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Tourismus

Der Burgen-Klettersteig in Manderscheid im neuen Wittlich LandCast

Wittlich – Der Burgenklettersteig in Manderscheid erfreut sich bereits jetzt größter Beliebtheit. So zieht das neue touristische Highlight nicht nur zahlreiche sportlich Aktive, sondern insbesondere auch jüngere Leute und Familien an. Grund genug, über die neue Attraktion im Wittlich LandCast mAIR zu erfahren und alle wichtigen Fragen rund um das Erfolgsprojekt zu klären.

Dafür haben sich Marie Greiner und Hermann-Josef Haller vom Offenen Kanal Wittlich e.V. Verstärkung von zwei Profis geholt – Revierförster und Projektleiter Georg Fox sowie Stadtbürgermeister Günter Krämer stehen Frage und Antwort.

Wie ist eigentlich die Idee eines Klettersteigs entstanden? Was waren die Herausforderungen vor Ort? Wann wurde der Steig eröffnet? Was genau versteht man eigentlich unter einem sog. Klettersteig? Wem ist es möglich, den Burgenklettersteig zu begehen? Wie unterscheiden sich die einzelnen Etappen? Auf was muss ich vor dem Einstieg achten und welche Ausrüstung ist notwendig? Welche sonstigen Sehenswürdigkeiten gibt es im Zusammenhang mit dem Klettersteig in Manderscheid zu entdecken?

In der neuen Folge „Burgen, Felsen, mehr – Abenteuer Burgen-Klettersteig“ des Wittlich LandCasts gibt es alle wichtigen Informationen rund um das neue Freizeit-Highlight in der Region. Seit dem 19. August kostenlos auf Spotify, Anchor, Apple Podcasts und Google Podcasts verfügbar.

Bonus-Folge

In einer Sonderfolge des Wittlich LandCasts stellen Anja Saupe von der Kreisentwicklung und Sonja Scholtes, Ortsbürgermeisterin von Minheim den neuen Pop-up Co-Working-Space in Minheim vor und informieren in diesem Zusammenhang über interessante Termine vor Ort. Die Bonus-Folge ist direkt im Anschluss an die aktuelle Folge zu hören.

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News

EVM unterstützt öffentliche Büchereien

Ulmen – Über insgesamt 1.500 Euro aus der „evm-Ehrensache“ dürfen sich zwei Büchereien aus der Verbandsgemeinde Ulmen freuen. Mit ihrem Spendenprogramm unterstützt die Energieversorgung Mittelrhein (evm) jedes Jahr Vereine und Institutionen aus der Region, wenn es um kulturelle, soziale und gemeinnützige Projekte geht.

Vor Kurzem übergab Berthold Nick, Leiter kommunale Betreuung bei der evm, den Spendenbetrag gemeinsam mit Alfred Steimers, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Ulmen, an die begünstigten Verein. Jeweils 750 Euro bekommen die Katholische öffentliche Bücherei St. Hubertus Gevenich sowie die Katholische öffentliche Bücherei St. Stephanus Lutzerath. Beide Büchereien nutzen den Betrag, um neue Medien für die tägliche Nutzung anzuschaffen.

„Es ist sehr wichtig, unsere Kultur aufrechtzuerhalten und Jung und Alt die Chance zu geben, sich an einem ruhigen Ort mit einem guten Buch oder Hörbuch zurückzuziehen. So kann man eine Weile dem Alltagsstress entgehen“, so Alfred Steimers. „Ich freue mich, dass wir mit Hilfe der evm unsere örtlichen Büchereien dabei unterstützen können.“

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Zehn gute Gründe zum „Helden“ der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz zu werden

Region/Mayen-Koblenz – Duales Studium und Ausbildung beim Landkreis Mayen-Koblenz – Noch bis 31. August für 2022 bewerben. Auch „Helden“ brauchen eine Ausbildung… Aktuell kann man sich bei der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz (KV) für den Ausbildungsbeginn 2023 bewerben. Bewerbungsschluss ist der 31. August 2022. Die Ausbildung kann für das 2. Einstiegsamt (ehemals mittlerer Dienst) oder das 3. Einstiegsamt (ehemals gehobener Dienst) als Duales Studium erfolgen. Es gibt viele gute Gründe, zu einem „Helden“ der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz zu werden und seine (Super-)Kräfte für die Menschen im Landkreis, aber auch zur Bewältigung der schwierigen Themen der Zeit zu nutzen:

Abwechslungsreiche und praxisbezogene Ausbildung

Die Anwärter sind in ihren Praxisphasen voll in das Tagesgeschäft eingebunden. Sie bearbeiten Vorgänge und Anträge und vertreten bei fortgeschrittener Ausbildung die Sachbearbeiter. Das Aufgabenspektrum ist dabei riesig: Von Bauamt und Naturschutz über Schulabteilung und Kreislaufwirtschaft bis hin zum Jugend- und Sozialbereich bietet die Kreisverwaltung Arbeitsbereiche für alle Interessen. Während der Ausbildung und des Studiums erhalten die Beamtenanwärter ein festes monatliches Gehalt von mehr als 1.200 Euro brutto.

Wohnortnahes Studium

Studieren und trotzdem in der Heimat bleiben? Bei der Kreisverwaltung kein Problem. Die Hochschule für öffentliche Verwaltung / Zentrale Verwaltungsschule in Mayen bietet Lernen, Arbeiten und Leben in der Region.

Work-Life-Balance

Die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Freizeit ist unglaublich wichtig – vor allem wer kleine Kinder hat oder pflegebedürftige Eltern oder Großeltern betreut, muss sich im Arbeitsalltag ständig neuen Herausforderungen stellen. Den mehr als 700 Mitarbeitern der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz stehen dafür Gleitzeitregelung sowie diverse Teilzeitmodelle und Telearbeit zur Verfügung. Darüber hinaus gibt es regelmäßige Ferienbetreuungsangebote für die Mitarbeiterkinder in den unterschiedlichen Altersstufen.

Gemeinschaft

Die Azubis sind von Beginn an keine Einzelkämpfer. Im Gegenteil: Bei Anwärtergrillen, gemeinsamen Frühstücks- und Mittagspausen, Weihnachtsmarkttour und zahlreichen Veranstaltungen an der Verwaltungsschule werden Gemeinschaft und gegenseitiger Austausch bei den über 40 Auszubildenden der Kreisverwaltung großgeschrieben.

Gute Übernahmechancen nach der Ausbildung

Der Personalbedarf der Kreisverwaltung ist groß, da in den kommenden Jahren viele Mitarbeiter altersbedingt ausscheiden. Die Übernahmechancen nach der Ausbildung sind sehr gut. In diesem Jahr wurden 19 neue Nachwuchskräfte eingestellt und alle Absolventen übernommen.

Vorteil Beamtenstatus

Kaum eine Berufsgruppe weist eine so hohe berufliche Sicherheit auf, wie die der Beamten. Nach einer dreijährigen Probezeit nach der Ausbildungszeit werden die Beamtinnen und Beamten zu Beamten auf Lebenszeit.

Aufstiegsperspektiven

Mit dem erfolgreichen Abschluss der Ausbildung und des Studiums erfüllen die Absolventen die Voraussetzungen für eine Karriere in einer zukunftssicheren, familienfreundlichen und modernen Verwaltung. Dort erwartet sie die eigenverantwortliche Bearbeitung von Tätigkeiten in allen Bereichen der Kreisverwaltung mit der Möglichkeit des beruflichen Aufstiegs in Führungspositionen. Auch auf dem Weg in eine Führungsposition werden die Mitarbeiter eng durch die Verwaltung begleitet und mit entsprechenden Programmen vorbereitet.

Technische Ausstattung

Für die Dauer ihrer Ausbildung stattet die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz alle Nachwuchskräfte mit eigenen Laptops aus. Damit unterstützt die Ausbildungsbehörde ihre Nachwuchskräfte und schafft bestmögliche Voraussetzungen für die ebenfalls fortschreitende Digitalisierung an der Hochschule für öffentliche Verwaltung (HöV) und der Zentralen Verwaltungsschule Rheinland-Pfalz (ZVS) in Mayen.

Fortbildungsangebote

Die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz sorgt nicht nur für die Bürger, sondern auch für die eigenen Mitarbeiter: So gibt es zum Beispiel ein eigenes Konzept für die Personalentwicklung. Damit sollen Leistungs- und Lernpotenzial der Mitarbeiter ermittelt, ihre Fähigkeiten erkannt und unter Beachtung ihrer persönlichen Interessen gefördert werden, sodass sie sich weiter qualifizieren können.

Mobilität durch Jobticket

Die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz bietet ihren Mitarbeitern das „VRM-JobTicket“ des Verkehrsverbundes Rhein-Mosel (VRM) an. Für 66 Euro monatlich können die Mitarbeiter der Kreisverwaltung die öffentlichen Verkehrsmittel im Verbundgebiet des VRM nutzen.

Weitere Informationen zur Ausbildung bei der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz im Internet unter www.kvmyk.de/ausbildung oder bei Peter Klöckner, Tel. 0261/108-226, E-Mail:    peter.kloeckner@kvmyk.de

 

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Top-Events

Rur-Beach-Cup – Westdeutsche Beachvolleyball Meisterschaften zum 6. Mal im Kreis Düren

Jülich/Düren – Bereits zum sechsten Mal findet die Westdeutsche Beachvolleyball Meisterschaft im Kreis Düren statt – in diesem Jahr wieder in Jülich. Am Samstag und Sonntag, 27. und 28. August, kämpfen die zwölf besten Damen- und 16 besten Herren-Teams um die Siegerpokale des Westdeutschen Volleyball-Verbandes (WVV).

Die Zuschauerinnen und Zuschauer erleben auf dem Schlossplatz in Jülich bei freiem Eintritt Beachvolleyball vom Feinsten. Die Vorrunden des Rur-Beach-Cups sind am Samstag, die spannenden Endspiele am Sonntag. Beginn ist jeweils um 9 Uhr. Bei den Männern versuchen Fabian Jeff Kaiser und Nico Wegner ihren Titel zu verteidigen. Bei den Damen sind Ida Burbulla und Viktoria Dörschug die Favoritinnen.

Im letzten Jahr spielten sie noch im Endspiel gegeneinander. Ida Burbulla wurde Westdeutsche Meisterin und Viktoria Dörschug Vizemeisterin. „Spannende Spiele und Volleyball auf höchstem Niveau sind garantiert. Wir können uns glücklich schätzen, dass wir so ein hochkarätiges Turnier anbieten können“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn, der Initiator und Schirmherr des Turniers ist. 460 Tonnen Quarzsand werden extra aufgeschüttet und drei Spielfelder aufbereitet. Das sorgt für ein optimales Spielfeld und bringt gleichzeitig Urlaubsatmosphäre in die Herzogstadt. Dies ist auch dank der Sponsoren Rurtalbus GmbH, F & S Solar, der Sparkasse Düren, der Entwicklungsgesellschaft indeland und den Stadtwerken Jülich möglich.

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News

Baden und Schwimmen im Seepark Zülpich ab sofort wieder uneingeschränkt möglich

Zülpich – Keine Gesundheits-Gefährdenden Toxine im Wassersportsee Zülpich. Das Gesundheitsamt Euskirchen gibt Entwarnung für Wassersportsee. Labor konnte keine Toxine in den aktuellen Proben feststellen. Uneingeschränkte Nutzung der Badestelle im Seepark möglich. Der vorläufige Verdacht auf gesundheitsgefährdende Blaualgen wurde nicht bestätigt.

In Absprache mit dem Gesundheitsamt des Kreises Euskirchen kann somit die sofortige Entwarnung für den Wassersportsee erteilt werden.
Aufgrund eines Verdachts hatten das Ordnungsamt der Stadt Zülpich und die Seepark Zülpich gGmbH gemeinsam mit dem Gesundheitsamt Vorsichtmaßnahmen ergriffen und eine Warnung speziell für Schwangere und Kleinkinder ausgesprochen.

Diese Warnung konnte nun aufgehoben werden. An verschiedenen
Stellen des Wassersportsees wurden Proben entnommen, die ein Labor auf Cyanobakterien untersucht hat. Dabei wurden keine gesundheitsgefährdenden Toxine in den Proben festgestellt. Das
Baden an der Badestelle im Seepark Zülpich ist somit wieder für alle Personen erlaubt. Die Wasserfläche darf genutzt werden.

Durch das Gesundheitsamt werden weiterhin regelmäßige Sichtkontrollen erfolgen. So können etwaige Änderungen zeitnah erkannt werden und notwendige Handlungen schnell erfolgen.

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Wirtschaft

ISB-Beratungstag am Dienstag 23. August 2022

Region/Mainz – Beratung für Gründer, freiberuflich Tätige und mittelständische Unternehmen. Die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) lädt am 23. August 2022 zum Beratungstag zu allen Themen der Wirtschaftsförderung ein.

Das Angebot richtet sich an Existenzgründer, freiberuflich Tätige und Unternehmen in Rheinland-Pfalz. Die Einbindung öffentlicher Mittel in die Finanzierungen aller Arten von Gründungsvorhaben wie beispielsweise Betriebsübernahmen, Franchise, Beteiligungen und Nebenerwerbsgründungen sowie Wachstums- und Festigungsinvestitionen bestehender rheinland-pfälzischer Unternehmen sind Gegenstand der kostenfreien Beratung.

Um Anmeldung zu einem individuellen Termin unter der Telefonnummer 06131 6172-1333 oder per E-Mail an beratung@isb.rlp.de wird gebeten. Weitere Informationen zum Beratungstag und zum Förderangebot der ISB sind unter www.isb.rlp.de verfügbar.

Aus gegebenem Anlass werden die Beratungsgespräche nicht vor Ort, sondern als Telefon- oder Videokonferenzen durchgeführt.

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Christof Pause zum neuen Leiter der Abteilung Landwirtschaft, Weinbau und Wirtschaftsrecht bei der ADD ernannt

Region/Trier – Thomas Linnertz, Präsident der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD), hat dem neuen Leiter der Abteilung Landwirtschaft, Weinbau und Wirtschaftsrecht, Christof Pause, sein Ernennungsschreiben übergeben. Christof Pause hat zum 15. August seine neue Aufgabe übernommen. „Mit Ihnen kommt ein absoluter Kenner unseres Hauses an die Spitze der Abteilung 4. Zudem wissen Sie um die immense Verantwortung, die diese Leitungsaufgabe mit sich bringt. Ich bin mir sicher, dass Sie die Herausforderungen annehmen und in gewohnt souveräner Weise meistern werden“, hob der ADD-Präsident hervor.

Christof Pause absolvierte sein Studium der Rechtswissenschaften an den Universitäten Trier und Bonn. Nach seiner Einstellung in den Landesdienst 1993 wurde er bei der damaligen Bezirksregierung Koblenz im Personalreferat eingesetzt und wechselte 1998 zum Ministerium des Innern und für Sport, wo er als Referent in der Zentralabteilung tätig war. Im Zuge der Neuorganisation der Landesverwaltung erfolgte seine Versetzung zur ADD, wo er als Referatsleiter den Bereich Personal übernahm. 2003 wurde er Leiter des Referates „Landwirtschaft und Weinbau“, übernahm 2007 zusätzlich die Leitung der Geschäftsstelle der Clearingstelle für weinrechtliche Bagatellverfahren in Rheinland-Pfalz und wurde 2012 zum stellvertretenden Leiter der Abteilung „Landwirtschaft, Weinbau und Wirtschaftsrecht“ bestellt. 2015 übernahm er die Verantwortung für das Referat „Kommunalaufsicht“ und wurde gleichzeitig stellvertretender Leiter der Abteilung „Kommunales und hoheitliche Aufgaben, Soziales“. Im Rahmen des Einsatzes bei der Flutkatastrophe im Ahrtal unterstützte er als Leiter des Verwaltungsstabes den Katastrophenschutzstab des Landes.

Daneben engagierte sich Christof Pause über Jahrzehnte als ehrenamtlicher Richter am Arbeitsgericht Trier. Er ist verheiratet und Vater von drei erwachsenen Kindern.

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Weiterbildung sichert Zukunft – Erfolgreiche Abschlüsse in der Kreissparkasse Bitburg-Prüm

Bitburg/Prüm – „Das Personalentwicklungskonzept der Kreissparkasse Bitburg-Prüm bietet vielfältige Möglichkeiten der Aufstiegsweiterbildung“, so Vorstandsvorsitzender Rainer Nickels in seiner Laudatio auf die Absolventen bei der diesjährigen Prüfungsfeier. Genutzt wurden diese Möglichkeiten in den letzten beiden Jahren von zahlreichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die eine erfolgreiche Prüfung in insgesamt 12 verschiedenen Bildungsabschlüssen abgelegt haben.

Engagierte Mitarbeiter sind die beste Basis für erfolgreiches Arbeiten. Eine ständige Weiterentwicklung der Angebotspalette sowie Änderungen der gesetzlichen Anforderungen und äußeren Einflüsse machen eine permanente Weiterbildung im Beruf unerlässlich. Die Nachfrage nach Fortbildungsmaßnahmen und die guten Ergebnisse lassen die beachtliche Motivation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erkennen.

Der Vorsitzende des Vorstandes der Kreissparkasse Bitburg-Prüm Rainer Nickels würdigte die Prüfungserfolge und gratulierte den engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu folgenden Abschlüssen:

Theresa Grund (Sparkassenfachwirtin Kundenberatung), Carina Lichter (Gepr. Bankfachwirtin), Peter Hacken (Betriebswirt Frankfurt School), Elke Valentin (Gepr. Personalfachkauffrau), Silke Weber (Fachrevisorin), Christine Bungert und Julia Großmann (beide Fachseminar Individualkundenberatung), Theresa Müller (Fachseminar Geschäftskundenberatung), Timo Geibel (Bachelor of Science „Finance“), Tobias Kimmlingen (Bachelor of Arts „Banking & Sales“), Michael Müller (Master of Arts in Business), Jochen Billen (Master of Arts in Business und Fachseminar Leiter interne Revision)

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„50 Jahre KOMMernich“ in der Mechernicher Rathaus-Galerie eröffnet

Mechernich – Elf Künstler aus Mechernich und der Region zeigen ihre Werke – Ausstellung ist noch bis Ende Oktober zu sehen. Zur Goldhochzeit von Kommern und Mechernich haben Kreative gezeigt, dass die beiden Orte auch in der Kunst vereint sind. So war es für Kurator Franz Kruse klar, dass die Ausstellung in der Rathausgalerie eigentlich nur einen Titel tragen kann, nämlich: „50 Jahre KOMMernich“. Kruse lud die zahlreichen Besucher der Vernissage dazu sein, „eine schöne Zeit mit den Bildern zu verbringen und mit den Künstlerinnen und Künstlern ins Gespräch zu kommen“. Davon wurde reger Gebrauch gemacht.

Zuvor hatte Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick die Gäste in der Rathaus-Galerie begrüßt. „Kunst zeigt uns, was schön ist, aber auch das, was in unserer Welt kaputt zu gehen droht“, sagte Schick in Anspielung an die verschiedenen Werke, die einerseits Schönheit festhalten, andererseits auch zeigen, was der Klimawandel anzurichten vermag. „Mit Farben, Bildern und Fotografien haben Künstlerinnen und Künstler besondere Instrumentarien in der Hand, um die Welt aufzurütteln“, so der Bürgermeister weiter. Er animierte die Besucher dazu, die Bilder auf sich wirken zu lassen und sich eigene Gedanken über die Aussagen der Werke zu machen.

„Bevor es zu spät ist“

Gerhard H. Lenz hatte seinem Triptychon mit Weltkugel und Naturkatastrophen bereits eine klare Botschaft mitgegeben, in dem er den norwegischen Polarforscher Fridtjof Nansen zitierte: „Beeilt euch, zu handeln, bevor es zu spät ist, zu bereuen.“ Neben Lenz gehört Beate Mack zu den ausstellenden Künstlern. Sie hatte in ihren Titeln klaren Bezug zur Goldhochzeit der beiden ehemaligen Gemeinden genommen. Von der „Annäherung“, einem Bild mit zwei weißen Quadraten, die sich scheinbar näherkommen, über „Zwei_zusammen“ und „Vereinigung mit Vielfalt“ bis hin zum endgültigen „MECHERkomm“ erzählt sie künstlerisch die Phasen dieser kommunalen Neugliederung.

Eis blutet

Ist ihr Stilmittel eher die Abstraktion, so hat die 14-jährige Künstlerin Hanna Haywood Burg Satzvey bei Nacht ganz konkret umgesetzt. Katia Franke und Jörg Erbar wiederrum haben für ihre Stadtszenen das Mittel der Fotografie gewählt. Pia Benz beteiligt sich mit surrealistischen Gemälden an der Ausstellung und Stephan Schick hat die Schließung der Mechernicher Realschule ebenso in Szene gesetzt wie das Bergwerk.

Ursula Franke setzt eine klare Botschaft, wenn sie Eis bluten lässt. Mit seinem karikaturhaften „Ikarus Schmitz & Tschüss“ und seinem buchstäblich malerischen Feldweg setzt Tom Krey einen besonderen Kontrast, während Mona Dia versucht, mit einem Mann in Frauenkleid, der auf einem alten Stuhl sitzt und doch ein Cybergesicht hat, die Zerrissenheit in unserer Gesellschaft darzustellen – zwischen eigenem Rollenbild, der immer weiter fortschreitenden Digitalisierung und einer romantischen Sehnsucht nach Bewährtem.

Das Ohr am Bürger

Natürlich fehlt auch die Kunst von Kurator Franz Kruse nicht. Mit dem „Ohr am Bürger“ hat er Mechernichs Bürgermeister in Szene gesetzt, der umgeben ist von allen 44 Orten der neu entstanden Stadt. Und wenn Kruse Zitate der Stadt künstlerisch umsetzt, dann wird daraus eine Zusammenstellung von Sehenswürdigkeiten, wodurch die Burg Eicks, das Aquädukt in Vussem, die Alte Kirche, die Windmühle aus dem Freilichtmuseum oder die Bruder-Klaus-Kapelle zum Bild „KOMMernich“ werden. Vielfalt ist also garantiert in der Rathausgalerie, in der die Ausstellung „50 Jahre KOMMernich“ noch bis Ende Oktober zu sehen sein wird.

 

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Wachtberger Bürgermeister begrüßt LEADER-Arbeitsgruppe „Gärten“ im Naturnahen Schaugarten

Wachtberg-Berkum – Roswitha Schönwitz, aktiv im Arbeitskreis Naturnahe Gärten in Wachtberg, übernahm die Führung der BesucherInnen aus Buschhoven, Meckenheim und Rheinbach, die sich in ihren Heimatkommunen um öffentliche Gartenflächen kümmern und vom gegenseitigen Austausch profitieren wollen.

Über „LEADER“-Projekte fördert die EU seit 1991 lokale Arbeitsgruppen im ländlichen Raum, um dessen Entwicklung voranzubringen. Dabei spielt bürgerliches Engagement in unterschiedlichen, oft miteinander vernetzten Themenbereichen, eine maßgebliche Rolle.

„Natur, Wasser, Landwirtschaft“, „Wirtschaft und Bildung“ sowie der Bereich „Lebensqualität“ bilden als Hauptgruppen das Dach für zahlreiche untergeordnete Arbeitsgruppen – wie die AG „Gärten“.

Die Region „Voreifel – Die Bäche der Swist“, zu der auch Wachtberg gehört, hatte sich unter dem Eindruck der letztjährigen Flutkatastrophe um Projektmittel beworben und im Frühjahr den Zuschlag für die Förderperiode 2023 bis 2027 bekommen.

Bürgermeister Jörg Schmidt liess es sich nicht nehmen, die Gartenfreunde persönlich zu begrüssen.

Er sei stolz auf den ehrenamtlich gepflegten Garten der Gemeinde, der jedem Bürger als Anschauungs- und Informationsobjekt jederzeit öffentlich zugänglich sei. Es freue ihn, dass Multiplikatoren über Wachtbergs Grenze hinaus sich dort Anregungen für Gartenanlagen in ihren Heimatgemeinden holen.

Wachtberg könne in der Tat stolz auf diese in der Region einzigartige kommunale Anlage  sein, so die fachkundigen Besucher anerkennend. Sie regten an, dies nach außen stärker sichtbar zu machen: Anschauliche Hinweisschilder – insbesondere am seitlichen, neuangelegten „Kalkschottergarten“ –  könnten BürgerInnen stärker „mitnehmen“: Nicht jedem gefällt die vermeintliche „Unordnung“ im Naturgarten. So dominieren aktuell abgetrocknete Blüten- und Samenstände, die den traditionellen Gartenvorstellungen vieler ein Dorn im Auge sind: Ungepflegt! Man sollte deutlich machen, dass Wildtiere und Insekten gerade diese „Unordnung“ zum Leben und Überleben brauchen.

Nach Berkum ging es für die Gruppe, die vorher bereits eine Anlage in Buschhoven besucht hatte, weiter nach Pech, wo der naturnahe sonnige Magerstandort am Ortseingang besichtigt werden sollte.