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IHK Aachen wirbt bei Betrieben für Praktikums-Plätze in der Region

Aachen – Die Corona-Pandemie hat vielen Jugendlichen einen Strich durch die Rechnung gemacht: Zahlreiche Schülerinnen und Schüler konnten im vergangenen Jahr ihr betriebliches Praktikum nicht absolvieren. Damit sich das nicht wiederholt, ruft die Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen als Partner der landesweiten Aktion „Praktikum Jetzt!“ Ausbildungsbetriebe aus der Region auf, verstärkt Praktikumsplätze anzubieten und sich Jugendlichen als potenzielle Arbeitgeber zu präsentieren.

„Für Schülerinnen und Schüler ist ein Praktikum in einem Unternehmen besonders wichtig. Sie erhalten dadurch die Möglichkeit, erste Erfahrungen in der Arbeitswelt zu sammeln und Betriebe und deren Ausbildungsangebote kennenzulernen“, sagt Heike Borchers, Geschäftsführerin der IHK Aachen für den Bereich Ausbildung. „Im besten Fall erwächst dadurch ein konkreter Berufswunsch, der in ein Ausbildungsverhältnis mündet.“ Borchers ist überzeugt: „Ein Praktikum ist für alle Beteiligten eine lohnende Investition in die Zukunft.“

Gesucht werden Praktikumsplätze für den Zeitraum 28. März bis 8. April 2022. Eintägige Schnupperpraktika sind ebenso willkommen wie Praktikumsplätze für mehrere Tage, eine Woche oder den gesamten Aktionszeitraum. Ansprechpartner für interessierte Betriebe ist Michael Arth, verantwortlich für den Bereich Ausbildungsmarketing der IHK Aachen. Angebote für Praktika können der IHK Aachen telefonisch unter 0241 4460-218 oder per E-Mail an berufsstart@aachen.ihk.de mitgeteilt werden. Offene Praktikumsplätze finden sich online auf der IHK-Lehrstellenbörse unter www.ihk-lehrstellenboerse.de.

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Senioren- und Gesundheits-App „Gut versorgt in Euskirchen“

Euskirchen – Eine digitale Plattform rund ums Älterwerden: Das bietet die App „Gut versorgt in Euskirchen“, die die Stadt Euskirchen gemeinsam mit ihrem Kooperationspartner, der „Gut versorgt in… GmbH“, ab Sommer 2022 umsetzt. Die kostenfreie Gesundheits- und Senioren-App bietet Seniorinnen und Senioren, Angehörigen und Bürgerinnen und Bürgern bereits in 33 Städten eine „helfende Hand“. Denn sie deckt sämtliche Bereiche rund um die Schwerpunkte Betreuung und Pflege sowie Themen, die sich um ein gesundes und aktives Älterwerden kümmern, ab.

Zum Inhalt der App gehört auch ein ausführliches Adressverzeichnis von lokalen Dienstleistern aus dem Pflege-, Gesundheits- und Freizeitbereich. Alle Inhalte werden bedienerfreundlich in so genannten Kacheln dargestellt. In der „Stadtkachel“ Euskirchen wird es städtische Informationen geben mit Kontaktdaten zu den unterschiedlichen Ämtern und Beratungsangeboten und noch vieles mehr.

In den kommenden Wochen werden lokale Einrichtungen und Anbieter angeschrieben. Mit dabei sein wird ein Erhebungsbogen, der die Barrierefreiheit vor Ort abfragt. Diese Informationen werden dann innerhalb des Adressverzeichnisses dargestellt. Nach Abstimmung mit dem Anbieter kann das eigene Leistungsangebot in der App sehr ausführlich dargestellt werden.

Die Stadt Euskirchen hofft auf aktive Unterstützung durch die lokalen Anbieter, damit die App auch in Euskirchen ein nützliches Hilfsmittel wird.

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Impfzentrum am Kemperhof zieht zum 08. März um

Region/Mayen-Koblenz – Mitarbeitende und Bevölkerung können sich immer dienstags von 15 bis 17 Uhr nach Anmeldung impfen lassen. Das MVZ Mittelrhein, Tochtergesellschaft des GK-Mittelrhein, bietet auch weiterhin  Covid19-Schutzimpfungen an. Diese erfolgen ab 8. März in der Koblenzer Straße 163, ebenfalls unmittelbar auf dem Kemperhof-Gelände, jedoch im Praxisgebäude Nr. 7. Das Team rund um Monika Prinzen und Dr. Markus Schneider impft jeden Dienstag von 15 bis 17 Uhr nach Terminvereinbarung über den QR-Code oder die Internetseite https://www.doctolib.de/medizinisches-versorgungszentrum-mvz/koblenz/mvz-mittelrhein-covid-19-impfung.

Es können sich alle Personen ab 12 Jahren impfen lassen. Wichtig ist, dass die zu impfende Person keinerlei Symptome akuter Erkrankungen aufweist. Neben der Erst- und Zweitimpfung werden auch Auffrischungsimpfungen durchgeführt. Grundsätzlich können sich alle volljährigen Bürger, deren zweite Impfung drei Monate oder länger zurückliegt, eine kostenlose Auffrischungsimpfung geben lassen. Personen, die mit dem Impfstoff Janssen® von Johnson & Johnson geimpft wurden, erhalten frühestens vier Wochen nach der Impfung eine Auffrischungsimpfung.

Alle Informationen zum Impfangebot im GK-Mittelrhein gibt es hier: https://www.gk.de/infos-zum-corona-virus/corona-impfangebot/

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Stadt Schleiden lädt zum „Runden Tisch Gedenken“ am Donnerstag 10. März ein – Anmeldung bis 09. März

Schleiden – Am Donnerstag, den 10. März, findet um 16.00 Uhr ein „Runder Tisch“ zum Thema Gedenken im Besprechungsraum 221/222 der Stadt Schleiden statt. Im Zuge der schrecklichen Hochwasserkatastrophe des letzten Jahres sind hunderte Menschen körperlich und seelisch verletzt worden. Tragischerweise haben zudem viele Menschen ihr Leben verloren – alleine neun im Gebiet der Stadt Schleiden.

„Die Geschehnisse der Nacht vom 14. auf den 15. Juli haben bei vielen Menschen in unserer Region zumindest Trauer, wenn nicht sogar Traumata, ausgelöst. Zum Bewältigen dieser gehört zum einen die individuelle Aufarbeitung aber auch die Frage, wie wir als Gesellschaft damit umgehen wollen. Meiner Meinung nach sollte diese Frage vor allem von den Betroffenen vor Ort beantwortet werden, daher lade ich herzlich zu einem Runden Tisch zum Thema Gedenken ein. Bei diesem soll unter anderem besprochen werden, wie wir in der Stadt Schleiden den Jahrestag der Hochwasserkatastrophe begehen wollen und ob es künftig einen und/oder mehrere Gedenkort/e im Stadtgebiet geben soll“, so Bürgermeister Pfennings.

Der „Runde Tisch Gedenken“ tagt am 10. März um 16.00 Uhr im Besprechungsraum 221/222 der Stadt Schleiden. Wenn Sie an der Veranstaltung teilnehmen wollen, geben Sie bitte bis zum 09. März über janna.paes@schleiden.de oder 02445 89-103 Bescheid.

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Das Eifeler Haupt Racing Team startet mit drei Fahrzeugen im Endurance Cup der GT World Challenge Europe

Meuspath/Nürburgring – HRT wird seine dritte Saison im Endurance Cup der GT World Challenge Europe (GTWCE) mit drei Fahrzeugen absolvieren. Das Team aus Meuspath tritt mit zwei Mercedes-AMG GT3 im Silver Cup der hochkarätig besetzten Langstreckenserie an, das dritte Fahrzeug wird in der neu geschaffenen Gold-Cup-Wertung um Punkte und Podiumsplatzierungen kämpfen. Insgesamt fünf Läufe stehen im Kalender der GTWCE, Saisonhöhepunkt ist das legendäre 24-Stunden-Rennen in Spa-Franchorchamps.

Im Vergleich zur Vorsaison greift HRT im Endurance Cup der GT World Challenge mit neuen Fahrerpaarungen an. Der Mercedes-AMG GT3 #777 geht unter der Nennung „Al Manar Racing by HRT“ in den Farben von Al Manar Financial Investments an den Start. Das Fahrer-Trio Al Faisal Al Zubair (OMA), Axcil Jefferies (ZIM) und Fabian Schiller (GER) tritt im Silver Cup an.

Das Schwesterfahrzeug mit der #4, im Komplettdesign des neuen Teampartners PAUL, fährt ebenfalls im Silver Cup um Punkte. Das Cockpit teilen sich Jannes Fittje (GER), Jordan Love (AUS) und Alain Valente (SUI). Für jeden der drei Fahrer ist es der erste Renneinsatz für das Haupt Racing Team überhaupt.

Im dritten HRT-GT3 mit der Startnummer fünf – im klassisch-roten HRT-Design und mit dem Logo von nu concept – wechseln sich Teambesitzer Hubert Haupt (GER), Arjun Maini (IND) und Florian Scholze (GER) am Lenkrad ab. Das Trio debütiert im neu geschaffenen Gold Cup, der in der Endurance-Wertung der GTWCE die bisherige Am-Klasse ersetzt. Voraussetzung für die Teilnahme ist die Besetzung des Cockpits mit je einem Pro-, einem Silber- und einem Bronze-Fahrer.

Saisonhighlight 24 Hours of Spa

Insgesamt stehen fünf Rennwochenenden im Kalender des Endurance Cups der GT World Challenge Europe. Nach den offiziellen Testtagen am 7. und 8. März auf dem Circuit Paul Ricard in Frankreich läutet die Rennserie vom 1. bis 3. April auf dem Autodromo Enzo e Dino Ferrari in Imola die neue Saison ein. Auf der norditalienischen Rennstrecke fand bereits 2020 die Saisoneröffnung der GTWCE statt.

Im weiteren Saisonverlauf stehen vier weitere Langstreckenrennen auf dem Programm: Vom 3. bis 5. Juni gastiert die Serie auf dem südfranzösischen Circuit Paul Ricard, anschließend stehen die ikonischen 24 Hours of Spa (28. bis 31. Juli) an – alljährlich eines der spektakulärsten Events im Motorsport-Kalender. Das vorletzte Rennwochenende der GTWCE-Saison steigt vom 2. bis 4. September auf dem Hockenheimring, das Saisonfinale findet vom 30. September bis 2. Oktober auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya statt.

Al Faisal Al Zubair, Al Manar Racing by HRT #777:
„Ich freue mich auf den Saisonstart und auch darauf, gemeinsam mit meinen Teamkollegen Fabian und Axcil zu fahren. Es wird definitiv eine anspruchsvolle Saison, trotzdem freuen wir uns natürlich auf die Herausforderung.“

Axcil Jefferies, Al Manar Racing by HRT #777:
„Die Vorfreude auf die Saison ist riesig. Es ist ein großes Privileg für mich, für das Haupt Racing Team fahren zu dürfen und das Auto mit Fabian und Al Faisal zu teilen. Gemeinsam werden wir ein starkes Fahrer-Trio bilden.“

Fabian Schiller, Al Manar Racing by HRT #777:
„Ich fahre bereits seit 2017 im Mercedes-AMG GT3, jetzt freue ich mich auf meine Premiere bei HRT. Das Team konnte bereits einige Erfolge feiern und auch für die neue Saison in der GT World Challenge haben wir ein sehr starkes Paket aus schnellen Fahrern und einem guten Fahrzeug. Ich freue mich auf den Saisonstart.“

Jannes Fittje, HRT #4:
„Es wird meine erste Saison im Endurance Cup der GT World Challenge und ich bin schon sehr gespannt, was mich erwartet. Wir möchten im Silver Cup vorne mitmischen, dazu wird natürlich auch etwas Rennglück nötig sein. Jetzt gilt es erst einmal, perfekt vorbereitet zu sein für den Saisonstart in Imola.“

Jordan Love, HRT #4:
„Ich bin sehr glücklich, mit HRT im Endurance Cup der GT World Challenge Europe antreten zu dürfen. Ich lerne gerade das gesamte Team kennen und bereite mich bestmöglich auf die Saison vor. Wir möchten schließlich einige gute Ergebnisse erzielen.“

Alain Valente, HRT #4:
„Ich freue mich sehr, mein erstes Jahr im GT3-Sport mit HRT zu absolvieren, einem der stärksten Teams überhaupt. Zusammen mit meinen Fahrerkollegen und dem gesamten Team im Rücken werden wir eine tolle Saison erleben.“

Hubert Haupt, Teambesitzer HRT / HRT #5:
„Der Endurance Cup der GT World Challenge Europe bietet genau das, was den Motorsport so außergewöhnlich und faszinierend macht: herausfordernde Rennen auf den schönsten Strecken Europas, ein hochkompetitives Teilnehmerfeld und echte Teamarbeit im Cockpit, in der Box und hinter den Kulissen. Bessere Voraussetzungen kann man sich für ein erfolgreiches Kundensportprogramm nicht wünschen. Ich freue mich wie das gesamte HRT-Team auf unsere dritte gemeinsame Saison in der GT World Challenge Europe.“

Arjun Maini, HRT #5:
„Ich bin Mercedes AMG und HRT sehr dankbar für diese großartige Chance. Mein DTM-Programm mit der GTWCE zu ergänzen, ist sehr gut für mich und ich bin hochmotiviert, diese Herausforderung anzugehen. Bei HRT habe ich ein Team hinter mir, das mich bestmöglich unterstützt. Hubert, Florian und ich werden einen guten Job machen. Wir haben nächste Woche bereits zwei offizielle Testtage auf dem Circuit Paul Ricard, um mit der Vorbereitung auf das erste Rennen in Imola zu beginnen.“

Florian Scholze, HRT #5:
„Ich bin sehr stolz darauf, mit HRT im Gold Cup der GT World Challenge zu fahren. Der Wettbewerb ist einer der stärksten, den man als Amateurfahrer absolvieren kann. Ich möchte mich dieser Herausforderung stellen und freue mich auf die Saison.“

Sean Paul Breslin, Teamchef HRT:
„In unseren ersten beiden Saisons im Endurance Cup der GT World Challenge Europe konnten wir bereits einige Achtungserfolge erzielen. In diesem Jahr treten wir im Silver Cup mit zwei starken Fahrergruppen an. Wir sind uns der großen Herausforderung bewusst und wollen die besten Ergebnisse für das Team erzielen – genau wie im neuen Gold Cup. Unser gesamtes Team ist hochmotiviert und freut sich auf den Saisonstart.“

Über HRT
HRT steht für HAUPT RACING TEAM. Das im Juli 2020 von dem Rennfahrer und Unternehmer Hubert Haupt gegründete Team ist im internationalen GT3-Sport erfolgreich. Bei zahlreichen Einsätzen geht HRT mit erweiterter Werksunterstützung durch Mercedes-AMG an den Start. Die Vorbereitung der Einsätze und Fahrzeuge erfolgt unweit des Nürburgrings von Meuspath aus. Darüber hinaus engagiert sich HRT mit einem eigenen eSPORTS Team im professionellen Segment des Sim-Racings und ist ein gefragter Partner für Motorsport-Events aller Art. HRT verfügt über zahlreiche Experten mit großer Motorsport- und Engineering-Erfahrung, mit denen das breit aufgestellte Motorsport-Unternehmen unter anderem auch technische Entwicklungsprojekte für und mit seinen Partnern durchführt. Unternehmenssitz der Haupt Racing Team GmbH ist Grünwald bei München. Neben dem Motorsport ist Hubert Haupt vor allem als erfolgreicher Projektentwickler bekannt. Mit seiner Immobilien Holding realisiert er im süddeutschen Raum hochwertigste Wohn- und Gewerbekonzepte – von innovativen Gebäuden bis hin zu kompletten Stadtteilen.

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Stadt Schleiden zeigt „Solidarität mit der Ukraine“ am Sonntag 06. März

Schleiden – Zentrale Friedensdemonstration unter dem Motto „Solidarität mit der Ukraine“.Am morgigen Sonntag, dem 06. März lädt die Stadt Schleiden um 13:30 Uhr zu einer zentralen Friedensdemonstration in Vogelsang auf dem Platz vor „Van Dooren“ unter dem Motto „Solidarität mit der Ukraine“ ein.

Am 24. Februar 2022 wurde das Undenkbare wahr: Russlands Armee marschierte in die Ukraine ein und die lange Zeit des Friedens in Europa ist vorbei. Bereits in den ersten Tagen des Krieges hat dieser unvorstellbare Zerstörung über die Ukraine gebracht. Die Zahlen der Verletzten und Verstorbenen gehen bereits jetzt in die Tausende und die schrecklichen Bilder aus den Kampfzonen wecken Erinnerungen an die beiden Weltkriege.

„Leider scheint Präsident Putin dem Irrglauben verfallen zu sein, dass aus sich durch Stärke ergebenden Möglichkeiten automatisch Recht wird. Nach der Annexion der Krim und der ebenfalls unrechtmäßigen Besetzung des Donbass, ist nun wohl die gesamte Ukraine in seinen Fokus gerückt. Ein Irrglaube, der vielleicht auch dadurch genährt wurde, dass die Reaktion des Westens zu passiv oder zu leise war. Daher ist es jetzt umso wichtiger Putin zu zeigen, dass wir auf Seiten der Ukraine stehen und seine Expansionsfantasien nicht geduldet werden.

Lassen Sie uns auch in unserer Region die Stimme erheben und gemeinsam ein Zeichen der Solidarität mit den Menschen in der Ukraine setzen! Welcher Ort könnte dafür besser geeignet sein als „Vogelsang Internationaler Platz“ – Mahnmal der Vergangenheit und heute ein Ort der Toleranz, Vielfalt und des friedlichen Miteinanders. #standwithukraine“, so Bürgermeister Pfennings.

Die Friedensdemonstration findet am morgigen Sonntag, dem 6. März um 13:30, Uhr in Vogelsang auf dem Platz vor „Van Dooren“ statt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden gebeten, zu Ihrer eigenen Sicherheit Medizinische- oder FFP2-Masken zu tragen.

Eine Anmeldung zur Friedensdemonstration ist nicht notwendig.

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Wachstum

Die neue Taskforce „Innenstadt morgen“ in Aachen packt an

Aachen – Die Aachener Innenstadt befindet sich – wie die Innenstädte vieler anderer Großstädte – im Umbruch. Fortschreitende Digitalisierung, ein geändertes Konsum- und Freizeitverhalten und neue Anforderungen an öffentliche Räume werfen Fragen auf: In welche Richtung entwickelt sich der stationäre Handel? Welche Rollen übernehmen in Zukunft klassische Fußgängerzonen und Einkaufsstraßen? Was macht ein attraktives und zukunftsgerechtes Leben in der City aus? Diese und viele weitere Fragen brennen den Menschen unter den Nägeln. Die Transformation der Innenstadt ist somit eine zentrale Herausforderung für Aachen. Das hob Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen im Rahmen eines Pressetermins am gestrigen Freitag 04. März hervor. Die Oberbürgermeisterin stellte die neu gegründete „Taskforce Innenstadtmorgen“ vor, die unmittelbar an das OBin-Büro angebunden ist, und vor kurzem ihre Arbeit aufgenommen hat.

Die Stadt geht neue Wege

Das Team, das aus Akteur*innen quer durch die Verwaltung besteht, richtet seinen Fokus 2022 auf die Großkölnstraße. Mit zügig sichtbaren Impulsen im öffentlichen Raum, mit Kultur- und Veranstaltungsangeboten und der Idee, die Menschen vor Ort zu aktivieren, möchte die Taskforce maßgeblich dazu beitragen, die Attraktivität und Zukunftsfähigkeit der Großkölnstraße zu stärken. Dana Duikers, Fachbereichsleiterin Bürger*innendialog und Verwaltungsleitung, die den Zukunftsprozess Innenstadt für das OBin-Büro steuert, erläutert dazu: „Wir haben mit der Taskforce Innenstadtmorgen ein spannendes Pilotmodell auf den Weg gebracht, das Verwaltung neu denkt und auch von der Politik sehr begrüßt wird. Die Taskforce arbeitet kreativ, unmittelbar und über klassische Verwaltungsstrukturen hinaus, geht Herausforderungen ganzheitlich an und möchte so konkret Zukunft gestalten. Die Begeisterung mit der alle Beteiligten diese neuen Wege gehen, freut uns sehr!“

Erste Verbesserungen im Umgang mit dem Leerstand hat die Taskforce bereits in der Großkölnstraße umgesetzt, so etwa das Graffiti-Kunstwerk im oberen Teil der Straße an der Ecke Mostardstraße oder die neue Vermietung von Ladenlokalen. Nun gilt es, gemeinsam mit den Eigentümer*innen, Gewerbetreibenden und Anwohnenden weitere Ideen zu entwickeln und in die Umsetzung zu bringen. Dabei spielen mehr Grün, mehr Aufenthaltsqualität und eine höhere Attraktivität für Jung und Alt sowie Kultur- und Veranstaltungsangebote eine entscheidende Rolle. Sibylle Keupen: „Wir schaffen kreativ, schnell und einfach neue Spiel- und Aufenthaltsorte mitten in der City, dort wollen wir Menschen zusammenbringen und so mehr Leben in eine zentrale Einkaufsstraße bringen, die diese Impulse sicher gut gebrauchen kann.“

Straßenkonferenz im März

Zum Auftakt laden die Oberbürgermeisterin und das Team der Taskforce Innenstadtmorgen am 8. März unter dem Motto „„Alle machen Großköln!“ zu einer – aus Pandemiegründen digital stattfindenden – Straßenkonferenz ein, die sich an die Akteur*innen vor Ort aus Einzelhandel, Eigentümerschaft, Gastro, Kultur, Hotellerie und Anwohnerschaft richtet. Dana Duikers erläutert: „Die Zukunft der Innenstadt braucht die Aachenerinnen und Aachener. Ziel der Straßenkonferenz ist es, gemeinsam eine Vision der Innenstadt von Morgen zu entwickeln, Ideen und Projekte ganz unkompliziert zu erproben und dabei die Menschen vor Ort eng einzubinden. Wir wollen mit möglichst vielen Leuten aus der Großkölnstraße in‘s Gespräch kommen: mit denen, die dort Eigentum besitzen, die dort arbeiten, die ehrenamtlich aktiv sind, mit Jung und Alt, mit Menschen mit und ohne Handicap und vielen mehr. Ziel ist es, hier neue nachhaltige Netzwerke zu knüpfen und gemeinsam die Zukunft der Straße zu gestalten.“ Im Optimalfall entsteht aus den in den kommenden Monaten von der Stadt angestoßenen Aktionen ein starkes Netzwerk Großkölnstraße, das langfristig fortbesteht.

Doch nicht nur weniger Leerstand, mehr Grün, mehr Spielmöglichkeiten und eine bessere Vernetzung stehen im Fokus. Auch im Kulturkalender der Stadt erhält die Großkölnstraße 2022 eine neue Bedeutung. So arbeitet der neue städtische Veranstaltungsmanager Rainer Beck mit seinem Team bereits daran, die „Großköln“ als Spielplatz in das Stadtglühen-Programm im Sommer mit aufzunehmen. Kleinere Theatervorstellungen und Konzerte seien bereits in Planung, so Beck. Weitere Streetart- und Streetculture-Aktionen sollen im Laufe des Jahres Akzente setzen. „Wir sind mit mehreren Künstlergruppen und Initiativen im Austausch“, berichten Dr. Daniela Karow-Kluge und Kai Hennes vom Citymanagement. Und auch die RWTH Aachen ist mit im Boot und plant im Großkölnstraßen-Umfeld Veranstaltungen.

Die Zukunft der Großkölnstraße

All diese Veranstaltungen, stadtgestalterischen Impulse und Aktionen werden letztlich dazu beitragen, davon sind Aachens Oberbürgermeisterin und die Taskforce-Mitglieder überzeugt, die wichtige Verbindungsmeile zwischen Markt und Hotmannspief zu aktivieren. Mehrere private Bauvorhaben und große Planungsprojekte im direkten Umfeld – nicht zuletzt die von Stadt und Politik angestoßene Entwicklung des Büchel – zeugen davon, dass in und rund um die Großkölnstraße einiges in Bewegung gerät. Sibylle Keupen verbindet den offiziellen Start der Taskforce und das darauf hoffentlich aufbauende Engagement vieler weiterer Menschen mit einem Wunsch: „Wie schön wäre es, wenn wir nach einem lebhaften Frühling und Sommer eine wahrhaft strahlende Großkölnstraße zum Ende des Jahres erleben dürfen. Um danach dann gleich die nächste Straße in der Innenstadt in den Blick zu nehmen“, wagte die Oberbürgermeisterin den Ausblick in eine mögliche Zukunft.

In diesem Jahr will die Taskforce so viel wie möglich in der Großkölnstraße anstoßen. In der Zeit – so das Ziel der Verantwortlichen – sind möglichst viele Partner*innen vor Ort mit an Bord. Dana Duikers: „Die Großkölnstraße ist somit unser wichtiger Auftaktort als Taskforce. Wir lernen hier alle gemeinsam sehr viel. Die Ideen, Aktionen und Projekte, die wir hier dann hoffentlich erfolgreich mit den Bürgerinnen und Bürgern etabliert haben, können wir künftig an anderer Stelle sicher wieder aufgreifen. Zudem lernen wir sehr genau, wie Innenstadt funktioniert und können dies dann gut auf andere Orte übertragen.“  

Kontakt zur Taskforce Innenstadtmorgen  

Das Team freut sich über Anregungen und Fragen zu den Aktivitäten in der Großkölnstraße. Einfach eine E-Mail an grosskoeln@mail.aachen.de schreiben!

Die Taskforce Innenstadtmorgen setzt sich zusammen aus: Dana Duikers (Leiterin Fachbereich Bürger*innendialog und Verwaltungsleitung / FB 01), Dr. Daniela Karow-Kluge, Kai Hennes (FB 01/ Citymanagement), Milan Anton (FB 01), Magdalena Keus (Fachbereich Wirtschaft, Wissenschaft, Digitalisierung und Europa / FB 02), Susanne Aumann (Fachbereich Sicherheit und Ordnung / FB 32), Marius Otto (Fachbereich Wohnen und Soziales / FB 56), Jan Kemper und Tobias Larscheid (Fachbereich Stadtentwicklung, -planung und Mobilitätsinfrastruktur / FB 61), Rainer Beck (Kulturbetrieb), Heidemarie Ernst (Koordinationsstelle Bushof).

Die Taskforce Innenstadtmorgen im Internet: www.aachen.de/grosskoeln.

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Bistum Aachen und Caritas rufen zu Spenden für Ukraine auf

Aachen – Das Bistum Aachen und der Diözesancaritasverband im Bistum Aachen rufen zu Spenden für die Ukraine auf. „Betroffen und erschüttert blicken wir in den Osten Europas, wo der Angriff Russlands auf die Ukraine Tod und Verwüstung, Trauer und Leid, Angst und Schrecken verbreitet – nicht nur in der Ukraine, sondern auch in Russland“, sagt Generalvikar Dr. Andreas Frick. Bereits jetzt steht fest: Unzählige Zivilisten werden die Leidtragenden dieses Kriegs sein.

„Die Lage vor Ort ist derzeit noch sehr unübersichtlich, doch die Caritas Ukraine hat sich seit Wochen auf den Kriegsfall vorbereitet und kann jetzt schnell und gezielt handeln“, so Diözesancaritasdirektor Stephan Jentgens. Landesweit leisten rund 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Caritas und viele Freiwillige Tag und Nacht Überlebenshilfe für die vom Krieg betroffenen Menschen. Unterstützt wird die Caritas Ukraine von Caritas international, dem Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes.

So hilft die Caritas in der Ukraine:

  •  In 19 Caritas-Zentren erhalten die Menschen warme Mahlzeiten, Decken und einen geschützten Platz zum Schlafen.
  •  In Notunterkünften und an zentralen Ausgabestellen verteilen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Caritas Lebensmittelpakete, Wasserkanister und Hygieneartikel.
  • Gemeinsam mit Freiwilligen der Caritas organisieren sie den sicheren Transport von vertriebenen Familien zu ihren Angehörigen.
  • Die Caritas Ukraine hat eine Telefon-Hotline eingerichtet, denn vertrauenswürdige und verlässliche Informationen sind jetzt überlebenswichtig.
  • Sozialarbeiter und Psychologen betreuen kriegstraumatisierte Menschen.
  • Die Programme für Kinder und Jugendliche werden, sofern es die Lage erlaubt, aufrechterhalten. Damit Kinder die traumatischen Erlebnisse für einige Momente vergessen können, werden Schutzräume aufgebaut, wo sie spielen, malen und Sport treiben können. Zudem werden sie psychosozial betreut.

Da die Zahl der Geflüchteten in den Nachbarländern der Ukraine stetig ansteigt, unterstützt Caritas international auch die Flüchtlingshilfe der Caritasverbände in Polen, Slowenien, Moldawien und Rumänien. Die Helferinnen und Helfer vor Ort versorgen die schutzsuchenden Menschen mit Lebensmitteln und Trinkwasser und stellen Notunterkünfte und Waschmöglichkeiten bereit.

Weiterführende Informationen zur Situation in der Ukraine und den Hilfen der Caritas finden Sie unter
www.caritas-international.de.

Generalvikar Dr. Andreas Frick und Diözesancaritasdirektor Stephan Jentgens appellieren an die Menschen im Bistum Aachen: „Angesichts der dramatischen Lage der Menschen in der Ukraine bitten wir Sie von Herzen: Machen Sie auf die Not der Betroffenen aufmerksam und werben Sie in Ihrer Pfarrei um Spenden für die Arbeit von Caritas international. Für Ihre Unterstützung danken wir Ihnen herzlich!“
Caritas international
IBAN: DE88 6602 0500 0202 0202 02
BIC: BFSWDE33KRL
Stichwort: Ukraine-Krieg – CY01026
Bitte geben Sie im Verwendungszweck auch Ihre Anschrift an, damit Caritas international Ihnen eine Spendenbescheinigung zusenden kann.

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Fortschritt

Wandern und entspannen mit Yoga – Wanderung am Montag 07. März zu den Dauner Maaren und zum Dronketurm

Daun/Manderscheid – Vergessen Sie den Alltag bei einer Erlebniswanderung in die beeindruckende Natur rund um Schalkenmehren. Landschaftsmentorin Deepti Statnik lädt Sie auf dieser Wanderung zu den Dauner Maaren und zum Dronketurm dazu ein, den Körper ganz neu wahrzunehmen und den Geist zur Ruhe zu bringen. Spüren und genießen Sie bei kleinen, leichten Übungen aus dem Yoga die Wirkung dieser einzigartigen Landschaft und tanken Sie neue Kraft und Energie.

Termine: 7. März, 21. März, 28. März

Uhrzeit: 10.00 Uhr

Dauer: ca. 3 Stunden

Preis: 10 EUR p.P.

Treffpunkt: Michels Wohlfühlhotel, Schalkenmehren, Rezeption

Anmeldung: bei Michels Wohlfühlhotel über inof@michels-wohlfühlhotel.de oder 06592-9280

Teilnehmer: min. 5, max. 12

Festes Schuhwerk und wettergerechte Kleidung werden empfohlen.

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„Kleine Gala der großen Leistungen“ – LSB Meisterehrung am gestrigen Freitagabend

Region/Mainz/Ingelheim – Wenn das mal kein Stelldichein der Spitzenkönner war: Bei der Meisterehrung des Landessportbundes Rheinland-Pfalz wurden am Freitagabend in der kING Kultur- und Kongresshalle in Ingelheim die Meister aus dem Jahr 2021 geehrt.

Bei dieser „kleinen Gala der großen Leistungen“ (O-Ton Moderator Christian Döring) zeichnete der Landessportbund 136 Sportler*innen aus rheinland-pfälzischen Vereinen aus, die sich im vergangenen Jahr Titel bei Deutschen Meisterschaften und Medaillen bei Europa- oder Weltmeisterschaften bzw. bei den Olympischen Spielen in Tokio gesichert haben – darunter auch die Kanuslalom-Olympiasiegerin Ricarda Funk vom KSV Bad Kreuznach sowie mit Speerwerfer Julian Weber (USC Mainz), Radsportlerin Hannah Ludwig (RSC Stahlross Wittlich), den Judokas Martina Trajdos und Jasmin Grabowski (beide 1. JC Zweibrücken), Ringer Denis Kudla (SV Alemannia Nackenheim), Stabhochspringer Oleg Zernikel (ASV Landau), Gewichtheberin Lisa Marie Schweizer (AV 03 Speyer) und den Ruderern Jason Osborne (Mainzer Ruder-Verein) und Richard Schmidt (RV Treviris Trier) weitere Medaillengewinner bzw. erfolgreiche Starter von Tokio. Die sieben letztgenannten waren bei der Feierstunde sogar persönlich anwesend. Mit Karateka Jonathan Horne (Teikyo Karate Team Kaiserslautern) sagte ein weiterer Tokio-Starter kurzfristig ab, da seine Frau ein Kind erwartet und der Geburtstermin dicht bevor steht. Funk fehlte ebenfalls aus triftigem Grund – sie feilt im Trainingslager bereits an ihren nächsten Erfolgen.

Insgesamt waren 85 Sportler*innen persönlich vor Ort. Gewichtheberin Schweizer war wie etliche andere der Asse in Polizeiuniform erschienen. „Die Energie im Olympischen Dorf war schon etwas Besonderes – von jedem einzelnen Sportler“, rekapitulierte die Pfälzerin, die in Tokio jeden Morgen einen Spucktest machen musste – aber die Maskenpflicht haben wir gerne in Kauf genommen. „Was ich jeden Fall mit nach Paris nehme, ist die Erfahrung.“ Die lädierte Bandscheibe, die ihr bei den Spielen so zu schaffen machte, halte „soweit“. Ebenso wie Schweizer wollen auch die beiden Judokas Grabowski und Trajdos, die sich 13 Jahren aus dem Bundeskader ziemlich gut kennen, 2024 in Paris wieder dabei sein und dann möglichst noch besser abschneiden. „Dass wir jetzt gemeinsam mit die Medaille im Mixed-Team geholt haben, ist unbeschreiblich“, schwärmte Trajdos. Nun wollen die beiden Kampfsportlerinnen zunächst einmal ihre Schulterverletzungen auskurieren – und dann wieder Vollgas geben.

„Ein Sabbatjahr“ eingelegt hat Denis Kudla, zweifacher Bronzemedaillengewinner im Ringen – bevor er sich 2023 mit vollem Fokus auf Paris vorbereitet. Auf die Frage, was den Greco-Spezialisten denn so erfolgreich macht, antwortete Freundin Simone Glenk – selbst eine erfolgreiche Gewichtheberin: „Der verbissene Ehrgeiz. Er ist einfach zielstrebig, mehr kann man dazu echt nicht sagen. Und davor hat er meinen Riesenrespekt, ich könnte mir da eine große Scheibe von abschneiden.“ Kudla zuckte darauf angesprochen nur mit den Schultern: „Das Streben nach Perfektion macht uns Sportler aus, glaube ich.“

Insgesamt enterten Spitzenkönner aus 28 verschiedenen Sportarten die Bühne. Erneut war jede Menge namhafte Sportprominenz vertreten. Aber eben auch zahlreiche bärenstarke Athlet*innen aus Nischensportarten wie Bowling, Rope Skipping, Wasserski, Windsurfen, Faustball oder Billard. Darüber hinaus bot der LSB rund um die drei Ehrungsblöcke einmal mehr jede Menge sportive Unterhaltung durch die Paul Engel & Patricia Steinjan von der TG Nieder-Ingelheim (Sportakrobatik), die Apocalyptic Girls von Rockin´ Wormel Worms (Tanzsport), die diesmal nur dreiköpfige und ohne Männer angereiste A.C.I.M. Dancecrew vom SV Goethe Mainz (Hip Hop) und den versierten Beatboxer Saman Dawood. Vier Sportlerinnen und zwei Sportler durften sich zudem über Präsente der Sponsoren Lotto RLP, Vereinsleben.de und ASS freuen – über gefüllte Sporttaschen, Laptoptaschen plus Handtuch sowie einen Tankgutschein im Wert von 50 Euro – die Verlosung fand mitten auf der Bühne statt.

In launigen Interviews mit SWR-Sportexperte Döring kamen neben LSB-Präsident Wolfgang Bärnwick auch die Ingelheimer Bürgermeisterin Eveline Breyer sowie Roger Lewentz, Minister des Innern und für Sport, zu Wort. Erstmals stand eine Fotowand zur Verfügung, um auf dem roten Teppich tolle Erinnerungsfotos zu schießen. „Ich wünsche mir, dass wir bald mal wieder friedliche Zeiten haben, in denen wir feiern können, ohne Halbschatten von Pandemie oder Krieg zu haben“, betonte Döring – und erntete restlose Zustimmung im Saal. „Wenn man die Bilder vom Krieg in der Ukraine sieht, haut das einen schon um und zeigt, wie fragil die momentane politische Situation ist in der Welt“, sinnierte Richard Schmidt, langjähriger Star aus dem Deutschland-Achter. Niemals habe er gedacht, dass die Russen die Ukraine angreifen – „das ist einfach traurig“. Nach dem Karriereende ist es nicht einfach für den Modellathleten, in sein „neues Leben“ reinzukommen. Der Ingenieur muss seine Promotion in Elektrotechnik zu Ende bringen, „nebenher“ arbeitet er Vollzeit. „Wie die ganzen jungen Leute so geehrt werden, das erinnert mich an früher“, schmunzelte der 34-Jährige Schmidt noch, bevor er sich auf den langen Heimweg nach Dortmund machte. Eine weitaus kürzere Anreise hatte da nicht nur Bowling-Weltmeisterin Martina Schütz vom BC 99 Ingelheim, sondern auch Teamsprint-Vize-Europameisterin Alessa-Catriona Pröpster, die an diesem Tag ihren 21. Geburtstag feierte und vom ganzen Saal ein Happy Birthday geträllert bekam.

Thema bei der Feierstunde war aber auch immer wieder der Krieg in der Ukraine. „Diese Krise lastet auf uns allen, die Seele ist einfach schwerer als sonst“, formulierte Christian Döring. „Deshalb appellieren wir an alle Beteiligten: Bitte hört so schnell wie möglich auf mit diesem Krieg.“ Gemeinsam setzte die Spitzensportfamilie ein kleines Zeichen der Solidarität und erhob sich von ihren Stühlen. „Es sind grausame Bilder, die uns tagtäglich gezeigt werden“, kommentierte LSB-Präsident Wolfgang Bärnwick. „Auch dieser Krieg ist sinnlos, er bringt nichts. Der LSB versucht, im Rahmen dessen, was uns möglich ist, zu helfen.“ So habe man ganz spontan 28 gehörlose Sportler aus der Ukraine in der Sportschule Schifferstadt aufgenommen. „Die Menschen sind mit den Herzen dabei, da ist eine Welle der Hilfsbereitschaft“, konstatierte Sportminister Lewentz. „Wir hoffen alle, dass wir so schnell wie möglich wieder Frieden in Europa erleben können.“