Neuer Pflegedirektor Andreas Kremer
Foto: Paracelsus Kliniken, Katharina Aßmann
Region/Bad Ems – Mit Andreas Kremer hat ein Mann aus der Praxis die pflegerische Leitung an der Paracelsus Klinik Bad Ems übernommen. „Als Pflegedirektor eines Akutkrankenhauses, das sich durch ein breites stationäres und ambulantes Leistungsspektrum auszeichnet, ist eine breit aufgestellte fachliche Kompetenz gefragt, die unbedingt durch Managementfähigkeiten und Führungsstärke begleitet sein muss.
Mit Andreas Kremer (49) haben wir einen Kollegen für unsere Klinik gewinnen können, der genau dieses Anforderungsprofil erfüllt“, freut sich Klinikmanager Michael Krug über seinen neuen Kollegen in der Klinikleitung.
Kremer ist examinierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Fachkrankenpfleger für Intensivpflege und Anästhesie und hat zuletzt über fast zwei Jahrzehnte als Stationsleitung einer großen Intensivstation am Universitätsklinikum Bonn gearbeitet. „Mich reizt es besonders, innerhalb eines starken Klinikverbundes zu arbeiten. Da können wir hier am Standort in Bad Ems von profitieren. Dabei gleichzeitig in einem überschaubaren Team der Klinikleitung mit kurzen Wegen und direktem persönlichen Kontakt arbeiten zu dürfen, war einer der Gründe, warum ich mich für Bad Ems entschieden habe“, erklärt Kremer, den ein selbstbewusster, klarer, empathischer Arbeits- und Führungsstil auf Augenhöhe auszeichnet.
Kremer weiß auch, wie wichtig eine interdisziplinäre und berufsgruppenübergreifende Zusammenarbeit ist. Nur so kann gute Medizin und Pflege gelingen. Damit das klappt, nimmt Kremer die Bedürfnisse der Mitarbeiter in den Blick. „Nur gemeinsam mit den Pflegeteams können wir Strukturen und Abläufe verbessern. Das müssen wir alle gemeinsam gestalten.“
Wie an nahezu allen Krankenhäusern hierzulande gibt es insbesondere in der Pflege offene Stellen. Deshalb gehören die Mitarbeiterbindung und die Gewinnung neuer Fachkräfte von Beginn an zu seinen wichtigsen Aufgaben. „Investieren müssen wir in Bad Ems weiterhin in die Aus- und Fortbildung“, so Kremer. Andreas Kremer lebt in fester Partnerschaft im Westerwald. In seiner Freizeit genießt er mit seinen Hunden die freie Natur oder widmet sich der Gartenarbeit und Geflügelhaltung.
Kaisersesch – Entdecken Sie Deutschlands schönsten Wanderweg durch das wildromantische Enderttal. Auf den 20 km von Ulmen bis Cochem erwartet Sie ein einzigartiges Naturerlebnis. Ausgangspunkt ist der Marktplatz in Ulmen. Der Weg führt Sie weiter zur Ulmener Burgruine, mit einem imposanten Blick auf das jüngste Maar der Eifel. Von hier aus wandern Sie über den Ulmener Martberg durch den Wald. Lohnenswert ist ein Abstecher ins Kaulenbachtal mit der größten Schieferhalde Deutschlands.
Ein absolutes Highlight der Strecke ist der Wasserfall, die Rausch. Der tosende Wasserfall stürzt 7 m tief in den Talkessel, dieses Naturspektakel ist beeindruckend! Der Wanderweg bahnt sich über Brücken, an alten Mühlen und steilen Abhängen vorbei, einst standen hier 28 Mühlen.
Start/Ziel: Ulmen, Cochem Länge: 20,1 km Aufstieg: 80 m Abstieg: 415 m Dauer: ca. 6 Stunden
Festes Schuhwerk empfohlen!
Einkehrmöglichkeiten unmittelbar am Wanderweg.
Geschätzte 70 Vertreter von Vereinen und Institutionen kamen zum Vorbereitungstreffen von Stadtfest und Brunnenfest ins Mechernicher Rathaus, darunter auch der Glehner Ortsbürgermeister Karl-Heinz Seeliger (vorne links) und der Mechernicher Pfarrer und GdG-Leiter Erik Pühringer (vorne, 2.v.r.). sowie Kasernenfeldwebel Stabsfeldwebel Rainer Paulsen (hinten r.). Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress
Mechernich – Überwältigende Resonanz beim ersten Gemeinschafts-Treffen zum bevorstehenden Mechernicher Stadtfest/Brunnenfest am Wochenende 13./14. August – Standgebühren: Wer verdient, bezahlt, wer nichts verdient, steht kostenlos. Auf überwältigende Resonanz bei Vereinen, Schulen und Organisationen stieß der Aufruf des Organisationskomitees zu einer Zusammenkunft im Rathaus.
Petra Himmrich, Margret Eich (beide Mechernich aktiv), Ewa Bochynek, Christian Habrich (beide Stadt), Heinz Schmitz (Brunnenfest), Manuela Holtmeier (Stadt), Björn Schäfer (Vereinskartell Kommern) und Stadtarchivar Stephan Meyer am Vorstandstisch, davor Ralf Claßen. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress
Es ging um die Planung eines weiteren Stadtfestes, in das auch das 25. Mechernicher Brunnenfest einbezogen werden soll. Geschätzt um die 70 Vereins- und Institutionsvertreter versammelten sich zu diesem ersten Treffen im Ratssaal. Am „Vorstandstisch“ saßen ihnen Ralf Claßen, Manuela Holtmeier, Christian Habrich, Ewa Bochynek und Stephan Meyer von der Stadtverwaltung gegenüber, außerdem Brunnenfestorganisator Heinrich Schmitz, Margret Eich und Petra Himmrich von „Mechernich aktiv“ und Björn Schäfer vom Vereinskartell Kommern.
Sowohl Dezernent Ralf Claßen, der auch Vorsitzender der Mechernich-Stiftung ist, als auch Brunnenfest-Chef Heinz Schmitz bedankten sich herzlich für den großen Zustrom potentieller Mitmacher beim kombinierten Brunnen- und Stadtfest, das am Samstag 13. August, in Kommern und am Sonntag, 14. August in der Mechernicher City gefeiert werden soll.
Messe mit Musik zum Auftakt
Zum Auftakt samstags in Kommern konnten sich sowohl Ursula Beul (Kirchenchor Kommern), als auch Wolfgang Stratmann (MGV 1858 Kommern) und Ursula Koch (Kirchenchor Mechernich) ein Gemeinschaftskonzert, vielleicht sogar mit kleinem Orchester, oder, noch passender, eine musikalisch gestaltete Heilige Messe in St. Severinus in Kommern vorstellen.
Dass sowohl in Mechernich als auch in Kommern gefeiert werden soll, trägt dem Umstand Rechnung, dass die Stadt am Bleiberg faktisch über zwei unmittelbar nebeneinander liegende und allmählich auch baulich zusammenwachsende Zentren verfügt. Außerdem wird mit dem Stadtfest/Brunnenfest Mitte August die Verschmelzung zweier bereits 1969 zu Großgemeinden gewordenen Kommunen gefeiert.
Denn vor 50 Jahren, 1972, vereinigten sich die bis dahin selbständigen Kreise Schleiden und Euskirchen zum Kreis Euskirchen und mit ihnen auch die Kommunen Veytal (Kommern) und Mechernich zur neuen Gemeinde Mechernich, die drei Jahre später Stadtrechte erhielt.
Stadtarchivar Stephan Meyer stellt eine Ausstellung/Dokumentation im Rathaus zusammen, für die er noch Zeitzeugenberichte sucht. „Wer persönliche Erinnerungen an die Kommunale Neugliederung 1972 hat, soll sich bei mir melden“, appellierte Meyer (s.meyer@mechernich.de) im Ratssaal.
Ebenfalls bat Ralf Claßen, der Moderator des Abends, um Meldung bei ihm (r.classen@mechernich.de) oder Manuela Holtmeier, der Teamleiterin „Bürger & Politik“ im Rathaus, (m.holtmeier@mechernich.de), welche Orchester und Gruppen auf den beiden Bühnen beim Cityfest am Sonntag, 14. August, auftreten wollen. Sechs oder sieben Musikvereine aus dem Stadtgebiet seien bereits unter Vertrag.
Fahnenabordnungen
Außerdem ist ein Aufzug von Fahnenabordnungen der Vereine geplant zur offiziellen Eröffnung des Stadtfestes sonntags um 11 Uhr, was gleichzeitig Startsignal des 25. Brunnenfestes sein soll. Dabei sprechen Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick und die ersten Bürger der Partnerstädte Nyons (Frankreich), Pierre Combes, und Skarszewy (Polen), Jacek Pauli. „Die französischen Freunde bringen auch ihren Musikverein mit“, so Ralf Claßen.
„Es soll kein Fest der Funktionäre werden“, so der städtische Dezernent und Stiftungsvorsitzende: „Sondern ein Fest der Bürger!“ Deshalb gebe es beim Fest verschiedene Plätze und sie verbindende Straßen zu bestimmten Themen, etwa eine Ehrenamtsstraße und eine Vereinsstraße sowie einen Handwerkermarkt entlang der Bahnstraße.
Auf den Plätzen geht es um die Schwerpunkte Klima, Umwelt, Nachhaltigkeit, Hilfsorganisationen (Feuerwehr, Rotes Kreuz und THW) mit Polizei und Bundeswehr, Oldtimer und Traktoren sowie um unverzichtbare Mechernicher Dienste und Institutionen (Communio in Christo, Kreiskrankenhaus, Pflegedienste, Krewelshof, Stände, Fitnessangebote und so weiter). Die Geschäfte haben verkaufsoffenen Sonntag.
Was die Standgebühren angeht, so werden überall da Standgebühren – auch von Vereinen – erhoben, wo auch Geld eingenommen und verdient wird. Vereine, die lediglich informieren und/oder unterhalten, aber nichts verdienen, müssen auch keine Standgebühren entrichten.
Vereine die was machen und nichts einnehmen – kostenlos Am Infoabend gesucht wurden unter anderem Vereine, die sich neben der Kleinen Offenen Tür von Stadt und katholischer Kirchengemeinde noch um Kinder kümmern könnten. Melden sollten sich aber auch alle anderen Leute mit Ideen und Angeboten, so Ralf Claßen. Ansprechpartner und Telefon mit Mechernicher Vorwahl (02443): Heinz Schmitz (24 24), Petra Himmrich (90 13 00), Margret Eich (70 81 81 12), Björn Schäfer (90 23 90 0), Ralf Claßen (49 45 00), Manuela Holtmeier (49 40 03), Ewa Bochynek (49 45 18) und Christian Habrich (49 42 21).
Ein Grund zur Freude: v.l.n.r. Ute Witsch, Leiterin der Geschäftsstelle Bad Bodendorf, Hans Peter Schneider und Linh Schlimpen, Mitarbeiterin der Kreissparkasse Ahrweiler. Foto: KSK Ahrweiler
Ahrweiler – Hans Peter Schneider heißt einer der vielen glücklichen Gewinner der jüngsten PS-Los Monatsauslosung der Kreissparkasse Ahrweiler. Freudig nahm er den Geldgewinn samt Weinpräsent aus den Händen von Linh Schlimpen und Ute Witsch, Leiterin der Geschäftsstelle in Bad Bodendorf, entgegen. Herr Schneider ist seit mehr als 40 Jahren Kunde der Kreissparkasse Ahrweiler und bereits seit vielen Jahren PS-Sparer. Umso mehr freute er sich über diese „Finanzspritze“.
Bereits 5 Euro ermöglichen die Chance auf einen großen Gewinn. Von diesem Einsatz fließt nur 1 Euro in die Lotterie. Die restlichen 4 Euro werden gespart. Diese Sparform lohnt sich somit zweifach – und das Monat für Monat. Doch damit nicht genug, denn einmal jährlich findet die große Zusatzauslosung mit schicken Autos, exklusiven Reisen und attraktiven Geldgewinnen statt. Mit dem Kauf der PS-Lose unterstützt der Sparer aber auch den guten Zweck, denn 25 Prozent des Loseinsatzes gehen an gemeinnützige Einrichtungen und Projekte in der Region.
Region/Berlin – Die Vergaberegeln für die öffentliche Verwaltung werden für Einkäufe unter 10.000 EUR vereinfacht, insofern diese im Zusammenhang mit dem Angriffskrieg gegen die Ukraine erfolgen. Bund, Länder und Kommunen sollen damit schneller auf die Folgen des Krieges reagieren können. Insbesondere Anschaffungen, die nötig werden, um die aus der Ukraine geflüchteten Menschen angemessen und sicher unterzubringen sowie für ihre Verpflegung und medizinische Versorgung zu sorgen, sollen so erleichtert werden. Auch notwendige Investitionen öffentlicher Stellen in die Cybersicherheit und Energieversorgung sollen damit vereinfacht werden. Das Bundeskabinett hat zu heute den notwendigen rechtlichen Rahmen dazu gebilligt. Das Bundewirtschafts- und Klimaschutzministerium hat alle öffentliche Beschaffungstellen entsprechend informiert.
Bundeswirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck: „Im Zuge des Krieges in der Ukraine stehen viele öffentliche Stellen unter enormen Handlungsdruck. Menschen, die aus der Ukraine flüchten, müssen angemessen untergebracht und versorgt werden, öffentliche Einrichtungen müssen gegebenenfalls neue Verträge schließen. Bei alldem sind schnelle und einfache Vergabeverfahren essentiell, um alles, was kurzfristig nötig ist, auch einkaufen zu können.“
Die Bundesergierung hat heute zwei Maßnahmen auf den Weg gebracht, die einen verlässlichen Rahmen für einen schnellen und bedarfsgerechten öffentlichen Einkauf bieten und schnelles Handeln auf sicherer Grundlage ermöglichen.
Für den Geschäftsbereich des Bundesministeriums der Verteidigung hatte die Bundesregierung bereits Verfahrenserleichterungen beschlossen. Auch für die übrige Bundesverwaltung gelten seit heute bei der Beschaffung von Liefer- und Dienstleistungen mit einem voraussichtlichen Auftragswert bis 5.000 Euro und für Bauleistungen bis 8.000 Euro (jeweils ohne Umsatzsteuer), die im Zusammenhang mit dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine stehen, erweiterte Möglichkeiten zur Direktvergabe. Die Erleichterungen finden auch Anwendung auf die Empfänger von Fördermitteln (Zuwendungsempfänger) des Bundes und sind bis 31.12.2023 befristet.
Ergänzend hat das Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz in Abstimmung mit dem für öffentliche Aufträge im Baubereich zuständigen Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen in einem Rundschreiben insbesondere über die Möglichkeiten von Dringlichkeitsvergaben und weiteren Beschleunigungs- und Erleichterungsmaßnahmen für Beschaffungen im Zusammenhang mit dem Krieg gegen die Ukraine unter- und oberhalb der EU-Schwellenwerte informiert. Diese Hinweise sollen unter anderem den Kommunen mehr Sicherheit bei ihren dringlichen Vergaben, etwa für die Versorgung der ukrainischen Flüchtlinge, geben.
Der neue Internetauftritt der VG Trier-Land ist fit für die Zukunft. Foto: Verbandsgemeinde Trier-Land
Trier-Land – Die Adresse ist gleich geblieben, das Outfit ist neu: die Verbandsgemeinde Trier-Land hat ihrem Internetauftritt eine zeitgemäße Gestaltung gegeben. Unter https://www.trier-land.de präsentiert sich der Online-Auftritt der Verbandsgemeinde Trier-Land aufgeräumt und in frischen Farben. Besondere Beachtung bei der Überarbeitung der Seite wurde der einfachen und übersichtlichen Bedienbarkeit geschenkt – ein Aspekt, der vor allem für die Nutzung der Seite auf mobilen Endgeräten von Bedeutung ist.
Aktuelle Themen und Schnelleinstiege zu oft genutzten Angeboten der Verwaltung präsentieren sich auf den ersten Blick und führen die Nutzerinnen und Nutzer ohne Umweg zu den Unterseiten etwa von Standesamt und Bürgerservice. Die landesweite Informations- und Serviceplattform rlpDirekt ist in die Seite eingebettet, so dass Verwaltungsleistungen und Formulare direkt angewählt und abgerufen werden können.
Der Internetauftritt der Verbandsgemeinde Trier-Land ist nicht statisch, sondern unterliegt einer ständigen Aktualisierung der Inhalte und sofern notwendig auch struktureller Änderungen. Neben den Verwaltungsdienstleistungen enthält die Internetseite Trier-Land umfangreiche Informationen zu vielen Lebensbereichen der Bürgerinnen und Bürger sowie zu den unterschiedlichsten Aspekten der Verbandsgemeinde und ihrer Ortsgemeinden.
Anregungen und Verbesserungsvorschläge, aber auch einfach nur Lob und Kritik, sind willkommen.
Im Beisein von Bürgermeister Ingo Eßer, Vertretern von Politik und Gemeindeverwaltung, Corinna Joppien vom Dorfmanagement, den Landschaftsarchitekten Michael Reepel und Michel Schirmer sowie der bauausführenden Firma Bauservice Schröder aus Simmerath wurde der offizielle „Spatenstich“ vollzogen. Foto: Gemeinde Kreuzau
Kreuzau – Baubeginn am Spiel- und Erholungspark Mühlenteich/Tuchbleiche. Der „Masterplan Kreuzau“ geht in die nächste Etappe: Im Ortskern von Kreuzau wird die Park- und Spielplatzanlage zwischen Teichstraße und der Straße „Auf der Tuchbleiche“ komplett neugestaltet. In diesen Tagen rollen die Baumaschinen an und bereiten alles für eine Neugestaltung vor.
Im Rahmen der Aufstellung des Masterplans Kreuzau wurde der sich großer Beliebtheit erfreuende Spielplatz an der Tuchbleiche mit der über den Mühlenteich erreichbaren Parkanlage als kleiner Rohdiamant ausgemacht. Hier schlummert viel ungenutztes Potenzial mit hoher Aufenthaltsqualität, das zum Verweilen, Entspannen und Spielen einlädt. Mit den beiden Gewässerläufen „Spich“ und Mühlenteich durchfließt ein für Kreuzau und die gesamte Region bedeutendes Element durch das Gelände, jedoch ohne, dass es konkret inszeniert ist und daher auch kaum wahrgenommen wird. Der Spielplatz wird stark besucht, ist jedoch im Hinblick auf Qualität der Spielmöglichkeiten für Kinder, als auch hinsichtlich ausreichend attraktiver Verweilmöglichkeiten optimierbar. Im weiteren Gelände sind Grünflächen zugewachsen und nicht nutzbar. Diese Aspekte mit der besonderen Topographie des Geländes und dem vorhandenen Baumbestand waren für die Landschaftsplaner eine besonders reizvolle Aufgabe. Die ersten Entwürfe stammen dabei aus der Feder der Planungsbüros MWM aus Aachen sowie Reepel Schirmer aus Düren. In zwei intensiven Bürgerbeteiligungen, die vor Ort auf dem Gelände stattgefunden haben, wurden wertvolle Erkenntnisse, Wünsche und Anregungen aus der Bürgerschaft und von Kindern und Jugendlichen gewonnen und in die Planung aufgenommen.
Die Aufteilung der Nutzungen in der Fläche bleiben überwiegend erhalten, jeder Bereich bekommt jedoch ein gänzlich neues Gesicht. Der Spielplatz wird mit neuen, attraktiven und altersgerechten Spielgeräten ausgestattet, darunter auch ein Wasserspiel und ein barrierefreies Spielgerät. Ebenso werden die Wege neu gepflastert und die Brücken über den „Spich“ durch neue ersetzt, jedoch bleibt die grundsätzliche Wegeführung wie bisher erhalten und wird darüber hinaus in heute brachliegende Flächen erweitert. Die neuen Brücken werden dabei mit einer Carbon- statt einer konventionellen Stahlbewehrung versehen. Zudem werden zahlreiche Sitz- und Verweilmöglichkeiten geschaffen und hochwertige Fahrradbügel errichtet. In den Grünflächen werden ökologisch wertvolle und klimaresiliente Pflanzen und Bäume gepflanzt. Als weitere Besonderheit werden im Gewässer „Spich“ Natursteine eingelassen, über die man das Gewässer spielend queren kann und somit auch das für Kreuzau und die Historie des Ortes so zentrale Element Wasser „erlebbar“ gemacht wird.
Im Beisein von Bürgermeister Ingo Eßer, Vertretern von Politik und Gemeindeverwaltung, Corinna Joppien vom Dorfmanagement, den Landschaftsarchitekten Michael Reepel und Michel Schirmer sowie der bauausführenden Firma Bauservice Schröder aus Simmerath wurde der offizielle „Spatenstich“ vollzogen. „Es braucht ansprechende Spiel- und Grünflächen in Kreuzau, insbesondere für unsere Kinder und Familien. Mit der Neugestaltung schaffen wir ein grünes Highlight, einen Premiumspielplatz mit höchster Aufenthaltsqualität“, so der Bürgermeister. Die Baumaßnahme soll im Winter 2022/2023 abgeschlossen werden.
Die Neugestaltung des „Erlebnisraums Mühlenteich“ wird aus dem Städtebauförderungsprogramm „Aktive Zentren“ zu 70 % durch Bund und Land gefördert. Das Gesamtinvestitionsvolumen beträgt 1,7 Mio. Euro.
Staatssekretär Dr. Jan Heinisch (2.v.l.) übergab den Landes-Heimat-Preis 2022 an Simone Böhm (vorne, 3.v.l.) als langjährige und engagierte Vorsitzende des Ortskartells. Mit ihr freuten sich u.a. der Landtagsabgeordnete Klaus Voussem (l.), Landrat Markus Ramers (Mitte), Ortsvorsteherin Judith Maur (4.v.r.) und Bürgermeisterin Jennifer Meuren (r.). Foto: W. Andres / Kreis Euskirchen
Euskirchen/Blankenheim-Freilingen – In Freilingen werden „Gegenwart und Zukunft mit Freude und Kreativität angepackt“. Das gut 700 Einwohner zählende Freilingen in der Gemeinde Blankenheim hat es unter die „Top Ten“ in Nordrhein-Westfalen geschafft: Das kleine Dorf im oberen Ahrtal ist für sein Projekt der „Ökologischen Dorfentwicklung“ mit dem „Landes-Heimat-Preis 2022“ ausgezeichnet worden. „Das Vereinskartell Freilingen e.V. hat einen bunten und kräftigen Strauß an Maßnahmen, Aktionen und Veranstaltungen zur ökologischen Dorfentwicklung gebunden“, gratulierte Staatssekretär Dr. Jan Heinisch vom NRW-Heimatministerium, der zur Preisverleihung in die Eifel gekommen war.
Begrüßt wurde er am Bürgerhaus mitten im „Golddorf“ (2020) von zahlreichen Einwohnern, u.a. von Simone Böhm, der langjährigen Vorsitzenden des Vereinskartells, Ortsvorsteherin Judith Maur, Bürgermeisterin Jennifer Meuren und Landrat Markus Ramers. Für ihn war es ein Heimspiel, konnte er als Freilinger Bürger doch zu Fuß zum Termin kommen.
Über 200 Bewerbungen gab es zum Landes-Heimat-Preis, wie Staatssekretär Heinisch sagte. Dabei habe die Initiative des kleinen Dorfes aus der Gemeinde Blankenheim voll und ganz überzeugt. Mit seinen zahlreichen Aktivitäten verfolgt das Vereinskartell das Ziel, alle Freilinger mitzunehmen, um einen Gemeinschaftssinn für die Schönheit und die Schutzbedürftigkeit der die Gemeinde umgebenden Natur zu schaffen. Diesem Ziel widmen sich die im Kartell versammelten Vereine bereits seit vielen Jahren. Im Mittelpunkt stehen dabei Aktionen, bei denen direkt die Wirkung der eigenen Taten erlebt werden kann. Etwa bei der Anpflanzung von Obstbäumen und Wildsträuchern, bei der fröhliche Farbtupfer im gesamten Dorf schaffenden Pflanzung von über 1.000 Narzissen oder bei der Anbringung von Nistkästen, die Vögeln eine Heimat und den Freilingern ihren Gesang schenken.
Regelmäßige Müllsammelaktionen, der Aufbau des überregionalen kostenlosen Geschirrverleihs „TischleinDeckDich“ zur Müllvermeidung wie auch naturkundliche Wanderungen und die wiederum große Blumenpracht in Freilingen demonstrierende Gartenserie auf der Internetseite „Wir-in-Freilingen“ vervollständigen dieses vor Idee und Engagement strotzende Bild der ökologisch-engagierten Vereinslandschaft in Freilingen.
Von diesem Engagement war die Jury regelrecht begeistert. „Hier wurde sehr erfolgreich ein „Dorf-Spirit“ für handfeste Nachhaltigkeit, Fürsorge für die Natur und angewandte Zukunftsorientierung geschaffen“, so die Begründung. „In Freilingen werden die ökologische Gegenwart und Zukunft mit Freude und Kreativität angepackt. Sie werden nicht als Bürde, sondern als zu nutzende Chance empfunden. Das stiftet Gemeinschaft und gestaltet Heimat für die nächsten Generationen.“ Landrat Markus Ramers brachte es zum Abschluss seiner kurzen Rede auf den Punkt: „Ich bin stolz, ein Freilinger zu sein!“
Region/Mainz – Das Innenministerium hat die Maßnahmenpläne der von der Flutkatastrophe im Juli 2021 betroffenen Landkreise und der kreisfreien Stadt Trier festgestellt. Damit erfolgte zugleich die Festlegung der jeweiligen Schadensbudgets. In Summe werden den Landkreisen, Städten und Gemeinden bis zu rund vier Milliarden Euro alleine an kommunalen Aufbauhilfen in Aussicht gestellt.
Davon entfallen knapp 3,8 Milliarden Euro auf den Landkreis Ahrweiler. Die Maßnahmenpläne stellen eine Übersicht der gemeindlichen Infrastrukturprojekte beim Wiederaufbau dar. Dabei handelt es sich beispielsweise um Straßen, Radwege, Brücken, Kindergärten, Schulen, Bürgerhäuser, Sportplätze oder Rathäuser. Die vorgelegten Maßnahmenpläne bilden die Grundlage für die spätere Antragstellung auf Aufbauhilfe durch die Gemeinden.
„Die Flutkatastrophe hat auch erhebliche Schäden an öffentlicher Infrastruktur verursacht. Deren Wiederaufbau wird voraussichtlich rund vier Milliarden Euro kosten. Die nun erfolgte Feststellung der Maßnahmenpläne stellt einen weiteren Meilenstein beim Wiederaufbau dar“, so Innenminister Roger Lewentz. Die in den Maßnahmenplänen enthaltenen Infrastrukturprojekte müssen fortan von Architektinnen und Ingenieuren geplant und bei den zuständigen Stellen beantragt werden. „Klar ist, dass die Umsetzung der Maßnahmenpläne noch einige Zeit in Anspruch nehmen wird. Bis alle Projekte tatsächlich gebaut sind, werden in den meisten Fällen wohl mehrere Jahre vergehen. Die Kommunen können sich dabei auf die engagierte Unterstützung des Landes verlassen“, sagte Lewentz.
Der Minister sicherte den Kommunen zu, dass die vorgelegten Maßnahmenpläne fortgeschrieben werden können: „Der Wiederaufbau ist in an vielen Stellen ein sehr komplexes Unterfangen. Daher muss es möglich sein, die Maßnahmenpläne auch zu einem späteren Zeitpunkt noch anzupassen oder zu ergänzen.“ Die betroffenen Landkreise und die Stadt Trier werden vor diesem Hintergrund zu einer nächsten Fortschreibungsrunde im Herbst aufgerufen.
Im Rahmen der vorzeitigen Antragstellung wurde bereits vor Feststellung der Maßnahmenpläne mit der Beantragung und Umsetzung von Wiederaufbaumaßnahmen begonnen. Bis heute wurden bereits Maßnahmen der gemeindlichen Infrastruktur mit einem Volumen von insgesamt rund 136 Millionen Euro bewilligt.
Im Zuge des Maßnahmenplanverfahrens hatten die von der Flutkatastrophe betroffenen Gemeinden für ihr jeweiliges Gebiet eine Übersicht über die notwendigen Wiederaufbauprojekte im Bereich der öffentlichen Infrastruktur erstellt. Diese Übersichten wurden bei der jeweiligen Kreisverwaltung gesammelt, auf Plausibilität und Schlüssigkeit geprüft, priorisiert und zu einem Maßnahmenplan je Landkreis zusammengeführt. Die Landkreise und die kreisfreie Stadt Trier legten ihren jeweiligen Maßnahmenplan dann bis Februar 2022 dem Innenministerium vor. Dort wurden die Maßnahmenpläne nun festgestellt. Entscheidend ist, dass die Kommunen für alle aufgeführten Maßnahmen jeweils einzelne Anträge auf Wiederaufbauhilfe stellen.
Ostergruß des Bürgermeisters - Der Gerolsteiner Brunnenplatz. Foto: Martin Müller
Gerolstein – Kann das diesjährige Osterfest Hoffnung spenden? Darüber macht sich Bürgermeister Hans Peter Böffgen in seinem Grußwort Gedanken – im Angesicht von inzwischen weit über 300 ukrainischen Flüchtlingen allein in der VG Gerolstein, Pandemie- und Hochwasserfolgen.
Zuversicht, Hoffnung und Trost. Miteinander statt gegeneinander. Danach sehnen wir uns in diesen Zeiten. In diesem Sinne wünscht Bürgermeister Hans Peter Böffgen allen Bürgerinnen und Bürgern, auch im Namen der Stadt- und Ortsbürgermeister*innen, der Ortsvorsteher*innen und der kommunalen Gremien, ein gesegnetes Osterfest!
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
nach über zwei Jahren Pandemie sehnen wir uns nach einem „normalen“ Leben, nach einem Alltag, indem wir wieder unbeschwert miteinander arbeiten, austauschen, leben und feiern können. Noch sind die Zahlen hoch, viele Menschen infiziert. Zugleich entfallen „gelernte“ Schutzmaßnahmen, Eigenverantwortlichkeit ist gefragt.
Wir sind auf dem Weg, uns neu zu orientieren und das Virus als Teil unseres Alltags zu akzeptieren. Lassen wir uns dabei nicht entzweien und gemeinsam einen Weg für ein „neues“ Miteinander finden.
Miteinander statt gegeneinander – wie sehr wünschen wir uns das auch für die Menschen in der Ukraine und für alle, die weltweit im Schatten eines Krieges leben. Beim Anblick des unermesslichen Leids rücken die eigenen Sorgen in den Hintergrund. Der Krieg hat inzwischen über 300 Flüchtlinge in unsere Verbandsgemeinde geführt. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern sich um Kinder, Frauen, Familien, die ihre Heimat verloren haben.
An dieser Stelle vielen herzlichen Dank allen Helfern, die – wie schon bei der Hochwasser-Katastrophe 2021 – beherzt unterstützen, ob mit Spenden, Hilfsaktionen oder sogar mit der Bereitstellung von Unterkünften. Dieses Engagement, die Offenheit und Solidarität mit Menschen, die wir nicht kennen, deren Schicksal aber unser eigenes sein könnte, symbolisieren für mich Zuversicht, Hoffnung und Trost – das Sinnbild von Ostern.
Am wichtigsten aller christlichen Feste feiern wir, dass Jesus auferstanden ist und Hoffnung gegeben hat. Mit dem begonnenen Frühling zeigt uns auch die Natur in unserer Heimat, dass Leben stets aufs Neue erwacht und Zuversicht möglich ist.
Nutzen wir bei gemeinsamen Gottesdienstbesuchen, bei Familientreffen oder Treffen im Freundeskreis die Möglichkeit, wieder ins Gespräch zu kommen, uns auszutauschen, Freuden und Sorgen zu teilen. Genießen wir für einen Augenblick die Schönheiten, die uns mit den besonderen Landschaften unserer Vulkaneifel geschenkt sind. Blicken wir, trotz allem, zuversichtlich nach vorne und vertrauen wir weiterhin der Solidarität in unserer Gesellschaft!
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Ihren Familien, auch im Namen der Stadt- und Ortsbürgermeister*innen, der Ortsvorsteher*innen und der kommunalen Gremien, ein gesegnetes Osterfest!
Ihr Hans Peter Böffgen
Bürgermeister
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