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Rettungsdienst im Kreis Düren freut sich über vier neue Azubis

Düren – Der Rettungsdienst Kreis Düren (RDKD) hat vier neue Auszubildende, die auf dem Weg sind, Notfallsanitäter zu werden. Landrat Wolfgang Spelthahn hat sie herzlich begrüßt. „Vielen Dank, dass Sie sich für diesen wichtigen Beruf entschieden haben und den Rettungsdienst im Kreis Düren unterstützen“, sagte er.

Gemeinsam mit dem RDKD-Vorstandsvorsitzenden Peter Kaptain hieß er die neuen Mitarbeiter herzlich willkommen. „Durch Ihr Engagement und Ihren Einsatz werden Sie viele Leben retten, dafür sind wir sehr dankbar. Wir wünschen Ihnen alles Gute für den neuen Lebensabschnitt“, sagte Peter Kaptain. Die vier jungen Nachwuchskräfte Kerstin Grossek, Bianca Schiffmann, Timo Prokiszh und Maria Laux lernen in den kommenden drei Jahren sowohl praktisch als auch theoretisch alles Wichtige, um Menschenleben zu retten.

Der Notfallsanitäter ist die höchste nichtärztliche Qualifizierung im Rettungsdienst. Ausgebildet werden sie auf dem Campus Stockheim sowohl in den Rettungswachen vor Ort als auch im NOBIZ, dem Notfallbildungszentrum Eifel-Rur gGmbH, in Stockheim. Alles Gute wünschten ihnen auch Guido Kühler, stellvertretender Leiter Einsatzdienst, Andrea Holz, Verwaltungsleiterin RDKD, und Michael Wimberger, leitender Praxisanleiter.

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NRW Ministerpräsident Hendrik Wüst zum Tod von Königin Elizabeth II.

Region/Düsseldorf – Königin Elizabeth II. ist am 8. September 2022 im Alter von 96 Jahren verstorben. Ministerpräsident Hendrik Wüst: „Mit Königin Elizabeth II. verlieren wir eine der bedeutendsten und pflichtbewusstesten Monarchinnen der Zeitgeschichte. Nordrhein-Westfalen trauert mit den Briten um ihre Königin.

Nordrhein-Westfalen und Großbritannien verbindet eine besondere Freundschaft. 1946 hat die britische Militärregierung unser Land mit der Operation Marriage aus der Taufe gehoben – nur sechs Jahre später wurde Elizabeth II. gekrönt. Königin Elizabeth II. berührte die Herzen der Nordrhein-Westfalen bei ihren Besuchen 1965 und 2004. Die ‚Queen‘ zu Gast in Nordrhein-Westfalen war Ausdruck gelebter Freundschaft und tiefer Verbundenheit zwischen unseren Ländern.

Königin Elizabeth II. begleitete ihr Volk nahbar und beständig in ihrer Rolle. In schwierigen Zeiten fand sie die richtigen Worte, um Trost zu spenden und Hoffnung zu geben. In guten Zeiten hat sie die Herzen der Menschen mit feinem Humor, Aufrichtigkeit und Menschlichkeit gewonnen. Über sieben Jahrzehnte lang standen ihr Land, die Menschen und das Amt für sie an erster Stelle. Wie kaum eine andere Monarchin hat sie Würde und Herz verkörpert und sich ihrem Volk verpflichtet. Ihr Krönungseid mit den verbundenen staatlichen Pflichten war ihr oberstes Gebot. Wegen ihrer Gelassenheit und ihrer Empathie wurde sie hochverehrt – in Großbritannien und in der ganzen Welt. Mit ihrem Tod geht ein Kapitel Zeitgeschichte zu Ende.“

Elizabeth II. wurde 1926 in London in die britische Königsfamilie geboren. Bereits während des Zweiten Weltkriegs übernahm sie wichtige öffentliche Aufgaben und engagierte sich beim Frauenhilfedienst des britischen Heeres. Später heiratete sie Prinz Philip, Herzog von Edinburgh, mit dem sie vier Kinder hat. Im Jahre 1952 bestieg Elizabeth den Thron des Vereinigten Königreichs. In ihrer Amtszeit hat sie über 100 Staatsbesuche absolviert, dabei war sie fünf Mal in Deutschland zu Gast, darunter zwei Mal in Nordrhein-Westfalen. Zuletzt besuchte Elizabeth II. im Jahre 2004 Düsseldorf.

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Zum Tod von Queen Elizabeth II. – Ministerpräsidentin Malu Dreyer – Die Welt verliert eine große Persönlichkeit

Region/Mainz – Mit großer Trauer hat Ministerpräsidentin Malu Dreyer auf die Todesnachricht von Queen Elizabeth II. reagiert. „Das Land Rheinland-Pfalz trauert mit den Menschen in Großbritannien. Die Welt verliert eine große Persönlichkeit. Mit dem heutigen Tag geht eine Ära zu Ende“, so die Ministerpräsidentin. „Im Juni 2015 durfte ich der Königin in der Residenz der britischen Botschaft in Berlin persönlich begegnen und dies hat mich sehr beeindruckt und berührt. Die Queen war eine zutiefst aufgeschlossene und interessierte Persönlichkeit, die ihren Gesprächspartnern große Aufmerksamkeit zukommen ließ“, sagte die Ministerpräsidentin.

„Ihr Tod macht Millionen Menschen auf der ganzen Welt traurig. 70 Jahre hat sie das Königreich geführt. Unerschütterlich durch alle Krisen. Sie war eine moralische Instanz, die ihr Leben in die Pflicht für ihr Land gestellt hat. Ihre Besuche bleiben in Rheinland-Pfalz unvergessen“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

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Sparkassen-Filiale in Niederzissen öffnet wieder uneingeschränkt für den Kundenverkehr

Niederzissen/Ahrweiler – Anfang Mai dieses Jahres wurden die Geldautomaten im BeratungsCenter der Kreissparkasse Ahrweiler in Niederzissen gesprengt. Hierbei kam es zu erheblichen Schäden an der Einrichtung der Filiale, welche eine umfangreiche Renovierung in den vergangenen Monaten erforderlich machte. Die Arbeiten an der Filiale sind mittlerweile fertiggestellt, sodass ab dem heutigen Donnerstag, den 8. September 2022, die Geschäftsstelle wieder vollumfänglich für den Kundenverkehr geöffnet ist.

Guido Mombauer, Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Ahrweiler, zeigt sich mit der Instandsetzung der Filiale überaus zufrieden: „Wir sind froh, dass wir nach ziemlich genau vier Monaten wieder die Türen in der Filiale in Niederzissen für unsere Kundschaft öffnen können. Gerade in der aktuellen Situation ist dies in solch kurzer Zeit nicht selbstverständlich. Hier gilt ein besonderer Dank an all unsere beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Handwerker, welche in den letzten Monaten hervorragende Arbeit geleistet haben.“ David Söller, Leiter des BeratungsCenters in Niederzissen, ergänzt: „Wir sind froh, unsere Kundinnen und Kunden nun wieder in der gewohnten Weise bedienen zu können. Der Dank gilt sowohl unserer Kundschaft, die viel Verständnis in den vergangenen Monaten aufgebracht hat, als auch dem gesamten Team des BeratungsCenters Niederzissen, welches trotz der nicht immer einfachen Umstände voll mitgezogen hat.“

Ab dem heutigen Donnerstag öffnet das BeratungsCenter Niederzissen wieder zu den bekannten Öffnungszeiten (Montag bis Donnerstag 09:00-12:30 Uhr und 13:30-18:00 Uhr sowie Freitag 09:00-14:30 Uhr). Ebenfalls sind die Berater des Firmenkunden-Centers Brohltal sowie des Immobiliencenters wieder vor Ort anzutreffen. Die Öffnungszeiten der Geschäftsstelle in Burgbrohl werden daher ebenfalls wieder auf die ursprünglichen Zeiten angepasst.

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Aachen-September-Special 2022 – Es war uns wichtig ein Zeichen zu setzen

Aachen – Buden, Karussells und das Riesenrad bilden vom 15. bis 18. September den Rahmen. Es gibt wieder eine Bühne im Elisengarten. Dort spielen am Wochenende sieben Bands. Das mobility special informiert am 18. September über e-mobile Trends. Wieder mit einer Bühne im Elisengarten, findet das AachenSeptemberSpecial über vier Tage lang statt: vom 15. bis 18. September 2022.

An den unterschiedlichen Standorten, auf dem Katschhof, am Holzgraben und am Willy-Brandt-Platz, wartet eine bunte Mischung aus Buden und Attraktionen auf die Besucher. Natürlich lädt auf dem Katschhof das große Riesenrad zu Ausflügen in luftige Höhen ein. Am Kugelbrunnen dreht ein Kinderkarussell seine Runden und am Dom steigt einem unter anderem der Duft frisch gebrannter Mandeln in die Nase. Paradiesäpfel, Waffeln, Zuckerwatte und Churros lassen die Herzen von Naschkatzen höherschlagen und auch Liebhaber von deftigem Essen kommen auf Ihre Kosten.

„Wir haben, im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten erneut ein tolles Konzept auf die Beine gestellt, das zeigt: Aachen ist attraktiv – auch in diesen herausfordernden Zeiten“, freut sich Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen im Pressegespräch, dass die Veranstalter*innen des AachenSeptemberSpecial wieder ein Stück weit Normalität mit den Bürger*innen teilen können. Manfred Piana, Geschäftsführer des MAC, ergänzt: „Es war uns wichtig, ein Zeichen zu setzen. Das AachenSeptemberSpecial ist ein Impuls, auch für den Einzelhandel und die Gastronomie. Es wird, trotz der besonderen Umstände, ein Fest für alle Aachener sein. Ich freue mich drauf!“

Ohne Musik kein AachenSeptemberSpecial

Aber ohne Musik geht es natürlich nicht. Nach den letzten beiden Jahren AachenSeptemberSpecial light gibt es in diesem Jahr wieder eine Bühne im Elisengarten. Dort werden am Wochenende sieben Bands auftreten: die Wheels, die Sparkassen Big Band, Druckluft, Dieter Kaspari’s Blues Bajasch, Swinging Mafia, the UnKnwnArtists und Senor Torpedo.

Los Meles, Schlagsaiten-Quantett, Streetkings, NOBC – New Orleans Brass Connection und Karl Frenzel sind in diesem Jahr über das Wochenende verteilt als „Walking Acts“ in der Innenstadt, zum Beispiel auf dem Markt, in der Großkölnstraße, an der Hotmannspief, am Hof und auf dem Katschhof zu hören und zu sehen. Zum ersten Mal gibt es auch eine Flashmob-Aktion beim SeptemberSpecial. Der Mädchenchor am Aachener Dom startet diese Aktion am Freitag um 16 Uhr.

„Wir freuen uns auf Bands die weitestgehend unplugged mit ihrer Musik von Platz zu Platz ziehen und für eine ganz besondere „Special-Atmosphäre“ sorgen. Wie gewohnt haben wir Bands aus unterschiedlichen Genres gewählt, sodass auch für jeden Geschmack etwas dabei sein sollte“, erläutert MAC-Geschäftsführer Till Schüler.

mobility special powered by STAWAG und verkaufsoffener Sonntag

Nicht zu vergessen: das mobility special powered by STAWAG und ein verkaufsoffener Sonntag von 13 bis 18 Uhr. Die Veranstaltung rund um das Thema Mobilität hat 2019 Premiere gefeiert. Nach der erfolgreichen Fortführung im letzten Jahr, findet die dritte Ausgabe des Formats am Sonntag, den 18. September 2022 während des AachenSeptemberSpecial statt. Von 12 bis 17 Uhr werden sich auf dem Markt Aussteller*innen rund um das Thema Mobilität präsentieren und neben Informationen zu beispielsweise E-Bikes, CarSharing und Ladeinfrakstruktur eine breite Palette der aktuellen und neusten E-Autos der unterschiedlichsten Marken vorstellen.

Ein ausdrücklicher Dank der Veranstalter*innen ging auch an die Sponsor*innen, die Städteregion Aachen, Sparkasse Aachen, STAWAG, APAG, NetAachen, ASEAG, Antenne AC, Bitburger und neomesh.

Das vollständige Programm ist ab sofort im Internet, unter www.aachenseptemberspecial.de, zu finden.

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Invasive Kardiologie – Engagiertes Team feiert 10-jähriges Jubiläum

Region/Koblenz – Experten im Kemperhof halten ein umfangreiches Leistungsspektrum vor. Es war im September 2012: Das Herzkatheterlabor im Kemperhof wurde fertiggestellt und der neue Chefarzt Dr. med. Waldemar Bojara führte die erste Koronarangiographie mit Stentimplantation durch. Das war der Start der Klinik für Innere Medizin – Kardiologie.

„Wir waren damals ein kleines Team und hoch engagiert, die Klinik und die Invasive Kardiologie hier aufzubauen“, erinnert sich Bojara. Bis heute wurde viel erreicht. Schrittmacher- und Defibrillator-Systeme aller Art werden im Herzkatheterlabor eingepflanzt. Im Laufe der Jahre konnten stetig neue invasive Behandlungsverfahren in das Leistungsspektrum integriert werden. Dazu gehörten auf dem Gebiet der Koronartherapie die Rotablation und der Einsatz mechanischer Kreislaufunterstützungssysteme zur sicheren Durchführung von Hochrisiko-Eingriffen und zur Behandlung des kardiogenen Schocks. Dabei ist dem Chefarzt besonders ein Patient in Erinnerung geblieben. „Der Mann kam aus der Nähe von Dortmund und hatte große Angst vor Operationen. Wir waren damals das erste Haus in Rheinland-Pfalz, das mit der Herzpumpe namens i-cor gearbeitet hat. Ohne i-cor hätten aufgrund des hohen Risikos Bypässe statt Stents gelegt werden müssen, das wäre eine große Operation am Herzen gewesen. Mit Hilfe des Kreislaufunter­stützungs­systems konnten wir, ohne den Brustkorb zu öffnen, im Herzkatheterlabor Stents setzen. Er und die Familie waren unheimlich dankbar.“

Ein besonderer Schwerpunkt der Abteilung war von Beginn an die Koronar­physiologie. Dabei werden über dünne Drähte Blutdruck und Blutfluss in den Herzkranzarterien gemessen – ein Verfahren, das mit sehr hoher Sicherheit darüber entscheiden kann, ob eine Stenteinpflanzung sinnvoll ist oder nicht. Seit ihrer Etablierung ist die Kardiologie internationales Referenzzentrum für diese invasiv diagnostischen Messmethoden. Bis heute wurden eine Vielzahl von nationalen und internationalen Veranstaltungen mit Live-Übertragungen aus dem Herzkatheterlabor, sowie zahlreiche Workshops zu diesem Thema durchgeführt. „Ein ganz besonderer, innovativer Schritt in diesem Zusammenhang war die Einführung der sogenannten Co-Registrierung. Das ist eine simultane Darstellung von Gefäßana­tomie und Physiologie und ein Verfahren, das mit seiner Einführung 2017 nur an drei Standorten weltweit – in Madrid, London, Koblenz – zur Verfügung stand“, betont Dr. med. Waldemar Bojara. Im Kemperhof gehören auch sehr komplexe kathetergestützte Verfahren zur Behandlung, wie beispielsweise der Einsatz eines Mitraclips. Der Clip wird bei einer undichten Herzklappe über einen Katheter eingesetzt, um die undichte Klappenöffnung zu schließen und den Blutrückfluss zu verhindern. „Ohne unser großes und speziell geschultes Team wären solche Eingriffe nicht möglich. Diese, bis heute sehr erfolgreiche Entwicklung in unserer Kardiologie, ist nur durch ein weit über das normale Maß hinausgehende Engagement des gesamten Teams, bestehend aus Pflegepersonal, Funktionspersonal und Ärzten, möglich.“ Dagmar Wagner, Kaufmännische Direktorin im Kemperhof, gratulierte dem Team zum 10-jährigen Jubiläum. „Die positive Entwicklung in der Invasiven Kardiologie freut mich sehr.“ Nicht ohne Stolz überbrachte sie dabei ein besonders „herzliches“ Dankeschön.

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Start der Berufsausbildung in einer außerbetrieblichen Einrichtung

Düren – „Wenn Sie die Ausbildung abschließen, werden Sie auf dem Arbeitsmarkt gefragte Kräfte sein“, gaben job-com Leiterin Martina Forkel, Yvonne Bindemann-Moll, Fachbereichsleiterin bei der DGA, Karina Siebertz, Geschäftsführerin Sozialwerk Dürener Christen e.V., und Ralf Stutzke, Geschäftsführer low-tec, insgesamt 40 jungen Menschen mit auf den Weg, die jetzt ihre Berufsausbildung in einer außerbetrieblichen Einrichtung, kurz BaE, aufgenommen haben.

Diese jungen Erwachsenen haben bisher auf dem Ausbildungsmarkt keine Stelle gefunden und sind von Unterstützungsleistungen abhängig. Nun werden sie über das Jobcenter des Kreises Düren von den Trägern low-tec gGmbH, Sozialwerk Dürener Christen e. V. und der Dürener Gesellschaft für Arbeitsförderung mbH (DGA) in insgesamt 14 verschiedenen Berufen ausgebildet. Zwischen 16 und 35 Jahren alt sind die frischgebackenen Azubis, die ihr Gewerk vom Elektroniker/in über Maschinen- und Anlagenführer/in bis hin zu Kaufleuten für Büromanagement, Verkäufern/innen oder Friseuren/innen und Köche/innen lernen. „Seit 15 Jahren fördert das Jobcenter Menschen, die aus den verschiedensten Gründen bisher keine Ausbildung abschließen konnten“, erläutert Martina Forkel, Amtsleiterin der job-com im Kreis Düren. „Sie und wir wissen, dass dies für einige die letzte Chance ist, eine Ausbildung zu beginnen und auch abzuschließen, damit sie künftig unabhängig sind von den Leistungen des Jobcenters“, fügt sie hinzu.

„Diese Form der Ausbildung ist vergleichbar mit der Ausbildung im Betrieb, Sie machen die gleiche Abschlussprüfung. Sie haben nur bessere Chancen, weil sie Unterstützung von Fachleuten bekommen“, betont Ralf Stutzke, Geschäftsführer der low-tec. Den Azubis steht eine enge sozialpädagogische Begleitung und bei Bedarf fachliche Unterstützung in Theorie und Praxis zur Seite. „Wenn es schwierig wird, geben Sie nicht gleich auf, Ihnen wird geholfen“, so Martina Forkel.

„Es ist schon eine starke Leistung, dass Sie sich für ihre Ausbildung qualifiziert haben“, sagt Karina Siebertz, Geschäftsführerin des Sozialwerk Dürener Christen. Denn die frischgebackenen Azubis mussten vorher in einem vielschichtigen Verfahren zeigen, dass sie auf diesem Weg den Einstieg ins Berufsleben schaffen wollen und können. „Sie bestimmen ihren Bildungsweg selbst. Sie müssen bereit sein zu lernen und sie müssen fleißig sein. Wir werden gemeinsam alles dafür tun, damit Sie ihre Ausbildung erfolgreich absolvieren“, gibt Yvonne Bindemann-Moll von der DGA den jungen Menschen mit auf den Weg. „Sie werden dann genau die Fachkräfte, die jetzt schon händeringend gesucht werden“, blicken Martina Forkel, Karina Siebertz, Yvonne Bindemann-Moll und Ralf Stutzke auf die Zukunftsperspektive „ihrer“ Azubis, die gerade in die Duale Ausbildung gestartet sind.

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Wirtschaft

Toxischer Krisen-Cocktail – Gas und Strom sind das neue Corona

Region/Koblenz – Handwerk kritisiert partielle Krisenbearbeitung – es fehlt ein Gesamtplan der den Mittelstand berücksichtigt – Handwerk rechnet mit viertem Entlastungspaket. Kurt Krautscheid als Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der rheinland-pfälzischen Handwerkskammer kritisiert das jüngste Entlastungspaket der Bundesregierung deutlich und fordert neben einer Nachbesserung insbesondere eine komplexe Krisenbearbeitung, die alle Teile der Wirtschaft berücksichtigt und nicht nur die Sicherstellung der Energieversorgung. „Wir gehen davon aus, dass es ein viertes Entlastungspaket geben wird, das die notwendige Unterstützung des Mittelstandes berücksichtigt. Was bislang vorliegt, geht an den Realitäten des Handwerks vorbei – ohne direkte Hilfe, sondern über Umwege und zeitverzögert.“

Krautscheid spricht von einem toxischen Krisen-Cocktail, unter dem der Mittelstand und das Handwerk leide. „Mit Ausbruch von Corona wurde der Gesundheitssektor als Zentrum einer Krisenbearbeitung definiert. Bildung, öffentliches Leben, Wirtschaft mit Handwerk, Handel, Industrie und Tourismus und deren berechtigte Interessen wurden untergeordnet und man ging offensichtlich davon aus, irgendwann könne man ansatzlos in den Normalzustand zurückkehren. Ein Trugschluss, denn weitere Krisen entwickelten sich und schlossen sich nahtlos an“. Der Sprecher des Gesamthandwerks im Land und Inhaber eines Dachdeckerbetriebes nennt Materialknappheit, Störung der Lieferketten und massive Preiserhöhungen im Einkauf. „Nun galoppieren uns die Energiekosten davon und die Frage steht im Raum: wer soll die Zeche für eine Verdrei- oder sogar Vervierfachung bezahlen? Im Entlastungspaket der Bundesregierung steckt zwischen den Zeilen die Antwort: der Mittelstand.“

Denn Inhalte des Hilfspakets zielen auf eine Versorgungssicherheit, nicht aber auf eine Abfederung und Stabilität der Preise. „Es wird über massive Finanzhilfen für den Energiehandel debattiert. Und auch Studenten und Rentner zu unterstützen, dass sie warm durch den Winter kommen, ist gut gemeint. Doch die finanzielle Unterstützung setzt so nur oben und unten an im System und ignoriert die breite Mitte.“ Gemeint sind damit aus seiner Sicht die mittelständischen Unternehmen als Säule der gesamtdeutschen Wirtschaft. „Die sollen nun also schauen, wie sie eigenverantwortlich und sich selbst überlassen irgendwie durch diese Krise kommen!?“ Genau das, so Krautscheid, habe man seitens des Handwerks schon vor der Meseberger Kabinettsklausur der Bundesregierung verhindern wollen und einen Handlungsvorschlag unterbreitet, der eine „Energiekostenabfederung“ für kleine und mittlere Betriebe vorsah. Die beschreibt konkret eine Energiepreisbremse und vor allem auch Möglichkeiten direkter Härtefallhilfen. „Nicht über Umwege und zeitverzögert, sondern direkt in den Betrieben müssen die Maßnahmen ankommen! Dazu haben wir der Bundesregierung über den Zentralverband des Deutschen Handwerks sehr konkrete Vorschläge unterbreitet, die sich allerdings im Entlastungspaket nicht wiederfinden“.

Krautscheid mahnt ein umsichtiges wie umfassendes Krisenmanagement an, „das auch in der jetzigen Lage Gesamtauswirkungen analysiert und Vorkehrungen trifft. Der Blick muss über singuläre Ereignisse hinausgehen und auch Wechselwirkungen einschließen, aus den neue Probleme resultieren können. Nur so werden wir uns vor die Krise setzen und diese in den Griff bekommen.“

Stattdessen habe man dem Handwerk Energiesicherungsverordnungen übersandt, die über kurz- und mittelfristige Maßnahmen zur Energieeinsparung beitragen sollen. Darin wird das dauerhafte Offenhalten von Ladentüren und Eingangssystemen in Geschäftsräumen untersagt oder auch Leuchtreklame von 22 bis 16 Uhr des Folgetages. „Leider haben wir keine Hinweise finden können, die dem Handwerk selbst helfen“, kritisiert Krautscheid und fordert dingende Nachbesserungen im Sinne des Mittelstandes wie auch einen „Masterplan“, „der die Interessen der Gesamtgesellschaft berücksichtigt. Ein erster Schritt ist das vierte Entlastungspaket, das die Lücken des dritten im Sinne des Mittelstandes schließt.“

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„Fliegende Edelsteine“ im Schlosspark

Mechernich/Bendorf-Sayn – Ausflug zum Schloss Sayn mit flutbetroffenen Senioren gelungen – Besuch im Schmetterlingspark und Museum. Für 34 von der Flut betroffene Senioren ging es auf einen kostenlosen Ausflug zum Schloss in Bendorf-Sayn. Eingeladen hatte dazu die Stadt Mechernich, gemeinsam mit dem Arbeiter-Samariter-Bund (ASB).

Im Schlosspark von Sayn befindet sich der bezaubernde „Garten der Schmetterlinge“. Zwischen Bananen, Hibiskus und anderen tropischen Pflanzen wurden die Senioren dabei von tausenden exotischen und farbenprächtigen Schmetterlingen aus Südamerika, Afrika und Asien auf der Suche nach Nektar, umflattert. Diese werden auch liebevoll „Die fliegenden Edelsteine von Schloss Sayn“ genannt.

Im Anschluss besuchten sie das „Neue Museum“ des Schlosses. „Der Glanz vergangener Tage wurde dort sehr dekorativ ausgestellt“, bemerkte dazu Andrea Meurer von der „Kleinen Offenen Tür“ (K.O.T.) Kommern. Sie war als Begleitung der im Auftrag der Stadt mit dabei.

Nach einem stärkenden Mittagessen im Garten der „Sayner Scheune“, traten sie dann gegen 15 Uhr die Rückfahrt nach Mechernich an. Mit einem Tränchen im Auge verabschiedeten sich viele Senioren schließlich von den Betreuerinnen, in der Hoffnung auf ein baldiges Wiedersehen.

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Verschlammter Teich im Alsdorfer Tierpark wird saniert

Alsdorf – Aufgrund einer Verschlammung sind Sanierungsarbeiten an einem großen Angelteich auf dem Gelände des Alsdorfer Tierparks erforderlich. Die Wassertiefe betrug in diesem Teich zuletzt nur noch 0,8 Meter. Der Teich wird nun entschlammt und mit Fördermitteln des Landes NRW saniert.

Der Teichschlamm wird in einem der Rotwildgehege des Tierparkes ausgebracht. Da der Teichschlamm mit Nährstoffen angereichert ist, wird dieser das spätere Wachstum von Gräsern und sonstigen Pflanzen begünstigen. Die erforderlichen Baggerarbeiten haben jetzt begonnen werden voraussichtlich 14 Tage dauern.

In dieser Zeit bleibt der Rundweg um die beiden Rotwildgehege gesperrt. Nach Abschluss der Sanierungsarbeiten wird eine mittlere Wassertiefe im Teich von etwa 1,80 m angestrebt. Die Arbeiten werden ehrenamtlich durch die Mitglieder des Sportfischervereins Alsdorf mit Unterstützung des Tierpark-Teams ausgeführt. (apa)