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Corona-Infektion – Was gilt es zu beachten? – Gesundheitsamt Mayen-Koblenz beantwortet die häufigsten Fragen

Region/Mayen-Koblenz – Aktuell erreichen viele Fragen aus der Bevölkerung das Gesundheitsamt Mayen-Koblenz zu den Corona-Themen Absonderung, Tests und Genesenen-Bescheinigungen. Nachfolgend liefert das Gesundheitsamt daher Antworten zu den häufigsten Fragen:

  1. Was mache ich bei einem positiven Selbsttest?

Fällt ein selbst durchgeführter Corona-Test positiv aus, muss sich die positiv getestete Person unverzüglich absondern und einen Schnelltest (PoC-Antigentest) durch geschultes Personal in einer Testeinrichtung oder einen laborbasierten PCR-Test vornehmen lassen (es gibt keine Pflicht zur Durchführung eines PCR-Tests). Ist auch das Ergebnis dieses Tests positiv, hat sich die positiv getestete Person weiterhin in Isolation zu begeben. Außerdem sind diejenigen Personen in Kenntnis setzen, mit denen sie engen Kontakt hatte.

  1. Wie lange dauert die Absonderung?

Corona-positive Personen und enge Kontaktpersonen sind verpflichtet, sich für 10 Tage in Isolation zu begeben. Der Tag der Testung wird als erster Tag der Isolation gewertet. Eine vorzeitige Beendigung der Quarantäne ist ab Tag 7 möglich, sofern vorher eine Symptomfreiheit von mindestens 48 Stunden am Stück bestand. Berechnet wird die Dauer der Isolation folgendermaßen:

Beispiel:

  • Abstrich bzw. letzter Kontakt zum Infizierten am 20. März (Tag 1)
  • reguläres Isolationsende: 29. März
  • Freitestung ab 7. Tag (26. März) möglich, sofern vorher 48 Stunden am Stück Symptomfreiheit bestand.
  1. Wann erhalte ich eine Genesenen-Bescheinigung?

Nur, wenn die Corona-Infektion mittels PCR-Test nachgewiesen wurde, wird automatisch ein Genesenenbescheid versendet. Ein positiver PoC-Test (Schnelltest mit Zertifikat) reicht dafür nicht aus.

  1. Wie lange ist diese gültig?

Die Genesenen-Bescheinigung ist erst ab dem 28. Tag nach dem positiven Testabstrich gültig. Sofern die genesene Person ungeimpft ist, ist in Deutschland die Bescheinigung bis zum 90. Tag nach dem Abstrich befristet. Sollte die genesene Person mindestens eine Impfung haben, wird keine Genesenenbescheinigung benötigt.

  1. Wann erhalte ich eine Quarantäne-Anordnung?

Mittels PCR-Test positiv getestete Personen erhalten ihr offizielles Isolationsschreiben unaufgefordert per Post, nachdem dem Gesundheitsamt die entsprechende Labormeldung übermittelt wurde. Aufgrund der hohen Fallzahlen erfolgt dies aktuell mit ein paar Tagen Verzögerung. Zu beachten ist, dass ein positives PCR-Ergebnis vom Gesundheitsamt benötigt wird, um das Schreiben ausstellen zu können.

Bei einem positiven Schnelltest mit Zertifikat (PoC-Test), kann die entsprechende Bescheinigung per E-Mail an corona@kvmyk.de, unter Beifügung des Zertifikats über das positive Ergebnis, beim Gesundheitsamt beantragt werden. Ein Screenshot aus der Corona-Warnapp reicht nicht aus.

  1. Wer ist enge Kontaktperson? Wer muss in Quarantäne?

Enge Kontaktpersonen sind alle Menschen, die sich länger als 10 Minuten ohne adäquaten Schutz (medizinische oder FFP2-Maske) im Nahbereich (weniger als 1,5 Meter) aufgehalten haben oder die sich mit der infizierten Person länger als 10 Minuten im selben, nicht ausreichend belüfteten Raum, unabhängig vom eingehaltenen Abstand, mit oder ohne adäquaten Schutz, aufgehalten haben.

  1. Wer ist von der Absonderungspflicht befreit?
  • Minderjährige
  • Personen mit Auffrischungsimpfung (Booster)
  • frisch vollständig geimpfte Personen (Zweitimpfung ist mehr als 14 Tage, aber nicht länger als 3 Monate her)
  • frisch genesene Kontaktpersonen (Infektion innerhalb der letzten 3 Monate)
  • genesene Personen, die mindestens eine weitere Impfung haben
  1. Wie erhalten Kontaktpersonen einen Nachweis zur Absonderung?

Nur Kontaktpersonen, die nicht von der Absonderungspflicht befreit sind, erhalten Verfügungen, nachdem die positiv getestete Person dem Gesundheitsamt in einer E-Mail an kontaktperson19@kvmyk.de die Kontaktdaten ihrer Kontakte übermittelt hat. Hierfür soll die entsprechende Vorlage verwendet werden. Diese und weitere Informationen zur Quarantäne findet man unter www.kvmyk.de/corona-info

9. Was mache ich, wenn meine Corona-Warn-App rot ist?

Ruhe bewahren und überlegen, mit wem der Kontakt stattgefunden haben könnte. Vor allem bei Symptomen sollte man umgehend einen qualifizierten Schnelltest an einer Teststation machen lassen.

  1. Wo kann ich mich testen lassen?

Teststellen findet man unter www.corona.rlp.de/de/testen/

Antworten zu vielen weiteren Fragen gibt es unter www.kvmyk.de/corona-info sowie www.corona.rlp.de

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‚De Zuckertoni‘ bald in der Reichskronen-Apotheke Dr. Schlags in Mayen zu sehen

Mayen – Er ist ein Mayener Original und war zu Lebzeiten mit seinem Pferde- und später dem Leiterwagen nicht aus dem Stadtbild wegzudenken. Das Bürgerbühnen-Projekt der Burgfestspiele Mayen erweckte ihn 2021 wieder zum Leben: Anton ‚Toni‘ Kohlhaas – besser bekannt als ‚De Zuckertoni‘ – eroberte die Kleine Bühne der Burgfestspiele. Die speziell für das Projekt angefertigte Puppe wird bald in einem Schaufenster der Reichskronen-Apotheke Dr. Schlags zu sehen sein.

Oberbürgermeister Dirk  Meid, Fachbereichsleiter Uwe Hoffmann und Petra Schumacher, Stellvertretende Intendantin der Burgfestspiele, übergaben die Puppe und ein Gemälde von Künstler Carl Jessen leihweise an Stephanie Recker von der Reichskronen-Apotheke. Dr. Schlags: „Wir freuen uns, dass ,De Zuckertoni`, der in unserer Apotheke noch persönlich bekannt war, auf diese Weise ins Stadtbild zurückkehrt und sicher viele Erinnerungen wecken wird“.

„Ich freue mich, dass wir durch diese Leihgaben unseren Dank für die besondere Unterstützung der Burgfestspiele Mayen in diesem Jahr zum Ausdruck bringen können. Außerdem bin ich sicher, dass diese Aktion den Mayener Bürgerinnen und Bürgern viel Freude machen wird“, so Oberbürgermeister Dirk Meid.

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Rathaus Mechernich – In den Farben der Ukraine

Mechernich – Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick: „Menschen in Freiheit und Demokratie werden ihre Lebensform immer gegen Tyrannen und Diktatoren verteidigen“ – Die Farben der Ukraine, blau und gelb, schmücken seit einigen Tagen einen der Fahnenmasten vor dem Mechernicher Rathaus. „Es sind die Farben unserer demokratischen westlichen Lebensart und unserer Freiheit geworden“, sagt Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick in seiner Rede zum virtuellen Jahresempfang der Stadt Mechernich im April, die gestern aufgenommen wurde.

Die weltbekannte Mechernicher Bruder-Klaus-Kapelle in Wachendorf in den Farben der Freiheit und der Ukraine. Archivfoto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Auch die Bruder-Klaus-Kapelle, ein in der ganzen Welt bekanntes Sakralgebäude aus der Stadt Mechernich, einst von Peter Zumthor entworfen, leuchtet vor blauem Frühlingshimmel im Hintergrund und gelbem Raps im Vordergrund in den Farben der Freiheit.

In seiner Jahresansprache sagt Dr. Hans-Peter Schick: „Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, der Ukrainekrieg hat unsere westliche Welt kräftig aufgerüttelt. Wer hätte im 21. Jahrhundert bei uns noch damit gerechnet, dass in Mitteleuropa gut ein Dreivierteljahrhundert nach Ende des Zweiten Weltkrieges ein großes europäisches Land nach Hitlermanier einen kleineren Nachbarn überfallen würde?“

„Und das nur“, so Dr. Schick: „weil vor allem die jungen Menschen in der Ukraine in einer funktionierenden Demokratie nach westlichem Vorbild und mit dem Recht auf Menschenwürde, Freiheit und uneingeschränkte Meinungsäußerung leben wollen.“

Die Menschen in der Ukraine kämpften für gemeinsame Ideale wie Freiheit und Demokratie und glaubten an eine Zukunft in einem vereinten Europa. Der Bürgermeister: „Hoffen wir mit ihnen, dass ihr Glaube und ihre Ideale Berge versetzen…“

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Bereits mehr als 230 aus der Ukraine geflüchtete Menschen in Jülich

Jülich – Seit Beginn der Hilfsaktion steht die Verwaltung in engem Austausch mit der ukrainischen Community in Jülich, mit privaten und bürgerschaftlichen Initiativen sowie mit Bürgerinnen und Bürgern, die sich engagieren. Zunächst lag der Fokus darauf, Hilfsgüter in die Ukraine zu schicken. Nun ist verstärkt auch Hilfe für die bereits in Jülich angekommenen Flüchtlinge notwendig.

Mehr als 230 aus der Ukraine geflüchtete Menschen sind in kurzer Zeit in Jülich angekommen. Viele kamen zunächst vor allem über private Initiativen oder aufgrund von verwandtschaftlichen oder freundschaftlichen Beziehungen gerade in unsere Stadt. Zwischenzeitlich erfolgen Zuweisungen von ukrainischen Flüchtlingen über die entsprechenden Landesbehörden. Damit hat Jülich aktuell deutlich mehr ukrainische Flüchtlinge aufgenommen, als nach der Zuweisungsstatistik zurzeit vorgegeben wären.

Entsprechende Hilfsangebote werden sukzessive aufgebaut. Neben der Unterbringung, Verpflegung und Versorgung mit den wichtigsten Dingen des täglichen Lebens, sind unter anderem Gesundheitsversorgung, Deutschkurse, Kinderbetreuung und Schulunterricht zu organisieren.

Dank der enormen Hilfsbereitschaft der Jülicher Bevölkerung und der engagierten Arbeit der offiziellen Stellen wurde bereits viel erreicht. Ein herzliches Dankeschön gilt allen, die sich seit Ausbruch des Krieges in der Ukraine hier vor Ort engagiert haben.

Die schnell wachsende Zahl der Geflüchteten stellt die Stadtverwaltung vor große Herausforderungen. Denn sie ist auch zuständig für viele andere in unserer Stadt lebende Bedürftige und auch für Geflüchtete, die aus anderen Regionen der Welt weiterhin zu uns kommen. Ziel aller Bemühungen ist es, hier keine Unterschiede zu machen und alle in Jülich auf Hilfe Angewiesenen gemäß der Zuständigkeit der Verwaltung gleichermaßen zu unterstützen.

Der in Jülich vorhandene Wohnraum zur Unterbringung Geflüchteter ist schon jetzt weitgehend belegt. Es ist völlig unklar, wie lange dieser Krieg noch dauern wird, so dass mit einer langfristigen Unterbringung der Geflüchteten zu rechnen ist.

Die Verwaltungen müssen sich in kurzer Zeit um eine wachsende und besonders große Anzahl von Geflüchteten/Vertriebenen durch den Krieg in der Ukraine kümmern. Die vorgegebenen Strukturen für die Aufnahme stellen sicher, dass die öffentlichen Verwaltungen in Deutschland handlungsfähig bleiben. Dazu ist es auch wichtig, dass Geflüchtete, die bereits in Jülich privat untergebracht sind, sich umgehend bei der Stadt Jülich anmelden: sozialamt@juelich.de. Dieses strukturierte Vorgehen dient dem Wohle Aller.

Erste Anlaufstelle für Geflüchtete, die Nordrhein-Westfalen erreichen, ist die Landeserstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge NRW in 44791 Bochum, Gersteinring 52, Tel. 02931 / 82 66 00. Dort werden diese Personen als Geflüchtete registriert und von dort erfolgt die Zuweisung in Kommunen in NRW, die noch Aufnahmekapazität haben.

Informationen dazu auf: https://www.bra.nrw.de/integration-migration/ukraine-krieg.

Dort gibt es auch Antworten auf häufig gestellte Fragen der ankommenden Flüchtlinge in deutscher (https://www.bra.nrw.de/integration-migration/fluechtlinge-nrw/informationen-fuer-fluechtlinge/haeufig-gestellte-fragen) und ukrainischer (https://www.bra.nrw.de/integration-migration/fluechtlinge-nrw/informationen-fuer-fluechtlinge/rozpovsyudzheni-zapitannya-ukrainskiy) Sprache.

Wer auf privatem Wege weitere Personen aus der Ukraine holen möchte, muss unbedingt vorher eigenverantwortlich klären, wo diese Personen längerfristig Unterkunft finden. Alternativ sollte der Transport zur Landeserstaufnahmestelle für Flüchtlinge NRW in Bochum geplant werden.

„Die Situation ist vergleichbar mit Sportlern, die sehr schnell und gut in den Sprint gestartet sind und nun auf der Strecke erfahren, dass es sich um einen Marathon handelt“, gibt Bürgermeister Fuchs zu bedenken. „Wir müssen unser Handeln der Situation anpassen, damit uns nicht auf der Strecke die Puste ausgeht.“

Dazu gehört auch Überlegungen für die Unterbringung von Flüchtlingen in Notunterkünften anzustellen. Denn auch bei weiter steigenden Flüchtlingszahlen und der zu ahnenden vollständigen Belegung der Wohnungen, müssen zugewiesene Flüchtlinge untergebracht werden.

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Für Geflüchtete – Stadt Aachen richtet Infopoint am Aachener Hauptbahnhof ein

Aachen – Die Stadt Aachen richtet kurzfristig einen Infopoint auf dem Vorplatz des Aachener Hauptbahnhofs ein. Dort finden schutzsuchende Menschen, die aus der Ukraine kommen, eine erste gut sichtbare Anlaufstelle. Der Infopoint nahm am gestrigen Freitag, 25. März seinen Betrieb auf. Ab 17 Uhr standen die Kräfte des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) bereit, um Geflüchtete in Empfang zu nehmen, sie mit ersten Informationen und einem Getränk zu versorgen, um sie anschließend an eine der städtischen Erstunterbringungsstandorte zu vermitteln. Der Infopoint ist werktags wie am Wochenende von 7 Uhr in der Früh bis 2 Uhr in der Nacht besetzt. Neben dem DRK sind wochentags auch städtische Angestellte als Ansprechpartner*innen vor Ort.

Rolf Frankenberger, Leiter des Fachbereichs Wohnen, Soziales und Integration, erklärt: „Die aktuelle Flüchtlingskrise ist sehr dynamisch und verläuft ganz anders als das, was wir 2015 erlebt haben. Die Menschen aus der Ukraine kommen zu nahezu jeder Tages- und Nachtzeit in Aachen an. Sie kommen oft einzeln oder in kleinen Gruppen. Einige kommen mit dem Auto an, viele erreichen Aachen aber auch mit dem Zug.“ Damit gerade dort am Hauptbahnhof die Menschen direkt – gerade auch in den späten Abendstunden – eine erste Anlaufstelle finden, ist der Infopoint eingerichtet worden. Die Feuerwehr Aachen hat hierfür ihren rund sieben Meter langen roten „Sozial-Container“, der ansonsten bei längeren Brand- und Hilfseinsätzen verwendet wird, auf dem Bahnhofsvorplatz positioniert. Ein großes Banner mit der Aufschrift „Infopoint Ukraine“, einer ukrainischen Flagge und dem Hinweis auf weitere Online-Infos unter www.aachen.de/aachenhilft zeigt allen Ankommenden ab heute Nachmittag, dass ihnen an dieser Stelle geholfen wird.

„Die direkte Ansprechstelle hilft allen – vor allem den Geflüchteten, aber auch uns von Behördenseite“, sagt Frankenberger. Oftmals strandeten in den vergangenen Wochen die Schutzsuchenden zunächst auf dem Bahnhofsplatz. Sie wendeten sich dann in einem ersten Schritt an die Bundespolizei. Über Umwege wurde so dann erst der Bereitschaftsdienst der Sozialbehörde benachrichtigt und konnte unterstützen. „Diese Lücke schließen wir nun mit dem Infopoint. So können wir den Menschen direkt helfen und sie zügig in eine Aufnahmeeinrichtung bringen“, so Frankenberger.

Parallel entsteht dank der tatkräftigen Unterstützung zahlreicher Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Aachen momentan auf dem Sportplatz Siegel eine Zeltstadt. Seit Donnerstag, 24. März läuft der Aufbau des Ankunftszentrums für Geflüchtete auf Hochtouren. Die Stadt Aachen nimmt ihre Rolle als sicherer Hafen für Menschen in Not ernst. Seit Kriegsbeginn in der Ukraine haben sich über 2000 Menschen bei der Verwaltung gemeldet. Das Ankunftszentrum auf Siegel soll als temporäre Großunterbringung dabei helfen, die große Herausforderung zu meistern. Das Ankunftszentrum in Burtscheid soll Anfang April in Betrieb gehen. Zuvor lädt die Stadt am Dienstag, 29. März, 19 Uhr, zu einer Bürger*innen-Information vor Ort ein (Sportplatz Siegel, Robert Schumann-Straße 50). Weitere Infos: www.aachen.de/aachenhilft.

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Zahl an immunisierten Mitarbeitenden in der Pflege und Eingliederungs-Hilfe steigt weiter an

Region/Mainz – Einrichtungen der Pflege und Eingliederungshilfe in Rheinland-Pfalz haben erneut eine gestiegene Quote an immunisierten Mitarbeitenden in der Corona-Pandemie gemeldet. Das zeigen neue Angaben aus dem Monitoring des Sozialministeriums, das alle zwei Wochen neue Daten abfragt. Zum Stichtag des 18. März – und damit erstmals zu einem Tag, als die einrichtungsbezogene Impfpflicht bereits in Kraft getreten war – waren in Einrichtungen der Pflege 96,4 Prozent der Mitarbeitenden vollständig geimpft oder genesen, von denen rund 78 Prozent geboostert sind. In Einrichtungen der Eingliederungshilfe sind 93,9 Prozent der Mitarbeitenden vollständig geimpft oder genesen, von denen 81,6 Prozent eine Auffrischimpfung erhalten haben. Aus der Pflege hatten zum Stichtag 422 Einrichtungen ihre Zahlen gemeldet, aus der Eingliederungshilfe 219.

Sozialminister Alexander Schweitzer sagte: „Die Quote an Immunisierten in den Einrichtungen liegt in Rheinland-Pfalz schon lange in der bundesweiten Spitzengruppe. Ich danke allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihre Bereitschaft, sich impfen zu lassen und damit die Gesundheit von vulnerablen Menschen so gut wie möglich zu schützen.“

Seit dem 16. März müssen auch die Einrichtungen der Pflege und Eingliederungshilfe die bei ihnen tätigen Beschäftigten melden, die weder einen Impfausweis, einen Genesenenausweis noch eine ärztliche Bescheinigung wegen einer Kontraindikation zur Covid-19 Impfung vorgelegt haben. Die rheinland-pfälzischen Gesundheitsämter werden nach Eingang diese Meldungen sichten und diese Personen auffordern, einen der vorgenannten Nachweise innerhalb einer bestimmten Frist bei dem Gesundheitsamt vorzulegen. Sofern dieser Aufforderung nicht Folge geleistet wird, droht diesen Personen zum einen ein Bußgeld und zum anderen kann das Gesundheitsamt ein Betretungs- oder Tätigkeitsverbot gegenüber diesen Personen aussprechen.

Aus Einrichtungen der Pflege, Eingliederungshilfe und der Beruflichen Rehabilitation hat es bis Ende dieser Woche Meldungen von 2994 Personen gegeben, die die Bedingungen der einrichtungsbezogenen Impfpflicht bislang nicht erfüllen. Dies sei vor dem Hintergrund von rund 100.000 Beschäftigten in diesen drei Bereichen ein Anteil von rund 3 Prozent. „Dieser Wert deckt sich mit unseren bisherigen Erhebungen, die eine hohe Immunisierung in diesen Berufsgruppen bestätigt haben. Die Einrichtungen, die Gesundheitsämter und das Land haben sich gut aufgestellt, sollte es tatsächlich in Einzelfällen zu Betretungs- und Tätigkeitsverboten kommen“, sagte Sozialminister Alexander Schweitzer.“

Mit Blick auf das steigende Infektionsgeschehen bundesweit warnte Schweitzer aber vor wachsenden Ausfällen von Mitarbeitenden, die sich in Quarantäne begeben müssen. Das Land behalte die Lage im Blick und stehe dazu in Austausch mit der Pflegegesellschaft. „Daher halten wir auch weiterhin den Freiwilligenpool der Landespflegekammer für Unterstützungsmaßnahmen offen. Ich appelliere an alle geimpften Pflege- und Betreuungskräfte, aber auch an Freiwillige, sich dort zu melden, wenn sie Einrichtungen unterstützen möchten“, betonte Schweitzer.

Bereits während der zweiten Welle im Winter 2020/2021 konnten Freiwillige in den Einrichtungen wertvolle Unterstützung leisten, in denen sich Mitarbeitende auf Grund von Infektionen in Quarantäne begeben mussten.

Die zentrale Meldestelle für den Freiwilligenpool der Pflegekammer findet sich unter https://corona.pflegekammer-rlp.de/zentrale-meldestelle-freiwilligen-pool.html

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Malteser Hilfsdienst startet Betrieb seines Fluthilfebüros in Bad Münstereifel

Bad Münstereifel – Materielle und psychosoziale Unterstützung für Betroffene des Juli-Hochwassers. Ab dem 1.4.2022 geht der Malteser Hilfsdienst offiziell mit seinem Fluthilfebüro an den Start. Am Standort Im goldenen Tal 10 werden in wohnlich ausgestatteten Bürocontainern ab diesem Zeitpunkt Beratungsgespräche und Hilfestellungen bei der Beantragung der Sofort- und Einzelfallhilfe durch die Hilfsorganisation angeboten.

Die Stadt Bad Münstereifel hatte die Malteser gebeten, auf der zur Verfügung gestellten Fläche eine Anlaufstelle einzurichten und die Hilfeleistungen dort zu koordinieren. Hier kann Betroffenen der Jahrhundertflut vom Sommer vergangenen Jahres dringend notwendige Unterstützung geboten werden. Die Stadt freut sich, dass den Bürgerinnen und Bürgern mit der Eröffnung des Fluthilfebüros ein weiteres Unterstützungsangebot zur Verfügung steht. Neben unbürokratisch erhältlichen Soforthilfen in Höhe von 2500 Euro haben hochwassergeschädigte Menschen durch die spendenfinanzierte Einzelfallhilfe auch die Möglichkeit, sich unter bestimmten Voraussetzungen bis zu 20 Prozent ihres durch die Flut entstandenen Schadens ersetzen zu lassen.

Ein Antrag auf staatliche Wiederaufbauhilfe, der unabhängig davon bis zu 80 Prozent der privaten Hochwasserschäden ausgleichen kann, sollte idealerweise zuvor bereits gestellt worden sein. Bei Fragen rund um die Beantragung der staatlichen Wiederaufbauhilfe unterstützen die Malteser jedoch ebenfalls, soweit dies notwendig sein sollte. Für Menschen, die nach den Erlebnissen während der Flut auch einen Bedarf an psychosozialer Unterstützung haben, wird es darüber hinaus die Möglichkeit von Beratungs- und Entlastungsgesprächen durch qualifizierte Psychologen sowie Seelsorge geben. „Wir freuen uns sehr, die flutbetroffenen Menschen mit unseren verschiedenen Hilfsangeboten unterstützen zu können“, sagt der Projektleiter der Malteser Fluthilfe in der Diözese Köln, Alexander Schott.

In Kooperation mit der Hilfsorganisation ADRA soteria hatten die Malteser insgesamt vier Bürocontainer für die Fluthilfe nach Bad Münstereifel gebracht, um den Betroffenen bestmögliche Beratungen rund um Fluthilfeleistungen bieten zu können. Beide Organisationen sind Mitglied im Bündnis Aktion Deutschland hilft (ADH). Infos unter der Hotline: 06723/685578 oder fluthilfe.bad-muenstereifel@malteser.org

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Neue Löschfahrzeuge für die Feuerwehren Densborn und Stadtkyll

Gerolstein – Die Freiwilligen Feuerwehren in unserer Verbandsgemeinde haben besonders im zurückliegenden Jahr gezeigt, welch wichtigen Beitrag sie für unsere Bürgerinnen und Bürger leisten. Wir freuen uns deshalb, dass wir erneut zwei Wehren in unserer Verbandsgemeinde mit neuen Fahrzeugen stärken bzw. Ersatz beschaffen können.

Das neue Mannschaftslöschfahrzeug der FFW Densborn. Foto: VG Gerolstein

Die Freiwillige Feuerwehr Densborn hat im Januar, nach knapp sieben Monaten Lieferzeit, ein Mittleres Löschfahrzeug (MLF) erhalten. Das MAN-Fahrgestell mit Doppelkabine und 130 KW/177 PS entspricht der EURO 6-Norm. Besonderheit: Ein intergriertes Abbiegeassistenzsystem erhöht die Verkehrssicherheit. Der Aufbau konnte bei der Schmitz Feuerwehrtechnik GmbH in Farnstädt/Sachsen-Anhalt erworben werden. Dadurch wurden 46.000 Euro gegenüber dem Haushaltsansatz gespart. Die Gesamtkosten liegen bei 209.000 Euro. „Das Fahrzeug unterstützt unsere Einsätze hauptsächlich im Bereich der Unteren Kyll“, so Uwe May, stellvertretender Wehrleiter und zugleich Wehrführer der Feuerwehr Densborn.

Die Freiwillige Feuerwehr Stadtkyll verfügt seit Anfang März wieder über ein Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeug (HLF 10). Das Vorgänger-Fahrzeug hatte bei der Flutkatastrophe im Juli 2021 Totalschaden erlitten. „Wir freuen uns sehr, dass wir kurzfristig Ersatz beschaffen konnten“, so Wehrführer Frank Brehme. „Als mannschaftsstarke Stützpunkt-Wehr braucht Stadtkyll für seine ca. 25 Einsätze im Jahr ein Fahrzeug, das unseren vielseitigen Einsätzen gerecht wird. Mit der Wiss GmbH & Co. KG Feuerwehrfahrzeuge Herbolzheim hatten wir einen zuverlässigen und leistungsstarken Partner, der die Konstruktion des Fahrzeuges auf unsere Bedürfnisse angepasst hat.“

Das Mercedes-Benz Atego-Fahrgestell verfügt über 200 KW/271 PS und entspricht ebenfalls der EURO 6-Norm. „Das Lagerfahrzeug LF 20 KatS war ursprünglich für das Bundesland Schleswig-Holstein vorgesehen und wurde für uns auf ein HLF 10 umgerüstet.“ Das HLF verfügt über einen Löschwassertank mit einer Kapazität von 1.200 Liter und ist sowohl für Brandeinsätze als auch für die technische Hilfeleistung optimal ausgerüstet. Die Kosten von ca. 300.000 Euro werden durch die Versicherungsleistungen bzw. die Förderung aus Mitteln des Wiederaufbaus nach Flutkatastrophe vollumfänglich finanziert.

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Die Nürburgring Langstrecken-Serie startet am morgigen Samstag 26. März

Meuspath/Nürburgring – Das Eifeler Haupt Racing Team geht in der neuen Saison der Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) mit zwei top besetzten Mercedes-AMG GT3 an den Start. Das Team aus Meuspath wird beim ersten Lauf am 26. März antreten, auch am dritten Rennwochenende schickt HRT seine beiden Fahrzeuge auf die legendäre Nordschleife. Darüber hinaus sind weitere Einsätze in der insgesamt acht Events umfassenden Serie geplant.

Der Mercedes-AMG GT3 #12 tritt im ikonischen blau-gelben Design als „Mercedes-AMG Team Bilstein“ an. Das Cockpit teilen sich mit Raffaele Marciello (SUI), Manuel Metzger und Luca Stolz (beide GER) drei erfahrene Piloten aus dem Fahrerkader von Mercedes-AMG.

Auch der Mercedes-AMG GT3 #6 von nu concept, der mit der Nennung „Haupt Racing Team“ im Design des neuen Teampartners PAUL um Podiumsplatzierungen fahren wird, ist stark besetzt: Teambesitzer Hubert Haupt (GER) wechselt sich mit den Mercedes-AMG Performance-Fahrern Nico Bastian (GER) und Philip Ellis (SUI) am Lenkrad ab.

Die Nürburgring Langstrecken-Serie startet am kommenden Samstag, 26. März, mit der vierstündigen „ADAC Westfalenfahrt“ in ihre neue Saison. Der nächste NLS-Einsatz für das Haupt Racing Team, ebenfalls über vier Stunden Renndistanz, steht am 23. April an. Beide Läufe starten um 12 Uhr mittags, die Qualifying Sessions finden jeweils von 8:30 Uhr bis 10 Uhr statt. Ob und an welchen weiteren Events der NLS-Saison 2022 HRT teilnimmt, wird zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben.

Vorbereitung auf das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring

Die beiden NLS-Läufe dienen HRT auch zur Vorbereitung auf das legendäre 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring. Die Jubiläumsausgabe der Highlight-Veranstaltung, die in diesem Jahr bereits zum 50. Mal ausgetragen wird, findet vom 25. bis 29. Mai 2022 statt. Das Qualifikationsrennen für die 24h Nürburgring steigt zwischen 6. und 8. Mai.

HRT pflegt seit seiner Gründung eine besondere Beziehung zum Nürburgring und zur Eifelregion: Die Race Base des Teams befindet sich in unmittelbarer Nähe zu der ikonischen Rennstrecke im Gewerbegebiet Meuspath.

Raffaele Marciello, Mercedes-AMG Team Bilstein #12:
„Ich freue mich, wieder auf der Nordschleife zu fahren, noch dazu mit einem starken Team wie HRT. Unser Ziel ist klar, jetzt machen wir uns an die Arbeit. Wir werden top vorbereitet sein, wenn es endlich losgeht.“

Manuel Metzger, Mercedes-AMG Team Bilstein #12:
„Ich freue mich darauf, wieder mit HRT auf der Nürburgring-Nordschleife zu fahren. Wir haben ein sehr gutes Fahreraufgebot und auch ein starkes Gesamtpaket mit Bilstein als Fahrwerkspartner, der gesamten HRT Crew und unserem Mercedes-AMG GT3. Sicherlich wird es wie jedes Jahr eine Herausforderung, aber ich bin hochmotiviert, mich gut auf das 24-Stunden-Rennen vorzubereiten und dort unser volles Potenzial zu zeigen.“

Luca Stolz, Mercedes-AMG Team Bilstein #12:
„Ich freue mich wirklich darauf, wieder auf dem Nürburgring zu fahren. Ich hoffe, wir können uns bei den beiden Läufen reibungslos auf das 24h-Rennen vorbereiten. Ich bin auch gespannt darauf, die neu asphaltierten Streckenabschnitte auf der Nordschleife zu sehen.“

Hubert Haupt, Teambesitzer Haupt Racing Team / Haupt Racing Team #6:
„Endlich geht die Nordschleifen-Saison wieder los. Hier auf unserer Heimstrecke zu fahren, ist jedes Mal wieder etwas Besonderes. Mit Nico und Philip habe ich zwei ambitionierte Teamkollegen, die ihr Können schon vielfach unter Beweis gestellt haben. Ich bin mir sicher, dass wir zusammen eine gute Zeit haben und erfolgreich sein werden.“

Nico Bastian, Haupt Racing Team #6:
“Ich werde am Wochenende mein erstes Rennen in diesem Jahr fahren. Die Nürburgring-Nordschleife ist die herausforderndste Strecke weltweit, daher ist es wichtig, so viel auf der Strecke zu sein wie nur möglich.“

Philip Ellis, Haupt Racing Team #6:
„Ich kann es kaum erwarten, zum ersten Mal seit dem 24-Stunden-Rennen im letzten Jahr endlich wieder auf meiner Lieblingsstrecke zu fahren. Ich bin zuversichtlich, dass Nico, Hubert und ich gemeinsam sehr gut abschneiden werden. Alle Augen sind auf das große 24-Stunden-Rennen im Mai gerichtet. Wir möchten bis dahin so viele Runden auf der Nordschleife absolvieren wie nur möglich.“

Sean Paul Breslin, Teamchef Haupt Racing Team:
„Wir sind sehr glücklich, die Saison auf der besten Rennstrecke der Welt zu beginnen. Und wir freuen uns auf eine produktive Vorbereitung unseres Teams auf das 24-Stunden-Rennen im Mai. Wir haben zwei stark besetzte Fahrzeuge und können auf eine großartige Unterstützung durch unsere Partner und Sponsoren bauen. Unser Ziel ist es, dass alle Beteiligten stolz darauf sein können, Teil unseres Teams zu sein.“

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Versteigerung zugunsten der Ukraine-Hilfe in Aachen

Aachen – Der Aachener Künstler François du Plessis hat für das schrit_tmacher Festival dem coronabedingt abgesagten Programm des Jahres 2020 neues Leben eingehaucht: Aus den nicht genutzten Programmheften schuf er nämlich insgesamt sechs Skulpturen, die während des Festivalzeitraums in den Veranstaltungsorten Fabrik Stahlbau Strang in Aachen, im Theater Heerlen sowie im Alten Schlachthof in Eupen unter dem Titel „Book Stories – Paper Dance“ ausgestellt sind. Diese Skulpturen stellt François du Plessis jetzt für eine Versteigerung zugunsten der Ukraine-Hilfe zur Verfügung.

Interessent*innen können bis zum 10. April unter Nennung von „schrit_tmacher just helping!“ im Betreff und Angabe der Kontaktdaten ein Gebot per Email an kultur@mail.aachen.de einreichen. Das Mindestgebot für eine Skulptur beträgt 1.000 €. Den Zuschlag erhält jeweils der/die Meistbietende, der/die durch den Kulturbetrieb der Stadt Aachen entsprechend darüber informiert wird. Nach der Überweisung des entsprechenden Betrags auf das Spendenkonto der Nothilfe Ukraine/Aktion Deutschland Hilft (aktion-deutschland-hilft.de) und den Nachweis hierüber, vermittelt der Kulturbetrieb der Stadt Aachen den Kontakt zu François du Plessis, mit dem die Übergabe der Kunstwerke vereinbart werden kann.