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In Aachen ist das Depot in der Talstraße nun zentraler Anlaufpunkt für Geflüchtete aus der Ukraine

Aachen – Einladende Tische, eine heller, großer Raum, genannt „Piazza“, Sitzgelegenheiten, Spielecken, Grünpflanzen, ein Spielplatz und ein Fußballfeld vor der Tür: „Wir haben hier eine Willkommensatmosphäre für die Geflüchteten aus der Ukraine geschaffen“, betont Aachens Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen, die am gestrigen Mittwoch, 23. März im Depot an der Aachener Talstraße das „Engagement Center“ der Stadt Aachen eröffnet hat. „Dies ist der zentrale Treffpunkt für alle Menschen, die Hilfe suchen oder anbieten“, beschreibt sie das Hauptziel des Anlaufpunkts.

Aachens Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen (links) stellt gemeinsam mit den städtischen Verantwortlichen das „Engagement Center“ im Depot vor. Stadt Aachen/Andreas Herrmann

Hier können Geflüchtete sich beraten lassen, wo sie Geld bekommen, eine Wohnung, Kleidung, Krankenversorgung, Schulplätze, Kinderbetreuung. Neben einem Dach über dem Kopf und einem Bett sei dies „mit das Wichtigste“, so die Oberbürgermeisterin. Auch psychosoziale Unterstützung wird angeboten.

Hell, großzügig und einladend: Im Depot wurde eine Willkommensatmosphäre geschaffen. Foto: Stadt Aachen/Andreas Herrmann

Infopoint und Wohnzimmer

Dazu hat das Kommunale Integrationsmanagement dort einen zusätzlichen Infopoint für die Menschen geschaffen, aber auch für Ehrenamtler*innen, die helfen möchten. Und Dana Duikers, Leiterin des Fachbereichs Bürger*innendialog und Verwaltungsleitung ergänzt: „Dies soll aber auch ein Wohnzimmer für die Ukrainer*innen sein, ein Ort, wo sie sich einfach mal treffen können, sich untereinander austauschen.“ Geöffnet ist das Haus an der Talstraße 2 grundsätzlich von 10 bis 22 Uhr. Das städtische Beratungsangebot gilt von montags bis donnerstags von 9 bis 15 Uhr und freitags von 9 bis 13 Uhr. Das Depot habe man gewählt, weil der Ort genug Platz biete und das Haus auch eine Nebenstelle der Stadtbibliothek beherbergt oder den Kinderschutzbund: „Wir nutzen einfach das Potential, das dieses Haus bereits hat“, so Keupen.

Ehrenamtliche Helfer*innen bieten dort auch eine private Wohnungsvermittlung an. Hier ist Malte Berrenberg aktiv geworden und ist froh, nun auch einen zentralen Anlaufpunkt im Depot anbieten zu können. Er hat kurz nach Ausbruch des Kriegs bereits Kontakt mit dem Blau-Gelben Kreuz in Köln aufgenommen und ist nun zwar nicht Mitglied, aber trotzdem der Kontakt der Hilfsorganisation für Aachen: „Wir sehen uns vor allem als Angebot für die Menschen, die in die Erstaufnahme kommen, weil die die meiste Hilfe benötigen.“ Auf der Webseite der Vermittlung wird gerade ein Kontaktformular vorbereitet. Hier können sich potentielle Gastfamilien melden. Anbieter und Geflüchtete werden dann zusammengebracht: „Aber wir bitten um Verständnis, dass wir nur Angebote berücksichtigen, die eine Unterkunft für mindestens drei Monate anbieten“, so Berrenberg.

Geduld und Verständnis, wenn Angebote nicht sofort benötigt werden

Überhaupt bitten alle in die Hilfe Involvierten um Geduld und Verständnis. Petra Mahr vom Fachbereich Bürger*innendialog und Verwaltungsleitung: „Die Hilfsbereitschaft ist riesig und wir freuen uns über die Angebote. Aber manchmal dauert es auch mal zwei, drei Wochen, bevor wir ein Angebot konkret benötigen. Dann kommen wir gerne darauf zurück.“

Im Aufbau ist ebenfalls die Ausgabe von Kleidung oder Hygieneartikeln – ebenfalls ehrenamtlich organisiert. Julia Shporina, selbst Ukrainerin, die in den 1990er Jahre nach Aachen kam, will das im Depot koordinieren: „Die Menschen haben oft nur das, was sie am Leib haben. Jeder Platz in den Bussen und Zügen wurde genutzt, um Menschenleben zu retten.“ Deshalb würden nun auch hier Kleidung und Hygieneartikel benötigt. Aber auch Spenden für die Ukraine würden weiter benötigt, etwa Medikamente, die dort nicht mehr zu bekommen sind. Shporina bitte darum, wirklich nur Kleidung, Schuhe oder Bettwäsche in gutem Zustand zu bringen – und derzeit vielleicht nicht unbedingt den dicken Wintermantel: „Fragen Sie sich einfach, würde ich das selbst noch anziehen wollen? Das ist auch eine Frage des Respekts.“ Shporina ist begeistert über die Hilfsbereitschaft – sowohl der Stadt, als auch der Ehrenamtlichen in Aachen: „Aachen tut wirklich sehr viel. Aus anderen Städten höre ich, dass es dort nicht so gute Angebote gibt.“

Sämtliche verfügbaren Informationen zu Angeboten in Aachen sind auf der Webseite www.aachen.de/aachenhilft zu finden. Neue Angebote können erst einmal zentral an helfen@mail.aachen.de geschickt werden. Die Seite wird laufend aktualisiert und erweitert. Petra Mahr rät allen Ehrenamtler*innen aber dringend, darauf zu achten, was sie leisten können und wie viel: „Wir müssen verhindern, dass denen, die helfen, ganz schnell die Puste ausgeht.“

Eine weitere Sporthalle wird vorbereitet

Die Puste geht derzeit der Stadt Aachen noch nicht aus, aber: „Die Lage ist absolut dynamisch, ändert sich ständig. Es kommen weiterhin vor allem Frauen mit Kindern und Rentner*innen“, beschreibt Rolf Frankenberger, Leiter des Fachbereichs Wohnen, Soziales und Integration. Stand gestern Abend (22. März) seien 850 Menschen aus der Ukraine in den Erstaufnahmeeinrichtungen registriert. Fünf Turnhallen seien komplett belegt, eine weitere wird gerade vorbereitet. 1.800 hätten den Bezug von Sozialleistungen beantragt. Mindestens 1.000 Geflüchtete sind insofern privat untergekommen. „Unser Kommunales Integrationsmanagement hat bereits rund 1.000 Beratungen absolviert“, so Frankenberger.

Was die Schulen angeht, so kann Sevim Dogan vom Kommunalen Integrationszentrum sagen, dass „bereits mehrere hundert Kinder und Jugendliche an den Schulen angemeldet sind“. Wichtig sei aber, dass das Kindeswohl derzeit vor Schulpflicht gehe. Heißt: Erst wenn die Kinder, die oft Traumatisches erlebt haben, bereit sind für den Schulbesuch, müssen sie gehen. Die Bereitschaft der Schulen, zusätzliche Plätze zu schaffen, sei sehr groß. Auch die Bereitschaft der Kita-Träger oder von sozialen Institutionen Mutter-Kind-Angebote für die Kleinsten anzubieten.

„Engagement Center“ im Depot, Talstraße 2 und weitere Informationen

  • Täglich Geöffnet von 10 bis 22 Uhr
  • Beratung durch das Kommunale Integrationsmanagement:
    montags bis donnerstags von 9 bis 15 Uhr und freitags von 9 bis 13 Uhr.
  • Kleiderausgabe und Ausgabe von Hygieneartikeln:
    dienstags bis donnerstags, samstags und sonntags von 15 bis 18 Uhr. Samstag und Sonntag werden Spenden entgegengenommen.
  • Aktuelle Infos auf www.aachen.de/aachenhilft.
  • Wer Initiativen melden möchte unter helfen@mail.aachen.de.
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Wirtschaft

G7-Treffen zu den handelspolitischen Auswirkungen des Krieges in der Ukraine

Region/Berlin – Bundesminister Habeck hat gestern im Rahmen der deutschen G7-Präsidentschaft das Auftakttreffen der G7-Handelsministerinnen und -minister ausgerichtet. Das virtuelle Treffen beschäftigte sich mit aktuellen handelspolitischen Auswirkungen der Invasion Russlands in der Ukraine und mit der Abstimmung der G7 im Vorfeld der 12. WTO-Ministerkonferenz, die im Juni in Genf stattfinden wird.

Die G7 Handelsministerinnen und -minister vereinbarten in der Sitzung, sich zu den im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine ergriffenen handelsbeschränkenden Maßnahmen sehr eng abzustimmen. Die G7-Länder verfolgen die Auswirkungen auf globale Lieferketten und die Versorgungssicherheit sowie die wirtschaftlichen Folgen der Sanktionen sehr aufmerksam. Sie koordinieren ihre wirtschaftspolitischen Maßnahmen.

Minister Habeck: „Die aggressive Invasion Russlands in der Ukraine hat zu einer großen Geschlossenheit und Entschlossenheit der G7 auch im handelspolitischen Bereich geführt. Die G7 haben sich in kürzester Zeit zu abgestimmten Sanktionen und auch zu Maßnahmen zur Aufhebung des Meistbegünstigungsstatus von Russland entschlossen. Die Geschlossenheit der G7 ist wichtig. Wir wollen sie auch dazu nutzen, während unserer Präsidentschaft die Idee der multilateralen Handelsordnung und die Reform der WTO voranzutreiben.“

Neben der aktuellen Lage war daher ein Austausch der G7 mit der Generaldirektorin der WTO, Dr. Okonjo-Iweala, über den Beitrag der G7 für eine erfolgreiche Ministerkonferenz der WTO ein weiterer Schwerpunkt der Sitzung. Die 12. WTO Ministerkonferenz wird im Juni 2022 stattfinden..

Die Beratungen der G7 zur Handelspolitik werden in mehreren Arbeitsgruppensitzungen fortgeführt. Das nächste Treffen der G7-Handelsministerinnen und -minister ist am 14/15. September 2022 in Lübeck geplant.

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Fliegerbombe in Oberstadtfeld erfolgreich entschärft

Daun/Oberstadtfeld – Die Fliegerbombe, die am Mittwochnachmittag bei Baggerarbeiten im Bereich des Neubaugebietes „Mühlscheid bei der Schlack“ gefunden wurde, ist noch am selben Abend erfolgreich vom Kampfmittelräumdienst entschärft worden. In einem Sicherheitsradius von 300 Metern rund um den Bombenfundort sind alle Gebäude evakuiert worden. Hiervon waren rund 200 Anwohnerinnen und Anwohner betroffen.

Um 19.19 Uhr teilte der Kampfmittelräumdienst mit, dass die Entschärfung der ca. 125 kg schweren Bombe reibungslos verlaufen ist, sodass alle evakuierten Personen wieder in ihre Häuser zurückkehren konnten. Auch die Straßensperrungen wurden aufgehoben.

Vielen Dank an alle Beteiligten, die zu diesem reibungslosen Ablauf beigetragen haben und an alle Anwohnerinnen und Anwohner für das Verständnis und die Mithilfe!

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Überarbeitung KECK-Atlas – Wer wohnt eigentlich im Kreis Düren?

Düren – Wie viele Menschen wohnen im Kreis Düren? Wie viele davon sind verheiratet?  Welche Kommune im Kreis Düren hat durchschnittlich die jüngsten Einwohner? Die Antworten auf diese Fragen gibt es online im KECK-Atlas, in dem sämtliche Daten der Einwohnermeldeämter aufgeführt sind. Der Kreis Düren hat diese Datensammlung nun grundsätzlich überarbeitet, erweitert und neue Themenbereiche aufgeführt, um die vielen Informationen anschaulicher darzustellen.

„KECK“ steht für „Kommunale Entwicklung – Chancen zur Kooperation“. Der Atlas wird von der Bertelsmann Stiftung bundesweit zur Verfügung gestellt. Seit 2016 stellt der Kreis Düren die umfangreichen Daten aus dem Kreisgebiet dort ein. Mit der Überarbeitung soll nun die digitale Datensammlung bedienerfreundlicher werden. „So lassen sich nun beispielsweise auf einen Blick alle wichtigen Informationen über die eigene Kommune darstellen. Wir wollen so komplexe Sachverhalte verständlich präsentieren“, sagt Anke Niederschulte, die im Kreis Düren für die Datenpflege und Weiterentwicklung des Atlasses zuständig ist. Deutschlandweit bietet der Kreis Düren auf diesem Portal als einziger Kreis einer breiten Öffentlichkeit die Möglichkeit, die Daten auch auf Ortslagenebene abzurufen. So können auch Träger, Kommunen, Vereine und alle Interessierten die Daten kleinräumig und schnell abrufen. „Eine gute Datenbasis schafft die Grundlage für die Gestaltung und Umsetzung von neuen Konzepten. Daten für Taten, so unser Motto“, sagt Elke Ricken-Melchert, Leiterin des Amtes für Demografie, Kinder, Jugend, Familie und Senioren.

Neben aktuellen Bevölkerungsdaten, Darstellung der Altersgruppen oder beispielsweise Familienstand sind nun auch besonders interessante Einrichtungen, wie beispielsweise Offene Jugendeinrichtungen, aufgeführt. Zudem finden sich im KECK-Atlas auch Angaben über Zuzüge neuer Einwohnerinnen und Einwohner. „Es ziehen mehr Menschen ins Kreisgebiet als fortziehen. Mit der neuen Darstellung im KECK-Atlas lässt sich für nun für jede Kommune genau und gut beobachten, wie sich die Bevölkerung entwickelt“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn.

Übrigens, das Durchschnittsalter liegt im Kreis Düren bei 44 Jahren. Weitere spannende Zahlen und Fakten gibt es neu aufbereitet unter: keck-atlas.de/dueren.

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Wirtschaft

Nächster Meilenstein für Breitbandausbau in Mayen-Koblenz

Region/Mayen-Koblenz – Landkreis und Westenergie unterzeichnen Verträge. Der Ausbau von schnellem Internet schreitet in Mayen-Koblenz immer weiter voran. Insgesamt werden über 44 Millionen Euro in den Ausbau von Glasfaserinfrastruktur im Landkreis investiert. Ein großer Teil der dafür erforderlichen Arbeiten wird von der Westtenergie Breitband GmbH durchgeführt, die den Zuschlag für die Maßnahmen in den Verbandsgemeinden Maifeld, Mendig, Pellenz, Rhein-Mosel, Vordereifel und der Stadt Mayen erhielt. Mit der offiziellen Vertragsunterzeichnung als Startschuss wird der Verteilnetzbetreiber Westnetz in Kürze mit den Bauarbeiten im Auftrag der Westenergie in den entsprechenden Kommunen beginnen. Dabei sind über 100 Kilometer Tiefbauarbeiten geplant, mit dem Ziel, rund 700 Adressen an das schnelle Internet anzuschließen.

Bereits in 2018 erfolgte im Rahmen einer Breitbandausschreibung der Ausbau des Glasfasernetzes durch den Landkreis Mayen-Koblenz gemeinsam mit der Westenergie Breitband GmbH. 1.100 Adressen, darunter 130 Gewerbetreibende, im Landkreis Mayen-Koblenz wurden durch diese Maßnahme an das schnelle Netz angeschlossen. „Wir sind stolz darauf, dass der Landkreis Mayen-Koblenz uns erneut Vertrauen in unsere Expertise beim Netzausbau schenkt. Als verlässlicher Partner des Landkreises und der Kommunen treiben wir die Digitalisierung weiter voran. Über den geförderten NGA-Ausbau hinaus führen wir ebenso zahlreiche eigenwirtschaftliche Projekte in den Verbandsgemeinden Maifeld, Mendig, Pellenz, Rhein-Mosel, Vordereifel und der Stadt Mayen durch. Wir freuen uns, die Kommunen so beim Ausbau der digitalen Leistungsfähigkeit von Schulen, Wirtschaft und Privathaushalten unterstützen zu können“, sagte Michael Dötsch, Leiter des Regionalzentrums Rauschermühle bei Westnetz, bei der Vertragsunterzeichnung.

Hintergrund

Von den 44 Millionen Euro, die in den Breitbandausbau im Landkreis fließen, trägt 50 Prozent der Kosten der Bund, 40 Prozent das Land und 10 Prozent die kreisangehörigen Kommunen mit dem Landkreis. Nach Ende der Maßnahme sollen rund 1.400 Unternehmen, 32 Schulen, vier Krankenhäuser und 475 private Haushalte, die sogenannten weißen Flecken in Außenlagen, zuverlässig mit Bandbreiten von mindestens 1 Gigabit pro Sekunde versorgt werden.

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Lions-Hilfe aus Bernau für Flut-Geschädigte in Meckenheim

Meckenheim – Spendenübergabe an „Stiftung Leuchtfeuer“ und „Meckikids e.V.“ – Das Hochwasser am 14. Juli 2021 hat in der Region und auch in Meckenheim großen Schaden und viel menschliches Leid verursacht. Hilfe und Unterstützung für die Geschädigten kam aus vielen Richtungen, auch vom Lions-Club Bernau-Barnim aus Bernau, der Partnerstadt von Meckenheim.

Der Wunsch der Lions aus Bernau war es, konkret vor Ort denen zu helfen, die auch heute noch Hilfe brauchen. Der Kontakt zwischen den Lions-Clubs Bernau-Barnim und Meckenheim-Wachtberg war schnell hergestellt, und es wurde über konkrete Projekte gesprochen. Gemeinsames Ziel war es, besonders Kindern und sozial schwächeren Menschen in Meckenheim zu helfen. Mit Unterstützung des Meckenheimer Bürgermeisters und seines Teams wurde der Bedarf an Unterstützung konkretisiert. Allen war dabei bewusst, dass die Spenden angesichts der großen materiellen Schäden nur zu einem kleinen Teil zu deren Bewältigung beitragen können. Die Wahl fiel auf zwei Projekte – die Tagesgruppe der „Stiftung Leuchtfeuer“ und die „Meckikids e.V.“.

Seit 2012 unterstützt die „Stiftung Leuchtfeuer“ in Meckenheim belastete Familien und bietet im Rahmen von drei geschlechter-spezifischen Tagesgruppen (zwei für Jungen, eine für Mädchen) einen Schutzraum, einen Lernraum sowie die Netzwerkarbeit im Sozialraum an. Die Hilfe reicht von einem strukturierten Tagesablauf über gezielte individuelle Förderangebote bis hin zu Fachberatungen für die Familien. Zusätzlich wird ambulant flexible Hilfe wie Erziehungsbeistandschaft, Sozialpädagogische Familienhilfe und Eingliederungshilfe geleistet. Die Tagesgruppe an der Meckenheimer Kölnstraße war stark vom Hochwasser betroffen und wird mit 7.000 Euro unterstützt.

Die „Meckikids“ sind ein Verein, der als Träger von Spiel, Beschäftigungs- und Freizeitangeboten für Meckenheimer Kinder aktiv ist. Da durch das Unwetter vier Sporthallen im Stadtgebiet und sonstige vom Verein genutzte Räumlichkeiten betroffen sind, hatten die Träger für zahlreiche Angebote das „Dach über dem Kopf“ verloren, mussten nun vorwiegend Projekte im Freien oder provisorisch anbieten. Die Mittel des Vereins sind begrenzt, sodass ein Projektzuschuss in Höhe von 1.500 Euro zu einem größeren Ausflug, Zirkus- oder Zooprojekt helfen wird, die Aktivitäten zu unterstützen.

Die Spendenübergabe hat sich wegen der Corona-bedingten Kontaktbeschränkungen länger hingezogen als zunächst geplant. Doch nun war es im Ratssaal der Stadt Meckenheim so weit. Die Lions-Freunde Dr. Markus Jung, Präsident des LC Bernau-Barnim, und Daniel Sauer, gleichzeitig Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung Bernau, waren neben weiteren Vertretern online dabei, als der Meckenheimer Bürgermeister Holger Jung die beiden über den Lions-Club Meckenheim-Wachtberg vermittelten Spenden übergab. Der Präsident des Lions-Clubs Meckenheim-Wachtberg, Dr. Dieter Buhl, dankte allen, die geholfen haben, die Schäden der Flut zu überwinden und ganz besonders den Lions-Freunden in der Meckenheimer Partnerstadt Bernau.

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Änderung des Justizgesetzes in Nordrhein-Westfalen

Region/Düsseldorf – Neue Regelungen über Sicherheit in Gerichten und ein „virtuelles“ Hausverbot bei elektronischen Justizeinrichtungen in Kraft getreten. Mit der im März 2022 in Kraft getretenen Änderung des Justizgesetzes werden verschiedene Maßnahmen zur Sicherheit in den Gerichtsgebäuden ausdrücklich gesetzlich geregelt. Hierzu gehören etwa allgemeine Zugangskontrollen sowie Hausverbote für Personen, die den Gerichtsbetrieb nachhaltig stören. Bislang waren entsprechende Maßnahmen als Teil des Hausrechts nur gewohnheitsrechtlich anerkannt, nicht aber ausdrücklich geregelt.

Mit dem virtuellen Hausverbot betritt der Gesetzgeber juristisches Neuland. Durch diese Möglichkeit kann auch der Zugang zu elektronischen Einrichtungen der Justiz (z. B. Gerichtspostfächer oder Internetangebote der Justiz mit Kommentarfunktionen) vorübergehend untersagt werden. Entsprechende Maßnahmen können etwa beim massenhaften Versenden von Spam-Nachrichten oder bei sogenannten „Hass-Kommentaren“ geboten sein. Das Gesetz sieht darüber hinaus weitere Regelungen vor, unter anderem zu den Befugnissen der Justizwachtmeisterinnen und Justizwachtmeister und zum elektronischen Rechtsverkehr.

Minister der Justiz Peter Biesenbach: „Die neue Regelung trägt zur Sicherheit in den Gerichten bei und sorgt zugleich für die rechtsstaatlich gebotene Rechtssicherheit, da die Maßnahmen den Zugang zu Gerichten und damit auch den Zugang zum Rechtsschutz beschränken können. Mit dem ,virtuellen‘ Hausrecht wird zudem erstmals ein wirksames Mittel gegen Störungen elektronischer Justizeinrichtungen geregelt. Nordrhein-Westfalen ist damit Vorreiter.

Die Rechtsschutzsuchenden sollen beim Besuch der Gerichte sicher sein, zugleich aber vor unverhältnismäßigen Kontrollen geschützt werden. Der Gesetzentwurf folgt damit dem klaren Kompass der Landesregierung, die Sicherheit und Rechtsstaatlichkeit gleichermaßen im Blick hat.“

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„An die Bühne! Fertig! Los!“ – Burgfestspiele Mayen – Der Aufbau beginnt

Mayen – Es ist soweit – Der Aufbau der Burgfestspiele in Mayen hat begonnen! Seit Anfang März verwandelt das Technik-Team der Burgfestspiele die Genovevaburg wieder in ein Theater. Der erste und wichtigste Schritt ist natürlich der Aufbau der Bühne, aber auch die Garderoben werden eingerichtet, die Räumlichkeiten für Technik, Requisite, Licht und Ton werden für die Festspielsaison vorbereitet. Die Stromverteilung wird installiert, Traversen für die Scheinwerfer gestellt.

Die Auf- und Einbauten sind streng koordiniert, um den zeitlichen Ablauf einhalten zu können. Denn wenn Anfang April die Zuschauertribüne aufgebaut ist, können größere Bühnen- und Kulissenteile nicht mehr in den Burghof transportiert werden.

In enger Absprache mit Bühnenbildner Dirk Seesemann und dem Technischen Koordinator Gerd Friedrich  bereitet das Technikteam unter der Leitung von Harald Witt und Robert Kaes die Spielstätte so vor, dass Ende April die Proben für die Festspiele 2022 beginnen können. Natürlich ist auch Intendant Alexander May dabei, wenn der Startschuss für die Aufbauten fällt.

Jedes Jahr aufs Neue ein Kraftakt, der gut organisiert sein will und alle Beteiligten fordert. Die Burgfestspiele sind sehr stolz, dass auch in diesem Jahr wieder ein hervorragendes Technikteam gemeinsam daran arbeitet für Ensemble und Publikum eine Spielstätte zu schaffen, die einen gelungenen Festspielsommer garantiert! Motto des Technikteams: Wir machen alles möglich. Nur Wunder dauern etwas länger!

Tatsächlich ist das Technikteam jedoch noch nicht vollständig. Die Burgfestspiele suchen dringend Mitarbeiter*innen, die Lust darauf haben das bestehende Team zu ergänzen. Bewerben können sich alle, die handwerkliches Geschick mitbringen, oder bestenfalls bereits Erfahrungen im Handwerk gesammelt haben. Für weitere Informationen steht der Verwaltungsleiter der Burgfestspiele, Ralf Fuß, unter der Telefonnummer: 02651 / 881033 gerne zur Verfügung.

Tickets für die Burgfestspiele gibt es bei Bell Regional Touristikcenter in der Rosengasse 5 in 56727 Mayen, unter der Ticket-Hotline: 02651 / 494942 oder auch per Mail an tickets@touristikcenter-mayen.de . Informationen zum Programm der Festspiele gibt es unter www.burgfestspiele-mayen.de .

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Westenergie und Kreuzau pflanzen sieben Klimabäume

Kreuzau – Partner fördern gemeinsam Ausbau der grünen Infrastruktur. Energieunternehmen startet Aktion „1.000 Klimabäume für unsere Kommunen“ in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Niedersachsen. Westenergie und die Gemeinde Kreuzau haben sieben klimaresistente Bäume eingepflanzt. Die Bäume verschönern das Bild der Gemeinde und sorgen insbesondere für eine nachhaltige Verbesserung der Lebensqualität. Die Pflanzung ist Teil der Aktion „1.000 Klimabäume für unsere Kommunen“, die das Energieunternehmen Westenergie initiiert hat und die sich über das gesamte Versorgungsgebiet der Westenergie in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Niedersachsen erstreckt. Die verwendeten Baumarten gelten nach derzeitigem Forschungsstand als besonders stressresistent und sind damit künftigen klimatischen Veränderungen gewachsen.

„Mit der Pflanzung der sieben Klimabäume, u.a. „große schwarze Knorpelkirsche“, „Hauszwetsche“ und „Boskoop“, setzen wir ein deutlich sichtbares Zeichen für mehr Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit in unsere Gemeinde. Für uns war schnell klar, dass wir uns an der Aktion von Westenergie beteiligen möchten. Wir freuen uns nun, dass die sieben Bäume einen so schönen Platz bekommen haben“, sagte Ingo Eßer, Bürgermeister der Gemeinde Kreuzau.

Achim Diewald, Kommunalmanager bei Westenergie, betonte: „Gemeinsam mit unseren Partnerkommunen wollen wir den Ausbau einer grünen Infrastruktur und die Erreichung der Klimaziele vorantreiben. Die nachhaltige Pflanzung von Klimabäumen ist ein wichtiger Beitrag dazu.“

Westenergie hat die Aktion „1.000 Klimabäume für unsere Kommunen“ im Sommer 2021 gestartet und Städte und Gemeinden dazu aufgerufen, ihr Interesse an einer Teilnahme zu bekunden und damit bis zu zehn der besonderen Bäume erhalten zu können. 125 positive Antworten gingen schließlich ein. Um gemeinsam den ersten Geburtstag von Westenergie zu feiern, hat sich das Unternehmen entschieden, allen 125 Städten und Kommunen Klimabäume zukommen zu lassen. Insgesamt pflanzt das Energieunternehmen in den nächsten Wochen mit den Partnerkommunen somit 1.250 Klimabäume ein.

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Sozialverband VdK Mechernich wählte im „Magu“ einen neuen Vorstand

Mechernich – Der Ortsverband VdK Mechernich ist mit 750 Angehörigen einer der mitgliedstärksten Vereinigungen im Stadtgebiet überhaupt. Die Mitglieder des Mechernicher VdK sind größtenteils zwischen 46 und 65 Jahre alt.

Die Arbeit des Verbandes der Kriegsgeschädigten, Kriegshinterbliebenen und Sozialrentner Deutschlands, wie der VdK offiziell einmal hieß, geht weit über das ursprüngliche Ziel hinaus, Kriegsversehrten vor den Kassen zu vertreten, Familien und Witwen von Kriegsgeschädigten und -gefallenen zu unterstützen.

„Wir sind heute ein Sozialverband, helfen bei Problemen mit Rentenbescheiden oder bei Beschwerden gegen Pflegestufen“, formuliert es Wolfgang Weilerswist. Die Erfolgsaussichten liegen bei mehr als 50 Prozent. Wem geholfen werden soll, muss Mitglied werden, der Beitrag liegt bei fünf Euro.

Der Vorstand arbeitet rein ehrenamtlich und wurde jetzt im Mechernicher Restaurant „Magu“ neu gewählt. Ihm gehören Wolfgang Weilerswist (Vorsitzender), Axel Möllengraf (stellvertretender Vorsitzender), Thomas Zimmermann (Schriftführer), Martina Faßbender (Kassiererin), Ute März (stellvertretende Kassiererin), Elke Züll (Frauenvertreterin) sowie den Beisitzern Angelika Metternich und Erika Schneider an.

Referentin Monika Kronenberg

Die nächste Veranstaltung ist ein hochaktueller Vortrag „Demenzerkrankung erkennen und Menschen mit Demenz begleiten“ am Samstag, 7. Mai, von 15 bis 17.30 Uhr im Dietrich-Bonhoeffer-Haus in Mechernich. Als Referentin gewann der VdK Monika Kronenberg. Anmeldungen unter Tel. (0 24 43) 48 574 bei Elke Züll. Bei Überschreitung der Anmeldezahlen haben Mitglieder des VdK Vorrang.

Wann genau der Mechernicher VdK gegründet wurde, entzieht sich der Kenntnis des aktuellen Vorstandes. „Das älteste Kassenbuch stammt von 1952“, weiß Schriftführer Thomas Zimmermann. Deshalb geht der amtierende Vorstand davon aus, dass der VdK Anfang der 50er-Jahre seine Arbeit aufgenommen hat, der Dachverband stammt von 1950.

Wer Interesse an einer Mitgliedschaft hat, kann sich an die Geschäftsstelle des VdK Mechernich, Turmhofstraße 45, wenden. Telefonisch erreichbar ist die Geschäftsstelle dienstags von 9 bis 12.30 Uhr und mittwochs von 9.30 bis 12 Uhr sowie von 14.30 bis 17 Uhr unter (0 24 43) 90 48 386. Weitere VdK-Ortsverbände auf Mechernicher Boden gibt es in Kommern und Firmenich.