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Erster Aachener Stadtparklauf am 4. Juni 2023 – Da will ich hin!

Aachen – Spaß und Sport für Jung und Alt: Laufen im Grünen unter uralten Bäumen. Mit dem Aachener Stadtparklauf by CAROLUS THERMEN präsentieren die Leichtathleten des TSV Alemannia Aachen endlich einen Nachfolger für ihren ehemaligen Tivolilauf, der sich bis 2018 großer Beliebtheit erfreute. Der Parcours für den neuen Lauf führt im Herzen der Stadt durch die historische Grünanlage, die von ihren Besuchern für ihre Blumengärten, ausladenden Wiesenflächen und uralten Bäume geschätzt ist.

Angeboten werden ein 2 km-Lauf (1 Runde), ein 4 km-Lauf (2 Runden) und ein 8 km-Lauf (4 Runden) – so finden alle die passende Distanz für ihren sportlichen Anspruch. Für die ganz Kleinen gibt es einen Bambinilauf (ca. 300 m) und verschiedene Spielplätze im Park. Im Start-/Zielbereich laden Begleitangebote zum Zuschauen und Verweilen ein – bei schönem Wetter vielleicht verbunden mit einem Picknick auf der Liegewiese nebenan.

Die Veranstaltung richtet sich vor allem an Freizeitsportler und Familien, die 8 km-Strecke bietet aber auch ambitionierten Läuferinnen und Läufern eine echte Herausforderung. Durch das großzügige Engagement der beteiligten Sponsoren (Carolus Thermen Aachen,
STAWAG, NetAachen) fallen die Startgebühren sehr moderat aus: 8 Euro für Jahrgänge 2007 und jünger bzw. 12 Euro für Jahrgänge 2006 und älter. Für den Bambinilauf fallen keine Gebühren an. Die Siegerinnen und Sieger dürfen sich auf attraktive Preise freuen, die
von den Sponsoren beigesteuert werden.

Dr. Peter Besting, Abteilungsleiter Leichtathletik des TSV Alemannia Aachen e.V., betont: „Uns ist es wichtig, dass die lokalen, ehrenamtlich organisierten Volksläufe nicht noch mehr von kommerziell orientierten Großveranstaltungen verdrängt werden, die meist von überregionalen Eventagenturen ausgerichtet werden und dem Breitensport in der Region kaum zugutekommen.“

Björn Jansen, Geschäftsführer der Carolus Thermen Aachen, ergänzt: „Der Stadtparklauf schließt endlich die Lücke, die der Tivoli-Lauf im Breitensportkalender der Stadt Aachen hinterlassen hat. Dass dieses tolle Angebot an die Aachener Freizeitläufer*innen direkt vor unserer Haustür stattfindet, freut uns sehr und findet unsere volle Unterstützung.

Wir sind überzeugt, dass der Stadtparklauf ein voller Erfolg wird und sich langfristig im Aachener Sportkalender etablieren wird.“ „Auch wir fühlen uns der Stadt und den Aachener Bürgerinnen und Bürgern verpflichtet.

Veranstaltungen wie diese begeistern für den Sport und regen zum Mitmachen an. Auch wir werden mit einem Laufteam an den Start gehen. Der Beitrag der Vereine zum Gemeinwesen kann gerade heute nicht hoch genug eingeschätzt werden. Und so war auch bei uns die
Entscheidung schnell getroffen, zum Gelingen des Aachener Stadtparklaufs beizutragen“, erläutert Kirsten Haacke. Dabei übernimmt der Energieversorger unter anderem im Rahmen
des Bambinilaufs die Bereitstellung von Medaillen und Urkunden sowie die Vergabe von Gutscheinen für Laufoutfits beim Schülerlauf.

Jörg Minten, Leiter Privatkunden bei NetAachen, sieht das ganz ähnlich: „Die Förderung des regionalen Sports war uns schon immer eine Herzensangelegenheit, gerade mit dem NetAachen-Domspringen auch schon bisher in Zusammenarbeit mit Alemannia Aachen. Der
Stadtpark ist dabei nicht nur in sportlicher Hinsicht ein Highlight – ab dem Sommer bauen wir hier in einem Großprojekt das Glasfasernetz aus, etwa 2500 Wohnungen erhalten dann Zugang zu Highspeed-Internet im Gigabitbereich.“

Der Aachener Stadtpark ist ganz sicher jederzeit einen Spaziergang wert – aber am 4. Juni lohnt sich der Besuch ganz besonders, denn dann heißt es: Mitlaufen oder zuschauen beim ersten Aachener Stadtparklauf by CAROLUS THERMEN!

Anmeldung und weitere Infos unter www.stadtparklauf-aachen.de.

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Le Championnat du Chocolat 2023 – Am ersten April-Wochenende werden süße Träume wahr!

Region/Koblenz – Die schokoladige HwK-Verführung „Le Championnat du Chocolat“ kehrt 2023 zurück und präsentiert aufs neue Konditorkunst der Extraklasse – Naschen ausdrücklich erlaubt! Es ist ein Fest für die Sinne, das hochkarätige Zusammentreffen der Konditorszene beim „Le Championnat du Chocolat à Coblence“. Pünktlich zum Beginn der Osterferien in Rheinland-Pfalz öffnen sich am 1. und 2. April die Türen des Kurfürstlichen Schlosses in Koblenz und geben den Weg frei für das Schokoladen-Highlight des Jahres. Beeindruckende Schaustücke, aufschlussreiche Vorführungen und köstliche Leckereien zum Probieren und Kaufen – Chocolatiers aus ganz Deutschland und Europa, vom Lehrling bis zum Meister, veranschaulichen die große Vielfalt und die hohe Kunstfertigkeit ihres Handwerks. Die berühmte Prestigeveranstaltung der Handwerkskammer (HwK) Koblenz und der Stadt Koblenz ist auch 2023 wieder ein Muss für alle, die Genuss, Leidenschaft und Kunst leben!

Ganz eindeutig: Das „Le Championnat du Chocolat à Coblence“ ist eine Hommage an die hohe Konditorkunst. Die herausragenden Darbietungen der dort zur Schau gestellten künstlerischen Verarbeitungsmöglichkeiten des kostbaren Rohstoffs Schokolade begeistern und verblüffen Jung und Alt jedes Mal aufs Neue. Mit ungläubigen Augen werden die imposanten Schaustücke des Schokoladenwettbewerbs zum Thema „Handwerkskunst trifft Schokolade“ eindringlich betrachtet und die eindrucksvolle Formgebung, Statik, Farbharmonie und Ästhetik bestaunt – und zwar von den Besuchern wie von der Jury gleichermaßen. Die Messlatte hängt hoch. Mit ihren detailverliebten Kunstkreationen treten Chocolatiers aus ganz Deutschland und Europa an, um ihr Können in der Nachwuchs-Kategorie „Freestyle“ oder in der Experten-Kategorie „Artistik“ unter Beweis zu stellen und Preisgelder von insgesamt 6.250 Euro zu gewinnen. Vom hohen Niveau des zuckersüßen Events zeugen auch die namhaften Juroren, zu denen dieses Jahr unter anderem der ehemalige Konditorweltmeister Christian Ibrügger, der Präsident des Deutschen Konditorenbundes Gerhard Schenk und René Klinkmüller, Mitglied der deutschen Nationalmannschaft der Konditoren, gehören. Auch die Deutsche Meisterin der Konditoren, Rowena Redwanz, freut sich darauf, das Konditorhandwerk beim „Le Championnat du Chocolat à Coblence“ zu repräsentieren und dem Publikum während ihrer Vorführungen schokoladige Einblicke zu gewähren.

Der Veranstaltungsname ist Programm. Renommierte Aussteller wie die Konditorei Cafe Baumann, die Konditorei Vogel, die Schokoladenmanufakturen Daja Chocolate und Chokumi, die Destillerie Hubertus Vallendar, die Eismanufaktur Westwood Icecream, das Kaffeehandelshaus J.J. Darboven und viele mehr entführen beim „Le Championnat du Chocolat à Coblence“ in die zauberhafte Welt der Schokolade. Das breite Angebot an kakaohaltigen Gaumenfreuden zum Verkosten und Erwerben lässt keine Wünsche offen. Dazu runden Weine, Obstbrände und Eisspezialitäten, die besonders gut mit dem edlen Genussmittel harmonieren, das Geschmackserlebnis ab. Auch dem 3D-Schokoladendrucker sollte ein Besuch abgestattet werden, ebenso wie den beiden lebenden Werkstätten, bei denen einmal das Modellieren von Marzipan und einmal Zuckerarbeiten inklusive Zuckerblasen im Mittelpunkt stehen. Das „Le Championnat du Chocolat à Coblence“ bietet einen einzigartigen Rahmen, um sich mit Experten über das wohl süßeste Thema der Welt auszutauschen, sich Tipps und Tricks erklären zu lassen und vielleicht auch das eine oder andere Rezept abzustauben.

Probieren, kaufen, schauen und staunen – so wie bei „Le Championnat du Chocolat à Coblence“ hat man Schokolade selten erlebt! Die Vielfalt, die Finesse und auch die schiere Grenzüberschreitung der alltäglichen Vorstellung von Schokolade – etwa in Form und Größe – machen die Veranstaltung zu einem Aushängeschild hochklassiger Konditorkunst. Nach der pandemiebedingten Pause freuen sich alle Beteiligten, die HwK, die Wettbewerber, die Jurymitglieder und die Aussteller auf zahlreiches Erscheinen der Gäste bei der diesjährigen Ausgabe des „Le Championnat du Chocolat à Coblence“, das in der Vergangenheit bereits mehr als 5.000 Besucher anzog. Eines ist sicher: Auch wenn die Schokolade des Spektakels längst aufgegessen ist – die unvergesslichen Eindrücke werden bleiben.

Weitere Informationen zum „Le Championnat du Chocolat à Coblence“ sind zu finden unter www.championnat-du-chocolat.info.

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Saisoneröffnung im Seepark Zülpich am 2. April – Erstmals als Tag der offenen Tür

Zülpich – Freier Eintritt zur Saisoneröffnung am 2. April –
 Erster Blick auf neuen Palmenstrand im Seepark Zülpich –
 Exklusiver Rabatt auf Dauerkarten 2023. Das gab es noch nie! Der Seepark Zülpich startet mit einer aktionsreichen Eröffnungsveranstaltung in die neue Saison und lädt alle Besucherinnen und Besuchererstmals zum Tag der offenen Tür ein – der Eintritt ist frei! Mit ein wenig Glück strahltdabei nicht nur die Sonne, sondern es lassen sich schon die ersten Palmen am Sandstrand bestaunen, deren umfangreiche Pflanzung aktuell in vollem Gange ist.

Endlich ist es soweit – Frühlingserwachen im Seepark Zülpich! Genießen Sie ein vielfältiges Familienprogramm zur offiziellen Saisoneröffnung. Für Jung und Alt, Großund Klein wird am Sonntag, den 2. April 2023 vieles geboten: Entdecken Sie die ersten Frühblüher bei toller Live-Musik von SchoHnzeit und den Stelzenläufern von Pantao, die zur Eröffnung die Wesen Wasserlicht und Waldlicht im blühenden Park präsentieren. Die Parkgastronomie „Strandbud“ lädt zum Angrillen ein und serviert die erste Grillwurst des Jahres. Genießen Sie zudem köstliche Kaffeespezialitäten und Kaltgetränke im Beach Lounge Bereich mit wunderschönem Blick auf den Wassersportsee, während sich die kleinen Gäste auf dem Kletterberg austoben, von einer Kinderschminkerin verzaubern lassen, die Tiere am Streichelzoo bestaunen können oder auf einem Pony reitend den Park erkunden.

Weiterhin lädt eine Bastelwerkstatt zum Verweilen und Beschäftigen ein während eine Märchen- und Geschichtenerzählerin sowie die Comedy-Jonglage von René Albert die ganze Familie faszinieren. Gleichzeitig lädt der Seepark Zülpich erstmals zum Tag der offenen Tür ein: Lernen Sie das Team und den Seepark ganz neu kennen. Einmalig haben Sie an diesem Tag die Chance, die Dauerkarte 2023 noch einmal zum rabattierten Preis aus dem Vorverkauf zu erwerben. Dabei erhalten Sie bis zu 20% Rabatt auf die Jahreskarte.

Geschäftsführer Christoph M. Hartmann blickt voller Vorfreude auf die neue Saison: „Das ganze Team freut sich, dass es endlich wieder los geht. In den letzten Monaten wurde viel im Hintergrund gearbeitet, aber nun freuen wir uns wieder viele glückliche Besucherinnen und Besucher im Park zu begrüßen.“ Hartmann führt weiter aus: „Die Saisoneröffnung ist diesmal zeitgleich ein Tag der offenen Tür, sodass wir hoffentlich viele neue Gesichter begrüßen dürfen und unseren Stammgästen etwas Neues – einen Blick hinter die Kulissen – präsentieren können.“

Zeitgleich zur Eröffnungsveranstaltung geht es auch bei vielen Attraktionen im Seepark wieder los. Der Flying Fox-Park startet mit Vollgas in die neue Saison und bietet reichlich Action. Seien Sie dabei, wenn der Flying Fox Hochseil-Kletterpark mit Blick in die Eifel aus dem Winterschlaf erwacht und die „Passagiere“ mit 40 km/h über den Wassersportsee fliegen. Die Adventure-Golf-Anlage im Seepark Zülpich öffnet ebenfalls ihre Pforten. Ab sofort geht es auf den 18 Bahnen wieder auf eine spannende Golfreise rund um die ganze Welt. Zum Saisonstart am 2. April erhalten Sie einen Rabatt von 50% auf Golf und Goldrausch. Auch bei „Tim’s Beach“ geht die Saison mit einer tollen Aktion los. Am 2. April haben Gäste die Möglichkeiten Rabatte beim Trettbootfahren zu nutzen: 30min für 5 € statt 7 €, 1std für 10 € statt 11 €. Bei gutem Wetter können zudem kostenlose Schnupperfahrten mit den runden BBQDonut- Booten veranstaltet werden. Genießen Sie dazu ein kühles Getränk am Strand und probieren Sie sich durch die neuen Imbiss-Spezialitäten der „Strandbud“.

Der Eintritt ist an diesem Tag für alle Besucherinnen und Besucher kostenfrei. Die Veranstaltung findet von 11 bis 18 Uhr statt.

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Gesundheitstag im Sozialwerk in Mechernich – Eine Kooperation mit der DLG Eifel

Mechernich – Yoga, Reaktionszeit, Umgang mit Stress (Resilienz), Rückenkräftigung und Faszientraining übte ein Teil der 220 Beschäftigten des Sozialwerks der Communio in Christo bei einem Gesundheitstag in der Mechernicher Langzeitpflegeeinrichtung. Es war die vierte Veranstaltung dieser Art in Kooperation mit der Dienstleistungsgenossenschaft Eifel eG.

Zuvor hatten bereits mehrere Gesundheitstage in dieser oder kleinerer Form in der Seniorenpflegeeinrichtung „Haus Effata“ der Communio in Blankenheim und in der Mechernicher Langzeitpflege stattgefunden. Dabei ging es ebenfalls um Resilienz, Vitamin-D-Messungen und die Bekämpfung von Rückenproblemen.

Im Sozialwerk der Communio in Christo ist es außer diesen Gesundheitstagen gang und gäbe, dass sich Mitarbeiter bei akuten Beschwerden des Bewegungsapparates bei der eigenen Ergotherapeutin Lilly Olek behandeln lassen können.

Während der Arbeitszeit

„Die Gesundheitsangebote machen wir ausdrücklich während der Arbeitszeit“, sagte Einrichtungsleitung Sonja Plönnes im Gespräch mit Petra Schumacher-Hendus von der Dienstleistungsgenossenschaft Eifel (DLG): „Das ist auch ein Zeichen der Anerkennung und Wertschätzung unserer Mitarbeiter/innen!“

Beim aktuellen Gesundheitstag bot Dominik Meurer vom Aktivpark Kall im Stundenrhythmus einen Mix aus Rückenkräftigung und Faszientraining an. Der Euskirchener AOK-Hausleiter Jürgen Schneider informierte und beriet über Gesundheitsangebote.

Die Sportwissenschaftlerin und zertifizierte Präventionstrainerin Cristina Poli lehrte die Sozialwerksmitarbeiter/innen in mehrerer Stundenkursen Yoga. Dr. Katharina Hoß von der DLG gab einen Impulsvortrag zum Thema Stressbewältigung und bot auch einen Workshop zum Thema Resilienz an.

Petra Schumacher Hendus freute sich über das rege Interesse der Communio und ihrer Mitarbeiter/innen an den Angeboten ihrer Dienstleistungsgenossenschaft. Auch kleine Handwerksbetriebe und Geschäfte könnten mit ihren Beschäftigten vom Angebot der DLG profitieren: „Wir bieten auch dezentral Kurse, Workshops und Informationsveranstaltungen an.“ Unlängst trainierten Beschäftigte der Stadtverwaltungen Mechernich und Schleiden gemeinsam im Kaller Aktivpark.

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Neues Landesfinanz-Kriminalamt (LFK) in Nordrhein-Westfalen

Region/Düsseldorf – Die großen Fälle im Visier – Nordrhein-Westfalen zieht Bekämpfung von Steuerkriminalität, Geldwäsche und Cybercrime in neuer Zentralbehörde zusammen – Minister Dr. Optendrenk: Ein Schnellboot für die Steuerfahndung: maßgeschneidert, stark, wendig und agil

Die Steuerfahndung in Nordrhein-Westfalen stellt sich neu auf und wird noch schlagkräftiger. Die Bekämpfung großer Fälle von Steuerkriminalität und Cybercrime sowie die Mitwirkung bei der Geldwäschebekämpfung soll künftig zentral im neuen Landesfinanzkriminalamt (LFK) erfolgen bzw. von dort koordiniert werden. „In unserem neuen LFK bündeln wir die besondere Expertise und die erforderlichen Kompetenzen, um landesweit schnell und effektiv gegen die ,großen Fische‘ vorgehen zu können und ihnen das Handwerk zu legen“, sagte Minister der Finanzen Dr. Marcus Optendrenk am gestrigen Donnerstag, 23. März 2023, bei der Vorstellung der künftigen Organisation der NRW-Steuerfahndung. „Wer den Fiskus betrügt, betrügt die Masse der redlichen Steuerzahler.“

Das neue Landesfinanzkriminalamt tritt organisatorisch neben die bisherigen Finanzämter für Steuerstrafsachen und Steuerfahndung (STRAFA-FÄ). Anders als die übrigen STRAFA-FÄ wird es nicht nur lokal bzw. regional zuständig sein, sondern landesweit große Fälle von Steuerkriminalität bekämpfen und verfolgen. Durch diese Bündelung von Know-How und Ressourcen wird sichergestellt, dass die bedeutenden Fälle zentral durch Expertinnen und Experten mit einem hohen Grad an Spezialisierung auf diesen Gebieten bearbeitet werden. „Die Kriminellen machen nicht an Zuständigkeitsgrenzen halt. Auch in dieser Hinsicht erleichtert die neue Organisationsstruktur ein effektives Durchgreifen bei den Ermittlungen“, stellt Minister Dr. Optendrenk klar. Gleichzeitig werden die Arbeitsprozesse und die Ermittlungsarbeit in den STRAFA-FÄ entlastet. Damit ähnelt die neue Struktur der Arbeitsaufteilung zwischen Landeskriminalamt und lokalen Polizeibehörden.

„In unseren Steuerfahndungsämtern wird hervorragende Arbeit geleistet. Nordrhein-Westfalen ist bei der Bekämpfung von Steuerhinterziehung und Geldwäsche gut aufgestellt. Die Expertise unserer Fahnderinnen und Fahnder ist bundesweit anerkannt und wird auch von anderen Behörden regelmäßig im Wege der Amtshilfe in Anspruch genommen. Die Verbesserung des strukturellen Rahmens soll dazu beitragen, dass sie ihre Arbeit unter noch besseren Bedingungen fortsetzen und ausbauen können. Klare Zuständigkeiten und schlanke Entscheidungsprozesse sind ein entscheidendes Kriterium für eine effektive Ermittlungsarbeit“, erläutert Minister Dr. Optendrenk den Hintergrund.

Die in der ressortübergreifenden Task Force zur Bekämpfung von Finanzierungsquellen Organisierter Kriminalität und Terrorismus tätigen Ermittlerinnen und Ermittler aus der Steuerverwaltung sollen ebenso wie die Sondereinheiten der Steueraufsicht (ARES) und die Zentralstelle Umsatzsteuerbetrugsbekämpfung (ZEUS) Teil des neuen Landesfinanzkriminalamts werden. Durch die Zusammenführung dieser Sonderstellen können Synergieeffekte optimal genutzt werden. Weitere Zuständigkeiten werden die zentrale Bearbeitung von Cum-Ex-Fällen, Kryptowährungen, die Bekämpfung von Cybercrime, die Bekämpfung des Umsatzsteuerbetrugs und die Sanktionsdurchsetzung sowie deliktsübergreifende organisierte Kriminalitätsphänomene wie beispielsweise das „Hawala-Banking“ sein.

Die im Länderverbund bislang einzigartige Herangehensweise führt zu deutlich kürzeren Wegen und effektiveren Abstimmungsprozessen und folgt konsequent dem Ermittlungsgrundsatz „Follow the Money“. Dies vereinfacht die Ermittlungen und ermöglicht insbesondere auch die schnellere Fortentwicklung forensischer Ermittlungsarbeit sowie die Prüfung und den Einsatz neuer digitaler Ermittlungsmethoden wie z. B. den Einsatz von Künstlicher Intelligenz. „Unsere Erfahrungen aus der Arbeit der Task Force haben überzeugt: Vernetztes Arbeiten und interdisziplinäre Ermittlungsansätze verbessern die Ermittlungserfolge“, so Dr. Optendrenk. Mit dem neuen LFK soll dieser Ansatz jetzt in Nordrhein-Westfalen in die Fläche getragen werden. Der Minister vergleicht die Jagd auf Steuerkriminelle, Geldwäscher und Cyberkriminelle mit der Jagd auf Piraten: „Wenn man auf dem Ozean Piraten jagt, macht man das ja auch nicht mit einem Tanker, sondern mit einem Schnellboot. Deshalb bekommt die Steuerfahndung mit dem LFK jetzt ein solches Schnellboot: maßgeschneidert, starke Maschine, wendig und agil.“

Steuerhinterziehung ist zunehmend ein äußerst komplexes Phänomen, wie die Umsatzsteuer-Karusselle oder Cum-Ex-Ermittlungen zeigen. Oftmals wird Steuerhinterziehung auch zusammen mit außersteuerlichen Delikten begangen. „Aber nicht nur die Kriminellen bewegen sich. Auch die Steuerverwaltung passt sich an die geänderten Rahmenbedingungen an. Unser neues LFK ist ein weiterer entschiedener Schritt. Eine Aufgabe, die wir nicht nur in Nordrhein-Westfalen, sondern bundesweit in geeigneter Form angehen müssen“, stellt Dr. Optendrenk klar. „Daher haben wir die Bekämpfung von Steuerkriminalität und Geldwäsche auch zum Leitthema der Jahresfinanzministerkonferenz 2023 in Münster gemacht.“

Die Gründung eines zentralen Landesfinanzkriminalamtes trägt auch Fortentwicklungen auf europäischer Ebene Rechnung. Einrichtungen und Behörden wie die Europäische Staatsanwaltschaft oder Europol benötigen bei immer komplexeren grenzüberschreitenden Verfahren zentrale Ansprechpersonen und eine einheitliche Koordinierung.

Die weiteren organisatorisch und fachlich erforderlichen Schritte bis zur Einrichtung des Landesfinanzkriminalamtes werden durch einen Aufbaustab von Expertinnen und Experten aus Ministerium, Oberfinanzdirektion und Steuerfahndung unter der Leitung von Staatssekretär Dr. Dirk Günnewig koordiniert und umgesetzt.

Wichtig sei, so der Staatssekretär im Ministerium der Finanzen, dass die bisherigen Strafsachenämter weiterhin für die übrigen Fälle von Steuerstrafsachen und Steuerfahndung zuständig sind und wie bisher auch vor Ort präsent bleiben. „Die einzelnen Standorte der Finanzämter für Steuerstrafsachen und Steuerfahndung bleiben erhalten. Die lokale Präsenz hat sich bei steuerstrafrechtlichen Ermittlungen vor Ort bewährt“. Die STRAFA-FÄ arbeiten künftig eng mit dem neuen LFK zusammen. „Ein Fokus liegt nun darauf, die Rahmen- und Ermittlungsbedingungen so optimal wie möglich zu gestalten. Dazu gehört auch ein attraktiver und zentral gelegener Standort für das neue LFK sowie eine gute technische Ausstattung, die einen flexiblen Personaleinsatz ermöglicht und dem interdisziplinären und vernetzten Arbeitseinsatz Rechnung trägt“, so Dr. Günnewig weiter. Ziel sei es, den Expertinnen und Experten auch Co-Working-Plätze und andere offene Konzepte zu ermöglichen, bei denen nach Möglichkeit mit einem Wechsel ins LFK kein Ortswechsel verbunden ist.

Hintergrund:

Fakten zur Steuerfahndung NRW

Die Steuerfahndung NRW ist die bundesweit größte Steuerfahndung. Ausgestattet mit über 600 Stellen für Fahnderinnen und Fahnder in zehn STRAFA-FÄ und Sondereinheiten wie der ressortübergreifenden Task Force, ARES oder ZEUS wird im Land ermittelt, um Steuerhinterziehung und ähnliche Delikte zu verfolgen.

Die Steuerfahndung NRW konnte im Jahr 2021 Mehrsteuern in Höhe von rund 780 Millionen Euro verbuchen.

Beispiele zur erfolgreichen Arbeit der Steuerfahndung NRW:

Task Force:

Das bundesweit einzigartige Team aus Polizei, Staatsanwaltschaften und Steuerfahndung ist ein Vorzeigeprojekt. Mit dem Ermittlungsprinzip „Follow the Money“ hat die 2018 gegründete ressortübergreifende Sonderermittlungseinheit zahlreiche wichtige Ermittlungsverfahren angestoßen, die bereits in Gerichtsurteile gegen international vernetzte Kriminelle mündeten. Sie spürt kriminelle Clans auf, identifiziert die Geldströme internationaler Terroristen, bekämpft Organisierte Kriminalität (Beispiel Mafia) und geht auch gegen Sozialversicherungsbetrüger vor.

EG Ukraine:

Die Steuerfahndung NRW ist die einzige Steuerfahndung in Deutschland, die – gemeinsam mit dem BKA – fester Bestandteil der Ermittlungsgruppe (EG) Ukraine ist. Die EG Ukraine ist von der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt beauftragt, Ermittlungen gegen bislang unbekannte russische Staatsbürger wegen des Verdachts der Geldwäsche und der Steuerhinterziehung zu führen. Hauptschwerpunkt der EG Ukraine ist derzeit ein Großverfahren gegen einen russischen Oligarchen.

Cybercrime:

Auch im Bereich Cybercrime verfügen die nordrhein-westfälischen Fahnderinnen und Fahnder über Spezialistenwissen. Mit ihrer digitalen Expertise sind sie geschätzte Ansprechpersonen auf Landes- und Bundesebene. Denn auch bei der Verfolgung von (Steuer-)Straftaten spielt die digitale Welt eine immer größere Rolle. Kryptowährungen sind im Darknet ein gängiges Zahlungsmittel, sodass auch hier die Nachverfolgung von Finanzströmen einen wichtigen Ermittlungsansatz darstellt.

Cum-Ex:

Aufgrund der erfolgreichen Ermittlungen in den STRAFA-FÄ NRW wurde die Aufarbeitung der Cum-Ex-Fälle konsequent vorangetrieben. Sie legten den Grundstein für die ersten Verurteilungen. So konnte das Landgericht Bonn bereits vier Cum-Ex-Verfahren abschließen, drei davon sind mittlerweile rechtskräftig. Erstmalig wurde damit die Strafbarkeit von Cum-Ex-Geschäften in Deutschland festgestellt.

Weitere wichtige Erfolge konnte die nordrhein-westfälische Steuerfahndung bei der Bekämpfung der Geldwäsche, insbesondere beim sogenannten Hawala-Banking oder gemeinsam mit dem Zoll im Bereich der Bargeldkontrolle erzielen.

 

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Nürburgring erwartet tausende Biker am 2. April bei traditionellem Motorrad-Gottesdienst „Anlassen“

Nürburgring – Der Nürburgring fest in der Hand der Biker: Am Sonntag, 2. April findet der Motorrad-Gottesdienst „Anlassen“ statt. Die Traditionsveranstaltung verspricht wieder zum Treffpunkt für tausende Motorradfahrer aus ganz Deutschland und den Nachbarländern zu werden.

Der Korso über die legendäre Nordschleife gehört zum Höhepunkt vom Motorrad-Gottesdienst „Anlassen“. Foto: Nürburgring

Im Grand-Prix-Fahrerlager wartet ein buntes Programm mit Musik, Ausstellern und Vorführungen sowie der Möglichkeit, an geführten touristischen Ausfahrten auf der Grand-Prix-Strecke teilzunehmen. Höhepunkt wird der gemeinsame Korso über die legendäre Nordschleife. Der Eintritt zur Veranstaltung und die Teilnahme am Korso sind frei. Los geht es ab 10 Uhr.

Bereits vor dem Event wartet in diesem Jahr die erste Neuerung. In Kooperation mit „RideLink“ finden Besucher auf der Webseite des Nürburgrings verschiedene Anreiserouten für Motorradfahrer zum Download. Darüber hinaus können sie sich über die RideLink App zu Gruppen zusammenschließen und gemeinsam anreisen. Wer mit dem eigenen Bike direkt noch ein paar Runden auf der Sprintvariante der Grand-Prix-Strecke drehen möchte, kann an den geführten Ausfahrten des Dortmunder Motorsport-Clubs teilnehmen – die Anmeldung für das Angebot ist vor Ort möglich.

Den ganzen Tag gibt es im Grand-Prix-Fahrerlager einiges zu erleben – so zum Beispiel verschiedene Vorführungen der rheinland-pfälzischen Landespolizei, des Deutschen Roten Kreuzes, des Fahrsicherheitszentrums oder der Motorradmarke POLO. Der bekannte Anbieter von Motorradbekleidung, Zubehör und Technik präsentiert zudem eine eigene Kids World.

Darüber hinaus warten über 25 Aussteller rund um das Thema Motorrad auf die Besucher. Mit dabei sind zum Beispiel der Bund deutscher Motorradfahrer, die Notfallseelsorge oder die Stefan-Morsch-Stiftung, die wieder dazu aufruft, sich mit einer Speichelprobe als potenzieller Lebensretter zu registrieren. Der ADAC Mittelrhein lädt zudem um 12 Uhr zu einer Podiumsdiskussion auf die Aktionsbühne des Nürburgrings ein – unter anderem zu den Themen: „Manipulation an Motorrädern – gefährliche `Optimierung´“, „Biker und Tourismus – wie sehen nachhaltige Konzepte aus“ oder „Motorradlärm – Anwohnerschutz vs. persönliche Entfaltung.“ Einen Blick hinter die Kulissen gibt es beim Tag der offenen Tür im Nürburgring Medical Center.

Um 15:00 Uhr erhalten alle Biker beim ökumenischen Gottesdienst den Segen von Weihbischof Jörg Michael Peters, Pastor Klaus Kohnz und Pfarrerin Claudia Rössling-Marenbach bevor es dann um 16:15 Uhr zum abschließenden Korso über die Nordschleife geht.

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Danke Schiri – FVM zeichnet Unparteiische aus – Auch Michael Lorse aus dem Kreis Euskirchen dabei

Region/Bad Honnef – Rund 50.000 Schiedsrichter*innen sind Woche für Woche im Einsatz, damit 1,2 Millionen Fußballspiele in ganz Deutschland Jahr für Jahr stattfinden können. Für diese Leistung verdienen sie Respekt und Dank. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und der Fußball-Verband Mittelrhein (FVM) zeichneten daher im Rahmen der Aktion „Danke Schiri“ 25 Schiedsrichter*innen der neun Fußballkreis im FVM aus – stellvertretend für alle Unparteiischen, die jede Woche Spiele leiten und damit ein ebenso wichtiger Teil des Fußballspiels sind wie die Mannschaften.

In den drei Kategorien „Schiedsrichterinnen“, „Schiedsrichter U50“ und „Schiedsrichter Ü50“ wurden pro Kreis je ein Schiedsrichter bzw. eine Schiedsrichterin geehrt, zudem zeichnete der FVM je einen Landessieger bzw. eine Landessiegerin aus: Mia Schumacher (Kreis Berg), Michael Lorse (Kreis Euskirchen; U50) und Hans Kudrass (Kreis Sieg, Ü50) dürfen sich nun auf eine Ehrung durch den DFB in Frankfurt freuen.

In der Niederlassung des DFB-Partners Das Örtliche, das durch die Greven Medien verlegt wird, ehrten FVM-Vizepräsident Hans-Christian Olpen und der Vorsitzende des Verbandsschiedsrichterausschuss Peter Oprei, gemeinsam mit dem DFB-Spitzenschiedsrichter Dominik Jolk sowie der Marketingleiterin der Greven Medien Kathleen Oswald die anwesenden Unparteiischen aus den Kreisen stellvertretend für alle Schiedsrichter*innen im Verbandsgebiet.

„Euch allen gilt ein großer Dank für eure ehrenamtliche Leistung“ eröffnete Olpen sein Grußwort. „Ihr habt euch sicherlich nicht das einfachste Hobby ausgesucht. Aber ein für den Fußball sehr wichtiges – denn ohne Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter ist Fußball nur schwer vorstellbar“, so Olpen weiter.

Oprei hob die Bedeutung der Veranstaltung hervor: „Wir ehren euch heute stellvertretend für alle Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter im FVM. Bitte nehmt diesen Dank mit in eure Kreise und gebt ihn an eure Kolleginnen und Kollegen weiter.“ Auch Oswald begrüßte alle Anwesenden und betonte: „Wir freuen uns, Gastgeber für eine solch tolle Veranstaltung sein zu können. Der Dank an die Schiedsrichter für ihren Einsatz ist mehr als verdient.“

Zu Gast bei der Ehrung war auch DFB-Schiedsrichter Dominik Jolk, der als Schiedsrichter-Assistent in der 2. Bundesliga auf dem Platz steht. Er ließ es sich nicht nehmen, den Kolleginnen und Kollegen zu danken und beantwortete anschließend alle Fragen der Anwesenden zu seiner Tätigkeit auf DFB-Ebene.

Eine Sonderehrung erhielt Vedat Mutlu aus dem Kreis Köln. In der Saison 2021/22 hatte Vedat Mutlu als Schiedsrichter insgesamt 258 Spielleitungen übernommen, damit die mit Abstand meisten Spiele im FVM sowie auf WDFV-Ebene gepfiffen und sogar bundesweit die drittmeisten Spielansetzungen angenommen.

Folgende Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter wurden geehrt:

Schiedsrichterinnen: Andreia Ferreira Ribeiro (Kreis Köln), Hedda Vaassen (Kreis Bonn), Meike Frank (Kreis Sieg), Mia Schumacher (Kreis Berg), Lisa Reinecke (Kreis Euskirchen), Larissa Hensen (Kreis Rhein-Erft), Lana Nuth (Kreis Heinsberg)

U50-Schiedsrichter: Vedat Mutlu (Kreis Köln), Sascha Zink (Kreis Bonn), Tobias Esch (Kreis Sieg), Jason Vor (Kreis Berg), Michael Lorse (Kreis Euskirchen), Malte Christoph (Kreis Rhein-Erft), Sefa Can Ezgin (Kreis Aachen), Tobias Mielke (Kreis Düren), Tom Eisentraut (Kreis Heinsberg)

Ü50-Schiedsrichter: Herbert Kreuser (Kreis Köln), Thomas Scheffel (Kreis Bonn), Hans Kudrass (Kreis Sieg), Rainer Richerzhagen (Kreis Berg), Gregor Teuber (Kreis Euskirchen), Matthias Eschweiler (Kreis Rhein-Erft), Dirk Ryssen (Kreis Aachen), Guido Hilgers (Kreis Düren), Theo Meissner (Kreis Heinsberg)

Zur Ehrung „Danke Schiri.“

Ausgezeichnet werden Schiedsrichter*innen, die im Amateurbereich bis einschließlich zur Regionalliga bzw. höchstens in der 2. Frauen-Bundesliga pfeifen. Ausschlaggebend für die Ehrung sind Kriterien wie Engagement in der Gruppe, Unterstützung für junge Schiedsrichter*innen, Einsatz in der Werbung neuer Schiedsrichter*innen oder soziales Engagement.

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Baumpflanzaktion von BKA und Stadt Meckenheim

Meckenheim – 830 neue Bäume können Sturm und Trockenheit besser trotzen. Mit der Anpflanzung von 830 Bäumen leisten das Bundeskriminalamt (BKA) und die Stadt Meckenheim einen Beitrag zum Klimaschutz. Während das BKA den Kauf der Setzlinge und die Pflanzung finanzierte, setzte die Stadtverwaltung gemeinsam mit der Revierförsterin Janine Tölle vom Landesbetrieb Wald und Holz NRW die Pflanzaktion um. Zusammen mit Bürgermeister Holger Jung und Helen Albrecht, Leiterin der Abteilung Zentrale Verwaltung des BKA, brachte sie am Internationalen Tag des Waldes die letzten Setzlinge in die Erde.

„Nur mit vereinten Kräften können wir dem Klimawandel erfolgreich begegnen. Daher bin ich dem BKA sehr dankbar für diese Pflanzaktion. Die Setzlinge werden zu stattlichen Bäumen heranwachsen und hoffentlich ihren Teil dazu beitragen, dass auch folgende Generationen eine lebenswerte Umwelt bei uns vorfinden“, sagte Bürgermeister Holger Jung.

„Als BKA sind wir fester Bestandteil von Meckenheim und Umgebung und möchten mit dafür Sorge tragen, die Region nachhaltig zu unterstützen“, so Helen Albrecht. „Wir danken der Stadt Meckenheim und dem Landesbetrieb Wald und Holz NRW für diese Möglichkeit sowie die Durchführung und Organisation und freuen uns, wenn Spazierende und Wandernde und allen voran natürlich Waldbewohnende den 830 Setzlingen beim Wachsen und Gedeihen zusehen.“

Die Gesamtzahl der Bäume richtet sich nach der Größenordnung des Fuhrparks am BKA-Standort Meckenheim. Für das BKA ist die CO2-Kompensation ein Baustein in seiner Nachhaltigkeits-Konzeption.

Die Wahl der Baumarten fiel bei dem Pflanzprojekt auf klimaresistente Arten. So wachsen neben Esskastanien (125 Stück), Hainbuchen (200 Stück) auch Traubeneichen (405 Stück) und Vogelkirchen (100 Stück) heran. Zumeist sind die rund 80 cm hohen Setzlinge mit einer Schutzhülle umfasst, um Bissschäden durch das Wild zu verhindern. Nach 30 bis 40 Jahren wird sich aus den Pflanzen ein Wald-Jungbestand und nach 60 bis 70 Jahren ein „richtiger“ Wald entwickelt haben. Auf der Pflanzfläche im Meckenheimer Stadtwald, Gemarkung Altendorf/Lage Steinrinne, standen zuvor rund 70-jährige Fichten, die dem Käferbefall zum Opfer gefallen waren.

„BKA und Stadt Meckenheim nehmen mit der Umsetzung dieser Pflanzaktion eine Vorbildfunktion ein. Die Wiederaufforstung wurde mit unterschiedlichem Laubholz auf der Fläche gemischt umgesetzt. Die Baumarten sind den klimatischen Bedingungen angepasst und können Trockenheit und Sturm besser trotzen. Das Pflanzmaterial besteht aus anerkannten Saatgutbeständen, also aus gesicherten Herkünften, und ist entsprechend zertifiziert“, erklärte Revierförsterin Janine Tölle.

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Politik

Die Landesregierung NRW unterstützt die Sportvereine bei der Ausbildung von Übungsleiterinnen und Übungsleitern

Region/Düsseldorf – Die Übungsleiteroffensive 2023 unterstützt gezielt gemeinnützige nordrhein-westfälische Sportvereine und andere Sportanbieter bei der Gewinnung von Übungsleiterinnen und Übungsleitern im Sport. Für die Umsetzung der Übungsleiteroffensive stehen 1 Million Euro bereit, um Übungsleiterinnen und Übungsleiter, Trainerinnen und Trainer, Schwimmtrainerinnen und -trainer sowie Schwimmassistenzen auszubilden und zu qualifizieren.

Damit soll dem akuten Mangel an ausreichend qualifizierten Übungsleiterinnen und Übungsleitern in den Sportvereinen entgegengesteuert werden. Mit diesen Mitteln können die Ausbildungsgebühren für im laufenden Jahr erworbene Lizenzen finanziert werden. Staatssekretärin Andrea Milz zeigt sich begeistert: „Ich freue mich sehr, dass der Landtag diese Mittel freigegeben hat und damit einen bedeutenden Beitrag dazu leistet, die Qualifizierung von Übungsleiterinnen Übungsleitern im Sport aktiv zu unterstützen.“

Gemeinnützige nordrhein-westfälische Sportvereine und andere Sportanbieter, die zur Ausreichung eines qualifizierten Sportangebots auf vom Deutschen Olympischen Sportbund zertifizierte Sportlehrkräfte und Schwimmassistenzen angewiesen sind, können einen Antrag auf Übernahme der Ausbildungskosten stellen. Das Programm wird vom Landessportbund Nordrhein-Westfalen abgewickelt. Dazu finden sich ab heute Informationen und Antragsformulare auf der Seite des Landessportbundes www.lsb.nrw wieder.

Finanziert wird die Hilfe aus zusätzlichen, dem Landeshaushalt 2023 bereitgestellten Mitteln.

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Neu – Automat für digitale Passbilder bei der Verbandsgemeinde-Verwaltung Vordereifel

Mayen/Vordereifel – Die Funktion des „Speed Capture Kiosk“ ist einfach: Bevor eine Bürgerin oder ein Bürger das gewünschte Dokument vor Ort beantragt, können die dafür erforderlichen oder gewünschten Daten zuvor schon digital über den Automaten bei der Verbandsgemeindeverwaltung Vordereifel erfasst werden. Die Bedienung ist angenehm: ein sog. Touch-Screen hilft bei der Nutzung; erst die gewünschte Sprache auswählen, dann die Nutzungsbedingungen akzeptieren, Tag und Monat der Geburt eingeben und los geht‘s.

Eine Markierung auf dem Fußboden zeigt an, wo die Benutzerin/der Benutzer sich platzieren sollen. Der Kiosk passt sich dann automatisch an die Körpergröße der davor stehenden Person an, wobei Kinder eine Mindestgröße von 1,10 m haben sollten. Auch Rollstuhlfahrer und Rollstuhlfahrerinnen können ihre Daten dadurch problemlos erfassen lassen.

Das Gerät nimmt drei Fotos auf und prüft deren Qualität. Aus den geeigneten Fotos wählen die Bürgerinnen/Bürger selbst aus. Erfüllt kein Foto die Anforderungen, wird die Aufnahmeserie wiederholt, wobei das Gerät Hinweise zur Aufnahme gibt (z.B. „bitte Augen öffnen“, „mehr Abstand“, o.ä.).

Wenn es für das gewünschte Dokument erforderlich ist, erfasst der „Speed Capture Kiosk“ auch Fingerabdrücke – standardmäßig von den beiden Zeigefingern, alternativ eines anderen Fingers derselben Hand (Daumen usw.).

Am Ende unterschreibt der Nutzer/die Nutzerin auf dem speziellen, beleuchteten Unterschriften-Pad und speichert abschließend die Daten. Danach kann die Sachbearbeiterin bei der Verbandsgemeindeverwaltung Vordereifel das Datenpaket an ihrem Arbeitsplatz digital abrufen. Sie prüft daraufhin ob Passfoto, Fingerabdrücke und Unterschrift zum Bürger/zur Bürgerin gehören und übernimmt die Daten direkt in den entsprechenden Antrag.

Ein weiterer Vorteil des „Speed Capture Kiosk“ ist, neben der schnellen und einfachen Bedienung durch die Bürgerinnen und Bürger, die Möglichkeit, dass die erfassten Daten behördenseitig für mehr als 15 verschiedene Fachverfahren nutzbar sind, dazu gehören Personalausweis, Reisepass, Kinderreisepass und Führerschein, usw.. Die einmal erfassten Daten können dabei für die gleichzeitige Beantragung mehrerer Dokumente (z.B. Personalausweis und Reisepass) genutzt werden. Die mehrfache Nutzung ist im Entgelt von 10,- € enthalten. Diese Gebühr bezahlt man direkt bei der Sachbearbeitung, wenn das gewünschte Dokument beantragt wird.

Ein Ausdruck des Passfotos wird nicht erstellt, die Nutzung ist allein für die Dokumentenerstellung möglich. Die erfassten Daten werden zudem nur für eine begrenzte Dauer bereitgehalten und anschließend gelöscht.

Die Qualität der biometrischen Fotos ist übrigens sehr gut; eine Auflösung von 20 Megapixeln, eine innenbeleuchtete Rückwand und ein einfarbig heller Hintergrund des Kiosk bieten beste Voraussetzungen, letztere verhindern zudem Schatten durch Foto-Beleuchtung.

Bürgermeister Alfred Schomisch freute sich sehr über die technische Neuerwerbung bei der Verbandsgemeinde Vordereifel: „Wir sind mit dem ‚Speed Capture Kiosk‘ einer der Vorreiter im Landkreis Mayen-Koblenz und somit eine Musterkommune für die Nutzung eines solchen Selbstbedienungs-Terminals. Die Digitalisierung bei uns im Haus schreitet damit einen großen Schritt voran. Die Technik des Gerätes ist präzise und erprobt: Das biometrische Foto wird direkt am Kiosk aufgenommen und zusammen mit Fingerabdrücken und Unterschrift qualitätsgesichert in das Behördennetzwerk übertragen. Damit sind wir auch datenschutzkonform und obendrein schon heute für die neuen Regelungen, die ab Mai 2025 gelten, gerüstet.“

Ab 1. Mai 2025 dürfen Lichtbilder für Pässe und Personalausweise ausschließlich digital erstellt und mit einer sicheren Verbindung an das Bürgeramt oder die Ausländerbehörde geschickt werden. Dies wurde im Gesetz zur Stärkung der Sicherheit im Pass-, Ausweis- und ausländerrechtlichen Dokumentenwesen am 11. Dezember 2020 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. Damit soll das sog. Morphing, eine spezielle Technik, mit der Lichtbilder für Pass- und Ausweisdokumente manipuliert werden können, verhindert werden.