (nur mit Terminbuchung)

Eine aktuelle Auflistung aller öffentlichen Impfmöglichkeiten mit Öffnungszeiten findet man hier: www.staedteregion-aachen.de/impfstellen

Alle Informationen rund um das Corona-Virus findet man unter: www.staedteregion-aachen.de/corona

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FVR-Stiftung übergibt Kleinbusse an Sportvereine der Ahr

Mayen/Ahrtal/Koblenz – Viele Sportvereine mussten bei der schrecklichen Flutkatastrophe am 14. Juli 2021 an der Ahr irreparable Schäden hinnehmen: den Verlust ganzer Sportanlagen, von Vereinshäusern und Umkleidegebäuden, von Geräten und Sportkleidung. „Fußball hilft!“, die Stiftung des Fußballverbandes Rheinland, engagiert sich vom Tag der Katastrophe an für die Vereine und die Menschen. Spendenaufrufe, viele Benefizaktionen und auch die Hilfe des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) sowie der Deutschen Fußball-Liga (DFL), machten viele Hilfsaktionen seitens der Stiftung für die Vereine an der Ahr und auch in der Eifel möglich. „Wir mussten helfen und zugleich anerkennen, dass unsere Hilfe nur eine Ergänzung zu der großartigen Arbeit der Vereine selbst an der Ahr ist“, sagt Walter Desch, Präsident des Fußballverbandes Rheinland.

Jetzt konnten im Autohaus Scherer in Mayen sechs Kleinbusse an Sportvereine von der Ahr übergeben werden. Sie sollen die Mobilität in den Vereinen erhöhen und vor allem der Jugendarbeit dienen. TUWI Adenau, der SV Dernau, der SC 13 Bad Neuenahr, der Ahrweiler BC, die SG Ahrtal und die Grafschafter SG erhielten die 9-Sitzer von VW. „Dem Autokonzern heben wir ebenso zu danken wie den Herren Lindhof und Briel vom Autohaus Scherer in Mayen, vor allem aber auch dem DFB und der DFL“, sagt Walter Desch. „Fußball hilft!“ übernimmt zunächst für ein halbes Jahr die Mietkosen und die Kosten für Steuer und Versicherung. Eine Verlängerung der Mietzeit ist nicht ausgeschlossen, auch nicht eine Ausweitung des Projektes auf weitere Vereine.

Für den Fußballkreisvorsitzenden Rhein/Ahr, Dieter Sesterheim, ist die Aktion von großer Bedeutung für die Vereine, vor allem für die Jugendarbeit. Und die Vereine selbst begrüßen die Aktion natürlich sehr. Gerd Treffer, Jugendleiter, und Gianfranco Di Francesco, Leiter der Seniorenabteilung Fußball im Ahrweiler BC, berichten, dass der Verein nach der Flut inzwischen auf zehn verschiedenen Sportplätzen der Region trainiert und spielt. Da komme der Bus gerade recht, er könne auch die Eltern, die ihre Kinder weitgehend fahren, ein wenig entlasten. Auch die Grafschafter SG, so Vorsitzender Arno Fuchs, und Fußball-Abteilungsleiter Dieter Hofmann von der SG Ahrtal, begrüßen diese Hilfe des Fußballverbandes sehr. Beide Vereine sehen den Schwerpunkt der Nutzung im Jugendbereich.

Für Steffi Lotzien, Kapitänin der Damen-Regionalligamannschaft des SC 13 Bad Neuenahr, ist der Bus eine große Chance. Viele weite Fahrten muss der Verein machen, die Verbandsunterstützung wird da sehr helfen. Das sieht auch Christian Müller, Vorsitzender des SV Dernau, so. Der Sportverein in der sehr gebeutelten Gemeinde ist für jede Hilfe dankbar, die dem Verein annähernd einen Zustand von Normalität ermöglicht. Der TUWI Adenau, so Geschäftsführer Jürgen Baur, hatte Glück. Der Verein ist von der Flut kaum betroffen. Dafür hilft er den anderen Vereinen, in dem er das Vereinsgelände für sportliche Zwecke, aber vor allem auch für humanitäre Hilfe, etwa für eine Zeltstadt, zur Verfügung stellt.

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„Die Frau des Nobelpreisträgers“ – Kinofilm in Wittlich passend zum internationalen Weltfrauentag

Wittlich – Die Gleichstellungsbeauftragten und der Landfrauenverband Bernkastel-Wittlich laden am 8. März 2022 zusammen mit dem Kinopalast Eifel | Mosel | Hunsrück in Wittlich zu einem gemeinsamen Film ein. Um 17:45 Uhr beginnt der Film „Die Frau des Nobelpreisträgers“.

Der Literatur-Nobelpreis wird verliehen – ein Anruf am frühen Morgen. Ein Ehepaar (gespielt von Glenn Close und Jonathan Pryce) feiert erst einmal ausgelassen, bevor Freunde und Familie informiert werden. Wer wird ausgezeichnet? – Richtig! Joe Castleman hat es endlich geschafft. Gemeinsam reisen sie mit ihrem Sohn David (Max Irons) nach Stockholm zur Verleihung des Literatur-Nobelpreises. Der Autor Nathaniel Bone (Christian Slater) will unbedingt eine Biografie über Castleman schreiben und drängt sich ihnen auf.

Doch während der Reise zeigen sich die Risse in der Familie. Joe erklärt der Presse, dass seine Frau nicht schreibe, während sie, gefragt nach ihrer Tätigkeit, antwortet, dass sie eine Königsmacherin ist. Doch ihr eigener Lebensentwurf hat mit Zuschreibungen in ihren jungen Jahren zu tun, die ihre Träume begrenzen und traditionelle Rollenstereotypen festigen, weshalb sie – wie so viele Frauen „unsichtbar“ bleibt. Doch Talent ist nicht an ein Geschlecht gebunden und Leidenschaft endet nicht mit einem einfachen Satz, einer simplen Aussage. Das nicht gelebte Leben bricht sich Bahn auf dem Höhepunkt seines Erfolges und duldet nicht länger die aufgebaute Fassade der Nur-Ehefrau des Nobelpreisträgers. Ein Film, den es lohnt auch ein zweites Mal zu sehen mit anschließendem Filmgespräch und einem Gläschen Sekt zur Feier des Frauentages, ein besonderes Kino-Event.

Der Kinopalast ist barrierefrei und die im Kinosaal verbauten Comfort Seats bieten einen besonders bequemen Sitzkomfort für ein entspanntes Kinoerlebnis mit bestem Blick auf die große Leinwand. Die geltenden Corona-Regeln sind einzuhalten. Die Kombination einer Lüftungs- und Klimaanlage gewährleistet einen stetigen Luftaustausch und zusätzlich einen sicheren Kinobesuch. Die Karten kosten 7,50 Euro (inklusive Sekt), Platzreservierung online unter www.kino-wittlich.de oder telefonisch unter 06571 9562660.

Weitere Veranstaltungen zum und rund um den Weltfrauentag hat die Gleichstellungsbeauftragte in einem Flyer zusammengestellt. Dieser kann unter www.gleichstellung.bernkastel-wittlich.de heruntergeladen werden oder bei Gabriele Kretz, Tel.: 06571 14- 2255, E-Mail: Gabriele.Kretz@Bernkastel-Wittlich.de angefordert werden.

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Baugebiet auf Eis

Mechernich-Antweiler – Bis auf weiteres sind die Pläne für das Neubaugebiet „Diethkirchenweg“ in Antweiler auf Eis gelegt. Es sollen gutachterliche Untersuchungen zu einer Hochwassergefährdung abgewartet werden. SPD/Linke und Bündnis 90/Die Grünen wollten die Bauleitplanung komplett ruhend stellen, unterlagen aber mit neun zu 14 Stimmen.

Etwa 50 Zuschauer – ungewöhnlich viele – verfolgten die Debatte im Planungsausschuss in der Kommerner Bürgerhalle, einige kamen zu Wort und artikulierten ihre Sorgen wegen des von der Firma F & S Concept beplanten Gebietes. Nach Bau und Fertigstellung eines Regenrückhaltebeckens in Antweiler wurde das Neubaugebiet „Diethkirchenweg“ für ausreichend geschützt erachtet. Doch beim „Jahrtausendregen“ vom 14. auf den 15. Juli vergangenen Jahres lief die angrenzende, potentielle Baufläche wieder voll.

Auch die Kanalisation von Antweiler sei völlig unterdimensioniert, wurde argumentiert. Die Rohre seien zu einer Zeit verlegt worden, als das Dorf am Nordostrand des Mechernicher Stadtgebietes nur halb so viele Einwohner hatte wie heute. Zuerst solle die Kanalisation erneuert werden, ehe man das strittige Neubaugebiet in Angriff nehme. Eine Ausweitung der Ortslage in Richtung Maria Rast und Kreuzweingarten wurde ebenfalls empfohlen: In dieser Richtung drohe den potenziellen Neubürgern keine Überschwemmungsgefahr.

Abwarten und analysieren

Bündnis 90/Die Grünen, FDP und SPD/Die Linke hatten einen gemeinsamen Antrag gestellt. Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick: „Die Situation in Antweiler ist schon seit vielen Jahrzehnten ein Problem. Die Stadt hat für ein großes Hochwasserrückhaltebecken gesorgt – aber selbst das große Rückhaltebecken des Erftverbands in Bad Münstereifel-Eicherscheid hätte die Wassermassen im Juli nicht halten können.“ Das bedeute aber nicht zwangsläufig, dass das geplante Neubaugebiet durch Starkregen gefährdet werde.

Vize-Bürgermeister Günther Kornell von der CDU-Fraktion bemerkte: „Es muss und wird im weiteren Verfahrensverlauf der Bauleitplanung eine saubere Untersuchung der Hochwassersituation des gesamten Ortes geben, bis dahin werden wir nicht weiter verfahren“.

Stadtplaner Thomas Schiefer stimmte ihm zu: „Das Problem muss gelöst werden. Sobald wir weitere Nachforschungen zur Hochwasserthematik abgeschlossen haben und die damit einhergehenden Gefahren analysiert haben, werden wir weitersehen, ob die Bauleitplanung weitergeht oder nicht…“

Applaus und Unmutsbekundungen

„Die von der Firma »F&S Concept« beauftragte Baufirma soll zusammen mit dem Erftverband und der Unteren Wasserbehörde und der Stadt Mechernich ein umfassendes Konzept zum Überschwemmungsschutz erarbeiten, damit die Bürger von Kreuzweingarten durch einen umgelegten Regenwasserstrom nicht zu Schaden kommen“, forderte Dr. Manfred Rechs (UWV).

Die Sitzung wurde von Applaus, aber auch Unmutsbekundungen und zu Tage tretenden Emotionen begleitet. Dem „Bürgerbrief“ wurden auch Fotoaufnahmen aus dem Dorf zugespielt, auf denen Schmierereien an Hauswänden zu sehen waren, die sich gegen das Neubaugebiet „Diethkirchenweg“ richten.

„Wir verstehen, dass dies eine Belastung für die Bürger ist, keine Frage, doch ich versichere Ihnen, dass wir das Verfahren pausieren und genau analysieren werden, um so alles Wichtige vor weiteren Schritten zu klären“, erklärte Beppo Wassong von der SPD-Fraktion. Sobald das Gutachten vorliegt, will Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick eine Bürgerversammlung einberufen und die Antweiler Bürger aus erster Hand informieren.