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„Grüne Talachse Stolberg 2030“ nimmt Fahrt auf

Stolberg – Zwölf große Betriebe nehmen an gestarteter Machbarkeitsstudie teil. Der Strukturwandel stellt vor allem die zahlreichen energieintensiven Betriebe in Stolberg vor große Herausforderungen. Gemeinsam mit 12 großen Stolberger Betrieben, der IHK Aachen, der AGIT, der FH Aachen und der StädteRegion Aachen strebt die Kupferstadt Stolberg in eine nachhaltige Zukunft.

Das Ziel des Projektes: Die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit der Stolberger Unternehmen und – damit verbunden – die Sicherung der Arbeitsplätze durch grüne, sichere und bezahlbare Energie.

Bürgermeister Patrick Haas erklärt die dringende Notwendigkeit dieses Vorhabens: „Wir müssen unsere Unternehmen durch gemeinsame und zukunftsorientierte Kraftanstrengungen dabei unterstützen, auch nach dem beschlossenen Kohleausstieg auf eine sichere, wettbewerbsfähige und grüne Energieversorgung zurückgreifen zu können.

Mit der Grünen Talachse wollen wir vorbeugen, dass Industrie und Arbeitsplätze in Stolberg unter dem Strukturwandel leiden. Zugleich ist es ökologisch sinnvoll, Energie von morgen schon heute zu denken, so dass wir ökonomisch nicht nur Schaden vermeiden, sondern sogar neue attraktive Vorteile für den Wirtschaftsstandort Stolberg schaffen.“
Nachdem im September vergangenen Jahres bereits die Auftaktveranstaltung im Zinkhütter Hof stattfand und die teilnehmenden Betriebe im Februar 2022 den „Istzustand“ analysiert haben, startet nun die Machbarkeitsstudie.

In der Studie wird die Frage geklärt, welche Potentiale und Synergien eine auf erneuerbaren Quellen basierenden, nachhaltigen Energieversorgung und –speicherung bringt und wie sie sich umsetzen lässt. „Mit diesen Ergebnissen werden wir dann im Sommer einen entsprechenden Förderantrag stellen und nach der Zusage mit der Umsetzung beginnen“, erklärt der Bürgermeister den weiteren Zeitplan.

Die Notwendigkeit einer Neuaufstellung der Energieversorgung für energieintensive Unternehmen betont auch Michael F. Bayer, Hauptgeschäftsführer der IHK Aachen: „Ziel muss es sein, die Energiewende zu vollziehen und dabei den Wirtschaftsstandort Talachse und die damit verbundenen Arbeitsplätze zu erhalten. Das Projekt ,Grüne Talachse‘ hat das Potenzial, einen Mehrwert für den Standort Stolberg zu schaffen.“ Frühzeitiges Handeln sei nun unverzichtbar, ist ebenso Sven Pennings sicher: „Schon jetzt werden mit den Unternehmen Antworten darauf gesucht, wie der Energieverbrauch gesenkt werden, wie klimaneutral zum Beispiel aus Sonnenstrahlen und Windkraft Energie erzeugt oder gewonnen werden, und wie sie gespeichert werden kann.“ Deshalb müsse der Strukturwandel gemeinsam mit den Unternehmen frühzeitig vorbereitet werden, so der Geschäftsführer der AGIT.

Die „Grüne Talachse Stolberg 2030“ ist ein auf Stolberg zugeschnittenes Projekt. Jedoch biete es die Möglichkeit, Beispiel für die ganze Region zu dienen und Synergieeffekte zu erzielen, sagt Nathalie Becker, Strukturwandelreferentin der Städteregion Aachen: „Wenn hier der Netzwerk-Gedanke verstärkt wird und mehrere Unternehmen ihr Energiemanagement miteinander und aufeinander abstimmen, ist das ein großer Vorteil für den Bestand, der sicher auch weitere Firmen anlocken kann.“

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Ukraine-Hilfe: Verbandsgemeinde Mendig bereitet sich auf Flüchtlinge vor

Mendig – Wohnraum dringend gesucht. Die ersten Nachrichten von einem militärischen Vorstoss russischer Soldaten in die Ukraine erschütterte nicht nur gesamt Europa. Weltweit trafen sich die Menschen zu friedlichen Demonstrationen, um ihre Solidarität im gemeinsamen Kampf gegen kriegerische Handlungen zum Ausdruck zu bringen.

Hunderttausende Menschen fliehen aktuell aus der Ukraine und können aufgrund der schnellen EU-Absprache ohne Visumspflicht in alle Mitgliedsstaaten einreisen. Bund, Länder und Kommunen, aber auch viele Initiativen haben bereits ihre uneingeschränkte Hilfe angeboten. Auch die Verbandsgemeinde Mendig stellt ihre solidarische Hilfe zur Verfügung und bittet nun ihre Bürgerinnen und Bürger um Mithilfe.

„Wir benötigen ganz dringenden Wohnraum für die Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine. Unser erstrangiges Ziel ist es, unsere Nachbarn aus der Ukraine in orginären Wohnraum zu vermitteln. Dies ist die beste und auch für die Integration gelungenste Unterbringungsform. Unsere Bevölkerung hat schon oft bewiesen, dass sie Notleidenden zur Seite steht. Diese Hilfsbereitschaft erhoffen wir uns nun auch aktuell und bitten um die solidarische Hilfe unserer Einwohnerinnen und Einwohner!“, so der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Mendig, Jörg Lempertz.

Die Verbandsgemeinde Mendig hat aus diesem Grund eine zentrale Anlaufstelle im Rathaus unter der Telefonnummer 02652/9800-37 oder per E-Mail fluechtlingshilfe@mendig.de, eingerichtet.

Bitte beachten Sie folgende Punkte:

  • Wer Wohnraum zur Verfügung stellen kann, nutzt bitte die Mailadresse fluechtlingshilfe@mendig.de zur Kontaktaufnahme. Geben Sie folgende Angaben bitte mit an: Name, Vorname, Anschrift, Telefonnummer, Größe des Wohnraums, Anzahl der maximalen Belegung eine kurze Mobiliarausstattung sowie Mietvorstellung.
  • Sollten Sie bereits Flüchtlinge aus der Ukraine aufgenommen haben, wird um folgende Angaben gebeten:
    Vorname, Nachnahme, Geburtsdatum, Anschrift der aktuellen Unterbringung an fluechtlingshilfe@mendig.de.
  • Flüchtlinge, die von ehrenamtlichen Helfern in unsere Verbandsgemeinde oder in den Landkreis gebracht werden, ohne dass eine Unterkunft gestellt werden kann, müssen sich an die Aufnahmeeinrichtungen für Asylbegehrende (AfA), Dasbachstraße 15b in 54292 Trier wenden.
  • Bürgerinnen und Bürger die über etwaige Sprachkenntnisse verfügen und als Dolmetscher helfen, können sich unter Angabe von Vorname, Nachname und Telefonnummer unter fluechtlingshilfe@mendig.de
  • Geld- bzw. Sachspenden richten Sie bitte an die jeweiligen Hilfsorganisationen bzw. Hilfseinrichtungen.

Für weitere Fragen steht Ihnen Frau Andrea Sesterhenn telefonisch unter 02652/9800-37 oder unter fluechtlingshilfe@mendig.de zur Verfügung.

Für die Mithilfe und Unterstützung vielen Dank!

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Generalleutnant Jürgen Weigt besucht eingesetzte Soldaten im Kreishaus in Düren

Düren – Während der Corona-Pandemie hat die Bundeswehr den Kreis Düren stets tatkräftig bei der Kontaktverfolgung unterstützt. Insgesamt waren rund 100 Soldatinnen und Soldaten im Einsatz. Generalleutnant Jürgen Weigt nahm dies zum Anlass, um den derzeit im Kreishaus eingesetzten Soldaten einen Besuch abzustatten und sich einen Überblick zu verschaffen. „Wir brauchten diese Unterstützung und sind sehr dankbar“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn.

Generalleutnant Weigt suchte bei seinem Besuch vor allem das Gespräch zu den Soldatinnen und Soldaten, die derzeit im Gesundheitsamt aushelfen. Seit zwei Jahren wird das gesellschaftliche Leben durch das Coronavirus stark geprägt und fordert insbesondere das Gesundheitsamt des Kreises Düren in hohem Maße. Und seit bald zwei Jahren „sind wir im Einsatz als Unterstützung des Staates, dem wir dienen“, so Generalleutnant Weigt. Er betonte bei seinem Besuch, dass „Corona der gemeinsame Feind“ sei. Daher helfe man so lange, wie es nötig und möglich sei. Bereits im Zeitraum von Oktober 2020 bis Juni 2021 unterstützte die Bundeswehr das hiesige Gesundheitsamt. Der dramatische Anstieg der Fallzahlen im Zuge der Omikron-Variente Ende vergangenen Jahres sorgte dann dafür, dass eine erneute Unterstützung seitens der Bundeswehr benötigt wurde. „Ohne diese Unterstützung hätten wir die schwierigen Phasen der Pandemie nicht meistern können“, betonte Landrat Wolfgang Spelthahn. „Es hat exzellent funktioniert und wir sind sehr dankbar.“

Obwohl mit der Bundeswehr und der Verwaltung zwei „Welten aufeinander getroffen“ seien, wie Weigt sagte, habe die gemeinsame Arbeit wunderbar geklappt. Vor allem aber seien diese Gesten das, was man in Krisen brauche, so Landrat Spelthahn.

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Kinderärztliche Versorgung in Mayen bereitet weiterhin Sorgen

Mayen – OB Meid im Gespräch mit verbleibenden Ärztinnen. Aufgrund der akuten Notsituation in der kinderärztlichen Versorgung in Mayen und der Region steht Oberbürgermeister Dirk Meid im Kontakt mit dem Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein, das in Mayen das Medizinische Versorgungszentrum Mittelrhein (MVZ) betreibt. Das MVZ arbeitet eng mit der Klinik für Kinder und Jugendmedizin des Gemeinschaftsklinikums zusammen.

Durch die Kündigung einer Ärztin im Januar hatte sich die bis dato bereits schwierige Situation weiter verschärft. Das GKM nimmt diese Situation zum Anlass, die bestehenden Abläufe im MVZ für Kinder- und Jugendmedizin zu evaluieren und zu optimieren.

Ganz ohne Kinderärztin ist Mayen allerdings nicht. Noch sind im MVZ mit Dr. Inga Thiemann und Dr. Michèle Kastor zwei Ärztinnen tätig, allerdings nur mit einem geringen Stundenanteil. Mit ihnen traf sich OB Meid zu einem Gespräch.

„Die Situation in Mayen war in den letzten Jahren immer schwierig, seit unsere Vorgänger im MVZ in den Ruhestand gegangen sind.“ berichtet Frau Dr. Thiemann im Gespräch mit dem Stadtchef.  „Aber im Moment ist es schlicht und einfach eine Notsituation.“ Sie selbst ist seit vier Jahren in Mayen tätig und bedauert die Tatsache, dass nur ein Bruchteil der zu behandelnden Kinder betreut werden kann.

Eigentlich wäre die Situation für die Stadt gar nicht so schlecht, da es mindestens zwei frei Kinderarzt-Sitze gibt. Es fehlt allerdings an Interessenten, die sich in Mayen mit eigener Praxis selbständig machen wollen.

Für OB Meid hätte das Mittelzentrum einiges zu bieten: Günstige Preise für Wohnraum im Vergleich zu Ballungszentren wie Köln, Bonn oder Koblenz, viel Natur, eine hundertprozentige Versorgung mit Kita-Plätzen, Einkaufsmöglichkeiten oder gute Verkehrsverbindungen. Neben der Hoffnung auf eine weitere Anstellung beim MVZ hoffe man, dass sich auch wieder eine Ärztin oder ein Arzt in Mayen niederlässt. Die kleinen Patienten würden sich sicherlich freuen.

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Coronahilfen verlängert – Voraussetzung 30 Prozent Umsatzrückgang

Mechernich – Der Mechernicher Stadtdezernent und Kämmerer Ralf Claßen macht auf Absicherungsinstrument für Verdienstausfälle Mechernicher Unternehmen und Soloselbständigen aufmerksam. Die Corona-Wirtschaftshilfen als Absicherungsinstrument sollen bis Ende Juni 2022 verlängert werden. Darauf macht der Mechernicher Stadtdezernent und Kämmerer Ralf Claßen unter Berufung auf eine Pressemitteilung des NRW-Städte- und Gemeindebundes aufmerksam.

Claßen: „Unternehmen erhalten über die Überbrückungshilfe IV weiterhin eine anteilige Erstattung von Fixkosten. Zusätzlich zur Fixkostenerstattung erhalten Unternehmen, die im Rahmen der Corona-Pandemie besonders schwer betroffen sind, einen Eigenkapitalzuschuss.“

Ebenfalls fortgeführt wird die bewährte Neustarthilfe für Soloselbständige. Mit der „Neustarthilfe 2022 Zweites Quartal“ können Soloselbständige bis Ende Juni 2022 weiterhin pro Monat bis zu 1.500 Euro an direkten Zuschüssen erhalten, insgesamt für den verlängerten Förderzeitraum April bis Juni 2022 also bis zu 4.500 Euro.

Bund und Länder haben sich zudem dazu bekannt, dass sie alle notwendigen Maßnahmen ergreifen, um den kriminellen Missbrauch der Wirtschaftshilfen zu verhindern, damit sichergestellt ist, dass die Hilfen dort ankommen, wo sie benötigt werden.

Voraussetzung 30 Prozent Umsatzrückgang

Grundlegende Antragsvoraussetzung für die Überbrückungshilfe IV ist weiterhin ein Corona-bedingter Umsatzrückgang von 30 Prozent im Vergleich zum Referenzzeitraum 2019. Der maximale Fördersatz der förderfähigen Fixkosten beträgt 90 Prozent bei einem Umsatzrückgang von über 70 Prozent. Auch die umfassenden förderfähigen Fixkosten bleiben unverändert. So können weiterhin die Kosten für Miete, Pacht, Zinsaufwendungen für Kredite, Ausgaben für Instandhaltung, Versicherungen usw. geltend gemacht werden.

www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de

Fortlaufend aktualisierte Übersicht der Wirtschaftshilfen: www.bmwi.de

www.bundesfinanzministerium.de

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Der Krieg im polnischen Nachbarland beschäftigt auch die Hilfsgruppe Eifel

Kall – Willi Greuel: „Wir schlittern von einer Katastrophe in die andere“ – Auch im  Kreis Euskirchen wird Hilfe dringend nötig sein – „Da kommt viel Leid auf uns zu“. Willi Greuel, Vorsitzender Hilfsgruppe Eifel, ist bestürzt über die Heftigkeit des  Krieges in der Ukraine, dessen Folgen sich nun auch bis in den Kreis Euskirchen hinein auswirken. Erste Flüchtlinge aus dem geschundenen  Land, in dem die Hilfsgruppe bis 2005 mehrere Hilfsprojekte in Kliniken realisiert hat, seien bereits im Kreis Euskirchen angekommen. „Wir werden hier helfen, wo Hilfe benötigt wird“, sagte Willi Greuel gestern Nachmittag: „Schnell und unbürokratisch auf Hilfsgruppen-Art“.  Dabei hofft er auf die Unterstützung der Eifeler Bevölkerung.

„Wir schliddern von einer Katastrophe in die andere“ klagte der Hilfsgruppen-Chef. Nach Corona-Pandemie und der Flutkatastrophe im vergangenen Jahr müsse man jetzt den Flüchtlingen  aus der Ukraine beistehen. Deshalb habe man sich kurzfristig entschlossen, die Fluthilfe zu beenden um den Flüchtlingen  helfen  zu können. Mit genau 517.500 Euro, so Willi Greuel, habe die Hilfsgruppe zahlreiche Flutopfer in der Region unbürokratisch unterstützt. Dies habe die große Unterstützung und Spendenbereitschaft der Eifeler Bevölkerung möglich gemacht.

Auf diese Unterstützung hofft Willi Greuel nun wieder. Es sind hauptsächliche Frauen mit Kindern, die allein aus der Ukraine flüchten mussten, weil die Ehemänner und Väter zum Dienst an der Waffe verpflichtet sind. „Da kommt viel Leid auf uns zu“, weiß der Hilfsgruppen-Vorsitzende, der selbst in der Ukraine war und dort Land und Leute kennen gelernt hat.

Die Hilfsgruppe will nun einspringen, wenn medizinische oder allgemeine Hilfe notwendig wird. Und davon könne man ausgehen. Man wolle hier im Kreis Euskirchen vor Ort helfen. „Da können wir dran sehen und wir sind sicher, dass die Hilfe auch dort hingeht, wo sie erforderlich ist“. Man werde von Fall zu Fall entscheiden, wie man es auch im Zuge der Flutopfer-Hilfe erfolgreich praktiziert habe.

Die Hilfsgruppe macht sich auch Sorgen um die ukrainische Bevölkerung und medizinische Einrichtungen im Lande selbst. In den Jahren  2003 und 2004 hat die Gruppe um den Vorsitzenden Willi Greuel dort einige Projekte realisiert. In der Folgezeit haben bekannte Ärzte in einer Klinik in Truskawetz mehrere schwer kranke Kinder aus der Eifel therapiert.

Es war der weltweit anerkannte Mediziner Dr. Wolodymyr Koziavkin, der zwei Kinder aus dem Kreis Euskirchen mit frühkindlichen Gehirnschäden erfolgreich behandelte. Viele Eifeler spendeten damals Geld für die Finanzierung der Behandlung der damals drei- und fünfjährigen Kinder aus der Gemeinde Nettersheim.

In der Folgezeit schickte die Hilfsgruppe weitere Kinder zu dem bekannten Neurologen, der lange Zeit Chefarzt und Direktor des Reha-Zentrums „Elita“ in Lviv war und der später das Reha-Zentrum, in dem auch Deutsch gesprochen wird, in Truskawetz gründete.

Mehrmals besuchten Mitglieder der Hilfsgruppe die Klinik. Bei einem der Besuche erfuhren sie von unhaltbaren Zuständen in der Kinderklink des Tschernobyl-Hospitals in Lviv. Willi Greuel und seine Mitstreiter änderten spontan ihr Programm und besichtigten die Kinderstation im Tschernobyl-Hospital, wo sie zusammen mit dem Chefarzt der Klinik, Professor Dr. Mendjuk Aleksander, mögliche Lösungen und Hilfen besprachen.

Bei einem abendlichen Beisammensein der Eifeler Hilfsgruppen-Delegation fiel die Entscheidung, ein ursprünglich geplantes Projekt einer Tagespflegestation fallen zu lassen, und die völlig marode Kinderstation des Hospitals in Lviv zu sanieren. Rund 200.00 Euro investierte die Hilfsgruppe für die kindergerechte Kompletterneuerung und Modernisierung der Station.

In der Hilfsgruppe hofft man nun, dass diese Hilfe nicht umsonst war und das Tschernobyl-Hospital in der Stadt Lviv und auch die moderne Reha-Klinik in Truskawetz durch den Krieg Schaden nehmen. ( Reiner Züll )

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Achtung Kanalhaie! – Schnäppchen-Preise sind nur das Einfallstor

Euskirchen – Aus aktuellem Anlass warnt das Projekt Klimafolgen und Grundstücksentwässerung der Verbraucherzentrale NRW gemeinsam mit der Stadt Euskirchen vor vermeintlich günstigen Angeboten für einen Kanal-Check. Verbraucher/innen sollten bei auffallend günstigen Angeboten in Zeitungsannoncen, an der Haustür oder am Telefon sehr skeptisch sein. Oft dienen sie nur als Türöffner, um anschließend geschickt zu einer stark überteuerten und im schlimmsten Fall unnötigen Sanierung zu überrumpeln.

Monika Schiffer, Leiterin der Beratungsstelle in Euskirchen, kennt die Masche unseriöser Firmen und rät: „Generell sollte man hochpreisige Sanierungsaufträge nie übereilt abschließen, egal wie dringlich die Sanierung angeblich ist. Vor einer Auftragserteilung sollten immer mehrere schriftliche Angebote eingeholt und Leistung sowie Preise in Ruhe miteinander verglichen werden. Hat man sich doch zu einer Unterschrift drängen lassen, gibt es in bestimmten Fällen immer noch ein Widerrufsrecht, von dem man auch nach Beginn der Arbeiten noch Gebrauch machen kann, um Schlimmeres zu verhindern.“

Das Projekt Klimafolgen und Grundstücksentwässerung weist auf seine Beratungsangebote zu Prüfung und Sanierung privater Abwasserleitungen hin, die vor einer Auftragserteilung genutzt werden sollten. Das ist der beste Schutz vor Abzocke. Im Übrigen sind Grundstückseigentümer/innen nur unter bestimmten Voraussetzungen zu einer Überprüfung ihrer Abwasserleitungen verpflichtet, etwa, wenn ein begründeter Verdacht für eine Undichtigkeit besteht. Zudem darf eine Zustands- und Funktionsprüfung nur von einem/einer anerkannten Sachkundigen durchgeführt werden und kostet beispielsweise bei einer 10 Meter langen Abwasserleitung zwischen 300 und 600 Euro. Sofern tatsächlich Schäden in den Leitungen vorhanden sein sollten, gibt es Sanierungsfristen bis zu 10 Jahren – je nach Schwere des Schadens.

Das Projekt Klimafolgen und Grundstücksentwässerung der Verbraucherzentrale NRW berät kostenlos zur Sanierung von Abwasserleitungen unter (0211) 38 09 300 oder unter abwasser@verbraucherzentrale.nrw. Die Stadt Euskirchen nimmt unter der Telefonnummer (02251) 14-203 und der Mail-Adresse rschmidt@euskirchen.de ebenfalls Rückfragen von Bürgerinnen und Bürgern entgegen.

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SGD Nord installiert Pegel an der Ahr und am Sahrbach

Ahrtal/Koblenz – Durch die Wucht des Hochwassers in Folge der Starkregenereignisse im Juli 2021 sind zahlreiche Pegel zerstört worden. Die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord sorgt für den Wiederaufbau und die Reparatur dieser Messstellen. In dieser Sache gibt es gute Neuigkeiten: Kürzlich wurden neue Messstationen am Pegel Altenahr sowie Müsch 2 an der Ahr sowie am Pegel Kreuzberg am Sahrbach installiert. Der Pegel Müsch 2 liefert bereits verwertbare Daten, die alle Interessierten über die Internetseite des Hochwassermeldedienstes www.hochwasser-rlp.de sowie die kostenfreie App „Meine Pegel“ abrufen können.

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Solidarität mit der Ukraine in Wachtberg

Wachtberg – Bürgermeister Jörg Schmidt: „Die Bilder aus der Ukraine bewegen uns alle sehr. Ich sehe es als Selbstverständlichkeit an, dass wir uns als Gemeinde mit den Menschen aus der Ukraine solidarisch zeigen und die hier ankommenden Menschen willkommen heißen und versuchen, sie bestmöglich unterzubringen.

Vor diesem Hintergrund habe ich verschiedene Maßnahmen angestoßen, um auf die Aufnahme von Flüchtlingen vorbereitet zu sein: Zum einen wird bei der aktuellen Belegung der gemeindlichen Unterkünfte für Flüchtlinge und Obdachlose geprüft, inwieweit einzelne Räume und Betten noch freigezogen werden können. Zum anderen wird die Planung für die Unterbringung in Modulbauten mit Hochdruck forciert. Um kurzfristig reagieren zu können, wird auch die Belegung einer Turnhalle geprüft und vorbereitet.

Wir werden niemanden hilflos auf der Straße stehen lassen und alles Mögliche tun, um zu helfen. Angesichts der nicht abzuschätzenden Zahl an unterzubringenden Menschen aus der Ukraine appelliere ich auch an die Hilfsbereitschaft der Wachtberger Bürgerinnen und Bürger. Denn die Unterbringung, Versorgung und Betreuung der nun zu uns kommenden Menschen kann nur gemeinsam gelingen.“

Wohnraum gesucht
Wer zur Verfügung stehenden Wohnraum hat, wird gebeten, dies der Gemeindeverwaltung (Fachbereich 2) zu melden.
Ansprechpartnerin: Katja Ackermann, Telefon: 0160 9050 1716, E-Mail: katja.ackermann@wachtberg.de .

Ehrenamtliche Helfer gesucht
Für verschiedenste Einsatzbereiche bei der Betreuung der aus der Ukraine Geflüchteten werden Wachtberger Bürgerinnen und Bürger gesucht, die sich als ehrenamtliche Hilfskräfte engagieren möchten.
Ansprechpartnerin: Katja Ackermann, Telefon: 0160 9050 1716, E-Mail: katja.ackermann@wachtberg.de .

Dolmetscher für Russisch und Ukrainisch gesucht

Dringend sind auch Personen gesucht, die sich als Übersetzer für Russisch und/oder Ukrainisch einbringen können.
Ansprechpartnerin: Katja Ackermann, Telefon: 0160 9050 1716, E-Mail: katja.ackermann@wachtberg.de .

Spenden

Wachtberger Bürgerinnen und Bürger, die sich finanziell solidarisch zeigen möchten, können sich an die etablierten Einrichtungen, Wohlfahrtsverbände oder lokalen Hilfsorganisationen werden, wie zum Beispiel:

  • Bündnis Entwicklung Hilft und Aktion Deutschland Hilft
    IBAN: DE53 200 400 600 200 400 600
    BIC: COBADEFFXXX
    Commerzbank
    Stichwort: ARD/ Nothilfe Ukraine
     www.spendenkonto-nothilfe.de 
  • UNO-Flüchtlingshilfe e.V.
    IBAN: DE78 3705 0198 0020 0088 50
    BIC: COLSDE33
    Sparkasse KölnBonn
    Stichwort: Nothilfe Ukraine
     www.uno-fluechtlingshilfe.de/.

Die Gemeinde Wachtberg hat kein eigenes Spendenkonto eingerichtet. Auch ist von Sachspenden jedweder Art abzusehen, solange nicht explizit bestimme Güter benötigt und nachgefragt werden. Hier wird ebenfalls auf die etablierten Hilfsorganisationen verwiesen.

Bitte an alle Ukraine-Flüchtlinge

Um einen Überblick zu erhalten und zielgerichtet Hilfsangebote unterbreiten zu können, bittet die Gemeinde Wachtberg alle jetzt aus der Ukraine nach Wachtberg gekommenen (und noch kommenden) Personen, sich in der Gemeindeverwaltung, Fachbereich 2, zu melden und registrieren zu lassen. (mm)

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Wachstum

Ahrtal – „Wiederaufbau muss nachhaltig sein, damit Menschen eine Perspektive haben“

Ahrweiler – Klimaschutzministerin Katrin Eder überreichte gestern im Ahrtal Förderbescheide in Höhe von insgesamt 5,53 Millionen Euro. 2,5 Millionen davon gehen an den Wiederaufbau für die Wasserversorgung in den Verbandsgemeinden Adenau und Altenahr an den Zweckverband Wasser Altenahr-Eifel, der dort auch für eine ganzheitliche, hochwasserresiliente Infrastrukturtrasse sorgt. Weitere 2,35 Mio. Euro gehen aus dem Wiederaufbaufonds an die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler für den Wiederaufbau der Wasserversorgung im Stadtgebiet; 680.000 Euro an die Bürgergenossenschaft EEGON, die sich um den Aufbau eines Nahwärmenetzes in Marienthal kümmert. Eder freut sich, ein positives Signal für den Wiederaufbau der Wasser- und Wärmeversorgung im Ahrtal setzen zu können: „Das Wiederherstellen von tauglicher Infrastruktur ist eine auf Jahre ausgelegte Mammutaufgabe, unser Ziel ist es, diese nachhaltig und soweit es geht hochwasserbeständig anzulegen, damit auch künftige Generationen hier im Ahrtal eine Heimat mit Perspektive haben.“

Ein nachhaltiger Wiederaufbau ziele für die Klimaschutzministerin in viele Richtungen: „Er zielt auf den bestmöglichen Schutz der Menschen vor künftigen Starkregenereignissen, auf eine hochwasserangepasste Bauweise, auf eine Gewässerentwicklung, die der Ahr den nötigen Raum gibt, auf eine nachhaltige Energieversorgung aus möglichst regenerativen Quellen, auf eine möglichst energieneutrale Abwasserbeseitigung mit höchster Reinigungsleistung sowie auf eine sichere und hochwertige Wasserversorgung. Ich freue mich, dass dafür alle an einem Strang ziehen und auch die Gemeinden hier gut zusammenarbeiten. Wo immer es geht, möchte ich daher auch Landrätin Cornelia Weigand meine Unterstützung zusagen.“ Gemeinsam mit Landrätin Weigand besuchte Klimaschutzministerin Eder am heutigen Donnerstag die verschiedenen Baustellen zur Wasser- und Wärmeversorgung, für welche sie Förderbescheide überreichte. Auch ein Rundgang durch das Dorf Marienthal stand auf ihrem Programm. Dabei führte sie Gespräche mit Bewohner:innenn, dem Fluthilfekoordinator, kommunalen Verantwortlichen sowie mit Vertreter:innen der Energieagentur Rheinland-Pfalz.

Landrätin Weigand dankt dem Land Rheinland-Pfalz für die weitreichenden finanziellen Unterstützungsleistungen: „Die Wiederherstellung der Trinkwasserversorgung und der Aufbau eines klimafreundlichen Nahwärmenetzes ist ein wichtiger Schritt in Richtung Normalität und für den Wiederaufbau.“ Durch die Notwendigkeit des Wiederaufbaus sei es möglich, gemeinsam mit allen Akteuren moderne Projekte und Maßnahmen auf den Weg zu bringen. „Wir haben jetzt die einmalige Chance, zukunftsgerichtet und verantwortungsvoll zu handeln und eine ökologische und nachhaltige Entwicklung anzustoßen,“ so Weigand weiter.

4,85 Mio. für hochwassersichere Wiederherstellung der Trinkwasserversorgung

Die dauerhafte Versorgung mit Trinkwasser zu sichern, gehört nicht nur nach der Flutkatastrophe, sondern auch angesichts des fortschreitenden Klimawandels zu den anspruchsvollsten Aufgaben der Daseinsvorsorge. Das Klimaschutzministerium fördert daher den nachhaltigen Wiederaufbau der Wasserversorgung, Abwasserbeseitigung, Gewässerinfrastruktur und Maßnahmen zum Hochwasserschutz aus dem Aufbauhilfefonds. Förderbescheide in Höhe von 4,85 Millionen überreichte Klimaschutzministerin Eder heute an den Zweckverband Wasserversorgung Eifel-Ahr und die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler.

Denn durch die Flutkatastrophe wurden viele Leitungsnetze zur Wasserversorgung zerstört. Allein in den Verbandsgemeinden Adenau und Altenahr waren dadurch 5.000 von 10.800 Haushalten von der Wasserversorgung abgeschnitten. Die Menschen wurden bislang nur über Provisorien versorgt.

Um die Wasserversorgung bei künftigen Starkregenereignissen sicherzustellen und Schäden zu vermeiden, wird mit dem Geld die Tallinie in eine neue Trasse gelegt. Auf der anderen Ahrseite, begleitend zur Bundesstraße, kann die Wasserleitung hochwassersicher neu verlegt werden. Die neue Leitung befindet sich stellenweise im Bau und die restlichen Abschnitte in Planung. Die neue Infrastrukturtrasse verläuft von Dorsel bis Marienthal, also rund 40 Kilometer lang entlang der Ahr.

Hochwassersichere Infrastrukturtrasse auch als Radweg nutzen

Rohre und Leitungen zu verlegen bedeutet immer einen Eingriff in die Natur, sowie hohe Kosten. Ziel ist es daher, eine Infrastrukturtrasse anzulegen, die zum einen hochwassersicher ist und zum anderen möglichst viele Leitungen zur Wasser-, Internet- und Energieversorgung beinhaltet: Um also möglichst viele Synergieeffekte zu erzielen, verlegt der Zweckverband neben der Wasserleitung auch Leerrohre für Steuerleitungen und Glasfaser sowie Gasleitungen zum Aufbau einer nachhaltigen Gas- und Energieversorgung mit grünen Gasen in dieser Trasse. An vielen Stellen werden außerdem noch Abwasserdruckleitungen für das Abwasserwerk der Verbandsgemeinde Altenahr mitverlegt. Später wird über diese Trasse ein Radweg angelegt. „So wird die Fläche optimal genutzt und indem, die Erde nicht mehrfach aufgerissen werden muss, sparen wir Kosten und schützen die Natur“, so Eder.

Bislang wurden die Schäden bzw. die Kosten für den Wiederaufbau auf rund 13,7 Millionen Euro geschätzt. Über das „Sonderförderprogramm Starkregen- und Hochwasserschäden“ des MKUEM hat der Zweckverband 2021 bereits einen Zuschuss in Höhe von1.300.000 Euro erhalten. Mit dem aktuellen Bescheid aus den Mitteln aus dem Sondervermögen „Wiederaufbau RLP 2021“ erhält der Wasserzweckverband als ersten Abschlag 2.500.000 Euro.

Verbindungsleitung zwischen Hochbehältern Tritschkopf und Silberberg wird neu gebaut

Einen weiteren Förderbescheid erhält die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler für eine neue Verbindungsleitung zwischen den Hochbehältern Tritschkopf und Silberberg. Durch die Zerstörung der Leitung zwischen den Hochbehältern konnte die Wasserversorgung im Bereich Silberberg nicht gewährleistet werden. Provisorisch wurde deswegen das Versorgungsgebiet Silberberg so verkleinert, dass es mit ausreichend Wasser aus dem Wasserwerk beliefert werden konnte. Das Versorgungsgebiet Tritschkopf wurde entsprechend vergrößert. Durch die Zonenverschiebung wurde die Versorgung instabil, da das Versorgungsnetz nicht für diese Mengen ausgelegt war.

Eine neue, hochwassersichere Verbindungsleitung soll nun auf circa 3,2 Kilometern zwischen den Hochbehältern Silberberg und Tritschkopf verlegt werden. Die bestehende Druckerhöhungsanlage liegt allerdings nicht mehr an der neuen Trasse. Deswegen wird ein neues Pumpwerk gebaut, um die Höhendifferenz zwischen den beiden Hochbehältern auszugleichen.

Die Kosten dafür liegen bei 2,35 Millionen Euro. Dieser Betrag wird mit dem aktuellen Förderbescheid über das Sondervermögen „Wiederaufbau RLP 2021“ finanziert.

Förderung von Nahwärmenetz: Marienthal will CO2-frei heizen

Klimaschutzministerin Katrin Eder überreicht außerdem einen Förderbescheid an die Bürgerenergiegenossenschaft EEGON aus REACT-EU Mitteln. Mit REACT-EU hat die Europäische Union eine Aufbauhilfe aufgelegt, mit der innerhalb bestehender Förderstrukturen Mittel für Investitionen, die zum Übergang zu einer digitalen und grünen Wirtschaft beitragen, schnell und kurzfristig bereitgestellt werden. Aus dieser Aufbauhilfe wird das Wärmenetz mit 680.000 Euro gefördert.

Die rund 100 Einwohner:innen in Marienthal wurden von der Flutkatastrophe besonders stark betroffen, fünf Menschen verloren in der Flutnacht ihr Leben, alle Häuser waren bis ins erste Stockwerk überflutet und sind mittlerweile bis auf die Wandsteine entkernt. Das bedeutet, dass auch die Heizungsanlagen zerstört wurden. Diese wurden meist mit Öl betrieben. Der Gemeinderat von Dernau hat sich daher für ein Nahwärmenetz ausgesprochen, das mit Pellets in Verbindung mit Solarenergie und Pufferung die Bürger:innen mit Wärme versorgen soll. Diese gestalten so den Wiederaufbau klimagerecht. Eine privatrechtliche Bürgerenergiegenossenschaft, EEGON, soll den Bau und Betrieb übernehmen. „Der Zusammenhalt im Dorf berührt mich sehr. Der Tatendrang und die Zuversicht der Menschen stecken an. Deshalb freue ich mich sehr, dass ich ihr Vorhaben, nahezu CO2-frei zu heizen, unterstützen kann. Die Erzeugung von Wärme verursacht deutschlandweit etwa 40 Prozent der energiebedingten CO2-Emissionen. Dem setzen die Marienthaler etwas entgegen“, so Eder.