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Berufsinfo-Markt in Jülich öffnet am 25. März im Berufskolleg

Jülich – Präsentiert wird eine breite Palette regionaler Ausbildungsbetriebe – Eltern herzlich willkommen. Der Berufsinfo-Markt bietet jungen Menschen Gelegenheit zum Erstkontakt mit Ausbildungsbetrieben und Institutionen. Am Freitag, 25. März, ist es wieder so weit: Dann öffnet der Berufsinfo-Markt in Jülich seine Tore von 9 bis 14 Uhr im Berufskolleg an der Bongardstraße. Der Eintritt ist frei.

Unternehmen und Jugendliche zusammenbringen ist das Ziel des Berufsinfo-Marktes und potenzielle Bewerber können sich eingehend über Ausbildungen und Praktikumsplätze informieren. Inzwischen ist der befürchtete Fachkräftemangel deutlich zu spüren und immer öfter bleiben Ausbildungsplätze unbesetzt. Umso wichtiger ist es, junge Menschen mit den Unternehmen in Kontakt zu bringen und für bestimmte Berufe zu begeistern.

Von A wie Arbeitsagentur bis Z wie Zoll können sich Schülerinnen und Schüler umfassend über Ausbildung, Studium und Duales Studium informieren. Und wer bei den Betrieben nicht die „richtigen“ Informationen findet, kann sich an Agentur für Arbeit, Jobcom, IHK, Handwerkskammer Aachen und Kreishandwerkskammer Rureifel wenden. Diese vermitteln gerne in weitere Ausbildungsbetriebe.

Das Berufskolleg öffnet seine Labore und Werkstätten an diesem Tag für die Besucher. Auf jeden Fall lohnt sich der Weg in die 1. Etage, um sich vor Ort die Schulungseinrichtungen anzusehen und erklären zu lassen. Auf dem Schulhof baut die Bundeswehr ihren Info-Truck auf.

Das Amt für Kinder, Jugend, Schule, Sport der Stadt Jülich organisiert den Markt für die Kommunen des Nordkreises. Auskünfte und Begleitmaterial ist erhältlich bei Elisabeth Fasel-Rüdebusch, Organisatorin des Berufsinfo-Marktes unter ☏ 02461-63411 oder per Mail an efasel@juelich.de.

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Der Zeitplan für die 24h Nürburgring steht

Nürburgring – Vier Tage Action am Nürburgring am Himmelfahrtswochenende. Neu im Programm ist das „BMW M Race of Legends”. Historische Highlights zur 50. Auflage des Rennklassikers. Der Zeitplan steht, nun können die konkreten Wochenend-Planungen losgehen.

Die ADAC TotalEnergies 24h Nürburgring bieten auch bei der 50. Auflage vom 26. bis 29. Mai 2022 ein Riesenprogramm mit vier Tagen voller Top-Motorsport auf der Nordschleife. Neben dem Langstreckenklassiker bildet erneut der FIA-Tourenwagen-Weltcup (WTCR) den zweiten Höhepunkt des Wochenendes. Die höchste Tourenwagen-Serie der Welt trägt ihre beiden Läufe über je drei Runden auf der 25,378 km langen Strecke am Samstagvormittag (28. Mai) aus. Neu im Programm ist das „BMW M Race of Legends” mit Renn-Assen aus der 50-jährigen Historie der BMW M GmbH. Sie gehen am Samstagmittag auf identischen BMW M2 CS Racing unmittelbar vor dem Beginn der 24h-Startaufstellung auf den Grand-Prix-Kurs.

Damit erhält das Jubiläums-Rennwochenende einen weiteren historischen Akzent. Natürlich gehören auch das beliebte 3h-Rennen der ADAC 24h-Classic am Freitagnachmittag sowie die beiden Läufe der Tourenwagen-Legenden (Freitag und Samstag) wieder zum Programm. Eingeleitet wird das Rennwochenende durch die Leistungsprüfung der Rundstrecken Challenge Nürburgring (RCN) schon am Donnerstagmorgen.

Das Beste: Pünktlich zum 50. Rennen sollen auch die Fans wieder zurückkehren können. Der Ticketvorverkauf ist ohne Kontingentierung in vollem Gang, und die Organisatoren freuen sich, dass die Besucherbereiche und die Bedarfscampingplätze rund um die Nordschleife wieder mit zahlreichen Fans gefüllt sein werden. Die Besucher erleben ein Programm, das nicht nur mit den Höhepunkten auf der Rennstrecke einen Blick in die legendären Rennen der Vergangenheit eröffnet. Dazu sind zahlreiche besondere Aktionen bereits in Planung. Tickets für das Rennwochenende und die ADAC 24h Nürburgring Qualifiers vom 6. bis 8. Mai gibt es im Ticketshop auf der Homepage des Nürburgrings (www.nuerburgring.de).

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Große Solidarität in der Blaulicht-Familie

Euskirchen – Dass der Kreis einen neuen Rettungstransportwagen (RTW) an eine Hilfsorganisation übergibt und damit in den Einsatz bringt, ist nicht so ungewöhnlich. Die aktuelle Übergabe an das Deutsche Rote Kreuz war dennoch etwas Besonderes, denn eigentlich hätten die DRK-Kollegen noch deutlich länger warten müssen – wenn nicht die Flutkatastrophe des vergangenen Jahres alles geändert hätte. Aber der Reihe nach.

Das RTW der Rettungswache in Hellenthal-Rescheid sollte nach einigen treuen Dienstjahren turnusmäßig in den verdienten Ruhestand gehen, so dass im Frühjahr der Auftrag für das Nachfolge-Fahrzeug erteilt wurde. Das war vorausschauend, denn bis zur Auslieferung vergeht oft deutlich mehr als ein Jahr. Dann kam die Flut – und der Totalschaden. Das Fahrzeug wurde in der Flutnacht bei einem Einsatz zerstört, wobei glücklicherweise niemand verletzt wurde. Allerdings stand die Rettungswache nun ohne Einsatzfahrzeug da. Und es zeigte sich wieder einmal, dass man in der Not auf die Solidarität der Rettungsdienste bauen kann.

Zum einen meldete sich die Feuerwehr aus Leverkusen, die dem Rettungsdienst des Kreises Euskirchen spontan zwei RTWs schenkte. „Die Fahrzeuge hatten zwar schon einige Kilometer absolviert, waren aber ansonsten top in Schuss“, so Martin Fehrmann, der Leiter der Abteilung Gefahrenabwehr beim Kreis. „Und sie haben uns in den Wochen nach der Flut beste Dienste geleistet, unter anderem auch am Standort der Rettungswache in Rescheid.“ Hier war die Einsatzfähigkeit also wiederhergestellt – dank des Rettungsdienstes in Leverkusen.

Gleichzeitig meldete sich aber auch der Maltester Hilfsdienst aus Magdeburg. Die Kollegen dort hatten ebenfalls einen neuen RTW bestellt und warteten auf die Auslieferung. Als sie von der Notlage im Kreis Euskirchen hörten, stellten sie ihre Bestellung zurück und ließen die Euskirchener vor. „Wir sind in der langen Warteschlange dadurch nach vorne gerückt“, so Fehrmann, der sowohl dem Rettungsdienst in Leverkusen wie auch dem MHD in Magdeburg für deren Hilfsangebote dankt. „Das war einfach nur klasse und zeigt, wie man in der Not zusammenhält.“

Durch den Verzicht der Magdeburger hat der Rettungsdienst nun deutlich früher als erwartet den neuen RTW für die Rettungswache in Rescheid erhalten. Da diese Rettungswache im Auftrag des Kreises vom DRK betrieben wird, wurde das nagelneue Fahrzeug an das Deutsche Rote Kreuz übergeben. Zusätzliche Verbesserung: Der RTW ist jetzt wieder als Telenotarzt-Fahrzeug ausgestattet. „Damit sind wir im Südkreis wieder ein Stück besser aufgestellt“, so der Abteilungsleiter zum Happy End.

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Abriss des städtischen Bauhof-Gebäudes in Schleiden

Schleiden – Mindestens 50 Jahre hatte der Bauhof der Stadt Schleiden seine Heimat im ehemaligen Sägewerk Dartenne gefunden. Jetzt wird der, in der Hochwasserkatastrophe vom 14./15. Juli 2021, schwer beschädigte Gebäudekomplex abgerissen.

 „Im Laufe der Jahre haben die Kollegen des Bauhofes, das Gebäude, an immer neue Erfordernisse und Bestimmungen angepasst“, so der Teamleiter Bauverwaltung bei der Stadt Schleiden, Rolf Jöbges, „das gesamte Gebäude sowie die Fachwerk-Außenfassade wurde dabei immer in Schuss gehalten und wie das persönliche Eigentum gepflegt.“

Bereits in der Hochwasser-Nacht waren viele Mitarbeiter des Bauhofes vor Ort, nachdem sie Feuerwehrfahrzeuge aus den Wassermassen gezogen hatten und versuchten zu retten was noch zu retten war. Aber wegen der starken Strömung der Flut mussten sie fast alle Fahrzeuge und Geräte den Wassermassen überlassen. Die Werkstatt und die Fahrzeughalle wurden bis zu einem 1,80 Meter hoch vom Hochwasser durchströmt. In der Schreinerei wurde eine Außenwand vom Fundament gedrückt. Umkleiden- und Sanitärräume, der Sozialraum und das Büro wurden komplett verwüstet. Aufgrund des hohen Gebäudealters und der Schwere der Schäden war ein Wiederaufbau des Gebäudes technisch und wirtschaftlich nicht mehr durchführbar. Lediglich die Halle der Winterdienstgeräte und die Salzsilos hatte es nicht so schwer getroffen. Sie können weiterhin genutzt werden.

Als Ausweichquartier konnte eine ehemalige Produktionshalle in Dreiborn angemietet werden. Neben dem riesigen Aufwand zur Beseitigung der Hochwasserschäden, musste zeitgleich auch noch der Umzug des Bauhofes und die Räumung des Gebäudes von den 17 Bauhofmitarbeitern und den fünf Auszubildenden gestemmt werden. An eine Normalität ist auch bis heute noch nicht zu denken.

„Es ist schon ein komisches Gefühl, wenn man jetzt so sieht, dass unser Bauhof abgerissen wird. Wir haben uns hier immer sehr wohl gefühlt und hatten das alte Gebäude in unser Herz geschlossen“, so der örtliche Bauhofleiter Felix Schröder. Hubertus Hüpgen, Bauhof- und gleichzeitig Werkstattleiter, ist mit der Neubeschaffung von Fahrzeugen und Geräten, sowie der Reparatur von vom Hochwasser geschädigten Maschinen voll beschäftigt. „Man glaubt ein Gerät wieder in Funktion gebracht zu haben. Wenn das dann aber 14 Tage keiner genutzt hat, kann es sein, dass die Lager wieder festsitzen und die ganze Reparatur war umsonst.“ Aufgrund der derzeitigen langen Lieferzeiten gestaltet sich besonders die Neuanschaffung von Fahrzeugen und Geräten als besonders schwierig, weshalb Teamleiter Jöbges und seine Bauhofleiter zunächst verstärkt auf den Gebrauchtwagen- und Maschinenmarkt tätig geworden sind.

Bedanken möchten sich die Bauhofleiter für die Unterstützung durch andere Bauhöfe und die Bundeswehr für Fahrzeug- und Gerätespenden sowie Ausleihen.

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Wirtschaft

Bleiberg statt „Silicon Valley“

Euskirchen/Mechernich – „Wir wollen keine Spitzensportler ausbilden, sondern möglichst gesunde Menschen.“: Das sagt André Haep, Sportwissenschaftler, Personal Trainer, Referent an der Deutschen Sporthochschule Köln und Unternehmer aus Weyer (Stadt Mechernich). Gemeinsam mit seinem 35-jährigen Geschäftspartner Simon Wittig („Master of International Management“), stellt er das eigene Unternehmen im Gespräch mit dem Mechernicher „Bürgerbrief“ vor.

Das in Mechernich ansässige Gesundheitsunternehmen „BeMyPT“ („Be My Personal Trainer“, auf Deutsch „Sei mein Personal Trainer“) bietet eine individuelle, digitale Gesundheitsplattform inklusive Training, Rezepten und vielem mehr, samt entsprechender Betreuung für Firmen und deren Mitarbeiter. Sportliches Hightech – sozusagen nicht aus dem legendären „Silicon Valley“ in den USA, sondern „homemade“ am Mechernicher Bleiberg.

So hat jedes Unternehmen mit einem eigenen Account Zugriff auf seine individuelle Webseite. Von Fitness- und Beweglichkeitsübungen, Präventionsmaßnahmen gegen zum Beispiel Rückenschmerzen, über Ernährungstipps und Rezepte sowie die richtige Einrichtung des Arbeitsplatzes bis hin zu Übungen für psychische Gesundheit: Jeder Mitarbeiter kann sich dort Inhalte nach seinem eigenen Bedarf auswählen – und wird dafür belohnt!

Das Besondere: Man muss sich nicht selbst in den Trainingsbereich einkaufen – das macht der Arbeitgeber für die Mitarbeiter. „Durchschnittlich sitzt der Mensch rund neun Stunden am Tag. Ab viereinhalb Stunden wird Dauersitzen allerdings gesundheitsgefährdend“, warnt André Haep: „Das heutige Kapital von Firmen sind ihre Mitarbeiter, das darf man nicht vergessen. Gesunde und motivierte Mitarbeiter machen Unternehmen zukunftssicher.“ Der 37-jährige Weyerer ergänzte: „Uns ist wichtig, dass sich die Menschen mit ihrer Gesundheit auseinandersetzen: Gerade in der aktuellen Situation mit Home Office, Quarantänen und Dauersitzen kommt die Gesundheit oft zu kurz. Die Folge sind dauerhafte Rückenbeschwerden, Schmerzen und Krankheitstage.“

„Physisch und psychisch spürbar“

Hinter dem Ideen- und Firmennamen „BeMyPT“ steht neben den beiden Gründern ein geschultes Expertenteam aus Gesundheits- und Ernährungsberatern, Trainern und Psychologen, die die Mitarbeiter der Unternehmen und Arbeitgeber fachgerecht betreuen, die sich der Unterstützung des Dienstleisters bedienen.

Zu Partnern und Kunden zählen bisher unter anderem die Verbandsgemeinde Gerolstein, die Braun GmbH & Co. KG (Tiefbau) in Mechernich-Holzheim, die G und S Wohnbau GmbH und die Kreisverwaltung Euskirchen. Bislang traf man bei diesen Partnern auf sehr positive Resonanz.

„Die Erfolge im Unternehmen sind bereits jetzt physisch und psychisch spürbar“, schrieb beispielsweise die Braun GmbH & Co. KG in ihre Referenz. Eine Arbeitnehmerin aus dem Kreisgebiet konstatierte: „Seit ich das Programm nutze, gehe ich wieder öfter und motivierter wandern – und kann nun endlich wieder Treppen steigen.“

Die Neugründer sind über solche Nutzerstimmen glücklich, das Kundenwachstum im Kreis Euskirchen ist aktuell groß. Daneben führt „BeMyPT“ nach eigenen Angaben eine Pilotphase „in einer großen Brauereigruppe in der Eifel“ durch.

Punkte und Prämien

Analoges Training wird also vor Ort und mit qualifizierten Trainern mit digitalen Angeboten kombiniert. Für jede Firma bietet das Mechernicher Start-Up eine eigene Website, auf der jeder Mitarbeiter für sich das gesamte, durch den Arbeitgeber bereitgestellte Programm nach Belieben nutzen kann. Dies ist auch in der entsprechenden „BeMyPT“-App (erhältlich im „App Store“ und bei „Google Play“) möglich.

Innerhalb weniger Sekunden können über einen „Trainingsplangenerator“ individuelle Trainingspläne erstellt werden, bei denen durch die anonyme Angabe von Daten wie Alter, Trainingslevel und -ziel auf längere Zeit individuelle Trainings- und Gesundheitsziele erreicht werden können – egal ob für Sportler oder Anfänger.

Und das Beste: Jede Art von Aktivität, von schwimmen über wandern bis hin zu Yoga wird durch Punkte belohnt, egal ob dies in Zusammenhang mit der Arbeit oder im Privatleben geschieht. Umgewandelt in Gutscheine sind diese dann bares Geld wert denn der Arbeitgeber kann mit Prämien die Aktivitäten seiner Mitarbeiter honorieren. In der Punktestatistik kann man sich vom „Anfänger“ zur „Legende“ hocharbeiten, was zusätzlich motiviert.

Die Mitarbeitenden haben zudem die Möglichkeit bei persönlichen Fragen das Expertenteam direkt und unkompliziert per Mail, Telefon oder WhatsApp zu kontaktieren.

Was Unternehmen erwartet

Im Wesentlichen durchlaufen interessierte Unternehmen folgende Schritte: Erst wird der Bedarf mit der Firma besprochen, dann wird eine firmeneigene Gesundheitsplattform (Internetseite/App) über „BeMyPT“ erstellt und individuell angepasst. Neben der digitalen Plattform gehören dazu auch automatisierte Services und Beratungsmöglichkeiten sowie professionelle Gesundheits-Seminare, Vorträgen und Vor-Ort-Trainings.

Laut den Gründern sollen jeden zweiten Monat besondere Veranstaltungen wie Themenwochen, beispielsweise „Gesundes Abnehmen“, angeboten werden. Neben einem kleinen vierstelligen Euro-Betrag müssen Interessenten in die Einrichtung der eigenen Internetseite investieren, pro Mitarbeiter sollen laut Unternehmerangaben 9,95 Euro fällig sein. Dafür gebe es dann ein digitales Angebot, das in Sachen Gesundheit und Fitness kaum Wünsche offenlässt.

Aus Mechernich, für die Region

„Wir kommen aus Mechernich, also tun wir auch etwas für die Gesundheit in der Stadt, im Kreis und in der Eifel“, erklärte Simon Wittig dem Mechernicher „Bürgerbrief“, der mit seiner Idee bei Landrat Markus Ramers und den Wirtschaftsförderern des Kreises Euskirchen offene Türen eingerannt ist. Entsprechend unterstützt der Kreis sowie die Deutsche Sporthochschule Köln das Projekt der beiden Mechernicher.

Viele Arbeitnehmer im Kreisgebiet probieren Angebote wie die „bewegte Pause“ bereits aus, an die man sich per Pushnachricht auf dem Smartphone erinnern lassen kann: Jetzt ist Bewegung angesagt!

„Es muss nicht alles Neue im »Silicon Valley« entstehen“, so die Gründer: „Mit unserem wirtschaftlichen Standort Mechernich und unserer Arbeit in der Region und für die Region schauen wir sehr positiv in eine gesunde Zukunft!“

„Wir möchten unsere Heimat und den Wirtschaftsstandort Euskirchen bewusst stärken“, sagt Geschäftsführer Simon Wittig: „Daher haben wir in Kooperation mit dem Kreis ein besonderes Angebot für Euskirchener Unternehmen entwickelt. Um in der aktuellen Situation – während Corona und nach dem Hochwasser – helfen zu können, haben wir unser Angebot für einheimische Unternehmen stark reduziert, um möglichst vielen den Einstieg zu ermöglichen.“

Die Kreiswirtschaftsförderung unterstützt das unter dem Gesundheits-Motto „Fit durch das Jahr“. André Haep: „Uns ist wichtig, dass die Prämien für die Mitarbeiter bewusst mit Gutscheinen im Kreis Euskirchen geplant werden. So bleibt das Geld in der Region und hilft, sie zu stärken.“

Landrat Markus Ramers sagte im Tageszeitungsgespräch dazu: „Ich freue mich sehr, dass wir im Kreis Euskirchen das richtige Umfeld für Innovationen und Geschäftsideen haben. Gerade digitale Lösungen für Unternehmen und deren Angestellte sind in der heutigen Zeit ganz elementar. »BeMyPT« stellt die Gesundheit der Euskirchener Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Mittelpunkt und fördert aktiv die Region – das unterstütze ich gerne.“

Interessierte Unternehmen können sich ab sofort unter
www.bemypt.de/kreis-euskirchen anmelden und ein Informationspaket erhalten.

Hintergründe und Referenzen

Dr. Heinz Kleinöder, Abteilungsleiter für trainingswissenschaftliche Interventionsforschung im Institut für Trainingswissenschaft und Sportinformatik an der Deutschen Sporthochschule Köln ist ebenfalls vom Konzept der Bleiberg-Unternehmer begeistert: „Die Vielfalt des Angebots sowie die Qualität der einzelnen Maßnahmen kann ich aus sportwissenschaftlicher Sicht grundsätzlich unterstützen. Hervorzuheben ist die einzigartige Kombination aus einer modernen Digitalplattform mit dem persönlichen Kontakt zum Team.“

Zusammengefunden hatten die Gründer über den Sport: Der ehemalige Sportstudent Haep war Wittigs persönlicher Trainer. Bei den Trainingseinheiten entwickelte sich dann die Idee für „BeMyPT“ weiter. Haep wurde von der Fitness-Zeitschrift „Fit for Fun“ als einer der Trainer des Jahres in Deuschland portraitiert und hat in Zusammenarbeit mit der Kölner Sporthochschule einen bundesweiten Berufsfeuerwehr-Einstellungstest entwickelt. Bereits 2019 wurde „BeMyPT“ mit dem „Startup-Award“ der „Zukunftsinitiative Eifel“ ausgezeichnet und wird von den beiden Gründern nun Stück für Stück weiterentwickelt.

Infos: www.bemypt.de, www.bemypt.de/kreis-euskirchen
Kontakt: kontakt@bemypt.de.

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Wachstum

Vertriebene aus der Ukraine können schnell und unbürokratisch Aufnahme und Unterstützung finden

Region/Mainz – Der Krieg in der Ukraine und das Leid vieler Menschen, die vor der Gewalt Wladimir Putins fliehen, hat auch Auswirkungen auf Rheinland-Pfalz. Auf diese bereitet sich das Land vor. „Der Krieg führt zu einer sehr großen Zahl an Vertriebenen, die in den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union und damit auch in Deutschland und Rheinland-Pfalz schnell und möglichst unbürokratisch Aufnahme und Unterstützung finden müssen“, betonten Integrationsministerin Katharina Binz und Sozialminister Alexander Schweitzer am Dienstag in Mainz.

Auch wenn die Zahl an zu erwartenden Vertriebenen aus der Ukraine schwer abzuschätzen sei, nehmen Fluchtbewegungen ins Bundesland bereits zu. Vertriebene aus der Ukraine machen sich auf den Weg zu Angehörigen in Rheinland-Pfalz, um Unterkunft in der Nähe von bekannten und geliebten Menschen zu finden. Gleichzeitig reisen freiwillige Helfer an die Grenze zur Ukraine, um Flüchtenden zu helfen, indem sie diese mit nach Deutschland nehmen und mit ihnen eine sichere Unterkunft suchen.

Aus der Ukraine Vertriebene können dabei schnelle Hilfen in Anspruch nehmen, betonte Sozialminister Alexander Schweitzer. „Kurzfristig sind hier sogenannte Überbrückungsleistungen der Sozialhilfeträger möglich. Dabei handelt es sich um Leistungen, mit denen schnell die ersten Bedarfe der vertriebenen Menschen abgedeckt werden können, also insbesondere Sozialhilfeleistungen für Ernährung, Unterkunft und medizinischer Versorgung“, sagte er. Die Unterstützungsleistung sei zunächst für alle hilfebedürftigen Personen nach dem Sozialgesetzbuch (Zwölftes Buch) möglich. Sie werde gewährt, soweit keine vorrangige Versorgung nach dem SGB II oder SGB XII erfolge. „Entscheidend ist aktuell, dass wir den Menschen aus der Ukraine Schutz bieten können, wenn sie diesen in Rheinland-Pfalz suchen“, sagte Sozialminister Schweitzer.

Dazu erklärte Integrationsministerin Katharina Binz: „Wir sind darauf vorbereitet, schaffen kurzfristig 4.000 zusätzliche Plätze in den Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes und stehen im Austausch mit den Kommunen, um die Aufnahmekapazitäten in einem koordinierten Verfahren weiter auszubauen.“

Katharina Binz betonte weiter: „Die Schutzsuchenden aus der Ukraine benötigen möglichst schnell einen gesicherten Aufenthaltsstatus, der ihnen Zugang zu Sozialleistungen und medizinischer Versorgung garantiert.“ Aktuell gilt, dass Menschen aus der Ukraine visumfrei für 90 Tage in die Bundesrepublik Deutschland einreisen können. Um einen längerfristigen Schutz und Zugang zu Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz zu erhalten, bleibt ihnen momentan nur der Weg über ein Asylverfahren. Hiermit ist auch die Unterbringung in einer Erstaufnahmeeinrichtung des Landes verbunden, was jedoch für diejenigen unattraktiv ist, die bereits bei Verwandten oder Freunden untergekommen sind.

Eine Lösung zeichnet sich gerade auf europäischer Ebene ab, erklärt Integrationsministerin Katharina Binz: „Wir gehen davon aus, dass am Donnerstag die Anwendung der Massenzustromrichtlinie auf europäischer Ebene beschlossen wird. Mit ihr bekämen die vertriebenen Menschen aus der Ukraine schnell einen sicheren Aufenthaltsstatus, Zugang zu Sozialleistungen und die Möglichkeit zu arbeiten.“ Dieser Status würde einen Aufenthalt von maximal drei Jahren ermöglichen.

„Bis diese europäische Regelung greift, benötigen die Menschen aber eine Übergangslösung, die ihnen Zugang zu Sozialleistungen und medizinischer Versorgung garantiert. Kurzfristige Überbrückungsleistungen der Sozialhilfeträger können dies leisten“, stellten Integrationsministerin Katharina Binz und Sozialminister Alexander Schweitzer abschließend fest.

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Frida Krowke gewinnt den Vorlese-Wettbewerb im Kreis Ahrweiler

Ahrweiler – Die Jury hat entschieden: Frida Krowke aus Sinzig ist die beste Vorleserin im Kreis Ahrweiler. Die elfjährige Schülerin des Peter-Joerres-Gymnasiums hat den Regionalentscheid Ahrweiler des Vorlesewettbewerbs 2021/2022 der Stiftung Buchkultur und Leseförderung gewonnen, an dem erneut Schülerinnen und Schüler der 6. Jahrgangsstufen teilnehmen konnten. Zwölf Schulen hatten zuvor ihre Siegerinnen und Sieger ermittelt und diese zur Teilnahme am Kreisentscheid angemeldet.

Frida Krowke, die aus dem Buch Gangsta-Oma von David Walliams las, wird den AW-Kreis in der nächsten Runde, dem Bezirksentscheid, vertreten. Alle Teilnehmer, also die Sieger ihrer jeweiligen Schule, erhalten eine Urkunde und einen Buchpreis. Die weiteren elf Schulsieger sind (nach Alphabet): Christina Bocksberger (IGS Remagen), Cynthia Bugge (Realschule plus Sinzig), Lea Sophie Gloning (Are-Gymnasium), Paul Henri Hacker (Rhein-Gymnasium Sinzig), Michaela Hütt (Realschule plus Adenau), Lilly Jashari (Realschule Calvarienberg), Dominik Kühn (Erich-Kästner-Realschule plus), Melina Mands (Boeselager-Realschule plus), Lukas-Bastian Monschau (Burgweg-Schule Burgbrohl), Charlotte Wejda (Gymnasium Calvarienberg) und Henrik Winkler (Gymnasium Nonnenwerth).

Organisiert wird der jährliche Kreisentscheid von der Kreisverwaltung Ahrweiler und der Stadtbibliothek Bad Neuenahr-Ahrweiler. Aufgrund der Corona-Einschränkungen konnte der Wettbewerb in diesem Jahr erneut nicht wie gewohnt in der Stadtbibliothek stattfinden, sondern wurde digital per Video-Einreichung ausgerichtet.

Die zwölf Schulsieger konnten ihren Lesebeitrag aufzeichnen und über das Video-Portal des Vorlesewettbewerbs hochladen. Die siebenköpfige Jury sichtete und bewertete die eingereichten Video-Beiträge. Zur Jury unter dem Vorsitz der kommissarischen Bibliotheksleiterin Gisela Franz gehören Ursula Bell (Grundschulleiterin), Karin Berens (Buchhändlerin), Hildegard Ginzler (Journalistin), Rudolf Menacher (Gymnasiallehrer), Gregor Schürer (Autor) sowie die Schülerin Lisa Schmitt als Vorjahressiegerin.

An den Vorlese-Entscheiden der Städte und Landkreise beteiligten sich in diesem Jahr bundesweit mehr als 6000 Schulsieger. Der seit 1959 stattfindende Vorlesewettbewerb ist einer der größten Schülerwettbewerbe Deutschlands. In diesem Jahr waren rund 480.000 Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen am Start. Er wird von der Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels veranstaltet und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Ziele des Vorlesewettbewerbs sind, die Begeisterung für Bücher in die Öffentlichkeit zu tragen, Freude am Lesen zu wecken sowie die Lesekompetenz von Kindern zu stärken. – Weitere Informationen unter www.vorlesewettbewerb.de..

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Ukrainische Bürgerinnen und Bürger sammeln in Jülich

Jülich – Sachspenden gesucht für die Ukraine. „Wir werden Ihnen helfen, wie wir nur können“, so Bürgermeister Axel Fuchs, der im Jülicher Rathaus ukrainische Mitbürgerinnen und Mitbürger empfing, um Solidarität zu bekunden und Unterstützung der Stadt Jülich zuzusichern.

Rayisa Fits lebt seit vielen Jahren mit ihrer Familie in Jülich. Gemeinsam mit 15 hier lebenden ukrainischen Familien, ukrainischen Studierenden und Doktoranden will sie den vom Krieg bedrohten Menschen in der Ukraine helfen. „Wir alle sind traumatisiert von den schrecklichen Ereignissen in unserem Heimatland“, sagt Rayisa Fits, „die Nachrichten und Bilder vom Angriffskrieg Putins gegen unser Volk, unsere Familien und Freunde, lassen uns nicht schlafen. Wir müssen etwas tun, wir wollen helfen.“

Darum organisiert Rayisa Fits nun eine Sammlung von Sachspenden in Jülich. Sie ist per E-Mail erreichbar unter juelich.fuer.ukraine@gmail.com. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung haben ihre Hilfe angeboten. „Natürlich unterstützen wir unsere ukrainischen Mitbürgerinnen und Mitbürger bei ihrem Vorhaben, das ist selbstverständlich“, sagt Dezernent Richard Schumacher. Die städtischen Mitarbeitenden Beatrix Lenzen und Mohamed Khomassi helfen bei der Koordinierung der Spendensammlung und aktivieren ihre Netzwerke. Auch Doina Rück, gebürtig aus Moldawien und in Jülich lebend, will sich engagieren. In ihrer Heimat sind bereits viele Geflüchtete aus der Ukraine aufgenommen worden, auch hier werden Hilfsgüter benötigt für die Versorgung der geflüchteten Ukrainer. Doina Rück engagiert sich seit Jahren in der Flüchtlingshilfe in Jülich und ist stellvertretende Vorsitzende des Integrationsrates.

Bürgermeister Axel Fuchs empfing vor dem Rathaus ukrainische Familien, um ihnen die Solidarität der Jülicher Bevölkerung zuzusichern. „Jetzt ist die Solidargemeinschaft der Menschen gefragt, die für demokratische Werte eintritt. Es ist selbstverständlich, dass wir helfen und an Ihrer Seite stehen – und wir werden uns noch lange Zeit kümmern.“

Gesammelt werden die wichtigsten Dinge des täglichen Bedarfs für das Überleben: haltbare Lebensmittel, Babyartikel, Hygieneartikel, aber auch Gaskocher mit Gaskartuschen, Isomatten, Schlafsäcke, Taschenlampen mit Batterien und vieles andere. Bürgerinnen und Bürger, die Sachspenden abgeben wollen, sollten sich bitte vorher unbedingt mit den vorbereiteten Checklisten und Packhinweisen informieren, welche Sachen gebraucht werden.

Zur Versorgung der Verwundeten werden dringend Verbandsmaterial, Medikamente und medizinische Materialien benötigt. Auch hierzu wurden Checklisten vorbereitet. „Wir bitten insbesondere die Apotheken in Jülich, die Krankenhäuser in der Region und medizinisches Personal um Unterstützung mit entsprechenden medizinischen Sachspenden,“ erklärt Beatrix Lenzen. „Die Not ist groß, wir können uns hier nicht vorstellen, was die Menschen in der Ukraine gerade durchmachen.“

Die in Jülich ansässige ukrainische Spedition Agilis Jettenders GmbH, Familie Starchenko, wird die Hilfsgüter direkt nach Lemberg in die Ukraine transportieren, von dort wird die Verteilung zentral erfolgen. Die Stadt Jülich stellt einen Lagerraum und Verpackungsmaterial zur Verfügung. Die Sachspenden können ab Donnerstag, 3. März in der Rurauenstr. 10 am Sportstadion in Jülich abgegeben werden: Donnerstag von 10-12 und 17-19 Uhr, Freitag 10-12 und 16-19 Uhr, Samstag und Sonntag 12-16 Uhr sowie Montag von 10-12 und 17-19 Uhr. Die Übersicht über die Annahmezeiten, Checklisten und Packhinweise sind erhältlich an der Infotheke des Neuen Rathauses zu den Öffnungszeiten oder können angefordert werden bei der Hotline der Stadt Jülich, Telefon: 02461-63605 oder bei Beatrix Lenzen, Stadt Jülich, E-Mail: BLenzen@juelich.de. In Kürze werden diese Informationen auch auf der städtischen Homepage www.juelich.de zu finden sein.

Wer kein Auto zur Verfügung hat, kann eine Abholung der Sachspenden unter den oben genannten Telefonnummern vereinbaren. Unterstützung durch Jülicher Spediteure ist erwünscht. Auch weitere praktische Hilfe ist jederzeit willkommen.

Auch wird derzeit eine Liste erstellt von Bürgerinnen und Bürgern, die kurzfristig vorübergehend Schlafplätze für Geflüchtete aus der Ukraine zur Verfügung stellen können. Schon jetzt gibt es viele Angebote, die zeigen, dass die Hilfsbereitschaft der Jülicher Bevölkerung groß ist. Geldspenden können auf das Spendenkonto bei der Stadt Jülich (IBAN DE44 3955 0110 0000 0254 11) mit Verwendungszweck „Spende Ukraine“ überwiesen werden.

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Haltung von Rindern im Eifelkreis – Einstallungs-Verbot für BVD-geimpfte Tiere

Bitburg – Rheinland-Pfalz ist offiziell frei von Boviner Virusdiarrhoe (BVD), Impfung jetzt verboten. Tierseuche erfolgreich eingedämmt: Rheinland-Pfalz ist offiziell frei von der Bovinen Virusdiarrhoe (BVD). Die EU-Kommission hat einem entsprechenden Antrag des Landes stattgegeben. Das bedeutet zugleich, dass die Impfung von Rindern gegen das BVD-Virus in Rheinland-Pfalz jetzt verboten ist. Das Landesuntersuchungsamt (LUA) hat daher eine Tierseuchenrechtliche Verfügung erlassen; folgende Regelung ist am Samstag, den 26.02.2022 in Kraft getreten:

Einstallungsverbot für BVD-geimpfte Tiere

Es dürfen nur noch Rinder eingestallt (zugekauft) werden, die nicht gegen das BVD-Virus geimpft sind. Geimpfte Tiere, die aktuell noch in rheinland-pfälzischen Betrieben stehen, dürfen dort verbleiben, jedoch dürfen sie nicht in andere Betriebe in freien Gebieten (also z.B. innerhalb Rheinland-Pfalz) verbracht werden.

BVD-Impfverbot

Die Impfung von Rindern gegen das BVD-Virus ist in ganz Rheinland-Pfalz verboten. Ausnahmen können durch die zuständige Veterinärbehörde (Kreisverwaltung) zugelassen werden, z.B. Betriebe, bei denen eine Impfung aufgrund eines BVD-Ausbruchs geboten ist.

Weitere Informationen und den Text der Allgemeinverfügung sind auf der Homepage des Landesuntersuchungsamtes Koblenz veröffentlicht:

https://lua.rlp.de/de/presse/detail/news/News/detail/rheinland-pfalz-offiziell-frei-von-boviner-virusdiarrhoe-bvd-impfung-jetzt-verboten/

Darüber hinaus steht das Veterinäramt unter der Tel.: 06561/15-5322 oder – 5324 bzw. per E-Mail unter veterinaeramt@bitburg-pruem.de für Fragen zur Verfügung.

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„Erste Hilfe fürs Klima“

Schleiden/Vogelsang/Kreis Euskirchen – Der Rot-Kreuz-Kreisverband Euskirchen präsentierte bei einer 5000-Euro-Scheckübergabe für den Wiederaufbau der Schleidener Astrid-Lindgren-Schule gleich auch ein neues Projekt in Vogelsang. Das DRK startete dort gemeinsam mit dem „Rotary-Club“ Euskirchen auf Basis des bereits etablierten „DRK Peace Camps“ die Kampagne „Erste Hilfe fürs Klima“.

Eine 5000-Euro-Spende für den Wiederaufbau der am 14./15. Juli 2021 überfluteten Astrid-Lindgren-Schule überreichten DRK-Kreisvorsitzender Karl-Werner Zimmermann (l.) und der Schleidener Ortsvereinsvorsitzende und Museumsgründer Rolf Zimmermann (r.) an Schulleiter Wolfgang Schmitz (m.) In der Summe enthalten ist eine Spende von 3300 Euro aus der Weihnachtsspendenaktion des DRK-Kreisverbandes Güstrow. Foto: Stephan Everling/KStA/KR/pp/Agentur ProfiPress

Mit der übergebenen Spende solle laut der Schule beispielsweise ein Spielschiff und ein Kletterparcours errichtet werden, ein Umbau des Pausenhofes solle damit ebenfalls gefördert werden. Im Vorfeld hatte der DRK-Kreisverband in Güstrow bei einer Weihnachtsspendenaktion für die Schule gesammelt, der Euskirchener Kreisverband stockte im Anschluss auf die runde Summe von 5000 Euro auf.

Rolf Zimmermann, Vorsitzender des Rotkreuz-Ortsvereins Schleiden und Frontmann des Internationalen Rotkreuzmuseums für humanitäres Völkerrecht in Vogelsang, stellte bei der Scheckübergabe gemeinsam mit dem Rotkreuz-Vorsitzenden Karl-Werner Zimmermann, dem Journalisten und Autor Stephan Everling von den im Kreisgebiet erscheinenden Kölner Tageszeitungen, auch ein neues Projekt vor.

Klimawandel im Fokus

Aufbauen soll das kreisweite Programm für Schülerinnen und Schüler der Klassen neun auf dem genannten „DRK Peace Camp“ in Vogelsang, bei dem sich jährlich Kinder und Jugendliche aus aller Welt für einen gemeinsamen Austausch in Sachen Völkerverständigung und Weltfrieden treffen.

Im vergangenen Jahr wurde dabei die Weltklimakrise mit in die Themenliste aufgenommen und im Zuge dessen bereits eine „Klimabox“ gebaut, in der die Veränderungen des Klimas und ihre Folgen thematisiert wurden.

Sensibilisieren statt ängstigen

Geplant seien aktuell drei Wochenenden vor Ort, bei denen die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen lernen können. Beginnend mit einem Erste-Hilfe-Kurs folge die Beschäftigung mit dem Thema Klimaveränderung, erläuterte Rolf Zimmermann und ergänzte: „Wir wollen die Schüler sensibilisieren, ihnen aber keine Angst machen“.

In den verschiedenen Angeboten wie dem „Fluchthaus“ müssen sich die teilnehmenden „Pänz“ aus einem Labyrinth befreien. Dieser „Escape Room“ thematisiert neben Bürgerkrieg oder politischer Verfolgung Gründe, aus denen Menschen weltweit ihre Heimat verlassen und sich auf die Flucht begeben. Abschließen soll das Ganze ein Treffen aller teilnehmenden Gruppen in Vogelsang.

Widmen will sich der Veränderung des Weltklimas bald auch ein eigener Raum im Internationalen Rotkreuz-Museum Vogelsang. Neben Dürre und Waldbränden soll dort auch Hochwasser thematisiert werden: „Der Besucher geht dann über das überschwemmte Gemünd“, berichtete der Museumsgründer Rolf Zimmermann „Kölnischer Rundschau“ und „Kölner Stadt-Anzeiger“.

„Zurzeit werden Kontakte mit den Schulen geknüpft, Interessierte Gruppen können über die Rotkreuzakademie in Vogelsang unter der Telefonnummer (0 24 44) 914 91 36 oder über E-Mail (akademie@drk-eu.de) Kontakt zum Kreisverband aufnehmen“, schreibt Stephan Everling.