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„Aachen hilft“: Wie Bürger*innen Geflüchtete aus der Ukraine unterstützen können

Aachen – Der Krieg in der Ukraine beschäftigt auch in Aachen viele Menschen mit der Frage: Wie und wo kann man helfen? Alle Angebote und Informationen, die die Stadt hat, werden unter www.aachen.de/aachenhilft gebündelt und zur Verfügung gestellt. Die Seiten werden laufend aktualisiert und erweitert.

Aachen ist ein sicherer Hafen: Viele Menschen haben sich auf den Weg gemacht, um Schutz und Sicherheit jenseits der Grenze zu finden. Die Stadt nimmt in Aachen ankommende Geflüchtete aus der Ukraine auf und bringt sie in städtischen Unterkünften unter. Sie erhalten umfassende Unterstützung durch die kommunalen Integrationsmanager*innen. Derzeit stehen 500 Unterkünfte zur Verfügung. Ein Stab für außergewöhnliche Ereignisse (SAE) tritt seit dieser Woche regelmäßig zusammen, um die dynamische Lage zu bewerten und schnell Entscheidungen treffen zu können.

Neben den behördlichen Aktivitäten ist auch bürgerliche Gastfreundschaft willkommen: Wer also eine private Unterbringung anbieten möchte, kann dies unter https://elinor.network/gastfreundschaft-ukraine/ tun.

Derzeit werden für die Menschen, die in Aachen ankommen keine Sachspenden benötigt. Initiativen, die jedoch Sachspenden in die betroffenen Gebiete in Osteuropa liefern möchten, können sich bei der Stadt Aachen unter helfen@mail.aachen.de melden. Sie werden in eine Übersichtsliste aufgenommen.

An die gleiche Mail-Adresse helfen@mail.aachen.de können sich auch bereits bestehende oder neue bürgerschaftliche Initiativen wenden, die Menschen in der Ukraine helfen möchten. Auch diese werden dann in einer Übersicht aufgelistet.

Ebenfalls gesucht werden ehrenamtliche Dolmetscher*innen, die sich zur Verfügung stellen möchten. Bitte ebenfalls per Mail an helfen@mail.aachen.de. Eine Liste für den Bedarfsfall wird derzeit zusammengestellt.

Wer Geld spenden möchte, sollte dies bitte zentral über das Hilfsbündnis „Aktion Deutschland hilft“ tun – www.aktion-deutschland-hilft.de –, bei dem sich alle großen deutschen Hilfsorganisationen zusammengeschlossen haben. Die Stadt Aachen kann keine Geldspenden annehmen.

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Duathlon-EM in Alsdorf – Organisatoren und Athleten „scharren mit den Hufen“

Alsdorf – Am 10. April ist es wieder soweit, dann werden in der Alsdorfer Innenstadt die Laufschuhe geschnürt und der Reifendruck der Rennräder kontrolliert. In gerade einmal fünf Wochen findet der Powerman Alsdorf statt und alle fiebern dem ersten Startschuss nach drei Jahren ohne Event entgegen. Zum ersten Mal finden die Europameisterschaften und zum fünften Mal in Folge die Deutschen Meisterschaften im Duathlon in der Alsdorfer City statt. Dadurch wird das Sportevent eine ganz neue Dimension annehmen. Die Stadt Alsdorf und die Städteregion Aachen werden eine Woche vor Ostern zu einer Hochburg für Sportler aus ganz Europa. Da keiner genau wusste, wie die aktuelle Corona-Situation am Veranstaltungswochenende sein wird, wurde nur ein reduziertes Startplatzkontingent angeboten. So durfte sich der Veranstalter, der Marathon-Club Eschweiler, schon Ende Februar über eine volle Hütte freuen. Die 750 Startplätze waren in Windeseile vergriffen.

Racedirector Patrick Thevis zeigte sich darüber hocherfreut und fasst die Lage wie folgt zusammen: „Wir sind bis in die Haarspitzen motiviert und können es kaum erwarten, allen Beteiligten ein großartiges Event präsentieren zu dürfen. Das bewerte Helferteam schart schon mit den Hufen und die Stadt Alsdorf darf sich auf ein besonderes Highlight nach der Corona-Pause freuen. Ein großes Dankeschön für die Unterstützung geht in Richtung der Stadt Alsdorf und den Sponsoren, von denen DACHSER und die Sparkasse Aachen schon seit 11 Jahren dabei sind. Nicht vergessen wollen wir die Unterstützung durch die Verbände. Ohne sie könnte unser diesjähriges Event nicht als Europameisterschaft ausgetragen werden.“

In diesem Jahr wird wieder ein international hochkarätig besetztes Teilnehmerfeld an den Start gehen. Mit Europameister und Titelverteidiger Daan de Groot wird der große Favorit im Männerfeld teilnehmen. Gejagt wird er unter anderem von Jan Petralia, Vize-Europameister im Duathlon, dem amtierenden Weltmeister Seppe Odyen (Weltmeister von 2016 und 2021) und dem französischen Geheimfavoriten Mathiue Bourgeois. Bei den Damen wird es zu einem Nationenkampf zwischen der Schweiz und Deutschland kommen. Die Schweizer-Eidgenossen schicken mit Nina Zoller die Weltmeisterin von 2019 und mit Melanie Maurer die Vize-Weltmeisterin von 2019 ins Rennen. Das Team Deutschland wird von der amtierenden Weltmeisterin Merle Brunnée angeführt. Der Niederländerin Ann Schoot Uiterkamp werden ebenfalls gute Chancen auf den Sieg angerechnet. Im Elite-Rennen wird bei der Leistungsdichte am Ende die Tagesform entscheiden sein. Bei den Herren wird der Sieger gegen 10.40 Uhr am Denkmalplatz erwartet und bei den Damen die Siegerin um 10.50 Uhr.

Die Stadt Alsdorf darf 750 Athleteninnen und Athleten aus 16 Nationen in der ehemaligen Bergbaustadt begrüßen. Neben den Sportlern aus Deutschland und Europa ist der Veranstalter besonders stolz auf die Teilnehmer aus Übersee. Neben dem Australier Matt Smith, werden der Brasilianer Talles Medeiros und zwei Altersklassen Athleten aus Malaysia an der Startline stehen. Zum ersten Mal wird auch ein Teilnehmer aus den Vereinigten Staaten an den Start gehen. Aus Greencastle Indiana wird Andreas Maher anreisen.

Aber der Powerman Alsdorf ist nicht nur ein Sportereignis für Profis und Halb-Profis. Fast 40 Prozent der Teilnehmer kommen aus dem Breitensport. Gerade für sie wird auch in diesem Jahr wieder an der Sprintdistanz festgehalten. Mit über 200 Teilnehmern bleibt sie sehr wichtig, um mehr Menschen den Einstieg in den Duathlon-Sport schmackhaft zu machen.

Noch ein paar Zahlen: Der Anteil der weiblichen Teilnehmer liegt bei 22 Prozent und jeder vierte Athlet kommt aus dem Ausland angereist. Bei den internationalen Teilnehmern stellt Großbritannien trotz des Brexits mit 38 Prozent die größte Gruppe dar und aus Belgien kommen 30 Prozent des internationalen Teilnehmerfelds angereist.

Die Zuschauer können wie schon bei den letzten Veranstaltungen das Renngeschehen ganz nah mitverfolgen. Die Lauf- und Radstrecke sind nur 200 Meter voneinander entfernt, und der Zielbereich ist unmittelbar daneben. So können alle das größte Sportereignis in Alsdorf hautnah miterleben und die Athleteninnen und Athleten beim Powerman Alsdorf lautstark unterstützen. Der bewährte Stab aus vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern steht schon bereit, um die Veranstaltung trotz des Mehraufwandes wieder in der gewohnten Qualität abzuwickeln. Alle Informationen können auf Internetseite www.powerman-alsdorf.denachgelesen werden.

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Hilfe für Geflüchtete aus der Ukraine – Stadt Meckenheim richtet Hotline ein

Meckenheim – Die Stadt Meckenheim verurteilt den Angriff Russlands auf die Ukraine aufs Schärfste und fühlt mit allen Ukrainerinnen und Ukrainern vor Ort und in Meckenheim, die Angst um ihre Familien und ihre Heimat haben. „Wir sind fassungslos über das Geschehen in der Ukraine und diese Form der Aggression im Osten Europas. Natürlich sehen wir es als unsere Pflicht an, den Menschen, die vor diesem Krieg aus der Ukraine fliehen, zu helfen.“, so Bürgermeister Holger Jung.

Die Stadt versucht in ihren eigenen Liegenschaften freie Kapazitäten an Wohnraum für Geflüchtete aus der Ukraine, u.a. durch Umverteilung und verdichtete Belegung in den Wohneinheiten zu schaffen. Dabei spielt sie auch das Szenario durch, Hallen für die Unterbringung von einer großen Anzahl an Geflüchteten im Notfall bereitzustellen zu müssen.

Daneben ruft die Stadt ihre Bürgerinnen und Bürger auf, ebenfalls freie Unterkunftsmöglichkeiten und Hilfsangebote zu melden.

Die Solidarität und Anteilnahme in Meckenheim ist groß. Zur Koordinierung der Hilfen hat die Stadt Meckenheim eine UkraineHilfe-Hotline eingerichtet, die unter (02225) 917 888 bzw. unter ukrainehilfe@meckenheim.de zu erreichen ist.

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Nur gemeinsam kann der Wiederaufbau im Ahrtal gelingen

Ahrweiler – Landrätin Weigand im Austausch mit Staatssekretärin Steingaß. Bereits kurz nach ihrem Amtsantritt im Kreishaus hat sich Landrätin Cornelia Weigand mit der für den Wiederaufbau zuständigen Innenstaatssekretärin Nicole Steingaß getroffen. Im Mittelpunkt des Austausches standen unter anderem die Themen Wiederaufbaufonds, die Antragsverfahren in der Wiederaufbauhilfe sowohl für die kommunale Infrastruktur als auch für Private, Unternehmen und Vereine sowie weitere zukünftige Vorhaben.

„Die Notwendigkeit des Aufbaus bringt auch Chancen in den Kreis: für eine ökologische und nachhaltige Entwicklung, touristische und wirtschaftliche Perspektiven, Zukunftsfähigkeit.“ Dies alles sei in den nächsten Jahren möglich, so Weigand. „Das Voranschreiten des Wiederaufbaus ist untrennbar mit dem Thema Hochwasservorsorge verbunden. Im Rahmen der Hochwasserpartnerschaft „Ahr“ haben wir gemeinsam mit unseren Partnern bereits beschlossen, ein überörtliches Hochwasservorsorgekonzept zu erstellen.“  Nun gelte es, diese Grundlage für ein zukunftsgerichtetes verantwortungsvolles Handeln aller Akteure zu nutzen und gemeinsam Projekte und Maßnahmen umzusetzen. „Wir müssen alle zusammen diese Chancen nutzen, denn nur gemeinsam kann der Wiederaufbau gelingen“, betont Weigand.

Steingaß überreichte Weigand den aktuellen Bericht des Landes über den Wiederaufbau. Darin ist nicht nur das Ausmaß der Zerstörung dokumentiert, sondern es werden auch die nach der Katastrophe schrittweise ergriffenen Maßnahmen, wie die Organisation des Wiederaufbaus, finanzielle Fördermaßnahmen und Aufbauhilfen sowie Initiativen zur Neuerrichtung der zerstörten Infrastruktur zusammengefasst.

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Apotheken-Hilfs-Organisationen rufen zu Spenden für Menschen in Ukraine auf

Region/Mainz/Berlin – Die Hilfsorganisationen der Apothekerinnen und Apotheker rufen zu Geldspenden auf, um die Menschen in der Ukraine bedarfsgerecht mit dringend benötigten Medikamenten, Verbandstoffen und Hilfsmitteln versorgen zu können. „Der Krieg in der Ukraine sorgt für großes menschliches Leid. Er führt dort auch bereits zu Arzneimittelengpässen. Wir als deutsche Apothekerinnen und Apotheker wollen und können da helfen“, sagt Thomas Benkert, Präsident der Bundesapothekerkammer (BAK): „Ich freue mich sehr, dass die Hilfsorganisationen der Apotheker in wenigen Tagen Aktionen umgesetzt haben, die bereits jetzt vielen Menschen vor Ort und auf der Flucht helfen. Die Lieferketten für Arzneimittel und Verbrauchsmaterial sind bei vielen Apotheken und Kliniken in der Ukraine unterbrochen. Da braucht es eine ganz gezielte und bedarfsgerechte Unterstützung. Deshalb mein Appell an die Menschen in Deutschland: Spenden Sie gerne Geld für die Hilfsorganisationen, aber spenden Sie keine Arzneimittel! Lassen Sie die Expertinnen und Experten den Bedarf vor Ort erheben und zielgerichtet bedienen – der Kauf einzelner Packungen oder die Abgabe von Resten aus der Hausapotheke helfen da nicht weiter.“

Mehrere Hilfsorganisationen von Apothekern sind derzeit für die Menschen in und aus der Ukraine im Einsatz. Apotheker ohne Grenzen Deutschland e.V. organisieren – zusammen mit der polnischen Hilfsorganisation Polish Medical Mission (PMM) – Lieferungen von medizinischem Bedarf für ukrainische Krankenhäuser, die bis an die Grenze gebracht und dort von ukrainischen Partnern übernommen werden. Apotheker helfen e.V. ermitteln in Zusammenarbeit mit ihrem Partner LandsAid e.V., wie Geflüchtete mit gesundheitlichen Problemen an der polnisch-ukrainischen Grenze am besten medizinisch versorgt werden können. Auch ein Krankenhaus in Lwiw (Lemberg) wird mit Arznei- und Verbandmitteln versorgt. Das Hilfswerk der Baden-Württembergischen Apothekerinnen und Apotheker e.V. hat mit seinem Partner action medeor e.V. bereits eine Soforthilfe auf den Weg gebracht. Mit einem Spendenaufruf sollen in der Ukraine nun vor allem Verbandsmaterial, aber auch Arzneimittel und medizinisches Gerät für die dortigen Krankenhäuser beschafft werden.

Weitere Informationen unter www.abda.de sowie zu Spendenkonten unter:

https://www.apotheker-ohne-grenzen.de/

https://www.apotheker-helfen.de/

https://www.apotheker-hilfswerk.de/

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Novavax – Impfungen in Jülich, Düren und Niederzier seit dem gestrigen Mittwoch 02. März möglich

Düren – Die Verteilung und das Verfahren der Impfungen mit dem Impfstoff von Novavax wird noch einmal angepasst. Der Impfstoff wird auf einige Impfstellen im Kreisgebiet verteilt. Somit entfallen die bisherigen Impftermine bei der Johanniter Unfallhilfe.

Seit Mittwoch, 02. März, wird der Impfstoff von Novavax bei diesen Impfstellen im Kreis Düren angeboten:

Jülich (Öffnungszeiten Mo-Fr von 14 bis 19 Uhr, Sa 10 bis 19 Uhr, So 10 bis 17 Uhr)

  • Maxis Gruppe, Freifläche Zuckerfabrik, Dürener Straße (Kreisverkehr gegenüber Königskamp)

Niederzier (Öffnungszeiten Mo-Sa von 16 bis 20 Uhr und So von 9 bis 20 Uhr)

  • DWS Test-Impfzentrum, Rurbenden 2

Düren

  • Annakirmesplatz: Öffnungszeiten, So-Do 14 bis 18 Uhr, Fr und Sa 14 bis 20 Uhr

Der Impfstoff wird nicht in der Impfstelle in Düren (Zehnthofstraße 4) und in Nideggen angeboten.

Ein Termin ist nicht erforderlich. Das Kontingent ist derzeit begrenzt. Wer von der einrichtungsbezogenen Impfpflicht ab dem 16. März betroffen ist, wird mit Priorität geimpft. Für diese Personengruppe steht ausreichend Impfstoff zur Verfügung. Die zweite Impfung findet nach drei Wochen statt. Eine Impfung mit Novavax ist ab 18 Jahren möglich. Diejenigen, die die Erstimpfung mit Novavax erhalten haben, werden auch bei der zweiten Impfung damit geimpft.

Impfquote

Im Kreis Düren sind mittlerweile 64,5 Prozent der Gesamtbevölkerung dreimal geimpft (81,3 Prozent haben zwei Impfungen erhalten). Der Kreis Düren liegt sowohl bei den Zweit- als auch Drittimpfungen über dem Landesschnitt von derzeit 78,4 Prozent (Zweitimpfung) bzw. 59,5 Prozent (Drittimpfung).

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Friedensgebet vor der Pieta

Mechernich – Ein „Ewiges Licht“ für den Frieden wurde in der Meditationskapelle der Communio in Christo entzündet und Blumen in den Landesfarben der Ukraine vor der Pieta im Gebetsraum der von dem bekannten Kölner Architekten Kaspar Krämer errichteten Kapelle aufgestellt.

Einrichtungsleiterin Sonja Plönnes vom Sozialwerk der Communio in Christo mit Father Jaison Thazhathil, dem stellvertretenden Generalsuperior des Ordo Communionis in Christo. Foto: CIC/pp/Agentur ProfiPress

Wer immer möchte, kann sich dort nun im Gebet für die Opfer von Krieg und Gewalt und in Gedanken an den bedrohten Weltfrieden vertiefen. Zugang in den Bereich zwischen den Pflegeeinrichtungen, dem Hospiz „Stella Maris“ und dem Mutterhaus des Ordo Communionis in Christo findet man von der Bruchgasse, der Adolf-Meyer-Straße (Papageiensiedlung) und der Andreas-Girkens-Straße.

Tiefe Solidarität

„Das Ewige Licht in der Pieta-Kapelle der Communio in Christo ist das Zeichen der tiefen Solidarität mit der Ukraine“, schreibt der stellvertretende Generalsuperior Jaison Thazhathil in einer Pressemitteilung.

Er schreibt: „Ein ewiges Licht brennt vor der Pieta, der schmerzhaften Mutter mit dem toten Jesus auf dem Schoß. Wir beten und bitten für die sofortige Beendigung des Krieges in der Ukraine, für die Menschen in der Ukraine, die unter dem Krieg leiden, für die Menschen, die wegen des Krieges aus ihrer Heimat fliehen mussten und für die Menschen, die um ihre Angehörigen trauern…“

Der aus Indien stammende derzeitige Obere der Communio in Christo: „Wenn jemand einen betenden Moment für dieses Anliegen haben möchte, ist diese Kerze eine Einladung dazu an alle!“

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Ministerpräsident Wüst – Der Westen steht geschlossen gegen die skrupellosen Aggressionen des Putin-Russlands zusammen

Region/Düsseldorf – Ministerpräsident Wüst tauscht sich mit der Botschafterin des Vereinigten Königreichs, Jill Gallard, zu aktuellen Ereignissen aus. Ministerpräsident Hendrik Wüst hat sich am heutigen Mittwoch, 2. März 2022, mit der Botschafterin des Vereinigten Königreichs, Jill Gallard, in einer digitalen Videokonferenz ausgetauscht. Im gemeinsamen Gespräch ging es um die Stärkung der Beziehung zwischen Nordrhein-Westfalen und Großbritannien, insbesondere im Bereich der Energieversorgung sowie um den Umgang mit der aktuellen Situation in der Ukraine. An der Konferenz nahm darüber hinaus der britische Generalkonsul in Düsseldorf, Rafe Courage, teil.

Ministerpräsident Hendrik Wüst: „Nordrhein-Westfalen und das Vereinigte Königreich wissen aus der eigenen Vergangenheit, dass ein gutes Fundament gemeinschaftlicher Zusammenarbeit und ehrlicher Partnerschaft nur auf freiheitlich-demokratischen und friedliebenden Werten aufbauen kann. Die brutale Militärgewalt Russlands in der Ukraine erstickt jeden Versuch einer diplomatischen Lösung für die Menschen in der Ukraine. Der Westen steht geschlossen gegen die skrupellosen Aggressionen des Putin-Russlands zusammen.“

Nordrhein-Westfalen pflegt seit vielen Jahren enge Beziehungen zu Großbritannien. Erst in der vergangenen Woche wurde eine Absichtserklärung zwischen Nordrhein-Westfalen und dem Vereinigten Königreich mit dem Ziel unterzeichnet, konkrete Maßnahmen und Projekte zur Stärkung der gemeinsamen Beziehungen zu verabreden. Seit 2019 arbeiten Nordrhein-Westfalen und das Vereinigte Königreich im Bereich der Energiewende im Rahmen der Kooperationsvereinbarung „Technology Collaboration Dialogue“ eng zusammen. Ministerpräsident Wüst und Botschafterin Gallard tauschten sich über mögliche klimaschützende Maßnahmen im Bereich der Energieversorgung aus.

Der Ministerpräsident dazu: „Uns verbindet mit dem Vereinigten Königreich ein besonderes Band, nicht zuletzt aufgrund unserer Geschichte. 76 Jahre ‚Freundship‘ haben uns zu starken wirtschaftlichen Partnern in Europa gemacht. Heute können wir uns gemeinsam unserer Verantwortung für Versorgungssicherheit und Klimaschutz stellen und gemeinsam Lösungen in der Energiepolitik vorantreiben. Junge Menschen wollen wir darüber hinaus durch unbürokratische Maßnahmen und finanzielle Unterstützung im Bereich der Schüler- und Studierendenaustausche grenzüberschreitend fördern.“

Jill Gallard ist die erste Frau, die das Vereinigte Königreich als Botschafterin nach Berlin entsendet. 2021 reiste sie bereits drei Mal nach Nordrhein-Westfalen.

Hintergrund Nordrhein-Westfalen und das Vereinigte Königreich

Großbritannien und Nordrhein-Westfalen arbeiten seit vielen Jahren eng wirtschaftlich zusammen. In keinem anderen Bundesland leben so viele Menschen aus dem Vereinigten Königreich –  fast 21.000 Bürgerinnen und Bürger. Nordrhein-Westfalen hat von allen Bundesländern mit rund 20 Milliarden Euro den größten Anteil am deutsch-britischen Außenhandel, mehr als 1400 der 19.000 ausländischen Unternehmen in Nordrhein-Westfalen kommen aus Großbritannien. Es gibt mehr als 130 Städtepartnerschaften und -freundschaften.

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Bürgermeister setzen Zeichen für den Frieden!

Mayen/Mendig – Eine kürzlich stattfinde Sitzung des Arbeitskreis Mühlsteinrevier RheinEifel nutzen die Bürgermeisterkollegen der beteiligten Kommunen auch um ein Zeichen des Friedens und der Solidarität für die Menschen in der Ukraine zu setzen.

„Wir sind in Gedanken bei den Menschen in der Ukraine bzw. jenen, die sich bereits auf der Flucht aus der Heimat befinden. Dies möchten wir auch nach außen zeigen“, erklärt Mayens Oberbürgermeister und ruft in diesem Zusammenhang nochmals zur regen Teilnahme an der Solidaritätsveranstaltung am heutigen Mittwochabend ab 18:30 Uhr auf dem Mayener Marktplatz auf.

Dort wird er eine kurze Ansprache an die Teilnehmer richten, es folgen Worte der Geistlichkeit sowie Liedbeiträge. Außerdem wird es auch eine Beleuchtung anliegender Gebäude in den ukrainischen Nationalfarben durch Lichtkünstler Peter Baur geben.

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„Müllfasten“ ab Aschermittwoch

Mechernich-Obergartzem/Lohmar – Einmal Jeans und zurück. Jeans-Recycling fürs Klima: Auf dem Krewelshof werden Kleidungsstücke aus Jeansstoff gesammelt, um daraus neue Textilien herzustellen – Weitere praxisnahe Tipps zu umweltbewusstem Konsumverhalten gibt der Kreis Euskirchen beim „Müllfasten“ ab Aschermittwoch.

Kim Bieger vom Krewelshof in Lohmar macht es vor: Ausgediente Jeans in der Recycling-Tonne entsorgen, um dem wertvollen Denimstoff auf klimafreundliche Weise zu einem zweiten Leben zu verhelfen. Foto: Krewelshof/pp/Agentur ProfiPress

Die Jeans ist das beliebteste Kleidungsstück weltweit. Kein Wunder: Sie lässt sich mit allem kombinieren von sportlich bis schick, unzählige Modelle lassen für jede Figur eine schmeichelnde Passform finden, sie ist pflegeleicht und bequem. Sollte es doch einmal so weit kommen, dass eine Jeanshose, ein Jeansrock oder eine Jeansjacke aus dem Kleiderschrank verbannt wird, gibt es jetzt eine Möglichkeit, dem wertvollen Denimstoff zu einem zweiten Leben zu verhelfen: mit der blauen Jeans-Tonne, die als Sammelstelle zum Beispiel auf dem Krewelshof in Lohmar und ab Samstag, 5. März, auch in Mechernich-Obergartzem zu finden ist.

Jedes Jahr werden rund zwölf Milliarden Tonnen Baumwolle für die Herstellung von Kleidung produziert. Mehr als ein Drittel davon wird zu Jeans verarbeitet. Um nur eine Jeans herzustellen braucht es etwa 8.000 Liter Wasser, 35 Kilogramm Kohlendioxid und jede Menge Chemikalien. Grund genug, ausgediente Jeans klimafreundlicher wiederaufzubereiten.

Vom Baumwollfaden zur Jeans – und zurück

Dazu werden die gesammelten Jeans in einer auf Textilrecycling spezialisierten Firma gerissen und geschreddert, bis sie wieder wie die ursprüngliche Baumwolle aussehen – nur eben blau. Bei einem Garnproduzenten wird das recycelte Denim zusammen mit frischer Baumwolle zu einem neuen Baumwollfaden verarbeitet.

Mit den blauen Jeans-Tonnen sind der Krewelshof in Lohmar und ab Samstag auch der Krewelshof in Obergartzem Sammelstellen für die Jeans-Kampagne der gemeinnützigen Iglu UG (www.iglu-gug.org). Wichtig ist, dass die aussortierten Jeans blau sind und zu mindestens 95 Prozent aus Baumwolle bestehen. Weitere Infos zu dem Projekt gibt es unter www.jeans-recycling.org.

Um klimafreundlichen Konsum und die Vermeidung von Müll geht es auch bei der Aktion „Müllfasten“ des Kreises Euskirchen ab Aschermittwoch. Ziel ist es, dass die Menschen ihr Konsumverhalten ändern, auf sogenannte „Fast Fashion“, also schnell und billig produzierte Kleidung, und andere kurzlebige Gebrauchsartikel verzichten und so weniger Plastik- und Verpackungsmüll erzeugen.

Gut fürs Klima: Produkte vom Erzeuger

Karen Beuke, die Abfallberaterin der Kreisverwaltung, empfiehlt, CO2-Ausstoß und Klimawandel auf den Index zu setzen und beispielsweise Produkte aus der Umgebung oder vom Erzeuger zu erwerben statt solcher Dinge, die erst um die halbe Erdkugel geflogen werden, ehe sie im Regal landen.

Wöchentlich liefert der Kreis ab Aschermittwoch über seine Social-Media-Kanäle praxisnahe Tipps, die man angeblich einfach und leicht umsetzen kann. Immer mittwochs um 8 Uhr gibt es bis Ostern einen neuen Post. Anhand der „Zero Waste Pyramide“ kann jeder seinen eigenen Konsum beobachten.

Letztendlich geht es darum, die eigenen Gewohnheiten zu überdenken: Brauche ich das wirklich? So lohnt zum Beispiel der Umstieg auf einen Mehrwegbeutel, unverpacktes Obst- und Gemüse einzukaufen. Der Kreis Euskirchen weist darauf hin: „Auch wenn Plastiktüten seit diesem Jahr verboten sind – die dünnen »Hemdchenbeutel« an der Obst- und Gemüsetheke, sind es nicht…“ 2019 wurden 3,65 Milliarden solcher Beutel – 44 pro Kopf – verwendet. „Steigen Sie um“, appelliert Karen Beuke. Und: „Nutzen Sie alles, was schon vorhanden ist. Kaufen Sie gebrauchte Sachen, nutzen Sie Mehrwegsysteme.“

Mehrweg macht mehr her

Diesen Ansatz verfolgen auch die Krewelshöfe. Hausgemachte Marmelade, Ziegenkäse aus eigener Herstellung oder die beliebte Apfelschorle werden in Pfandgläsern und Flaschen verkauft. „Andere Produkte wie zum Beispiel unsere neue Karamellsauce aus Ziegenmilch oder die fruchtige Erdbeersauce verkaufen wir in Gläsern ohne Pfandsystem – die Gläser nehmen wir aber dennoch gerne zurück“, betont Danielle Bieger, die gemeinsam mit Bauer Theo Bieger die Krewelshöfe betreibt.

Heißgetränke gibt es auf den Krewelshöfen zwar weiterhin zum Mitnehmen – aber nicht in Einwegbechern aus Pappe, die weltweit Berge von Müll produzieren. Stattdessen setzt man hier auf das Pfandsystem Recup, dass schon an vielen Stellen in der deutschen Gastronomie genutzt wird. Die Becher aus Polypropylen sind schadstofffrei und spülmaschinenfest, können also mehrfach wiederverwendet oder alternativ an den deutschlandweit mehr als 10.000 Ausgabestellen gegen Pfand zurückgegeben werden.

Nicht nur beim Kaffee für unterwegs, auch beim Frühstück vor Ort in einem der Krewelshof-Cafés wird Müllvermeidung großgeschrieben. Butter, Marmelade und Schokoladencreme gibt es dort nämlich nicht in abgepackten Mini-Portionen, sondern in großen Gläsern und Töpfen zum selber portionieren – „wie früher bei Oma“, erinnert sich Danielle Bieger. Ein Bauernhof sei eben immer nachhaltig orientiert. Und wenn dann doch mal etwas weggeschmissen werden muss, landet es buchstäblich in der Tonne – und nicht im Müllsack. Danielle Bieger: „Die Tonnen müssen wir dann zwar öfter reinigen, aber so fallen wenigstens nicht diese zusätzlichen Mengen an Müll durch die unzähligen Plastikbeutel an.“