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Tourismus

„Erlebniswelten Grubenfeld“ bietet offene Führung für jeden Interessierten am 1. Sonntag im Monat

Mayen – Jetzt noch am 03. April Plätze sichern! Die „Erlebniswelten Grubenfeld“ bieten auch in der neuen Saison die beliebten Führungen für jeden Interessierten am ersten Sonntag im Monat an.

Eines der Vulkanparkzentren auf eigene Faust zu entdecken kann großen Spaß machen, aber will man Hintergründe erfahren und umfangreiche Informationen von Fachkundigen erhalten, schließt sich der Besucher auch gerne einer Führung an.

Was aber nun, wenn man nicht in einer Gruppe das Vulkanparkzentrum besucht, sondern alleine, zu zweit oder vielleicht zu dritt? Am 1. Sonntag im Monat bietet das Team der „Erlebniswelten Grubenfeld“ dafür wieder die passende Lösung.

Besucher können sich einer allgemeinen Führung durch das Vulkanparkerlebniszentrum mitsamt seinem beeindruckenden Außengelände anschließen. Eine Anmeldung ist nicht notwendig, es reicht um 14 Uhr an der Museumskasse zu sein. Die Teilnahme an der Führung kostet 2,50 Euro zuzüglich zum Eintrittspreis, der Rundgang dauert gut 1,5 Stunden.

Mit einem fachkundigen Gästeführer besucht man zunächst die Museumshalle „SteinZeiten“, bevor es dann auf Entdeckungstour über das Grubenfeld zum „Schacht 700“ geht.

Der Schacht 700 diente einst den Bergleuten als Zugang ins Bergwerk. Die Besucher der Erlebniswelten Grubenfeld können nun selbst in den unterirdischen Stollen hinabsteigen und neben der ehemaligen Nutzung als Bergmannschacht auch einen Einblick in das geheimnisvolle Leben der Fledermäuse gewinnen. Denn im Stollensystem des Grubenfeldes treffen sich im Spätsommer Abertausende von Fledermäusen aus ganz Mitteleuropa.

Im Anschluss kann man den Nachmittag bei einer Tasse Kaffee oder einem Kaltgetränk auf der Terrasse der „Erlebniswelten Grubenfeld“ ausklingen lassen.

Die nächsten Termine für die allgemeinen Führungen:

  • April
  • Mai
  • Juni
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News

Wiederaufbau Landkreis Ahrweiler – 693.000 Euro für Wiederaufbau von Brücken in Ahrbrück

Ahrbrück – Innenminister Roger Lewentz hat dem Bürgermeister der Ortsgemeinde Ahrbrück, Walter Radermacher, einen Förderbescheid in Höhe von rund 693.000 Euro übergeben. Die Förderung dient dem Wiederaufbau der gemeindeeigenen Brücken „Ermlandstraße“ und „Denntalstraße – Am Kindergarten“ nach deren Zerstörung durch die Flutkatastrophe im Juli 2021. Bei der bewilligten Förderung handelt es sich um eine Zuwendung aus dem Sondervermögen „Aufbauhilfe 2021“.

„Die Brücke ‚Ermlandstraße‘, die in Ahrbrück über den Kesselinger Bach führt, sowie auch die Brücke ‚Denntalstraße – Am Kindergarten‘, die den Dennbach überquert, sind wichtige städtebauliche Einrichtungen für das tägliche Leben in der Gemeinde. Durch die verheerende Flutkatastrophe am 14. und 15. Juli 2021 wurden die beiden Brückenbauten leider zerstört. Die Gemeinde erhält für die Planungen und den Wiederaufbau der beiden Brücken eine umfassende Förderung aus dem Aufbauhilfefonds von Bund und Ländern in Höhe von rund 693.000 Euro. Damit werden 100 Prozent der Planungs- und Wiederaufbaukosten übernommen“, sagte Innenminister Lewentz bei der Bescheidübergabe.

Im Rahmen des vorzeitigen Maßnahmenbeginns wurde bereits vor Übergabe des Bewilligungsbescheids mit der Umsetzung der Wiederaufbaumaßnahmen begonnen.

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Stadt Aachen genehmigt Dreharbeiten im Aachener Wald

Aachen – Die Stadt Aachen hat Dreharbeiten im Aachener Wald auf zwei Flächen am Karlshöher Höhenweg genehmigt. In der Zeit vom 30. März bis 3. April 2022 wird dort eine Pilotfolge der Fantasy- und Action-Serie I.T.E.M.S. gedreht. Die Arbeiten beginnen morgens um 8 Uhr und dauern bis 20 Uhr am Abend. Die Filmcrew besteht aus bis zu 40 Personen. Eine Nebelmaschine kommt zum Einsatz.

Der Hauptweg in den Aachener Wald kann an den Drehtagen genutzt werden.

Verschiedene städtische Fachbereiche waren an der Genehmigung der Dreharbeiten beteiligt. Der Fachbereich Ordnung und Sicherheit ist informiert.

Fachleute der Naturschutzbehörde hatten sich im Vorfeld die beiden Flächen, auf denen gedreht wird, zu verschiedenen Tageszeiten angeschaut, um Konflikte mit dem Artenschutz ausschließen zu können. Um die Störwirkung für Tier- und Pflanzenwelt möglichst gering zu halten, hat sich die Stadt mit dem Filmteam weiter abgestimmt. So verzichten die Filmschaffenden auf Tonaufnahmen, auf den Einsatz eines Kamerakrans und auf Pavillons, die ursprünglich auf den Waldflächen aufgestellt werden sollten.

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Wirtschaft

Telekom baut Glasfasernetz aus – Bis Ende 2023 in Adendorf, Niederbachem und Villip – 2024 in Berkum

Wachtberg-Berkum – Geschwindigkeiten bis 1 Gigabit pro Sekunde (Gbit/s) – auf derart schnelle Internetverbindungen können sich die Bürgerinnen und Bürger in Adendorf, Niederbachem und Villip freuen. Bis Ende 2023 plant die Deutsche Telekom AG in diesen Wachtberger Ortsteilen den weiteren Ausbau des schnellen Glasfasernetzes. Rund 3.800 Glasfaseranschlüsse bis ins Haus sind vorgesehen. Anschließend, 2024, ist ein Ausbau auch in Berkum in Planung.

Die Deutsche Telekom arbeitet dabei im Auftrag der GlasfaserPlus, einem Gemeinschaftsunternehmen der Deutschen Telekom und IFM Investors, einem australischen Anbieter von Wertpapierdienstleistungen. Ein Glasfaseranschluss überträgt stabil und zuverlässig Daten in Gigabitgeschwindigkeit. Das neue Netz erlaubt Downloadgeschwindigkeiten von bis zu 1 Gbit/s. Damit können alle bekannten Anwendungen problemlos genutzt werden. Die Bandbreite auf einem Glasfaserkabel ist nahezu unbegrenzt.

„Eine leistungsfähige, hochmoderne digitale Infrastruktur sichert die Zukunft aller Bürgerinnen und Bürger und Gewerbebetriebe in der Gemeinde. Sie werden die schnellsten Anschlüsse nutzen können, die gleichzeitiges Lernen und Arbeiten, Streaming oder Gaming von zu Hause problemlos ermöglichen. Damit werden die Nutzerinnen und Nutzer auch resilienter gegenüber Krisen – das hat sich gerade in der Corona-Pandemie gezeigt,“ sagte Klaus Werner, Finanzchef der Telekom Deutschland GmbH, bei einem Treffen mit Bürgermeister Jörg Schmidt. Auch dieser hob die Bedeutung von schnellen und stabilen Internetverbindungen hervor: „Ein Glasfaseranschluss in der eigenen Wohnung oder im eigenen Haus ist genauso wichtig wie ein Anschluss an Strom, Wasser oder Gas. Außerdem steigert er den Wert der Immobilie.”

Anbietervielfalt und kostenloser Anschluss während der Ausbauphase
GlasfaserPlus vermietet das Netz anbieteroffen an alle Telekommunikationsanbieter. Die Bürgerinnen und Bürger haben damit die freie Wahl, bei wem sie Telefon, Internet oder Fernsehen buchen möchten. Für den Ausbau in Wachtberg hat die Telekom bereits angekündigt, das Netz nutzen zu wollen. Während der Ausbauphase schließt GlasfaserPlus eine Immobilie kostenfrei an, wenn Kunden einen Glasfaser-Tarif bei einem Telekommunikationsanbieter abschließen. Der jeweils gewählte Anbieter nimmt dann Kontakt mit Glasfaserplus auf und regelt die Details. Vom Immobilienbesitzer benötigt GlasfaserPlus lediglich eine Genehmigung, den Anschluss herstellen zu dürfen, weil dafür Privatgrund betreten werden muss.

Mehr Informationen zur Verfügbarkeit und den Tarifen der Telekom im Telekom Shop, im Internet auf www.telekom.de/glasfaser sowie telefonisch unter 0800 22 66100.

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DigitalPakt Schule – Rund 365.000 Euro für die Schulstiftung Calvarienberg in Bad Neuenahr-Ahrweiler

Mainz/Bad Neuenahr-Ahrweiler – Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig übergibt Förderbescheid. Aus dem Förderprogramm DigitalPakt Schule, das im Land über die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) umgesetzt wird, erhält die Schulstiftung Calvarienberg einen Zuschuss in Höhe von rund 365.000 Euro. Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig überreichte gemeinsam mit ISB-Vorstandssprecher Ulrich Dexheimer im Beisein der Landrätin Cornelia Weigand den Förderbescheid an Stiftungsvorständin Annette Gies und Stiftungsvorstand Gerald Charlier.

Die Förderung kommt den beiden Schulen unter der Trägerschaft der Stiftung, dem Gymnasium und der Realschule Calvarienberg, zugute. Die Stiftung ist eine kirchliche Stiftung bürgerlichen Rechts, die vom Bistum Trier beaufsichtigt wird. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, den Bestand der Privatschulen für kommende Generationen zu sichern.

„Die Digitalisierung unserer Schulen hat in den vergangenen Jahren unglaublichen Schwung aufgenommen und den gilt es jetzt weiter für unsere Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler zu nutzen“, sagte Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig bei der Bescheidübergabe. „Rheinland-Pfalz war in Sachen Digitalisierung im Bundesvergleich immer vorne dabei. Unser Motto war immer: So schnell wie möglich und so viel wie möglich, allerdings nie, ohne den Blick dafür zu verlieren, was pädagogisch sinnvoll und nachhaltig ist. Neben dem Bund investiert natürlich auch das Land verlässlich und regelmäßig weiter in digitale Bildung. Die zur Verfügung stehenden Mittel sind im Landeshaushalt 2022 auf mehr als 22 Millionen Euro angewachsen.“

Wichtige Digitalisierungsmaßnahmen, wie die Aufrüstung der Schulen mit digitaler Technik, werden mit der Förderung an den Schulen der Stiftung möglich sein. „Es ist uns gelungen, – trotz der widrigen Umstände im Rahmen der Flutkatastrophe – den WLAN-Ausbau wie geplant im vergangenen Spätsommer zu beginnen und zum Ende des ersten Halbjahres abzuschließen sowie unsere Geräteausstattung, darunter einen neuen Server für jede Schule, so zu komplettieren, dass wir den erweiterten digitalen Klassenraum eröffnen können. Für diese Chance möchten wir uns beim Land Rheinland-Pfalz und den Entscheidern auf Bundesebene herzlich bedanken.“

Landrätin Cornelia Weigand betont: „Mit der Digitalisierung öffnet sich die Tür zu einer Fülle weiterer moderner Lerninhalte. Auch die Phasen von Homeschooling haben uns gezeigt, wie wichtig eine zeitgemäße IT-Ausstattung an Schulen ist.“

Bearbeitet werden die DigitalPakt-Anträge, die 400 Träger für 1.600 Schulen in Rheinland-Pfalz stellen können, von der ISB. „Medienkompetenz gewinnt im Informationszeitalter immer weiter an Bedeutung. Es freut uns sehr, dass wir einen Beitrag zur Verbesserung des medienpädagogischen Angebots an rheinland-pfälzischen Schulen leisten können“, so ISB-Vorstandssprecher Dexheimer. Mit den Zuschüssen aus den Bundesmitteln können Maßnahmen sowohl in Schulgebäuden als auch auf Schulgeländen finanziert werden.

Für Rheinland-Pfalz stehen insgesamt rund 240 Millionen Euro an Bundesmitteln zur Verfügung, die mit dem zehnprozentigen Eigenanteil der Schulträger aufzustocken sind. Zu den geförderten Digitalisierungsmaßnahmen gehören beispielsweise die Verkabelung, drahtloses Internet sowie die Anschaffung von digitalen Anzeige- und Arbeitsgeräten.

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Abschied und Neubeginn beim Start in den Pastoralen Raum Wittlich

Wittlich – Mit einem Abendlob in St. Markus am 25. März haben Weihbischof Robert Brahm und zahlreiche Gläubige die Errichtung des neuen Pastoralen Raums Wittlich gefeiert. Im Mittelpunkt standen der Abschied vom bisherigen Dekanat und der Start in die neue Struktur.

Von „Abschied und Neubeginn“ und einem „leisen“ Übergang sprach Nicole Claire Heckmann in ihrer Einführung in den Gottesdienst, der unter dem Motto „Dankbar lassen und beherzt weiter gehen“ stand. Auch Pfarrer Matthias Veit, Dekan des neuen Pastoralen Raums, schaute auf den offiziellen, aber „leisen Wechsel“ am 1. Januar und sprach von einer Phase des Übergangs, die ihre Zeit benötige. Zwar seien viele der Mitarbeitenden die gleichen wie vorher, „aber wir gehen anders, suchender, aufmerksamer weiter, auf jeden Fall miteinander glaubend“, sagte Veit. Der Dekan bildet gemeinsam mit Nicole Claire Heckmann und Marco Brixius das dreiköpfige Leitungsteam des PR Wittlich.

„Wir danken für das, was war, und bitten zugleich um Gottes Segen für die Gestaltung des Neuen“, sagte Weihbischof Brahm. Er bedankte sich besonders beim langjährigen Dechanten des aufgelösten Dekanats Wittlich, Pfarrer Johannes Jaax. Dankesworte richtete er auch an die Dekanatssekretärin Ulla Schottler, an den Küster und Webmaster Holger Günter, an den Organisten Christopher Schmitt, an die Steuerungsgruppe für den Pastoralen Raum, an die vielen Haupt- und Ehrenamtlichen sowie die Kooperationspartner. Er begrüßte das neue Leitungsteam und stellte die drei hauptamtlich Tätigen vor: Dekan Matthias Veit, seit Januar 2021 Pfarrer in Wittlich, Nicole Claire Heckmann (zuvor Gemeindereferentin) und den Bankbetriebswirt Marco Brixius, der für Verwaltung und Finanzen zuständig ist. Mit dem Neubeginn werde etwas „aus der Taufe gehoben“, sagte Brahm im Abendlob, das auch digital übertragen wurde. Wie bei einem Neugeborenen brauche es für eine stabile Bindung und ein Urvertrauen besonders eine vertraute Stimme mit „guten Worten“ und ein Handeln, dass diese unterstreicht. „Das neue Leitungsteam und die Haupt- und Ehrenamtlichen sind das Wort, das lebendig wird“, sagte der Weihbischof am Hochfest „Verkündigung des Herrn“ und zitierte die Worte des Erzengels Gabriel an Maria: „Fürchte dich nicht!“

„Was hilft beim Aufbrechen und beim Gehen“ in den Pastoralen Raum?, das fragte Pastoralreferentin Christiane Friedrich in einer meditativen Bild- und Wort-Betrachtung. Vertreterinnen und Vertreter aus den Pfarreiengemeinschaften Salmtal, Wittlich, Landscheid und Manderscheid sowie den zwei bereits fusionierten Pfarreien Alftal Maria vom Berge Karmel und Mittlere Mosel sprachen die Fürbitten. Eingeladen waren außerdem Vertreter der Ökumene und des Caritasverbands, die bisherigen und künftigen Seelsorgerinnen und Seelsorger im Pastoralen Raum sowie Ehrenamtliche aus den Pfarrgremien und Mitglieder der Steuerungsgruppe. In den kommenden Monaten soll es Gespräche mit Vertretern der Kommunen, der religiösen Gemeinschaften und von Kindertagesstätten geben, ebenso wie weitere Möglichkeiten der Begegnung.

Das Gebiet des PR Wittlich ist mit dem ehemaligen Dekanat deckungsgleich. Als Gremien wird es einen Rat des Pastoralen Raums, einen Kirchengemeindeverband sowie eine Synodalversammlung geben. Das Leitungsteam wird die künftigen Pfarreien darin unterstützen, die Ergebnisse der Diözesan-Synode im Sinne einer missionarischen, diakonischen und lokalen Kirchenentwicklung umzusetzen. Der Pastorale Raum will dabei die Perspektiven von Seelsorge, Caritas und anderen Kooperationspartnern zusammenbringen und die Orte von Kirche fördern. Neben Wittlich sind weitere 14 Pastorale Räume im Bistum Trier zum Jahresbeginn gestartet; 20 weitere folgen Anfang 2023.

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Tourismus

Tausende Biker zu Motorrad-Gottesdienst „Anlassen“ am Sonntag 03. April auf dem Nürburgring erwartet

Nürburg – Nach erfolgreichem Saisonstart – Tausende Biker zu Motorrad-Gottesdienst „Anlassen“ erwartet. Programm ab 10.00 Uhr. Rennstrecke ab sofort nahezu täglich für Touristenfahrten geöffnet. Mit einem gelungenen Event-Mix, glücklichen Fans und echtem Kaiserwetter ist der Nürburgring am vergangenen Wochenende in die Veranstaltungssaison gestartet.

Beste Stimmung in der ring°arena. Die Darts am Ring-Gala feierte eine beeindruckende Premiere. Foto: Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG

Mit einer Darts Gala vor über 3.000 Besuchern zum Auftakt, dem ersten Rennen der Nürburgring Langstrecken-Serie und den ganztägigen Touristenfahrten auf der Nordschleife, war das gesamte Wochenende so einiges geboten. Am kommenden Sonntag sind nun die Biker dran. Beim traditionellen Motorrad-Gottesdienst „Anlassen“ dürfen sie sich auf ihren offiziellen Saisonstart am Nürburgring freuen.

Blinkendes Chrom, der Austausch unter Gleichgesinnten im Grand-Prix-Fahrerlager, ein gemeinsamer Korso über die Nordschleife – für tausende Motorradfahrer gehört der Saisonstart bei „Anlassen“ fest zum persönlichen Jahresprogramm. Ab 10 Uhr startet am kommenden Sonntag, 3. April, das Programm für die Zweiradbegeisterten, die aus ganz Deutschland und dem nahen Ausland anreisen. Geboten werden wieder touristische Ausfahrten auf der Grand-Prix-Strecke sowie verschiedene Vorführungen der rheinland-pfälzischen Landespolizei, des Deutschen Roten Kreuzes, des Fahrsicherheitszentrums oder der Motorradmarke POLO. Livemusik, der Tag der offenen Tür im Medical Center mit geführten Touren sowie eine Live-Auktion gehören ebenfalls zum Programm, bevor um 15 Uhr der ökumenische Gottesdienst startet. Nach dem Segen für alle Motorradfahrer geht es ab 16:15 Uhr beim gemeinsamen Korso über die Nordschleife. Die Ausfahrt in die Grüne Hölle ist für die Teilnehmer der emotionale Höhepunkt von „Anlassen“.

Vielseitiger Auftakt in die Veranstaltungssaison
Die Veranstaltung für Motorradfahrer ist das nächste Highlight im vielseitigen Kalender des Nürburgrings. Bereits am vergangenen Wochenende wurde deutlich, welcher Mix die multifunktionale Eventlocation ausmacht. Am Freitagabend feierte die Darts Gala in der ring°arena ihre Premiere am Nürburgring. Mit dabei bei der Indoor-Veranstaltung waren die großen Namen des Dartsports und über 3.000 bestens gelaunte Fans. Im Innenraum der Arena und auf den Rängen wurde ausgelassen gefeiert. Nach dem erfolgreichen Auftakt ist die Fortsetzung für 2023 bereits fest geplant. Ein Termin wird zeitnah bekannt gegeben. Ebenfalls tausende Fans waren am Samstag beim ersten Rennen der Nürburgring Langstrecken-Serie live mit dabei. Auf den Tribünen der Grand-Prix-Strecke, in der Startaufstellung und im Fahrerlager sowie rund um die Nordschleife verfolgten die Besucher das Geschehen. Am Ende gewann ein echter Publikumsliebling: Der Porsche 911 GT3 R von Manthey Racing. Zum Abschluss des Wochenendes konnten alle Fans selbst ihre Runden auf der legendären Rennstrecke drehen. Bei den Touristenfahrten öffnete die Nordschleife am Sonntag den ganzen Tag und läutete bei vorsommerlichem Wetter auch hier einen echten Saisonstart ein – denn nach den ersten Wochenenden öffnet der Nürburgring nun nahezu täglich für Touristenfahrer.

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Kreistag Mayen-Koblenz verabschiedet Resolution als Zeichen der Solidarität mit der Ukraine

Region/Mayen-Koblenz – CDU, SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, FWG-MYK, FDP und FWM3/DIE LINKE bringen Resolution parteiübergreifend ein. Angesichts der Brutalität des Überfalls der russischen Armee auf die Ukraine ist im Kreistag Mayen-Koblenz eine parteiübergreifende Resolution von CDU, SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, FWG-MYK, FDP und FWM3/DIE LINKE als Zeichen der Solidarität verabschiedet worden.

Wladimir Putins Angriffskrieg markiere einen Völkerrechtsbruch, heißt es darin, den die Kreistagsfraktionen aufs Schärfste verurteilen. Es sei nicht nur ein Angriff auf die Menschen in der Ukraine, sondern auch auf die Demokratie und Freiheit in ganz Europa. „Es gibt keinen Grund, der dieses unnötige Blutvergießen rechtfertigt. Vor unser aller Augen hat der russische Aggressor die grundlegenden Regeln der internationalen Ordnung verletzt und außer Kraft gesetzt. Er lässt die Heimat unschuldiger Menschen angreifen, die im Kampf ihr Leben aufs Spiel setzen oder ihr Zuhause verlassen und ins Ungewisse flüchten“, verurteilen die Kreistagsfraktionen den Angriff, stellen sich solidarisch an die Seite der ukrainischen Bevölkerung und vertrauen, wie bereits bei der Flüchtlingswelle 2015/2016, auf die Weltoffenheit des Landkreises Mayen-Koblenz. „In der jetzigen Situation ist es unsere Pflicht, die Menschen nach Kräften zu unterstützen.

Dies ist dem Landkreis in Zusammenarbeit mit den Kommunen sowie den Bürgerinnen und Bürgern schon einmal in beeindruckender Weise gelungen“, heißt es in der Resolution, in der die antragstellenden Fraktionen zudem deutlich betonen, dass sie den russischen Präsidenten und die russische Regierung verurteilen, nicht aber das russische Volk oder die zahlreichen in Deutschland lebenden, russischen Staatsbürger.

Darüber hinaus, so heißt es in der Resolution weiter, befürworten die Kreistagsfraktionen die mit der Klimaresolution begonnene Transformation hin zu regenerativen Energien. „Ziel unserer gemeinsamen Anstrengungen ist es, unseren Landkreis schneller unabhängiger von Gas, Öl, Kohle und anderen fossilen Brennstoffen zu machen.

Wir müssen unsere Energieversorgung überdenken und neu aufstellen.“ Mit einem Ausbau der Strom- und Wärmeerzeugung aus erneuerbaren Energien sichere man sich langfristig eine gewisse Unabhängigkeit und sei nicht nur vor Lieferengpässen, wie zum Beispiel bei russischem Erdgas, bestmöglich gewappnet, sondern würde auch wirtschaftliche Synergien für den Landkreis Mayen-Koblenz generieren.

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„Willkommen in der Jugend-Berufsagentur Vulkaneifel“!

Daun – Landkreis Vulkaneifel und Agentur für Arbeit Trier unterzeichnen Kooperationsvereinbarung. Ein weiterer Schritt Richtung Zusammenarbeit ist geschafft: Vergangene Woche unterzeichneten Landrätin Julia Gieseking und der Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Trier Heribert Wilhelmi die Kooperati-onsvereinbarung zur Gründung der „Jugendberufsagentur Vulkaneifel“.

Ziel der Jugendberufsagentur ist es, die Integrationschancen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus dem Landkreis Vulkaneifel in Arbeitswelt und Gesellschaft zu verbessern. Der Jugendberufsagentur Vulkaneifel liegt die Idee zugrunde, die Kompetenzen der zuständigen Institutionen enger zu verzahnen und zu koordinieren. Junge Menschen sollen so besonders passgenau und „wie aus einer Hand“ unterstützt werden.

Im Rahmen der Jugendberufsagentur Vulkaneifel arbeiten der Landkreis Vulkaneifel als Träger der

  • Grundsicherung für Arbeitsuchende nach dem SGB II (kommunales JobCenter) und
  • Kinder- und Jugendhilfe nach dem SGB VIII (Jugendamt)
  • sowie die Agentur für Arbeit Trier als Träger der Arbeitsförderung nach dem SGB IIIbei der Erfüllung ihrer jeweiligen gesetzlichen Aufträge eng zusammen.Landrätin Julia Gieseking erklärte im Rahmen der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung, bei der auch die Leiter des kommunalen JobCenters Markus Schneider und der Abteilungsleiter des Jugendamtes Bruno Willems anwesend waren:

    „Auch wenn bislang bereits auf fachlicher Ebene ein hervorragender Austausch zwischen JobCenter, Jugendamt und Agentur für Arbeit stattgefunden hat, freue ich mich, dass diese effiziente Zusammenarbeit durch Gründung der Jugendberufsagentur noch weiter ausgebaut wird. Mir liegt die Förderung von jungen Menschen aus unserem Landkreis, zum Beispiel beim Übergang von der Schule in den Beruf, besonders am Herzen.“

    Auch der Vorsitzender der Geschäftsführung Heribert Wilhelmi betonte: „Gerade in diesen Zeiten wird deutlich, wie wichtig vernetztes Denken und Handeln ist, wenn wir etwas für die Menschen erreichen wollen. Mit der Gründung der Jugendberufsagentur institutionalisieren und stärken wir unsere aufeinander abgestimmte und eingespieltes Zusammenarbeit – zum Nutzen all der jungen Menschen, die vor ihren ersten Schritten in die eigene Zukunft stehen und dabei individuelle Unterstützung benötigen.“

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Die Freundschafts-Kreise der Mayener Partnerstädte spenden für Ukraine

Mayen – Alle drei Freundschaftskreise der Mayener Städtepartnerschaften mit Joigny, Godalming und Uherské-Hradiste stehen für die europäischen Aussöhnung und grenzübergreifende Freundschaften. Der mörderische Krieg in der Ukraine, in Europa in greifbarer Nähe, machte die Vereinsvorsitzenden fassungslos. Spontan entschied man sich in Abstimmung mit den jeweiligen Vorständen, helfen zu wollen.

Dank der großzügigen Unterstützung durch den Mayener Apotheker Dr. Wolfang Schlags konnten für insgesamt 2.000 Euro Medikamente, medizinische Hilfsmittel, Babynahrung sowie Hygienemittel beschafft werden. Diese werden am 1. April mit einem Sammeltransport durch Mitarbeiter des Bernardshofs von Koblenz an die ukrainische Grenze transportiert.

„Wir hoffen, dass unsere Spenden das schreckliche Leid vor Ort punktuell ein wenig lindern kann“ betont Bettina Cornely, Vorsitzende des deutsch-englischen Freundschaftskreises. „Da in Zukunft weitere Transporte geplant sind, möchten wir zu Spenden unserer Vereinsmitgliedern aber auch von jedermann aufrufen“ so Rainer Dartsch vom deutsch-tschechischen Freudschaftskreis. Informationen hierzu erhalten sie beim deutsch-französischen Freundschaftskreis unter c.rosenbaum@holz-rosenbaum.de oder spenden sie direkt auf das Vereinskonto bei der Kreissparkasse Mayen. IBAN: DE78576500100000000117. Jeder Euro kommt ohne Umwege den Menschen in der Ukraine zu gute.