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Carmen und Annika Karwanska aus Eicks starten zweiten Spendenlauf für die Hilfsgruppe Eifel

Kall/Bonn/Eicks – Ein Tagebuch aus bunten Perlen. Mutperlen geben krebskranken Kindern Hoffnung –  Jetzt auch für Radfahrer – 2020 bei der Premiere 17.000 Euro erzielt – Anmeldungen ab sofort – Sponsoren gesucht. Als die Hilfsgruppe Eifel vor zwei Jahren infolge der grassierenden Corona-Pandemie durch ausfallende Veranstaltungen einen erheblichen Rückgang von Spenden verkraften musste, veranstalteten Annika   Karwanska und deren Mutter Carmen aus Eicks einen virtuellen Nickolaus-Spendenlauf, der den sensationellen Erlös von 17.053,45 Euro einbrachte.

1001 Läufer, Jogger und Walker aus Deutschland, Österreich und Spanien hatten  es auf eine Gesamtstrecke von 9664 Kilometer gebracht. Das Geld verwendete die Hilfsgruppe für die Mitfinanzierung der Einrichtungen von 42 Eltern-Zimmern in dem neuen Familienhaus am Eltern-Kind-Zentrum der Uni-Klinik Bonn.

Jetzt veranstaltet das Mutter-Tochter Gespann einen virtuellen Mutperlen-Lauf, der in der Zeit vom 17. bis 19. Juni  stattfinden wird. „Das erlaufene Geld soll wie im Jahr 2020 der Hilfsgruppe Eifel zugutekommen, die damit das Mutperlen-Projekt des Bonner Förderkreises für krebskranke Kinder und Jugendliche unterstützt“, so Annika Karwanska, die vor 17 Jahren selbst an Leukämie erkrankt war und ihre schwere Erkrankung nach einer längeren Behandlung im Bonner Uniklinikum besiegt hatte.

Heute ist Annika, für die „Aufgeben“ nie eine Option war, 21 Jahre alt. Sie ist und eine passionierte Läuferin, die den Köln-Marathon locker geschafft hat. Als  ehemals Betroffene ist es der 21-Jährigen und Ihrer Mutter ein großes Anliegen, auf die Wichtigkeit des Mutperlen-Projektes aufmerksam zu machen. „Es ist uns ein Herzensprojekt, welches nicht an fehlendem Geld scheitern darf“, so Annikas Mutter Carmen Karwanska. Deshalb sucht die Eickser Familie auch Sponsoren, die den Mutperlen-Lauf unterstützen. Derzeit sind Annika und Carmen Karwanska damit beschäftigt, spezielle Mutperlen für den Benefiz-Lauf in Handarbeit herzustellen. Eine Kette mit durchschnittlicher Länge erfordere Kosten zwischen 80 und 100 Euro.

Wie Annika und Carmen Karwanska selbst erfahren mussten, ist die Therapie einer Krebserkrankung für die Kinder und Jugendlichen, sehr langwierig, sehr schmerzhaft, traumatisch und belastend. Es sei daher nicht unüblich, wenn die Kinder manchmal die Geduld verlieren, oder sich notwendigen Behandlungen nur ungern unterziehen. Mutter Carmen: „Es ist erwiesen, dass Kinder besser kooperieren, wenn sie für Anstrengungen belohnt werden“. Die besagten Mut- Perlen seien da ein bewährtes Belohnungssystem während der gesamten Behandlungszeit. „Für jede Intervention bekommen die Patienten eine spezielle Perle, die diese spezielle Untersuchung symbolisiert.

Die Kinder fädeln die Perlen auf eine lange Schnur, welche sie auf Wunsch sobald die Diagnose feststeht erhalten“, berichtet Annika Karwanska aus eigener Erfahrung. Dadurch entstehe eine persönliche Kette, deren Länge je nach der Dauer der Therapie mehrere Meter erreiche und die eine individuelle Krankengeschichte erzähle. Karwanska: „ Sie ist ein Tagebuch aus Perlen, aus dem die Kinder Mut, Trost und Hoffnung schöpfen. Viele Patienten würden die oft vier bis sechs Meter lange Mut-Perlen-Kette noch lange nach Abschluss der Therapie aufbewahren. „Auch kann die Kette für Eltern deren Kind verstorben ist, eine besondere Erinnerung an ihr Kind sein“, so Annika Karwanska..

Der erste Mutperlen-Spendenlauf findet an dem Wochenende vom Freitag, 17. Juni, bis Sonntag 19. Juni statt. „Uns ist es wichtig, dass an unserem Event alle teilnehmen können, egal ob Jogger, Wanderer, Walker und erstmals auch Radfahrer“, beschreibt Carmen die Teilnahmemöglichkeiten. Jeder Teilnehmer von einem beliebigen Ort aus starten.  Der virtuelle Lauf wird über das Internet abgewickelt und dokumentiert. Im Zeitraum von Freitag, 17. Juni um 6 Uhr, bis Sonntag, 19. Jini um 18 Uhr, kann jeder am Lauf teilnehmen.

Die Strecke, nach deren Länge sich auch das Startgeld richtet, darf dabei beliebig gewählt werden. Angeboten sind die Distanzen beim Laufen mit fünf bis zehn Kilometer für ein Startgeld von zehn Euro, 15 und 21 Kilometer für 15 Euro. Walkern und Wanderern werden für jeweils zehn Euro Strecken von fünf und zehn Kilometer angeboten. Fahrer von Rennrädern sowie E-Biker zahlen für Strecken von 30 und 50 Kilometern eine Gebühr von zehn  Euro, Der gleiche Betrag wird für Mountainbiker (15 und 25 Kilometer) fällig.

Anmeldungen zum virtuellen Nikolaus-Lauf sind bereits seit dem 23. März über den Internet-Link www.taf-timing.de. Möglich. Das Startgeld, das der Hilfsgruppe zugutekommt, wird über Sepa-Lastschrift eingezogen. Bis zum Laufende am 19. Juni um 18 Uhr müssen Zeit und Startnummer über den bei der Anmeldung zur Verfügung gestellten Link eingetragen werden. Zusätzlich sollen die Teilnehmer dort Fotos hinterlegen. Alle Zeiten werden einem Plausibilitätscheck unterzogen.

Damit das Startgeld zu 100 Prozent an die Hilfsgruppe-Eifel gespendet werden kann, werden noch weitere Sponsoren die Aktion gesucht, so dass Nebenkosten wie Startnummern, Ergebnisdokumentation, Urkunden oder Medaillen gedeckt werden können. Annika: „Das liegt uns wirklich sehr am Herzen“.

In allen Laufkategorien gibt es jeweils für die ersten drei Plätze Urkunden, Medaillen und weitere Überraschungen, wobei Männer und Frauen getrennt gewertet werden. Die Ergebnisse des Spendenlaufes sind später auf der TAF-Timing-Internetseite  einzusehen.

Für Informationen und Rückfragen zur Möglichkeit der Anmeldung zum Perlen-Spendenlauf stehen Carmen und Annika Karwanska, die den Perlenlauf als jährliche Veranstaltung etablieren wollen, unter 02443-7552 zur Verfügung. (Reiner Züll)

 

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Naturschutz-Gebiet Ahrmündung – Bitte nicht stören! – Beräumung von Müll ist abgeschlossen

Ahrweiler – Durch die Flutkatastrophe im Juli 2021 wurden auch im Naturschutzgebiet „Ahrmündung“ große Mengen an Holz, Müll und anderem Schwemmgut abgelagert. Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer haben mit großem Engagement den Müll von Hand gesammelt und zusammengetragen. Bereits im Dezember konnte in einer ersten Aktion ein Teil des Mülls dank der Unterstützung durch die Bundespolizei ausgeflogen werden. Mitte März wurden nun weitere rund 30 Tonnen Flutmüll aus dem Naturschutzgebiet mit dem Hubschrauber ausgeflogen und sachgerecht entsorgt. Damit ist die Beräumung von Müll abgeschlossen.

Auch Eisvögel gehören zum Tierbestand im Naturschutzgebiet „Mündungsgebiet der Ahr“. Für sie hat jetzt die Brutzeit begonnen. Foto: Thomas Brötz

Nun ist es von besonderer Bedeutung, dass die wertvolle und vielfältige Natur der naturnahen Flussmündung wieder zur Ruhe kommt. Dies auch insbesondere vor dem Hintergrund der Brut- und Setzzeit der dort lebenden und teilweise streng geschützten Tiere, die bereits begonnen hat. Auch der Biber hat sich nach der Hochflut vor Ort angesiedelt und lebt dort gerne ungestört.

In der letzten Zeit wurden im Naturschutzgebiet vermehrt Spaziergänger, die teils auch mit Hunden auf den neu entstandenen Kiesinseln unterwegs waren, angetroffen. Seitens der Kreisverwaltung Ahrweiler wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass das Begehen des Naturschutzgebietes Ahrmündung störungsempfindliche und geschützte Arten erheblich beeinträchtigt und sogar zu Brutverlusten führen kann.

Gerade in der Phase der Jungenaufzucht und der Brutzeiten sind Störungen durch freilaufende Hunde und Spaziergänger im Naturschutzgebiet besonders kritisch zu sehen, denn die Tiere benötigen gerade in dieser Zeit ihre ganze Kraft und Energie für die Aufzucht der Jungtiere.

Eine Störung der vorhandenen Tierwelt ist durch die Rechtsverordnung über das Naturschutzgebiet „Mündungsgebiet der Ahr“ verboten. Nach dieser Vorschrift handeln insbesondere Personen ordnungswidrig, die sich abseits der offiziellen Wege in Auwälder oder auf den Kiesinseln im Naturschutzgebiet aufhalten.

Im Sinne des Umwelt- und Naturschutzes appelliert die Kreisverwaltung, sich ausschließlich auf den offiziellen Wegen zu bewegen und die Flora und Fauna nicht zu stören.

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Ricarda Funk, Jason Osborne und VfH Worms machen das Rennen bei der Landessportlerwahl 2021

Region/Mainz – Landessportlerwahl 2021: Slalomkanutin vom KSV Bad Kreuznach gewinnt zum zweiten Mal nach 2015 und wird Nachfolgerin von Dauersiegerin Miriam Welte / Nachwuchsförderpreis an Radsporttalente Jette Simon und Luca Spiegel / Peter Jacqué ist Trainer des Jahres.

Ricarda Funk bei den Frauen, Jason Osborne bei den Männern und die Kunstradfahrerinnen des VfH Worms bei den Teams heißen die Gewinner der 2021er Landessportlerwahl des Landessportbundes Rheinland-Pfalz (LSB). Die Ehrung fand am Sonntagabend im Landesfunkhaus des SWR in Mainz statt. In der Sendung „SWR Sport Rheinland-Pfalz“ wurden die Besten der Besten ausgezeichnet.

Funk war die logische Siegerin bei den Frauen. Für die 29 Jahre alte Bad Breisigerin hatte nach ihrem überraschenden Olympia-Gold im Kanuslalom der Frauen alles gesprochen. Schließlich war sie von allen Assen aus den Team Tokio RLP die einzige, die ihre tolle Leistung mit Gold krönte. Bei der Landessportlerwahl nun vereinte die 1,70 Meter große Athletin („Ich bin einfach nur unfassbar happy, dass sich so tolle Eltern habe“) stolze 24,84 Prozent der Stimmen auf sich und distanzierte ihre Konkurrentinnen damit klar. Bereits 2015 war Funk, für die der Sprung in den Olymp auch der Sprung in eine neue Popularität darstellte, hier ganz oben auf dem Treppchen gelandet. Die 24,84 Prozent bedeuteten nicht nur von allen drei Kategorien den Höchstwert, sondern auch so viel Anteile wie kein/e andere/r Sportler*in bei der vergangenen Wahl erreicht hatte, die etwas länger zurückliegt als üblich – die Landessportlerwahl 2020 war wegen der Corona-Pandemie ausgefallen.

„Wie ich im Olympischen Dorf von den anderen Athleten empfangen worden bin, war unglaublich, ein echter Gänsehaut-Moment“, blickte Funk im Gespräch mit SWR-Moderator Holger Wienpahl in den Rückspiegel. Nach wie vor liebe sie ihren Sport sehr, ein Karriereende sei noch lange nicht in Sicht. „Das ist einfach pure Leidenschaft. Der Tanz zwischen den Torstäben ist das, wofür mein Herz brennt – und macht auf jeden Fall Bock.“ Platz zwei bei der 25. Auflage der Sportlerwahl erreichte wie im Vorjahr die 500-Meter-Hindernis-Läuferin Gesa Krause von Silvesterlauf Trier, die als Sympathieträgerin der Deutschen Leichtathletik gilt. Auf die 29-Jährige, die sich bei den Spielen in Tokio nach intensiven Trainingslagern mit bis zu 160 Kilometern pro Woche einen tollen fünften Rang erkämpft hatte, entfielen exakt 20,14 Prozent der Stimmen. Auf dem Bronze-Rang landete der Speerwerferin Christin Hussong vom LAZ Zweibrücken mit 19,58 Prozent, für die es ebenfalls ein herausragendes Jahr war – auch wenn der viermaligen Deutschen Meisterin in Tokio die Krönung versagt blieb.

Bei den Männern sicherte sich mit Ruderer Jason Osborne vom Mainzer Ruder-Verein der Drittplatzierte der Jahre 2018 und 2019 diesmal den Sieg. Für das Konditionswunder, das vor wenigen Wochen von Mainz-Weisenau nach Offenbach umgezogen ist, war es der allererste Triumph bei der Landessportlerwahl. Der 28-Jährige, der es liebt, an seine Grenzen zu gehen und sich nicht selten bis zum letzten Korn verausgabt, hatte sich in Tokio gemeinsam mit seinem Partner Jonathan Rommelmann vom Crefelder Ruder-Club Silber im Doppelzweier geschnappt. „Diese Medaille bedeutet sehr viel für mich, besonders aber auch für meinen Heimatverein MRV, für den es die erste Olympia-Medaille war“, sagte Osborne, der nach eigener Aussage überrascht war, „dass ich hier als Sportler des Jahres sitze – es waren ja auch noch viele andere Topathleten in der Nominierung drin“. Robert Sens, Osbornes früherer Coach, wies in seiner Kurz-Laudatio noch darauf hin, dass es „die erste Medaille für Deutschland im leichten Männer-Doppelzweier“ war. Osborne vereinte 22,49 Prozent der Stimmen auf sich und gewann damit ebenfalls mit deutlichem Vorsprung vor dem Berufssoldaten und Greco-Ringer Denis Kudla vom SV Alemannia Nackenheim (19,50 Prozent), der sich im Tokio zum zweiten Mal in Folge Olympia-Bronze gesichert hatte und 2024 in Paris als Anwärter auf die Goldmedaille gilt. Auf dem dritten Rang landete mit hauchdünnem Rückstand Richard Schmidt aus dem Deutschland-Achter, der in Tokio Silber geholt hatte. Auf den sympathischen Hünen vom RV Treviris Trier, der seine äußerst erfolgreiche Karriere mittlerweile beendet hat, entfielen 19,49 Prozent der Stimmen.

In der Kategorie „Team des Jahres“ hatte wie so oft in den vergangenen Jahren wieder einmal eine Kunstrad-Formation die Nase vorne. Diesmal allerdings kein Duo, sondern ein Quartett. Der Frauenvierer des VfH Worms hatte bei der Hallenradsport-WM vor 4.000 Zuschauern in der Stuttgarter Porsche-Arena seine famose Saison gekrönt und mit dem Gewinn des Weltmeistertitels gleichzeitig den größten Erfolg in seiner Vereinsgeschichte erzielt. Hannah Rohrwick, Sabrina Born, Annika Furch und Nora Erbenich, die nach dem WM-Titel inklusive Trainer Jürgen Born geschlossen zurückgetreten waren, aber ihrem Verein immer noch als Vorständlerinnen eng verbunden sind, legten eine Top-Kür aufs Parkett. 25 Elemente in fünf Minuten. Ohne Wackler. Ohne Unsicherheiten. Bei der Landessportlerwahl nun schafften diese vom Charakter her sehr unterschiedlichen Frauen beachtliche 23,75 Prozent. „Der perfekte Abschluss eines tollen Jahres“, brachte es Annika Furch auf den Punkt. Die Wormserinnen landeten damit vor dem VC Neuwied, Aufsteiger in die Volleyball-Bundesliga der Frauen (22,16) sowie den Gewichtheber*innen des AV 03 Speyer (19,82) ganz oben auf dem Podest. Die Neuwiederinnen um Erfolgstrainer Dirk Groß und Identifikationsfigur Sarah Kamarah hatten sich in Liga zwei mit nur einer Niederlage und nur 15 Satzverlusten in 23 Partien die Zweitliga-Meisterschaft gesichert. Damit ist die 65.000-Einwohner-Stadt am rechten Rheinufer das erste Mal nach 1974 wieder Erstligist – damals waren es die Männer gewesen. Der AV 03 Speyer war am 19. Juni 2021 vor den Augen von Ministerpräsidentin Malu Dreyer bereits zum sechsten Mal in der Vereinshistorie Deutscher Mannschaftsmeister im Gewichtheben geworden.

Der Nachwuchsförderpreis, den der Landessportbund zum zwölften Mal verlieh, ging mit Jette Simon (Junioren-Weltmeisterin Scratch vom 1. FC Kaiserslautern) und Luca Spiegel (Vize-Junioren-Weltmeister U19 Teamsprint vom RV Offenbach/Queich) an zwei große Talente aus dem Bahnradteam Rheinland-Pfalz.

Über den von der Jury zum achten Mal vergebenen Trainerpreis freute sich Coach-Urgestein Peter Jacqué von den Wasserballern des SC Neustadt, der vor wenigen Wochen seinen 75. Geburtstag gefeiert hat.

Die Ergebnisse der Landessportlerwahl 2021 im Überblick:

Sportlerinnen

  1. Ricarda Funk (29/KSV Bad Kreuznach)                                         24,84 Prozent
  2.           Gesa Felicitas Krause (29/Silvesterlauf Trier)                           20,14 Prozent
  3. Christin Hussong (28/LAZ Zweibrücken)                                     19,58 Prozent
  4. Hannah Ludwig (22/RSC Stahlross Wittlich)                               18,33 Prozent
  5. Jasmin Grabowski (30/JC Zweibrücken)                                      17,11 Prozent

Sportler

  1. Jason Osborne (28/Mainzer Ruder-Verein)                                22,49 Prozent
  2. Denis Kudla (27/SV Alemannia Nackenheim)                             19,50 Prozent
  3. Richard Schmidt (34/RV Treviris Trier)                                         19,49 Prozent
  4. Julian Weber (27/USC Mainz)                                                            19,47 Prozent
  5. Timo Bichler (23/RV Dudenhofen)                                                   19,06 Prozent

Teams

  1. VfH Worms (Kunstrad)                                                                         23,75 Prozent
  2. VC Neuwied (Volleyball)                                                                       22,16 Prozent
  3. AV 03 Speyer (Gewichtheben)                                                           19,82 Prozent
  4. Schützenverein Diez-Freiendiez (Schießen)                               17,46 Prozent
  5. BSG Stadtverwaltung Ludwigshafen (Kegeln)                           16,81 Prozent

Nachwuchsförderpreis männlich

Luca Spiegel (17 Jahre/Bahnradsprinter vom RV Offenbach/Queich)

Nachwuchsförderpreis weiblich

Jette Simon (17 Jahre/Bahnradsprinterin vom 1. FC Kaiserslautern)

Trainerpreis

Peter Jacqué (75 Jahre/Trainer-Urgestein bei den Wasserballern des SC Neustadt)

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Verbandsgemeinde Mendig für Notlagen gewappnet – Zweitägige Fortbildung des Verwaltungs-Stabes

Mendig – Die Verbandsgemeinde Mendig hat seit Längerem einen Verwaltungsstab eingerichtet, der bei Krisen, Unglücken und Notlagen zusammenkommt, um schnelle Entscheidungen treffen zu können. Die Corona-Pandemie, Flutkatastrophe im Ahrtal und nicht zuletzt der Ukraine-Krieg werfen ein neues Licht auf die Vorkehrungen für den Krisenfall. Vielen wird bewusst, dass man sich ohne große Vorwarnung in einem Ausnahmezustand wiederfinden könnte.

„Zuständig ist die Verbandsgemeinde für Notlagen unterhalb der Katastrophenschwelle. Darauf gilt es intern vorbereitet zu sein. Kern des Krisenmanagements ist der sogenannte Verwaltungsstab sowie für die Vor-Ort-Arbeit der Führungsstab der Freiwilligen Feuerwehren der VG.

Der Verwaltungsstab wird im Krisenfall im Rathaus der Verbandsgemeinde einberufen und setzt sich aus verschiedenen Fachabteilungen zusammen.

Entscheidungen im Ernstfall

Während einer zweitägigen Fortbildung in den Konferenzräumen des Seehotels Maria Laach wurden die Verwaltungsstabmitglieder durch die beiden Krisenexperten Andreas H. Karsten und Manuel Weiskopf, Deutsche Bevölkerungsschutz Akademie (debak), nun intensiv geschult. Die Fortbildung habe gezeigt, dass es nicht immer eine Blaupause für einen Krisenfall gäbe. „Strukturiertes, zeitnahes und effektives Handeln ist daher das Gebot der Krisenbewältigung“, so der Leiter des Verwaltungsstabes, Bürgermeister Jörg Lempertz.

Von wesentlicher Bedeutung ist nach der Ahrtal-Katastrophe auch die Frage, wie die Bevölkerung bei einer Notlage flächendeckend informiert werden kann. Die Warn-App Katwarn und Nina seien zwar sinnvoll, werden aber längst nicht von allen genutzt. Insofern fordert der Bürgermeister dringend die zügige Einführung eines nationales SMS-Warnsytems. Neben Lautsprecher-Wagen und Radio-Durchsagen wird auch die Einführung von digitalen Sirenenanlagen mit Durchsagemöglichkeiten gesehen, deren Beschaffung derzeit kreisweit analysiert wird.

Übergangsweise beschafft die Verbandsgemeinde mobile Sirenenanlagen, die zeitnah Warnungen von betroffenen Ortsbezirken zulassen.

„Jede Krise ist herausfordernd, sowohl vom Zeitkonstrukt als auch von der Entscheidungsfülle. Genau deswegen sind Schulungen, Übungen und Fortbildungen wie die Aktuelle ein guter Ansatz, um auf solche Lagen gut vorbereitet zu sein“, so das Fazit der Schulungsteilnehmer.

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500 junge Rotbuchen wachsen im Waldstück bei Blumenrath

Alsdorf – Platz zum Wachsen ist hier reichlich: 500 junge Rotbuchen sind jetzt im Waldstück zwischen Blumenrath und der Broicher Siedlung – nahe Poststraße – gepflanzt worden. Sie füllen auf dieser Fläche Lücken, denn aufgrund von Hitze und Pilzbefall mussten dort zahlreiche Bäume entommen werden. Die Rotbuchen sind ein Geschenk: Im Rahmen der Aktion „Net(t)Aufforsten“ spendieren die NetAachen GmbH in Zusammenarbeit mit der fit4future foundation Germany verschiedenen Kommunen der Städteregion Aachen Bäume.

Für jeden ihrer über 2.500 Geschäftskunden pflanzt die NetAachen einen Baum. Den Auftakt hat die Pflanzung in Alsdorf markiert. Dort haben Bürgermeister Alfred Sonders, der Geschäftsführer der NetAachen GmbH, Andreas Schneider, Revierförster Marko Steinmetz und Dr. Timo Sachsen vom Amt für Planung und Umwelt der Stadt Alsdorf mit angepackt. „Wir wollen als regionales Unternehmen einen aktiven Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung der Städteregion beitragen. Dazu gehört auch, die Region grüner und damit noch ein Stück lebenswerter werden zu lassen“, sagte Andreas Schneider. Auch Alfred Sonders hob die Zusammenarbeit von NetAachen und der Stadt Alsdorf hervor: „500 neue Bäume für unsere Stadt sind ein gewichtiger Beitrag für das Stadtklima im Speziellen und den Klimaschutz im Allgemeinen. Für diese Legislaturperiode hatte ich mir vorgenommen 500 zusätzliche Bäume zu pflanzen. Dank der Förderung von NetAachen kommen wir damit ein gutes Stück voran.“ (apa)

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Testwettkampf für die Sportler der LG Laacher See beim Frühjahrslauf in Bad Godesberg

Laacher See – Anfänger- und Wiedereinsteigertraining bei der LG Laacher See. Eigentlich sollte am 3. April der große Tag für die Walker und Läufer der LG Laacher See beim Halbmarathon in Bonn sein. Leider wurde die Veranstaltung abgesagt. Das Training wird von einen Teil der LG’ler, wie geplant durchgeführt und am ersten April Wochenende kann der Wettkampf gestartet werden. Es steht allerdings bei einigen noch nicht fest, wo dieser sein wird.

Als 10er Testwettkampf suchten sich Läufer und Walker der LG Laacher See den Frühjahrslauf in Bad Godesberg aus. Bei schönstem Sonnenwetter, mit zum Teil böigem Wind, fand die Veranstaltung auf dem Heiderhof statt. Bei den 10 km musste ein 5 km Kurs zweimal gelaufen oder gewalkt werden.

Jutta Handwerker, Dieter Wolnitzki, Frank Monschauer und Elisabeth Waldorf walkten die 10 km. Als erste Frau erreichte Jutta das Ziel in 1:14:28 Std. Damit ließ sie ihre Mitstreiter Dieter (1:18:16 Std.) und Frank (1:21:42 Std.) deutlich hinter sich.

Raheb Rahimi (M 20, 39:42 Min.), Klaus Dieter Müller (M 50, 50:38 Min.), Klaus Jahnz (M 70, 63:29 Min.) und Michael Ringel (M 45, 1:14:59 Std.) liefen den traditionellen Frühjahrslauf.

Das tolle Wetter machte es möglich, dass die Siegerehrung im Freien stattfinden konnte.

Unter dem Motto „von Null auf 10 000 Meter“ bietet die LG Laacher See am 30. März einen kostenlosen Infoabend für Laufanfänger und Wiedereinsteiger an. Ziel des Aufbautrainings ist die bewährte Teilnahme am Volkslauf „Rund um den Laacher See“ mit dem PSD Bank-Cup.

Folgender Ablauf ist vorgesehen:

  1. Mittwoch, 03.2022, 19:00 Uhr Kostenloser Informationsabend im Restaurant
    Ratsstuben in Mendig
  2. Donnerstag, 03.2022: Erstes gemeinsames Training in den Thürer Wiesen, Am alten Fort (Parken direkt neben den alten Gebäuden, gegenüber Reginaris)
  3. Danach Trainingsempfehlung, Beratung
  4. Weitere regelmäßige online-Sprechstunden nach Bedarf

Wichtig ist den Verantwortlichen der LG, dass alle Maßnahmen unter Beachtung der jeweils gültigen Verordnungen zur Corona-Krise durchgeführt werden.

Alle Interessierten werden gebeten sich bei Klaus Jahnz (Klaus@lglaachersee.de, Tel. 02651-76907 oder 0175-2962172) zu melden.

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Rheinland-Pfalz kündigt Vertrag mit Luca-App

Ahrweiler/Mainz – Das Land Rheinland-Pfalz wird die Zusammenarbeit mit den Betreibern der Luca-App zur Kontaktnachverfolgung im Rahmen der Covid-19-Pandemie nach dem 31. März 2022 nicht fortsetzen. Zuvor hatte das Land bereits die verpflichtende Kontaktdatenerfassung in der Gastronomie, beim Sport und im Freizeit- und Kulturbereich beendet.

Entsprechend wird auch das Gesundheitsamt des Kreises Ahrweiler die Luca-App in Zukunft nicht mehr einsetzen. Diese war im Kreis Ahrweiler im März letzten Jahres eingeführt worden, um Kontaktdaten elektronisch zu erfassen und im Infektionsfall an das Gesundheitsamt übermitteln zu können. Im Verlauf der Pandemie sowie durch die Flutkatastrophe im vergangenen Juli fand die App in der Region jedoch zunehmend weniger Anwendung.

Alternativ steht Bürgerinnen und Bürgern zur Verfolgung von Risikokontakten beispielsweise auch weiterhin die kostenlose Corona-Warn-App zur Verfügung, die Nutzerinnen und Nutzer informiert, sobald eine Kontaktsituation mit einer infektiösen Person bestand. Die alarmierte Person kann sich entsprechend testen und gleichzeitig die eigenen Kontakte reduzieren, um Infektionsketten zu unterbrechen.

Weitere Information zur Beendigung der Zusammenarbeit finden Sie auf der Homepage des Ministeriums für Wirtschaft und Gesundheit unter https://mwg.rlp.de > „Service“ > „Pressemitteilungen“.

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evm startet neue Online-Veranstaltungs-Reihe zu wichtigen Energiethemen – Auftakt ist am 31. März

Region/Mayen-Koblenz – Kostenlose Webinare zu wichtigen Energiethemen. Wie lassen sich Heizkosten sparen? Wie kann ich meinen eigenen Ökostrom produzieren? Und wie funktioniert das mit der Elektromobilität? Alles Fragen, die Experten der Energieversorgung Mittelrhein (evm) im Rahmen von kostenfreien Informationsveranstaltungen beantworten möchten. Ab sofort gibt es dazu an jedem letzten Donnerstag im Monat Webinare, die sich mit diesen Energiethemen beschäftigen. Auftakt ist am Donnerstag, 31. März.

Das Interesse an Energiedienstleistungen ist derzeit besonders groß. „Wir spüren deutlich den Wunsch der Bürgerinnen und Bürger, sich unabhängiger zu machen und auch einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten“, berichtet evm-Sprecher Marcelo Peerenboom, der die Veranstaltungen auch moderieren wird. „Daher möchten wir mit unserem neuen Informationsangebot eine Möglichkeit bieten, sich von unseren Experten informieren und beraten zu lassen.“ Das Praktische: Das Ganze findet digital statt. Wer sich zuvor angemeldet hat, bekommt einen Teilnehmerlink und kann dann live an der Veranstaltung teilnehmen und über den Chat auch Fragen stellen, die sofort live beantwortet werden.

Los geht es am Donnerstag, 31. März, mit folgenden Themen:

  • 17:00 Uhr: Heizkosten sparen – so geht’s
  • 18:00 Uhr: Jetzt eigenen Solarstrom erzeugen
  • 19:00 Uhr: Wir machen Elektromobilität einfach

Anmelden ist ganz einfach: Einfach über evm.de/veranstaltungen den passenden Termin heraussuchen, online anmelden und dann zum Termin einwählen. Die Teilnahme ist kostenfrei.

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Für den Frieden in der Ukraine – Solidaritäts-Bekundung vorm Rathaus Wachtberg

Wachtberg-Berkum – Ein Zeichen setzen, dass Aggression und Krieg in unserem freiheitlichen und demokratischen Europa keinen Platz haben und dass die Gemeinde Wachtberg an der Seite der Menschen aus der Ukraine steht, mit diesen Worten hatte Bürgermeister Jörg Schmidt jüngst gemeinsam mit den Beschäftigten der Gemeindeverwaltung die Wachtbergerinnen und Wachtberger zu einer Gedenkveranstaltung für den Frieden in der Ukraine aufgerufen.

Neben den kommunalen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern fanden sich Ratsmitglieder sowie Bürgerinnen und Bürger zu der Solidaritätsveranstaltung vorm Rathaus ein. „Wir wollen heute gemeinsam deutlich machen, dass wir als überzeugte Demokraten an der Seite der Menschen in der Ukraine stehen. Wir erklären uns solidarisch mit den Menschen, die mutig für die Freiheit ihres Landes kämpfen und mit denen, die auf der Flucht sind“, sagte Bürgermeister Jörg Schmidt. „Wir erleben in diesen Tagen, wie zerbrechlich das Leben ist, wie zerbrechlich die Demokratie ist, wie zerbrechlich der Frieden ist, wie zerbrechlich die Freiheit ist.“ Es sei nicht hinnehmbar, dass im 21. Jahrhundert Konflikte mit Waffen gelöst würden. Konflikte müssten am Verhandlungstisch gelöst werden. Er gedachte der Verletzten, der Toten und deren Angehörigen, der Familien und Kinder auf der Flucht. „Es ist für mich eine Selbstverständlichkeit, dass wir die Menschen aus der Ukraine in Wachtberg willkommen heißen. Ich erlebe eine unbeschreibliche Gastfreundschaft und Bereitschaft zum Helfen in Wachtberg. Es ist eine großartige Leistung, dass wir die ersten Flüchtlinge gut unterbringen und versorgen konnten. Das macht mich sehr stolz und dankbar, Bürgermeister von Wachtberg zu sein. Dort, wo unsere Kapazitäten und Ressourcen als Gemeinde an ihre Grenzen kommen, treffe ich auf das große ehrenamtliche Engagement in unserer Gemeinde. Vielen Dank dafür!“

Ratsmitglied Alina Lägel, die anschließend das Wort ergriff, berührte mit ihrem Redebeitrag die Anwesenden, ist sie doch in der ukrainischen Hauptstadt Kiew geboren und aufgewachsen. Von Familienangehörigen und Freunden berichtete sie und gab dem Unfassbaren so ein Gesicht. Ihre große Dankbarkeit galt den gemeindlichen und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die sich um das Wohlergehen der Flüchtlinge in Wachtberg kümmern.

Sabine Killmann, stellvertretende Bürgermeisterin, bezeichnete den Krieg in der Ukraine als menschliche Tragödie, deren Ausmaß noch gar nicht abschätzbar sei. Aber sie sprach auch über Hoffnung, angesichts des Mutes von Präsident Selenskyj, des unermüdlichen Einsatzes der Ärzte, des ungebrochenen Zusammenhaltes der Menschen in der Ukraine und nicht zuletzt in der EU.

Ein Banner für den Frieden

Zum Schluss hielt Bürgermeister Schmidt noch eine Überraschung für alle Anwesenden bereit: „Mir ist es wichtig, dass auch nach unserer Versammlung heute an unserem Rathaus ein Zeichen für die Solidarität und den Frieden in der Ukraine sichtbar ist. Unsere Jugendfachkräfte haben gemeinsam mit Jugendlichen ein Banner der Gemeinde mit Friedenssymbolen gestaltet. Dieses Banner möchte ich nun hissen.“ Gesagt, getan. Die Aktion wurde allesamt begeistert aufgenommen. Das Banner mit dem Wachtberger Gemeindewappen und aufgemalten Friedenszeichen weht seitdem vorm Rathaus. (mm)

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DJK vergibt Preis für christliche Werte im Sport – Preisverleihung am 02. September in Ochtendung

Region/Trier/Koblenz/Saarbrücken –  Bewerbungen werden bis Juli entgegen genommen. Zum sechsten Mal vergibt der Diözesanverband des Katholischen Sportverbands in Deutschland (DJK) einen Ethikpreis im Bistum Trier. Die Auszeichnung richte sich an Personen, die sich für ein christliches Menschenbild im Sport einsetzen, so Bernd Butter, erster Vorsitzender der DJK Trier. Im Rahmen der digitalen DJK-Sportkonferenz gab er den offiziellen Startschuss zur Bewerbungsphase.

Der mit 2.500 Euro dotierte Preis wird am 2. September um 19 Uhr im Park der Generationen in Ochtendung durch Weihbischof Jörg Michael Peters verliehen. Anmeldeschluss für den Ethikpreis mit dem Titel „Der Mensch im Sport“ ist der 15. Juli 2022. Informationen und die Ausschreibungen gibt es bei der DJK-Geschäftsstelle Trier, Herzogenbuscherstr. 56, 54292 Trier, per E-Mail: info(at)djk-dv-trier.de oder auf der Webseite https://t1p.de/djk-ethikpreis. (ia)