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Kunst & Kultur

Traditionelles Weihnachts-Programm mit Gastspielen in Keldenich, Heimbach und Bad Münstereifel

Mechernich – Kaller Radiomoderatorin Katia Franke und Mechernicher Konzertgitarrist Fedor Volkov treten seit fast 20 Jahren gemeinsam auf – So auch dieses Jahr am Samstag, 30. November, „Em Höhnerstall“ bei Keldenich, am Samstag, 14. Dezember, im Atelierhaus Treppauf-Treppab, In der Hilbach 14, in Heimbach  und am Samstag, 21. Dezember, im Café Erftgold in der Orchheimer Straße in Bad Münstereifel.

Besinnliche, amüsante und herzerwärmende Geschichten, Lieder und Musik präsentieren der Mechernicher Konzertgitarrist Fedor Volkov und die in Kall lebende WDR-4- und Deutschlandfunk-Moderatorin Katia Franke seit 20 Jahren in der Vorweihnachtszeit bei Gastspielen in der Eifel und Voreifel.

In ihrem neuen Programm thematisieren die beiden unter anderem weitergereichte Geschenke, wildgewordene Christbaumständer, philosophierende Schokoweihnachtsmänner, Winterzauber, Weihnachtswünsche und den eigentlichen Sinn des Festes.

Katia Franke lässt die Geschichten in einer szenischen Lesung lebendig werden. Fedor Volkov findet die passenden Klänge zu der jeweiligen Stimmung und begleitet sie zu nicht ganz alltäglichen Weihnachtsliedern.

„Mitsingen erwünscht“

„Aber auch traditionelle Lieder werden angestimmt – Mitsingen erlaubt und erwünscht!“, heißt es in der Ankündigung. Im Café „Em Höhnerstall“, Margaretenhof 1, 53 925 Kall-Keldenich, beginnt der Musik- und Rezitationsabend am Samstag, 30. November, um 19 Uhr. Anmeldung: Tel. (02441) 77 02 46, cafe@eifelfarm.de, Eintritt 12 Euro.

Im, Atelierhaus Treppauf-Treppab, In der Hilbach 14, 52 396 Heimbach, treten Katia Franke und Fedor Volkov am Samstag, 14. Dezember, ebenfalls ab 19 Uhr auf. Anmeldung: (0177) 27 02 564, info@koett-gaertner.de und im Café Erftgold, Orchheimer Straße 2, 53 902 Bad Münstereifel, am Samstag, 21. Dezember, um 20 Uhr, Anmeldung: Tel. (0177) 21 47 859, katiafranke@icloud.com

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News

Signalfarbe Orange – Sitzbänke als Zeichen gegen Gewalt an Frauen in Bad Neuenahr

Ahrweiler – Tagtäglich erleben Frauen und Mädchen in Deutschland körperliche oder seelische Gewalt. Um in der Gesellschaft auf dieses wichtige Thema aufmerksam zu machen, haben die Vereinten Nationen den 25. November als Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen ausgerufen. Der jährlich abgehaltene Gedenk- und Aktionstag, englisch auch Orange Day genannt, soll für das Thema sensibilisieren und Aufmerksamkeit generieren. Die Farbe Orange symbolisiert dabei eine Zukunft ohne Gewalt gegen Frauen.

Auch die kommunale Politik im Kreis Ahrweiler setzt ein Zeichen zur Bekämpfung von Diskriminierung und Gewalt jeder Form gegenüber Frauen und Mädchen. Die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler hat nun zwei orange Sitzbänke im Stadtgebiet aufgestellt – als stetige Mahnung daran, dass Gewalt gegen Frauen mitten in unserer Gesellschaft immer wieder verübt, aber nicht geduldet wird. Mitglieder des Runden Tisches gegen Gewalt (RRT) des Kreises Ahrweiler haben die Sitzbank vor dem Mehrgenerationenhaus in der Weststraße in Bad Neuenahr am vergangenen Freitag offiziell eingeweiht. Eine zweite Sitzbank befindet sich in der Peter-Friedhofen-Straße vor dem Gebäude des Jugend-Hilfe-Vereins im Kreis Ahrweiler. Der RRT finanziert entsprechende Plaketten, die auf Hilfs- und Unterstützungsmöglichkeiten aufmerksam machen.

Rita Gilles, Gleichstellungsbeauftragte des Kreises Ahrweiler und Koordinatorin des RRT, freut sich über die Initiative: „Gewalt gegen Mädchen und Frauen kommt leider überall vor: in allen sozialen Schichten und Altersgruppen. Für viele Menschen ist es schwer vorstellbar, dass diese Gewalt mitten in der Gesellschaft vorkommt, in der Nachbarschaft, am Arbeitsplatz, in den sozialen Medien und in der Schule. Deswegen begrüße ich es, dass im Kreis orangefarbene Sitzbänke aufgestellt werden, die uns im Alltag immer wieder daran erinnern.“

Bad Breisig und Sinzig haben angekündigt, ebenfalls orangefarbene Sitzbänke im öffentlichen Raum aufzustellen.

Unterstützungsangebote:

Das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ ist kostenfrei und auch ohne Guthaben auf dem Handy unter der Nummer 116 016 erreichbar. Die Hotline ist täglich 24 Stunden verfügbar und bietet Beratung in 18 Sprachen sowie Onlineberatung und einen Sofort-Chat unter www.hilfetelefon.de an. Im Kreis Ahrweiler können sich Frauen an die Frauenberatungsstelle und das Frauenhaus Ahrweiler telefonisch unter 02633 / 470588 wenden. Auch der Frauennotruf für Frauen und Mädchen bietet montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr Beratung bei sexualisierter Gewalt unter der Telefonnummer 0261 / 3500 und eine verschlüsselte Onlineberatung unter www.frauennotruf-koblenz.de an.

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Tourismus

Neues Verkaufssystem für Tickets der Burgfestspiele Mayen

Mayen – Um den Ticketverkauf für sämtliche Veranstaltungen der Burgfestspiele einfacher und zukunftsorientierter zu gestalten, können Tickets ab dem 7. Dezember über ein Onlinesystem gebucht werden.

VR-Ticket Solutions ist der neue Anbieter des Reisebüros Bell. Mit dem neuen System profitieren Kunden von einer wesentlich schnelleren und bequemeren Buchung. Die Tickets können direkt online über die BFS-Internetseite (www.burgfestspiele-mayen.de) erworben werden, wobei eine schnellere Bezahlmöglichkeit das Verfahren noch effizienter macht. Die erworbenen Tickets können dann bequem auf dem Handy gespeichert und vorgezeigt werden – ausdrucken ist nicht nötig und das Vergessen eines Tickets gehört der Vergangenheit an.

Mit dem neuen Onlineticketing startet auch der Vorverkauf für die Spielzeit der Burgfestspiele 2025.

Trotz der Modernisierung bleibt der Service im Reisebüro Bell vor Ort bestehen. Karten können auch weiterhin vor Ort in der gewohnten Druckversion gekauft werden, sodass alle Kunden die Möglichkeit haben, das Ticket wie gewohnt auf Papier zu erhalten.

„Mit der Einführung unseres neuen Ticketsystems gehen wir einen wichtigen Schritt in Richtung Zukunft. Das bewährte System bleibt uns erhalten, das neue ergänzt es und schafft Flexibilität. Ganz einfach von zu Hause können Tickets jetzt erworben werden – pünktlich zu Weihnachten erleichtert das auch die Geschenkesuche. Da steigt die Vorfreude auf die kommende Spielzeit! Ich danke allen Beteiligten, die dies möglich gemacht haben“, freut sich Kevin Stoye, Verwaltungsleiter der Burgfestspiele.

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News

Weihnachtspakete für Soldaten in aller Welt aus Mechernich

Mechernich – Im Mechernicher Bundeswehr-Materiallager werden alljährlich Geschenke für Soldatinnen und Soldaten gepackt, die über Weihnachten im Einsatz sind – Ein spezieller Coin als besonderes Dankeschön – Das Team ist eingespielt. Kein Wunder. Seit 2016 werden im Mechernicher Materiallager Päckchen für Soldatinnen und Soldaten gepackt, die über Weihnachten im Einsatz sind. So wandern auch in diesem November wieder Christstollen, Punsch und Glühwein, Schoko-Nikoläuse und diverse Überraschungen in die 3200 Weihnachtspäckchen, die von Mechernich aus in die Einsatzländer der Bundeswehr gehen. Die Stimmung im Team ist bestens – und so ist auch sichergestellt, dass in jedem Päckchen auch immer ein Lächeln mit dabei ist.

Das kann Oberstleutnant Jochen Schnabel nur bestätigen. „Im vergangenen Jahr bin ich selbst in den Genuss eines solchen Pakets gekommen“, berichtet der Mechernicher Standortälteste und Leiter des Bundeswehrdepots West, der vor einem Jahr noch in Jordanien stationiert war: „Das ist eine tolle Aktion! Wenn sie einen Brief oder ein Paket an den Einsatzort bekommen, ist das einfach ein schönes Gefühl.“

Weil die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Mechernich das wissen, ist die Pack-Aktion für sie immer ein besonderes Highlight im Jahr. „Das ist eine schöne Abwechslung und noch schöner ist es, dass wir den Soldatinnen und Soldaten eine Freude zu Weihnachten machen können“, sagt Sarah, eine der Zivilangestellten im Materiallager, wo vier Fünftel Zivile und ein Fünftel Soldaten arbeiten. Ihre Kollegin Sara (ohne h) kann dem nur zustimmen. „Es macht auch uns eine große Freude, die Soldaten im Einsatz zu beschenken, die an den Festtagen eben nicht bei ihren Familien sein können.“

Auch Weihnachtsbäume werden verschickt

Damit die Pakete des Verteidigungsministeriums und des Bundeswehrverbands auch jeden Soldaten in allen Ecken der Welt – auch auf hoher See – erreichen, fangen die Mechernicher Logistiker bereits Anfang November mit ihrer Arbeit als Weihnachtsengel an. Die Päckchen werden schließlich auf Paletten gestapelt und für die unterschiedlichen Transportwege zu Luft, zu Wasser und zu Land vorbereitet. Wie das geht, präsentieren die Mitarbeiter des Materiallagers an diesem Tag einem größeren Medientross, denn die tolle Aktion hat inzwischen Aufmerksamkeit erregt.

Im ersten Schritt bestücken die fleißigen Helfer die Pakete mit den einzelnen Bestandteilen. Dann werden sie zugeklebt, auf Paletten gestapelt und in diesem Fall mit einer speziellen Folie umwickelt. Von Mechernich aus benötigt die Lieferung per Straßentransport dann etwa drei Tage. Die Luftpost zum Beispiel nach Jordanien dauert etwas länger.

Wenn alle Pakete verschickt sind, gehen als letztes auch noch Weihnachtsbäume auf die Reise zu den einzelnen Kontingenten. „Damit sie möglichst frisch dort ankommen“, begründet Mitarbeiter Marco diese Reihenfolge. Oberstleutnant Jochen Schnabel weiß aus eigener Erfahrung, dass die Bäume an den Einsatzorten sehnsüchtig erwartet werden. Denn an Weihnachten wollen die Soldatinnen und Soldaten die festliche Stimmung eben nicht missen.

Bescherung im festlichen Rahmen

Aber ist es nicht schwer, Weihnachten ohne die Familie zu verbringen? „Schon“, sagt der Standortälteste, „aber das Gute ist ja, dass man nicht alleine ist“. Daher werden die Pakete in aller Regel auch in einem weihnachtlich-festlichen Rahmen mit einem gemeinsamen Essen verteilt und geöffnet.

Darin befindet sich dann auch immer ein spezieller Coin als Dankeschön. Das ist eine Münze, die beschriftet ist mit „Weihnachten im Einsatz“ und der entsprechenden Jahreszahl. „Ein solcher Coin stärkt das Zusammengehörigkeitsgefühl“, betont Oberstleutnant Jochen Schnabel. Daher gebe es inzwischen auch einen Coin für das Bundeswehrdepot West, den der Chef immer in seiner Hemdtasche dabei hat.

Während er das sagt, berichtet seine Kollegin, Hauptmann Nadine L., einem Journalisten von ihrer ganz persönlichen Paketgeschichte. „Ein Päckchen verschicke ich auch an meinen Ehemann“, sagt die Leiterin des Materiallagers. Da sie natürlich nicht weiß, welches der 3200 Pakete bei ihm landen wird, gibt es zusätzlich noch ein ganz persönliches Weihnachtspaket per Feldpost – dass da auch ein ganz besonderes Lächeln mit auf Reisen geht, ist ziemlich wahrscheinlich.

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Beim Sponsorenlauf in Alsdorf 33.573,41 Euro erlaufen

Alsdorf – Sponsorenlauf des Daltongymnasiums unterstützt auch den Alsdorfer Tierpark – Ganz schön sportlich – und obendrein noch ganz schön hilfreich: Erstmals hat das Daltongymnasium der Stadt Alsdorf an seinem Standort am Annapark einen Sponsorenlauf gestartet. Statt eines traditionellen Wandertags hatten die Schülerinnen und Schüler dafür votiert, sich auf dem Sportplatz an der Herzogenrather Straße ins Zeug zu legen. 705 Kinder und Jugendliche gingen dort an den Start – und zeigten beeindruckende Leistungen, die die Spendenkasse ordentlich klingeln ließen. Für jede absolvierte Runde zahlten persönliche Sponsoren der Teilnehmenden – Familien, Freunde, Firmen und andere – kleine Beträge, die sich beachtlich summierten: 705 Läuferinnen und Läufer brachten es auf insgesamt 16.559 Runden! Im Schnitt legte jeder 23,5 Runden zurück, aber so mancher langte gar rekordverdächtig zu. Vor allem die Jüngeren zeigten Ehrgeiz: Von den Klassen 5a, 6a und 7b wurden die meisten Runden zurückgelegt. Auf mehr als 40 Runden brachten es im Einzelnen: Ruben Nievelstein, Ioan Hernandez, Felix Burghardt, Malik Dardanoglu, Mohamed Mouhassin, Samet Durgut, Max Maassen, Ben Schwabengruber, Johannes Gerhards, Tim Harenberg, Julian Schmidt und Ole Cranen. Bei den Lehrkräften sammelten Caroline Scheeren und Lukas Heck im Lauf von 100 Minuten die meisten Kilometer.

Für diese Leistungen gab es in der Schule jetzt Medaillen, bevor es an die Übergabe der Gelder ging. Die insgesamt erlaufene Summe von 33.573,41 Euro wurde dabei gedrittelt. Einen Teil wird die Schule selbst nutzen, ein weiterer wird ein Bildungsprojekt von „terre des hommes“ für benachteiligte Mädchen und Jungen in der vietnamesischen Provinz Lam Dong unterstützen. Über das letzte Drittel der Spendensumme – also 11.191,13 Euro – freute sich Bürgermeister Alfred Sonders als Vorsitzender des Tierparkvereins. „Das Geld werden wir auch dazu nutzen, unser neues Futterhaus im Park zu bauen, nachdem unser altes niedergebrannt ist“, sagte er den Schülerinnen und Schülern. Ein kleines Dankeschön hatte er auch zur Hand: „Ihr werdet an unserem Ziegengehege ein Schild bekommen – über eine Dauerpatenschaft eurer Schule auf Lebenszeit!“ (apa)

 

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Gesundheit

Das Marienhaus Klinikum im Kreis Ahrweiler ist ab sofort Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Bonn

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Nachwuchsmediziner lernen im Ahrtal -Medizinstudierende der Universität Bonn haben ab sofort die Möglichkeit, ihre praktische Ausbildung am Krankenhaus Maria Hilf im Ahrtal zu absolvieren. Dies hält ein Kooperationsvertrag fest, der dem Neuenahrer Klinikum den Titel „Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Bonn“ verleiht. „Wir freuen uns sehr über diese Anerkennung und die damit verbundene Stärkung unseres Standorts“, sagt Ärztlicher Direktor Dr. Thomas Lepping.

Ein Antrittsbesuch von Prof. Dr. Bernd Weber (Komm. Vorstandsvorsitzender und Dekan der Medizinischen Fakultät der Universität Bonn) gab nun auch offiziell den Startschuss für eine vielversprechende Zusammenarbeit.

Die Vereinbarung sieht eine Nutzung des Lehrkrankenhauses für Zwecke der Forschung und Lehre vor. Ganz konkret bedeutet das die Ausbildung angehender Mediziner im letzten Abschnitt ihres Studiums, dem sogenannten Praktischen Jahr – kurz PJ. In Bad Neuenahr stehen hierfür jährlich 28 Plätze zur Verfügung, verteilt auf alle Fachabteilungen. Die Studierenden begleiten zum Beispiel Visiten, assistieren bei Operationen und machen sich mit der zum Teil komplexen Medizintechnik vertraut. In wöchentlichen Fortbildungsveranstaltungen geben Fachärztinnen und -ärzte ihre Expertise an den Nachwuchs weiter.

Auch in der klinischen Zusammenarbeit rücken die Häuser in Bonn und Bad Neuenahr näher zusammen. Gemeinsames Ziel: Ausbildung, Lehre, Forschung sowie die ganzheitliche Versorgung der Patientinnen und Patienten auf höchstem Niveau zu sichern.

Seit 2018 engagiert sich das Klinikum als Lehrkrankenhaus. Zuletzt bestand ein Vertrag mit der RWTH Aachen, der nun ausläuft. Die räumliche Nähe zu den neuen Kooperationspartnern (Uni sowie Uniklinikum Bonn) verspricht viele Vorteile – für die Studierenden sowie das Klinikum. „Auch wenn es in erster Linie darum geht, junge Ärztinnen und Ärzte bestmöglich auf ihre berufliche Zukunft vorzubereiten, haben wir natürlich die Hoffnung, auf diesem Wege qualifizierte Nachwuchsmediziner für unser Haus zu gewinnen“, so Dr. Lepping.

Dass sich die Studierenden fachlich sowie persönlich gut betreut fühlen, dafür sorgt unter anderem Prof. Jörg Heller, Chefarzt der Inneren Medizin und PJ-Beauftragter des Klinikums. Er freut sich auf die Zusammenarbeit mit den Bonner Studierenden und hofft, dass liebgewonnene Traditionen – wie das alljährliche Tischtennis-Turnier oder gemeinsame Feste im Ahrtal – auch zukünftig bestehen bleiben.

 

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Umschulung für Menschen mit Behinderung im Kreis Düren

Düren – Kreis Düren und Berufsförderungswerk Düren verstärken Kooperation – Der berufliche Neustart, besonders nach einem Unfall oder mit einer Krankheit, ist nicht immer einfach. Daher unterstützt der Kreis Düren seit vielen Jahren das Berufsförderungswerk Düren (BFW Düren), das Menschen mit Sehbehinderung, Blindheit beziehungsweise einer psychischen Erkrankung bei der Rehabilitation und beruflichen Qualifizierung hilft. Mit einer nun unterzeichneten Kooperationsvereinbarung wird die Verbindung zwischen Kreis und BFW Düren noch enger und verbindlicher: Die Kreisverwaltung verpflichtet sich, zwei Teilnehmende pro Lehrgang in ein betriebliches, viermonatiges Praktikum zu übernehmen und so die Umschulung zu Verwaltungsfachangestellten zu fördern.

Die von Peter Kaptain, Allgemeiner Vertreter, und Dr. Inge Jansen, BFW Düren-Geschäftsführerin unterzeichnete Kooperation erleichtert den Teilnehmenden die Praktikumssuche. Für die Kreisverwaltung ist es ein wichtiger Baustein, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.

„Mit den fest eingerichteten Praktikumsplätzen bieten wir eine wertvolle Unterstützung und tragen zur Qualität der Ausbildung bei. Ich freue mich, dass die gute und langjährige Zusammenarbeit nun noch gefestigt wird“, sagt Peter Kaptain. Seit knapp 40 Jahren besteht bereits eine enge Verbindung in der Ausbildungsförderung zwischen dem BFW Düren und der Abteilung Düren des Studieninstituts für kommunale Verwaltung Aachen, wo Praktiker aus den kommunalen Verwaltungen unterrichten. Viele Praktikantinnen und Praktikanten haben in der Zeit so den Weg in die Kreisverwaltung gefunden.

„Eine gute praktische Ausbildung ist zentral für die Wiedereingliederung unserer Teilnehmenden auf dem ersten Arbeitsmarkt“, betont Dr. Inge Jansen bei der Unterzeichnung. „Durch diese Vereinbarung schaffen wir eine verlässliche Grundlage, auf der unsere Teilnehmenden ihre theoretischen Kenntnisse in der Praxis anwenden und vertiefen können.“ Das BFW Düren unterstützt bei der technischen Ausstattung und liefert Hilfsmittel wie elektronische Braillezeilen (ein Gerät, das Zeichen in Blindenschrift wiedergibt), Bildschirmlesegeräte oder Spezialsoftware zur Sprachausgabe und zur Vergrößerungen aus.

Die Initiative unterstreicht das gemeinsame Engagement für eine vielfältige und inklusive Arbeitswelt in der kommunalen Verwaltung. Begleitet wurde die Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung von Mario Grau, Amtsleiter für Personalservice und zentrale Verwaltungsaufgaben, Ausbildungsleiterin Nicole Sutter (Kreis Düren) sowie Hendrieke Stiller, Teamleiterin der Verwaltungsberufe am BFW.

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Kunst & Kultur

Mechernicher Fotograf Jürgen Reuter liebt seine Heimat

Mechernich – Zwölf Zimmer, zwölf Kalender – Fotograf Jürgen Reuter erstellt Jahr für Jahr ein beeindruckendes Unikat mit Mechernicher Motiven – Dass er Mechernicher mit Leib und Seele ist, braucht er eigentlich nicht auszusprechen. Bei Jürgen Reuter ist das einfach zu offensichtlich. Er liebt seine Heimatstadt einfach und das zeigt er in vielfältiger Weise. Zum Beispiel dann, wenn er sehr engagiert, fundiert und gewissenhaft die Facebook-Gruppen „Alles Mechernich aktuell“, „Du bist aus Mechernich wenn…“ oder „Mechernich“ administriert.

Seine Leidenschaft für seine Heimatstadt am Bleiberg wollte der 58-Jährige aber nicht nur in der digitalen, sondern auch in der analogen Welt zum Ausdruck bringen. „Eigentlich wollte ich einen Kalender mit Mechernicher Motiven nur für mich selbst machen“, sagt der engagierte Fotograf. Doch es kam anders. Das Interesse bei Freunden und Bekannten war so groß, dass er einige Exemplare mehr drucken ließ. Eine sympathische Erfolgsgeschichte nahm ihren Lauf.

Das Hospiz Stella Maris fragte bei Jürgen Reuter an, ob er nicht zwölf Kalender für die zwölf Gästezimmer anfertigen könne. Und natürlich konnte er. „Ich habe mich sehr geehrt gefühlt“, sagt der gebürtige Mechernicher, der inzwischen in Weiler am Berge lebt. Über den Erlös durch die Hausauflösung bei seinen Eltern konnte er Ende 2023 die ersten gesponserten Kalender für das Jahr 2024 an die Sozialeinrichtung der Communio in Christo überreichen. Mehr noch. Er konnte auch noch rund 190 Euro spenden.

Spenden beim Kickerturnier

„Das Geld stammt aus einer Sammlung beim Kickerturnier in Strempt, das Sarah und Gerd Kratz immer organisieren, und bei dem ich regelmäßig mitspiele“, so Jürgen Reuter. Wenn der Hut rumgeht, wird er regelmäßig von Timo Ott, dem Vorsitzenden des Bürgervereins Strempt, tatkräftig unterstützt. Aus eigener Tasche finanzierte er noch 38 Weihnachtskarten für die gesamte Belegschaft, die er natürlich auch selbst gestaltet hat. „Die machen einfach eine unfassbar tolle Arbeit hier“, sagt Jürgen Reuter, der in diesem Jahr an diese Aktion anknüpfen wollte.

Bereits im September machte er sich daran, seine zwölf Bilder für den Kalender 2025 auszusuchen. Keine leichte Aufgabe. Schließlich ist seine Kamera fast immer mit dabei, wenn er in „seiner“ Stadt unterwegs ist. Seine Festplatten sind daher voller jahreszeitlicher Mechernich-Motive. Sein Lieblingsmotiv? Da braucht der Hobby-Fotograf nicht lange überlegen: „Die Alte Kirche. Sie ist für mich einfach das Wahrzeichen unserer Stadt.“ Kein Wunder also, dass der zweischiffige, unregelmäßige Bruchsteinbau in romanisch-gotischen Formen auch im Kalender für das Jahr 2025 erneut verewigt ist. „Neben der Alten Kirche ist auch die Barbara-Kapelle jedes Jahr fester Bestandteil des Kalenders“, sagt Jürgen Reuter, dem am Ende wieder tolle Auswahl an Fotos gelungen ist.

Sehr erfolgreich war auch die erneute Spendensammlung beim Strempter Kickerturnier. Mit dem Geld und Spenden, die aus einem Aufruf bei Facebook-Freunden stammen, konnte Jürgen Reuter zuletzt nicht nur die zwölf schönen Kalender für die zwölf Hospiz-Zimmer überreichen, sondern auch noch 300 Euro an Spenden übergeben. Zudem hat er aus eigener Tasche erneut 40 Weihnachtskarten für die Belegschaft drucken lassen. Dass er Mechernicher mit Leib und Seele ist, ist auch auf dem Titelblatt verewigt. Denn dort heißt es: „Meine Heimat! Ich liebe mein Mechernich.“ Und so ist es gar nicht unwahrscheinlich, dass die wunderbare Kalender-Aktion auch im nächsten Jahr eine Fortsetzung findet.

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Top-Events

Uferlichter Bad Neuenahr-Ahrweiler feiern 20. Geburtstag

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Winterliche Kulinarik, Kunst und Kultur für alle Generationen bis Mitte Januar – Ab dem 6. Dezember laden die beliebten Uferlichter Bad Neuenahr-Ahrweiler wieder zu einem besonderen winterlichen Erlebnis ein, das dieses Jahr noch mehr auf Familienfreundlichkeit setzt und bis Mitte Januar in die Herzen seiner Besucher leuchtet. Es ist das 20. Mal, dass stimmungsvoll dekorierte und beleuchtete Weidengeflechte des Uferlichter e.V. den Kurpark Bad Neuenahr-Ahrweiler in ein Winterwunderland verwandeln, in dem Kulinarik, Kunst, Konzerte und Kultur verschmelzen.

Inmitten der atmosphärischen Lichtobjekte, rustikalen Holzhütten und eleganten Pagodenzelte präsentieren sich Gastronomen und Winzer aus der Region mit einer Vielfalt an feinen Speisen und Getränken. Hochwertiges Kunsthandwerk – von kunstvollen Olivenholz-Schnitzereien über handgefertigte Kerzen bis zu besonderen Weihnachtskugeln – lädt zum Stöbern und Staunen ein.

Unweit der Center-Wiese lockt die 450 Quadratmeter große Eisbahn der Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH zum Schlittschuhlaufen und Eisstockschießen. Wer keine eigenen Schlittschuhe hat, kann diese vor Ort ausleihen und direkt ins winterliche Vergnügen starten.

Die Eröffnung der Uferlichter am Freitag, 6. Dezember, um 17 Uhr wird musikalisch vom Posaunenchor der evangelischen Kirchengemeinde Bad Neuenahr begleitet. Die Uferlichter leuchten an den Adventswochenenden, in der Zeit „zwischen den Jahren“ (27. bis 30. Dezember) sowie vom 3. bis 5. Januar und vom 10. bis 12. Januar 2025, jeweils von 15 bis 21 Uhr, sonntags und „zwischen den Jahren“ bereits ab 14 Uhr.

Programm für alle Altersgruppen

Dank der Unterstützung zahlreicher Sponsoren und Spender präsentiert das diesjährige Kulturprogramm ein breites Spektrum an Konzerten, Feuershows und familienfreundlichen Aktivitäten. „Neu ist, dass wir an allen Wochenenden und zwischen den Jahren besondere Aktionen und Events speziell für Familien mit Kindern anbieten“, so Ellen Tappe vom Uferlichter e.V. Den Auftakt macht am Samstag, 7. Dezember, um 16 Uhr der Nikolaus, welcher im Kurpark kleine Überraschungen verteilt. Die städtische OKUJA bietet am selben Tag von 15 bis 18 Uhr eine Bastelwerkstatt an.

Am Sonntag, 15. Dezember, wird es zauberhaft. Im Park gibt um 16 Uhr Harry Potters berühmten Mentor, Professor Albus Dumbledore, zu entdecken. Auf der Eisbahn werden Elsa und Olaf aus der „Eiskönigin“ zwischen 14 und 16 Uhr ihre Runden drehen. Eine Winterzauber-Elfe auf Stelzen bezaubert kleine und große Besucher am Samstag, 21. Dezember, um 17 Uhr mit einer Lichtshow.

Höhepunkte im Familienprogramm werden das rockige Mitmach-Konzert der Kinderband „Pelemele“ am Samstag, 21. Dezember, um 16 Uhr und das Kindertheater „Ritter Rost“ am Samstag, 28. Dezember, um 14 und um 16 Uhr (Achtung: Begrenzte Plätze!) sein. Im neuen Jahr sind Lichterzüge und große Feuershows mit den Eventpuppets geplant. Am Samstag, 11. Januar, werden feuerspeiende Drachen den Kurpark bevölkern. Ein nostalgisches Karussell lädt an allen Uferlichter-Öffnungstagen zu einer Rundfahrt ein.

Musikalische Vielfalt

Das musikalische Programm bietet wieder eine Vielfalt von Gesang über Jazz bis hin zu Blasmusik.  Mit dabei sind Rondo Vocal, Josh Hallfelll – Shape of Ed, Linda Berzen, Stephan Maria Glöckner, das Orchester des Kreises Ahrweiler, das Jazz-Orchester Muckefuck, der Gospelchor der Evangelischen Kirche, die Musikvereinigung Bad Neuenahr-Ahrweiler, Stefanie Rhein und Singer-Songwriter Daniel Bongart. Das Bad Neuenahrer QuAHRtett spielt an allen Wochenenden Konzerte im Park. Darüber hinaus gibt es Sonderkonzerte an Heiligabend, 24. Dezember, am Sonntag, 29. Dezember, sowie an Neujahr, 1. Januar. Die Are-Künstler-Gilde präsentiert am dritten Adventswochenende freitags bis sonntags eine große Kunstausstellung in der Kleinen Bühne.

Neu sind die Uferlichter Beats am Freitag, 20. Dezember, von 20 bis 23 Uhr outdoor im Kurpark. DJ André Schild und ein Vocal-Act sorgen mit den besten Weihnachtshits sowie chilligen Sounds und Beats für tanzbare Vorweihnachts-Stimmung.

Alle Infos und Termine gibt es unter unter ahrtal.de/uferlichter.

 

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Wirtschaft

Landrat Dr. Saftig zeichnet familienfreundliche Unternehmen aus Mayen-Koblenz aus

Region/Mayen-Koblenz – Preisverleihung auf Schloss Burg Namedy – Familienfreundliche Personalpolitik ist seit Jahren im Fokus und bereits zum siebten Mal zeichnet der Landkreis Mayen-Koblenz Unternehmen aus, die sich in besonderem Maße für eine familienbewusste Personalpolitik engagieren. In diesem Jahr haben sich insgesamt 47 Unternehmen am Wettbewerb „MYK Zukunft mit Familie – Familienfreundliches Unternehmen“ beteiligt – so viele wie noch nie. Prämiert wurden insgesamt neun Unternehmen, je drei in den Kategorien bis 20 Beschäftigte, 21 bis 100 sowie mehr als 100 Beschäftigte.

Bei der feierlichen Preisverleihung auf Schloss Burg Namedy begrüßte Landrat Dr. Alexander Saftig neben den Preisträgern zahlreiche Vertreter aus Politik und Wirtschaft. „Familienfreundlichkeit ist nicht nur ein wichtiges Anliegen für Arbeitnehmer, sondern ein klarer Wettbewerbsvorteil für Unternehmen“, betonte Landrat Dr. Saftig und würdigte die Preisträger für ihre innovativen Maßnahmen, die Arbeits- und Privatleben besser in Einklang bringen. Die Erstplatzierten jeder Kategorie hatten zudem die Möglichkeit, ihre Strategien und Maßnahmen persönlich vorzustellen.

In der Kategorie bis 20 Beschäftigte ging der erste Platz an die Kreusch Bestattungen GmbH aus Mayen. Das Unternehmen wurde für Maßnahmen wie flexible Arbeitszeiten, ein kostenfreies Bereitschaftszimmer und die Integration von Geflüchteten ausgezeichnet. Platz zwei belegt der Betrieb M trend & event Friseur aus Bendorf mit der Weiterführung und Erweiterung familienbewusster Maßnahmen sowie der Beschäftigung von Flüchtlingen. Der dritte Platz ging an die Qualitäts- und Gütegesellschaft Mittelrhein mbH aus Kruft. Sie wurde geehrt für innovative Arbeitsorganisation, mobiles Arbeiten und ein starkes Gesundheitsmanagement.

In der Kategorie 21 bis 100 Beschäftigte belegte die Zahnarztpraxis Dr. Dortmann & Bulatovic aus Mülheim-Kärlich den ersten Platz. Sie zeichnet sich aus durch betriebliche Kinderbetreuung und die Integration ausländischer Fachkräfte. Den zweiten Platz konnte die Actionlight GmbH aus Urmitz für umfangreiche Diversity-Maßnahmen und Unterstützung von Mitarbeitenden bei Wohnungssuche und Mobilität für sich verbuchen. Platz drei ging an die monte mare GmbH und la Vida Sports GmbH aus Andernach, die sich durch vorbildliche Kommunikationsstrukturen und die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund auszeichnen.

In der Kategorie über 100 Beschäftigte durfte sich die Niesmann + Bischoff GmbH aus Polch über Platz eins freuen. Das Unternehmen erhielt den Preis für Gesundheitsförderung, regionale Nachwuchsförderung und zahlreiche Diversity-Projekte. Den zweiten Platz erhielt die Westnetz GmbH für flexible Arbeitsstrukturen und Engagement in der Integration Geflüchteter. Die Projekt 3 gGmbH aus Mayen durfte sich über den dritten Platz freuen. Das Unternehmen wurde ausgezeichnet für innovative Maßnahmen sowie für Social-Media-Aktivitäten zur Förderung der Unternehmenskultur.

„Familienfreundlichkeit ist ein entscheidender Faktor, um Fachkräfte zu gewinnen und zu halten“, erklärte der Landrat und betonte, dass die ausgezeichneten Unternehmen eindrucksvoll zeigen, wie sich mit kreativen und vielseitigen Konzepten eine attraktive Arbeitgebermarke aufbauen lässt. Die Veranstaltung bot den Teilnehmenden nach der Preisverleihung Gelegenheit zum Austausch bei einem Umtrunk. Mit ihrem Engagement tragen die Preisträger wesentlich dazu bei, den Landkreis Mayen-Koblenz als familienfreundlichen und zukunftsorientierten Standort zu stärken.