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Haltestelle „Mozart“ am Bushof in Aachen

Aachen – Auf der Reise mit der Postkutsche von Salzburg in die großen europäischen Hauptstädte Brüssel, Paris und London machte der siebenjährige Wolfgang Amadeus Mozart zusammen mit seiner fünf Jahre älteren Schwester „Nannerl“ und seinem Vater Leopold Mozart im September 1763 Station in Aachen. Mozarts residierten seinerzeit im Hotel „Zum Goldenen Drachen“, das mitten im damaligen Kurviertel der Stadt, gleich neben der „Alten Redoute“ in der Komphausbadstraße direkt an der Kurpromenade stand. Es galt als eines der besten Hotels im Aachener Badebezirk des 18. Jahrhunderts. Auch die prominente Prinzessin Amalie von Preußen hatte sich zum gleichen Zeitpunkt im Kurviertel niedergelassen. Ihr zu Ehren arrangierte Leopold Mozart aus dem Stehgreif ein Konzert mit seinen beiden Kindern in der Komphausbadstraße.

Auf diesen besonderen Teil Aachener Musikgeschichte wird jetzt aufmerksam gemacht. Bis heute sind am Bushof durch die Klangbrücke, die Freie Musikschule music loft Aachen e.V. und das Alte Kurhaus Orte des Musizierens und des kulturellen Austauschs beheimatet.

In unmittelbarer Nähe dieser Orte wurde von Studierenden der RWTH ein Stadtsaal in dem ehemals schmuddeligen Treppenabgang der früheren Unterführung gebaut. Diese urbane Kulisse dient vier halbstündigen Konzerten rund um Mozart unter der künstlerischen Leitung von Huda Knobloch, Dozentin im music loft in Zusammenarbeit mit der städtischen Koordinationsstelle Bushof.

Eröffnet wird die Konzertreihe im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche am Samstag, den 17. September um 13.15 Uhr unter dem Motto „Mozart à deux!“ mit Ha-Na Lee (Geige) und Huda Knobloch (Bratsche) und einer Einführung durch den Musikwissenschaftler Dr. Lutz Felbick.

Weitere Konzerte finden statt am:

Freitag, den 23. September um 18 Uhr „Mozart frei Schnauze!“ mit der „Fliegenden Kuh“ – Improvisationsensemble music loft (Leitung: Ludger Singer)

Samstag, den 24.September um 13.15 Uhr „Mozart geht baden!“ mit Miss Pepper Blue – Gitta Schäfer (Saxophon) und Johanna Schmidt (E-Piano/Geige)

Donnerstag, den 29. September um 18 Uhr „Mozart alla Turca!“ mit Orkun Ağır (Bağlama)

Die Veranstaltungen sind kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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Hoher Besuch im Makerspace Wittlich

Wittlich – Ministerpräsidentin Malu Dreyer interessiert sich für die Wittlicher Einrichtung. Im Verlauf ihrer Rundfahrtsreihe mit dem Titel „Im Land daheim-Tour“ führte die Reise die rheinlandpfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer auch in den Landkreis Bernkastel-Wittlich. Nach Stationen im Hunsrücker Holzmuseum in Moorbach, im „Balkan Kesselche“ (Hoxel, Morscheid-Riedenburg und Wolzburg) und bei den Mitgliedern des „Verein Traben-Trarbach Aktiv e.V.“ erreichten Ministerpäsidentin Dreyer und ihre Begleiterinnen und Begleiter die Stadt Wittlich, wo sie nach einer Pressekonferenz im Rathaus den Makerspace in der Neustraße besuchte.

Elke Scheid (Leitung Kulturamt, Stadtbücherei und Makerspace Wittlich) hatte die Ehre, die Ministerpräsidentin zu begrüßen und die Entstehung und Bedeutung des Makerspace Wittlich zu erläutern. Begeistert startete Malu Dreyer zu einigen ausgewählten Maschinen und Arbeitsplätzen, die ihr im „Betrieb“ gezeigt wurden. So demonstrierten Pia Wiersch (Mehrgenerationenhaus und Makerspace) mit drei Mädchen im Grundschulalter, wie Textilien mit der Technik des Siebdrucks bedruckt werden. Drei Drittklässler(innen) zeigten der Ministerpräsidentin unter Anleitung ihres Tutors Maximilian Becker, wie man kleine Legoautos so programmiert, dass sie dorthin fahren, wo es der Programmierer oder die Programmiererin vorgibt. „Und Geräusche machen kann das Auto auch“, erklärte die 9jährige Maria Dohm, „soll ich Dir zeigen, wie das geht?“ fragte das Kind dann die Ministerpräsidentin weiter. Und so lernte die Landeschefin die ersten Schritte in der Programmierung von „Lego WeDo“.

Daniel Scharfbillig (Haus der Jugend und Makerspace) demonstrierte gekonnt die Funktionsweise des 3D-Druckers, um dann zu Thomas Müller (Stadtbücherei und Makerspace) überzuleiten, der die Arbeitsmöglichkeiten des Lasercutters vorführte.

Im Beisein von Bürgermeister Joachim Rodenkirch und Landrat Gregor Eibes zeigten Hans-Peter Pesch (ehrenamtlicher Mitarbeiter des Makerspace), Katharina und Alexander Völp sowie Marie Vogt, was es mit der Grundlage der modernen Technik, der Elektronik auf sich hat.

Um viele neue Eindrücke bereichert, bedankte sich Malu Dreyer beim Team des Makerspaces Wittlich und brach nach einer spannenden und lehrreichen Stunde auf, um in der Synagoge über 100 ehrenamtlich aktive Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Bernkastel-Wittlich zu einer Fragestunde zu begrüßen und bei einem Glas Wittlicher Wein Gespräche zu führen.

„Der Makerspace Wittlich“, so führte die Ministerpräsidentin als Resümee aus, „ist einzigartig in Rheinland-Pfalz“.

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Wandertipp – Traumpfad Pyrmonter Felsensteig

Kaisersesch – Endlich ist es so weit, der Traumpfad Pyrmonter Felsensteig ist wieder für Wanderfreunde geöffnet. Die im vergangenen Jahr zerstörte Brücke wurde in den letzten Monaten instand gesetzt.

Spektakulär beginnt der Rundwanderweg direkt an der Pyrmonter Mühle mit ihren rauschenden Wasserfällen. Ein stiller Waldweg führt hinauf auf die fruchtbaren Höhen des Maifelds. Dort wandert man durch blühende Rapsfelder im Frühjahr oder wogendes Getreide im Sommer.

Weite Blicke zur Burg Pyrmont oder hinüber zu den Vulkankegeln der Osteifel prägen die Wanderung, bevor es durch das Naturschutzgebiet am Juckelberg wieder hinab geht in das waldreiche Elztal. Hinter der Burg Pyrmont taucht man ein in das Reich der Felsen mit efeuumrankten Höhlen, steilen Klippen und malerischen Burgblicken.

Start/Ziel: Parkplatz an der Pyrmonter Mühle, 56754 Roes
Länge: 11,2 km
Höhenmeter: 363 m
Dauer: ca. 4 Stunden
Festes Schuhwerk empfohlen! Einkehrmöglichkeit am Wanderweg

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Top-Events

Bläck Fööss, Höhner, Brings, Cat Ballou und Paveier in Mechernich am Start

Mechernich – 25 Johr jeck sin, laache, Musik maache – „25 Jahre die Besten aus Köln“: Unter diesem Motto heißt es am Freitag und Samstag, 18. Und 19. November, wieder in der Dreifachturnhalle in Mechernich „Jeck sin, laache, Musik maache“. Wie der WochenSpiegel in seinen Ausgaben Schleiden und Euskirchen berichtet, hat die Kultveranstaltung diesmal die Gruppen Brings, Cat Ballou, Höhner, Bläck Föös und Paveier verpflichtet.

„Die Paveier“ waren damals bei der ersten Auflage auch dabei und sind jedes Jahr wiedergekommen“, erinnert sich Guido Meyer vom Orga-Team. Damals waren Guido Meyer und seine Mitstreiter noch 25 Jahre jünger und Mitglieder im Satzveyer Junggesellenverein. Man schrieb das Jahr 1997, als ein Dutzend Unverheirateter sich aufmachten, um den Kölner Karneval in die Eifel zu holen.

Rudi Kaiser war einer von ihnen: „Wir haben damals die Kirmes in Satzvey organisiert und haben uns gedacht, dann können wir auch Karneval …“ Den Zeitpunkt hatte man seinerzeit geschickt gewählt. Gleich das Wochenende nach dem offiziellen Karnevalsauftakt am 11.11. in Köln sollte es sein – und dabei ist es bis heute geblieben.

Eifeler begeisterungsfähig

„Danach“, so Guido Heske, „gab es damals kaum Veranstaltungen, auf denen die Bands ihre neuen Karnevallieder vor Publikum testen konnten.“ Das Experiment gelang. Die Bands kamen an den Bleiberg, fühlten sich wohl beim JGV Satzvey, der die Kultveranstaltung bis heute präsentiert. Und die Kölschen Spitzenkräfte lernten die Begeisterungsfähigkeit des Eifeler Publikums schätzen.

Bereits beim festen Vorverkaufstermin für die zweite Auflage 1998 standen die Menschen dicht an dicht im Hof des Bierverlags Meyer in Satzvey, um die begehrten Eintrittskarten zu erwerben. „Die Veranstaltung war in einer Stunde restlos ausverkauft“, erinnert sich Manfred Meyer im WochenSpiegel.

Er ist mit seinem Bruder Guido Meyer, Guido Heske und Jörg Kuschel, Rudi Kaiser und Carlo Dederichs von der damaligen Zwölfergruppe übriggeblieben. Was nichts an der Freude geändert hat, so eine große Veranstaltung zu organisieren und durchzuführen.

Sicher seien heute die Anforderungen an Technik oder Catering nicht mehr mit der Anfangszeit zu vergleichen. Aber in der Truppe, die durch Ehepartner, Lebensgefährten und Nachwuchs harmonisch gewachsen sei, herrsche eine tolle Stimmung und ein großer Zusammenhalt. Das motiviere zum Weitermachen.

Tickets für 27 und 42 Euro

WochenSpiegel-Redakteur Michael Nielen schreibt: „Was ist hängengeblieben aus 25 jecken Jahren?“ „Ganz sicher der Auftritt von Michael Holm“, so Carlo Dederichs: „Der war spitze.“ Oder auch der Moment, als das Team die Tür zum Technikraum eintreten musste, um bei einem Stromausfall eine Sicherung zu wechseln. Guido Meyer: „Na dann, losse mer noch jet jeck sin, laache unn Musik maache!“

25 Jahre die Besten aus Köln: Die Jubiläumsausgabe von „Jeck sin, lache, Musik mache“ findet am Freitag, 18. November, ab 20 Uhr (Einlass 18 Uhr) und am Samstag, 19. November, ab 19 Uhr (Einlass 17 Uhr) statt. Veranstaltungsort ist wieder die Dreifachturnhalle in Mechernich, Schulzentrum Bruchgasse.

Natürlich stehen auch 2022 wieder die Top-Bands des Kölner Karnevals auf der Bühne, von denen die Bläck Fööss (50+2 Jahre) und die Höhner (50 Jahre) in diesem Jahr Jubiläen feiern. Zudem sind Brings, Cat Ballou und die Paveier mit von der Partie. Die Tickets kosten 42, für Jugendliche zwischen 16 und 20 Jahren 27 Euro, allerduings nur freitags.

Der Vorverkauf startet am Sonntag, 18. September, ab 11 Uhr bei Bünder in Euskirchen und bei der Bäckerei Milz im Rewe-Markt in Kommern. Restkarten können danach beim SVE Euskirchen, im Bierverlag Meyer in Satzvey oder online unter www.jeck-sin-lache-musik-mache.de erworben werden.

 

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Bundesweiter „Tag des offenen Denkmals“ am Sonntag 11. September

Zülpich – Zum bundesweiten „Tag des offenen Denkmals“ am Sonntag, 11. September präsentieren sich ab 11 Uhr den ganzen Tag über die drei Zülpicher Stadttore, die bereits als Domizil von Karnevalsgesellschaften dienen – also Bachtor, Kölntor und Münstertor. Bach- und Kölntor, Heimat der Zölleche Öllege beziehungsweise der Blauen Funken, sind zur Besichtigung geöffnet.

Am Münstertor bietet die Prinzengarde neben Verpflegung und einer Hüpfburg für Kinder auch musikalische Unterhaltung. Am vierten Stadttor, dem zurzeit im Wiederaufbau befindlichen Weiertor, berichten die Hovener Jungkarnevalisten (HJK) in Kooperation mit der Stadt Zülpich von 11 Uhr bis 16 Uhr an einem gemeinsamen
Stand über „Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Weiertores“.

Auch für das leibliche Wohl ist dort gesorgt. Zudem werden in den Römerthermen Zülpich – Museum der Badekultur alte Fotos der vier
Stadttore gezeigt. Im Museum ist auch eine Karte mit Informationen zu dem eigens für diesen Tag konzipiertem Rundweg zu allen Stadttoren erhältlich.

Nicht zuletzt öffnet auch das „Heimatmuseum Enzen“ am Tag des offenen Denkmals von 11 Uhr bis 16 Uhr seine Pforten und erläutert die Denkmale des Dorfes. Der Tag des offenen Denkmals findet seit 1993 unter der Koordination der Deutschen Stiftung Denkmalschutz
immer am zweiten Sonntag im September statt.

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Regionalturnier – U19-Juniorinnen des FVR holen den Titel

Region/Koblenz – Die U19-Juniorinnen-Auswahl des Fußballverbandes Rheinland hat beim Regionalturnier in Koblenz einen überzeugenden Auftritt hingelegt und die Auswahlmannschaften aus dem Südwesten und dem Saarland hinter sich gelassen. „Ich denke, dass wir die stärkste Mannschaft waren und verdient gewonnen haben. Wir haben unsere Treffer oft schön herausgespielt und mussten meist einfache Gegentore nach Standards oder langen Bällen hinnehmen, da wir Kombinationsfußball bis vor unser Tor kaum zugelassen haben“, zeigte sich FVR-Trainer Thomas Strotzer, der die Mannschaft ein letztes Mal gemeinsam mit dem aus seinem Traineramt scheidenden Kollegen Florian Stein betreute, mit dem Ergebnis, aber auch der Spielweise seines Teams zufrieden.

Zum Auftakt gewann die FVR-Auswahl gegen die Mannschaft des Südwestdeutschen Fußballverbandes mit 4:1 (Tore: 2x Marie Fischer, Lea Ehlenz, Emma Gumbel). Nach dem anschließenden 1:3 der Südwestlerinnen gegen das Team des Saarlandes mussten sich dann aber auch die Rheinländerinnen dem Saarland geschlagen geben. Zwar dominierten die Gastgeberinnen die Partie, konnten das aber nicht ins Ergebnis transportieren und verloren knapp mit 1:2 (Tor: Lea Ehlenz).

Der zweite Tag startete mit einem 1:1 zwischen dem Südwesten und den Saarländerinnen, gefolgt von einem erneuten 4:1-Erfolg des FVR gegen den Südwesten (Tore: 2x Finja Schultze, Marie Fischer, Kristin Rubröder). Damit ging es im letzten Spiel des Turniers gegen das Saarland um den Turniersieg, was man auch an der Intensität merkte: „Den Saarländerinnen hätte ein Unentschieden gereicht, und das Spiel war auch lange sehr eng. Bis zehn Minuten vor dem Ende stand es noch 1:1, dann haben wir es geschafft, mit einem Doppelschlag das Spiel und auch den Turniersieg an uns zu reißen und uns für den guten Gesamteindruck zu belohnen“, sagte Strotzer. Für den 3:1-Erfolg und großen Jubel bei der Siegerehrung sorgten Finja Schultze (2x) und Lea Ehlentz mit ihren Treffern.

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Neue Baum-Grabanlage in Meckenheim eingesegnet

Meckenheim – Pflegeleichte Bestattungsform auf dem Waldfriedhof. Bereits seit geraumer Zeit unterliegt die Bestattungskultur in Deutschland einem Wandel – sie wird vielfältiger. Pflegeleichtere Bestattungsformen wie Urnengräber, zu denen auch das Baumgrab gehört, liegen im Trend. Dieser Entwicklung hat die Stadt Meckenheim mit der Errichtung eines ersten Baumgrabes bereits im Jahr 2014 Rechnung getragen. Im Beisein von Hans Dieter Wirtz, Erster Beigeordneter der Stadt Meckenheim, segneten Pfarrer Franz-Josef Steffl und Pfarrerin Ingeborg Dahl nun eine weitere Baumgrabanlage auf dem Waldfriedhof an der Wachtbergstraße ein.

Das neue Baumgrab ist eine Urnengrabanlage, bei der 25 unterirdische Kammern nebeneinander angeordnet sind. Während in den Zwischenräumen im Herbst Bäume gepflanzt und sich über die Fläche blühende Pflanzen und Bodendecker ausbreiten werden, können in jeder Kammer bis zu zwei bzw. bis zu vier Urnen beigesetzt werden. Die Abdeckung der röhrenförmigen Kammern besteht aus einer runden Granitplatte, in der auch eine namentliche Erinnerung möglich ist. Der Standort neben dem Aschestreufeld des Waldfriedhofes wurde gewählt, da dort ausreichend Platz für die Anlage ist. Die Nutzungsdauer beträgt 25 Jahre.

„Der Tod und die Erinnerung an unsere Verstorbenen brauchen einen würdigen Platz“, sagte Hans Dieter Wirtz. „Die letzte Ruhestätte, die wir auf dem Waldfriedhof jetzt eingesegnet haben, ist ein solcher Ort. Ein angemessener Ort, an dem wir Abschied nehmen, trauern und unseren Lieben nah sein können“, so der Erste Beigeordnete. Die Geistlichen hatten zuvor in einer kleinen Zeremonie an das Christentum und dessen Rituale erinnert.

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Aachener Büro kaddawittfeld gewinnt Realisierungs-Wettbewerb

Aachen – Die Stadt Aachen plant an der Franzstraße nahe des Marschiertores den Neubau einer Kindertagesstätte mit mindestens fünf Gruppen und zwei Einfeld-Sporthallen. Hierzu hat in den vergangenen Monaten ein Realisierungswettbewerb stattgefunden, an dem sich elf Architekturbüros aus ganz Deutschland beteiligt haben. Das 17-köpfige Preisgericht hat in seiner Sitzung am 22. August die Sieger gekürt. Der erste Preis ging an das Aachener Büro kadawittfeldarchitektur GmbH.

In der Begründung heißt es: „Das Preisgericht würdigt die Arbeit mit dem ersten Preis, da sie es schafft, die besonders komplexen Anforderungen der Auslobung in einen stimmigen Gesamtzusammenhang zu bringen und somit eine gute Grundlage für ein tragfähiges, zukunftssicheres Gebäudekonzept bildet. […] Das vorgestellte Nachhaltigkeitskonzept wird als besonders ausgereift bewertet.“ Vor allem die Möglichkeit, die Altbau-Materialien zu einem hohen Anteil wieder zu verwenden und in den Neubau zu integrieren, hat die Jury überzeugt. Der zweite Preis ging an das Büro Lindschulte Thillmann GmbH aus Koblenz. Neben den beiden ersten Preisträgern hat die Jury drei weitere Arbeiten mit „Anerkennungen“ ausgezeichnet.

Alle elf Arbeiten sind anonymisiert eingereicht worden. Die Entwurfsverfasser waren dem Preisgericht somit bei seiner Bewertung völlig unbekannt. Die Verwaltung steigt nun mit den Siegerbüros in ein Verhandlungsverfahren ein. Ziel ist es, zum Jahreswechsel einen Vertragsabschluss zu erreichen. Direkt im Anschluss soll in 2023 in die detaillierte Planung des Bauvorhabens eingestiegen werden. Die Stadt wird die Arbeiten aller teilnehmenden Büros im Rahmen einer Ausstellung ab dem 12. Oktober in der Nadelfabrik öffentlich vorstellen. Dort können die Wettbewerbsergebnisse in der Folge zu den Öffnungszeiten der Nadelfabrik besichtigt werden. Weitere Informationen folgen in Kürze.

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Digitale Innovation im gerichtlichen Mahnverfahren

Weiler/Region – Wie die digitale Revolution die Rechtsdienstleistung verändert. Wirtschaftliche, effiziente, transparente und kundenorientierte Geschäftsmodelle werden gefragt sein. Einfache Lösungen, die einen echten Mehrwert bringen, werden komplexe, intransparente und IT getriebene Systeme die niemand mehr versteht ersetzen.

Die Rechtsdienstleistung der Zukunft kann nur auf tragfähigen Geschäftsmodellen basieren. Die EU-DSGVO setzt Regeln für die Auswüchse der Digitalisierung. Und das ist gut so. Dadurch entstehen gleichzeitig für alle Unternehmen optimale Rahmenbedingungen für die digitale Welt von morgen.

Mit dem Geschäftsmodell www.24collect.de revolutioniert die twenty4collect GmbH die traditionelle Factoring,- Anwalts,- und Inkassobranche und ist damit Deutschlandweit die wirtschaftlichste Lösung. Durch die Mitgliedschaft in den namhaften Branchenverbänden BDIU, GDD sowie der Vertragspartnerschaft mit der Schufa, Wolters Kluwer und GeoTrust erfüllt 24collect.de höchste Qualitätskriterien. Damit ist 24collect.de Deutschlands wirtschaftlichste Lösung bei Zahlungsverzögerungen von offenen Kundenrechnungen ab 20,00 Euro Rechnungsbetrag.

Ausführliche Informationen wie z. B. AGBs, Datenschutzerklärung, EU-DSGVO Mandanten Guide und die am häufigsten gestellten Fragen erhalten Sie auf https://www.24collect.de

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Lebensretter gesucht

Mechernich/Euskirchen – Die nächsten Blutspende-Termine des Roten Kreuzes im Kreis Euskirchen finden in Weilerswist, Bad Münstereifel und Zingsheim statt. Blutspenden sind im Sommer extrem wichtig, weil weniger Menschen spenden (Urlaub) und mehr Blut gebraucht wird (Unfälle). Aber auch andere Faktoren, wie Gluthitze oder das Freizeitverhalten im Sommer wirken sich äußerst negativ auf das gesamte Blutspende-Wesen aus.

Besonders chronisch Kranke und Krebspatienten sind dringend auf eine fortlaufende Versorgung mit Blutpräparaten angewiesen, so das Rote Kreuz im Kreis Euskirchen. Der nächste Blutspende-Termin findet am Montag, 19. September, in Weilerswist-Lommersum statt – und zwar von 17 bis 20 Uhr in der Mehrzweckhalle, Löwener Straße.

Am Freitag, 23. September, von 16 bis 20 Uhr können potenzielle Lebensretter sich in der Bad Münstereifeler Mimi-Renno-Halle, Im Goldenen Tal 6a, je 400 Milliliter Lebenssaft abzapfen lassen. Am Sonntag, 25. September, schließlich ist Blutspende-Gelegenheit von 8.30 bis 12.30 Uhr in der Schule Zingsheim, Petrusstraße 5.