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Kleine Taube flieg! – Kinder in Mayen setzen ein Zeichen für den Frieden

Mayen – Unsere Welt ist aus den Fugen geraten. Viele Menschen, darunter auch Kinder, sind vor dem Krieg in der Ukraine auf der Flucht. Die Grundschule Hinter Burg, MUS-E® Koordinatorin Christina Weise und die MUS-E® Künstlerin Evamaria Deisen, möchten den Kindern mit der Aktion „Friedenstaube“ die Möglichkeit geben, diesen Menschen unser Mitgefühl und unsere Solidarität zu zeigen.

Kleine Taube flieg bei der GS-St.Martin-Förderschule in Mayen. Foto: Privat

Jedes Kind bekam die Möglichkeit, eine Vorlage der Friedenstaube nach eigenen Vorstellungen zu gestalten und dem Wunsch nach Frieden auf der Welt Ausdruck zu verleihen.

Die My- Gemeinschaft e. V. unterstützt diese Aktion und zeigt die „Friedenstauben“ der Kinder in den Schaufenstern der Mayener Geschäfte. Fotos der „Friedenstauben“ können auf der
Seite: www.mus-e.de angeschaut werden.

Auch umliegende Schulen möchten sich an dieser Aktion für den Frieden beteiligen und nach dem Motto „Kleine Taube flieg“ so vielen Kindern wie möglich die Chance geben, ihren Wunsch nach Frieden künstlerisch zu äußern.

Die Förder- und Grundschule St. Martin Düngenheim haben sich bereits dieser Aktion angeschlossen und die Kinder haben mit Eifer und Begeisterung ihre Friedenstauben gestaltet. Unterstützt wurden sie dabei von Designerin und MUS-E Künstlerin Evamaria Deisen sowie von ihren Lehrer*innen.

Schulen, die Interesse an dieser Aktion haben und die Friedenstauben mit den Kindern gestalten möchten, können sich gern an die Initiatorin Christina Weise wenden.

Kontakt:
Christina Weise, MUS-E® Koordinatorin Mayen, Tel: 0151 2894 0279,
E-Mail: christina.weise@mus-e.de oder malerei.christina.weise@gmx.de

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Energieeinsparen und Nachhaltigkeit in Unternehmen – Vier Betriebe im Landkreis Mayen-Koblenz ausgezeichnet

Region/Mayen-Koblenz – Vier Betriebe aus dem Landkreis Mayen-Koblenz sind als Ökoprofit-Betriebe ausgezeichnet worden. Die Abkürzung Ökoprofit steht für Ökologisches Projekt für integrierte Umwelt-Technik und ist ein Projekt, das regionale Betriebe und Einrichtungen dabei unterstützt, Maßnahmen zur Energie- und Ressourceneffizienz umzusetzen und so Kosten zu sparen. Bereits seit 2011 ist der Landkreis Mayen-Koblenz kommunaler Kooperationspartner bei Ökoprofit und bietet seinen Betrieben eine Teilnahme an diesem Projekt an. Zu den ausgezeichneten Mayen-Koblenzer Betrieben gehören die Finzelberg GmbH & Co. KG aus Andernach, die CJD Berufsförderungswerk Koblenz GmbH (BFW) aus Vallendar, die Thyssenkrupp Rasselstein GmbH aus Andernach und die Massivhaus Mittelrhein GmbH aus Mendig.

Neben Einsteigerrunden für Betriebe, die erstmalig am Projekt teilnehmen, gibt es auch Ökoprofit-Klub-Runden, für Betriebe, die wie die vier Ausgezeichneten schon länger dabei sind. Das Klub-Format bietet als Netzwerk eine Plattform, um den Austausch und Wissenstransfer mit anderen umweltengagierten Unternehmen weiterzuführen, ihre Umweltleistungen auszubauen und zu verbessern. Jährlich werden die Verbrauchsdaten der Betriebe erhoben und die im Einsteigerprogramm entwickelten Instrumente, insbesondere das Umweltprogramm, fortgeschrieben. Vernetzt wird sich vor allem durch gemeinsame Workshops, Erfahrungsaustausch und Einblicke im Rahmen von Betriebsrundgängen.

Die nun ausgezeichneten, erfolgreichen vier Teilnehmer der Klub-Runde konnten im vergangenen Jahr durchweg gute Ergebnisse erzielen und verschiedenste Umweltmaßnahmen umsetzten. Ein ganzer Strauß von Maßnahmen wurde bei Finzelberg in Andernach umgesetzt. Unter anderem wurden hier Maßnahmen zur Nutzung regenerativer Energien, wie die Installation von Photovoltaik-Anlagen, Maßnahmen zur Energieeinsparung, wie die Verbesserung der Qualität des Stromnetzes und die Reduzierung der Energieverluste in Trafostationen oder die Inbetriebnahme einer effizienteren Dampfturbine umgesetzt. Auszubildende im Betrieb sind als Energiescouts unterwegs und spüren energetische Schwachstellen auf.

Erhebliche CO2 Einsparungen konnte das CJD Berufsförderungswerk in Vallendar erreichen, indem in weiteren Abschnitten des Gebäudekomplexes auf hocheffiziente LED-Technik umgerüstet wurde und eine Erneuerung der Lüftungsanlage für Mensa und Küche erfolgte. Außerdem wurden vier öffentliche E-Ladesäulen auf dem BFW-Parkplatz installiert.

Auch Thyssenkrupp Rasselstein in Andernach ist in dem Netzwerk vertreten. Hier konnten riesige Mengen Wasser durch eine Reduzierung des Brauchwassers eingespart werden, die Modernisierung einer Druckluftversorgungsstation führte zu erheblichen Einsparungen und auch die Maßnahmen zur kontinuierlichen Reduzierung von gefährlichen Abfällen sind hervorzuheben.

Massivhaus Mittelrhein hat sich das Ziel gesetzt den Bürobetrieb nachhaltiger zu gestalten. Der Einsatz von Recyclingpapier und die ersatzlose Streichung von Druckern sind nur zwei Beispiele hierfür. Ein anderer Schwerpunkt liegt in der Mobilität. Dieselwagen werden durch Hybridfahrzeuge ersetzt und das Mendiger Unternehmen bietet seinen Mitarbeitern ein Bike-Leasing an. Überhaupt wird die Mitarbeiter-Motivation bei Massivhaus Mittelrhein großgeschrieben.

„Viele der Maßnahmen in den Betrieben rechnen sich bereits nach ein paar Jahren und auch Unternehmen, die schon seit Jahren bei Ökoprofit dabei sind, finden immer neue Möglichkeiten Einsparungen zu realisieren“, sagt Rüdiger Kape, der für das Projekt verantwortliche Mitarbeiter in der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz.

Im April startet die neue Klub-Runde, an der auch Unternehmen mit einer Umweltzertifizierung nach EMAS teilnehmen können. Eine neue Einsteigerrunde ist ebenfalls in Vorbereitung und will Unternehmen zu einem Einstieg in ein Umweltmanagement bewegen.

Für Fragen stehen Rüdiger Kape, Integrierte Umweltberatung, Tel. 0261/108-420, ruediger.kape@kvmyk.de oder Frank Beilstein, Wirtschaftsförderung am Mittelrhein, Tel. 0261/108-284, frank.beilstein@kvmyk.de  zur Verfügung.

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Kabinett beschließt neue Wolfs-Verordnung für Nordrhein-Westfalen

Region/Düsseldorf – Ministerin Heinen-Esser: Seit 2018 ist der Wolf nach Nordrhein-Westfalen zurückgekehrt, die neue Wolfs-Verordnung soll den Umgang mit dem Wolf erleichtern und Konflikte entschärfen. Das Landeskabinett hat in dieser Woche eine neue Wolfs-Verordnung für Nordrhein-Westfalen erlassen. Sie soll ein einheitliches Verwaltungshandeln im Umgang mit dem Wolf ermöglichen und Entscheidungen der Naturschutzbehörden erleichtern. Vorausgegangen war eine Verbändeanhörung, über 25 Stellungnahmen aus Naturschutz, Jagd und Landwirtschaft wurden ausgewertet und eingearbeitet. Die Wolfs-Verordnung soll am Tag nach der Veröffentlichung im Gesetz- und Amtsblatt in Kraft treten.

Umweltministerin Ursula Heinen-Esser: „Seit 2018 ist der Wolf nach Nordrhein-Westfalen zurückgekehrt. Die neue Wolfsverordnung soll den Umgang mit dem Wolf erleichtern und dazu beitragen, Konflikte zu entschärfen.“ Durch Vereinfachungen und Präzisierungen werden bestimmte Problemfälle künftig durch die Verordnung selbst geklärt. Die für den Naturschutz zuständigen Kreise und kreisfreien Städte brauchen dann nicht in jedem Einzelfall neu zu entscheiden. Freistellungen von artenschutzrechtlichen Verboten werden vorgenommen bei:

  • Maßnahmen zur „Vergrämung“ zum Schutz der menschlichen Gesundheit und zum Schutz von Weidetieren,
  • einer Besenderung von Wölfen zu wissenschaftlichen Zwecken,
  • einer erforderlichen Tötung verletzter Tiere.

Über das Vorliegen einer Gefahr für menschliche Gesundheit oder drohende Schäden für die Weidetierhaltung entscheidet künftig das MULNV als oberste Naturschutzbehörde. So werden die unteren Naturschutzbehörden entlastet.

Die neue Regelung orientiert sich an bereits bestehenden Verordnungen der Länder Brandenburg, Sachsen und Niedersachsen. Wichtig war, dass sie die bestehenden gesetzlichen Vorgaben des Bundesnaturschutzgesetzes und der im Hintergrund stehenden FFH-Richtlinie der Europäischen Union erfüllt. Übergeordnetes Ziel ist und bleibt es nach der Rückkehr des Wolfs in seine ursprünglichen Verbreitungsgebiete, die Erfordernisse des Naturschutzes und des Herdenschutzes in Einklang zu bringen und das Leben mit dem Wolf so konfliktfrei wie möglich zu gestalten.

Wichtigstes Mittel zum Interessenausgleich bleiben die Fördermaßnahmen zur Unterstützung der Weidetierhalter. Seit 2017 fördert Nordrhein-Westfalen durch seine „Förderrichtlinien Wolf“ wolfsabweisende Herdenschutzmaßnahmen auf mittlerweile auf rund einem Drittel der Landesfläche. In den zurückliegenden beiden Jahren konnten jeweils rund 1,5 Millionen Euro abgerufen werden, für 2022 sind rund 2 Millionen Euro aus dem Naturschutzetat vorgesehen. Im Verhältnis zur Wolfspopulation – der Bestand umfasst zurzeit einen ortstreuen Wolf in der Senne, ein Rudel am Niederrhein sowie je ein Rudel an den Landesgrenzen zu Rheinland-Pfalz und Belgien – ist Nordrhein-Westfalen in punkto Förderung damit führend unter den Bundesländern.

„Auch mit der neuen Wolfsverordnung bleibt der konsequente Weidetierschutz auf möglichst großer Fläche die wichtigste Maßnahme um die Weidetierhaltung nach der Rückkehr des Wolfs zukunftsfähig aufzustellen. Die Entnahme, das heißt der Abschuss eines gegenüber Menschen auffälligen oder eines für die Weidetierhaltung problematischen Wolfs bleibt die Ultima Ratio“, so Ministerin Heinen-Esser.

Um Verwaltungsabläufe bei der Antragstellung zu vereinfachen und Zeitabläufe zu straffen hatte das Land die Förderung bereits zu Jahresbeginn 2022 ganz auf die Landwirtschaftskammer übertragen. Zudem werden ab 2022 im Wolfsgebiet Schermbeck auf einer Fläche von rund 200 Quadratkilometern auch die Haltungen von Kleinpferden (Ponys), Fohlen und Jungpferden gefördert. Darüber hinaus ist geplant, die ehrenamtlich tätigen Luchs- und Wolfsberater des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) durch drei feste Stellen zu unterstützen.

Zur Wolfs-Verordnung:

https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMV17-6635.pdf

Weitere Informationen zum Thema Wolf in Nordrhein-Westfalen: www.wolf.nrw

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Wirtschaft

„Spatenstich für ein ökologisches Neubaugebiet in Top-Lage“ in Zülpich

Zülpich – Erster Spatenstich für neues Wohngebiet auf dem Gelände der ehemaligen Strumpf- und Strickwarenfabrik Kreissig in Zülpich. Von 1950 bis in die 1980er Jahre wurden in Zülpich Strümpfe und Strickwaren produziert. Die Zülpicher Strumpf- und Strickwarenfabrik Kreissig erwarb sich dank ihrer Fachkompetenz, Qualität und Zuverlässigkeit weit über Zülpich hinaus einen guten Ruf. Zuletzt hatten die Gebäude auf dem Firmengelände an der Chlodwigstraße jedoch überwiegend leer gestanden. Mittlerweile wurden sie abgerissen.

Zusammen mit Vertretern aus Politik, Verwaltung und der am Projekt beteiligten Firmen und Institutionen nahmen PVV-Geschäftsführerin Katharina Paffendorf (5.v.r.) und Bürgermeister Ulf Hürtgen (6.v.r.) den ersten Spatenstich zur Entwicklung des Wohngebietes auf dem Gelände der ehemaligen Strumpf- und Strickwarenfabrik Kreissig vor. Foto: Stadt Zülpich / Torsten Beulen

Nur das ehemalige Verwaltungsgebäude der Firma Kreissig steht noch und wird komplett saniert. Es wird Teil des Wohngebietes, das auf dem gesamten Gelände entstehen soll. Die Paffendorf Vermögens Verwaltungs GmbH & Co. KG (PVV) plant auf dem etwa 20.000 Quadratmeter großen Areal die Entwicklung von rund 70 Wohneinheiten, bestehend aus Einzel-, Doppel- und Mehrfamilienhäusern.

Das Investitionsvolumen beläuft sich inklusive Erschließung auf rund 6,5 Millionen Euro. „Hier entsteht ein städtebaulich sehr interessantes Wohngebiet in Top-Lage“, sagte Bürgermeister Ulf Hürtgen jetzt beim offiziellen Spatenstich, den er zusammen mit PVV-Geschäftsführerin Katharina Paffendorf sowie Vertretern aus Politik, Verwaltung und der am Projekt beteiligten Firmen und Institutionen vollzog. Tatsächlich werden die Zülpicher Innenstadt, Schulen und Kindergärten sowie das
Sportzentrum, das Einzelhandelszentrum Bonner Straße, der Busbahnhof Adenauerplatz und der Seepark allesamt von dort innerhalb von wenigen Minuten zu Fuß erreichbar sein.

Bürgermeister Hürtgen stellte insbesondere auch die klimatischen und ökologischen Aspekte des neuen Wohngebietes heraus. So ist im Plangebiet die Realisierung eines mit Biogas betriebenen Blockheizkraftwerkes zur Versorgung aller Häuser mit Heizung und Warmwasser vorgesehen. Außerdem erhalten alle Häuser eine Wallbox zum Laden von Elektrofahrzeugen. Verpflichtend für alle Bauherren sind zudem eine flächensparende Bauweise, der Einbau einer Regenwasserzisterne sowie die Realisierung eines grünen Vorgartens.

Schottergärten sind nicht zulässig. Der Anteil an Grün- beziehungsweise Photovoltaikdächern soll mindestens beachtliche 80 Prozent betragen. Nicht zuletzt ist auch die Festsetzung von zahleichen Straßenbäumen vorgesehen. „Hier werden beste Voraussetzungen geschaffen, um sich in Zülpich wohlfühlen zu können“, betonte Bürgermeister Hürtgen.

Die Menschen, die sich künftig auf dem ehemaligen Kreissig-Gelände niederlassen, werden entweder in der Minervastraße oder in der Straße „Alte Strumpffabrik“ leben. Auf diese Namen hatten sich die
Mitglieder des Ausschusses für Stadtentwicklung, Tourismus und Demografie verständigt. Die Bezeichnung Minervastraße wurde in Anlehnung an die gleichnamige römische Göttin, Beschützerin des Handwerks und des Gewerbes, gewählt. Dadurch soll die Verbindung zwischen der bisherigen gewerblichen Nutzung und dem römischen Erbe von Zülpich hergestellt werden. Mit dem Straßennamen „Alte
Strumpffabrik“ soll die Erinnerung an den historischen Gewerbestandort erhalten bleiben.

PVV-Geschäftsführerin Katharina Paffendorf bedankte sich in ihrer Ansprache ausdrücklich „für die kompetente und professionelle Unterstützung durch die Stadt Zülpich“. Diese hatte unter Federführung von Stadtplaner Christoph M. Hartmann die Bauleitplanung für das Projekt erstellt. Dieses Lob konnte
Bürgermeister Hürtgen nur zurückgeben: „Gemeinsam mit der Firma Paffendorf haben wir hier für Zülpich etwas Tolles erreicht.“

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Wallfahrt am „Schmerzens-Freitag“ in Kallmuth beginnt am Freitag 25. März mit dem ersten Pilgeramt um 9 Uhr

Mechernich-Kallmuth – Unter dem Tagesmotto „Maria, ich nenne Dich meine Schwester“ fand 2021 nach einjähriger Corona-bedingter Unterbrechung wieder ein „Schmerzensfreitag“ in der Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Georg in Kallmuth statt. Am Freitag, 25. März, beginnt der Schmerzensfreitag 2022 um 9 Uhr mit einem Pilgeramt, das der aus Indien stammende Father Sabu Purayidathil zelebriert.

Das Motto des Schmerzensfreitag 2022 lautet: „Maria, Mutter der Menschen“, es ist die Kurzversion eines Ausspruchs der Thérèse von Lisieux (1873 – 1897), auch Theresia vom Kinde Jesu genannt: „Maria ist derjenige Mensch, der wie kein anderer ihren Sohn kennt, Sie ist berufen, Mutter der Menschen zu sein.“

Den Festgottesdienst um 11 Uhr zelebriert der ebenfalls aus Indien stammende Mechernicher Pfarrer George Stephen Rayappan Packiam, Festprediger ist der lange in Kallmuth lebende und an der Seite von Pfarrer Kurt Hoberg wirkende Diakon Michael Ruland. Es singt der Kirchenchor unter Stefan Weingartz.

„Kakus Vokale“ singt am Abend

Um 14 Uhr ist Aussetzung, um 14.45 Uhr sakramentaler Segen mit Diakon Manni Lang. Die Andacht/Meditation zum diesjährigen Wallfahrtsmotto hält die Steinfelder Pastoralreferentin Alice Toporowsky. Die Abendmesse um 19 Uhr mit Chor „Kakus Vocale“ unter Uli Schneider zelebriert dann Pfarrer Erik Pühringer, der Leiter der Gemeinschaft der Gemeinden St. Barbara Mechernich.

Nach den heiligen Messen um 9 und um 11 Uhr ist Beichtgelegenheit, wegen Corona findet keine Bewirtung statt. Eine Anmeldung für die Pilger und Pilgerinnen ist nicht vorgesehen. Es wird um die Einhaltung aller Corona-Schutzmaßnahmen gebeten. Für jeden Gottesdienst werden Ordner eingesetzt.

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„leckerMYK“ wird zur regionalen Initiative ausgebaut und soll Lust auf regionale Produkte machen

Region/Mayen-Koblenz – Essen und Trinken, was aus der Region kommt. Eier, Obst, Gemüse vom Hofladen um die Ecke, Fleisch aus der Region vom Metzger nebenan, hervorragende Weine von Rhein und Mosel und ein regionales gastronomisches Angebot – das und vieles mehr steht für regionale Genüsse im Landkreis Mayen-Koblenz. Dieses riesige und qualitativ hochwertige Angebot trägt den Namen: „leckerMYK“.

Mit der Initiative „leckerMYK“ möchten die Wirtschaftsförderungsgesellschaft am Mittelrhein, die Rhein-Mosel-Eifel-Touristik und die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz das regionale Angebot verstärkt hervorheben und bereits bestehende regionale Initiativen bündeln sowie untereinander vernetzen. „Wir sind stolz auf unsere heimischen Erzeuger und regionalen Gastronomen. Produkte von Hofläden können mit ihrer Frische und Qualität punkten, wir haben Weine exzellenter Weingüter sowie typisch regionale Gerichte unserer Gastgeber aus heimischen Produkten“, betont Landrat Dr. Alexander Saftig.

Die Initiative möchte aber nicht nur über regionale Produkte berichten, sondern auch motivieren, sich auf regionale Produkte einzulassen. Die Lust auf Regionalität sollen in diesem Jahr mit zwei Themenwochen wecken. Während der Kräuterwoche vom 22. bis 29. Mai kann der Vitalisierungseffekt von heimischen Kräutern entdeckt werden. Neben Rezepten, Tipps und Wissenswertem wird es spannende Veranstaltungen rund um das Thema Kräuter geben. Die teilnehmenden Gastronomiebetriebe verwöhnen mit gesunder und schmackhafter Kräuterküche, während die Winzer Events im Weingut oder in den Weinbergen organisieren. Abgerundet wird die Kräuterwoche durch die Angebote und Veranstaltungen der regionalen Erzeuger und Hofläden. Interessierte Weingüter oder Hofläden, die sich mit einer Aktion an der „leckerMYK“-Kräuterwoche beteiligen möchten, können sich unter info@leckermyk.de oder telefonisch bei Claudia Keifenheim unter 0261/108-281 bis zum 28. März melden.

Bei den „leckerMYK“-Kartoffelwochen im Oktober dreht sich dann alles um die „tolle Knolle“, die im Landkreis und insbesondere auf dem Maifeld eine wichtige Rolle spielt und zu den Top Ten der regionalen Anbauprodukte in Mayen-Koblenz gehört.

Alle Informationen zu „leckerMYK“ gibt es zukünftig auf einer eigenen Homepage, die bald online geht. Bis dahin gibt es einen kurzen Überblick unter www.remet.de oder auf Facebook www.facebook.com/lecker.myk

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Aachener Stadtquartier Preuswald – Bau des Quartierspark schreitet voran

Aachen – Eine große Eröffnungsfeier ist für den Sommer 2022 geplant. Aktuell leben 2.100 Aachner*innen im Stadtquartier Preuswald, das einst als gehobener Standort im Grünen konzipiert wurde. Allerdings ist es genau dieses Quartier, das seit dem Beginn der 2000er-Jahre vor großen Herausforderungen steht: Konflikte mit einer ehemaligen Wohnungsbaugesellschaft, fehlende Einkaufsmöglichkeiten und ein in die Jahre gekommenes Hochhaus haben das Stadtquartier in eine Negativspirale bewegt, die es zu stoppen galt.
Laut Rolf Frankenberger, Leiter des städtischen Fachbereichs Wohnen, Soziales und Integration, ist dies durch zahlreiche bauliche Maßnahmen möglich geworden: „Im Preuswald ist in den letzten Jahren sehr viel passiert. Der Quartierspark wird viele Jahre der Veränderungen abschließen. Für 1,3 Millionen Euro, wovon das Land und der Bund 90% tragen, werden wir das Quartier beleben und die Aufenthaltsqualität steigern.“

Barrierefreie Flächen und generationenübergreifende Angebote

Auf der Grundlage eines engen Austauschs mit den Bewohner*innen, regelmäßiger Umfragen und Workshop-Veranstaltungen wird im Süden der Stadt Aachen noch in diesem Sommer die neue Parkanalage fertiggestellt: „Mit barrierefreien Flächen, neuen Treppenanlagen, Spiel- und Sitzmöglichkeiten setzen wir die Wünsche der Bewohner*innen noch in diesem Jahr um. Die Menschen warten auf die Fertigstellung“, erklärt Rolf Frankenberger im Rahmen eines Pressegesprächs.
Christoph Ruckert von Fachbereich Klima und Umwelt der Stadt Aachen möchte ein „hochwertiges Angebot für alle“ schaffen, das generationenübergreifend funktioniert: „Wir werden unter anderem eine Netzpyramide haben, Trampoline, eine Nestschaukel und einen acht Meter hohen Kletter- und Rutschenturm für die jüngeren Bewohner*innen. Picknickplätze, neue Sitzmöglichkeiten und ein neuer Quartiersplatz, der multifunktional genutzt werden kann, stehen für die Erwachsenen bereit.“
Als „letzten Mosaikstein“ sieht Quartiersmanagerin Dolores Langer die derzeit laufenden Baumaßnahmen: „Wir haben in den vergangenen Jahren eine neue Kindertagesstätte errichtet, den Neubau der Grundschule angestoßen und einen Supermarkt etablieren können. Mit dem Quartierspark schaffen wir das neue Herz des Stadtteils.“

Neues Pflanzkonzept für mehr Nachhaltigkeit

Mit der Gestaltung des Quartierparks möchte Projektmanagerin Alexandra Weis auch einen Schritt in Richtung Nachhaltigkeit gehen: „Als wir mit den Planungen begannen, war uns sofort klar, dass im Preuswald bereits viele Grünflächen bestehen, die allerdings stark verwildert sind. Mit einem neuen Bepflanzungskonzept und insektenfreundlichen Farbtupfern schaffen wir neben Freizeitmöglichkeiten auch einen nachhaltigen Preuswald.“

Eröffnungsfeier für Sommer 2022 geplant

Für die Eröffnung des Quartierspark im Preuswald plant die Stadt Aachen eine große Feier in den Sommermonaten. Ein genaues Datum wird zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht werden.

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Klosterplatz und Driesch in Schleiden sollen attraktiver werden

Schleiden – Betrachtet man die heutigen Ansätze einer städtebaulichen Entwicklung, mit den Schwerpunkten „Erleben“ und „Aufenthaltsqualität“, ist der 2014 verabschiedete Masterplan längst überholt – Stadtentwicklungsausschuss gaben am Dienstag Abend eine einstimmige Beschlussempfehlung an den Stadtrat

Im Jahr 2014 wurde der Masterplan für die Innenstadt Schleiden vom Stadtrat verabschiedet. Seitdem wurden viele der darin enthaltenen städtebaulichen Maßnahmen umgesetzt. Seitdem ist aber auch viel passiert: Die Brandanschläge am Städtischen Johannes-Sturmius-Gymnasium und die Flutkatastrophe im Juli 2021 veränderten auch die Planungen zur künftigen Entwicklung des Kernortes Schleiden. „Deswegen muss auch der damals beschlossene Masterplan auf die jetzigen Bedürfnisse angepasst werden“, so der Erste Beigeordnete, Marcel Wolter, der die Planungen für die Fortführung des Masterplans gestern im Stadtentwicklungsausschuss vorstellte.

Die Verwaltung plant, den Klosterplatz und den Driesch im Rahmen einer Städtebauförderungsmaßnahme neu zu entwickeln.

Der Driesch soll als Parkplatz, Schülerbushaltestelle und Veranstaltungsplatz zu einem Multifunktionsplatz werden. Elemente zur attraktiven Anbindung an die Olef sowie eine Besucherlenkung zur Innenstadt sollen weitere Bestandteile des neuen Konzepts sein. Erster Beigeordneter Wolter verspricht sich dadurch auch eine Verbesserung der Verkehrssicherheit im Schulbusverkehr. „Die Schülerinnen und Schüler der Realschule können über die neue Treppenanlage und die Pont-l ´Abbé-Brücke gehen, um die Bushaltestellen am Driesch zu erreichen“, so Wolter. Am Driesch könne eine sichere und attraktive Aufenthaltsfläche für Schülerinnen und Schüler geschaffen werden und dadurch die Situation an der Blankenheimer Straße entschärfen. Durch eine Optimierung der Schulbushaltestellen würden zudem weitere Parkplätze im Bereich der Poensgenstraße entstehen, so der Plan der Verwaltung.

Auch der Klosterplatz, der durch die Flutkatastrophe massiv beschädigt wurde, soll dem Konzept einer gezielten Besucherlenkung mit Anbindung an die Innenstadt folgen. Zudem ist eine barrierefreie Ausgestaltung und die Bereitstellung von E-Ladesäulen beabsichtigt.

„In den Entwicklungsprozess der beiden Plätze werden wir die Bürgerinnen und Bürger einbinden“, erklärt Wolter. Zunächst müsse aber der Stadtrat am 7. April die Grundsatzentscheidung treffen.

Ursprüngliche Planungen nicht mehr zeitgemäß

Der 2014 verabschiedete Masterplan sah vor, auf dem Driesch sowohl eine Stadtbibliothek als auch eine Bürgerhalle zu errichten. Diese Planungen haben sich mit der neuen Planung zum Wiederaufbau des Johannes-Sturmius-Gymnasiums Schleiden wegen der 2018 verübten Brandanschläge jedoch erledigt. Auch die angepasste neue Planung des Sturmiusparks mit Olefpromenade ist bereits ein Bestandteil des dritten Bauabschnitts zu den Wiederaufbauplänen des Gymnasiums.

Die avisierte Planung, den Klosterplatz mit einem Drogerie- und Lebensmittelmarkt sowie Einzelhändlern und einer Tiefgarage zu bebauen, ist ebenfalls vor dem Hintergrund der heutigen Stadtentwicklung, die den Focus immer mehr auf Aufenthaltsqualität legt, nicht mehr zeitgemäß. „Ein so großes Gebäude an dieser Stelle würde eine Barriere zur Innenstadt darstellen. Zudem sind die allgemeinen Entwicklungen des Einzelhandels zu berücksichtigen. Bereits heute schon gibt es in vielen Städten ein Überangebot an innenstädtischen Einzelhandelsflächen“, erklärt Wolter abschließend. Die Stadt Schleiden hatte sich vor Jahren bemüht, dort einen Drogeriemarkt anzusiedeln, das Vorhaben konnte aber mangels Interesses möglicher Investoren nicht realisiert werden.

Der Stadtentwicklungsausschuss sprach in der gestrigen Sitzung eine einstimmige Beschlussempfehlung an den Stadtrat aus, wonach die Verwaltung die beiden Flächen nachhaltig entwickeln soll.

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Tafel stößt an Grenzen – Steigende Lebensmittel-Preise, weniger Verfügbarkeit und Hamsterkäufe

Mechernich/Düsseldorf – Rund 500.000 Euro für NRW im Monat benötigt – Landes-Tafelchef Wolfgang Weilerswist aus Mechernich appelliert im Radio. Zum Wochenanfang machte Wolfgang Weilerswist, nicht nur Chef der Mechernicher, sondern auch der Tafeln in ganz Nordrhein-Westfalen, auf ein wachsendes Problem aufmerksam. Aufgrund von verzögerter Nahrungsmittelversorgung, wieder einmal wachsender Hamsterkäufe und steigender Preise – nicht zuletzt aufgrund von Ukraine-Krieg und Pandemie – gebe es große Probleme bei der Nahrungsmittelanschaffung und -verteilung.

Die Tafeln, die bedürftige Familien mit preiswerten Nahrungsmitteln und Hygieneartikeln sowie Gütern des täglichen Bedarfs versorgen, bekämen zur Zeit immer weniger Sachspenden. „Landesweit fehlen derzeit Waren in einem Gegenwert von rund einer halben Million Euro pro Monat. Die 174 Tafeln im Land NRW brauchten in etwa die gleiche Summe, um den Bedarf an dringend benötigten Nahrungsmitteln decken zu können“, so Wolfgang Weilerswist im Interview mit dem Radiosender WDR 4.

„Gleichzeitig explodieren die Energiepreise, für die Tafeln eine fast unlösbare Aufgabe, da für einen Liter Sprit fast 60 Cent mehr bezahlt werden muss“, führte Weilerswist aus.

Bei drei Fahrzeugen, die allein für den Mechernicher Ableger fahren, bedeute dies Mehrkosten von rund 800 Euro pro Monat. Da die Heizkosten-Nachzahlungen bald auch ins Haus ständen, fordert der Landesvorsitzende 500.000 Euro zur Unterstützung pro Monat – alleine in Städten.

Schon in Städten wie Arnsberg fehlten 2000 Euro im Monat – angesichts der auch weiterhin steigenden Preise im Handel ein sehr großes Problem.

Lösungen seien derweil noch nicht in Aussicht, um Spenden werde allerdings dringend gebeten. Dazu können sich alle Unterstützer laut Weilerswist gerne telefonisch unter 0172 849 46 45 melden, oder sich in an der Adresse „Im Sande“, Hausnummer 8 bis 11, 53894 Mechernich, informieren.

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‚De Zuckertoni‘ – Ein Mayener Original – Basalt-Ensemble findet in der Stehbachstraße eine Heimat

Mayen – Er war ein Mayener Original und ist auch heute noch vielen Bürgerinnen und Bürgern Mayens als ‚De Zuckertoni‘ wohl bekannt: Anton Kohlhaas. 2021 erweckte das äußerst erfolgreiche Bürgerbühnen-Projekt der Mayener Burgfestspiele ‚De Zuckertoni‘ wieder zum Leben. Jetzt wurde er mit einem Basalt-Ensemble dauerhaft in der Erinnerung der Einwohner und Gäste von Mayen verankert. Dort, wo er seine letzten Lebensjahre in Mayen verbracht hat, in der oberen Stehbachstraße unmittelbar am Theodore-Dreiser-Haus wurde das Basalt-Ensemble aufgestellt.

Ein Medienbericht über das Basalt-Ensemble, das der Kottenheimer Künstler Helmut Lung geschaffen hatte, gab den Ausschlag: Oberbürgermeister aD Wolfgang Treis und Fachbereichsleiter Uwe Hoffmann bemühten sich darum, das Objekt nach Mayen zu holen. Dank den Sponsoren Kreissparkasse Mayen und Helmut Sareyko konnte der aus Basalt gehauene ‚Zuckertoni‘ durch die Burgfestspiele angekauft werden. Bis zur aufgrund der Pandemie um ein Jahr verschobenen Zuckertoni-Ausstellung im Alten Arresthaus hatte das Unternehmen Scherer Natursteinwerke GmbH & Co. KG die Skulptur eingelagert, anschließend wurde sie dann durch den städtischen Betriebshof mit fachkundiger Unterstützung durch Steinbildhauermeister Hans-Joachim Hippel in der oberen Stehbachstraße aufgestellt. Hans Schüller vom Geschichts- und Altertumsverein für Mayen und Umgebung e.V. lieferte die Hintergründe zum Leben des Mayener Originals, die neben einem Foto auf einer Informationstafel zum Basalt-Ensemble zu finden sind.

Bei der offiziellen Präsentation bedankte sich Oberbürgermeister Dirk Meid bei allen Beteiligten für das große Engagement. „Schon bei der Ausstellungs-Eröffnung im vergangenen Jahr habe ich die Frage in den Raum gestellt, warum das Interesse an Anton ‚Toni‘ Kohlhaas so groß war und ist, obwohl er als Außenseiter der Gesellschaft nicht unbedingt zu beneiden war. Für mich ist es seine Lebenseinstellung gewesen: Er hat sein Leben so angenommen, wie es war und hat das Beste daraus gemacht. Das ist anscheinend bis heute in Erinnerung geblieben.“ so Oberbürgermeister Meid in seinem Grußwort.