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Acht Siegel für ausgezeichnete Beratungsqualität der Volksbank RheinAhrEifel eG

Region/Mayen-Koblenz – Acht Siegel vergab das renommierte Deutsche Institut für Bankentests zum wiederholten Mal in mehreren Kategorien an die Volksbank RheinAhrEifel eG: In Rheinland-Pfalz erhielt die Volksbank unter 1.000 getesteten Banken und Sparkassen Platz eins („Gold”) für den Bereich Private Banking und  zweimal Bronze in den Bereichen Firmenkunden- und Baufinanzierungs-Beratung.

Zusätzlich siegte die Volksbank mit dem Hauptsitz Koblenz auch bei den in 200 Städten durchgeführten Tests in diesen Bereichen.

„Wir sind stolz darauf, dass wir uns im deutschlandweiten Vergleich und in Rheinland-Pfalz auf den Spitzenplätzen befinden”, so Sascha Monschauer, Vorstandvorsitzender der Volksbank RheinAhrEifel eG. Einen hohen Zufriedenheitsgrad in punkto Beratung belegen auch hausinterne Kundenbefragungen, die von Seiten der Volksbank regelmäßig angestoßen werden. Ein weiteres Siegel im Bereich
Digital Banking belegt, dass die Volksbank das Thema Digitalisierung vorantreibt und mit dem Ausbau des Online-Auftrittes den richtigen Kurs eingeschlagen hat.

Über die Siegel

Seit 2015 prüft das Deutsche Institut für Bankentests in Kooperation mit „Die Welt“ die Qualität der Bankberatung deutscher Geldinstitute nach wissenschaftlich fundierten Kriterien und objektiven Befragungen durch Testpersonen vor Ort, auf schriftlichem und elektronischem Weg. Das neue Siegel Digital Banking wurde in Kooperation mit dem Marktforschungsinstitut Steinbeis-Transferzentrum Media Management entwickelt. Der gesamte Online-Auftritt einer Bank, von der Website über die App bis hin zum Auftritt in den sozialen Medien, wird mit modernsten (Mess-)Methoden zum Nutzererleben getestet und durch zertifizierte Branchenexperten bewertet.

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Kreis Düren – Neue Kontaktstelle für das Ehrenamt offiziell eröffnet

Düren – Das Ehrenamt ist wichtig. Es stärkt die Gemeinschaft und hält die Gesellschaft zusammen. Für den Kreis Düren und das Freiwilligenzentrum Düren sind das nicht nur Worte, im Gegenteil. Durch die neue Kontakt- und Anlaufstelle „Dein Ehrenamt. MITWIRKUNG“, die gestern, 24. März offiziell eröffnet wurde, werden aus diesen Worten Taten. „Unser großes Ziel ist es, das Ehrenamt im Kreis Düren weiter zu fördern und die Bereitschaft zu stärken, einfach mitzumachen“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn.

Ein wichtiges Stichwort: Vernetzung mit Vereinen, Institutionen, Organisationen. „Die ist für die neue Anlaufstelle besonders wichtig. Hier laufen zukünftig alle Fäden zusammen, sodass die ehrenamtliche Arbeit weiter ausgebaut und gezielt unterstützt werden kann“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn. In Kooperation mit dem Freiwilligenzentrum Düren e.V. sollen vor allem viele neue Ehrenamtliche aus unterschiedlichen Gruppen (Jugendliche, Babyboomer, Menschen mit Migrationshintergrund, Neuhinzugezogene, etc.) gewonnen werden. „Weiter geplant sind Qualifizierungsmaßnahmen für Ehrenamtliche. Von diesen Fortbildungen können alle Vereine profitieren“, sagte Elke Ricken-Melchert, Leiterin des Amtes für Demografie, Kinder, Jugend, Familie und Senioren.

„Wir beraten und suchen nach Möglichkeiten, potenzielle neue Ehrenamtler auf für sie geeignete Vereine aufmerksam zu machen“, sagte Ingrid Lensing, Vorstandsmitglied des Freiwilligenzentrums.

In Telefonsprechstunden (dienstags 10 bis 12 Uhr, donnerstags 16 bis 18 Uhr) können sich Interessierte an die beiden Ansprechpartner Gina Gardenier (Kreis Düren) und Reiner Lövenich (Freiwilligenzentrum) unter 02421/2210 51 945 wenden. Sie sind gewissermaßen „Gesicht und Stimme“ der neuen Kontaktstelle, wie Landrat Wolfgang Spelthahn sagte.

„Wir wollen eine zentrale Stelle rund um das Ehrenamt sein. Dabei ist es wichtig, miteinander zu arbeiten und immer im Austausch zu bleiben“, sagte Gina Gardenier. Ihr Kollege Reiner Lövenich ergänzt: „Die neuen Räume können Organisationen und Vereine für den Austausch nutzen können.“ So gibt es im Kreishaus gleich gegenüber dem Familienbüro (Erdgeschoss Haus C) ein Coworking-Büro, in dem Ehrenamtliche gemeinsam arbeiten können, einen großen Begegnungsraum für Konferenzen sowie ein Spiel- und Lesezimmer, das von Kindern, unter anderem zu Vorlesestunden (Kreis Lese-Kids), genutzt werden kann.

Eine digitale Plattform, auf der neben Infos auch Tipps, Termine oder Qualifizierungsangebote veröffentlicht werden, befindet sich im Aufbau. „Wir wollen somit auch die Wertschätzung und Anerkennung des Ehrenamtes sichtbar machen und erweitern. Die Menschen schenken anderen ihre Zeit, das ist sehr wertvoll.“, betonte Landrat Wolfgang Spelthahn.

Viele ehrenamtlich tätige Personen im Kreis Düren hatten sich eine solch zentrale Anlaufstelle zur besseren Vernetzung gewünscht. Das zeigte eine Umfrage vergangenen Jahres im Rahmen einer Bestands- und Bedarfsanalyse zum Thema Ehrenamt. „Im Kreis Düren engagieren sich schon überdurchschnittlich viele Menschen in Ehrenämtern. Wir wollen uns aber weiter verbessern“, so der Landrat. Heute wollten sich viele nicht mehr längerfristig binden und lieber in Projekten engagieren. Deshalb wird in der neuen Anlaufstelle auch das Thema Nachwuchsförderung groß geschrieben.

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„Westenergie“ sponsert 14 Bäume für das Mechernicher Stadtgebiet

Mechernich-Antweiler/Kommern/Firmenich-Obergartzem – Das Mechernicher Stadtgebiet ist seit kurzem um 14 neue „Klimabäume“ reicher – als Teil der Aktion „1.000 Klimabäume für unsere Kommunen“, initiiert vom Unternehmen „Westenergie“, die sich über Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Niedersachsen erstreckt.

Gelten tun die Baumarten, die mit 2000 Euro in Mechernich gesponsert wurden, als besonders stressresistent und seien damit laut der Sponsoren künftigen, klimatischen Veränderungen gewachsen. Der Erste Beigeordnete Thomas Hambach, Christof Marx von der Stadtverwaltung und Achim Diewald von der „Westenergie“ nahmen nun drei dieser frisch gepflanzten „Klimabäume“ in Antweiler persönlich in Augenschein.

„Kommunale Kunden können an unseren jährlichen wechselnden Projekten teilnehmen und sich entsprechende Mittel aus unseren Fördertöpfen sichern“, erklärte Achim Diewald vom Unternehmen und ergänzte: „Wir freuen uns sehr, dass das Projekt weit mehr Anklang gefunden hat, als wir erst dachten. Die Töpfe sind prall gefüllt und warten nur darauf, für das Gemeinwohl genutzt zu werden, wie hier in Mechernich“. Diewald, vom Partnermanagement der „Westenergie“ im westlichen Rheinland, betreut die Kommunen dabei in Sachen Projekte und Förderungen zentral.

Engagement auslösen

„Mit der Pflanzung der vierzehn Klimabäume setzen wir ein deutlich sichtbares Zeichen für mehr Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit in unserer Stadt. Schon viele Projekte wurden dank der Hilfe der »Westenergie« im Stadtgebiet bereits umgesetzt und unterstützt, so auch beispielsweise neue Spielplätze. Sie setzen sich für die Menschen sowie die Region ein und dafür sind wir sehr dankbar!“, so Thomas Hambach, Erster Beigeordneter der Stadt Mechernich, im Zuge der Besichtigung.

Christof Marx vom Grünflächenamt, auch zuständig für die Baumpflanzungen, schloss sich dem an: „Wir freuen uns sehr darüber, weil man auch merkt, dass das Ganz auch viel Engagement in der Bürgerschaft auslöst. Viele wollen sich beteiligen und Projekte angehen, doch ihnen fehlt einfach der Anhaltspunkt. Da macht die »Westenergie« als Förderpartner einen wirklich guten Job und bietet die Möglichkeit, vieles gut und einfach anzugehen.“

Aus einer Baumschule wurden im Vorfeld Bäume besorgt, bevor der Bauhof diese dann schließlich pflanzte: In Mechernich selbst eine Linde in der Feytalstraße, am Kommerner Ortseingang drei kegelförmige Rot-Ahorn „Scanlon“ und drei erlenartige Feld-Ahorn „Elsrijk“ in der oberen Mühlengasse. In Firmenich-Obergartzem dann eine Felsenbirne „Robin Hill“ am Friedhof und eine in der Straße Im Mühlengarten. Zu guter Letzt ein Rot-Ahorn der Gattung „Autumn Blaze“ am Friedhof in Kallmuth und drei der gleichen Art in der Stiftstraße in Antweiler.

Hintergründe

Das Energieunternehmen hatte die Aktion bereits im Sommer des vergangenen Jahres gestartet und Städte und Gemeinden dazu aufgerufen, ihr Interesse an einer Teilnahme zu bekunden und damit bis zu zehn Bäume erhalten zu können. 125 positive Antworten gingen schließlich ein, somit werden in den Partnerkommunen in den nächsten Wochen ganze 1.250 Klimabäume eingesetzt.

Bereits in diesem Jahr solle es laut Achim Diewald ein neues Projekt geben, wie genau dieses aber aussehen werde, sei noch nicht bekannt.

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BVR-Präsidentin Marija Kolak zum Energie-Entlastungspaket

Region/Berlin – Das angekündigte Energie-Entlastungspaket der Bundesregierung kommentiert die Präsidentin des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken, Marija Kolak, wie folgt: „Die Bundesregierung hilft den Bürgerinnen und Bürgern, die hohen Energiepreise zu bewältigen. Das ist ein wichtiges Signal für den sozialen Zusammenhalt angesichts der massiv gestiegenen Energiepreise. Doch fehlen Entlastungen für stark vom Energiepreis betroffene mittelständische Unternehmen. Hier müsse die Bundesregierung noch nachlegen.

Im Einzelnen ergeben die Maßnahmen zur Entlastung der Bürger von den gestiegenen Energiepreisen ein gemischtes Bild. Zu begrüßen ist die steuerliche Energiepreispauschale von 300 Euro und die spezifischen zusätzlichen Maßnahmen zur Unterstützung einkommensschwacher Haushalte. Beide Maßnahmen führen zu spürbaren Entlastungen, ohne klimapolitisch falsche Anreize zu setzen.

Die auf drei Monate befristete Absenkung der Energiesteuer auf Kraftstoffe kommt hingegen ausschließlich Fahrern von Kraftfahrzeugen zugute. Die Höhe der tatsächlichen Entlastung hängt zudem davon ab, in welchem Umfang die Steuersenkung von den Anbietern in Form niedrigerer Kraftstoffpreise weitergegeben wird. Eine Senkung der Stromsteuer auf den europäischen Mindestsatz wäre eine klimapolitisch bessere Alternative zur weiteren Entlastung der Bürgerinnen und Bürger gewesen.“

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Kleine Taube flieg! – Kinder in Mayen setzen ein Zeichen für den Frieden

Mayen – Unsere Welt ist aus den Fugen geraten. Viele Menschen, darunter auch Kinder, sind vor dem Krieg in der Ukraine auf der Flucht. Die Grundschule Hinter Burg, MUS-E® Koordinatorin Christina Weise und die MUS-E® Künstlerin Evamaria Deisen, möchten den Kindern mit der Aktion „Friedenstaube“ die Möglichkeit geben, diesen Menschen unser Mitgefühl und unsere Solidarität zu zeigen.

Kleine Taube flieg bei der GS-St.Martin-Förderschule in Mayen. Foto: Privat

Jedes Kind bekam die Möglichkeit, eine Vorlage der Friedenstaube nach eigenen Vorstellungen zu gestalten und dem Wunsch nach Frieden auf der Welt Ausdruck zu verleihen.

Die My- Gemeinschaft e. V. unterstützt diese Aktion und zeigt die „Friedenstauben“ der Kinder in den Schaufenstern der Mayener Geschäfte. Fotos der „Friedenstauben“ können auf der
Seite: www.mus-e.de angeschaut werden.

Auch umliegende Schulen möchten sich an dieser Aktion für den Frieden beteiligen und nach dem Motto „Kleine Taube flieg“ so vielen Kindern wie möglich die Chance geben, ihren Wunsch nach Frieden künstlerisch zu äußern.

Die Förder- und Grundschule St. Martin Düngenheim haben sich bereits dieser Aktion angeschlossen und die Kinder haben mit Eifer und Begeisterung ihre Friedenstauben gestaltet. Unterstützt wurden sie dabei von Designerin und MUS-E Künstlerin Evamaria Deisen sowie von ihren Lehrer*innen.

Schulen, die Interesse an dieser Aktion haben und die Friedenstauben mit den Kindern gestalten möchten, können sich gern an die Initiatorin Christina Weise wenden.

Kontakt:
Christina Weise, MUS-E® Koordinatorin Mayen, Tel: 0151 2894 0279,
E-Mail: christina.weise@mus-e.de oder malerei.christina.weise@gmx.de

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Energieeinsparen und Nachhaltigkeit in Unternehmen – Vier Betriebe im Landkreis Mayen-Koblenz ausgezeichnet

Region/Mayen-Koblenz – Vier Betriebe aus dem Landkreis Mayen-Koblenz sind als Ökoprofit-Betriebe ausgezeichnet worden. Die Abkürzung Ökoprofit steht für Ökologisches Projekt für integrierte Umwelt-Technik und ist ein Projekt, das regionale Betriebe und Einrichtungen dabei unterstützt, Maßnahmen zur Energie- und Ressourceneffizienz umzusetzen und so Kosten zu sparen. Bereits seit 2011 ist der Landkreis Mayen-Koblenz kommunaler Kooperationspartner bei Ökoprofit und bietet seinen Betrieben eine Teilnahme an diesem Projekt an. Zu den ausgezeichneten Mayen-Koblenzer Betrieben gehören die Finzelberg GmbH & Co. KG aus Andernach, die CJD Berufsförderungswerk Koblenz GmbH (BFW) aus Vallendar, die Thyssenkrupp Rasselstein GmbH aus Andernach und die Massivhaus Mittelrhein GmbH aus Mendig.

Neben Einsteigerrunden für Betriebe, die erstmalig am Projekt teilnehmen, gibt es auch Ökoprofit-Klub-Runden, für Betriebe, die wie die vier Ausgezeichneten schon länger dabei sind. Das Klub-Format bietet als Netzwerk eine Plattform, um den Austausch und Wissenstransfer mit anderen umweltengagierten Unternehmen weiterzuführen, ihre Umweltleistungen auszubauen und zu verbessern. Jährlich werden die Verbrauchsdaten der Betriebe erhoben und die im Einsteigerprogramm entwickelten Instrumente, insbesondere das Umweltprogramm, fortgeschrieben. Vernetzt wird sich vor allem durch gemeinsame Workshops, Erfahrungsaustausch und Einblicke im Rahmen von Betriebsrundgängen.

Die nun ausgezeichneten, erfolgreichen vier Teilnehmer der Klub-Runde konnten im vergangenen Jahr durchweg gute Ergebnisse erzielen und verschiedenste Umweltmaßnahmen umsetzten. Ein ganzer Strauß von Maßnahmen wurde bei Finzelberg in Andernach umgesetzt. Unter anderem wurden hier Maßnahmen zur Nutzung regenerativer Energien, wie die Installation von Photovoltaik-Anlagen, Maßnahmen zur Energieeinsparung, wie die Verbesserung der Qualität des Stromnetzes und die Reduzierung der Energieverluste in Trafostationen oder die Inbetriebnahme einer effizienteren Dampfturbine umgesetzt. Auszubildende im Betrieb sind als Energiescouts unterwegs und spüren energetische Schwachstellen auf.

Erhebliche CO2 Einsparungen konnte das CJD Berufsförderungswerk in Vallendar erreichen, indem in weiteren Abschnitten des Gebäudekomplexes auf hocheffiziente LED-Technik umgerüstet wurde und eine Erneuerung der Lüftungsanlage für Mensa und Küche erfolgte. Außerdem wurden vier öffentliche E-Ladesäulen auf dem BFW-Parkplatz installiert.

Auch Thyssenkrupp Rasselstein in Andernach ist in dem Netzwerk vertreten. Hier konnten riesige Mengen Wasser durch eine Reduzierung des Brauchwassers eingespart werden, die Modernisierung einer Druckluftversorgungsstation führte zu erheblichen Einsparungen und auch die Maßnahmen zur kontinuierlichen Reduzierung von gefährlichen Abfällen sind hervorzuheben.

Massivhaus Mittelrhein hat sich das Ziel gesetzt den Bürobetrieb nachhaltiger zu gestalten. Der Einsatz von Recyclingpapier und die ersatzlose Streichung von Druckern sind nur zwei Beispiele hierfür. Ein anderer Schwerpunkt liegt in der Mobilität. Dieselwagen werden durch Hybridfahrzeuge ersetzt und das Mendiger Unternehmen bietet seinen Mitarbeitern ein Bike-Leasing an. Überhaupt wird die Mitarbeiter-Motivation bei Massivhaus Mittelrhein großgeschrieben.

„Viele der Maßnahmen in den Betrieben rechnen sich bereits nach ein paar Jahren und auch Unternehmen, die schon seit Jahren bei Ökoprofit dabei sind, finden immer neue Möglichkeiten Einsparungen zu realisieren“, sagt Rüdiger Kape, der für das Projekt verantwortliche Mitarbeiter in der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz.

Im April startet die neue Klub-Runde, an der auch Unternehmen mit einer Umweltzertifizierung nach EMAS teilnehmen können. Eine neue Einsteigerrunde ist ebenfalls in Vorbereitung und will Unternehmen zu einem Einstieg in ein Umweltmanagement bewegen.

Für Fragen stehen Rüdiger Kape, Integrierte Umweltberatung, Tel. 0261/108-420, ruediger.kape@kvmyk.de oder Frank Beilstein, Wirtschaftsförderung am Mittelrhein, Tel. 0261/108-284, frank.beilstein@kvmyk.de  zur Verfügung.

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Kabinett beschließt neue Wolfs-Verordnung für Nordrhein-Westfalen

Region/Düsseldorf – Ministerin Heinen-Esser: Seit 2018 ist der Wolf nach Nordrhein-Westfalen zurückgekehrt, die neue Wolfs-Verordnung soll den Umgang mit dem Wolf erleichtern und Konflikte entschärfen. Das Landeskabinett hat in dieser Woche eine neue Wolfs-Verordnung für Nordrhein-Westfalen erlassen. Sie soll ein einheitliches Verwaltungshandeln im Umgang mit dem Wolf ermöglichen und Entscheidungen der Naturschutzbehörden erleichtern. Vorausgegangen war eine Verbändeanhörung, über 25 Stellungnahmen aus Naturschutz, Jagd und Landwirtschaft wurden ausgewertet und eingearbeitet. Die Wolfs-Verordnung soll am Tag nach der Veröffentlichung im Gesetz- und Amtsblatt in Kraft treten.

Umweltministerin Ursula Heinen-Esser: „Seit 2018 ist der Wolf nach Nordrhein-Westfalen zurückgekehrt. Die neue Wolfsverordnung soll den Umgang mit dem Wolf erleichtern und dazu beitragen, Konflikte zu entschärfen.“ Durch Vereinfachungen und Präzisierungen werden bestimmte Problemfälle künftig durch die Verordnung selbst geklärt. Die für den Naturschutz zuständigen Kreise und kreisfreien Städte brauchen dann nicht in jedem Einzelfall neu zu entscheiden. Freistellungen von artenschutzrechtlichen Verboten werden vorgenommen bei:

  • Maßnahmen zur „Vergrämung“ zum Schutz der menschlichen Gesundheit und zum Schutz von Weidetieren,
  • einer Besenderung von Wölfen zu wissenschaftlichen Zwecken,
  • einer erforderlichen Tötung verletzter Tiere.

Über das Vorliegen einer Gefahr für menschliche Gesundheit oder drohende Schäden für die Weidetierhaltung entscheidet künftig das MULNV als oberste Naturschutzbehörde. So werden die unteren Naturschutzbehörden entlastet.

Die neue Regelung orientiert sich an bereits bestehenden Verordnungen der Länder Brandenburg, Sachsen und Niedersachsen. Wichtig war, dass sie die bestehenden gesetzlichen Vorgaben des Bundesnaturschutzgesetzes und der im Hintergrund stehenden FFH-Richtlinie der Europäischen Union erfüllt. Übergeordnetes Ziel ist und bleibt es nach der Rückkehr des Wolfs in seine ursprünglichen Verbreitungsgebiete, die Erfordernisse des Naturschutzes und des Herdenschutzes in Einklang zu bringen und das Leben mit dem Wolf so konfliktfrei wie möglich zu gestalten.

Wichtigstes Mittel zum Interessenausgleich bleiben die Fördermaßnahmen zur Unterstützung der Weidetierhalter. Seit 2017 fördert Nordrhein-Westfalen durch seine „Förderrichtlinien Wolf“ wolfsabweisende Herdenschutzmaßnahmen auf mittlerweile auf rund einem Drittel der Landesfläche. In den zurückliegenden beiden Jahren konnten jeweils rund 1,5 Millionen Euro abgerufen werden, für 2022 sind rund 2 Millionen Euro aus dem Naturschutzetat vorgesehen. Im Verhältnis zur Wolfspopulation – der Bestand umfasst zurzeit einen ortstreuen Wolf in der Senne, ein Rudel am Niederrhein sowie je ein Rudel an den Landesgrenzen zu Rheinland-Pfalz und Belgien – ist Nordrhein-Westfalen in punkto Förderung damit führend unter den Bundesländern.

„Auch mit der neuen Wolfsverordnung bleibt der konsequente Weidetierschutz auf möglichst großer Fläche die wichtigste Maßnahme um die Weidetierhaltung nach der Rückkehr des Wolfs zukunftsfähig aufzustellen. Die Entnahme, das heißt der Abschuss eines gegenüber Menschen auffälligen oder eines für die Weidetierhaltung problematischen Wolfs bleibt die Ultima Ratio“, so Ministerin Heinen-Esser.

Um Verwaltungsabläufe bei der Antragstellung zu vereinfachen und Zeitabläufe zu straffen hatte das Land die Förderung bereits zu Jahresbeginn 2022 ganz auf die Landwirtschaftskammer übertragen. Zudem werden ab 2022 im Wolfsgebiet Schermbeck auf einer Fläche von rund 200 Quadratkilometern auch die Haltungen von Kleinpferden (Ponys), Fohlen und Jungpferden gefördert. Darüber hinaus ist geplant, die ehrenamtlich tätigen Luchs- und Wolfsberater des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) durch drei feste Stellen zu unterstützen.

Zur Wolfs-Verordnung:

https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMV17-6635.pdf

Weitere Informationen zum Thema Wolf in Nordrhein-Westfalen: www.wolf.nrw

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„Spatenstich für ein ökologisches Neubaugebiet in Top-Lage“ in Zülpich

Zülpich – Erster Spatenstich für neues Wohngebiet auf dem Gelände der ehemaligen Strumpf- und Strickwarenfabrik Kreissig in Zülpich. Von 1950 bis in die 1980er Jahre wurden in Zülpich Strümpfe und Strickwaren produziert. Die Zülpicher Strumpf- und Strickwarenfabrik Kreissig erwarb sich dank ihrer Fachkompetenz, Qualität und Zuverlässigkeit weit über Zülpich hinaus einen guten Ruf. Zuletzt hatten die Gebäude auf dem Firmengelände an der Chlodwigstraße jedoch überwiegend leer gestanden. Mittlerweile wurden sie abgerissen.

Zusammen mit Vertretern aus Politik, Verwaltung und der am Projekt beteiligten Firmen und Institutionen nahmen PVV-Geschäftsführerin Katharina Paffendorf (5.v.r.) und Bürgermeister Ulf Hürtgen (6.v.r.) den ersten Spatenstich zur Entwicklung des Wohngebietes auf dem Gelände der ehemaligen Strumpf- und Strickwarenfabrik Kreissig vor. Foto: Stadt Zülpich / Torsten Beulen

Nur das ehemalige Verwaltungsgebäude der Firma Kreissig steht noch und wird komplett saniert. Es wird Teil des Wohngebietes, das auf dem gesamten Gelände entstehen soll. Die Paffendorf Vermögens Verwaltungs GmbH & Co. KG (PVV) plant auf dem etwa 20.000 Quadratmeter großen Areal die Entwicklung von rund 70 Wohneinheiten, bestehend aus Einzel-, Doppel- und Mehrfamilienhäusern.

Das Investitionsvolumen beläuft sich inklusive Erschließung auf rund 6,5 Millionen Euro. „Hier entsteht ein städtebaulich sehr interessantes Wohngebiet in Top-Lage“, sagte Bürgermeister Ulf Hürtgen jetzt beim offiziellen Spatenstich, den er zusammen mit PVV-Geschäftsführerin Katharina Paffendorf sowie Vertretern aus Politik, Verwaltung und der am Projekt beteiligten Firmen und Institutionen vollzog. Tatsächlich werden die Zülpicher Innenstadt, Schulen und Kindergärten sowie das
Sportzentrum, das Einzelhandelszentrum Bonner Straße, der Busbahnhof Adenauerplatz und der Seepark allesamt von dort innerhalb von wenigen Minuten zu Fuß erreichbar sein.

Bürgermeister Hürtgen stellte insbesondere auch die klimatischen und ökologischen Aspekte des neuen Wohngebietes heraus. So ist im Plangebiet die Realisierung eines mit Biogas betriebenen Blockheizkraftwerkes zur Versorgung aller Häuser mit Heizung und Warmwasser vorgesehen. Außerdem erhalten alle Häuser eine Wallbox zum Laden von Elektrofahrzeugen. Verpflichtend für alle Bauherren sind zudem eine flächensparende Bauweise, der Einbau einer Regenwasserzisterne sowie die Realisierung eines grünen Vorgartens.

Schottergärten sind nicht zulässig. Der Anteil an Grün- beziehungsweise Photovoltaikdächern soll mindestens beachtliche 80 Prozent betragen. Nicht zuletzt ist auch die Festsetzung von zahleichen Straßenbäumen vorgesehen. „Hier werden beste Voraussetzungen geschaffen, um sich in Zülpich wohlfühlen zu können“, betonte Bürgermeister Hürtgen.

Die Menschen, die sich künftig auf dem ehemaligen Kreissig-Gelände niederlassen, werden entweder in der Minervastraße oder in der Straße „Alte Strumpffabrik“ leben. Auf diese Namen hatten sich die
Mitglieder des Ausschusses für Stadtentwicklung, Tourismus und Demografie verständigt. Die Bezeichnung Minervastraße wurde in Anlehnung an die gleichnamige römische Göttin, Beschützerin des Handwerks und des Gewerbes, gewählt. Dadurch soll die Verbindung zwischen der bisherigen gewerblichen Nutzung und dem römischen Erbe von Zülpich hergestellt werden. Mit dem Straßennamen „Alte
Strumpffabrik“ soll die Erinnerung an den historischen Gewerbestandort erhalten bleiben.

PVV-Geschäftsführerin Katharina Paffendorf bedankte sich in ihrer Ansprache ausdrücklich „für die kompetente und professionelle Unterstützung durch die Stadt Zülpich“. Diese hatte unter Federführung von Stadtplaner Christoph M. Hartmann die Bauleitplanung für das Projekt erstellt. Dieses Lob konnte
Bürgermeister Hürtgen nur zurückgeben: „Gemeinsam mit der Firma Paffendorf haben wir hier für Zülpich etwas Tolles erreicht.“

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Wallfahrt am „Schmerzens-Freitag“ in Kallmuth beginnt am Freitag 25. März mit dem ersten Pilgeramt um 9 Uhr

Mechernich-Kallmuth – Unter dem Tagesmotto „Maria, ich nenne Dich meine Schwester“ fand 2021 nach einjähriger Corona-bedingter Unterbrechung wieder ein „Schmerzensfreitag“ in der Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Georg in Kallmuth statt. Am Freitag, 25. März, beginnt der Schmerzensfreitag 2022 um 9 Uhr mit einem Pilgeramt, das der aus Indien stammende Father Sabu Purayidathil zelebriert.

Das Motto des Schmerzensfreitag 2022 lautet: „Maria, Mutter der Menschen“, es ist die Kurzversion eines Ausspruchs der Thérèse von Lisieux (1873 – 1897), auch Theresia vom Kinde Jesu genannt: „Maria ist derjenige Mensch, der wie kein anderer ihren Sohn kennt, Sie ist berufen, Mutter der Menschen zu sein.“

Den Festgottesdienst um 11 Uhr zelebriert der ebenfalls aus Indien stammende Mechernicher Pfarrer George Stephen Rayappan Packiam, Festprediger ist der lange in Kallmuth lebende und an der Seite von Pfarrer Kurt Hoberg wirkende Diakon Michael Ruland. Es singt der Kirchenchor unter Stefan Weingartz.

„Kakus Vokale“ singt am Abend

Um 14 Uhr ist Aussetzung, um 14.45 Uhr sakramentaler Segen mit Diakon Manni Lang. Die Andacht/Meditation zum diesjährigen Wallfahrtsmotto hält die Steinfelder Pastoralreferentin Alice Toporowsky. Die Abendmesse um 19 Uhr mit Chor „Kakus Vocale“ unter Uli Schneider zelebriert dann Pfarrer Erik Pühringer, der Leiter der Gemeinschaft der Gemeinden St. Barbara Mechernich.

Nach den heiligen Messen um 9 und um 11 Uhr ist Beichtgelegenheit, wegen Corona findet keine Bewirtung statt. Eine Anmeldung für die Pilger und Pilgerinnen ist nicht vorgesehen. Es wird um die Einhaltung aller Corona-Schutzmaßnahmen gebeten. Für jeden Gottesdienst werden Ordner eingesetzt.

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„leckerMYK“ wird zur regionalen Initiative ausgebaut und soll Lust auf regionale Produkte machen

Region/Mayen-Koblenz – Essen und Trinken, was aus der Region kommt. Eier, Obst, Gemüse vom Hofladen um die Ecke, Fleisch aus der Region vom Metzger nebenan, hervorragende Weine von Rhein und Mosel und ein regionales gastronomisches Angebot – das und vieles mehr steht für regionale Genüsse im Landkreis Mayen-Koblenz. Dieses riesige und qualitativ hochwertige Angebot trägt den Namen: „leckerMYK“.

Mit der Initiative „leckerMYK“ möchten die Wirtschaftsförderungsgesellschaft am Mittelrhein, die Rhein-Mosel-Eifel-Touristik und die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz das regionale Angebot verstärkt hervorheben und bereits bestehende regionale Initiativen bündeln sowie untereinander vernetzen. „Wir sind stolz auf unsere heimischen Erzeuger und regionalen Gastronomen. Produkte von Hofläden können mit ihrer Frische und Qualität punkten, wir haben Weine exzellenter Weingüter sowie typisch regionale Gerichte unserer Gastgeber aus heimischen Produkten“, betont Landrat Dr. Alexander Saftig.

Die Initiative möchte aber nicht nur über regionale Produkte berichten, sondern auch motivieren, sich auf regionale Produkte einzulassen. Die Lust auf Regionalität sollen in diesem Jahr mit zwei Themenwochen wecken. Während der Kräuterwoche vom 22. bis 29. Mai kann der Vitalisierungseffekt von heimischen Kräutern entdeckt werden. Neben Rezepten, Tipps und Wissenswertem wird es spannende Veranstaltungen rund um das Thema Kräuter geben. Die teilnehmenden Gastronomiebetriebe verwöhnen mit gesunder und schmackhafter Kräuterküche, während die Winzer Events im Weingut oder in den Weinbergen organisieren. Abgerundet wird die Kräuterwoche durch die Angebote und Veranstaltungen der regionalen Erzeuger und Hofläden. Interessierte Weingüter oder Hofläden, die sich mit einer Aktion an der „leckerMYK“-Kräuterwoche beteiligen möchten, können sich unter info@leckermyk.de oder telefonisch bei Claudia Keifenheim unter 0261/108-281 bis zum 28. März melden.

Bei den „leckerMYK“-Kartoffelwochen im Oktober dreht sich dann alles um die „tolle Knolle“, die im Landkreis und insbesondere auf dem Maifeld eine wichtige Rolle spielt und zu den Top Ten der regionalen Anbauprodukte in Mayen-Koblenz gehört.

Alle Informationen zu „leckerMYK“ gibt es zukünftig auf einer eigenen Homepage, die bald online geht. Bis dahin gibt es einen kurzen Überblick unter www.remet.de oder auf Facebook www.facebook.com/lecker.myk