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Plakatausstellung TrikotTausch zu Nachhaltigkeit und Fairem Handel in der Mode- und Sportartikel-Industrie

Jülich – Die Fairtrade-Stadt Jülich zeigt vom heutigen Montag 04. April bis 14. April 2022 die Plakatausstellung TrikotTausch von Vamos e.V. im Foyer des Neuen Rathauses in Jülich. Ein Besuch der Ausstellung ist nach Terminvereinbarung (E-Mail an sreichenbach@juelich.de) und unter Einhaltung der 3G-Regelung möglich.

 Anlässlich des Internationalen Tag des Sports für Entwicklung und Frieden am 06. April zeigt die Fairtrade-Stadt Jülich die Plakatausstellung TrikotTausch von Vamos e.V. Ein Schwerpunkt wird dabei auf die Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie gelegt sowie auf die Vorstellung von Initiativen, die sich für die Verbesserung dieser Arbeitsbedingungen einsetzen. Weitere Plakate nehmen den Sport und die Sportartikelproduktion in den Fokus.

Jülich ist Fairtrade-Stadt und Gastgeberin einer Delegation im Rahmen des Host-Town-Programs der Special Olympic World Games 2023. Im Rahmen dieser beiden Initiativen sollen der Faire Handel, Nachhaltigkeit und Inklusion in Sport gestärkt werden. Sport fördert nicht nur die Gesundheit, er kann durch internationale Begegnungen und die Erfahrung von gemeinsamen Werten wie Fairness und Teamgeist dazu beitragen, die internationale Zusammenarbeit für Entwicklung und Frieden zu stärken. Die Stadt Jülich lädt alle Jülicher Sportvereine dazu ein, zu den Themen Nachhaltigkeit und Inklusion im Sport ins Gespräch zu kommen und sich über Unterstützungsangebote zu informieren.

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Dr. Dieter Lenzen, Arzt und Historiker aus Simmerath-Kesternich referierte

Simmerath – Zwangssterilisationen und Euthanasieverbrechen im Kreis Monschau. Wegen der großen Nachfrage referierte Dr. Dieter Lenzen, Arzt und Historiker aus Simmerath-Kesternich, gleich zwei Mal in der Gemeindebücherei Simmerath zu den Themen Zwangssterilisationen und Euthanasieverbrechen im Kreis Monschau.

Dazu hat er kürzlich ein Buch mit demselben Titel veröffentlicht.
Nachdem bereits zum Inhalt Einiges in der Presse zu lesen war, erscheint es wichtig, an dieser Stelle noch einmal auf das Verdienst des Autors hinzuweisen, sich dieses dunklen Kapitels Eifeler Geschichte angenommen zu haben. Die Auseinandersetzung ist richtig; ganz allgemein im Sinne der deutschen Geschichtsbewältigung, aber auch indem man die Brücke schlägt zum Heute der Selbstoptimierung von Leben, sowohl bevor es geboren als auch bevor es beendet wird. Und im Speziellen, was den Zusammenhang des traurigen Themas mit der beschaulichen Eifel betrifft, ist eine Aufarbeitung ebenfalls dringend nötig. Den Opfern wird endlich ein Gesicht gegeben, wenn auch zum Schutz der Angehörigen, deren familiäres Leid und die Schuldgefühle bis heute tief sitzen, auf die Nennung von Namen im Buch verzichtet wird.

Nachdem er vor vier Jahren die Zwangsarbeit im Kreis Monschau unter die Lupe genommen hat, legt Dieter Lenzen nun ein weiteres Werk vor, mit dem er sich dem Vorwurf der Nestbeschmutzung ausgesetzt weiß. Dabei ist zu betonen, dass der Autor nicht richtet, sondern sich selbst immer wieder die Frage stellt, wie er in dieser Zeit gehandelt hätte, wohl wissend, dass die medizinische Ausbildung viel stärker der nationalsozialistischen Ideologie unterlag, als heutzutage landläufig bekannt ist.

Nicht zuletzt das große Interesse des Publikums, mit jeweils ca. 40 Personen, am Vortrag von Dr. Dieter Lenzen und die zahlreichen Fragen, Anregungen, Hinweise, die persönlich an den Autor gerichtet wurden, sprechen dafür, dass die regionale Beschäftigung mit nationalsozialistischen Gräueltaten womöglich erst angestoßen wurde und es noch manche Antworten auf ungeklärte Fragen geben wird. An mancher Stelle fügt sich sogar, so auch während der Vorträge in der Gemeindebücherei, ein Puzzle-Teil in einen noch unvollständigen Kontext ein und liefert weitere wertvolle Erkenntnisse. ( Rita Plum )

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Wirtschaft

Unternehmen können seit Freitag 01. April Antrag auf die bis Ende Juni verlängerte Überbrückungs-Hilfe IV stellen

Region/Berlin – Unternehmen, die nach wie vor von den Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen sind, können seit Freitag, 01. April Anträge auf die bis Ende Juni verlängerte Überbrückungshilfe IV für den Förderzeitraum April bis Juni 2022 stellen. Die Anträge sind durch prüfende Dritte über die Plattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de einzureichen. Die maßgeblichen Förderbedingungen sind in Form von FAQ auf der Plattform veröffentlicht.

Nach der weitreichenden Aufhebung der Corona-Beschränkungen können die meisten Unternehmen wieder ihrem Geschäft nachgehen und benötigen keine staatliche Unterstützung mehr. In einzelnen Bereichen lässt sich aber das coronabedingt eingeschränkte Geschäft nicht so schnell wieder hochfahren. Zum Beispiel kann die Durchführung von Veranstaltungen einen erheblichen Vorlauf haben, so dass es dauert, bis Unternehmen, die in diesem Feld tätig sind, wieder eigene Umsätze erzielen. Für diese Unternehmen steht die verlängerte Überbrückungshilfe IV zur Verfügung.

Die bis Ende Juni verlängerte Überbrückungshilfe IV ist inhaltlich unverändert zur Überbrückungshilfe IV für die Monate Januar bis März. Auch in der verlängerten Überbrückungshilfe IV sind Unternehmen mit einem coronabedingten Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent antragsberechtigt.

Unternehmen, die bereits die Überbrückungshilfe IV für die Monate Januar bis März 2022 erhalten haben, und weitere Hilfe benötigen, können die Förderung für die Verlängerungsmonate April bis Juni 2022 einfach über einen Änderungsantrag erhalten. Alle Unternehmen, die bislang noch keinen Antrag auf Überbrückungshilfe IV gestellt haben, können jetzt einen Erstantrag für die volle Förderperiode Januar bis Juni 2022 stellen.

Verlängert wird auch die Neustarthilfe 2022 für Soloselbständige. Für den Zeitraum April bis Juni 2022 können Soloselbstständige, deren Umsatz durch Corona weiter eingeschränkt ist, damit zusätzlich bis zu 4.500 Euro Unterstützung erhalten. Die Antragsstellung in der Neustarthilfe 2022 für das 2. Quartal ist voraussichtlich Mitte April möglich. Details zur Antragsstellung werden zeitnah auf der Plattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de veröffentlicht.

Besonderheiten bei Antragsfristen beachten

Da das Temporary Framework als beihilferechtlicher Rahmen der Überbrückungshilfen Ende Juni ausläuft, können Erst- und Änderungsanträge zur Inanspruchnahme der verlängerten Förderung nur bis zum 15. Juni 2022 gestellt werden. Der 15. Juni 2022 ist auch der Stichtag zur Ausübung des Wahlrechts zwischen der Überbrückungshilfe IV und der Neustarthilfe 2022. Das Wahlrecht zum Wechsel zwischen beiden Programmen steht voraussichtlich ab Mai zur Verfügung. Unternehmen und Soloselbständige, die von einem in das andere Programm wechseln wollen, werden gebeten, dies rechtzeitig in die Wege zu leiten.

Überbrückungshilfe IV nur bei coronabedingten Umsatzeinbrüchen

Infolge der russischen Kriegshandlungen gegen die Ukraine und der als Reaktion darauf von westlichen Staaten gegen Russland verhängten Sanktionen ergeben sich weitreichende Auswirkungen auch für die deutsche Wirtschaft. Durch den Zusammenbruch wirtschaftlicher und Logistikstrukturen sowie durch direkte oder indirekte Sanktionsbetroffenheit muss eine Vielzahl von Unternehmen hohe Umsatzeinbrüche in Kauf nehmen. Erwartungsgemäß könnte angesichts dieser Effekte ein Anreiz für Unternehmen entstehen, Überbrückungshilfe zu beantragen. Eine Fördermöglichkeit zur Kompensation von durch die gegen Russland verhängten Sanktionen verursachten Einbußen besteht im Rahmen der Überbrückungshilfe IV jedoch ausdrücklich nicht. Es gilt nach wie vor das Kriterium eines coronabedingten Umsatzeinbruchs von mindestens 30 % als Voraussetzung für eine Antragsberechtigung.

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„Sportwelt Schäfer“ – Deutschlandweite Kampagne für Gesundheit in Bad Münstereifel und Kommern unterstützt

Bad Münstereifel/Kommern – „Gesundheit braucht Training“ – eine Aktion, kürzlich in den gängigen Tageszeitungen in Deutschland ein großes Thema – und nun in Bad Münstereifel und Mechernich-Kommern umgesetzt. „Wir produzieren die Kranken der Zukunft“ warnte Prof. Dr. Ingo Froböse, einer der Aktionsinitiatoren der „Experten Allianz für Gesundheit“ im Vorfeld, welcher auch vor kurzem höchstselbst in der Stadt zu Gast war. Die ortsansässige „Sportwelt Schäfer“ erkenne die Relevanz, wolle handeln und „begeistern“, so Geschäftsführer Franz-Peter Schäfer.

„Ein Training in unserer Sportwelt kann für jeden eine aufregende Reise zu verschiedenen Erkenntnissen durch qualifizierte Coaches sein. Dabei verschwinden beispielsweise Schmerzen im Rücken oder den Gelenken, man steigert die Beweglichkeit und formt seine Figur“, so Schäfer und ergänzte: „Hierfür möchten die einen lieber einen strukturierten Trainingsplan an Geräten, während die anderen lieber in Gruppen und mit Trainern an ihren »Themen« arbeiten!“

„Ohne Überforderung oder Nebeneffekte“

Ingo Froböse ist Professor für bewegungsorientierte Prävention und Rehabilitation an der Deutschen Sporthochschule Köln und wissenschaftlicher Leiter des Forschungsinstituts für Training in der Prävention. Mit seiner Aussage macht er auf das laut ihm gravierende Ausmaß von körperlicher Inaktivität in der Gesellschaft aufmerksam.

„Sie ist ein Appell an jeden Einzelnen, Verantwortung für die eigene Gesundheit zu übernehmen, körperlich aktiver zu werden und zu trainieren!“ so die „Experten Allianz“ und Froböse betont besonders: „Körperliche Aktivität und Training sind eine wirkungsvolle Alternative zu Medikamenten und Pillen!“ Doch es muss nicht strikt nach Plan oder bitterernst laufen und das lässt sich die Sportwelt Schäfer an den Standorten in Bad Münstereifel und Kommern nicht zweimal sagen.

„Ein wichtiger Faktor ist für uns sicheres Training unter Beachtung der Belastungsgrenze, um damit viele positive Nebenwirkungen zu erreichen – also anders als häufig bei Medikamenten der Fall“, so Franz-Peter Schäfer. Und Prof. Dr. Froböse ist sich mit ihm einig: „Mithilfe von ausgebildetem Personal und idealen »Tools« bieten qualifizierte Trainingszentren eine flächendeckende und sichere Möglichkeit zum rehabilitativ- und präventiv-orientierten Gesundheits- und Leistungstraining!“

Entdeckungsreise samt Auszeiten

Einmal verstanden worum es geht, locke laut Schäfer die Neugierde die Menschen zu neuen Trainingsvarianten an Geräten oder in Gruppenform und damit immer neuen positiven Erkenntnissen. Er bemerkte: „Man kann in einer »Challenge« mit anderen, sowohl jungen als auch älteren Teilnehmern, viele Erkenntnisse sammeln und dabei persönliche Bedürfnisse und Ziele erreichen. Auftanken durch eine kleine »BALLance-Auszeit« (Muskelentspannung) oder ein Treffen von netten Menschen in einer geselligen Runde gehört natürlich auch dazu!“

Kurzum: Eine Entdeckungsreise, die so ganz nebenbei Wissen vermittelt und den Körper stärkt. „Man wird wieder mehr Vertrauen in den eigenen Körper haben können, denn die Muskulatur ist ein ganz wichtiges Organ und muss gepflegt, also trainiert werden“, so Schäfer voller Vorfreude.

Freiheit, Gesundheit und mehr Lebensqualität

Die Devise lautet also schnelles Handeln, denn: Es seien ganze acht ein-halb Stunden am Tag, die Deutschlands Erwachsene im Schnitt sitzend verbringen (zehn ein-halb Stunden bei jungen Erwachsenen unter 30 Jahren). „Grund für diese erschreckenden Entwicklungen sind unzureichende Bemühungen zur Förderung von Möglichkeiten zur Aktivität, zum Sport und zum Training“, so Prof. Dr. Froböse zuvor.

Weltweit erkrankten darüber hinaus immer mehr Menschen an Diabetes, zu deren Hauptrisikofaktoren die körperliche Inaktivität gehöre. Auch die Zahl der Menschen, die unter depressiver Symptomatik leidet, sei deswegen deutlich angestiegen. Auch die eingeschränkten Möglichkeiten zur sozialen Interaktion und regelmäßigen körperlichen Aktivität der letzten Jahre spielten hier eine wichtige Rolle.

Franz-Peter Schäfer fasste zusammen: „Unser Gedächtnis wird im Zuge unserer »Reise« fortlaufend positiv bestückt und die Seele immer mehr gestreichelt – der innere Schweinehund wird zu unserem Freund. Es bleibt die Freiheit, körperlich alles tun zu können, worauf man Lust hat! Es geht um Gesundheit und Lebensqualität, in welchem Alter und mit welchem Bedürfnis auch immer. Die Coaches unserer »Sportwelt Schäfer« stehen indes bei, zeigen auf, machen mit und helfen weiter!“

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Erste Hilfe in der Nachbarschaft – Aufruf zum AOK-Förderpreis „Gesunde Nachbarschaften“ 2022

Region/Eisenberg – Ein Sturz im Haushalt ist für ältere Mitmenschen ein großes Unfallrisiko, häufig bedingt durch Bewegungsmangel und eingeschränkte Mobilität. Umso wichtiger ist es, so lange wie möglich fit zu bleiben. Aktive NachbarInnen unterstützen dabei.

Für altersgerechte Bewegung machen sich NachbarInnen aus Bad Sobernheim stark. Sie organisieren in ihrem Verein So gut leben im Alter wöchentliche Yoga-Stunden. So stärken sie ihre Mobilität im Alltag. Ein vielfältiges Sportprogramm für SeniorInnen gestaltet auch die Initiative Älter werden in der Grafschaft mitgestalten, betreut von der örtlichen Caritas. Die Aktiven treffen sich zu Freiluft-Fitness, zu Spaziergängen oder online zum Balance-Training. Ihre Erfahrung: Gemeinschaftlich aktiv zu werden motiviert zu mehr Bewegung und fördert zudem den Generationen-Austausch.

Weg mit den Stolperfallen!
Weil nachbarschaftliche Hilfe im besten Falle schon einsetzt, bevor es zu einem Unfall kommt, vermittelt der Verein Kirrweiler kann`s  im Landkreis Südliche Weinstraße Besuchsdienste für Ältere. Die rund 50 Helfenden haben dabei auch häusliche Gefahrenquellen im Blick und können gefährliche Stolperfallen – Teppichfalten, scharfe Kanten – rechtzeitig beheben. Dank ihrer Unterstützung wird das Unfallrisiko für betagte NachbarInnen erheblich verringert.

„Gesunde Nachbarschaften“ fördern
„Nachbarschaftliches Engagement und sorgende Netzwerke sind für die Gesundheitsprävention von unschätzbarem Wert. Dieses Engagement möchten wir gerne unterstützen“, sagt Dr. Martina Niemeyer, Vorstandsvorsitzende der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland – die Gesundheitskasse. Nachbarschaftliche Unterstützungsleistungen können jedoch kein Ersatz für professionelle Hilfe sein, betont Niemeyer.

Mitmachen beim AOK-Förderpreis
AOK Rheinland-Pfalz/Saarland – Die Gesundheitskasse und Netzwerk Nachbarschaft fördern Gemeinschaftsprojekte, die zu einem gesünderen Leben im Wohnumfeld beitragen. Bewerben können sich Initiativen aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland bis zum 15. Oktober 2022. Anmeldungen möglich unter: https://aok-foerderpreis.netzwerk-nachbarschaft.net/rps/home

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Mayener Inner Wheel Club spendet 2.000 Euro an das städtische Jugendamt

Mayen – Erneut unterstützt der Inner Wheel Club Mayen das Stadtjugendamt – diesmal mit einer Spende in Höhe von 2000 Euro. Die Spendengelder werden bedürftigen und finanziell schwächeren Familien zu Gute kommen, Oberbürgermeister Dirk Meid und der Fachbereichsleiter Peter Brück nahmen die großzügige Spende entgegen und bedankten sich bei den engagierten Frauen.

„Durch solche Spenden kann unser Jugendamt Familien auch über den gesetzlichen Rahmen hinaus helfen, die dringend weitere Unterstützung benötigen. Deshalb freue ich mich über die seit vielen Jahren gewährten sozialen Hilfen für Menschen in unserer Stadt, “ so der Stadtchef.

Der Inner Wheel Club spendet seit über 20 Jahren an das Jugendamt. Mit verschiedenen Aktionen sammeln die Inner Wheel Clubfreundinnen Geld für soziale Zwecke.

Seit seiner Gründung 1987 setzt sich der Inner Wheel Club Mayen für soziale Projekte ein. Als weltweite Organisation mit 100.000 Mitgliedern steht Inner Wheel für Freundschaft untereinander und den Dienst am Nächsten. Dabei finden sich die Frauen in den Clubs zusammen um ehrenamtlich soziales Engagement und internationale Verständigung zu pflegen. Der persönliche Einsatz vor Ort gilt dabei als selbstverständlich.

Entsprechend ihrem Leitsatz „Mayen für Mayen“ kommen sämtliche Spenden des Inner Wheel Clubs Projekten in Mayen zugute.

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GK-Mittelrhein gratuliert seinen 15 Gesundheits- und Kranken-Pflegehelfern

Region/Mayen-Koblenz – Absolventen haben eine spannende Zukunft vor sich. Gesundheits- und Krankenpflegehelfer – ein Beruf mit Zukunft und Weiterbildungspotenzial. Dass dies auch in der Realität so ist, beweisen die 15 Absolventen im Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein. Sie haben ihre einjährige Ausbildung an der Pflegeschule am Standort Ev. Stift St. Martin mit ihrer staatlichen Prüfung erfolgreich beendet.

In der theoretischen Ausbildung wurden unter anderem die Grundlagen zur sicheren Durchführung grundpflegerischer Maßnahmen, zur Unterstützung der Fachkräfte im Pflegeprozess sowie zur Mithilfe bei therapeutischen Maßnahmen gelegt. Hierzu wurden beispielsweise auch Kenntnisse in Hygiene, Kommunikation, Recht und zum Verhalten in Notfällen vermittelt. Die praktische Ausbildung erfolgte standortübergreifend auf den Stationen der Krankenhäuser, in den Seniorenhäusern des GK-Mittelrhein sowie in der ambulanten Pflege. Praxisanleiter unterstützen dabei die Lehrer des Bildungs- und Forschungsinstituts und begleiten die Schüler professionell, um eine optimale Verknüpfung von theoretischer und praktischer Ausbildung sicherzustellen.

Alle angetretenen Schüler haben ihre Prüfungen bestanden. Bei der Urkunden- und Zeugnisübergabe sagte der stellvertretende Schulleiter Michael Sölter: „Sie können wirklich stolz auf sich und Ihre Leistungen sein“. Er lobte nicht nur die ehemaligen Schüler, sondern bedankte sich auch für die sehr guten Leistungen des gesamten Schulteams und aller Kollegen aus der Praxis, ohne die eine gute Ausbildung nicht möglich wäre. Mit den besten Wünschen für die berufliche Zukunft schlossen sich auch der Prüfungsvorsitzende, die Gesamtschulleitung und die Kursleitung mit ihren Grußworten an.

Obwohl es bedingt durch Corona keine Feierlichkeiten gab, war die Freude bei den 15 frisch gebackenen Krankenpflegehelfern über das bestandene Examen groß. Einige von ihnen starten im GK-Mittelrhein direkt ins Arbeitsleben, andere beginnen hier im Herbst die dreijährige Ausbildung zum Pflegefachmann bzw. zur Pflegefachfrau.

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SGD Nord gewinnt Rechtsstreit zugunsten des Trinkwasser-Schutzes im Bereich der Birgeler Brunnen

Gerolstein/Birgel/Koblenz.Trinkwasser gilt als das blaue Gold. Es handelt sich um ein überlebenswichtiges Lebensmittel, was trinkbares Wasser zum kostbarsten Rohstoff der Welt macht. In Birgel, Verbandsgemeinde Gerolstein ist diese wertvolle Ressource durch Nitrateinträge aus der landwirtschaftlichen Düngung im Bereich der Trinkwasserbrunnen gefährdet, weshalb die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord in ihrer Funktion als Obere Wasserbehörde rechtliche Schritte zum Schutz des Trinkwassers einleitete. Dass diese Rechtsverordnungen wirksam sind, bestätigten nun Urteile des Oberverwaltungsgerichts Rheinland-Pfalz in Koblenz.

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Klimabäume leisten in Alsdorf einen Beitrag zum Umweltschutz

Alsdorf – Neun klimaresistente Bäume hat die Stadt Alsdorf jetzt mit Unterstützung von Westenergie gepflanzt. Die Pflanzung ist Teil der Aktion „1.000 Klimabäume für unsere Kommunen“, die das Energieunternehmen Westenergie initiiert hat und die sich über das gesamte Versorgungsgebiet der Westenergie erstreckt. Die verwendeten Baumarten gelten nach derzeitigem Forschungsstand als besonders stressresistent und sind damit künftigen klimatischen Veränderungen gewachsen.

„Mit der Pflanzung der neun Klimabäume führen wir den Weg fort, eine lebenswerte städtische Umgebung zu schaffen und zu erhalten. Wir freuen uns, dass die neun Bäume an unterschiedlichen Stellen im Stadtgebiet einen Standort gefunden haben“, sagt Dr. Timo Sachsen vom Amt für Planung und Umwelt der Stadt Alsdorf. „Da der Bedarf an neuen Bäumen aufgrund der vielen Ausfälle durch geringe Niederschläge und hohe Temperaturen ständig steigt, sind wir dankbar für die Unterstützung von Westenergie“ führt er fort. Im Alsdorfer Burgpark wurden drei Bäume gepflanzt: eine Hopfenbuche, eine Blasenesche und ein Trompetenbaum. Auch auf dem Nordfriedhof und an weiteren Stellen im Stadtgebiet wachsen die jungen Bäume.

Sarah Thießen, Kommunalmanagerin bei Westenergie, betont: „Gemeinsam mit unseren Partnerkommunen wollen wir den Ausbau einer grünen Infrastruktur und die Erreichung der Klimaziele vorantreiben. Die Pflanzung von Klimabäumen ist ein wichtiger Beitrag dazu.“

Westenergie hat die Aktion „1.000 Klimabäume für unsere Kommunen“ im Sommer 2021 gestartet und Städte und Gemeinden dazu aufgerufen, ihr Interesse an einer Teilnahme zu bekunden und damit bis zu zehn der besonderen Bäume erhalten zu können. 125 positive Antworten gingen schließlich ein. Um gemeinsam den ersten Geburtstag von Westenergie zu feiern, hat sich das Unternehmen entschieden, allen 125 Städten und Kommunen Klimabäume zukommen zu lassen. Insgesamt pflanzt das Energieunternehmen in den nächsten Wochen mit den Partnerkommunen somit 1.250 Klimabäume ein. (apa)

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Solarspeicher-Förderprogramm geht in die dritte Runde – Landkreis Mayen-Koblenz unterstützt mit 80.000 Euro

Region/Mayen-Koblenz – Nach dem erfolgreichen Abschluss der zweiten Förderrunde steht auch der Fortsetzung des Solarspeicher-Förderprogramms für das laufende Jahr nichts mehr im Wege. Der Landkreis Mayen-Koblenz stellt für das 2022 80.000 Euro zur Verfügung, um die regionale Energiewende und damit auch den Klimaschutz effektiv zu gestalten. Förderberechtigt sind private Haushalte, Träger von Schulen und Kitas, wie auch Unternehmen, Vereine und karitative Einrichtungen im Landkreis Mayen-Koblenz. Förderanträge für Solarspeichersysteme können vom 1. April bis 30. September beim Klimaschutzmanagement der Kreisverwaltung unter www.kvmyk.de/solarspeicher gestellt werden. Die Förderung ist begrenzt auf bestehende Photovoltaik-Anlagen, die vor Oktober 2019 in Betrieb genommen wurden.

Die Förderung eines Speichers für Privathaushalte, Vereine und Unternehmen beträgt 200 Euro pro Kilowattstunde Speicherkapazität. Die Förderung ist auf maximal 2.000 Euro je Vorhaben begrenzt. Auch Speicher für Schulen und Kitas werden mit 200 Euro pro Kilowattstunde gefördert. Für Planungskosten gibt es hier pauschal 100 Euro je Kilowattstunde und die Förderung ist auf maximal 6.000 Euro je Antrag begrenzt.

Die Kreisverwaltung setzt damit die erfolgreiche Arbeit aus den Vorjahren fort. In 2020 und 2021 konnten insgesamt bereits über 100.000 Euro an Fördergeldern ausgezahlt werden. „Trotz Corona und der wirtschaftlich angespannten Situation hat sich gezeigt, dass bei den Bürgerinnen und Bürgern im Landkreis Mayen-Koblenz weiterhin besonderes Interesse besteht, den Eigenstromverbrauch von Photovoltaikanlagen zu erhöhen“, freuen sich die Klimaschutzmanager der Kreisverwaltung Nico Hickel und René Leßlich nach Abschluss der zweiten Förderperiode.

Alle Informationen, Antragsunterlagen und die genauen Förderrichtlinien zum Solarspeicher-Förderprogramm des Landkreises gibt es online unter www.kvmyk.de/solarspeicher