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Für Geflüchtete – Stadt Aachen richtet Infopoint am Aachener Hauptbahnhof ein

Aachen – Die Stadt Aachen richtet kurzfristig einen Infopoint auf dem Vorplatz des Aachener Hauptbahnhofs ein. Dort finden schutzsuchende Menschen, die aus der Ukraine kommen, eine erste gut sichtbare Anlaufstelle. Der Infopoint nahm am gestrigen Freitag, 25. März seinen Betrieb auf. Ab 17 Uhr standen die Kräfte des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) bereit, um Geflüchtete in Empfang zu nehmen, sie mit ersten Informationen und einem Getränk zu versorgen, um sie anschließend an eine der städtischen Erstunterbringungsstandorte zu vermitteln. Der Infopoint ist werktags wie am Wochenende von 7 Uhr in der Früh bis 2 Uhr in der Nacht besetzt. Neben dem DRK sind wochentags auch städtische Angestellte als Ansprechpartner*innen vor Ort.

Rolf Frankenberger, Leiter des Fachbereichs Wohnen, Soziales und Integration, erklärt: „Die aktuelle Flüchtlingskrise ist sehr dynamisch und verläuft ganz anders als das, was wir 2015 erlebt haben. Die Menschen aus der Ukraine kommen zu nahezu jeder Tages- und Nachtzeit in Aachen an. Sie kommen oft einzeln oder in kleinen Gruppen. Einige kommen mit dem Auto an, viele erreichen Aachen aber auch mit dem Zug.“ Damit gerade dort am Hauptbahnhof die Menschen direkt – gerade auch in den späten Abendstunden – eine erste Anlaufstelle finden, ist der Infopoint eingerichtet worden. Die Feuerwehr Aachen hat hierfür ihren rund sieben Meter langen roten „Sozial-Container“, der ansonsten bei längeren Brand- und Hilfseinsätzen verwendet wird, auf dem Bahnhofsvorplatz positioniert. Ein großes Banner mit der Aufschrift „Infopoint Ukraine“, einer ukrainischen Flagge und dem Hinweis auf weitere Online-Infos unter www.aachen.de/aachenhilft zeigt allen Ankommenden ab heute Nachmittag, dass ihnen an dieser Stelle geholfen wird.

„Die direkte Ansprechstelle hilft allen – vor allem den Geflüchteten, aber auch uns von Behördenseite“, sagt Frankenberger. Oftmals strandeten in den vergangenen Wochen die Schutzsuchenden zunächst auf dem Bahnhofsplatz. Sie wendeten sich dann in einem ersten Schritt an die Bundespolizei. Über Umwege wurde so dann erst der Bereitschaftsdienst der Sozialbehörde benachrichtigt und konnte unterstützen. „Diese Lücke schließen wir nun mit dem Infopoint. So können wir den Menschen direkt helfen und sie zügig in eine Aufnahmeeinrichtung bringen“, so Frankenberger.

Parallel entsteht dank der tatkräftigen Unterstützung zahlreicher Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Aachen momentan auf dem Sportplatz Siegel eine Zeltstadt. Seit Donnerstag, 24. März läuft der Aufbau des Ankunftszentrums für Geflüchtete auf Hochtouren. Die Stadt Aachen nimmt ihre Rolle als sicherer Hafen für Menschen in Not ernst. Seit Kriegsbeginn in der Ukraine haben sich über 2000 Menschen bei der Verwaltung gemeldet. Das Ankunftszentrum auf Siegel soll als temporäre Großunterbringung dabei helfen, die große Herausforderung zu meistern. Das Ankunftszentrum in Burtscheid soll Anfang April in Betrieb gehen. Zuvor lädt die Stadt am Dienstag, 29. März, 19 Uhr, zu einer Bürger*innen-Information vor Ort ein (Sportplatz Siegel, Robert Schumann-Straße 50). Weitere Infos: www.aachen.de/aachenhilft.

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Zahl an immunisierten Mitarbeitenden in der Pflege und Eingliederungs-Hilfe steigt weiter an

Region/Mainz – Einrichtungen der Pflege und Eingliederungshilfe in Rheinland-Pfalz haben erneut eine gestiegene Quote an immunisierten Mitarbeitenden in der Corona-Pandemie gemeldet. Das zeigen neue Angaben aus dem Monitoring des Sozialministeriums, das alle zwei Wochen neue Daten abfragt. Zum Stichtag des 18. März – und damit erstmals zu einem Tag, als die einrichtungsbezogene Impfpflicht bereits in Kraft getreten war – waren in Einrichtungen der Pflege 96,4 Prozent der Mitarbeitenden vollständig geimpft oder genesen, von denen rund 78 Prozent geboostert sind. In Einrichtungen der Eingliederungshilfe sind 93,9 Prozent der Mitarbeitenden vollständig geimpft oder genesen, von denen 81,6 Prozent eine Auffrischimpfung erhalten haben. Aus der Pflege hatten zum Stichtag 422 Einrichtungen ihre Zahlen gemeldet, aus der Eingliederungshilfe 219.

Sozialminister Alexander Schweitzer sagte: „Die Quote an Immunisierten in den Einrichtungen liegt in Rheinland-Pfalz schon lange in der bundesweiten Spitzengruppe. Ich danke allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihre Bereitschaft, sich impfen zu lassen und damit die Gesundheit von vulnerablen Menschen so gut wie möglich zu schützen.“

Seit dem 16. März müssen auch die Einrichtungen der Pflege und Eingliederungshilfe die bei ihnen tätigen Beschäftigten melden, die weder einen Impfausweis, einen Genesenenausweis noch eine ärztliche Bescheinigung wegen einer Kontraindikation zur Covid-19 Impfung vorgelegt haben. Die rheinland-pfälzischen Gesundheitsämter werden nach Eingang diese Meldungen sichten und diese Personen auffordern, einen der vorgenannten Nachweise innerhalb einer bestimmten Frist bei dem Gesundheitsamt vorzulegen. Sofern dieser Aufforderung nicht Folge geleistet wird, droht diesen Personen zum einen ein Bußgeld und zum anderen kann das Gesundheitsamt ein Betretungs- oder Tätigkeitsverbot gegenüber diesen Personen aussprechen.

Aus Einrichtungen der Pflege, Eingliederungshilfe und der Beruflichen Rehabilitation hat es bis Ende dieser Woche Meldungen von 2994 Personen gegeben, die die Bedingungen der einrichtungsbezogenen Impfpflicht bislang nicht erfüllen. Dies sei vor dem Hintergrund von rund 100.000 Beschäftigten in diesen drei Bereichen ein Anteil von rund 3 Prozent. „Dieser Wert deckt sich mit unseren bisherigen Erhebungen, die eine hohe Immunisierung in diesen Berufsgruppen bestätigt haben. Die Einrichtungen, die Gesundheitsämter und das Land haben sich gut aufgestellt, sollte es tatsächlich in Einzelfällen zu Betretungs- und Tätigkeitsverboten kommen“, sagte Sozialminister Alexander Schweitzer.“

Mit Blick auf das steigende Infektionsgeschehen bundesweit warnte Schweitzer aber vor wachsenden Ausfällen von Mitarbeitenden, die sich in Quarantäne begeben müssen. Das Land behalte die Lage im Blick und stehe dazu in Austausch mit der Pflegegesellschaft. „Daher halten wir auch weiterhin den Freiwilligenpool der Landespflegekammer für Unterstützungsmaßnahmen offen. Ich appelliere an alle geimpften Pflege- und Betreuungskräfte, aber auch an Freiwillige, sich dort zu melden, wenn sie Einrichtungen unterstützen möchten“, betonte Schweitzer.

Bereits während der zweiten Welle im Winter 2020/2021 konnten Freiwillige in den Einrichtungen wertvolle Unterstützung leisten, in denen sich Mitarbeitende auf Grund von Infektionen in Quarantäne begeben mussten.

Die zentrale Meldestelle für den Freiwilligenpool der Pflegekammer findet sich unter https://corona.pflegekammer-rlp.de/zentrale-meldestelle-freiwilligen-pool.html

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Malteser Hilfsdienst startet Betrieb seines Fluthilfebüros in Bad Münstereifel

Bad Münstereifel – Materielle und psychosoziale Unterstützung für Betroffene des Juli-Hochwassers. Ab dem 1.4.2022 geht der Malteser Hilfsdienst offiziell mit seinem Fluthilfebüro an den Start. Am Standort Im goldenen Tal 10 werden in wohnlich ausgestatteten Bürocontainern ab diesem Zeitpunkt Beratungsgespräche und Hilfestellungen bei der Beantragung der Sofort- und Einzelfallhilfe durch die Hilfsorganisation angeboten.

Die Stadt Bad Münstereifel hatte die Malteser gebeten, auf der zur Verfügung gestellten Fläche eine Anlaufstelle einzurichten und die Hilfeleistungen dort zu koordinieren. Hier kann Betroffenen der Jahrhundertflut vom Sommer vergangenen Jahres dringend notwendige Unterstützung geboten werden. Die Stadt freut sich, dass den Bürgerinnen und Bürgern mit der Eröffnung des Fluthilfebüros ein weiteres Unterstützungsangebot zur Verfügung steht. Neben unbürokratisch erhältlichen Soforthilfen in Höhe von 2500 Euro haben hochwassergeschädigte Menschen durch die spendenfinanzierte Einzelfallhilfe auch die Möglichkeit, sich unter bestimmten Voraussetzungen bis zu 20 Prozent ihres durch die Flut entstandenen Schadens ersetzen zu lassen.

Ein Antrag auf staatliche Wiederaufbauhilfe, der unabhängig davon bis zu 80 Prozent der privaten Hochwasserschäden ausgleichen kann, sollte idealerweise zuvor bereits gestellt worden sein. Bei Fragen rund um die Beantragung der staatlichen Wiederaufbauhilfe unterstützen die Malteser jedoch ebenfalls, soweit dies notwendig sein sollte. Für Menschen, die nach den Erlebnissen während der Flut auch einen Bedarf an psychosozialer Unterstützung haben, wird es darüber hinaus die Möglichkeit von Beratungs- und Entlastungsgesprächen durch qualifizierte Psychologen sowie Seelsorge geben. „Wir freuen uns sehr, die flutbetroffenen Menschen mit unseren verschiedenen Hilfsangeboten unterstützen zu können“, sagt der Projektleiter der Malteser Fluthilfe in der Diözese Köln, Alexander Schott.

In Kooperation mit der Hilfsorganisation ADRA soteria hatten die Malteser insgesamt vier Bürocontainer für die Fluthilfe nach Bad Münstereifel gebracht, um den Betroffenen bestmögliche Beratungen rund um Fluthilfeleistungen bieten zu können. Beide Organisationen sind Mitglied im Bündnis Aktion Deutschland hilft (ADH). Infos unter der Hotline: 06723/685578 oder fluthilfe.bad-muenstereifel@malteser.org

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Neue Löschfahrzeuge für die Feuerwehren Densborn und Stadtkyll

Gerolstein – Die Freiwilligen Feuerwehren in unserer Verbandsgemeinde haben besonders im zurückliegenden Jahr gezeigt, welch wichtigen Beitrag sie für unsere Bürgerinnen und Bürger leisten. Wir freuen uns deshalb, dass wir erneut zwei Wehren in unserer Verbandsgemeinde mit neuen Fahrzeugen stärken bzw. Ersatz beschaffen können.

Das neue Mannschaftslöschfahrzeug der FFW Densborn. Foto: VG Gerolstein

Die Freiwillige Feuerwehr Densborn hat im Januar, nach knapp sieben Monaten Lieferzeit, ein Mittleres Löschfahrzeug (MLF) erhalten. Das MAN-Fahrgestell mit Doppelkabine und 130 KW/177 PS entspricht der EURO 6-Norm. Besonderheit: Ein intergriertes Abbiegeassistenzsystem erhöht die Verkehrssicherheit. Der Aufbau konnte bei der Schmitz Feuerwehrtechnik GmbH in Farnstädt/Sachsen-Anhalt erworben werden. Dadurch wurden 46.000 Euro gegenüber dem Haushaltsansatz gespart. Die Gesamtkosten liegen bei 209.000 Euro. „Das Fahrzeug unterstützt unsere Einsätze hauptsächlich im Bereich der Unteren Kyll“, so Uwe May, stellvertretender Wehrleiter und zugleich Wehrführer der Feuerwehr Densborn.

Die Freiwillige Feuerwehr Stadtkyll verfügt seit Anfang März wieder über ein Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeug (HLF 10). Das Vorgänger-Fahrzeug hatte bei der Flutkatastrophe im Juli 2021 Totalschaden erlitten. „Wir freuen uns sehr, dass wir kurzfristig Ersatz beschaffen konnten“, so Wehrführer Frank Brehme. „Als mannschaftsstarke Stützpunkt-Wehr braucht Stadtkyll für seine ca. 25 Einsätze im Jahr ein Fahrzeug, das unseren vielseitigen Einsätzen gerecht wird. Mit der Wiss GmbH & Co. KG Feuerwehrfahrzeuge Herbolzheim hatten wir einen zuverlässigen und leistungsstarken Partner, der die Konstruktion des Fahrzeuges auf unsere Bedürfnisse angepasst hat.“

Das Mercedes-Benz Atego-Fahrgestell verfügt über 200 KW/271 PS und entspricht ebenfalls der EURO 6-Norm. „Das Lagerfahrzeug LF 20 KatS war ursprünglich für das Bundesland Schleswig-Holstein vorgesehen und wurde für uns auf ein HLF 10 umgerüstet.“ Das HLF verfügt über einen Löschwassertank mit einer Kapazität von 1.200 Liter und ist sowohl für Brandeinsätze als auch für die technische Hilfeleistung optimal ausgerüstet. Die Kosten von ca. 300.000 Euro werden durch die Versicherungsleistungen bzw. die Förderung aus Mitteln des Wiederaufbaus nach Flutkatastrophe vollumfänglich finanziert.

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Top-Events

Die Nürburgring Langstrecken-Serie startet am morgigen Samstag 26. März

Meuspath/Nürburgring – Das Eifeler Haupt Racing Team geht in der neuen Saison der Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) mit zwei top besetzten Mercedes-AMG GT3 an den Start. Das Team aus Meuspath wird beim ersten Lauf am 26. März antreten, auch am dritten Rennwochenende schickt HRT seine beiden Fahrzeuge auf die legendäre Nordschleife. Darüber hinaus sind weitere Einsätze in der insgesamt acht Events umfassenden Serie geplant.

Der Mercedes-AMG GT3 #12 tritt im ikonischen blau-gelben Design als „Mercedes-AMG Team Bilstein“ an. Das Cockpit teilen sich mit Raffaele Marciello (SUI), Manuel Metzger und Luca Stolz (beide GER) drei erfahrene Piloten aus dem Fahrerkader von Mercedes-AMG.

Auch der Mercedes-AMG GT3 #6 von nu concept, der mit der Nennung „Haupt Racing Team“ im Design des neuen Teampartners PAUL um Podiumsplatzierungen fahren wird, ist stark besetzt: Teambesitzer Hubert Haupt (GER) wechselt sich mit den Mercedes-AMG Performance-Fahrern Nico Bastian (GER) und Philip Ellis (SUI) am Lenkrad ab.

Die Nürburgring Langstrecken-Serie startet am kommenden Samstag, 26. März, mit der vierstündigen „ADAC Westfalenfahrt“ in ihre neue Saison. Der nächste NLS-Einsatz für das Haupt Racing Team, ebenfalls über vier Stunden Renndistanz, steht am 23. April an. Beide Läufe starten um 12 Uhr mittags, die Qualifying Sessions finden jeweils von 8:30 Uhr bis 10 Uhr statt. Ob und an welchen weiteren Events der NLS-Saison 2022 HRT teilnimmt, wird zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben.

Vorbereitung auf das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring

Die beiden NLS-Läufe dienen HRT auch zur Vorbereitung auf das legendäre 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring. Die Jubiläumsausgabe der Highlight-Veranstaltung, die in diesem Jahr bereits zum 50. Mal ausgetragen wird, findet vom 25. bis 29. Mai 2022 statt. Das Qualifikationsrennen für die 24h Nürburgring steigt zwischen 6. und 8. Mai.

HRT pflegt seit seiner Gründung eine besondere Beziehung zum Nürburgring und zur Eifelregion: Die Race Base des Teams befindet sich in unmittelbarer Nähe zu der ikonischen Rennstrecke im Gewerbegebiet Meuspath.

Raffaele Marciello, Mercedes-AMG Team Bilstein #12:
„Ich freue mich, wieder auf der Nordschleife zu fahren, noch dazu mit einem starken Team wie HRT. Unser Ziel ist klar, jetzt machen wir uns an die Arbeit. Wir werden top vorbereitet sein, wenn es endlich losgeht.“

Manuel Metzger, Mercedes-AMG Team Bilstein #12:
„Ich freue mich darauf, wieder mit HRT auf der Nürburgring-Nordschleife zu fahren. Wir haben ein sehr gutes Fahreraufgebot und auch ein starkes Gesamtpaket mit Bilstein als Fahrwerkspartner, der gesamten HRT Crew und unserem Mercedes-AMG GT3. Sicherlich wird es wie jedes Jahr eine Herausforderung, aber ich bin hochmotiviert, mich gut auf das 24-Stunden-Rennen vorzubereiten und dort unser volles Potenzial zu zeigen.“

Luca Stolz, Mercedes-AMG Team Bilstein #12:
„Ich freue mich wirklich darauf, wieder auf dem Nürburgring zu fahren. Ich hoffe, wir können uns bei den beiden Läufen reibungslos auf das 24h-Rennen vorbereiten. Ich bin auch gespannt darauf, die neu asphaltierten Streckenabschnitte auf der Nordschleife zu sehen.“

Hubert Haupt, Teambesitzer Haupt Racing Team / Haupt Racing Team #6:
„Endlich geht die Nordschleifen-Saison wieder los. Hier auf unserer Heimstrecke zu fahren, ist jedes Mal wieder etwas Besonderes. Mit Nico und Philip habe ich zwei ambitionierte Teamkollegen, die ihr Können schon vielfach unter Beweis gestellt haben. Ich bin mir sicher, dass wir zusammen eine gute Zeit haben und erfolgreich sein werden.“

Nico Bastian, Haupt Racing Team #6:
“Ich werde am Wochenende mein erstes Rennen in diesem Jahr fahren. Die Nürburgring-Nordschleife ist die herausforderndste Strecke weltweit, daher ist es wichtig, so viel auf der Strecke zu sein wie nur möglich.“

Philip Ellis, Haupt Racing Team #6:
„Ich kann es kaum erwarten, zum ersten Mal seit dem 24-Stunden-Rennen im letzten Jahr endlich wieder auf meiner Lieblingsstrecke zu fahren. Ich bin zuversichtlich, dass Nico, Hubert und ich gemeinsam sehr gut abschneiden werden. Alle Augen sind auf das große 24-Stunden-Rennen im Mai gerichtet. Wir möchten bis dahin so viele Runden auf der Nordschleife absolvieren wie nur möglich.“

Sean Paul Breslin, Teamchef Haupt Racing Team:
„Wir sind sehr glücklich, die Saison auf der besten Rennstrecke der Welt zu beginnen. Und wir freuen uns auf eine produktive Vorbereitung unseres Teams auf das 24-Stunden-Rennen im Mai. Wir haben zwei stark besetzte Fahrzeuge und können auf eine großartige Unterstützung durch unsere Partner und Sponsoren bauen. Unser Ziel ist es, dass alle Beteiligten stolz darauf sein können, Teil unseres Teams zu sein.“

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Versteigerung zugunsten der Ukraine-Hilfe in Aachen

Aachen – Der Aachener Künstler François du Plessis hat für das schrit_tmacher Festival dem coronabedingt abgesagten Programm des Jahres 2020 neues Leben eingehaucht: Aus den nicht genutzten Programmheften schuf er nämlich insgesamt sechs Skulpturen, die während des Festivalzeitraums in den Veranstaltungsorten Fabrik Stahlbau Strang in Aachen, im Theater Heerlen sowie im Alten Schlachthof in Eupen unter dem Titel „Book Stories – Paper Dance“ ausgestellt sind. Diese Skulpturen stellt François du Plessis jetzt für eine Versteigerung zugunsten der Ukraine-Hilfe zur Verfügung.

Interessent*innen können bis zum 10. April unter Nennung von „schrit_tmacher just helping!“ im Betreff und Angabe der Kontaktdaten ein Gebot per Email an kultur@mail.aachen.de einreichen. Das Mindestgebot für eine Skulptur beträgt 1.000 €. Den Zuschlag erhält jeweils der/die Meistbietende, der/die durch den Kulturbetrieb der Stadt Aachen entsprechend darüber informiert wird. Nach der Überweisung des entsprechenden Betrags auf das Spendenkonto der Nothilfe Ukraine/Aktion Deutschland Hilft (aktion-deutschland-hilft.de) und den Nachweis hierüber, vermittelt der Kulturbetrieb der Stadt Aachen den Kontakt zu François du Plessis, mit dem die Übergabe der Kunstwerke vereinbart werden kann.

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Wirtschaft

Acht Siegel für ausgezeichnete Beratungsqualität der Volksbank RheinAhrEifel eG

Region/Mayen-Koblenz – Acht Siegel vergab das renommierte Deutsche Institut für Bankentests zum wiederholten Mal in mehreren Kategorien an die Volksbank RheinAhrEifel eG: In Rheinland-Pfalz erhielt die Volksbank unter 1.000 getesteten Banken und Sparkassen Platz eins („Gold”) für den Bereich Private Banking und  zweimal Bronze in den Bereichen Firmenkunden- und Baufinanzierungs-Beratung.

Zusätzlich siegte die Volksbank mit dem Hauptsitz Koblenz auch bei den in 200 Städten durchgeführten Tests in diesen Bereichen.

„Wir sind stolz darauf, dass wir uns im deutschlandweiten Vergleich und in Rheinland-Pfalz auf den Spitzenplätzen befinden”, so Sascha Monschauer, Vorstandvorsitzender der Volksbank RheinAhrEifel eG. Einen hohen Zufriedenheitsgrad in punkto Beratung belegen auch hausinterne Kundenbefragungen, die von Seiten der Volksbank regelmäßig angestoßen werden. Ein weiteres Siegel im Bereich
Digital Banking belegt, dass die Volksbank das Thema Digitalisierung vorantreibt und mit dem Ausbau des Online-Auftrittes den richtigen Kurs eingeschlagen hat.

Über die Siegel

Seit 2015 prüft das Deutsche Institut für Bankentests in Kooperation mit „Die Welt“ die Qualität der Bankberatung deutscher Geldinstitute nach wissenschaftlich fundierten Kriterien und objektiven Befragungen durch Testpersonen vor Ort, auf schriftlichem und elektronischem Weg. Das neue Siegel Digital Banking wurde in Kooperation mit dem Marktforschungsinstitut Steinbeis-Transferzentrum Media Management entwickelt. Der gesamte Online-Auftritt einer Bank, von der Website über die App bis hin zum Auftritt in den sozialen Medien, wird mit modernsten (Mess-)Methoden zum Nutzererleben getestet und durch zertifizierte Branchenexperten bewertet.

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Kreis Düren – Neue Kontaktstelle für das Ehrenamt offiziell eröffnet

Düren – Das Ehrenamt ist wichtig. Es stärkt die Gemeinschaft und hält die Gesellschaft zusammen. Für den Kreis Düren und das Freiwilligenzentrum Düren sind das nicht nur Worte, im Gegenteil. Durch die neue Kontakt- und Anlaufstelle „Dein Ehrenamt. MITWIRKUNG“, die gestern, 24. März offiziell eröffnet wurde, werden aus diesen Worten Taten. „Unser großes Ziel ist es, das Ehrenamt im Kreis Düren weiter zu fördern und die Bereitschaft zu stärken, einfach mitzumachen“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn.

Ein wichtiges Stichwort: Vernetzung mit Vereinen, Institutionen, Organisationen. „Die ist für die neue Anlaufstelle besonders wichtig. Hier laufen zukünftig alle Fäden zusammen, sodass die ehrenamtliche Arbeit weiter ausgebaut und gezielt unterstützt werden kann“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn. In Kooperation mit dem Freiwilligenzentrum Düren e.V. sollen vor allem viele neue Ehrenamtliche aus unterschiedlichen Gruppen (Jugendliche, Babyboomer, Menschen mit Migrationshintergrund, Neuhinzugezogene, etc.) gewonnen werden. „Weiter geplant sind Qualifizierungsmaßnahmen für Ehrenamtliche. Von diesen Fortbildungen können alle Vereine profitieren“, sagte Elke Ricken-Melchert, Leiterin des Amtes für Demografie, Kinder, Jugend, Familie und Senioren.

„Wir beraten und suchen nach Möglichkeiten, potenzielle neue Ehrenamtler auf für sie geeignete Vereine aufmerksam zu machen“, sagte Ingrid Lensing, Vorstandsmitglied des Freiwilligenzentrums.

In Telefonsprechstunden (dienstags 10 bis 12 Uhr, donnerstags 16 bis 18 Uhr) können sich Interessierte an die beiden Ansprechpartner Gina Gardenier (Kreis Düren) und Reiner Lövenich (Freiwilligenzentrum) unter 02421/2210 51 945 wenden. Sie sind gewissermaßen „Gesicht und Stimme“ der neuen Kontaktstelle, wie Landrat Wolfgang Spelthahn sagte.

„Wir wollen eine zentrale Stelle rund um das Ehrenamt sein. Dabei ist es wichtig, miteinander zu arbeiten und immer im Austausch zu bleiben“, sagte Gina Gardenier. Ihr Kollege Reiner Lövenich ergänzt: „Die neuen Räume können Organisationen und Vereine für den Austausch nutzen können.“ So gibt es im Kreishaus gleich gegenüber dem Familienbüro (Erdgeschoss Haus C) ein Coworking-Büro, in dem Ehrenamtliche gemeinsam arbeiten können, einen großen Begegnungsraum für Konferenzen sowie ein Spiel- und Lesezimmer, das von Kindern, unter anderem zu Vorlesestunden (Kreis Lese-Kids), genutzt werden kann.

Eine digitale Plattform, auf der neben Infos auch Tipps, Termine oder Qualifizierungsangebote veröffentlicht werden, befindet sich im Aufbau. „Wir wollen somit auch die Wertschätzung und Anerkennung des Ehrenamtes sichtbar machen und erweitern. Die Menschen schenken anderen ihre Zeit, das ist sehr wertvoll.“, betonte Landrat Wolfgang Spelthahn.

Viele ehrenamtlich tätige Personen im Kreis Düren hatten sich eine solch zentrale Anlaufstelle zur besseren Vernetzung gewünscht. Das zeigte eine Umfrage vergangenen Jahres im Rahmen einer Bestands- und Bedarfsanalyse zum Thema Ehrenamt. „Im Kreis Düren engagieren sich schon überdurchschnittlich viele Menschen in Ehrenämtern. Wir wollen uns aber weiter verbessern“, so der Landrat. Heute wollten sich viele nicht mehr längerfristig binden und lieber in Projekten engagieren. Deshalb wird in der neuen Anlaufstelle auch das Thema Nachwuchsförderung groß geschrieben.

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„Westenergie“ sponsert 14 Bäume für das Mechernicher Stadtgebiet

Mechernich-Antweiler/Kommern/Firmenich-Obergartzem – Das Mechernicher Stadtgebiet ist seit kurzem um 14 neue „Klimabäume“ reicher – als Teil der Aktion „1.000 Klimabäume für unsere Kommunen“, initiiert vom Unternehmen „Westenergie“, die sich über Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Niedersachsen erstreckt.

Gelten tun die Baumarten, die mit 2000 Euro in Mechernich gesponsert wurden, als besonders stressresistent und seien damit laut der Sponsoren künftigen, klimatischen Veränderungen gewachsen. Der Erste Beigeordnete Thomas Hambach, Christof Marx von der Stadtverwaltung und Achim Diewald von der „Westenergie“ nahmen nun drei dieser frisch gepflanzten „Klimabäume“ in Antweiler persönlich in Augenschein.

„Kommunale Kunden können an unseren jährlichen wechselnden Projekten teilnehmen und sich entsprechende Mittel aus unseren Fördertöpfen sichern“, erklärte Achim Diewald vom Unternehmen und ergänzte: „Wir freuen uns sehr, dass das Projekt weit mehr Anklang gefunden hat, als wir erst dachten. Die Töpfe sind prall gefüllt und warten nur darauf, für das Gemeinwohl genutzt zu werden, wie hier in Mechernich“. Diewald, vom Partnermanagement der „Westenergie“ im westlichen Rheinland, betreut die Kommunen dabei in Sachen Projekte und Förderungen zentral.

Engagement auslösen

„Mit der Pflanzung der vierzehn Klimabäume setzen wir ein deutlich sichtbares Zeichen für mehr Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit in unserer Stadt. Schon viele Projekte wurden dank der Hilfe der »Westenergie« im Stadtgebiet bereits umgesetzt und unterstützt, so auch beispielsweise neue Spielplätze. Sie setzen sich für die Menschen sowie die Region ein und dafür sind wir sehr dankbar!“, so Thomas Hambach, Erster Beigeordneter der Stadt Mechernich, im Zuge der Besichtigung.

Christof Marx vom Grünflächenamt, auch zuständig für die Baumpflanzungen, schloss sich dem an: „Wir freuen uns sehr darüber, weil man auch merkt, dass das Ganz auch viel Engagement in der Bürgerschaft auslöst. Viele wollen sich beteiligen und Projekte angehen, doch ihnen fehlt einfach der Anhaltspunkt. Da macht die »Westenergie« als Förderpartner einen wirklich guten Job und bietet die Möglichkeit, vieles gut und einfach anzugehen.“

Aus einer Baumschule wurden im Vorfeld Bäume besorgt, bevor der Bauhof diese dann schließlich pflanzte: In Mechernich selbst eine Linde in der Feytalstraße, am Kommerner Ortseingang drei kegelförmige Rot-Ahorn „Scanlon“ und drei erlenartige Feld-Ahorn „Elsrijk“ in der oberen Mühlengasse. In Firmenich-Obergartzem dann eine Felsenbirne „Robin Hill“ am Friedhof und eine in der Straße Im Mühlengarten. Zu guter Letzt ein Rot-Ahorn der Gattung „Autumn Blaze“ am Friedhof in Kallmuth und drei der gleichen Art in der Stiftstraße in Antweiler.

Hintergründe

Das Energieunternehmen hatte die Aktion bereits im Sommer des vergangenen Jahres gestartet und Städte und Gemeinden dazu aufgerufen, ihr Interesse an einer Teilnahme zu bekunden und damit bis zu zehn Bäume erhalten zu können. 125 positive Antworten gingen schließlich ein, somit werden in den Partnerkommunen in den nächsten Wochen ganze 1.250 Klimabäume eingesetzt.

Bereits in diesem Jahr solle es laut Achim Diewald ein neues Projekt geben, wie genau dieses aber aussehen werde, sei noch nicht bekannt.

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Wirtschaft

BVR-Präsidentin Marija Kolak zum Energie-Entlastungspaket

Region/Berlin – Das angekündigte Energie-Entlastungspaket der Bundesregierung kommentiert die Präsidentin des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken, Marija Kolak, wie folgt: „Die Bundesregierung hilft den Bürgerinnen und Bürgern, die hohen Energiepreise zu bewältigen. Das ist ein wichtiges Signal für den sozialen Zusammenhalt angesichts der massiv gestiegenen Energiepreise. Doch fehlen Entlastungen für stark vom Energiepreis betroffene mittelständische Unternehmen. Hier müsse die Bundesregierung noch nachlegen.

Im Einzelnen ergeben die Maßnahmen zur Entlastung der Bürger von den gestiegenen Energiepreisen ein gemischtes Bild. Zu begrüßen ist die steuerliche Energiepreispauschale von 300 Euro und die spezifischen zusätzlichen Maßnahmen zur Unterstützung einkommensschwacher Haushalte. Beide Maßnahmen führen zu spürbaren Entlastungen, ohne klimapolitisch falsche Anreize zu setzen.

Die auf drei Monate befristete Absenkung der Energiesteuer auf Kraftstoffe kommt hingegen ausschließlich Fahrern von Kraftfahrzeugen zugute. Die Höhe der tatsächlichen Entlastung hängt zudem davon ab, in welchem Umfang die Steuersenkung von den Anbietern in Form niedrigerer Kraftstoffpreise weitergegeben wird. Eine Senkung der Stromsteuer auf den europäischen Mindestsatz wäre eine klimapolitisch bessere Alternative zur weiteren Entlastung der Bürgerinnen und Bürger gewesen.“