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Modernste Technik für die Vorbereitung der Wieder-Aufforstung in Bad Münstereifel

Bad Münstereifel – Mit Hilfe einer selbstfahrenden Traktionshilfswinde wird derzeit am Steilhang im Eschweiler Tal gearbeitet. Diese 220 PS starke Spezialraupe mit zwei 8,5 to Seilwinden der Fa. Hochleitner sichert im Steilhang die Fällung und das Rücken der vom Borkenkäfer geschädigten Fichtenstämme nach oben ab. So wird das Holz für den Verkauf an den Weg „Zum alten Gericht“ gebracht und gleichzeitig die Flächen für die Wiederaufforstung mit klimastabilen Baumarten vorbereitet.

Auch der Wanderweg vom „Waldwanderparkplatz Uhlenberg“ in Richtung Eschweiler Tal wird derzeit stark beansprucht. Wir bitten um Verständnis und weisen dringend darauf hin, dass die Holzpolter nicht betreten werden dürfen. Die Stämme können in Bewegung geraten und abrutschen. Es besteht Lebensgefahr. Schilder weisen darauf hin, dennoch bitten wir Sie, hier besonders auf Kinder zu achten und Ihnen die Gefahren zu erklären!

Die Holzerntearbeiten laufen Hand in Hand mit der nachgeschalteten Wiederaufforstung.

Die Anzucht von Speierlingen, Baumhaselnuss, Walnuss, Eschen, Ahornen und Robinien sowie Weiß-Tannen, für die u. a. Beete im Pflanzkamp der Naturschutzstation „Teichmann-Haus“ bei Kalkar vorbereitet wurden, haben sich gut entwickelt und werden nun in den Stadtwald gepflanzt.

Die eigenen Eicheln aus den staatlich anerkannten Saatgutbeständen des Forstbetriebes sind für die Herbstpflanzung 2022 bereits angefragt und werden auf den vom Borkenkäfer geschädigten kahlen, ehem. Fichten-Waldflächen umfangreiche neue Eichen-Mischkulturen begründen.

Entscheidend für die Aufforstungen, Waldumbau und dessen Zukunftsfähigkeit ist der Anbau der richtigen Baumarten. Im Rahmen der aktuellen Frühjahrspflanzaktion 2022 werden daher wieder Baumarten gepflanzt, die höhere Temperaturen, mehr Trockenheit und weniger Niederschlag aushalten. Dabei werden die Standorte und Böden besonders genau beachtet.

Der Forstbetrieb setzt auf die Kombination der altbewährten Trauben- und Stieleichen, Buchen und Douglasien, verschiedenen Tannenarten mit Elsbeeren, Kirschen, Ahornen, Erlen, Ulmen und Linden sowie den Pionieren Birken, Weiden, Lärchen und Kiefern. Vielfalt und Mischung ist dabei der Schlüssel zum Erfolg. Mit alternativen Baumarten wie u. a. Hemlocktanne und Tulpenbaum werden Waldbauexperimente durchgeführt.

Der Forstbetrieb testet auch weiter moderne Methoden, um große Pflanzenverluste durch Vertrocknen und Wassermangel vorzubeugen. Hydrogele aus natürlichen Algenextrakt, in denen die nackten Wurzeln vor der Pflanzung getaucht werden, schützen die Wurzeln im z. T. extrem trockenen Boden, und fördern das Anwachsen. Der Forstbetrieb hat damit sehr gute Anwuchserfolge erzielt.

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Burgfestspiele Mayen freuen sich auf Sabine Brandauer

Mayen – Böse Stiefmutter und Ehefrau unter Schock! Bühne frei für Sabine Brandauer! Aschenputtels Stiefmutter „Miranda“ zu spielen dürfte für Sabine Brandauer ein großer Spaß werden: Böse, arrogant, ungerecht, selbstverliebt, urkomisch! Eine wunderbare Rolle, sehr zum Vergnügen der Kinder. Etwas ernster, trotzdem höchst unterhaltsam, wird sie als „Moni“ in „Brigitte Bordeaux“ zu sehen sein, wo sie die Ehefrau des Winzers spielt, der von einem Tag auf den anderen verkündet eine Frau sein zu wollen. Nicht leicht für die Gattin, für das Publikum tiefgründig und komisch zugleich!

Neben dem Studium der Theater-, Film und Fernsehwissenschaft und der Ausbildung an der Arturo-Schauspielschule in Köln wurde Sabine Brandauer 1995 von Walter Bockmayer als Columbia in der Rocky Horror Show an das Kaiserhof Theater Köln engagiert. Weitere Stationen waren vor allem das Delphi Musiktheater Hamburg (Pico), die Schlossfestspiele Ettlingen (Kiss me Kate/ Vincent van Gogh), das Opernhaus Halle (der kleine Horrorladen), die Musicalbühne Mönchengladbach (Gambler), die Vereinigten Bühnen Wien (Rockin´ Musicals) und das Musicaltheater Duisburg (der kleine Horrorladen). Daraufhin sollten Festengagements am Schauspiel/ Oper Bonn (1999/2000) und der Landesbühne Hannover (2001-2004) unter der Intendanz von Gerhard Weber folgen, der sie 2005 an das Theater Trier mitnahm. Dort war sie bis 2015 in vielfältigen Schauspiel- und Musical Produktionen zu sehen (Auswahl: Dreigroschenoper, Woyzeck, Anatevka, Faust I+II, Cabaret, Mutter Courage, Sommernachtstraum, West Side Story, die Katze auf dem heißen Blechdach, der letzte Vorhang und Geschlossene Gesellschaft). Am Theater Trier lernte sie in der Produktion „Die Orestie“  Alexander May kennen und seine Arbeit zu schätzen. Seit 2015 widmete sie sich dann vornehmlich ihrer Lehrtätigkeit für Deutsch als Fremdsprache und Yoga, sowie Eigen- und Kindertheaterproduktionen. Sabine Brandauer freut sich sehr auf ihre Rollen der Moni in Brigitte Bordeaux und der bösen Stiefmutter in Aschenputtel.

Tickets für die Burgfestspiele gibt es bei Bell Regional Touristikcenter in der Rosengasse 5 in 56727 Mayen, unter der Ticket-Hotline: 02651 / 494942 oder auch per Mail an tickets@touristikcenter-mayen.de. Informationen zum Programm der Festspiele gibt es unter www.burgfestspiele-mayen.de.

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Fortschritt

„Saisonstart mit neuer Top-Attraktion am Sonntag 10. April im Seepark Zülpich“

Zülpich – Sechs Meter hoher Kletterberg wird offiziell eingeweiht.
Mit einer weiteren Top-Attraktion startet der Seepark Zülpich in die Saison 2022. Im Rahmen der Saisoneröffnung am Sonntag, 10. April wird der neue Kletterberg offiziell eröffnet. Wer das sechs Meter hohe und im Durchmesser 14 Meter große, neue Highlight erklimmt, kann von der Aussichtsplattform die Aussicht genießen und sich anschließend auf eine steile Rutschpartie freuen. Der Startschuss fällt um 11 Uhr mit einer großen Luftballonaktion des Fördervereins Gartenschaupark Zülpich.

Die feierliche Eröffnung des Kletterbergs ist eingebettet in ein buntes Saisoneröffnungs- Programm. Zwischen 11 Uhr und 18 Uhr wird am 10. April im Seepark allerhand für Groß und Klein geboten – von Kutschfahrten über Kinderschminken bis zu Ponyreiten und einem Streichelzoo. Spaß und Action für Jung und Alt von 5 bis 99
Jahren garantiert der Ninja-Parcours auf der RelaxWiese. Für die kleinen Gäste bis 5 Jahren gibt es dort eine Hüpfburg.

Im Rahmen der Saisoneröffnung werden im VGL-Pavillon unweit der Themengärten zwischen 12 Uhr bis 15 Uhr alle 20 Minuten die beliebten Gartenberatungen des LEADER- Projektes Rheinisches Zentrum für Gartenkultur angeboten. Landschaftsarchitekt Noël Besgen berät die Besucherinnen und Besucher unter anderem zu optimaler Bepflanzung, ansprechender Gartengestaltung, der Verwendung unterschiedlicher Materialien und der korrekten Gartenpflege.

Vorherige Anmeldungen für dieses Angebot nimmt Denny Borghardt (Tel. 02252-52321; Mail dborghardt@stadt-zuelpich.de) entgegen; es sind aber auch spontane Teilnahmen möglich.

Auch der Flying Fox-Park, die Adventure-Golf-Anlage und Tim’s Beach sind zum Saisonstart wieder geöffnet. Außerdem bietet der TuS Chlodwig Zülpich Kennenlernund Mitmach-Angebote, beispielsweise Zumba und Piloxing. Dazu gibt es Live-Musik, Straßentheater mit Comedy-Jonglage, zauberhafte Walking-Acts und vieles mehr. Und natürlich wird an diesem Tag auch für das leibliche Wohl bestens im Seepark Zülpich gesorgt – unter anderem an der Parkgastronomie Strandbud sowie im Seehaus.

„In den vergangenen beiden Jahren konnte die Saisoneröffnung coronabedingt leider nicht stattfinden. Umso mehr freuen wir uns, dass wir sie in diesem Jahr – mit der Eröffnung des Kletterbergs als Highlight – wieder durchführen können“, sagt Christoph
M. Hartmann, Geschäftsführer der Seepark Zülpich gGmbH.

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„Baby Dronte“ von Peter Schössow in der Barockfabrik Aachen am Samstag 09. April

Aachen – Am Samstag, 9. April, präsentiert die Berliner Theatergruppe „Artisanen“ „Baby Dronte“ in der Barockfabrik. Im Rahmen von „Theater Starter“ wird das Stück nach dem bekannten Bilderbuch von Peter Schössow um 14.30 und 16.30 Uhr als Figurentheater präsentiert.

Die „Artisanen“ erzählen die Geschichte von Käpt’n Lüttich und seiner Crew: Gerade scheint’s noch so, als ob nichts mehr geht. Kein Geld ist mehr da, um den alten Schlepper wieder flottzumachen. Doch dann finden Lüttich und seine Getreuen ein Ei, aus dem ein seltsamer Vogel schlüpft: eine Dronte. Sind die nicht seit über 300 Jahren ausgestorben?

Eintrittspreis, Vorverkauf und weitere Informationen:

Der Eintrittspreis liegt für Kinder bei fünf und für Erwachsene bei sechs Euro. Gruppen ab 20 Kindern zahlen vier Euro pro Person. Der Kartenvorverkauf erfolgt ausschließlich über die Buchhandlung Schmetz am Dom. Das Stück ist für Kinder ab sechs Jahren geeignet und dauert 55 Minuten.

Informationen zur Veranstaltung unter: Tel: +49 (0) 241 / 432-4998 und museumsdienst@mail.aachen.de

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Diakonie-Station Euskirchen feierte 25-jähriges Bestehen

Euskirchen – „Die Diakonie ist der verlängerte Arm aus dem Gottesdienst heraus in unser Leben.“ Mit diesen Worten segnete Pfarrer Ulrich Zumbusch von der evangelischen Christuskirche Zülpich die Räume der Diakonie-Station An der Vogelrute in Euskirchen ein. Die offizielle Eröffnung des neuen Diakonie-Standortes fiel zusammen mit dem Jubiläum der Diakonie-Station am 1. April.

Walter Steinberger, Geschäftsführer und Pflegedienstleitung der Diakonie-Station Euskirchen, bedankte sich bei seinen Mitarbeitern: „Ohne dieses Team wären wir nicht so ein Segen für die Region“. Foto: Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress

Anlässlich des 25-jährigen Bestehens fasste Walter Steinberger, Geschäftsführer und Pflegedienstleitung der Diakonie-Station Euskirchen, die Motivation seines Teams in einem Satz zusammen: „Unsere vielen verschiedenen Angebote entstehen aus der Nächstenliebe heraus als helfende Tat des Glaubens.“

Tatsächlich sind in den Jahren seit Gründung der Diakonie-Station immer mehr soziale Angebote, ausgerichtet am Bedarf und an den Nöten der Menschen, entstanden. Von der häuslichen Pflege, die zu Beginn drei Gemeindeschwestern übernahmen, hat sich die Diakonie-Station zu einem breit aufgestellten sozialen Dienstleister mit einem Team aus inzwischen 150 Mitarbeitern entwickelt. „Ohne dieses Team wären wir nicht so ein Segen für die Region“, betont Walter Steinberger, während am Jubiläumstag Rosen an die Mitarbeiterinnen verteilt werden.

Gemeindeschwester 2.0

„Aus einer kleinen Station ist eine große Arbeit entstanden – wir haben gemeinsam die »Gemeindeschwester 2.0« gestartet“, so Steinberger, der in seinem ersten Arbeitsvertrag – aus Mangel einer passenden männlichen Berufsbezeichnung – selbst als „Gemeindeschwester“ tituliert wurde. Zum Arbeitsspektrum einer solchen „Gemeindeschwester 2.0“ gehören bei der Diakonie-Station also neben der häuslichen Pflege auch die ambulante Palliativpflege, die hauswirtschaftlichen Hilfen, die Beratung und Schulung von pflegenden Angehörigen, die Beratungsstelle Demenz, die Krankenhaushilfe (Grüne Damen), Selbsthilfegruppen zum Beispiel für Betroffene von Alzheimer oder Multiple Sklerose sowie die beliebten Seniorenfahrten und der Hausnotruf. Dabei wird die Arbeit der Diakonie-Station Euskirchen vom Evangelischen Förderverein hilfreich unterstützt.

„Die Anerkennung für Ihre Arbeit bekommen Sie mit dem Vertrauen, dass Ihnen die Menschen und ihre Familien entgegenbringen“, betonte Euskirchens Landrat Markus Ramers. Er fügte hinzu: „Es fühlt sich an, als sei die Diakonie-Station schon immer dagewesen – sie ist aus dem Kreis Euskirchen nicht mehr wegzudenken.“

Ähnlich äußerte sich auch Euskirchens Bürgermeister Sacha Reichelt, der der Diakonie-Station für ihre wichtige Arbeit, die sie im Heimatstädtchen leiste, seinen Dank aussprach. Zum Jubiläum waren auch Vertreter der Stadt Zülpich und der Stadt Bad Münstereifel gekommen – alle aus dem großen Wirkungsgebiet der Diakonie-Station.

Wohlfühlen in schwierigen Situationen

„In Krisenzeiten zeigt sich, auf wen man sich verlassen kann – und in Euskirchen gehört die Diakonie-Station dazu“, so Reichelt. Zwar seien die Anforderungen mehr und die Schwierigkeiten der Menschen immer individueller geworden, aber „die Diakonie-Station ist immer am Ball geblieben, zum Beispiel mit ihrem Fluthilfe-Büro“. Darüber hinaus erledige man bei der Diakonie die Arbeit in einer Weise, wie er sich das für viel mehr Unternehmen wünschen würde: „Hier steht nicht der Profit im Vordergrund, sondern der Wunsch, den Menschen zu helfen.“

Pfarrer Mathias Mölleken, Superintendent des evangelischen Kirchenkreises Bad Godesberg-Voreifel betonte, dass die Menschen, die sich hilfesuchend an die Diakonie-Station wendeten, in den neuen Räumen eine Wohlfühlatmosphäre vorfänden. Auch dies sei eine Hilfe, denn „die Situationen, zu denen sich die Menschen in der Diakonie-Station beraten lassen, sind nicht immer einfach“.

Die Räumlichkeiten im Gebäude An der Vogelrute wurden jetzt eröffnet – coronabedingt zwei Jahre nach dem eigentlichen Umzug. „Wir übergeben die Räume ihrer Bestimmung, die sie schon längst erfüllen“, fasste es Pfarrer Ulrich Zumbusch bei der Einsegnung zusammen. Aufgrund des gewachsenen Bedarfs bei den Menschen und des damit gewachsenen Angebotes der sozialen Hilfen hat sich die Diakonie vor zwei Jahren auf zwei Standpunkte erweitert: Während sich das Diakonische Werk weiterhin in der Kaplan-Kellermann-Straße in Euskirchen befindet, bezog die Diakonie-Station die neuen Räume An der Vogelrute.

Seit der ersten Stunde dabei

Zu Eröffnung und Jubiläum waren Mitarbeiter und Angehörige, Vertreter aus Kirche und Kommunen, Freunde und Wegbegleiter gekommen. Auch einige Mitarbeiter und Ehemalige waren gekommen, die schon von der ersten Stunde der Diakonie-Station an dabei waren – Gründungsmitglieder sozusagen. Mit einem riesigen Buffet selbstgemachter Kuchen und Torten von Mitarbeitern und den „Grünen Damen“ sowie zwei Food-Trucks mit heißem Flammkuchen konnte gemütlich und gemeinschaftlich gefeiert werden.

Geplant war mit Jubiläum und Eröffnung aber eigentlich noch ein weiterer Festakt: Pfarrer Edgar Hoffmann der seit 1988 Vorsitzender des Diakonischen Werkes ist, und seit der Gründung 1997 auch der Diakonie-Station vorstand, sollte am 1. April als seinem offiziell letzten Tag in diesem Amt, in den Ruhestand verabschiedet werden. Da Pfarrer Hoffmann sich aber ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt in Corona-Isolation begeben musste, soll diese Verabschiedung nun im Sommer bei seiner Verabschiedung aus dem Gemeindedienst nachgeholt werden.

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DFB-Pokalfinale der Frauen – Vorverkauf gestartet

Region/Hennef – Die Vorfreude auf das DFB-Pokalfinale der Frauen in Köln am Samstag, 28. Mai (Anstoß um 16.45 Uhr), ist riesig. Denn nach rund zwei Jahren sind wieder Fans zum Highlight im nationalen Vereinsfußball zugelassen. Los geht der Fußballtag bereits ab 11.11 Uhr mit einem großen Fan- und Familienfest auf den Kölner Stadionvorwiesen und den Mädchenfußballturnieren des Fußball-Verbandes Mittelrhein.

Ab sofort können sich Interessierte Tickets für das Endspiel im Vorverkauf sichern. Sitzplatzkarten der Kategorie 1 sind für 30 Euro (ermäßigt 25 Euro), in der Kategorie 2 für 20 Euro (ermäßigt 15 Euro) und in der Kategorie 3 für 15 Euro (ermäßigt 10 Euro) erhältlich. Kinder bis einschließlich 14 Jahren zahlen für alle drei Kategorien jeweils 8 Euro.  Alle Informationen finden Interessierte unter www.fvm.de/dfb-pokalfinale-der-frauen.

Gruppentickets für 8 Euro über den FVM

Gruppentickets ab zehn Personen kosten ebenfalls 8 Euro pro Person und können über den Fußball-Verband Mittelrhein (ebenfalls unter www.fvm.de/dfb-pokalfinale-der-frauen) bestellt werden.

Obwohl die Finalpaarung noch nicht feststeht, ist schon klar, dass erneut ein hochkarätiges Endspiel ansteht: Im Halbfinale treffen am Osterwochenende der Titelträger VfL Wolfsburg auf den Deutschen Meister FC Bayern München, Bayer 04 Leverkusen empfängt Turbine Potsdam.

Mädchenturniere auf den Stadionvorwiesen

Im Vorfeld des DFB-Pokalfinals der Frauen trägt der Fußball-Verband Mittelrhein am Veranstaltungstag auf den Stadionvorwiesen wieder ein großes Fußballturnier für E-/D-Juniorinnen-Mannschaften aus. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Mannschaften können sich bis spätestens 20. April 2022 anmelden. Alle Informationen finden Interessierte ebenfalls unter www.fvm.de/dfb-pokalfinale-der-frauen.

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Europa am Dienstag mit einem Blick auf ein Europa nach dem Ukraine-Krieg

Aachen – Die Rückkehr der europäischen Einheit und des freien Westens? Der niederländische Historiker und Politikberater René Cuperus ist am 05. April um 19 Uhr zu Gast bei der nächsten Folge der Reihe ‚Europa am Dienstag‘. In der Online-Veranstaltung wagt der Referent einen Blick auf das mögliche Europa nach dem Ukraine-Krieg. Der von Putins Russland entfesselte Krieg hat eine „Zeitenwende“ ausgelöst, nicht nur in der deutschen Außen- und Verteidigungspolitik, sondern auch für die Europäische Union insgesamt.

Die russische Einkreisung Kiews hat das „geopolitische Europa“ auf einen Schlag näher zusammengebracht. Wo Putin auf Spaltungen in Europa und im transatlantischen Bündnis gesetzt hatte, ist er über eine beispiellose europäische und westliche Einheit gestolpert. Die NATO wird energisch wiederbelebt. Die EU hat sich auf ein hartes Sanktionspaket gegen Russland geeinigt.

Was bedeutet das deutsche geopolitische Aufwachen für die europäische Sicherheitslage? Welche Folgen wird dies für die Zukunft der Europäischen Union haben? Welche Spannung besteht zwischen einem geopolitischen Europa und der EU als Wertegemeinschaft? Erleben wir die Rückkehr des Westens oder gar einen neuen Kalten Krieg zwischen liberalen Demokratien und autoritären Mächten? Und was bedeutet das für die Stärkung der Demokratie innerhalb der liberalen Demokratien selbst?

Bei der Online-Diskussion können die Gäste ihre Fragen und Kommentare per Tastatur eingeben und die Moderatorin Eva Onkels wird die Fragen aufgreifen. Die Anmeldung für die kostenlose Veranstaltung erfolgt auf der Website von ‚Europa am Dienstag‘ unter www.europa-dienstag.de.

Die Veranstaltungsreihe ‚Europa am Dienstag‘ wird zusammen durchgeführt vom Informationszentrum EUROPE DIRECT, dem Europäischen Klassenzimmer der Route Charlemagne und der Bischöflichen Akademie Aachen.

Direkter Link zur Anmeldung: https://ogy.de/Weg-fuer-die-EU

Facebook: https://www.facebook.com/events/359203905768521

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Wachstum

BMWK setzt Bundesnetzagentur als Treuhänderin für Gazprom Germania ein

Region/Berlin – Erwerb der Gazprom Germania GmbH durch JSC Palmary schwebend unwirksam. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) setzt die Bundesnetzagentur vorübergehend als Treuhänderin für die Gazprom Germania Gruppe ein. Die entsprechende Anordnung wird heute im Bundesanzeiger veröffentlicht. Hintergrund der Entscheidung sind unter anderem unklare Rechtsverhältnisse sowie der Verstoß gegen die Meldepflicht im Rahmen der Außenwirtschaftsverordnung. Die Gazprom Germania GmbH betreibt in Deutschland kritische Infrastruktur und hat damit eine herausragende Bedeutung für die Gasversorgung.

Bundesminister Robert Habeck erklärte dazu. „Die Anordnung der Treuhandverwaltung dient dem Schutz der öffentlichen Sicherheit und Ordnung und der Aufrechterhaltung der Versorgungssicherheit. Dieser Schritt ist zwingend notwendig. Die Versorgungssicherheit ist aktuell gewährleistet.“

Die Treuhandverwaltung durch die Bundesnetzagentur wird auf Grundlage des Außenwirtschaftsgesetzes bis zum 30. September 2022 angeordnet. Dies betrifft sämtliche Stimmrechte aus Geschäftsanteilen an der Gazprom Germania GmbH. Die Wahrnehmung der Stimmrechte der Gesellschafter der Gazprom Germania GmbH wird ausgeschlossen. Die Stimmrechte aus den Geschäftsanteilen an der Gazprom Germania GmbH gehen auf die BNetzA über. Die BNetzA ist insbesondere berechtigt, Mitglieder der Geschäftsführung abzuberufen und neu zu bestellen sowie der Geschäftsführung Weisungen zu erteilen. Die Verwaltungs- und Verfügungsbefugnis in Bezug auf das Vermögen der Gazprom Germania GmbH wird beschränkt und steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Bundesnetzagentur.

Dem Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) war der mittelbare Erwerb der Gazprom Germania GmbH durch JSC Palmary (Russland) und Gazprom export business services LLC (GPEBS, Russland) zur Kenntnis gelangt. Da die Gazprom Germania GmbH kritische Infrastruktur betreibt, muss jeder Erwerb durch einen Nicht-EU-Investor vom BMWK genehmigt werden. Unklar ist, wer wirtschaftlich und rechtlich hinter den beiden genannten Unternehmen steht. Zudem hat der Erwerber die Liquidierung der Gazprom Germania angeordnet, was, so lange der Erwerb nicht genehmigt ist, nicht rechtmäßig ist.

Das BMWK hat die Genehmigung zum Erwerb nicht erteilt. Somit ist jede damit verbundene Rechtshandlung und auch der Erwerb als solcher schwebend unwirksam (§ 15 Abs. 3 AWG). Die Palmary ist damit nicht neue mittelbare Eigentümerin der Gazprom Germania GbmH. Das BMWK führt ein Investitionsprüfungsverfahren und setzt die Bundesnetzagentur (BNetzA) für eine Übergangszeit als Treuhänderin ein. So ist sichergestellt, dass das Prüfrecht effektiv ausgeübt werden kann und keine vollendeten, gesetzeswidrigen Fakten geschaffen werden.

Bundesminister Robert Habeck betonte: „Die Bundesregierung tut das Notwendige, um die Versorgungssicherheit in Deutschland zu gewährleisten. Dazu zählt auch, dass wir Energieinfrastrukturen in Deutschland nicht willkürlichen Entscheidungen des Kremls aussetzen. Die ordnungsgemäße Wahrnehmung der Geschäfte in Deutschland muss gesichert sein. Das ist auch wichtig, damit die Versorgung in europäischen Partnerländern funktioniert. Die unklaren Rechtsverhältnisse, Verstöße gegen die Meldepflicht und die Ankündigung der Liquidierung der Gazprom Germania zwingen die Bundesregierung nun zu diesem Schritt. Wir haben die Genehmigung für den Erwerb nicht erteilt. Stattdessen übernimmt die Bundesnetzagentur als Treuhänderin die Funktion einer Gesellschafterin. Sie kann alle nötigen Maßnahmen ergreifen, um weiter die Versorgungssicherheit zu gewährleisten.“

Gazprom Germania fungierte bisher als Holding für Aktivitäten von Gazprom in Deutschland und anderen europäischen Ländern, insbesondere auch beim Betrieb von kritischer Infrastruktur. Dazu zählen der Energiehandel sowie der Gastransport und Betrieb von Gasspeichern. Daher ist die Einsetzung eines Treuhänders erforderlich, um die Geschäfte fortzuführen und so die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Zur Versorgungssicherheit gibt die Bundesnetzagentur einen täglichen Lagebericht heraus.

Die Anordnung wird im Bundesanzeiger veröffentlicht und ist dann dort einsehbar.

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Klassenpodium für Eifeler HRT-Team beim Saisonstart der GT World Challenge Europe

Meuspath/Imola – Das Haupt Racing Team ist erfolgreich in die neue Saison der GT World Challenge Europe gestartet. Auf dem Autodromo Enzo e Dino Ferrari in Imola zeigte der Mercedes-AMG GT3 #5 von nu concept ein starkes Rennen und sicherte sich Rang drei im neu geschaffenen Gold Cup.

Auch die #777 von Al Manar Racing by HRT, angetreten in den Farben von Al Manar Financial Investments, lag im Silver Cup lange auf Podiumskurs, musste sich nach einer unglücklichen Zeitstrafe jedoch mit Platz fünf in der Klassenwertung zufriedengeben. Das Schwesterfahrzeug mit der Startnummer vier, im Design von Teampartner PAUL, fuhr auf P13 in der Silver-Cup-Wertung über die Ziellinie.

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Auftakt zum Bitburger 0,0% Läufercup in Schweich

Laacher See – Der Bitburger 0,0% Läufercup ist das Highlight in der Region Eifel/Mosel im Kreis. Bereits seit 1994 begeistert die Laufserie Spitzen- und Hobbyläufer aller Altersklassen gleichermaßen. Die Kombination aus zehn anspruchsvollen 10-km-Strecken durch die schönsten Gegenden der Eifel und der spannenden Serienwertung verspricht von März bis November eine sportlich-abwechslungsreiche Zeit.

Der Auftakt zur Serie fand wie gewohnt beim Fährturmlauf in Schweich statt. In den vergangenen Jahren war alles anders. 2020 fiel der Lauf komplett aus und 2021 wurde er unter Corona-Bedingungen im Herbst ausgetragen. Unter strengen Auflagen konnte der Lauftreff Schweich die 10. Veranstaltung in diesem Jahr wieder im Frühling anbieten.

Von der LG Laacher startete Elisabeth Waldorf nach langer Wettkampfpause beim 5 km Fitnesslauf. Überrascht mit ihrer Zeit lief sie nach 40 Min. über die Ziellinie. Auf Platz zwei  der AK lief Michael Krämer (M50) in 39:46 Min. Roland Wesche (5. M65, 62:37 Min.) und Klaus Jahnz (M70, 63:58 Min.) nutzten den Wettkampf als Trainingsvorbereitung für den anstehenden Halbmarathon Anfang April.

Mit 992 Aktiven zählt der Fährturmlauf zum größten Laufevent in der Region Trier Die Strecken über 5 und 10 km führen entlang der Mosel. Bei Top Sonnenschein und angenehmen Temperaturen machte es doppelt so viel Spaß hier mit im Rennen zu sein. Zur Belohnung erhielten alle Aktiven eine leckere Erfrischung in Form von 0,0% Bitburger.

Lauftreffzeiten

Mit der Sommerzeit ändern sich die Lauftrefforte der LG Laacher See wie folgt:

Dienstags 18:25 Uhr, Maria Laach, Parkplatz am Naturkundemuseum

Donnerstags 18:25 Uhr, Mendig, Richtung Thürer Wiesen, Am alten Fort  gegenüber Reginaris)

Samstags  13:55 Uhr, Mayen, Ostbahnhof Lichtblitz, Parkplatz Autohaus Nett, hinter Fa. Würth

Bitte vormerken:

 01 Mai 2022 „Lohners Vulkan Marathon“ in Mendig. Anmeldung und weitere Informationen unter www.vulkan-marathon.de/